Kurz gefahren: SUBARU Forester 2.0D Lineartronic

Automatisch besser

Der SUBARU Forester kombiniert nun Diesel-Boxer und Automatikgetriebe – wir sind ihn kurz gefahren:

Wer einen SUV mit echtem Allradantrieb und ordentlich Laderaum sucht, der kommt am Forester des Allradspezialisten SUBARU nicht vorbei. Der Forester gehört zu den erfolgreichsten SUBARU-Modellen und wird nun endlich in einer Version mit Dieselmotor und Automatikgetriebe angeboten.

Über Stock und über Stein

Subaru hat den einzigartigen Boxer-Diesel mit ein wenig Feinschliff am Einspritzsystem (Commonrail-Druck stieg von 1.800 bar auf 2.000 bar), einer überarbeiteten Abgasrückführung, neuem Kühlsystem und adaptierter Turboladersteuerung Euro 6 fit gemacht. Während der gleiche Motor im Outback auf 150 PS kommt, müssen im Forester 2.0D 147 PS ausreichen. Die nächste News betrifft die nun endlich mögliche Verbindung von Automatikgetriebe und Diesel-Boxer.

Wer einen Forester besitzt, der empfindet die phonetische Ähnlichkeit von „Forester“ und Forest (engl. für Wald) gar nicht als zufällig. Dank permanentem Allradantrieb, ordentlich Bodenfreiheit (22 cm!!) und dem Offroad-Regelsystem „X-Mode“  scheut sich ein Forester nicht vor dem Offroad-Einsatz.

Bei der ersten Testfahrt auf einem hügeligen Waldstück oberhalb von Triest hat der Forester beweisen können, wie gut der Dieselmotor und die Automatik im Offroad-Betrieb zusammen arbeiten.

subaru Forester Boxer Diesel automatik 86 fahrbericht 2015

Mühelos auch ohne Asphalt

Wenn es holperig wird, schlägt die Stunde des Offroaders unter dem Kombi-Blechkleid des Forester. Die 220 mm Bodenfreiheit nehmen den Schrecken vor fiesen Feldwegen, die Böschungswinkel sind groß genug, um ohne Kratzer im Stoßfänger über wilde Furchen hinweg zu stampfen. Die 350 Nm des Boxer-Diesels und die neue Abstufung des eigentlich stufenlosen Getriebes sorgen für einen kraftvollen und niedertourigen Schub über den Feldweg.

Stufenlos hat SUBARU die Lineartronic über Generationen zum besten stufenlosen Automatikgetriebe am Markt entwickelt. Aus einer Vielzahl von Informationen –  dazu gehören Gaspedalstellung, Motorlast, Geschwindigkeit, Steigung oder Gefälle –  formt die Lineartronic eine adaptive Abstufung der Übersetzung. Dabei simuliert das CVT-Getriebe bis zu sieben Schaltstufen und reagiert flink auf die Wünsche des Fahrers.

Eine neue Laschenkette im CVT-Getriebe, neues Getriebe-Öl, ein größerer Wandler und eine überarbeitete Dämmung der Lineartronic führte zudem zu einem besseren Geräuschverhalten und mehr Effizienz.

Fazit:

Der Forester ist auch in der Variante mit Diesel-Boxer und stufenloser Automatik ein überzeugender Alleskönner. Auf seinen knapp 4.60 Metern bietet er viel Platz für die ganze Familie. Mit 2.0 Tonnen Anhängelast empfiehlt er sich als Zugfahrzeug und die bis zu 1.592 Liter Laderaumvolumen machen Forester-Fahrer schon fast zu Fuhrunternehmern.

Der Verbrauch des 147 PS Boxers hält sich laut NEFZ mit 6.1 Litern dabei im Rahmen.

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Leistung: Preis:
147 PS ab 32.760 €

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger