Land in Sicht – Das dramatische Finale der N24-Stunden 2017

  • Erfolgreicher Konter mit Reifen-Poker nach bitterem Rückschlag
  • Audi Sport Team WRT rutscht der Sieg wieder aus der Hand
  • Rowe Racing schnappt sich im Finale noch Rang zwei

Erst tief betrübt, dann im Land der Träume: Dank eines geistesgegenwärtigen Pokers beim letzten Boxenstopp zwei Runden vor Schluss erkämpften sich Markus Winkelhock, Kelvin van der Linde, Christopher Mies und Connor de Phillippi doch noch den Sieg beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, der eigentlich schon verloren schien. 90 Minuten vor Schluss hatte ein defekter Sensor am Audi R8 LMS mit der #29 das Team von Wolfgang Land noch nach vielen Stunden an der Spitze die Führung gekostet und den Traum vom Sieg scheinbar hatte platzen lassen. Als zwei Runden vor Schluss aber plötzlich Regen einsetzte, zog das Team beim eigentlich schon verpatzten Boxenstopp in letzter Sekunde noch Regenreifen auf und holte die schon enteilten Konkurrenten doch wieder ein. Dem zu dieser Zeit führenden WRT-Audi #9 rutschte der greifbar nahe Sieg auf profillosen Slicks noch durch die Finger. Schlussfahrer René Rast musste sogar noch Rang zwei an Nick Catsburg im BMW M6 GT3 #98 von Rowe Racing abgeben, nachdem beide für die letzte Runde auch auf Regenreifen gewechselt hatten.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, für mich war das Rennen eigentlich schon verloren“, sagte ein fast sprachloser Markus Winkelhock nach seinem insgesamt dritten Nürburgring-Triumph nach 2012 und 2014, den 205.000 Zuschauer am gesamten Wochenende miterlebten. Für Christopher Mies war es der zweite Erfolg am Ring nach 2015, Kelvin van der Linde, Connor de Philippi und Teamchef Wolfgang Land kletterten zum ersten Mal ganz oben auf das Podest.

Hitchcock-Krimi in den letzten Minuten

„Jetzt habe ich endlich verstanden, warum der Nürburgring ‚Grüne Hölle‘ heißt“, meinte de Phillippi. „Ich habe nur noch über Funk das Kommando bekommen: Push, push, push“, verriet Schlussfahrer van der Linde. „Das war ein echter Hitchcock-Krimi. Ich bin erleichtert und riesig stolz auf meine Truppe, die nie aufgegeben und immer gesagt hat: Das Rennen ist erst bei der schwarz-weiß-karierten Flagge zu Ende. Jetzt wird nur noch gefeiert“, sagte Wolfgang Land.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der sich die #9 neben Rast mit Nico Müller und Robin Frijns geteilt hatte, ging auch am Tag nach seinem 41. Geburtstag in der Eifel wieder leer aus. Trotz aller Enttäuschung gönnte der Schweizer den Erfolg den Markenkollegen, „die den Sieg verdient haben“. Riesenjubel herrschte dagegen bei Rowe Racing. „Das war absolutes Chaos. Man hat nur noch nach Gefühl entschieden. Der zweite Platz ist für alle ein Gewinn. Die Show war gigantisch. Das war Motorsport der Extraklasse“, sagte Teamchef Hans-Peter Naundorf nach der bislang besten Platzierung seiner Mannschaft am Ring, die Catsburg mit Markus Palttala, Alexander Sims und Richard Westbrook erkämpfte.

„Das war im sprichwörtlichen Sinne ein heißes Rennwochenende! Unglaublich tolles Wetter, harte Positionskämpfe bis zur letzten Minute und Fans, die eine Riesenparty gefeiert haben: Das 24h-Rennen war ein echtes Motorsportfest”, sagte Rennleiter Wolfgang Hornung, der nach 23 ¾ Stunden mit Eifel-untypischem Sonnenschein noch ein spektakuläres Finale im Regen erlebte. Denn ein Wolkenbruch in den letzten Minuten stellte den Rennverlauf noch einmal auf den Kopf. Während Rast und Catsburg in der vorletzten Runde mit profillosen Slicks fast hilflos im Schneckentempo über die Nordschleife rutschten, kämpfte sich van der Linde im Land-Audi mit seinen Regenreifen doch wieder an die Spitze zurück.

Bester Mercedes-AMG war der Vorjahressieger von Black Falcon mit der #1 auf dem fünften Platz direkt vor dem Frikadelli-Porsche #31 auf Rang sechs. Der Wochenspiegel-Ferrari #22 erkämpfte sich Position sieben, bester Bentley war die #37 von Abt auf dem 16. Platz.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Der Zeitplan

Die „Grüne Hölle“, so wird die Nordschleife gerne von Motorsport-Fans und denen genannt, die auch mal privat über den Nürburgring heizen. Nicht zu Unrecht, schließlich gilt die Rennstrecke als die anspruchsvollste der Welt und hat schon so manches Opfer gefordert. Umso spannender wird es jedes Jahr, wenn wieder das 24-h-Rennen am Nürburgring ansteht, da sich besonders nachts die Ausfälle häufen. So gilt jeder, der das Rennen übersteht – mehr oder minder unbeschadet – als Gewinner. Eine Materialschlacht ist das Rennen aber in jedem Fall. Wir werfen einmal einen Blick auf den Zeitplan des 44. Langstreckenrennens in der Eifel.

Los geht es bereits am Donnerstag, dem 26. Mai. Frühmorgens um 08:00 Uhr startet die Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife und wird gefolgt vom freien Training des Audi TT Sport Cups, das zwei Stunden später startet. Insgesamt ist dieser Tag komplett von Trainings- und Qualifying-Fahrten geprägt. So starten am Donnerstag noch die WTCC/ETCC zum Test, während um 13:15 Uhr das Qualifying zum ADAC 24h-Classic Rennen beginnt. Auch der Freitag ist geprägt von Trainings- und Qualifizierungsfahrten. Allerdings startet auch der Audi TT Sport Cup zu seinem ersten Rennen, das um 11:55 startet und nur eine halbe Stunde dauert. Außerdem beginnt am Freitag noch das 180 minütige Classic-Rennen.

Richtig interessant wird es am Samstag, den 28. Mai. Kurz nach acht geht es mit dem Warm-Up zum ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring los, das um kurz vor zwei Uhr nachmittags seine Startaufstellung einnimmt. Dazwischen finden noch das zweite Rennen des Audi Sport TT Cups und zwei Rennen des WTCC / ETCC statt, bevor um 15:10 Uhr die Startrunde zum legendären 24h-Rennen beginnt. Um 15:30 Uhr wird sich die Luft dann besonders aufheizen: Der Startschuss zum Hauptevent fällt. Erst am Sonntag zur selben Zeit wird voraussichtlich feststehen, wer der Sieger ist. Favoriten gibt es natürlich jetzt schon, aber man darf die Rechnung nie ohne das berühmte Eifel-Wetter machen.

 

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Eine Legende

Nürburgring, Nordschleife, Grüne Hölle – der Kult-Strecke hat viele Namen. Benannt wurde der Kurs nach der Nürburg, die zur Gemeinde Adenau gehört. Nicht zuletzt durch die Rennstrecke ist auch die Region drumherum – die Eifel – bekannt. Bei Motorsport-Fan vor allem durch das wechselhafte Wetter. Angesichts des anstehenden 24h-Stunden-Rennens, das sich in diesem Jahr zum 44. Mal jährt, wollen wir einen Blick auf die Geschichte der grünen Hölle werfen.

Am 18. Juni 1927 war es soweit: Der Nürburgring wurde eingeweiht. Seinerzeit war der Kurs noch rund 28 km lang. Damals wie heute ist die Strecke aber für ihre variantenreiche Topographie berühmt, sodass sogar andere Tracks versuchen, das Auf und Ab nachzuahmen, wie etwa der Bilster Berg. 1984 wurde neben der langen Distanz auch ein Grand-Prix-Kurs eröffnet. Dieser 4,5 km lange Track galt seinerzeit als die sicherste Rennstrecke der Welt und bezog Teile der Nordschleife mit ein. Zusammen macht das einen 26 km langen Gesamtkurs, der für Rennen, wie etwa die 24h vom Nürburgring, nur noch in Teilen genutzt wird. So kommt jenes ohne die Mercedes-Arena aus und weist eine Gesamtlänge von etwas mehr als 25 km auf. Dennoch ist die „Grüne Hölle“  – zweifelsohne – die längste permanente Rennstrecke der Welt.

Um die Strecke auch weiterhin attraktiv zu halten, wurde 2009 ein Freizeitzentrum am Ring gebaut. Es bietet neben einer Achterbahn auch ein Shopping-Center, Gastronomie, ein Hotel und ein Feriendorf. Doch das Konzept floppte, sodass der Nürburgring 2012 Insolvenz anmeldete. Als Investor sprang mit Beginn des Jahres 2015 der Automobil-Zulieferer Capricorn mit einer Zweidrittel-Mehrheit ein, hinter dem ein russischer Milliardär steckt.

Am kommenden Rennwochenende rückt das aber in weite Ferne, da das nächste 24h-Rennen am Nürburgring ansteht. Hier werden rund 160 Fahrzeuge in verschiedenen Klassen antreten. Einige werden, wie in jedem Jahr, nur wenige Runden schaffen, andere werden der Müdigkeit und vor allem der Dunkelheit zum Opfer fallen. Fest steht: Wer auch nur etwas Begeisterung für den Rennsport hat, der sollte zum Rennen in die Eifel kommen.

24h-Rennen am Nürburgring: Die Glickenhaus-Trophy

Das 24h-Rennen auf den Nürburgring ist jedes Jahr wieder ein Highlight und erregt mit seinen vielen Ausfällen natürlich das Aufsehen der Rennwelt. Es ist mitunter das härteste Rennen der Welt. Deshalb hat James Glickenhaus nun einen Preis initiiert, der diejenigen ehren soll, die sich an an der Nordschleife hervorgetan haben. So ist diese Trophäe als Wanderpokal vorgesehen und wird in diesem Jahr zum ersten Male vergeben. Bekommen wird ihn in diesem Jahr der Pilot, der sich beim Top 30-Qualifying des 24h-Rennens als Schnellster hervortut.

James Glickenhaus ist der Nordschleife seit Jahren verfallen – keine andere Rennstrecke hat eine größere Sog-Wirkung auf den amerikanischen Regisseur und Produzenten. Wahrscheinlich hat er, dadurch inspiriert, seinen eigenen Rennstall gegründet: Die „Sucderia Cameron Glickenhaus“. Seine drei eigene Prototypen starten in der SP-X Klasse und finden sich in bester Gesellschaft wieder. Schließlich ist das Fahrerlager des Nürburgrings gespickt mit klangvollen Namen und gilt als heiliger Boden des Rennsports. Schön, dass das Reglement auch kleine Teams zulässt, die sich mit den Großen im Rennsport messen können.

Umso mehr soll die Glickenhaus-Trophy eine Ehrung für diejenigen sein, die es mit der anspruchsvollsten Strecke der Welt aufnehmen wollen. Diese Anregung nahm der Organisator, der ADAC Nordrhein, begeistert wahr, da solch ein Preis natürlich viel über die Strahlkraft der Nordschleife aussagt. Dementsprechend freut sich der ADAC über die Initiative und sieht den Pokal als Ansporn. Präsentiert wird die Trophäe unmittelbar vor dem Qualifying und hat einen Ehrenplatz auf einem Podest auf der Start-Ziel-Geraden. Die Übergabe der Glickenhaus-Trophy findet direkt nach dem Qualifying bei der Pole-Position Pressekonferenz statt. Kein geringerer als James Glickenhaus höchstpersönlich überreicht den Preis für den schnellsten Fahrer. Das will sich der passionierte Rennsport-Fan nicht nehmen lassen.

