Warum funktioniert die Start-Stopp-Automatik im Winter nicht?

Ist der Motor aus, wird kein Sprit verbraucht. Das Start-Stopp-System macht den Fahrern diesen Umstand zu Nutze – allerdings nicht bei jedem Wetter.

Frage: Das Start-Stopp-System meines Autos hat in der Vergangenheit ganz prima funktioniert. Seit dem Winter arbeitet es jedoch nicht mehr. Wie kann das sein?

Antwort von Hans-Georg Marmit, Kraftfahrzeug-Experte der Sachverständigenorganisation KÜS: Das Start-Stopp-System sorgt vor allem im Stadtverkehr für geringeren Verbrauch und weniger Luftverschmutzung. Steht man im Leerlauf und hält das Bremspedal gedrückt, stellt die Elektronik den Motor aus und wirft ihn blitzschnell wieder an, wenn die Fahrt weiter geht. Während der Standzeit, sei es an der Ampel oder im Stau, wird also kein Kraftstoff verbraucht.

Ein Motor-Stopp ist allerdings nicht immer sinnvoll. Wenn der Motor seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat, ist er beispielsweise komplett kontraproduktiv. Und auch bei niedriger Spannung in der Starterbatterie schadet ein Triebwerks-Stopp möglicherweise mehr als er nutzt. Aus dem gleichen Grund stellt die Start-Stopp-Automatik bei extremer Kälte die Arbeit ein, denn im Winter steht die Batterie sowieso schon unter Stress. Die untere Temperaturgrenze ist dabei von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, in der Regel liegt sie im Bereich von plus drei bis minus fünf Grad.

Der Motor läuft aber auch weiter, wenn der aktuelle Strombedarf zu hoch ist. So verhindern beispielsweise im Hochsommer die Klimaanlage, im Winter Scheiben- und Sitzheizung, das die Elektronik den Verbrennungsmotor abschaltet. Es kann in solchen Fällen auch dazu kommen, dass der Motor zunächst ausgeht, nach einiger Zeit aber wieder anspringt, um die Kühlung zu gewährleisten. Zu guter Letzt deaktiviert sich das Start-Stopp-System auch bei allen Hinweisen darauf, dass der Fahrer parken statt warten will. So etwa, wenn das Gurtschloss gelöst oder die Tür geöffnet wird. Auch eine geöffnete Motorhaube kann den Motorstopp verhindern.

 

 

Holger Holzer/SP-X

Welche Unterlagen braucht man beim Gebrauchtwagenkauf / Gebrauchtwagenverkauf?

In unserem ersten Gebrauchtwagen-Ratgeber-Beitrag haben wir euch darüber informiert, wie man ein Auto richtig sauber macht. Im zweiten Beitrag ging es um aussagekräftige und erfolgreiche Fotos, die den Verkaufspreis steigern können und nun geht es um die benötigten Unterlagen.
Es sind die glorreichen Sieben die bei einem Gebrauchtwagenverkauf dabei sein sollten, denn neben dem Auto (inkl. Schlüssel) sollten nachfolgende Unterlagen vorhanden sein:
Diese Fahrzeugpapiere dürfen / sollten bei keinem Gebrauchtwagenkauf fehlen
1. Zulassungsbescheinigung Teil I / Fahrzeugschein
Die Zulassungsbescheinung Teil I war früher mal der Fahrzeugschein. Wie der Name schon verrät ist diese Bescheinigung im Fahrzeug mitzuführen. Hat der Fahrer diese Bescheinigung nicht, dann hat er hoffentlich sein Fahrzeug abgemeldet, in dem Fall hat er eine Abmeldebescheinigung. In dem Fahrzeugschein, also der Zulassungsbescheinigung Teil I steht der aktuelle Halter. Hier sollte man auch den Personalausweis kontrollieren.
2. Personalausweis vom Käufer / Verkäufer
Wer kauft das Auto, we verkauft es? Es macht Sinn sicherzustellen ob der Verkäufer auch der Besitzer des Fahrzeuges ist. Ist er es nicht? Hat er überhaupt die Berechtigung das Fahrzeug zu veräussern? Wenn ein Fahrzeug angemeldet übergeben wird, sollte man auch unbedingt den Personalausweis vom Käufer sehen und vertraglich eine Abmeldezeit / Ummeldezeit vereinbaren und ggf. dafür auch einen Pfand aushandeln der retourniert wird, wenn das Fahrzeug in dem Zeitfenster ab- oder umgemeldet wurde. Wer sein Fahrzeug über eine Profiplattform zum verkaufen von Autos verkauft, kann das Fahrzeug angemeldet übergeben, es wird per LKW abgeholt und man erhält binnen zwei Werktagen seine Abmeldebescheinigung per e-Mail.
3. Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief
Die Zulassungsbescheinigung Teil II ist der Fahrzeugbrief. Dort steht stets der aktuelle Halter sowie der Vorhalter aufgeschrieben, ein Gewinn in Sachen Datenschutz, waren es beim Fahrzeugbrief noch bis zu sechs Halter die eingetragen waren. Damit man hier kein Schindluder treiben kann, werden in der Zulassungsbescheinigung Teil II die Gesamtanzahl der Halter eingetragen. Aus dem Grund lohnt sich beim Gebrauchtwagenankauf auch der Blick auf den Fahrzeugbrief bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil II.
Beim Gebrauchtwagenkauf sollte man unbedingt die Fahrgestellnummern / FIN (Fahrzeug-Identifizierungsnummern) überprüfen. Passen die Papiere zum Fahrzeug? Stimmen die Daten auch im Kaufvertrag? Die Fahrgestellnummer findet man in den Papieren, im Motorraum, rechts unten an der Windschutzscheibe oder aber auch im Bereich des Beifahrersitzes.
4. TÜV – Prüfbericht 
Hat das Fahrzeug noch TÜV? Ist die HU-Plakette am hinteren Kennzeichen noch gültig? Gut! Aber das reicht nicht aus, man benötigt auch den sogenannten Prüfbericht der letzten TÜV-Untersuchung. Diese muss zwar nicht im Auto mitgeführt werden, man benötigt diese aber zur Anmeldung und es gibt die Pflicht zur Aufbewahrung bis zur nächsten Hauptuntersuchung.
Fehlt dieser HU-Bericht? Dann sollte man misstrauisch werden, es gibt auf den Prüfberichten öfters auch mal Hinweise auf Teile die an der Verschleissgrenze sind, hat der Verkäufer diese nicht ausgetauscht? Warum verschweigt er hier etwas? Wer sein Auto verkaufen will, der sollte am besten die TÜV-Prüfung vorziehen, denn mit zwei Jahren TÜV, verkauft man sein Fahrzeug besser und der Käufer geht auch auf eine Nummer sicherer.
5. Das Scheckheft nicht vergessen!
Ist das Fahrzeug Scheckheft gepflegt? Dann gehört das Scheckheft natürlich auch zu den wichtigen Unterlagen, in dem Fall ist dieses ja sogar eine Verkaufsförderungsmaßnahme, denn ein gut gewartetes Fahrzeug hat in der Regel keinen Wartungsstau und keine versteckten Kosten die noch auf den potenziellen Käufer zukommen können. Ist kein Scheckheft vorhanden sollte man erklären können warum dieses fehlt, hat man dieses verlegt? Dann kann man in der Werkstatt sich die alten Inspektionsrechnungen ausdrucken und ggf. ein neues Scheckheft nach stempeln lassen. Hat man die Inspektionen selber erledigt, weil man KFZ-Mechaniker ist, dann sollte man auch dies irgendwie nachweisen. Je neuer ein Fahrzeug umso wichtiger ist die Einhaltung der Wartungsintervalle beim Verkauf, aber auch ältere Fahrzeuge sollte man weiterhin gut pflegen.
6. Radio-Code und Bedienungsanleitungen
Moderne Fahrzeuge stellen oft „Umsteiger“ vor Probleme, die Bedienkonzepte sind teilweise ja nicht gerade selbsterklärend. Aus dem Grund sollte die Bedienungsanleitung im Handschuhfach liegen. Der Radio-Code natürlich nicht, falls das Fahrzeug über ein Radio mit Radio-Code verfügt, dann muss man diesen beim Verkauf auch vorlegen können, denn ansonsten könnte eine leere Batterie den Käufer irgendwann mal die Musik gänzlich ausschalten.
7. Der Vertrag – wichtig beim Gebrauchtwagenkauf!
Wusstet ihr eigentlich, dass der Fahrzeugbrief gar kein Beweis dafür ist, wem das Auto gehört? Ein gültiger Vertrag muss her. Wer sein Auto verkaufen möchte, der braucht einen Vertrag. Hier gibt es viele Vordrucke im Netz. Den Vertrag am besten direkt vor Ort ausfüllen und auch hier noch einmal die Ausweise kontrollieren, genauso wie die Fahrgestellnummer, den Kilometerstand und die Beschädigungen vom Fahrzeug, die man im Verkaufsvertrag festhalten sollte.
Vermittelt man sein Fahrzeug über eine Autobörse, zum Beispiel: So verkauft man sein Auto – wird das Fahrzeug übrigens direkt zu Hause abgeholt. Stellt man sein Auto dort zur Vermittlung ein geben Händler aus ganz Deutschland Gebote für das inserierte Fahrzeug ab. Die Mitarbeiter von www.meinautomakler.de versuchen den besten Preis raus zu holen und schicken auch nur das beste Angebot weiter zum Kunden. Ist man mit dem Preis einverstanden wird das Fahrzeug abgeholt und der Verkäufer bekommt den Betrag in Bar. So einfach kann der Gebrauchtwagen-Verkauf sein und ihr wisst ja nun auch welche Unterlagen dafür zur Hand sein müssen.

Tipps für die Autopflege im Winter

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Zugegeben, der Winter lässt in diesem Jahr etwas auf sich warten. Während man vor ein paar Jahren im Oktober schon einen Schneemann bauen konnte, lag man in diesem Jahr noch mit kurzen Hosen im Freibad. Dennoch: Der nächste Winter kommt bestimmt und aus dem Grund gibt es heute von uns die besten Autotipps für den Winter. Unterstützt werden wir dabei von unserem Partner KUNGS, der uns bereits seit Jahren dabei unterstützt euch Ratschläge und Tipps zum Thema Autofahren im Winter zu geben. In unserem ersten Beitrag hatten wir euch ja bereits über Eiskratzer aufgeklärt, im zweiten Beitrag haben wir das Auto im Herbst noch fit gemacht für den Winter. Doch wie geht man mit dem geliebten Fahrzeug im Winter um? Heute erfahrt ihr es.

Wenn ihr euer Auto dank unserem Herbst-Check winterfest gemacht habt, dann rollt euer Fahrzeug nun auf geeigneten Reifen welche noch über eine Profil-Tiefe von ca. 4 mm verfügen. Die Reifen sollten auf keinem Fall älter als 10 Jahre sein, den Luftdruck habt ihr angepasst. Die Batterie habt ihr genauso überprüft wie den Frostschutz vom Kühler und von der Scheibenreinigungsanlage. Die Lichteinrichtung habt ihr überprüft, alles funktioniert, der passende Eiskratzer liegt bereit und die Türgummis sind eingefettet.

Die gute Durchsicht und damit den Überblick behalten

Das Auto braucht auch im Winter etwas Pflege, es ist nämlich besonders fiesen Anforderungen und äusserlichen Einflüssen ausgesetzt, wenn ihr unseren „Herbst-Check“ absolviert habt, dann seid ihr schon mal gut gewappnet, denn ihr habt jetzt ausreichend Scheibenreinigungsflüssigkeit mit dem passenden Frostschutz im Tank. Schlieren die Scheibenwischer? Dann müssen diese unbedingt ersetzt werden, das gilt auch für bereits ausgehärtete Scheibenwischer. Die Gummilappen müssen umklappen können für ein perfektes Wischergebnis, denn nur so behält man den Durchblick und die Übersicht bei der Autofahrt. Man muss nicht immer komplett neue Scheibenwischer kaufen, bei einigen Modellen kann man auch einfach nur das Gummi wechseln. Das spart Geld und schont die Umwelt. Füllt regelmäßig den Scheibenreiniger mit Frostschutz nach, denn sind die Düsen erst einmal verstopft, dann wird die Fahrt schnell zum Blindflug.
Die Scheiben beschlagen schnell von innen? Dagegen hilft es die Scheiben von innen einfach zu putzen und die Feuchtigkeit aus dem Auto zu bekommen. Von KUNGS gibt es dafür z.B. einen Scheibenreiniger der auch gut in den Bereich hinter dem Armaturenbrett kommt. Dieser beseitigt das Kondenswasser von der Innenseite der Windschutzscheibe. Doch auch die andere Feuchtigkeit muss aus dem Auto entweichen. Dafür kann man entweder Entfeuchter, Zeitungspapier oder Salz nutzen, am besten bringt man nicht so viel Feuchtigkeit ins Auto, aber das lässt sich leider oft im Winter nicht ganz vermeiden.

Autowaschen auch im Winter

Wir empfehlen ausdrücklich das Fahrzeug auch im Winter zu waschen. Verschmutzte Straßen und das verstreute Salz sorgen für eine miese Schicht auf dem Autolack. Bei Temperaturen über 0°C kann man sich also in die Waschanlage wagen, sollte das Fahrzeug, die Türeinstiege, die Falzen und die Fensterrahmen später gut abtrocknen. Hier empfiehlt es sich die Türgummis anschließend wieder mit dem passenden Mittel zu behandeln um somit ein festfrieren zu vermeiden. Die Türgummis kann man z.B. auch mit Vaseline einreiben, andere Gummipflegemittel wollen häufiger erneuert werden. Die Türgummis neigen dazu im Winter einzureissen, das sorgt dann dafür das Feuchtigkeit in den Innenraum gelangen kann, ausserdem erhöht sich das Geräusch-Niveau. Aus dem Grund unser Tipp: Schmiert die Türdichtungen auch im Winter regelmäßig ein.

Kratzer sind ärgerlich – Hier müsst ihr sofort handeln!

Kleine Lackkratzer die nicht durchgehen auf die Karosserie sind ärgerlich, aber hier besteht kein großer Handelsbedarf. Sofort müsst ihr allerdings reagieren wenn der Kratzer aufs blanke Blech geht. Hier kann man zunächst mit Kriechöl dafür sorgen, dass die Umwelteinflüsse und das Streusalz keinen schlimmeren Schaden verursachen. Wir empfehlen aber eine schnelle und Sachgerechte Instandsetzung entweder durch eine Lackierung oder durch eine Smart- bzw. Spotrepair.

Assistenzslos durch die Nacht

Moderne Fahrzeuge stecken voller Sensoren und sorgen damit, dass die Assistenzsysteme uns das Leben einfacher und sicherer machen. Doch im Winter müssen genau diese Sensoren auch freigehalten werden von Eis und Schnee. Eine Kamera hinter der Frontscheibe kann ohne eine klare Sicht keine Tempolimits erkennen und auch der Radar-Sensor möchte gerne von Eis und Schnee befreit werden, genauso wie die Sensoren für die Parkpiepser, da es ansonsten zu Fehlinterpretationen kommen kann. Wir empfehlen die Sensoren mit einem Mikrofaser-Tuch hin und wieder sauber zu machen.

Die Batterie macht am meisten Ärger im Winter

Keine Autobatterie mag kalte Temperaturen, vor allem wenn das Fahrzeug nur auf Kurzstrecken bewegt wird, wird die Batterie richtig gefordert und gibt auch schnell „den Geist auf“. In dem Fall springt der Wagen dann morgens „einfach“ nicht mehr an. Neu bleibt in dem Fall treu, die alte Batterie ausbauen und gegen eine neue ersetzen gemäß Handbuch oder – falls Mitglied – von einem Autoservice-Dienstleister übernehmen. Der kann dann auch die neue Batterie mitbringen und übernimmt auch die Rückführung der alten Batterie. Batterien die älter als vier Jahre sind neigen dazu im Winter kaputt zu gehen, bei Kurzstrecken-Fahrzeugen oder Fahrzeugen die über längere Zeit stehen tritt das Phänomen schon eher auf. Wenn möglich sollte man bei längeren Standzeiten im Winter die Batterie mit ins Haus nehmen und diese vor kalten Temperaturen schützen.

Autotipps für den Winter

Fällt der erste Schnee, dann herrscht auf deutschen Straßen schnell das Chaos. Gerade in Gebieten wo es nicht so häufig schneit bringt die weiße Pracht manch Autofahrer zum verzweifeln. Zu ängstliche Autofahrer werden schnell zum Hindernis und zur Gefahr von anderen Verkehrsteilnehmer, das gilt allerdings auch für die übermütigen Autofahrer, die dank Allradantrieb und ausreichend Traktion sich und die Fähigkeiten vom Fahrzeug überschätzen, denn bremsen muss man ja auch noch. Selbstüberschätzung und Angst sind die schlechtesten Begleiter bei der Fahrt im Auto, das gilt insbesondere für den Winter. Aus dem Grund haben wir ja bereits im letzten Beitrag einen Verkehrssicherheitslehrgang empfohlen, denn das Fahrzeug kann und wird im Winter auf vereisten oder zugeschneiten Fahrbahnen anders reagieren als auf einer trockenen Strecke im Sommer. Vorausschauend fahren mit der richtig angepassten Geschwindigkeit bringt jeden zum Ziel, achtet auf andere Verkehrsteilnehmer, viele sind mit der Situation überfordert und verzichtet in dem Fall vielleicht einmal häufiger auf euer Recht, auf euer Vorfahrt und nehmt etwas Geschwindigkeit raus. Überholvorgänge sollte man vermeiden, vor allem auf Strecken die nicht gut einzusehen sind. Kommt gut durch den Winter, wir wünschen euch immer die notwendige Traktion und die passende Bodenhaftung.

Die Überprüfung der Profiltiefe alleine reicht nicht aus

Bevor Sie auf Winterreifen umsteigen, denken Sie daran, die Profiltiefe und den Zustand der Lamellen zu überprüfen. Jeder kann sich selbst beibringen, Reifen zu wechseln, aber die Arbeit erfordert Konzentration. Wenn Sie zu ungeduldig herangehen, können Ihr Auto oder Ihre Reifen am Ende sogar beschädigt werden. Nokian Tyres gibt im Folgenden Tipps, wie Sie Ihre Reifen richtig und problemlos wechseln.

Wenn es an der Zeit ist, auf Winterreifen umzusteigen, stellen Sie zuerst sicher, dass Ihre Reifen überhaupt noch verwendbar sind. Ein gängiger Trick ist der Einsatz einer Zwei-Euro-Münze zur Überprüfung der Profiltiefe. Die Überprüfung der Abnutzungsanzeige DSI (Driving Safety Indicator) ist jedoch viel einfacher: Die Abnutzungsanzeige, die auf allen Produkten von Nokian Tyres zu finden ist, ist eine Zahlenreihe, die sich direkt auf dem Reifenprofil befindet. Lässt das Reifenprofil nach, verschwinden die Zahlen nach und nach. Die höchste, noch sichtbare Zahl gibt die verbleibende Profiltiefe an.

