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NAIAS 2015: Dicke Dinger in Detroit!

Schlechte Laune? Betrübte Konjunktur-Aussichten? Ölpreis auf Allzeithoch ? Alles wie weggeblasen. Eiskalt einzig das aktuelle Wetter in Detroit. Ansonsten strahlende Gesichter allenthalben. Die NAIAS 2015 war ein schönes Beispiel für kurzfristigen Aktionismus in der Automobil-Welt. Gebaut wird am Ende doch immer noch das, was der Kunde sich wünscht. Nicht, was vermeintlich sinnvoll wäre und so ist die NAIAS 2015 geprägt von Aufbruchstimmung, dicken SUVs, fetten Motoren und Testosteron-Overkill kreischenden neuen Sportwagen. Auto-Fans aufgepasst, jetzt wird wieder richtig Gas gegeben.

NAIAS 2015 – Die dicken Dinger von Detroit

Wer sich ein wenig bemüht, tankt in Detroit derzeit für weniger als 1.60 $ eine Gallone Normal-Sprit (0,36 € / Liter). Während wie uns über 99 ct für einen Liter Diesel freuen, zahlt der Ami für eine Tankfüllung den Gegenwert eines Grande Latte Macchiatto mit Soja-Milch bei Starbucks

Da kann man dann den Spar-Hype der letzten Jahre durchaus mal vergessen und wählt stattdessen ganz freimütig den „Green Truck des Jahres“.

NAIAS 15 US Cars (22) NAIAS 15 US Cars (27)

Dodge Ram 1500 Laramie HFE – Green Truck of the Year

Mit dem 240 PS starken 3.0l EcoDiesel wird aus dem Dodge-Ram ein „Green Truck“.  Mit 28 MPG auf dem Highway soll der Truck mit ein wenig mehr als 8 Litern Diesel auf 100 Kilometer auskommen. Bedanken darf man sich dabei unter anderem beim 8-Gang Automatikgetriebe. Bei den aktuellen Spritpreisen dürfte der EcoDiesel im Programm der LightTrucks jedoch auch weiterhin eher eine untergeordnete Rolle spielen. Gibt es den Dodge Ram doch auch mit 5.7 Liter V8. Die Allzweck-Motorisierung des Amerikaners.

German SUVs – Mercedes-Benz GLE Coupé und Audi Q7

Doch auch die deutschen Automobil-Hersteller können SUV und wählen folgerichtig die Bühne der wichtigsten Automesse in Nord-Amerika für ihre Präsentation. Mercedes-Benz brachte den BMW X6-Rivalen mit dem Namen „GLE Coupé auf die Bühne und die VW-Tochter Audi die zweite Generation des Audi Q7 mit in die USA.

Weltneuheit: Mercedes-Benz GLE Coupé

Das neue GLE Coupé macht dem BMW X6 Konkurrenz und bekommt zum Start die beinahe grotesk kraftvolle 63er „S“ AMG-Version mit ins Programm. Unter der Haube pocht aber nicht der neue 4.0„hot-inside-V“ Turbo aus dem AMG GT, sondern der „alte“ 5.5 Liter V8-Bi-Turbo mit 585 PS und 760 Nm. Da darf das Make-Up dann auch ein wenig heftiger ausfallen. Das Premieren-Modell tarnt sich im unschuldigen weiß, verrät sich aber mit Kühlluft-Öffnungen, in denen bekannte Kleinwagen aus dem gleichen Konzern gleich quer parken könnten. Klavierlackschwarze Luftleit-Elemente spornen den Luftstrom an die Kühler an, vernünftig zu durchfluten, schmeicheln den Augen des Betrachters und dürften im Kaskofall für tiefe Wunden im Geldbeutel sorgen.

Neben dem „dicken Ding“ hat Mercedes-Benz auch das neue „AMG-Sportmodell“ GLE 450 mitgebracht. Hier bekommt der Kunde AMG-Feeling zum Mercedes-Benz Tarif und in Verbindung mit „kleineren“ und weniger derben Motoren. Im Falle des GLE 450 reden wir von bescheidenen 367 PS. Darunter rangieren zum Start des „SUV-Coupés“ ein GLE 400 mit 333 PS und ein Diesel, der dann auch die neue Nomenklatur in Vollständigkeit präsentiert: Das GLE Coupé 300 d 4MATIC. Mit 258 PS und 620 Nm kräftig genug für den Alltag.