Klingmann: Der Werkspilot über den BMW M6 GT3

Jens Klingmann ist Werksfahrer und wird beim 44. 24h-Rennen am Nürburgring einen BMW M6 GT3 pilotieren. Vielversprechend sitzt dem Team der erreichte Dreifachsieg bei der VLN als Wohlstandspolster auf der Schulter, das hoffentlich nicht zu sicher macht. Im Interview mit dem Werkspiloten machte es aber nicht den Anschein. Jens Klingmann erzählt über die Entwicklung vom BMW Z4 GT3 zum Nachfolger, dem BMW M6 GT3.

So ist der aktuelle Rennbolide von Grund auf neu und teilt sich fast keinerlei Komponenten mit dem Vorgänger. Von Anbeginn eingebunden in die Entwicklung, erzählt Klingmann von ersten Testfahrten, Neuerungen und Schwierigkeiten. Für das kommende 24h-Rennen gibt der Rennfahrer zu bedenken, dass der M6 GT3 im Konkurrenzumfeld das jüngste Fahrzeug sei – und versucht den VLN-Dreifachsieg damit in seiner Wirkung etwas abzumildern.

Umso überraschter war er beim ersten Renneinsatz und noch mehr bei ersten Tests auf dem Nürburgring, die im Regen stattfanden. Doch das Auto zeigte sich in Bestform. Irritiert habe ihn anfänglich nur, dass der M6 größer sei als der Z4 und man sich deshalb nicht in jede kleine Lücke quetschen könne. Doch daran habe er sich gewöhnt. Wichtiger sei es, die immer noch bestehenden kleinen Baustellen am Auto zu beheben. So arbeite das Team aktuell beispielsweise noch an der Traktionskontrolle.

Ein Tribut, das der vollständigen Neuentwicklung gezollt wird, schließlich übernimmt der M6 nichts von seinem Vorgänger, dem BMW Z4 GT3. Er verfügt über einen besseren Motor, einen V8 Biturbo, der noch Potential nach oben habe und ein satteres Drehmoment böte. Außerdem sei das ABS vollkommen neu und besser. Hinzu komme, dass der BMW M6 GT3 nun viel mehr Einstellmöglichkeiten habe. Stellt sich nur die Frage, ob der Bolide auch fit für das anstehende Langstreckenrennen ist– trotz der vielen Verbesserungen.

Der Werkspilot weicht ein wenig aus, sagt aber, dass das Fahrzeug einen großen Schritt voran gemacht habe und vielleicht in einem Jahr in seiner Entwicklung weiter wäre – vielleicht aber auch nicht. Immerhin sieht er den Rennwagen als konkurrenzfähig an. Gefallen habe ihm, welche Entwicklung der M6 hingelegt hat. Anfangs war er nur ein Auto, ohne ABS oder sonst irgendetwas, das nur zum Daten-Sammeln genutzt wurde. So hätte das erste Platz nehmen auf einem Holz-Sitz stattgefunden, bei dem nur festgelegt wurde, auf welcher Höhe das Lenkrad installiert werden solle oder welche Knöpfe wo angebracht werden müssten. Zu der Zeit waren Rundenzeiten noch zweitrangig – ganz im Gegenteil zum 24h-Rennen.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Die Piloten über die Strecke

Respekt – das ist hauptsächlich das Gefühl, das die Piloten verspüren, wenn sie gefragt werden, was sie von der Strecke denken. Vor dem Rennen haben fünf Piloten genauer darüber gesprochen, wie sie die Nordschleife empfinden, schließlich sind Rennfahrer unter ihnen, die vertraut mit der Grünen Hölle sind, aber auch welche, die kaum Erfahrungen mit dem Track haben. Drei Runden entscheiden am Samstag über Sieg und Niederlage.

José Maria López, unterwegs für das Team Citroen WTCC, amtierender Weltmeister und Tabellenführer in der WTCC findet alles an der Strecke besonders. Allein die Länge sei einzigartig und der Verlauf anders als alles, was man sonst kennt. Im vergangenen Jahr fuhr er zum ersten Mal auf der Nordschleife und gewann das Rennen direkt, was geradezu unglaublich ist, da Erfahrung viel auf diesem Track zählt. Aber Fangio gewann schon in der Eifel – da müsse eine starke Verbindung zu Argentiniern bestehen, meint López.

Tiago Monteira fährt für das Castrol Honda World Touring Car Team und ist zweiter im Classement. Für ihn sei es die schwierigste Rennstrecke der Welt. Seinerzeit hatte er – trotz des innigen Wunsches – nie wirklich die Gelegenheit, hier ein Rennen zu fahren. Dieser Wunsch soll ihm nun erfüllt werden. Für ihn ist die Strecke eine der ganz großen Herausforderungen – ganz ähnlich wie Monaco. Mit viel Respekt begegnet auch Nicky Catsburg vom Team Lada Sport Rosneft der Grünen Hölle. Der siebte der Gesamtwertung sieht die Strecke als sehr vielfältig an, stellte aber auch fest, dass man auf der Nordschleife gar nicht richtig mit Vollgas fahren könne.

„Wenn man abfliegt landet man an einem Baum oder in der Mauer“

Für Tom Coronel ist der Kurs in der Eifel schlicht der beste der Welt. Der Fahrer im Team ROAL Motorsport ist mit seinem Chevrolet zurzeit Neunter und sieht den Nürburgring als Herausforderung an, da er sich ständig wandelt und man nie eine perfekte Runde fahren könne. Ständig würde es passieren, dass man nur knapp davon kommt, weshalb die Furcht immer im Hinterkopf mitfahre. Dennoch sei er stolz, die Strecke fahren zu dürfen. So geht es auch Thed Björk, dem Dreizehnten der Tabelle. Er fährt für das Team Polestar Cyan Racing und ist glücklich mit der WTCC auf der Nordschleife fahren zu können. Für ihn ist die Nordschleife immer eine Erfahrung fürs Leben, da man hier ein hohes Tempo fahren könne, aber immer versuchen müsse, das Auto nicht zu überfahren. Gerade, da er die Strecke in- und auswendig kennt, weiß er, dass sie einen in Fehler hineintreiben kann.

 

Vollgas Party für die Fans beim 24-Stunden-Rennen 2016

Wenn sich am Donnerstag (26. Mai) zum ersten Mal die Räder auf der Nordschleife drehen, dann haben viele Fans längst ihre Positionen bezogen: Schon Tage vor Beginn des Events füllen sich rund um die längste Rennstrecke der Welt die Campingzonen, und die Eifelwälder werden zum Paradies für den Motorsporturlaub der besonderen Art.

Unzählige Grillfeuer, Zeltstädte und fantasievoll gestaltete Claims der Fangruppen sorgen für eine einzigartige Festivalatmosphäre, die weltweit einzigartig ist. Für diese treuen Fans gibt es ein Super-Programm.

Bereits am Mittwochnachmittag fahren Rennwagen in Fahrzeugkorsos ins benachbarte Adenau, um dort beim Adenauer Racing Day auf der Hauptstraße bewundert zu werden. Autogrammstunden und Talkrunden bei diesem Prolog markieren den Start in das Rennwochenende, das am Donnerstagmorgen traditionell von der Leistungsprüfung der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) eröffnet wird.

Als sportliche Höhepunkte folgen das Nachtqualifying des 24h-Rennens (Donnerstagabend), Qualifying und Mannschafts-Zeitfahren in der TourenwagenWeltmeisterschaft WTCC (Freitagmittag) sowie das Top-30-Qualifying des 24h-Rennens (Freitagabend). Ebenfalls am Freitagabend lockt die Falken Drift Show die Zuschauermassen in die Müllenbachschleife. Der Samstag bietet mit den beiden Läufen der WTCC (ab 11:20 Uhr) ein Highlight, bevor das 24h-Rennen um 15:30 Uhr gestartet wird

Der Zeitplan zum 24-Stunden Rennen 2016

Donnerstag, 26. Mai 2016

  • 11:10 Nordschleife: Rundstrecken Challenge Leistungsprüfung (190 Min.)
  • 10:00 – 10:50 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Freies Training
  • 11:30 – 12:30 Gesamtkurs: WTCC / ETCC Test
  • 13:15 – 15:15 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Qualifying
  • 15:45 – 17:25 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Freies Training
  • 18:00 – 18:30 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Qualifying 1
  • 8:45 – 19:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCC  1. Freies Training
  • 20:00 – 23:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 1. Qualifying

Freitag, 27. Mai 2016

  • 08:15 – 09:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Freies Training
  • 09:30 – 11:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 2. Qualifying
  • 11:55 – 12:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 1. Rennen (30 Min.)
  • 12:45 – 13:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCCQualifying
  • 14:10 – 14:50 Gesamtkurs: WTCC Mannschaftszeitfahren
  • 16:20 – 19:20 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Rennen (180 Min.)
  • 19:50 – 20:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Top – 30 – Qualifying
  • 20:40 – 21:30 Pit – Walk 24h – Rennen
  • 20:40 – 21:45 Falken Drift Show in der Müllenbachschleife

Samstag, 28. Mai 2016

  • 09:15 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Warm – up
  • 09:55 – 10:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 2. Rennen (30 Min.)
  • 11:25 – 11 :50 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 1. Rennen (3 Runden)
  • 12:45 – 13:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Rennen (3 Runden)
  • 13:45 – 15:00 Event: Startaufstellung zum 24h-Rennen
  • 15:10 ADAC Zurich 24h – Rennen Einführungsrunde
  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen  Start zum Rennen

Sonntag, 29. Mai 2016

  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen Zieleinlauf Rennen

Total 24-Stunden SPA | Startaufstellung

Fünf Marken innerhalb von sechs Zehnteln.

Frank Stippler und der Audi R8 LMS vom Team WRT stehen auf Pole!

Die zwanzig ersten Startplätze, die zehn ersten Startreihen werden bei den 24-Stunden in Spa-Franchorchamps über eine „Superpole“ herausgefahren. Der schnellste in diesem Top-Qualifying? Der Deutsche Frank Stippler in einem von Audi unterstützten R8 LMS des Belgischen Audi Club WRT. 

Auf den Ingolstädter-Sportler folgen der englische Aristokrat von McLaren, der erste Renneinsatz des neuen 650 S GT3, pilotiert in der Superpole von Kevin Estre und drauf der Kessel-Ferrari 458, gelenkt am Freitag-Nachmittag von Andrea Piccini. 

Die Superpole  bedeutete, eine fehlerfreie Runde in kürzester Zeit zu fahren. Was im Normalfall schon schwer ist, wird unter dem Druck der Rennveranstaltung nicht leichter. Die beiden belgischen Lokal-Favoriten Laurens Vanthoor (# 1 Audi Sport Team WRT) und Maxime Martin (# 45 BMW Sportpokal Teams Marc VDS) kamen nur auf Platz 6 und 10 und waren nicht in der Lage, den Druck an der Spitze fehlerfrei umzusetzen.

Vanthoor Teamkollege Frank Stippler dagegen hatte einen nahezu perfekten Lauf auf dem Audi mit der Startnummer 2. Der Audi Sport Team WRT R8 LMS knallte mit einer 2’18.130 die schnellste Rennrunde in den Ardennen-Asphalt, seitdem die GT3 in Spa-Franchorchamps antreten. Ein Beweis für den knallharten Motorsport in der Blancpain Endurance Series und bei den „Total-24 Stunden Spa“ ist die Tatsache, dass die ersten drei Autos der Superpole weniger als fünf Hundertstelsekunden trennt. Und die fünf Hersteller innerhalb der ersten zehn Fahrzeuge weniger als sechs Zehntel voneinander getrennt sind.

