Test: Opel Astra

Kompletter Allrounder ohne Anschluss

Gegen den Kauf des Opel Astra mit Dieselmotor spricht wenig. Es sei denn, man ist Tekkie.

Das Beste kommt zum Schluss: Zum Ende der General-Motors-Ära ist der Opel Astra wieder zum ernstzunehmenden Gegner des VW Golf geworden. Gerade in der mittleren Dieselvariante ist der Fünftürer ein extrem ausgewogenes Auto mit wenig Schwächen.

Dass man es bei Opel noch einmal wissen wollte, zeigt schon der erste Blick auf das elfte Kompaktauto der Marke. Äußerlich setzt er mit aufwändig modellierten Blechteilen und der durch einen optischen Trick filigran wirkenden C-Säule Akzente, im Cockpit sorgen breit geschwungene Chromspangen und jede Menge aufpolierte Kunststoffe für Glanz. Dass die Materialien nicht immer und an jeder Stelle erste Klasse sind verzeiht man angesichts des Formwillens und der peniblen Verarbeitung gerne. Auch, weil die Bedienung weitgehend logisch ist und leicht von der Hand geht.

Das Platzangebot wirkt vorne großzügig, was nicht zuletzt an der weit vorgezogenen Frontscheibe liegt. Werden die optionalen, 18-fach verstellbaren Ergonomie-Sitze geordert, fühlt sich der Astra direkt zwei Klassen größer und teurer an als er ist. Einen wirklich großen Sprung hat der Opel aber im Fond gemacht, wo nun auch zwei Großgewachsene vernünftig sitzen – und zumindest ein Kind in ihre Mitte nehmen können. Der Gepäckraum fällt immerhin durchschnittlich aus, Punktabzug gibt es für die Kopfstoßgefahr durch das aus der Klappe herausragende Schloss. Auch ein paar Ablagen für kleinere Utensilien hätten dem Astra-Kofferraum gut gestanden. Immerhin gibt es mittlerweile eine Durchladeklappe zwischen Fond und Gepäckraum, die im Paket mit der asymmetrisch klappenden Rückbank angeboten wird. Eine umklappbare Beifahrersitzlehne, die die das Transportpotenzial nochmals erhöhen würde, fehlt jedoch auf der Optionsliste.

Eine ordentliche Auswahl hat der Kunde bei den Dieselmotoren. Drei Stück gibt es, jeweils mit 1,6 Litern Hubraum und in den Leistungsstufen 81 kW/110 PS, 100 kW/136 PS und 110 kW/150 PS. Nach oben hin wäre auf dem Leistungsband zwar noch Platz, allerdings ist schon der mittlere Diesel in jeder Lebenslage ausreichend motorisiert. Nach einer kurzen Anfahrschwäche bietet der Vierzylinder souveränen Durchzug und beschleunigt den Opel gefühlt schneller auf Tempo 100, als es die 9,4 Sekunden aus dem Datenblatt vermuten lassen. Dabei bleibt er relativ genügsam, was den Kraftstoffkonsum angeht: Im Schnitt schluckt er 5,5 Liter, wer sich bemüht, erreicht auch eine 4 vor dem Komma. Der Normverbrauch (WLTP) liegt bei 4,8 bis 5,4 Litern, was wohl etwas näher an der Realität ist als der alte NEFZ-Wert von 4,4 Litern. Einziger kleiner Kritikpunkt: Der Motor verkneift sich zwar spezielles Brummen bei niedrigen Touren und hoher Last, ist aber über das gesamte Drehzahlband akustisch präsent. Nicht wirklich störend, aber auch nicht wie man es von einem als „Flüsterdiesel“ beworbenen Aggregat erhoffen würde.

Immer auf der Höhe präsentiert sich das Fahrwerk. Eher straff als komfortabel abgestimmt, findet der Astra jedoch einen guten Kompromiss aus Agilität und Sanftheit, der sowohl zu langen Autobahnetappen als auch zu kurvigen Strecken passt. Die sehr natürlich wirkende Lenkung tut das Ihrige zu einem stimmigen Fahrgefühl, bei dem sich der Fahrer immer eingebunden, aber nie vereinnahmt fühlt. Einen Eindruck, den die mechanisch präzise und leicht durch die Gassen führbare Sechsgang-Handschaltung unterstreicht. Alternativ ist für den mittleren Diesel eine Sechsgangautomatik zu haben, bei den beiden anderen Leistungsstufen fehlt diese Option, was vor allem bei der Top-Variante bedauerlich ist.

Von der Automatik-Lücke abgesehen bietet die Optionsliste des Opel alles, was man sich in dieser Klasse wünschen kann. Dazu kommen Besonderheiten wie das LED-Matrixlicht, ein breites Angebot an sehr guten Sitzen und ein umfassendes Assistenten-Programm zu fairen Preisen. Eine klaffende Lücke gibt es allerdings beim Trend-Thema Konnektivität: Das noch unter GM-Regie entwickelte OnStar-System ist zwar gegen Aufpreis verfügbar, wird aber wegen des Wechsels zu PSA Ende 2020 eingestellt. Besonders bedauernswert, da Opel mit der Technik einstmals zu den Connectivity-Vorreitern zählte. Das Nachfolgesystem, das man sich mit Peugeot und Citroen teilen wird, ist noch nicht verfügbar.

Der Astra ist vor allem als Diesel kein Schnäppchen. Für die mittlere Leistungsstufe werden mindestens 25.820 Euro fällig, bei eher durchschnittlicher Ausstattung. Da lohnt es sich, gleich das Sondermodell „120 Jahre“ für 900 Euro Aufpreis zu wählen, das einige nette Details wie Leichtmetallräder und Sitzheizung ergänzt. So bestückt ist der Astra ein stimmiger Allrounder mit hohen Langstreckenqualitäten – dank toller Sitze und niedrigen Verbrauchs.