Weltneuheit: Audi Q7

Aber auch Audi nutzt die Bühne für eine SUV-Weltpremiere. Der neue Audi Q7. Ein Auto mit großem Kühlergrill.

Truck-Mania 2015

Big boys, big toys. Die Trucks sind das Spielzeug der harten Jungs und die NAIAS 2015 zeigte, in den USA führt kein Weg daran vorbei. Eigentlich wundert man sich ein wenig, dass es noch keinen Pick-Up Truck von BMW, Audi oder Mercedes gibt. Unsere Premium-Hersteller überlassen dieses erfolgreiche Auto-Segment in den USA vollständig den US-Herstellern und den Importeuren aus Japan. So ein Ford F-150, der erfolgreichste Pick-Up in den USA, verkauft sich im übrigen fast 750.000 mal in den USA. Nur im Jahr 2014!  Das nur zur Klarstellung.

Nissan hat den neuen Titan vorgestellt. Weil der Nissan-Renault Konzern keinen V8-Diesel im Programm hat, packt man unter die tischtennisplatten große Motorhaube des Titan einen fünf Liter großen V8-Diesel des US-Motorenexperten Cummins. 750 Newtonmeter lassen den knapp 6.20 Meter langen Pick-Up Truck über Wald, Flur  und Highway fliegen. Trotz Ladefläche bleibt in der Doppelkabine Platz für bis zu 6 Personen. Gute 9 Tonnen Anhängelast und fast eine Tonne Zuladung tun ihr übriges.

Auch der zweite Japaner, der bei den Trucks dick im Geschäft ist, hatte Neuigkeiten für Detroit im Gepäck. Einen neuen Tacoma zum Beispiel. Allerdings ist der Tacoma nur der „kleine“ Bruder des „Tundra“ (Midsize-SUV) und daher zog es mich zur Sitzprobe in den 2016 Toyota Tundra. Da zeigte sich dann auch, warum die Japaner diese Art des Automobils für die US-Boys aufsparent. Plastikwüste und schäbige Verarbeitung lautet das Stichwort.

Ford Raptor  F-150

Wer es richtig ernst meint mit der Pick-Up-Nummer, der wählt den neuen Ford Raptor, dazu hat Goldfeder Mechthild einen Artikel getippt…

 

 

… in Teil II geht es dann um die sportlichen Neuheiten aus Detroit…

… und so lange surfen wir alle mal auf truckscout24.de und suchen nach anderen „dicken Dingern“, wie Baggern und so Sachen…

 

 

 

NAIAS 2015 – Nissan Titan Premiere in Detroit

Nissan Titan 2016

Damit es richtig vorwärts geht, packt Nissan unter die tischtennisplatten – große Motorhaube des Titan einen fünf Liter großen V8-Diesel des US-Motorenexperten Cummins. 750 Newtonmeter lassen den knapp 6.20 Meter langen Pick-Up Truck über Wald, Flur und Highway fliegen. Trotz Ladefläche bleibt in der Doppelkabine Platz für bis zu 6 Personen. Gute 9 Tonnen Anhängelast und fast eine Tonne Zuladung tun ihr übriges.

So einen „Spiel-Kameraden“ bieten die Nissan-Jungs in Europa leider nicht an.

Detroit 2015: Honda NSX – Endlich!

Da schraubt man Jahre an diversen Konzeptstudien herum, rollt die Kiste häppchenweise von einer zur nächsten Messe und dann: Dann stellt Ford zum gleichen Zeitpunkt einen optischen Knallkörper auf Rädern auf die Messe. Und klaut dem NSX die Show. Sei es drum. Der neue Honda NSX, in den USA als Acura NSX der Weltöffentlichkeit präsentiert, hat endlich sein „Concept“ abgelegt und ist jetzt bereit, um die Großen der Szene aufzumischen.

NAIAS 15  – HONDA NSX

Endlich. Nach Jahren der Konzeptstudien, nachdem man vor knapp 5 Jahren das Projekt bereits einmal eingestellt und unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise abgeschworen hatte. Jetzt dann doch wieder: NSX. Das Ding, dessen Vorgänger damals von einem gewissen Ayrton Senna abgestimmt wurde. Ein Auto mit fast ewiger Bauzeit und doch fahrdynamische Schärfe, die heute noch auf der Höhe ist – kurz: dem Besten, was Honda je gebaut hat. Und das, was heute vor uns steht, ist nicht weniger interessant. Optisch so nah an der Studie, dass man wirklich überrascht ist, wie das durch die japanischen Meetings kam.