 

LIVESTREAM TOTAL 24h-SPA

Blancpain |Total 24 Hours of SPA | Ergebnissliste Top 20

 

24 Stunden Le Mans: LMP2-Top-Teams setzen auf Dunlop

Noch dauert das 24h-Rennen in Le Mans an, noch ist nicht klar wer gewinnen wird, noch kämpfen die Top-Teams in allen Klassen um den Sieg. autohub.de-Partner Dunlop rüstet insgesamt 18 Fahrzeuge bei dem Klassiker aus. Von den 19 gemeldeten LMP2-Boliden werden 15 mit Dunlop-Reifen bestückt – plus zwei Reservefahrzeuge. Auch in der Klasse GTE Am hat Dunlop mit dem Ferrari 458 Italia von JMW Motorsport eines der Top-Fahrzeuge am Start.

Dunlop gehört in der besonders hart umkämpften LMP2-Klasse seit Jahren zu den erfolgreichsten Reifenlieferanten. So waren etwa 2014 alle Fahrzeuge, die ihren Fahrern einen Platz auf dem Siegerpodest sichern konnten beim 24-stündigen Marathon mit Dunlop-Reifen ausgestattet. Jota Sport mit den Piloten Simon Dolan, Harry Tincknell und Oliver Turvey sorgte damals für den vierten Le-Mans-Erfolg von Dunlop in Folge und wird auch dieses Jahr wieder um den Sieg mitkämpfen.

Nachdem das Jahr 2014 ganz im Zeichen des Umzugs von Dunlop Motorsport von Birmingham nach Hanau gestanden hatte, greift die Marke mit dem Flying D nun auch in der GT-Klasse wieder an und arbeitet dort mit dem langjährigen Partner JMW Motorsport zusammen. Über den Winter hat Dunlop in Europa und den USA bei speziellen Testfahrten die Standfestigkeit und die Performance signifikant verbessern können. Bereits beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring wurden die weiterentwickelten Reifen erfolgreich eingesetzt.

Fünf Reifenmischungen passend für jede Witterungsbedingung
Um die Teilnehmer vor Ort perfekt betreuen zu können, reist Dunlop mit insgesamt 15 Trucks und 4.500 Reifen nach Le Mans. 42 Daten-Ingenieure, Monteure und technisches Servicepersonal sorgen vor Ort für einen reibungslosen Ablauf und die optimale Vorbereitung der insgesamt fünf verschiedenen Reifenmischungen. Drei Slickversionen gibt es: „Soft”, „Medium” und „Medium plus”. Der Soft-Reifen kommt meistens im Qualifying und bei kühleren Bedingungen zum Einsatz. Bei Hitze setzen die Teams auf Medium plus, ansonsten wird der Medium-Reifen montiert. Bei Regen gibt es zwei Optionen: Bei starken Regenfällen und viel Wasser auf der Strecke kommt der Full-Wet-Reifen und bei abtrocknenden Verhältnissen der Intermediate zum Einsatz. In den vergangenen Jahren konnte die Haltbarkeit der Reifen extrem weiterentwickelt werden. Mittlerweile können die Teams vier Stints auf einem einzigen Reifensatz absolvieren. Jean-Felix Bazelin, Motorsport Operations Director, erläutert: „Natürlich muss man in Le Mans mit absoluten Top-Produkten antreten. Darüber hinaus ist es uns aber auch wichtig, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Wir arbeiten extrem eng mit den Teams zusammen, um für das jeweilige Auto und die Fahrer ein optimales Ergebnis zu erzielen. Um das zu erreichen, brauchen wir eine starke Dunlop-Mannschaft – vom Monteur, der jeden Reifen sorgfältig aufgezogen und intensiv geprüft hat, bis zum Ingenieur, der die gesamte Zeit das Team bei Schlüsselentscheidungen, wie Boxenstopps und Reifenstrategie unterstützt.“

N24h – So lief das Rennen für die Nissan Nismo GT-R

Michael Krumm, Lucas Ordonez, Alex Buncombe und der japanische Super GT-Pilot Kazuki Hoshino haben beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring das beste Nissan Resultat seit elf Jahren erzielt. Nach problemloser Fahrt lief das Quartett im von RJN Motorsport eingesetzten GT-R Nismo GT3 auf Platz neun im Gesamtklassement ein. Damit war Nissan zugleich bester japanischer Hersteller im über 150 Wagen starken Starterfeld. Der vom privaten Team Schulze Motorsport eingesetzte und unter anderem vom Berliner Florian Strauss pilotierte GT-R Nismo GT3 lag nur zwei Plätze hinter dem Werks-Auto, als ihn rund eine Stunde vor Rennende noch ein Getriebeproblem aus dem Rennen warf.

Michael Krumm und seine drei Kollegen nahmen die 43. Auflage des Eifel-Klassikers aus der 31. Startposition aus in Angriff. Zunächst mit Einfach-Stints arbeiteten sich der gebürtige Reutlinger sowie danach Buncombe, Ordonez und Hoshino nach und nach weiter nach vorn. „Wir hatten ein absolut störungsfreies Rennen“, berichtet Krumm. „Vor allem sind wir glücklich, nach Jahren mit viel Pech und technischen Problemen das Rennen diesmal beendet zu haben. Eine Top Ten-Platzierung war das ausgegebene Ziel, und das haben wir durch eine sehr disziplinierte Leistung auch geschafft.“ Bis auf eine Zeitstrafe wegen Überholens unter gelber Flagge – die dreieinhalb Minuten kostete – gab es laut Krumm keine Verzögerungen.

Teamchef Bob Neville: „In der Nacht gingen wir zu Doppel-Stints über, ließen es aber bei zeitweiligem Regen weiterhin vorsichtig angehen. Das zahlte sich am Ende aus. Der Nissan GT-R Nismo GT3 lief wie ein Uhrwerk, die Mechaniker blieben bis auf Reifenwechsel, den Austausch von von Bremsbelägen und -scheiben sowie das Tanken und Reinigen der Scheiben beschäftigungslos.“

Auch die Crew des privaten GT-R Nismo GT3 von Schulze Motorsport musste bis auf den Austausch eines Flachriemens der Lichtmaschine nur Routinearbeiten verrichten. Durch die zehnminütige Reparatur fiel die Truppe aus Sachsen-Anhalt zeitweise bis in die 40er-Ränge zurück, kämpften sich aber schnell wieder in Richtung der Top Ten zurück. „Dann ließen sich wegen eines mechanischen Defekts zunächst die unteren Gänge des Getriebes nicht mehr wechseln“, berichtet Teamchef Wolfram Schulze. „Als dann auch noch Geräusche aus der Box drangen und sich gar nichts mehr schalten ließ, mussten wir das Rennen schweren Herzens neun Runden vor Schluss beenden.“

Tolle Bildergalerie von Stefan Bischoff – Er hat einen Boxenstopp des Nismo ordentlich in Szene gesetzt – Hier geht es zur Galerie.

 

Nissan auch abseits der 24-Stunden-Hatz unterwegs:

Nissan Parade mit 20 Sportwagen-Ikonen und 20 Leaf um die Nordschleife

Auch im Vor- und Umfeld des 24-Stunden-Rennens setzten Nissan und Nismo viele Highlights. Der von Michael Krumm und Lucas Luhr 2011 zur Weltmeisterschaft gefahrene GT1 GT-R führte als Führungsfahrzeug eine Parade von 20 ikonischen Nissan Sportwagen sowie 20 elektrischen Nissan Leaf einmal um die Nordschleife. Am Steuer des WM-Autos saß ein englischer Nissan-Enthusiast, der den seinerzeit von JR Motorsport eingesetzten GT-R frisch erworben hat.

Ein von viel Prominenz, darunter Nismo Präsident Shoichi Miyatani und Kazunori Yamauchi, Erfinder der Gran Turismo Konsolespiele, besuchter Teamabend gab den 400 internationalen Gästen des Nismo Race Camps exklusive Einblicke in die Welt des Nissan Motorsports. Neben einem Meet & Greet mit Teams und Fahrern erhielten sie ein „Sneak preview“ auf den neuen Nissan GT-R LM Nismo, der am 31. Mai beim Testtag für die 24 Stunden von Le Mans das nächste Mal in Aktion treten wird.

218 PS starker Juke Nismo RS stand für Testfahrten bereit

Vom Rennsportfieber erfasste Nissan-Fans konnten darüber hinaus während des gesamten Wochenendes ein kurzes Fahrertraining im 218 PS starken Juke Nismo RS absolvieren. Auf dem Parcours des Fahrsicherheitszentrums erfuhren sie am eigenen Leib, was einen von Nismo veredelten Nissan so besonders macht. Mit den straßenzugelassenen Nismo-Versionen des Juke, des 370Z und des GT-R stellt Nissan seit nunmehr zwei Jahren auch in Deutschland einen erfolgreichen Technik-Transfer zwischen Motorsport und Serie her.

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Nissan Aufwärtstrend spiegelt sich auch im Neuwagenabsatz wider

Die am Nürburgring spürbare Stimmung rund um die Marke schlägt sich für Nissan auch in den Absatzzahlen nieder. Mit einem Absatzplus von 28,0 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat hat das Unternehmen auf dem deutschen Pkw-Markt das beste April-Ergebnis seit elf Jahren eingefahren. Von Januar bis April legte Nissan kumulativ um 10,2 Prozent zu und eroberte mit 2,3 Prozent den höchsten Marktanteil unter allen japanischen Anbietern. Erfolgslokomotive bleibt der Qashqai, der auch in seiner zweiten Modellgeneration nahtlos an die Erfolge des Vorgängers anknüpft.

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24h-Rennen – Der Livestream vom Quali

Wenn an diesem Wochenende das Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen startet, dann ist vermutlich noch nicht jeder Motorsport-Fan am Ring. Umso wichtiger ist es zu wissen, auch von Zuhause aus vor dem PC und dem Fernseher lässt sich das 24h-Rennen verfolgen!

24h-Rennen Livestream

Unter der Adresse http://www.24h-rennen.de ist für alle, die zuhause bleiben, der Livestream zu erreichen. Im regulären TV-Programm wird Sport1 eine einstündige Zusammenfassung senden. Der Termin hierfür: Am 17. April zwischen 16:00 und 17:00 Uhr.

Ansonsten bleibt unsere Empfehlung: Kommt in die Eifel, schaut Euch das Rennen live an. Für das 24h-Rennen werden wir in Kürze zudem eine Verlosung von Frei-Karten online stellen.

 

 

GT3 – Freigabe mit Einschränkungen auf der Nordschleife

Der DMSB hat heute Sofort-Maßnahmen für die „schnellen Klassen“ am Ring und ein Paket an Veränderungen rund um die Strecke beschlossen. Gleichwohl ist dies nur als Anfang zu sehen!

Die nun beschlossenen Maßnahmen sind Folge eines schweren Unfalls im Rahmen des Auftakts zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) Ende März, bei dem Zuschauer zu Schaden kamen. Im Bereich des Streckenabschnitts „Flugplatz“ war ein GT3-Fahrzeug aufgestiegen und nach dem Aufprall in den Schutzeinrichtungen im Zuschauerbereich liegen geblieben.

„Dieser Unfall hat uns alle tief betroffen gemacht“, schildert Walter Hornung, Sportleiter des ADAC Nordrhein. Der DMSB hatte danach umgehend ein Startverbot für die leistungsstärksten Fahrzeugklassen erlassen und zum runden Tisch geladen. Hornung, der Rennleiter von 24h-Qualirennen und ADAC Zurich 24h-Rennen, war dabei ebenfalls anwesend. „Die ganze Nordschleifen-Szene hat diese Maßnahmen mitgetragen“, so Hornung. „Ein solches Szenario darf sich auf keinen Fall wiederholen. Unsere Gedanken sind auch weiter bei den Freunden und Angehörigen, zu denen unsere Kollegen aus der VLN-Organisation Kontakt halten.“

Sofortmaßnahmen beschlossen

Um die Sicherheit der Zuschauer rund um die Nürburgring-Nordschleife zu erhöhen und gleichzeitig den Rennbetrieb für alle Fahrzeugklassen zu ermöglichen, erarbeitet eine Expertenrunde im Rahmen des „runden Tischs Nordschleife“ eine Reihe von Sofortmaßnahmen, die erstmals beim Qualifikationsrennen gelten. Mit am Tisch saßen Vertreter der Rennstrecke und von Automobilherstellern, Profirennfahrer und Breitensportler, Veranstalter sowie Sicherheits- und Technikexperten des DMSB. Sie unterbreiteten dem DMSB-Präsidium ein Bündel an Vorschlägen, die dieses mit sofortiger Wirkung in Kraft setzte.

