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Sie haben es getan! Porsche 911 DAKAR

Bereits vor einigen Jahren hat uns ein Erlkönig auf der Nordschleife den Kopf verdreht. Ein Porsche 911 mit mehr Bodenfreiheit, wuchtigen Reifenflanken und dem Geruch nach Abenteuer, anstelle von Asphalt. Porsche hat es nun wirklich getan und präsentiert den Porsche 911 Dakar.

Der Porsche 911 war über Generationen hinweg stets ein lupenreiner Asphalt-Athlet.

Mit einer historischen Ausnahme. An die erinnert jetzt eine Sonderauflage.

Bringt Porsche ein neues 911-Derivat, ist dieses meist tiefer gelegt. Ganz anders hingegen der 911 Dakar, der sich bis zu 8 Zentimeter über das Sportfahrwerk-Niveau seiner Baureihen-Brüder erhebt. Auf der Los Angeles Autoshow (18. bis 27. November) feiert die Reminiszenz an den Paris-Dakar-Rallye-Sieger von 1984 Premiere. Wer eines der 2.500 Exemplare erwerben will, sollte mindestens 222.000 Euro investieren können. Auf dem Messestand stellte Porsche den neuen Dakar unter anderem mit Rally Design Paket vor. Eine Zweifarblackierung in Blau und Weiß sowie Dekorfolierung im Stil des Siegerfahrzeugs von 1984 macht ihn zum Blickfang. Statt wie damals für „Rothmans“ macht die Retro-Folierung nun Werbung für Porsches neue Sub-Marke „Roughroads“. Kunden können außerdem eine eigene Startnummer von „0“ bis „999“ wählen. Weiß lackierte Felgen runden den Brückenschlag zur fast 40 Jahre alten Rallye-Ikone ab. Aufpreis für diesen Retro-Look: 26.000 Euro. Als i-Tüpfelchen ist zudem ein eigens entwickelter Dachkorb mit integrierten Zusatzscheinwerfern bestellbar, auf dem sich wie beim historischen Rallye-Vorbild Reservekanister und Klappspaten schnallen lassen.

In der Standardausführung ist der Dakar einfarbig und optisch zurückhaltender. Auffällig bleibt er aber selbst dann durch breitere Radhäuser und Seitenschweller, Schutzelemente aus Edelstahl sowie Edelstahlgitter an der Front, rote Bergeösen, neue Lufteinlässe vorne und den feststehenden XL-Flügel am Heck. Markant sind außerdem die All-Terrain-Reifen mit Grobprofil und aufwendigem Flankenschutz. Letzterer soll den Schrecken reifenschlitzender Gesteinsbrocken oder Bordstein-Rempler minimieren. Kehrseite der Hochsicherheits-Pneus ist das Topspeed-Limit von 240 km/h. Alternativ ist der Dakar mit Winter- oder Sommerreifen kombinierbar. Mit letzteren lässt sich der Hochbeiner auch Richtung 300er-Marke treiben.

Im Fokus stehen jedoch seine Offroad-Künste, die Allradantrieb und ein neu abgestimmtes Fahrwerk samt Höherlegung um fünf Zentimeter garantieren. Außerdem ist ein Liftsystem für eine bedarfsbedingte Anhebung um 3 Zentimeter an Bord. Auf diesem SUV-Niveau angekommen, kann der Gelände-Elfer bis 170 km/h schnell fahren. Jenseits dieser Marke senkt sich der Wagen wieder ab. Neu im Elfer-Kosmos und dem Dakar vorbehalten sind zudem zwei neue Fahrmodi. „Rally“ mit hecklastiger Kraftverteilung ist für Fahrten auf losem Untergrund gedacht. „Offroad“ bringt das Auto auf Hochniveau und sorgt für maximale Traktion im schweren Gelände und auf Sand. Die in beiden Modi aktivierbare Launchcontrol soll spektakuläre Sprints auch jenseits asphaltierter Untergründe erlauben.

