Škoda Octavia RS – Vorgestellt – Alle Fakten

Škoda Octavia RS? Das wäre ja so als würde man den eigenen Kinderwagen mit großen Felgen, Spoiler und verbessertem Fahrwerk ausstatten. Und in der Tat, die Verantwortlichen von Škoda verstehen Spaß – hatten sie doch genau das, einen heftigen „Tuning-Kinderwagen“ zur Präsentation des aktuellsten Škoda mitgebracht.

Die sympathischen Tschechen sind nicht mit puren Sportmodellen oder Tuning-Kisten vom Underdog zum erfolgreichsten Importeur aufgestiegen – nein, es sind die cleveren Modelle und der gute Mix aus aktueller Technik mit klarem unverspielten Design und dem nüchternen Charme der Zuverlässigkeit. Gepaart mit guten Preisen ist es genau das, was viele junge Familien suchen. Und heraus kommt der Octavia als Kombi.

Sportlicher Familienwagen

Škoda Octavia RS – Limousine und Kombi mit Power

Bei aller Vernunft, ein wenig Sportlichkeit und natürlich auch mehr Leistung, da sagt niemand nein. Und im Gegensatz zum „Bling-Bling“ Kinderwagen ist der neue Octavia in der RS-Variante doch deutlich dezenter aufgebrezelt worden. Man sieht es seinem Gesicht sofort an, aber es wirkt nicht aufdringlich was die Tschechen modelliert haben. Nüchtern und sachlich wie gewohnt. Ein schwarzer Kühlergrill, große 18-Zoll Aluminiumräder und ein Stoßstange die optisch vom „Mehrbedarf“ an Kühlluft verkündet.

Am Heck tragen Limousine und Kombi einen kleinen Spoiler und ansonsten verkünden die zwei großen in Chrom ausgeführten Auspuffrohre von der gesteigerten Lust am Schnelltransport.

Der Testwagen:

  • Modellbezeichnung: Škoda Octavia
  • Fahrzeugklasse:  Sportliche Limousine
  • Verkaufsstart: August 2013
  • Basispreis:  29.390 €
  • Karosserieform: Limousine und Kombi
  • Angebotene Motoren: 184 PS Diesel u. 220 PS Benziner
  • Getriebe: 6-Gang Manuell oder DSG

Jogging-Anzug

Der RS unterscheidet sich im Raumgefühl nicht von der bekannten Octavia-Limousine. Die Tschechen bekommen das Kunststück hin und präsentieren in schöner Regelmäßigkeit Autos, die innen mehr Platz bieten als sie außen benötigen.  Die beiden sportlichen Top-Vertreter der Baureihe machen hier keine Ausnahme.

Wie es sich für einen „Sportler“ gehört, empfangen den Piloten im Innenraum ordentlich geformte Sportsitze die wahlweise in einer Stoff-Leder, oder Voll-Leder Kombination erhältlich sind.  Dazu passen dann der griffgünstige Lederschaltknauf und das adrette Dreispeichen-Sportlenkrad.

fahrbericht skoda 02 octavia combi rs

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

  • Limousine 2.0 TSI DSG
  • Bauform: Vierzylinder Benzinmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.984 ccm³
  • Leistung: 220 PS bei 4.500 bis 6.200 U/min
  • Drehmoment:  350 Nm bei 1.500 bis 4.400 U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe Doppelkupplung – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 6.9 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 6.4 l / 100 km

 

  • Combi 2.0 TDI
  • Bauform: Vierzylinder Reihenmotor Diesel, Turbolader
  • Hubraum: 1.968 ccm³
  • Leistung: 184 PS bei 3.500 bis 4.000 U/min
  • Drehmoment:  380 Nm bei  1.750 bis 3.000 U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 8.2 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 4.6 l / 100 km

fahrbericht skoda 01 octavia combi rs

GTI-Kombi

Ein GTI mit viel mehr Platz. So fühlt sich der Octavia RS Combi an. Er hat vor allem als 2 Liter Benziner ordentlich „Zug an der Kette“ und nimmt die Insassen mit auf eine sportliche Ausfahrt. Es ist die Wiedergeburt des GTI-Gen nur dieses Mal bleibt viel Platz für die ganze Familie. Fahrspaß mit einem Kinderwagen im Kofferraum. Will man wissen was die Marke aus Tschechien so erfolgreich macht, dann ist der RS ein gutes Beispiel um den Erfolg zu erklären.

Fahrdynamisch fordert der RS nicht die letzte Rille heraus, er hängt einfach saugut am Gas, zieht prächtig aus niedrigen Drehzahlen und lenkt für einen Familienwagen mit göttlicher Präzision ein – aber er wird nie anstrengend.

Einfach ein wenig die eigenen Ambitionen zurück schrauben, den letzten der sechs Gänge drinnen lassen und die clevere Ausstattung des Familien-Tschechen genossen. Skoda punktet mit diesem neuen Top-Modell auf der ganzen Linie.

Platz für die Familie

Die Limousine beeindruckt bereits mit 590 Liter Kofferraumvolumen. Noch üppiger zuladen kann, wer den Kombi wählt. Hier stehen 610 Liter Laderaum zur Verfügung. Klappt man die Rücksitze um, bietet der Combi sogar 1.740 Liter Ladevolumen. Ein Spitzenwert!

Und auch wenn der RS durch Fahrspaß und Druck unter der Motorhaube punkten soll, wer die praktische Wendematte im Kofferraum, die Klapphaken und Carg-Befestigungs-Elemente im Kofferraum findet, der hat als Familien-Daddy gute Argumente weswegen man doch zu diesem 220 PS (Benziner) Familienwagen greifen soll. Praktisch.

Fahrbericht skoda octavia combi rs

Positiv:

Škoda macht es dem Papi auf der Suche nach einer sportlichen Familienkutsche enorm leicht. Auf der einen Seite ist der neue Octavia Combi RS enorm praktisch und bietet eine Menge Platz, auf der anderen Seite ist der RS Octavia der schnellste je gebaute Octavia. Da fühlen sich dann auch die Familien-Papas nicht deplatziert, die früher GTI gefahren sind.

Negativ: 

Das alles hat seinen Preis. Der Octavia ist als Top-of-the-Line kein Schnäppchen mehr. Mindestens 29.390 € werden fällig. Und dann kommen noch die Extras dazu. Wie zum Beispiel das Abstandsrader mit City-Notebremsfunktion. Hier sollte Škoda großzügiger sein und dieses Komfort- und Sicherheitsfeature direkt in Serie anbieten.

 

Fazit:

Simply powerfull

Eigentlich lautet der Markenclaim von Škoda „Simply clever“ aber im Falle des potenten RS und dabei ist es egal ob man vom Kombi oder der Limousine spricht, darf sich Škoda nun auch „simply powerfull“ auf die Fahnen schreiben. Der Octavia RS macht einfach Spaß – nicht nur Familien-Daddys.

  Alle technischen Daten – Skoda Octavia Combi 2.0 TSI

Meine Lieblings-Autobloggerin war auch vor Ort und hat bereits zwei Artikel online gestellt, klickt doch mal hinüber zu Lisa „The-Car-Addict“.

How to connect your iphone with the Octavia von LisaFotos von Lisa

 

 

Der neue Citigo von Skoda

Fahrbericht Skoda Citigo: Der kleine Große

Bevor ich den kleinen Skoda Citigo zum Testen bekommen habe, ist er mir auf den Straßen gar nicht weiter aufgefallen. Als er dann so in Candy-White vor mir stand, musste ich zugeben, dass er doch recht schick anzusehen war. Da ich als Großstadtmädl viel in der City herumdüse, ist der 3,56 Meter lange, 1,65 Meter breite und 1,48 Meter hohe Skoda Citigo der perfekte Begleiter. Er gehört zu den kompaktesten und zugleich geräumigsten Fahrzeugen seines Segments. Ich war positiv überrascht über das schnittige Design, das als erstes Modell überhaupt das neue Fahrzeuglogo in Chrom der Marke vor sich hertragen darf.
Das neue Skoda Logo ziert die Citigo Front

Der Lamellen-Kühlergrill umrahmt von einem Chromrahmen und die charakteristischen Scheinwerfer vermitteln zusammen mit dem neuen Logo das typische Skoda Aussehen. Klare Konturen und die markentypische C-Form der Heckleuchten machen den Skoda Citigo auch von hinten unverwechselbar. Man hatte mir einen Fünftürer hingestellt, sodass etwaige Mitfahrer auch hinten bequem einsteigen konnten, ohne sich durch zu enge Sitze quetschen zu müssen. Der Fondeinstieg ist einfach und es finden sogar 3 Personen bequem auf der Rückbank platz. Selbst Sitzriesen können beruhigt einsteigen und sicher sein, dass ihr Kopf von der Fahrzeugdecke fern bleibt.
Minimalistischer geräimiger Font im neuen Skoda Citigo

Das Interieur des Fünftürers ist relativ minimalistisch gehalten. Die bequemen Sitze bieten vernünftigen Seitenhalt und sorgen dafür, dass man auch nach 2 Stunden im Stau auf dem Weg an die Ostsee noch entspannt auf seinen vier Buchstaben sitzen kann. Ein paar kleine Chromdetails versuchen davon abzulenken, dass an den Türverkleidungen und Kofferraumseiten das nackte Blech zu sehen ist. Durch die vielen Ablagen gibt es viel praktischen Stauraum. Auch der Kofferraum kann sich mit seinen 251 Liter Volumen sehen lassen. Bei umgeklappter Rückbank wächst dieser sogar auf ganze 951 Liter. Perfekt zum Shoppen ist der Kleine also schon mal. Doch leider fehlt das Kofferraumlicht und die Ablage, die normalerweise beim Schließen des Kofferraumdeckels mit runter geht, muss immer manuell geklappt werden. Ein wenig nervig, wenn man sonst etwas anderes gewöhnt ist.

Geräumiger Kofferraum im Skoda Citigo

Bei über 30 Grad auf dem Weg an die Ostsee kommt die Klimaanlage gerade recht. Diese gibt es allerdings erst ab der Ausstattung ‚Elegance’ serienmäßig. Schade dabei ist, dass in der Mittelkonsole die Luftausströmer fehlen, sodass mein Mitfahrer hinten von der kühlen Brise nur wenig mitbekam. Zum Glück konnte er hinten die kleinen Seitenfenster ausklappen. Die automatischen Fensterheber sind eher semi gut, denn man muss den Knopf gedrückt halten, damit sie komplett aufgehen. Beim Rückwärtsfahren waren die Parksensoren besonders hilfreich, bei dem Modell waren die getönten Scheiben hinten nämlich nur schlecht zu ‚durchschauen’. Sobald man den Rückwärtsgang reingekloppt bekommen hat, was sich hin und wieder als zäh erwies, klappte das Einparken wunderbar. Der Bordcomputer lieferte alle wissenswerten Daten rund um den kleinen Stadtflitzer und ließ sich leicht bedienen. Navigationsfunktion inklusive.

Beim Verbrauch war ich wirklich überrascht. Bei den zwei neuen Dreizylinder-Benzinmotoren, die beim Citigo zur Auswahl stehen, durfte ich den Elegance 1,0 MPI mit 75 PS und einem 5-Gang-Schaltgetriebe testen. Beide Motoren verfügen über einen Hubraum von einem Liter (999 cm3) und leisten 44 kW (60 PS) (bzw. 55 kW (75 PS)). Die Emissionen betragen 95 g/km CO2. Motoren und Getriebe sind auf optimale Treibstoffeffizienz in der Stadt und im städtischen Umfeld ausgelegt. Die kleine Schüssel erreicht im Kurzstreckenverkehr schnell Betriebstemperatur und arbeitet damit äußerst wirtschaftlich. Das wirkt sich sehr positiv auf den Verbrauch aus.

Praktischer Stadtflitzer: Der Skoda Citigo

In der sparsamsten Variante Green tec mit Start-Stopp-Automatik, liegt der durchschnittliche kombinierte Verbrauch bei 4,1 Litern / 100 km. In der Stadt kam ich tatsächlich nicht über 4,7 Liter und auch auf dem längeren Fahrtweg in den Osten blieb der Verbrauchswert unter 5 Litern / 100 km. Wäre ich nicht mit Sack und Pack an die Ostsee gefahren, hätte ich in meinen 2 Testwochen gar nicht zu tanken gebraucht. Der Fahrspaß war dank der 75 PS auch nicht zu verachten. Im Gegenteil. Er war so gut, dass ich direkt in eine Foto-Falle getappt bin und das direkt am zweiten Tag. Soviel zum Thema flotter Flitzer.

Der Einstiegspreis für den jüngsten Spross der Skoda Familie liegt bei 8.890 Euro. Mit der besonders Kraftstoff sparenden Green tec-Technologie kann er schon für 9.990 Euro geordert werden. Insgesamt bietet der tschechische Automobilkonzern drei Varianten des Citigo zu einem Preis von unter 10.000 Euro an.

