N24h: Schnitzer-BMW mit der Nummer 43 im ersten Qualifying an der Spitze

  • Augusto Farfus fährt in der Nacht die Bestzeit

  • Platz zwei für Bentley Team Abt

  • Noch zwölf Plätze im Top-30-Qualifying frei

Das BMW Team Schnitzer hat sich beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagabend im ersten Qualifying die vorläufige Trainingsbestzeit gesichert. DTM-Pilot Augusto Farfus, der 2010 als erster Brasilianer das 24h-Rennen gewonnen hatte, unterbot im BMW M6 GT3 mit der Nummer 43 wenige Minuten vor Ende des Qualifyings in 8:22,307 Minuten die vorherige Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa (Portugal) nochmals um eine Zehntelsekunde. Das Quartett des Rekordsiegerteams Schnitzer, zu dem auch noch Timo Scheider (Braubach) und Alex Lynn (Großbritannien) gehören, war eine knappe Sekunde schneller als der Abt-Bentley mit der Nummer 38 von Christer Jöns (Ingelheim), Christian Mamerow (Waltrop), Jordan Lee Pepper (Südafrika) und Christopher Brück (Köln), die 8:23,255 Minuten benötigten.

„Heute zählt das noch nicht wirklich viel. Wir sind jetzt mit der Nummer 43 Erster, das 42er-Auto ist auch vorne mit dabei. Für heute ist das okay, aber wir müssen morgen sicherstellen, dass wir das Top-30-Qualifying erreichen, um dann um die Pole Position kämpfen zu können“, sagte Farfus.

Die beiden erstplatzierten Autos nahmen damit beide Kurs auf einen Platz im Top-30-Qualifying. Bislang sind nach den Ergebnissen aus den ersten beiden VLN-Läufen und dem 24h-Qualifikationsrennen 18 der begehrten 30 Tickets für das Einzelzeitfahren um die Pole Position und die besten Startplätze vergeben. Dazu gehört auch der am Abend drittplatzierte zweite Schnitzer-BMW mit der Nummer 42, in dem Doppelstarter Farfus gemeinsam mit DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth), Tom Blomqvist (Großbritannien) und Martin Tomczyk (Kolbermoor) fährt. Die 30 schnellsten Fahrzeuge erhalten neben dem Startrecht im Top-30-Qualifying auch für das Rennen eine blaue Lampe hinter der Frontscheibe, durch die sie für langsamere Fahrzeuge im Rückspiegel besser zu erkennen sind.

Am Freitagmorgen steht von 9:30 bis 11:30 Uhr das zweite Qualifying an, danach wird nach den Zeiten aus beiden Qualifikations-Sitzungen die Reihenfolge ermittelt, nach der die noch offenen Plätze im Top-30-Qualifying vergeben werden. Die Start-Reihenfolge im Einzelzeitfahren wird traditionell am Freitag von 15:00 bis 15:40 Uhr im ring°boulevard öffentlich ausgelost. Die Jagd nach der Pole Position beginnt dann um 19:50 Uhr; Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder mit zahlreichen zusätzlichen Onboard-Kameraeinstellungen im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

N24h: Freies Training: Erste Bestzeit für 
den Land-Audi R8 LMS #29

Das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen hat am Donnerstagnachmittag mit dem Freien Training offiziell begonnen. Die erste Bestzeit des Wochenendes auf der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife holte sich dabei der Land-Audi R8 LMS #29.

Connor de Phillippi (USA), Christopher Mies (Heiligenhaus), Kelvin van der Linde (Südafrika) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) waren in ihrer schnellsten Runde in 8:19,006 Minuten gut sechs Sekunden schneller als ihre Audi-Markenkollegen mit der #10 auf dem Audi Sport Team WRT. Nico Müller (Schweiz), Rene Rast (Frankfurt/Main), Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Frederic Vervisch (Belgien) umrundeten die Strecke in 8:25,143 Minuten. Platz drei ging mit einer Zeit von 8:26,440 Minuten an den Falken-Porsche #44 mit Laurens Vanthor (Belgien), Martin Ragginger (Österreich), Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Dirk Werner (Würzburg).

„Ich bin noch ganz entspannt gefahren, da es sich noch ums Freie Training gehandelt hat. Für das Qualifying erhoffe ich mir einiges“, sagte Kelvin van der Linde, der bei der schnellsten Runde am Steuer des Audi R8 LMS gesessen hatte. Von 20:05 bis 23:30 Uhr findet am Abend das Qualifying 1 statt, nach dem Qualifying 2 am Samstag von 9:30 bis 11:30 Uhr stehen dann die letzten zwölf Teilnehmer am Top-30-Qualifying fest. Dort geht es am Freitagabend von 19:50 bis 20:30 Uhr um die Pole Position und die besten Plätze in der Startaufstellung.

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

N24h-2017 – Die SP9-Teams im Überblick

Wenn am 27. Mai das 45. 24h-Rennen am Nürburgring startet, dann werden mehr als 160 Teams in das Rennen zweimal rund um die Uhr gehen. Der Gesamtsieg wird jedoch unter den Teams der SP9 ausgefahren. Die Werksteams von Mercedes-Benz, BMW und Audi gehören ebenso zu den Top-Favoriten, wie auch das Bentley Team oder die Porsche-Mannschaften. 

Die Gesamtliste aller Starter findet ihr hier.

SUBARU erfolgreich beim 24h-Rennen am Nürburgring

Subaru meistert die „grüne Hölle“: Trotz wechselnder Witterung hat das Motorsport-Team STI (Subaru Tecnica International) seinen Vorjahreserfolg wiederholt und einen weiteren Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gefeiert. Nach 121 Runden landete der Subaru WRX STI „NBR Challenge 2016“ mit der Startnummer 106 auf dem ersten Platz in der Turbobenziner-Klasse SP3T. Mit dem erneuten Erfolg sichert sich Subaru bereits den vierten Sieg innerhalb von sechs Jahren: Schon 2011, 2012 und 2015 konnte das Team auf der Nordschleife gewinnen.

Die 44. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel war von tückischen Wetterwechseln und teils chaotischen Zuständen geprägt. Kurz nach dem Start musste das Rennen zeitweise unterbrochen werden, weil Starkregen und Hagel einzelne Streckenabschnitte unpassierbar machten und rund die Hälfte der gestarteten Fahrzeuge geborgen werden musste.

Hideki Yamauchi (Japan), Carlo van Dam (Niederlande) und die beiden deutschen Fahrer Marcel Lasée und Tim Schrick profitierten von ihrer Erfahrung. Das Fahrer-Quartett war bereits im vergangenen Jahr für Subaru gestartet und meisterte in der nochmals verbesserten Rennversion des bekannten Subaru-Sportwagens WRX STI die anspruchsvollste und gefährlichste Rennstrecke der Welt mit Bravour. Nach exakt 23 Stunden, 58 Minuten und 27,533 Sekunden überquerte ihr Fahrzeug die Ziellinie – und sicherte sich neben dem Klassensieg auch einen starken 20. Platz im Gesamtranking.

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Mercedes-AMG Teams dominieren das 24h-Rennen 2016

Helden, Hagel und Herzklopfen

Die Sieger des 44. 24h-Rennen 2016? Eigentlich sind es ja die Fans und die Mechaniker in der Boxengasse. Vor allem die Fans, die bis zum bitteren Ende an der Strecke blieben. Denn sie mussten heftigsten Unwettern trotzen – dennoch, bei vielen Fans spielt die Musik eben nur auf der Rennstrecke. *(Genau das sagte im übrigen auch Jan Seyffarth in seinem Schlußwort während der Sieger-PK! )

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 27.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Den Audi war der Wettergott ebenso wenig gnädig. Aber auch der Renngott schien überzeugt, die Ingolstädter benötigen kein Glück. Das Ergebnis nach 24-Stunden war entsprechend ernüchternd.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Auch der DUNLOP bereifte Startnummer 5 mit Stippler, Fjordbach, Mortara und Nicki Meyer-Melnhof, war der Renngott nicht gnädig.

Hagel-Helden zum Rennstart

Das Rennen hatte noch keine Stunde auf dem Buckel, da zeigte sich die Eifel von ihrer ganz derben Seite. Hagelkörner und Schneegraupel verwandelten teile der Rennstrecke in eine Rutschbahn. Die Anfahrt zum Adenauer Forst gehört sich nicht zu den steilsten Strecken der Nordschleife, doch ohne Winterreifen oder Schneeketten blieben die Boliden tatsächlich hier liegen. Es bildete sich ein Stau und ratlose Rennfahrer steigen aus und blickten sich ungläubig um.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 28.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Dramatische Wetterverhältnisse auch beim Re-Start zum 44. ADAC Zurich 24-Stundenrennen 2016

Mercedes und BMW, Porsche und Audi

Die Pole-Position für Mercedes-AMG aus dem Team von Black Falcon war nur der Anfang. Konnte sich der Werks-BMW vom Team Schuberth mit der Startnummer 18 für die Aufstellung noch zwischen die Armada der AMG GT3 schmuggeln, zeigte sich während des gesamten Rennens die massive Übermacht der neuen Mercedes-AMG GT3. Bereits in der Startaufstellung spielten die Porsche mit der Startnummer 911, 912 und #3 (Frikadelli) keine echte Rolle. Ein schlechtes Training mit Problemen spielte da ebenso hinein, wie technische Defekte. Das BOP-Drama rund um die Frikadelle zeigt sich jetzt als echtes BOP-Problem: Denn kein 911 GT3R war wirklich bei der Musik.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 29.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Der Renngott war Porsche nicht gnädig in diesem Jahr!

Während sich die Eifel am gesamten Sonntag von einer ungemütlichen Seite zeigte, war es für Spitzen-Teams extrem wichtig vor allem „konstant“ und Unfallfrei zu fahren. Handgeschnitzte Slicks waren für viele Teams immer wieder die erste Wahl. Für die Reifen-Hersteller war das 24h-Rennen wieder eine besondere Aufregung. Für Porsche steht jedoch fest: Egal wie schlecht es in diesem Jahr lief, 2016 ist man wieder zurück!

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 29.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
8 und 88 – eine Taktik für finanzstarke Teams

Die HARIBO-Taktik

Eine ganz besondere Idee hat man beim Haribo-Team Mercedes-AMG GT. Es waren zwei der mit einem Goldbären verzierten AMG GT am Start. Die #8 und die #88. Gemeldete Fahrer auf dem Fahrzeug? Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Jan Seyffarth und zwar auf beiden Fahrzeugen. Die Taktik war damit klar: Beide Fahrzeuge würden von Anfang einen Sprint starten und auf das bessere Fahrzeug würde man sich dann zu Später-Stunde konzentrieren. Die Entscheidung fiel dann um 22:50 am Samstagabend. Jan Seyffarth war im Bereich Pflanzgarten mit dem Haribo Mercedes-AMG mit der Startnummer 8 mit einem Auto aus einer kleinen Klasse aneinandergeraten, drehte sich und zerstörte sich damit unter anderem den Frontsplitter. Damit war die Entscheidung klar: Der Haribo-AMG mit der Startnummer 88 war nun der Frontrunner.

ADAC Zurich 24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 29.05.2016 Copyright Guido ten Brink / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Speed ja, Zuverlässigkeit?

Ein kapitaler Motorschaden des Schubert M6 mit der Startnummer 18, am Ende der Döttinger-Höhe, lies die Ängste einiger im Fahrerlager betreffend der Dauerhaltbarkeit des neuen BMW M6 GT3 wahr werden. Das der Speed passt, sah man jedoch immer wieder. Die BMW M6 GT3 gehören zu den schnellsten Brummern auf der Nordschleife, nur der Renngott des 24h-Rennens war in diesem ersten Jahr noch nicht gnädig. Am Ende war der ROWE M6 mit der Startnummer #23 der erfolgreichste BMW. An der Dominanz der Mercedes-AMG bissen sich die Münchner jedoch die Zähne aus. Den Frontrunner M6 mit Luhr, Tomczyk, Klingmann und Edwards ereilte ein anderes Problem. Aber eben auch ein N24h-typisches Problem. Das Ergebnis? Eine katastrophale Kaltverformung.

