N24h2017: Der Renngott lief Amok!

Gibt es irgendeinen Superlativ, mit dem man die letzten 90 Minuten des 24-Stunden Rennens 2017 trefflich beschreiben kann? Unfassbar. Unbegreiflich. Purer Wahnsinn. Amoklauf des Renngottes? Wie auch immer, die letzten 90 Minuten des 24h-Rennens waren nicht für Menschen mit schwachen Herzen. 

Amoklauf des Renngott

Die wahnsinnigen N24-Stunden 2017

Es waren noch genau 91 Minuten und 40 Sekunden bis zum Rennende, als das Drama seinen Lauf nahm. Ein Elektronikdefekt nach dem vorletzten geplanten Boxenstopp liess das bereits dramatische Rennen vollends „explodieren“ – der Land-Audi mit der Startnummer #29 musste langsam über die GrandPrix-Strecke rollen, war ohne Leistung unterwegs. Und auch wenn der notwendig gewordene Boxenstopp nur Sekunden dauerte – aus einem Vorsprung von knapp 2 Minuten wurde ein Rückstand von gut 90 Sekunden. Und ausgerechnet der Teamchef vom dann führenden WRT-Audi R8 LMS GT3 sprach eine alte Rennfahrer-Weisheit gelassen aus: „Noch fast 1.5 Stunden Rennzeit und alles kann passieren“. Es ist die alte Weisheit: „To finish first, you have to finish first“.

Doch der Renngott fing gerade erst an, verrückt zu spielen

Während man bereits versuchte, das Drama des Land-Motorsport Audi R8 in Worte zu fassen, hatte der Renngott noch eine Menge vor. Es sollte das 24h-Rennen am Nürburgring werden, bei dem nur die Sonne schien. Ein neuer Rundenrekord schien am Horizont aufzutauchen. Und dann kamen doch noch die ganz dunklen Wolken. Und die Eifel zeigte in den letzten 30 Minuten, was „Motorsport“ in der Eifel wirklich bedeutet. Man muss immer auf das Verrückteste vorbereitet sein. Immer. Auch wenn man bereits seit Tagen einen Sonnenbrand kassierte, man Probleme hatte, weil es so heiß war, dass man keine Erfahrungen mit den Reifen besaß. 28 Minuten vor Rennende überschlugen sich die Ereignisse. Regen in Adenau. Regen in Breidscheid. Trockene Strecke auf der GrandPrix-Strecke.

„Land geht all-in“

20 Minuten vor Schluss entschied sich die führende Startnummer 9, der WRT-R8, für Slick-Reifen. Eine fatale Entscheidung, wie man Sekunden später feststellte. Und nein, eigentlich hatte die Land-Mannschaft nicht geplant, Regenreifen beim letzten Stopp zu montieren. Bis auch dieser Boxenstopp in die Hose ging. Eine zu frühe Freigabe des R8-Renners, zurückschieben, weiter tanken. Und das war der Augenblick, in dem die Land-Truppe alles auf eine Karte setzte: REGEN-REIFEN, wobei andere nur Sekunden früher, den letzten Stopp mit Slick-Reifen durchführten – RENNGOTT ohne Gnade.

Und diese Regenreifen waren genau richtig! In den letzten 17 Minuten pflügte der der grün-weiße R8 durch die Gischt, die mittlerweile große Teile der Strecke erreicht hatten. In den letzten 15 Minuten war das Regendrama auch für den Vorjahres-Sieger der Schlusspunkt. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 1 flog im Bereich Metzgesfeld ab.

15 Minuten, in denen Helden geboren werden

Es waren die letzten zwei Runden, gute 15 Minuten, in denen Kelvin van der Linde den Land-Motorsport Audi R8 GT3 wieder in die Führung fuhr. Vom Adenauer-Forst bis zum Kesselchen hat der Land-R8 dem bis dahin führenden WRT-R8 über 2 Minuten abgenommen. 11 Minuten vor Ende rutschte der Führende im Bereich Brünnchen von der Strecke und auch der Zweitplatzierte ROWE-BMW hatte zu kämpfen und 10 Minuten vor Ende zog der Land-R8 am ROWE-BMW vorbei. Eine Runde vor Schluss kommt der WRT-Audi in die Boxengasse und Land übernimmt die Führung.

Damit hatte der DUNLOP bereifte Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3 die Führung inne – und dem Renngott ging endlich der Wahnsinn aus. Was ein Drama. Adrenalin bei allen Beteiligten. Und ein mehr als verdienter Sieg für die Mannschaft von Wolfgang Land! 

„Es ist un-fucking-fassbar. Sorry für das Wort, aber ich kann es nicht beschreiben. Eben noch in der Box gestanden mit zwei Minuten Rückstand, und die Jungs haben nicht aufgegeben, weiter gemacht, den Fehler gefunden, behoben. Vielen Dank an Land, an Audi, an meine Teamkollegen. Wahnsinns-Leistung, ich bin megastolz auf unsere Truppe!“

Christopher Mies (Land-Audi #29, Platz 1) auf dem Siegerpodest

Die anderen 23-Stunden waren aber auch nicht langweilig!

Hatte sich der Glickenhaus im Qualifying noch von der schnellsten Seite gezeigt und auch in den ersten 60 Minuten ein echtes Feuerwerk abgebrannt – so ließ der durstige Honda V6-Turbo die Gesamtperformance des SCG003 nicht in Richtung Gesamtsieg abdriften. Eigentlich schade, denn gerade die Truppe von Traum-Motorsport rund um den Ideengeber Jim Glickenhaus, sie hätten mehr als eine Pole-Position verdient gehabt.

AMG feierte 50-Jahre Historie

Auf der Rennstrecke war jedoch schnell klar: In diesem Jahr wird das AMG-Feststpiel nicht fortgesetzt. Die Dominanz der Audi R8 war zu heftig. Während der ROWE-M6 sich zwar am Ende den zweiten Platz sichern konnte, war dennoch sichtbar: Die Performance der R8 konnte man dort nicht mitgehen.

Die BMW haderten vor allem mit ihren Michelin-Reifen. Das bestätigte auch der einzige M6, der nicht mit Michelin bereift ausrückte: Der Falken BMW M6. Bei den Franzosen hatte das Verbot von „Entwicklungs-Reifen“ eine besonders schmerzliche Performance-Lücke hinterlassen. Ähnlich erging es wohl auch den Mercedes-AMG und den Porsche-Werksfahrzeugen.

Es war ein Drama. Es war geil. Es war die beste Werbung für das kommende Jahr! 

Die letzten 3.5 Stunden des Rennens:

N24h: 4.800 Dunlop-Rennreifen für das härteste Rennen der Welt

Das 24h-Rennen ist das größte Rennen der Welt. Rund 160 Teams stellen sich am letzten Mai-Wochenende (26. – 29. Mai) auf der legendären Nordschleife der größten Herausforderung für Mensch und Material im Motorsport. Dunlop rüstet in der „Grünen Hölle“ zahlreiche Teams im Kampf um die prestigeträchtige Langstreckenkrone aus. Mit insgesamt 13 Lkw, darunter elf Vierzigtonner, kommt Dunlop zu den 24 Stunden. Knapp 4.800 Rennreifen werden zu dem einzigartigen Langstreckenrennen in der Eifel transportiert. Dunlop hat neben 3.500 Slicks auch 1.300 Regenreifen im Gepäck. Hinzu kommen zwei weitere Auflieger mit voll ausgestatteten Arbeitsplätzen für die Ingenieure und Techniker.