5% mehr Sicherheit?

Demnach wird die Motorleistung in den stärksten Fahrzeugklassen um fünf Prozent reduziert. Um ein gefährliches Abheben zu verhindern, soll die Geschwindigkeit an kritischen Abschnitten (Flugplatz, Schwedenkreuz und Antoniusbuche) durch Geschwindigkeitsbeschränkungen gebremst werden. Jeweils einige Hundert Meter vor diesen Streckenabschnitten gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h (Döttinger Höhe: 250 km/h). Diese wird – ähnlich wie bei Gelbphasen – per GPS kontrolliert und bei Verstößen mit drastischen Strafen belegt. Nach dem Passieren der Zone darf wieder beschleunigt werden, die Fahrzeuge erreichen die kritischen Bereiche mit deutlich geringerer Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird ein plötzliches Bremsen vermieden. Daneben werden in den Streckenabschnitten Flugplatz, Schwedenkreuz und Metzgesfeld einige Zuschauerzonen vorerst nicht mehr zugänglich sein, bis bauliche Veränderungen durchgeführt wurden. Das vorläufige Startverbot für die leistungsstarken Fahrzeugklassen (SP7, SP8, SP8T, SP9, SP-Pro, SP-X sowie Cup-2, die GT-Klassen der H4, die E1-XP1, E1-XP2 und E1-XP Hybrid) auf der Nürburgring-Nordschleife wurde aufgehoben.

Rund 70 Fahrzeuge beim 24h-Qualifikationsrennen

Mit dem Beschluss des DMSB-Präsidiums ist der Weg zu einem spannenden und hochkarätig besetzten ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen geebnet. Rund 70 Nennungen hat die Sportabteilung des ADAC Nordrhein für das Wochenende bisher erhalten. Nennungsschluss ist erst am 8. April.

Nach Test- und Einstellfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs am Samstagvormittag (11. April), geht es ab Nachmittags im Freien Training (16:50 – 18:20 Uhr) und im ersten Qualifying (18:40 – 21:20 Uhr) bis in die Abendstunden hinein über die 25,378 km lange Strecke, die auch beim 24h-Rennen absolviert wird. Das zweite Qualifying am Sonntagmorgen (9:00 – 10:00 Uhr) bildet dann den Aufgalopp für das sechsstündige Rennen (Start: 12:00 Uhr). Das Teilnehmerfeld verspricht Top-Sport.

So ist Audi etwa unter anderem durch zwei R8 LMS ultra der Audi Race Experience vertreten, bei BMW bildet das Sports Trophy Team Schubert mit zwei exzellent besetzten Z4 GT3 die Speerspitze. Die Fraktion der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 wird durch zwei starke Kundensportteams repräsentiert: Zakspeed vertraut ebenso auf einen Flügeltürer wie die Rennmannschaft von Haribo, die hier ihre Rennpremiere im SLS feiert. Weitere Top-Boliden stammen von Porsche (unter anderem Manthey und Falken). Die Scuderia Glickenhaus schickt den spektakulären SCG 003c an den Start, das Toyota-Werksteam ist mit dem Lexus LFA Code X vertreten. Last but not least: HTP und das Bentley-Werksteam setzen jeweils einen Bentley Continental GT3 ein. Beim 24h-Qualifikationsrennen sind damit viele der Favoriten des ADAC Zurich 24h-Rennens bereits vertreten und kreuzen die Klingen.

24-Stunden mit Tim Schrick

Eine tolle Nachricht kam da die Tage per Presse-Meldung herein:

Tim Schrick wird beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2015 erstmals als Mitglied des Subaru-Teams an den Start gehen. Der 39-jährige Rennfahrer und Fernsehmoderator debütierte 2003 bei dem Eifelklassiker. Im vergangenen Jahr belegte Schrick dort mit einem Cup-Fahrzeug den 37. Platz in der Gesamtwertung und konnte einen souveränen Klassensieg verbuchen.

Sehr schön. Freut mich. Das 24h-Rennen ist für mich sowieso immer ein Jahres-Höhepunkt und nach meinem Trip mit dem Subaru WRX STI im letzten Jahr – es ging vom Nürburgring zum Col de Turini – gehört der WRX STI auch zu meinen Top-Allradlern. Wobei ich auch die Marke SUBARU an sich sympathisch finde. Deren konsequente Umsetzung der eigenen Überzeugung, im Falle von SUBARU ist es der Boxermotor und der permanente Allradantrieb, ist einfach mutig. Als Blogger – der man ist – muss man auch immer die eigenen Wege konsequent weitergehen – das bringt eventuell so ein gemeinsames „Mindsetting“ hervor. Ganz egal – also ich drücke Tim Schrick für das 24h-Rennen in 2015 die Daumen! 

 

Und hier erscheint in Kürze noch ein Artikel zum neuen SUBARU Outback. Und vermutlich wird man dem Artikel anmerken, wie genial ich die Verbindung von „echtem“ Allradantrieb und Boxermotor finde … 😉

Rennsport: Lexus RC-F GT3

Der Lexus RC F GT3 ist eine umfangreich modifizierte Renn-Variante des Lexus RC F. Für die japanische GT-Serie wurde der Sportler nach dem GT3-Reglement angepasst. Auf die nur noch 1.250 Kilogramm des Rennwagens kommen 540 PS aus dem leistungsgesteigerten V8-Benziner. 

Zahlreiche Komponenten der Karosserie wurden aus Carbon gefertigt. Aerodynamik und Setup des Fahrzeuges wurden an die Anpassung von japanischer GT und Deutscher DTM-Rennserie adaptiert.  Vermutlich wird Lexus (Toyota) den RC F GT3 beim 24h-Rennen am Nürburgring 2015 einsetzen!

Wie sich der V8-Brummer in der zivileren Straßenversion auf der spanischen Rennstrecke in Ascari fährt, kann man hier nachlesen! 

24h in Spa 2014 – Eine Rückschau

24h-Rennen sind das Salz in der Motorsport-Suppe. Und um bei diesem Vergleich zu bleiben: Wenn man auf einer Rennstrecke neben der olfaktorischen-Melange des Motorsports, gebildet aus verbranntem Gummi, warmen ausdünstendem Motoröl, unverbranntem Kraftstoff und dem süßlichen Dampf von belasteter Kupplung und gestresster Bremsbeläge noch den Geruch von frischen Waffeln und fettigen Pommes wahrnimmt, dann ist man in Spa.

Spa-Franchorchamps im Herzen Belgiens, gerne als die Ardennen-Achterbahn bezeichnet und im Herzen der alten Boxengasse bereits ein pittoresker Ort der Erinnerungen, zur gedanklichen Einkehr an die großen Rennen des letzten Jahrhunderts und weniger ein Rahmen für die Langstrecken-Rennen von High-Tech-GT-Fahrzeugen. Doch Spa ist mehr als nur eine alte Boxengasse, eine schlecht gepflegte Infrastruktur und ein, famos über die Ardennen gelegtes, Asphaltband. Spa ist Kult.

Und 24h-Rennen sind es dort auch.

24h Spa 2014 – Total24hours

Kein quattro, aber ein Tripple!

Audi feiert den dritten Sieg bei einem 24h-Rennen.

Spa ist ein Abenteuer. Ein rasend schnelles. Und ein „altes“ dazu. Die alten Boxenanlagen und die Zuschauer-Toiletten an der alten Haupttribüne gehen glatt als Zeitzeugen für die 90 jährige Geschichte durch, die man hier in den Ardennen in diesem Jahr feierte. Doch das sind nicht die Hauptdarsteller der High-Speed-Party. Es ist das Rennen an sich.

Das Feld der 24h in Spa ist deutlich überschaubarer als beim Eifel-Klassiker, dafür reinrassig von GT3-Rennern gebildet die ansonsten in der Blancpain-Endurance Series unterwegs sind. Unterteilt werden die Teilnehmer in drei Klassen: Die Profis in der GT3 Pro Cup-Klasse, den erfahreneren Amateuren in der Pro-Am und den reinen Herrenfahrern im Gentlemen-Cup.

Für das 24h-Rennen 2014 waren in Spa 61 Teams gemeldet, die größte Startgruppe bildete dabei die Pro-AM Klasse in der sich die Fahrerpaarungen nach den Klassen des SRO durchmischen müssen. Das ist alles ein wenig kompliziert, am Ende bleibt es jedoch unterhaltsam.

Das Starterfeld

Der „Belgian Audi Club“ brachte drei Audi R8 LMS ultra an den Start. Alle drei Fahrzeuge glänzten mit interessanten Fahrerpaarungen. Frank Stippler, Christopher, Mies, Andre Lotterer, Marcel Fässler, Rene Rast, Markus Winkelhock, Laurens Vanthoor, Benoit Treluyer und James Nash gingen für die Marke Audi an den Start. Ganz klar mit Favoriten-Rolle angereist, die zwei BMW von MarcVDS. Auch hier war man nicht minder gut besetzt: Maxime Martin, Augusto Farfus, Jörg Müller, Lucas Luhr, Dirk Werner und Markus Paltalla sollten für die BMW Sports Trophy-Truppe in das Rennen starten.

Neben den Audi R8 startete eine zweite Konzern-Marke. Nein, die Rede ist nicht von Porsche. Die ließen sich in Spa vom Team Manthey vertreten und das auch nur kurz – sondern von Bentley. Der Continental wird eigentlich nicht mit einem Rennwagen verwechselt, anders als einem dies eventuell mit dem ähnlich bulligen Nissan GT-R GT3 passieren könnte und dennoch hat Bentley ein eigenes GT3 Programm auf die Beine gestellt. Denn der Motorsport gehört zu den Charakter-Eigenschaften der britischen Marke, wie der Big Ben zu London. Und Big Ben ist dann auch der Name, der mit zuerst einfiel, als ich die Bentley GT3 zum ersten Mal durch Eau Rouge donnern sah. Big Boys named Ben – running throuh the Ardennes

Zurück zum Starterfeld:

Über mangelnde Abwechslung konnte sich niemand beklagen. Neben den drei Audi R8 standen drei McLaren MP4-12C, vier Mercedes SLS, die zwei MarcVDS Z4, die zwei Bentley und ein Aston Martin in der Top-Klasse zur Disposition. In der noch stärker besetzen Pro-Am Cup wurde das Feld noch bunter.

Zahlreiche Ferrari 458, zwei Nissan Nismo GT-R, weitere R8 und Z4, ein Jaguar und ein Lamborghini LP600 sorgten für erhöhten Blutdruck bei den Motorsport-Fans. In der Gentlemen-Trophy waren es dann die Ferrari 458 die den Ton angaben. Gleich 8 Stück sollten hier die 24h-Hatz angehen. Oder sollte ich sagen: Wollten?

24h-Spa-Das Rennen

Wer dachte, der Nürburgring hätte ein Problem mit Kernschrott, der stand ab Rennstunde zwei bis Rennstunde sechs mit offenem Mund an der Rennstrecke.