Fazit: Wer ein vernünftiges Stadtauto zu einem fairen Preis sucht, bei dem es egal ist, dass hier und da der Rotstift angesetzt wurde, ist mit dem Skoda Citigo gut bedient. Dank seiner kompakten Maße und der guten Übersicht ist auch das Einparken in jeder Verkehrssituation kein Problem. Selbst wenn man dem Fahrspaß etwas zu sehr frönen sollte, pendelt sich der Verbrauch bei annehmbaren Werten ein und das tut beim Tanken dann nicht so weh. Der recht günstige Preis und die qualitativ hochwertige Technik machen den Citigo zu einem praktischen und guten Begleiter im Alltag.

Fotos: Skoda

ŠKODA Yeti umfassend überarbeitet: Aus einem Yeti werden zwei

Aus einem Yeti werden zwei: Erstmals gibt es das Kompakt-SUV der Tschechen künftig in zwei Varianten – als elegant gestylten ŠKODA Yeti für die Stadt und als auf Gelände und Abenteuer getrimmten ŠKODA Yeti für Outdoor-Einsätze. In beiden Designvarianten besticht der ŠKODA Yeti mit neuer Front und neuem Heck, neuen Alu-Rädern, frischem Interieur, neuen ‚Simply Clever’-Ideen, höchster Funktionalität und erweiterten Motor-Getriebe-Kombinationen. Weltpremiere für die beiden Neuauflagen ist im September auf der IAA in Frankfurt. Ende 2013 starten beide neuen ŠKODA Yeti Varianten in den ersten Märkten.

„Der ŠKODA Yeti gehört zu den attraktivsten Kompakt-SUVs des Marktes und hat seit seiner Markteinführung vor vier Jahren unsere Absatzerwartungen weit übertroffen“, sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Mit der umfassenden Auffrischung und dem erstmaligen Angebot zweier Varianten setzen wir erneut Akzente. Wir wollen unsere hervorragende Entwicklung in dieser kräftig wachsenden Fahrzeugklasse fortsetzen. Der Yeti ist ein weiterer Eckpfeiler der Wachstumsstrategie 2018 und wird unsere internationale Position in den Märkten weiter stärken“, so Vahland.

Markante Optik – jetzt in zwei Modellvarianten

Ein besonderes Highlight ist das erstmalige Angebot zweier individueller Designlinien: ŠKODAs Kompakt-SUV gibt es jetzt in einem elegant gestylten City-Look sowie im Off-Road-Look für Ausflüge ins Gelände. Eine wesentliche Differenzierung: Front- und Heck-Elemente wie Stoßfänger, Unterfahrschutz, Seitenleisten und Türschweller sind entweder in Wagenfarbe oder – beim ŠKODA Yeti als Outdoor-Variante – in schwarzem Kunststoff gehalten.

Die neuen Fahrzeugfronten beider Varianten sind jetzt horizontal stärker betont und bestechen mit markantem Grill und neu gestalteten Scheinwerfern, erstmals optional als Bi-Xenon Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Die vorderen Nebelscheinwerfer sind jetzt gemäß der neuen SKODA Designsprache rechteckig und befinden sich nun weiter unten in den vorderen Stoßfängern.

Das neue Heck des Yeti erhält eine klare Aufteilung. Dazu gehören eine neue Form der Heckklappe mit markanten Heckleuchten im nun noch präziser ausgeformten C-Design, optional als LEDs, und gemäß der neuen ŠKODA Optik zwei kubistische Dreieckselemente und das neue ŠKODA Logo.

Erweitert wurde das Räderprogramm mit vier neu gestalteten, attraktiven Leichtmetallräder-Designs. Zudem wird die Farbpalette breiter: Neu sind die vier Metallic-Lackierungen ‚Moon-Weiß’, ‚Jungle-Grün’, ‚Metal-Grau’ und ‚Magnetic-Braun’. Letztere steht exklusiv für den Yeti L&K zur Verfügung.

Die neuen Yeti Modelle erhalten ein kräftig aufgefrischtes Interieur: durch neue 3-Speichen-Lenkräder in insgesamt sieben Varianten, neue Stoffe und Muster für die Sitzbezüge sowie neue Dekorleisten für das Armaturenbrett.

Der erste ŠKODA mit Rückfahrkamera

Der Yeti ist das erste Modell der Marke mit Optical Parking Assistant, einer optionalen Rückfahrkamera. Erstmals gibt es im ŠKODA Yeti die neueste Generation des Parklenkassistenten Automatic Parking Assistant. Mit dem neuen System parkt der Yeti rückwärts längs und quer automatisch ein und aus Längslücken automatisch aus. Ebenfalls Premiere im ŠKODA Yeti feiert das automatische Schließ- und Startsystem KESSY.

Der überarbeitete ŠKODA Yeti erhält gleich vier neue „Simply Clever“-Lösungen. Neu ist der doppelseitige Bodenbelag im Kofferraum. Außerdem gibt es eine herausnehmbare LED-Leuchte im Kofferraum, den Warnwestenhalter unter dem Fahrersitz und den Abfallbehälter in der Seitentür des Yeti.

Ein Highlight ist und bleibt das VarioFlex-Rücksitzsystem des ŠKODA Yeti. Es bietet eine einzigartige Innenraum-Variabilität. Dabei können die drei Rücksitze einzeln umgeklappt oder herausgenommen werden. Die äußeren Sitze kann man bei herausgenommenem Mittelsitz quer verschieben. Im Handumdrehen wird der Yeti vom Fünf- zum Viersitzer mit entsprechend viel Platz für die Fondpassagiere.

Dazu gibt es bewährte Features wie die umlegbare Rückenlehne des Beifahrersitzes, Klapptische an den Rückseiten der Vordersitze, diverse Ablagefächer oder praktische Flaschenhalter. Im Kofferraum wird Funktionalität groß geschrieben, unter anderem mit Verzurr-Ösen und ausklappbaren Gepäckhaken.

Der Yeti bestätigt einmal mehr sein großzügiges Platzangebot: In keinem anderen Kompakt-SUV haben die hinten sitzenden Passagiere so viel Kopffreiheit wie im ŠKODA Yeti: 1.027 Millimeter. Das Kofferraumvolumen beträgt mindestens 405 Liter. Nimmt man alle Rücksitze heraus, steigt das Volumen auf üppige 1.760 Liter.

Sieben moderne Motoren; Front- und Allradantrieb; manuelle Getriebe und DSG

Für den überarbeiteten ŠKODA Yeti stehen vier Diesel- und drei Benzinmotoren zur Wahl, alle turboaufgeladen und mit Direkteinspritzung. Das Leistungsspektrum reicht vom 1,2 TSI mit 77 kW (105 PS) bis zum 2,0 TDI mit 125 kW (170 PS). Je nach Motorisierung kommt ein Front- oder Allradantrieb mit Haldex-Kupplung der fünften Generation zum Einsatz. Als Automatikgetriebe nutzt der ŠKODA Yeti ausschließlich moderne Sechs- oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Der Yeti GreenLine mit 1,6 TDI 77 kW (105 PS) mit Frontantrieb und manuellem Getriebe begnügt sich mit einem CO2-Ausstoß von nur 119 g/km. Das entspricht einem Verbrauch von 4,6 Liter Diesel auf 100 km. Zudem gibt es insgesamt drei Green tec Varianten für die Motorisierungen 1,4 TSI 90 kW (122 PS), 2,0 TDI 103 kW (140 PS) mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe und 1,6 TDI 77 kW (105 PS) mit Siebengang-DSG. Das Green tec-Package umfasst Start-Stopp-Automatik und Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation).

Größer ist die Auswahl an Motor-/Getriebe-Kombinationen. Für den frontgetriebenen Yeti 1,6 TDI mit 77 kW (105 PS) ist nun ein automatisches Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zu bekommen.

Kompromisslos in Sachen Sicherheit

Der ŠKODA Yeti zeigt sich kompromisslos in Sachen Sicherheit. Dafür erhielt das Kompakt-SUV bereits 2009 die Bestwertung von fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest.

Die aktive Sicherheit erhöhen ESC (Electronic Stability Control) und ABS (Antiblockiersystem) mit Bremsassistent. Die Nebelscheinwerfer können optional mit Corner-Funktion ausgestattet werden. Neue Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht erhöhen auf Wunsch die Sichtbarkeit des Fahrzeugs und die Ausleuchtung der Straße bei Dunkelheit. Es gibt elektronische Assistenten fürs Berganfahren und Bergabfahren. Außerdem zu haben: die elektronische Reifendruckkontrolle.

Mit elektronisch gesteuertem Allradantrieb (Haldex-Kupplung der fünften Generation) und einer Bodenfreiheit von 180 Millimetern zeigt sich das Kompakt-SUV für jedes Terrain gewappnet. Die elektronische Differenzialsperre EDS ermöglicht ein gleichmäßiges und komfortables Anfahren auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnoberflächen.

In Sachen passive Sicherheit überzeugt der Yeti mit bis zu neun Airbags. Für die sichere Befestigung von Kindersitzen gibt es Isofix-Halterungen. Dreipunkt-Sicherheitsgurte, vorne mit Gurtstraffer und Höhenverstellung, und höhenverstellbare Kopfstützen runden das Sicherheitspaket ab.

Internationale Erfolgsgeschichte

Mit dem ŠKODA Yeti – der seinerzeit fünften ŠKODA Modellreihe – feierte der tschechische Hersteller im Jahr 2009 seine Premiere im Segment der Kompakt-SUV. Insgesamt wurden bis heute (Stand: 30. Juni 2013) rund 263.200 ŠKODA Yeti verkauft. Allein im Jahr 2012 lieferte ŠKODA rund 87.400 Yeti aus – ein Plus von 24,3 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Und in der ersten Jahreshälfte 2013 gingen bereits 41.800 Yeti* an Kunden weltweit. In Europa gehört der Yeti mit einem Marktanteil von rund fünf Prozent zu den Top 10 der meistverkauften A-Klasse-SUVs, auf dem tschechischen Heimatmarkt ist er die klare Nummer eins in diesem Segment. Dort wird der Yeti im tschechischen Werk Kvasiny gebaut, in Russland im Werk Nischni Nowgorod und zum Jahresende 2013 im chinesischen Schanghai.

Seit Marktstart hat sich der ŠKODA Yeti in die Herzen der SUV-Fans gefahren. So wurde der Yeti unter anderem zum besten Import-Geländewagen unter 30.000 Euro beim Wettbewerb ‚Auto Trophy‘ des Fachmagazins ‚Auto Zeitung‘ gewählt. Seine Qualitäten stellte das Kompakt-SUV von ŠKODA unter anderem auch beim 100.000-Kilometer-Dauertest des Fachmagazins ‚auto motor und sport‘ mit einem hervorragend Abschneiden unter Beweis. Im „schonungslosen Alltagsbetrieb“ blieb der Yeti über 100.000 Kilometer ohne nennenswerte Mängel.

Mit dem überarbeiteten Yeti in gleich zwei Varianten setzt ŠKODA die größte Modelloffensive der Unternehmensgeschichte mit Nachdruck fort. Allein im Jahr 2013 bringen die Tschechen damit acht neue oder umfassend überarbeitete Modelle auf den Markt. Bis 2018 will ŠKODA seine weltweiten Verkäufe auf mindestens 1,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr steigern.

Quelle: Skoda

Neues Sondermodell SKODA Fabia Combi Monte Carlo

Als Limousine erfreut sich der Fabia Monte Carlo* bei den SKODA Kunden bereits großer Beliebtheit. Jetzt bietet die tschechische Traditionsmarke das umfangreich ausgestattete Sondermodell auch in
einer praktischen Combi-Version an.

Die Monte Carlo-Sondermodelle sollen eine Hommage an die  112-jährige Motorsporthistorie der Marke SKODA sein.

In Anlehnung an die zahlreichen internationalen Siege im Motorsport zeichnet sich der neue Fabia Combi Monte Carlo durch sportliche Designelemente aus. Hierzu zählen beispielsweise Leichtmetall-Felgen, Spoiler, Schweller sowie Karosserieverkleidungen. Das neue Sondermodell basiert auf der Ausstattungslinie ‚Ambition‘ und bietet einen Preisvorteil von 1.480 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Zur Wahl stehen drei Benziner und drei Dieselmotorisierungen. Der SKODA Fabia Combi Monte Carlo steht ab 16.880 Euro in der Preisliste.