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Bei der 44. Auflage des Langstreckenklassikers gehen Rennwagen wie der Aston Martin V12 Vantage GT3, der Audi R8 LMS, der BMW Z4 GT3, der brandneue BMW M6 GT3 und die drei Individual-Sportprototypen der Scuderia Cameron Glickenhaus auf Dunlop ins Rennen. Neben den Profiteams vertrauen auf der Nordschleife aber auch zahlreiche ambitionierte Privatiers im Kampf um den Klassensieg auf Rennreifen, die in Hanau produziert werden. Und so unterschiedlich wie die Fahrzeugtypen sind auch die Dunlop-Reifen, die an dem Mega-Wochenende im Einsatz sein werden. Es wird ein breites Spektrum unterschiedlicher Reifendimensionen zur Verfügung gestellt: Von der kleinsten Dimension 205/60 R17 für einen Renault Clio bis zum großen Hinterreifen eines GT3-Boliden der Dimension 310/710 R18 reicht das Angebot. Während der kleine profillose Clio-Reifen acht Kilogramm wiegt, bringt ein bulliger GT3-Slick etwa 12 Kilogramm auf die Waage.

Doch nicht nur der materielle Aufwand für den Motorsport-Marathon ist enorm. Das größte Rennen des Jahres ist auch für die Dunlop-Mannschaft eine ganz besondere Herausforderung. Zum Team gehören mehr als 30 Ingenieure, Fachmonteure und Servicepersonal, die beim 24h-Rennen im Fahrerlager am Nürburgring in mehreren Schichten rund um die Uhr arbeiten. Um für die Dunlop-Teams einen technischen Service auf höchstem Niveau zu bieten, werden gleich drei Montagebänder in der „Dunlop-City“ aufgebaut.

Die Nürburgring-Nordschleife ist die härteste und längste Rennstrecke der Welt. Der Reifen wird extrem belastet. Die Nordschleife bietet insgesamt 73 Kurven (davon 33 links und 40 rechts). Hier und da räubern die Piloten über die Kerbs. Hinzu kommen Passagen mit ausgeprägter Kompression. Wenn Federwege am Anschlag sind, dann muss der Reifen die Dämpfungsarbeit übernehmen. Auch die extremen Vollgaspassagen geben keine Zeit zum Verschnaufen. In einer Runde legt ein Reifen auf der Nordschleife 40.000 Umdrehungen zurück – ein weltweit einzigartiger Wert.

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N24h: Diese 8 Fakten muss man wissen 2016

Seit 1970 wird das 24h-Rennen auf der Nordschleife ausgetragen – und immer wieder haben die Organisatoren gemeinsam mit ihren Partnern Neuerungen eingeführt. Sie haben das Event zum größten Rennen am Nürburgring und zu einem der internationalen Motorsport-Highlights werden lassen. Auch in diesem Jahr gibt es eine Reihe von Neuerungen, die das Event noch interessanter machen

1.) Racing ohne Limits

Die im vergangenen Jahr gültigen Tempolimits auf der Nordschleife wurden nach umfangreichen Baumaßnahmen und organisatorischen Änderungen aufgehoben.

2.) Mediengruppe RTL als Fernsehpartner

RTL NITRO sendet von Samstag auf Sonntag fast 26 Stunden live – das ist weltrekordverdächtig. Hinzu kommen weitere Sendungen vom Training, zusätzlich berichtet der Hauptsender RTL im Rahmen seiner Formel-1-Berichterstattung aus Monaco.

3.) Audi Sport TT Cup

Die Rennserie für Nachwuchspiloten ist zum ersten Mal im Rahmenprogramm dabei. Trainings und Rennen werden auf dem Grand-Prix-Kurs abgehalten.

4.) Sektorenzeiten

Es galt lange als technisch nicht realisierbar – bis es die Experten der „_wige“ umsetzten: Ab diesem Jahr weist die Zeitnahme erstmals Sektorenzeiten aus. Gemessen werden die Zwischenzeiten in fünf Teilabschnitten der Strecke.

5.) Action wird beleuchtet

Die Boxengasse wird ab diesem Jahr in den Nachtstunden beleuchtet, auch auf der Grand-Prix-Strecke bringt zwischen Hohenrain-Schikane und Michael-Schumacher-S eine aufwändige Zusatzbeleuchtung Licht ins Dunkel für Fahrer und TV-Kameras.

6.) Adenauer Racing Day auf der Hauptstraße

Der Prolog zum Rennen beim Adenauer Racing Day am Mittwoch (25. Mai) wurde für 2016 wieder auf die Hauptstraße im Ortskern der Rennstadt verlegt.

7.) Fanangebote

Das umfangreiche Angebot wächst weiter. Im Eifeldorf Nürburgring lockt die „Family Fun Area“Familien mit Kindern. Die Sportholzfäller der Stihl Timbersports-Series sind in der Fan-Arena (historisches Fahrerlager) zu sehen.

8.) Mannschaftszeitfahren in der WTCC

Nach dem WTCC-Qualifying am Freitag geht am um Punkte für die Herstellerwertung: Je drei Fahrzeuge von Citroën, Honda und Lada gehen im „MAC3“ („Manufacturers against the Clock“) auf die Strecke. Die Uhr hält erst an, wenn das dritte Fahrzeug die Ziellinie passiert.

N24h – Die Motorsport-Party des Jahres 2016

Es ist soweit, die Motoren wurden gestartet und am Nürburgring brennt die Luft. Wobei – wenn man so in den Himmel schaut, dann wird es eventuell doch eher ein verregnetes Renn-Wochenende. Ganz egal, was das Wetter macht, hier geht es jetzt um den schärfsten Motorsport, den wir in Deutschland haben. N24H – Das Rennen des Jahres – endlich geht es los!

Nach der gestrigen Einstimmung beim Adenauer Racing Day startet heute die Action auf der Strecke. 160 Fahrzeuge stehen für die Jagd zwei Mal um die Uhr bereit. Zum ersten Mal gehen sie heute um 15:45 Uhr auf die Strecke, bevor heute Abend um 20 Uhr das erste Qualifying bestritten wird. Alles Wichtige zum ADAC Zurich 24h-Rennen inklusive Livetiming, Liveticker und Video-Stream gibt es während des ganzen Wochenendes unter ww.24h-rennen.de.

Start frei um 15:45 – die Vorbereitungen für die längste Nacht gehen damit in ihre Endphase. Die Stimmung im Fahrerlager brodelt vor Anspannung.

Um 15:45 starten die Piloten ins erste Freie Training. Wenn später die Dunkelheit über die Eifel hereinbricht, steht von 20:00 – 23:30 Uhr das erste Qualifying auf dem Programm. Den Sieg werden wohl wieder die GT3-Fahrzeuge unter sich ausmachen. Audi will natürlich mit dem R8 LMS den Erfolg vom vergangenen Jahr wiederholen. „Ich will wieder einen Podestplatz“, so Vorjahressieger Nico Müller. „Am liebsten in der Mitte.“ Der Ingolstädter Hersteller brachte 2015 Jahr die Weiterentwicklung seines GT3-Boliden an die Nordschleife. In diesem Jahr ziehen einige Hersteller nach.

Der Österreicher Martin Ragginger startet im neuen Porsche 991 GT3 R: „Das Team ist hochmotiviert und das neue Auto ist ein riesiger Fortschritt. Mir persönlich ist die BoP egal – ich setze mich rein und gebe Gas.“ Das jüngste Fahrzeug ist der BMW M6 GT3. Der DTM-Campion von 2014, Marco Wittmann, will trotzdem voll angreifen. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber auch das Auto weiter voranbringen.“ Mercedes-Pilot Thomas Jäger hingegen hält sich noch etwas zurück: „Ein Podestplatz wäre schön.“ Auch für den Mercedes AMG GT3 ist es das erste 24h-Rennen auf der Nordschleife.

Wir liefern die ersten Impressionen vom 24h-Rennen am Nürburgring und ständig frische Live-Infos. Folgt uns auch auf Facebook, Twitter und instagram! #N24h

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Vorbereitungen bei den Top-Teams. Wenn am Samstag die Startflagge fällt, muss alles passen.