Die Profiltiefe ist besonders wichtig bei Fahrten auf Schneematsch. Auf rutschigen Straßen kommt es vor allem auf einwandfreie Lamellen an.

Überwachen Sie Ihre Reifen

Bei Winterreifen ohne Spikes gründet der Griff auf dem Reifenprofil und den Profilmaterialien, daher müssen die Fahrer die Lamellen und Rillen der Reifen immer im Auge haben. Der Griff wird durch die scharfen Lamellenkanten und eine weichere Gummimischung ermöglicht. Wenn die Lamellen heruntergefahren, an den Kanten rund und steif statt flexibel sind, hat der Reifen seinen Halt verloren.

Darüber hinaus haben die meisten Pkw einen Vorderradantrieb, sie werden tendenziell immer schwerer und die durchschnittliche Motorleistung ist gestiegen. Eine aggressive Fahrweise beschleunigt den Verschleiß der Reifen zusätzlich. Wechseln Sie die Positionen Ihrer Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse nach jeweils 6.000 bis 8.000 Kilometern, da die Reifen an verschiedenen Positionen unterschiedlich verschleißen. Denken Sie daran, den Reifendruck beim Reifenwechsel stets zu überprüfen.

Stellen Sie den richtigen Druck im Voraus ein

Die ersten Nachtfröste sind ein guter Zeitpunkt für die Umstellung auf Winterreifen. Zu dieser Zeit können schattige, besonders kühle Stellen auf der Straße morgens bereits gefroren sein. Beim Reifenwechsel ist allerdings Vorsicht geboten: Fehler beim Wechseln können Ihre Reifen ruinieren oder sogar dazu führen, dass sie sich während der Fahrt lösen.

Martin Dražík, Produktmanager bei Nokian Tyres Central Europe, erinnert daran, dass beispielsweise richtungsgebundene Reifen eine bestimmte Drehrichtung haben. Der Reifen hat ein Pfeilmuster, das immer vorwärts rollen muss. Werden die Reifen falschherum montiert, greifen sie bei anspruchsvollem Winterwetter nicht wie geplant.

Sie sollten Ihre Winterreifen unbedingt bereits vor dem Reifenwechsel auf den richtigen Reifendruck einstellen. Manchmal fahren Menschen mit frisch aufgezogenen Reifen direkt zur Tankstelle, um den Druck erst dort zu überprüfen. Wenn beispielsweise zwei Reifen einen sehr niedrigen Druck haben, können diese beiden schon auf dem Weg zur Tankstelle beschädigt werden“, so Dražík.

Wenn Ihre Felgen mit Konusmuttern befestigt sind, sollte der Kegel nach innen gerichtet sein. Sie sollten auch sicherstellen, dass die Zentrierringe passend zur Position der Winterreifen angebracht sind. Andernfalls kommt es zu Vibrationen.

Auch wenn es einige Details zu beachten gibt, lernt man den richtigen Umgang mit Reifen immer am besten, wenn man es ausprobiert.

Beginnen Sie, indem Sie jemandem zuschauen, der im Reifenwechseln geschult ist. Es ist keine Raketenwissenschaft“, erinnert Dražík.

Wenn Sie sich jedoch noch unsicher fühlen, sollten Sie den Job lieber einem Profi überlassen.

Bei neueren Fahrzeugen ist der Reifenwechsel anspruchsvoller – die Reifen sind meist größer, was bedeutet, dass sie mehr Platz einnehmen und man dementsprechend mehr Kraft bei der Montage benötigt“, sagt Dražík.

Die Kunden der Reifenhotels von Vianor erhalten rechtzeitig vor jeder Saison einen individuellen Terminvorschlag. Ein Fachmann prüft dann während des Wechselns direkt auch den Zustand der Reifen. Auf diese Weise kann der Fahrer sicher sein, dass seine neu aufgezogenen Reifen auch in einem angemessenen Zustand sind.

Tipps zum Reifenwechsel

  • Machen Sie den Münz-Test: Drücken Sie eine Zwei-Euro-Münze in die Profilrille. Wenn die silberne Außenkante der Münze über dem Profilblock zu mehr als der Hälfte sichtbar bleibt, sollten Sie Ihre Reifen austauschen. Der Silberanteil ist vier Millimeter breit. Die gesetzliche Mindestanforderung an die Profiltiefe in Deutschland beträgt 1,6 Millimeter.
  • Alle Produkte von Nokian Tyres verfügen über die Abnutzungsanzeige (DSI), mit der der Fahrer den Zustand und die Sicherheit seiner Reifen überprüfen kann. Die Sicherheitsanzeige zeigt die Tiefe der Hauptrillen des Reifens an, d. h., wie viel Profil noch vorhanden ist.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie einen Kreuzschlüssel, einen Drehmomentschlüssel und einen guten Wagenheber haben. Der fahrzeugeigene Wagenheber ist nicht für wiederholte Reifenwechsel vorgesehen.
  • Schauen Sie in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs nach den richtigen Hebepunkten und dem vom Hersteller empfohlenen Luftdruck. Winterreifen sollten um 0,2 bar höher aufgepumpt werden als Sommerreifen.
  • Sie benötigen eine feste, ebene Plattform für den Reifenwechsel.
  • Wenn Ihr Auto über Leichtmetallräder verfügt, ziehen Sie die Radmuttern nach 100-200 Kilometern Fahrt wieder an.
  • Alle 6.000 bis 8.000 Kilometer sollten Sie die Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse rotierend wechseln. Deshalb sollten Sie die Platzierung auf eingelagerten Rädern immer markieren.

Tipps für die Autopflege im Herbst

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Normalerweise gilt die Regel von O bis O, also von Oktober bis Ostern. Wer sich in diesem Jahr an diese Faustregel gehalten hat, der ist im Oktober bei Temperaturen um die 30°C mit Winterreifen gefahren. Das sollte man nicht tun, denn die Gummimischung ist nicht für diese Temperaturen gedacht. Sollte der Wetterbericht über kühlere Temperaturen berichten, die so um die 7-10°C betragen, dann sollte man von Sommer- auf Winterreifen umwechseln.
In diesem Beitrag geben wir Tipps und Tricks wie man das Auto im Herbst richtig pflegt und auf die kommende Wintersaison vorbereitet, wenn ihr unsere Check-Liste abarbeitet, dann dürfte im Winter nicht mehr ganz so viel schief gehen.
Winterreifen sind Pflicht
Ab wann genau man Winterreifen verwenden soll, hängt von den situativen Wetterverhältnissen ab. Wenn man mit Frost, Reif, Schnee oder kälteren Temperaturen rechnen kann, dann sollte man auf Winterreifen wechseln. Beim Radwechsel unbedingt auf die ggf. vorhandene Laufrichtung der Räder, auf den Luftdruck und auf das richtige Anzugdrehmoment achten. Passen die Radbolzen von der Sommerbereifung zu den Winterfelgen? Bei Zweifel oder Fragen lieber den Fachmann fragen, denn ein Rad möchte sicherlich keiner verlieren.
Der Blick unter die Motorhaube
Oft sind es böhmische Dörfer, der Blick unter die Motorhaube, doch wir helfen gerne. Wichtig im Winter sind die Batterie, der Frostschutz für den Kühler, der richtige Ölstand und die Reinigungsflüssigkeit für die Scheibenreinigungsanlage. Auch diese sollte über Frostschutz verfügen. Wer selbst nicht den Frostschutz von der Kühlflüssigkeit (Motor) bestimmen kann, der sollte dieses in einer Werkstatt machen lassen. Dort kann man auch gleichzeitig die Batterie überprüfen lassen. Waschmaschinen gehen immer am Wochenende kaputt, Batterien immer im Winter. Murphys Law! Achtet auf den richtigen Öl-Stand, denn der Motor ist im Winter frostigen Anforderungen ausgesetzt, da muss das Öl Höchstleistung bringen bei der Schmierung, Abdichtung und Kühlung der Bauteile. Gerade beim Kaltstart muss das Öl schnell an alle Stellen im Aggregat gelangen, aus dem Grund muss der Ölstand stimmen und der letzte Ölwechsel sollte auch nicht zu lange her sein. Finger weg von der Bremsflüssigkeit. Fehlt Bremsflüssigkeit gibt es nur eins: Ab zur Werkstatt! Der Bremskreislauf ist ein geschlossenes System, fehlt Bremsflüssigkeit weißt das entweder auf einen großen Verschleiss von Scheiben und Belägen oder aber auf einen anderen (schlimmeren) defekt hin. Es macht übrigens Sinn auch im Winter durchaus mal fester zu bremsen um die Bremssättel gangbar zu machen bzw. ein festsetzen zu vermeiden.
Funktioniert auch alles?
Scheinwerfer, Blinker, Fernlicht, Bremslicht, Nebelscheinwerfer, Nebelschlussleuchte, Kennzeichenbeleuchtung? Wischer, Scheibenreinigungsanlage, Heckwischer, Heizung? Alles sollte man schon vor dem Wintereinbruch testen und defekte Leuchtmittel instandsetzen / austauschen.
Auto aufräumen und sauber machen
Es klingt komisch, aber es ist für den Winter gut das Fahrzeug noch einmal richtig sauber zu machen. Einmal von außen, aber vor allem auch von innen. Dazu gerne auch die Fensterscheiben richtig reinigen. Das reduziert auch das Beschlagen im Winter. Wir empfehlen auch mit einer geeignetem Bürste Hundehaare zu entfernen, die könnten im Winter sonst anfangen zu müffeln und wer will schon ein schlecht riechenden Innenraum? KUNGS hat dafür eine Silikon Bürste im Sortiment. Mit dieser kann man Sand, Schmutz oder Tierhaare entfernen und die Bürste anschließend mit Wasser reinigen.
Den Eiskratzer kann man auch schon mal im Kofferraum platzieren, wo es vernünftige Eiskratzer gibt, hatten wir ja schon in unserem ersten Beitrag ausführlich beantwortet.
Nach der Reinigung sollte man mit Silikon oder Vaseline die Türgummis bearbeiten und so gegen ein festfrieren oder ein reißen schützen. Das macht man an allen Türen, aber auch am Kofferraum.
Bei Fahrzeugen mit Schiebetüren sollte man unbedingt vor dem Winter die Laufschienen reinigen und die Laufrollen mit Öl gangbar machen, bei Fahrzeugen mit Fenster die zum Öffnen einen Spalt nach unten gehen sollte man die Fenster immer sauber halten von innen und außen, das verhindert das einfrieren.
Kurzform – unsere Tipps um das Auto im Herbst winterfest zu machen:
Geeignete Reifen mit ausreichend viel Profil und Luft, alle Flüssigkeiten gecheckt, Auto gewaschen und Innenraum gesäubert, Eiskratzer im Kofferraum platziert und die Lichteinrichtung sowie die Scheibenwischer geprüft? Dann kann der Winter doch kommen, oder?
Wir haben noch einen Tipp: 
Macht einen Fahrsicherheitskurs! Wir machen die auch! Jährlich und gerne! Die machen a) Spaß und b) bringt man sich und sein Fahrzeug mal in Grenzsituationen und lernt wie man das Fahrzeug beherrscht wenn es entweder über die Vorderachse schiebt oder über die Hinterachse ausbricht. Man lernt wie man richtig bremst und lenkt, denn gerade das kann einem im Winter schon mal sprichwörtlich „den Hintern retten“.

Damit die Reifen länger halten: Nokian Tyres gibt Tipps für richtiges Reifenlagern

Der Ort, an dem man Sommerreifen lagert, ist nicht zu vernachlässigen. Laut Experten ist dabei die Lagertemperatur das wichtigste Kriterium. Die Lebensdauer der Reifen lässt sich ebenfalls verlängern, wenn man sie vor Feuchtigkeit, Chemikalien und UV-Strahlen schützt. Die einfachste Lösung hierfür sind Einlagerungsservices. Nokian Tyres zeigt, wie Sie Ihre Reifen bestmöglich einlagern.

 Sollen Sommerreifen in der Garage, im Keller, auf dem Balkon oder draußen gelagert werden? Laut Martin Dražik, Produktmanager bei Nokian Tyres CE, muss vor allem auf die Lagertemperatur geachtet werden.

Früher lagerten manche Autofahrer ihre Reifen in der Nähe ihrer Zentralheizungsboiler. Dieser Ort ist für die Einlagerung von Reifen viel zu warm, die abgehende Hitze hat eine negative Auswirkung auf die Gummimischung. Der Reifen trocknet langsam aus, verhärtet und entwickelt Risse“, erklärt Dražik. „Der ideale Lagerungsort für Reifen ist ein kühler Ort mit einer Raumtemperatur unterhalb 15 Grad Celsius – hierbei bleiben die Reifen trocken. Zusätzlich sollte der optimale Lagerungsort dunkel bzw. vor Sonneneinstrahlung geschützt sein, da UV-Strahlung die Lebensdauer eines Reifens ebenso verkürzt“, fügt Dražik hinzu.

Einlagerungsservices sind die Lösung für das Lagerungsproblem

Eine immer häufiger genutzte Option ist die Lagerung von Reifen bei sogenannten Einlagerungsservices – dadurch schaffen Autofahrer zuhause mehr Platz für andere Dinge. Ein Einlagerungsservice kann für Autobesitzer eine bequeme und platzsparende Lösung sein. Bei einem Einlagerungsservice werden die Reifen von Fachleuten inspiziert, gewaschen und montiert.

Werden die Reifen unter den richtigen Bedingungen eingelagert, verlängert das ihre Lebensdauer“, betont Dražík.

Sorgsam gewartete, hochwertige Reifen halten in der Regel bis zu sechs Jahre ab Nutzung – abhängig von der Fahrleistung. Wurden die Reifen vor mehr als zehn Jahren produziert, sollten sie gar nicht mehr benutzt werden. Das Produktionsdatum erkennen Sie an der vierstelligen Nummer auf dem Reifen: Die zwei ersten Ziffern stehen für die Woche, die zwei letzten Ziffern für das Jahr der Herstellung. Ein ungeeigneter Lagerort kann Reifen bereits innerhalb einer Saison irreparabel beschädigen.

Kraftvolle Hochdruckreiniger können Reifen schaden

Die Empfehlungen zur Einlagerung von Winter- und Sommerreifen gleichen sich im Prinzip. Bevor man Reifen einlagert, sollten diese sorgfältig gereinigt und abgespült werden. Entfernen Sie groben Schmutz wie Steine aus den Profilrillen und überprüfen Sie das Laufflächenprofil sowie die Seitenwände auf Risse und ungewöhnlich vorstehende Wölbungen.

Achten Sie darauf, den Wasserstrahl des Hochdruckreinigers von den Reifen fern zu halten, denn das könnte das Gummi vom darunterliegenden Gewebe trennen. Das kann wiederum dazu führen, dass die Reifen dann nicht mehr voll funktionsfähig sind“, sagtDražík.

Vor dem Einlagern der Reifen sollten Sie sicherstellen, dass die Reifen trocken sind und am Lagerplatz nicht mit Öl, Lösemittel oder anderen Chemikalien in Berührung kommen. Falls notwendig, können Sie zum Schutz Reifentüten verwenden. Außerdem sollten die Reifen nicht unter hohem Druck und Spannung stehen. Stellen Sie keine anderen Gegenstände auf den Reifenstapel.

Beim Stapeln der Reifen sollte man den Reifendruck leicht erhöhen, da der unterste Reifen unter hoher Belastung steht“, erwähnt Dražík.

Reifenlagerungstipps von Martin Dražik auf einen Blick: 

  • Überprüfen Sie das Alter der Reifen und kaufen Sie alle sechs bis zehn Jahre ein neues Set.
  • Überprüfen Sie das Reifenprofil und entfernen Sie groben Schmutz wie Steine aus den Rillen.
  • Reinigen Sie die Reifen und lassen Sie diese komplett trocknen, bevor Sie sie einlagern.
  • Lagern Sie die Reifen an einem kühlen, trockenen Ort.
  • Schützen Sie die Reifen vor Sonnenlicht und Chemikalien.
  • Überlassen Sie die Arbeit den Fachleuten vom Einlagerungsservice.

Ratgeber: Autopflege im Herbst

Fallendes Laub macht im Herbst die Straßen rutschig. Die Blätter können aber auch den Lack angreifen und für feuchten Muff im Innenraum sorgen. Im Herbst sollte man nicht nur Garten und Gehwege regelmäßig von Laub befreien, sondern auch das Auto. Denn die gefallenen Blätter können dem Auto auf Dauer schaden.

Dringt das Laub in Karosserieritzen ein, kann es dort die Wasserabläufe verstopfen. Nasse Fußmatten, beschlagene Scheiben und ein insgesamt feuchter Innenraum sind oftmals die Folge. Beliebte Verstecke sind beispielsweise die Rinnen unter der Motorhaube und die Ritzen zwischen Kofferraumklappe und Seitenblech. Aber auch in Lüftungsgitter oder den Ecken und Kanten von Scharnieren sowie den Ablauflöchern in den Türen bleiben Blätter gerne haften. Eine kritische Stelle für Herbstlaub sind auch Schiebedächer. Sind deren Ablaufkanäle verstopft, rinnt das Regenwasser über den Rahmen und dann hinter die Seitenverkleidung in den Fußraum.

Auch auf der Karosserie richten Blätter auf Dauer Schaden an. Sie speichern Feuchtigkeit und geben zudem Gerbsäure ab – beides greift Lack und Metall an. Ratsam ist es deshalb, regelmäßig das Blattwerk von der Karosserie zu entfernen. Meist gelingt das schnell und ohne großen Aufwand per Hand. Der manchmal darunter liegende Schlamm wird mit einem feuchten Lappen oder Schwamm entfernt. Bei tiefen Stellen hilft auch ein Griff zum Staubsauger. Mit ein wenig Politur können die Stellen anschließend nicht nur glänzender, sondern vor allem glatter aufbereitet werden – damit sich das Laub nicht wieder so schnell festsetzen kann.