Weltpremiere Detroit027 Honda NSX

Tief und breit (1.21 m x 1.94 m) steht der NSX im kräftigen Rot auf der Messe, zugespitzt mit grimmigem LED-Blick und scharf gezeichneten Kühlluftschächten. Eine feine Seitenlinie mit schlanker Mittelmotor-Taille, wogegen das Heck beinahe schon etwas plump wirkt. Die Lampen wirken wenig inspiriert und der Diffusor hätte auch dramatischer ausfallen dürfen. Vom Interieur reden wir jetzt einmal nicht – wenn in der Pressemeldung Wert auf gute Übersicht gelegt wird und der Sitzkomfort gelobt wird, dann, ja dann wissen wir auch nicht weiter.

Immerhin sind wir uns sicher, dass das alles auch ohne große Show funktioniert.

Überhaupt, die Japaner machen wenig Show. Daten zum Beispiel: Fehlanzeige. Auf dem Messestand schon begann das fröhliche Spekulieren und die Offiziellen lachten sich ins Fäustchen. Wenigstens das Antriebskonzept hat man verraten, so treibt ein V6-Biturbo mittschiffs an, unterstützt von einem Elektromotor und einem 9-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. An der Vorderachse stehen gleich zwei E-Motoren zur Verfügung und bilden so den Sport Hybrid Super Handling All Wheel Drive, kurz SHSHAWD.

Wieviel Leistung das System haben wird und wie weit es elektrisch fahren kann (nicht, dass das jemand interessieren würde) bleibt unklar. Ebenso der Hubraum, das Gewicht und der Preis. Deshalb geben wir jetzt an dieser Stelle unsere Gebote ab:

  • Hubraum: 3.5 Liter (andere sagen bis 4 Liter)
  • Leistung: 550-580PS (600 gibt es sicher nicht, 500 wären zu wenig)
  • Gewicht: 1500 kg (trotz Materialexotik, weil: großer Akku)
  • Preis: 135.000 €

Man wird sehen. Spätestens in Genf (hoffentlich!)

Wir bleiben gespannt, auch wie sich das Fahren wird. Hinter vorgehaltener Hand sprechen die Japaner ganz indiskret von großen Gegnern: den Ferrari 458 wird man ärgern können mit dem NSX. Auch den GT-R von Nissan. Und all die 911 Turbo, Audi R8 und Lamborghini Huracan.

 

Detroit 2015: Vitamin C in doppelter Dosis

Frische-Dosis für das Modellprogramm der C-Klasse. Nicht, dass es die C-Klasse aktuell nötig hätte. Das aktuell immer jünger werdende Modellprogramm der Stuttgarter kommt bei deren Kunden extrem gut an. Einzig die Besucher der NAIAS in Detroit 2015 könnten eine doppelte Dosis Vitamin C gut gebrauchen. Pünktlich zum Jahresstart sind die Temperaturen in Detroit gefallen, der Morgen der wichtigsten Automobil-Messe auf dem US-Kontinent begann gleich einmal mit Schneefall. Fast ein wenig weihnachtlich. Mercedes-Benz indes spendiert eine Dosis Vitamin C im Doppelpack. Für den weiteren Ausbau des Modellprogramms stellt Mercedes-Benz den C450 als AMG-Sportmodell vor und als Ausgleich für das CO2-Karma gibt es den Mercedes C350 Plug-In Hybrid.

Sportliche Spitze in der C-Palette:  C450 AMG 4MATIC

Mit dem sportlichen Top-Modell der „normalen“ Baureihe will Mercedes-Benz die Lücke zu den Sportlern aus dem Stall von AMG verkleinern. Bislang klaffte zwischen dem C400 und dem kommende C63 mit dem neuen 4.0 V8 Bi-Turbomotor eine beträchtliche PS-Lücke. Der neue C450 wird mit 367 PS aus einem V6-Turbo nun diese Lücke füllen.  Doch wo AMG drauf steht, da muss auch mehr als nur AMG-Optik drin sein. Die neuen AMG-Sportmodelle werden deswegen eine Art Botschafter-Rolle übernehmen und auch Techniken aus den AMG-Modellen präsentieren. Der C450 AMG 4MATIC wird zum Beispiel die Vorderachse des C63 erhalten. Nur so schien es den Verantwortlichen möglich, die vom Kunden erwartete AMG-Performance auch zu liefern.

