News: Der Skoda Superb gewinnt die Leserwahl zum „Auto der Vernunft 2016“

Das Verbrauchermagazin „Guter Rat“ und die Publikumszeitschrift „SUPERillu“ haben den Skoda Superb zum „Auto der Vernunft 2016“ gewählt. Die Kategorie, in der der Tscheche verschiedene Kriterien erfüllen musste, war die der Limousinen. So wurde neben der Sparsamkeit und der Sicherheit vor allem auf die Umweltverträglichkeit und ein gutes Preis-/Wertverhältnis geachtet. In fast allen Kategorien konnte sich die große Limousine von ihren 25 getesteten Konkurrenten absetzen. Read more

News: Skoda Vision S – SUV mit Platzvorteil

Mit der Studie Vision S gibt Skoda auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar soll bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz bieten. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der frisch erneuerten Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Innen gibt es sieben Sitzplätze
Innen gibt es sieben Sitzplätze

Mit der Studie bekräftigt Skoda den geplanten Ausbau seiner SUV-Palette. Neben einer Neuauflage des aktuell einzigen Modells Yeti, ist ein Mittelklasse-SUV nach Vorbild des Konzeptfahrzeugs geplant. Komplettiert wird das Programm von einem Mini-SUV unterhalb des Yeti. Die SUV-Offensive dürfte 2017 starten und zwei Jahre später vollendet sein. Ähnliche Pläne verfolgt die Schwestermarke Seat, die in den kommenden drei Jahren ebenfalls ein kleines, ein kompaktes und ein mittelgroßes SUV auf den Markt bringen will.

News: Skoda Octavia RS 4×4 – Sportlicher Traktionsvorteil

Skoda füllt eine weitere Lücke im Modellprogramm: Mit der allradgetriebenen sportlichen RS-Variante beim Octavia besetzen die Tschechen eine kleine, aber feine Nische, die sonst nur von deutlich teureren Premium-Modellen bedacht wird. Der geräumige Kompakte mit 135 kW/184 PS starkem Diesel kostet als Limousine 34.890 Euro und als Kombi 35.550 Euro.

Für den Antrieb sorgt der auch aus dem frontgetriebenen RS-Modell bekannte 2,0-Liter-Selbstzünder, der serienmäßig mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert ist. Zunächst auch weiterhin nicht mit Allradtechnik zu haben ist der in der 2WD-Variante des RS angebotene Turbo-Benziner mit bis zu 169 kW/230 PS. Skoda hält die Nachfrage angesichts der starken Diesel- und Flottenkundendominanz bei den RS-Neuzulassungen für zu gering.

Für Dienstwagenfahrer ist der Allrad-RS vor allem eine gute Wahl, wenn es auch mal in schneereiche Gebiete gehen soll. Wie in jedem anderen seiner Modelle rüstet Skoda auch diesen Octavia mit einem System auf Basis einer Lamellenkupplung aus, die im Bedarfsfall bis zu 50 Prozent des Drehmoments an die Hinterachse leitet. Im Großteil der üblichen Fahrzustände wird aus Spritspargründen jedoch nur die Vorderachse angetrieben. Der Normverbrauch steigt gegenüber der frontgetriebenen Version trotzdem um 0,3 auf 4,9 Liter (Kombi: 5,0 Liter). Verbesserungen gibt es aber dank der besseren Traktion bei der Beschleunigungsleistung. So spurtet der RS in 7,5 (7,7) statt 8,0 Sekunden von null auf 100 km/h.

Den sportlichen Fahrer will der Skoda darüber hinaus mit dem gelungen abgestimmten Sportfahrwerk locken, das einen guten Kompromiss aus Langstreckentauglichkeit und Agilität bietet. Wie bei jedem anderen Octavia zählt zudem eine elektronische Differentialsperre an der Vorderachse (XDS) zur Ausstattung, die das kurveninnere Rad abbremst, um Untersteuern zu verhindern. An speziellen RS-Zutaten sind außerdem Sportsitze, Lederlenkrad und diverse RS-Zierlogos für Schaltknauf und Co. an Bord. Äußerlich gibt sich das Sportmodell durch eine spezielle Frontgestaltung, ???-Zoll-Felgen und einen Diffusor am Heck zu erkennen.

Der Aufpreis für die Allradtechnik liegt bei 1.800 Euro. Mit einem Endpreis von 34.890 Euro ist das neue Modell aber noch nicht das teuerste in der Octavia-Familie. Mit gleichem Diesel, identischer Allradtechnik und ebenfalls serienmäßigem Doppelkupplungsgetriebe liegt das Standardmodell noch einmal 500 Euro höher – weil es in dieser Variante ausschließlich in der höchsten Ausstattungslinie „Laurin & Klement“ angeboten wird.

Skoda Superb Green Line – Runter mit dem CO2

Der Einstiegsdiesel für Skodas Flaggschiff Superb ist nun in einer verbrauchsoptimierten Variante zu haben. Dank verlängerter Übersetzung des manuellen Sechsganggetriebes und aerodynamischem Feinschliff soll der 88 kW/120 PS starke 1,6-Liter-Diesel in Limousine und Kombi mit 3,7 Litern auf 100 Kilometern auskommen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 95 Gramm pro Kilometer.

Das Standardmodell mit gleicher Motorisierung – bislang das sparsamste im Angebot – benötigt 4,0 Liter (105 Gramm CO2/km). Als Preis ruft die tschechische VW-Tochter mindestens 29.990 Euro auf, der Kombi kostet 1.000 Euro mehr. Der Aufpreis gegenüber Standard-Superb beträgt 3.200 Euro; allerdings ist das Green Line-Modell mit Zweizonen-Klimaanlage, 17-Zoll-Felgen und Lederlenkrad besser ausgestattet.

Skoda Fabia Combi Scout Line – Robust-Look und Frontantrieb

Zu Preisen ab 17.170 Euro bietet Skoda den Kleinwagen Fabia Combi im Offroader-Look an. Die „Scout Line“-Variante des Kleinwagenkombis verzichtet zwar auf Allradantrieb, bietet mit Unterfahrschutz, seitlichen Beplankungen und speziellen Stoßfängern aber immerhin eine Schlechtwege-Optik. Hinzu kommen 17-Zoll-Felgen und silberfarbene Außenspiegelkappen.

Zur weiteren Ausstattung zählen unter anderem Klimaanlage, Berganfahrassistent und eine City-Notbremssystem. Für den Antrieb stehen alle Motoren aus dem Modellportfolio zur Wahl: drei Benziner mit 55 kW/75 PS, 66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS sowie zwei Diesel mit 66 kW/90 PS und 77 kW/105 PS. Die Preisliste startet bei 17.170 Euro. Gegenüber dem Standardmodell mit vergleichbarer Technik-Ausstattung (Linie „Ambition“) bedeutet das einen Aufschlag von 2.000 Euro.

News: Skoda Octavia RS erstmals mit Allradantrieb lieferbar

Mit dem 2,0 TDI DSG 4×4 135 kW (184 PS) steht der Octavia RS erstmals mit Allradantrieb und Direktschaltgetriebe zur Wahl  – Der Preis für den ŠKODA Octavia RS DSG 4×4 startet ab 34.890 Euro, für die Combi-Version RS DSG 4×4 ab 35.550 Euro

Powerdiesel, Allrad und DSG – jetzt im Familien-Liebling aus Tschechien!

Mit 184 PS ist der Octavia in der RS TDI Variante mehr als ordentlich motorisiert und nun erstmalig auch mit Allradantrieb erhältlich. In Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe harmoniert der auf einer Haldex der fünften Generation basierende Allradantrieb bestens mit dem kraftvollen EU6-Dieselmotor der Tschechen.

Die 4×4-Variante kann darüber hinaus mit den „klassischen“ Tugenden des Octavia RS überzeugen. Zu den technischen Highlights zählen unter anderem das Sportfahrwerk mit Mehrlenkerachse und elektronischer Differenzialsperre XDS+ für dynamisches Kurvenverhalten, die innovative Progressivlenkung sowie zahlreiche Assistenzsysteme für höchste Sicherheit und besten Komfort.

Den Standard-Sprint erledigt der ŠKODA Octavia RS 2,0 TDI DSG 4×4 in 7,6 Sekunden (0-100 km/h), der Vortrieb endet erst bei 228 km/h (Die Werte für den Combi: 7,7 Sekunden; 224 km/h).

Die Preise für die Limousine starten bei 34.890 Euro, der Combi ist ab 35.550 Euro erhältlich.

Combi oder Limousine? Egal. Der Octavia vRS ist jetzt als TDI auch mit einem Allradantrieb erhältlich!
Combi oder Limousine? Egal. Der Octavia vRS ist jetzt als TDI auch mit einem Allradantrieb erhältlich!

Einmal Monte Carlo? Simply zu erfahren!

Škoda Rapid Spaceback „Monte Carlo“

Monte Carlo. Für die einen klingt das nach Gala und Glamour, für die anderen nach Motorsport und Rallye. Bei der tschechischen Volkswagentochter Skoda steht der Name der mondänen südfranzösischen Stadt Pate für das Sondermodell des Rapid Spaceback, dem jetzt man zusammen mit der Limousinenversion eine Auffrischung spendiert hat. Neben überarbeiteten Motoren und leichten Modifikationen außen und innen halten vor allem modernere Infotainment- sowie Assistenzsysteme Einzug in die Fünftürer aus Mladá Boleslav. Der 4,30 Meter lange Rapid Spaceback zwischen Fabia und Octavia tritt an gegen Seat Leon, Hyundai i 30 oder Kia Ceed und startet jetzt in Verbindung mit dem 90 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner zum Preis ab 15.590 Euro. Eine Klimaanlage ist dann zwar noch nicht dabei, dafür gehört jetzt die Multikollisionsbremse immer zum Serienumfang. Damit die Distanz zu den Wolfsburger Verwandten gewahrt bleibt, gibt es bei den Tschechen weder für Geld noch für gute Worte einen Abstandstempomaten oder einen Tote-Winkel-Warner. Dafür gegen 230 Euro Aufpreis Parksensoren vorne und für 130 Euro LED-Tagfahrleuchten inklusive Abbiegelicht. Wer 130 Euro investiert, kann sein Smartphone via Apple CarPlay oder Android Auto beziehungsweise MirrorLink mit dem Fahrzeug verknüpfen.

Die teuerste Monte Carlo Version kennzeichnet eine elegante schwarze Optik mit schwarz lackierten 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, schwarzen Außenspiegeln und getönten Heck – und hinteren Seitenscheiben. Unter der Haube stehen die fünf Standardaggregate zur Wahl: Drei Benziner und  zwei Diesel mit einem Leistungsspektrum von 90 PS und bis 125 PS. Der 1,4 Liter TSI mit 125 PS mit serienmäßigem Siebengang DSG kommt dem sportlichen Anspruch an den „Monte Carlo“ am ehesten entgegen. Damit erobert sich der nur 1,2 Tonnen leichte Spaceback schon fast spritzig die Landstraßen im lieblichen Rheingau. Mit einem Drehmoment von 200 Newtonmetern, das zwischen  1.400 und 4000  Umdrehungen anliegt, kommt zwar nicht unbedingt ein pole position feeling auf, für den Alltag reicht das aber allemal. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 205 km/h, den Spurt von 0 auf 100 erledigt der kleine Tscheche in 8,9 Sekunden. Den Durchschnittsverbrauch gibt Skoda mit 4,7 Litern an, das wären dann rund 20 Prozent weniger als zuvor. Der Preis für das Sondermodell ist ähnlich mondän wie der Name. Es geht los mit 20 340 Euro, für den gefahrenen 1,4 Liter TSI sind ab 23.740 Euro fällig.

