Subaru WRX STi – Damenwahl zum Abschlussball

Rundenzeiten sind beim Wintertraining mit dem Subaru WRX STi heute nicht entscheidend. Schon  eher die Zeit, die man für einen Fahrerwechsel auf spiegelglattem Eis mit zentimeterhoch stehendem Regenwasser braucht. Da bekommt der mächtige Spoiler, den die Fangemeinde der kompakten Sportlimousine liebevoll Theke oder auch Bügelbrett nennt, als Haltegriff mal einen ganz anderen Nutzwert. Eigentlich dient er ja dazu, den 300 PS starken japanischen Krawallbruder bei hohen Geschwindigkeiten Stabilität in Längsrichtung zu verleihen. Leider hat der 2,5 Liter Turbo Boxermotor mächtig Durst (10,9Liter) und mächtig viel Co2-Ausstoß (252 g/100 g/km), was angesichts des ab 2020 geltenden strengeren Abgasgrenzwertes von 95 g/km nicht mehr zeitgemäß ist und von Subaru auch nicht über die Flotte ausgeglichen werden kann. Deshalb verzichten die Japaner nach 25 Jahren und einer letzten Überarbeitung in Europa auf einen Weiterverkauf der ab 44.500 Euro teuren Sportlimousine.

Heute geht es auf dem Übungsgelände im österreichischen Lungau nicht darum, mit dem beachtlichen Drehmoment von 407 Newtonmetern in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu spurten, sondern den Japaner mal richtig nett tanzen zu lassen. Permanenter Allradantrieb und reichlich Motorleistung sind ja an für sich schon gute Zutaten für einen Drift. Selbstredend bei ausgeschaltetem ESP. Was den meisten der Teilnehmerinnen des Trainings allerdings fehlt, ist die Übung. Während die Boxermotoren vernehmlich und trotz des strömenden Regens unternehmungslustig vor sich hin brummeln, erklärt Tim Schrick, deutscher Rennfahrer und zusammen mit Werner und Moritz Gusenbauer Moderator und Instruktor des Kurses, die Unterschiede zum Quertreiben mit Hecktrieblern. Die neigen ja anders als ein eher stoischer Allradler ohnehin eher zum Übersteuern, also zum kontrollierten Ausbrechen des Hecks. Doch ist man mit der Kraft an alle vier Räder einmal im richtigen Driftwinkel angekommen, bedarf es viel weniger Lenkeinschlag und weniger Gas als beim Hecktriebler.

„Viel Gefühl am Lenkrad und im Gasfuß ist perfekt, aber da sind Frauen ja ohnehin im Vorteil, schmunzelt Tim. „Dann kriegt ihr den Allradler durch kurzes Einlenken, wir nennen es Impulslenken, und sofortiges Bremsen schnell zum Schwenken des Hecks, dann leichtes Gegenlenken und Gas, und schon klappt das mit dem Tanzen.“ Soviel zur Theorie. Doch am Ende des Tages sind die Instruktoren zufrieden. Nicht nur, weil keiner der Scoobies“ in der Farbe Blue Pearl Schaden gelitten hat trotz einiger Ausrutscher ins Abseits. Sondern auch, weil sie jeder der Teilnehmerinnen bestätigen können, ein würdiger Tanzpartner für den WRZ STi gewesen zu sein. Für den Abschlussball steht dann vielleicht in Bälde eine auf das Viziv Performance Concept Car folgende Sportlimousine von Subaru parat.

Text und Bilder : Solveig Grewe

Aufhören, wenn es am schönsten ist. SUBARU WRX STi

Irgendwann im Laufe seines Lebens – vielleicht auch während seiner Auferstehung? – hat er das „Impreza“ verloren. Doch alleine der immer noch ungeniert große Heckspoiler, das grelle Blau und die goldenen Felgen machen eindeutig klar: WRX STI. „Die letzte Überarbeitung ist eine Weile her. Der Radstand wurde 25mm länger, das Dach liegt 5mm tiefer und das ganze Auto streckt sic…

Test: Subaru XV

Als weltgrößter Allrad-PKW-Hersteller zeigt Subaru seit Anfang 2012 Flagge im Segment der Kompakt SUVs. Marktforschungen der Japaner zufolge schätzen Kunden die typischen Vorteile der SUV Fahrzeugklasse, entscheiden sich aber gern für eine preislich niedrigere Einstiegslösung. Der XV dient dem japanischen Autobauer im Wettbewerb zum  Toyota RAV4, Nissan Qashqai und Volkswagen Tiguan. Äußerlich als Impreza der vierten Generation wahrnehmbar, teilt er sich di…

Das letzte echte Allradtier! SUBARU WRX STi im TEST

Bei 255 km/h wird abgeregelt. Der neue WRX STi hat dieses Limit vom Vorgänger übernommen, hier im Spessart ist das jedoch egal. Denn diese 255 km/h schafft der WRX STi auch bei völligstem Wahnsinn des Fahrers nicht, so lange die kurvigen Straßen des Spessart das lebendige Umfeld sind. Doch das Top-Speed-Thema ist so oder so nicht das, was einen interessieren sollte…