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 29.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Die Dominanz der Mercedes-AMG GT

Dominant das gesamte Rennen bestimmt und am Ende den Sieg unter sich ausgemacht. Black Falcon, HARIBO, HTP und Zakspeed – 8 Mercedes AMG GT standen bereits zum Start unter den Top 30 Fahrzeugen. Und nach 24-Stunden waren es wieder Black Falcon, HTP und Haribo die den Sieg unter sich ausmachen wollten. Der beste BMW? Der ROWE M6 auf P5.  Der Gesamtsieg war ab Mitternacht eine AMG-Familiengeschichte. Doch auch wenn sich alle AMG GT den gleichen Stern am Kühlergrill teilen, „Friede, Freude und Eierkuchen“ standen auch nach 23-Stunden nicht auf dem Programm. Der Goldbär jagt die „Black Falcon“. Jeder Boxenstopp führte zu einem Wechsel an der Spitze – am Ende flogen die ersten 4 Sterne in dieser Reihenfolge über die Ziellinie, dabei trennten den Black Falcon #4 und den HTP #29 nur 5.697 Sekunden Abstand! Natürlich könnte man von einer AMG-Dominanz und Übermacht in 2016 reden, aber schaut man sich die Rundenzeiten an, dann liegt es nicht an einem „Vorteil“ für die AMG in der BOP, sondern einfach an einer perfekten Teamleistung! Und wie sagte Bernd Schneider in der Presse-Konferenz so trefflich? „Wir hatten am Ende den Renngott auf unserer Seite!“

1.) #4 AMG-Team Black Falcon mit Bernd Schneider, Maro Engel, Christodoulou und Manuel Metzger (inkl. der schnellsten Rennrunde: 8:19,002)

2.) #29 AMG-Team HTP-Motorsport mit Vietoris, Seefried, Hohenadel und Van der Zande

3.) #88 HARIBO Racing Team-AMG Alzen, Arnold, Götz und Seyffarth

4.) #9 AMG-Team Black Falcon Haupt, Buurman, Engel, Müller, 

Der Sieg der Black Falcon Mannschaft beinhaltet auch ein hartes Überholmanöver in der Bitburger-Kurve der GP-Strecke, in der letzten Runde. HTP-Pilot Hohenadel kommentierte resigniert: Es war Racing! Von den Stewards wurde das harte Manöver in dem sich der HTP-AMG GT und der Black Falcon GT berührten, als Renn-Unfall beurteilt.

N24h Sieger

 

 

 

Ein ausführlicher Rennbericht folgt…

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Der Zeitplan

Die „Grüne Hölle“, so wird die Nordschleife gerne von Motorsport-Fans und denen genannt, die auch mal privat über den Nürburgring heizen. Nicht zu Unrecht, schließlich gilt die Rennstrecke als die anspruchsvollste der Welt und hat schon so manches Opfer gefordert. Umso spannender wird es jedes Jahr, wenn wieder das 24-h-Rennen am Nürburgring ansteht, da sich besonders nachts die Ausfälle häufen. So gilt jeder, der das Rennen übersteht – mehr oder minder unbeschadet – als Gewinner. Eine Materialschlacht ist das Rennen aber in jedem Fall. Wir werfen einmal einen Blick auf den Zeitplan des 44. Langstreckenrennens in der Eifel.

Los geht es bereits am Donnerstag, dem 26. Mai. Frühmorgens um 08:00 Uhr startet die Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife und wird gefolgt vom freien Training des Audi TT Sport Cups, das zwei Stunden später startet. Insgesamt ist dieser Tag komplett von Trainings- und Qualifying-Fahrten geprägt. So starten am Donnerstag noch die WTCC/ETCC zum Test, während um 13:15 Uhr das Qualifying zum ADAC 24h-Classic Rennen beginnt. Auch der Freitag ist geprägt von Trainings- und Qualifizierungsfahrten. Allerdings startet auch der Audi TT Sport Cup zu seinem ersten Rennen, das um 11:55 startet und nur eine halbe Stunde dauert. Außerdem beginnt am Freitag noch das 180 minütige Classic-Rennen.

Richtig interessant wird es am Samstag, den 28. Mai. Kurz nach acht geht es mit dem Warm-Up zum ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring los, das um kurz vor zwei Uhr nachmittags seine Startaufstellung einnimmt. Dazwischen finden noch das zweite Rennen des Audi Sport TT Cups und zwei Rennen des WTCC / ETCC statt, bevor um 15:10 Uhr die Startrunde zum legendären 24h-Rennen beginnt. Um 15:30 Uhr wird sich die Luft dann besonders aufheizen: Der Startschuss zum Hauptevent fällt. Erst am Sonntag zur selben Zeit wird voraussichtlich feststehen, wer der Sieger ist. Favoriten gibt es natürlich jetzt schon, aber man darf die Rechnung nie ohne das berühmte Eifel-Wetter machen.

 

Das Wohnzimmer am Ring: N24h ganz britisch.

Die Sache mit dem 24h Rennen am Nürburgring ist die: auch wenn man eigentlich durchaus immer wieder von Herstellern an den Ring eingeladen wird, um gemütlich in Hotels oder Bungalows zu nächtigen, geht die wirkliche Party draußen ab. Entlang der Nordschleife, wo die Fans kreuz und quer zwischen Leitplanke und Wald ihre Zelte, Camper und verrückte Eigenkonstruktionen platziert haben. Wie lässt sich diese Atmosphäre also bestmöglich inhalieren, gleichzeitig aber der Luxus eines feinen Hotels genießen?

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Szenenwechsel: wir stehen an einer Kreuzung in München entlang der Heinrich-Wieland-Straße, unweit des Innsbrucker Ring. Es ist Freitag, der Tag vor dem 24h Rennen. Der Kofferraum ist bis zum Anschlag gefüllt, der Tank ist voll und das Ziel Nürburgring im Navi programmiert, während sich die Massagefunktion in den Sitzen schon jetzt bemüht, den Rücken möglichst gut für die bevorstehenden 600 Kilometer vorzukneten.

Die Ampel geht auf Grün, der rechte Fuß auf’s Gas, der linke bleibt noch ein wenig auf der Bremse. 571 PS sind genug, um die Abfahrt zum Motorsporthappening des Jahres mit ein wenig Qualm gebührend einzuleiten. Es passt alles. Wäre da nicht diese zarte Kühlerfigur auf der gefühlt endlosen Haube: mal Emily, mal Eleanor genannt. Sie weist uns den Weg zum Ring, in unserem, diesem allerfeinsten Luxuswohnzimmer. Zugegeben: auch uns erscheint es ein wenig surreal, dass wir uns nun tatsächlich in einem Rolls-Royce Ghost II auf dem Weg zum Nürburgring machen.

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Doch wenn man es mal genauer betrachtet, gibt es an und für sich auch kaum besseres für ein paar Nächte am Ring. Campingwagen kann eh jeder, Zelte sind nass und kalt, normale Autos unbequem. Doch hier, in diesem britischen Luxuswohnzimmer, werden große Geschütze aufgefahren: feinstes Leder, ein Soundsystem der Extraklasse und ein Teppich, der so manche Luxusvilla alt aussehen lässt. Der Begriff „Fußmatte“ wäre hier eher eine herbe Beleidigung, versteht man darunter zumeist eher keine flauschigen Lammfellteppiche. Eigentlich wäre es eine feine Sache, könnte man alle Sitze komplett auf eine flache Ebene bringen und würde diese gesamte Fläche mit Lammfellteppichen beziehen – ein besseres Bett wäre kaum vorstellbar. So müssen es eben die feinen Ledersessel für die Nacht tun.

Wie man nun aber mit dem 366 Kilo teuren Rolls stilsicher zum Campingplatz kommt? Ganz klar: über die Zufahrtswege, welche eben meist auch etwas Bodenfreiheit erfordern. Kein Problem, ein echter Rollator zeigt sich flexibel, pumpt das Fahrwerk auf Wunsch auch ein paar Zentimeter in die Höhe und federt sich damit so komfortabel durch’s Gelände, dass selbst die Dose Früh Kölsch auf dem hinteren Tisch an Ort und Stelle bleibt.

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Überhaupt, sieht es mit Annehmlichkeiten ganz gut aus, insbesondere im Fond. Zwei separat einstellbare Sessel, getrennt durch eine Armlehne, die der Steuerungsbrücke der Enterprise gleicht und das gesamte Infotainment im Griff hat. Praktisch, denn das größte Problem – befindet man sich beim 24h Rennen live an der Strecke – ist doch eben auch, dass man vom Rennen, ein paar vorbeifliegende Rennwagen einmal ausgenommen, meist gar nicht so viel mitbekommt. Im Ghost legst Du dich einfach entspannt danieder, verfolgst über die hinteren Bildschirme entspannt per DVB-T die Fernsehübertragung des Rennens, während du von außen die volle Ladung Rennatmosphäre und Sound auf die Ohren bekommst und genüßlich von deinem Kölsch schlürfst.

Gut, wer es lieber dezent mag und bevorzugt, eher inkognito zu reisen, der ist hier selbstredend völlig falsch aufgehoben. Mit einem Rolls-Royce auf den Campingplätzen im Schwalbenschwanz wäre dir die Aufmerksamkeit auch dann noch sicher, wenn nebenan auf der Strecke das ganz große Drama losbrechen würde.

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Doch allem Wohlfühlambiente zum Trotz, ein bisserl was gibt’s natürlich trotzdem zu meckern: einerseits ist ein leerlaufender V12 nun sicher nicht die günstigste Form einer Standheizung. Andererseits liegt es sich zum schlafen halt auch nicht so ganz bequem. Sessel sind eben keine Liegestühle und eine Rückbank, welche Insassen eher separieren soll, ist dann auch nicht die komfortabelste Liegefläche. Doch sei’s drum: besser kann ein Kölsch bei den 24 Stunden eigentlich kaum schmecken, als in den Lounge-Sesseln eines Rolls-Royce irgendwo im Hatzenbach. Leckerer, als aus dem V12-Warmhaltefach, ist eine Currywurst kaum zu genießen und sowieso: viel besser als in diesem britischen Wohnzimmer, ist’s bei den 24 Stunden kaum auszuhalten. Sicher, man könnte ins Lindner oder Dorint, beiden fehlt es aber an Luxus. Und sie stehen eben nicht im Schwalbenschwanz. Inmitten brennender Fässer, trinkender Fans, dröhnender Partymucke und schreiender Motoren.

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Insofern: viel Spaß all denen, die sich nun über’s Wochenende wieder in ihren kalten, nassen Zelten die Nächte um die Ohren schlagen dürfen – wir denken derweil mit Genuss an die Stunden im britischen Wohnzimmer.

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FALKEN startet mit neuem Porsche 911 GT3 R beim 24h-Rennen

Die Reifenmarke FALKEN ist auch in diesem Jahr Partner des ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring und wird sich als einer der Hauptsponsoren sowohl auf als auch neben der Rennstrecke engagieren. Auch dieses Jahr werden wieder bis zu 200.000 Fans in die Eifel pilgern, um der größten Sportveranstaltung Deutschlands beizuwohnen. Zu sehen bekommen Sie den neuen Falken-Porsche 911 GT3 R und ein erprobtes Fahrerlineup am Steuer: Peter Dumbreck (Großbritannien), Wolf Henzler (Nürtingen), Alexandre Imperatori (Schweiz) und Martin Ragginger (Österreich) kämpfen erneut um einen Podiumsplatz.

Im vergangenen Jahr war es so weit: Beim 16. Anlauf gelang es dem FALKEN Motorsports-Team, das berühmte 24h-Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife als Dritter auf dem Podest zu beenden. „Ich persönlich freue mich sehr, dass wir die Partnerschaft mit Porsche fortsetzen und hoffe, dass wir an die zahlreichen Erfolge anknüpfen, die wir mit dem Vorgängermodel am Nürburgring erzielt haben“, sagt Stephan Cimbal, Head of Marketing bei Falken Tyre Europe GmbH.

Nach fünf erfolgreichen Jahren mit dem Modell 997 wechselte FALKEN zu Beginn der Saison auf den Nachfolger auf Basis des Typs 991. Der rund 500 PS starke Porsche 911 GT3 R ist gegenüber dem Vorgängermodell konsequent weiterentwickelt und in den Bereichen Motor, Fahrwerk, Aerodynamik und Gewicht deutlich verbessert worden. Auch die Reifen wurden speziell für den Boliden entwickelt und mussten sich auf der Teststrecke in Portimao zahlreichen Tests unterziehen. Mit den dort gewonnenen Testergebnissen wurde von den Ingenieuren in Japan eine neue Generation High-End-Motorsportreifen speziell für den Porsche entwickelt, die jetzt am Nürburgring zum Einsatz kommen.

Auch neben der Rennstrecke ist FALKEN stark vertreten. Ein eigener Stand im ring°boulevard und die spektakuläre Drift Show im Historischen Fahrerlager werden die Fans auch in diesem Jahr begeistern. Ebenfalls wieder mit dabei sind die zwanzig FALKEN-Grid-Girls, die unter anderem die Starttafeln neben den Top-Favoriten des Rennens präsentieren. In Zusammenarbeit mit dem Drohnenhersteller DJI wird FALKEN ganz neue Aufnahmen generieren, die u.a. über die FALKEN-eigenen Social Media Kanäle verbreitet werden. Der FALKEN-Porsche ist eines der elf Fahrzeuge im Starterfeld, das mit einem Übertragungssystem für den Vodafone-Livestream ausgestattet ist. Eine umfangreiche Begleitung des Geschehens auf den FALKEN-eigenen Kanälen bei Facebook, Snapshat, Instagram, Youtube und der FALKEN-Webseite falkentyre.com ist ebenfalls Bestandteil der Aktivitäten

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Eine Legende

Nürburgring, Nordschleife, Grüne Hölle – der Kult-Strecke hat viele Namen. Benannt wurde der Kurs nach der Nürburg, die zur Gemeinde Adenau gehört. Nicht zuletzt durch die Rennstrecke ist auch die Region drumherum – die Eifel – bekannt. Bei Motorsport-Fan vor allem durch das wechselhafte Wetter. Angesichts des anstehenden 24h-Stunden-Rennens, das sich in diesem Jahr zum 44. Mal jährt, wollen wir einen Blick auf die Geschichte der grünen Hölle werfen.

Am 18. Juni 1927 war es soweit: Der Nürburgring wurde eingeweiht. Seinerzeit war der Kurs noch rund 28 km lang. Damals wie heute ist die Strecke aber für ihre variantenreiche Topographie berühmt, sodass sogar andere Tracks versuchen, das Auf und Ab nachzuahmen, wie etwa der Bilster Berg. 1984 wurde neben der langen Distanz auch ein Grand-Prix-Kurs eröffnet. Dieser 4,5 km lange Track galt seinerzeit als die sicherste Rennstrecke der Welt und bezog Teile der Nordschleife mit ein. Zusammen macht das einen 26 km langen Gesamtkurs, der für Rennen, wie etwa die 24h vom Nürburgring, nur noch in Teilen genutzt wird. So kommt jenes ohne die Mercedes-Arena aus und weist eine Gesamtlänge von etwas mehr als 25 km auf. Dennoch ist die „Grüne Hölle“  – zweifelsohne – die längste permanente Rennstrecke der Welt.

Um die Strecke auch weiterhin attraktiv zu halten, wurde 2009 ein Freizeitzentrum am Ring gebaut. Es bietet neben einer Achterbahn auch ein Shopping-Center, Gastronomie, ein Hotel und ein Feriendorf. Doch das Konzept floppte, sodass der Nürburgring 2012 Insolvenz anmeldete. Als Investor sprang mit Beginn des Jahres 2015 der Automobil-Zulieferer Capricorn mit einer Zweidrittel-Mehrheit ein, hinter dem ein russischer Milliardär steckt.

Am kommenden Rennwochenende rückt das aber in weite Ferne, da das nächste 24h-Rennen am Nürburgring ansteht. Hier werden rund 160 Fahrzeuge in verschiedenen Klassen antreten. Einige werden, wie in jedem Jahr, nur wenige Runden schaffen, andere werden der Müdigkeit und vor allem der Dunkelheit zum Opfer fallen. Fest steht: Wer auch nur etwas Begeisterung für den Rennsport hat, der sollte zum Rennen in die Eifel kommen.

24h-Rennen am Nürburgring: Die Glickenhaus-Trophy

Das 24h-Rennen auf den Nürburgring ist jedes Jahr wieder ein Highlight und erregt mit seinen vielen Ausfällen natürlich das Aufsehen der Rennwelt. Es ist mitunter das härteste Rennen der Welt. Deshalb hat James Glickenhaus nun einen Preis initiiert, der diejenigen ehren soll, die sich an an der Nordschleife hervorgetan haben. So ist diese Trophäe als Wanderpokal vorgesehen und wird in diesem Jahr zum ersten Male vergeben. Bekommen wird ihn in diesem Jahr der Pilot, der sich beim Top 30-Qualifying des 24h-Rennens als Schnellster hervortut.

James Glickenhaus ist der Nordschleife seit Jahren verfallen – keine andere Rennstrecke hat eine größere Sog-Wirkung auf den amerikanischen Regisseur und Produzenten. Wahrscheinlich hat er, dadurch inspiriert, seinen eigenen Rennstall gegründet: Die „Sucderia Cameron Glickenhaus“. Seine drei eigene Prototypen starten in der SP-X Klasse und finden sich in bester Gesellschaft wieder. Schließlich ist das Fahrerlager des Nürburgrings gespickt mit klangvollen Namen und gilt als heiliger Boden des Rennsports. Schön, dass das Reglement auch kleine Teams zulässt, die sich mit den Großen im Rennsport messen können.

Umso mehr soll die Glickenhaus-Trophy eine Ehrung für diejenigen sein, die es mit der anspruchsvollsten Strecke der Welt aufnehmen wollen. Diese Anregung nahm der Organisator, der ADAC Nordrhein, begeistert wahr, da solch ein Preis natürlich viel über die Strahlkraft der Nordschleife aussagt. Dementsprechend freut sich der ADAC über die Initiative und sieht den Pokal als Ansporn. Präsentiert wird die Trophäe unmittelbar vor dem Qualifying und hat einen Ehrenplatz auf einem Podest auf der Start-Ziel-Geraden. Die Übergabe der Glickenhaus-Trophy findet direkt nach dem Qualifying bei der Pole-Position Pressekonferenz statt. Kein geringerer als James Glickenhaus höchstpersönlich überreicht den Preis für den schnellsten Fahrer. Das will sich der passionierte Rennsport-Fan nicht nehmen lassen.

Klingmann: Der Werkspilot über den BMW M6 GT3

Jens Klingmann ist Werksfahrer und wird beim 44. 24h-Rennen am Nürburgring einen BMW M6 GT3 pilotieren. Vielversprechend sitzt dem Team der erreichte Dreifachsieg bei der VLN als Wohlstandspolster auf der Schulter, das hoffentlich nicht zu sicher macht. Im Interview mit dem Werkspiloten machte es aber nicht den Anschein. Jens Klingmann erzählt über die Entwicklung vom BMW Z4 GT3 zum Nachfolger, dem BMW M6 GT3.

So ist der aktuelle Rennbolide von Grund auf neu und teilt sich fast keinerlei Komponenten mit dem Vorgänger. Von Anbeginn eingebunden in die Entwicklung, erzählt Klingmann von ersten Testfahrten, Neuerungen und Schwierigkeiten. Für das kommende 24h-Rennen gibt der Rennfahrer zu bedenken, dass der M6 GT3 im Konkurrenzumfeld das jüngste Fahrzeug sei – und versucht den VLN-Dreifachsieg damit in seiner Wirkung etwas abzumildern.

Umso überraschter war er beim ersten Renneinsatz und noch mehr bei ersten Tests auf dem Nürburgring, die im Regen stattfanden. Doch das Auto zeigte sich in Bestform. Irritiert habe ihn anfänglich nur, dass der M6 größer sei als der Z4 und man sich deshalb nicht in jede kleine Lücke quetschen könne. Doch daran habe er sich gewöhnt. Wichtiger sei es, die immer noch bestehenden kleinen Baustellen am Auto zu beheben. So arbeite das Team aktuell beispielsweise noch an der Traktionskontrolle.

Ein Tribut, das der vollständigen Neuentwicklung gezollt wird, schließlich übernimmt der M6 nichts von seinem Vorgänger, dem BMW Z4 GT3. Er verfügt über einen besseren Motor, einen V8 Biturbo, der noch Potential nach oben habe und ein satteres Drehmoment böte. Außerdem sei das ABS vollkommen neu und besser. Hinzu komme, dass der BMW M6 GT3 nun viel mehr Einstellmöglichkeiten habe. Stellt sich nur die Frage, ob der Bolide auch fit für das anstehende Langstreckenrennen ist– trotz der vielen Verbesserungen.

Der Werkspilot weicht ein wenig aus, sagt aber, dass das Fahrzeug einen großen Schritt voran gemacht habe und vielleicht in einem Jahr in seiner Entwicklung weiter wäre – vielleicht aber auch nicht. Immerhin sieht er den Rennwagen als konkurrenzfähig an. Gefallen habe ihm, welche Entwicklung der M6 hingelegt hat. Anfangs war er nur ein Auto, ohne ABS oder sonst irgendetwas, das nur zum Daten-Sammeln genutzt wurde. So hätte das erste Platz nehmen auf einem Holz-Sitz stattgefunden, bei dem nur festgelegt wurde, auf welcher Höhe das Lenkrad installiert werden solle oder welche Knöpfe wo angebracht werden müssten. Zu der Zeit waren Rundenzeiten noch zweitrangig – ganz im Gegenteil zum 24h-Rennen.

N24h: AMG-Team HTP Motorsport mit drei Mercedes-AMG GT3 am Start

Mit der 44. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens am Nürburgring, steht diese Woche die härteste Herausforderung für Mensch und Maschine an. Nach der langen Vorbereitungsphase, freut sich das AMG-Team HTP Motorsport auf die Teilnahme mit drei Mercedes-AMG GT3 auf der wohl berühmtesten Rennstrecke der Welt.

Mit 160 Teams und über 600 Piloten wird das 24h-Rennen auch in diesem Jahr wieder ein großartiges Rennen. Dass mit den Autos von AMG-Team HTP Motorsport beim Rennen in der legendären „Grüne Hölle“ zu rechnen ist, bewies das Team aus Altendiez bereits beim 6-Stunden-Qualifikationsrennen. Dort holten sich die Fahrer Maximilian Buhk, Dominik Baumann, Christian Vietoris und Thomas Jäger einen hervorragenden Sieg. Mit dem tollen Ergebnis und weiteren guten Resultaten bei den VLN-Läufen, haben sich die Fahrzeuge mit den Nummern 29 und 30 bereits für das Top-30 Zeittraining vorzeitig qualifiziert.

AMG-Team HTP Motorsport tritt mit drei Mercedes-AMG GT3 wie folgt an:

#29    Christian Vietoris (D), Marco Seefried (D), Christian Hohenadel (D), Renger Van der Zande (NDL)
#30    Dominik Baumann (A), Stefan Mücke (D), Maximilian Buhk (D), Thomas Jäger (D)
#31    Christian Vietoris (D), Christian Hohenadel (D), Renger Van der Zande (NDL)

„Wir freuen uns schon sehr auf das 24h-Rennen in diesem Jahr“, sagt Norbert Brückner, Teamchef AMG-Team HTP Motorsport. „Das Rennen auf der Nordschleife ist immer ein ganz besonderes Saisonhighlight und in diesem Jahr wird es ein sehr konkurrenzstarkes Rennen, da die meisten Hersteller mit ihren neuen Rennautos antreten. Wir sind mit unseren Mercedes-AMG GT3 gut vorbereitet, wir haben starke Fahrerkombinationen, ein tolles Paket, das Team arbeitet bestens zusammen – wir sind bereit für die Herausforderung.“

Zakspeed-Nissan voll motiviert für das 24h-Rennen 2016

160 Rennboliden, über 600 Fahrer – die 44. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens verheißt viel Spannung und Aktion! Am kommenden Wochenende debütiert das Team ZAKSPEED mit dem neuen Nissan GT-R NISMO GT3. Bei den vorhergegangenen Testläufen der VLN sowie im Qualifikationsrennen konnte man das Potenzial bereits sehen.

Die 24-Stunden auf der Nordschleife stellen Teams, Fahrer und die Rennfahrzeuge jedes Jahr aufs Neue Prüfstand. Der ZAKSPEED-Nissan zeigte zuletzt eine aufstrebende Performance, auch wenn kleine technische Probleme ein besseres Abschneiden in den VLN-Läufen verhinderten. Doch die starke Fahrerkombination von „Altmeister“ Tom Coronel, den beiden deutschen GT Academy Siegern Florian Strauß sowie Marc Gasser, und Henrik Still werden bei dem traditionsreichen Rennen ihr Bestes geben.

Ernst wird es für die Mannschaft von Peter Zakowski bereits am Donnerstag, 26. Mai 2016, mit dem Freien Training um 15:45 Uhr. Das erste Qualifying folgt am gleichen Abend, mit dem zweiten Teil am Freitag um 09:30 Uhr. Dann entscheidet sich die Teilnahme am Top-30 Qualifying.

„Wir haben leider bei zwei VLN Veranstaltungen um gerade mal einen Platz die automatische Qualifizierung für das Top-30 Zeittraining verpasst, was sehr schade ist, denn die Zeiten waren sehr knapp“, sagt Peter Zakowski, Teamchef Team ZAKSPEED. „Dennoch sind wir zuversichtlich und freuen uns ganz besonders auf das Rennen. 24 Stunden sind sehr lange, da kann alles passieren. Wir haben eine tolle Mannschaft mit hervorragende Unterstützung von Nissan Deutschland. Alles ist möglich.“

 

 

Foto: Stefan Baldauf, SB-Medien, Guido ten Brink

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Die Piloten über die Strecke

Respekt – das ist hauptsächlich das Gefühl, das die Piloten verspüren, wenn sie gefragt werden, was sie von der Strecke denken. Vor dem Rennen haben fünf Piloten genauer darüber gesprochen, wie sie die Nordschleife empfinden, schließlich sind Rennfahrer unter ihnen, die vertraut mit der Grünen Hölle sind, aber auch welche, die kaum Erfahrungen mit dem Track haben. Drei Runden entscheiden am Samstag über Sieg und Niederlage.

José Maria López, unterwegs für das Team Citroen WTCC, amtierender Weltmeister und Tabellenführer in der WTCC findet alles an der Strecke besonders. Allein die Länge sei einzigartig und der Verlauf anders als alles, was man sonst kennt. Im vergangenen Jahr fuhr er zum ersten Mal auf der Nordschleife und gewann das Rennen direkt, was geradezu unglaublich ist, da Erfahrung viel auf diesem Track zählt. Aber Fangio gewann schon in der Eifel – da müsse eine starke Verbindung zu Argentiniern bestehen, meint López.

Tiago Monteira fährt für das Castrol Honda World Touring Car Team und ist zweiter im Classement. Für ihn sei es die schwierigste Rennstrecke der Welt. Seinerzeit hatte er – trotz des innigen Wunsches – nie wirklich die Gelegenheit, hier ein Rennen zu fahren. Dieser Wunsch soll ihm nun erfüllt werden. Für ihn ist die Strecke eine der ganz großen Herausforderungen – ganz ähnlich wie Monaco. Mit viel Respekt begegnet auch Nicky Catsburg vom Team Lada Sport Rosneft der Grünen Hölle. Der siebte der Gesamtwertung sieht die Strecke als sehr vielfältig an, stellte aber auch fest, dass man auf der Nordschleife gar nicht richtig mit Vollgas fahren könne.

„Wenn man abfliegt landet man an einem Baum oder in der Mauer“

Für Tom Coronel ist der Kurs in der Eifel schlicht der beste der Welt. Der Fahrer im Team ROAL Motorsport ist mit seinem Chevrolet zurzeit Neunter und sieht den Nürburgring als Herausforderung an, da er sich ständig wandelt und man nie eine perfekte Runde fahren könne. Ständig würde es passieren, dass man nur knapp davon kommt, weshalb die Furcht immer im Hinterkopf mitfahre. Dennoch sei er stolz, die Strecke fahren zu dürfen. So geht es auch Thed Björk, dem Dreizehnten der Tabelle. Er fährt für das Team Polestar Cyan Racing und ist glücklich mit der WTCC auf der Nordschleife fahren zu können. Für ihn ist die Nordschleife immer eine Erfahrung fürs Leben, da man hier ein hohes Tempo fahren könne, aber immer versuchen müsse, das Auto nicht zu überfahren. Gerade, da er die Strecke in- und auswendig kennt, weiß er, dass sie einen in Fehler hineintreiben kann.

 

Live-Blog: Auftakt für die längste Nacht des Jahres 2016

Willkommen zum Live-Blog für das Quali-Rennen zum 24-Stunden-Rennen 2016

Niemand würde auf die Idee kommen und ohne Training auf eine Marathon-Strecke gehen. Training gehört zum Motorsport, wie die Siegerehrung, wie Gewinner und Verlierer, wie der Geruch von Benzin und Bremsbelägen. Doch bevor es in den Kampf um das Siegerpodest geht, muss eben dieses Training gefahren werden. Am Nürburgring findet an diesem Sonntag zum dritten Mal der Prolog zum 24h-Rennen statt. Knapp einen Monat, bevor es zwei Mal rund um die Uhr durch die „Grüne Hölle“ geht, können die Teams das Qualifikationsrennen zum einen als Generalprobe nutzen, zum anderen werden die ersten 30 Startplätze des Top 3 Qualifying vergeben. Das sechsstündige Rennen wird um 12 Uhr gestartet, mein-auto-blog begleitet das Rennen mit einem Live-Blog.

Die wichtigsten Informationen gibt es in diesem Artikel.  (ständig neue Updates!)

Mercedes-AMG GT Team HTP gewinnt das Prolog-Rennen zum 24h-Rennen 2016

Mit einem „splash & dash“ des Haribo AMG GT 15 Minuten vor Rennende ging die Führung wieder zurück an den HTP Mercedes-AMG GT mit der Startnummer 30. Die Zeitstrafe für ein Vergehen in einer Code-60 Zone des Porsche mit der Startnummer #912 betrug 335 Sekunden. Damit war das Podest für einen der beiden vom Porsche Team Manthey eingesetzten Zuffenhausener erledigt. Die Startnummer #911 kam auf P4 in das Ziel. Das Siegespodest teilen sich zwei Mercedes-AMG GT und ein BMW M6 GT3 vom Team ROWE (#23).

Ein spannender Auftakt für das 24h-Rennen Ende Mai. Wir freuen uns auf mehr heißen Motorsport!

…vollständiger Rennbericht folgt…lest jetzt noch einmal den Live-Blog nach–>  

Update: 17:30

Hauptsache Nico geht es gut!

Ein bitterböser Abflug in der Hohenrain-Schikane. Ein Überschlag, ein massiver Einschlag. Der Black Falcon Mercedes-AMG GT mit der Startnummer #9 schützt seinen Fahrer Nico Bastian, aber das Auto an sich dürfte ein Fall zum „Abschreiben“ sein. Ohne bislang wissen zu können, was genau passiert ist. Man sieht am Crash und den Folgen, wie sicher die modernen GT3-Renner sind!

Update: 17:20

Strafe muss sein

Hiobs-Botschaft für die Startnummer #912. Eine Strafzeit für den Porsche 911 GT3 R für einen Fehler bei einer CODE 60 Phase. Damit ist der Kampf um das Podium für den zu diesem Zeitpunkt bestplatzierten beendet.

N24h - Prolog 67 Rennen 2016 _02

Update: 17:15

Zack gemacht

Das läuft auf ein Top-Ergebnis für den Zakspeed Nissan GT-R heraus. Kaum zu glauben, aber die Startnummer 24 ist mehr als komfortabel in den Top 10. 45 Minuten vor Ende des Rennens hat der Nissan GT-R erst drei Boxenstopps gemacht und liegt auf P5.  Mit einer Bestzeit von 8:22.045 ist der Godzilla in Händen des Zakspeed-Teams auch richtig flott unterwegs. Das Cockpit des GT-R teilen sich Strauss, Gassner und Still.

Top 5, oder nicht?

ADAC Zurich 24h Qualifikationsrennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.04.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Update: 16:57

Noch eine Rennstunde auf der Uhr. Sowohl der HTP als auch der HARIBO-AMG GT haben jeweils vier Boxenstopps hinter sich. Aktuell fehlt dem HARIBO Mercedes-AMG GT eine Zeit von 2:27 Minuten auf die Spitze. 7 Sekunden hinter den beiden AMG GT3, die zwei Porsche. Die #911 und die #912. Das Rennen wird zum Ende noch einmal richtig spannend. Wer muss noch einmal zum „splash & dash“ rein? Wer kann noch nachlegen? Wer hat das größere Messer zwischen den Zähnen?

GtB N24h - Prolog 128 Rennen 2016

Update: 16:30

Wenn der Goldbär zweimal klopft

Noch 90 Minuten bis zum Rennende und wieder ist es der Mercedes-AMG GT mit der Startnummer #8, der die Spitze übernommen hat. Der Haribo-Mercedes-AMG GT mit Alzen, Arnold, Götz, Seyffarth am Steuer. Allerdings fällt eine zunehmend beherzte Fahrweise auf. Ein Rempler mit dem Walkenhorst BMW M6, ein Zwischenfall mit dem Nissan GT-R – das Team HARIBO hat das Messer zwischen den Zähnen. Das sieht man auch auf der Uhr: Eine 8:20.242!!

ADAC Zurich 24h Qualifikationsrennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.04.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Update: 16:18

Noch eine Stunde und 45 Minuten bis zum Renn-Ende. Das Rennen beruhigt sich. Wie das Wetter. Keine weiteren Hagelschauer? Im Augenblick sieht es so aus, als würden wir das Rennen bei trockenen Bedingungen zu Ende fahren. Ab und an blinzelt die Sonne durch die Wolken. Es wird friedlicher. Auch auf der Rennstrecke.

Nach 28 Runden sind derzeit 12 von noch 69 verbliebenen Fahrzeuge in der gleichen Runde. An der Spitze kämpfen die Mercedes-AMG GT3 mit dem Porsche von Bergmeister und Cairoli.

N24h - Prolog 57 Rennen 2016 _02

Update: 16:00

Der Renngott der Tüchtigen

Für die „Frikadelli-Truppe“ waren die ersten zwei Drittel des Prolog-Rennens nicht besonders erfreulich. Technische Probleme am neuen Porsche 911 GT3 R sorgen für eine lange Pause in der Garage. Mit einer Runde Rückstand konnte man das Rennen weiter in Angriff nehmen.

4 Stunden nach Rennstart hatte man sich wieder in die Top 20 gefahren. Allerdings lagen die Zeiten mit einer 8:26 noch nicht auf dem Niveau der Top-Brenner. Allerdings scheint der neue Porsche hier einfach noch ein wenig Abstimmungsarbeit zu benötigen. Fleißig und engagiert, wie man die Truppe um Abbelen und Schmitz kennt, spulte man, trotz des Rückstandes, ehrgeizig die Runden ab. Motorsport ist es vor allem dann: Wenn man nie aufgibt. Wir mögen den Sportsgeist der rasenden Frikadelle.

Update: 15:50

Die „powered by Dunlop“ Race-Galerie

Dunlop ist nicht nur einer der wichtigen Reifen-Lieferanten für das schwarze Gold der Rennfahrzeuge, Dunlop ist auch Partner des mein-auto-blog für das 24h-Rennen am Nürburgring. Diese wundervolle Galerie mit absoluten Highlights präsentierten wir in Zusammenarbeit mit Dunlop.

 

Update: 15:25

Die besten Rundenzeiten zur Halbzeit

  • Porsche 911 GT3R – 8:25.144
  • Audi R8 GT3 – 8:22.957
  • Glickenhaus SCG 003 – 8:21.777
  • BMW M6 GT3  – 8:18.873
  • Mercedes-AMG GT3 – 8:18.608

Update: 15:15

Galerie der Außenseiter 

Natürlich teilt man sich an der Spitze oftmals das „Werkzeug“ , das die großen Automobil-Hersteller anbieten. Die passende Fahrzeug-Klasse derzeit? Natürlich die GT3. Audi, BMW, Mercedes und Porsche dominieren mit ihren Werksfahrzeugen das Gesicht. Man sieht es auch in diesem Rennen wieder. Wobei der schärfste Brenner für die Rennstrecke derzeit den Stern im Grill tragen dürfte. Die neuen BMW M6 GT3 haben angeblich noch ein wenig Arbeit vor sich, bei Audi hat man sich ein wenig zurückgenommen und Porsches 911 GT3R scheint langsam an der eigenen Systemgrenze angekommen zu sein.

Umso erfreulicher ist es, wenn es Autos gibt, die einfach anders sind. Autos, die das Feld auflockern. 

Der Nissan GT-R NISMO ist eine Wuchtbrumme nach GT3-Reglement. Und das, obwohl das Fahrzeug mittlerweile einige Rennserien gesehen hat und auch auf der Nordschleife bereits unterwegs war. Der japanische GT3 ist schon alleine aufgrund seiner wuchtigen Erscheinung eine Abwechslung. Ganz frisch und ganz kurzfristig das Feld bereichert, hat das Team Zakspeed. Auch dort wird man nun den GT-R für das 24h-Rennen einsetzen.

Zum abwechslungsreichen Bild des 24h-Rennens gesellen sich zudem die Lexus RC, die es auch als GT3 auf der Rennstrecke gibt und ein ganz spezielles Auto: Die Glickenhaus SCG fahren in diesem Rennen zu dritt um die Rennstrecke.