 

 

Kleiner Wilder: Škoda Fabia Scoutline

Kein Gelände wagen, eher mal den matschigen Feldweg mit einem Grinsen im Gesicht befahren. Auf dass der Scoutline die Patina bekommt, die seine aufgebrezelte Optik verdient. Škoda stellt mit dem Fabia Combi Scoutline einen nach Offroad aussehenden kompakten Combi vor. Der sieht aus, als ob, vertraut aber ganz auf Vorderradantrieb.

Škoda Fabia Scoutline

Die Kotflügelkanten in schwarze Kunststoff-Verbreiterungen verpackt, den Schweller gleich mit. An der Front eine silberne Blende an den Stoßfänger-Abschluss, hinten das ganze Spiel wiederholt. Die optischen Retuschen des Fabia Combi Scoutline sind schnell erzählt.

Allradantrieb bleibt außen vor, die Bodenfreiheit unverändert. Dafür passen 16 und 17-Zoll Felgen in die Radhäuser. Unter der Motorhaube die bekannten Motoren. Von 75 bis 110 PS bei den Benzinern und einen 1.4 Liter Diesel mit 90 oder 105 PS.

Weil die Technik eher die gleiche bleibt, die Optik-Veränderungen im Rahmen, dürfte der Aufpreis der „Scoutline“ in den gleichen Sphären liegen wie bei den Style-Modellen.

Škoda hatte bereits angekündigt, in der Zukunft in jeder Modellreihe auch Scoutline-Modelle und „Sportline“-Modelle anzubieten.

skoda fabia scoutline combi von hinten

 

 

..ach so, einen Škoda Superb Combi vRS wird es auf absehbare Zeit leider nicht geben! 

 

News: Skoda Octavia RS: Das erste Mal auf allen Vieren

Erstmals ist der Skoda Octavia RS nun mit Allradantrieb erhältlich. Den Antrieb auf alle vier Räder gibt es jedoch nur für den 2,0 Liter großen Diesel mit 135 kW/184 PS in Verbindung mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Bestellt werden können die Limousine und Kombi ab Mitte Oktober. Preise für den Octavia RS mit Allradantrieb stehen laut Hersteller noch nicht fest. Aktuell kostet die tschechische Mittelklasse mit dem 184 PS starken Selbstzünder und Sechsgang-DSG mindestens 33.090 Euro, der Kombi ist 660 Euro teurer.

Mitfahrt im Škoda Fabia R5

Es ist die bislang schärfste Rallye-Waffe der Tschechen, der nach FIA R5-Reglement aufgebaute Fabia mit dem schlichten Namen: Fabia R5.

Das Fia-R5 Reglement schreibt einen 1.6 Liter Turbomotor vor und sagt zudem, das Aggregat müsse aus dem gleichen Konzern kommen wie das Rallye-Fahrzeug. Keine Chance auf sündig teure Sonderlösungen. Mag man denken. Aber ganz so einfach machen es sich die Hersteller dann doch nicht. Im Volkswagen-Konzern fehlt bislang ein reiner 1.6 Liter Turbo, auf den man aufsatteln könnte. Und so kommt ein 1.8 Liter Block (EA888) zum Einsatz. Der Zylinderkopf wiederum ist frei, hier haben die Spezialisten von Oreca Schützenhilfe geleistet. Als Turbo greift man auf den Lader zurück, den man ansonsten bei Audis RS3 findet. Am Ende leistet der 1.6 Liter-Turbo im Škoda Fabia R5 rund 280 PS, schmunzelnd mag man das anmerken – es ist die Leistung, die man bei der FIA anstrebte. Am Ende könnten es dann auch ein paar PS mehr sein.

Das Getriebe darf nur 5 Gänge haben, die wiederum werden dafür sequentiell durch die Gassen gejagt. Der Allradantrieb ist ein eher simples Stück Mechanik, das Hinterachs-Differential kommt vom Spezialisten X-TRAC, die Kraftverteilung und die Sperrwirkung darf nicht variabel sein. Der Fabia R5 kommt auf eine 50:50 Verteilung zwischen vorne und hinten und sperrt mit 80-90% je Achse.

Ausflug in der Baby-Boden-Boden-Rakete von Škoda 

Nun, der Kopf nickt heftig nach hinten, dann nach vorne, einmal links. Einmal rechts, dabei feuert dir das kleine Triebwerk seine Lebensfreuden um die Ohren. Es ist laut. Richtig laut. Warme Slick-Reifen bieten unfassbaren Grip, die heftigst gesperrte Achse tut ihr übriges. Zack und die Schwerkraft rupft am Helm. Zweimal, dreimal geht das so, auch eine Art Training.

Jan Kopecky rupft an der Handbremse, flippert am Lenkrad, lässt den Fabia mit kaum gebremstem Elan um eine 90° Rechtskurve rutschen. Scheinbar haftfreudiger Asphalt-Untergrund ergibt sich dem Dynamik-Diktat des Rallye-Piloten. Konzentriert lässt der frisch gebackene tschechische Rallye-Meister den R5-Fabia durch einen Fußgänger-Tunnel rutschen – auf dem Tacho der Onboard-Kamera werde ich später nachlesen: Knapp 130 km/h – dabei ist dieser Tunnel kaum breiter als der Rallyewagen selbst.

Ein beherzter Zupfer an der Handbremse leitet die Halbzeit ein. Die gleichen 90°-Abknicke noch einmal. Ich versteife die Hals-Muskulatur, konzentriere mich auf den Schmerz, der gleich folgen wird. Meine Nicht-Rallye-Piloten-Figur wurde in die Sitze gepresst. Ich ertrage die Schmerzen, die mir die Gurte im Lendenbereich verpassen, grinsend, debil grinsend vor Freude.

Not that bad ..! 😉

Und was passiert im Hintergrund?

Das nun eingefügte Film-Material ist nicht vollständig. Völlig unvorbereitet habe ich die Möglichkeit bekommen, ein paar Szenen „behind the scenes“ des Škoda Auto Deutschland Rallye-Teams zu drehen. Während Fabian Kreim und Armin Kremer bei der Deutschland Rallye die ersten WPs fuhren – habe ich mich mal beim Team umgeschaut …

… aus den angedachten Interviews wurde später nichts. Terminnöte und der schlichte Rallye-Alltag hatten uns eingeholt. Aber ich denke, vor allem das Interview zum Thema „Technik“ des Rallye-Fabia R5 sollte man nicht in der digitalen Asservatenkammer verstauben lassen!

News: Skoda Rapid Spaceback Scoutline – Für das kleine Abendteuer

Der Rapid Spaceback im Offroad-Look ist nun zu Preisen ab 18.990 Euro bestellbar. Angetrieben wird der Spaceback dann von einem 1,2-Liter großen Benziner mit 66 kW/90 PS. Premiere feiert das Kurzheckmodell auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September).

Optisch ist der Rapid Spaceback Scoutline an mattschwarz lackierten Aufsätzen für den vorderen und hinteren Stoßfängern erkennbar. Auch seitlich erhält der Tscheche lackierte Kunststoffbeplankungen an Schweller und Radkästen. Serienmäßig rollt er auf 16-Zoll-Leichtetallfelgen, optional sind auch 17-Zöller bestellbar.

Für die Baureihe stehen aktuell drei Benziner zur Wahl, die ein Leistungsspektrum von 66 kW/90 PS bis 92 kW/125 PS abdecken, sowie zwei Diesel mit 66 kW/90 PS beziehungsweise 85 kW/116 PS.

Autor: Adele Moser/SP-X

Schweiß und Tränen, die Hamburg-Berlin-Klassik 2015

Zugegeben, die Idee war für mich erst einmal ein wenig schräg. In einem echten Rallye-Fahrzeug die Hamburg-Berlin-Klassik mitfahren. Wo sonst Youngtimer und Oldis, automobile Schätze mit mehr oder weniger Patina on Tour gehen, soll man in einem Auto, dessen Ziel in der Erreichung von Bestzeiten unter möglichst üblen Bedingungen ist, einfach so mitschwimmen? Und dann auch noch so ein „klassisches Gefährt“? Die Idee klingt nach einer Petrolhead-Idee. Eine Sache für Auto-Fanatiker mit erhöhter Leidensfähigkeit. Genau richtig für mich!

Und, es ist nicht das erste Mal. Škoda Auto Deutschland setzt den 1976 gebauten Rallye 130 RS nicht zum ersten Mal auf dieser Strecke ein. Es muss also gehen – wo sollte das Problem sein? Und was sollte schon schief gehen?

Schweiß und Tränen – im Škoda 130 RS von Berlin nach Hamburg #HBK2015

Oder: On Tour mit sieben Rallye-Meisterschaftstiteln im Gepäck!

Der erste von Hand geschriebene Eintrag im Roadbook kam nach 2.99 Kilometern, hinter dem Chinesenzeichen mit der Ampel und der Kreuzung habe ich die Notiz: “ Der Arsch tut weh“ hinterlassen. Da waren wir keine 15 Minuten unterwegs und es sollten an diesem Tag noch gut 2.5 Stunden folgen. Dabei war mir das Problem schon am Vortag, lange vor der Abfahrt zur ersten Etappe bewusst. Škoda hatte einen Rallye 130 RS mitgebracht, den Porsche des Ostblocks. Als Rallye-Fahrzeug. Mein Pilot und Teamkollege für diese Rallye, der siebenfache Deutsche-Meister Matthias Kahle, fährt mit diesem Gerät hin und wieder noch „richtige“ Rallyes. Also keine Schau- und Spazierfahrten, bei denen man die Stopp-Uhr braucht, um im Durchschnitt 16 km/h zu messen, sondern diese Dinger, bei denen Mensch und Maschine eine Einheit bilden müssen. Eng geht es daher zu. Die Sitze sind Schraubstöcke, wer da nicht mit der Hüfte einer Baby-Gazelle anreist, der bekommt ein Problem. Und dieses Problem hatte ich jetzt. Dabei hatte ich die Sitzkuhle des Schalensitzes am Vortag noch mit Styroporplatten aus dem Baumarkt aufgefüllt. Half alles nichts. Da musste ich durch.

HBK 2015 022 skoda matthias kahle klassikrallye

Was soll schon schief gehen?

Ernsthaft, diese Rallye konnte doch nur einen Sieger haben. Matthias Kahle. Und wer auch immer auf dem Beifahrersitz den Ballast mimt, segelt locker im Windschatten des Profis mit auf das Podest. Dachte ich mir so. Doch diesen Zahn zog mir Matthias frühzeitig. Er „lenke nur“ den 136 PS starken Ostblock-Porsche, für den Sieg, dafür ist vor allem der Beifahrer verantwortlich. Damit lag die Last meines eigenen Ehrgeizes auf meinen Schulter. Aber hey – 2013 habe ich die HBK bereits mit Frau und Hund gemeistert. Gut, im Gesamtergebnis dreistellig, aber wir kamen immerhin an.