 

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Der guckt nur böse.

 

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Definitiv ein Sieg-Anwärter. Der Haribo-AMG GT.

 

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Kein Gesamtsieg, aber ein Klassensieg. Und wenn das Wetter so furchtbar schlecht wird, wie aktuell abzusehen, dann ist auch eine Top10-Platzierung am Ende möglich!

 

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Die Audi-Teams sind dieses Jahr ein wenig kürzer getreten, aber nicht langsamer!

 

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Dickes Ding mit einem B am Anfang?

 

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Schon bald F1-Niveau, die Paläste im Fahrerlager.

 

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Ordnung ist alles.

 

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Nein – die Fans, die sind alles!

 

 

 

 

Alles Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Festival des GT-Sports in der Eifel: BMW Teams sind bereit für die 24 Stunden auf dem Nürburgring

Am kommenden Wochenende schlägt das Herz des Motorsports in der Eifel: Bei der 44. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring (DE) treffen die besten Fahrer, Teams und Fahrzeuge, die der GT-Sport zu bieten hat, auf der wohl anspruchsvollsten Strecke der Welt aufeinander. Seit 1970 hat die Veranstaltung auf der legendären Nordschleife ihren festen Platz im Rennkalender und begeistert Fans auf der ganzen Welt. BMW ist mit 19 Gesamtsiegen die bis dato erfolgreichste Marke bei diesem Langstreckenklassiker und geht auch 2016 mit einem starken Aufgebot an den Start.
Nicht weniger als 40 BMW Rennwagen finden sich in der vorläufigen Teilnehmerliste für das Rennen, das auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Teilen der Grand-Prix-Strecke ausgetragen wird. Sechs davon treten in der SP9-Klasse an, in der die leistungsstarken GT3-Fahrzeuge zusammengefasst sind: Auf dem neu entwickelten BMW M6 GT3 ruhen die Hoffnungen der BMW Teams von Schubert Motorsport, ROWE Racing und Walkenhorst Motorsport, die jeweils zwei Fahrzeuge an den Start bringen. Hinzu kommen 13 BMW M235i Racing, dem erfolgreichen Einsteigermodell in der Produktpalette von BMW Motorsport, sowie zahlreiche weitere BMW Rennwagen, die von privaten Teams mit viel Leidenschaft eingesetzt werden.
Der BMW M6 GT3 feiert seine Premiere bei einem 24-Stunden-Rennen in Europa und tritt in große Fußstapfen: Sowohl 2013 als auch 2015 erreichte das Vorgängermodell BMW Z4 GT3 jeweils den zweiten Platz auf dem Nürburgring. Der bis dato letzte Sieg war Augusto Farfus (BR), Jörg Müller (DE), Uwe Alzen (DE) und Pedro Lamy (PT) im Jahr 2010 mit dem BMW M3 GT gelungen. Beim 24-Stunden-Klassiker in Spa-Francorchamps (BE) errang der BMW Z4 GT3 in der vergangenen Saison einen viel umjubelten Sieg. Nun soll der BMW M6 GT3, der mit einem Sieg bei der Generalprobe in der VLN Langstreckenmeisterschaft am 14. Mai für Furore sorgte, diese Erfolgsgeschichte fortschreiben.
Die BMW Teams schicken dabei einige der besten und erfolgreichsten Fahrer ins Rennen, die sich jemals der „Grünen Hölle“ gestellt haben. Drei Piloten im BMW M6 GT3 konnten die 24 Stunden auf dem Nürburgring bereits für sich entscheiden: Müller (2 Siege), Farfus (1 Sieg) und Lucas Luhr (DE, 2 Siege), der genau zehn Jahre nach seinem ersten Triumph bei diesem Rennen wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen möchte. Fünf Piloten aus dem aktuellen DTM-Fahreraufgebot von BMW Motorsport wagen zudem einen Abstecher auf die Nordschleife. Timo Glock (DE) sitzt am Wochenende zwar nicht selbst am Steuer, begleitet jedoch seine Teamkollegen als TV-Experte einmal aus einer ganz anderen Perspektive durch das Wochenende. RTL und RTL NITRO berichten ausführlich über das Highlight der GT-Saison 2016.
Nicht nur die Zuschauer am Fernseher sondern auch die Fans vor Ort an der Strecke können sich auf ein Motorsport-Spektakel der Extraklasse freuen. Anhänger von BMW Motorsport und von BMW M sind wie schon in den vergangenen Jahren beim M Festival bestens aufgehoben. Bereits zum sechsten Mal können die Besucher das Geschehen aus Areas direkt an der Grand-Prix Strecke oder in der „Fan Base“ im Herzen der „Grünen Hölle“ aus nächster Nähe mitverfolgen. Die BMW M Hospitality ist für drei Tage die Heimat der stetig wachsenden M Community aus aller Welt.
Ein erster Höhepunkt des Wochenendes ist das Top-30-Qualifying am Freitag ab 19.50 Uhr. Vier BMW M6 GT3 haben ihre Startplätze für dieses Einzelzeitfahren bereits sicher. Das Rennen beginnt dann am Samstag um 15.30 Uhr.
Ausgewählte Stimmen vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring:
 
Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist die nächste große Bewährungsprobe für unseren neuen BMW M6 GT3 – und natürlich einer der absoluten Höhepunkte unserer GT-Saison. Dass wir liebend gern ein Top-Ergebnis erzielen würden, steht außer Frage. Allerdings lässt sich ein Erfolg beim Eifel-Marathon nicht planen. Das gilt umso mehr, wenn man wie wir mit einem brandneuen Auto an den Start geht. Bei der Generalprobe in der VLN haben wir gesehen, dass der BMW M6 GT3 auf dem Papier konkurrenzfähig zu sein scheint. Allerdings können wir nur für unsere eigene Leistungsfähigkeit sprechen – nicht dafür, was die Konkurrenz schon gezeigt oder nicht gezeigt hat. So oder so gilt: Unsere Fahrer gehören zu den Besten der Besten auf der Nordschleife. Zudem haben wir in Schubert Motorsport und ROWE Racing zwei erfolgshungrige Teams in unseren Reihen, dazu kommt in Walkenhorst Motorsport ein bärenstarkes Privatteam in der SP9-Klasse. Und natürlich schauen wir nicht nur auf die BMW M6 GT3 im Feld sondern auch auf die unzähligen privaten BMW Teams und Fahrer, die in den verschiedenen Klassen um Top-Platzierungen kämpfen. In Kombination mit dem M Festival, das wie schon in den vergangenen Jahren zeitgleich stattfindet, werden die 24 Stunden auf dem Nürburgring damit auch in dieser Saison wieder ein echtes Fest für die Fans von BMW Motorsport und BMW M – und das passend zum Jahr des 100-jährigen Jubiläums von BMW.“
Jörg Müller (Schubert Motorsport, #18 BMW M6 GT3):
„Ich bin schon jetzt voller Vorfreude. Wir hatten eine tolle Vorbereitung und sind gut für das Wochenende am Nürburgring gerüstet. Am wichtigsten ist, dass das Auto die 24 Stunden gut übersteht. Das Rennen ist einfach einmalig. Auch das Wetter darf man nicht außer Acht lassen, denn am Nürburgring folgt es seinen eigenen Gesetzen. Die besondere Herausforderung für die Teams ist, den richtigen Fahrer zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Set-up auf der Strecke zu haben.“
 
