24h in Spa 2014 – Eine Rückschau

24h-Rennen sind das Salz in der Motorsport-Suppe. Und um bei diesem Vergleich zu bleiben: Wenn man auf einer Rennstrecke neben der olfaktorischen-Melange des Motorsports, gebildet aus verbranntem Gummi, warmen ausdünstendem Motoröl, unverbranntem Kraftstoff und dem süßlichen Dampf von belasteter Kupplung und gestresster Bremsbeläge noch den Geruch von frischen Waffeln und fettigen Pommes wahrnimmt, dann ist man in Spa.

Spa-Franchorchamps im Herzen Belgiens, gerne als die Ardennen-Achterbahn bezeichnet und im Herzen der alten Boxengasse bereits ein pittoresker Ort der Erinnerungen, zur gedanklichen Einkehr an die großen Rennen des letzten Jahrhunderts und weniger ein Rahmen für die Langstrecken-Rennen von High-Tech-GT-Fahrzeugen. Doch Spa ist mehr als nur eine alte Boxengasse, eine schlecht gepflegte Infrastruktur und ein, famos über die Ardennen gelegtes, Asphaltband. Spa ist Kult.

Und 24h-Rennen sind es dort auch.

24h Spa 2014 – Total24hours

Kein quattro, aber ein Tripple!

Audi feiert den dritten Sieg bei einem 24h-Rennen.

Spa ist ein Abenteuer. Ein rasend schnelles. Und ein „altes“ dazu. Die alten Boxenanlagen und die Zuschauer-Toiletten an der alten Haupttribüne gehen glatt als Zeitzeugen für die 90 jährige Geschichte durch, die man hier in den Ardennen in diesem Jahr feierte. Doch das sind nicht die Hauptdarsteller der High-Speed-Party. Es ist das Rennen an sich.

Das Feld der 24h in Spa ist deutlich überschaubarer als beim Eifel-Klassiker, dafür reinrassig von GT3-Rennern gebildet die ansonsten in der Blancpain-Endurance Series unterwegs sind. Unterteilt werden die Teilnehmer in drei Klassen: Die Profis in der GT3 Pro Cup-Klasse, den erfahreneren Amateuren in der Pro-Am und den reinen Herrenfahrern im Gentlemen-Cup.

Für das 24h-Rennen 2014 waren in Spa 61 Teams gemeldet, die größte Startgruppe bildete dabei die Pro-AM Klasse in der sich die Fahrerpaarungen nach den Klassen des SRO durchmischen müssen. Das ist alles ein wenig kompliziert, am Ende bleibt es jedoch unterhaltsam.

Das Starterfeld

Der „Belgian Audi Club“ brachte drei Audi R8 LMS ultra an den Start. Alle drei Fahrzeuge glänzten mit interessanten Fahrerpaarungen. Frank Stippler, Christopher, Mies, Andre Lotterer, Marcel Fässler, Rene Rast, Markus Winkelhock, Laurens Vanthoor, Benoit Treluyer und James Nash gingen für die Marke Audi an den Start. Ganz klar mit Favoriten-Rolle angereist, die zwei BMW von MarcVDS. Auch hier war man nicht minder gut besetzt: Maxime Martin, Augusto Farfus, Jörg Müller, Lucas Luhr, Dirk Werner und Markus Paltalla sollten für die BMW Sports Trophy-Truppe in das Rennen starten.

Neben den Audi R8 startete eine zweite Konzern-Marke. Nein, die Rede ist nicht von Porsche. Die ließen sich in Spa vom Team Manthey vertreten und das auch nur kurz – sondern von Bentley. Der Continental wird eigentlich nicht mit einem Rennwagen verwechselt, anders als einem dies eventuell mit dem ähnlich bulligen Nissan GT-R GT3 passieren könnte und dennoch hat Bentley ein eigenes GT3 Programm auf die Beine gestellt. Denn der Motorsport gehört zu den Charakter-Eigenschaften der britischen Marke, wie der Big Ben zu London. Und Big Ben ist dann auch der Name, der mit zuerst einfiel, als ich die Bentley GT3 zum ersten Mal durch Eau Rouge donnern sah. Big Boys named Ben – running throuh the Ardennes

Zurück zum Starterfeld:

Über mangelnde Abwechslung konnte sich niemand beklagen. Neben den drei Audi R8 standen drei McLaren MP4-12C, vier Mercedes SLS, die zwei MarcVDS Z4, die zwei Bentley und ein Aston Martin in der Top-Klasse zur Disposition. In der noch stärker besetzen Pro-Am Cup wurde das Feld noch bunter.

Zahlreiche Ferrari 458, zwei Nissan Nismo GT-R, weitere R8 und Z4, ein Jaguar und ein Lamborghini LP600 sorgten für erhöhten Blutdruck bei den Motorsport-Fans. In der Gentlemen-Trophy waren es dann die Ferrari 458 die den Ton angaben. Gleich 8 Stück sollten hier die 24h-Hatz angehen. Oder sollte ich sagen: Wollten?

24h-Spa-Das Rennen

Wer dachte, der Nürburgring hätte ein Problem mit Kernschrott, der stand ab Rennstunde zwei bis Rennstunde sechs mit offenem Mund an der Rennstrecke.

Den Anfang macht der Ferrari 458 mit der Startnummer 100. Ein ordentlicher Abflug am Ende der Eau Rouge sorgte für ein frühes Renn-Ende des Ferrari und die erste Safety-Car Phase. Am Steuer saß zum Zeitpunkt des Abfluges der Russe Maleev. Wenn gleich der 458 relativ blind für die anderen Rennfahrer auf der Kuppe der Eau Rouge lag, so ging doch in der Folge alles gut aus. Kurz nach dem Re-Start war dann der Ryan Racing McLaren mit der Startnummer 101 der nächste, der für Gelb – Safety-Car und Kernschrott sorgte. Während man beim ersten Abflug noch über das Talent diskutieren konnte, saß hier der McLaren Werkspilot Tim Mullen am Steuer. Was den – vermutlich stark abgekühlten und damit ursächlichen – Pirelli-Rennslicks jedoch egal war. In der Blanchimont verlor Tim Mullen die Kontrolle über den MP4-12 und landete heftigst in der Streckenbegrenzung.

