Gewinne 2 Karten für das 24h-Qualirennen am Nürburgring

GEWINNSPIEL

Das Vorspiel zur längsten Nacht des Jahres 2019 mit dem:

24-Stunden-Qualifikationsrennen 2019

Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen vom 14. April bis 15. April 2018

Das ADAC Total 24h-Rennen (20. bis 23. Juni) ist das „Rennen des Jahres“ auf der legendären Nüburgring-Nordschleife – und die Vorbereitung auf den großen Saisonhöhepunkt ist für Fans und Fahrer gleichermaßen spannend. Die letzte Chance, einen Eindruck von den Kräfteverhältnissen zu bekommen, gibt es traditionell beim 24h-Qualirennen, das vier Wochen vor dem eigentlichen 24h-Rennen den Prolog zum Langstreckenklassiker bildet. Teams und Fahrer kommen hier ein letztes Mal zusammen und testen ihre Audi R8 LMS, BMW M6 GT3, Mercedes-AMG GT3, Porsche 911 GT3 R auf Herz und Nieren.

Neben den deutschen Premiummarken sind es in diesem Jahr aber auch andere Fabrikate, die in der Spitzengruppe der GT3-Fahrzeuge mitmachen: Lamborghini Huracan GT3, Chrysler Viper, Nissan GT-R, Ferrari 488 oder auch der bildschöne SCG003C der Scuderia Cameron GLickenhaus sorgen für große Markenvielfalt und für um so größeres Rätselraten, wer in diesem Jahr die Nase vorne haben wird.

24 Stunden Nürburgring 2018, Qualifikationsrennen, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography; #033 BMW M6 GT3, Falken Motorsports: Peter Dumbreck, Stef Dusseldorp, Jens Klingmann

Gewinnt jetzt zwei Tickets für das Qualifikationsrennen!

Wir verlosen zusammen mit dem Veranstalter, 3 x 2 Wochenendtickets.

Die Karten sind Samstag und Sonntag gültig und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager und der Startaufstellung.

Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

Eintrittskarten (Tagesticket Samstag / Sonntag je 15 Euro, Wochenendticket 25 Euro) gibt es ausschließlich über die Internetseite des Nürburgrings unter www.nuerburgring.de oder über die Info- und Ticket-Hotline des Nürburgrings: 08002083200 (Freecall aus dem deutschen Festnetz). News und Infos rund um das 24h-Rennen sowie das 24h-Qualirennen gibt es im Internet unter www.24h-rennen.de.

 
Gewinnspiel-Regeln auf autohub.de:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf autohub.de und endet am 03.05.2019 um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 04.05.2019 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der AUTOHUB.de Newsletter abonniert.
Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de

Gewinne 2 Karten zum 24h-Rennen am Nürburgring

Der Start zum legendären 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist am Samstag den 28. Mai um 15:30h. Das ganze Motorsport-Volksfest startet jedoch bereits viel früher. Inoffizieller Startschuss für das 24h-Rennen ist der Adenauer Racing Day am Mittwoch vor dem Rennen im Zentrum von Adenau. Eine gute Chance für die Fans, den Boliden und den Rennfahrern nah zu kommen. Bevor es dann am Wochenende richtig rund geht!

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (26. bis 29. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT-Teams und -Hersteller an. Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. Ob Vorjahressieger Audi, Rekord-Sieger BMW, Mercedes-Benz oder Porsche: Sie alle wollen ihre Teams beim Fight um den prestigeträchtigen Sieg unterstützen. Selten war es dabei so schwer, einen Favoriten auszumachen.

Die längste Nacht des Jahres

24-Stunden 2016 am Nürburgring

Die 44. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird wieder ein riesen Fest des Motorsports.

Mehr als 150 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in den Klassen der potentiellen Gesamtsieger sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Auch der Blick in unsere Galerie vom N24h-Quali-Rennen zeigt, dass Spannung in diesem Jahr programmiert ist. Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das gesamte N24h-Wochenende!