Subaru XV – Ganz neu. Wirklich

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) den neuen Subaru XV links liegen lassen, denn erst auf dem zweiten Blick offenbart sich, dass hier eine Neuauflage steht. Die kommt im November mit einem Strauß an Innovationen auch zu uns. Optisch bleibt der neue XV dem Stil des 2012 gestarteten Vorgängers treu…

Subaru XV und Forester Limited Edition – Wegweiser und Metallic-Lack obendrauf

Die Baureihen XV und Forester bietet Subaru ab sofort in einer jeweils auf 100 Exemplare begrenzten Limited Edition zum Preis von 28.520 beziehungsweise 34.260 Euro an. In beiden Fällen werden die Sondermodelle mit einem 110 kW/150 PS starken 2,0-Liter-Benziner in Kombination mit Allradantrieb und dem Automatikgetriebe Lineartronic geliefert. Der XV setzt auf der Ausstattung Comfort, der Forester auf der Ausstattun…

Subaru BRZ – Spaßmacher auf ungewohntem Terrain

Der Subaru BRZ ist ähnlich wie sein Schwestermodell Toyota GT86 in Europa nicht gerade ein Verkaufsschlager. Obwohl das Konzept eines relativ preiswerten, heckgetriebenen und nicht übermotorisierten Sportcoupés eigentlich ständig und allseits als Rückkehr zum Fahrspaß gelobt wird. Anlässlich einer kleinen Modellpflege bat Subaru nun unlängst zum Test und da sich antriebs- und motorseitig schlichtweg gar nichts getan hat, verlegte ma…

Subaru XV – Crossover-Premiere in Genf

Die zweite Generation des Subaru XV feiert ihre Premiere auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März). Erste Bilder des neuen Kompakt-SUV deuten eine kraftvollere Optik an als beim aktuellen Modell. Vorbild dürfte die 2016 in Genf gezeigte Studie XV Concept sein, die sich bereits vom äußerlich eher unauffälligen aktuellen Modell absetzte. Auf den Markt kommen dürfte der Allrader mi…

Subaru Outback – Mehr Ausstattung zum Modelljahreswechsel

Subaru ordnet die Preisliste des Offroad-Kombis Outback neu. Unter anderem kommt nun das Basismodell „Trend“ mit DAB-Plus-Radio und großem Display daher, die nächsthöhere Ausstattungslinie „Active“ verfügt serienmäßig über Totwinkel-, Spurwechsel- und Querverkehrsassistent. Die Preise steigen im Gegenzug leicht: Das Basismodell mit dem 110 kW/150 PS starken Diesel und Allradantrieb wird um 200 Euro teurer und kostet nun 34.600 Euro. De…

Subaru WRX STi Facelift – Mit neuem Kampfgesicht

Auf der Detroit Motor Show (8. – 22. Januar) präsentiert Subaru den Kompaktsportler WRX STi in einer leicht überarbeiten Version. Der Boxer-Bolide soll so mehr Fahrdynamik, Komfort und Sicherheit bieten. Für den Spätsommer 2017 ist die Einführung in den deutschen Markt geplant. Optisch verhelfen kleinere Retuschen an der Front zu einem frischen Look und mehr Schärfe. Dank neuem Kühlergrill, größere…

Subaru VIZIV-7 SUV Concept – Wieder ein großer Allrader

Subaru will wieder ein großes SUV bauen. Auf der LA Auto Show zeigen die Japaner nun mit der Studie VIZIV-7, wie ein Nachfolger des gefloppten Tribeca aussehen könnte. Der 5,20 Meter lange Siebensitzer verzichtet auf das extravagante Styling seines Vorgängers, setzt stattdessen im aktuellen Stil der Marke auf optische Robustheit mit großem Kühlergrill und muskulösen Radkästen. Auch das Platzangebot sol…

Test: Subaru Outback 2.5i

Subaru ist uns in Deutschland zwar als Nischenhersteller von allradbetriebenen PKW bekannt, aber weltweit spielte der japanische Konzern schon Ende der 70er Jahre eine große Rolle. Die Japaner starten mit dem Outback bereits in der fünften Generation seit 1996. Mit dem Crossover kombinieren die Ingenieure den Komfort eines PKW mit dem hohen Nutzwert eines SUVs. Außerdem zeigt sein Fahrerassistenzsystem „EyeSight“ eine neue Optio…

Subaru BRZ Modelljahr 2017 – Botox-Kur für Boxer-Sportler

Der BRZ von Subaru startet ins Modelljahr 2017 mit zahlreichen Neuerungen. Bereits optisch fallen einige Änderungen ins Auge, wie etwa die neuen Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Auch bei den Nebelscheinwerfern und Rückleuchten kommt jetzt LED-Technik zum Einsatz. Ebenfalls neue Akzente setzen eine überarbeitete Frontschürze, neue Leichtmetallräder und ein Heckspoiler, der nicht mehr direkt auf der Kofferraumkante platziert ist, sondern sic…