So bekommt ihr mehr Geld für euren Gebrauchtwagen – Die Autohub Gebrauchtwagen Tipps und Tricks

Der Gebrauchtwagenmarkt ist im vergangenen Jahr hier bei uns in Deutschland zum ersten mal geschrumpft. Laut DAT-Report der Deutschen Automobil Treuhand sank der Gesamtumsatz mit gebrauchten Fahrzeugen im Vergleich zum Jahr 2016 um ca. 3 Prozent. Dennoch sprechen wir hier über ein Gesamtvolumen von 82,1 Milliarden Euro die mit gebrauchten Fahrzeugen im Jahr 2017 umgesetzt wurden.
In unserem dreiteiligen Ratgeber möchten wir Tipps und Tricks geben, wie man möglichst viel Geld für seinen Gebrauchtwagen bekommt. Darüber hinaus geben wir auch Tipps und Tricks wie man sein Gebrauchtwagen auch mit möglichst wenig Stress verkaufen kann, denn machen wir uns nichts vor: Man kann neben Geld auch viel Geld verlieren, bei einigen Verhandlungen mit Interessenten aber auch seine Nerven. Nicht jeder ist der geborene Verkäufer und manche Käufer nutzen das auch aus, doch dazu später etwas mehr, denn man muss sich den Stress heutzutage gar nicht mehr selbst machen.
Tipps und Tricks: So holt ihr mehr Geld aus eurem Gebrauchtwagen!
Bevor man sein Auto aber verkaufen kann bzw. möchte, sollte man es fotografieren. Davor lohnt es sich, das Fahrzeug zu waschen, denn das Auge isst nicht nur mit, es entscheidet auch auf den ersten Blick ob ein Fahrzeug attraktiv oder eine Rostlaube ist.
Bevor wir in unserem nächsten Beitrag euch Tipps und Tricks für perfekte Verkaufsbilder von Fahrzeugen geben und im dritten Beitrag noch einmal erklären was man alles zur Hand haben solle wenn man sein Fahrzeug verkaufen möchte,  schildern wir heute erst einmal wie man sein Fahrzeug richtig sauber macht. Denn mit einem sauberen Fahrzeug lassen sich höhere Verkaufspreise erzielen.
So bereitet man sein Fahrzeug vor wenn man es verkaufen möchte:
Bevor man Verkaufsfotos von seinem Auto macht, muss man es gründlich waschen. Wir empfehlen dazu zunächst einmal die Waschanlage um ggf. Kratzer besser zu erkennen. Nach der Waschanlage geht man auf Spurensuche, kleine Kratzer kann man selbst weg polieren, bei größeren Kratzern lohnt sich bei höherpreisigen Fahrzeugen ggf. noch eine Spot-Repair bzw. Smart-Repair Aktion. In dem Fall wird nur der Kratzer entfernt und nicht komplett lackiert.
Ab wann lohnt sich eine Autoaufbereitung?
Höherpreisige Fahrzeuge kann und sollte man ggf. auch zur Aufbereitung geben, die 200-300 Euro bekommt man in der Regel schnell wieder rein, aber auch im niedrigen Preissegment lohnt ein guter erster Eindruck.
Die Innenreinigung nicht vergessen!
Nach der Aussenreinigung folgt der Innen- und Kofferraum. Der muss gründlich ausgesaugt werden, sind die Sitze verschmutzt dann empfehlen wir eine Sitzreinigung. Mit (geliehenen) Reinigungssystemen (gibt es im Baumarkt) kann man die Sitze sauber machen. Hier sollte man auch die Teppiche und die Fußmatten nicht vergessen. Der Kofferraum sollte nicht nur entmüllt, sondern ebenfalls gereinigt werden. Anschließend kann man mit Pflegetüchern noch das Armaturenbrett abwischen und von Staub befreien. Sind die Aschenbecher leer? Sind diese auch ausgewaschen? Wie sieht es im Handschuhfach und den Türtaschen aus?
Nicht vergessen sollte man die Türeinstiege, die Falzen und die Zwischenräume, denn hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wie riecht das Auto? Hier hilft ggf. eine Ozonbehandlung! Kein Geheimtipp mehr: Einfach mal etwas Kaffeepulver in einer Schale im Fahrzeug über Nacht stehen lassen, das sorgt auch schon für einen besseren Geruch. Auch die Scheiben wollen von Innen geputzt werden und auch den Blick unter die Motorhaube sollte man nicht vergessen.
Keine Lust auf den Verkaufsstress?
Wichtige Fotos sind immer wichtig, aus dem Grund geben wir im nächsten Beitrag Tipps und Tricks wie man gute Fotos von seinem Gebrauchtwagen erstellt und auf was man achten soll, wer aber nach der Putzerei schon keine Lust mehr hat sein Fahrzeug selbst zu inserieren oder zu verkaufen, der kann sich die Arbeit auch sparen:
Wer sich den Verkaufsstress nämlich gar nicht antun möchte, der wählt z.B. direkt den Service von www.meinautomakler.de! Wie der Name „Makler“ schon verrät, sind diese kein Händler sondern vermitteln zwischen dem Verkäufer und dem Käufer. Die Käufer sind in erster Linie hier Händler und so einfach funktioniert der Service:
Die Mitarbeiter von www.meinautomakler.de versuchen das bestmögliche Angebot für den Gebrauchtwagen heraus zu kitzeln. Denn natürlich sollen die Gebrauchtwagenkäufer möglichst lukrativ das eigene Fahrzeug verkaufen, denn wie ein Immobilienmakler auch ist das Unternehmen natürlich daran interessiert ebenfalls einen guten Abschluss zu feiern.
Der größte Vorteil von www.meinautomakler.de ist, dass man das Auto nicht dort hin bringen muss, man bekommt auch keine undurchsichtigen Angebote, keine „letzte Preis“ – Fragen und man muss sich auch nicht mit langen sinnlosen Diskussionen und Verhandlungen die Zeit stehlen lassen. Man bekommt einfach ein Angebot, diese sind dann für einen gewissen Zeitraum verbindlich. Nach der Bedenkzeit sagt man als Verkäufer einfach zu oder ab, denn man bekommt von www.meinautomakler.de den Bestpreis zugeschickt, also das beste Angebot was die Mitarbeiter des Unternehmens für das eigene Fahrzeug rausholen konnten.
Fassen wir noch einmal die Vorteile von www.meinautomakler.de kurz zusammen:

Als Gebrauchtwagenverkäufer kann man dort kostenlos, unverbindlich und vor allem zunächst auch anonym sein Fahrzeug zum Verkauf einstellen. Das Unternehmen hat inzwischen über fünf Jahre Erfahrung und tausende Autohändler die intern auf das Fahrzeug bieten werden. Über www.meinautomakler.de kann man auch finanzierte Fahrzeuge verkaufen und so den Kredit auslösen lassen, das Unternehmen verfügt auch hier über die notwendige Erfahrung und vermittelt auch Unfallschäden oder Fahrzeuge mit Motorschäden. Sprich wer sein Auto mit Unfallschaden oder sein Auto mit Motorschaden verkaufen will, hat hier auch eine richtige Anlaufstelle gefunden. Dabei handelt es sich ausschließlich um geprüfte und seriöse Vertragspartner und dadurch erspart man sich die unnötigen Verhandlungen, die einem nicht nur Zeit sondern vor allem auch Nerven rauben können und für alle, bei denen es gerade etwas eilig ist: Die durchschnittliche Verkaufsdauer liegt aktuell bei ca. 48 Stunden.

Winterreifen-Test 2018: Goodyear UltraGrip Performance

Was nutzen 300 PS, wenn man kein einziges PS davon auf die Straße bekommt? Und wer sagt, es käme nicht auf ein paar Zentimeter mehr oder weniger an? Bei einer Notbremsung können wenige Zentimeter den Unterschied zwischen „alles gut“ und „alles doof“ ausmachen. Was im Sommer vor allem bei Kurvenfahrten auffällt, das Grip-Niveau eines Reifens, ist im Winter noch einmal deutlich wichtiger. Deshalb hat der Gesetzgeber auch die Pflicht zur angemessenen Reifen in die StVo eingebracht:

Seit 2010 hält die StVO präzisere Informationen zur Winterreifenpflicht in Deutschland bereit. Das Gesetz schreibt vor: Winterreifen, oder auch Reifen die der Richtlinie 92/23/EWG entsprechen, müssen genutzt werden, wenn „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ vorherrscht (§ 2 Absatz 3a StVO).

Der richtige Winterreifen – auch 2018 ein Thema

Wir von autohub.de fahren rund 160.000 km per Jahr auf eigener Achse. Das wir im Winter auf Winterreifen wechseln ist für uns völlig normal. Es gehört nicht einfach nur zum guten Ton, wir erfahren auch gerne die Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Reifen. Sommer, wie Winters. Üblicherweise haben unsere Testwagen die richtige Bereifung bereits von Seiten des Herstellers montiert bekommen. Hierbei ist es spannend zu erfahren, welche Vorlieben die Hersteller pflegen. Für unseren eigenen Fuhrpark rüsten wir üblicherweise in Kooperation mit den Reifen-Herstellern die Fahrzeuge mit Testreifen aus. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den neuen:

GOODYEAR UltraGrip Performance GEN-1 in der Größe 205/55-17

montiert wurde dieser auf einem SUBARU Outback 3.0. Einem Mittelklasse-Kombi mit permanenten Allradantrieb und 245 PS starken Sechszylindermotor. Besonderes Augenmerk legen wir in dieser Konstellation auf die Faktoren Komfort, vor allem Abrollkomfort und Geräusche, Bremswege im Schnee und das Aquaplaningverhalten. Grip ist bei einem SUBARU mit permanten Allradantrieb eh vorhanden – wichtiger sind daher die „weichen Faktoren“, die Punkte, die man nicht sofort beim ersten „los fahren“ spürt.

TEST:  Goodyear UltraGrip Performance GEN-1 205/55 R17 95V XL

 Komfort und Sicherheit – Die ersten 5.000 Kilometer

Reifen muss man einfahren. Wenigstens 500 Kilometer, erst dann erfolgt eine erste Beurteilung. Was von Anfang an auffiel, war der Fahrkomfort des Goodyear UltraGrip, sowohl bei den Geräuschen als auch beim Eigenfederungskomfort des Reifens, spürt man die massiven Fortschritte in der Reifen-Entwicklung die es, obwohl doch noch immer alle Reifen schwarz und rund sind, von Jahr zu Jahr gibt. Der Goodyear UltraGrip rauscht nicht, er besitzt ein sonores Laufgeräusch, deutlich leiser als die Vorgänger-Reifen.

Besonderheiten bei einem Allrad-Fahrzeug

Winterreifen auf einem Allradfahrzeug erfordern eine veränderte Sichtweise auf den Reifen. Da Grip immer vorhanden ist, muss man vor allem beim Test im Schnee, auf die Seitenführungskräfte und die Verzahnung beim Bremsvorgang achten. Der Goodyear UltraGrip Performance Gen-1 konnte beim ersten Schnee des Jahres mit einem gefühlten Sicherheitsgewinn überzeugen. Bei der Seitenführung im Schnee spielt der Reifen die Vorteile der von Goodyear, als „SnowProtect Technology“ bezeichnete Technik, voll aus. Hierbei wurden die Lamellen mit einem Verriegelungssteg im oberen Bereich versehen. So konnte eine hohe Lamellendichte mit flexiblen Profilblöcken geschaffen werden, die dennoch eine deutlich definierte Haftgrenze vermitteln. Der Reifen fährt sich direkt und verzahnt sich beim Bremsvorgang mit dem Schnee. Die Bremswege sind überzeugend!

Das Laufrichtungsgebundene Profil überzeugt zudem in einer weiteren Disziplin. Bei starken Regen und nassen Straßen, kann der Goodyear UltraGrip mit einem sehr guten Aquaplaningverhalten punkten. Eine effektive Wasserableitung aus den Laufflächen vermittelt Sicherheit und ein kontrollierbares Lenkgefühl.

Um die Widersprüche an den Reifen zwischen kalter und trockener Straße und Schnee oder Nässe bestmöglich zu lösen, setzen die Goodyear-Reifenentwickler auf eine Silica-Mischung. Ob die hohe Laufleistung erreicht werden kann, die Goodyear verspricht, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt werden.

Ist der Goodyear UltraGrip Performance Gen-1 eine gute Wahl?

Definitiv. Wenn gleich natürlich ein Premium-Reifen immer auch mehr kostet als ein „Billig-Reifen“. Die Vorteile überwiegen jedoch aus unserer Sicht und der Goodyear UltraGrip ist im freien Online-Reifenhandel in unserer Dimension bereits ab 133,00€ erhältlich gewesen. Und das sind uns Komfort und Sicherheit auf jeden Fall wert!

Test: Pirelli Sottozero 3

Zeit für die Winterreifen!

Pirelli Winterreifenspezial

Und wann wechseln Sie auf Winterreifen? Beim ersten Schnee?

Es gibt keinen Zeitpunkt an dem man auf Winterreifen gewechselt haben muss. Der Gesetzgeber lässt eine genaue Frist oder gar ein Datum aus. Doch wer dann im Schnee, auf Eis und Glätte zum Hindernis oder gar zur Gefahr wird, dem drohen Strafen, ebenso den Profil-Sündern die mit zu wenig Reifenprofil in die Wintersaison fahren.
Die Straßenverkehrsordnung ist eindeutig, uneindeutig: „Bei winterlichen Straßenverhältnissen“ braucht es die richtigen Reifen. Wer also bei Schneematsch, bei Schneeglätte oder überfrierender Nässe mit Sommerreifen erwischt wird, der zahlt 60€ und kassiert einen Punkt. Mindestens. Und im Falle eines Unfalles kann es auch zu Problemen mit der eigenen Versicherung kommen.

Von O bis O ist der Tipp!

Von Oktober bis Ostern ist es in unseren Breitengraden sinnvoll, die Winterreifen zu montieren. Natürlich kann ein goldener Oktober tagsüber durchaus noch einmal zum tragen eines T-Shirts animieren, aber bereits in den Morgenstunden kann es an Brücken und Lichtungen zu Frost kommen und bei diesen Bedingen ist der Winterreifen dem Sommerreifen dann eindeutig überlegen.

Wenn Sie jetzt noch keine Winterreifen haben, dann wird es Zeit! Denn wenn der erste Schnee fällt werden sie nicht der einzige sein, der zum Reifen-Händler düst. Aber dann kann es sein, dass die gewünschten Reifen oder die notwendige Größe nicht mehr vorrätig ist.

Und dann? Bußgeld kassieren? Daher, besser jetzt an Winterreifen denken!

Warum eigentlich Winterreifen?

Winterreifen-Pirelli-Winter-240-Sottozero-Serie-II-1200x800-7b28ea67eeaeb8ffDas spezielle Reifenprofil weist große Wasserverdrängungseigenschaften auf und reduziert das Aquaplaningrisiko effizient. Aquaplaningsituationen ergeben sich bei sehr nassen Fahrbahnen oder großen Wasserpfützen. Die Rillen des Profils können das Wasser unter dem Reifen nicht mehr verdrängen, was die Situation des „Aufschwimmens“ hervorruft.  Zudem ist die Gummi-Mischung der Winterreifen speziell für die kalte Jahreszeit optimiert. Der Bremsweg eines Winterreifens ist bereits bei weniger als 7° und Nässe deutlich kürzer als der eines Sommer-Reifens. Auf Eis und Schnee rutschen Sommerräder dann vollständig hilflos herum. Im übrigen sind auch 4×4-Fahrzeuge wie SUVs und andere Allradler nur mit Winterrädern im Vorteil. Beim bremsen hilft kein Allradantrieb. Da muss der Reifen den Kontakt zur Straße herstellen.

Fahrtipps bei Eis und Schnee:

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Sanft anfahren, sanft bremsen. Bei Eis und Schnee muss man sich am Steuer des eigenen Autos ein wenig umstellen. Sobald der Winter einzieht wird es nötig ein paar Tipps zu berücksichtigen.  Aber nicht erst wenn der erste Schnee fällt sollte man auf Winterreifen fahren, sondern bereits zu dem Zeitpunkt an dem das Thermometer unter die 7° Marke fällt. Denken Sie daran: Moderne Autos haben ABS, bei einer Vollbremsung fest auf dem Bremspedal bleiben und dann dorthin schauen, wohin man fahren will! Wer dann noch den richtigen Reifen montiert hat, hat die Chance die tückischen Unfallrisiken zu vermeiden.

Winterreifen sottozero 3

 

 

Der richtige Luftdruck:

Reifenluftdruck prüfen

Prüfen Sie den Luftdruck des Reifens am besten bei jedem Tankvorgang. Wer häufig auf der Autobahn unterwegs ist, kann den Luftdruck um bis zu 0.2 bar höher justieren, als vom Fahrzeug-Hersteller empfohlen.

Die richtige Lagerung der Sommerräder:

Reifen richtig lagern

Wie im Bild? Nein, so machen das nur Renn-Teams: 6 Tipps zum Thema: Reifen richtig lagern! [klick]

Räder selbst wechseln:

pirelli räderwechsel selbst erledigen

Zum Reifenwechsel in die Werkstatt fahren? Oder selbst erledigen? Zu den Tipps!

mein-auto-blog Winterreifen-Test 2017:

Pirelli Sottozero 3

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Der Pirelli Sottozero 3 ist ein High-Performance Winterreifen für Premium-Fahrzeuge und Autofahrer die im Winter keine Kompromisse eingehen wollen. Seine vergrößerte Bodenaufstandsfläche und eine völlig neue Gummimischung sorgen für verkürzte Bremswege und bestes Handling bei den üblichen Temperaturen im Winter und in der Übergangsphase.

 

Premium-Reifen sparen Sprit

Mit dem EU-Label haben Reifenkunden in Europa zum ersten Mal die Möglichkeit, sparsame Fabrikate von solchen zu unterscheiden, die die Umwelt stärker beeinträchtigen. Das Informationssystem auf dem Etikett bewertet Pneus im Hinblick auf drei wichtige Kriterien: Treibstoffeffizienz (Spritverbrauch), Haftung bei Nässe (Sicherheit) und Geräuschemission (Abrollgeräusch). Reifen der Effizienzkategorie A haben einen um rund 40 Prozent geringeren Rollwiderstand als solche der Kategorie G. Hochleistungsreifen können in der Anschaffung zwar teurer sein, jedoch reduzieren sie den Kraftstoffverbrauch um bis zu sieben Prozent. Auf lange Sicht profitieren die Verbraucher von diesen Kraftstoffeinsparungen.

Ein Beispiel: Bei einem Benzinpreis von 1,60 Euro pro Liter kann ein Wagen, der pro Jahr 15.000 Kilometer fährt und sieben Liter Treibstoff auf einer Strecke von 100 Kilometern verbraucht, mit Pneus der Effizienzkategorie B mehr als 130 Euro Treibstoffkosten sparen im Vergleich zu F-Reifen. Die zusätzliche Investition von 20 bis 50 Euro pro „grünem Reifen“ ist somit in weniger als zwei Jahren wieder eingefahren.

Wer kratzt so spät durch Eis und Wind?