Das merkwürdigste Auto kommt jedoch ganz eindeutig von TOYOTA. Ein CH-R (SP2-T), ein kompaktes SUV wird vom Team Gazoo Racing auf die Rennstrecke geschickt.  Eine ebenso erfreuliche Abwechslung ist der Ford Mustang vom MSC Adenau.

Die „Außenseiter“ der Rennstrecke werden wir noch vor dem Highlight des Jahres in einem eigenem Artikel näher beleuchten.

Update: 14:45

Die Sonne zeigt sich

Hagel, Graupel, Regen und natürlich auch Sonnenschein. Die erste Halbzeit des 6-Stunden-Rennens war bereits geprägt von einem wechselhaften Wetter und harten Fights auf der Strecke. Die Führung wechselte 9 Mal bis zur Halbzeit. Klar war bis dahin: Die BMW M6 GT3 sind absolut bei der Musik, die stärkste Performance liefern jedoch die Mercedes-AMG GT. Egal, ob es um die fulminante Aufholjagd des HARIBO-AMG geht oder die starke Performance der Black Falcon GT3.

Wenngleich sich Bernd Schneider mit den Worten zitieren lässt: „Das Auto ist schon sehr gut, aber noch nicht perfekt.“ – Gut, dafür tritt man ja auch in einem solchen Prolog-Rennen an.

Zur Renn-Halbzeit hatte sich das Feld bereits ordentlich dezimiert. Unter anderem streckten die TwinBusch-Brüder die Beine im Campingstuhl aus. Eine falsche Reifenwahl warf den auffällig lackierten R8 zurück. Die Brüder entschieden sich daraufhin, dem neuen Audi R8 GT3 die geplanten Tageskilometer zu schenken und zogen sich in die Garage zurück.

Und auch die Bestzeit fiel erneut in diesem Rennen. Dieses Mal eine 8:18.608 vom HTP Mercedes-AMG GT mit der Startnummer #30

Update: 14:30

Eine merkwürdige Situation auf der Döttinger-Höhe hat dem Haribo-Mercedes AMG GT zwischenzeitlich die Top-Platzierung versaut. Aus der Onboard-Kamera sah es aus, als wäre der Fahrer Seyffarth irritiert hinter dem WRT-R8 geblieben, weil es zuvor Doppel-Gelb Flaggensignale gab, aber anscheinend keine Flaggensignale für die Aufhebung der Caution-Zone. Der folgende Black Falcon AMG GT #4 nutze die Situation aus. Auf den Onboard-Aufnahmen sieht man sehr deutlich einen wild gestikulierenden Fahrer. Wir werden versuchen, die Situation später aufzulösen.

Update: 14:00

Nach 2 Stunden übergibt Abbelen die „rasende Frikadelle“ an Sabine Schmitz. Der Porsche 911 GT3R steht zu diesem Zeitpunkt nur auf Platz 33 im Gesamt-Klassement. Es gab einige Probleme am Fahrzeug und eine daraus resultierende, lange Standzeit in der Boxengasse.

ADAC Zurich 24h Qualifikationsrennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.04.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Update: 13:50

Für das Team Walkenhorst waren die ersten 2 Stunden auch ein Wechselbad der Gefühle. Während der BMW M6 (powered by DUNLOP) mit der Startnummer #100 flott in Richtung Spitzengruppe unterwegs war, hatten sich nach etwas mehr als 90 Minuten gleich 2 Walkenhorst BMW aus dem Rennen verabschiedet. Die #101 im Bereich Bergwerk mit einem Unfall, der BMW M235i mit der #319 blieb qualmend im Bereich Breitscheid-Brücke liegen. Das ist Motorsport. Nicht immer lustig. Aber immer spannend.

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Die BMW M235i gehören unter den CUP-Fahrzeugen zu den besonders flotten Nordschleifen-Werkzeugen.

Update: 13:22

Nach 90 Minuten war klar: Die BMW M6 GT3 sind nicht ganz so langsam, wie man bislang das Gefühl hatte. Vom Underdog zur schnellsten Rundenzeit. Mal wieder spielt man bei BMW auf der Klaviatur der Politik. Waren die M6 zu Beginn des Wochenendes noch eher „überschaubar“ schnell, hatte man wohl das Gaspedal für das Rennen freigeschaltet. Mit einer 8:18.873 gehörte der ROWE #23 BMW M6 GT3 plötzlich zu den absolut schnellsten im Rennen!

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Update: 13:09

Auch dem Vorjahres-Sieger mit den vier Ringen spielten die wilden Streckenbedingungen einen Streich. Pierre Kaffer sprach von „wahnsinnig schwierigen Bedingungen“ und einer sich ständig verändernden Rennstrecke. In Folge dessen hatte er auf der Döttinger-Höhe einen Abflug und beschädigte sein Fahrzeug hinten links.

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Update: 13:00

Der Mann der ersten 60 Minuten? Ganz klar Uwe Alzen. Kein Mann ging fokussierter und konzentrierter in die Attacke. Der Helm muss recht groß sein, denn Uwe Alzen fuhr mit einem fetten Messer zwischen Zähnen zurück an der Spitze mit Platz 2 (unbereinigt um die Boxenstopps).

Spannend, im Wortsinne, der Auftritt des Glickenhaus SCG P4/5. Dem einzigen Hybrid-Fahrzeug im Feld. Am Steuer unter anderem der britische Journalist Chris Harris.

N24h - Prolog 28 Rennen 2016

Update: 12:46

Nach rund einer Stunde hatte das 6-Stunden Prolog-Rennen schon mehr geboten als manch andere Motorsport-Serie über eine ganze Saison hinweg.

Der schnellste Mann im Feld? Ganz klar: Uwe Alzen. Mit einer 8:31 war er deutlich schneller als das restliche Feld zu dieser Zeit. Gut 15 Sekunden hatte er binnen 45 Minuten auf die Spitze gut gemacht. Weniger gut lief es derweil für die Porsche-Truppe. Sowohl die „rasende Frikadelle“ als auch der Wochenspiegel-Porsche hatten massive Probleme.

N24h - Prolog 16 Rennen 2016
Knitterfrei? Dieses Mal nicht. Dieser Ausrutsch fand jedoch noch im Qualifying statt. Das Foto stammt nicht aus dem 6-Stunden-Rennen.

Update: 12:30

Wetterkapriolen. Dann kam der Hagel

Regel und Hagel, aber nicht an der gesamten Strecke, sondern – wie konnte es anders sein – nur an einigen Stellen des Nürburgrings. Das Gros der Fahrer meistert dieses wechselhafte Wetter ohne Probleme. Derweil beißt Uwe Alzen in sein Lenkrad und kämpft die rund 30 Sekunden nieder, die ihn der Dreher gekostet hatte.

Auch für das Frikadell-Team lief nicht alles problemlos. Bereits 20 Minuten nach Rennstart musste sich der 911er des Teams in der Boxengasse einfinden.  Während dessen kehrte der Wochenspiegel-Porsche zurück auf die Rennstrecke. Der Dreher vor Rennstart lag an einem „hoch motivierten“ Startfahrer, dessen Bemühungen, die Reifen auf Temperatur zu bekommen, leider mit einer Kaltverformung bestraft wurden.

Der Regen zog im Lauf der dritten Runde über die gesamte Strecke. Zeit für Regenreifen? Fast alle Teams gingen auf Nummer sicher.

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Update: 12:05

„So haben wir uns dann nicht vorgestellt.“

Was für ein Auftakt. Der Wochenspiegel Porsche Team Manthey drehte sich noch auf der Döttinger-Höhe, vor dem Start des 6-Stunden Rennens raus. Und kaum weiter als bis zur Mercedes-Arena kam der HARIBO Mercedes-AMG GT mit Uwe Alzen am Steuer. Auch dort gab es einen Kontakt. Das Top-Feld musste Uwe daraufhin ziehen lassen.

Der nächste Ausfall war der #22 ROWE BMW M6 GT3, dieser Stand mit defekter Front in der Kurzanbindung. Er hatte die Berührung mit dem Haribo-Mercedes gehabt.

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Update: 12:00

Das Rennen startet wild!

Es ist kalt in der Eifel, wie immer. Dafür umso heißer, die Spitzengruppe für das Qualifikations-Rennen. Mit dem Fallen der Startflagge ging es für 69 startende Teams hinein in die 6-Stunden Hatz! Jetzt zählt es. Und noch bevor die Startflagge fiel, hatte sich der Wochenspiegel-Porsche auf der Döttinger-Höhe verabschiedet.  Und auch der HARIBO-Mercedes mit Uwe Alzen kam nicht unbeschadet über den Grand Prix Kurs.

..das wird spannend…

Die Startfahrer in den Top 10 sind:

  1. P1: #23 Maxime Martin
  2. P2: #8 Uwe Alzen
  3. P3: #1 Pierre Kaffer
  4. P4: #4 Maro Engel
  5. P5: #100 Christian Krognes
  6. P6: #29 Christian Hohenadel
  7. P7: #9 Yelmer Burmann
  8. P8: #30 Dominik Baumann
  9. P9: #912 Jörg Bergmeister
  10. P10: #35 Michael Krumm

N24h - Prolog 25 Rennen 2016

Update: 11:30

Startaufstellung für das Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen 2016

ADAC Zurich 24h Qualifikationsrennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.04.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Im zweiten Zeittraining purzelten beim 24h-Qualirennen die Zeiten: Nachdem am ersten Trainingstag noch Regen für schwierige Bedingungen auf der Nordschleife sorgte, trocknete die Strecke in der einstündigen Qualifying-Session am Sonntagmorgen zusehends ab. Entsprechend hatte auch die ursprüngliche Bestzeit von DTM-Rekordchampion Bernd Schneider keinen Bestand. Der gebürtige Saarländer hatte am Samstag mit 8:53.384 Min. die Bestzeit markiert, am Sonntag war Maxime Martin im ROWE-BMW M6 GT3 in 8:19.017 Min. über eine halbe Minute schneller auf der 25,378 km langen Strecke unterwegs. Martin und seine Teamkollegen Alexander Sims und Philipp Eng teilen sich die erste Startreihe mit dem zweitplatzierten Haribo-Mercedes-AMG GT3 von Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Jan Seyffarth. Das sechsstündige Rennen wird am Sonntag um 12:00 Uhr gestartet. Livestream, Rennticker und Ergebnisse gibt es unter www.24h-Rennen.de.

Die Eifel zeigte sich zu Beginn des zweiten Qualifyings von ihrer besten Seite – und am Ende von ihrer typischen: Auf der abtrocknenden Bahn lieferten sich die Teams einen spannenden Fight um die Pole Position, bei dem die Bestzeit ein ums andere Mal unterboten wurde. Erst nach dem Fallen der Zielflagge stand schließlich fest, dass der Belgier Maxime Martin seinen Ruf als pfeilschneller Nordschleifen-Spezialist einmal mehr bestätigen konnte. Er hatte den BMW M6 GT3 mit der Startnummer 23 das komplette zweite Qualifying hindurch bewegt und freute sich über die Bestzeit: „Die Runde war gut. Nur hier und da gab es noch ein paar nasse Stellen. Von der Pole zu starten ist immer gut. Wir werden sehen, was es für das Rennen bringt. Aber wir sind hier in der Grünen Hölle und da kann viel passieren.“ Und genau so war es: Pünktlich zum Schluss des zweiten Qualifyings setzte Hagel ein.

ADAC Zurich 24h Qualifikationsrennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.04.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Auch der Zweitschnellste des Qualifyings war ein ausgewiesener Nordschleifen-Spezialist: Uwe Alzen stellte den Mercedes-AMG GT3 des Haribo Racing Teams AMG in 8:20.387 Min. auf Startplatz zwei. „Ich bin damit sehr zufrieden“, sagte der Betzdorfer anschließend. „Ich musste in meiner schnellen Runde noch einen Markenkollegen überholen. Das hat mich ein bisschen Zeit gekostet. Die Bedingungen sind zum Ende hin immer besser geworden. Ich wollte noch eine Runde fahren, bin dann aber abgewinkt worden. Da hat leider das Timing nicht ganz gepasst. Aber Startreihe eins geht in Ordnung.“ Dritte des Qualifyings wurden die Besten aus Q1: Bernd Schneider, Maro Engel, Adam Christodoulou und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 des AMG – Teams Black Falcon. Sie teilen sich die Startreihe mit dem Audi R8 LMS der Titelverteidiger: Nico Müller, Pierre Kaffer und Mike Rockenfeller nehmen für das Audi Sport Team WRT das Rennen von der vierten Startposition auf.