Den Anfang macht der Ferrari 458 mit der Startnummer 100. Ein ordentlicher Abflug am Ende der Eau Rouge sorgte für ein frühes Renn-Ende des Ferrari und die erste Safety-Car Phase. Am Steuer saß zum Zeitpunkt des Abfluges der Russe Maleev. Wenn gleich der 458 relativ blind für die anderen Rennfahrer auf der Kuppe der Eau Rouge lag, so ging doch in der Folge alles gut aus. Kurz nach dem Re-Start war dann der Ryan Racing McLaren mit der Startnummer 101 der nächste, der für Gelb – Safety-Car und Kernschrott sorgte. Während man beim ersten Abflug noch über das Talent diskutieren konnte, saß hier der McLaren Werkspilot Tim Mullen am Steuer. Was den – vermutlich stark abgekühlten und damit ursächlichen – Pirelli-Rennslicks jedoch egal war. In der Blanchimont verlor Tim Mullen die Kontrolle über den MP4-12 und landete heftigst in der Streckenbegrenzung.

Und auch nach dieser Safety-Car Phase dauerte es nicht lange, bis der nächste abflog. Dieses Mal wieder in der Eau Rouge und noch ein McLaren. Die Startnummer 15 mit Karim Ojjeh  verusachte die dritte Safety-Car Phase in kurzer Abfolge. Als die Sonne über den Ardennen unterging, musste man Angst um das restliche Feld haben. Sollte es so weiter gehen? Dann würde vermutlich niemand die Zielflagge sehen.

Und auch nach der dritten Safety-Car Phase dauerte es nicht lange bis zur nächsten Renn-Unterbrechung. Wieder die Eau Rouge, wieder ein Ferrari. Am Steuer des AF Corse 458 der Kanadier Andrew Danyliw. Doch anders als einige Stunden zuvor bei Maleev, sorgte der Abflug in der Radillion für einen heftigen Folge-Crash. Vier weitere Fahrzeuge wurden in den Unfall verwickelt, keiner davon konnte am Ende weiterfahren.  Und wieder gab es eine Safety-Car Phase, Nummer vier um genau zu sein.

Nachdem diese Safety-Car Phase beendet war, blieb es für einige Minuten bei einem normalen Rennen – bis ein weiterer Crash für offene Münder rund um die Strecke sorgte. Dieser Crash war jedoch heftiger als die vorangegangen und wieder waren zwei Herrenfahrer auf ihren F458 beteiligt.

Im Bereich der Stavelot knallten die Startnummer 333 und 111 zusammen. Der Ferrari von von GT Corse (333) stand danach in Flammen, der Fahrer (Vadim Kogay) konnte sich jedoch selbst befreien. Der Neuseeländer Marcus Mahy hatte jedoch nicht ganz soviel Glück. Bewusstlos hing er in den Sitzgurten des Ferrari 458. Der Unfall führte zu einem Rennabruch und einem Rettungshubschrauber der anstelle der Rennwagen auf die Rennstrecke kam. (Mahy soll es mittlerweile wieder besser gehen…)

Nach dem Rennabruch und dem gut eine Stunde später folgenden Neustart, entwickelte sich dann langsam so etwas wie ein Auto-Rennen. Wobei nicht nur die verbleibende Rennzeit, sondern auch die Rundenzeiten der Top-Fahrzeuge nicht an ein Langstrecken-Rennen erinnerten. Es war vielmehr ein brutal langes Sprint-Rennen. Die Audi R8 und die MarcVDS BMW dominierten die Spitzenpositionen.

Die HTP-Mercedes SLS spielten, trotz eines Bernd Schneider auf der Startnummer 84 keine große Rolle. Neben Bernd Schneider saß Primat auf dem Stuttgarter-Viech, aber Fahrer Nummer drei und auch die drei Fahrer auf der Startnummer 85 waren nicht ganz in der Leistungsklasse des DTM-Meisters zu Hause. Schwesterauto Nummer drei (#86) wurde zwar von SLS-Profis Maximilian Buhk und Götz gelenkt, aber auch hier war der dritte Fahrer nicht ganz in der Gewichtsklasse der Profis zu Hause.  Die Rundenzeiten der HTP-SLS blieben so im gesamten unter den Möglichkeiten.

Über die angedachten Möglichkeiten hinweg, ging Rene Rast. Nachdem sein Co-Pilot Nummer zwei, Laurens Vanthoor, der Pole-Fahrer des Trainings, über Nacht mit Übelkeit zu kämpfen hatte, teilte er sich im Prinzip das Cockpit des Sieger-R8 mit Markus Winkehock. Doppel-Stints und längere Boxen-Pausen, sowie ein größerer Verschleiß der Bremsen konnten nicht verhindern, dass der R8  #1 in einem Herzschlag-Finale als erstes über die Ziellinie ging. Von den 24-Stunden, kämpften der MarcVDS BMW mit der #77 und der R8 mit Rene Rast, locker 6 Stunden Kopf an Kopf.

Und so gehen die 24-Stunden von Spa 2014 nicht nur als Crash-Derby in die 90-Jährige Geschichte des Kurses ein, sondern auch als eines der spannendsten 24-Stunden-Rennen die man jemals bei Waffeln und Pommes erleben konnte.

 Impressionen aus der Eau Rouge:

Und die vollständige Galerie der 24h von Spa:

N24h: Nissan ist bereit für die 24-Stunden-Schlacht am Ring

Um Punkt 16 Uhr am Samstag startet Nissan zum bislang ehrgeizigsten Einsatz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Denn erstmals geht es für das japanische Unternehmen und dessen Motorsportabteilung NISMO nicht mehr nur um Klassensiege, sondern um Top-Positionen im Gesamtklassement. Gleich zwei lupenreine GT-R NISMO GT3 unter der Bewerbung Nissan GT Academy Team RJN sowie ein von Schulze Motorsport genannter dritter GT-R konkurrieren bei der 42. Auflage des Eifel-Marathons gegen die Crème de la Crème des GT-Rennsports. Dabei betreten Piloten und Autos kein unbekanntes Terrain, ist doch die „Grüne Hölle“ seit langem das Wohnzimmer des Nissan GT-R. Hier prüft Nissan traditionell alle GT-R vor ihrer Serienfreigabe noch einmal auf Herz und Nieren. Und hier gelang Michael Krumm im September 2013 auf einem nur leicht modifizierten Nissan GT-R NISMO eine Runde in 7.08,679 Minuten – neue Bestzeit für einen in größeren Stückzahlen hergestellten Straßensportwagen auf der 20,8 Kilometer langen Nordschleife.

Angeführt wird das internationale Nissan-Fahrer-Team für das 24-Stunden-Rennen des Jahres 2014 vom langjährigen Formel-1-Piloten Nick Heidfeld. Zusammen mit dem amtierenden deutschen GT Academy-Sieger Florian Strauß sowie Lucas Ordonez und Alex Buncombe teilt er sich den zur Erinnerung an das 80. Unternehmensjubiläum von Nissan mit der Startnummer 80 versehenen GT-R NISMO GT3.

„Ich bin zuletzt vor zwei Jahren hier gefahren und wollte beim von uns beschickten VLN-Testrennen einfach wieder da anfangen, wo ich zuletzt aufgehört hatte“, sagt der Mönchengladbacher. „Doch so einfach ist das nicht! Die Strecke hat so viele Kurven und blind zu fahrende Passagen. Normalerweise braucht man erst mal fünf, sechs Runden, um wieder ein gutes Gefühl für die Nordschleife zu bekommen. Erst dann kann man anfangen, das Auto abzustimmen. Doch die Runde ist verdammt lang hier, und es warten noch drei andere Fahrer. Daher heißt das Motto: „Okay, jeder hat zwei Runden!“

Auf Heidfeld, der auch als Chef-Jurymitglied der deutschen GT Academy fungiert, wartet am Samstag aber noch eine ganz spezielle Erfahrung: Als Lehrer spannt er mit seinem ehemaligen, aber weiter lernbegierigen Schüler Florian Strauß zusammen. „Es ist schon erstaunlich, wie die GT Academy von Nissan immer wieder neue Rennsporttalente hervorbringt. Ich bin sicher: In einigen Jahren wird dies als normaler Karriereweg in den Sport gelten. Zumal die Nachwuchssichtung auch jenen den Weg nach oben eröffnet, die sich den Einstieg über den immer kostspieligeren Kartsport nicht leisten können.“

Als er den ersten GT Academy-Sieger von 2008, Lucas Ordonez, vor ein paar Wochen zum ersten Mal traf, habe er ihn schon nicht mehr als ehemaligen Konsolespieler, sondern normalen Rennfahrerkollegen betrachtet, gesteht Heidfeld. „Mit Florian ist es natürlich anders, er fährt erst seit ein paar Monaten Autorennen und ist noch in der Lernphase. Andererseits haben sich allein in Deutschland über 100.000 Gamer um seinen Platz beworben – also muss er schon ein ganz besonderes Talent besitzen.“

Lucas Ordonez holte 2012 beim Eifel-Marathon bereits einen Klassensieg für Nissan: „Wir gewannen mit einem GT-R in Clubtrack-Edition und belegten unter über 200 Startern Platz 30. Als Vorbereitung auf das diesjährige Rennen sind wir zwei Läufe zur VLN-Serie gefahren; dabei sprangen neben einer Poleposition viele schnelle Trainings- und Rennrunden heraus. Pirelli hat sehr gute Reifen für den Nissan GT-R NISMO GT3 entwickelt, daher hoffen wir auf ein absolutes Topergebnis. Doch am Nürburgring kann so viel passieren. Jeder noch so kleine Fehler wird gnadenlos bestraft, daher muss jeder Fahrer die Strecke mit größtem Respekt behandeln.“

Der fließend japanisch sprechende NISMO-Markenbotschafter Michael Krumm bildet im zweiten GT-R NISMO GT3 mit den drei Japanern Kazuki Hoshino, Katsumasa Chiyo und Tetsuya Tanaka ein fernöstliches Quartett. Die Startnummer 30 auf ihrem GT-R NISMO GT3 symbolisiert das 30-jährige Bestehen der Nissan-Motorsport- und Werkstuning-Abteilung NISMO.

„Wenn man das große Potenzial des Autos berücksichtigt, haben wir eine reelle Chance auf einen Podiumsplatz. Wir werden alles dafür tun und hoffen, auch das nötige Quäntchen Glück zu haben“, kündigt der gebürtige Reutlinger an.

Kazuki Hoshino, ebenso wie Krumm in dieser Saison schwerpunktmäßig in der japanischen Super GT-Serie für Nissan aktiv, träumt schon seit einigen Jahren von einem Sieg in der Eifel: „Das sind meine sechsten 24 Stunden, diesmal mit dem GT-R NISMO GT3, dessen Entwicklung ich von Anfang an begleitet habe. Im letzten Monat startete ich beim vierten Lauf der VLN-Serie. Dabei haben wir sehr viele Daten gesammelt, die uns sehr zuversichtlich stimmen. Ich hoffe, wir können auf der schwersten Rennstrecke der Welt allen zeigen, was in diesem Nissan GT-R steckt.“

Pressemeldung

Le Mans 2014 – Ein Rückblick, oder so.

Das Rennen in Le Mans war in diesem Jahr eine grandiose Materialschlacht und wieder einmal war ich nicht vor Ort. Allerdings habe ich eine gute Entschuldigung. Meine Tochter und ihre avisierte Geburt für die Woche vor dem Rennen. Was also blieb mir übrig? Am Ende war es ein Rennen im Kreißsaal. Nach der Geburt am Samstag Morgen, der ganze Vorgang dauerte im übrigen knapp 24 Stunden (was ich irgendwie als Hinweis verstehen will), half mir das Web dabei, den Überblick über das Rennen in Le Mans nicht zu verlieren.

Neben der Live-App des Veranstalters, der damit auch ein Live-Streaming anbot, waren es vor allem die Fotos von Freunden aus der Szene, die mir die richtigen Eindrücke von der Stimmung vor Ort und auch echte News boten.

24h-Le Mans – Der Socialmedia-Rückblick

Und am Ende gewinnt ein Audi.

Seit 2004 gewinnt ein Audi in Le Mans. Unterbrochen nur 2009 als Peugeot mit dem 908 HDI FAP an den Start ging. Im Jahr drauf ging es dem Unternehmen Peugeot so schlecht, da war der Motorsport in Le Mans schlicht nicht finanzierbar.