Marco Wittmann (Schubert Motorsport, #18 BMW M6 GT3):
„Unser Sieg beim vergangenen VLN-Lauf hilft natürlich bei der Motivation des Teams und auch von uns Fahrern. Man geht mit einem viel besseren Gefühl in das 24-Stunden-Rennen. Wenn man mit BMW auf der Nordschleife antritt, dann will man immer gewinnen. Es gibt auf dieser Strecke aber viele Tücken, man muss immer konzentriert sein, auch wegen der langsameren Fahrzeuge. Das ganze Flair ist toll, und die Fans sind einzigartig.“
Augusto Farfus (Schubert Motorsport, #18 BMW M6 GT3):
„Das wird ein großartiges Wochenende. Wir haben ein gutes Team beisammen. Ich hoffe, wir haben gutes Wetter und eine Menge Spaß. Die Fans, die zum Nürburgring kommen, sind echte Fans. Natürlich sind sie Anhänger von BMW oder anderen Herstellern, aber sie kommen in erster Linie wegen der Show und wollen wirklich alle Autos sehen. Das ist so speziell.“
Martin Tomczyk (Schubert Motorsport, #100 BMW M6 GT3):
„Es ist immer wieder sensationell, zum 24-Stunden-Rennen zu kommen. Das ist einer der absoluten Höhepunkte des Jahres. Es wird spannend zu sehen, wie sich unser neues Auto schlägt und wie die Performance letztlich sein wird. Wir sind eigentlich guter Dinge, aber beim 24-Stunden-Rennen kann immer so viel passieren, da muss man auch das Glück auf seiner Seite haben. Unsere Fahrerpaarungen sind sehr, sehr gut. Wir sind gut vorbereitet, wie der dritte VLN-Lauf gezeigt hat.“
Lucas Luhr (Schubert Motorsport, #100 BMW M6 GT3):
„Das Besondere an diesem Rennen ist natürlich vor allem die Strecke. Die Nordschleife ist absolut einzigartig in der Welt. Zusammen mit der Atmosphäre und den tollen Fans ist man durch sie als Fahrer noch einmal zusätzlich motiviert. Das Rennen wird aber mit Sicherheit nicht einfach, die Konkurrenz ist extrem stark. Aber wir haben auch ein gutes Gesamtpaket. Natürlich darf man nicht vergessen, dass unser Auto neu ist und immer etwas schiefgehen kann. Wir sind in Sachen Fahrerbesetzung super besetzt.“
 
Maxime Martin (ROWE Racing, #23 BMW M6 GT3):
„Das ist ein wirklich wichtiges Rennen für BMW. Für das erste Jahr mit dem neuen Auto läuft es gut, und ich freue mich auf das erste 24-Stunden-Rennen mit dem BMW M6 GT3 auf der Nordschleife. Ein solcher Marathon hat seine ganz eigenen Gesetze. Um vorne dabei zu sein, musst du erst einmal ins Ziel kommen. Ich denke, dass wir uns durchaus etwas ausrechnen dürfen.“
Dirk Werner (ROWE Racing, #23 BMW M6 GT3):
„Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind einzigartig – und entsprechend ist man als Fahrer auch besonders motiviert. Mit der IWSC sind wir in Nordamerika auf vielen unglaublichen Rennstrecken mit langer Tradition unterwegs. Aber die Nordschleife spielt in einer ganz eigenen Liga. Mit der Mannschaft von ROWE Racing und dem neuen BMW M6 GT3 sind wir gut aufgestellt. Jetzt stellen wir uns top-motiviert der Herausforderung ‚Grüne Hölle‘.“
Klaus Graf (ROWE Racing, #22 BMW M6 GT3):
„Das GT3-Feld liegt in diesem Jahr extrem eng beieinander, aber mit dem neuen BMW M6 GT3 sind wir gut unterwegs. Das 24-Stunden-Rennen ist das größte Motorsport-Ereignis, das es in Deutschland gibt. Und die Strecke ist schon eine Herausforderung. Für uns bei ROWE Racing ist das Rennen mit BMW Motorsport als neuem Partner in jedem Fall ein ganz besonderes Event.“
Richard Westbrook (ROWE Racing, #22 BMW M6 GT3):
„Im vorigen Jahr hatte ich meinen ersten Start beim 24-Stunden-Rennen mit BMW – und bin Zweiter geworden. Wenn wir diesmal einen Platz besser wären, dann hätte ich sicher nichts dagegen. Der BMW M6 GT3 ist ein brandneues Auto, aber bis jetzt sieht alles gut aus. Aber dieses Rennen ist schwer vorhersagbar. Das ist ein Sprint über 24 Stunden.“
Tom Blomqvist (Walkenhorst Motorsport, #999 BMW M6 GT3):
„Ich freue mich sehr auf das Rennen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, ich kenne die Strecke, das Auto und mein Team. Und für dieses Rennen braucht man eine gute Vorbereitung. Ich bin noch nie ein 24-Stunden-Rennen gefahren, das wird eine große Herausforderung für mich. Ich werde einfach meinen Job machen, es so gut wie möglich genießen, lernen und alle Erfahrungen, die ich sammeln kann, für die Zukunft mitnehmen.“
Die Besetzungen der sechs BMW M6 GT3 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring:
 
#18 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport
Augusto Farfus (BR), Jesse Krohn (FI), Jörg Müller (DE), Marco Wittmann (DE)
 
#22 BMW M6 GT3, ROWE Racing
Klaus Graf (DE), Richard Westbrook (GB), Nicky Catsburg (NL), Markus Palttala (FI)
#23 BMW M6 GT3, ROWE Racing
Alexander Sims (GB), Philipp Eng (AT), Maxime Martin (BE), Dirk Werner (DE)
#100 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport
John Edwards (US), Jens Klingmann (DE), Lucas Luhr (DE), Martin Tomczyk (DE)
#101 Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
Matias Henkola (FI), Kazunori Yamauchi (JP), Max Sandritter (DE), George Richardson (GB)
#999 Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
Victor Bouveng (SE), Tom Blomqvist (GB), Christian Krognes (NO), Michele di Martino (DE
Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Der Zeitplan zum 24-Stunden Rennen 2016

Donnerstag, 26. Mai 2016

  • 11:10 Nordschleife: Rundstrecken Challenge Leistungsprüfung (190 Min.)
  • 10:00 – 10:50 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Freies Training
  • 11:30 – 12:30 Gesamtkurs: WTCC / ETCC Test
  • 13:15 – 15:15 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Qualifying
  • 15:45 – 17:25 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Freies Training
  • 18:00 – 18:30 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Qualifying 1
  • 8:45 – 19:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCC  1. Freies Training
  • 20:00 – 23:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 1. Qualifying

Freitag, 27. Mai 2016

  • 08:15 – 09:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Freies Training
  • 09:30 – 11:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 2. Qualifying
  • 11:55 – 12:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 1. Rennen (30 Min.)
  • 12:45 – 13:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCCQualifying
  • 14:10 – 14:50 Gesamtkurs: WTCC Mannschaftszeitfahren
  • 16:20 – 19:20 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Rennen (180 Min.)
  • 19:50 – 20:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Top – 30 – Qualifying
  • 20:40 – 21:30 Pit – Walk 24h – Rennen
  • 20:40 – 21:45 Falken Drift Show in der Müllenbachschleife

Samstag, 28. Mai 2016

  • 09:15 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Warm – up
  • 09:55 – 10:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 2. Rennen (30 Min.)
  • 11:25 – 11 :50 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 1. Rennen (3 Runden)
  • 12:45 – 13:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Rennen (3 Runden)
  • 13:45 – 15:00 Event: Startaufstellung zum 24h-Rennen
  • 15:10 ADAC Zurich 24h – Rennen Einführungsrunde
  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen  Start zum Rennen

Sonntag, 29. Mai 2016

  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen Zieleinlauf Rennen

24h-Rennen 2016: Zwischenstand Top 30 Quali

Das Top-30-Qualifying beim ADAC Zurich 24h-Rennen ist einer der Höhepunkte des Wochenendes. Die 30 schnellsten Fahrzeuge gehen im Einzelzeitfahren auf die Jagd nach der Pole Position. Die Startberechtigung können die Teams schon vorher erwerben. Gewertet werden die Qualifying-Ergebnisse der VLN-Läufe vor dem 24h-Rennen und des 24h-Qualirennens. Fünfzehn Teams haben es bislang auf diese Weise geschafft, sich die Teilnahme zu sichern.