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Update: 11:00

Stimmen von der Pressekonferenz

Das 24h-Qualirennen setzt den Startschuss für die heiße Phase der Vorbereitungsphase auf das ADAC Zurich 24h-Rennen. Wenn an diesem Wochenende viele der Topteams zum zweiten Mal nach dem VLN-Auftakt die Klingen kreuzen, dann könnten sich langsam die wahren Kräfteverhältnisse auf dem Langstreckenklassiker zeigen. Oder auch nicht? Bei der Pressekonferenz warfen prominente Piloten einen Blick auf die sportliche Situation und berichteten vom Stand der Vorbereitungen.

Nico Müller (#1 – Audi Sport Team WRT, Audi R8 LMS)

„Es ist natürlich schön, hier mit der Nummer 1 auf dem Auto fahren zu dürfen. Klares Ziel ist es, unseren Erfolg des Vorjahres zu wiederholen. Doch ich glaube, die Konkurrenz hat über den Winter nicht geschlafen, denn es sind viele neue Autos am Start. Das Feld scheint mir sehr ausgeglichen, und ich freue mich auf einen harten Kampf. Es ist sicher kein Nachteil, dass sich andere Teams etwas mehr Entwicklungszeit gegönnt haben. Wir arbeiten an jedem kleinen Teil, um noch etwas besser zu werden als im Vorjahr. Der Einstand unseres neuen Autos mit dem Sieg beim 24h-Rennen war im vergangenen Jahr sicherlich einzigartig. Für mich ist das 24h-Qualirennen der erste Einsatz 2016 auf der Nordschleife. Wir wollen an diesem Wochenende Details verbessern – sei es in Sachen Set-up, oder was die Abläufe betrifft. Wir konzentrieren uns auf unser Ding und achten weniger auf die Konkurrenz. Ich freue mich sehr auf das morgige Quali-Rennen und erst recht auf das 24h-Rennen.Um in Stimmung zu kommen und mich auf die Nordschleife einzuschließen, habe ich auch einige Zeit an der Play-Station verbracht.“

Jens Klingmann (#22 – Rowe Racing, BMW M6 GT3)

„Unser Auto ist das neueste GT3-Modell, deshalb ist unsere Herangehensweise vielleicht etwas anders, als bei den anderen Herstellern. Wir haben im vergangenen Jahr nur einen Test gefahren, deshalb tut jeder an diesem Wochenende gefahrene Kilometer dem Auto und den Fahren gut. Der M6 ist anders als Z4. Jeder Fahrer muss sich deshalb zunächst auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Deshalb sehen wir dieses Wochenende nicht als Generalprobe, sondern als großen Fest. Wir müssen heute und morgen in kurzer Zeit sehr viel abzustimmen. Erst werden die groben Sachen aussortiert, dann gehen wir an die Feinabstimmung. Insofern lastet schon ein gewisser Zeitdruck auf unseren Schultern. Der Z4 war kleiner, der M6 ist größer. Speziell im dichten Verkehr auf der Nordschleife macht sich das bemerkbar. Trotzdem ist das Fahrgefühl gar nicht so viel anders. Das Auto hat eine sehr gute Aerodynamik, und ich war überrascht, wie gut es jetzt schon geht. Da alles neu ist und teilweise noch erprobt werden muss, sind wir jetzt noch nicht da, wo wir am Ende sein wollen. Jeder BMW-Fahrer will natürlich das 24h-Rennen mitfahren und natürlich auch gewinnen. Das heißt, unser GT-Fahrerkader wird mit Nordschleifen-erfahrenen DTM-Fahrern weiter verstärkt.“

Thomas Jäger (#30 – HTP Motorsport, Mercedes-AMG GT3)

„Wir haben aufgrund der neuen Wettbewerbslage im vergangen Jahr gesehen, dass wir mit einem reinen Kundensport-Engagement zwar hier erfolgreich sein können, aber vielleicht für die Zukunft nicht 100prozentig aufgestellt sind. Deshalb haben wir uns entschieden, die sogenannten AMG-Performance-Teams in Leben zu rufen. Das sind Teams mit besonderen Qualitäten, die sehr eng mit AMG und HWA zusammenarbeiten. Im Kundensport wollen wir viel Wissen mit diesen Teams teilen um letztlich den Erfolg für Mercedes zu garantieren. Deshalb haben wir zum Beispiel auch Mechaniker und Dateningenieure für diese Teams abgestellt. Wir möchten einfach die Ressourcen, die wir bei AMG und HWA haben, optimal nutzen. Natürlich braucht das eine gewisse Anlaufzeit, bis sich alles eingespielt hat. Doch ich hoffe, dass sich das bewährt. Es ist schwer einzuschätzen, wo unser neues Auto in der Entwicklung gerade steht, da die neue Regel mit der Mindestfahrhöhe von 65 Millimeter alle Teams vor neue Aufgaben stellt. Wir sind auf einem guten Weg, das hat man schon beim ersten Rennen der VLN gesehen. Aber wir müssen noch Feintuning betreiben und können noch nicht beurteilen, wie konkurrenzfähig wir sind. 2016 sehen wir hier wahrscheinlich die größte Leistungs¬dichte der vergangenen Jahre. Die Teams und die Hersteller haben sich in den letzten Jahren extrem professionalisiert. Es wird ein sehr intensives und hartes Rennen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien / Stefan Baldauf / Guido ten Brink


 

 

Das 24h-Quali-Rennen lockt an den Nürburgring

  • Spannende Vorzeichen für das 24h-Qualifikationsrennen am 16. und 17. April
  • Audi nach Doppelsieg beim VLN-Auftakt in der Favoritenrolle
  • Tickets ab 15 Euro – Zugang zu Fahrerlager und Startaufstellung inklusive

In der Vorbereitung auf das ADAC Zurich 24h-Rennen am Fronleichnamswochenende Ende Mai hat für die Teams die heiße Phase der Vorbereitung begonnen: Beim Auftakt zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring trafen die Konkurrenten zum ersten Mal aufeinander, nur zwei Wochen später steht nun der nächste Test unter Praxisbedingungen auf dem Programm.

Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen (16. – 17. April 2016) bietet Teams und Fahrern über neun Stunden Fahrzeit auf der legendären Nordschleife – darunter das sechsstündige Rennen. In blendender Form zeigte sich zu Saisonbeginn Audi. Ein Doppelsieg für die R8 LMS von Phoenix war eine klare Ansage an die Konkurrenz: Die 24h-Siegermarke des Vorjahres ist auch in diesem Jahr das Maß, mit dem gemessen wird. Doch auch der brandneue Mercedes-AMG GT3 ist ein Siegkandidat: Black Falcon holte beim VLN-Auftakt den dritten Podestplatz.

Starke Mannschaften mit BMW, Bentley und Porsche aber auch bildschöne Exoten wie die Prototypen der Scuderia Glickenhaus sorgen zusätzlich für reichlich Spannung.

Tickets für das 24h-Qualifikationsrennen können im Vorverkauf unter www.nuerburgring.de erworben werden, unter 0800 2083200 ist die Info- und Ticket-Hotline zu erreichen (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).

Informationen zum 24h-Qualifikationsrennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

 

 

Titelbild: Stefan Baldauf, Guido ten Brink / SB-Medien

24h-Rennen 2016 – Vom 26. Mai bis 29. Mai 2016

24h-Rennen 2016 am Fronleichnamswochenende mit Tourenwagen-WM

Die 44. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird vom 26. bis 29. Mai 2016 auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen. Das Motorsport-Highlight in der Grünen Hölle findet damit am Fronleichnamswochenende statt. Im kommenden Jahr erneut mit von der Partie: die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC).

„Auch wenn der FIA-Kalender heute noch nicht fest ist, sind wir nach der sehr erfolgreichen Premiere in diesem Jahr mehr als zuversichtlich, dass die besten Tourenwagen-Piloten der Welt auch im kommenden Jahr wieder auf der Nürburgring-Nordschleife am Start sein werden“, erklärte Rennleiter Walter Hornung und zog ein positives Fazit:

„Das 24h-Rennen hat an diesem Wochenende wieder eindrucksvoll bewiesen, warum die Freunde der Nordschleife es das ‚Rennen des Jahres’ nennen: Es war toller, packender Sport und ein Fest für die ganze Familie. Das ist die Mischung, die für Fahrer und Fans gleichermaßen faszinierend ist.

 

Kommentar von mein-auto-blog:

Natürlich hat der Rennleiter recht, es war wieder ein Motorsport-Fest. Wir wollen an dieser Stelle aber auch auf die Probleme hinweisen, auf die offenen Punkte und die vielen Fragen die bis dahin geklärt werden müssen! Und wer jetzt nicht weiß, worum es geht – der sollte sich mit Mike Frison mal unterhalten! 

 

 

Foto: Stefan Baldauf, SB-Medien

N24h – BMW kämpft auf dem Nürburgring um die Führung

Der Kampf um den Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) spitzt sich sechs Stunden vor Schluss zu. Maxime Martin (BE), Lucas Luhr (DE), Richard Westbrook (GB) und Markus Palttala (FI) sind mit ihrem #25 BMW Z4 GT3 Teil eines packendes Duells um die Spitzenposition. In der 70. Runde übernahmen die Piloten vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS erstmals Platz eins. Seitdem kam es aufgrund einer unterschiedlichen Boxenstopp-Rhythmik zu mehreren Führungswechseln mit dem Audi #28. Derzeit belegt das BMW Quartett Platz zwei.

Auch das zweite Auto vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS mit der Nummer 26 und den Fahrern Dirk Adorf (DE), Augusto Farfus (BR), Nick Catsburg (NL) und Jörg Müller (DE) liegt beim Langstreckenklassiker auf dem vierten Rang aussichtsreich im Rennen.

Als dritter BMW Z4 GT3 in den Top-10 ist die Startnummer 17 von Walkenhorst Motorsport unterwegs. Felipe Laser (DE), Michela Cerruti (IT), John Edwards (US) und Daniel Keilwitz (DE) fahren aktuell auf der siebten Position. Die beiden Autos vom BMW Sports Trophy Team Schubert waren nach zwei Unfällen zu Beginn des Rennens und in der Nacht vorzeitig ausgeschieden.

Michele Di Martino (DE), Moritz Oberheim (DE), Kevin Warum (DE) und Torsten Kratz (DE) vom Team Securtal Sorg Rennsport führen mit dem #301 BMW M235i Racing die BMW M235i Racing Cup Klasse an und liegen im Gesamtklassement bereits auf Rang 25. Das Medienfahrzeug mit Bernd Ostmann (DE), Christian Gebhardt (DE), BMW Motorsport Junior Victor Bouveng (SE) und Harald Grohs (DE) geht an der Spitze der SP 8T Klasse in den letzten Abschnitt des Rennens.

Reaktionen und Platzierungen – Nach 18 Stunden.

