ADAC warnt vor falschen Abschlepphelfern

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Autopannen im Ausland sind ein Ärgernis. Richtig schlimm wird es, wenn man dabei noch Opfer von Betrügern wird.  

Wie bereits 2020 warnt der ADAC auch diesen Sommer Urlaubsreisende vor Pannenhelfern, die sich in betrügerischer Absicht mit dem ADAC-Logo schmücken. Vor allem in den osteuropäischen Ländern Ungarn, Serbien, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Litauen und Polen geben sich Abschlepp-Unternehmen als offizielle Partner des Autoclubs aus, um Reisenden Geld für Abschlepp- oder teils unnötige Werkstattleistungen abzuknöpfen.  

Vorsicht ist vor allem geboten, wenn Pannenhelfer ungerufen und „zufällig“ auftauchen. Die Kriminellen geben sich als Partner des Automobilclubs aus, fahren entsprechend beklebte Autos und tragen teilweise auch die Berufskleidung der Straßenwachtfahrer. Der ADAC weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass er im Ausland (mit Ausnahme von Norditalien) keine eigene Pannenhelfer-Fahrzeuge betreibt. Auch dürften lokale Vertragspartner das Logo des Vereins nicht nutzen.  

Falls ein vermeintlicher ADAC-Helfer seine Dienste anbietet, könnte ein Anrufversuch beim Auslandsnotruf fehlschlagen, da die Kriminellen sogar Störsender in ihren Fahrzeugen mitführen, die Mobilfunkverbindungen unterbinden. Deshalb rät der Automobilclub Autofahrern, in einer solchen Situation ihr Fahrzeug abzuschließen und mit deutlichem Abstand zum Abschleppfahrzeug erneut anzurufen.

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