Hier die Übersicht der bisherigen Top 15:

top30 2015 die ersten 15

Teams, die die Top-30-Teilnahme anstreben, müssen sich registrieren. Um einen der Startplätze zu erhalten, müssen danach folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Top-4-Platzierung im Qualifying eines VLN-Laufs vor dem 24h-Rennen
  • Top-10-Platzierung im Qualifying des ADAC Qualifikationsrennens
  • Top-5-Platzierung im sechsstündigen ADAC Qualifikationsrennen
  • Die Startplätze, die bis zum 24h-Rennen noch nicht vergeben sind, werden anhand des kombinierten Ergebnisses der beiden 24h-Qualifyings aufgefüllt.

Ein Fahrer kann maximal zwei Fahrzeuge durch die Qualifyingergebnisse der VLN bzw. des ADAC Qualifikationsrennens direkt für das Top-30-Qualifying des 24h-Rennens qualifizieren – vorausgesetzt dieser Fahrer nimmt auf beiden Fahrzeugen am 24h- Rennen teil.

 

Titelfoto: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

 

Schwarze Falken starten bei 24h am Nürburgring in Blau-Gelb

BILSTEIN feiert 10 Jahre Black-Falcon-Partnerschaft mit AMG GT3 im legendären Design

Nach 10-jähriger Partnerschaft darf man im zivilen Leben Rosenhochzeit feiern und gönnt sich bisweilen einen hübschen neuen Ring. BILSTEIN und BLACK FALCON bleiben jedoch nur allzu gerne mit dem guten alten Nürburgring „verheiratet“ und genehmigen sich zum Jubiläum stattdessen einen heißen blau-gelben Renner auf Basis des brandneuen AMG GT3. Zum Einsatz wird er vom 26. bis 29. Mai unter anderem beim legendären 24h-Rennen kommen – aber auch bei der VLN.

Rennwagen in den Unternehmens-Farben der Fahrwerkexperten aus Ennepetal haben zwar Tradition, doch bislang trugen sie noch nie einen Stern im Grill und das Wappen der „Schwarzen Falken“ auf der Haube. Als weitere Besonderheit kommt 2016 hinzu, dass BLACK FALCON offizielles AMG Performance Team wird. Der blau-gelbe Bolide ist aber nur einer von insgesamt drei identischen AMG GT3, die für den erfolgreichen Rennstall in diesem Jahr an den Start gehen. Premiere bei BLACK FALCON feiert dabei übrigens auch das neue BILSTEIN MDS (Modulare Dämpfer System) in der 4-Wege-Variante. Genauso hochkarätig wie die Technik präsentiert sich auch die geplante Besetzung des blau-gelben AMG GT3 zum 24h-Rennen. Gesetzt sind die deutschen Fahrer Dirk Müller, Nico Bastian und Hubert Haupt sowie der Niederländer Yelmer Buurman.

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Mit dem Wechsel vom SLS AMG GT3 auf den AMG GT3 hat sich aber auch das Fahrwerk in vielen Details weiterentwickelt – und zwar nicht nur durch die zusätzlichen Verstellmöglichkeiten. Da der aerodynamisch in vielen Punkten optimierte Bolide weitaus mehr Abtrieb generiert als sein Vorgänger, musste dies auch bei der Auslegung des Feder-Dämpfersetups berücksichtigt werden. Zudem galt es, den Außendurchmesser der Gasdruckstoßdämpfer zu minimieren, da die größere Bereifung und eine verbesserte Luftführung mehr Platz benötigten. Dennoch muss das neue 4-Wege-System auch noch leistungsfähiger sein als sein 2-Wege-Vorgänger. Aufgrund von größeren Federraten und kleineren Federwegen in Verbindung mit der extrem effektiven Aerodynamik wirken in der Druckstufe bis zu 16.000 Newton auf jeden einzelnen Dämpfer ein. Zum Vergleich: Dies entspricht einer Gewichtskraft von mehr als 1,6 Tonnen.

In der Summe machen viele kleine Details den AMG GT3 zu einem rundum besseren Auto, das den vielfältigen Widrigkeiten der „Grünen Hölle“ hervorragend gewachsen sein dürfte. Wenn es eine Rennstrecke gibt, die Fahrer, Teams und Fahrzeuge seit jeher an ihre Grenzen bringt, dann ist es mit Sicherheit die legendäre Nürburgring-Nordschleife – der Ort, an dem sich BILSTEIN und BLACK FALCON seit langem zu Hause fühlen.

 

Total 24-Stunden SPA | Startaufstellung

Fünf Marken innerhalb von sechs Zehnteln.

Frank Stippler und der Audi R8 LMS vom Team WRT stehen auf Pole!

Die zwanzig ersten Startplätze, die zehn ersten Startreihen werden bei den 24-Stunden in Spa-Franchorchamps über eine „Superpole“ herausgefahren. Der schnellste in diesem Top-Qualifying? Der Deutsche Frank Stippler in einem von Audi unterstützten R8 LMS des Belgischen Audi Club WRT. 

Auf den Ingolstädter-Sportler folgen der englische Aristokrat von McLaren, der erste Renneinsatz des neuen 650 S GT3, pilotiert in der Superpole von Kevin Estre und drauf der Kessel-Ferrari 458, gelenkt am Freitag-Nachmittag von Andrea Piccini. 

Die Superpole  bedeutete, eine fehlerfreie Runde in kürzester Zeit zu fahren. Was im Normalfall schon schwer ist, wird unter dem Druck der Rennveranstaltung nicht leichter. Die beiden belgischen Lokal-Favoriten Laurens Vanthoor (# 1 Audi Sport Team WRT) und Maxime Martin (# 45 BMW Sportpokal Teams Marc VDS) kamen nur auf Platz 6 und 10 und waren nicht in der Lage, den Druck an der Spitze fehlerfrei umzusetzen.

Vanthoor Teamkollege Frank Stippler dagegen hatte einen nahezu perfekten Lauf auf dem Audi mit der Startnummer 2. Der Audi Sport Team WRT R8 LMS knallte mit einer 2’18.130 die schnellste Rennrunde in den Ardennen-Asphalt, seitdem die GT3 in Spa-Franchorchamps antreten. Ein Beweis für den knallharten Motorsport in der Blancpain Endurance Series und bei den „Total-24 Stunden Spa“ ist die Tatsache, dass die ersten drei Autos der Superpole weniger als fünf Hundertstelsekunden trennt. Und die fünf Hersteller innerhalb der ersten zehn Fahrzeuge weniger als sechs Zehntel voneinander getrennt sind.

 

LIVESTREAM TOTAL 24h-SPA

Blancpain |Total 24 Hours of SPA | Ergebnissliste Top 20

 

N24h – BMW, Audi oder Mercedes? Wer gewinnt die Eifel-Jagd?

Früher sagte man mal, 24h-Rennen sind keine Sprint-Rennen – das ist jedoch vorbei. Ein Rennen wie das 24h-Rennen 2015 am Nürburgring, wird heute vom Start bis zum Zieleinlauf, unter voller Attacke gefahren. Es gibt kein „abwarten“ und später attackieren. Wer siegen will, muss nicht nur ankommen – er muss auch von Anfang an bei der Musik sein. 

Schaut man sich das Starterfeld zur 24h-Auflage in 2015 an, so bleiben wenigstens 20 Fahrzeuge übrig, denen man die Siegchancen zusprechen kann. Knallhart wird der Wettbewerb auf der Rennstrecke ausgetragen und auch wenn man bei den VLN-Läufen vor dem großen Rennen oder beim N24h-Qualirennen noch mit der echten Leistung zurückhalten konnte, spätestens mit dem Beginn des Qualifyings fallen auch die letzten taktischen Spielchen und es beginnt die Jagd auf die Pole-Position. Dann auch die Tatsache, der Startplatz wäre nicht so wichtig, stimmt heute nicht mehr. Wie Audi-Pilot und Vorjahres-Sieger Christopher Haase in der Pressekonferenz betonte, spielt der Startplatz durchaus eine Rolle. Von hinten, aus dem Verkehr heraus zu starten kann bedeuten, schon früh den Anschluss zu verlieren und natürlich besteht die Gefahr in die „Reibereien“ verwickelt zu werden.

 

Wer gewinnt das 24-Stunden 2015?

Gut und gerne 20 Fahrzeuge sollten dazu in der Lage sein, übrig bleiben bei näherer Betrachtung aber nur die Audi, Mercedes und BMW.

Mit gleich acht Fahrzeugen startet Mercedes-AMG und alle Fahrzeuge glänzen mit ausgewogenen bis unfassbar guten Fahrerpaarungen. Von der Tourenwagen-Legende Bernd Schneider bis hin zu aktuellen DTM-Piloten von Mercedes-Benz. Bunt gemischtes Pilotenfeld, aber maximal Professionell. Ginge der Sieg rein über die Statistik, die Jungs von Mercedes müssten den Sieg sicher haben.

Den acht Mercedes-AMG SLS GT3 stehen sieben Audi R8 GT3 gegenüber. Vorjahressieger Christopher Haase teilt sich das Cockpit mit Christian Mamerow, René Rast und Markus Winkelhock. Die Startnummer 1 klebt auf einem neuen Audi R8 GT3, der jüngsten Generation des Ingolstädter V10-Rennwagens. Der zweite „neue“ R8 des Team Phönix trägt die Nummer 4 und wird von Marc Basseng, Marcel Fässler, Mike Rockefeller und Frank Stippler bewegt. Neben diesen beiden neuen R8 GT3 setzt auch das Team Audi Sport WRT zwei neue R8 ein. Das Audi-Aufgebot komplettieren die beiden Vorjahres-R8 der Audi Race Experience mit der Startnummer 14 und 15 und der Twinbusch Audi R8 mit der Startnummer 16.

BMW als Underdog?

8 Mercedes, 7 Audi, 5 BMW. Rein von der Mathematik her ist die Sache klar. Aber Motorsport hat nur am Ende etwas mit Statistiken zu tun. Daher darf man die beiden BMW Z4 GT3-Teams nicht unterschätzen. Schubert und MarcVDS treten mit Top-Fahrern an. Eine ordentliche Duftmarke der Leistungsfähigkeit setzt man in Qualifying 1 am Donnerstag-Abend.

Maxime Martin setzt mit einer 9:56,014 die Bestzeit im Regen. Der Speed ist da und die BMW Z4 GT3 sind ausgereifte Langstrecken-Rennwagen. Dank ausgeklügelter Traktionskontrolle sind die BMW zudem auch im Regen gut fahrbar. Da braucht es dann „nur noch“ die kleine Portion Rennglück. Unmöglich ist es auf jeden Fall nicht.

Als die Strecke zum Ende des 4-stündigen Trainings abtrocknete veränderte sich allerdings das Bild. Es verschob sich wieder in Richtung der Audi-Piloten. Mit einer 8:29,806 beendete das Vorjahres-Siegerteam die Nacht-Session mit der vorläufig besten Zeit. Knapp dahinter – nicht einmal um die Länge eines Frontflippers geschlagen, wieder die MarcVDS BMW. Hier reichte die 8:29,895 zur Zweitbesten Zeit.

Eine Außenseiter unter den Außenseitern? Der BMW Z4 vom Team Walkenhorst. Als eines von drei Top-Teams (in der SP-9 und der SP-X) setzt man hier auf die Rennreifen aus Hanau.

Die echten Underdogs

Unmöglich ist es jedoch auch für die „echten Underdogs“ des 24-Stunden Rennens nicht. Da sind die beiden Bentley, einer davon mit Christian Menzel im Cockpit. Da bleiben die Porsche von Manthey, die „rasende Frikadelle“ und natürlich auch der Porsche vom Falken-Team. Oder ein echter Außenseiter: Die Nissan GT-R von den Schulze-Brüdern oder vom Werks-Nismo Team.

Und dann sind da noch die beiden „SCG003“ von der Scuderia Glickenhaus. Wobei nach den Problemen mit der Sensorik im letzten VLN-Lauf, nun im Training ein Turboladerschaden und im ersten Quali ein heftiger Einschlag der #40 hinzukamen. Leicht ist dieses „Rennen fahren“ auf jeden Fall nicht. Auch nicht wenn man mit derart viel Leidenschaft an das Thema herangeht, wie James Glickenhaus und sein Team. Die beiden Supersportler rollen auch auf Dunlop-Sportreifen. Wobei die Startnummer 40 nach dem heftigen Unfall von Ken Dobson bereits aus dem Bereich der Underdogs ausgeschieden ist. Denn der Dunlop-Gelbe SCG003c wurde beim Unfall derart heftig beschädigt, dass ein Start nicht mehr möglich ist.

Bevor die Startaufstellung feststeht muss jedoch auch noch das Los-Glück entscheiden. Die 30 schnellsten bekommen am Freitag um 17:10 Uhr eine völlig freie Strecke, wer dann jedoch zuerst auf die Rennstrecke gehen darf, wird ausgelost.

 

Mein Tipp für den Rennsieg des 24-Stunden Rennens 2015

Bei einem so starken Feld aus locker 20 Fahrzeugen die um den Sieg mitfahren können, müssen drei Tipps erlaubt sind – hier also meine Top-3 Kandidaten für den Rennsieg:

Startnummer 8 – Der Haribo Mercedes-AMG S.LS GT3

Was spricht für dieses Team? Auf jeden Fall ein Name: Mr. Nordschleife himself, Uwe Alzen. Dann das Team an sich. Erfahren in der Eifel und mit dem Mercedes-AMG SLS GT3 fährt man nun einen „rustikalen“ Langstrecken-Brenner.

Startnummer 1 – Audi Sport Team Phoenix

Die Vorjahres-Sieger. Ein ideal zusammen arbeitende Fahrer-Besetzung, ein weiter entwickelter R8 GT 3 und die pure Manpower von Audi. Und natürlich die „Statistik“ 😉

Startnummer 26 – BMW Sports Trophy MarcVDS 

Das Team aus Belgien hat vermutlich die schnellsten Tourenwagen-Piloten im Cockpit, alleine Maxime Martin auf Regennasser Fahrbahn beim teilen der Fluten zuzuschauen, eine Wohltat. Allerdings startet Maxime Martin auf der #25. Und deswegen müssen sich die beiden MarcVDS meinen „Tipp 3“ teilen 😉

 

 

Fotos: SB-Medien / Robert Kah

 

 

 

 

N24h – Heiße Phase! Jetzt wird es wird spannend

12 Plätze sind noch zu vergeben: Das 24-Stunden Rennen wird richtig interessant

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring findet nun in wenigen Tagen statt und zurzeit sind noch 12 Plätze in den Top-30-Quali frei. Zwei fliegende Runden machen den Unterschied beim 24 Stunden Rennen, denn diese knapp 51 Kilometer zeigen am Ende, wer auf der Pole und wer am Ende auf dem letzten Startplatz seinen Kampf antreten darf. Am Freitag zwischen 17:10 – 17:50 Uhr treten die besten Teams im Einzelkampf gegeneinander an und ringen um die letzten guten Plätze für das bevorstehende Rennen. An dem Quali-Rennen dürfen nur die Schnellsten aus dem Training und dem letzten VLN teilnehmen.