Apropos beschleunigen: Mit 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist der Dakar ein forscher Elfer, der auch auf der Nordschleife eine gute Figur machen soll. Garant dafür ist der aus dem Carrera GTS bekannte Dreiliter-Biturbo-Sechszylinder mit 353 kW/480 PS und 570 Newtonmeter Drehmoment in Kombination mit Achtgang-PDK. Ebenfalls hohe Agilität versprechen zum Beispiel Hinterachslenkung, Motorlager vom GT3 oder die Wankstabilisierung PDCC. Und das Gewicht? Mit 1,6 Tonnen ist der Dakar lediglich 10 Kilogramm schwerer als ein Carrera 4 GTS. Innen bleiben die Besonderheiten überschaubar. Wichtigstes Detail ist eine Racetex-Ausstattung mit Ziernähten. Optional ist ein Rallye Sport Paket bestellbar, das Überrollbügel, Sechspunktgurte und Feuerlöscher umfasst.

Mario Hommen/SP-X

Rallye-Porsche ganz ohne SUV-Gene!

Der Presse-Text zum Dakar 911:

Das exklusive, auf 2.500 Einheiten limitierte Modell zeigt nicht nur, dass es für das Konzept des Porsche 911 kaum Grenzen gibt. Es erinnert auch an den ersten Gesamtsieg von Porsche bei der Rallye Paris-Dakar 1984 – gleichzeitig die Geburtsstunde des Allradantriebs im Porsche 911. Daher wird der neue 911 Dakar optional mit einem Rallye Design Paket angeboten, das an das ikonische Siegerauto von 1984 erinnert.

Was beim Porsche 911 Dakar sofort ins Auge sticht, ist seine Bodenfreiheit: Sie liegt beim Dakar 50 Millimeter höher als bei einem 911 Carrera mit Sportfahrwerk. Darüber hinaus kann das serienmäßige Liftsystem den Vorder- und Hinterwagen um weitere 30 Millimeter anheben. Damit erreichen Bodenfreiheit und Rampenwinkel das Niveau klassischer SUV. Das Liftsystem dient nicht nur zum langsamen Überqueren von Hindernissen, sondern ist integraler Bestandteil des neu abgestimmten Fahrwerks. Die Einstellung „Hochniveau“ ist bis zu einem Tempo von 170 km/h für ambitionierte Offroadfahrten verfügbar. Wird diese Geschwindigkeit überschritten, senkt sich der Wagen automatisch wieder auf Normalniveau ab.

Zum sportlichen Offroad-Auftritt passen die speziell entwickelten Reifen vom Typ Pirelli Scorpion All Terrain Plus, vorn in der Dimension 245/45 ZR 19, hinten in 295/40 ZR 20. Das grobe Profil hat eine Tiefe von neun Millimetern, die verstärkten Seitenwände und die Laufflächen bestehen aus zwei Karkassen-Lagen. Damit ist der Reifen des Porsche 911 Dakar auch für herausfordernde Geländebedingungen geeignet und weist eine hohe Schnittfestigkeit auf. Optional sind Sommer- und Winterreifen vom Typ Pirelli P Zero erhältlich, ebenfalls mit zwei Karkassen-Lagen. Serienmäßig aber ist der All-Terrain-Reifen im Einsatz, der auch auf Asphalt sportwagentypische Dynamik bietet.

Souveräner Antrieb auf allen Untergründen

Der drei Liter große Biturbo-Sechszylinder mit 480 PS (353 kW, 911 Dakar: Kraftstoffverbrauch* kombiniert (WLTP) 11,3 l/100 km, CO₂-Emissionen* kombiniert (WLTP) 256 g/km, Kraftstoffverbrauch* kombiniert (NEFZ) 10,5 l/100 km, CO₂-Emissionen* kombiniert (NEFZ) 239 g/km) und einem maximalen Drehmoment von 570 Newtonmetern liefert souveräne Fahrleistungen mit präsentem und emotionalem Boxer-Sound. Aus dem Stand beschleunigt er den neuen Sportwagen binnen 3,4 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist aufgrund der All-Terrain-Reifen auf 240 km/h begrenzt.