Doch in diesem Jahr sollte alles anders sein. In diesem Jahr traten nicht nur wieder die Japaner von Toyota mit ihrem 1000 PS starken Benzin-Hybriden an, auch Porsche kehre zurück an die Rennstrecke im französischen Hinterland.

Die Rückkehr von Porsche nach Le Mans

Am Sonntag-Vormittag sah es fast nach einer Sensation aus. Sollten wirklich die Rückkehrer aus Stuttgart das Prestigeträchtige Rennen gewinnen? Die Mit-Favoriten hatten sich in vielen Fällen selbst ein Bein gestellt oder schlicht Pech gehabt. Da waren die Toyota die mit beeindruckendem Speed über das 5 Kilometer Asphaltband flogen. Die TS 040 waren ganz klar die schnellsten Autos in Le Mans, doch am Sonntagfrüh um 5:30 Uhr war es vorbei. Der bis dato führende Toyota mit der Startnummer 7 fällt aus. Am Ende war es ein Elektrik-Problem und ein dazu gehörender Kabelbrand.  Damit ist der Traum vom Sieg für die Fahrer der #7 geplatzt. Alexander Wurz, Stephane Sarazzin und Kazuki Nakajima sind mit enttäuschten Mienen im TV-Bild zu sehen.

Doch auch bei den ewigen Gewinnern will dieses Jahr nicht alles rund laufen.

Die Startnummer #1  zerlegt sich bereits beim Training am Donnerstagabend in mehr Teile als gedacht. Mit Loic Duval am Steuer fliegt der R18 bei Tempo 270 im Bereich der Porsche-Kurven, ausgerechnet in den Porsche-Kurven, von der Strecke und hinterlässt ein Trümmerfeld. Duval entkommt diesem Unfall mit Schrammen. Für die Audi-Mechaniker bedeutet dies jedoch viel Arbeit. Im Prinzip wurde in Rekordzeit ein R18 erneut vollständig aufgebaut und für die Strecke in Le Mans abgestimmt.

Als am Samstag um 15h die Startflagge geschwenkt wird, stürmt ein zig Tausend PS-starkes Feld in das legendäre 24h-Rennen. Porsche, Toyota und Audi an der Spitze. Doch man darf die „kleinen“ Klassen in Le Mans nicht vergessen.

Während die großen LMP 1 Fahrzeuge mit aberwitzigen Tempi über die Strecke fliegen, fahren die LMP 2, die GTE Pro und GT AM ihr eigenes Rennen und müssen dabei ständig in die Spiegel schauen. Mit einem Augen nach vorne, den Gegner im Visier, mit dem anderen Augen im Rückspiegel, damit man bloß nicht einem etwaigen Gesamtführenden im Weg steht.

LM24 GT-Klassen: Das Rennen im Rennen

Die CORVETTE Racing C7.Rs mit der Startnummer #73 und #74 qualifizierten sich im Training in ihrer Klasse auf Platz 2 und 4. Das Rennen brachte dann mit einem leckenden Getriebe, einem abgerutschten Keilriemen für die Lichtmaschine und schlichtem Rennpech dann jedoch ein eher bescheidenes Rennergebnis für die V8-Boliden.

Heike vom Blog Koeln-Format fuhr sogar mit einer C7 direkt nach Le Mans und wieder zurück. Das muss für die Reise-Bloggerin ein beeindruckedes Erlebnis gewesen sein.

Tom Schwede vom Blog 1300ccm.de knipste dieses emotionale Foto. Auf dem Bild der Porsche 919 Hybrid bei seiner langsamen Fahrt zurück in die Box. Zugleich das Ende der Sieg-Träume für die Porsche-Truppe.

Am Ende siegt ein Audi, so ist Le Mans

Und auch wenn es am Anfang nicht so aussah, auch 2014 gewann Audi das 24h-Rennen in Le Mans. Entscheidend war wieder einmal, der Einsatz von drei Rennfahrzeugen. Während Porsche und Toyota mit „nur“ zwei Fahrzeugen an den Start gingen, schöpfte Audi aus dem vollen und lies Le Mans zu einer Materialschlacht der PS-Güteklasse 1 werden. Trotz dem Totalschaden im Training, mehreren Turboladerschäden während dem Rennen, einem defekten Fahrzeug bereits 90 Minuten nach Beginn des Rennens, setzten sich die Ingolstädter Buben mit ihrem R18 e-tron mal wieder durch.

Für das nächste Jahr bleibt nur zu hoffen: Dass auch Toyota und Porsche mit 3 Fahrzeugen an den Start gehen und eventuell kommt ja noch ein Franzose zurück. Zurück zum wichtigsten Langstrecken-Rennen der Welt.

In dieser Woche geht es gleich weiter mit den legendären Motorsport-Events. Am Nürburgring steht das 24h-Rennen an und dieses Mal werde ich, trotz Baby, vor Ort sein.

N24h: Vier Tage Action rund um die Nordschleife

Fans und Zuschauer müssen sich nicht mehr lange gedulden. Noch in dieser Woche fällt der Startschuss zum ADAC Zurich 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. BMW will nach seinem Pech im vergangenen Jahr endlich den Siegerpokal mit nach Hause nehmen – doch die Titelverteidiger auf AMG-Mercedes werden alles daran setzen, genau das zu verhindern. Nach ihren Siegen beim dritten VLN-Lauf und dem Qualifikationsrennen scheinen die beiden Werksteams der Bayern im Vorteil zu sein. Aber auch die Konkurrenz von Audi, Aston Martin, Ferrari, McLaren, Nissan und Porsche schläft nicht – denn all diese Marken sind mit Privat-, Kundensport- oder Werksteams in der Spitzengruppe vertreten.

Die beiden Teams, die BMW beim diesjährigen ADAC Zurich 24h-Rennen an den Start bringt, gehören eindeutig in den Kreis der Favoriten. Das Team Marc VDS und das Team Schubert treten mit jeweils zwei BMW Z4 GT3 an. Im Fahrerkader sind auch drei DTM-Piloten eingeplant: Martin Tomczyk (Kolbenmoor), Marco Wittmann (Fürth) und DTM-Neueinsteiger Maxime Martin (Monaco). Der Belgier hatte im vergangenen Jahr die Fans mit seiner spektakulären Fahrt über die Nordschleife verzaubert und wurde zum „Mann der letzten Stunde“. Bei nassen Streckenbedingungen flog er nahezu über die Nordschleife und brachte das Team Marc VDS von Platz vier auf Rang zwei nach vorne.

2010 konnte BMW zum letzten Mal die Siegertrophäe entgegennehmen. Das ist schon ein paar Jahre her und entsprechen heiß sind die Weiß-Blauen. Doch die Konkurrenz ist hart. Titelverteidiger Black Falcon tritt wieder mit einem Mercedes SLS AMG GT3 und einer starken Mannschaft an. Jeroen Bleekemolen (Monaco), Andreas Simonsen (Göteborg), Christian Menzel (Kelberg) und Lance David Arnold (Duisburg) starten hier das Projekt Titelverteidigung.

Vier Marken kämpfen um den Sieg

Und es gibt noch weitere Marken, die im Kampf um den Gesamtsieg ein Wörtchen mitreden wollen. Audi sicherte sich 2012 zusammen mit Phoenix Racing und dem Audi R8 LMS ultra den Gesamtsieg. Phoenix wird auch in diesem Jahr mit zwei Fahrzeugen angreifen und hat mit Marc Basseng (Neusalza), Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Christopher Haase (Kulmbach) unter anderem die Sieger vom ADAC Zurich 24h-Rennen 2012 im Kader. Das Prosperia C. Abt Team nimmt zum ersten Mal am ADAC Zurich 24h-Rennen teil. Doch auch diese beiden Audi R8 sind stark besetzt: unter anderem mit dem Briten Richard Westbrook und Christopher Mies (Heiligenhaus). Nicht zu vergessen das Porsche-Lager, wo drei Teams herausstechen: Zum einen Frikadelli Racing, die den zweiten VLN-Lauf für sich entscheiden konnten. Das Team aus Barweiler kennt die Nordschleife wie seine Westentaschen. Auch das Haribo Racing Team hat Chancen auf vordere Plätze. Hier hat Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister angedockt. Nicht zuletzt ist das Werksteam von Reifenhersteller Falken immer für eine Überraschung gut, setzt es doch auf einen starken Fahrerkader und hat in Punkto Reifen stets ein Ass im Ärmel.

Volles Programm für die Fans

Doch beim ADAC Zurich 24h-Rennen gibt es nicht nur jede Menge Action auf der Strecke. Fans, die sich eine Pause von den Campingplätzen und Grillwürsten gönnen wollen, finden im Bereich der Grand-Prix-Strecke zahlreiche Alternativen und natürlich kommt auch das Thema Fußball nicht zu kurz: Die Spiele der deutschen Elf werden im ring°boulevard auf der riesigen Monitorwand live übertragen. Den Auftakt zum 24h-Rennen bildet der Adenauer Racing Day am Mittwochabend mit einem Korso der Rennfahrzeuge von Nordschleifenausfahrt Adenau-Breidscheid über die Hauptstraße Richtung Kirchplatz. Zusätzlich stehen noch zahlreiche Autogrammstunden und zahlreiche weitere Highlights auf dem Programm – die vollständige Liste samt Fan-Zeitplan gibt es auf der 24h-Homepage (www.24h-rennen.de) im Bereich „Service“.

24h-Rennen am Nürburgring 2014 – Gewinne 2 Tickets!

Der Start zum legendären 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist am Samstag den 21. Juni um 16:00h, das ganze Motorsport-Volksfest startet jedoch bereits viel früher. Offizieller Startschuss für das 24h-Rennen ist der Adenauer Racing Day am Mittwoch (18.Juni) ab 16:00 im Zentrum von Adenau. Eine gute Chance für die Fans, den Boliden und den Rennfahrern nah zu kommen. Bevor es dann am Wochende richtig rund geht!

Die längste Nacht des Jahres

24-Stunden 2014 am Nürburgring

Die 42. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird ein Hammer!

175 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in den gesamtsiegfähigen Top-Klassen – sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Gleich acht Fabrikate treten in diesem Jahr in den potenziellen Siegerklassen an. Black Falcon darf auf einem seiner Mercedes-Benz SLS AMG GT3 die Startnummer 1 des Vorjahressiegers aufkleben und führt damit auch die Flügeltürer-Fraktion an, zu der zum Beispiel auch ROWE und HTP zählen. Zu den Platzhirschen gehören außerdem die werksseitig eingesetzten Audi R8 LMS ultra, die von den Teams Phoenix, Prosperia C. Abt und Audi Race experience eingesetzt werden. Mit Schubert und Marc VDS haben zwei extrem stark besetzte Werksteams von BMW genannt, die von weiteren BMW Z4 GT3 flankiert werden. Ebenfalls werksseitig am Start sind Aston Martin, Nissan, Toyota und Lexus. Porsche, McLaren und Ferrari sind durch starke Privatmannschaften vertreten.

Auch der Blick in die Cockpits zeigt, dass Spannung in diesem Jahr programmiert ist. Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Zu den prominentesten Piloten gehören Stratosphärenspringer Felix Baumgartner, der ehemalige Formel-1-Pilot Nick Heidfeld, Rapper „Smudo“ und Ex-Motorrad-Ass Alex Hofmann.

Und wer kein Glück beim Gewinnspiel hat, der kann sich hier die Karten online bestellen!

Und Du hast jetzt die Chance, zwei Karten für dieses Event zu gewinnen!

Mitspielen und das 24h-Rennen live erleben  | GEWINNE jetzt zwei Karten!

Beantworte zum mitspielen, diese Frage:

Wer gewann im letzten Jahr das 24h-Rennen? Schreibe die vier Namen in das Antwort-Formular! 