Holger Holzer/SP-X

Opel Astra – Technische Daten:
Fünftüriges, fünfsitziges Schrägheck-Kompaktauto, Länge: 4,37 Meter, Breite: 1,87 Meter (mit Außenspiegeln 2,04 Meter), Höhe: 1,49 Meter, Radstand: 2,66 Meter, Kofferraumvolumen: 370 – 1.210 Liter

1,6-Liter-Diesel, 100 kW/136 PS, maximales Drehmoment: 320 Nm bei 2.000 – 2.250 U/min, 0-100 km/h: 9,4 s, Vmax: 213 km/h, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 4,8 Liter, CO2-Ausstoß: 126 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Effizienzklasse: B-A, Testverbrauch: 5,5 Liter, Preis: ab 25.820 Euro , Testwagenpreis: ab 28.410 Euro

Kurzcharakteristik

Warum: sparsamer Diesel, schickes Ambiente, tolle Sitze

Warum nicht: Konnektivität mit begrenzter Haltbarkeit

Was sonst: VW Golf, Ford Focus, Hyundai i30

Spricht französisch: Opel Zafira Life

Mit dem kommenden Zafira Life hält eine weitere PSA-Entwicklung Einzug in die Opel-Palette. Das verhilft dem ehemaligen Kompakt-Van zu neuer Größe.

Der Opel Zafira hat vor 20 Jahren das Segment des klassischen Kompakt-Vans mitbegründet. In seiner vierten Generation wandelt sich der Opel Zafira vom Familien- zum Großfamilienvan. Mit dem Namenszusatz „Life“ versehen fährt er künftig auf einer Nutzfahrzeug-Plattform der neuen Konzernmutter PSA vor. Auf der Motorshow Brüssel (bis 27. Januar) ist er erstmals zu sehen, im Februar kommt er auf den Markt.

Mit dem kommenden Zafira Life hält eine weitere PSA-Entwicklung Einzug in die Opel-Palette. Das verhilft dem ehemaligen Kompakt-Van zu neuer Größe

Die vierte Opel Zafira-Generation ist ein echtes PSA-Gewächs und basiert auf der EMP2-Plattform. Mit seiner neuen Größe ist er zwischen den auslaufenden Modellen Vivaro und Zafira Tourer angesiedelt und wird zum Schwestermodell des 2016 lancierten Familientransporter-Trios Peugeot Traveller, Citroen Spacetourer und Toyota Pro Ace Verso.

Mit dem Namenszusatz „Life“ versehen fährt er künftig auf einer Nutzfahrzeug-Plattform der neuen Konzernmutter PSA vor. Auf der Motorshow Brüssel (bis 27. Januar) ist er erstmals zu sehen

Der Zafira Life ist ebenfalls in drei verschiedenen Längen-Ausführungen zu haben: 4,60, 4,95 und 5,30 Meter. Die Praktikabilität gegenüber dem Vorgänger steigt, das Laderaumvolumen selbst der Basisversion beträgt bereits fast 3.500 Liter. Bei der Langversion sind es rund 4.000 Liter. Eine separat zu öffnende Heckscheibe verleiht dem Praktiker mehr Variabilität, während das gegen Mehrpreis lieferbare Panorama-Glasdach das Interieur in helles Tageslicht taucht.

Die erste Sitzprobe auf der Autoshow gibt einen Vorgeschmack auf das künftige Zafira-Life-Erlebnis: Auf den großzügig dimensionierten Ledersesseln kommt man ordentlich unter

Die erste Sitzprobe auf der Autoshow gibt einen Vorgeschmack auf das künftige Zafira-Life-Erlebnis: Auf den großzügig dimensionierten Ledersesseln kommt man ordentlich unter, außerdem ist die Umgebung luftig geschnitten – der Raumeindruck überzeugt. Wer den hinteren Teil des Vans über die auf Wunsch per Sensor zu öffnenden E-Schiebetüren entert, weilt abgeschottet vom Sitznachbarn. Denn von der Person auf der anderen Seite ist man von einer flexibel verschiebbaren Konsole getrennt, die viel Kleinkram schluckt und aus der sich bei Bedarf außerdem ein kleiner Tisch herausklappen lässt. Die Vordersitze können je nach Budget elektrisch eingestellt werden und bieten darüber hinaus eine Massagefunktion. Je nach Konfiguration passen zwischen fünf und neun Personen in den Wahl-Rüsselsheimer.

In puncto Assistenz und Infotainment zeigt sich der Zafira Life auf der Höhe der Zeit, mit Merkmalen wie Head-up-Display und Navigationssystem, dessen Ausgabe über einen sieben Zoll großen Touchscreen erfolgt. Als besondere Funktion nennt Opel neben den Echtzeit-Staumeldungen, dass Sehenswürdigkeiten ausgewählter Städte in HD-Qualität auf dem Monitor angezeigt werden. Ein leistungsstarkes Soundsystem mit zehn Lautsprechern soll Musikliebhabern schmeicheln. Zu den wichtigsten Fahrhilfen zählen Autonombremsung inklusive Fußgänger-Erkennung, aktiver Tempomat und Totwinkel-Warner.

Verschiedene Selbstzünder, allesamt Vierzylinder mit 1,5 respektive 2,0 Litern Hubraum, in diversen Leistungsstufen von 74 kW/100 PS bis 133 kW/180 PS erlauben vielseitige Antriebskonfigurationen. Optional gibt es ein achtstufiges Wandler-Automatikgetriebe. Auf Allradantrieb müssen die Kunden ebenfalls nicht verzichten; hier hilft 4×4-Spezialist Dangel weiter, der zusammen mit Opel eine entsprechende Lösung entwickelt hat, die ab Marktstart zu haben sein wird. Eine vollelektrische Version soll im Jahr 2021 folgen. Preislich dürfte sich der Zafira Life in etwa an seinen französischen Brüdern orientieren, die deutlich unter 40.000 Euro starten.

Test: Opel Corsa GSi

Sich sportlich zu betätigen, kann ganz einfach sein. Vorausgesetzt, man hat einen motivierenden Trainingspartner und einen robusten Rücken.

Zum Jahresbeginn sind viele Menschen noch motiviert, die Silvester-Vorsätze auch umzusetzen. Mehr Zeit für die Familie, weniger Stress und mehr Sport stehen ganz oben auf der Agenda der guten Absichten. Nun ja, der Elan lässt erfahrungsgemäß schnell nach. Dabei funktioniert zumindest das Sportmachen ganz leicht, vorausgesetzt man setzt auf das richtige „Trainingsgerät“ und nutzt zum Beispiel den Opel Corsa GSi.

Die Modellvariante mit dem prägnanten Kürzel (Grand Sport injection) hat Opel Ende 2018 ins Programm genommen und ist so seiner Tradition treugeblieben, in jeder Corsa-Generation, angefangen mit dem Corsa A von 1988, ein GSi-Modell anzubieten. Anders als in früheren Jahren haben die Opel-Ingenieure bei aktuellen Corsa E aus Kostengründen allerdings keinen besonderen leistungsstarken Motor implantiert, sondern griffen auf den 110 kW/150 PS starken 1,4-Liter-Turbo zurück, der bereits im Corsa angeboten wird.