ANZEIGE – KUNGS ist nicht nur seit einigen Jahren unser Partner im Bereich von Eiskratzer und Winter-Fahrtipps, nein KUNGS ist auch skandinavischer Marktführer von Winter-Autozubehör. KUNGS gehört zu dem finnischen Sinituote-Konzern, einem der führenden Hersteller von Heim- und Autopflegeprodukten.

Wir möchten euch heute drei tolle Produkte von KUNGS vorstellen und euch ganz nebenbei noch ein paar Tipps & Tricks für die Winterzeit mit auf dem Weg geben.

Autofahrer, die in diesem Winter den neuen Star-IS an Bord haben, brauchen sich zukünftig keine Sorgen mehr über einen plötzlichen Wintereinbruch und unvorhergesehene Schnee- und Eisüberraschungen zu machen. Denn die neue, innovative Schneebesen-Eiskratzer-Kombination mit der integrierten Gummilippe vereint gleich mehrere, praktische Funktionen in einem Gerät und rückt Schnee, Eis und sogar Nässe kräftig zu Leibe. Man könnte hier von der Eierlegenden-Wollmilchsau sprechen, die Universal-Lösung für alle Fälle.

Was macht den KUNGS Star-IS so besonders? Der spezielle (Bürsten-)Kopf mit einer integrierten Gummilippe! Dieser Kopf präsentiert sich flexibel und drehbar zugleich. Je nach Schneelage und Kratzlaune des Nutzers lässt sich der Kopf ganz leicht in zwei verschiedene Stellungen bringen: senkrecht oder T-förmig!


Ganz neu ist der integrierte Gummiabzieher, der locker aufliegenden Schnee, eine Schneedecke oder aber auch Nässerückstände leicht entfernen kann.
Dank der stabilen und vor allem stufenlos einstellbaren Teleskopstange wird der KUNGS Star-IS Eiskratzer zusätzlich in beiden Einstellungen mit seiner extrem langen Reichweite von 82-114 cm in der T-Form und 93 -125 cm in der senkrechten Position überzeugen. Vor allem Autobesitzer größerer Fahrzeuge wie SUVs, Hochdachkombis oder aber Vans werden die Länge definitiv zu schätzen wissen.

Eine gute Sicht ist im Winter noch wichtiger!

Geübte Fahrer werden nun schmunzeln, aber dennoch macht es Sinn das erlernte hin und wieder mal wieder aufzufrischen. Ein vorsichtiger und rücksichtsvoller Fahrstil gehört zur Grundausbildung jedes Führerscheinbesitzers. In der eisigen Winterzeit braucht es allerdings eine Extraportion an Geduld und Feingefühl. Kommt der Wagen aufgrund mangelnder Bodenhaftung ins Schleudern, ist es für gezielte Korrekturen bereits zu spät. Der Bremsweg verlängert sich beim Autofahren im Winter ungemein und zu allem Überfluss verlässt das Gefährt mit etwas Pech noch seine Spur. Beim Bremsvorgang helfen die meisten Assistenzsysteme auch nicht mehr, die vorher noch für einen zügigen Vortrieb verantwortlich waren. Rutscht das Fahrzeug, ist es in der Regel zu spät.

Nicht selten liegen vermeidbare Unfälle an fehlendem Bewusstsein für eine mögliche Gefahrenlage. Daher gilt: Immer auf den Wetterbericht achten, die Temperaturen im Blick haben und Glatteiswarnungen rechtzeitig zur Kenntnis nehmen. Auch ohne heftigen Wintereinbruch genügt kalter Nachtfrost oder eine eisige Böe tagsüber, um feuchten Boden in ein gefährliches Pflaster zu verwandeln. Das passiert vor allem in Bereich von Wäldern, Wiesen oder auch Brücken. Für das Auge ist diese Gefahr nicht immer zu erkennen. Vor allem Regen zur Mittagszeit bei Temperaturen nahe am Gefrierpunkt ist ein deutlicher Vorbote von glatten Straßen in den kommenden Abendstunden. Noch vor der Anfahrt kann eine Inspektion der Bodenbeschaffenheit helfen, Risiken einzuschätzen. Auch ein vorsichtiges Bremsmanöver vor der Haustür liefert wichtige Hinweise.

Im aktiven Verkehr muss ein deutlich vergrößerter Abstand zum Vordermann auf den Straßen eingehalten werden. Stark zusammengepresster Schnee sorgt für eine ähnliche Gefahrenlage wie Glatteis.

Nehmt Gas raus! Ein all zu großer Zeitdruck auf winterlichem Asphalt stellt eines der größten Unfallursachen im Straßenverkehr überhaupt dar. Damit man alles gut im Blick hat muss man die Scheiben natürlich gut freikratzen und auch von Schnee befreien. Dafür bietet der Star-IS von Kungs den flexiblen Bürstenkopf welcher das Fahrzeug effektiv und lackschonend von allen Schneearten befreien dürfte.

Und natürlich befindet sich auf der anderen Seite der typische KUNGS Eiskratzer mit den scharfen Eiszähnen und der drehbaren Schaberklinge aus hartem Polycarbonat.

Der ist wirklich gut, wir haben diesen schon seit über drei Jahren in der Benutzung. Den Star-IS Eiskratzer von Kungs gibt es für 21,90 Euro im gut sortierten Fachhandel.

Ihr braucht keine Teleskop-Stange? Dann ist der neue MONSTER-IS eventuell etwas für euch. Mit diesem extrem robusten Eiskratzer kann man auch die stärksten Eisflächen von der Scheibe schaben. Die Handhabung ist einfach: der ergonomisch geformte Griff (T-förmiges Ende) wird mit beiden Händen umfasst. Das ist Zeit- und Kraftsparend.

29 cm lang, nicht übersehbar und „Monster-Stark“ gegen Eis und schlechte Sicht. Der UVP liegt bei 5,90 Euro und die sollte man wohl mindestens für eine gute Sicht investieren.
Gucklöcher sind verboten!

Bei zugefrorenen Fensterscheiben gibt es keine Ausreden. Diese müssen komplett freigekratzt werden. Spezielle Abdeckungen für die Windschutzscheibe beugen der Eisbildung über Nacht vor, doch auch die Seitenscheiben und die Heckscheibe müssen gründlich von Eis und Schnee befreit werden.

Wichtig: Kleine Sichtlöcher genügen nicht den Ansprüchen der Verkehrssicherheit. Ein kleiner Strafzettel kann obendrein winken, falls man sich mit nur ungenügend enteisten Fenstern von der Polizei erwischen lässt. Wir empfehlen euch neben dem kleinen Eiskratzer dennoch zusätzlich ein Modell mit Besen zu besorgen, denn auch die Schneemassen vom Dach und von der Motorhaube solltet ihr entfernen. Diese können sich ansonsten nämlich verselbstständigen und einem die Sicht nehmen bzw. andere Verkehrsteilnehmer irritieren.

Ein idealer Kompromiss? Der TELE-IS!

Nicht zu kurz und nicht zu lang! Der TELE-IS von KUNGS kombiniert Schneebesen und Eiskratzer und bietet ebenfalls eine ausziehbare Teleskopstange. Mit einem einfachen Handgriff kann der 77 Zentimeter lange Teleskopstiel bis auf 105 Zentimeter ausgezogen werden. Der TELE-IS Eiskrazter verfügt ebenfalls über eine zehn Zentimeter breite Schaberklinge, die man je nach Gusto drehen kann. Der UVP liegt bei 16,90 Euro und auch diesen Eiskratzer gibt es im gut sortierten Fachhandel, dort gibt es noch viele weitere Produkte von KUNGS, die man sich durchaus mal ansehen kann.

Übrigens: Alle, die sich bis 31.12.2017 ein KUNGS Produkt zulegen, sollten den Kassenbon unbedingt aufbewahren und hier hochladen: http://www.kungsgewinnspiel.de! Unter allen Teilnehmern verlost KUNGS eine Reise für zwei Personen nach Lappland, eine Erfahrung die man unbedingt mal machen sollte. Lappland ist wundervoll! Kommt gut durch den Winter, mit mein-auto-blog und KUNGS!

Wie kann ich bei der Autoversicherung als Fahranfänger das meiste Geld sparen?

Für viele Autofahrer ist die Autoversicherung ein leidiges Thema, denn die Kosten für die kommenden Jahre sind nur schwer planbar und bereits ein kleiner Unfall kann dazu führen, dass sich die sogenannte SF-Klasse deutlich erhöhen. Besonders stark wirkt sich das bei jungen Fahranfängern aus, denn auf Grund des Alters zahlen sie bereits sehr hohe Prämien und da noch keine Schadenfreiheitsklasse vorhanden ist können sie auch keine Ermäßigung erwarten. Doch zum Glück gibt es ein paar Möglichkeiten, mit denen auch junge Fahrer ein paar Euro sparen können.

Nutzen Sie einen Vergleich im Internet

Wie das Wirtschaftsmagazin Wirtschaft.com bereits in diesem Video berichtet hat, passt sich die Versicherungsbranche immer an die digitale Welt an. Denn nur die wenigsten jungen Menschen werden ihre Autoversicherung noch im Büro des Versicherungsmaklers vor Ort abschließen. Viel beliebter ist der Weg über das Internet, denn hier kann nicht nur innerhalb weniger Minuten eine Police abgeschlossen werden, sondern mit einem umfangreichen Versicherungsvergleich wie TopTarif.de richtig Geld beim Neuabschluss oder Wechsel gespart werden. Denn nicht nur Neukunden können bei der Versicherung ordentlich sparen. Auch Bestandskunden können sich jedes Jahr eine neue und günstigere Versicherung suchen. Die Voraussetzung dafür ist eine fristgerechte Kündigung. Bei den meisten Verträgen muss mit einer Frist von einem Monat zum Jahresende gekündigt werden, also zum 31. November des laufenden Jahres.

Versichern Sie das Auto auf einen Elternteil

Eine weitere Möglichkeit mit der sich bei der Versicherung ein paar Euro einsparen lassen ist es die Versicherung einfach auf einen Elternteil zu versichern. Denn auch wenn natürlich ein erheblicher Aufschlag dafür fällig wird, dass ein Fahranfänger auf dem Auto mitversichert ist, ist dies im Regelfall immer noch deutlich billiger als das Auto auf den jungen Fahrer zu versichern. Besonders vorteilhaft wirkt es sich aus, wenn der Versicherungsnehmer bereits in der Vergangenheit einmal einen Zweitwagen hatte und deshalb bereits Schadenfreiheitsrabatte erworben hat. Doch auch so ist die Ersparnis auf jeden Fall einen Blick wert, denn gerade vor dem Hintergrund der immer weiter sinkenden Altersgrenze für das Fahren eines Autos wird diese Differenz sich in Zukunft noch einmal deutlich stärker auswirken.

Prüfen Sie die Versicherungseinstufung bereits vor dem Kauf

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Berechnung der Versicherungsprämie ist die sogenannte Typklasse des Autos. Diese gibt an wie oft ein Auto im vergangenen Jahr an Haftpflicht-, Teilkasko- oder Vollkaskoschäden beteiligt war. Autos mit denen viele Unfälle ausgelöst wurden haben so eine deutlich höhere Einstufung und werden dementsprechend auch deutlich teurer in der Versicherung. Doch auch Fahrzeuge die sehr häufig geklaut werden, so zum Beispiel die aktuellen BMW X5 und X6 Modelle und allgemein neuere Fahrzeuge der oberen Mittelklasse, haben eine relativ hohe Einstufung die sich auch in der Versicherung bemerkbar macht. Deshalb sollten Fahranfänger bereits beim Kauf ihres ersten Autos auch die Versicherung im Auge behalten. Bereits mit der Schlüsselnummer kann beim Versicherer oder in einem Vergleichsportal ein Angebot erstellt werden. So kann mit nur wenig Zeitaufwand auch die Versicherung ein wichtiges Kriterium werden. Wer plant sein Auto längerfristig zu fahren, für den wird dieser Tipp der wichtigste sein, denn über die Jahre hinweg lässt sich oft eine enorme Ersparnis realisieren.

Anzeige: Mit ZF auf der Straße zur „Vision Zero“

Im Driving Camp Pachfurth bei Wien konnten Bjoern, Jan von Ausfahrt TV und Jens von rad-ab.com einmal sehen, woran ZF gerade arbeitet. Der Friedrichshafener Automobilzulieferer hat Pressevertreter aus der ganzen Welt eingeladen um an seiner Vision teilzuhaben: „On the road to Vision Zero“. Dieser Leitspruch steht für null Unfälle und null Emissionen – und das bis Zum Jahr 2025. Dabei hat sich Bjoern auf die Experten von ZF Friedrichshafen gestürzt, um ihnen ihr Wissen zu entlocken, während Jens die Technik beim Fahren erleben durfte. Und Jan? Der musste moderieren.

On the Road to Vision Zero

ZF Friedrichshafen hat bei seinem Weg zur „Vision Zero“ sogar ein eigenes Auto entwickelt. Was zunächst aussieht wie ein handelsüblicher Volkswagen Touran, verhüllt bestens, dass unter dem Blech eigententwickelte Technik steckt. So verfügt der Technologieträger über eine aktive Vorder- und Hinterachslenkung, über einen Elektroantrieb und Assistenzsysteme noch und „nöcher“. Dabei hat Jens die Möglichkeit das Vision Zero Vehicle auszuprobieren.

Los geht es mit der Imitation eines Falschfahrers. Jens kann es nicht lassen: Schilder warnen zwar mit „STOPP, FALSCH! Einfahrt verboten!“, aber er muss einfach mit Vollgas in die falsche Richtung brettern. Doch das Auto, das mit einem riesigen Touchscreen à la Tesla, ausgestattet ist, bremst selbsttätig herunter und hält an. Und das, obwohl Jens voll auf dem Gas steht. So geht es nur noch rückwärts heraus – ein echter Sicherheitsgewinnt. Bei Bedarf lässt sich das System aber auch ausschalten. Ein weiterer Test: Bodenschwellen. Nähert man sich fiesen Verwerfungen, erkennt das Vision Zero Vehicle diese und strafft die Gurte, und verhindert damit, dass man das Lenkrad verreißt.

Wenn man nicht ganz bei der Sache ist

Eine weitere große Gefahr beim Fahren ist ein abgelenkter Fahrer. Jens kann das bestens simulieren und schaut für längere Zeit auf das große Infotainment. Das Fahrzeug erkennt dies, gleichzeitig aber auch, dass eine Kurve vorausliegt. Also passt es die Geschwindigkeit automatisch an, obwohl Jens mal wieder Vollgas gibt. Das Vision Zero Vehicle wird langsamer, lenkt optimal ein und beschleunigt am Ende der Kurve wieder. Und Jens? Der ist schon wieder beim nächsten Highlight: Den integrierten Kindersitzen. Zwar keine Neuheit, doch wurden diese um eine sehr sinnvolle Erfindung ergänzt – ein höhenverstellbares Gurtschloss. Oftmals ist es, gerade bei sperrigen Kindersitzen, zu tief angebracht. Doch hier reicht ein kurzes Einknicken des Sitzes und das Schloss fährt automatisch hoch.

Das Heck lenkt mit: Die ZF Hinterachslenkung

Eines der Highlight für Bjoern, das ZF Friedrichshafen entwickelt hat, ist die aktive Hinterachslenkung. Als bekennender Pick-Up-Fan freut er sich besonders über dieses Gimmick. So schlagen die Hinterräder des 5,80 m langen Ford F150 um bis zu 12 Grad ein. Das sieht zunächst so aus, als wäre die Hinterachse gebrochen, erhöht die Agilität des Goliaths aber immens. Als Test-Fahrer durfte Jens ans Steuer und einen Parcours absolvieren: Hier verhielt sich der riesige Ford 150 eher wie ein Kompakt-Auto, denn wie ein LKW. Frank Berger, Experte in diesem Thema, erklärt, dass dafür der Hub vergrößert wurde, was die Kunden in Zukunft integrieren würden. D.h. dass das Radhaus vergrößert und Platz freigehalten werden muss. Kunden sind dabei aber keineswegs die Endverbraucher wie Max Mustermann oder Otto Normal, sondern Automobilhersteller. ZF spielt also im Pool der ganz Großen mit!

Safety First für relaxtes Fahren

Ganz groß sehen die Friedrichshafener auch die Verkehrssicherheit: 1,25 Millionen Verkehrstote gibt es jährlich zu beklagen – weltweit versteht sich. Insgesamt 50 Prozent aller Unfälle in Deutschland würden durch den Fahrer verursacht. Und um diese recht hohe Zahl zu senken gebe es nur eine Möglichkeit – der Fahrer als Gefahrenquelle muss eliminiert werden. Bjoern sprach dazu mit dem Experten Dr. Gumpoltsberger, der erklärte, was für die „Abschaffung des Fahrers“ innen und außen am Fahrzeug verändert werden müsse. Zum einen seien neue Sensoriken für automatisiertes Fahren nötig. Nur so können Unfälle rechtzeitig erkannt werden. Zum anderen müssen neue Airbagsysteme erfunden werden. Darüber hinaus bräuchte es immer bessere Innenraumkameras zur Erkennung des Fahrers und dessen Handelns – wie Jens im Test eindrucksvoll gezeigt hat. Wenn diese Systeme flächendeckend etabliert und ausgereift seien, könne man das autonome Fahren dafür nutzen, um im Auto komplett zu relaxen. Der Ansatz von ZF für die Zukunft ist, dass der Fahrer schlafen, arbeiten, oder einen Film schauen kann, während das Auto fährt. Und egal in welcher Position er sich befindet – es besteht immer Schutz im Falle des Unfalls.

Neben diesen Themen befasst sich ZF Friedrichshafen mit der E-Mobilität und zeigt Plug-In Fahrzeuge sowie zahlreiche neue Exponate. Dazu zählt etwa das Porsche PDK mit Elektromotor, wie es im Porsche Panamera e-Hybrid arbeitet. Hier arbeitet die E-Mobilität als Boost und macht Spaß. Die Kraft des E-Motors ist stark spürbar. Betrachtet man das Schnittbild des 8-Gang-PDK, entdeckt man diesen E-Motor und ist erstaunt, wie klein er eigentlich ausfällt. Michael Wetzel von ZF erklärt, dass dieses E-Aggregat 100 kW / 136 PS an Leistung bringt. Ein großer, ausgestellter E-Motor schafft es auf 150 kW. Der Größenunterschied liegt im System selbst erklärt: Der kleine Motor ist für Hybride geeignet. Der große Antrieb hingegen für reine Stromer und ist damit auf eine höhere Dauerleistung ausgelegt. Diese entspricht 150 kW, die Kurzleistung liegt hingegen bei 75 kW.