Mit dem Rallye-Champ und dem Škoda 130 auf Sympathie-Tour

733 Kilometer von der Hauptstadt, über Wolfsburg, den Harz bis nach Hamburg. Eine Route, die man ruhig des öfteren fahren könnte. Eine Route mit viel Landschaft. Wenig Verkehr. Aber viel Begeisterung. Die Menschen freuten sich über das alte Blech. Vor allem im Osten der Republik konnte der Rallye 130 RS die Erinnerungen der Zuschauer beleben. Handy-Kameras wurden gezückt, gewunken, gegrüßt, gejubelt. Kinder feierten den Oldtimer. Motorsport-Fans wollten Matthias Kahle sehen. Wer diese drei Tage nicht schwitzend in einem Rallye 130 RS saß, wird nicht verstehen, welche Begeisterung ein altes Auto bei Wildfremden auslösen kann.

Schweiß und Tränen

Der Start am Olympia-Stadion führte eine Runde um diese Monumental-Stätte herum. Eine erste Wertungsprüfung inklusive. Und noch bevor es nach dieser Runde auf die Strecke gehen sollte, hatte der Rallye-Škoda sein heißes Talent bewiesen. Unfassbar viel Wärme kann der 1.3 Liter Vierzylinder im Heck produzieren. Das von jeglicher Dämmung befreite Rallyefahrzeug lässt die Insassen am Prinzip der „Verbrennung“ nicht im unklaren. 136 PS Leistung und 100 kW davon kommen als Hitze bei Pilot und Co-Pilot an. Gefühlt. 

Wann immer es der Verkehr zuließ, öffneten wir die Türen des Ostblock-Porsche. Das kam auch bei Tempo 100 auf der Landstraße vor. Schraubstock-Passung im Schalensitz und der Überrollkäfig, der mit seinen breiten Rohren den Zugang verkleinerte, sorgten für das notwendige Sicherheitsgefühl. Schnell kamen bei Ortsdurchfahrten die Fragen: „Na, keine Klimaanlage?“ Nein – der Rallye 130 RS hat nicht einmal eine Lüftung. Dafür den Kühler vorne, den Motor hinten und dazwischen heiße Wasserrohre. Das führte dazu, dass wir am Ende  öfter die Tür geöffnet haben, als die Gänge durchgeschaltet.

Hamburg Berlin Klassik Rallye Freitag
Hamburg Berlin Klassik Rallye
Freitag

Eine Klassik-Rallye dient nicht der Erzielung von V-Max-Rekorden. Reisen statt rasen ist die Devise. Und das ist gut so. Denn der Škoda Rallye 130 RS macht schon bei Tempo 106 einen Krawall, als würde eine Sojus-Rakete im Heck starten. Unfassbar. 1.3 Liter-Rabauke @work!

Am zweiten Tag ließ die Hitze die Konzentration schmelzen. Aus einer 28 wurde eine 23 und aus einer Top-Wertungsprüfung ein Totalversagen. Als Beifahrer trägt man für diese Pannen die Verantwortung. Das Handbuch gibt die Zeit und die Strecke vor, mal direkt, mal per Rechenkniff. Der Fahrer fährt – und wenn am Steuer ein siebenfacher Rallye-Meister lenkt, dann schiebt der Renn-Tscheche seine Nase genau nach 23 Sekunden durch die Lichtschranke. Dumm nur, es hätten 28 Sekunden sein müssen. Der erste Fehler schmerzt sehr. Wie oft hat man einen Rallye-Champ am Steuer? Wie oft die größte Chance auf den Gesamtsieg. Nach einem tollen 15. Platz am ersten Tag war der Ehrgeiz noch gewachsen.

Und dann dieser Schlag in die Magengrube. Kein Fahrfehler. Kein Orientierungsfehler. Schlicht die Brille nicht aufgesetzt und sich verlesen. Unfassbar.

HBK 2015 Hamburg Berlin Klassik Rallye Freitag
HBK 2015
Hamburg Berlin Klassik Rallye
Freitag

Der wunderbare Ritt auf den Emotionen

Tag 3 der Rallye, Samstag in der Früh. Trotz Fehler am Vortag auf Platz 9 vorgefahren. Jetzt galt es. Volle Konzentration. Keine Fehler. Ein Platz auf dem Podium musste am Ende das Ziel sein. Okay, wenigstens Top5. Die Vorbereitungen am Morgen zum Rallye-Samstag waren akribisch. Und falsch. Aber das wussten wir nicht, als wir zur ersten Prüfung des Tages starteten. Und gleich nach dem Start, auf dem VW-Werksgelände der erste Fehler. Das iPad, mit dem wir die Zeiten stoppten, war vom Test beim Frühstück noch auf lautlos gestellt. Irritierung mitten in einer 10-Sekunden Prüfung. Doch Rallye-Kahle Profi mit der Ruhe, die einem nur sieben Rallye-Titel einbringen und Hangover-Bjoern (ich) rissen das Ding locker runter. Prüfung eins des letzten Tages lief trotz dieser Panne gut! Ich sah uns bereits bei der Pokal-Übergabe. So lief es weiter. Routiniert sprachen wir im Auto über unsere Hobbys. Hörbücher. Weltpolitik. Das Navigieren liefe mittlerweile so nebenbei. Einen Kahle machst du mit einer Klassik-Rallye nicht verrückt. Unser Škoda 130 RS brütete uns derweil aus, wie eine liebevolle Glucke ihre Küken. Die Türen auf, wann immer es ging. Hitze und Lärm, der Rallye-Skoda kann beides. Hoch motiviert haben wir die Mehrfach-Prüfung im Heidepark in Angriff genommen. „Ein gutes Gefühl“ beim Rallye-Crack. Zuversicht beim Beifahrer. Dieses Mal würde die Autobild einem Blogger den Pokal überreichen. Klar!

Hamburg Berlin Klassik Rallye Freitag
Hamburg Berlin Klassik Rallye
Freitag

Lass uns sterben gehen..

Als wir im Hamburger-Containerhafen, Vredestein-Gelände, die letzte Prüfung des Tages hinter uns hatten, war es dann soweit. Eine Hiobs-Botschaft knallte uns zurück auf den harten Asphalt des Rallye-Lebens. Hangover-Habby und Slowhand-Kahle hatten auch am Rallye-Samstag den gleichen Fehler eingebaut wie am Vortag. Doch dieses Mal reichte ein Streichresultat nicht, der Fehler verursachte einen Doppelfehler. Maximale Strafpunkte. 5 Kilometer vor dem Ziel wollte ich einfach nur aus diesem Rallye-Dingsbums aussteigen. Mich weinend an den Hafen setzen. Das Meer suchen gehen. Sterben!

… an einem anderen Tag!

Bis wir das Ziel erreichten. Fischtown-Hamburg zeigte sich von seiner sonnigen Seite. Der Platz vor der Fisch-Auktionshalle voll mit Menschen. Nicht einmal mehr die Chance, die Türen des Rallye 130 RS zu öffen. Schwitzend, darunter verbergend die Tränen der Enttäuschung fuhren wir durch das Ziel. Emotionen geschwängert beendeten wir über 700 km. 700 km voller Emotionen, großartiger Gespräche, fantastischer Erlebnisse. Vom Himmel zur Hölle, und zurück. Schweiß gebadet vom Rallye-Skoda. Trunken voller Freude über die erfolgreichen Wertungsprüfungen. Ermattet vom Lärm des Rallye-Skodas. Am Ende kam ein Platz … ach, wen interessiert das schon?

Was sind schnöde Platzierungen, wenn du auf drei Tage mit einem siebenfachen Rallye-Meister zurückschauen kannst? Wenn du über 700 km in einem Rallye-Klassiker ausgehalten hast? Da ist Platz 27 nur eine Zahl …

Test: Škoda Octavia vRS 230

Ziemlich schnellste Freunde

Fahrbericht und Vorstellung des neuen Škoda Octavia vRS230

Sportlich orientierte Papas wussten es schon lange. Der sozialverträgliche automobile Spagat zwischen Kindergarten und Fitness-Studio lautet Octavia RS. Als Kombi ist der Tscheche der Freund aller Familienväter. Pamperbomber und Familienkutsche auf der einen Seite, mit Druck auf dem Kessel und strammer Fahrwerksabstimmung ein Fahrspaß-Generator für die heimliche, vor allem aber zügige Flucht aus dem Alltag auf der anderen Seite.

skoda octavia rs 230 001 testfahrt fahrbericht

Pampers-GTI

Zugegeben, +10 PS klingt nach einem Tippfehler. Doch der Reiz des neuen Octavia vRS230 macht nicht das PS-Plus aus, sondern die Attraktivität des Gesamtpaketes. Der aus dem RS bekannte Zweiliter-Turbomotor bekam ein neues Mapping verpasst und schnaubt nun mit 230 PS und 350 Nm durch den Alltag. Das alleine wäre noch keine Meldung wert. Bei Škoda besinnt man sich jedoch auf die eigene sportliche Tradition und kombiniert den Turbobenziner nun zum ersten Mal mit einer Differentialsperre. Nix rein elektronisches, bei dem die Leistung vernichtet wird, eine mechanische Lamellensperre nach dem Haldex-Prinzip mit elektronischer Regelung durfte an der Vorderachse einziehen und dem schnellen Tschechen so die Traktion schenken, die er verdient.

114 Jahre Motorsport-Tradition

Nach 114 Jahren ernsthafter Motorsport-Geschichte packt man bei Škoda in den vRS230 alles, was schöner und schneller macht. Nur auf das adaptive Fahrwerk müssen Octavia-Kunden noch bis 2016 warten. Doch gerade das „normale“ und um 15 mm tiefer gelegte Fahrwerk macht einen excellenten Job. Zusammen mit der VAQ (Vorderachssperre) und den 225ern Sportreifen zieht sich der Tschechen-Laster auch auf der Rennstrecke erstaunlich positiv aus der Affäre.

Mit den 350 Nm wird die Vorderachse nun endlich fertig. Der Zug an der Kette verwandelt sich nicht mehr in sinnlosen blauen Reifenqualm oder Gestottere der Motor-Elektronik beim „Einbremsen“ des durchdrehenden Rades. Die Sperre schickt im Bedarfsfall bis zu 100% der Kraft auf das jeweils Kurven äußere Rad, dort steht bei der Kurvenfahrt mehr Traktion zur Verfügung.

Erste Ausfahrt auf dem Slovakia-Ring

Auch die moderate Leistungssteigerung reicht aus, um das Limit der Reifen zu überfahren. Der sauschnelle Kurs in der Nähe von Bratislava lässt dem RS230 und dem Journalisten genug Auslauf. Die neu entwickelte Auspuffanlage bringt authentischen Sound. Anstatt künstlicher Lautsprecher-Beschallung besinnt sich Škoda auf den eigenen Anspruch. Hier wird kein Fake verkauft. Hier wird Fahrspaß in sozialverträgliche Bahnen gelenkt. Auch eine Form von simply clever.

10 PS mehr, spürt man die?

Natürlich nicht. Nicht ohne Vergleichsmodell. Und das stand uns nicht zur Verfügung. Aber der „Zwo-Nuller“ besticht durch Drehfreude und eine überzeugende Elastizität. Kein zugeschnürter Sparmotor, kein Dampfhammer mit spitzer Leistungs-Charakteristik.  Tempo 250 schaffen wir auf dem Slovakia-Ring dennoch nicht – leider – denn dann hätten wir zum ersten Mal in einem Škoda die elektronische Limitierung erlebt. Mit seinen 250 km/h ist jedoch auch der limitierte vRS230 der schnellste Škoda aller Zeiten. Oder sollten wir sagen bislang?

