Elektroauto-Wörterbuch: Ladeposition

Bei vielen E-Autos ist der Ladeanschluss vorne

Bei Benzinern und Diesel muss man aufpassen, von welcher Seite aus man die Zapfsäule anfährt. Beim E-Auto spielen nicht nur rechts und links, sondern auch vorne und hinten eine Rolle.   

Links oder rechts hinten? Bei konventionell angetriebenen Autos gibt es lediglich zwei gängige Positionen für die Tankklappe. Bei E-Mobilen kommen einige mehr hinzu. Nicht jede Lösung passt für jeden Nutzer.  

Vor allem E-Fahrzeuge auf Verbrenner-Plattformen nutzen für die Platzierung der Fahrstrom-Steckdose gerne die gewohnte Position oberhalb des hinteren Radkastens. Das ist praktisch, wenn man das Auto rückwärts an die Ladesäule fährt, beim Vorwärtsparken ist eine längere Distanz zu überwinden. Letzteres dürfte in vielen Fällen praktischer sein, etwa beim Einparken aus dem fließenden Verkehr heraus oder auf Autobahnraststätten, wo die Markierungen an den Ladeplätzen häufig das Einparken im 45 Grad-Winkel zur Fahrtrichtung vorgeben.  

Bei vielen E-Mobile auf reinen Strom-Plattformen findet sich der Ladeanschluss daher im vorderen Fahrzeugteil. Etwa zwischen Fronträdern und Türkante, auf der Motorhaube oder im Bereich des Kühlergrills. Diese „Nasenlader“ stellen sich natürlich als unpraktisch heraus, wenn man lieber rückwärts einparkt. Das kann beispielsweise in engen Tiefgaragen unumgänglich sein.   

E-Autointeressenten sollten die Position der Ladebuchse daher vor dem Kauf checken. Als einziges Kriterium taugt das natürlich nicht, denn selbst ungünstige Platzierungen lassen sich häufig durch ein ausreichend langes Ladekabel oder gekonntes Rangieren ausgleichen. 

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