See, Think, Act mit ZF Friedrichshafen

All diese höchst-spannenden Themen stehen unter einem Motto: „See, Think, Act“. Das Auto soll in Zukunft Infos aufnehmen, auswerten und daraus Handlungen erfolgen lassen. Ein Beispiel für das Sehen: Die Kamera-Technologie. Einst begannen Kameras mit einem Blickwinkel von 52 Grad, während man heute bei rund 100 Grad angekommen ist. Das funktioniert mit Hilfe der Three-Cam. Für das „Think“ könne man das gläserne Steuergerät heranziehen, das alle Informationen verarbeite. Hier entwickelt NVidia stark mit – ein Hersteller, der Vielen von Grafikchips bekannt sein dürfte. Beim Thema „Act“ können die Hinterachslenkung, Servopumpen oder viele andere Teile, die wir so oder in ähnlicher Form bereits aus dem Fahrzeug kennen, herangezogen werden. Sie führen die Tätigkeiten des „See“ und vor allem des „Think“ aus.

Eine große Menge an Neuerungen und Erfindungen. Was gefällt Euch am besten? Welche Innovationen interessieren Euch am meisten? Lasst es uns wissen und lasst einen Kommentar da. Wir freuen uns auf regen Informationsaustausch!

Ratgeber: Sicher ans Ziel – Die richtige Beladung für problemlosen Urlaubsspaß

Der Sommer steht vor der Tür und somit auch der erste Sommerurlaub. Diejenigen, die es nicht per Flugzeug irgendwohin zieht, packen ihre Siebensachen ins Auto und fahren los. Damit man aber hier auch ohne Probleme ans Ziel kommt, gibt es einige Dinge zu beachten. Ganz besonders wenn nebst Ehefrau und Kind auch noch Tante Erna und Fifi mit dabei sind. Natürlich muss alles reinpassen und das möglichst sicher niemanden zu gefährden. Denn Gepäckstücke können schnell zum Geschoss oder der Bremsweg durch ein zu vollgepacktes Auto beeinflusst werden. Doch wenn man einige Dinge beachtet, sollte dem Urlaubsspaß nichts im Wege stehen.

Innenraum clever beladen

Üblicherweise startet man die Beladung natürlich hinten: im Kofferraum. Doch es gibt ein paar Tricks, um den Platz effektiver und sicherer zu nutzen. Zum einen sollten die schweren Gepäckstücke immer unten liegen. Etwaige Spanngurte sollten vorher angebracht werden, um diese zu sichern. Kleines Gepäck und lose Teile werden am besten in verschließbaren Transportboxen oder -taschen gepackt. Sperriges wie Sonnenschirme oder Zelte kann man gut zwischen den anderen Gepäckstücken klemmen. Ein Sicherheitsnetz zwischen Kofferraum und Rücksitzbank schützt zusätzlich vor unerwünschten Geschossen bei unvorhergesehenen Bremsmanövern. Eine nützliche Infografik mit noch mehr Tipps findet sich hier

Doch sollte man sich genau überlegen, was man alles mitnimmt, denn ein überladenes Auto beeinflusst die Fahrsicherheit erheblich. Sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen reagiert es deutlich langsamer und die Schleudergefahr steigt zudem an. Auch blockiert ein zu voller Kofferraum die Sicht nach Hinten durch den Rückspiegel. Hier sollte man besser mehr Platz für eine ungestörte Sicht lassen. Im Fahrzeugschein kann man nachlesen, mit wieviel Gewicht man sein Fahrzeug zusätzlich beladen darf. Dabei darf das Gewicht der mitfahrenden Personen nicht vergessen werden. 

Oben oder Hinten – Hauptsache sicher

Wenn der Kofferraum nicht genügen Platz bietet, können eine Dachbox und/oder ein Fahrradträger eine gute Alternative sein. Eine Box bietet die praktische Möglichkeit, zusätzliches Gepäck mitzunehmen jedoch darf die erlaubte Dachlast von 70 bis 100 kg nicht überschritten werden. Denn schon beim anbringen der leeren Dachbox verändert sich der Schwerpunkt des Fahrzeugs. Grundsätzlich gilt hier: Je schwerer das Auto beladen ist, desto langsamer sollte man fahren. Denn besonders in kurvigen Strecken besteht die Gefahr, dass man die Kontrolle verliert und das Auto ins Schleudern gerät.

Bei offenen Anhängern sollte man mehrere Netze und Spanngurte über das Gepäck spannen, um ein herausfallen zu verhindern. Eine wetterfeste Plane schützt zudem vor Regen oder Spritzwasser. Bei der zusätzlichen Beladung sollte man ebenfalls nicht vergessen, dass sich durch das sich senkende Heck auch die Scheinwerfer neu eingestellt werden sollten. Bei Bedarf sollte ebenfalls auch der Reifendruck überprüft und angepasst werden.

Bei aller Freude auf den bevorstehenden Urlaub darf dabei nicht vergessen werden: Nur wer vollbeladen mit angemessener Geschwindigkeit und vorausschauend fährt, kommt auch sicher an sein Ziel an. Dann kann einem schönen, unbeschwerten Urlaub nichts mehr im Wege stehen.

Für wen lohnt sich Leasing und was ist beim Rechtsgeschäft wichtig?

Wer hätte gedacht, dass man einmal den Handyvertrag mit dem Fahrzeugleasing verbinden kann. Seit kurzem ist genau das möglich, 1&1 und Sixt sei Dank. Einen Peugeot 208 ab 99,99 Euro monatlich? Klingt verlockend. Ich will die Gelegenheit dieses aktuellen Medienhypes nutzen und habe nachfolgend einige Tipps und Fakten rund um das Thema Leasing arrangiert. Dabei bin ich der Frage nachgegangen, für wen sich ein solcher Nutzungsüberlassungsvertrag lohnt.

Fakten zum Leasing

Beim Leasen überlässt der Leasinggeber dem Leasingnehmer ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug auf Zeit. Soll heißen, es kommt ein Vertrag zwischen den Parteien zustande, der besagt, dass der Leasingnehmer das Auto über einen festgelegten Zeitraum nutzen darf. Eigentümer bleibt aber über die gesamte Vertragslaufzeit der Leasinggeber. Für die Nutzung zahlt der Leasingnehmer eine monatliche Rate. Zinsen und verschiedene Gebühren inklusive. Während der Nutzungsdauer ist der Leasingnehmer für Pflege, Reparatur und Wartung des Leasingobjektes verantwortlich. Leasingverträge sind von teilweise unübersichtlichen Klauseln geprägt. Hier den Durchblick zu wahren, ist für Laien nicht leicht.

Es gibt unterschiedliche Leasingformen. Die zwei gängigen Modelle möchte ich kurz erläutern:

  1. Kilometer-Leasing: Dabei zahlt der Leasingnehmer eine monatliche Rate und darf das Fahrzeug im Gegenzug innerhalb einer fixen Kilometerleistung fahren. Werden am Ende der Vertragslaufzeit mehr gefahrene Kilometer festgestellt, kostet jeder Kilometer extra. Wie hoch die Zusatzkosten ausfallen, hängt vom Anbieter ab. Wer weniger Strecke zurückgelegt hat, erhält in der Regel eine Erstattung. Im Vertrag muss geregelt sein, ob der Leasingnehmer das Objekt nach Vertragsablauf kaufen kann. Ansonsten sind Fahrzeugrückgabe oder Anschlussleasing typische Optionen. Grundsätzlich gilt: Je höher die vereinbarte Kilometerleistung, desto höher die Leasingraten.
  2. Restwert-Leasing: Die monatliche Rate wird hier anhand des Differenzbetrags zwischen Fahrzeugpreis und Restwert bei Vertragsende berechnet. Als Fahrzeugpreis muss der Händlereinkaufspreis angesetzt werden, nicht der Verkaufspreis des Händlers. Wird der Händlerverkaufspreis als Berechnungsgrundlage verwendet, kann das den Leasingnehmer bis zu 15 Prozent mehr kosten. Das Verlockende an dieser Leasingform sind die oft unrealistisch angesetzten Leasingraten. Bei Vertragsablauf werden die Kunden dann nicht selten mit heftigen Kosten konfrontiert, weil der Restwert zu Beginn viel zu hoch festgelegt war. Hier sollte man sich nicht von Lockangeboten blenden lassen. Das kann teuer werden.

Wie findet man das perfekte Angebot?

Wie einfach es heute sein kann, sich umfassend über aktuelle Leasingfahrzeuge zu informieren, beweisen zahlreiche Anbieter mit virtuellem Angebot. Ein Beispiel: Ford Leasing Angebote für Privat- und Gewerbekunden präsentiert der in München ansässige Anbieter DMF Leasing. Mit einem Klick auf die jeweiligen Fahrzeuge erfahren Interessenten mehr über die Konditionen und Leistungen. Individuelle Leasingangebote können direkt über die Internetseite kostenlos und unverbindlich angefordert werden. Von der CO2-Effizienzklasse über Sonderzahlungen bis hin zu den technischen Fahrzeugdaten erfahren Verbraucher und Unternehmer online alles, was sie zu den Leasingangeboten wissen müssen. Dank übersichtlicher Datenblätter fällt es leicht, mehrere Anbieter zu vergleichen, um die jeweils attraktivste Variante zu finden.

Die Raten im Fokus

Beim Betrachten der verschiedenen Angebote ist oft nicht direkt ersichtlich, wie sich die monatlichen Leasingraten zusammensetzen und wodurch diese beeinflusst werden. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich die klassischen Einflussfaktoren aufgeführt:

  • Fahrzeugpreis
  • Wertverlust
  • Kilometerleistung (beim Kilometer-Leasing)
  • Laufzeit
  • Zinsen
  • Verwaltungskosten
  • Ausfallrisikogebühr
  • Gewinnmarge
  • Höhe der Anzahlung

Woran viele Leasingnehmer erst denken, wenn es zu spät ist, sind die teilweise hohen Ausgaben für Reparatur und Wartung. Bei den meisten Verträgen ist die Nutzung von freien Werkstätten nicht erlaubt. Stattdessen muss man zur teuren Markenwerkstatt gehen und deutlich mehr zahlen als bei der freien Alternative. Eine beruhigende Lösung kann das Full-Service-Leasing sein. Hier muss der Kunde zwar mit höheren Raten rechnen, dafür wird er aber nicht mit Rechnungen für Inspektionen belastet. Die übernimmt der Leasinggeber. Ob und wenn ja, welche Reparaturen von diesem „Full-Service“-Versprechen umfasst sind, muss erfragt werden. Auch das Thema Versicherung kann bei den Extrakosten unangenehm zu Buche schlagen. Eine Vollkaskoversicherung ist schließlich kostenintensiv. Leasingangebote inklusive Versicherungsschutz sind detailliert zu begutachten, um nicht draufzuzahlen. Auf beispielhafte Kosten, die potenziellen Leasingnehmern bewusst sein sollte, macht das Onlinemagazin zur Auto Bild in diesem Leasing Ratgeber aufmerksam.

Für wen lohnt sich Leasing?

Freiberufler und Selbstständige profitieren beim Leasing besonders, weil sich die Leasingraten steuermindernd auswirken. Bei privaten Leasingnehmern ist der steuerliche Vorteil nicht gegeben. Interessenten, die sich einen Neuwagen oder guten Gebrauchten gönnen möchten und das nötige Budget dafür gespart haben, brauchen sich über Leasing wenig Gedanken machen. Deutlich interessanter ist das Thema für alle, die gerne einen Neuwagen fahren würden, den Preis dafür aber nicht zahlen können oder gar wollen. Ob Leasing in diesem Fall die bessere Variante ist als die klassische Finanzierung, klärt Abenteuer Auto in der folgenden Sendung:

Lese-Tipp: Weitere Informationen zur Autofinanzierung im Blogbeitrag zum Traum vom eigenen Fahrzeug.

 

 

 

Bilder: Unsplash (Mercedes) – shanequreshi (Ford) – Freie kommerzielle Verwendung über https://pixabay.com

TOTAL Kraftstoffe – Fragen? Antworten!

Anzeige // Bjoern und Jens von rad-ab.com haben sich mit kürzlich mit Dr. Ralf Stöckl, Advisor New Energies / Sustainable Development, und Wolfgang Leder, dem Leiter Network Fuel Produktion Management, getroffen, um Eure Fragen zum Thema Kraftstoff zu klären. Ihr hattet die Gelegenheit, Eure Fragen als Kommentar zu stellen und sie von den Experten beantworten zu lassen. Die interessantesten Punkte haben Bjoern und Jens herausgesucht und sind in die TOTAL Zentrale nach Berlin gereist, um Euch die versprochenen Antworten liefern zu können.

Das Thema „Kraftstoff“ ist ein wirklich spannendes und vor allem heiß diskutiertes, schließlich fährt ein Großteil der Kraftfahrzeuge auf unseren Straßen mit Benzin und Diesel. Oftmals kümmern wir uns gar nicht darum, was wir unserem Auto in den Tank pumpen. Dabei ist dieses Thema wirklich interessant und umfasst Faktoren, die einem häufig gar nicht klar sind. Eure Unklarheiten haben Bjoern und Jens nach Berlin mitgenommen und sie den Experten von TOTAL vorgelegt.

Benzin ist Benzin – oder?

Da wäre etwa die Frage, ob die Kraftstoffzusammensetzung und dessen Qualität immer gleich seien, schließlich würde der Basis-Kraftstoff – regional abhängig – von unterschiedlichen Raffinerien stammen.
Das wusste Dr. Ralf Stöckl ganz klar mit einem „nein“ zu beantworten. Hier komme es darauf an, aus welchem Erdöl der Kraftstoff produziert und in welcher Raffinerie jener hergestellt würde. Diese Faktoren würden Schwankungen hervorrufen, die aber normal und natürlich wären. Letztendlich komme es aber darauf an, dass TOTAL ein Additiv hinzugibt, sodass man an allen TOTAL Tankstellen immer die gleiche, hohe Qualität bekommt.

Eure Fragen und die Antworten der TOTAL Experten seht ihr auch im Video:

Auch Kraftstoff kann frieren

Eine weitere Frage befasste sich mit der Kälteempfindlichkeit des Kraftstoffs. Hier schreibt die Norm eine Unempfindlichkeit bis zu Temperaturen von -20 Grad Celsius vor – und die leisten die Kraftstoffe von TOTAL natürlich auch. Es geht sogar noch weiter: Die Standard-Kraftstoffe sind bis zu -22 Grad Celsius widerstandsfähig, der TOTAL Excellium Diesel sogar bis -30 Grad Celsius. Wenn ihr also eine Fahrt nach Sibirien unternehmen wollt, ist Excellium die richtige Wahl. Natürlich werden die sogenannten Winterkraftstoffe aber nicht über das gesamte Jahr angeboten, sondern nur dann, wenn sie auch gebraucht werden. Das ist in der Regel von November bis Februar oder März der Fall – je nachdem, wie lange es wirklich kalt bleibt. Im Fall eines sehr langen Winters gäbe es zudem Reserven.

Premium lohnt sich

Eine weitere Frage bezog sich auf den Nutzen von Premium-Kraftstoffen. Braucht man sie wirklich oder sind sie nur für besonders sportliche Fahrzeuge nötig?
Grundsätzlich kann der Kraftstoff, den man dem lieben Blech einschenkt, gar nicht gut genug sein. Warum das so ist? Weil die Premium-Kraftstoffe dabei helfen, den Motor sauber zu halten. Es kann vorkommen, gerade bei der Verbrennung von weniger hochwertigen Kraftstoffen, dass sich Rückstände im Motor bilden und dort hängen bleiben. Die Folge sind ein rauer Motorlauf, Leistungsverlust, erhöhter Verbrauch und weitaus mehr, als man sich vorstellen kann. Gerade am Übergang zwischen den Zylindern und dem Zylinderkopf können diese Rückstände hängen bleiben. Additive, die in den Premium-Kraftstoffen enthalten sind, bewirken hingegen ein Auflösen von Ablagerungen und verhindern, dass sich Ablagerungen überhaupt bilden können. Man tut seinem Aggregat also nur Gutes mit hochwertigen Kraftstoffen von TOTAL.

Premium-Kraftstoffe schonen den Motor.

Alles Synthetik, oder was?

Die letzte Eurer Fragen blickte in die Zukunft und behandelte das Thema der synthetischen Kraftstoffe: Wie stark werden sich synthetische Kraftstoffe in den nächsten fünf bis zehn Jahren am Markt bemerkbar machen?
Im Bereich der nächsten fünf Jahre seien die synthetischen Kraftstoffe zu vernachlässigen, wissen die TOTAL Experten Leder und Stöckl. Dennoch dürfe man sich sicher sein, dass ihr Anteil langfristig stärker ansteigen werde. Allerdings müsse man sich im Klaren sein, dass nur Komponenten des Kraftstoffs synthetischer Natur sein könnten und vollsynthetische nicht möglich wären.

Was Bjoern und Jens aus Berlin mitnehmen, sind vor allem zwei Erkenntnisse: Zum einen, dass hinter Benzin und Diesel mehr steckt, als nur einfaches Rohöl, sondern tiefgreifende chemische Prozesse. Zum anderen die Empfehlung, dass der Premium-Treibstoff TOTAL Excellium keine Augenwischerei ist, sondern den Motor pflegt und reinigt. Und das ist im Zweifel die wesentlich günstigere Variante als ein defekter Antrieb, oder?

 

USA-Westküste für Autofreaks

Die Westküste der USA ist ein Eldorado für Auto-Fans und Liebhaber von allerlei Benzin getrieben Vier- und Zweirädern. Das ewig gute Klima lässt Oldies und Zweiräder ebenso lange leben wie die Lust am Achtzylinder und den guten „Old-School“ Muscle-Cars. Wer nur ein wenig Benzin im Blut hat, der sollte sich einen Roadtrip an der Westküste auf den „To-Do Zettel“ schreiben.

USA-Westküste und dann? Roadtrip-Ziele, Touren und legendäre Orte, alles in einem Buch.

Björn Marek war zwölf Jahre als Motorjournalist tätig, bevor er zu ABT Sportsline wechselte und dort nun die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet. Seine Liebe zum alten Blech und den USA hat er auch in einer Nebentätigkeit vereint: Er importiert US-Klassiker nach Deutschland. Und jemand wie Björn Marek kennt natürlich die wirklich spannenden Ecken der USA. Für die Westküste hat er nun die Hot-Spots in seinem Buch: „ USA für Auto-Fans: Kalifornien und die Westküste“ zusammengetragen.

Eine unterhaltsame Lektüre und ideale Vorbereitung für den nächsten Trip an die Westküste. Egal, ob man Roadtrips plant, die Geheim-Tipps für Auto-Fans kennen lernen will oder einfach die besten Burger-Schuppen sucht, das Buch von Björn hat so einiges in petto. Und wenn es bis Weihnachten nicht mehr reicht, als Grundlage für die Roadtrip-Planung kann man sich das Buch auch nach Weihnachten kaufen!