Wir verlosen 3x 2 Eintrittskarten für das gesamte 24h-Rennen. (Wert pro Ticket 66€) gelten von Donnerstag bis Sonntag (26.-29.5.) und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen und dem Fahrerlager.

Und so geht es: Füllt einfach unser Gewinnspiel-Formular aus. Vergesst nicht, Name und Anschrift vollständig anzugeben! 

Ihr habt bis Sonntagabend, 15.05.2015 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen!

Jetzt am N24h-Gewinnspiel teilnehmen

UPDATE / 17.05.2016

Die Gewinner von jeweils 2 Karten sind:

  • Marc Schmitz aus Offenbach
  • Lars Kemmer aus Sankt Goar
  • Kerstin Wahlen aus Würselen

Herzlichen Glückwunsch!!

Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 15.05.2016 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.05.2016 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

N24h – So lief das Rennen für den Bilstein Aston Martin #007

Teamgeist, Klassensiege und der unbändige Wille, das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring für die Fans entlang der Strecke zu Ende zu fahren, prägten den Einsatz des BILSTEIN Aston Martin bei der 43. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel.

Dabei gelang der Mechaniker-Crew der Startnummer 007 nicht weniger als eine technische Wiederauferstehung des Aston Martin Vantage GT3. Nachdem Stefan Mücke den Aston Martin Vantage GT3 an 8. Stelle liegend gegen vier Uhr am Sonntagmorgen in der Klostertalkurve auf einer Ölspur verloren hatte, benötigten die Mechaniker für die zahlreichen Reparaturen am Vorderwagen gerade einmal 75 Minuten.

Nach 146 gefahrenen Runden belegte die Startnummer 007 mit Mücke, Pedro Lamy und Darren Turner  nach einer beeindruckenden Aufholjagd immerhin noch Gesamtplatz 16.

  • Gefahrene Runden: 146
  • Startplatz: 12
  • Zielankunft: 16

N24h – Nach Dreifachführung für BMW wirbelt der Regen das Klassement durcheinander.