Standardmäßig ist der Motor an ein Achtgang-PDK und den Porsche Allradantrieb gekoppelt. Zusätzlich zählen die Hinterachslenkung, die Motorlager aus dem 911 GT3 und die Wankstabilisierung PDCC zum Serienumfang. Das Zusammenspiel aller Komponenten versetzt den 911 Dakar in die Lage, auf Sand und Schotter ebenso dynamisch unterwegs zu sein wie auf der Nordschleife. Der maximalen Performance im Gelände dienen auch zwei neue Fahrmodi, die mit dem Drehschalter am Lenkrad ausgewählt werden können. Der Modus Rallye ist für losen, unebenen Untergrund geeignet, mit besonders hecklastig ausgelegtem Allradantrieb. Im Modus Offroad wird automatisch das Hochniveau aktiviert. Dieser Modus ist auf maximale Traktion im schweren Gelände und im Sand ausgelegt. In beiden neuen Fahrmodi ist auch die neue Rallye Launch Control zuschaltbar: Sie sorgt für eindrucksvolle Beschleunigung auf losem Untergrund und lässt einen Radschlupf von rund 20 Prozent zu.

Optional mit Dachkorb oder Dachzelt sowie Chronograph von Porsche Design

Weitere Erkennungszeichen des 911 Dakar sind der neu entwickelte, feststehende Leichtbau-Heckspoiler aus CFK sowie die aus dem 911 GT3 übernommene CFK-Fronthaube mit markanten Abluftöffnungen. Außerdem gibt es serienmäßig offroad-typische Details wie die roten, aus Aluminium geschmiedeten Berge-Ösen vorn und hinten, die Verbreiterungen von Radhäusern und Schwellern sowie die aus Edelstahl gefertigten Schutzelementen an Bug, Heck und Schwellern. Außerdem sind die seitlichen Lufteinlässe an der neu gestalteten Front mit Edelstahlgittern vor Steinschlag geschützt.

Das Dach des Porsche 911 Dakar trägt hinten sichtbar einen 12-Volt-Stromanschluss für die Scheinwerfer des optionalen Dachkorbs. Mit einer Zuladung von 42 Kilogramm kann er das rallye-typische Zubehör wie Benzin- und Wasserkanister, Klappspaten und Berge-Boards problemlos aufnehmen. Auch ein Dachzelt ist für den 911 Dakar verfügbar.

Im Interieur unterstreicht der 911 Dakar seinen sportlichen Anspruch mit serienmäßigen Vollschalensitzen und dem Entfall der Rücksitze. Leichtbauverglasung und eine Leichtbaubatterie senken das Gewicht weiter, so dass der Porsche 911 Dakar mit 1.605 Kilogramm nur zehn Kilogramm schwerer ist als ein 911 Carrera 4 GTS mit PDK.

Klares Erkennungsmerkmal im Dakar-Interieur ist die serienmäßige Racetex-Ausstattung mit Ziernähten in der Farbe Shadegreen, die exklusiv für den 911 Dakar auch als Metallic-Außenlackierung angeboten wird. Optional ist das Rallye Sport Paket mit Überrollbügel, Sechspunkt-Gurten und Feuerlöscher verfügbar.

Rallye Design Paket mit Optik des Dakar-Siegerfahrzeugs von 1984

Kern des optionalen Rallye Design Pakets der Porsche Exclusive Manufaktur ist eine Zweifarblackierung in Weiß/Enzianblaumetallic. Hier setzt Porsche erstmals die Kombination aus Bi-Color-Lackierung und Dekorfolierung in Serie um. Auf der Fahrzeugflanke kann der Kunde eine individuelle Startnummer zwischen „0“ und „999“ wählen.

Neben den Rallyestreifen in Rot und Gold trägt der 911 Dakar mit Rallye Design Paket, dessen Optik an das Siegerfahrzeug der Rallye Paris-Dakar 1984 angelehnt ist, auch den Schriftzug „Roughroads“ auf den Türen. Der Begriff ist als Markenname geschützt und spiegelt das Konzept des 911 Dakar und seine Eignung für den Einsatz abseits befestigter Straßen wider. Die weiß lackierten Felgen und das im Gegensatz zum Serienfahrzeug rote Heckleuchtenband runden den eigenständigen Auftritt ab. Im Interieur finden sich weitere Highlights: Erweiterte Race-Tex und Lederumfänge sowie Sicherheitsgurte und Akzente in Sharkblue.

Porsche Design Chronograph

Kunden des 911 Dakar können exklusiv passend zum Fahrzeug den Porsche Design Chronograph 1 ‒ 911 Dakar beziehungsweise den Chronograph 1 ‒ 911 Dakar Rallye Design Edition bestellen. Erstmals besteht das Gehäuse aus besonders kratzfestem und leichtem Titancarbid.

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