Und auch nach dieser Safety-Car Phase dauerte es nicht lange, bis der nächste abflog. Dieses Mal wieder in der Eau Rouge und noch ein McLaren. Die Startnummer 15 mit Karim Ojjeh  verusachte die dritte Safety-Car Phase in kurzer Abfolge. Als die Sonne über den Ardennen unterging, musste man Angst um das restliche Feld haben. Sollte es so weiter gehen? Dann würde vermutlich niemand die Zielflagge sehen.

Und auch nach der dritten Safety-Car Phase dauerte es nicht lange bis zur nächsten Renn-Unterbrechung. Wieder die Eau Rouge, wieder ein Ferrari. Am Steuer des AF Corse 458 der Kanadier Andrew Danyliw. Doch anders als einige Stunden zuvor bei Maleev, sorgte der Abflug in der Radillion für einen heftigen Folge-Crash. Vier weitere Fahrzeuge wurden in den Unfall verwickelt, keiner davon konnte am Ende weiterfahren.  Und wieder gab es eine Safety-Car Phase, Nummer vier um genau zu sein.

Nachdem diese Safety-Car Phase beendet war, blieb es für einige Minuten bei einem normalen Rennen – bis ein weiterer Crash für offene Münder rund um die Strecke sorgte. Dieser Crash war jedoch heftiger als die vorangegangen und wieder waren zwei Herrenfahrer auf ihren F458 beteiligt.

Im Bereich der Stavelot knallten die Startnummer 333 und 111 zusammen. Der Ferrari von von GT Corse (333) stand danach in Flammen, der Fahrer (Vadim Kogay) konnte sich jedoch selbst befreien. Der Neuseeländer Marcus Mahy hatte jedoch nicht ganz soviel Glück. Bewusstlos hing er in den Sitzgurten des Ferrari 458. Der Unfall führte zu einem Rennabruch und einem Rettungshubschrauber der anstelle der Rennwagen auf die Rennstrecke kam. (Mahy soll es mittlerweile wieder besser gehen…)

Nach dem Rennabruch und dem gut eine Stunde später folgenden Neustart, entwickelte sich dann langsam so etwas wie ein Auto-Rennen. Wobei nicht nur die verbleibende Rennzeit, sondern auch die Rundenzeiten der Top-Fahrzeuge nicht an ein Langstrecken-Rennen erinnerten. Es war vielmehr ein brutal langes Sprint-Rennen. Die Audi R8 und die MarcVDS BMW dominierten die Spitzenpositionen.

Die HTP-Mercedes SLS spielten, trotz eines Bernd Schneider auf der Startnummer 84 keine große Rolle. Neben Bernd Schneider saß Primat auf dem Stuttgarter-Viech, aber Fahrer Nummer drei und auch die drei Fahrer auf der Startnummer 85 waren nicht ganz in der Leistungsklasse des DTM-Meisters zu Hause. Schwesterauto Nummer drei (#86) wurde zwar von SLS-Profis Maximilian Buhk und Götz gelenkt, aber auch hier war der dritte Fahrer nicht ganz in der Gewichtsklasse der Profis zu Hause.  Die Rundenzeiten der HTP-SLS blieben so im gesamten unter den Möglichkeiten.

Über die angedachten Möglichkeiten hinweg, ging Rene Rast. Nachdem sein Co-Pilot Nummer zwei, Laurens Vanthoor, der Pole-Fahrer des Trainings, über Nacht mit Übelkeit zu kämpfen hatte, teilte er sich im Prinzip das Cockpit des Sieger-R8 mit Markus Winkehock. Doppel-Stints und längere Boxen-Pausen, sowie ein größerer Verschleiß der Bremsen konnten nicht verhindern, dass der R8  #1 in einem Herzschlag-Finale als erstes über die Ziellinie ging. Von den 24-Stunden, kämpften der MarcVDS BMW mit der #77 und der R8 mit Rene Rast, locker 6 Stunden Kopf an Kopf.

Und so gehen die 24-Stunden von Spa 2014 nicht nur als Crash-Derby in die 90-Jährige Geschichte des Kurses ein, sondern auch als eines der spannendsten 24-Stunden-Rennen die man jemals bei Waffeln und Pommes erleben konnte.

 Impressionen aus der Eau Rouge:

Und die vollständige Galerie der 24h von Spa:

N24h – Die erste Rennrunde von Felix Baumgartner

Gegen 20:20 hat Stratosphären-Springer Felix Baumgartner den Audi Race Experience R8 mit der Startnummer 502 übernommen und ist in seine erste Rennrunde während des 24h-Rennens gegangen. Die bisherige Top-Zeit im Rennen war eine 8:30,974, die letzte Runde von Frank Biela, von dem Felix Baumgartner den R8 übernahm, war eine 8:50, 145 – die erste Runde von Felix dauerte  9:11, 016 und die Outlap aus der Box war eine 12:29,523. Wenn das so bleibt, dann hat Felix Baumgartner einen ordentlichen Job abgeliefert. Wenngleich im Verkehr derzeit durchaus auch 8:37 gefahren wird, zum Beispiel von Christopher Haase auf der Startnummer 4!

Aktuell ist der R8 mit der Startnummer 502 eine Runde zurück und liegt nicht in den Top 10.

 

 

 

 

24 Stunden Spa 2013

Nach Le Mans und dem 24h-Rennen am Nürburgring ist der 24h-Klassiker von Spa-Franchorchamps der dritte Höhepunkt im Kalender der Langstrecken-Freunde.

Während in Le Mans vor allem die Sport-Prototypen die ganz großen Geschichten schreiben und am Nürburgring die GT3-Klasse das Maximum darstellt, sind in Spa die GT3-Renner die einzige Klasse. Unterschieden wird in Spa nach drei Kategorien, die nicht nach den Fahrzeugklassen unterteilt sind, sondern nach den Fähigkeiten der Fahrer.