Subaru WRX STI – Mehr Ausstattung für weniger Geld

Der Subaru WRX STI wird günstiger. Zum nun vollzogenen Modelljahreswechsel sinkt der Einstiegspreis für den kompakten Allrad-Sportler um 350 Euro auf 41.550 Euro. Die Ausstattung des Basismodells wird darüber hinaus um das höherwertige Infotainment-System ergänzt, das bislang nur in den besser ausgestatteten Varianten zu haben war. Ansonsten ändert sich bei dem kernigen Klassiker mit Rallye-Genen wenig: Für den Antrieb sorg…

Subaru feiert: „50 Jahre durchgeboxt“

Der Geruch der 80er Jahre wabert durch dieses Auto. Unter der langen weißen Haube röhrt der 3.3 Liter Sechszylinderboxermotor. Legendär, möchte man sagen. Sechszylinder-Boxermotoren - das gibt es heute nur noch bei Porsche. Und bis vor einigen Jahren bei SUBARU. 50 jahre Boxermotor 108 SUBARU

Zeitreise im SUBARU SVX und Impreza GT 2.0 Turbo

Der SVX war seiner Zeit voraus. Ein futuristisch gezeichneter Sportler. Un…

Subaru Forester Sondermodelle – Grünmalerei

Er ist der Bestseller im Programm, der Subaru Forester. Natürlich verfügt er – wie es sich für einen anständigen Subaru gehört – über Allradantrieb und einen Boxermotor. Jetzt kommen gleich zwei Sondermodelle des Offroaders und sollen seine Beliebtheit weiter steigern. Read more

SUBARU erfolgreich beim 24h-Rennen am Nürburgring

Subaru meistert die „grüne Hölle“: Trotz wechselnder Witterung hat das Motorsport-Team STI (Subaru Tecnica International) seinen Vorjahreserfolg wiederholt und einen weiteren Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gefeiert. Nach 121 Runden landete der Subaru WRX STI „NBR Challenge 2016“ mit der Startnummer 106 auf dem ersten Platz in der Turbobenziner-Klasse SP3T. Mit dem erneuten Erfolg sichert sich Subaru bereits den vierten Sieg innerhalb von sechs Jahren: Schon 2011, 2012 und 2015 konnte das Team auf der Nordschleife gewinnen.

Die 44. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel war von tückischen Wetterwechseln und teils chaotischen Zuständen geprägt. Kurz nach dem Start musste das Rennen zeitweise unterbrochen werden, weil Starkregen und Hagel einzelne Streckenabschnitte unpassierbar machten und rund die Hälfte der gestarteten Fahrzeuge geborgen werden musste.

Hideki Yamauchi (Japan), Carlo van Dam (Niederlande) und die beiden deutschen Fahrer Marcel Lasée und Tim Schrick profitierten von ihrer Erfahrung. Das Fahrer-Quartett war bereits im vergangenen Jahr für Subaru gestartet und meisterte in der nochmals verbesserten Rennversion des bekannten Subaru-Sportwagens WRX STI die anspruchsvollste und gefährlichste Rennstrecke der Welt mit Bravour. Nach exakt 23 Stunden, 58 Minuten und 27,533 Sekunden überquerte ihr Fahrzeug die Ziellinie – und sicherte sich neben dem Klassensieg auch einen starken 20. Platz im Gesamtranking.

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Subarus ohne Allradantrieb: Die E-Bike-Collection

Subaru steht wie sonst fast keine andere Marke vor allem für eines: Allradantrieb. Die Japaner konnten über die Jahre einen wahren Kult um ihre Antriebsart schüren und bieten jedes ihrer Fahrzeuge mit dem bekannten Vierradantrieb an. Aber nicht nur hier zeigt Subaru eine Besonderheit, sondern auch bei seinem Motorenangebot: Typischerweise schlägt unter der Motorhaube des jeweiligen Modells ein Boxer-Herz. Damit brechen die Fahrräder der Japaner gänzlich: Kein Allradantrieb und keine Verbrennungsmotoren. Um voran zu kommen, muss man entweder die eigene Kraft bemühen oder sich auf einen E-Antrieb verlassen. Read more

News: Subaru Impreza – Premiere in New York

Die neue Generation des Subaru Impreza feiert auf der Auto Show in New York (25. März bis 3. April) Premiere. Das 1992 erstmals aufgelegte Kompakt-Modell der japanischen Allradmarke kommt Ende des Jahres zunächst in Japan auf den Markt. Europa dürfte 2017 folgen.

Die fünfte Generation des Impreza basiert als erstes Subaru-Modell auf der neuen Plattform der Marke, die für mehr Dynamik bei höherer Sicherheit und geringerem Verbrauch sorgen soll. Darüber hinaus dürfte die Neuauflage innen mehr Platz bieten als der Vorgänger. Unter der Haube wird es wohl die bekannten Vierzylinder-Boxermotoren geben, die standardmäßig alle vier Räder antreiben.

News: Subaru Forester und Outback – Kleine Aufwertungen zum neuen Modelljahr

Subaru verpasst Forester und Outback zum neuen Modelljahr eine leichte Überarbeitung. Das Kompakt-SUV Forester erhält eine neue Frontpartie mit optionalen LED-Leuchten und ein modifiziertes Heck-Design. Im Innenraum gibt es neue Materialien, die Ausstattungsumfänge in den höheren Trim-Linien werden erweitert. Unverändert bleiben die drei Boxermotoren mit 108 kW/147 PS bis 177 kW/244 PS Leistung. Auch die Preise für den Allrader ändern sich nicht, sie starten bei 25.900 Euro.

