Piech und Winterkorn demonstrieren was wirklich geht.

Wie oft redet man über die Deutsche Automobilindustrie mit diesem negativen Unterton? Nur SUV, Sportwagen und viel zu schwere Spritschlucker würden auf der Agenda der Deutschen Hersteller stehen. Die sparsamen Autos würden aus Frankreich und Italien kommen.

Bullshit.

Zur heutigen Hauptversammlung der Volkswagen AG fuhren sowohl der Vorstandsvorsitzende Winterkorn als auch der Aufsichtsratschef  Piech jeweils mit ihren Gattinen in einem Auto vor, das absolute Serienreife vermittelt und im NEFZ mit 0,9l auf 100km auskommt.

Es ist ein weiteres Mal ein Beispiel dafür: Es ist nicht das Problem was geht, sondern was sich verkaufen lässt. Um diese These zu bestätigen muss man ja nur zurück denken an den VW Lupo 3L und den Audi A2. Das waren beides ganz besondere Fahrzeuge, ökologisch wertvoll, sparsam und ihrer Zeit voraus. Ergebnis? Nahezu unverkäuflich.

Man kann nur hoffen das es den Volkswagen XL1 Concept einmal anders ergehen wird. Ist die verwendete Technik doch echt ein Leckerbissen. Ein Plugin-Hybrid-Antrieb aus einem 2-Zylinder TDI und einem Elektromotor. Gemeinsam an einem Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. So werden der 48PS starke und 120 Newtonmeter kräftige Dieselmotor und der 27PS starke Elektromotor zu einem kongenialen Duo.

Der LX1 soll zusätzlich zu seinem beeindruckenden Normverbrauch, eine Strecke von bis zu 35km rein elektrisch fahren können.

Es ist also machbar – doch werden diese faszinierenden Fahrzeuge die Akzeptanz beim Käufer wecken? Eines ist klar: Es ist nicht immer per se die Schuld der Automobil-Industrie!

Das 1-Liter Auto von Volkswagen
Das 1-Liter Auto von Volkswagen

 

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