Pro Cup stellt die Top-Klasse mit erstklassigen Rennfahrern dar. Darunter rangiert die Pro-AM Cup Klasse mit gemischten Piloten-Teams. Darunter wiederum die „Gentlemens-Driver Klasse“ mit Rennfahrern, die eher dafür bezahlen ein Rennen fahren zu dürfen, als dafür bezahlt zu werden.

Blancpain Endurance Series 2013 24H Spa

Rennstart ist heute um 16.30h und wer nicht live vor Ort in Spa sein kann, der freut sich vermutlich über die Möglichkeit, dieses Rennen auch im Internet verfolgen zu können.

http://www.blancpain-endurance-series.com/pages/live Hinter diesem Link findet sich der Livestream.

Termin notieren: 24h in Spa-Francorchamps!

Die Rennstrecke von Spa-Francorchamps ist an sich schon geil – wirklich unerträglich wird die Faszination für diese Ardennen-Achterbahn, wenn dort 24 Stunden lang die Motoren der GT-Königsklasse dröhnen.

24h-Rennen – Die „Total 24 Hours of Spa“.

Total 24 Hours? Bei uns weniger bekannt, der französische Mineralöl-Gigant Total – in Frankreich aber eine echte Nummer und weltweit das achtgrößte Industrie-Unternehmen überhaupt.  Spa-Francorchamps wiederum liegt in Belgien und wenn man sich das kleine Belgien anschaut, dann auch noch in der Provinz Lüttich, die dem wallonischen Teil zugerechnet wird und wo man üblicherweise französisch spricht. Weshalb also ein Mineralölriese aus Frankreich dem Rennen seinen Stempel aufdrückt – dürfte nun klar sein 😉

Das Rennen in Spa ist nach dem Langstrecken-Klassiker in LeMans und dem Tourenwagen-Highlight am Nürburgring der dritte wichtige Termin für echte Motorsport-Fans. Ich selbst werden die 24-Stunden von Spa live vor Ort begleiten und freue mich bereits auf dieses Ardennen-Abenteuer.

COME ON FEEL THE NOISE!

So lautet der Aufruf der Veranstalter in englisch. Und was man zu hören bekommt ist „Noise in Excellence“ – GT3-Rennwagen deren Sound nicht nur über das Trommelfell hörbar ist, sondern auch über das wummern an der Strecke, direkt gespürt werden kann.

Motorsport ist vor allem dann geil – wenn man live vor Ort an der Strecke ist!

Wer den Weg nach Spa-Francorchamps sucht, der sollte sich auf Google-Maps orientieren:

Größere Kartenansicht

Von Köln aus sind es knappe 130 Kilometer und von Frankfurt am Main 315 Kilometer. Die Atmosphäre vor Ort ist einzigartig und kann nur mit den Klassikern von LeMans und dem 24h-Rennen am Nürburgring verglichen werden.

2013 wird zum 65. mal in Spa zweimal rund um die Uhr gefahren – erwartet werden mehr als 70 GT-Sportwagen und ein Feld von mehr als 240 Weltklasse-Rennfahrern.

Termin merken: Vom 24. bis zum 28.  Juli  wird es auf der Ardennen-Achterbahn rund gehen! 

(Vorläufig!)Aktuelle Teilnehmerliste:

ASTON MARTIN
Beechdean AMR
GPR AMR

AUDI
Belgian Audi Club Team WRT
Phoenix Racing
Sainteloc Racing
United Autosport

BMW
Marc VDS Racing Team
Vita4one Racing Team
Schubert Motorsport
TDS Racing
ROAL Motorsport
DB Motorsport

FERRARI
Kessel Racing
Vita4one team Italy
SMP Racing
Insight Racing with Flex-Box
MTECH
AF Corse
Team Ukraine
SOFREV ASP
Sport Garage

LAMBORGHINI
Blancpain Racing
Blancpain Reiter
GRT Grasser Racing Team

MCLAREN
Hexis Racing
ART Grand Prix
Boutsen-Ginion
Gulf Racing
MRS GT Racing
Von Ryan Racing

MERCEDES
Black Falcon
Preci-Spark
HTP Motrorsport

NISSAN
JRM Racing
Nissan GT Academy Team RJN

PORSCHE
Prospeed Competition
SMG Challenge
Fach Auto Tech
Manthey Racing
Haribo Racing
Pro GT by Almeras
Delahaye Racing
ARC Bratislava
Porsche Lorient
Alfab Racing
Timbuli Racing

24h-Rennen 2013 – Der Rückblick, die Zusammenfassung, die Details

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Prosperia C.Abt

Prosperia C Abt 0224h-2013 Audi R8 lms ultra

C.Abt back on the Track! Audi R8 lms Ultra – lesen-

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Peugeot 208 GTi

Peugeot 208 GTi 0724h-2013

Die Franzosen haben die Klasse der Sp2T klar dominiert.. – lesen –

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Subaru Allradspaß

Subaru WRX 0124h-2013

In der SP3 T kämpften Audi und Subaru um den Klassensieg… – lesen – 

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Godzilla in der Eifel

Nissan GT-R GT3 10 24h-2013

Der Supersportwagen von Nissan in der GT3-Version …  – lesen –

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24h-Rennen 2013 – Das kurze Regenrennen!

Es war aufregend wie in jedem Jahr, aber es war in diesem Jahr vor allem eines: Kurz. Heftigster Regen hat in der Nacht um 23h zu einer 9 Stunden dauernden Unterbrechung gesorgt. Der Re-Start am Montagmorgen (sic!) fand um 8:20 auf der Strecke statt. Der Veranstalter sprach von insgesamt 210.000 Besucher, Mike hat hierzu eine interessante Anmerkung und wenn ich meinen persönlichen Senf dazugeben darf: Es war nach dieser abscheulichen Regennacht wirklicht leer rund um den Ring. Nein, verdenken kann man das indes niemanden. So ein ätzendes Eifel-Wetter vertreibt wirklich auch die heftigsten Fans. Weswegen man das Rennen von Sonntag auf Montag (Feiertag) stattfinden lassen musste und warum der Rennstart erst um 17:00h statt finden musste – ich kann es nicht verstehen. Eventuell wäre es einfach mal eine Sache, das Rennen erst im Juni zu veranstalten und es ebenso auch früher starten zu lassen. Wer am Montagabend um 17:00 den Zieleinlauf sah, war vermutlich erst spät in der Nacht zu Hause. Ein früheres Renn-Ende und ein Veranstaltungs-Termin später im Jahr, könnte auch für „mehr“ Fans sorgen!

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Falken Motorsport

Falken Motorsport 911  0924h-2013

Beim 24h-Rennen dürfen die Jungs vom Team Falken-Motorsport nicht fehlen. Seit 3 Jahren wird dort ein 911er Porsche eingesetzt ..   – lesen –

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Toyota GT86

Toyota GT86 06 24h-2013

Der sportliche Zweitürer von Toyota und Subaru eignet sich perfekt für die Rennstrecke. Das wissen auch die N24-Profis!  … – lesen –

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Das Gewinner-Team

Black Falcon N9 02 24h-2013

Das Team von Black Falcon hat das 24h-Rennen in der Eifel in diesem Jahr gewonnen. Gesamt wurden 88 Runden gefahren … – lesen –

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Das Team Manthey

Team Manthey 06 24h-2013

Manthey Motorsport und die Porsche Werksfahrer, fast ein Porsche Werkseinsatz beim 24-Stunden Rennen in der Eifel … – lesen –

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Phoenix Racing

Phoenix Racing R8 lms 02 24h-2013

In der Startnummer 4 waren am Start, unter anderem die beiden Söhne von Hans-Joachim Stick: Ferdinand und Johannes… – lesen –

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Noch mehr Fotos

Das 24h Rennen 2013 36 24h-2013

141 weitere Fotos zum wichtigsten deutschen Motorsport-Ereignis sind in meiner Galerie zu finden. Das war das „15-Stunden“ Rennen 2013 😉  – klick –

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Das gesamte 24h-Rennen habe ich live vor Ort verfolgt und immer wieder frische Fotos in meinen Blog gebracht. Für mich persönlich hatte sich dieses Event mehr als rentiert. Nie zuvor hatte ich so viele Klicks in so kurzer Zeit auf meinem Blog. Die Frage ob ich im kommenden Jahr wieder vor Ort sein werde, ist damit dann auch beantwortet. Auch wenn der Schlaf einfach zu kurz kommt 😉

Noch mehr Fotos? Die Menschen, Gesichter und Helme hinter diesem Rennen, gibt es auf Facebook.

 

Startaufstellung 24 Stunden am Nürburgring 2013 – Best Five!

Pole Position für den Audi R8 LMS Ultra vom Team Phoenix Racing - - 8:17,212
Pole Position für den Audi R8 LMS Ultra vom Team Phoenix Racing – – 8:17,212
Top40 Aston Bilstein
In der ersten Startreihe – Der BILSTEIN Aston Martin mit 8:18, 362 auf P2
Top40 quali Mamerow nummer 2
Auf Platz 3 – zweite reihe – Der Prosperia Mamerow Audi R8 LMS ultra mit 8:19,073
Auf Startplatz 4, der Porsche 911 vom Team Manthey. 911 GT3 R - Mit einer 8:19,838
Auf Startplatz 4, der Porsche 911 vom Team Manthey. 911 GT3 R – Mit einer 8:19,838

 

Startplatz 5 – Der Audi R8 LMS ultra von G-Drive Phoenix mit einer 8:20,025

 

24h-Rennen 2013 – Der Eifel-Pathos

Am Pfingstwochende startet das legendäre 24-Stunden Rennen am Nürburgring. Eine Veranstaltung die Rennfahrer zu Helden werden lässt und voller kleiner Tragödien steckt. An keinem anderen Platz auf dieser Welt liegen Lust und Frust näher beisammen. Unvergessen die Rennsiege der lokalen Favoriten von Manthey – nach vielen Jahren platzt 2006 der Knoten und die Truppe rund um Olaf Manthey bezog für 5 Jahre in Folge den Spitzenplatz auf dem Treppchen des „größten Wagenrennen seit Ben Hur“.

2012 gewann der audi R8 LMS Ultra des Audi Team Phonix, am Steuer saßen Marc Basseng, Christopher Haase, Frank Stippler und Markus Winkelhock.

Das Rennen 2013 – 24 Stunden in der grünen Hölle

24stunden-dunlop-sls-125 Jahre

Bevor ich die Zeiten aus dem ersten Qualifying vom Freitagabend durchgehe, will ich versuchen die Frage zu beantworten, was dieses Rennen so besonders macht. Weswegen es kein Rennen auf dieser Welt gibt, das auch nur annähernd diesen legendären Ruf hat.

Die Eifel
Da ist zum einen der Austragungsort rund um den ehemals beschaulichen Ort Nürburg. Gelegen zwischen stillen Wäldern und einer hügeligen Wiesenlandschaft hat man 1927 eine „Test- und Prüfstrecke“ mit einer ursprünglichen Gesamtlänge von 28 Kilometern eröffnet. Das ist 86 Jahre her – viel hat sich in diesen Jahren getan. Ein gewisser Niki Lauda hatte einen Feuer-Unfall, die Automobil-Industrie der gesamten Welt hat millionenfach Kilometer auf dieser Strecke zurück gelegt und uns – dank der Entwicklungsumgebung „Nordschleife“ die sichersten und sportlichsten Autos aller Zeiten vorgestellt.
Der Erfolg und die Geschichte des Nürburgrings hat aber auch die dunklen Gestalten angezogen – unfähige Politiker und wahnsinnige Entscheidungen mussten hier in der Eifel ertragen werden. Aktuell ist es besonders dramatisch geworden. Dies alles spielt zusammen, will man verstehen, was die „Rennstrecke in der Eifel“ ausmacht.

N24h-BMW-Z4Coupe-N91

Die Fans
Sie kommen bereits eine Woche vor Rennstart an den Ring. Sie ertragen alle Unwägbarkeiten und fiesen Wetter-Attacken. Vom Hagelschauer bis hin zum Sonnenbrand, ein echter N24h-Fan kommt mir massiven Blessuren vom Rennwochenende zurück. Damit meine ich nicht den Kater nach den durchzechten Nächten vor dem Zelt.
Großartige Fan-Aufbauten rund um die Strecke, Lagerfeuer-Romantik zwischen dem Duft von heißem Gummi und noch heißeren Bremsbelägen. Während auf der Strecke für 24-Stunden die Motoren brüllen, kämpfen auf den Camping-Plätzen die Boxentürme mit lauter Musik gegen Fahrzeuge an.
200.000 Fans – das ist eher normal und nicht die Ausnahme. Ein grandioses und riesengroßes Volksfest.

Die Hauptdarsteller
180 Rennwagen und 650 Rennfahrer – das gibt es nirgendwo sonst. Diese Vielfalt, diese Emotionen, dieser Pathos – ein Volksfest mit mehr als 200.000 Zuschauern und einer größeren Anzahl an aktiven Motorsportlern hat kein anderes Motorsport-Event der Welt zu bieten!
Le Mans? Formel 1 in Monaco?`Indy500? Gegen die 24-Stunden-Vollgas-Party in der Eifel ist das alles „Kindergarten“!

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24 Stunden im neuen FORD Fiesta – Leslie Clio

Sagt Euch der Name Leslie Clio etwas? Mir bis eben nicht. Dabei liebe ich ihre Songs. Die junge Dame hat die beiden Hits: “ I Couldn’t care less“ und „Told you so“ produziert und beide Lieder gehören zu meinen echten Favoriten.

24 Stunden im neuen Fiesta

Auch wenn die Damen den Nachnamen eines französischen Kleinwagens hat, der Kölner Automobilkonzern FORD hat Leslie Clio zu einem 24 Stunden Trip im neuesten Kleinwagen aus Köln eingeladen. Und untermalt von einem ihrer Hits – sieht man Leslie in diesem Spot mit dem neuen Fiesta herum kurven.

Unterhaltungswert? Für Fans von Leslie Clio bestimmt – für mich war immerhin der Song schön zum anhören. „I couldn’t care less“ – was man mit: „Es könnte mich nicht weniger interessieren“ übersetzen kann. Und mal ganz unter uns 🙂 – dieser Song ist echt gut gewählt bei einem Clip über den Fiesta.

Aber gut, ich bin ja nicht die Zielgruppe.

-bezahltes Advertorial- Auf Deutsch: Werbung.

Erstmals läuft das 24h-Rennen von Sonntag auf Montag

Das ADAC Zurich 24h-Rennen findet im Jahr 2013 am Pfingstwochenende statt. Die Organisatoren der größten Rennveranstaltung auf der Nürburgring-Nordschleife betreten mit dem Termin vom 17. bis 20. Mai 2013 in mehrfacher Hinsicht Neuland: Nie zuvor fand der Langstreckenklassiker an Pfingsten statt, und nie zuvor hatte das Wochenende für Besucher eine so günstige Struktur.

Erstmals läuft das 24h-Rennen von Sonntag auf Montag
An die Trainingstage am Freitag und Samstag wird sich das Rennen von Sonntag auf Montag anschließen. Auch wer freitags regulär arbeiten muss, hat so beste Chancen, pünktlich zum spektakulären Nachttraining am Nürburgring zu sein. Höhepunkt am Samstag wird das Einzelzeitfahren um die besten Startpositionen sein – das 2012 neu eingeführte Top-40-Qualifying war bei Fans und Aktiven gleichermaßen gut angekommen. Vom Rennstart am Sonntagnachmittag bis zum Zieleinlauf am Montagnachmittag wird dann das 41. ADAC Zurich 24h-Rennen wieder zum Höhepunkt der Tourenwagen- und GT-Saison werden.

Rennleiter Hornung: „24h-Wochenende wird noch attraktiver.“
Statt der traditionellen Termine am Himmelfahrts- oder Fronleichnamswochenende wählten die Organisatoren beim ADAC Nordrhein für 2013 erstmals die Pfingsttage. Terminkollisionen mit anderen Top-Events ließen die neue Konstellation sinnvoll erscheinen. „Wir können so die gute Tradition beibehalten, das 24h-Rennen an einem verlängerten Wochenende zu veranstalten“, schildert Rennleiter Walter Hornung die Hintergründe. „So zwingen wir trotz der vier Veranstaltungstage weder die Fans noch die Tausenden von Helfer dazu, für das Rennen einen zusätzlichen Urlaubstag zu opfern.“ Die neue Konstellation gibt dem Rennwochenende zudem einen neuen Rhythmus. „Der Freitag setzt mit dem Abendtraining einen glänzenden Startschuss, und der Samstag mit dem Top-40-Qualifying wird aufgewertet“, sagt Walter Hornung. „So wird das 24h-Wochenende noch attraktiver.“

Quelle:  Presse – ADAC Nordrhein

http://www.24h-rennen.de/Artikel.47.0.html?&cHash=4e443c6a89e0e0ac32b3d23d8d51d5b4&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8085

Schwaches Renndebüt für Toyota in LeMans

Toyota ist nicht wirklich ein Underdog im Motorsport. Auch wenn die Formel 1 Geschichte mit wenig Erfolg beendet wurde, wenn Toyota etwas anfängt – dann eigentlich mit dem klaren Ziel, mehr als Achtungserfolge zu erreichen.  Mit Spannung habe ich die Rückkehr von Toyota nach LeMans beobachtet.

Schwacher LeMans Auftritt von Toyota

Toyota ist mit 2 neu entwickelten Hybrid-Sportwagen nach LeMans gekommen und bedenkt man den Entwicklungsvorsprung im Hybrid-Serienfahrzeugbau, so müsste man meinen – der Sieger des 24 Stunden Rennen in LeMans wäre von Anfang klar gewesen. Aber weit gefehlt. Bereits im Training zeigte sich eine deutliche Unterlegenheit der Toyota-Hybrid-Renner gegenüber dem LeMans Dauersieger Audi.

Auch Audi hatte 2 Hybrid-Rennwagen an den Start gebracht und zusätzlich 2 klassische R18 Ultra.  Während Audi – man mag sagen: „Wie immer..“ das 24 Stunden Rennen von LeMans gewann, verabschiedeten sich beide Toyota-Renner frühzeitig aus dem Rennen.

2 kluge Rennfahrerweisheiten: „To finish first, you have to finish first“ und für 24-Stunden Rennen besonders wichtig:  „Stay out of Trouble“! 

Stay out of Trouble

In der 5.ten Rennstunde flog der Hybrid-Toyota TS030 mit der Startnummer 8, nach einem Überrundungsvorgang effektvoll in die Reifenstabel. Der Pilot Anthony Davidson brach sich hierbei 2 Rückenwirbel. Die Schuld für den Unfall sehen alle Beteiligten, außer dem Fahrer des überrundeten Fahrzeug aus der kleinen GTE-Klasse, beim Ferrari aus der GTE-Klasse.  Toyotas Team-Präsident Yoshiaki Kinoshita war zwar enttäuscht vom Gesamtergebnis, betonte jedoch mehrmals: Am wichtigsten ist eine schnelle Genesung von Anthony Davidson.

To finish first, you have to finish first

Auch der zweite LeMans-Hybrid von Toyota kam nicht ins Ziel. Motorprobleme führten zu einem Motorschaden. Jedoch leider erst nachdem man den Deltawing von Nissan von der Rennstrecke gekickt hatte.

Schwacher LeMans Auftritt für Toyota

In Summe kann man nur zusammenfassen:  Schwacher Auftritt für den Hybrid-Serienfahrzeug Profi in LeMans. Das 24-Stunden Rennen wurde einmal mehr von den Audi-Jungs gewonnen. Deren Siegerfahrzeug, der Audi R18 Hybrid durfte hierbei in der Hybrid-Technik auf ein System vertrauen, das sich  Audi aus dem Porsche  911er Hybrid ausgeliehen hatte. Vorsprung durch Technik? Der Slogan kann auch in diesem Jahr von Audi mit eindrucksvollen Siegerfotos aus der kleinen Rennstadt in Frankreich bebildert werden.

Nissans Deltawing flog unverschuldet aus dem Rennen und so bleibt nur Toyota – deren Leistung in LeMans nicht überzeugend war.

Beim 6-Stunden in Silverstone wird Toyota wieder am Start sein – ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung.

 

24 Stunden Rennen am Nürburgring 2012

24 Stunden Rennen 2012 – Nürburgring Glanzlicht

Das 24-Stunden Rennen in diesem Jahr war wieder einmal (und vermutlich auch das kommende 2013er Rennen) ein besonderes Glanzlicht im Motorsport. Seit mehr als 15 Jahren komme ich im Prinzip jedes Jahr an den Ring und jedes Jahr wieder, fasziniert mich diese Darbietung der „Mutter des Motorsports“. Es gibt keinen Ort auf der Welt, der mehr Motorsport „lebt“, mehr Geschichten erzählen kann und so voll mit ruhmreichen Momenten und tragischen Wendungen ist, wie die Nordschleife des Nürburgrings.  So auch in diesem Jahr:

2012 – 24h Rennen Nürburgring Nordschleife

Zum ersten Mal in meiner Nürburgring-Geschichte wurde ich von einem Hersteller eingeladen, das wichtigste Event des Motorsport-Jahres in Deutschland, das Glanzlicht des dt. Motorsports, die Mutter aller emotionalen Motorsport-Veranstaltungen – das Rennen der Rennen –  auf der Strecke der Strecken, in einem komfortablen Rahmen zu genießen.

Der Hersteller lud natürlich nicht nur mich ein, sondern noch ein paar Kollegen, treue Kunden, begeisterte Mitarbeiter und ein paar Promis. Wobei jedoch der Promi-Faktor überschaubar blieb und am Ende doch in der Tat der Faktor: „Spaß am Motorsport – Leidenschaft für das Automobil“ im Vordergrund blieb.

Mein Gastgeber setzte selbst 3 Fahrzeuge auf dem Ring ein. 2 davon waren respektable Serien-Sportwagen, deren Einsatz bei den 24 Stunden in der Eifel vor allem die Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge beweisen sollte. Der 2.te Wagen war ebenfalls nah an der Serie, wurde aber unter anderem von Menschen pilotiert, die zusätzlich den Job des Streckensprechers ausfüllten und so auch in der Tat, von der Strecke, während des Rennens, live auf Sendung waren.

Um das Ergebnis des Teams in das richtige Licht zu rücken: 

Wer die 24 Stunden am Nürburgring übersteht und am Ende in der Wertung ankommt, der ist ein Sieger. Egal auf welchem Platz er landet. Natürlich zählen Klassensiege doppelt und der Gesamtsieg in der „Grünen Hölle“ ist schlicht das Ruhmesblatt der Ruhmesblätter, auf dem Siegerkranz der Motorsport-Helden – dennoch, wie auch Hans-Joachim Stuck so gerne sagt: „To finish first, you have to finish first!“.

Die Gesamtsieger des 24 Stunden Rennens 2012 Nürburgring
Die Gesamtsieger des 24 Stunden Rennens 2012 Nürburgring

Der Gesamtsieg der 24 Stunden am Nürburgring ging in diesem Jahr an die Werks-Audi R8 GT3 (LMS ultra) mit der Startnummer: 3. Als Piloten auf diesem Fahrzeug durften sich im güldenen Licht der Sieger-Ehrung wähnen: Marc Basseng, Christopher Haase, Frank Stippler und Markus Winkelhock (ja, der Sohn des 1985 verunglückten Manfred Winkelhocks und der Neffe der Tourenwagen-Legende: Jockel Winkelhock!)