Auch der Outback erhält ein Lifting
Auch der Outback erhält ein Lifting

Ohne äußerliche Änderungen auskommen muss der Offroad-Kombi Outback. Stattdessen erhält er weitere optionale Assistenzsysteme für Spurwechsel und Rückwärtsausparken. Die Antriebspalette besteht weiterhin aus zwei Boxermotoren mit 110 kW/150 PS und 129 kW/175 PS. Die Preise starten konstant bei 34.400 Euro.

Zuletzt hatte Subaru seine Einstiegsmodelle Impreza und XV aufgefrischt. Und dabei die Einstiegspreise deutlich gesenkt.

Auch SUBARU nun mit einer Plattform-Strategie

Den leicht rustikalen Subaru Forester hat man eben erst verfeinert vorgestellt, die Modelle Impreza und XV haben sich auch „frisch gemacht“, da erreicht uns die Meldung von der:

„Subaru Global Platform“

Nun also auch SUBARU. Der Fels in der Brandung des „Automobil-Einerleis“ präsentiert eine Plattform, auf der bis 2020 eine Vielzahl neuer Modelle entstehen wird. Und auch wenn die Basis der Plattform weiterhin der Boxermotor ist und natürlich der permanente Allradantrieb, stehen nun auch Hybrid, Plug-In Hybrid und EV auf der „To Do Liste“.

Plattformen sind nichts besonderes. Was so klingt, als würde man bei einem Lego Duplo Auto immer nur die Bodenplatte austauschen, ist in der Automobil-Industrie dann doch ein wenig komplizierter. Plattformen und Baukasten-Lösungen ermöglichen jedoch die zügige und kostengünstige Entwicklung von unterschiedlichen Fahrzeugen auf eben einer Plattform. Wobei sich Plattform-Techniken auf „Sicherheits- und Assistenzsysteme“ beziehen können.

subaru global plattform 003

3 Ziele verfolge SUBARU mit der Umsetzung der „Global Platform“

  • Ein dynamisches Fahrgefühl
  • Sicherheit
  • Alternative Antriebe

Die neue „Global Platform“ von SUBARU verspricht eine 70 bis 100% steifere Auslegung der Karosserie und des Fahrwerksaufbaus. Das ist die Grundlage für Fahrkomfort, Performance und Fahrspaß. Je steifer die Karosse, desto sensibler lässt sich ein Fahrwerk abstimmen, desto ruhiger und komfortabler wird das Fahrzeug.

Bei der Sicherheit setzt SUBARU unter anderem auf die Verwendung von hochfestem Stahl, geformt im Heißpressverfahren. Neue, auf der „Global Platform“ basierende Fahrzeuge sollen so bis zu 40 % mehr Energie bei einem Unfall absorbieren als aktuelle Fahrzeuge. Damit will man auch 2025 zu den Herstellern mit der höchsten Karosserie-Sicherheit gehören.

Alternative Antriebe sind bei SUBARU noch in der Entwicklung. Aber SUBARU wird mit der Global Plattform auch Hybride, Plug-In Hybride und reine E-Fahrzeuge umsetzen können. Diese sollen dann auf den gleichen Fertigungslinien entstehen wie die klassischen Modelle mit dem SUBARU-Boxermotor, den es aktuell als Saugmotor, Turbomotor und Dieselmotor gibt.

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News: Subaru XV Concept – Die Zukunft moderner

Subarus XV hat gerade eine kleine Überarbeitung erfahren und ist auch insgesamt erst vier Jahre auf dem Markt. Trotzdem zeigt der japanische Allradspezialist auf dem Genfer Autosalon (bis 13.3) als Weltpremiere bereits ein Konzeptfahrzeug, das auf die nächste Generation des Kompakt-SUV mehr als nur hindeutet.

Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte.
Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte.

Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte. Das Konzeptfahrzeug wirkt eher wie ein Crossover mit deutlichen Pkw-Anleihen, als wie ein gängiges SUV, verfügt aber augenscheinlich trotzdem über einen großen Kofferraum. Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.

Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.
Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.

Andere Dinge am 4,52 Meter langen XV Concept sind dagegen typisch Subaru. So etwa die „Adleraugen“-Scheinwerfer oder der Hexagonal-Kühlergrill. Und dass unter dem Chassis des Serienmodells ein Allradantrieb und unter der Motorhaube Boxermotoren zum Einsatz kommen werden, dürfte heute schon klar sein.

Autor: Dirk Schwarz/SP-X

News: Subaru Impreza – Solides Angebot

Subaru hat den Einstiegspreis des Impreza um fast 2.400 Euro gesenkt, so dass der Allradler jetzt in der neuen Basisausstattung Trend ab 18.600 Euro zu haben ist. Für den Preis gibt es den 84 kW/114 PS starken 1,6-Liter-Boxerbenziner und Fünfgang-Handschaltung. Als Alternative zu dem kleinen Benziner bietet das Unternehmen nun auch den 2,0-Liter-Boxerbenziner mit 110 kW/150 PS und Sechsgang-Schaltung an, allerdings nur in Verbindung mit höheren Ausstattungslinien. Mindestens 21.500 Euro werden so für den Kompakten fällig. Ein CVT-Getriebe steht für den 1.6er mit 1.700 Euro und für den Zweiliter mit 2.000 Euro in der Preisliste.