Bis jetzt wurden die Plätze für die Besten im Qualifying und die Schnellsten des Rennens vergeben. Das heißt, es sind 18 Plätze bereits belegt, 12 sind noch offen. Diese letzten 12 Plätze werden durch die Ergebnisse des kombinierten Zeittrainings ausgewertet.

Die vorderen Plätze:

Auf Platz eins befindet sich ROWE Racing mit dem Mercedes-Benz SLS. Auf dem 2. Platz steht Frikadelli Racing mit dem Porsche GT3-R und Platz drei darf ebenfalls noch einmal ein Teamkollege von ROWE Racing mit einem Mercedes nutzen. Auf Platz vier sitzt Haribo Racing Team mit einem Mercedes und auf Platz fünf Team Zakspeed, ebenfalls mit einem Mercedes-Benz SLS.

Die hinteren Plätze:

Platz 17 nimmt Audi Sport Team Phoenix mit einem Audi R8 LMS ein und Platz 18. Aston Martin Racing.

Derzeit gibt es noch Tickets zu kaufen

Sollte man immer noch kein Ticket für dieses Ereignis haben und auch kein Glück bei unserem Gewinnspiel gehabt haben –  dann kann man diese immer noch im ADAC Shop unter www.adac-shop.de erwerben. Zusätzlich hat ADAC in diesem Fall Merchandise im Sortiment – vom Fan T-Shirt bis hin zum Schlafsack kann man sich dort optimal ausstatten.

N24h – Das Audi-24h-Doppel!

Binnen 7 Tagen, der zweite Sieg für Audi während einem 24h-Rennen. Glückwunsch an die siegreiche Truppe von Phoenix-Racing, ein tolles Rennen, ein hartes Rennen, ein geiles Rennen. Noch vor dem Start führten wir ein Interview mit einem der siegreichen Piloten: Christopher Haase im Interview – und auch wenn man sich dort nicht als Favorit abstempeln lassen wollte, der Wille zum Sieg wurde klar formuliert!

Und wenn man mit bestem Material, einem guten Team und excellenter Rennleistung über 24-Stunden frei von echten Fehlern bleibt, dann gewinnt man eben ein 24-Stunden Rennen!

Herzlichen Glückwunsch, Phoenix-Racing, Glückwunsch Audi, Glückwunsch Haase, Mamerow, Rast und Winkelhock!

 

N24h – Die ersten 6 Stunden

Nach dem Regen-Drama im letzten Jahr, freute man sich in diesem Jahr über das tolle Wetter am Ring. Am Anfang noch leicht bewölkt, später immer sonniger. Die Startaufstellung aus einem bunten Feld von McLaren, BMW, Audi und Mercedes gebildet, versprach einen besonders spannenden Start. Auch wenn das 24-Stunden Rennen eigentlich kein Sprint-Rennen ist und jeder mit ein wenig Bedacht in das Rennen gehen könnte, die Top-Teams wollten die Aufmerksamkeit der Fans und des TV-Publikums nutzen und in den ersten Stunden unbedingt als Führende in Erinnerung behalten werden. So lauerten hinter dem Pole-Setter die großen Namen der Nordschleife.

Doch Kevin Estre konnte sich im McLaren MP4/12 GT3 gegen die Konkurrenz behaupten. Weder der MarcVDS BMW noch der Audi R8 des Phoenix-Teams konnte dem auftrumpfenden Briten die Show stehlen. Für die schnellste Frikadelle war der Start weniger erfolgreich, noch bevor es auf die Start-Zielgerade ging, musste man sich aus der Startaufstellung lösen und die Box ansteuern. Rauch stieg unter dem Fahrzeug auf.Ein Steinchen oder ähnliches hatte einen Kühler in der Front des Porsche durchschlagen. Einen ebenso bescheidenen Start hattet der Nissan GT-R mit der Startnummer 80 und Alex Buncombe am Steuer. Eine Berührung mit einem R8 in der ersten Runde sorgte dafür, dass die verbleibenden 23 Stunden und 58 Minuten bereits mit massiv Klebeband im Gesicht des Godzilla anstanden und schlimmer noch, mit einer Runde Rückstand.

High-Speed auf der Langstrecke

24h-Rennen mit heftigen ersten Runden!

Bereits in der zweiten Runde des 24-Stunden Rennens war klar, hier wird ein Langstrecken-Rennen gefahren – allerdings im Speed eines Sprint-Rennens. Harte Fights, zu viert nebeneinander über die Döttinger Höhe, Audi, BMW und Mercedes, die Fahrer in den Top-Fahrzeugen gönnten sich keine Pausen und kein Pardon. Es folgte was folgen musste:

Nach 30 Minuten flogen die Sicherungen, der ROWE SLS wird im Bereich Flugplatz von einem BMW M235i getroffen. Auslöser war ein McLaren der den Eifelblitz M235i von der Strecke schob und um diesem abfliegenden M235i auszuweichen, bremste der Mercedes ab – der folgende Sorg-BMW (#303) bemerkte dies nicht und knallte dem ROWE SLS ins Heck.

Zur gleichen Zeit wird der Frikadelli-Porsche vom #31 Mercedes SLS in der  NGK-Schikane abgeräumt. Ein absurdes Trümmerfeld ist das Ergebnis. Der MarcVDS Z4 dreht sich zuvor auch in der NGK-Schikane weg. Dramatik nach nur 30 Minuten.

Kurz darauf wird die Titus-Viper von einem Intersection-Fahrzeug überrascht und knallt dem Wesaplast-Cooper ins Heck. Dieser kreiselte daraufhin in dutzenden 360° von der Strecke. Keine 45 Minuten vergangen und die Strecke bot bereits an vielen Stellen das Bild eines Schlachtfeldes.

Nach 6 Stunden liegen die ersten 6 innerhalb von 30 Sekunden, ein knappes Rennen, ein Rennen mit maximalen Speed. Ganz nach dem Geschmack der Fans an der Strecke. Motorsport mit Action, aber auch mit vielen unnötigen Unfällen.

So steht es nach 6 Stunden:

6-Stunden Ergebnis

 

Was sonst noch so passierte:

  • Das Team Titus Dittmann wurde aufgrund des – schwachsinnigen – Fehlers des Fahrers von den Sport-Kommissaren von der Teilnahme am 24h-Rennen ausgeschlossen und der Fall an das DMSB-Sportgericht gemeldet.
  • Frikadelli arbeitet sich stetig nach vorne. Der 911er läuft nun wie das sprichwörtliche Uhrwerk und die Frikadelle wird nicht aufgeben, nicht bevor morgen um 16 Uhr die Flagge fällt.
  • Wieder einmal hat es in der Box ein Feuer gegeben. Beim nachtanken kam es kurz vor 20h beim Aston Martin mit Mücke, Turner und Lamy zu einem kurzen Brand, der jedoch schnell gelöscht werden konnte.
  • Der Schubert-BMW mit der Startnummer 19 ist nach einem Unfall aus dem Rennen.
  • Wolf Henzler hat den Falken Porsche gegen 20:55 an Ragginger übergeben, Wolf Henzler wollte pünktlich zum Fußball-Spiel in die Lounge 😉

 

Bildcredit: S. Baldauf / R. Kah

N24h – Der Zeitplan – Wichtige Infos für die Fans!