Auf Platz 2 der Audi R8 GT3 (LMS ultra) mit der Startnummer 26 und den Piloten: Christian Mamerow, Christian Abt, Michael Ammermüller und Tourenwagen-Legende Armin Hahne.

Gesamt-Zweite 24h Rennen 2012 nürburgring

Das Endergebnis der 24 Stunden gibt es natürlich als .pdf auf der Webseite des Veranstalters *update*

Das Team mit dem besten Rennspeed und der schnellsten Runde war allerdings, der BMW Z4 GT3 mit der Best-Besetzung aus den beiden BMW-Müllers, dem Nordschleifen-Crack Dirk Adorf und dem Tourenwagen-Urgestein: Uwe Alzen.  Der Renngott war diesem Team jedoch nicht vollständig gnädig und das Gesamtergebnis hatte für das Team leider nur einen Platz 7 übrig. Schade um die als Polesetter in das Rennen gestartete Mannschaft.

Eine absolute Glanzleistung und doch nur mit dem Platz 12 in der Gesamt-Wertung: Der P4/5 Competizione des US-Milliardärs „Glickenhaus“ – dahinter steckt der erst zweite Einsatz eines einmaligen Rennfahrzeuges. Basierend auf einer Idee und einer Rennwagen-Vorlage von Ferrari – sind Teilnahme und Ergebnis nur einem Automobil-Verrückten Milliardär zu verdanken. Leider geil 🙂 Das! 

Glickenhaus Ferrari P4/5

Mit Platz 15 immerhin ein Achtungserfolg: Der Lexus LFA von Gazoo-Racing. Dahinter steckt nicht nur das Engagement von Toyota beim legendären Eifel-Rennen, sondern auch eine kleine Belohnung für die vergangenen Jahre. Hatte doch die Toyota-Tochter Lexus, den LFA-Rennwagen bereits bei den 24 Stunden am Ring eingesetzt, als dieser noch gar nicht der Öffentlichkeit vorgestellt war. Lexus demonstriert damit auch die Zusammhänge zwischen Motorsport, Entwicklung und Straßen-Rennwagen. Und ganz nebenbei muss man den hoch drehenden V10 des LFA einfach mal durch das Dunkle Eifelrund von dannen röhren, hören ;).  Ein beeindruckende Soundkulisse.

Lexus LFA - 24h Rennen Nürburgring

Ein Platz 30 im Gesamt-Ergebnis ist vermutlich nichts, womit man die Massen vor den TV-Geräten begeistern kann. Sehr wohl jedoch die Fans der Marke.

nissan gt-r track pack 24 stunden nürburgring

Nissan hat mit einem fast in Serie gestarteten Nissan GT-R „Team GT Academy“ (Startnummer: 123) nicht nur die Herzen der Nissan-Fans erwärmt, sondern auch gezeigt, wie leistungsfähig und zuverlässig der 550PS starke GT-R ist. Die aktuelle Lösung für das Reglement der 24h in der Eifel hatte jedoch in der Startklasse SP8T keine weiteren Mitbewerber und bis ein Fahrzeug wie der Nissan GT-R mit dem „TrackPack“ ähnlich häufig eingesetzt wird, wie die Armada der Porsche GT3 in der Klasse SP7, dürfte vermutlich noch viel Reifengummi über die knapp 25 Kilometer der Nordschleife verteilt werden.

Bevor diese Tage noch ein paar Beiträge zu diversen Teams im Detail kommt und bevor ich alle Fotos vom 2012er Rennen online stellen kann – hier noch kurz die 3 wichtigsten Zahlen 2012: Gestartet: 169 Fahrzeuge. Im Ziel und gewertet: 111 Fahrzeuge. Die 24-Stunden-Hatz nicht in Wertung beendet: 58 Fahrzeuge. Zuschauer: Mindestens 2,5 Millionen. (Gefühlte Zahl!)

 

Nicht zu vergessen: Vielen Dank an Nissan Deutschland für die Einladung zum Event an den Nürburgring!

Nissan 24 Stunden Race Camp

24H Stunden mit Nissan in der „Grünen Hölle“

Es sind große Ereignisse die ihre Schatten voraus werfen.

24H-Rennen 2012 – mit Nissan

Im Prinzip kann man es bereits in Stunden zählen – das 24 Stunden-Rennen 2012 am Nürburgring startet am kommenden Wochenende. Und wie so oft in den Jahren zuvor werde ich mir dieses Motorsportliche Groß-Event natürlich nicht entgehen lassen.

Früher hatte ich mal die Zeit und die Möglichkeit, den echten Motorsport auch in der ersten Reihe mit zu erleben. Ich denke gerne zurück an die Jahre in denen ich aktiv in einem Team dabei sein konnte, das am Rennen auch teilnahm. Es ging hierbei natürlich nie um die Top-Teams oder um Gesamt-Siege. Nein, es ging um die Teams die das Herzblut dieser Veranstaltung sind. Kleine Amateur-Teams, deren Mannschaft mit dem Jahres-Urlaub und viel eigenem Geld an diesem Marathon-Rennen teilnehmen.

Das Scheinwerfer-Licht landet leider allzu oft nur bei den ganz großen Top-Playern – auch und gerade in der bemühten TV-Coverage von „Sport1“. Wer das Event, die Atmosphäre, die Lust am Motorsport wirklich erleben will, der muss in die Eifel kommen. Der muss in der Nacht am Zaun der Nordschleife stehen und sich an glühenden Bremsscheiben erwärmen. Den Duft von heißen Bremsen, rauchendem Gummi und heißen Katalysatoren einatmen.