Drei Stunden sind beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) vorüber – und die BMW Teams haben eine turbulente Startphase beim Langstreckenklassiker in der Eifel erlebt. Das BMW Sports Trophy Team Marc VDS liegt mit der Startnummer 26 aktuell auf der zweiten Position. Damit sind Dirk Adorf (DE), Augusto Farfus (BR), Nick Catsburg (NL) und Jörg Müller (DE) das derzeit bestplatzierte BMW Quartett.
Zunächst übernahm Martin Tomczyk (DE) am Steuer des BMW Z4 GT3 mit der Nummer 20 die Führung für das BMW Sports Trophy Team Schubert. Dahinter folgten seine Markenkollegen Jörg Müller und Dirk Werner (DE, BMW Z4 GT3 #19). Etwa eineinhalb Stunden nach Rennbeginn sorgte jedoch ein heftiger Regenschauer für schwierige Bedingungen auf der 25,378 Kilometer langen Nordschleife.
Claudia Hürtgen (DE), inzwischen für Tomczyk im Auto mit der Nummer 20 unterwegs, hatte im Bereich Pflanzgarten auf nasser Fahrbahn einen Unfall, wobei die Front ihres BMW Z4 GT3 stark beschädigt wurde. Die Reparaturpause dauert derzeit noch an. Werner, Marco Wittmann (DE), Dirk Müller (DE) und Alexander Sims (GB) belegen für das BMW Sports Trophy Team Schubert die vierte Position.
Auch der BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport mit der Nummer 17 und den Fahrern Felipe Laser (DE), Michela Cerruti (IT), John Edwards (US) und Daniel Keilwitz (DE) ist in den Top-15 unterwegs und belegt derzeit Platz elf. Direkt dahinter liegt der #25 BMW Z4 GT3 von Maxime Martin (BE), Lucas Luhr (DE), Richard Westbrook (GB) und Markus Palttala (FI).
In der BMW M235i Racing Cup Klasse führen nach dem ersten Rennabschnitt Michael Schrey (DE), Max Partl (DE), Uwe Ebertz (DE) und Jörg Weidinger (DE) im Auto mit der Nummer 303. Das Medienauto mit Bernd Ostmann (DE), Christian Gebhardt (DE), BMW Motorsport Junior Victor Bouveng (SE) und Harald Grohs (DE) fährt in der SP 8T Klasse an der Spitze.
Reaktionen und Platzierungen – Nach drei Stunden.
Jörg Müller (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 26):
„Es war ein schwieriger Stint. Eigentlich lautete unsere Taktik, den ersten Stopp früh zu absolvieren, um aus dem Wechselfenster auszubrechen. Aber dann habe ich gemerkt, dass unsere Reifen perfekt sind. Ich war sehr schnell unterwegs. Also sind wir länger draußen geblieben und haben dann erst Reifen gewechselt. In meinem zweiten Stint hat es dann begonnen zu regnen, und es war sehr tückisch, mit Slicks zu fahren. Aber ich bin gut durchgekommen.“
Claudia Hürtgen (BMW Sports Trophy Team Schubert, Startnummer 19):
„Ich bin im Pflanzgarten II über die Kuppe gesprungen. Die Stelle, auf der ich gelandet bin, war sehr nass, und ich habe das Heck verloren. Ich hatte keine Chance. Zwar habe ich noch versucht, sofort zu bremsen. Aber das Auto hat sich um 360 Grad gedreht. Ich bin vorne rechts in die Leitplanke eingeschlagen. Es gab keine Vorwarnung, wie nass es in diesem Bereich wirklich war.“
John Edwards (Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop, Startnummer 17):
„Der erste Stint war vielversprechend. Wir haben einige Positionen gutgemacht und lagen nach dem ersten Boxenstopp knapp außerhalb der Top-10. Die Pace des Autos stimmt also. Ich bin zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Rennens. Für mich als Amerikaner ist es eine große Ehre, hier dabei sein zu dürfen. Ich wollte unbedingt an diesem 24-Stunden-Rennen teilnehmen. Die Nordschleife ist die größte Herausforderung, der sich ein Rennfahrer stellen kann. Zugleich ist es aber auch die Strecke, die dir am meisten zurückgibt, wenn du eine perfekte Runde hinlegst.“
Victor Bouveng (BMW Motorsport, Startnummer 235):
„Es war ein unglaubliches Gefühl, den Start zu fahren und diese Massen an Fans jubeln zu hören. An diesen Moment werde ich mich mein ganzes Leben lang erinnern. Insgesamt war mein Stint gut, und ich hatte einen guten Fight mit unserem direkten Konkurrenten in der Klasse. Ich habe es sehr genossen.“
211/ 24h Rennen 2015. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.05.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
211/ 24h Rennen 2015. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.05.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien – [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste – Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
211/ 24h Rennen 2015. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.05.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
211/ 24h Rennen 2015. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.05.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien – [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste – Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

Kommentar: Tempolimit auf der Nordschleife

Rennleiter Walter Hornung und die Veranstalter des 24h-Rennens am Nürburgring haben am gestrigen Samstag klar zum Ausdruck gebracht: Ohne Tempolimit kein 24h-Rennen und kein 24h-Qualirennen. Die Stimmung während der Fahrerbesprechung war entsprechend. Rennen fahren mit Tempolimits? Wo gibt es denn sowas?

Das Tempolimit auf der Nordschleife

Nur, was können wir von außen eigentlich beurteilen? Was sind Gefahrenstellen? Wann ist man im Rennwagen zu schnell? Und ist es wirklich so, dass ein Rennen mit Tempolimit nicht mehr gefährlich genug ist  und das ein Grund ist, sich vom Rennsport zurück zu ziehen? Ich kann das nicht abschließend beurteilen. Aber ich kann jemanden zu Wort kommen lassen, der dies kann.