Ab Werk fährt der Fünftürer unter anderem mit Klimaautomatik, Audiosystem mit 6,2-Zoll-Display, höhenverstellbarer Fahrersitz, Sitzheizung für die vorderen Plätze und Bordcomputer vor. Das schwarz in schwarz gehaltene, durch Grau- und Beigetöne aufgelockerte Interieur vermittelt Bodenständigkeit und eine gewisse Robustheit. Der Kompakte bietet gute Platzverhältnisse– kein Wunder, gehört er doch mit seiner Länge von 4,42 Metern zu den Großen im Segment. Das Kofferraumvolumen (380 – 1.270 Liter) geht in Ordnung, beim Umklappen der Rückenlehnen entsteht allerdings eine kleine Stufe.

Der 114 PS-Boxer spricht Fahrer an, die entspannt unterwegs sein wollen und denen Hektik im Straßenverkehr ein Gräuel ist. Von 0 auf Tempo 100 braucht es 12,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 185 km/h erreicht. Sollen die Pferdchen etwas lebhafter agieren, weil man überholen möchte, müssen sie erst durch Runterschalten wach gekitzelt werden. Das maximale Drehmoment von 150 Nm liegt bei 4.000 Umdrehungen an, dann wird der Boxer zwar munter, aber auch lauter. Bei entspannter Fahrweise jedoch hört man nicht viel von ihm. So unterwegs, kommt man auch dem Normverbrauch von 6,2 Litern recht nahe, der Bordcomputer zeigte 7,5 Liter an. Wenn es doch ein wenig mehr Leistung sein soll, steht jetzt alternativ der aus dem XV bekannte Zweiliter-Boxer mit 150 PS zur Wahl.

Permanenter Allradantrieb ist beim Impreza immer an Bord. Und eine Fünf-Jahres-Garantie gibt es ohnehin. Helfer wie Spurhalteassistent oder Verkehrszeichenerkennung sucht man aber vergebens. Diese halten erst mit der ab Frühjahr 2017 erhältlichen nächsten Generation Einzug, die auch mit einem geschärften Design aufwarten wird.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

News: Subaru XV – Günstiger und luxuriöser

Auf der einen Seite weniger, auf den anderen Seite mehr. Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau. Der XV kostet nun in der neuen Basisausstattung Trend in Verbindung mit dem 84 kW/114 PS starken 1,6-Liter-Boxerbenziner und Fünfgang-Handschaltung 19.990 Euro. Damit liegt der Einstiegspreis des Allradlers nun 2.000 Euro unter der bislang günstigsten Ausführung. Zum Serienumfang des Trend-Niveaus gehören unter anderem Klimaautomatik, CD-Radio, Nebelscheinwerfer und 17-Zoll-Felgen.

Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau.
Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau.

Top-Version ist nun die Ausstattungslinie Exclusive +, die mit dem 110 kW/150 PS starken 2,0-Liter-Boxerbenziner und in Verbindung mit dem CVT-Getriebe Lineatronic angeboten wird. Sie ist ab 30.490 Euro erhältlich und bietet unter anderem Ledersitze, Navigation, Glasschiebedach, Xenonlicht und einen schlüssellosen Zugang.

Außerdem hat Subaru seinem Kompakt-SUV einen geänderten Kühlergrill, neue Stoßfänger und Heckleuchten spendiert. Serienmäßig steht er jetzt auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und verfügt über das aus dem Forester und Outback bekannte Multimediasystem. Wie gehabt, steht für den XV auch ein 2,0-Liter-Boxerdiesel mit 108 kW/147 PS zur Wahl (ab 27.090 Euro), dieser ist ausschließlich mit einer Sechsgang-Handschaltung verfügbar.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

Subaru Impreza – Einstiegspreis sinkt unter 20.000 Euro

Zum neuen Modelljahr senkt Subaru den Einstiegspreis für den kompakten Impreza. Jetzt kostet der Fünftürer mit dem 84 kW/114 PS starken 1,6-Liter-Boxerbenziner und Allradantrieb 18.600 Euro, knapp 2.400 Euro weniger als zuvor. Im Ausgleich streichen die Japaner allerdings einige Ausstattungsposten; so wird etwa die bisher serienmäßige Klimaautomatik durch eine Klimaanlage ersetzt.

Darüber hinaus ergänzt ein 110 kW/150 PS starker 2,0-Liter-Boxerbenziner das Angebot. Der Vierzylinder ist wahlweise mit Schalt- oder Automatikgetriebe kombinierbar und soll mit 6,5 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern auskommen. Die Preisliste startet bei 21.500 Euro.

Test: Subaru Outback Diesel

Der Outback war schon ein Crossover, da wusste noch niemand,  dass es ein solches Segment gibt. Die maximale Form des Pragmatismus, so groß wie ein Fünfer Touring von BMW, nur eben viel praktischer. Der Outback als 2.0 Diesel mit stufenloser Automatik im Test von mein-auto-blog.