Gemeinsam in der Nacht am Lagerfeuer, während um einen herum die Motoren schreien – Herz der Motorsport-Fans, was willst Du mehr?

In diesem Jahr mache ich es mir mal ganz einfach. Ich lasse mich einladen:

Nissan hat mich zur Übernachtung im RaceCamp eingeladen – das nehme ich gerne an!

Und so freue ich mich auf das 24H-Rennen, eine Nacht im Zelt – ein Catering von Profis und wenn es wieder einmal „schütten“ sollte, dann dürfte die Nissan-Lounge der richtige Ort sein um das gesamte Rennen unbeeindruckt verfolgen zu können.

Warum macht Nissan das?

Na – wer erinnert sich nicht gerne an die Nissan Skyline? Hoppla 😉 – die wurden gar nicht von Nissan eingesetzt, sondern vom Falken Team. Nissan hat aber auch eine 24H-Historie vorzuweisen. So wurde in den letzten Jahren der 370Z um den Ring gescheucht.

In diesem Jahr wird Nissan 2, fast in Serie startende GT-R auf die 24-Stunden Reise in die „Grüne Hölle“ schicken. Etwas mehr über diese beiden GT-R, das 24H-Rennen und alles drumherum wird es natürlich hier im Blog und auf der Facebook-Seite von mir geben!

Davor könnt ihr ja mal die Vorberichterstattung zu den beiden Nissan GT-R lesen … klick .. 

bjoern-mein-auto-blog

Audi A3, der Nürburgring und eine verpasste Gelegenheit.

Der Audi A3

Am 1. Juni werde ich, ebenso wie einige andere Blogger und viele Journalisten, den Audi A3 zum ersten Mal live, in Farbe und Bewegung erleben dürfen. Die internationale Vorstellung findet auf einem kleinen spanischen Eiland statt, von dem hier kaum jemand je gehört hat: Mallorca.

Zwischen Ballermann und der Einsamkeit in der Serra Tramuntana werde ich mir einen ersten Eindruck vom König des Progressiv-Designs abholen.  Eine Artikel-Serie über die Technik-Details des Audi A3 fange ich unterdessen auf „autofahrer-zeitung.de“ an. Es gibt da doch einiges was sich lohnt, näher zu beleuchten:

http://autofahrer-zeitung.de/audi-a3-hightech-im-detail-97243/

 

Der Nürburgring

In dieser Woche bekommt ein Familien-Mitglied noch den Ehering verpasst, in der nächsten Woche starte ich an den Nürburgring. Das 24 Stunden Rennen ruft und natürlich bekommt es von mir Gehör geschenkt. Und weil es so gut passt, wird zum Auftakt der „heißen Tage“ am Ring, nicht nur  ein Nissan GT-R gefahren, sondern gleich noch der Nissan Juke-R. Das abartige Performance-Baby der Nissan-Jungs aus England bekommt Eifel-Land unter die Räder und – so ist es geplant – den ein oder anderen Blogger hinter das Lenkrad.

Geile Sache das. Danach wird es sich recht entspannt angehen lassen können – 24h Stunden Renn-Action am Ring zu genießen.

 

Verpasste Gelegenheiten

Italien. Mille-Miglia. Ja gerne. Eben einen Anruf gehabt, die Mille-Miglia wartet auf mich. Doch – zu spät, ich hatte den Nissan Leuten sowohl für den Juke-R als auch für das 24H-Event bereits zugesagt. Damn it! Zwei tolle Events an einem Wochenende. Nicht das dieses Jahr 52 Wochenenden hätte, nein – zwei Weltklasse-Events an einem Wochenende.

Doch ich hatte Nissan zugesagt, da kann ich nicht einfach alles über den Haufen werfen. Eine Zusage ist eine Zusage.

 

Es bleibt also weiter spannend, nach ultimativ abwechslungsreichen Tagen, verspricht der Mai auch weiterhin viel Spannung, Unterhaltung und gute Events .. ich freue mich drauf..

Mercedes-Benz SLS AMG GT3 vom Team Abu Dhabi Black Falcon.

Mercedes-Festspiele in Dubai

24 Stunden Rennen sind die Königsdisziplin im Motorsport. Bei keiner anderen Motorsportform müssen Mensch und Material derart extreme Belastungen aushalten.

Einmal rund um die Uhr ging es am vergangenen Wochenende auch in Dubai. Das Wüsten-Emirat nutzt die von Herman Tilke entworfene Rennstrecke nicht nur für die Formel 1, sondern auch für die spannenden Rennen einer GT-Serie.

628 Runden fuhren die Sieger des Teams „Abu Dhabi Black Falcon“ mit ihren 4 Fahrern; Thomas Jäger, Jeroen Bleekemolen und Sean Edwards sowie dem aus den Emiraten stammenden Khaled Al Qubaisi.  Mit diesem Sieg beim 24h Rennen in Dubai wurde zugleich der erste Sieg für den erst im letzten Jahr vorgestellten Mercedes SLS GT3 Rennwagen gefeiert.

Auf Platz 2 kam mit einem Rückstand von 2 Runden das Team HEICO Motorsport mit der Startnummer 6 ins Ziel. In diesem Wagen drehten Maximilian Buhk (GER), Christiaan Frankenhout (NL), Max Nilsson (SWE), Andreas Zuber (AUT) und der fünffache DTM-Meister Bernd Schneider (GER) am Lenkrad.  Bernd Schneider der heute nicht mehr aktiv in der DTM fährt sondern die Funktion eines AMG-Botschafters ausfüllt, fuhr zugleich auch auf dem Schwesterauto des Heico-Teams mit der Startnummer 16. Dort teilte er sich die 24 Stunden Distanz mit Kenneth Heyer (GER), Andreas Simonsen (SWE) und Rodolfo Gonzalez (VEN).

Damit waren dann die ersten 3 Plätze auch mit Mercedes SLS GT3 Rennwagen belegt.

Ein beeindruckender Saison-Start für den Mercedes SLS der 2012 erst seine erste komplette Rennsaison fahren wird.

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