Maxime Martin (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 25, Platz 2):
„Meine letzten beiden Stints am Morgen waren sehr schwierig, weil wir viele gelbe Flaggen hatten. Die Situation war an bestimmten Stellen nicht immer eindeutig. Ich musste sehr aufpassen, um keine Strafe zu riskieren, bin aber gut durchgekommen. Wir haben einen engen Kampf um die Spitzenplätze. Noch ist nicht abzusehen, wie es ausgehen wird. Wir geben auf jeden Fall weiter unser Bestes.“

Jörg Müller (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 26, Platz 4):
„Leider haben wir in der Nacht aufgrund eines Problems beim Boxenstopp Zeit verloren und sind daher nicht ganz vorne mit dabei. Aber der Speed des Autos ist gut, und wir werden auf jeden Fall bis zur letzten Minute alles geben. Man weiß ja nie, ob die vor uns platzierten Teams nicht auch noch Probleme bekommen.“

Daniel Keilwitz (Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop, Startnummer 17, Platz 7):
„Ich hatte in meinem Stint zunächst viele Gelbphasen, konnte aber in den letzten beiden Runden noch einmal Gas geben und zu dem Mercedes vor mir aufschließen. Ich bin beeindruckt, wie problemlos der BMW Z4 GT3 läuft. Für mich ist es ja das erste Rennen in diesem Fahrzeug, und ich musste mich erst einmal daran gewöhnen – vor allem an die hohen Kurvengeschwindigkeiten. Aber mittlerweile komme ich sehr gut damit zurecht.“

Harald Grohs (BMW Motorsport, Startnummer 235, Platz 1 SP 8T):
„Das Auto läuft nach wie vor wirklich perfekt und hat keinen Kratzer. Obwohl ich in der Nacht sehr viel Zeit im Fahrzeug verbracht habe, habe ich keinerlei körperliche Probleme. Wir arbeiten als Team hervorragend zusammen und bringen allesamt eine sehr gute Leistung. Aufgrund der vielen Unfälle muss man auf der Strecke trotzdem höllisch aufpassen. Unser Ziel war, ohne Zwischenfälle und Strafen durch das Rennen zu kommen – und wir sind auf einem guten Weg.“

BMW Sports Trophy Team Schubert
#19 BMW Z4 GT3, Dirk Werner (DE), Marco Wittmann (DE), Dirk Müller (DE), Alexander Sims (GB) – Ausfall

#20 BMW Z4 GT3, Claudia Hürtgen (DE), Dominik Baumann (AT), Jens Klingmann (DE), Martin Tomczyk (DE) – Ausfall

BMW Sports Trophy Team Marc VDS
#25 BMW Z4 GT3, Maxime Martin (BE), Lucas Luhr (DE), Richard Westbrook (GB), Markus Palttala (FI) – 2. Platz

#26 BMW Z4 GT3, Dirk Adorf (DE), Augusto Farfus (BR), Nick Catsburg (NL), Jörg Müller (DE) – 4. Platz

Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
#17 BMW Z4 GT3, Felipe Laser (DE), Michela Cerruti (IT), John Edwards (US), Daniel Keilwitz (DE) – 7. Platz

#18 BMW Z4 GT3, Henry Walkenhorst (DE), Ralf Oeverhaus (DE), Christian Bollrath (DE), Stefan Aust (DE) – 18. Platz

BMW M235i Racing Medienfahrzeug
#235 BMW M235i Racing, Bernd Ostmann (DE), Christian Gebhardt (DE), Victor Bouveng (SE), Harald Grohs (DE) – 1. Platz (SP 8T)

N24h – Einzigartige Fotos aus der Einführungsrunde

Das sind Fotos die es kein zweites Mal gibt. mein-auto-blog hatte die exclusive Chance, den Start des 43. ADAC Zurich 24h-Rennens aus der Perspektive des Führungsfahrzeuges zu erleben – nur für Euch, die Besten Leser der Welt, die Besten Fotos der Welt:

EXCLUSIV – Der Start des 24h-Rennens 2014 – die Einführungsrunde, aus der Sicht des Führungsfahrzeuges:

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N24h – Interview mit Bernd Schneider

Wenn Motorsport-Fans von Legenden des Tourenwagen-Sports sprechen, dann ist nicht selten die Rede vom 5-fachen DTM-Sieger Bernd Schneider. Wir haben mit Mr. DTM im Vorfeld zum 24h-Rennen 2015 gesprochen.

Das Gespräch findet in der AMG-Lounge statt, hoch über den Boxen am Nürburgring, mit einem grandiosen Blick auf die Rennstrecke. Im Hintergrund die Mercedes-Arena. Pünktlich zum Interview-Termin suchen die Augen von Bernd Schneider die Monitore in der Lounge, unter uns, auf der Traditions-Rennstrecke des Nürburgrings haben die WTCC-Piloten gerade ihre Einführungsrunde zum ersten WTCC-Lauf auf der Nordschleife gestartet. Bernd ist ein Racer, Bernd bleibt ein Racer und so verschieben wir die ersten Fragen.

Auch wenn Bernd selbst einen der faszinierendsten Rennwagen auf dieser Strecke über die 24h-Distanz pilotieren wird, er sitzt am Steuer des Black Falcon SLS mit der Startnummer 2, kann er den Blick über den Motorsportlichen-Tellerrand nicht widerstehen.

bernd schneider im gespräch

Im Gespräch mit Bernd Schneider

mab: Bernd, die üblichen Fragen gleich zu Beginn: Wie ist es, auf der Nordschleife unterwegs zu sein, was ist hier anders als auf den „normalen“ Rennstrecken?

Bernd:  Vor der Nordschleife musst Du immer ganz großen Respekt haben. Aber rein mental ist die Vorbereitung vor jedem Rennen ähnlich.

 

mab: Bernd, Sie betreiben seit 35 Jahren Motorsport. Können Sie sich vorstellen, den Helm bald an den Nagel zu hängen? Wie ist das mit der „Furcht“ vor dieser Rennstrecke?

Bernd: Respekt muss man vor dieser Rennstrecke immer haben, aber ganz generell muss man sich natürlich irgendwann die Frage stellen, ob man nicht schlicht zu alt wird für den Motorsport und ob man genug Spaß daran hat.

 

mab: Mit Ihrem SLS stehen Sie für das Rennen nun auf Platz 2 im Grid. Das Top 30-Qualifying wurde von ihrem Teamkollegen Adam Christodoulou gefahren, mit einer 8:18,341 hat er ein Ausrufezeichen in den Asphalt gebrannt. Vergleichen Sie sich noch mit Ihren jüngeren Team-Kollegen, so als 5-facher DTM-Meister muss man sich doch eigentlich mehr mit anderen vergleichen, oder? Oder denkt man sich, vor 10 Jahren hätte ich das auch gemacht?

Bernd: Das würde ich heute noch immer tun. Und natürlich vergleiche ich mich mit den Kollegen. Man schaut immer auch auf den Zeitenmonitor und vergleicht die Sektorenzeiten mit den anderen!

Aber Adam war schon richtig schnell, das war eine sehr gute Runde! Und ich muss auch sagen, ich lerne immer gerne von den jüngeren Kollegen. Da muss man einfach auch offen sein.

 

mab: Und was lernen Sie von den jungen Kollegen?

Bernd: Man kann von jedem etwas lernen. Zum Beispiel eine neue Linie auf der Rennstrecke – am Ende heißt es aber immer: Helm auf, Gedanken beiseite und Rennen fahren.

 

mab: Es treten an diesem Wochenende 32 Piloten auf acht SLS GT3 an, wie fühlt man sich da? Vergleicht man sich da ständig mit den Kollegen?

Bernd: Nein, eigentlich kann man sich nur mit den Kollegen auf dem eigenen Auto vergleichen. Bei anderen Teams fährt man andere Reifen, andere Abstimmung, andere Strategien …

 

mab: Andere Reifen sind ein gutes Stichwort. Der AMG SLS GT3 des Team Car Collection (Startnummer 31) hat gestern, vor dem zweiten Qualifying, die Reifenmarke gewechselt. Von Michelin ist man dort auf Dunlop umgestiegen. Wie geht man als Rennfahrer mit so einem Wechsel um? Muss man sich umgewöhnen? Bringt das Probleme mit sich?

Bernd: Das wusste ich noch nicht, aber eigentlich ist es egal, was auf dem Rad draufsteht: Wenn der Reifen gut ist, dann fühlt man sich als Fahrer wohl. Und darauf kommt es an. Man muss Vertrauen in den Reifen aufbauen, dann klappt alles.

 

mab: Sich wohlfühlen, auch ein gutes Stichwort: Wie „wohl fühlen“ Sie sich denn mit Speedlimits auf einer Rennstrecke?

Bernd: Es ist kein Problem. Ich war überrascht, wie gut das funktioniert. Und jetzt nutzen wir einen Speedlimiter, vierter Gang, 200 km/h und das funktioniert sehr gut.

 

mab: Und die Strafen für Tempovergehen? Sind die nicht zu hart?

Bernd: Nein. Dann halten sich auch alle daran. Und klar war auch, nach dem Unfall musste etwas passieren!

 

mab: Wo sehe ich Sie am Sonntag um 16h wieder?

Bernd: Na, hoffentlich in der Box.

 

mab: Nicht auf dem Siegertreppchen? Sehen Sie sich jetzt nicht, nach P2 im Quali, als Favoriten?

Bernd: Ach Quatsch. Ich glaube so wichtig ist die Startaufstellung jetzt nicht. Wir haben hier ganz andere heiße Kandidaten. Bentley, Aston Martin, BMW und natürlich die Audi, die vermutlich im Quali noch nicht mit vollen Speed unterwegs waren.

 

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

copyright by robert kah
copyright by robert kah

N24h – Farfus sichert für MarcVDS die Pole

Top-30-Qualifying: Farfus erringt Poleposition für das BMW Sports Trophy Team Marc VDS – Vier BMW Z4 GT3 in den Top-6.
Die BMW Sports Trophy Teams Marc VDS und Schubert haben sich im Top-30-Qualifying hervorragende Ausgangspositionen für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) gesichert. Augusto Farfus (BR) fuhr im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 26 für das BMW Sports Trophy Team Marc VDS auf die Poleposition. Der BMW DTM-Pilot erreichte in der schnelleren seiner beiden Qualifikationsrunden auf der legendären Nordschleife eine Zeit von 8:17,394 Minuten. Es war die erste Poleposition für den BMW Z4 GT3 seit 2012 und die erste Qualifying-Bestzeit für das BMW Sports Trophy Team Marc VDS in der Eifel.
Jens Klingmann (DE) kam im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 für das BMW Sports Trophy Team Schubert auf den dritten Rang, direkt gefolgt von seinem Teamkollegen Dirk Müller (DE) im Fahrzeug mit der Nummer 19. Maxime Martin (BE) belegte im zweiten BMW Z4 GT3 vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS den sechsten Platz. Der fünfte BMW im Top-30-Qualifying vom Team Walkenhorst Motorsport kam mit Felipe Férnandez Laser (DE) am Steuer auf Position 26.
In der BMW M235i Racing Cup Klasse ging die Poleposition an den „Eifelblitz“: Michael Schrey (DE), Max Partl (DE), Uwe Ebertz (DE) und Jörg Weidinger (DE) starten im BMW M235i Racing mit der Nummer 303 vom ersten Platz ins Rennen. Die 43. Auflage des Langstreckenmarathons beginnt am Samstag um 16.00 Uhr.
Reaktionen auf das Top-30-Qualifying für die 24 Stunden vom Nürburgring.
Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Glückwunsch an Augusto Farfus und das BMW Sports Trophy Team Marc VDS. Augusto und die Nordschleife, das ist schon eine ganz besondere Beziehung. In der zweiten Runde noch einmal fünf Zehntelsekunden draufzulegen, verdient höchsten Respekt. Auch unsere anderen Qualifikations-Fahrer haben einen Top-Job abgeliefert. Mit vier Fahrzeugen in den ersten drei Startreihen zu stehen, das ist eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen. Aber unsere Konkurrenz ist äußerst stark, wie wir gestern und heute sehen konnten. Und auch wenn es schön ist, in der Startaufstellung weit vorne zu stehen – das Rennen wird nicht am Start entschieden sondern erst nach 24 Stunden.“
Augusto Farfus (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 26, Platz 1):
„Es ist toll, auf der Poleposition zu stehen und auf der Nordschleife zwei freie Runden ohne Verkehr absolviert zu haben. Ein großartiges Erlebnis. Allerdings ist bei einem 24-Stunden-Rennen der Startplatz nicht allzu entscheidend. Wir wissen, dass wir ein starkes Fahrzeug und ein ebenso starkes Team haben. Das können wir hoffentlich im Rennen umsetzen und dort genauso erfolgreich sein wie im Qualifying.“

 

Jens Klingmann (BMW Sports Trophy Team Schubert, Startnummer 20, Platz 3):
„Augusto hat heute bewiesen, dass er einer der schnellsten Fahrer auf der Nordschleife ist. Herzlichen Glückwunsch zur Poleposition. Auch ich bin sehr glücklich darüber, dass ich den Speed des Autos im Top-30-Qualifying in eine sehr gute Startposition verwandelt habe. Das ist eine sehr gute Ausgangslage für das Rennen, weil man sich in den ersten Kurven aus engen Duellen im Mittelfeld heraushalten kann. Trotzdem ist ein 24-Stunden-Rennen natürlich sehr lang – und wir haben noch nichts gewonnen.“
Dirk Müller (BMW Sports Trophy Team Schubert, Startnummer 19, Platz 4):
„Ich bin sehr zufrieden. Der vierte Startplatz ist ein fantastisches Ergebnis. Zwei völlig freie Runden auf der Nordschleife zu haben, das kommt sehr selten vor. Ich habe das Qualifying im BMW Z4 GT3 deshalb genossen. Vielen Dank ans Team, das mir ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt hat. Vier BMW in den Top-6: Das ist eine tolle Basis für das morgige Rennen.“
Maxime Martin (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 25, Platz 6):
„Leider habe ich in der zweiten schnellen Runde beim Überholen eines Porsches etwas Zeit verloren. Startplatz sechs ist dennoch absolut in Ordnung. Damit können wir zufrieden sein, schließlich fahren wir hier ein 24-Stunden-Rennen. Da kann viel passieren. Und eines ist klar: Die Pace bei unserem BMW Z4 GT3 ist da. Ich freue mich auf das Rennen. Alles kann passieren.“
BMW Sports Trophy Team Schubert
#19 BMW Z4 GT3, Dirk Werner (DE), Marco Wittmann (DE), Dirk Müller (DE), Alexander Sims (GB) – 4. Platz
#20 BMW Z4 GT3, Claudia Hürtgen (DE), Dominik Baumann (AT), Jens Klingmann (DE), Martin Tomczyk (DE) – 3. Platz
 