Dass man sich im Innenraum wohl fühlt, dafür übernehmen Leder-Sportsitze mit feiner roter Ziernaht und ein Sportlenkrad die Verantwortung. Die Sitzposition passt eh, hier verändert sich zu den Octavia-Brüdern mit weniger Leistung nichts.

Wer sich unter dem Blech derart fürsorglich um die Fahrfreude kümmert, der darf das auf dem Blech dann auch zeigen. Der RS230 hat als Sondermodell die Spiegelkappen, den Kühlergrill und den Heckspoiler in schwarz lackiert. Das ist keine Trauer-Beflaggung, das sieht einfach rattenscharf aus. Die Auspuffrohre wurden auch dunkel, allerdings in Schwarz-Chrom. Bringt nicht mehr Leistung, tut der Optik aber richtig gut.

skoda octavia rs 230 002 testfahrt fahrbericht

Was kostet der Spaß?

In der Preisliste stehen 3.000 € Differenz zwischen dem vRS230 und dem „normalen“ RS. Für ein wenig mehr Ladedruck, einen Sportauspuff und eine Differentialsperre erst einmal viel Geld. Dafür packt der Hersteller jedoch einiges an Ausstattung in das Sondermodell. So relativiert sich der Aufpreis.

skoda octavia rs 230 014 testfahrt fahrbericht

Eine Frage bleibt:

Ist das wirklich clever? Warum hört Škoda bei 230 PS auf? Wenn man denn auch mit 280 PS gut leben kann. Das zeigt der Konzernbruder Seat Leon Cupra ST280 ja eindrucksvoll. (Fahrbericht Leon Cupra 280) Wobei diese Frage der Freundschaft zum Octavia vRS230 erst einmal keinen Abbruch tut – kann doch kaum ein anderer Kombi in seiner Klasse so gut die „praktischen“ mit den „sportlichen“ Talenten verknüpfen!

 

vRS / RS?

Ja, was denn nun – so die berechtigte Frage. Škoda betitelt das Sportmodell als RS – im Logo erkennt man jedoch das V – für Victory und in England laufen die RS-Modelle dann auch als vRS in den Preislisten. Verstehen? Nein – muss man nicht, nur wissen!

 

 

 

Fahrzeugschein für den Škoda Octavia vRS230  (Kombi)

Verkaufsstart:  Ab September
Basispreis:  Ab 34.150 €
Motorleistung:  230 PS
Antrieb und Getriebe:  Sechsgang-Handschaltgetriebe
Beschleunigung:  6.7 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6.2 Liter / 100 km NEFZ-Norm
Höchstgeschwindigkeit:  250 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.690, 1.810, 1.450, 2.680 mm

 

News: Skoda Octavia RS 230 – Der kann mehr

Der Octavia ist Skodas beliebtestes Modell, insgesamt wurden seit 1996 rund 4,7 Millionen Exemplare verkauft, von der sparsamen Erdgasversion, über den Raumkünstler Combi bis hin zum Abenteurer in Offroad-Optik. Für sportliche Naturen hält Skoda bislang den Octavia RS bereit. Der wurde nun geschärft. Bereits durch seinen Namenszusatz verrät der Octavia RS 230, wie viel Leistung sich unterm Blech verbirgt: Mit 169 kW/230 PS sind es genau zehn PS mehr als beim normalen RS. Durch die zusätzliche Kraft, erreicht unter anderem durch eine neue Abgasanlage, steigt die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h. Damit ist der Octavia RS 230 nicht nur das erste Skoda-Modell mit Geschwindigkeitsbegrenzung, sondern auch der schnellste Serien-Octavia bislang. In 6,7 Sekunden will die Limousine Tempo 100 erreichen.

Auf dem knapp sechs Kilometer langen Slovakia Ring soll der Tscheche beweisen was er kann. Serienmäßig kümmert sich eine elektronisch geregelte Vorderachs-Quersperre um das Kurvenverhalten. Die ursprünglich für den Motorsport gedachte Technik sorgt dafür, dass bei Bedarf die komplette Energie auf das kurvenäußere Vorderrad geleitet werden kann. Physikalisch hat dieses Rad durch die dynamische Gewichtsverteilung in der Kurve den meisten Grip.

Bereits durch seinen Namenszusatz verrät der Octavia RS 230, wie viel Leistung sich unterm Blech verbirgt.
Bereits durch seinen Namenszusatz verrät der Octavia RS 230, wie viel Leistung sich unterm Blech verbirgt.

Nicht nur in der Theorie zieht der Octavia RS 230 mit dieser Technik und seiner gegenüber den Standard-Octavias um 1,5 Zentimeter abgesenkten Karosserie bestens aus allen Lagen, untersteuert nicht und auch beim Anfahren gibt es keine Instabilität, da kein Rad durchrutscht.

Optisch unterscheidet sich der Octavia RS 230 nicht allzu stark von den zivilen Brüdern. Lediglich ein schwarzer Kühlergrill, sowie schwarze Außenspiegelklappen und der dunkle Heckspoiler bei der Limousine und die Dachreling beim Kombi teilen dezent mit, dass dieses Kraftpaket nicht unterschätzt werden will. Im Innenraum greift der Fahrer ein Dreispeichen-Multifunktionslenkrad, sitzt in schwarzen Sportsitzen und blickt auf ein großes Display. Zahlreiche Helferlein halten ihn in der Spur, lassen ihn dem Vordermann nicht zu dicht aufrücken und Verkehrszeichen verstehen. Außerdem helfen sie beim Ein- und Ausparken. Die verbesserte Serienausstattung und die zusätzliche Leistung lässt sich Skoda mit einem Aufpreis von rund 3.000 Euro gegenüber dem Standard-RS honorieren. Für die Limousine werden 33.490 Euro fällig, der Kombi kostet 34.150 Euro.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Skoda Octavia RS 230 – Mehr geht immer

Als neue Top-Variante der Mittelklasse-Baureihe kommt Mitte September der Skoda Octavia RS 230 auf den Markt. In Limousine (ab 33.490 Euro) und Kombi (ab 34.150 Euro) leistet eine erstarkte Ausführung des 2,0-Liter-Turbobenziners 169 kW/230 PS. Im Standard-RS kommt das Aggregat auf 162 kW/220 PS. Durch die kleine Kraftspritze steigt die Höchstgeschwindigkeit der Limousine um 2 km/h auf 250 km/h – der höchste Wert bei einem Serien-Skoda.

So ausgestattet beschleunigt der Octavia von null auf Tempo 100 in 6,7 Sekunden. Den Verbrauch auf 100 Kilometern gibt der Hersteller mit 6,2 Litern an. Wie beim
Standard-RS zählen zur Serienausstattung unter anderem Sportsitze, Sportfahrwerk und Progressivlenkung.

Premiere im neuen Spitzenmodell feiert eine elektrohydraulische Vorderachs-Quersperre, die mit Hilfe einer Lamellenkupplung die Antriebskraft zwischen den Rädern verteilt. Bis zu 100 Prozent können an das kurvenäußere Rad gelenkt werden, wodurch das Untersteuern in engen Kehren minimiert werden soll. Zudem hat der RS 230 spezielle 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, schwarz lackierten Details sowie einer integrierten Stoppuhr für die Rundenzeitmessung. Diverse Assistenzsysteme wie Spurhalte-Assistent oder Abstands-Tempomat können auf Wunsch hinzu gebucht werden.

Zusatz-PS und Mehr-Ausstattung schlagen sich auch im Preis nieder. Das Standardmodell RS ist mit 30.490 Euro 3.000 Euro günstiger. Zu den Wettbewerbern des schnellen Tschechen zählt vor allem der kleinere VW Golf GTI, den es in den gleichen Leistungsstufen gibt. Dort starten die Preise für die 230-PS-Variante bei 30.400 Euro.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Skoda Superb Green Line – Unter die Vier-Liter-Marke gedrückt

Mit einer theoretischen Reichweite von 1.780 Kilometern bewirbt Skoda die neue Spritsparversion des Superb. In der „Green Line“-Variante wird das Mittelklassemodell von einem 88 kW/120 PS starken 1,6-Liter-Diesel angetrieben, der mit 3,7 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern auskommen soll. Für den Verbrauchsvorteil von 0,3 Litern gegenüber dem gleich starken Standardmodell sorgen unter anderem Leichtlaufreifen, eine verlängerte Getriebeübersetzung und eine verbesserte Aerodynamik. Preise für das als Limousine und Kombi (Tankgröße jeweils 66 Liter) erhältliche Spritsparmodell nennt der Hersteller erst zum Bestellstart im Herbst. Sie dürften jedoch leicht über denen des Standardmodells liegen und bei rund 30.000 Euro starten.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Der WRC-Erfolg von Škoda in Deutschland

Gut 280 PS, Allradantrieb und geht unter 4 Sekunden auf 100 km/h. Die Rede ist nicht von einem Porsche, die Rede ist von einem Škoda Fabia. Im letzten Jahr konnten wir von mein-auto-blog auf dem heißen Platz neben dem Piloten Sepp Weigand im Fabia Super 2000 Platz nehmen – ein mehr als beeindruckendes Erlebnis. In diesem Jahr haben wir den Škoda-Youngster Fabian Kreim bei seinem Einsatz in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC2) einen Tag begleitet. Das richtige Umfeld? „Die deutsche Rallye“ – der Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Deutschland – schlicht, die Deutschland-Rallye. Start- und Zielpunkt ist Trier und von dort geht es in die Weinberge. Spektakulär ist untertrieben!

WRC Deutschland-Rallye 2015: Einsatz für den Youngster im Fabia R5

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Fabian Kreim ist mit seinen 22 Jahren bereits ein abgebrühter Rallye-Fahrer. Dabei fährt er erst seit drei Jahren Rallyes. Einen eher ungewöhnlichen Weg vom Kart zum „Off-Road-Zirkus“ hat der gebürtige Odenwälder da hingelegt. Aber eben auch einen, den man bereits jetzt als erfolgreich bezeichnen kann. Sein Arbeitsgerät in diesem Jahr: Ein vollständig neu entwickelter Škoda Fabia nach dem R5-Reglement der FIA. Der Motor stammt aus dem Konzernregal und wurde mit veränderten Laufbuchsen von 1.8 auf 1.6 Liter geschrumpft, der Ladedruck ist vom Reglement vorgeschrieben. Die rund 280 PS sind das eine, die 420 Nm das andere. Der Fabia ist von Grund auf als Rallye-Fahrzeug aufgebaut und hat einen fixen Allradantrieb mit zwei Diff-Sperren. Wobei die Sperr-Wirkung an den Achsen rund 80 % beträgt. Das sequentielle Fünfgang-Getriebe ordentlich bedient, stürmt der auf 1.80 Meter Breite aufgepumpte Fabia in unter 4 Sekunden auf Tempo 100 – und zwar egal, auf welchem Untergrund!

Deutschland-Rallye: Wettkampf mit den Stars

Für Fabian Kreim bedeutet der Einsatz in der WRC 2 den direkten Wettkampf mit den „großen Namen“ des Motorsports. Ein Vorteil eventuell der für die D-Rallye geplante Einsatz zusammen mit Armin Kremer. Das Einsatz-Team von Škoda Auto Deutschland arbeitet zusammen mit einer weiteren Motorsport-Legende: Raimund Baumschlager sorgt für den reibungslosen Einsatz und in dessen Team-Zelt an diesem Wochenende auch der Fabia R5 von Rallye-Legende Armin Kremer. Ob der „Alt-Meister“ dem „Youngster“ wertvolle Tipps geben konnte? Sicher! Kaum einer kennt die Deutschland-Rallye und die weltberühmte „Panzerplatte“ besser als der dreifache deutsche Rallyemeister.