Ab Werk rollt das Sondermodell auf stylischen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen ‚Comet Anthrazit‘. Das serienmäßige
Sportfahrwerk senkt den Schwerpunkt des SKODA Fabia Combi Monte Carlo um rund 15 Millimeter ab und sorgt in Verbindung mit der sportlichen Dämpferabstimmung für ein noch agileres Fahrverhalten. Zu den
optischen Besonderheiten zählen unter anderem ein Dachkantenspoiler und der in ‚Black-Magic Perleffekt‘ lackierte Diffusor am Heck.

Zudem sind Dachreling und Außenspiegel in ‚Black-Magic Perleffekt‘ gehalten. Ein schwarzer Farbton verleiht auch dem Kühlergrill sowie den Front- und Nebelscheinwerfereinfassung sportliches Aussehen.

Die Serienausstattung umfasst darüber hinaus beispielsweise eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein Dreispeichen-Lederlenkrad, die Klimaanlage Climatronic und das Musiksystem Swing. Eine Pedalerie aus
Edelstahl und Sportsitze betonen den dynamischen Charakter des SKODA Fabia Combi Monte Carlo. Elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber vorn sowie
eine Zentralverriegelung runden die umfangreiche Ausstattung des neuen Sondermodells ab.

Motorisierungs- und Preisübersicht SKODA Fabia Combi Monte Carlo:

1,2 51 kW (70 PS)*: 16.880 Euro
1,2 TSI 63 kW (86 PS)*: 18.130 Euro
1,2 TSI 77 kW (105 PS)*: 19.130 Euro
1,6 TDI 55 kW (75 PS)*: 19.130 Euro
1,6 TDI 66 kW (90 PS)*: 19.930 Euro
1,6 TDI 77 kW (105 PS)*: 20.530 Euro

Der neue Octavia Kombi – Alle Fakten

Mit dem neuen ŠKODA Octavia Combi setzt ŠKODA seine Modelloffensive fort. Wenige Wochen nach dem Start der Octavia Limousine konnte die dritte Octavia Combi Generation ihre Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon feiern. Seit Mai 2013 läuft der Verkauf in Europa. ŠKODA präsentierte zudem auch den neuen Octavia Combi 4×4 mit weiterentwickeltem Allradantrieb mit einer Haldex-5-Kupplung der neuesten Generation.

„Der ŠKODA Octavia ist das Herzstück der Marke und unser mit Abstand meistverkauftes Modell“, sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Der Combi hat an dem Erfolg des Octavia einen großen Anteil“, so Winfried Vahland.

Der neue ŠKODA Octavia Combi ist in seinen Abmessungen deutlich gewachsen und überzeugt mit bestem Preis-/Wert-Verhältnis. Dafür stehen ein überragendes Raumangebot, noch mehr Funktionalität, sparsamer Verbrauch, innovative Sicherheits- und Komfortsysteme, viele ‚Simply Clever‘-Ideen und dynamisches Design. Dazu ist das Auto um bis zu 102 kg leichter geworden als das Vorgängermodell.

Der neue ŠKODA Octavia Combi ist nicht nur geräumig und funktional, er sieht auch gut aus. ŠKODA Chefdesigner Jozef Kabaň und sein Team haben das Auto von Kopf bis Fuß neu gestaltet. Nie zuvor kam ein ŠKODA Octavia Combi so dynamisch und zugleich so zeitlos-elegant, markant, wertig und souverän auf die Straße wie die dritte Generation des Bestsellers. „Mit dem ŠKODA Octavia Combi bieten wir Platz in seiner schönsten Form“, sagt Winfried Vahland.

Ein Drittel aller in den vergangenen 16 Jahren verkauften ŠKODA Octavia gehen auf das Konto der Kombi-Variante. Mit 124.500 ausgelieferten Fahrzeugen lag der ŠKODA Octavia Combi im Jahr 2012 auf Platz drei der weltweiten ŠKODA Verkaufsrangliste hinter der ŠKODA Octavia Limousine und dem ŠKODA Fabia. In Deutschland war der ŠKODA Octavia Combi 2012 das meistverkaufte Importauto, in der Schweiz die Nummer eins unter den Kombis.

Vor diesem Hintergrund will ŠKODA mit dem neuen Octavia Combi gerade auch in Westeuropa weiter zulegen und den Marktanteil der Marke ausbauen. 2012 lag dieser Marktanteil in Westeuropa bei über drei Prozent, in Deutschland waren es 4,3 Prozent.

„Der Octavia Combi ist ein fantastisches Auto. Er wird unsere heutigen Kunden begeistern und spricht auch neue Kunden an“, sagt Werner Eichhorn, ŠKODA Vorstand für Vertrieb und Marketing. Dabei sieht Eichhorn das neue Modell als „attraktiv für Privat- und Firmenkunden gleichermaßen“.

Ein wahrer Lademeister

Der neue ŠKODA Octavia Combi ist deutlich größer als sein Vorgänger und bietet großzügige Platzverhältnisse für fünf Passagiere und ihr Gepäck. Das Auto ist mit fast 4,66 Metern 90 mm länger und mit über 1,81 Metern (ohne Außenspiegel) 45 mm breiter als sein Vorgänger. Gleichzeitig wuchs der Radstand des Combi um 108 mm. Die Folge: „Gardemaße“ in Sachen Platz und Raum. Wie die Limousine begeistert auch die Kombi-Version des neuen ŠKODA Octavia durch Raum-Bestwerte im Segment. In einigen Werten bietet der Combi sogar noch mehr Platz als die bereits äußerst geräumige Octavia Limousine.

Kein Fahrzeug des Kompaktsegments bietet einen längeren Innenraum und mehr Kniefreiheit im Fond. Die Innenraumlänge des neuen ŠKODA Octavia Combi legte gegenüber dem Vorgänger um 33 mm auf 1.782 mm zu. Die Bein-Freiheit im Fond wuchs um 26 mm auf jetzt 73 mm. Zudem gibt es jetzt noch mehr Kopf-Freiheit vorne und hinten (vorn: 983 mm statt bisher 981 mm; hinten: 995 mm statt bisher 984 mm). Deutlich gewachsen ist auch die Ellenbogenbreite: vorne auf 1.454 mm um plus 39 mm, hinten auf 1.449 mm, plus 26 mm. Ebenso wurde der Schulterraum des Combi deutlich optimiert, vorne auf 1.398 mm um plus 19 mm, hinten auf 1.378 mm, ein Plus von 4 mm.

Eine Klassen-Bestmarke stellt der Kofferraum des neuen ŠKODA Octavia Combi auf: Das Kofferraum-Volumen legte gegenüber dem Vorgänger-Combi um fünf Liter auf 610 Liter zu. Das sind 20 Liter mehr als in der Octavia Limousine. Klappt man die Rücksitzbank um, erhöht sich das Ladevolumen des Combi sogar auf 1.740 Liter (bislang: 1.655 Liter). Die Rücksitzlehne lässt sich dabei bequem per Knopfdruck vom Kofferraum aus umlegen. Bei umgelegtem Beifahrersitz können sogar bis zu 2,92 Meter lange Gegenstände transportiert werden.

Die Heckklappe des neuen ŠKODA Octavia Combi schwingt weit auf und macht das Beladen äußerst bequem: Die Kofferraumöffnung erreicht in der Höhe stolze 1.070 mm – ein Zuwachs im Vergleich zum Vorgänger von 9 mm. Auch in der Breite öffnet der Kofferraum nun maximal 1.070 mm (Octavia Combi II: 1.061 mm). Die Ladekante ist nur 631 mm hoch, 6 mm niedriger als bisher.

‚Simply Clever‘ durch und durch

Hinzu kommen zahlreiche ‚Simply Clever’ Details. So gibt es im ŠKODA Octavia Combi einen variablen doppelten Ladeboden im Kofferraum. Mit Hilfe dieses beweglichen Zwischenbodens kann der Kofferraum in verschiedene Höhen und Bereiche eingeteilt werden und bietet sehr variable Transportmöglichkeiten. Neu ist die Multifunktionsablage unter der Kofferraumabdeckung. Sie bietet Platz für Gegenstände, die ansonsten kreuz und quer im Kofferraum verteilt liegen würden.

Die Kofferraumabdeckung kann man abnehmen und unter dem Doppelboden verstauen. Die Rückenlehne der Rücksitzbank kann im Verhältnis 60:40 umgeklappt werden. Eine optionale Gepäcknetztrennwand verhindert, dass sich Gegenstände nach vorne bewegen. Die Gepäcknetztrennwand kann auch bei umgeklappten Rücksitzen benutzt werden.

Serienmäßig finden sich im Kofferraum vier Klapphaken zum Aufhängen von Einkaufstaschen. Zwei Kofferraumleuchten sorgen für angemessene Beleuchtung, eine 12-V-Steckdose für praktische Stromversorgung, zum Beispiel für eine Kühltasche.

Erstmals gibt es im ŠKODA Octavia Combi einen doppelseitigen Bodenbelag im Kofferraum: Bei normalen Einsätzen sorgt ein hochwertiger Teppichbelag für Komfort und ansprechende Optik. Für den Transport dreckiger Wanderschuhe, von Topfpflanzen oder etwa nassen Skistiefeln wird die Kofferraum-Wendematte einfach umgedreht: Oben liegt dann eine schmutz- und wasserabweisende Fläche. Neu ist auch das sogenannte Cargo-Befestigungselement. Mit diesem können beispielsweise Kartons und Kisten sicher im Kofferraum fixiert werden.

Im Innenraum hat auch der neue ŠKODA Octavia Combi alle cleveren Features, die man bereits aus der neuen Limousine kennt: Ein Universalhalter für externe Multimediageräte im Cupholder der Mittelkonsole schafft Platz für Mobiltelefon oder iPod. Für die Ablagefächer in den Türen gibt es Abfallbehälter. Kein Mangel herrscht zudem an Flaschenhaltern. Bis zu acht Flaschen können in eigens dafür vorgesehene Halter gestellt werden. In der Tankklappe des neuen Octavia befindet sich serienmäßig ein Eiskratzer. Die Warnweste findet sich in einem speziellen Halter sofort greifbar unter dem Fahrersitz. Für beides entfällt mühseliges Suchen im Wageninneren.

Dynamisches und funktionales Design

Hohe Funktionalität verbindet der neue ŠKODA Octavia Combi mit dynamischer Eleganz. Das Design besticht mit Klarheit, Präzision und perfekten Proportionen – von Bug bis Heck. Während die Frontansicht identisch mit der Front der Octavia Limousine ist, unterscheiden sich die Seitenansicht und das Heck. Dynamik pur vermittelt die Seitenansicht. Linien, Flächen, Fenstergrafik und Proportionen harmonieren perfekt. Der im Vergleich zum Vorgängermodell um fast elf cm längere Radstand (2.686 mm vs. 2.578 mm) unterstreicht die kraftvollen Proportionen des neuen Modells. Ebenso der auf 886 mm verkürzte Überhang vorne (Octavia II: 915 mm). Die Gesamtlänge des neuen Octavia Combi beträgt 4.659 mm. Damit ist die dritte Generation 90 mm länger als das Vorgängermodell. Länge und Breite des Combi sind identisch mit den Maßen der Octavia Limousine. Mit 1.465 mm ist der Octavia Combi 4 mm höher als die Limousine.

Der neue ŠKODA Octavia Combi wirkt von der Seite klar und prägnant: Eine dynamisch-fließende Silhouette von der Front- bis zur Heckscheibe, ohne unnötige Knicke oder überflüssige Linien. Die geschlossene, scharf geschnittene Seitengrafik wird durch die hohe Tornadolinie markant betont. Die Dachlinie fällt sanft nach hinten ab, die Rückleuchten reichen weit in den seitlichen Heckbereich hinein und schließen direkt an der Tornadolinie an.

Klar, präzise und aufgeräumt ist auch das Heck: Das neue ŠKODA Markenlogo ist zentral auf der Heckklappe positioniert. Links davon steht der Namensschriftzug ŠKODA, rechts die Modell-Bezeichnung Octavia. Auf den ersten Blick als ŠKODA erkennbar ist der neue ŠKODA Octavia Combi durch die die C-förmigen Rückleuchten sowie die charakteristischen Dreieckselemente in der Heckklappe. Wie die Limousine hat auch der ŠKODA Octavia Combi in jeder Rückleuchte erstmals je zwei C-förmige Streifen, um die grafische Wirkung zu verstärken.

Sicherheit auf höchstem Niveau

Der neue ŠKODA Octavia Combi überzeugt durch sein hohes Sicherheitsniveau. Zu den neu entwickelten aktiven Sicherheitssystemen des ŠKODA Octavia Combi zählen Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion, Spurhalteassistent (Lane Assistant), die Multikollisionsbremse mit automatischem Bremseingriff bei Unfall, Proaktiver Insassenschutz zur Absicherung des Fahrzeugs in Unfallsituationen oder die Müdigkeitserkennung. Diese Systeme helfen, Unfälle zu vermeiden oder deren Folgen für Passagiere und andere Verkehrsteilnehmer abzumildern.