 

 

Sehtest: Das Auge fährt mit

Sehtest: Das Auge fährt mit

Zwei von drei Deutschen besaßen 2015 einen Führerschein. Das macht 55 Millionen Autofahrer. Viele von ihnen können jedoch nicht mehr scharf genug sehen, um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Dabei ist das Auge einer der wichtigsten Sinne beim Autofahren.

Rund 33 Prozent der über 50-Jährigen haben zu schlechte Augen fürs Autofahren. Gerade diese Gruppe hat allerdings die größte durchschnittliche Fahrleistung auf unseren Straßen – und ist damit ein sehr großes Gefahrenpotenzial. Nach Schätzungen des Bundesverbands der Deutschen Augenärzte passieren etwa 300.000 Unfälle aufgrund von Sehschwächen. Man geht davon aus, dass jeder fünfte Autofahrer Nachtsehstörungen hat. Auch bei herbst- und winterlichen Lichtverhältnissen ist das Auge stark gefordert. 90 Prozent aller Sinneswahrnehmungen im Straßenverkehr werden über das Auge geregelt. Der „TÜV“ beim Augenarzt ist deshalb ratsam.

Freiwillig den Sehtest machen

In Deutschland gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für den Sehtest. Er muss lediglich vor der Führerscheinprüfung gemacht werden. In der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) steht, dass ein Fahrer eine Sehkraft von mindestens 70 Prozent besitzen muss. Da das Nachlassen der Sehkraft mit zunehmendem Alter unumgänglich wird, sollte jeder Autofahrer regelmäßig, das heißt, alle zwei Jahre, einen Sehtest machen. Damit schützt er nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer vor Unfällen. Einen Sehtest zu machen, ist nicht aufwendig. Die meisten Optiker bieten in ihren Filialen Überprüfungen an. Teilweise sind diese sogar gebührenfrei. Der Test selbst dauert nur wenige Minuten. Wird aufgrund der Ergebnisse klar, dass die Sehstärke nicht mehr zum Autofahren ausreicht, bedeutet das nicht, dass man kein Auto mehr fahren darf. Mithilfe von Kontaktlinsen oder einer Brille lassen sich die meisten Schwächen mühelos korrigieren. Wer das nicht tut, muss bei einem Unfall, der aufgrund der Sehschwäche passiert ist, damit rechnen, dass die Vollkaskoschutz nicht greift und dass die KFZ-Haftpflicht-Versicherung Regressansprüche stellt.

Was macht die passende Brille aus?

Um die passende Brille zu finden, sollte man sich bei einem Optiker beraten lassen. Ein Fachmann weiß genau, wann die Brille richtig sitzt und welche Besonderheiten sie für das Autofahren aufweisen muss. So sollte sie zum Beispiel große Gläser mit Polarisationsfilter haben, die helles Licht absorbieren und vor Blendungen schützen. Entspiegelte Gläser helfen vor allem in der Nacht, die Augen zu entlasten. Vorsicht ist bei getönten Gläsern geboten, wie sie zum Beispiel Sonnenbrillen haben. Sie sind für Nachtfahrten ungeeignet. Allgemein darf der Farbfilter maximal 82 Prozent des Lichts absorbieren, damit Kontraste gut erkennbar und die Farben der Umgebung realistisch wiedergegeben werden. Mehr Informationen dazu findet man auf der Ratgeberseite von blickcheck.de.

Anzeichen für schlechteres Sehen

Vor allem sehr erfahrene Autofahrer merken oft nicht, dass ihre Sehkraft nachgelassen hat. Sie manövrieren das Auto ohne Probleme in die Parklücke und auch während der Fahrt gibt es keine großen Sehschwierigkeiten. Das liegt daran, dass das Gehirn Schwächen beim Sehen hervorragend ausgleichen kann. Das Problem dabei ist allerdings die erhöhte Denkleistung, die einerseits zu Stress beim Fahren führt und andererseits die Aufmerksamkeit anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber reduziert. Es gibt allerdings zahlreiche Anzeichen, die dem Autofahrer signalisieren, dass die Sehkraft schlechter geworden und eine Sehhilfe nötig ist:

  • Spätes Erkennen von Verkehrszeichen
  • Häufiger die Situation, dass plötzlich andere Verkehrsteilnehmer auftauchen, die man fast übersehen hätte
  • Schlechteres Erkennen der Kontraste bei Dämmerung und in der Nacht
  • Höhere Empfindlichkeit bei Blendlicht
  • Schlechtere Einschätzung von Entfernungen
  • Erhöhtes Stressniveau während der Fahrt


Bildrechte: Flickr Untitled Janaina C. Falkiewicz CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

BMW 328i: Rost und andere Kleinigkeiten

Es ist nun schon eine Weile her, dass es das letzte Kapitel zum 328i touring zu lesen gab. Warum? Weil mich der grüne BMW mehrfach an den Rand des Wahnsinns getrieben hat. Was weniger an ihm lag, als viel mehr an mir, denn: ich habe die goldene Regel des Autokaufs gebrochen.

Niemals, wirklich niemals, darfst du das Auto kaufen, das du kaufen möchtest. Denn das ist der größte Fehler, den du machen kannst.

Du musst das beste Auto kaufen – und wenn das Ausgesuchte eben nicht das Beste ist, dann: vergiss es! Ich habe diesen Fehler begangen. Es musste genau dieser E36 sein. Weil er in Ausstattung, Farbe, Interieur und Felgen exakt jenem 328i entsprach, in dem ich als Kind eine mehr als gute Zeit hatte.

In dieser romantischen Verklärung habe ich vermutlich das größte Stück Schrott gekauft, das mit dem weiß-blauen-Propeller durch die Gegend fährt. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass meiner noch immer nicht fährt. Also: fahren schon, bloß mit in einem einen Quadratmeter großen Loch im Unterboden.

Doch der Reihe nach: wir waren soweit, dass beide Querlenker vorne raus konnten. Das ging dann auch alles noch relativ harmlos. Mit ihnen gingen dann auch die Radträger vom Auto, weil die Ankerbleche der Bremsscheiben wie Knäckebrot vom Auto brachen. Also: einmal neu, dazu eben auch beide Radlager vorne neu – obwohl der TÜV das nicht einmal bemängelt hatte.

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Dazu dann nochmal einen Satz frischer Schrauben, Fettkappen und andere Kleinteile beim freundlichen BMW-Händler ausgefasst. Denn, egal wo du die Ratsche oder den Schraubenschlüssel angesetzt hast: alles rund. So einen verrosteten Müll habe ich tatsächlich noch nirgendwo gesehen. Der touring war untenrum so dermaßen mitgenommen, wie es ein Auto wohl nur sein kann, wenn es wochenlang im (!) Salzwasser steht. Wirklich, es war absolut unglaublich.

Aber mit etwas Geduld und einem heißen Draht zum Teiletresen war dann irgendwann Licht am Ende des Tunnels. Auch wenn es nicht unbedingt geil ist, unter der Woche im Schneeregen bei +2°C jeden Abend bis 23:30 und später unter freien Himmel auf dem Hof zu schrauben. Überhaupt, zu Anfang war es ja mal der Plan, dass man eine Art DIY-Anleitung für einen low-budget-200PS-Karren schreiben könnte. Welch’ Hohn. Ohne Spezialwerkzeug und wirklich fundierte Kenntnis über das Automobil an sich ist dieses Projekt absolut nicht zu stemmen.

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Als Beispiel nur die Bremsleitungen. Die Gummischläuche waren natürlich so porös, dass der beschützenden Werkstätte der Atem stockte. Nur bei der Demontage weigerten sich die Überwürfe derart hartnäckig, dass weder großzügigster WD40-Einsatz noch die Flamme irgendeine Besserung gebracht hätten. Es musste also gesägt und angesetzt werden. Wer hier nicht auf penibelste Sauberkeit und Präzision bei der Arbeit achtet, der hat am Ende sprichwörtlich das Nachsehen.

Mechanisch waren wir dann also irgendwann am Ende. Und der Moment, als wir den touring das erste Mal auf die designierten Räder stellten, war da dann doch so etwas wie Vorfreude. Schließlich standen die 17-Zoll M5-Felgen mächtig satt im Radkasten. Zwar noch mit der zu großen Reifengröße, aber immerhin – wir waren auf dem richtigen Weg.

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Bis die Schwellerverkleidung abkam. Was sich darunter verbarg, war Pfusch allererster Güte. Irgendwer hatte in der grauen Vorzeit des tourings zwei Mal den Schweller geflickt. Doch statt nach der Ursache zu suchen (Schiebedachabläufe!), wurden einfach Bleche drübergebraten. Wenn man diese jedoch ohne Ablauflöcher einschweißt, dann steht das Wasser am Ende nur noch höher im Schweller als sowieso schon.

Das Ergebnis: unser touring steht jetzt mit großzügig ausgeschnittenen Innenschwellern in der Tiefgarage und wartet auf den Karosseriespengler. Für uns ist das Projekt hier zu Ende. Ohne fremde Hilfe kommt der 328er nicht ans Laufen.

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Überhaupt war es uns eine Lehre: was ein Spaß werden sollte, uferte irgendwann einfach nur in große Nerverei aus. Jede angefasste Ecke war schlecht, aus einer Ersatzteilbestellung wurden zehn und ein Ende ist nicht in Sicht.

Natürlich ist der 193PS-Reihensechser eine große Freude, zumal mit frisch gebuchstem Chassis und einem gescheit einstellbaren Schraubfahrwerk. Doch, ist er die Arbeit und vor allem das Geld wert? Ich fürchte nein. Eher: absolut gar nicht.

Aber ich hätte es wissen müssen. Weil ich den schlimmsten Fehler bereits ganz am Anfang gemacht habe.

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Fahrtrainings für jedermann

Kenne die Gefahr: Fahrtrainings für jedermann

Autofahren ist gefährlich. Autofahren macht Spaß. Ein Auto ist ein Alltagsgegenstand. Ein Auto ist ein Sportgerät. Aussagen, die scheinbar im Gegensatz zueinander stehen, aber den Kern der Faszination Automobil dennoch so zielsicher treffen wie Nico Rosberg Lewis Hamilton beim letzten Österreich-Grand Prix. Wer im Straßenverkehr sicherer unterwegs sein will, als es die Mercedes-Piloten dieses Jahr bisher auf der Rennstrecke waren oder ein KFZ gefahrlos von der sportlichen Seite kennenlernen möchte, kann dazu spezielle Trainings absolvieren.

Safety first!

Ein Fahrtraining, wie es zum Beispiel mydays anbietet, gibt es in verschiedenen Ausführungen. Fahrsicherheitstrainings helfen dabei, das Fahrverhalten von Autos oder Motorrädern sowie die eigenen Fähigkeiten am Lenkrad bzw. Lenker besser einschätzen zu können. Teilnehmer erhalten zunächst eine theoretische Einführung, die sich mit verschiedenen die Fahrsicherheit betreffenden Aspekten beschäftigt. Das Finden und Einstellen der richtigen Sitz- und Spiegelposition sind ebenso Thema wie Blickführung und Einlenktechniken. Da bekanntermaßen Übung den Meister macht, geht es danach auf die eigens präparierte Strecke. Bei Slalomfahrten sind präzise Lenkbewegungen erforderlich und auch beim Bremsen auf verschiedenen Untergründen können Teilnehmer den Grenzbereich des Fahrzeugs hautnah erleben. Das Fahren auf regennasser und glatter Straße wird ebenso geübt wie das Abfangen des Autos bei Übersteuern.

Ein solches Training ermöglicht es Teilnehmern, auf Extremsituationen im Straßenverkehr intuitiv besser reagieren zu können. Für Fahranfänger ist ein Fahrsicherheitstraining ebenso geeignet wie für Besitzer eines neuen fahrbaren Untersatzes. Auch erfahrene Autofahrer können mit einem Fahrsicherheitstraining zur eigenen und der Sicherheit anderer im Straßenverkehr beitragen, denn: Die perfekte Kontrolle über das eigene Fahrzeug ist lebenswichtig, da Unfälle im Straßenverkehr leider viel zu oft erheblich schwerere Konsequenzen nach sich ziehen als den Verlust von ein paar Punkten in der Formel 1-WM.

Ein Fest für Querlenker

Die Welt des Motorsports kann bei Fahrtrainings ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes erfahren werden. Freunde rauchender Reifen erhalten beim Drifttraining zunächst Tipps von Profis, bevor sie selbst PS-Starke Boliden um die Kurve schlittern lassen dürfen. So kann man relativ gefahrlos ausprobieren, ob man das Zeug zum Gymkhana-Piloten hat.

Wer lieber auf 2 Rädern unterwegs ist, hat neben Fahrsicherheitstrainings auch die Möglichkeit, auf der Rennstrecke in maximaler Schräglage die Suche nach der Ideallinie anzutreten. Auch hier helfen erfahrene Instruktoren den Teilnehmern dabei, sich sicher und effizient an den Grenzbereich des Motorrads heranzutasten. Und wer weiß, vielleicht entdeckt der ein oder andere dabei sogar ungeahntes Talent und verspürt den Drang, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Unkonventionelle Einstiegsmöglichkeiten in die Welt des Motorsports machen schließlich Schule, wie z.B. das Konzept der GT-Academy eindrucksvoll beweist.


Bildrechte: Flickr Top Gear Test Track RennPanda CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Elektromobilität hat Luft nach oben

Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Ziele in Bezug auf die Ausweitung der Elektromobilität in Deutschland gesetzt. Vor Kurzem präsentierte sie hierzu neue Pläne zur Realisierung und entsprechende Förderungsmaßnahmen. Bis 2020 sollen eine Million E-Fahrzeuge auf den Straßen der Bundesrepublik unterwegs sein, sechs Millionen bis 2030. So der Plan der Nationalen Plattform Elektromobilität, die die Bundesregierung zu diesem Thema berät. Doch bislang fehlt die nötige Nachfrage nach Elektroautos. Politik und Wirtschaft arbeiten deshalb gemeinsam daran, um den Verkauf anzukurbeln.

Ein Elektroauto kann als Zweitwagen angeschafft werden oder sogar das bisherige Fahrzeug ersetzen. Steht der Anschaffung eines Pkws mit E-Antrieb nichts mehr im Wege, sollte man sich Gedanken darüber machen, sein Auto zu verkaufen. Dann steht zuvor der Verkauf des Altwagens an. Eine Bewertung für einen möglichen Autoankauf kann über verschieden Portale online vorgenommen werde.
Fakten zur Elektromobilität in Deutschland

Schätzungsweise 20.000 Autos mit E-Antrieb fahren auf Deutschlands Straßen. Eine kleine Zahl im Hinblick auf die anvisierten Ziele. Denn Autofahrer schrecken häufig noch vor den hohen Anschaffungskosten von E-Autos zurück. Daneben halten sich Vorurteile bezüglich des täglichen Betriebs der Fahrzeuge. Elektromobile seien nicht alltagstauglich, die Reichweite inakzeptabel kurz und die Ladedauer gähnend lang. Die Regierung setzt daher auf intensive Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Autoherstellern. Das Ziel: Ein dichteres Netz an Ladestationen und stärkere finanzielle Anreize für den Kauf eines E-Autos. Man möchte die Infrastruktur für die Elektromobilität weiter ausbauen und durch zahlreiche Förderungsmittel den Verkauf attraktiver gestalten.

Welche Förderungen gibt es und an welche Bedingungen sind diese Förderungen gebunden?

Nur neu gekaufte Elektroautos erhalten die staatliche Förderung, dabei sind Antragsfristen einzuhalten. Der Fördertopf ist jedoch nicht unendlich, denn sämtliche Förderprogramme sind an ein fixes Budget gebunden. Es gilt demnach der Grundsatz „nur, solange der Vorrat reicht“. Am besten informiert man sich im Vorfeld genau über das jeweilige Förderprogramm, damit es später nicht zu Enttäuschungen kommt.

Fahrer von E-Autos im Stadtverkehr haben bereits handfeste Vorteile. Sie können Sonderparkflächen nutzen, sind teilweise von Zufahrtsverboten ausgenommen und können Busspuren mitbenutzen. Daneben sind erstzugelassene E-Mobile für einen Zeitraum von fünf Jahren von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Den steuerlichen Vorteil gibt es jedoch nur für Elektroautos, deren Zulassung bis zum 31. Dezember 2020 erfolgt. Bei einem Kauf eines E-Fahrzeugs mit einem Netto-Listenpreis von 60.000 Euro bis spätestens 2019 erhält man eine einmalige Prämie in Höhe von 4.000 Euro. Für sogenannte Plug-in Hybride beträgt dieser Zuschuss 3.000 Euro. Die Förderung wird zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der Autoindustrie getragen.

Elektromobilität in München

München ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität. Die Stadtwerke planen einen umfangreichen Ausbau der öffentlichen Ladesäulen bis 2017. Insgesamt werden 100 neue Ladestationen in der Stadt aufgestellt, die die Flexibilität der E-Autonutzer erhöhen. Dies könnte dabei helfen, die ehrgeizigen Ziele im Münchner Rathaus umzusetzen. Denn 2015 fuhren 1.067 Elektroautos über die Straßen der bayerischen Hauptstadt. Bis 2020 sollen es 17.500 Fahrzeuge sein.

Darüber hinaus fördert die Stadt den Austausch von Dieselfahrzeugen und -lieferwagen gegen Elektroautos durch spezielle Förderprogramme für Handwerker und Gewerbetreibende. Firmen erhalten beim Kauf eines Elektroautos einen einmaligen Zuschuss von 2.500 Euro. Taxibetreiber erhalten sogar 4.000 Euro. Ebenso viel gibt es für Firmen beim Kauf eines Kleintransporters mit E-Antrieb. Für zwei- oder dreirädrige E-Fahrzeuge werden 25 Prozent der Nettokosten bis zum zulässigen Höchstbetrag erstattet. Deshalb bekommen Käufer von Pedelecs maximal 500 Euro und Käufer von E-Rollern bis zu 1.000 Euro zugesprochen.

Zudem wird jedem Firmeninhaber, der eine Ladestation in der firmeneigenen Garage einbauen lässt, 20 Prozent dieser Kosten erstattet. Maximal können sechs Ladepunkte pro Kalenderjahr für höchstens 1.500 Euro pro Ladestation gefördert werden. Die Stadt ist sehr zuversichtlich, mit diesen Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität zu leisten und darüber hinaus die Lärmbelastung zu reduzieren.