Am Ende war es aber der Youngster, der dem Altmeister den Weg weisen konnte. Armin Kremer war leider nicht vom Glück verfolgt, sein Rallye-Einsatz schon am ersten Tag beendet. Keine Panzerplatte am Samstag für ihn.

Fabian hingegen fuhr in drei Prüfungen in die Top 3 des WRC 2-Feldes.

Das zeigt, dass er den nötigen Speed hat. „Gleichzeitig wurde klar, wo er noch zulegen kann und muss“, sagte Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. Kreims 33 Jahre alter Markenkollege Kopecký spielte dagegen all seine Routine aus und feierte gemeinsam mit seinem Copiloten Pavel Dresler (CZ) den ersten WM-Sieg für den neuen ŠKODA Fabia R5 auf Asphalt. Und das mit dem großen Vorsprung von über vier Minuten nach 374,43 Wertungskilometern.

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird an der Spitze vom massiven Erfolg der Volkswagen-Truppe bestimmt, mit unfassbaren Abständen distanzieren sie den Werkseinsatz der Hyundai-Truppe. Geht es um die Ergebnisse der Königsklasse (WRC), dann gewann die VW Motorsport-Mannschaft 20 von 21 Wertungsprüfungen bei der Rallye-Deutschland! Nur in der Wertungsprüfung „Stein & Wein“ (SS18) konnte der Engländer Evans auf einem Ford Fiesta WRC mit 0.6 Sekunden Vorsprung gewinnen!

Alle anderen WPs wurden zum Teil mit einem – für die anderen – peinlichen Vorsprung der VW-Werkstruppe gewonnen.

Ein viel engeres Bild ergibt der Blick in die WRC2-Klasse! 

Der Werks-Einsatz von Škoda mit Kopecky und Lappi dominiert auch in dieser Klasse das Bild, aber die Abstände zu den Konkurrenten in der WRC 2 sind doch deutlich kleiner. Der Škoda-Werksfahrer Kopecky lieferte eine starke Vorstellung in Deutschland ab und sicherte sich den Sieg in seiner Wertungsklasse.

In der SS1, der Arena Panzerplatte, betrug der Rückstand des Škoda Auto Deutschland Youngsters Fabian Kreim auf den Werkspiloten Kopecky nur 0.2 Sekunden! Das ist mehr als ein Achtungserfolg!

Ein Gesamtplatz 8 und gleich mehrere Top-Zeiten in den einzelnen Wertungsprüfungen – damit zeigt Fabian, was in ihm steckt – und in seinem Škoda Fabia R5!

Der nächste WRC-Lauf wird die Rallye Australien sein, diese startet am 10.09.2015!

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*Wer die Panzerplatte vermutlich noch besser kennt, ist der siebenfache Rallye-Meister Matthias Kahle. Eben dieser Matthias Kahle hat uns am Wochenende bei der Deutschland-Rallye begleitet und in der kommenden Woche werden wir gemeinsam zur Hamburg-Berlin-Klassik 2015 starten!

 

News: Skoda Fabia – Besser ausgestattet auf Geschäftsreise

Skoda erweitert die Ausstattungsoptionen für den Fabia. Das speziell an Geschäfts- und Flottenkunden gerichtete Businesspaket ist für Limousine und Kombi den höheren Ausstattungsstufen Ambition und Style erhältlich. Unter anderem enthalten sind Multifunktions-Lederlenkrad, Radio- Navigationssystem mit Bluetooth- und Freisprecheinrichtung, Müdigkeitserkennung sowie getönte Heck- und hintere Seitenscheiben. Beim Kombi ist in Verbindung mit dem Businesspaket außerdem ein variabler Ladeboden im Kofferraum inklusive.

In Verbindung mit der zweiten Ausstattungslinie Ambition kostet das Paket für die Limousine ab 690 Euro, für den Kombi sind es 790 Euro. Weil das Multifunktionslenkrad in der höheren Variante Style immer Serie ist, kostet das Businesspaket 450 Euro für die Limousine und 550 Euro für den Kombi. Laut Hersteller soll die Business-Edition des Kleinwagens verglichen mit einem ähnlich ausgestatteten Serienmodell einen Preisvorteil von bis zu 570 Euro bieten.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Skoda Superb 2.0 TDI DSG – Neue Stärken – alte Tugenden

Wohl bei kaum einem anderen Autohersteller stimmen Markenslogan und Image so überein wie bei Skoda: „Simply clever“ sind ihre Produkte behaupten die Tschechen – und kaum jemand wird hier widersprechen. Alleine schon die Positionierung der Produkte im Vergleich zu den Schwestermodellen im VW-Konzern macht das deutlich. Der Octavia zum Beispiel gilt als Kompaktwagen, bietet aber Platz wie ein Mittelklasse-Fahrzeug. Und der neue Superb wird zwar aus dem gleichen Baukasten zusammengesetzt wie der VW Passat, schafft aber noch mehr Raum für Passagiere und Platz für Gepäck. Unser Testwagen ist ein von der Motorisierung her typisches Flotten-Auto: Diesel, 150 PS, Navigation. Und natürlich noch jede Menge Extras aus der Optionenliste, die kein normaler Dienstwagenfahrer beim Flottenmanager je durchbekommt, aber den Testwagen adeln und teuer machen.

Erster Eindruck wenn man sich die Limousine außen und innen anschaut: Was für ein Fortschritt! Der bislang optisch stets allzu bieder daher fahrende Tscheche hat sich komplett gewandelt. Die Karosserie glänzt mit scharfen Kanten, selbstbewusster Front und kleinsten Spaltmaßen – hier ist ein echter Charaktertyp geboren. Innen ist es ähnlich: gute Materialien, sehr sauber verarbeitet. Man stelle sich den neuen Passat vor und ziehe von diesem Niveau nur einige wenige Prozentpunkte ab.

Innen überzeugt der Superb durch gute Materialien, die sehr sauber verarbeitet sind.
Innen überzeugt der Superb durch gute Materialien, die sehr sauber verarbeitet sind.

Einfach clever, dass Skoda die marken- und modelltypischen Werte dagegen nicht angerührt hat. So werden Eiskratzer und Regenschirm (jetzt sind es sogar zwei) vom Superb-Fahrer natürlich erwartet. Vor allem aber verfügt der Superb wieder über Platz im Überfluss. Und das ist tatsächlich wörtlich gemeint, denn man fragt sich unwillkürlich, was man mit all dem Raum eigentlich anfangen soll. So sitzt man hinten zwar nicht besser, aber nochmals großzügiger als in einem Oberklasse-Fahrzeug. Das Kofferraumvolumen von 625 Litern ist geradezu absurd groß und wenn man die Rücksitzlehnen wegklappt, stehen gar 1.760 Liter zur Verfügung. Wer braucht da noch einen Van oder einen Kombi? Obwohl: Der kommenden Superb Combi wird die Limousine bei diesen Werten und auch den Verkaufszahlen nochmals übertreffen.

Bei Motoren, Getriebe, Assistenz etc. greift Skoda natürlich auf die Konzern-Module zurück, alles andere wäre ja auch blödsinnig. In unserem Testwagen arbeitet ein Antrieb der Vernunft. Der 2,0-Liter-Diesel entwickelt 110 kW/150 PS, genau die richtige Leistung, wie auch unser Testverbrauch von 6,2 Litern zeigt. Ein angemessener Wert angesichts der Größe des Fahrzeugs und der zügigen Langstreckentouren, die wir absolvierten. Der Normwert liegt bei flottenfreundlichen 4,4 Litern. Es gibt auch noch einen 1,6-Liter-Selbstzünder mit 120 PS, was für das große, 1,5 Tonnen wiegende Auto vielleicht etwas wenig ist. Und man kann das 2,0-Liter-Aggregat auch mit 190 PS bestellen, was aber nicht unbedingt sein muss, denn der Superb ist von seinem Grundcharakter her kein Auto für Schnellstfahrer.

Das wird auch bei der Fahrwerksabstimmung deutlich. Unser Fahrzeug hat sogar eines der aktiven Art an Bord. Im „Sport“- und „Normal“-Modus reagiert der Fünfsitzer aber eher robust auf Bodenwellen und Stöße. Im „Comfort“-Modus bügelt er diese souverän weg, schaukelt aber auf langen Wellen unangenehm nach. Das zum Beispiel, kann ein Passat besser, was sich VW ausstattungsbereinigt aber auch mit weit über 5.000 Euro bezahlen lässt.

Das sechsgängige DSG-Getriebe arbeitet so routiniert, wie man es erwarten darf, inklusive der bekannten Schwächen: Will man zum Beispiel rückwärts einparken, ist ein feinfühliger Gasfuß vonnöten, weil das Getriebe erst spät, dann aber zupackend reagiert. Aber daran gewöhnt man sich, wenn man es von diversen Fahrzeugen des VW-Konzerns nicht sowieso schon gewohnt ist.

Der 2,0-Liter-Diesel entwickelt 110 kW/150 PS, genau die richtige Leistung, wie auch unser Testverbrauch von 6,2 Litern zeigt.
Der 2,0-Liter-Diesel entwickelt 110 kW/150 PS, genau die richtige Leistung, wie auch unser Testverbrauch von 6,2 Litern zeigt.

Kommen wir zum Preis-/Leistungsverhältnis: Die Superb Limousine steht mit dem 150-PS-Diesel ab 30.190 Euro in der Preisliste (Active), man kann aber auch im höchsten der vier Ausstattungsniveaus (L&K) 38.450 Euro ausgeben. Und hat dann immer noch jede Menge Möglichkeiten für Zusatzkreuzchen in der Optionsliste. Ja, Skoda ist in jeder Beziehung erkennbar eine VW-Marke.

Daher ist der Superb auch, anders als es sein Image suggeriert – nicht besonders günstig. Das ist er nur, wenn man ihn mit einem VW Passat vergleicht, der sich preislich zwischen den Volumen- und den Edelanbietern, also etwa zwischen Opel/Ford und Mercedes/BMW positioniert. Vergleicht man den Superb mit anderen Fahrzeugen von Importmarken, etwa Peugeot, Hyundai oder Toyota, sieht die Rechnung anders aus. Aber dafür erhält man auch – sehen wir jetzt mal von Passat und Premium ab – die vielleicht derzeit in der Summe ihrer Eigenschaften beste, auf jeden Fall aber großzügigste Limousine der Mittelklasse. Einfach clever.

Autor: Peter Eck/SP-X

News: Skoda Rapid Spaceback Scoutline – Ab ins Grüne

Skoda legt vom Rapid Spaceback nun auch eine Version im Offroad-Look an. Optisch ist die Scoutline an markanteren Aufsätzen an vorderen und hinteren Stoßfängern erkennbar, die in mattschwarz lackiert sind. Auch seitlich erhält der Tscheche lackierte Kunststoffbeplankungen an Schweller und Radkästen. Serienmäßig rollt er auf 16-Zoll-Leichtetallfelgen, optional sind auch 17-Zöller bestellbar.