Jetzt mitspielen bis zum 15.06.2014 (24h). Bitte die Teilnahmebedingungen beachten!
Update:
#Gewinnspiel beendet!
Update: Herzlichen Glückwunsch an Ramona aus Kaltenkirchen, die Tickets sind bereits in der Post!

 

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Teilnahmebedingungen

1. Bei dem Gewinnspiel handelt es sich um eine Aktion von autohub.de - Impressum
2. Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die mindestens 18 Jahre alt und in Deutschland wohnhaft sind. Das Gewinnspiel ist auf Deutschland beschränkt.
3. Teilnahmeschluss ist der 10.07.2014. Die Teilnahme an der Aktion ist nur online unter der Internetadresse http://autohub.de möglich.
5. Durch Ausfüllen des Online-Formulars hat der Teilnehmer die Möglichkeit 1x 2 Gastkarten für das 24h-Rennen am Nürburgring zu gewinnen. Diese Karten wurden vom Veranstalter des 24h-Rennens zur Verfügung gestellt.
6. Die Gewinner werden aus allen Teilnehmern gezogen. Das Los entscheidet. Jeder Teilnehmer darf nur einmalig an diesem Gewinnspiel teilnehmen und kann nur einmal gewinnen.
7. Für die Abwicklung werden vom Teilnehmer folgende Daten benötigt: Vor- und Nachname, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse. Der Teilnehmer ist für die Richtigkeit seiner Angaben verantwortlich.
8. Im Falle eines Gewinns wird der Gewinn an die angegebene Adresse versendet.
9. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich; der Gewinn ist nicht übertragbar.
10. Die Teilnahme über automatisierte Massenteilnahmeverfahren ist unzulässig.
11. Die Veranstalter des Gewinnspiels behalten sich vor, Teilnehmer, die gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen, vom Gewinnspiel auszuschließen, sowie das Gewinnspiel jederzeit zu modifizieren oder zu beenden.
12. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
13. Alle gespeicherten Daten werden nach dem Ende des Gewinnspiels gelöscht.

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Nick Heidfeld: „Ein 24-Stunden-Rennen ist eines der letzten großen Abenteuer“

Der deutsche Rennfahrer Nick Heidfeld, 37, bekennt sich zu seiner großen Leidenschaft. „Es ist der Motorsport, den ich am meisten liebe.“, sagte Heidfeld im Interview mit dem „Nissan N_Magazin“ (Ausgabe 2/2104, EVT 18. Juni). „Es ist mir ziemlich wurscht, ob irgendjemand den Sport sexy findet.“ Speziell Sportwagen fände er ziemlich „ästhetisch“. Als „eines der letzten großen Abenteuer“ bezeichnet er ein 24-Stunden-Rennen – ein größeres Abenteuer als die Formel 1.

Heidfeld fährt unter anderem nach wie vor Rennen in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft und ist als Juror der GT Academy tätig, die 2008 von Sony Computer Entertainment und Nissan als Talentschmiede für Rennfahrer gegründet wurde. Die Teilnehmer können sich in einem Online-Turnier mit der Rennsimulation Gran Turismo für ein Race Camp qualifizieren, dessen Gewinner ein intensives Fahrerentwicklungsprogramm absolviert und anschließend als professioneller Fahrer in aller Welt Rennen bestreitet. „Ich dachte immer, dass Computerspiele und Rennsport nichts Reales miteinander zu tun haben“, gestand der ehemalige Formel-1-Pilot. „Aber da lag ich falsch.“ Es gäbe sogar viele Gemeinsamkeiten wie etwa die Hand-Augen-Koordination oder die Fähigkeit, sich über eine längere Dauer zu konzentrieren.Deutscher Rennfahrer im Interview mit dem „Nissan N_Magazin“

Die Spielkonsole könnte Heidfeld zufolge dazu beitragen, einer breiten Masse den Zugang zum äußerst kostspieligen Motorsport zu eröffnen. „Ich hoffe es, weil der Einstieg seit Jahren immer teurer wird“, stellte der Rennfahrer im Interview mit dem N_Magazin fest. Heute gäbe es nur noch eine Handvoll von Familien, die sich das leisten könnten. „Und das kann man keiner Sportart der Welt wünschen, dass nur die Leute mitmachen, die Kohle haben.“ Heidfeld kann sich „sehr gut vorstellen“, dass es ein Konsolenspieler in die Formel 1 schafft – doch nicht nur das. „Ich würde nicht ausschließen, dass einer sogar mal Weltmeister wird.“

Im N_Magazin 2/2014 geht es zudem um die „wahre Liebe“ vierer Vorrundengegner der WM. Joachim Löw wird vom N_Magazin auf der Suche nach dem WM-Joker begleitet. Zu sehen ist diese geheime Mission unter: http://www.youtube.com/watch?v=jm7CNWl1ev8

Pressemeldung

24h: #eatsleepRACErepeat

Die heißesten Wochenenden des Jahres stehen uns noch bevor. Nicht weil gerade die Sommerhitze über Deutschland hergefallen ist. Pfingsten soll fast überall Temperaturen von über 30° gebracht haben. Sondern weil wir die zwei wichtigsten Motorsport-Events des Jahres vor der Haustür und im Kalender stehen haben. Die ganze Welt schaut in der nächsten Woche nach LeMans.

24h in Le Mans

Am 15. und 16. Juni geht es auf dem Circuit de la Sarthe rund. Ein gewisser Fernando Alonso, er soll für Ferrari in der Formel 1 fahren (?), wird die Startflagge schwenken und ein buntes Feld auf die Reise schicken. 24-Stunden waren dann nie länger als bei diesem Rennen. Denn dieses Mal kämpft der VW-Konzern gleich mit zwei Marken um den Sieg und gegen die Spitzenreiter aus der WEC (Toyota als Favorit für Le Mans gesetzt). Und der VW-Konzern wird Le Mans Dauersieger Audi und den Rückkehrer Porsche in das Rennen. Das könnte peinlich enden, wenn nach 24 Stunden die Toyota den Gesamtsieg einfahren. zu recht wird man sich fragen, wieso man doppelt soviel Geld ausgibt wie bisher, nur um sich von den Hybrid-Sportlern aus Japan um die Ohren fahren zu lassen?

Le  Mans fasziniert nicht nur uns Fans aus Europa. Le Mans hat einen klingenden Namen, auf der ganzen Welt und so kommt nicht nur Toyota zu dem wichtigsten Langstreckenrennen der Welt, auch Nissan sucht die Herausforderung. In diesem Fall will man aber nicht den Gesamtsieg anpeilen, sondern mit einer neuen Idee überzeugen:

Der Nissan ZEOD RC wird am Wochenende des 14./15. Juni als erster Rennwagen in der Le-Mans-Geschichte eine komplette Runde rein elektrisch zurücklegen. Danach übernimmt bis zum nächsten regulären Boxenstopp ein neu entwickelter Dreizylinder-Benziner (Nissan DIG-T R) den Vortrieb. Das per Turbolader aufgeladene Aggregat wiegt nur 40 Kilogramm und holt aus 1,5 Liter Hubraum rund 400 PS. Der Spanier Lucas Ordoñez, Satoshi Motoyama und der Belgier Wolfgang Reib, Bester des europäischen Akademie-Jahrgangs 2012 und zuletzt schwerpunktmäßig mit Testfahrten im ZEOD RC beschäftigt, pilotieren die Elektrorakete.

Berichtet das AWR-Magazin.

Nissan Zeod RC 03 Le Mans Dreizylinder

#eatsleepRACErepeat

Denn nicht nur die 24h-Stunden im französischen Niemandsland nimmt man in Angriff, auch das zweite wichtige Motorsport-Event wird bei den Japanern mit der notwendigen Ernsthaftigkeit bedacht.

24h am Nürburgring

Während in Le Mans die Sport-Prototypen das Geschehen bestimmen und den Gesamtsieg unter sich ausmachen, stehen am Nürburgring 175 Fahrzeuge aus allen Klassen am Start. Der Nürburgring bietet jedes Jahr wieder, die größte Motorsport-Party die man in der Szene kennt. Nirgendwo gehen mehr Fahrzeuge an den Start, mehr Fahrer, mehr Marken, als in der Eifel.

Neick Heidfeld startet für Nissan beim 24h-Rennen

Und Nissan wird in diesem Jahr gleich drei Nissan GT-R GT3 an den Start bringen (Godzilla kehrt zurück) und dabei auch nicht nur auf die Power der bulligen GT3-Boliden vertrauen. Hier geht es um mehr, hier will man, anders als beim ZEOD RC Experiment an der Sarthe, ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden! Einer der GT3-GT-R wird deswegen auch vom Ex-Formel 1 Profi Nick Heidfeld pilotiert und auch das Kader aus Ex-Konsolen-Spielern kommt zum Einsatz. Das man mit den monströsen GT-R ordentlich angasen kann, hat man bei den letzten VLN-Läufen bereits gezeigt.

Eine Woche nach Le Mans (21.6./22.6.) geht es also in der Eifel erneut in ein 24h-Rennen. Für Motorsport-Fans werden die kommenden Tage ein echtes „Speed-Festival“. Zeit zum schlafen bleibt nach den Rennen!

Alles was man wissen muss, alles was wichtig ist -findet man hier im Blog (24h-Spezial) und bei den Kollegen vom AWR-Magazin.

 

 

24h-Rennen 2014 – Der Zeitplan

Mittwoch, 18. Juni 2014

  • 16:00 h Adenauer Racing Day (Zentrum Adenau, Kirchstraße) Showevent

 

Donnerstag, 19. Juni 2014

  • 08:00 – 11:20 h Rundstrecken Challenge Nürburgring (N) Leistungsprüfung
  • 08:20 – 08:45 h ADAC Procar – DTC (GP) Freies Training
  • 09:00 – 10:30 h Tourenwagen-Revival (GP) Demorunden
  • 10:50 – 11:20 h ADAC Procar – DTC (GP) Qualifying 1
  • 11:55 – 14:15 h ADAC 24h-Classic (G) Qualifying
  • 14:45 – 16:45 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Freies Training
  • 17:15 – 18:15 h Clio Cup Central Europe /
  • Spezial Tourenwagen Trophy (G) Freies Training
  • 18:45 – 23:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Qualifying 1

 

Freitag, 20. Juni 2014

  • 08:15 – 09:05 h Clio Cup Central Europe /
  • Spezial Tourenwagen Trophy (G) Qualifying
  • 09:20 – 09:50 h ADAC Procar – DTC (GP) Qualifying 2
  • 10:15 – 12:15 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Qualifying 2
  • 12:45 – 13:15 h ADAC 24h-Classic (G) Startaufstellung
  • 13:35 – 16:35 h ADAC 24h-Classic (G) Rennen
  • 17:10 – 17:50 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Top-30-Qualifying
  • 17:50 – 18:40 h Tourenwagen-Revival (GP) Demorunden
  • 19:05 – 19:30 h ADAC Procar – DTC (GP) Rennen 1
  • 19:45 – 21:10 h Falken Drift Show (M) Showevent
  • 21:15 – 21:40 h RedBull FMX Show (M) Showevent

 

Samstag, 21. Juni 2014

  • 08:30 – 09:30 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Warm-up
  • 09:40 – 10:40 h Tourenwagen-Revival (N) Demorunden
  • 10:00 – 10:25 h ADAC Procar – DTC (GP) Rennen 2
  • 11:35 – 12:35 h Clio Cup Central Europe /
  • Spezial Tourenwagen Trophy (G) Rennen
  • 13:00 – 15:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Eventprogramm
  • 14:10 – 15:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Startaufstellung
  • 16:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Start

 

Sonntag, 22. Juni 2014

  • 16:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Zieleinlauf
Genutzte Streckenvarianten: (N) = Nordschleife · (GP) = Grand-Prix-Kurs · (G) = Gesamtstrecke ·(M) = Müllenbachschleife · Vorläufig, Stand: 19. März 2014 · Änderungen vorbehalten

24h-Rennen 2014 am Nürburgring

Die Uhr tickt, die Tage werden weniger. Es sind keine zwei Wochen mehr bis zum zum Start des ADAC Zurich 24h-Rennens auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife. 175 Fahrzeuge stehen auf der Nennungsliste und machen den Langstreckenklassiker vom 19. bis 22. Juni zum größten automobilen Rundstreckenrennen der Welt. Das Geschehen beim international beachteten Event war selten zuvor vielseitiger. Unter den rund drei Dutzend Mannschaften mit siegfähigem Material tummeln sich auch in diesem Jahr erneut viele Teams aus der Region.