42. ADAC Zurich 24h-Rennen vom 19. bis 22. Juni 2014:

Der Fan-Zeitplan

Montag, 16. Juni 2014

  • 18:00 – 20:00 Uhr WAS? Public Viewing Fußball-WM: Deutschland – Portugal –  WO? ring°boulevard (Großbild)
  • Mittwoch, 18. Juni 2014
  • ab 15:30 Uhr Adenauer Racing Day: Korso der Rennfahrzeuge von Nordschleifenausfahrt
  • ab 16:00 Uhr Adenauer Racing Day: Präsentation von Fahrern / Teams / Fahrzeugen vor der
  • ab 18:30 Uhr Adenauer Racing Day: Show-Programm auf der ADAC Bühne

Donnerstag, 19. Juni 2014

  • 14:45 – 16:45 Uhr 24h-Rennen: Freies Training
  • 17:00 – 18:30 Uhr 24h-Rennen: Offizielle Autogrammstunde, ADAC Bühne im ring°boulevard
  • 18:00 – 20:00 Uhr Public Viewing Fußball-WM: Kolumbien – Elfenbeinküste, ring°boulevard
  • 21:00 – 23:00 Uhr Public Viewing Fußball-WM: Uruguay – England, ring°boulevard
  • 18:45 – 23:00 Uhr 24h-Rennen: Qualifying 1

Freitag, 20. Juni 2014

  • 10:15 – 12:15 Uhr 24h-Rennen: Qualifying 2
  • 14:00 Uhr 24h-Rennen: Öffentliche Auslosung Startreihenfolge Top-30-Qualifying,
  • 12:30 – 13:00 Uhr Freestyle Motocross Show von RedBull vor der Meredes-Tribüne (während
  • 14:30 – 15:30 Uhr Autogrammstunde Falken und Bobby-Car-Rennen „Schneller als der Profi“ bei
  • 15:30 – 16:30 Uhr Autogrammstunde AMG, ring°boulevard
  • 17:10 – 17:50 Uhr 24h-Rennen: Top-30-Qualifying
  • 18:00 – 20:00 Uhr Public Viewing Fußball-WM: Italien – Costa Rica, ring°boulevard
  • 19:00 – 21:40 Uhr Musik-Truck präsentiert von simfy.de auf der Nordschleife: DJ Fuczrorr legt jeweils
  • 21:00 – 23:00 Uhr Public Viewing Fußball-WM: Schweiz – Frankreich, ring°boulevard
  • 19:45 – 21:15 Uhr Falken Drift Show, Müllenbachschleife
  • 21:15 – 21:40 Uhr Freestyle Motocross Show von RedBull, Müllenbachschleife

 

Samstag, 21. Juni 2014

  • 08:30 – 09:30 Uhr 24h-Rennen: Warm-up
  • 11:00 – 11:45 Uhr Autogrammstunde mit Team Phoenix Racing,
  • 11:15 – 13:15 Uhr Autogrammstunde mit den Audi Teams Abt, Phoenix, race experience, Twin Bush
  • 13:00 – 15:00 Uhr Korsos auf der Nordschleife: Audi, BMW, AMG Mercedes, Nissan. Einzelfahrzeuge
  • 14:10 – 15:00 Uhr 24h-Rennen: Startaufstellung
  • 15:00 Uhr Freestyle Motocross Show RedBull vor der Mercedes-Tribüne während
  • 16:00 Uhr 24h-Rennen: Start
  • 17:00 – 18:15 Uhr Autogrammstunde Zurich, ring°boulevard
  • 18:00 Uhr Interview mit Bernd Schneider, AMG Fan-Stand, ring°boulevard
  • 18:00 – 20:00 Uhr Public Viewing Fußball-WM: Argentinien – Iran, ring°boulevard
  • 21:00 – 23:00 Uhr Public Viewing Fußball-WM: Deutschland – Ghana, ring°boulevard (Großbild)

Sonntag, 22. Juni 2014

  • 10:30 Uhr Interview mit Bernd Schneider, AMG Fan-Stand, ring°boulevard
  • 16:00 h 24h-Rennen: Zieleinlauf

 

Die besten Tipps …

Markenwelt im ring°boulevard

Infotainment, Ausstellungen, Catering. Folgende Aussteller sind vertreten: 24h Fan-Kollektion, AMG Mercedes, Audi (u. a. Audi-R8-Simulator), Auto Bild Motorsport, BMW, carcredit.de, Elipse6, Falken (u. a. Bobby Car Parcours, Carrera-Bahn, Reifenausstellung), GoPro, Gran Turismo (u. a. Racing Seats und Entertainment), Hankook, Michelin, RedBull (Airstream Bus), SIKU (u. a. Testmöglichkeit SIKU-Racing), Toyota, Zurich (u. a. Möglichkeit zu einzigartigen Erinnerungsfotos mit 24h-Motiven in der Greenbox)

Öffnungszeiten: Der ring°boulevard öffnet ab Donnerstag jeweils von 8:00 bis 24:00 Uhr. Die Markenwelt ist geöffnet am Montag (zum Public Viewing), Donnerstag und Freitag (je 9:00 – 22:00 Uhr), Samstag (9:00 – 23:00 Uhr) und Sonntag (9:00 – 19:00 Uhr)

Fahrerlager

Im Historischen Fahrerlager sind die Starter aus dem Rahmenprogramm zu finden. Autogrammstunden und besondere Aktionen: Bitte beachten Sie die Aushänge und Durchsagen vor Ort. Im Grand-Prix-Fahrerlager sind die 24h-Teams zu finden, außerdem sind Partner und Renndienste hier untergebracht, die ebenfalls eigene Aktivitäten planen (so z. B. bei Falken: Race Room Simulatoren mit Gewinnspiel).

Und sonst …

Hinter der Mercedes-Tribüne: Falken Pit-Stop-Challenge. Bitburger Event-Center am ring°boulevard: HARIBO Truck (Fun & Animation), Müllenbachschleife: DSK-Zelt (Infos, Catering gegen Bezahlung, Party nach der Drift Challenge am Donnerstagabend) sowie Mercedes Fanzelt von Fans für Fans der Marke mit dem Stern (Freier Eintritt, Catering gegen Bezahlung)

Galerie: 24 Stunden 2013 – Impressionen vom kürzesten 24h-Rennen aller Zeiten

Von Freitag bis Montagabend war ich in der Eifel – das 24 Stunden Rennen 2013 hatte gerufen. Dummerweise war, wie so oft, der Wettergott nicht besonders gnädig. Extreme Regenfälle brachten das Rennen gegen 23h zu einem Rennabbruch, der erst am nächsten Morgen um 8:00 aufgehoben wurde.

Über 3.700 Fotos vom 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2013

Es sind dennoch mehr als 3.700 Fotos geworden, die ich während des Rennens und der Training-Sessions mit der Canon EOS 6D gemacht habe. (Zu dieser genialen DSLR wird es bald einen ausführlichen Testbericht geben!)

170 Fotos habe ich für diese Galerie der „Impressionen“ ausgewählt.

 

24h 2013 – Restart um 8:00 – Galerie

Das 24-Stunden Rennen wurde am Sonntagabend um 23:00 wegen der starken Regenfälle und Sichtbehinderungen unterbrochen. Die ganze Nacht über hatte starker Regen die Rennstrecke und damit auch das 41. ADAC Zurich 24-Stunden Rennen im Griff.

Restart 8:00 Uhr

Mittlerweile hat sich das Wetter soweit gebessert, dass die Rennleitung den Restart für 8 Uhr angesetzt hat. Zu diesem Zeitpunkt werden die Fahrzeuge in eine neue Einführungsrunde starten. Die Freigabe des Rennens ist für 8:20h geplant. Die Start-Reihenfolge ist entsprechend dem Stand in der 34. Runde zum Zeitpunkt des Rennabbruchs.

Wie beim ersten Start, so werden die Fahrzeuge auch bei diesem Restart in drei Startgruppen auf die erneute Hatz gehen! Die Zeit lief weiter – das Rennen endet wie geplant um 17:00h.