Den neuen C450 AMG 4MATIC wird man als Limousine und als T-Modell anbieten. Beide erhalten, der Name sagt es bereits, den Mercedes-Allradantrieb 4matic. Anders als bei den Mercedes-Serienlimousinen mit 4MATIC werden die AMG-Modelle über einen Allradantrieb verfügen, der eher heckbetont ausgelegt ist.

Der C450 kombiniert die Power eines kraftvollen V6-Biturbomotors mit hoher Emotionalität und bedient sich an der technischen DNA des neuen C 63 .. 

Tobias Moers, AMG-Chef

Mehr Ladedruck und Detailarbeit zwischen den Bits und Bytes des Steuergerätes holen aus dem bekannten 3.0 Liter V6-Turbomotor nun 367 PS und pressen 520 Nm Kraft in das ebenso bekannte 7-Gang Automatikgetriebe. Dank des heckbetonten Auslegung des Allradantriebes wird sich der Fahrspaß im C450 4matic gegenüber dem normalen C400 4matic noch einmal deutlich steigern lassen. Soweit das Versprechen, soweit die Hoffnungen der zukünftigen Kundschaft.

Kerniger Motorsound gehört dazu, dafür wurde die Auspuffanlage überarbeitet und per Motorsteuerung wird nicht nur eine Zwischengasfunktion beim herunterschalten integriert, sondern auch ein freches bratzeln im Schubbetrieb. Wer sich der Sport und Sport+ Funktionen überdrüssig ist, der schaltet den C450 4MATIC per Fahrdynamik-Schaltung in den Eco-Mode und dann kann das Getriebe, beim Gaswegnehmen, auch den Segelmodus umsetzen.

Ein Spagat zwischen „normaler“ C-Klasse und sportlicher AMG-Variante, mit einem deutlichen Hang hinüber zum emotionalen Fahrspaß. Das sollen die neuen AMG-Sportmodelle im ganzen Mercedes-Benz Programm vermitteln. Etwas ganz anderes wird der neue Plug-In Hybrid Antrieb in der C-Klasse vermitteln wollen!

 

Ökologischer Ausgleich für die Baureihe: C350 Plug-In Hybrid

Während das AMG-Sportmodell C450 4MATIC mit 367 PS und einem Normverbrauch von nur 7.6 Litern die Belastung auf dem CO2-Karma-Konto noch vertretbar überzieht, zahlt der neue C 350 Plug-In Hybrid ordentlich auf der „Haben-Seite“ ein. Mit nur 2.1 Liter auf 100 Kilometer wurde der neue Plug-In Hybrid im NEFZ-Normverbrauch zur sparsamsten C-Klasse im Programm. Und das trotz einer Systemleistung von 279 PS. Mercedes kombiniert den bekannten zwei Liter Benzin-Turbomotor mit 211 PS und einen 60 kW liefernden E-Motor. Der Benziner bringt es auf 350 Nm, der Elektromotor wirft bis zu 340 Nm in die Waagschale. Gemeinsam schicken diese beiden die verfügbare Kraft über das bekannte 7-Gang Automatikgetriebe in Richtung Hinterachse. Neu ist im Falle des Antriebsstranges die zusätzliche Trennkupplung zwischen Automatikgetriebe mit E-Motor und dem Benzinmotor. So kann der Plug-In Hybrid Batterie elektrisch anfahren, auf Autobahnen sein Tempo kurzfristig rein elektrisch halten (bis 130 km/h) und bei Bedarf den Benzinmotor mit ordentlich E-Power unterstützen (boosten).

Bis zu 31 km soll der C350 Plug-In Hybrid rein elektrisch fahren. Seinen Saft bezieht er in diesem Fall aus einem 6.9 kWh großen Lithium-Ionen Batteriepaket. Der wassergekühlte Akku liegt im Heck des Fahrzeuges, oberhalb der Hinterachse und kostet ein wenig Stauraum, übrig bleiben 335 Liter. Beim ebenso erhältlichen T-Modell dürfte das jedoch verschmerzbar sein, hier stehen 350 Liter zur Verfügung.