Im Falle eines Unfalls sorgt ein umfassendes Paket an passiven Sicherheitselementen für den bestmöglichen Schutz von Fahrer und Insassen. Reaktiv schützen bis zu neun Airbags im fein justierten Zusammenwirken mit 3-Punkt-Sicherheitsgurten die Insassen vor Verletzungen. Erstmals kommen im ŠKODA Octavia Combi ein Fahrer-Knieairbag (serienmäßig in EU-Ländern) und hintere Seitenairbags zum Einsatz. Darüber hinaus sorgen das präzise Fahrwerk, der lange Radstand und die feste und leichte Karosseriestruktur für ein überaus stabiles Fahrverhalten des jüngsten ŠKODA Modells.

Verbrauchsarme Motoren: CO2-Ausstoß ab 87 g/km

Die neu entwickelten Motoren des neuen ŠKODA Octavia Combi sind um bis zu maximal 17 Prozent verbrauchsärmer als die Vorgängergeneration. Das Motorenangebot umfasst vier Benzin- und vier Dieselmotoren, darunter auch eine verbrauchsarme GreenLine-Version (voraussichtlich ab Ende 2013) mit einem CO2-Ausstoß von nur 87g/km.

Die breite Motorenpalette reicht vom 1,2 TSI 63 kW (86 PS)* bis zur Topmotorisierung, dem 1,8 TSI mit 132 kW (180 PS)* Leistung. Bis auf die Basisversionen sind in den EU-Ländern alle Motoren mit Start-Stopp-System und Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) ausgestattet. Die verbrauchsarme GreenLine*-Version – ein 1,6 TDI mit 81 kW (110 PS) Leistung – verbraucht nur 3,3 Liter Diesel auf 100 km. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 87 g/km. Zudem plant ŠKODA auch für den Octavia Combi eine Erdgas-Variante.

Allradantrieb der neuesten Generation (Haldex-5-Kupplung)

Drei Aggregate (1,8 TSI 132 kW (180 PS), 1,6 TDI 77 kW (105 PS)* und 2,0 TDI 110 kW (150 PS)*) wird es auch mit dem neu entwickelten Allradantrieb geben, mit dem der ŠKODA Octavia Combi 4×4 vorfährt. Der Allradantrieb arbeitet auf Basis einer weiterentwickelten Haldex-Kupplung der fünften Generation.

Im Vergleich zum bislang im Octavia eingesetzten System ist die Haldex-5-Kupplung 1,4 kg leichter. Sie kommt ohne Druckspeicher aus und reagiert innerhalb von Millisekunden auf alle denkbaren Antriebseinflüsse. Das verbessert die aktive Sicherheit und die Fahrdynamik des Fahrzeugs. In normalen Fahrsituationen erfolgt der Antrieb über die Vorderachse. Sobald mehr Drehmoment erforderlich ist oder die Räder mehr Grip brauchen, werden die Hinterräder stufenlos zugeschaltet. Wenn nötig, erfolgen dann bis zu nahezu 100 Prozent der Antriebsleistung über die Hinterräder.

Innovative Komfortsysteme

Kaum Wünsche offen bleiben in punkto Komfort – dank zahlreicher elektronischer Komfortsysteme. Neue Funktionen, die man bislang nur von höherklassigen Fahrzeugen kennt. Technik, die Mobilität sicherer und komfortabler macht.

Der neue ŠKODA Octavia Combi hat einen adaptiven Abstandsassistenten (ACC), der den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält. Ein neuer Fernlichtassistent ermöglicht ein automatisches Zu- sowie Abschalten des Fernlichts und verbessert so Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Der Parklenkassistent unterstützt das Ein- und Ausparken des neuen Octavia – vertikal und in Längsrichtung. Die Verkehrszeichenerkennung im Fahrerassistenzpaket Traveller zeigt Verkehrsschilder an. Mit der Fahrprofilauswahl (Driving Mode Selection) kann der Fahrer per Knopfdruck bestimmte Fahreigenschaften des Fahrzeugs einstellen.

Auch das Elektrische Panorama-Ausstell- und Schiebedach ist für den neuen ŠKODA Octavia Combi erhältlich. Es besteht beim Combi aus zwei Teilen: Der vordere Teil kann per Elektromotor ausgestellt und verschoben werden. Der hintere Teil des Panoramadachs ist fest. Das gesamte Dachmodul besteht aus getöntem, wärmedämmendem Glas und ist 1.362 × 870 mm groß. Das Glas reflektiert 95 Prozent der einfallenden Wärme und 93 Prozent des Lichts.

Die Heckklappe des neuen ŠKODA Octavia Combi kann elektrisch geöffnet und geschlossen werden (Option). Der neue Octavia Combi verfügt zudem über das automatische Schließ- und Startsystem KESSY (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System).

Modernes Infotainment mit bis zu 8 Zoll großem Touchscreen

Der neue ŠKODA Octavia Combi begeistert mit einer komplett neu entwickelten Generation von Radio- und Radio-Navigationssystemen. Wie auch in der Octavia Limousine arbeiten in den höheren Systemen (Bolero, Amundsen und Columbus) Touch Displays mit Näherungs-Sensorik. Hörgenuss pur bietet das neue, für den Passagierraum schalloptimierte CANTON Soundsystem.

Markteinführung: Mai 2013

In Deutschland erfolgt die Markteinführung des neuen Octavia Combi am 25. Mai 2013. Bereits seit Bestellstart sind alle Benzinmotoren verfügbar. Der Diesel-Einstiegsmotor 1,6 TDI mit 66 kW (90 PS) wird in Deutschland voraussichtlich auch ab Mai 2013 bestellbar sein. Die GreenLine-Version folgt gegen Ende des Jahres. Die RS-Variante des Octavia Combi feiert im Juli 2013 Weltpremiere beim ‚Goodwood Festival of Speed‘. Zudem ist auch eine Erdgas-Version den Octavia Combi in Planung.

Der Octavia Combi ist in Deutschland bereits ab 16.640 Euro bestellbar.

Motoren Benzin (EU 5):
› 1,2 TSI 63 kW (86 PS) (5-Gang manuell)
› 1,2 TSI 77 kW (105 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG**)
› 1,4 TSI 103 kW (140 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG***)
› 1,8 TSI 132 kW (180 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-DSG

Motoren Diesel (EU 5):
› 1,6 TDI 66 kW (90 PS) (5-Gang manuell) (ab Mai 2013)
› 1,6 TDI 77 kW (105 PS) Green tec (5-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell
› 1,6 TDI 81 kW (110 PS) GreenLine (6-Gang manuell) (ab Ende 2013)
› 2,0 TDI 110 kW (150 PS) Green tec (6-Gang manuell und 6-Gang DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell

** 7-Gang-DSG ab drittem Quartal 2013
*** 7-Gang-DSG ab Mai 2013
**** 4×4 ab Mai 2013; 1,6 TDI 77 kW (105 PS) 4×4 folgt später

Škoda Rapid – Der RBB Antenne Brandenburg Radiobeitrag

Im letzten Jahr kam der Škoda Rapid heraus. Meinen Artikel zu diesem Fahrzeug kann man hier im Blog finden und wenn es die Zeit zulässt, dann schreibe ich die Tage noch etwas über diesen neuen „Nicht-Kombi“, den Škoda Rapid Spaceback.

Die Testfahrt mit dem damals vollständig neuen Rapid führte mich von Wien nach Bratislava und später bei der nationalen Präsentation in Deutschland, sogar vor das Radio-Mikrofon. „Ob ich ein paar Sätze zum neuen Rapid“ sagen könnte? Klar. Reden kann ich 😉

Aus den Augen, aus dem Sinn. Ich hatte ganz vergessen zu fragen, wo und wann das ganze ausgestrahlt wird. Und so verging die Zeit – bis ich vor kurzem bei einem anderen Event den verantwortlichen Redakteur für diesen Radio-Beiträge traf.

Intensive Verhandlungen und die Bestechung mit einem McCafé haben geholfen, ich bin heute im Besitz des Interviews ;).

skoda-rapid Quelle: RBB Antenne Brandenburg 

 

Nun – mein Name ist nicht Hamberger und aus den 5 Minuten wurden 15 Sekunden, aber bitte – für 15 Sekunden Radio-Ruhm tun andere, doch ganz andere Dinge 😉

 

 

Skoda Big Screen – Einen Octavia gewinnen

Raum in seiner schönsten Form, so beschreibt Škoda selbst den neuesten Octavia Kombi. Ich selbst konnte mir bereits einen Eindruck vom Octavia Kombi machen und war überzeugt vom gesamten Fahrzeug.

An einem der hektischsten und überfülltesten Orte der Welt hat Skoda ein ganz besonderes Event gefeiert. Auf einer virtuellen Leinwand flogen virtuelle zum Bsp. Luftballone und jeder der mitgespielte konnte einen neuen Škoda Octavia gewinnen.

Auf dem angehängten Video sieht es auf jeden Fall so aus, als hätten die Mitspieler viel Spaß dabei gehabt, die virtuellen Luftballons in den Kofferraum des neuen Octavia zu packen.

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Skoda Octavia Kombi

Der packt was weg!

Der neue Kombi im Fahrbericht – Škoda Octavia 1.8 TSI & 1.6 TDI

Zunächst fällt auf, der Octavia Kombi fällt nicht auf. Vor allem von schräg hinten ist der vollständig neue Octavia kaum als neues Auto zu erkennen. Bei Škoda wird die Designsprache nur mit leichter Hand weiter entwickelt, so wie es auch im Rest des Konzerns gerne gemacht wird. Evolution anstelle von Revolution. Hier eine kleine Bügelfalte, dort eine neue Lichtkante – der Octavia veränderte sich nur vorsichtig.

Octavia Kombi von der Seite

Evolutions-Kombination

Den alten Octavia Kombi zu verbessern ist eine denkbar schwere Aufgabe gewesen. War der Tscheche auf der Golf-Plattform doch bereits ein Musterknabe in Sachen Verarbeitung, Platz und vor allem Verkaufszahlen. Der Fortschritt gegenüber dem Vorgänger fällt dennoch enorm aus. Zu verdanken hat man dies unter anderem der neuen Plattform-Technik im Konzern. Der neue Octavia Kombi basiert, wie der normale Octavia, auf dem neuen „Modularen Querbaukasten (MQB)“ des VW-Konzerns und teilt sich viele Gleichteile mit der siebten Golf-Generation. Nur alles eine Nummer „geräumiger“.

Škoda bleibt dabei: Autos müssen clever sein.

Im Falle des Octavia Kombi bedeutet diese cleverness, dem Kunden ein Maximum an Stauraum und Platz für  die Erfüllung seiner Wünsche zur Verfügung zu stellen und das eine oder andere Gadget umzusetzen. Mit einem Radstand der im Gegensatz zum Vorgänger um 11(!) Zentimeter gewachsen ist, bietet der Octavia Kombi mehr Platz im Innenraum, als alle anderen Kompaktwagen-Mitbewerber.  So könnte der Knieraum für die zweite Reihe auch als Ballsaal durchgehen. Ein fürstlicheres Platzangebot bietet in diesem Segment niemand. War der Kofferraum bislang bereits groß, so bietet der neue auch hier noch einmal mehr! Praktisch ist die große Laderaumöffnung (1×1 Meter), durch die man den großen Laderaum bequem unter hoch aufklappenden Heckluke stehend, beladen kann.

simply clever Gadgets: (Beispiele)

  1. Eis-Schaber im Tankdeckel
  2. Wendematte
  3. Beweglicher Zwischenboden im Laderraum
  4. Kofferraum mit vier Einkaufstüten Klapphaken und einer 12V-Buchse
  5. Warnwestenfach unter dem Fahrersitz

Octavia die Kofferraumluke

Fahreindrücke

Souverän im 1.8 TSI DSG

Der 1.8 Liter Benziner mit Turboaufladung und Direkteinspritzung leistet knackige 180 PS und ist ab der Ambition-Ausstattungslinie zusammen mit dem 7-Gang DSG-Getriebe ab 26.640 € erhältlich. Und wieder einmal überzeugt die sämige Kombination aus gefühlvoll und dennoch zackig agierendem Doppelkupplungsgetriebe und einem betont laufruhigen aber kraftvollen Turbo-Benziner. Mit den 250 Nm ist dieser 1.8 TSI nicht der Kraftmeier im Motorenprogramm, dank eines breit nutzbaren Drehzahlbandes (die 250 NM liegen von 1.250 bis 5.000 Umdrehungen an) jedoch ein Triebwerk mit guten Manieren. Es macht Spaß den TSI durch die Lande zu bewegen – kultiviert erinnert der 1.8 Turbo vielmehr an einen kraftvollen Saugmotor mit deutlich mehr Hubraum.