Dieter Weidenbrück ist gestern im Rahmen des RCN-Lauf auf der Strecke gewesen und gehörte zu den ersten, die mit dem Tempolimit auf der Nordschleife in Kontakt kamen. Auf seinem Facebook-Profil hat er sich dazu wie folgt geäußert:

Tempolimits auf der Nordschleife

Ich hatte heute im RCN-Lauf als einer der ersten Fahrer die zweifelhafte Ehre, im Rennwagen die neuen Tempolimits der Nordschleife auszutesten. Hier ist eine Zusammenfassung, um den Spekulationen vorzubeugen.

Welche Slow Zones gibt es?
Es gibt zwei Zonen. Eine beginnt kurz hinter Hocheichen und endet hinter der Schwedenkreuzkuppe. Die andere umfasst die komplette Döttinger Höhe. Da die Postennummern den wenigsten was sagen werden, benutze ich hier allgemeine Beschreibungen zur Orientierung.
Zusätzlich wird die Höchstgeschwindigkeit in der Boxengasse auf 30 km/h beschränkt.

Wie sind die Zonen gekennzeichnet?
Zu Beginn einer Zone gibt es ein weißes Flashlight mit einem Begrenzungsschild. Am Ende der Zone gibt es dann ein grünes Flashlight mit einem Aufhebungsschild, ganz wie im Straßenverkehr. Ein Übersehen dieser Flashlights ist völlig ausgeschlossen. Allerdings gibt es eine Blendtendenz, die speziell nachts unangenehm sein dürfte.
(Ich hoffe, die Schilder werden nach dem Rennen abgebaut, denn es dürfte nirgendwo auf der Welt Begrenzungsschilder mit 200 bzw. 250 km/h geben…)

Betrachtung der Zone 1
Die Zone beginnt direkt hinter der Hocheichenkurve und begrenzt auf 200 km/h. Kein Auto der RCN, der VLN oder des 24h-Starterfeldes erreicht an dieser Stelle bereits 200 km/h. Daher muss dort auch niemand abbremsen. ALLE Autos können Hocheichen ganz normal fahren und weiter beschleunigen. Erst im Anstieg zum Flugplatz erreichen dann die schnellen Fahrzeuge an unterschiedlicher Stelle die Grenze. Auch dann muss nicht abgebremst werden, es wird lediglich nicht weiter beschleunigt.
Hinter dem Flugplatz steht rechts im Gefälleabschnitt ein Schild, das die Begrenzung auf 250 km/h anhebt. Das Schild ist etwas unscheinbar, ich habe suchen müssen, bis ich es gefunden hatte, obwohl ich wusste, dass da eines sein musste. Das ist nicht gerade eine Stelle, an der man nach Verkehrsschildern suchen müssen sollte. Vielleicht sollte man auch da ein Flashlight installieren.
Hinter der Schwedenkreuzkuppe endet dann die 250 km/h-Zone. Dieser Punkt ist meiner Meinung nach nicht optimal gewählt, weil man über die Kuppe geblasen kommt und im nächsten Augenblick in das sehr helle Flashlight schaut. Da wäre es wohl besser, diesen Punkt weiter Richtung Aremberg zu verlegen, um das Blendrisiko zu vermindern.

Betrachtung der Zone 2
Die zweite Zone beginnt anfangs der Döttinger Höhe im Bereich der Audi-Brücke und begrenzt auf 250 km/h. Auch hier gibt es kein Auto im Starterfeld, das an dieser Stelle bereits 250 km/h erreichen würde, also auch hier keinerlei Bremsrisiko. Die Zone endet kurz vor der Antoniusbrücke, ab da ist wieder freie Fahrt. Wie in Zone 1 erreichen dann die Autos irgendwo in der Zone die 250 km/h und dürfen dann nicht weiter beschleunigen.