Bevor jetzt durchtrainierte Sportler im Besitz von potenteren Krawallschachteln im Schlage eines Polo GTI oder Ford Fiesta ST sich mokieren: Zum sportlich aktiv sein und besonders im Winter bei Schmuddelwetter reichen allerdings 150 PS völlig aus; für Sportanfänger sowieso. Letztere sollen ja durch Spaß zu mehr Bewegungswillen gelockt werden.

Diesen motivierenden Ansatz verfolgt der kleine Opel. Dazu gehört auch, Trainingswillige erst mal nicht durch zu intensives Muskelprotzen oder lautes Getöse zu verschrecken. Der GSi fährt daher recht dezent vor. Die großen Lufteinlässe in der Frontschürze, der etwas auffälligeren Wabengrill, Seitenschwellern, Dachspoiler, rot lackierte Bremssättel und 18 Zöller erregen keine große Aufmerksamkeit. Vielleicht auch, weil die Betrachter mit der Einordnung der Lackfarbe beschäftigt sind. Orange? Gelb? Oder einfach nur leuchtend?

Beim Einsteigen jedoch zeigt sich, dass der kleine Opel es mit dem Sportlichsein schon ernst meint. Die Recaro-Ledersitze sind sportiv eng geschnitten, die Alu-Sportpedale und das Sportlenkrad deuten ebenfalls an, dass es hier zur Sache gehen kann. Aber nicht direkt muss. Startet man den Motor, ist es vergleichsweise ruhig. Kein Soundgenerator verstärkt das Motorengeräusch. Leise nimmt der Vierzylinder seine Arbeit auf. Wer will, kann es jetzt ganz gemütlich angehen. Sei es, dass die Straßen nass und/oder laubbedeckt sind oder dass dichter Berufsverkehr sportliche Ambitionen im Keim erstickt: Mit dem GSi lässt sich ganz entspannt von A nach B fahren. Man genießt die gute Ausstattung, die gerade bei nasskaltem Schmuddelwetter mit Lenkrad- und Sitzheizung sowie optionaler beheizbarer Windschutzscheibe punktet. Das Platzangebot des Dreitürers geht übrigens vorne in Ordnung, hinten wird es kuschelig, da die Sportsitze viel Raum einnehmen. Die Fondnutzer sollten zudem durch Pilates Dehnübungen vorbreitetet sein, um sich so zerrungsfrei an den Rückenlehnen der Sportsitzen vorbei auf ihre Sitzplätze zu schlängeln.

Passen jedoch Straßen- und Verkehrsbedingungen, steht sportliche Fortbewegung auf dem Programm. Mittels der knackigen Sechsgangschaltung hält man den Drehmomentverlauf im Bereich zwischen 3.000 und 4.500 Umdrehungen, um die maximalen 220 Nm auszunutzen. Von 0 auf Tempo 100 geht´s theoretisch in 8,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h zu erreichen, macht auf freien Autobahnen keine Probleme.

Besonders auf kurvenreichen Strecken zeigt sich, wie sich der GSi vom normalen, 150 PS starken Corsa unterscheidet. Sportfahrwerk sowie Vorder- und Hinterachse wurden dem GSi aus dem OPC-Angebot implantiert. Außerdem verfügt der kleine Sportler über spezielle mechanische Dämpfer, die sich je nach Belastung weicher oder härter stellen. So lassen sich Kurven mühelos durcheilen, das Fahrzeug bleibt dank der sensiblen Dämpferabstimmung und der direkt ansprechenden Lenkung sportlich gelassen in der Spur. Bei dieser Fortbewegungsgangart weiß man auch, wozu das Fahrzeug die engumschließenden Sportsitze an Bord hat. Die sind nicht unbedingt bequem, zumal wenn man nicht den Körper eines durchtrainierten Athleten hat, geben aber sehr guten Halt. Apropos bequem: Fahrkomfort stand nicht unbedingt ganz oben im Lastenheft der Fahrwerksabstimmer. Nach Ende einer Fahrt weiß der Rücken, wo Bodenwellen, Schlaglöcher und andere Misslichkeiten im Straßenbelag zu finden sind. Bei einem fahrerischen Mix aus gemütlichem Couch-Potato und sportiver Ausgelassenheit pendelte sich der Durchschnittsverbrauch bei 8,4 Litern ein, zwei Liter mehr als die Norm vorgibt.

Sportmachen mit dem kleinen GSi ist kein günstiges Vergnügen. Opel ruft 20.040 Euro für ihn auf, rund 2.000 Euro mehr als für den Standard-Corsa mit dem 150 PS-Turbo. Unser Testwagen hatte noch Extras für knapp 8.000 Euro an Bord. Allein die Sportsitze kosten gut 2.000 Euro, dazu kommt das Assistentenpaket unter anderem mit der Verkehrszeichenerkennung für 700 Euro. Selbst wenn man auf Navi, Metallic-Lack oder 18-Zöller verzichtet, liegt man immer noch auf dem Preisniveau eines 200 PS starken Polo GTI oder Fiesta ST. Übrigens: Wer einen Corsa GSi sein Eigen nennen möchte, sollte sich beeilen. Ende des Jahres kommt die neue Corsa-Generation auf den Markt, dann erstmals als Mitglied der PSA-Familie. Ob dann die Tradition der GSi-Variante aufrechterhalten wird, bleibt abzuwarten.