Für die Baureihe stehen aktuell drei Benziner zur Wahl, die ein Leistungsspektrum von 66 kW/90 PS bis 92 kW/125 PS abdecken, sowie zwei Diesel mit 66 kW/90 PS beziehungsweise 85 kW/116 PS. Zu den Preisen äußert sich der Hersteller noch nicht. Vermutlich wird der Aufpreis gegenüber der Einstiegslinie rund 5.000 Euro betragen. Aktuell startet der Rapid Spaceback ab 15.600 Euro.

Premiere feiert das Kurzheckmodell hierzulande auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September).

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Skoda Octavia RS 230 – Mehr Leistung geht immer

Mit einem Basispreis von 33.490 Euro kommt Mitte September der Skoda Octavia RS 230 auf den Markt. Die neue Top-Variante der Mittelklassebaureihe gibt es auch als Kombi, sie kostet dann mindestens 34.150 Euro. In beiden Karosserieversionen kommt eine auf 169 kW/230 PS erstarkte Ausführung des 2,0-Liter-Turbobenziners zum Einsatz, der auch im Standard-RS mit 162 kW/220 PS seinen Dienst tut. Durch die kleine Kraftspritze steigt die Höchstgeschwindigkeit der Limousine um 2 km/h auf 250 km/h – der höchste Wert bei einem Serien-Skoda. Die Beschleunigung von null auf Tempo 100 dauert 6,7 Sekunden. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,2 Litern an.

Zur Ausstattung des RS 230 zählen wie beim Standard-RS unter anderem Sportsitze, Sportfahrwerk und Progressivlenkung. Premiere im neuen Spitzenmodell feiert eine elektrohydraulische Vorderachs-Quersperre, die mit Hilfe einer Lamellenkupplung die Antriebskraft zwischen den Rädern verteilt. Bis zu 100 Prozent können an das kurvenäußere Rad gelenkt werden, wodurch das Untersteuern in engen Kehren minimiert werden soll.

Zusatz-PS und Mehr-Ausstattung schlagen sich auch im Preis nieder. Das Standardmodell ist mit 30.490 Euro 3.000 Euro günstiger. Zu den Wettbewerbern des Skoda zählt vor allem der etwas kleinere VW Golf GTI, den es in exakt den gleichen beiden Leistungsstufen gibt. Dort starten die Preise für die 230-PS-Variante bei 30.400 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Skoda Octavia Combi Solution – Mit Extras zum Sparpreis

Mit umfangreicher Ausstattung wartet das neue Sondermodell Solution des Skoda Octavia Combi auf. Es ist ab 19.980 Euro erhältlich, dann mit dem 63 kW/86 PS starken 1,2-Liter-Benziner.

Basierend auf der Ausstattungslinie Ambition sind Sitzheizung, Klimaanlage und der variable Ladeboden im Kofferraum serienmäßig. Hinzu kommen Tempomat, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Parksensoren hinten und das Musiksystem Swing.

Der Hersteller verspricht einen Preisvorteil von 1.000 Euro. Derzeit läuft zudem die Aktion „Skoda Combi Wochen“, insgesamt kann der Kunde laut Skoda so 2.209 Euro sparen. Regulär startet die Preisliste des Octavia in der Ausstattung Ambition bei 19.390 Euro.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Skoda Fabia und Octavia – Kombi zum Preis der Limousine

Skoda bietet den Fabia Combi sowie den Octavia Combi bis zum 30. September zum gleichen Preis wie die jeweilige Limousine an. So gibt es die Kombiversion des Kleinwagens Fabia ab 12.490 Euro, das Mittelklassemodell Octavia startet ab 16.990 Euro.

Angetrieben wird der Skoda Fabia Combi von einem 1,0 Liter großen Benziner mit 55 kW/75 PS. Das Angebot gilt auch für die sportlich angehauchte Ausstattungsvariante Monte Carlo sowie das Sondermodell Edition. Der Kundenvorteil für das Sondermodell beträgt laut Hersteller bis zu 3.300 Euro, für das Basismodell in der Ausstattungslinie Active wird ein Preisvorteil von rund 1.000 Euro angegeben. Aktuell startet der Kleinwagen zwar ab 11.790 Euro, allerdings mit einem 44 kW/ 60 PS starken Benziner, der nicht für den Kombi erhältlich ist.

In den Kofferraum des seit Anfang 2015 in dritter Generation erhältlichen Fabia Combi passen 530 Liter, bei umgeklappter Rücksitzlehne 1.395 Liter. Rund 610 Liter Volumen hat dagegen der Kofferraum des Octavia Combi, mit flachgelegter Rücksitzlehne sind es 1.740 Liter. Das Einstiegsmodell des Octavia Combi wird von einem 1,2 Liter Benziner mit 63 kW/86 PS bewegt und kostet 16.990 Euro, 660 Euro weniger als außerhalb der Aktion.

Autor: Adele Moser/SP-X

Simply Chic – Der Škoda Superb Combi

Die Zeiten ändern sich. Das gilt nicht nur für die Digitalisierung der Medien, auch Traditionelles verändert sich. Qualität und Design kamen über Jahrzehnte in Tschechien überwiegend in Form des berühmten Rosaporzellans aus Chodov in der Nähe von Karlsbad.

Im September, nach seiner Weltpremiere auf der Frankfurter IAA,  gelten diese Attribute auch für ein automobiles Produkt aus Tschechien, den neuen Skoda Superb Combi. Nachdem die Limousine vor kurzer Zeit erfolgreich in den Markt eingeführt und nicht nur wegen ihres Designs gefeiert wurde, folgt nun die hierzulande wichtige Kombiversion.

Doch wird der neue Skoda, wird das neue Image, was mit dem ebenso stylisch gezeichneten Fabia begann, auch so wahrgenommen? Ist Skoda mit einem Fuß auf der Schwelle zum Premiumbereich? Wir probieren es aus und fahren vorab den neuen Skoda Superb Combi in einer Region, in der es sonst nur so von Premiumfahrzeugen wimmelt. Vom Münchner Flughafen aus führt uns die Route in das mondäne Umland des Tegernsees.

„Noch nie war Drive & Style in der Kombi-Klasse so sexy“

skoda superb combi lifestyle testfahrt (6)

Der neue Skoda Superb Combi startet bei 25.590 Euro, somit muss man 1.000 Euro mehr als für die Limousine auf den Tisch des Skoda-Händlers legen. Für unseren StyleCheck bewegen wir allerdings das Spitzenmodell in der L&K (Laurin&Klement) Ausstattungsvariante. Preislich orientiert sich die mit 36.550 Euro schon mal am Premiumsegment. Den Einstieg in den Raumriesen aus Tschechien bietet die Version „Active“. Hierbei sind viele aktuelle Features bereits Serie, unter anderem der Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion, die elektronische Stabilisierungskontrolle ESC einschließlich Multikollisionsbremse, die elektronische Differenzialsperre XDS+, eine manuelle Klimaanlage, getönte Scheiben, elektromechanische Handbremse, elektrische Fensterheber vorne und hinten, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung im Schlüssel, das Musiksystem Swing mit 5-Zoll-Touchdisplay sowie die Multifunktionsanzeige mit Maxi-Dot-Display.

skoda superb combi lifestyle testfahrt (10)

31 „Simply Clever“-Lösungen, davon hat der neue Skoda Superb Combi ganze 21 neue an Bord, sind teilweise auch bei „Active“ schon dabei. An Bord sind dann 1,5-l-Flaschenhalter in allen vier Türen, Warnwestenhalterungen in den vorderen Türen, Becherhalter vorne, Ablagetaschen an den Vordersitzen, vier klappbare Taschenhaken im Kofferraum, die halbautomatisch einroll- sowie herausnehmbare Kofferraumabdeckung, eine abnehmbare LED-Akkutaschenlampe mit Magnetfuß im Kofferraum, der Eiskratzer im Tankdeckel sowie die Motorhaube mit Gasfeder.

Über die Linien „Ambition“ und „Style“ geht es zur Spitzenversion Laurin & Klement. Die Bezeichnung erfolgt in Anlehnung an Václav Laurin und Václav Klement, die beiden Gründerväter des tschechischen Herstellers. So finden wir in unserem Testwagen eine exklusive Lederausstattung, Dekorleisten in Piano-Schwarz und eine LED-Innenraumbeleuchtung.

Für uns interessant ist das serienmäßige Infotainment-System „Bolero“, das ein CANTON Soundsystem mit zwölf Lautsprechern beinhaltet. Mit 610 Watt Ausgangsleistung und chilliger Loungemusik gleiten wir im „Komfort-Modus“ des elektrisch verstellbaren Fahrwerks rund um den Tegernsee und die bayrische Bergwelt.

Vorne steht den Passagieren ein 6,5 Zoll großes Touchscreen-Display zur Verfügung, über den sich die neuesten Funktionen auf Basis des „MIB – modularer Infotainment-Baukasten“ des Volkswagen Konzerns steuern lassen. Erstmals können im Skoda Superb Combi via SmartLink (MirrorLink™/Apple CarPlay/Android Auto) bequem mit dem Smartphone verbunden werden. Die Bedienung ist bekannt von anderen Volkswagenprodukten und fällt daher einfach aus. Ebenso einfach wie das verwendete Plastik der Schalter. Dieses ist in der Haptik nicht so schön wie der Rest im Interieur und lässt das sonst im Superb so angenehme „Premium-Touch-Feeling“ vermissen.

skoda superb combi lifestyle testfahrt (4)

In der von uns gefahrenen Version ist die Verarbeitungsqualität der Materialien sehr gut. Selbst nach drei Testtagen und eifrigem Suchen können wir keine negativen Punkte erkennen.

Das gilt nicht nur für vorne, sondern auch explizit für die Fondpassagiere. Unsere Lifestyle-Expertin Katharina verschlägt es gleich mal nach hinten. Warum? Nicht nur, weil man dort während der Fahrt Info- und Entertainment auf einem Tablet genießen kann. Per Halter am Vordersitz fixiert, bietet es nicht nur normale Unterhaltung mittels W-Lan, sondern auch Zugriff auf das Infosystem des Fahrzeuges. Nur die „Skoda Media Command“ –APP downloaden und schon kann auch der Fondpassagier die Musikauswahl im Fahrzeug ändern, die Lautstärke und andere Parameter.

„Die wahre Größe zeigt der Skoda Superb Combi hinten“

Früher saß ich immer gerne vorne links, hinter dem Lenkrad. Im Skoda Superb Combi scheint der beste Platz allerdings im Fond zu sein. 157 mm Beinfreiheit bedeuten im Segment die Bestmarke. Das ist so viel, wie man anderenorts nur in der Langversion findet. Reisen wird zum Genuss und am Gepäck muss deshalb nicht gespart werden. Der Kofferraum fast mit 660 Liter mehr als zuvor und bei umgeklappter Rückbank bis zu 1.950 Liter. Das ist auch ein Bestwert im Marktsegment. Der Kofferraum ist mit der Heckklappenöffnung von 1.075 mm in der Breite und 1.902 mm in der Höhe so gut zugänglich, dass man wie Katharina diesen auch mal spontan als Sonnendeck nutzen kann.

