Porsche-Umbau von Mletzko

Sieht älter aus als er ist: Unter der Carbon-Außenhaut des Mletzko-Elfers mit 60er-Jahre-Optik steckt ein 90er-Jahre-911

Einen betagten Elfer der Generation 964 kann man nicht nur technisch aufwerten lassen, sondern außerdem noch auf den Look der 60er-Jahre trimmen lassen. Allerdings muss man den Gegenwert mehrerer neuer Elfer investieren.

Die Firma Mletzko newgen aus Osnabrück bietet auf Basis des vornehmlich zu Beginn 90er-Jahren produzierten Porsche 911 der Baureihe 964 Restomod-Umbauten an, bei denen die Fahrzeuge technisch modernisiert und optisch auf alt getrimmt werden. Am Ende des mindestens 600.000 Euro teuren Umbauprojekts sieht der Elfer wie die vornehmlich in den 60er-Jahren gebaute 911-Generation F aus. 

Dies gelingt vor allem mit Hilfe neuer Karosserieteile aus Carbon und einigen weiteren Anbauteilen, die optisch das Design der alten Elfer-Generation transportieren. Unter anderem wird das Fahrzeug auf von Fuchs lizensierte 17-Zoll-Felgen gestellt. Auch die Rundschweinwerfer vermitteln den Look der F-Generation, im Inneren der Leuchten kommt jedoch LED-Technik zum Einsatz. 

Beim Antrieb kann der Kunde zwischen einem 3,9-Liter-Motor mit 254 kW/345 PS oder einer 4,0-Liter-Variante mit 271 kW/369 PS und fast 400 Newtonmeter Drehmoment wählen. Mit der stärkeren Version soll der um 200 auf 1.145 Kilogramm abgespeckte Elfer in 4,2 Sekunden aus dem Stand Tempo 100 erreichen, maximal sind 273 km/h möglich. 

In der Manufaktur lassen sich weitere individuelle Wünsche erfüllen. Unter anderem stehen für den Innenraum verschiedene Materialien, Stoffbezüge und Sitze zur Verfügung. Gut 8 Monate nach Anlieferung eines 964 soll der Umbau inklusive TÜV-Zertifizierung fertig sein.

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