Macht auch ohne Matsch Spaß

Test des SUBARU Outback 2.0 Diesel

Matsch more Premium.  Beim neue…

News: Fahrbericht: Subaru Levorg

Wenn viel Auswahl wirklich unglücklich macht, müssten Subaru Levorg-Käufer glückliche Menschen sein. Denn der Nachfolger des mit über einem Vierteljahrhundert Tradition gesegneten Legacy kommt mit nur einem einzigen Triebwerk daher. Und das ist ein zeitgemäß kleiner 1,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Und natürlich ist der ab 28.900 Euro erhältliche, 125 kW/170 PS starke Vierzylinder markentypisch ein Boxer.

Was aber die Frage aufwirft: Warum spendieren die Techniker dem Kombi nicht den eigenentwickelten Boxer-Selbstzünder? David Dello Stritto aus dem Europa-Marketing kennt die Antwort: Dieselversionen hätten in Europa zwar einen enorm hohen Anteil, aber für den Privatkundenmarkt gelte das nicht. Und Subaru bediene zum größten Teil Privatkunden – den Anteil beziffert der Hersteller auf 90 Prozent. Insofern klingt die Argumentation der Subaru-Mannschaft schlüssig. Was aber auch heißt: Häufig sehen auf deutschen Straßen wird man den Levorg nicht. So hat der Kunde immerhin ein individuelles Produkt fernab des Mainstream.

Traditionalistische Subaru-Fahrer müssen nun umdenken, denn der Modellname „Legacy“ ist in Europa Geschichte. Allerdings lebt er indirekt weiter, denn „Levorg“ setzt sich aus den Begriffen „Legacy“, „Revolution“ sowie „Touring“ zusammen. Eine Revolution ist der Neuling aber nun wahrlich nicht, stattdessen zeigt er sich eher evolutionär weiterentwickelt. So haben die Ingenieure die Karosserie im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 40 Prozent versteift. Der Radstand schrumpfte ebenso wie die Außenlänge um 10 Zentimeter, was den Subaru handlicher machen soll. Trotzdem verspricht der Hersteller, dass der Abstand der Fondsitze zur vorderen Lehne trotz der äußerlichen Verkleinerung sogar um 2,5 auf 8,5 Zentimeter gestiegen sei.

Wie auch immer – eng geht es jedenfalls nicht zu. Und rund 1.450 Liter Kofferraumvolumen sind zwar kein Spitzenwert, aber man kann damit sicher gut leben. Doch ist der Levorg auch so sportlich, wie es Subaru behauptet? Der erste Eindruck: Der Mittelklasse-Kombi ist vor allem komfortabel. Das beginnt mit dem leise und seidig agierenden Boxer, der seine Stimme selbst unter Ausnutzung des vollen Drehzahlbandes nur wenig anhebt, wird fortgesetzt mit geringen Windgeräuschen und abgerundet durch ein kommodes Fahrwerk.

Unebenheiten gekonnt zu schlucken ist die Paradedisziplin der Federung, doch dafür wischt der Levorg nicht besonderes athletisch um die Kurve. Im Gegenteil, man muss schon ordentlich am großen Lenkrad kurbeln, um den Allradler behände um die Ecke zu werfen. Zumal die Lenkung selbst auch eher indirekt ausgelegt ist.

Auch in Sachen Fahrleistung ist der Levorg nicht der Aufreger, den die prominente Lufteinlass-Hutze auf der Motorhaube glauben macht. Der Vorderwagen stamme eben vom WRX STI, erläutert Subaru Deutschland-Geschäftsführer Volker Dannath – okay, da muss es dann offenbar auch dessen Motorhaube sein. Der 1,6er macht seine Sache aber insgesamt recht gut. Nach der Überwindung einer klitzekleinen Anfahrschwäche legt sich der Turbo angemessen ins Zeug und beschleunigt den Japaner druckvoll.

Mit 250 Newtonmeter Drehmoment übertrifft der Motor sogar den 2,5-Liter-Benziner aus dem Outback um 15 Nm. Glaubt man dem Hersteller, vergehen keine 9 Sekunden, um Landstraßentempo zu erreichen. Die Kraft wird ausschließlich über ein CVT-Getriebe übertragen, das im Grunde gut zum Auto passt. Geschmeidiger kann man im moderaten Betrieb kaum unterwegs sein, außerdem stimmt dann auch die Effizienz. Anders sieht es im Volllastbereich aus, wenn hohe Anpressdrücke und die dann energiezehrenden Ölströme den Realverbrauch in die Höhe treiben.

Die Innenarchitektur des Levorg präsentiert sich nüchtern, aber durchaus ordentlich verarbeitet. Ein Kunstwerk aus dem Zusammenspiel edler Hölzer und nobel anmutendem Alu oder Karbon war ja nicht zu erwarten. Der neue Subaru ist ein Funktionsauto ohne großen Schnickschnack. In der Moderne angekommen ist er allerdings schon, wie nicht zuletzt der große Touchscreen beweist. Beim Infotainment müssen die Spezialisten aber noch ein paar Schönheitsfehler ausmerzen. So wäre es fein, wenn statt oder zusätzlich zum Ladedruck auch eine präzise Fahranweisung in graphischer Darstellung auf dem kleinen Display im Armaturenträger eingeblendet würde. Warum taucht die so genannte Eyesight-Kamera inklusive Abstandstempomat und autonomer Bremsung nicht in der Liste auf? Und wieso gibt es Navigation nur in der höchsten Ausstattungsvariante (Sport: ab 34.900 Euro) und für die anderen Varianten noch nicht einmal gegen Aufpreis?