Das Fahrwerk des Combi ist ebenso gekonnt abgestimmt wie in der Limousine, nur die Hinterachse scheint ein wenig steif über Frostaufbrüche und ähnliches zu poltern. Vermutlich ändert sich dies jedoch mit jedem Kilogramm Zuladung. Und dafür ist der Octavia Combi einfach gebaut. Mit vier Erwachsenen und Gepäck in den Urlaub. Bereits die erste Ausfahrt rund um den Chiemsee konnte dieses souveräne Reisegefühl des neuen Tschechen-Kombis vermitteln.

Sparsam im  1.6 TDI DSG

Der 1.6 TDI mit 105 PS ist der Einstieg in die Dieselwelt des Tschechen. Die 250 Nm des kleinen Diesel stehen über ein breit nutzbares Drehzahlband zur Verfügung und im Prinzip reicht der kleine Diesel für alle Aufgaben im Alltag. Zudem lässt er sich bereits auch mit dem 4×4-System kombinieren und ist sowohl als Handschalter, als auch als DSG verfügbar. Die sparsamste Dieselvariante ist jedoch der 110 PS starke 1.6 GreenLine TDI – mit einem NEFZ-Verbrauch von nur 3.3 Liter auf 100 Kilometer! In der Ambition Ausstattung kostet der Basis-Diesel zusammen mit dem empfehlenswerten DSG-Getriebe 24.940 €

Lademeister aus Tschechien

Traktion jederzeit mit dem 4×4

Der Octavia 4×4 profitiert vom Konzernbaukasten und darf sich mit dem aktuellen Haldex-System der fünften Generation schmücken. Leichter und noch flinker in seinen Reaktionen sorgt es für einen wartungsfreien und selbst regelnden Allradantrieb. Die Differential-Sperren bei durchdrehenden Rädern werden über einen Bremseneingriff am jeweiligen Rad simuliert – hier stehe ich persönlich auf andere Lösungen, für den Einsatzzweck des Octavia dürfte diese Variante jedoch völlig ausreichend sein. Die Bodenfreihheit lässt noch Platz für eine kommende „Scout-Variante“.

Den Allradantrieb gibt es derzeit in Verbindung mit drei Motorisierungen. Für den 1.8 TSI mit 180 PS und 6-Gang DSG-Doppelkupplungsgetriebe, für den 1.6 TDI mit 105 PS und den 2.0 TDI mit 150. Die beiden Diesel kommen dann jeweils mit dem manuellen Sechsganggetriebe. Škoda setzt beim Octavia 4×4 auf die variable Allradtechnik mit einer Haldex-Kupplung der fünften Generation. Im Alltag geht die Kraft üblicherweise über die Vorderachse auf die Straße, erst bei Schlupf wandern bis zu 100% der Kraft auf die Hinterachse. In der fünften Generation des Allradantriebssystemes passiert dies binnen Millisekunden. Zudem wurde der Allradantrieb 1.4 kg leichter.

Skoda Octavia zweite sitzreihe - platz ohne ende

Was muss noch erwähnt werden?

Nicht nur der Allradantrieb wurde leichter. Der ganze Octavia Kombi hat bis zu 105 Kilogramm abgespeckt und das, obwohl er in allen Belangen deutlich mehr bietet als sein Vorgänger.

 

Darin ist der neue Octavia Kombi besonders gut:

„Platz in seiner schönsten Form“ – so beschreibt der Chef von Skoda Deutschland, Winfried Vahland, den neuen Octavia Kombi und ich kann ihm in diesem Punkt schon einmal beipflichten. Die Formensprache der Tschechen wird derzeit mit jedem aktuellen Modell noch ein Ticken besser. Fast kann man in diesem zeitlosen Design, die Klassiker von morgen erkennen. Doch besonders erfreulich ist für mich: Der Octavia bietet viel praktisches Auto, zu einem fairen Preis. Platz, Verarbeitung und Materialwahl sind für dieses Segment erfreulich gut gelungen.

Das können andere besser:

Noch fehlen alternative Antriebe. Ich vermisse vor allem einen cleveren Hybriden, noch besser; einen Plugin-Hybriden. Mit ein wenig mehr „green Technologie“ würden die Tschechen in diesem Segment  vom Favoriten-Schreck zum Favoriten erwachsen.

Zudem fehlt mir in der durchaus umfangreichen Aufpreisliste, eine elektrisch bedienbare Heckklappe, im besten Fall auch gleich mit der möglichen Bedienung per „Fußtritt“ unter die hintere Stoßstange, so wie das beim Passat Kombi und Audi A4 erhältlich ist.

 

Mein Fazit:

Ein Auto für Pragmatiker mit dem Sinn für gutes Design – Handwerker – oder einfach nur, für die ganze Familie. Die letzten neuen Modelle der Tschechen waren in meinen Augen bereits Volltreffer. Der neue Octavia Kombi macht hier keine Ausnahme und mir ist bereits heute klar: Dieser Familien-Kombi wird besonders erfolgreich werden. Ich kenne in diesem Segment kein anderes Fahrzeug mit einem derart überzeugenden Gesamtpackage. Vom Handwerkerkombi zum Streber-Vielzweckfahrzeug. Dazu eine Prise „Cleverness“ …

Und wer den neuen Octavia auch mal von vorne sehen will – der klickt in meinen Artikel über die Vorstellung der Limousine! 

Verfügbare Motoren und Getriebe zum Start:

Motoren Benzin (EU 5): 
› 1,2 TSI 63 kW (86 PS) (5-Gang manuell)
› 1,2 TSI 77 kW (105 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG**)
› 1,4 TSI 103 kW (140 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG***)
› 1,8 TSI 132 kW (180 PS) Green tec (6-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-DSG

Motoren Diesel (EU 5): 
› 1,6 TDI 66 kW (90 PS) (5-Gang manuell) (ab Mai 2013)
› 1,6 TDI 77 kW (105 PS) Green tec (5-Gang manuell und 7-Gang-DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell
› 1,6 TDI 81 kW (110 PS) GreenLine (6-Gang manuell) (ab Ende 2013)
› 2,0 TDI 110 kW (150 PS) Green tec (6-Gang manuell und 6-Gang DSG); 4×4**** mit 6-Gang-manuell r 4×4

 

Im zweiten Teil lesen Sie mehr über die Gadgets und die Preisliste des neuen Octavia – dran bleiben .. Verkaufsstart ist am 25. Mai!

Der neue Octavia – demnächst als Kombi erhältlich!

Mit dem neuen Octavia präsentiert sich die Volkswagen-Tochter Škoda von einer neuen Seite. Dabei beziehe ich mich jedoch nicht auf die neue Länge des Octavia, die um fast 40 Zentimeter zugelegt hat und aus der ehemaligen Golf-Fließheck-Variante eine veritable Limousine werden ließ, sondern eher auf die neu ausgeformten Stärken der Tschechen – und weil der Octavia auch auf dem MQB basiert, gibt es bald auch einen Kombi, so wie bei der großen Konzernmutter.

„Wie ein VW Golf“ – Nur größer und günstiger.

Vom alten Marken-Bild der ehedem einfach nur günstigen Volkswagen-Replik aus der Tschechei ist schon seit dem Erscheinen des neuen Rapid nicht mehr viel übrig. Die Marke Škoda entwickelt sich blendend zu einer vollwertigen Alternative im eigenen Volkswagen-Haus. Clevere Autos mit viel Platz und einem echten Preisvorteil. Der neue Octavia macht hier keine Ausnahme.

Mit einem Einstiegspreis von 15.990 € bietet er den Platz einer Mittelklasse-Limousine im Segment der Kompaktwagen. Von billigem Innenraum und alter Technik dennoch keine Spur. Bereits die Basis-Motorisierung ist ein aktueller Turbo-Benzindirekteinspritzer-Motor mit 1.2 Liter Hubraum und 86 PS. Gespart wurde hier nur an der Zahl der Gänge für das Getriebe. Die Basis muss mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe auskommen.

Der Octavia ist eine Fließheck-Limousine mit großer Heckladeluke und einem Stauraum dahinter von bis zu 1.580 Liter. Er bleibt damit die biedere Limousinen-Version für Autofahrer, die eigentlich einen Kombi benötigen, aber dennoch lieber zur Stufe im Heck greifen.

Simply clever – der Markenclaim der Tschechen beschreibt auch die Tatsache, den Innenraum nicht billig wirken zu lassen. Es ist enorm viel Volkswagen-Premium-Qualität in den neuen Octavia eingezogen, auch wenn die Fensterheber-Schalter ohne zusätzlichen Chromrand auskommen müssen. Das lässt sich ebenso verschmerzen wie die Tatsache, dass man an den weniger oft im Blickfeld liegenden Stellen schnell einmal mit der Hand über hartes Plastik fährt.

Clever und absolut nicht billig: Der neue Octavia kann mit der vollständigen Armada an zeitgemäßen Sicherheits-Features geordert werden: Vom Radargestützten Tempomaten über einen aktiven Spurhalte-Assistenten, zur Verkehrsschild-Erkennung bis hin zum City-Notbrems-Assistenten. Und auch Assistenten für Einpark-Muffel sind sofort verfügbar: Sowohl quer- als auch längs lässt es sich automatisch einparken, macht der Neuwagen-Käufer nur den Haken an der richtigen Stelle in der Aufpreisliste.

Und demnächst dann auch als Kombi, den Fahrbericht wird es natürlich hier im Blog geben!

Škoda Spezial – Einfach clever

skoda citigo im fahrbericht

Citigo

Der Citigo ist der Bruder des Volkswagen up! und der Einstieg in die Markenwelt von Škoda Auto Deutschland. Der kleine Fünftürer überzeugt durch Platz trotz geringer Länge. Zum Fahrbericht klicken

skoda Rapid vorstellung

Rapid

Basierend auf der Polo-Plattform des VW-Konzerns ist der Rapid die vermutlich cleverste Möglichkeit, besonders viel Auto zu einem günstigen Kurs zu bekommen. Platz und clevere Ideen. Zur Vorstellung klicken.

interview karl neuhold

Interview

Was macht das Design des Škoda Rapid eigentlich aus? Der verantwortliche Designer für den Rapid, Karl Neuhold im Interview mit mir. Das ganze fand im Rahmen der Präsentation des Rapid statt. Zum Interview.

Simply clever – Škoda Automobile

270px-Skoda-Logo.svg1895 als „Laurin & Klement“ gegründet, gehört der Automobilhersteller aus Tschechien zu den ältesten Automobil-Herstellern der Welt. Seit 1991 gehören die Tschechen zum dt. Volkswagen-Konzern und produzieren Fahrzeuge mit, die mit dem Marken-Claim: „simply clever“ zu den besonders preiswerten Automobilen gezählt werden wollen. Nicht billig, sondern wertig – aber im Preis sensibler als Premium-Hersteller. Dabei steckt unter dem Blech der Tschechen die hochwertige Technik des Volkswagen-Konzerns. Am 8. Februar feierte Škoda die Produktion des 15. Millionsten Fahrzeuges – ein guter Zeitpunkt, ein kleines Škoda Spezial in meinem Blog aufzulegen!

Hierzu eine Auswahl an Artikeln und Geschichten über die Modelle aus Mlada Boleslav.  Präsentiert in Zusammenarbeit mit meinem Partner „carneoo“.

namibia erleben mit skoda

Namibia im Yeti

Die Reise mit dem Škoda Yeti durch die Wüsten von Namibia gehören zu meinen großartigsten Erlebnissen als Automobil-Blogger. Das ein kompakter SUV wie der der Yeti – in der Namib-Wüste zurecht kommt – dass war ein besonderes Erlebnis. Zum Artikel über die Afrika-Reise mit Škoda.

Skoda superb Combi im Fahrbericht

Superb TDI 4×4 Combi

Noch in diesem Jahr wird der große Škoda ein Facelift erhalten und damit in die zweite Hälfte seiner Modell-Karriere gehen. Kaum ein Fahrzeug in dieser Preisklasse vereint „Raumgefühl“, Eleganz und Preiswürdigkeit so gut, wie der große Škoda. Zum Fahrbericht des Superb Diesel Combi.

skoda octavia fahrbericht vorstellung

Octavia

Basierend auf der neuen Konzernplattform MQB ist der Octavia der Tschechische Bruder des Volkswagen Golf. Mit mehr Platz und einem besseren Preis- Leistungsverhältnis macht er es seinem Konzernbruder jedoch vor allem in der neuen Generation noch schwerer! Zur Vorstellung des Octavia

Mit dem Citigo durch Hamburg

City-Tour

Die Fahrvorstellung des Škoda Citigo führte mich durch die Hanse-Metropole Hamburg. Der Kleinstwagen der Tschechen fühlt sich in der großen Stadt so richtig pudelwohl. Einen Fahrbericht über den wendigen Citigo und meine Fahrt durch Hamburg findet man hier. Zur Citigo-Stadtrundfahrt

skoda fabia rs im fahrbericht

Fabia RS

Mit dem Škoda Fabia RS haben die Tschechen ein extrem heißes Eisen im Feuer, wenn es um die Klasse der „Hot Hatchbacks“ geht. Sebastian Bauer von passion:driving hatte sich den potenten Kleinwagen einmal genauer angeschaut.  Sein Fahrbericht findet sich nach diesem „klick“ … 

 

Update:

Škoda Octavia Scout gefahren

Octavia scout 4x4 gefahren

Octavia Scout

Mit dem neuen Scout platziert Škoda den Octavia Combi im Segment der Crossover. Permanenter Allradantrieb, ein kräftiger Diesel und das Doppelkupplungsgetriebe DSG machen den modischen Tschechen zur automobilen Vielzweck-Lösung! Fahrbericht zum Octavia Scout.