Elfriede Munsch/SP-X

Opel Corsa GSi – Technische Daten:
Dreitüriger, fünfsitziger Kleinwagen, Länge: 4,02 Meter, Breite: 1,74 Meter (mit Außenspiegeln 1,94 Meter), Höhe: 1,48 Meter. Radstand: 2,51 Meter, Kofferraumvolumen: 280 – 1.090 Liter

1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo-Benziner, 110 kW/150 PS, maximales Drehmoment: 220 Nm bei 3.00 – 4.500 U/min, Vmax: 207 km/h, 0-100 km/h: 8,9 s, Durchschnittsverbrauch: 6,4 l/100 km, CO2-Ausstoß: 147 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-temp, Effizienzklasse: E, Testverbrauch: 8,4 l/100 km
Preis ab: 20.040 Euro

Kurzcharakteristik:
Warum: weil man mal wieder Sport machen möchte
Warum nicht: weil man doch eher ein Couch-Potato ist
Was sonst: Ford Fiesta ST-Line mit 140 PS, Suzuki Swift Sport sowie VW Polo GTI und Ford Fiesta ST

Fahrbericht: Opel Insignia Grand Sport 1.6 Turbo

Opel schickt sein Flaggschiff Insignia mit einem neuen 1,6 Liter-Turbobenziner und einer neuen Infotainment-Generation in das Modelljahr 2019. Der 147 kW/200 PS starke Turbo übernimmt ab sofort die Topposition bei den Benzinern. Das 2,0-Liter-Aggregat mit 191 kW/260 PS wird nicht mehr angeboten. Der mit einem Benzinpartikelfilter ausgestattete Turbo ist wie die anderen für den Insignia angebotenen Motoren nach der Abgasnorm Euro 6d-temp klassifiziert und für die Grand Sport genannte Limousine, den Sports Tourer (Kombi) und den Country Tourer verfügbar. Los geht es ab 35.195 Euro für die Limousine, in Verbindung mit der zweiten Ausstattungsstufe Dynamic. Beim Country Tourer übernimmt serienmäßig eine Sechsstufen-Automatik die Kraftübertragung. Die anderen Modellvarianten werden ab Werk mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgeliefert, die Automatik ist alternativ erhältlich.

2018 Opel Insignia Multimedia Navi Pro

Die technischen Daten für den Grand Sport lesen sich im Vorfeld einer Testfahrt rund um den Frankfurter Flughafen und ins hessische Umland bereits vielversprechend: Der Standardspurt gelingt in 7,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 235 erreicht. Dazu gibt es ein maximales Drehmoment von 280 Nm, das zwischen 1.650 und 4.500 Umdrehungen anliegt. Wichtiger als die Papierwerte sind jedoch die gefühlten Fahrerlebnisse. Hier kann der 1.6er durchaus überzeugen. Dank des knackigen Sechsgang-Schaltgetriebes steht einem zügigen Beschleunigungsvorgang zumindest auf der Autobahn nichts im Wege. Der Turbo hat keine Mühe, das gut 1,5 Tonnen schwere Fahrzeug auf Touren zu bringen. Auch jenseits der Richtgeschwindigkeit geht der Vorwärtsdrang munter weiter. Abseits der Schnellstraßen überzeugt der Turbo durch seine Laufruhe und seine harmonische Abstimmung. Der Fahrwerksabstimmung gelingt der Spagat zwischen sportlich und angenehm straff. Bodenwellen und –unebenheiten werden brav weggebügelt. Bei den Automatikversionen gehört das adaptive Fahrwerk Flex-Ride zur Serienausstattung. Hier lassen sich die drei Einstellungen Standard, Sport und Tour je nach Fahrgusto anwählen und personalisieren. Opel gibt als Verbrauch nach WLTP mit 6,8 bis 7,0 Litern an. Bei entspannter Fahrweise dürften diese Werte annähernd zu erfahren sein. Wer jedoch das Gaspedal oft und länger durchtritt, muss sicherlich mit gut zwei Litern mehr rechnen. Aber man muss ja nicht schnell fahren, man kann aber.

2018 Opel Insignia Multimedia Navi Pro

Apropos schnell: Das neue Infotainmentsystem „Multimedia Navi Pro“ verfügt über ein acht Zoll großes, sehr hochauflösendes Display, das dank einer neuen Menüanordnung wie ein Tablet per Wisch- und Zoombewegung bedient werden kann und dank Echtzeit-Navigation flott zum Ziel führen soll. Der Fahrer kann das Infotainment-System auch über Schalter am Lenkrad bedienen. Das Multimedia Navi Pro lässt sich darüber hinaus auch per integriertem Sprachbefehl steuern. Muss aber nicht: Wer lieber Icons für Multimedia, Navigation etc. anklickt, kommt ebenfalls mit dem System zurecht.

Die Bedienung ist denkbar übersichtlich gestaltet, die Umsetzung der Befehle geschieht sehr schnell. Die Betulichkeit der Vorgängergeneration ist Geschichte. Ist das System über ein Smartphone oder eine Simkarte mit dem Internet verbunden, gibt es Verkehrsinfos in Echtzeit. Aktuelle Daten zu Staus werden zum Beispiel dann in zwei bis drei Sekunden-Takt abgerufen, aktualisiert und in die Routenführung integriert. Das System lernt zudem aus Erfahrungswerten früherer Fahrten. Indem es das Verkehrsaufkommen auf gleicher Strecke zu vergleichbaren Uhrzeiten berücksichtigt. Viermal jährlich erfolgt zudem ein Kartenupdate. Ist keine Online-Verbindung verfügbar, greift das System mittels DAB/DAB+ auf das digitale Übertragungsformat TPEG zu. Ohne ein digitales Radiosignal werden TMC-Daten (Traffic Message Channel) per UKW übertragen. Bis zu fünf Fahrerprofile lassen sich in dem System hinterlegen.

Opel Insignia Grand Sport 1.6 Turbo

Ab Werk fährt der Insignia mit dem neuen Multimedia-Radio mit 7-Zoll-Touchscreen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Audio-Streaming und AppleCarplay und Android Auto vor. Das Navi Pro kostet rund 1.500 Euro Aufpreis, gehört aber ab der zweiten Ausstattungsstufe (Dynamic) zum Serienumfang. Wer noch sein Smartphone kabellos aufladen möchte, muss noch knapp 200 Euro investieren.

Mobilität im Doppelpack – Mit Auto und E-Bike auf Tour in Hamburg

Die "neue Mobilität", die den innerstädtischen Verkehr entspannen und die Luftqualität wieder auf ein verträgliches Niveau bringen soll, setzt auf intelligente Vernetzung und "Umsteigen". Zum Beispiel vom Auto aufs Fahrrad oder Pedelec. Vielerorts ist man in der Stadt auf zwei Rädern - gleich ob mit oder ohne Batterieunterstützung - schneller unterwegs als mit dem so heiß geliebten SUV. Pendel…

Power für den Haken – Neuer Diesel im Opel Grandland X Ultimate

Wie es euch gefällt. Frei nach Shakespeare finden viele Auto-Käufer derzeit Gefallen an allem, was nach SUV aussieht und den Schriftzug Cross, Crossback, Country, Ecosport, Aircross, Grandland, X und vergleichbarem auf dem Heck trägt. Der deutsche Hersteller Opel, der jetzt gemeinsame Sache mit Peugeot, Citroen und DS macht, weiß überdies, dass sein Kompakt-SUV Grandland X sehr gerne mit allen möglichen zusätzlichen Extras geziert wird und Kunden eine Top-Motorisierung über dem 1,6 Liter Diesel bislang vermissten.