Binnen 105 Minuten soll sich der Akku an einer Haushaltsüblichen Steckdose aufladen lassen.  Nach dem S500 Plug-In Hybrid ist der C350 nun das zweite Plug-In Fahrzeug in der Mercedes-Benz Flotte und der erste Kombi aus Stuttgart, der sich per Steckdose laden lässt.

 

Während nun also der C450 AMG die sportlichen Gelüste befriedigen darf, übernimmt der C350 Plug-In Hybrid die Rolle des technologischen CO2-Karma-Retters.

 

 

 

 

 

 

NAIAS 2015: Schaeffler bittet zum Cafe

Schaeffler zeigt im Rahmen der Detroit Motor Show NAIAS 2015 (12.-25. Januar 2015) und passend zur Schaeffler Strategie Mobilität für morgen erneut ein seriennahesKonzeptfahrzeug, das bereits heute die CAFE-Standards für das Jahr 2025 erfüllt.

CAFE steht für Corporate Average Fuel Economy und beschreibt die zunehmend restriktiveren gesetzlichen Flottenverbrauchsvorschriften. „Mit dem Schaeffler Fahrzeug Efficient Future Mobility North America CAFE 2025 zeigen wir einmal mehr, wie sich durch das Zusammenspiel innovativer Technologien deutliche Verbesserungen in puncto Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen erzielen lassen“, sagt Schaeffler-Technologievorstand Prof. Peter Gutzmer.

Das Fahrzeug basiert auf einem modernen, allradgetriebenen Midsize-SUV mit Automatikgetriebe. Bereits im vergangenen Jahr zeigte Schaeffler eine erste Ausbaustufe, mit der sich kostengünstig die US-amerikanischen CAFE-Verbrauchsvorgaben des Jahres 2020 erfüllen lassen. „Zur Detroit Motor Show 2015 bringen wir eine neue Ausbaustufe: Zentraler Punkt des Konzeptfahrzeugs CAFE 2025 ist eine milde Hybridisierung mit 48 Volt“, erklärt Prof. Gutzmer. „So erreichen wir die strengen Vorgaben, wie sie in zehn Jahren auf dem nordamerikanischen Markt gelten werden. Und das abermals mittels eines kostenbewussten Ansatzes.“

Neben der 48-Volt-Hybridisierung kommen zahlreiche weitere Schaeffler-Technologien zum Einsatz: Unter anderem ein permanent eingespurter Starter, eine Allradantrieb-Trennkupplung, ein Thermomanagementmodul sowie umfassende Maßnahmen zur Dämpfung und Reibungsoptimierung im Antriebsstrang. „Mit diesem Fahrzeug zeigt Schaeffler erneut, welche eindrucksvollen Optimierungspotenziale sich durch einen ganzheitliches Ansatz erzielen lassen“, sagt Jeff Hemphill, CTO von Schaeffler in Amerika. „Auf diese Weise leistet Schaeffler bedeutende Beiträge für eine umweltfreundliche Mobilität von morgen.“

Nissan startet mit eigenem Fahrzeug in der LMP3

  • Sechsfacher Olympiasieger bestreitet europäische Le Mans-Serie 2015
    Nissan-V8-Saugmotor mit 420 PS als Einheitsmotor für neue LM P3-Klasse
    Durchgehende Karriereleiter vom 370Z/GT-R Nismo bis zum neuen LM P1

Sir Chris Hoy, bei drei Olympischen Spielen mit sechs Goldmedaillen im Bahnradfahren gekürt, klettert 2015 mit Hilfe von Nissan auf die nächste Stufe seiner zweiten Karriere als Autorennfahrer. Nach einem starken Debüt auf einem Nissan GT-R NISMO GT3 in der britischen GT-Serie 2014 wird Großbritanniens erfolgreichster Olympionike aller Zeiten auf einem Ginetta-Nissan die europäische Le Mans-Serie (ELMS) bestreiten. Sein Ziel: 2016 bei den 24 Stunden von Le Mans selbst an den Start zu gehen. In der abgelaufenen Saison hat Hoy bereits große Fortschritte am Rennwagen-Volant bewiesen: Als Highlights des Jahres gelten ein zweiter Platz auf der Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps und eine starke Leistung beim über zwei Stunden gehenden Finallauf in Donington Park.