Vorschau 24h-Rennen 2014

Mit Audi, BMW, Mercedes-Benz AMG und Porsche sind die vier Siegermarken der vergangenen Jahre erneut vertreten. Teams von Aston Martin, Nissan, Toyota und Lexus treten werksseitig an, McLaren und Ferrari sind durch starke Privateinsätze vertreten:  Das Geschehen beim international beachteten Event war selten zuvor vielseitiger.

Unter den rund drei Dutzend Mannschaften mit siegfähigem Material tummeln sich auch in diesem Jahr erneut viele Teams aus der Region.

Wer sein Geld auf den Favoriten setzen will, hat es in diesem Jahr schwer. Experten räumen bis zu 20 Fahrzeugen realistische Siegchancen beim ADAC Zurich 24h-Rennen ein, viele weitere Teams mit Top-Material lauern nur auf ihre Gelegenheit für einen Überraschungscoup. Audi, BMW, Mercedes und Porsche konnten sich bei den bisherigen Rennen dieser Saison auf der Nordschleife mindestens einmal den Sieg sichern. BMW schickt mit Schubert und Marc VDS zwei extrem starke Teams ins Rennen. Diese starten jeweils mit zwei BMW Z4 GT3 und haben neben DTM-Piloten wie Martin Tomczyk, Maxime Martin und Marco Wittmann auch Nordschleifen-Experten wie Uwe Alzen, Dirk Adorf und Claudia Hürtgen in ihrem Fahreraufgebot.

Viele Favoriten ohne lange Anreise
Zahlreiche Teams, die in der Nähe des Nürburgrings beheimatet sind, sind ihnen auf den Fersen. Dazu gehört auch das Team Black Falcon aus Meuspath, das als Titelverteidiger mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 an die Nordschleife kommt. Neu im Team ist der Kelberger Christian Menzel, der nach vielen Jahren im Porsche in den Flügeltürer wechselt. Einer seiner Teamkollegen ist Lance David Arnold aus Duisburg. „Nachbar“ Phoenix Racing will mit einem Audi R8 LMS ultra den Sieg aus dem Jahr 2012 wiederholen. Underdog-Ambitionen werden dem Frikadelli-Racing-Team zugesprochen.  Die Mannschaft aus Barweiler konnte überraschend den zweiten VLN-Lauf für sich entscheiden. Sabine Schmitz aus Barweiler gehört zu den schnellsten Frauen auf der Nordschleife. Einen etwas weiteren Weg muss HTP Motorsport zurücklegen. Die beiden Mercedes-Benz SLS AMG GT3 sind im saarländischen Saarbrücken beheimatet.

Action auf und neben der Strecke
Den Startschuss zum ADAC Zurich 24h-Rennen fällt am Mittwochabend beim Adenauer Racing Day. Mitten im Ortskern können Fans die Piloten und Fahrzeuge live erleben. Von Donnerstag bis Sonntag steht dann die Nordschleife im Mittelpunkt. Neben den Trainings-Sessions des 24h-Rennens sorgen zahlreiche Rahmenserien für Action auf der Strecke. Darunter auch die spektakuläre Falken Drift Show und das Tourenwagen Revival. Auch Fußballfans kommen auf ihre Kosten: Im ring°boulevard werden die wichtigsten WM-Spiele live übertragen – wenn die deutsche Equipe kickt, wird sogar die gigantische ring°wall in voller Größe mit der Fußball-Übertragung aus Brasilien beschickt.

Start zum ADAC Zurich 24h-Rennen ist am Samstagnachmittag um 16 Uhr.

[notification type=“notification_info“ ]Tickets für das ADAC  Zurich 24h-Rennen sind in allen ADAC Centern sowie im ADAC Ticketshop  (www.adac.de), über die Hotline 01806 570070 (0,20 €/Anruf aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf aus den Mobilfunknetzen) und über www.eventim.de sowie angeschlossene Vorverkaufsstellen erhältlich. Preise, Infos und News gibt es unter www.24h-rennen.de im Internet. [/notification]

 

Wie erlebt man das 24h-Rennen eigentlich als Zuschauer? Can hat in seinem Blog einen schönen Artikel darüber geschrieben!

Le Mans: Toyota reist als Spitzenreiter an

Mit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans am 14. und 15. Juni 2014 steuert die Langstreckensaison ihrem Höhepunkt entgegen: Das in Köln beheimatete Motorsport-Team von Toyota reist als aktueller Spitzenreiter der World Endurance Championship (WEC) zum traditionsreichen Circuit de la Sarthe. Nach zwei Siegen bei den Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone und Spa-Franchorchamps führt Toyota Racing souverän mit 48 Punkten. In Frankreich soll nun nächste Woche die vorläufige Krönung folgen und nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr endlich der Sieg her.

Richten sollen es die beiden Toyota TS040 Hybrid. Die 1000 PS starken Rennwagen kombinieren einen 382 kW / 520 PS starken 3,7-Liter-Benziner sowie ein 353 kW / 480 PS Elektro-Antriebssystem, die ihre Kraft an alle vier Räder übertragen. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr nochmals höheren Leistung geben sich die Boliden mit rund 25 Prozent weniger Kraftstoff zufrieden.

Am Steuer von Fahrzeug Nummer 7 sitzen Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Kazuki Nakajima, den Toyota Nummer 8 lenken Anthony Davidson, Nicolas Lapierre und Sébastien Buemi – allesamt erfahrene Piloten, die bereits das dritte Jahr in Folge für Toyota starten. Mit Training, Qualifying und Rennen gilt es, mehr als 35 Stunden auf der gut 13,6 Kilometer langen Strecke zu absolvieren.

Toyota startet in diesem Jahr zum 16. Mal in Le Mans. Los geht es mit dem freien Training am Mittwoch (11. Juni). Nach dem Qualifying am Donnerstag startet am Sonnabend um 15 Uhr das berühmteste Rennen der Welt.

Toyota: Alles auf Sieg in Le Mans

Mit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans steuert die Langstreckensaison ihrem Höhepunkt entgegen: Wenn am 14. Juni die Ampel auf Grün schaltet, dürfen sich Fans, Fahrer und Teams auf spannende Duelle freuen. Toyota Racing strebt trotz harter Konkurrenz beim französischen Langstreckenklassiker den nächsten Sieg an.

Das in Köln beheimatete Motorsport-Team reist als aktueller Spitzenreiter der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zum traditionsreichen Circuit de la Sarthe. Nach zwei Siegen bei den Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone und Spa-Franchorchamps führt Toyota Racing souverän mit 48 Punkten. In Frankreich soll nun die vorläufige Krönung folgen und nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr endlich der Sieg her.

Richten sollen es die beiden Toyota TS040 Hybrid. Die 1.000 PS starken Rennwagen kombinieren einen 382 kW/520 PS starken 3,7-Liter-Benziner sowie ein 353 kW/480 PS Elektro-Antriebssystem, die ihre Kraft an alle vier Räder übertragen. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr nochmals höheren Leistung geben sich die Boliden mit rund 25 Prozent weniger Kraftstoff zufrieden. 

Am Steuer von Fahrzeug Nummer 7 sitzen Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Kazuki Nakajima, den Toyota Nummer 8 lenken Anthony Davidson, Nicolas Lapierre und Sébastien Buemi – allesamt erfahrene Piloten, die bereits das dritte Jahr in Folge für Toyota starten. Sie wissen, worauf sie sich einlassen: Le Mans ist ebenso anspruchsvoll wie anstrengend, mit Trainings, Qualifying und Rennen gilt es, mehr als 35 Stunden auf der gut 13,6 Kilometer langen Strecke zu absolvieren. „Es wird ein hartes Rennen so wie immer in Le Mans, aber meine Erwartungen sind hoch. Wenn ich auf das Podium komme, will ich natürlich ganz oben stehen“, gibt Alex Wurz die Marschrichtung für sich und seine Teamkollegen vor.

Die Chancen stehen gut, wenn Toyota zum 16. Mal in Le Mans startet, im dritten Jahr in Folge als Werksteam Toyota Racing. Los geht es mit dem freien Training bereits am Mittwoch (11. Juni). Nach dem Qualifying am Donnerstag startet samstags um 15 Uhr das 24-Stunden-Rennen.

Pressemeldung

Nissan schickt Heidfeld in die grüne Hölle

Der vierte Saisonlauf der VLN am Nürburgring wird für Nissan zur Generalprobe für das 24-Stunden Rennen. Um optimal gerüstet zu sein, startet Nissan mit insgesamt drei Nissan GT-R in das Rennen und einer besonderen Fahrerpaarung auf den Fahrzeugen der Nissan GT Academy.

Nick Heidfeld startet für Nissan beim 24h-Rennen

Drei Fahrzeuge umfasst das Engagement der Japaner beim 24h-Rennen und beim vierten VLN-Lauf findet die Generalprobe für das wichtigste Rennen des Jahres statt. Zwei Nissan GT-R werden unter der Bewerbung der Nissan GT-Academy (Team RJN) eingesetzt und ein Fahrzeug vom „Schulze Team“.

Neick Heidfeld startet für Nissan beim 24h-Rennen

Von der Spiele-Konsole auf die Rennstrecke. Die Absolventen, die Gewinner, die besten Konsolen-Spieler der Welt bekamen die Chance und wurden von Nissan auf den Einsatz als Rennfahrer vorbereitet. Mit Alex Buncombe, Lucas Ordonez und Florian Strauss starten drei Gewinner der GT-Academy zusammen mit ihrem Mentor Nick Heidfeld in das vierte VLN-Rennen der Saison. In dieser Fahrer-Paarung wird man auch gemeinsam das 24h-Rennen in Angriff nehmen. Auf dem zweiten Fahrzeug der GT-Academy startet die japanische Piloten-Abordnung mit den Rennfahrern Tanaka Tetsuya, Hoshino Kuzuki, Chiyo Katsumasa und dem schon seit langer Zeit in der japanischen GT-Meisterschaft startenden Michael Krumm.

Auf dem Fahrzeug der „Schulze-Brüder“ wird neben Tobias und Michael auch Yamauchi Kazunori starten – in seiner Funktion wiederum Vice-President von Sony und Erfinder des GT-Konsolenspiel. Und damit schließt sich der Kreis. Denn nun starten die besten Sony GranTurismo (GT) Spieler, dank der Förderung durch die Nissan GT-Academy, im gleichen Rennen – wie der Erfinder der Renn-Simulation.

Eine faszinierende Vorstellung und ein wundervolles Beispiel für die Faszination des Motorsportes. Und gemeinsam ist allen der Respekt vor der Nordschleife. Und der Rennwagen mit dem sie in das 24h-Rennen starten werden: Der Nissan GT-R GT3 Nismo.

 

Vor dem Rennen habe ich mich von den Fähigkeiten des Nissan GT-Academy Gewinners Florian Strauss überzeugt – nein, ein Foto vom Ergebnis wird es nicht geben. Nur ein Beweisbild von vorne:

Florianstrauss nissan

 

Wer das vierte VLN-Rennen der Saison nicht live vor Ort anschauen kann, der sollte sich den Link für den VLN-Livestream notieren: http://www.vln.de/de/live/features.html