177 PS und Achtgangautomatik für Boot und Pferde am Haken

Den Wünschen entsprechend haben die Rüsselsheimer die Ausstattungsvarianten des Grandland X, der auf derselben Plattform wie sein französischer Bruder 3008 aufbaut, um die Version „Ultimate“ ergänzt. Die jetzt erhältliche Kombination von einem Zweiliter-Diesel mit 177 PS und der Achtgangautomatik von ZF dürfte besonders denen gefallen, die gelegentlich Boote oder Vollblüter durch die Gegend ziehen wollen. Immerhin lockt hier eine gebremste Anhängelast von zwei Tonnen. Allrad gibt es – laut Opel mangels Nachfrage – allerdings nicht für Geld und gute Wort. Erst die für 2019 in Aussicht gestellte Plug-in-Hybrid-Version wird quasi einen Allrad simulieren : die Vorderräder werden von einem Verbrennungsmotor und die Hinterräder von einem Elektromotor angetrieben.

 

Fast alles findet sich für 42 610 Euro an Bord

Zu Preisen ab 42 610 Euro bietet der Front getriebene Grandland X Ultimate fast alles, was das Herz begehrt: Leder, beheizbares Lenkrad und Sitzheizung, adaptives LED-Licht, die Rücken schonenden AGR (Aktion Gesunder Rücken ) – Sitze sowie 19-Zoll-Alufelgen im trendigen zweifarbigen Design. Der persönliche Online- und Service-Assistent On Star hilft rund um die Uhr bei einem Notfall, bucht Hotels und findet nahe gelegene Parkhäuser via Parkopedia. Exklusiv bei der Ultimate-Ausstattung sind die 360 Grad-Kamera und der automatische Parkassistent dabei. Den automatischen Geschwindigkeits-Assistenten, der den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug beibehält und die Diebstahlwarnanlage lässt sich Opel ebenso wie unter anderem die Anhängerzugvorrichtung mit Anhänger-Stabilitätsprogramm, das Panorama-Glasdach und den CD-Player aber doch noch extra bezahlen.

Der SRC-Kat erfüllt bereits jetzt die Abgasnorm Euro 6d-temp

Der 177 PS starke und kultivierte Zweiliter-Turbodiesel mit seinem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern, das bei 2.000 Umdrehungen bereitsteht, passt zu dem 1.575 Kilogramm schweren Grandland X und harmoniert bestens mit der sanft und ohne merkliche Verzögerung schaltenden Achtgang-Automatik. Für den Spurt von 0 auf 100 braucht er damit 9,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 214 km/h. Den Verbrauch gibt Opel bei sicherlich ohne Zuglast und wenig hektischer Fahrweise erreichbaren 4,9 Litern Kraftstoff an. Zweifel an der Sauberkeit des Selbstzünders verbieten sich, mit seinem SRC-Kat erfüllt er bereits die ab September gültige Abgasnorm Euro 6d-temp.

Text und Fotos von Solveig Grewe

Als ich einmal fast die Bodensee-Klassik gewann. Oder so.

Der Opel Kadett C Coupé als GT/E war ein Bubentraum für viele, damals. Und natürlich nur so richtig original in der „gelb-weißen“ Original Lackierung der 1000-Serie von ’77-’79. Schlanke Karosserie und Heckantrieb. Der Endgegner für die Golf GTI-Fraktion. Entweder Volkswagen oder Opel GT/E. Zwei Liter Hubraum, der Motor längs montiert und dank Bosch L-Jetronic 115 PS stark. Wer damals den Oberlippenbart pflegte und VoKuHiLa trug, der stand auch auf das knackige Sportler-Coupé der Rüsselsheimer. Heute ein gesuchter Kult-Youngtimer. Auf dem Weg zum Oldie. Der Serien GT/E hatte nicht nur den bekannten 2.0 Liter 115 PS Einspritzer, sondern auch ein Sperr-Differential und ein knackig kurzes Fünfgang-Sportgetriebe von ZF verpasst bekommen. Das Leergewicht des Coupés ? Für heutige Verhältnisse eine Besonderheit. Easy unter 1.000 Kilogramm! So konditioniert, war das Kadett Coupé natürlich prädestiniert für den Motorsport. Der Einstiegspreis damals lag im übrigen bei 16.900 D-Mark! Kein Schnäppchen, aber für Sportfahrer ein erreichbarer Fixpunkt!

Mit dem Herzen eines Rallye-Helden zur Bodensee-Klassik 2017

Dann kann auch Gesamtplatz 47 ein Sieg sein!

Die Bodensee-Klassik ist eine Veranstaltung für Menschen mit Benzin im Blut. Umgeben vom wundervollen Panorama des Allgäus, der Alpen und des Bodensees lässt sich der Autofahrer-Alltag mit der Hilfe von „altem Blech“ und knackigen Touren vergessen. Zurück in eine Zeit, in der das Autofahren primär eine Lust war.

Damit der sportliche Ehrgeiz nicht durch übereifrige Polizisten mit Laserpistolen und absurden Strafsummen für klitzekleines Überschreiten des Tempolimits ausgebremst wird – ist die Prämisse der Ausfahrt: „Reisen statt rasen“ und der sportliche Wettkampf wird in „Wertungsprüfungen“ auf Parkplätzen abgehalten. Aber auch hier geht es dann nicht um „Rekordrundenzeiten“, sondern um Präzision – um das 1/100 bei der Einhaltung von Zeitvorgaben. Festgehalten im Roadbook, stellen sich die Teams den Aufgaben. Der Beifahrer gibt vor, der Fahrer reagiert. 100 Meter in 16 Sekunden die Ansage und der Fahrer muss genau dies einhalten. Es ist ein Teamsport. Und nicht selten sind Teams an diesen Aufgaben zerbrochen.