 

Škoda Octavia – Die Gelegenheit ist günstig.

Mit dem neuen Octavia präsentiert sich die Volkswagen-Tochter Škoda von einer neuen Seite. Dabei beziehe ich mich jedoch nicht auf die neue Länge des Octavia, die um fast 40 Zentimeter zugelegt hat und aus der ehemaligen Golf-Fließheck-Variante eine veritable Limousine werden ließ, sondern eher auf die neu ausgeformten Stärken der Tschechen:

Wie ein VW Golf – nur größer und günstiger.

Vom alten Marken-Bild der ehedem einfach nur günstigen Volkswagen-Replik aus der Tschechei ist schon seit dem Erscheinen des neuen Rapid nicht mehr viel übrig. Die Marke Škoda entwickelt sich blendend zu einer vollwertigen Alternative im eigenen Volkswagen-Haus. Clevere Autos mit viel Platz und einem echten Preisvorteil. Der neue Octavia macht hier keine Ausnahme.

Mit einem Einstiegspreis von 15.990 € bietet er den Platz einer Mittelklasse-Limousine im Segment der Kompaktwagen. Von billigem Innenraum und alter Technik dennoch keine Spur. Bereits die Basis-Motorisierung ist ein aktueller Turbo-Benzindirekteinspritzer-Motor mit 1.2 Liter Hubraum und 86 PS. Gespart wurde hier nur an der Zahl der Gänge für das Getriebe. Die Basis muss mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe auskommen.

Der Octavia ist eine Fließheck-Limousine mit großer Heckladeluke und einem Stauraum dahinter von bis zu 1.580 Liter. Er bleibt damit die biedere Limousinen-Version für Autofahrer, die eigentlich einen Kombi benötigen, aber dennoch lieber zur Stufe im Heck greifen.

Simply clever – der Markenclaim der Tschechen beschreibt auch die Tatsache, den Innenraum nicht billig wirken zu lassen. Es ist enorm viel Volkswagen-Premium-Qualität in den neuen Octavia eingezogen, auch wenn die Fensterheber-Schalter ohne zusätzlichen Chromrand auskommen müssen. Das lässt sich ebenso verschmerzen wie die Tatsache, dass man an den weniger oft im Blickfeld liegenden Stellen schnell einmal mit der Hand über hartes Plastik fährt.

Clever und absolut nicht billig: Der neue Octavia kann mit der vollständigen Armada an zeitgemäßen Sicherheits-Features geordert werden: Vom Radargestützten Tempomaten über einen aktiven Spurhalte-Assistenten, zur Verkehrsschild-Erkennung bis hin zum City-Notbrems-Assistenten. Und auch Assistenten für Einpark-Muffel sind sofort verfügbar: Sowohl quer- als auch längs lässt es sich automatisch einparken, macht der Neuwagen-Käufer nur den Haken an der richtigen Stelle in der Aufpreisliste.

Skoda octavia fahrbericht die testfahrer

Meinen vollständigen Fahrbericht findet ihr in meinem persönlichen Blog.

Zweite Meinung:

Von Sebastian Bauer:  Der Škoda Octavia setzt in seiner dritten Generation wieder Maßstäbe. Maßstäbe vor allem bei der Praktikabilität und dem Platzangebot. Ein Kompaktwagen, der beim Kofferraumvolumen jeden Mittelklasse-Kombi ausspielt? Kaum vorstellbar. Zudem kommt der sonst immer ein wenig hintanstehende Tscheche nun mit allerlei High-Tech-Spielereien zum Käufer: das hervorragende 8-Zoll-Infotainment, die modernen Motoren und eine solide Verarbeitung gepaart mit allen Škoda typischen praktischen Details zu einem fairen Preis, machen den Octavia zu einem echten Schnapper. Gut, hier und da ist die Materialwahl nicht die beste, aber irgendwo muss man dann eben doch sparen. Zudem kann er sich sogar fahrdynamisch sehen lassen und steigert bereits die Vorfreude auf den Škoda Octavia RS. Klar ist auch: mit dem gestiegenen Platzangebot und der guten Verarbeitung, wird es für den Superb Zeit für ein Facelift.

Seinen ganzen Artikel findet ihr in seinem Blog.

Dritte Meinung:

Von Mario Lehmann: Er sprengt das Kompaktsegment und prescht in die Mittelklasse, bietet dabei mehr Ladevolumen als ein BMW 5er Touring; und das auch noch zum Kampfpreis. Alles spricht dafür, dass auch der neue Škoda Octavia ein Verkaufsschlager werden wird. Denn er bietet bewährte Škoda-Tugenden, ein gewaltiges Mehr an Raum und Platz und ein angenehm unaufgeregtes Design, das dem Betrachter Bekanntes in Kombination mit neuen Details offenbart und gerade deswegen gefällt.
Das Schnörkellose findet im Innenraum seinen Fortgang: ergonomisches Cockpit, gute Verarbeitung, ordentliche Haptik. Neben der von Škoda gewohnten Bescheidenheit und Praktikabilität lässt sich der Octavia III mit allerlei Assistenzsystemen, wie etwa einem Abstandsregeltempomat, der Verkehrszeichenerkennung oder dem adaptiven Fernlichtassistent, ausrüsten. Auch das neue 8-Zoll-Display im Zentrum der Mittelkonsole spielt voll auf der Höhe der Zeit. Mit den Turbo-Direkteinspritzern aus dem VW-Regal kommen sowohl gelassene Gleiter als auch zackige Dynamiker auf ihre Kosten. Obwohl: auf den Octavia RS warten wir noch.

Seinen ganzen Artikel findet Ihr in seinem Blog.

Angefahren: Der neue Škoda Octavia

Eine Klasse für mich.

Der neue Škoda Octavia im ersten Fahrbericht

Die große Show überlässt man beim Tschechischen Automobil-Hersteller lieber den anderen, man selbst will einfach nur als „clever“ verstanden werden. Simply clever. Der Slogan der Volkswagen-Tochter beschreibt prägnant die Tugenden der aktuellen Modellpalette.

Fast schon zu groß für die Kompaktwagenklasse

Basierend auf dem MQB des Volkswagen-Konzerns, kann man im neuen Octavia den Tschechischen Zwillings-Bruder des VW Golf sehen – nur in diesem Fall ist der Zwilling auf Anhieb größer, kommt mit einem praktischen Fließheck und wirkt aus jedem Blickwinkel der Kompaktwagenklasse entwachsen.

Wird er den Erfolg der Vorgänger fortführen können?

Mit 3.7 Millionen verkauften Modellen ist der Octavia das Herz der Marke. In 2012 entfielen unglaubliche 44 Prozent auf das Kompaktwagen-Modell mit Mittelklasse-Innenraum. Mit diesen Zahlen wächst aber auch der Druck auf den Nachfolger, erwartet man doch auch hier eine weitere Erfolgsgeschichte.

skoda 014 octavia fahrbericht

 

Pragmatischer Spießbürger oder provokanter Rebell?

Das Design des Octavia ist ganz klar den sachlichen Linien verpflichtet. Sinnlose Schnörkel oder aufdringliche Modegags sucht man an ihm vergeblich. Mit spitzer Feder und kühlem Schick wurde die Silhouette des Octavia gezeichnet – fast erkennt man ein wenig Audi A6 in seinem Gesicht und auch von hinten wirkt der wichtige Kompakte im Sortiment des Tschechischen Automobil-Herstellers edel und elegant. Es gibt viele Autos die wunderschön sind,  dafür aber wenig praktisch im Alltag. Auf der anderen Seite gibt es die Automobile die wirklich praktisch, aber weder elegant noch begehrenswert sind.   Welchen Weg wird die dritte Octavia-Generation gehen?

skoda 015 octavia fahrbericht

 

Mein erster Eindruck

Ja, es gibt einen Grund, weshalb Škoda die Importmarke Nummer 1 in Deutschland ist – das war mein erster Gedanke als ich die dritte Generation Octavia zum ersten Mal auf Fotos sah. Live merkt man dann erst einmal wie groß der Octavia ist. Beinahe unverschämt lang sein Radstand und dank der MQB-Plattform ist der vordere Überhang (-4 cm!) kürzer geworden und der Raum für die Insassen noch einmal gewachsen. Die Octavia-Limousine mag auf den ersten Blick bieder wirken, aber in Wahrheit steht mit dem 5-Türigen Octavia die Limousine vor einem, die man fahren will, wenn man eigentlich einen Kombi braucht, aber so gar nicht auf Kombis steht. Die große Heckklappe und das riesen Raumangebot für die zweite Reihe machen aus dem ehedem kompakten Octavia eine solide Mittelklasse-Limousine – zu einem Preis, unterhalb der Kompaktwagenklasse von Volkswagen.

Die Verarbeitung im Innenraum mag den letzten Schliff des Norddeutschen-Premium-Zwillings vermissen lassen, einen wirklichen Grund zum mäkeln finde ich indes nicht. Alles wirkt wie aus einem Guss, solide, wertig und mit vielen cleveren Details versehen. „Mann, mann, mann. Da wird sich der Golf noch warm anziehen müssen. „

 

Was der Hersteller gesagt hat:

Ein Auto für Kopf und Herz zugleich!

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: 

Das optionale 8-Zoll große Navigations- und Multimediasystem ist in der Verbindung mit den Canton-Lautsprechern (auch optional) eine Wucht. Besonderen Spaß macht die intuitive und flüssige Bedienung des gesamten Systems.

Besonders clever und genial umgesetzt: Die Adaption der Assistenzsysteme. Mit dem optionalen „Spurhalte-Assistenten“ zieht eine Extraportion Sicherheit in den neuen Octavia ein. Diese geschmeidige Regelung und aktive Unterstützung beim korrekten Spur halten habe ich bislang in keinem anderen Fahrzeug so optimal umgesetzt erlebt. Das erste Mal, dass ich mich von einem Assistenzsystem nicht bevormundet vorkam.

In seiner Regelarbeit ebenso elegant und zuvorkommend, der neue adaptive Tempomat und Abstandswarner. Großes Kino.

Die Federung in der von mir gefahrenen 180 PS Turbo-Benziner-Variante und dem 150 PS-Diesel ist ausgewogen und eher komfortabel abgestimmt, umso überraschender empfand ich die freudig direkt agierenden Servolenkung. Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und den automobilen Schnittstellen Lenkrad und Gaspedal lässt sich zudem über einen „Fahrprofil-Schalter“ anpassen.

Octavia skoda kofferraum

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

Kein anderer Hersteller bietet im Segment der Kompaktwagen mehr Freiraum, kombiniert mit einem derart attraktiven Preis- /Wert-Verhältnis.  Der Octavia nervt seine Fahrer zudem nicht durch Bevormundung, auch wenn er alle notwendigen Sicherheits- und Assistenzsysteme an Board hat. Es zieht sich wirklich wie ein roter Faden durch das gesamte Fahrzeug, die Tschechen meinen es ernst mit „simply clever“.

skoda 016 octavia fahrbericht

Worin sind die Mitbewerber besser?

Es gibt anderswo mehr Premium und mehr „bling-bling“ – aber, Hand auf das Herz: Wird das Auto, das Fahrerlebnis oder der Alltag dadurch wirklich besser? Vermutlich nein.

Was mir gefehlt hat, sind adaptive Stoßdämpfer bereits zur Markteinführung um die Möglichkeit zur „Fahrprofil-Wahl“ noch ein wenig schlüssiger werden zu lassen. Und sonst?

Die Tschechen machen es einem schwer, den Octavia zu kritisieren – da habe ich andere Hersteller erlebt, die mir das leichter gemacht haben!

