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Bis dieser Subaru zu uns kommt, dauert es noch

In den USA stellt Subaru eine moderat modifizierte Neuauflage des Kompaktmodells Impreza vor. Bis dieser zu uns gelangt, wird es noch eine Weile dauern


Auf LA Autoshow (bis 27. November) stellt Subaru die sechste Generation seines Kompaktmodells Impreza vor. Wie bereits Generation fünf basiert die Neuauflage auf der Subaru Global Plattform. Optisch und technisch fallen die Änderungen des Japaners behutsam aus. Im Frühjahr 2023 wird Generation sechs in den USA an den Start gehen, voraussichtlich um den Jahreswechsel 2023/24 herum dürfte sie in Deutschland verfügbar sein.

Künftig wird es den kompakten Japaner nur noch als Fünftürer geben

Optisch sind die Änderungen der auf 4,48 Meter Länge leicht gewachsenen Karosserie überschaubar. Neu sind ein dreidimensionaler herausgearbeitetes Frontstyling mit kleineren LED-Scheinwerfereinheiten, ein neues Kühlergrilldesign sowie modifizierte Luftöffnungen in der unteren Frontschürze. Auch die zweigeteilten Heckleuchten zeichnet ein verfeinertes Styling aus.

Der Innenraum des neuen Impreza bietet einen großformatigen Touchscreen in der Mittelkonsole

Die wichtigste Neuerung im Innenraum ist ein 11,6 Zoll großer Touchscreen im Hochkant-Format zentral in der Mittelkonsole. Über das Display lassen sich Fahrzeugfunktionen wie Klimaautomatik oder Assistenzsysteme einstellen. Das verbesserte Eyesight-System des neuen Impreza soll Fußgänger und Radfahrer in Kreuzung früher erkennen und über automatische Bremseingriffe Kollisionen verhindern. Ebenfalls neu sind ein erweitertes Totwinkel-Radar und ein Notlenksystem. Der neue Impreza warnt außerdem vor versehentlich im Fond zurückgelassenen Kindern. Android Auto oder Apple Carplay werden kabellos eingebunden.

In LA feiert der neue Impreza mit zwei Boxermotoren sein Debüt. 113 kW/154 PS leistet der 2,0-Liter-Vierzylinder, 136 kW/185 PS sind es im Fall der 2,5-Liter-Maschine. Der kleine Benziner ist mit CVT-Getriebe und Allradantrieb zwangsgekoppelt. Für den 2,5er ist eine Achtgang-Automatik verfügbar.

Änderungen am Fahrwerk und mehr Torsionssteifigkeit sollen im Zusammenspiel mit einem verbesserten Torque Vectoring des Allradantriebs und einer direkteren Lenkung ein agileres Handling vermitteln. Zugleich soll sich das neue Setup des Impreza positiv auf Komfort und Geräuschentwicklung auswirken.

Mit welchen Antrieben und zu welchen Preisen der neue Impreza nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Aktuell startet die Basisversion mit 84 kW/114 PS starkem 1,6-Liter-Benziner hierzulande zu Preisen ab rund 26.000 Euro. Die Neuauflage dürfte teurer werden.

Mario Hommen/SP-X

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