Betrachtung Boxengasse
Ganz einfach gesagt: das ist Blödsinn. Ich habe es heute selber ausprobiert, mit meinem SP6-Z4 erreiche ich im Leerlauf im ersten Gang knapp über 30 km/h. Lasse ich das Auto im Leerlauf trudeln, dann stehe ich nach ein paar Metern, weil dem Motor dazu die Schwungmasse fehlt. Die geringste Geschwindigkeit, die ich fahren konnte, betrug 39 km/h (durch Radar bestätigt). Eine ganze Reihe anderer Fahrer hatten das gleiche Problem. Ich bin gespannt, wie die GT3 oder Cup-Porsche das schaffen wollen.
Ich verstehe den Wunsch, Risiken in der Boxengasse zu mindern, aber das ist kein praktikabler Weg, zumal die Risiken nicht bei der Fahrt in der Boxengasse, sondern beim Hineinstechen in die Box entstehen.

Unfallrisiken
Ich sehe keine Risiken durch Auffahrunfälle. Wir haben hier eine völlig andere Situation als bei Code-60. ALLE Autos ohne Ausnahme passieren den jeweiligen Beginn der Zone voll beschleunigend, weil sie eben noch weit unter der dort erlaubten Geschwindigkeit fahren.
Bereits erwähnt, habe ich das Blendrisiko speziell nachts. Da sollte nochmal nachgebessert werden.
Kritisch sehe ich das Ende der Zonen. Beide Zonen enden in Bereichen, in denen volle Konzentration auf die Strecke gefordert ist. Kommt man mit 250 km/h an der Antoniusbrücke an, dann muss man die Linkskurve und den Tiergarten anpeilen, dazu noch den Verkehr. In dieser Situation im Rennbetrieb dann noch bis 20 m vor der Brücke auf den Tacho schauen zu müssen, damit man nicht zu schnell wird, ist nicht ohne, besonders dann nicht, wenn man sich im Zweikampf befindet (ist ja eine beliebte Stelle dort für sowas).

Auswirkungen auf den Wettbewerb
Um eine faire Vergleichbarkeit zu erreichen, muss jedes Auto in jeder Runde in zwei Zonen permanent auf Höchstgeschwindigkeit überwacht werden. Das sind eine Menge von GPS-Daten, gegen die kein Einspruch möglich ist. Wie schon bei Code-60 sehe ich hier eine gewisse Verzerrung, da niemand in der Lage ist, derart exakt zu messen, dass er bei den engen Rundenzeiten bei Topautos mit Sicherheit sagen könnte, dass da nicht ein Vorteil oder Nachteil in den Slow Zones zustande kam. So genau ist das GPS-Auge einfach nicht meiner Meinung nach.

Sinnhaftigkeit für die RCN
Slow Zones in der RCN sind Quatsch, sorry. Es beginnt schon damit, dass es dort mal höchstens 10 Autos gibt, die sich überhaupt Gedanken um die Slow Zones machen müssen. Weiterhin ist kaum ein Auto mit GPS ausgerüstet, so dass eine Überwachung nur per Radar möglich ist, was an die Genauigkeit österreichischer Hecken-Gendarmen erinnert. Drittens haben eine ganze Reihe von Autos keinen Tacho (so wie ich heute), da fällt das Schätzen etwas schwer. Viertens haben wir immer eine Reihe von Neulingen im Starterfeld, die beim Anblick eines solchen Flashlights in Ehrfurcht erstarren (wie das Auto vor mir, das prompt beim Anblick des ersten Flashlights auf die Bremse stieg). Da bringt man nur Unsicherheit mit solchen Maßnahmen in die Veranstaltung, die seit langen Jahren beweist, dass es dort die Risiken einfach nicht gibt, wegen denen die neuen Beschränkungen eingeführt wurden.