BMW Sports Trophy Team Marc VDS
#25 BMW Z4 GT3, Maxime Martin (BE), Lucas Luhr (DE), Richard Westbrook (GB), Markus Palttala (FI) – 6. Platz
#26 BMW Z4 GT3, Dirk Adorf (DE), Augusto Farfus (BR), Nick Catsburg (NL), Jörg Müller (DE) – 1. Platz
Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
#17 BMW Z4 GT3, Felipe Laser (DE), Michela Cerruti (IT), John Edwards (US), Daniel Keilwitz (DE) – 26. Platz
#18 BMW Z4 GT3, Henry Walkenhorst (DE), Ralf Oeverhaus (DE), Christian Bollrath (DE), Stefan Aust (DE) – 36. Platz
BMW M235i Racing Medienfahrzeug
#235 BMW M235i Racing, Bernd Ostmann (DE), Christian Gebhardt (DE), Victor Bouveng (SE), Harald Grohs (DE) – 2. Platz (SP 8T)
Alle Fotos: Robert Kah imagetrust / Stefan Baldauf SB-Medien

N24h – Die Fans – Foto-Galerie

Was wäre das „größte“ Autorennen der Welt, ohne die „größten“ Fans? Hier kommt die erste Fan-Galerie des Jahres 2015!

 

 

Habt Ihr Fotos? Schickt sie uns!

info@autohub.de, oder folgt uns auf Facebook, Twitter oder instagram.

 

 

Fotos: Copyright Robert Kah / Stefan Baldauf SB-Medien

N24h – Das Rennen im Fernsehen

Daheimgebliebene Fans des 24h-Rennens müssen auch im heimischen Wohnzimmer auf fast nichts verzichten – außer auf den Geruch von Benzin, Reifen und Grillwürsten vielleicht. Der Sender Sport1 überträgt mehr als 17 Stunden vom Nürburgring, davon einen großen Teil live. Fast rund um die Uhr gibt es Bilder von der 43. Auflage auf der offiziellen Webseite www.24h-rennen.de. Mit Livestream, Livetiming und Liveticker können sich Fans umfassend über das Renngeschehen informieren. Darüber hinaus überträgt Eurosport das WTCC-Qualifying am Freitag und die beiden Rennen am Samstagvormittag.

Alle TV-Zeiten im Überblick

Donnerstag, 14. Mai
23.45 – 00:45 Uhr, Sport1: 24h Qualifying 1 live

Freitag, 15. Mai
09:30 – 11:30 Uhr, Sport1+: 24h Qualifying 2 live
15:30 – 18:00 Uhr, Sport1: 24h-Classic + Top-30-Qualifying live
18:20 – 19:20 Uhr, Eurosport: WTCC Qualifying
22:00 – 23:54 Uhr, Sport1: 24h Berichte live

Samstag, 16. Mai
11:15 – 13:15 Uhr, Eurosport: WTCC Rennen 1 und 2
13:45 – 15:00 Uhr, Sport1: 24h Vorberichte live
16:30 – 19:00 Uhr, Sport1 / Sport1+: 24h Startphase live
21:30 – 00:00 Uhr, Sport1: 24h Rennen 1. Teil live

Sonntag, 17. Mai
07:30 – 12:00 Uhr, Sport1 / Sport1+: 24h Rennen 2. Teil live
14:30 – 16:25 Uhr, Sport1 / Sport1+: 24h Rennen 3. Teil und Zieleinlauf

Livebild im Fan-TV über DVB-T

Donnerstag, 14. Mai
15:40 – 18:00 Uhr: 24h-Rennen, Freies Training
19:00 – 24:00 Uhr: 24h-Rennen, Qualifying 1

Freitag, 15. Mai
08:10 – 09:25 Uhr: WTCC, 1. Freies Training
09:30 – 11:45 Uhr: 24h-Rennen, 2. Qualifying
11:50 – 13:05 Uhr: WTCC, 2. Freies Training
13:45 – 17:05 Uhr: 24h-Classic, Rennen
17:05 – 18:05 Uhr: 24h-Rennen, Top-30-Qualifying
18:15 – 19:30 Uhr: WTCC, Qualifying
19:40 – 20:50 Uhr: Porsche Carrera Cup, Qualifying
20:30 – 21:30 Uhr: Falken Drift Show

Samstag, 16. Mai
08:30 – 10:35 Uhr: Porsche Carrera Cup, Rennen
11:00 – 13:35 Uhr: WTCC, Rennen 1 + 2
13:35 – 24:00 Uhr: 24h-Rennen, Start + Rennen

Sonntag, 17. Mai
00:00 – 16:30 Uhr: 24h-Rennen, Rennen + Ziel + Siegerehrung

(Stand: 26. April 2015 · Änderungen vorbehalten)

N24h – Subaru beim 24-h-Rennen auf dem Nürburgring

Subaru schickt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am 16. und 17. Mai erneut eine Rennversion des aktuellen Subaru WRX STI auf die Strecke. Der weltgrößte Hersteller von Allrad-Pkw wird 2015 zum achten Mal hintereinander am Eifelklassiker teilnehmen und will an vergangene Erfolge anknüpfen. Die Rennsportabteilung der Marke, Subaru Tecnica International, konnte 2011 und 2012 jeweils die SPT3-Klasse gewinnen. In diesem Jahr werden neben den Stammpiloten Carlo van Dam und Marcel Lasée auch Nürburgring-Experte Tim Schrick sowie der SUPER GT-Pilot Hideki Yamauchi im Fahrerteam vertreten sein.

Basis des diesjährigen Nürburgring-Autos ist erneut der Subaru WRX STI. Die Arbeit der Entwickler begann bereits unmittelbar nach dem Ende des Rennens im vergangenen Jahr. Vorrangiges Entwicklungsziel war dabei die Erhöhung des Abtriebs in Verbindung mit der Optimierung des Luftwiderstandes an der Fahrzeugfront und den Flanken. Dafür wurden unter anderem Position und Dimension des Heckspoilers verbessert, die vorderen und hinteren Kotflügel angepasst sowie die Einlässe für ein optimales Strömungsverhalten der Luft unter der Motorhaube neu gestaltet. Außerdem ist die Verwindungssteifigkeit des Chassis im Vergleich zum Vorjahresauto deutlich höher geworden. Während der gesamten Entwicklungszeit fanden umfangreiche Einsätze auf japanischen Rennstrecken statt, bei denen die technischen Veränderungen ausgiebigen Praxistests unterzogen werden konnten.

Hintergrundberichte und weitere Informationen gibt es auf http://www.subaru-msm.com/global/NBR24H2015/. Alle Fans können dort auch einen Livestream des gesamten Rennens verfolgen.

N24h – Der Donnerstag

Aktuell läuft das erste Qualifikationstraining der diesjährigen Eifelhatz. Einmal rund um die Uhr, ab Samstag 16 Uhr für 24-Stunden. Mittlerweile hat es angefangen zu regnen, die Eifel kann einfach nicht anders. Fans und Motorsportler erleben wie immer das „berühmt und berüchtigte“ Eifelwetter.

Trotz fragwürdigen Tempolimits, den Problemen hier rund um die Strecke als „Kulturgut“ und den vielen offenen Fragen für die Zukunft, die Stimmung derer die bereits angereist ist, ist gut. Wobei die Campingplätze durchaus noch Lücken aufweisen. Aus dem Presse-Zentrum kann man den Hügel über der Hatzenbach sehen und da bleiben durchaus freie Spots.

Es bleibt abzuwarten was an Fans noch nachreist, aber üblicherweise ist der „Vatertag“ der ideale Anreisetag gewesen. Zumal die Party und das umfangreiche Programm hier, rund um das 24-Stunden Rennen, bereits in vollem Gange ist.

autohub.de wird, wie gewohnt in den letzten Jahren, das 24h-Rennen direkt aus der Eifel berichten. Die Themen in diesem Jahr? 

Mercedes-AMG bringt noch einmal 8 AMG SLS GT3 an den Start, hier lohnt sich auf jeden Fall noch ein tieferer Blick. Dann müssen wir über Audi sprechen. Audi bringt zum Beispiel die neue GT3 Variante des R8 in die Eifel und besetzt diese Fahrzeuge mit Top-Piloten. Nach einem Interview mit Christopher Haase im letzten Jahr, gewann Christopher das Rennen auch prompt. In diesem Jahr werden wir allerdings mit dem Team Glickenhaus reden, einen Blick auf die Dunlop-Reifen des SP-X Fahrzeuges werfen und uns über die Chancen des Außenseiters unterhalten.

Und dann bleibt noch Zeit für einen Blick über die Schulter. In Japan genießt die Nordschleife Kultstatus, entsprechend hängen sich die japanischen Hersteller rein. SUBARU, Nissan, Toyota, Lexus – die Japaner sind auch in diesem Jahr wieder stark vertreten. Wir werden auf jeden Fall einen tiefer gehenden Blick auf die Marke Lexus werfen und uns mit dem Team unterhalten.

Aber in diese, Jahr gibt es ja noch einen Höhepunkt vor dem eigentlichen Rennen! Das WTCC-Rennen über die Nordschleife wird ein Höhepunkt im WTCC-Kalender darstellen, wir sprechen mit Honda Pilot Norbert Michelisz über das Abenteuer WTCC.

Volles Programm, volle Lotte.

Foto-Galerie vom Donnerstag:

 

N24h – Mercedes-AMG feiert mit seinen Fans!

Mit acht Mercedes-AMG SLS GT3, fünf verschiedenen Teams und insgesamt 32 Fahrern bietet die Armada der erprobten Stuttgarter V8-Brummer durchaus die Chance, den späteren Gesamtsieger des 2015er 24h-Rennens an den Start zubringen. 

Bei 32 Profis die man unter der Mercedes-AMG Flagge an den Start bringt, darunter so bekannte Fahrer wie Uwe Alzen, Bernd Schneider, Tom Coronel, Jan Seyffahrt und dem WTCC-Piloten Rob Huff, dürfte klar sein – dass man auch den Mercedes-Benz Motorsport-Fans etwas bieten muss. Und 2015 wird Mercedes-AMG mit einer großen Fanbase und einem bunten Angebot vor Ort sein.

So sollten sich Autogrammjäger den Freitagnachmittag vormerken: Zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr wird dann auf der Show-Bühne die offizielle AMG Interview- und Autogrammstunde mit allen SLS AMG GT3 Piloten stattfinden. Auch die beiden DTM-Profis Christian Vietoris und Maximilian Götz werden sich das nicht entgehen lassen.

Ein weiterer Höhepunkt findet am Samstagabend statt. Bei der AMG RACE PARTY wird ab 20:00 Uhr eine Live-Band für Stimmung sorgen, im Anschluss übernimmt ein DJ, um den Fans ordentlich einzuheizen. Selbstverständlich steht auch ein Catering-Zelt zur Stärkung zur Verfügung.

Auch Formel 1 und DTM-Feeling wird in der AMG Erlebniswelt spürbar sein. In der Motorsportausstellung werden unter anderem Repliken des letztjährigen Formel 1 Weltmeisterfahrzeugs und des aktuellen Mercedes-AMG C 63 DTM Fahrzeugs von Maximilian Götz präsentiert. In der Markenwelt stehen die neuesten Straßenfahrzeuge wie der Mercedes-AMG GT S bereit. Und wer einmal Hand anlegen möchte, bekommt dazu ebenfalls die Gelegenheit: Beim spannenden Boxenstopp-Wettbewerb können die Räder am SLS AMG GT3 gewechselt werden. So kann jeder Fan ausprobieren, ob das Zeug zum Rennmechaniker in ihm steckt.

Die AMG RACE Party findet auf der 1.500 m² großen AMG Erlebniswelt statt. Die Erlebniswelt befindet sich gegenüber der Hatzenbach-Zufahrt. Die Erlebniswelt steht allen 24h-Besuchern offen!

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