Nicht gefördert werden seitens der Stadt Privatpersonen. München möchte den Fokus der Förderung auf Gewerbetreibende legen, die besonders viel fahren und deshalb einen hohen Anteil an der Schadstoffbelastung in der Stadt haben. Hierzu zählen unter anderem Pizzaboten, Taxifirmen oder Pflegedienste genauso wie Verkehrsbetriebe, Handwerker und die Stadtreinigung. Anders sieht es mit der Aufstellung und dem Betrieb von Ladestationen zum Beispiel auf dem heimischen Grundstück aus. Hier werden Privatleute ebenfalls gefördert.

Auch bei der kommunalen Förderung von Elektroautos gelten Fristen und besondere Anforderungen für die Freigabe von Fördergeldern, die jeweils vor der Beantragung zu prüfen sind. Beispielsweise gewährt die Landeshauptstadt Förderungen für maximal 20 Fahrzeuge und/oder sechs Ladestationen pro Kalenderjahr.

Best of Belron 2016

Glas knirscht, es splittert, tausende Brösel liegen am Boden und im gesamten Fahrzeug verteilt. Wer sich schon einmal mit einem Glasschaden am Auto beschäftigen musste, kennt die ganzen Probleme. Eine kaputte Seitenscheibe? Da kann man nicht auf einen Werkstatt-Termin warten, so etwas muss gleich repariert werden. CARGLASS ist in Deutschland die erste Adresse für Glasschäden. Und dabei muss das Glas nicht einmal vollständig zerbrochen sein. Ein Steinschlag in der Windschutzscheibe zum Beispiel, der Klassiker für Vielfahrer. Einmal eine Macke in der Scheibe, kann sich diese Macke schnell zu einem Riss ausdehnen – und dann kann es gefährlich werden. Schnelle Hilfe? Wieder CARGLASS. Ist meinem Kollegen Stratmann und mir in diesem Frühjahr auch passiert. Aber nicht in den heimischen Gefilden, sondern auf einem Roadtrip von Las Vegas nach San Francisco. Und was macht man, wenn man einen Steinschlag entdeckt? Man hört auf die summende Stimme im Hinterkopf und fragt sich, wie CARGLASS wohl in den USA auftritt. Die ganze Geschichte zu unserem SAFELITE-Abenteuer könnt ihr hier nachlesen (klick).

BEST OF BELRON 2016

CARGLASS ist Partner von mein-auto-blog und wir waren auch in diesem Jahr wieder zu Gast beim größten Autoglas-Event der Welt. Was macht CARGLASS so besonders? Wie motiviert man seine Mitarbeiter zu Höchstleistungen? Und wer ist der Beste Autoglas-Monteur der Welt? Das alles beim „Best of Belron 2016“ in Lissabon. 

In diesem Jahr hatte ich meinen geschätzten Kollegen Jens Stratmann von rad-ab.com an meiner Seite und zusammen mit ihm haben wir den Wettbewerb auf Video festgehalten.

Seit 2000 findet alle 2 Jahre das Event „Best of Belron“ statt und in den Jahren dazwischen kämpfen die Belron-Monteure in den Landes-Entscheiden um die Krone und um die Ehre, ihr Land beim „BoB“ zu präsentieren. Der 9. BoB fand in Lissabon statt. Mittlerweile ist aus dem Wettkampf ein ansehnlicher Kongress geworden. Mit internationalen „Speakern“ und ebenso internationalen Publikum. In Lissabon waren unter anderem Redner von Google, TESLA und dem MIT vertreten. Dazwischen eine bunte Welt aus Werkstatt-Technik, Historie und High-Tech.

 

Autoglas – alles einfache, oder was?

Wenn man sich die Entwicklung von Autoglas, vor allem von den Windschutzscheiben anschaut, dann versteht man, weshalb der Austausch einer Windschutzscheibe nichts simples mehr ist. Vom guten alten Handwerk, hin zu einer High-Tech Aktion bei der am Ende die Assistenzsysteme neu eingestellt und die Funktion von Radar- und Kamerasystemen überprüft werden müssen.

Die Reparatur eines Steinschlages hingegen ist eine mittlerweile gut erprobte Technik. Mit einer Einschränkung allerdings: Der Gesetzgeber verbietet in Deutschland die „Glass Medic“ getaufte Reparatur-Variante im „Sichtbereich“ des Fahrers. In anderen EU-Ländern ist das jedoch erlaubt. Man könnte darüber lange und trefflich diskutieren – aber wer schon einmal vor Ort in Lissabon ist, der sollte sich lieber den Wettkampf der Teilnehmer anschauen.

And the Winner is … 

…das erfahrt ihr natürlich im Video!

Gebrauchtwagen kaufen – Ratgeber für Privatkäufer

Gebrauchte Fahrzeuge erfreuen sich großer Popularität. In den vergangenen Jahren ist eine regelrechte Gebrauchtwagenkultur entstanden. Viele Verbraucher greifen aufgrund des massiven Wertverlustes bei Neuwagen gerne zu Gebrauchten, um von den Preisvorteilen zu profitieren. Beim Kauf sind allerdings einige Faktoren zu beachten. Schließlich könnte ein Fehlkauf unangenehme finanzielle Folgen haben. Dieser Ratgeber informiert über einige der wichtigsten Punkte, die beim Vergleichen und Begutachten von Gebrauchtwagen entscheidend sind.

Zustand sorgfältig prüfen

Wer von Autos wenig Ahnung hat, sollte sich zur Besichtigung eine fachkundige Begleitung organisieren, die den Zustand des potenziellen Kaufobjektes besser einschätzen kann. Ist dies aufgrund fehlender Kontakte nicht möglich, sollten sich Verbraucher vor der Besichtigung über wesentliche Merkmale informieren, die es erleichtern, das Fahrzeug zu prüfen. In erster Linie sollte für eine Fahrzeugbesichtigung reichlich Zeit eingeplant werden, um sich einen guten Eindruck über den Allgemeinzustand zu machen. Erste Indikatoren sind Lack, Innenraum und Karosserie. Kratzer und Beulen am Lack können auf einen Unfall oder Schäden hinweisen. Ein gutes Beispiel liefern die Spaltmaße am Kofferraum. Sind diese ungleichmäßig breit und passt sogar ein ganzer Finger in den Spalt, ist die Wahrscheinlichkeit für einen früheren Fahrzeugschaden groß. Außerdem kann ein kleiner Magnet (natürlich mit Beschichtung, um das fremde Fahrzeug nicht zu beschädigen) dabei helfen, Ausbesserungsmaßnahmen aufzudecken. Sobald der Magnet an der Karosserie an Stellen nicht haften bleibt, deutet dies auf dickere Schichten Spachtelmasse und damit auf ausgebesserte Schäden hin, die sich unter dem Lack befinden und für das Auge zunächst unsichtbar sind.

Ein Griff in den Innenraum verrät, ob das Fahrzeug innen feucht und somit undicht ist. Auch die Bremsen sollten kritisch begutachtet werden. Befinden sich auf der Bremsscheibe tiefe Riefen, ist der Verschleiß der Bremse hoch. Derartige Feststellungen können zusätzlich Verhandlungsspielraum einräumen und eine Chance bieten, den Preis herunterzuhandeln. Bezüglich der Reifen ist der gleiche sorgfältige Blick anzuwenden. Die Profiltiefe sollte immer kontrolliert werden und auch das Reifenalter ist ausschlaggebend. Es lässt sich anhand einer vierstelligen Zahl auf dem Reifen erkennen, das die Woche und das Jahr angibt.

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Empfehlenswert ist es, dem Verkäufer Fragen zu stellen, um möglichst viel über das Auto zu erfahren. Folgende Fragen sind wichtig:

  • Wie viele Besitzer hatte das Fahrzeug?
  • Gibt es Unfall- oder Vorschäden?
  • Wann wurde das Auto gebaut und wann erfolgte die Erstzulassung?
  • Ist das Scheckheft geprüft und lückenlos? (Vorlegen lassen!)

Außerdem sollte der Wagen vor der Probefahrt angelassen werden, um eventuelle Nebengeräusche der Motorisierung festzustellen. Ein Check des Innenraums hinsichtlich Geruch, Pedalzustand und Sitze sollte gleichermaßen selbstverständlich sein. Tipps zur Probefahrt haben wir in diesem Beitrag separat aufgeführt.

Bereits für unter 100 Euro lässt sich bei Dienstleistern wie dem ADAC, aber auch einigen anderen Unternehmen ein sogenannter Gebrauchtwagencheck durchführen. Ist der Verkäufer einverstanden, kann der potenzielle Käufer das Fahrzeug zur Prüfstelle bringen, wo es anhand einer umfangreichen Checkliste rundum auf Mängel überprüft wird. Besteht das Auto den Check, können es Interessenten beruhigt kaufen.

Dokumente zum Fahrzeug studieren

Leider lässt sich nie zu 100 Prozent ausschließen, dass Faktoren wie Kilometerstand oder Fahrzeugzustand, die vom Verkäufer bestätigt werden, tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Viele Gebrauchte wechseln erst durch Manipulation den Besitzer. Um das Risiko getäuscht zu werden, zu minimieren, sollten sich potenzielle Käufer sämtliche HU-Berichte und Rechnungen von Werkstätten zum Fahrzeug vorlegen lassen. Diese Dokumente am besten in aller Ruhe durchlesen. Sie sind ein wertvoller Hinweis zum Pkw-Zustand. Verdächtig macht sich jeder Verkäufer, der keinerlei derartige Papiere vorzuweisen hat. Zumindest, wenn das Fahrzeug mehrere Jahre in seinem Besitz war.

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Die Gewährleistung

Da beim Autokauf von Privatleuten eine Gewährleistung meist vollständig ausgeschlossen wird, muss der Fahrzeugzustand besonders gut geprüft werden. Sollte der Wagen stattdessen bei einem Gebrauchtwagen-Händler gekauft werden, gelten in Bezug auf die Gewährleistung andere Regeln. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox bietet online nicht nur eine Gebrauchtwagensuche, sondern weist in einem Fahrzeug-Ratgeber auch auf folgendes hin: „Gewerbliche Verkäufer, also Händler, aber auch Unternehmen, Gewerbetreibende und Freiberufler beim Verkauf des Firmenwagens, sind zu einer 2-jährigen Gewährleistung gesetzlich verpflichtet. Diese darf für Gebrauchtwagen jedoch vertraglich auf ein Jahr verkürzt werden.“ Im Vergleich zur Neuwagengarantie handelt es sich aber lediglich um eine Sachmängelhaftung. Sollten beispielsweise Schäden am Fahrzeug aufgrund von Verschleißerscheinungen entstehen, die auf den Vorbesitzer zurückzuführen sind, werden diese nicht übernommen.

Oft werden potenziellen Fahrzeuginteressenten von dubiosen Autohändlern Mängellisten vorgelegt, die als vertraglicher Bestandteil gelten sollen und zahlreiche pauschale Mängel enthalten. Solche Händler möchten damit meist ihrer Gewährleistungspflicht entgehen und sollten gemieden werden.

Stimmt der Preis?

Egal ob der Gebrauchte von einer Privatperson oder einem Autohändler gekauft wird: Der Preis sollte nicht kommentarlos akzeptiert, sondern eingehend geprüft werden. Häufig entspricht dieser nämlich nicht dem Fahrzeugwert. Sollte der Verkaufspreis übertrieben erscheinen, können sowohl die Schwacke-Liste als Bewertungsorientierung herangezogen werden als auch Bewertungsdienste wie DAT (Deutsche Automobil Treuhand GmbH). Besonders schnell und unkompliziert erfahren Interessenten mehr zum Fahrzeugwert über die aktuelle Gebrauchtwagenpreisliste des ADAC. In der verlinkten Preisübersicht sind über 4.200 Fahrzeuge gelistet. Die Preise sollten allerdings nur als Orientierung betrachtet werden. Der endgültige Preis hängt mit dem Zustand des Kaufobjektes zusammen. Ein unabhängiger Gutachter kann darüber hinaus ein individuelles Wertgutachten zum Gebrauchtwagen erstellen, sollte der Besitzer damit einverstanden sein.

Der Gebrauchtwagencheck der Sendung Abenteuer Auto zeigt, auf was ein Gutachter bei der Kontrolle von Gebrauchten außerdem achtet, was das Beurteilen von Fahrzeugen erleichtern kann:

Der Verkäufer-Check

Sollte ein Verkäufer zum Kauf drängen oder in irgendeiner Hinsicht Druck ausüben, sollte Abstand von seinem Angebot genommen werden. Nicht selten sind versteckte Mängel der Auslöser für das Verhalten. Außerdem ist es ratsam, die Daten auf dem Personalausweis des privaten Verkäufers mit den Daten auf dem Fahrzeugbrief zu vergleichen, um herauszufinden, ob die Person tatsächlich der Besitzer des Fahrzeugs ist. Sollten die Angaben Abweichungen aufweisen, ist eine andere Person im Besitz des Gebrauchten. Auch hier ist Vorsicht geboten.

Test: TomTom Curfer – Der digitale Beifahrer

TomTom kennt man eigentlich mehr als Navigations-Experten. Seit einiger Zeit bietet TomTom jedoch ein spannendes Gadget an: Den CURFER.

Der digitale Beifahrer – Der CURFER

OBD-Bluetooth-Dongle und Smartphone App zur Überwachung und der Analyse der eigenen Gewohnheiten.

— Daten in Echtzeit —

Den Bluetooth-Dongle der kaum größer ist als zwei Deckel für die klassischen Wasserflaschen, steckt man einfach nur in den OBD-Port des Fahrzeuges. Je nach Fahrzeug findet man den mal schneller und mal weniger schnell. Manch Hersteller versteckt den Port sehr gut. So hat sich der aktuelle Jaguar XF zum Beispiel erfolgreich gewehrt. Eigentlich hilft der Curfer bei der Einrichtung und gibt Hinweise wo der OBD-Port steckt, allerdings kennt er noch nicht alle neuen Autos.

Einige der m-a-b Testfahrzeuge Autos konnten dem Test mit dem Dongle unterzogen werden. Zum Beispiel ein Ford Mustang 5.0 und ein Land Rover Sport Hybrid. Wobei TomTom auf der eigenen Webseite darauf hinweist, dass der Curfer nicht mit Hybrid- und Elektroautos kompatibel ist.

So verbindet man den Curfer mit dem Smartphone

Sobald der TomTom Curfer im OBD-Port steckt wird er von diesem mit Strom versorgt. Die kostenlose Smartphone-App zieht man sich aus dem Play-Store oder dem Apple-App Store. Die Bluetooth-Verbindung am Smartphone starten, nach dem OBD suchen und verbinden. Eine genaue Schritt-für-Schritt Anleitung liegt dem Curfer-Paket natürlich bei.

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Links der Deckel einer Wasserflasche, rechts – das ist der CURFER.

Was kann der Curfer?

Zusammen mit der App zeigt der Curfer Echtzeit-Informationen vom Fahrzeug an. Im „Experten-Modus“ sind das so Werte wie die Motordrehzahl, unterschiedliche Temperaturgeber (Motoröl, Getriebe-Öl, Ansauglufttemp., usw.) – im Prinzip die gesamten Informationen die man in Echtzeit abgreifen kann.

In Verbindung mit der Smartphone-App werden ein digitaler Tacho und die aktuellen Fahrdaten angezeigt. Fahrstrecke, Geschwindigkeit, Durchschnitt, ect. Der Ford Mustang 5.0 kam zum Beispiel während der Testfahrt auf GPS-verbriefte 249 km/h. Und dank des integrierten G-Sensors lassen sich auch die Querbeschleunigungswerte auslesen. Die gesamten Daten für eine Fahrt kann man auch aufzeichnen lassen. Für diese Aufzeichnung ist jedoch eine Aktivierung im letzten Modul-Fenster von Nöten. Erst danach zeichnet der CURFER die Fahrten auf. Wobei die GPS-Informationen vom Smartphone stammen, die App muss also ebenso gestartet werden.

Hat man erst einmal ein paar Fahrten erledigt, zeigt einem der CURFER den persönlichen Fahrstil. Ähnlich einem Fahrlehrer oder Coach, vergibt der CURFER für 4 Bereiche Punkte: Beschleunigung, Bremsen, Kurven und Leerlauf. Je ausgewogener und ökonomischer die Fahrt, desto höher die Punktzahl.

Je höher die Punktzahl – desto mehr grinst das schematisch in der App dargestellte Autogesicht. Das ist erst einmal nur eine Art „Fitness-Check“ für den eigenen Fahrstil. Ähnlich einem Schrittzähler am Handgelenk, überwacht Curfer die Tätigkeiten des eigenen Autos.

Wichtig zu wissen: Die gesammelten Daten verbleiben in der CURFER-App und werden von TomTom nicht für die Verarbeitung zu Routing-Hinweisen genutzt.

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Was kann der Curfer nicht?

Dem Curfer fehlt ein eigener GPS-Tracker, sowie eine SIM-Karte. Erst in Verbindung mit dem Smartphone wird aus dem Curfer ein vollwertiges Trackingtool. Der Curfer entstammt dem TomTom Telematics-Bereich, muss aber ohne die dort genutzte Web-Oberfläche auskommen. Der „Link 100“ ist damit die „Consumer-Lösung“ aus dem TomTom-Konzern für Flottenmanagement und bringt vor allem Unterhaltung.  Was es nicht ist: Ein digitales Fahrtenbuch.

Was nützt es mir?

Auf mein-auto-blog fahren wir mir unseren Testfahrzeugen immer auch Verbrauchsmessungen. Immer die gleiche Strecke, immer der gleiche Fahrer, immer die gleiche Tankstelle an der nachgefüllt wird. Wir legen also Wert auf nachvollziehbare und belastbare Daten.

Mit Hilfe des TomTom Curfer könnten wir diese Daten in der Zukunft für Euch, grafisch, noch eleganter und mit GPS-Informationen unterfüttert aufbereiten. Und – die Fahrzustände werden sichtbar: Also: Wie schnell ist man gefahren? Wie oft stand das Fahrzeug? Fuhr man in den gleichen Bedingungen und so weiter.

Was nützt es Euch?

Wer ein wenig Spaß daran hat, die Information aus seinem OBD-Port abzugreifen und in einer grafisch schön umgesetzten Lösung darzustellen, der sollte sich den CURFER anschauen. Zudem könnt Ihr Euch bei Eurem Fahrstil coachen lassen. Virtuelle Medaillen werden verliehen und ihr könnt euch dabei helfen lassen, wie ihr in Zukunft sparsamer unterwegs sein könnt.

Fazit zum TomTom Curfer

Ein cooles Gadget für Auto-Freaks und Fans. Ein Spielzeug, aber auch ein Hilfsmittel – und wir überlegen jetzt einmal, wie wir die Funktionen des TomTom Curfer für Euch sinnvoll in den Test-Alltag integrieren. 

