Skoda Element — Azubis bauen Citigo-Strandbuggy

Skoda Element — Azubis bauen Citigo-Strandbuggy

Die Auszubildenden von Skoda haben zum vierten Mal ein Azubi-Car gebaut. Der Skoda Element ist ein veritabler Strandbuggy mit reinem Elektroantrieb auf Basis des Kleinwagens Citigo.

Skoda hat es wieder getan und seinen Auszubildenden frei Hand beim Aufbau eines Showcars gelassen. Nach den Studien Citijet, Funstar und Atero kommt jetzt der Skoda Element.

Als Basis für den Skoda Element dient ein Citigo – der wurde von den Auszubildenden in einen Strandbuggy umgebaut. Der Strandflitzer kommt dabei mit Solar-Panel, Smart-TV, Kühlbox und mobiler Disco.

Bei Länge und Breite entspricht der Element mit 3.597 Millimeter und 1.641 Millimeter dem normalen Citigo. Um den Kleinwagen strandtauglich zu machen, wurde allerdings die Bodenfreiheit um 60 Millimeter erhöht. Komplett gekappt wurde dagegen das Dach und die Türen sowie der Heckbereich oberhalb der Gürtellinie. Eingebüßt hat der Citigo auch seine Viersitzigkeit – der Strandbuggy ist wie ein klassischer Buggy nur noch für zwei konzipiert.

Skoda Element im Offroad-Look

Buggy-Kompetenz sollen auch die Unterfahrschutzelemente an Front und Heck signalisieren. Dazu gibt es schwarz-gelbe 16-Zoll-Leichtmetallräder mit grobstolligen Reifen, die in hoch ausgeschnittenen und schwarz eingefassten Radhäuser sitzen. Die Beplankung setzt sich auch zwischen den Radhäusern im Schwellerbereich fort. Einen weiteren Farbakzent setzen die gelb lackierten Bremssättel. Die Seitenschweller wurden mit Aluminium-Riffelblech verziert, auf Fahrer und Beifahrer warten schwarze Leder-Alcantara-Schalensitze mit gelber Einfassung und gelben Ziernähten, die aus dem Skoda Octavia RS entlehnt wurden. Die Zweifarbigkeit setzt sich überall im individuell gestalteten Innenraum fort. Der lackierte Armaturenträger leuchtet in Perlmutt-Gelb, das Lenkrad und der Schalthebel sind mit schwarzem Leder bezogen und tragen goldgelbe Applikationen. Die Fläche zwischen Armaturenträger und Windschutzscheibe ist mit schwarzem Alcantara verkleidet. Die Rücklichter strahlen mit LED-Technik.

Den ehemaligen Platz der Rücksitze nehmen jetzt Solar-Panele ein sowie ein Smart-TV, das per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden kann. Das Smart-TV steckt im Aluminium-verzierten Kofferraumdeckel, auf dem das Solar-Panel zwischen zwei mattschwarz lackierten Bügeln montiert ist. Über zwei Lautsprecher neben dem Fahrer- und Beifahrersitz sowie zwei weitere Extralautsprecher im Kofferraum wird der Element auf Wunsch zur mobilen Stranddisco mit 400 Watt. In den mit blauem Teppich ausgekleideten Kofferraum haben die Azubis außerdem eine Kühlbox integriert, diese wird von einer zusätzlichen Batterie und dem Solar-Panel mit Energie versorgt.

Buggy mit reinem Elektroantrieb

Angetrieben wird der Skoda Element von einem 60 kW und 210 Nm starken Elektromotor, der den Zweisitzer in 13 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen soll. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 130 km/h angegeben. Antriebsenergie liefert eine in den Wagenboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 18,7 kWh. Die Reichweite des Skoda Element soll damit je nach Streckenprofil, Fahrstil und Zuladung bei bis zu 160 Kilometer betragen. Genug für eine ausgedehnte Strandpartie.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-element-azubis-bauen-citigo-strandbuggy-3612411.html

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