Piaggio Porter NP6

Fast drei Jahrzehnte lang basierte der Mini-Laster Piaggio Porter auf einer alten Daihatsu-Plattform. Die hat nun endgültig ausgedient.

Neben Zwei- und Dreirädern bietet der italienische Rollerriese Piaggio mit dem Porter seit Anfang der 90er-Jahre einen vierrädrigen Mini-Laster für verschiedenste Aufbauvarianten an. Dabei handelte es sich bisher um die lizensierte Produktion des 1986 eingeführten Daihatsu Hijet S80. Jetzt haben die Italiener mit der Version NP6 den Nachfolger vorgestellt, der sich wie sein Vorgänger als kleiner City-Truck in engen Städten bewähren soll.

Die auf mindestens 4,22 Meter Länge und auf 1,64 Meter Breite gewachsene Neuauflage wird künftig in drei Grundmodellen entweder mit fester oder kippbarer Ladefläche oder als Fahrgestell für eine große Zahl an Aufbauvarianten angeboten. Gegenüber dem Vorgänger sollen die Kombinationsmöglichkeiten deutlich vielfältiger sein. Außerdem hat sich die Nutzlast des Porter erhöht. Während bei einfach bereifter Hinterachse die Traglast 1.275 Kilogramm beträgt, steigt sie bei Doppelbereifung auf 1,6 Tonnen.

Erfüllt 6d-Abgasnorm

Einzig verfügbares Antriebsaggregat ist ein 1,5-Liter-Ottomotor, der neben Benzin wahlweise auch Erdgas- oder Flüssiggas LPG als Brennstoff nutzen kann. Abhängig vom Kraftstoff variiert das Leistungsspektrum des ausschließlich in Kombination mit Fünfgang-Schaltgetriebe verfügbaren Vierzylinders zwischen 68 kW/92 PS und 78 kW/106 PS. Dank der Combi-Fuel-Technik erfüllt der neue Porter die Euro-6d-Abgasnorm.

Zur Serienausstattung gehören Schleuderschutz ESC, ein eCall-System, Fahrerairbag, USB-Ladebuchse sowie Licht- und Regensensor. Optional können Beifahrerairbag, DAB+-Radio und Klimaanlage bestellt werden. Die Preise starten bei rund 15.000 Euro (netto).

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