 

 

[notification type=“notification_warning“ ]Disclosure: TomTom hat den CURFER kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für dieses Review / Test wurde keine Aufwandsentschädigung gezahlt! [/notification]

Dunlop Reifenentwicklung – Aus der grünen Hölle auf die Straße

Die Nordschleife fordert Fahrern, Autos und Reifen alles ab. Ständig wechselnde Beläge und ruppige Bodenwellen prägen die schwerste und längste Rennstrecke der Welt und begründen ihren Nimbus. Nur ein Pneu, der hier stets für ein Maximum an Grip sorgt, kann seinen Fahrer auch zum Sieg führen. Der Reifenhersteller Dunlop nutzt den Motorsport auf dem Ring als Test- und Prüffeld auch für seine Kollektion für die Straße und hat in diesen Tagen mal zum Blick hinter die Kulissen und in die Boxen eingeladen.

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Das Know-how, das Dunlop an der Rennstrecke erwirbt, fließt ständig in die Serienreifenentwicklung der Hanauer ein.

Windböen fegen gefrierenden Regen durch die Boxengasse. Die „Grüne Hölle“, wie der Formel -1-Pilot Jackie Stewart die Nordschleife mal genannt hat, ist bekannt für ihre Wetterkapriolen. Noch am Morgen hatte ein schmales Band von blauem Himmel die Hoffnung geweckt, mit Frank Stippler ein paar Runden auf der knapp 21 Kilometer langen Strecke in der Hocheifel drehen zu können. Doch der Profirenn- und Testfahrer für die sportlichsten Serienmodelle und GT3 Fahrzeuge von Audi winkt jetzt ab. Er wird Recht behalten, das Asphaltband mit seinen viel verheißenden 87 Kurven bleibt heute den ganzen Tag gesperrt. Leider.

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Neben dem M6 GT3 setzt das Team um Henry Walkenhorst auch einen BMW Z4 GT3 und zwei M235i Racing auf der Nordschleife ein.
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Die Dunlop bereiften Sportprototypen des US-Amerikaners James Glickenhaus sorgen für Furore.

Bleibt der offene Grand-Prix-Kurs. Hier heizen im Minutentakt zwei neue Walkenhorst-BMW M6 GT3 und zwei Renn-Exoten der Scuderia Cameron Glickenhaus über die Strecke vorbei an den wenigen geöffneten Boxen. Doch das ist nur ein kleiner Ausschnitt an Modellen, für die Dunlop Rennreifen liefert. Nach der Verlagerung der Reifenproduktion für den Automobilsport nach Hanau begleitet Dunlop die Werkseinsätze von Aston Martin im Langstreckensport für dem Aston Martin V 12 Vantage GT3, von Audi für den R8 LMS, von Ford für den GT, für den Ferrari 458, den Lexus RC F und den BMW Z 4 GT3. Das Know-how, das auf der Rennstrecke gesammelt wird, fließt dabei ständig auch in die Dunlop-Serienentwicklung ein.

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Glatt wie ein Kinderpopo: Der Slick für die trockene Rennstrecke.

„ Für die Verwendung auf der normalen Straße muss die Motorport-Technologie natürlich angepasst werden“, erklärt Michael Bellmann, Marketing- Manager für die Marke Dunlop, vor den akkurat aufgestapelten Reifensätzen in der Box. Auf der einen Seite die Slicks, glatt wie ein Kinderpopo, die ausschließlich auf trockener Straße zum Einsatz kommen, außen Semi-Slicks mit ihrem Wasser ableitenden Profil und in der Mitte schließlich „echte“ Regenreifen. Jedes Profil und jeder Einsatzzweck verlangt zusätzlich nach Spezialausführungen mit entsprechender Gummi-Mischung. Die Rillen für den Wasserablauf werden in zeitaufwändiger Handarbeit mit Messern ins Gummi geschnitten. „Nein, ein Lehrberuf ist der Reifenschnitzer nicht“, lacht Michael Bellmann und schüttelt den Kopf. „Die meisten Schnitzer haben ihr Talent durch Zufall entdeckt und sind jetzt wahre Künstler.“

In Windeseile müssen während eines Rennens bei einem Wetterumschwung die Reifen gewechselt werden. Das geht natürlich bei einem Straßenreifen gar nicht, schmunzelt Bellmann, wird aber schnell wieder ernst: „Im Gegensatz zum Rennreifen muss ein Straßenreifen all die unterschiedlichen Eigenschaften für alle Bedingungen in einem Reifen verbinden und sie mit weiteren Alltagseigenschaften wie Komfort und Abrollgeräusch verbinden“. Das hört sich nach der Quadratur des Kreises an.

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Der Walkenhorst BMW M6 GT3 im spektakulären „Jawbreaker-Design“.

Einer der beiden Walkenhorst BMW M 6 GT3 mit besonders grimmiger Optik und mit grünlich gelb funkelndem LED-Licht nimmt jetzt die Kurve aus der Boxengasse hinein in die Box. Ohne viel Zeit zu verlieren, checkt das Team den Luftdruck und wechselt dann die Reifen. Stille Kommandos reichen zur Verständigung, jeder Handgriff sitzt. Der Fahrer liefert ein Stück Papier ab, sein Bewertungsbogen, auf dem der Copilot während der Fahrt festgehalten hat, wie sich die Reifen während der Strecke verhalten haben. Die Dunlop-Ingenieure werten nach jedem Testlauf zahlreiche Parameter aus, um die Reifen-Performance zu überwachen und zu analysieren. Neben harten Fakten wie den Rundenzeiten, der Reifentemperatur oder dem Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenschulter des Reifens betrachten die Experten auch das Reifenlaufbild und führen Verschleißmessungen durch. Hinzu kommen die Telemetriedaten des Autos. Von ganz entscheidender Bedeutung ist natürlich der ganz persönliche Eindruck des Fahrers. Nur wenn er sich ganz sicher auf der Strecke fühlt, sind auch Bestzeiten erreichbar. Eine Kombination aus all diesen Faktoren erlaubt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und gibt der Reifenmannschaft die Marschroute für die nächsten Set-up- bzw. Entwicklungsschritte vor.

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Ein Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren in der Rennsport- und Straßenreifen-Entwicklung ist der Dunlop Sport Maxx Race, der den Spagat schafft, einen Supersportwagen auf der Rennstrecke zu bewegen, ohne dafür im Straßenverkehr Kompromisse zu erzwingen. Möglichen machen das im Rennsport erprobte und von hier abgeleitete Hightech-Materialien wie spezielle Haftharze und hochfeste, hitzebeständige Kunstfasern sowie moderne Konstruktionselemente. Haftharze verbessern die Traktion durch Mikroverzahnung vom Reifen mit der Fahrbahnoberfläche. Dadurch wird eine extrem starke Straßenhaftung erzielt, die Grundlage für außergewöhnliche Beschleunigung und Bremspower. Hochfeste, hitzebeständige Kunstfasern mit hoher Zugkraft verhindern, dass der Reifen bei hoher Geschwindigkeit „wächst“ und dadurch die Aufstandsfläche kleiner wird und so physikalisch die Performance abnimmt. Durch diese Kunstfasern wird die Reifendehnung bei Fliehkräften begrenzt, das ermöglicht eine konstantere Aufstandsfläche auch bei hohen Geschwindigkeiten. Eine optimierte Reifenkontur und spezielle Seitenwandkonstruktionen führen zu einer besseren Druckverteilung innerhalb der Aufstandsfläche und damit zu verbessertem Handling.

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Geschäftig wuseln die Mechaniker um den knallgelben Glickenhaus SCG003C.
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Neben dem Kohlefaser-Schalensitz im SCG003C : der Nürburgring im skizzenhaften Überblick.

Eine Box weiter bellt unter der an einen Le Mans Prototypen erinnernden Hülle des Glickenhaus SCG003C der Sechszylinder BiTurbo nochmal kurz auf, bevor die Mechaniker vom Teamstandort in Turin Hand anlegen an der etwa zwei Millionen US Dollar teuren Einzelanfertigung und sie auf Herz und Nieren prüfen. Auch die Schuderia Cameron Glickenhaus, abgekürzt SCG, von der sich der Name des Rennwagens ableitet, wird von Dunlop ausgestattet. Schon seit je her ist Dunlop eine feste Größe bei zahlreichen Privatteams, die um den Klassensieg kämpfen. „Im internationalen und nationalen Spitzensport werden in diesem Jahr neben dem 24h-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Le Mans auch der deutsche Lauf zur FIA-Langstrecken-WM auf der Grand-Prix-Strecke zu den Saisonhöhepunkten der Hanauer gehören“, freut sich Michael Bellmann, während der Glickenhaus sich mit Regenreifen wieder in Richtung Grand Prix-Strecke verabschiedet.

 

 

 

 

 

Text: Solveig Grewe, Fotos: Dunlop und Solveig Grewe

Getriebeschaden – Wie werde ich wieder mobil?

Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und als solches gehören Defekte zur Natur der Sache. Standschäden, Materialschäden, eingeplanter Ausfall. Am Auto geht immer wieder etwas kaputt. Da sind es die Bremsen, dort ein Radlager – immer davon abhängig, wie sehr ein Kfz wahlweise strapaziert wird oder nicht. Es gibt auch den Fall, dass ein Fahrzeug in der Garage „kaputt steht“; von dieser Problematik weniger betroffen ist der Getriebeschaden, der zu den teuersten, da aufwändigsten Autoreparaturen überhaupt zählt.

 

Das kaputte Getriebe erkennen

Wer aufmerksam allen Geräuschen seines Fahrzeuges während der Fahrt lauscht, erkennt bereits frühzeitig den Schaden am Getriebe. Ein Mahlen, wie bei einer Mühle, oder ein hässliches Knacken lassen auf den Defekt schließen – die Fahrbereitschaft des Autos ist aber bereits zu diesem Zeitpunkt angezählt. Treten jedoch spontaner Ölverlust oder direkte Probleme beim Schalten auf, ist es schon zu spät; nun wird das Kfz über kurz oder lang liegen bleiben. Das ist der Fall, wenn man zum Beispiel von einem Gang in den nächsten schaltet, der Ganghebel auch einwandfrei an die gewünschte Position zu bewegen ist, das Fahrzeug aber trotz scheinbar eingelegtem Gang im Leerlauf bleibt. Die Funktionsweise eines Getriebes, auch im Zusammenspiel mit der Kupplung, ist in diesem Video ausführlich und verständlich erklärt. Es kommt ganz darauf an, welches einzelne Bauteil des komplexen Getriebes kaputtgegangen ist; danach richtet sich der Reparaturpreis. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass in vielen Fällen eine Instandsetzung nicht funktioniert, sondern ein komplett neues Getriebe beziehungsweise Austauschgetriebe eingebaut werden muss.

Soforthilfe bei Getriebeschaden?

Ist das Getriebe vom Fahrzeug kaputt und dieses aufgrund dessen liegengeblieben, hilft nur der Anruf bei einem Abschleppunternehmen, um das Fahrzeug in die nächste Werkstatt (oder nach Hause) schleppen zu lassen. Es gibt nichts, was man vor Ort unternehmen könnte, um das Auto wieder in Gang zu bekommen; auch nicht, um wenige Kilometer zur nächsten Reparaturwerkstätte zu gelangen. Ist das Auto noch relativ neu, könnte es sich um einen werksseitigen Fehler handeln, der von der Vertragswerkstatt in Ordnung zu bringen ist. Möglicherweise kommt auch eine zumindest in Teilen auf Kulanz ausgeführte Instandsetzung des Fahrzeuges in Frage. Bei Gebrauchtwagen stellt sich die Frage, in wie weit die vom Gebrauchtwagenhändler ausgesprochene Garantie greift; bei privaten Gebrauchtwagenkäufen bleibt nur der Griff in das eigene Portemonnaie.

Das Do it Yourself Wissen der meisten Autobesitzer ist bereits bei kleinen Dingen an modernen Fahrzeugen erschöpft; immerhin braucht es sogar für den Ölwechsel heute die entsprechende Datenrücksetzung und die kann eben nur die Fachwerkstatt gewährleisten. So wird es auch die Grenzen der meisten Fahrer überschreiten, das Getriebe selbständig auszuwechseln. Selbstversuche in der Getriebereparatur aus falsch verstandenem Ehrgeiz (oder Sparsamkeit) können hier den ohnehin ansehnlichen Schaden noch vergrößern.

Zwei Möglichkeiten beim Getriebe-Austausch

Wie auch bei diversen Pumpen und anderen Ersatzteilen für das Auto kann das Getriebe neu und vom Originalhersteller, aber auch als Austauschteil besorgt werden. Nur in den seltensten Fällen wird man von seiner Vertragswerkstatt von selbst auf das Austauschgetriebe als Möglichkeit hingewiesen werden – hier gilt das Interesse dem Verkauf eines Originalbauteils vom Hersteller. Wer im Thema Autoreparatur nicht wirklich zu Hause ist, weiß es oft gar nicht, dass man günstige Austauschgetriebe für viele Marken bei Firmen wie der GFK Teilehandel GmbH besorgen kann. Wissen muss der Fahrzeugbesitzer auch, dass beim Kauf eines Austauschgetriebes nur der Beschaffungspreis für das Bauteil günstiger ist – die Arbeitsstunden für den Einbau sind genauso hoch beziehungsweise unterscheiden sich je nach Werkstatt höchstens um Kleinstbeträge.

Lohnt der Getriebetausch noch?

Die Stimmung ist ohnehin am Boden, wenn ein so immenser Schaden, wie ein kaputtes Getriebe, am eigenen Auto diagnostiziert werden musste. Doch genau in dieser Situation muss sich der Autobesitzer die Frage stellen, ob sich die teure Instandsetzung für das vielleicht schon in die Jahre gekommene Auto überhaupt noch lohnt. Erreicht die notwendige Reparaturrechnung den Betrag, den das Auto noch wert ist (oder bleibt sogar darunter), sollte das Fahrzeug lieber verkauft werden – natürlich als defekt und mit der genauen Angabe des Schadens.

Im Umkehrschluss muss auch beim Gebrauchtwagenkauf auf den Zustand des Getriebes geachtet werden. Eine Probefahrt mit einem aufmerksamen Verfolgen der Fahrgeräusche, dem reibungslosen Schalten und so weiter ist Grundvoraussetzung – und eine Möglichkeit, auf „Nummer Sicher“ zu gehen, der Werkstattcheck vor dem Abschließen des Kaufvertrages. Ärgerlich wäre es, den Getriebeschaden aus Unwissenheit nicht zu bemerken und wenige Wochen nach dem Kauf des Gebrauchtwagens vor einer horrenden Reparaturrechnung zu stehen.

 

Ergo:

Der Getriebeschaden ist einer der teuersten mechanischen Defekte am Auto. Die Instandsetzung ist kostspielig, egal, ob mit einem neuen oder einem Austauschgetriebe. Der Ausfall des Fahrzeugs für die Dauer der Reparatur, die Gefahren beim Selbsteinbau, die Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung: All dies ist von Fall zu Fall verschieden und muss in jedem einzelnen Fall, notfalls mit kompetenter Hilfe, im Hinblick auf einen Fahrzeugwechsel geprüft werden. Manchmal haben Besitzer neuerer Fahrzeuge Glück und können auf Garantie- beziehungsweise Kulanzreparaturen hoffen, doch bei älteren Fahrzeugen trifft der Getriebeschaden das finanzielle Budget in voller Härte.

Subarus ohne Allradantrieb: Die E-Bike-Collection

Subaru steht wie sonst fast keine andere Marke vor allem für eines: Allradantrieb. Die Japaner konnten über die Jahre einen wahren Kult um ihre Antriebsart schüren und bieten jedes ihrer Fahrzeuge mit dem bekannten Vierradantrieb an. Aber nicht nur hier zeigt Subaru eine Besonderheit, sondern auch bei seinem Motorenangebot: Typischerweise schlägt unter der Motorhaube des jeweiligen Modells ein Boxer-Herz. Damit brechen die Fahrräder der Japaner gänzlich: Kein Allradantrieb und keine Verbrennungsmotoren. Um voran zu kommen, muss man entweder die eigene Kraft bemühen oder sich auf einen E-Antrieb verlassen. Read more

Neuer Sommerreifen: Mehr Performance mit dem Dunlop Sport Maxx RT 2

Mit dem neuen Dunlop Sport Maxx RT2 erweitert der Reifenhersteller sein Angebot im Bereich der UHP Reifen. UHP steht für „Ultra High Performance“. Im Falle des Sport Maxx RT wird hierzu ein asymmetrisches Profil für den Reifen gewählt. Es soll eine hohe Fahrstabilität, beste Lenkpräzision, exzellenten Grip und eine starke Bremsleistungen vereinen. Autofahrer mit höchsten Ansprüchen an die Performance des Reifens sollen so begeistert werden.

Eines der wesentlichen Merkmale des Dunlop Sport Maxx RT2 ist die hohe Profilsteifigkeit in Querrichtung. Die großen Schulterblöcke in der Außenschulter erhöhen die Stabilität. Der größere Kontaktbereich zur Straße ermöglicht zudem eine bessere Kraftübertragung beim Kurvenfahren, so dass eine präzise Rückmeldung am Lenkrad fühlbar wird. Zudem soll die Lenkpräzision davon profitieren und damit ein stabiles Handling ermöglichen.
Großer Wert wurde auch auf ein verbessertes High-Speed-Bremsen gelegt. Die Bremseigenschaften standen sehr weit oben im Lastenheft bei der Entwicklung, was durch eine optimierte Profilgeometrie erreicht wurde. Außerdem wurde die zweite Generation der Short Braking Blocks beim Sport Maxx RT2 realisiert: Die angeschrägten Profilblöcke sind nun – im Gegenzug zum Vorgängermodell – über die gesamte Laufflächenbreite angeordnet. Damit konnte die Profilsteifigkeit in Längsrichtung optimiert werden, was eine bessere Haftung und eine Verkürzung des Bremsweg bewirken soll.

Natürlich optimierten die Ingenieure nicht nur diese Eigenschaften, sondern werkelten auch am Grip. Dafür wurde die Laufflächenmischung angepasst und von jener im Motorsport abgeleitet. Spezielle Haftharze und Polymere sollen eine bessere Anpassung der Reifenstruktur an den Straßenbelag ermöglichen, womit eine höhere Traktion auf trockener Straße und ein besserer Grip auf nassem Untergrund realisiert werden sollen. Hinzu gesellt sich eine hochfeste Karkasse, die eine gleichmäßige Druckverteilung liefert und ebenfalls den Grip beim Kurvenfahren optimieren soll.

Erhältlich sind die Pneus des Typs Dunlop Sport Maxx RT2 in unterschiedlichen Größen und Breiten. Das Spektrum reicht von 17 bis 21 Zoll, von einer 205 mm Breite bis hin zu 285 mm. Damit sollte doch für jedes sportliche Fahrzeug etwas dabei sein.