Werner Eichhorn, ŠKODA Vorstand Vertrieb und Marketing:

„Mit seinen herausragenden Qualitäten hat sich unser Flaggschiff in den letzten Jahren sehr gut im Markt etabliert. Diesen Erfolg wollen wir ausbauen und auch neue Kunden begeistern. Dafür haben wir den neuen Superb und den neuen Superb Combi in allen Dimensionen noch besser gemacht.“

Es sind weniger der VW Passat als eher der Ford Mondeo Turnier und die Kombi’s der Importmarken, die der neue Skoda Superb Combi im Visier seiner Bi-Xenon-Scheinwerfer hat. Dazu zahlreiche Alltags-Lösungen, wie die Verstaufächer für zwei Regenschirme in den Türen. Das ist nicht nur praktisch, sondern hat auch einen gewissen Lifestyle. Passend zur dynamischen und stylischen Erscheinung der Karosserie.

Innen groß und praktisch, außen sexy. Der neue Skoda Superb Combi bekommt auf dem Style-Barometer volle Punktzahl!

 

Text: Bernd Schweickard |  © Foto: Skoda, Bernd Schweickard

News: Skoda Superb Combi 2.0 TSI 4×4 – Kofferraum mit Aha-Effekt

Ende September kommt Bewegung in die Kombiwelt der deutschen Mittelklasse. Der neue Skoda Superb Combi tritt mit einem riesigen Kofferraumvolumen an, das die Volumina der meisten Wettbewerber ziemlich übersichtlich aussehen lässt. Außerdem kann das tschechische Flaggschiff nun endlich auf das Angebot des konzerneigenen modularen Querbaukasten zurückgreifen und aktuelle Infotainment- und Assistenzsysteme sowie Motoren anbieten. Wie zum Beispiel das Top-Benziner-Triebwerk, den 2,0-TSI mit 206 kW/280 PS. Hier beginnt die schöne Ladewelt ab 38.990 Euro.

Was für ein Kofferraum! Wer die weit nach oben schwingende Heckklappe des Superb Combi öffnet, blickt in einen riesigen Schlund. Man ist versucht, „Hallooo, ist da Jemand?“ zu rufen. Schon in Normalstellung fasst das Gepäckteil 650 Liter. Legt man die Fond-Rückenlehnen um, stehen 1.950 Liter zum Laden bereit. Damit liegt er auf dem Niveau des Mercedes E-Klasse-T-Modells, seine direkten Wettbewerber die Kombiversionen von VW Passat, Ford Mondeo oder Opel Insignia überbietet der Tscheche zum Teil deutlich. Assoziationen mit einer kleinen Tanzfläche kommen auf, allerdings sollte man gegen Aufpreis von 220 Euro den variablen Ladeboden ordern, so dass beim Umklappen auch eine ebene Ladefläche entsteht. Für die kleinen Showeffekte beim Öffnen bietet sich der um eine Komfortöffnung erweiterte elektrische Heckklappenzugang (Aufpreis 590 Euro plus 390 Euro für das schüssellose Zugangssystem) an. Einmal mit dem Fuß im Bereich des hinteren Stoßfängers in der Luft getippt, schon geht die Klappe hoch.

350 Nm stehen zwischen 1.700 und 5.600 Umdrehungen bereit, die Beschleunigungswünsche des Fahrers adäquat umzusetzen.
350 Nm stehen zwischen 1.700 und 5.600 Umdrehungen bereit, die Beschleunigungswünsche des Fahrers adäquat umzusetzen.

Großes Kino erleben auch die Fondnutzer. Sie können sich entspannt in die Polster lümmeln, Beine überschlagen und sich ein wenig wie Königs auf der Rückbank fühlen. Statt Champagner zu schlürfen und huldvoll zu winken, kann man über den im Infotainmentsystem integrierten Wlan-Hotspot surfen und/oder mit einem in einer speziellen Halterung befestigten Tablet-Computer beschäftigen. Je nach Ausstattungsvariante werden dafür zwischen 2.550 und 1.640 Euro fällig. Und wer hinten keine Lust aufs WWW hat, der kann auch mit Knöpfchen spielen: Falls der Beifahrersitz zu weit nach hinten ragt, lässt er sich vom Fond aus per Tastendruck nach vorne fahren.

Wenn es schon hinten etwas mehr sein darf, könnte man ja bei der Wahl des Motors etwas großzügiger sein. Das Motorenangebot besteht beim Kombi genauso wie bei der Limousine ausschließlich aus direkteinspritzenden Vierzylinder-Turbomotoren und stammt aus dem aktuellen Konzernportfolio. Es umfasst fünf Benziner (von 92 kW/125 PS bis 206 kW/280 PS) und drei Diesel (88 kW/122 PS bis 140 kW/190 PS). Zwar werden sich die meisten Vielfahrer-Kunden wohl wieder ganz vernünftig für einen 110 kW/150 PS starken Diesel oder Benziner entscheiden, aber der Superb Combi lädt nicht nur zum Laden ein, sondern auch ein wenig zu Unvernunft. Der Top-Benziner mit permanenten Allradantrieb verwandelt den Kombi in ein rasantes Geschoss, das sowohl auf der Autobahn als auch auf kurvigen Straßen eine gute Figur macht. In 5,8 Sekunden gelingt der Standardspurt, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 250 erreicht. Über den Normwert von 6,2 Litern muss man sich vermutlich keine Gedanken machen: Diesen schafft man nur unter Laborbedingungen. Realistisch dürften unter ansatzweiser Ausnutzung des Leistungspotentials des Motors Werte mit knapp neun Litern sein. 350 Nm stehen zwischen 1.700 und 5.600 Umdrehungen bereit, die Beschleunigungswünsche des Fahrers adäquat umzusetzen. Von entspannt Cruisen bis Kick-down für den schnellen Überholvorgang wird alles souverän erledigt, das Sechsgang-DSG agiert dabei ruhig und gelassen.

Schon in Normalstellung fasst das Gepäckteil 650 Liter. Legt man die Fond-Rückenlehnen um, stehen 1.950 Liter zum Laden bereit.
Schon in Normalstellung fasst das Gepäckteil 650 Liter. Legt man die Fond-Rückenlehnen um, stehen 1.950 Liter zum Laden bereit.

Ruhig und gelassen können Fahrer auch bei Parkmanövern sein. Der automatische Parklenkassistent (610 Euro) übernimmt auf Wunsch, das 4,86 lange Fahrzeug in Lücken ein- und auszuparken. Andere Assistenten wie Stau-, Spurhalte- oder Abstandshelfer sowie Verkehrszeichen- und Müdigkeitserkennung stehen ebenfalls in der Preisliste. Diese ist übrigens sehr umfangreich. Zwar tritt der 2.0-TSI in der zweiten Ausstattungsstufe Ambition an –unter anderem mit Klimaanlage, Lederlenkrad, hinterer Mittelarmlehne und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, doch richtig komfortabel wird es im dritten beziehungsweise höchsten Komfortniveau. Für die Top-Ausstattungsstufe L&K werden für den 280-PS-Motor mindestens 44.750 Euro fällig, die Assistenten, eine dreifach-Klimaautomatik oder das schlüssellose Zugangssystem kommen noch extra dazu. Immerhin ein wenig Sparen kann man schon noch: Der Kofferraum nimmt ja locker die Einkäufe für mindestens zwei Wochen auf, man braucht also nicht so oft zum Supermarkt fahren.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

News: Skoda Rapid Spaceback – Aufgefrischt in die neue Runde

Der Rapid Spaceback belegt in Deutschland in der internen Skoda-Verkaufshitparade hinter Octavia, Fabia und Yeti zwar nur den vierten Platz, ist aber das einzige wirkliche Angebot in der Kompaktklasse der Tschechen. Zum Modelljahr 2016 wurde er nun aufgefrischt wie übrigens auch die Stufenheck-Version, die allerdings auf dem deutschen Markt kaum eine Rolle spielt. Die Motoren erfüllen die Auflagen der Abgasnorm Euro 6, moderne Infotainment- sowie Assistenzsysteme halten auf Wunsch Einzug in den Fünftürer. Die Fließhecklimousine startet nun in Verbindung mit dem 66 kW/90 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner ab 15.590 Euro. Eine Klimaanlage ist im Basispreis nicht enthalten, dafür gehört jetzt die Multikollisionsbremse immer zum Serienumfang.

Der Rapid Spaceback schließt die Lücke zwischen dem Kleinwagen Fabia sowie dem mittlerweile auf Mittelklasse-Größe angewachsenen Octavia. Das 4,30 Meter lange Fahrzeug gibt den Golf-Versteher und tritt gegen Seat Leon, Renault Megane, Hyundai i30 oder Kia Ceed an. E ist jetzt an einem neuen Kombiinstrument zu erkennen. Die Seitenblinker sind nun in den Außenspiegeln untergebracht. Bei der Top-Ausstattungsversion Monte Carlo kommen unter anderem schwarz lackierte Leichtmetallfelgen zum Einsatz.

Das Motorenangebot umfasst wie gehabt fünf Triebwerke. Dazu zählen drei Benziner sowie zwei Diesel. Sie decken ein Leistungsspektrum zwischen 66 kW/90 PS und 92 kW/125 PS ab. Nur die zwei TSI-Triebwerke mit 81 kW/110 PS (Sechsgang-Getriebe) sowie 92 kW/125 PS (Siebengang-DSG) werden ab Werk nicht mit einem Fünfgang-Getriebe ausgeliefert. Nach der Umstellung auf Euro 6 sind sie alle sparsamer geworden. Sparmeister ist der 1,4-TSI mit 125 PS. Er verbraucht nun rund 20 Prozent weniger Treibstoff als zuvor. Volumenaggregat ist ein 1,2-Liter-Turbo mit 81 kW/110 PS (ab 21.480 Euro), der sich durchschnittlich mit 4,8 Litern begnügt (CO2-Ausstoß: 109 g/km).

Optional stehen nun Assistenzsysteme wie Müdigkeitserkennung oder City-Notbremsfunktion sowie moderne Infotainmentsysteme samt Smartphone-Anbindung zur Verfügung.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

#ŠKODATrip 2015 – Höher, schneller, weiter, Großglockner

Bereits letztes Jahr gab es einen kleinen feinen Škoda-Roadtrip zum Wörthersee-Treffen 2014. Damals ging es mit drei Octavias von Salzburg nach Klagenfurt. In diesem Jahr sollte auf dem Weg zum GTI-Treffen 2015 alles etwas größer sein. Die Škoda-Wörthersee-Tour 2015.

Blick auf die Alpen von der Großglockner-Hochalpenstraße

Treffpunkt Airport München. Auf dem Parkplatz erwarten uns Škoda Octavia L&K, Octavia RS Combi, Octavia RS TDI sowie Octavia Combi Scout 2.0 TDI 4×4. Für jeden Geschmack etwas. Nur ganz so bunt wie im letzten Jahr wurde es nicht.

Škoda Wörthersee Tour 2015
SKODATrip durchs Alpenmassiv

Aber wer braucht schon bunt, wenn er einen Road-Trip vor sich hat? Pures Fahren zählt. München, Chiemsee, Großglockner-Hochalpenstraße, Wörthersee, Nockalmstraße, München – und viele, viele weitere Straßen, Pässe, Denkwürdigkeiten. Der Weg war noch immer das Ziel.