 

Faktenlage:

  • Den neuen Octavia gibt es bereits ab 15.990 €. Es gibt nur aktuelle Turbo-Direkteinspritzmotoren im Octavia. Die Leistung reicht bei den Benzinern von 86 PS bis hin zu 180 PS. Bei den Dieselmotoren wird der Bereich von 105 PS bis 150 PS abgedeckt. Škoda bietet sowohl manuelle Getriebeversionen an, als auch moderne Direktschaltgetriebe. Kritikpunkt hier: Der „kleine“ 1.2 TSI mit 86 PS und der kleine 105 PS TDI bekamen nur ein 5-Gang Getriebe.
  • Angeboten werden erneut drei Ausstattungslinien: Active, Ambition und Elegance.
  • Minimal-Verbrauch im Octavia 1.6 TDI GreenLine beträgt 3.4 Liter Diesel auf 100 Kilometer.
  • Clevere Detaillösungen. (Darüber später mehr!)

Fazit – Škoda Octavia – Der Neue!

„Meer“ gutes Auto bekommt man nirgendwo für sein Geld – nicht im Augenblick und nicht dass ich davon etwas wüsste. Der Octavia wirkt erwachsen und bieder auf den ersten Blick – aber er bleibt erwachsen nach der ersten Fahrt, von biederem Spießbürgertum am Ende jedoch keine Rede mehr. Clevere Ideen, viel Platz und faire Preise machen aus dem Octavia viel mehr als einen „Achtungs-Erfolg“.

 

P.S.: „Meer“ und „Achtungs-Erfolg“? Folgt doch einfach den dahinterstehenden Links und ihr versteht das jeweilige Wortspiel.

 

Der Škoda Citigo im Fahrbericht

Ausgefuchst

Nun also auch bei Škoda, ein Kleinstwagen.

Wie üblich in den letzten 20 Jahren ist es natürlich keine Eigenentwicklung, sondern ein Konzernfahrzeug welches auch unter dem Markengesicht von Seat und der großen Konzern-Mutter Volkswagen verkauft wird. Man hat sich bei Škoda viel Mühe gegeben, dem Kleinen Up-Geschwisterchen eine eigene Identität zu verleihen und so zieren den al…

motorshow essen skoda citigo rallye

Essen Motor Show: Skoda Citigo Rallye

Motorsport ist mein Ding – da stehe ich völlig drauf. Eigentlich bin ich ein reiner Rundstrecken-Fan, aber das liegt nur daran, weil man bei Rallyes ständig unterwegs ist, um nur kurz einen blick auf die Fahrzeuge zu bekommen. Die fahren eben nicht immer die gleiche Runde 🙂

Škoda Citigo Rallye

Eine ganz besonders sexy Variante des kleinen Stadtwagens Citigo hat die Motorsport-Abteilung von Škoda bereits auf dem Wörthersee-Treffen vorgestellt. Auf der Motorshow in Essen konnte ich den kleinen brachialen Rallye-Würfel dann auch einmal selbst in Augenschein nehmen!

An der Front sitzt ein massiver Stoßfänger mit riesigem Kühllufteinlass, große Spoiler und Sportfelgen mit 18 Zoll Durchmesser lassen aus dem kompakten Citigo einen Rallye-Kubus der besonders eindrucksvollen Art werden.

Ob der Citigo den Fabia ablösen wird und dann mit einem zwei Liter großem und 270 PS starkem Sportmotor auf die Hatz geht? Ich kann es nicht sagen – ich persönlich würde eine Straßen-Version mit sequentiellem Sechsgang-Getriebe und Allrad jedoch sofort fahren!

Alle Beiträge zur Motorshow 2013 in Essen

Die Berichterstattung über die Motorshow in Essen erfolgt in Zusammenarbeit mit: BILSTEIN

Der Yeti im Focus

Namibia erleben – mit Skoda

Es ist nun schon einige Tage her, aber in meiner Erinnerung ist die Namibia-Reise mit Škoda noch immer recht frisch und präsent, es war einfach eine grandiose Tour. Und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass dieser überschaubare kleine Yeti derart souverän in Namibia bleibt.

Mit Škoda nach Namibia

In diesem Beitrag will ich noch einmal ein paar Fotos veröffentlichen und dazu jeweils ein paar Wörter schreiben. Es fällt mir sonst wirklich nicht schwer, einfach so drauf los zu schreiben, aber in diesem Fall – bei diesem Erlebnis – fehlt mir auch heute, Wochen später, eine Idee wie ich das alles in einen Beitrag verpacken soll.

Also versuchen wir es einfach mal mit einer art Fotostory 😉

 

Die Anreise begann für einige Teilnehmer der Reisegruppe (alle Fotos anonymisiert – aus Datenschutzgründen usw..) mit einem Kälteschock. Der Grund ist klar: Süd-Afrika, der erste Punkt der Reise und der Umsteige-Flughafen in Johannesburg, liegen auf der Südhalbkugel und damit ist derzeit dort „unten“ gerade Winter. Und Winter in Afrika bedeutet: Morgens ist es richtig kühl. Teilweise sind es nur noch 2° am Morgen. Sobald die Sonne heraus kommt, bedeutet der Winter in Afrika aber immer noch gute 25° im Schatten. Eine beeindruckende Leistung hat die Sonne da unten. 🙂

Per Bus ging es vom Flughafen Windhoek weiter – zum Windhoek Country Club. Wenn jemand den Grip-Beitrag mit Axel Stein gesehen hat. Die Szene in der Malmedy im „Casino“ hockt wurden in diesem „Country Club“ gedreht. Neben einem Konferenz-Zentrum und einem Hotel beherbergt der Country-Club auch das einzige Casino in Namibia.

Keine Zeit für Spielchen. Nach einem Erfrischungsgetränk ging es zu den bereit stehenden Yetis. 5 Stück für 8 Motor-Journalisten, Blogger, Onliner und was auch immer ;). Ihr seht im Bild 5 Yetis? Stimmt. Ein Yeti wurde von Markus, dem Leiter Test & Technik bei Škoda Auto Deutschland besetzt.

Kurzes Briefing vor der Abfahrt. Neben der nützlichen Information, dass in Namibia Linksverkehr herrscht durften wir auch erfahren, wohin uns unsere Route führen wird. Grob gesagt: Im Kreis, nach unten und in den Osten zuerst, später in den Westen und hoch in den Norden und zurück nach Windhoek ;).

 

Ganz ehrlich –

– so ein paar Fotos sind ja auch nett – aber die richtige Faszination „Namibia“ kann doch nur ein Video rüber bringen.

Also Film ab:

Und wie es der Zufall so will, veranstaltet Škoda noch bis zum 3. September ein Gewinnspiel und als Hauptgewinn lockt eine Reise nach Namibia – wer nun also Lust bekommen hat, auf Namibia, auf Wüste, Sand und Abenteuer – der sollte schnell rüber klicken und beim Gewinnspiel teilnehmen!

 

Viel Erfolg!

Und wer die 99 anderen Fotos aus Namibia noch nicht gesehen hat, hier geht es zu den ersten 33, den zweiten 33 und den dritten 33 Fotos 😉

Video: Interview zum Škoda Rapid

Der neue Rapid von der Volkswagen-Tocher Škoda könnte zu einem großen Wurf werden. Allgemeine Anerkennung hat der neue praktische und günstige Familienwagen bereits erhalten – unter anderem auch von mir.  Meinen ersten Eindruck vom Rapid könnt ihr „hier“ nach lesen. 

Škoda Rapid – Interview mit dem Designer

Am Abend der internationalen Vorstellung konnte ich ein kurzes Interview mit Karl Neuhold, einem der verantwortlichen Designer, führen:

Kamera, Ton, Schnitt: Škoda Automobile GmbH
Namibia Road Trip

Fotos aus Namibia – Galerie Teil 2

Mit dem Škoda Yeti durch Namibia, was sich im ersten Augenblick wie eine Spinnerei für Auto-Freaks anhört – war am Ende des Tages eine wunderbare Erfahrung. Den kleinen Wüstenläufer „Yeti“ hatte ich bereits kurz vorgestellt.

Jetzt folgt der versprochene zweite Teil:

Die 99 schönsten Fotos zeige ich hier im Blog.  Gestern 33, heute 33 und morgen noch einmal 33 Fotos vom Road-Trip durch Namibia. (Überblick Galerien..)

Unterwegs in Namibia - mit dem Yeti.

Namibia Galerie

Mit dem Škoda Yeti durch Namibia, was sich im ersten Augenblick wie eine Spinnerei für Auto-Freaks anhört – war am Ende des Tages eine wunderbare Erfahrung. Den kleinen Wüstenläufer „Yeti“ hatte ich bereits kurz vorgestellt.

Jetzt folgt die versprochene Galerie. Es war nicht leicht die richtigen Fotos auszuwählen. Zurück gekommen bin ich mit 1.612 Fotos. Die 99 schönsten Fotos zeige ich hier im Blog.  Heute 33, morgen 33 und übermorgen noch einmal 33 Fotos vom Road-Trip durch Namibia.

Lust auf ein ähnliches Abenteuer? Zufälligerweise verlost Škoda gerade eine Reise nach Namibia!

skoda yeti - walvis bay namibia

Vorstellung Yeti TDI

Natürlich, so richtig vorstellen muss ich den Škoda Yeti nicht mehr.  So ist der kompakte SUV aus der Tschechei doch bereits eine zuverlässige Größe im Segment der übersichtlichen Familien-Allradler.  Da ich persönlich jedoch die Freude hatte, den Yeti in ungewohnter Umgebung zu erfahren, möchte ich dennoch kurz auf ihn eingehen.

Škoda Yeti – Kurze Vorstellung.

Was will er sein?

Einer für alles. Den kurzen Urlaub im Ski-Gebiet dank Allradantrieb und variablem Innenraum ermöglichen. Mit ein wenig mehr Bodenfreiheit für Abwechslung in der Freizeit sorgen. Dank großem Kofferraum auch sperrige Güter transportieren. Der Yeti will sich nicht festlegen – er ist die klassische Version des Allround-Fahrzeuges.  Dank der Volkswagen-Konzerntechnik kann man bei Škoda ein interessantes Angebot an Motorvarianten auffahren und die Gleichteile-Strategie sorgt für günstige Einstiegspreise. So gerüstet will sich der kompakte SUV als Freund der Familie, zu jeder Zeit – an jedem Ort, verstanden wissen.

Mit dem Yeti in Namibia
Mit dem Yeti in Namibia

Was kann er?

Deutlich mehr als ich ihm zugetraut hätte. Das sich ein Yeti  mit seinem eher einfachen Antriebsstrang und der alltagstauglichen Bodenfreiheit, derart behände über die fiesen Folterstrecken aus Staub, Schotter und Sand bewegt – hätte ich nicht gedacht. Auf dem Namibia-Road-Trip und den zurück gelegten 1.500km über Straßen die noch schlimmer sind, als im Ostblock der Vor-Perestroika Zeit, hat der Yeti gezeigt wie hart er im „nehmen“ ist.

Der Allradantrieb aus simpler Haldex-Kupplung und ohne weitere mechanische Sperren sorgte selbst auf Zentimeter tiefen Sandpisten für ein voran kommen. Die Bodenfreiheit reichte aus, um auch heftige Stein-Passagen und versteckte Sprunghügel zu überleben.  Der Innenraum bot genug Platz um das Expeditions-Gepäck von 2 mutigen Testfahrern zu verstauen. Dank variabler Rücksitzbank hätte man auch noch eine dritte Person und deren Gepäck über die 6 Tage in der Namib-Wüste mitnehmen können.

Auch wenn in Afrika derzeit (Juli) Winter ist – die Sonne brennt erbarmungslos von einem völlig Wolken freien Himmel auf die Gruppe der Yeti-Tester hinab. Der leistungsfähigen Klimaanlage war der Dank der Insassen sicher.  Vermutlich eignet sich der Yeti auch für den Samstäglichen Wochenend-Einkaufstrip und die morgendliche Schulbus-Tour. Diese Fähigkeiten unterstelle ich dem kleinen Tschechen einfach 😉 – testen konnte ich es nicht.

Der Yeti im Focus
Der Yeti im Focus

Was kann er nicht?

Rallye-Piloten überleben. Es gibt Situationen, die nimmt auch ein sonst sehr mutiger Yeti übel. Eine fiese Sprungkuppe bei Tempo 140 auf Schotter und die anschließende Landung überforderte die Federung, die Bodenfreiheit und auch den Unterfahrschutz im Bereich Auspuff. Ein Folgeschaden in Form eines gerissenen Krümmers war das Ergebnis. Derartiges darf man im Europäischen Alltag jedoch ausschließen. Es sei denn, man fährt in Zukunft nicht die Rampen in Tiefgaragen hinunter – sonder springt mit Anlauf in das dunkle Souterraine 😉

Angeben. Die großen Gesten stehen dem kleinen SUV nicht. Er spielt die Rolle des unbekannten Helden mit tapferer Bereitschaft zur Selbstaufgabe. Weder laut noch krawallig in seiner Formensprache, versteht er sich eher als zuverlässiger Part in der Beziehung zwischen Mensch und Auto.