Immerhin stimmt unter dem Strich das Preis-Leistungsverhältnis für den ausgewogenen Levorg. Schließlich sind für deutlich unter 30.000 Euro Automatik, Bluetooth-Freisprechanlage, LED-Hauptlicht, Rückfahrkamera und schlüsselloses Schließsystem immer dabei. Und die Extraportion Individualität, die die Marke Subaru mitbringt, ist auch nicht zu verachten.

Erste Fahrt: Der neue Subaru Levorg

Kinderwagen oder Bollerwagen?

Erster Test des neuen SUBARU Levorg

Das ist doch ein WRX STi. Ganz klar, erkennt man an der Lufthutze. Dieses Gesicht. Seit Sommer 2014 hat der üblicherweise mit grobem Leitwerk auftauchende Limousinen-Sportler dieses neue Gesicht. Aber – das Heck? Im Falle des Levorg kein Flügelwerk, stattdessen Laderaum für Kinderwagen, Bollerwagen oder das Familien-Gepäck. Richtig verwirrend wird es, wenn man sich bewusst wird, dass hier nicht der 2.5 Liter Boxermotor mit 300 PS anschiebt. Unter der hutzigen Motorhaube arbeitet stattdessen ein 1.6 Liter-Turbo. Ganz neu – aber natürlich ein Boxer. 170 PS müssen für den „WRX-Kombi“ ausreichen.

Subaru Levorg 002 erste Fahrt Test fahrbericht

Fahrbericht: Der neue 1.6 Liter Turbo-Boxer im Levorg

Bereits nach dem Starten des vollständig neu entwickelten 1.6 Liter Vierzylinder-Boxermotors ist es klar. Hier trägt einer zwar das WRX-Gesicht, das Kombiheck hat aber nach Vernunft unter der Motorhaube gerufen. Und die ist eingezogen. Ein solches Triebwerk hat Subaru bislang gefehlt. 1.6 Liter groß, mit Turboaufladung 170 PS und 250 Nm stark. Da stimmt dann auch der CO2-Ausstoß und der Verbrauch sollte im Rahmen bleiben.

Levorg?

Der Levorg trägt eindeutig WRX-STi Gene.Bis zur B-Säule ist er prinzipiell baugleich zum Sports-Bruder, nur mit mehr Dämmung für die Ruhe im Innenraum. Der Levorg ersetzt den Legacy und soll bieten, wonach es SUBARU-Fahrern so verlangt: Non-Konformität und das bei aller Praktikabilität. Der Boxermotor gehört zur kleinen, aber charakterstarken Marke Subaru wie der permanente Allradantrieb. Selbstredend verfügt auch der Levorg über die Kraft der vier Räder. Aber auch über das stufenlose Automatikgetriebe CVT.

Vermutlich kann die CVT-Abstimmung mittlerweile niemand besser als SUBARU. Für den Europäer ist die stufenlose Automatik trotz der simulierten Schaltsprünge wegen dem unnötigen Rucken der größte Hemmschuh. Wer sich aber locker treiben lässt, der kann die CVT schätzen lernen.

Im I-Modus bleibt sie schüchterner bei den Drehzahlen, lädt Fahrer und Fahrzeug zum entspannten Gleiten ein. Der 1.6 Liter Turbo bleibt derweil akustisch extrem im Hintergrund. Typisch Boxermotor spürt man auch keine Vibrationen. Der Komfort ist, das darf man ruhig anmerken, für ein Auto dieser Klasse – das Wort Premium würde SUBARU ja nie in den Mund nehmen – aber genau auf dieser „Premium-Ebene“.

Surrend durch die Berge

Doch die nahe am WRX liegende Wurzel des Levorg bedeutet auch, ein exzellentes Fahrwerk zu besitzen. Die Vorderachse bietet unfassbar viel Grip – die 250 Nm des Turbo-Boxers werden zudem immer permanent an alle Räder verteilt. Da hat die Lenkung viel Verantwortung bekommen. Feinfühlig, mit guten Feedback lässt sich der Levorg durch Berg-Etappen kurven. Wieder einmal Barcelona als erstes Ziel. Wieder einmal ging es früh am Tag raus in das Hinterland. Dass der Levorg in der Basis wenigstens 1.5 Tonnen mitschleppen muss, man spürt es weder in der Lenkung noch bei den Bremsen.

Nur beim Antrieb. War der 1.6 Liter Turbo in der Stadt vor allem eines, nämlich unhörbar, muss das stufenlose Getriebe bei der ersten sportlich genommenen Kurve den kleinen Direkteinspritzer heftig in Richtung Drehzahllimit jagen.