Lämmle und Habby in der Startnummer 32

Die Rollen im Cockpit waren fix verteilt. Meine Co-Pilotin sollte Sarah Elsser sein, eine Moderatorin, bekannt aus dem TV. Und diese Frau würde mir sagen, wo es lang geht. Das liest sich, als wäre der Chauvi am Steuer nicht wegzudiskutieren. Klassische Geschlechterrollen während der Rallye? Nein. Aber Habby ist ein Autoblogger und ein miserabler Beifahrer. Umso wichtiger zudem die Rolle des Co: Die Richtung und die Zeiten ansagen. Während der obligatorischen Rallye-Schulung war sich ein älteres Paar eine Sitzreihe hinter uns dann auch einig: „Was Lämmle sagt, wird gemacht.“ Oder so ähnlich der Wortlaut des Paares in den 60-70zigern. Lämmle von nun an der Rufname der Co-Piloten Sarah, und was Lämmle sagt, wird Habby tun. Da links abbiegen? Und wenn alle vor einem rechts fahren? Dann wird dennoch links abgebogen. Lämmle hat das Kommando. So klassisch chauvinistisch war die Aufgabenteilung also nicht.

Der Papiertiger

Das Rallye-Fahrzeug von Achim Warmbold sollten wir fahren. Eine Rallye-Variante des Opel Kadett C Coupe GT/E. 160 PS stark, mit kurzem Getriebe und Sperrdiffferential ausgerüstet. Verstärkte Dämpfer, kürzere Federn und ein Überrolbügel vervollständigen das Setup. Ein erstes Anlassen: Oh, der läuft ja rau. Die ersten Meter: Oh, der hat sicher keine 160 PS. So ist das mit den Presse-Fahrzeugen. Nicht alles, was nach Rallye aussieht, fährt auch wie „Rallye“. Unsere Startnummer 32 hatte die „35“ von Achim Warmbold 1978 auf Platz 2 in der Deutschen Rallyemeisterschaft getrieben. Aber leider nur die Optik des Ex-Werkswagens und die Startnummer – die Leistung entsprach dem Serien GT/E und vermutlich auch das nur mit viel Liebe.

Berg-Etappen wurden so zur Berg-Prüfung für das ZF-Getriebe. Unter 2.500 Umdrehungen lief unser Kadett nicht wirklich rund und wollte kein Gas annehmen, ab 3.5 zog er – bei 4 ging ihm die Luft aus und auf 4.5 wurde er vor allem lauter – aber nicht mehr schneller. Fleißiges Rühren im knackigen Sport-Getriebe. Der erste Gang hinten links, zwei vorne und so weiter. Das kann in der Hektik einer Zeitprüfung schon mal irritieren – war das jetzt der zweite, der dritte, oder doch der vierte Gang? Unser Kadett nahm es mit herzlichen Reaktionen auf. Immerhin die Optik stimmte und so strahlten nicht selten die Herzen von älteren Männern am Straßenrand. Bei einem Tankstopp lächelte die kastanienrot gefärbte Kassiererin milde und setze einen verträumten Blick auf: „So einen hatte mein Mann auch mal“. Ich denke – die Episode zwischen ihr und ihrem Mann hatte durchaus Höhepunkte im Kadett GT/E.

Klassensiege und schmerzliche Niederlagen

Man könnte die Bodensee-Klassik nicht so lieben, würde sie nicht von einem Profi-Team organisiert werden. Nach dem ersten Wertungstag war die Stimmung im Team „Lämmle und Habby“ großartig. Lämmle hatte die Beschilderung durch Chinesen-Zeichen sofort verstanden und Habby den rechten Weg gewiesen. Und auch die ersten Wertungsprüfungen verliefen extrem erfolgreich. Für so ein junges Team. Für Lämmle war es immerhin die erste Klassik-Rallye. Platz 29 von 173 Teilnehmern. Da darf man schon ein wenig stolz sein. Mit diesem Stolz startete der Freitag der Rallye. Zwei Etappen, mehrere Wertungsprüfungen und am Abend sollten wir festgestellt haben, wenn die Tankuhr „leer“ anzeigt, dann ist der Kadett auch wirklich leer. Komplett leer. Zum Glück ging uns der Sprit erst kurz vor einer Tankstelle aus. So durfte Lämmle ans Steuer und Habby freute sch über das gute Leistungsgewicht des Rallye-Optik-GT/E. Ein wenig Sport konnte dem guten Gefühl keinen Dämpfer verpassen. Ein katastrophales Ergebnis schon.

Platz 65 am zweiten Tag – eine herbe Enttäuschung. Was war passiert?

Eine doppelt versteckte Durchfahrtsprüfung übersehen – und zweimal bei einer Wertungsprüfung in den Himmel geschaut. Das reichte, um im knappen Feld der Top-Leute eine rote Laterne zu kassieren. Jede 1/100 Sekunde Abweichung ein Strafpunkt, eine verpasste Durchfahrtskontrolle, 300 Strafpunkte und am Abend von Tag zwei standen 1323 Punkte auf dem Konto. Am Vortag waren es noch 814 und die Spitzen-Teams bleiben unter 400 pro Tag. 🙁 Das muss Motorsport sein. Dieses Gefühl. Eigentlich geht es ja um nichts. Aber auf der anderen Seite eben doch um alles. Team Lämmle und Habby unter Druck.

Tag 3 – ein versöhnliches Ende

Der dritte Tag belohnte die Teilnehmer mit grandiosen Strecken. Enge und verwinkelte Berg-Passagen, der GT/E röhrt zwischen dem dritten und zweiten Gang und 3 bis 4.000 Umdrehungen hin- und her. So langsam bildet sich Hornhaut an der rechten Hand. Ungewöhnlich harsch der Druck, mit dem die Schaltung geführt werden will, wenig schmeichelnd in der Hand der Schaltknauf. Die Ohren haben sich derweil an den mit wenig Dämmung versehenen Rallye-Advokaten gewöhnt. Es ist halt laut im GT/E.

Konzentration bei Lämmle, Konzentration bei Habby. Noch einmal das gute Ergebnis vom Freitag wiederholen. Zeigen, dass der Freitag kein Glücksgriff war, sondern Ergebnis von guter Teamarbeit. Und prompt geht die erste Wertungsprüfung des Tages in die Hose. Doch Lämmle baut den frustrierten Habby wieder auf. Dank der Gesangseinlagen der Co-Pilotin kann die Stimmung im ’79 VoKuHiLa-Traumwagen nicht schlecht bleiben. Und mit 377 Strafpunkten am Samstag steigern wir uns sogar. Platz 17 im Starterfeld und damit noch einmal ordentlich Land gut gemacht.  Und mit einer 0.00 in der allerletzten Wertungsprüfung haben wir sogar eine Wertungsprüfung gewonnen. Doch dieser Sieg bleibt unbelohnt, denn wir sitzen in einem Fahrzeug des Sponsors. ZF ist Partner der Bodensee-Klassik und unser Fahrzeug wurde von ZF zur Teilnahme angemeldet. Wie gewonnen, so – glücklich. Punkt. Doch wir blieben das beste ZF-Team und der Drittbeste Opel – man muss sie nur finden, die Gründe zum feiern!