Eigene Bewertung
Die Umsetzung der Slow Zones ist gut, wenn man Tempolimits auf Rennstrecken mag. Die wesentlichen Bedenken, die ich bezüglich der Unfallrisiken hatte, sind für mich erledigt. Was bleibt, habe ich oben geschrieben. Über die Boxengasse sollte man schleunigst nochmal nachdenken oder aber ausreichend Pferde zum Ziehen der Autos durch die Boxengasse bereitstellen.
Nach wie vor halte ich die Maßnahmen für überzogen und für zu kompliziert:
1. Es hätte meiner Meinung nach völlig ausgereicht, die kritischen Zuschauerbereiche zu sperren. Damit wäre unmittelbar das Risiko für Besucher ausgeschaltet worden. Wenn wirklich eine Absenkung der Geschwindigkeiten gewünscht ist, dann hätte man das auch durch temporäre Barrieren erreichen können, die nur soweit in die Fahrbahn ragen, dass die Autos die Linie ändern müssen und dadurch Speed verlieren. Dazu noch ein Überholverbot an der Stelle und fertig. Zur Not hätte man die Stapel im Boden neben der Rennstrecke fixieren können.
2. Alle Maßnahmen, die über den Schutz der Zuschauer hinausgehen, dienen der Reduzierung von Unfallrisiken für die Teilnehmer. Hier sollte man klar sagen, dass der Nissan-Unfall ganz sicher eine Extremsituation darstellt. Die Risiken, die durch Autos entstehen, die für die Nordschleife zu schnell sind, sind nicht auf die Abschnitte der Slow Zones beschränkt. Insofern werden auch weiterhin – speziell bei nun steileren Flügeln – Risiken bestehen, z.B. in der Fuchsröhre oder im Kesselchen. Das lässt die Slow Zones als reinen Aktionismus erscheinen. Sollte, was kaum vermeidbar sein dürfte, beim 24h-Rennen mal wieder ein „großer“ Abflug im Bereich Pflanzgarten II bis Schwalbenschwanz kommen, dann wird man den DMSB fragen, wieso denn da keine Slow Zone war. Und überall da, wo GT3-Autos mit hoher Geschwindigkeit verunglücken können.

In einem Satz: Meiner Meinung nach zu viel Aktionismus, aber dafür gut umgesetzt.

n24h 002 quali kommentar speedlimit

Dieter Weidenbrück war so freundlich und hat uns die Erlaubnis gegeben, seinen Beitrag hier zu veröffentlichen.

 

N24h – Spannende Schlussphase im Anflug

Das diesjährige 24h Rennen am Nürburgring ist schon eine ordentliche Hausnummer: etliche Unfälle in der ersten Rennphase, unfassbar schnelle Runden das gesamte Rennen hindurch, ein aus dem All springender Österreicher, Motorsport auf höchstem Niveau, Unfälle bei denen es einem die Fußnägel hochzieht, die aber glücklicherweise glimpflich ausgingen und vor allem: eine nervenaufreibende Schlacht um die ersten drei Plätze.

Die Zeitentabellen zeigen, dass die 3 führenden Teams alle auf dem gleichen Niveau unterwegs sind: sowohl der Phoenix Racing Audi R8 LMS ultra (#4), der Schubert Racing BMW Z4 GT3 (#20), als auch der Black Falcon Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#1) bewegen sich mit den schnellsten Runden im Bereich um die 8:21 Minuten und fahren, soweit es der Verkehr zulässt, konstant in diesem Zeitfenster.

2,5 Stunden liegen uns noch bevor, in denen nun das Tempo noch einmal kräftig angezogen werden dürfte. Sicher ist zumindest, dass die Schubert-Truppe noch ein, zwei Kohlen nachlegen kann, der R8 dürfte dann ordentlich unter Druck geraten.

Foto: Tom Schwede

N24h – Schlechte Karten für die McLaren

Gut gestartet sind sie, die McLaren der Dörr-Motorsport-Truppe. Der Renngott war ihnen aber leider nicht gewogen: nachdem die #69 ununterbrochen mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, gab es nun Ausgang Fuchsröhre einen Zusammenstoß mit dem Nissan GT-R #30. Der MP4-12C muss den Weg zur Box auf dem Schlepper zurücklegen.