Turbomotoren sind nicht für überragenden Auspuffsound bekannt. Die Turbine im Abgasstrom raubt dem Verbrennungsmotor üblicherweise seine Akustik. Beim Levorg hatte wohl auch niemand Lust, dieses Thema anzugehen.

Es ist ein wenig widersprüchlich, was der Levorg auf den schmalen, extrem kurvigen Landstraßen vollführt. Die Lenkung? Sehr gut. Traktion? Ohne Diskussion. Straßenlage und Eigenlenkverhalten? Sehr, sehr gut! Aber Motor und Getriebe passen überhaupt nicht zu dieser Vorstellung. Der 1.6 Liter Turbo-Boxer surrt weltfremd vor sich hin, während ihn das stufenlose Getriebe bei harter Fahrt am liebsten nahe des Drehzahlbegrenzers festnagelt.

Eventuell ist das auch der Grund, weswegen der Levorg in seinem Heimatland auch mit einem 300 PS-Turbomotor erhältlich ist. Ein WRX STi-Kombi sozusagen.

Für Deutschland hätte sich der Autor den 2.0D Boxerdiesel gewünscht. Auch wenn andere beim 1.6 Liter Turbodiesel angekommen sind. Der 1.6 Liter Turbo-Boxer ist kein schlechtes Triebwerk, aber zu schwach für das, was das Fahrwerk verträgt. Und zu durstig für die flotte Fahrt. Der Diesel wäre da die logische Alternative gewesen.

Subaru Levorg006 herstellerfotos erste Fahrt Test fahrbericht

Kein Diesel, keine 300 PS!

Vorerst wird es jedoch weder den Diesel noch den Power-Boxer für den deutschen Markt geben. Was es gibt, ist ein Auto für Menschen, die das Besondere suchen. Aber bitte – lasst das „Besondere“ praktisch sein.

Der Levorg kann praktisch sein! Mit seinen bis zu 1.446 Litern Kofferraumvolumen überzeugt er als Familienkombi. Der permanente Allradantrieb verpasst ihm das Sicherheits- und Traktionsplus, speziell für Gebirgsregionen.

Mit 4.69 Metern ist der Levorg überschaubar groß. Und was man SUBARU zudem zugestehen muss: Mit jeder Modellgeneration wird das Niveau der Materialien im Innenraum und deren Verarbeitung besser!

Dennoch bleibt SUBARU eine Marke für Individualisten und Querköpfe. Anders sein gehört dazu. Die große Hutze auf der Motorhaube hat einen praktischen Nutzen: sie führt Kühlluft auf den Ladeluftkühler. Ihre Optik wirkt jedoch – nun sagen wir es so: Wer vorne eine Hutze spazieren fährt, der sollte hinten das Leitwerk montiert haben. Für einen derart sinnvollen Antrieb – ja – sinnvoll, denn auf dem Papier sollen kombiniert um die 7.0 Liter machbar sein, wirkt die sportliche Hutze leider deplatziert.

Bei den Assistenzsystemen ist SUBARU leider sparsam. Ein aktiver Spurhalte-Assistent fehlt, ein Notbrems-Assistent ebenso. Und noch merkwürdiger: Sogar einen adaptiven Tempomaten kann man nicht ordern. Dafür bietet SUBARU einen Totwinkel-Warner und einen Querverkehr-Warner an. Beides funktionierte bei der ersten Fahrt überzeugend.

Subaru Levorg003 herstellerfotos erste Fahrt Test fahrbericht

Alles bleibt anders: SUBARU Levorg

Ein Bollerwagen ist am Levorg nicht verloren gegangen. Zu friedfertig sein Antrieb. Für die Familie, auch als Kinderwagen, ist er gut geeignet!

Mehr Mut kann man eigentlich nicht haben. Permanenter Allradantrieb, immer, und Motoren, die man vollständig selbst entwickelt. SUBARU ist in der Automobil-Industrie so etwas wie die „Gallier“ unter den Römern. Kooperationen sind minimiert, man ist überzeugend von der eigenen Technik. Das hat Charakter und lässt auch den Levorg zu einer Wahl für Menschen werden, die alles wollen, nur kein 08/15.

Dennoch würde sich der Autor noch mehr Mut wünschen. Den Mut, mehr Getriebe-Varianten und mehr Motoren-Versionen auf dem Markt anzubieten. In den USA verkauft SUBARU mehr Autos als Volkswagen – es gibt also keinen rationalen Grund, eine Nischenmarke bleiben zu wollen.

Fazit: Die Marke mit den Charakter-Autos

Der Name Levorg steht im übrigen für: „LEgacy reVOlution touRinG — 😉 Alles klar?

 

Der Fahrzeugschein für den SUBARU Levorg 1.6 DIT „Sport“ | Zur Galerie

Verkaufsstart:  26. September
Basispreis:  Ab 34.900 € (28.900 € – Trend | 31.400 € Comfort)
 Motorleistung:  170 PS
Antrieb und Getriebe:  CVT – Stufenloses Getriebe
Beschleunigung:  8,9 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  7,1 Liter / 100 km NEFZ-Norm (CO2: 164g/km | C)
Höchstgeschwindigkeit:  210 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.690, 1.780, 1.490, 2.650 mm