 

Skoda Yeti - durch wüste Landschaften in Namibia
Skoda Yeti – durch wüste Landschaften in Namibia

Was ist der neue Škoda Yeti den nun?

Mein Held der Süd-Afrikanischen Schotterpisten. Eine Empfehlung für Familien die einen zuverlässigen Allradler mit variablem Innenraum und versteckten Talenten suchen. Ein Yeti der nicht nur auf Schnee überzeugen kann, sondern auch im Sommer-Urlaub. Egal wie weit weg man diesen verbringen will.

skoda yeti - walvis bay namibia
skoda yeti – walvis bay namibia

Demnächst: Die große Škoda Namibia-Galerie. Und natürlich der Bericht über den Trip durch Namibia. 1.500km durch Namibia, im Škoda Yeti!

Škoda hat den Trip bezahlt, meine Meinung habe ich jedoch alleine gefunden 😉

Škoda Superb Road-Trip

Ein Road-Trip ist ein Road-Trip, ist ein Road-Trip.  Und ein Road-Trip bedeutet unheimlich viele Kilometer abzuspulen. Nicht alles völlig genau vorgeplant zu haben. Ganz relaxed durch die Gegend cruisen und den Weg als das Ziel zu begreifen.

Einer der sowas im Anschluss an diesen Trip auch noch in Worte verpacken kann – so gut das man meint, selbst dabei gewesen zu sein, ist der Fabian Mechtel. Ein cleveres Kerlchen und sein Road-Trip mit einem Škoda Superb ist auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung.

Während ich also noch in Afrika weile und einen Škoda Yeti durch die Namib-Wüste scheuche, könnt Ihr mal rüber klicken zu Fabian auf asphaltfrage!

Škoda Rapid – Video

Den neuen Škoda Rapid durfte ich ja bereits in der letzten Woche rund um Bratislava fahren und meinen ersten Eindruck vom Familien-Hero aus der Tschechei  gab es in diesem Beitrag .

Ein sachliches Design, geprägt von einer nüchternen Linienführung und klaren Kanten, bildet die derzeitige Formensprache der Volkswagen-Tochter. Škoda spielt den Ball des wertigen, doch preiswerten und durch Pragmatismus geprägten Familienfahrzeuges. Der nach außen getragene Schmuck eines Neuwagen wird bei Škoda nicht mit der groben Spachtel aufgetragen und doch, man erkennt die Modelle aus Mladá Boleslav als klare Mitglieder der großen VW-Familie. Der damit verbundene Anspruch, auch bei preiswerten Fahrzeugen keine alte Technik zu verbauen, kann zum Glück erfüllt werden.

Was aber steckt nun hinter dem Design? Welche Ideen sollten transportiert werden? Was darf ein Škoda sein – was nicht? Ein paar Fragen konnte mir der Designer Karl Neuhold in einem Interview beantworten.

Das Interview mit Karl Neuhold (Head of Design exterior):

Vielen Dank an Škoda, die das Interview kurzfristig möglich gemacht haben. Ich hoffe meine Nervösität – es war mein erstes Interview – ist nicht allzu deutlich. 😉

 

Magister Karl Neuhold hat im übrigen „mal eben“ eine Skizze gezeichnet, wie ein „Škoda Rapid“ aussehen musste, diese „Handskizze“ findet ihr drüben bei Jens im Blog…klick…

skoda yeti - on the rocks

Skoda Yeti – Namibia Trip

Angeblich hat Reinhold Messner den Yeti gesehen. Live, in echt und in Farbe – damals irgendwann, mitten im Himalaya-Gebirge.  Ob es wirklich ein Yeti war, oder doch nur die Sauerstoffarme Luft die für leichte Verwirrung beim Aufstieg auf den Nanga Parbat sorgte – wer kann das schon mit Sicherheit sagen? Vermutlich nur der Yeti selbst.

Und weil man den Begriff Yeti nun mit der kalten Höhenluft im Gebiet des westlichen Himalaya assoziiert ist es für mich schon ein wenig ungewöhnlich, meinen Yeti-Erstkontakt ausgerechnet in der Namib-Wüste in Afrika zu haben.  Dieser Blogbeitrag wird am 25.7. erscheinen, meinem dritten Tag in Namibia. Eine beeindruckende Wüsten-Tour hat man mir versprochen 🙂 und das alles mit einem Yeti von der tschechischen Volkswagen-Tochter Škoda.

 

Zu den Artikeln aus und über Namibia

 

Wenn alles glatt ging, bin ich bereits ein paar Kilometer Yeti durch die Wüste gefahren. Daher ist nun Zeit, sich den Yeti mal genauer an zu schauen:

Basierend auf der Volkswagen Golf Plattform ist der Yeti so etwas wie ein Hochdach-Van mit mehr Bodenfreiheit und einem Allradantrieb der über die bei VW gerne verwendete Haldex-Kupplung die Hinterachse antreibt. In Deutschland gibt es den Yeti auch als reinen Frontantriebs-SUV. Ich gehe davon aus, dass wir in der Wüste mit dem Yeti 4×4 unseren Spaß haben werden 😉

Mich überrascht an dieser Stelle bereits die Zuversicht der Škoda-Verantwortlichen. Einen hochgelegten VW Golf mit Allradantrieb in die Wüste zu schicken? Mutig, oder einfach knallhart kalkuliert?  In meinen Augen ist ein Allradler immer erst dann ein Geländewagen, wenn er auch über sperrbare Differentiale verfügt. Der Yeti hat so etwas nicht, hier werden durchdrehende Räder per Bremseneingriff abgebremst und damit die Kraft auf die andere Seite verteilt. Ob das ausreicht für die Namib-Wüste?

Keine Ahnung – im besten Fall erfahre ich genau das gerade.

Der 2009 vorgestellte Yeti wird in Deutschland in 12 verschiedenen Motor/Getriebe Varianten angeboten.  Die Basis bildet der 1.2 Liter kleine Vierzylinder Benzinmotor mit 105PS und reinem Frontantrieb.  Die 4×4 Versionen gibt es bei der Wahl eines Benzinmotors nur in Verbindung mit dem 1.8 Liter Turbo-Benzinmotor und 152PS in Verbindung mit dem DSG Getriebe und 160PS bei der Version mit der Handschaltung.

Bei den Dieselversionen dreht sich das Bild. Hier sind 4 Allradversionen und nur 2 ohne Allradantrieb lieferbar. Hierbei haben alle Motoren 2 Liter Hubraum, variieren in der Leistung aber zwischen 110PS und 170PS. Als einzige Variante mit Dieselmotor und Doppelkupplungsgetriebe steht der 103kW starke 4×4 Diesel zur Wahl.

Zusätzlich bietet Škoda den Yeti in 3 Ausstattungs-Linien zur Verfügung. Die Basis-Version nennt sich „Active Plus Edition“, dieser folgt die „Ambition Plus Edition“ und als Top-Version gibt es die „Elegance Plus Edition“.

Laut Preisliste gibt es einen „Off-Road-Assistenten“ der bei den 4×4 Modellen als Extra geordert werden kann und neben einer Bergabfahrhilfe, besondere Regelschwellen für das ASR-, EDS- und ABS-System bereit hält.  Da bin ich ja mal gespannt. Ich hoffe unsere Testwagen haben in der Namib-Wüste sowohl dieses Paket an Board, als auch das Xenon-Licht 🙂 und die für 180€ hinzu bestellbare Schutzwanne für den Motor.

Es wäre zu schade, wenn wir mit einem der Yetis liegen bleiben würden.

Ich bin wirklich gespannt auf diesen Trip 😉 .. achso, ich bin ja bereits mitten drin…

Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti

Tag 3 – Mit Škoda in Namibia

Tag 3? Hab ich was verpasst? Nein. 

Auch wenn gestern eigentlich der erste Tag in Afrika war, zählen wir heute bei 3 weiter. Das liegt daran, das der geplante Reiseverlauf mit dem Tag 1 begann und es sich hierbei im Prinzip um die Anreise an den Flughafen handelte. Ich für meinen Teil werde mit einem Mietwagen aus Köln zum Flughafen Frankfurt fahren. Wenn alles gut ging, kam ich von der Abgabe des Toyota Landcruiser zurück.

Toyota Landcruiser? Das wäre doch der richtige Wagen für diese Wüsten-Tour gewesen!

Ob man auch mit einem „Kompakt-SUV“ wie dem Yeti durch die Namib-Wüste kommt, das werde ich ja erleben 😉

Der dritte Tag in Afrika soll laut Plan besonders früh beginnen und startet in der Sossusvlei Lodge und endet auch dort. Das Ziel des Ausfluges wird das „Namib Naukluft Reservat sein. Man spricht hier von den „berühmten Dünen“ und einer der ältesten Wüsten der Welt.

Es dürfte eine beeindruckende Tour werden, quer über Sand und Schotterpisten, hinaus in das Wüsten-Reservat am Meer.

Die gesamte Tour wäre ideal für den Landcruiser, aber wir werden alle Fahrten mit dem Škoda Yeti zurück legen, wobei ich ja persönlich ein wenig skeptisch bin. Der Yeti gehört ja vom Namen alleine bereits nicht in die Wüste – oder?

Na warten wir es mal ab, wenn es einen Yeti in der Wüste gibt, dann treffen wir eventuell auch den Reinhold Meßner in den Naukluft-Bergen. Der Reinhold hatte den Yeti doch bereits gesehen, oder? Ich meine schon 😉

 

Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti
Nicht in die Berge, sondern in die Wüste geht es dieses Mal mit dem Yeti

Ab in die Wüste!

Nach einem leckeren Frühstück, mit Anschluss an die heimische Tierwelt (wenn die wüssten, was ich gerade frühstücke..) geht es heute in die Namib-Wüste. Die älteste Wüste der Welt. Verflucht – nach nur einer Nacht steht bereits fest, diese Reise-Erfahrung lässt sich nur schwer toppen. Ich bin Nami-fiziert 😉

 

Die Skoda Yeti in Namibia

Namibia 2012 – Mit Skoda

Wenn man 2012 in die Wüste geschickt wird, so wie ich von Skoda, dann kann man besondere Dinge erleben. In diesem Fall fing die Überraschung bereits am Flughafen an.

Weil ich ohne mein Handy nicht kann, musste ich eine Lösung finden, wie ich unterwegs meine instagr.am Fotos hochladen kann. Und siehe da: Am Flughafen von Windhoek gibt es einen kleinen Mobilfunk-Laden – ohne Papierkram eine SIM Karte gekauft, mit PrePaid Guthaben für den Datentarif aufgeladen und fertig.

Der gute Mitarbeiter hinter der Theke hat dann noch flink den notwendigen APN eingerichtet und binnen Sekunden war ich wieder online. Fein. Wenn es so simpel und einfach in Deutschland gehen würde 😉  500MB haben im übrigen 18€ gekostet.

Namibia 2012 bedeutet aber auch, in der Lodge zu sitzen – draußen geht die Sonne über der Namib-Wüste unter und man tippt seinen Blog-Beitrag bei Bier und Nüsschen. Leider geil.

😉

Und alles nur weil mir Skoda (okay ein paar anderen auch noch) zeigen will, wie toll der Yeti auf wirklich üblen Straßen zu fahren ist. Heute sind wir dann auch gleich einmal 300 km über wirklich heftige Buckel- und Schotterpisten gedüst. Geile Sache und leider geil.  🙂   Und bereits heute haben der Yeti, der Alex Kahl und ich, ein paar Meter zurück gelegt, die ich dem Lamm frommen Yeti sicher nicht zugetraut hätte.

Skoda vor Atemberaubender Kulisse
Skoda vor Atemberaubender Kulisse

Daneben war natürlich die Landschaft, der Teil der Reise, der wirklich beeindruckend ist. Mal ganz unter uns. Da wird es ein paar wirklich geile Fotos geben! 😉

 

Gute Gründe schon bald wieder rein zu schauen!

 

 

 

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Fahrbericht Škoda Octavia RS

Ein erneuter blick über die eigene Stoßstange hinaus, dieses Mal wieder zu Sebastian von passion:driving.  Um den Road-Trip zur Rallye San-Remo als Škoda-Gast standesgemäß antreten zu können, wurde ihm ein Octavia RS zur Verfügung gestellt.

Mit der  in blau zur Dienstreise angetretenen Limousine ist Sebastian dann zusammen mit Fabian von autophorie.de  auf die Tour in die Französischen See-Alpen los gedüst. Wie es sich für einen Auto-Blogger mit Herz, Hirn und Gasfuß gehört hat er am Ende seiner Octavia RS-Zeit einen Fahrbericht über den 200PS starken Autobahnschreck aus Tschechien verfasst. Immer wieder lesenswert, mein Kollege Sebastian:

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