Am Ende fühlt sich diese Bodensee-Klassik an, als hätten wir sie gewonnen. Danke an „Lämmle“, du warst eine tolle Co-Pilotin! 

 

 

 

Opel Cascada Supreme – Sondermodell für den Frühling

Zum Frühlingsbeginn will Opel den Cascada stärker positionieren und bringt ein Sondermodell namens „Supreme“ auf den Markt. Die Änderungen am viersitzigen Cabrio sind rein optischer Natur. So kann der Kunde zwischen den drei Lackfarben „Lava Rot“, „Schnee Weiß“ und „Onyx Schwarz“ wählen. Dazu gibt es eine schwarze Grillspange, schwarze Außenspiegel und 20-Zoll-Räder in hochglanzschwarzer Bicolor-Optik. Den Innenraum verschönert Opel mi…

Opel Insignia Country Tourer – Kombi fürs Gelände

Mit einem Kombi im Offroad-Stil ergänzt Opel im Herbst das Modellprogramm des neu aufgelegten Insignia. Die „Country Tourer“-Variante tritt dank höher gelegter und robust beplankter Karosserie sowie Allradantrieb besonders kernig auf. Bestellbar ist das neue Top-Modell ab Juni, die Markteinführung erfolgt nach der IAA im Herbst. Erkennbar ist der Mittelklassekombi an schwarzen Kunststoffverkleidungen rund um die Karosserie, silberfarbenen Unterfahrschutzelementen, Dachrelin…

Opel Insignia Exclusive – Einzigartig ab Werk

Für die Neuauflage des Insignia hat Opel ein spezielles Ausstattungsprogramm namens Exclusive ins Leben gerufen. Kunden erhalten dabei ab Sommer 2017 die Möglichkeit, dem Flaggschiff der Marke mehr Premium-Touch und mehr Individualität zu verleihen. Wer einen möglichst individuellen Insignia will, kann über das Exclusive-Programm unter anderem seine ganz persönliche Außenlackierung bestellen. Wer mag, kann sogar einen zur Farbe der Handtasch…

Opel Insignia Grand Sport – Neue Leichtigkeit

Auf geht´s in Runde zwei: Opel bringt am 24. Juni den neuen Insignia zu den Händlern. Das Mittelklassemodell tritt dann als Fließhecklimousine mit dem Namenszusatz Grand Sport und als Kombi an. Für die Limousine werden in Verbindung mit dem neuen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS mindestens 25.940 Euro fällig, der Sports Tourer genannte Lastenträger kostet 1.000 Euro Aufpreis. Zur Wah…

Markenausblick Opel – Französische Revolution

Neuer Partner, neues Glück? Was im Privatleben oft klappt kann durchaus auch in der Geschäftswelt funktionieren. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann twitterte bereits kurz nach Bekanntwerden der möglichen Übernahme: „Ein Zusammengehen mit PSA ist prinzipiell sinnvoll.“ Fremd sind sich Rüsselsheim und Paris nicht. Schon länger kooperiert man beim Bau neuer Modelle. Jüngstes Beispiel ist der Opel Crossland X. Dieser teilt sich nich…

Opel Insignia – Vom Dickschiff zum Flaggschiff

Opel legt sein Flaggschiff Insignia neu auf. Und lässt das Mittelklassemodell dabei noch größer und edler werden. Die coupéhaft geschnittene Limousine und der geräumig geschnittene Kombi sind bereits zu Preisen ab 25.490 Euro bestellbar, ausgeliefert wird im Sommer. Sowohl Limousine (4,91 Meter) als auf Kombi (4,99 Meter) sind gegenüber den bereits stattlichen Vorgängern noch einmal gewachsen. Weil auch der Radstan…

Opel Crossland X – Abstand gewahrt

Mit dem Crossland X hat Opel ein Mini-SUV unterhalb vom Mokka X ins Programm genommen. Auch preislich hält der in Zusammenarbeit mit dem PSA-Konzern entwickelte Hochbeiner einen entsprechenden Abstand zum mindestens 19.000 Euro teuren Mokka: Los geht’s bei 16.850 Euro. Dafür bekommt man den Basisbenziner, einen 1,2-Liter-Dreiyzlinder mit 60 KW/81 PS. Alternativ stehen für den Crossland zwei Diesel und zwe…

Opel als Elektroautomarke – Neue Spannung für den Blitz?

Wird Opel zur reinen Elektroautomarke? Nach Bekanntwerden der Verkaufsgespräche zwischen Konzernmutter General Motors (GM) und Peugeot scheint der Plan erst einmal vom Tisch. Oder wäre die Konzentration auf die Zukunftstechnik vielleicht doch eine gute Idee? Die Pläne für den Umbau zur E-Automarke verfolgt Opel-Chef Karl-Thomas Neumann einem Bericht des „Manager Magazin“ zu Folge bereits seit Monaten. Der Verbrennungsmotor solle be…

Opel Crossland X – Allianz mit X

Der Buchstabe X steht bei Opel für SUV. Ein weiterer davon steht nun in den Startlöchern. Der Crossland X erweitert im Sommer das SUV-Angebot unterhalb des Mokka. Das kleine SUV soll im Umfeld von Nissan Juke, Renault Captur und Fiat 500X Kunden gewinnen. Neben dem optischen Auftritt eines SUV bietet das 4,21 Meter lange Fahrzeug eine erhöhte Sitzposition, einen variable…

Opel Insignia Preise – Das Flaggschiff legt zu

Der Preis für die ab 20. Februar 2017 bestellbare Neuauflage des Opel Insignia startet bei 25.940 Euro. Damit wird die Basisversion der fünftürigen Karosserieversion, die künftig den Namenszusatz Grand Sport trägt, um gut 1.000 Euro teurer als ihr Vorgänger. Die Kombiversion Sports Tourer gibt es ab 26.940 Euro. Für den Preisaufschlag bietet der Insignia künftig auch ein Mehr an Auto…

