Der neue Porsche 911 GT3 – der Liebling unter den Erlkönigen

Momentan beschäftigen sich die Entwickler nach bewährtem Muster mit weiteren Derivaten des 911 Carrera der Baureihe 992

Pandemie hin oder her, die Ingenieure bei Porsche haben alle Hände voll zu tun, denn sie arbeiten am neuen Modell des Klassikers 911, was im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Durch das Werkstor ist der Porsche 911 GT3 bereits gerollt und als die letzten Reste der Tarnfolie abgerissen waren, stand fest: Er ist es tatsächlich, der König unter den Erlkönigen.

Jetzt wird getestet

Kaum ist das Geheimnis um den neuen 911er von Porsche gelüftet, da beginnt schon die Testphase. Damit geben die Mitarbeiter dem GT3 den letzten Feinschliff, damit er Anfang des nächsten Jahres in Serie gehen kann. Porsche hat noch nie viel Pressearbeit benötigt, denn die sportlichen Wagen sprechen immer noch für sich, der 911 GT3 macht da keine Ausnahme. 

Änderungen am Motor

Spannend ist immer die Frage: Wie sieht der Motor des Neuen eigentlich aus? Es hat Änderungen und Weiterentwicklungen gegeben, der Motor für den GT3 wird aber ein 4,0-Liter-Saugboxer 991,2 Speedster sein. Es ist ein Rennmotor, den Porsche jedoch der Straßenverkehrsordnung anpassen musste. Der Otto-Partikelfilter war für das Entwicklerteam des neuen Porsche 911 daher eine Herausforderung. Aber es gibt eine Lösung mit 9000 Umdrehungen und 520 PS, wie sie aus dem Speedster bekannt sind. Dies sind immerhin zehn PS mehr als in der vorangegangenen GT3 Generation.

Viele Anordnungen

Auch für Porsche war die Entwicklungsarbeit am 911 GT3 ein kleiner Hindernislauf über die vielen verschiedenen Anordnungen und Regeln. Rund 80 Prozent der Arbeit bestand darin, die Vorschriften bei den Emissionen zu beachten, ebenso wie die Vorschriften zum Thema Lärm, Verbrauch und Crash. Die restlichen 20 Prozent waren dann für die kreativen Gehirne der Porsche-Mitarbeiter und sie durften die Messlatte etwas höher legen. Was genau der Porsche 911 GT3 alles zu bieten hat und welche bahnbrechenden Neuerungen es gibt, wird sich allerdings erst im nächsten Jahr zeigen.

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