Kurze Pause mit dem Škoda Octavia Combi Scout

Es gibt wenig Schöneres, als Natur, Landschaft und Panoramen über das Asphaltband und die Fahrt im Auto kennen zu lernen – insbesondere dann, wenn sich Straßen so schön durch die Gegend schlängeln wie im Alpenraum. Vorbei an bunten Blumen, rauschenden Bächen, verfallenen Ruinen. Das ist Road-Trip-Romantik und Autofahrer-Kitsch, wie es mir gefällt. Im Tal lassen wir zügig den darniederliegenden Chiemsee hinter uns und machen Höhenmeter gut.

Alpen-Berg-Bach-Romantik

Hier im Tal, zwischen den Bergkämmen, wenn du diesem kleinen unbedeutenden grauen Streifen folgst und links und rechts von dir das Bergmassiv steil emporragt, spürst du es wieder. Diese Unbedeutsamkeit, dass alles so klein ist. Mit dem Kinn auf dem Armaturenbrett kannst du gerade so die Gipfel der Berge direkt vor deiner Bugnase sehen. So oft erlebt und jedes Mal aufs Neue faszinierend.

Škoda Octavia RS Combi

Schnell ’ne Pause eingelegt, Kippe angesteckt, Kamera um den Hals und die Szenerie auf sich wirken lassen. Das Rauschen des Tauwasserbachs im Hintergrund, die gespenstische Stille der Ruine, das Alpen-Panorama … Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.

Škoda Octavia Combi Scout beim ŠKODATrip 2015

Zurück ins Cockpit, das Triebwerk gestartet und ab ins schöne Österreich. Der Weg zur österreichischen Grenze führt mir eine schöne Seite eines geeinten Europas vor Augen. Malerische Bergstraßen, umsäumt von allerlei Nadelgehölz, kleine Tunnel. Irgendwo dazwischen, vor einem unscheinbaren Tunnel, wird dem aufmerksamen Fahrer kundgetan, dass er Österreich erreicht hat. Grenze? Wo? Immerhin innereuropäisch funktioniert’s.

Licht am Ende des Tunnels: Škoda Octavia RS Combi

Mit Škoda gen Österreich

Raus aus dem bewaldeten Tal machen wir schnell Höhe gut, bis sich uns endlich das beschneite Alpenpanorama offenbart. Schroffe Felsen zur Linken, das kurvige Freudenband unter den Rädern und weiße Gipfel zur Rechten – so sieht ein gepflegter Trip durch die Alpen aus.

Blick auf die Alpen von der Großglockner-Hochalpenstraße

Wir erreichen die Großglockner-Hochalpenstraße, zahlen eine deftige Straßennutzungsgebühr und machen uns voller Vorfreude auf ins Hochgebirge. Schleife um Schleife schrauben sich die Serpentinen nach oben. Dank DSG im Octavia Combi Scout entfällt das viele Rühren im Getriebe, die Haldex-4×4 hält uns ohne Traktionsverlust in der Spur.

 Octavia-Konvoi auf dem Großglocknerpass

Keine Angst, den Gänsemarsch im Schneckentempo legen wir nur fürs Foto auf den Asphalt. Während des Foto-Stopps und der Kolonnen-Schleichfahrt setzt erster Regen ein. Allmählich wird der Asphalt feucht. Schnell sind die Fotos im Kasten und nachdem die Freigabe von Enes, dem Mann hinter der Kamera, kommt, kann es nur heißen: „Feuer frei!“

Nur für's Foto: Im Gänsemarsch über den Großglocknerpass.

Druckvoll schiebt der Zweiliter-Selbstzünder an. 380 Newtonmeter, das Gefälle und die nächste Serpentine, die auf dich zu rauscht. Ein beherzter Tritt ins Bremspedal macht dem Schub vehement ein Ende. Die einsetzende Negativbeschleunigung presst den Brustkorb in den Gurt. Lustvoll eingelenkt, geht’s am Scheitelpunkt wieder aufs Gas.

Škoda Octavia RS Combi auf dem Großglocknerpass

Wie an der Schnur gezogen, folgt der Combi Scout den Lenkimpulsen. Schieben über die Vorderachse? Niente. Freilich macht die aufgebockte Karosse dann und wann auf sich aufmerksam, aber das macht der Combi Scout dank Allrad locker wett im Vergleich zum reinen Frontkratzer-RS.

Škoda Octavia Combi Scout auf dem Weg nach oben

Ein Hoch aufs DSG im Diesel. Kraft hat der 2.0 TDI – ohne Frage. Wenn jedoch das gut nutzbare Drehmoment irgendwo zwischen 2.000 und 3.500 Umdrehungen liegt, bis du froh, dass das Doppelkupplungsgetriebe die Arbeit übernimmt.

Alpen-Panorama auf der Großglockner-Hochalpenstraße mit Škoda Octavia Combi Scout

Die Landschaft wird schroff. Verdreckter Schnee säumt die Straßenränder, das Thermometer zeigt nur noch fünf Grad. Bis auf über 2.500 Meter Höhe führt uns unser Weg. Von Frühling ist hier nichts zu spüren, der Wind schneidet einem eisig ins Gesicht. Zeit für die Abfahrt. Auf zum Wörthersee.

Mit dem Škoda Octavia Combi Scout auf der Großglockner-Hochalpenstraße

Mit dem Škoda Octavia Combi Scout waren wir gut gerüstet fürs bergige Land. Nachdem wir also Heiligenblut erreichen und den Großglocknerpass verlassen, machen wir uns auf die Suche nach geeignetem Terrain für den Combi Scout. Wir wollen sehen, was er abseits des Asphalts kann. Und das gibt’s separat zu lesen.

Text: MvB
Fotos:
Škoda Auto Deutschland (Enes Kucevic) / MvB

News: Skoda Funstar – Fleißarbeit

Bereits zum zweiten Mal hat Skoda das Projekt Azubi-Car durchgeführt, das einigen Schülerinnen und Schülern der firmeneigenen Akademie die Chance gibt, ihren automobilen Traum zu verwirklichen: Nach dem auf Citigo-Basis gebauten Roadster CitiJet im vergangenen Jahr, haben die tschechischen Eleven im Mai 2015 nach neun Monaten Bauzeit einen Pickup auf Fabia-Basis fertiggestellt. Angucken konnte man die Studie erstmals beim GTI-Treffen am Wörthersee, jetzt durften wir uns hinterm Steuer vom handwerklichen Geschick der Lehrlinge überzeugen.

Diese erste Ausfahrt dürfte zugleich auch die letzte sein, denn eine Serienfertigung des Funstar getauften Ladeflächen-Fabias hat der Hersteller bereits ausgeschlossen; dabei hatten die Tschechen in den späten 90er-Jahren mit dem Felicia Fun – der den Namen der Studie inspirierte – sogar schon einmal einen Pickup im Angebot. Doch die von 21 Jungs und zwei Mädels der Skoda-Akademie in über 500 Arbeitsstunden – neben dem regulären Unterricht – gebaute Studie bleibt ein Einzelstück, das derzeit bei zahlreichen Gelegenheiten ausgestellt und später wohl seinen Platz im Museum finden wird; oder auch neben dem CitiJet, der aktuell die Eingangshalle des Schulgebäudes am Stammwerk in Mlada Boleslav ziert.

Leider ohne Straßenzulassung: Wir durften den FUNstar nur auf einer abgesperrten Strecke testen.
Leider ohne Straßenzulassung: Wir durften den FUNstar nur auf einer abgesperrten Strecke testen.

Erweisen sich andere Zukunftsvisionen bei einer Testfahrt oft als klapprige, notdürftig zusammengebastelte Kisten, präsentiert sich der Funstar während unserer kurzen Testrunde auf dem Gelände einer jetzt als leicht alternativ angehauchte Kulturstätte genutzten Industrieruine im Zentrum Prags als äußerst solide gebauter Kleinwagen. Um es mit VW-Chef Winterkorn zu sagen: „Da scheppert nichts.”

Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass viele Teile dem Serien-Fabia entnommen sind. Fahrwerk und Antriebsstrang inklusive Siebengang-DSG blieben unangetastet, nur den 1.2-TSI-Motor haben die Azubis dank Chip-Tuning von 81 kW/110 PS auf 90 kW/122 PS getrimmt. Ihr handwerkliches Geschick konnten die Lehrlinge vor allem beim Karosseriebau unter Beweis stellen: Ab der B-Säule haben sie den Fabia neu gestaltet, die hintere Sitzreihe, der Kofferraum und das Dach mussten einer mit Edelstahl ausgekleideten Ladefläche weichen. Aus der ehemaligen Hecktür wurde die Ladeklappe gedengelt und hinter den Vordersitzen verbauten sie eine dicke Glasscheibe. Die Ladefläche fällt in Anbetracht der nicht einmal 4 Meter Länge des dreitürigen Basis-Fabias nicht üppig aus, doch für den Badeausflug mit Schlauchboot und Kühlbox würden die rund 2 bis 3 Quadratmeter auf jeden Fall reichen.

Eine Serienproduktion des Pickups hat Skoda ausgeschlossen.
Eine Serienproduktion des Pickups hat Skoda ausgeschlossen.

Und im Strandbad würde der Pickup eine perfekte Figur abgeben: Wie es sich für ein Showcar gehört, flossen in das richtige Styling reichlich Hirnschmalz und Herzblut. Die Farbeimer mit dem Grau- und Weißton für die Lackierung standen im Regal bereit, das leuchtende Giftgrün aber, mit dem die Berufsschüler innen und außen Akzente gesetzt haben, wurde eigens dafür angerührt. Damit wurden auch gleich noch die 18-Zoll-Räder veredelt, die sich die Nachwuchs-Talente beim Octavia RS geliehen haben. Abgerundet wird der coole Auftritt von neu gestalteten LED-Blinkern und -Rücklichtern, einer grünen Unterboden-Beleuchtung und kleinen Projektoren in den Türen, die beim Öffnen das Skoda-Logo auf den Asphalt malen. Und natürlich darf der richtige Sound nicht fehlen: Kam im CitiJet noch eine 300-Watt-Anlage zum Einsatz, sind es im Funstar nicht weniger als 1.400 Watt, die Passagiere und Umwelt gleichermaßen beschallen – und der Subwoofer übernimmt mit dem richtigen Bass gleich noch die Massagefunktion.

Unterstützt wurden die 23 Azubis, die sich in einem umfangreichen Auswahlverfahren unter den rund 880 Schülern der Skoda-Akademie in 13 Ausbildungsgängen durchgesetzt haben, nicht nur von ihren Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch von Skodas Produktionsvorstand Michael Oeljeklaus und Chef-Designer Jozef Kaban. Zusammen haben sie einen perfekt verarbeiteten Pickup auf die Räder gestellt, auf den sie zu Recht stolz sind; selbst der ob seines Perfektions-Strebens oft Fugen-Ferdl genannte Ex-Aufsichtsratsvorsitzende Piëch hätte seine wahre Freude an der präzisen Handarbeit.

Insgesamt haben 23 Auszubildende über 500 Stunden an dem Funstar gearbeitet.
Insgesamt haben 23 Auszubildende über 500 Stunden an dem Funstar gearbeitet.

Nach CitiJet und Funstar will Skoda das Projekt Azubi-Car auf jeden Fall in den kommenden Jahren weiterführen. Ideen sind schließlich genug da: Mehr als 80 Zeichnungen haben die Auszubildenden in der ersten Runde eingereicht, von Offroad-Modellen über Rallye-Fahrzeuge bis hin zum Superb-Lowrider. Man darf also gespannt sein, was die Lehrlinge im nächsten Jahr präsentieren werden.

Autor: Michael Gebhardt/SP-X