Opel Insignia Sports Tourer – Jetzt hat er den Größten

Die neue Generation des Opel Insignia wird Anfang März auf dem Genfer Autosalon im Doppelpack Premiere feiern. Neben der bereits vorgestellten Limousinen-Variante Grand Sport zeigen die Rüsselsheimer außerdem den Sports Tourer. Auf 4,99 Meter ist der bis zu 200 Kilogramm leichtere Kombi gewachsen. Dank der neuen Proportionen wirkt das Fahrzeug stämmiger als bisher, die an Charakterlinien reiche Blechhaut straffer. Markan…

Opel Crossland X – Mehr Mokka für den Meriva

Es ist düster, kalt und kahl in den leeren Hallen des stillgelegten Kraftwerks in Berlin-Mitte. Eindeutig kein Ort für Kinder - bestenfalls für Katzen mit unheimlich mieser Laune … aber dazu gleich mehr. Ist das der Platz, an dem ein klassischer Massenhersteller den Nachfolger eines braven Familienvans präsentieren sollte? Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sagt dazu nur: „Ja”. Denn an den kompakt-praktisch-freundliche…

Opel Crossland X – Kleiner Bruder für den Mokka

Opel stellt dem Mokka X ein kleines Geschwisterchen zur Seite. Der Crossland X ist als reiner City-Crossover konzipiert, verzichtet unter anderem auf den optionalen Allradantrieb seines großen Bruders und dürfte deutlich günstiger ausfallen. Die Markteinführung ist für das laufende Jahr angesetzt. Mit 4,21 Metern ist der Crossland eine Handbreit kürzer als der Mokka. Auch in der Höhe hält er einig…

Opel Crossland X – Frankophiler Rüsselsheimer

Crossover: Ein Wort, an das wir uns mittlerweile gewöhnt haben. Fahrzeugklassen verschwimmen immer mehr und gehören eigentlich der Vergangenheit an. Gebaut wird das, von dem man glaubt, dass es dem Käufer schmecken wird, Schubladen bleiben einfach geschlossen. Der Opel Crossland X pfeift auf sie genauso, wie sein Plattform-Bruder, der Peugeot 2008. Neben dem Opel Mokka X, der als erstes Modell ein X im Namen trägt, betritt nun der Crossland die Bühne und soll dem Grandland X den Weg ebnen. Wir schauen auf die Details des frankophilen Rüsselsheimers. Read more

Opel Mokka – Stress lass nach

Es gibt Fahrzeuge, die machen Hersteller einfach nur froh. Der Opel Mokka gehört zu dieser stimmungsaufhellenden Gattung. Das kleine SUV hat sich seit seinem Debüt 2012 mehr als 600.000 Mal verkauft. Auch nach seinem Facelift im September - zur besseren Unterscheidung zum ungelifteten Modell jetzt mit einem X im Namenszug - zeigt die Verkaufskurve weiterhin nur nach oben. Neben eine…

Opel Cascada Supreme – Riesenräder und Edelnähte

Opel zeigt auf dem Pariser Autosalon (1. – 16. Oktober) erstmalig das Viersitzer-Cabrio Cascada als Sondermodell Supreme. Im Vergleich zum normalen Cabrio bietet es ein paar kleine Detailverfeinerungen. Zu den äußeren Erkennungsmerkmalen gehören 20-Zoll-Leichtmetallräder im Bi-Color-Design sowie in Wagenfarbe lackierte Einfassungen für Nebelscheinwerfer und Markenlogo. Angeboten wird der Offen-Opel in der Version Supreme ausschließlich in den Außenfarben Onyx-Schwarz, Schneeweiß un…

Opel Vivaro Sport – Kubus im Karacho-Kleid

Auf der Nutzfahrzeug-IAA (22. - 29. September) stellt Opel seinen Vivaro in der neuen Ausstattung Sport vor. Die dynamisch akzentuierte Version werden die Rüsselsheimer für Kastenwagen, Combi, Doppelkabine und zwei Fahrzeuglängen anbieten. Viel braucht es allerdings nicht für die Sport-Weihen des Vivaro. Die Außenhaut wurde lediglich mit Rallye-Streifen in den Flanken sowie auf dem Dach und Motorhaube aufgehübscht. Diese könne…

Flex-Fix-Fahrradträger im Opel Mokka X – Nicht ganz zu Ende gedacht

Es ist eigentlich eine geniale Idee, die Opel einst im Modell Corsa erstmals verwirklichte: Ein integrierter Fahrradträger, der wie eine Schublade aus dem hinteren Stoßfänger heraus gleitet und nach Gebrauch wieder unsichtbar im Fahrzeugheck verschwindet. Einfach zu bedienen, platzsparend ohne Beeinträchtigung des Kofferraum-Volumens konzipiert und vor allem sicher. „Flex-Fix“ nennen die Rüsselsheimer das patentierte System, das im Corsa beispielsweise zwe…

Opel Karl Rocks – Junior in Matschhose

Nach dem Adam zieht Opel nun auch dem per se etwas nüchterner gestalteten Opel Karl die Matschhose an: Auf dem Pariser Autosalon (1.-16. Oktober) stellen die Rüsselsheimer den Karl Rocks vor. Diese leicht höher gelegte Version mit SUV-Beplankung rundum macht den als Praktiker unter dem Adam positionierten Kleinstwagen nun doch etwas zum Lifestyle-Modell. Auf den ersten Blick wirkt der Fünftüre…

Opel Ampera-e – Keiner kommt weiter

Das Elektroauto Opel Ampera prunkt mit der größten Reichweite seiner Klasse. Wie der Autohersteller nun mitgeteilt hat, soll der für Anfang 2017 erwartete kleine Crossover pro Akkuladung mehr als 400 Kilometer weit fahren können. Damit verweist er die einschlägige Konkurrenz auf die Plätze: Der bisherige Reichweiten-Primus unter den Alltags-E-Autos, der BMW i3, kommt 300 Kilometer weit, es folgen Nissan Lea…

Opel Mokka X – Neuer Name, neue Technik

Opel liftet den Mokka und stellt der Modellbezeichnung ein „X“ hinten an. Das kleine SUV fährt ab dem Herbst mit geänderter Optik, LED-Scheinwerfern und der neuesten Infotainment-Generation vor. Dazu gibt es einen Motor aus dem Astra. Wie gehabt startet die Basisversion bei 18.990 Euro. Aus dem Astra hält in Verbindung mit Allrad der 1,4-Liter-Turbo mit 112 kW/152 PS Einzug. De…