Nun wartet auf den elfmaligen Bahnrad-Weltmeister mit dem 420 PS starken und nach dem neuen LM P3-Reglement aufgebauten Ginetta-Nissan eine neue Herausforderung. Konkret: Fünf über jeweils vier Stunden gehende Langstreckenrennen, beginnend am 11. April 2015 mit einem Lauf in Silverstone. Zugleich wird der 38-Jährige beim offiziellen Testtag für die 24 Stunden von Le Mans (31. Mai 2015) auch auf dem berühmten Kurs im Département Sarthe einige Testrunden absolvieren – nicht jedoch im Juni beim Rennen, für das die LM P3-Modelle nicht zugelassen sind.

„Das wird ein sehr wichtiges Jahr für Chris, denn der Wechsel von einem GT-Wagen in einen Le Mans-Prototypen bedeutet eine große Umstellung. Der Einsatz beim Le Mans-Testtag ist dann noch eine ganz besondere Herausforderung für ihn“, sagt Darren Cox, Nismo-Marketingchef und Leiter der weltweiten Nissan-Motorsportaktivitäten.

Nissan hat nun eine durchgehende Karriereleiter aufgebaut
Mit dem Engagement in der vom Le Mans-Veranstalter ACO ausgeschriebenen LM P3 hat Nissan nun eine durchgehende Karriereleiter aufgebaut: Theoretisch haben Gewinner der GT Academy und andere von Nissan unterstützte Jung-Stars die Chance, nahtlos von der Playstation über die GT-Klassen GT4 und GT3 (mit 370Z Nismo und GT-R Nismo) und die LM P3/LM P2-Prototypen bis in die Königsklasse des Langstreckensports LM P1 aufzusteigen. In der LM P2-Katgorie dominieren Prototypen mit Nissan-V8-Power schon seit Jahren das Geschehen – allein 2014 vertrauten die ersten fünf LM P2 in Le Mans auf die japanische Motorkraft. Und 2015 wird das Unternehmen bei den 24 Stunden mit dem komplett neu entwickelten GT-R LM NISMO erstmals auch in der LM P1-Klasse antreten.

Pressemeldung

VLN 2015 – International!

Vor dem Hintergrund einer konstant wachsenden Zahl ausländischer Teilnehmer hat die VLN entschieden, die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ab dem Jahr 2015 als internationale Serie mit FIA-Genehmigung auszuschreiben. Damit sind alle für die Meisterschaft und die jeweiligen Cups eingeschriebenen ausländischen Teilnehmer nicht nur teilnahme- sondern auch punkteberechtigt und werden in der Gesamtwertung der VLN und den jeweiligen Cups berücksichtigt. Die Mindestanforderung für die Teilnahme an einem VLN Rennen ist eine internationale Fahrerlizenz der Stufe D.

bjoern-mein-auto-blog

Vorschau für die kommenden Wochen: Mai, Juni und Juli, August, September und später

Was die nächsten Tage und Wochen im Blog zu finden sein wird:

 

..und vermutlich noch ein wenig mehr. Und dann ist das Jahr noch nicht einmal zur Hälfte vorbei. Es bleibt also spannend. Es wird viele neue Autos geben, Erfahrungen die andere nicht machen konnten und Vorstellungen von den wichtigsten Neuheiten des Jahres 2014 und 2015!

 

 

Detroit 2014 – HONDA Fit / Jazz

Wir bekommen ihn in Europa als HONDA Jazz verkauft, in den USA trägt er den Namen „Fit“. Der Kleinwagen von Honda überzeugte in meinen Fahrberichten sowohl als Hybrid (jüngster Verbrauchstest  Honda Jazz Hybrid) – als auch in seiner sportlichen Si-Version. Ein knuffiger, kleiner Japaner, der ganz sicher keine schlaflosen Nächte auslösen wird. Dafür ist er praktisch.

In Detroit hat HONDA nun den „neuen Jazz“ vorgestellt, der dort natürlich „Fit“ vorgestellt wurde. Bis er zu uns kommt, dürfte noch ein Weihnachten vergehen, dennoch bereits heute die Foto-Galerie:

Der neue HONDA Jazz 2015