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N24h – Mercedes-AMG feiert mit seinen Fans!

Mit acht Mercedes-AMG SLS GT3, fünf verschiedenen Teams und insgesamt 32 Fahrern bietet die Armada der erprobten Stuttgarter V8-Brummer durchaus die Chance, den späteren Gesamtsieger des 2015er 24h-Rennens an den Start zubringen. 

Bei 32 Profis die man unter der Mercedes-AMG Flagge an den Start bringt, darunter so bekannte Fahrer wie Uwe Alzen, Bernd Schneider, Tom Coronel, Jan Seyffahrt und dem WTCC-Piloten Rob Huff, dürfte klar sein – dass man auch den Mercedes-Benz Motorsport-Fans etwas bieten muss. Und 2015 wird Mercedes-AMG mit einer großen Fanbase und einem bunten Angebot vor Ort sein.

So sollten sich Autogrammjäger den Freitagnachmittag vormerken: Zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr wird dann auf der Show-Bühne die offizielle AMG Interview- und Autogrammstunde mit allen SLS AMG GT3 Piloten stattfinden. Auch die beiden DTM-Profis Christian Vietoris und Maximilian Götz werden sich das nicht entgehen lassen.

Ein weiterer Höhepunkt findet am Samstagabend statt. Bei der AMG RACE PARTY wird ab 20:00 Uhr eine Live-Band für Stimmung sorgen, im Anschluss übernimmt ein DJ, um den Fans ordentlich einzuheizen. Selbstverständlich steht auch ein Catering-Zelt zur Stärkung zur Verfügung.

Auch Formel 1 und DTM-Feeling wird in der AMG Erlebniswelt spürbar sein. In der Motorsportausstellung werden unter anderem Repliken des letztjährigen Formel 1 Weltmeisterfahrzeugs und des aktuellen Mercedes-AMG C 63 DTM Fahrzeugs von Maximilian Götz präsentiert. In der Markenwelt stehen die neuesten Straßenfahrzeuge wie der Mercedes-AMG GT S bereit. Und wer einmal Hand anlegen möchte, bekommt dazu ebenfalls die Gelegenheit: Beim spannenden Boxenstopp-Wettbewerb können die Räder am SLS AMG GT3 gewechselt werden. So kann jeder Fan ausprobieren, ob das Zeug zum Rennmechaniker in ihm steckt.

Die AMG RACE Party findet auf der 1.500 m² großen AMG Erlebniswelt statt. Die Erlebniswelt befindet sich gegenüber der Hatzenbach-Zufahrt. Die Erlebniswelt steht allen 24h-Besuchern offen!

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N24h – Die Spannung steigt. Wird Audi das 24h-Rennen gewinnen?

Die Spannung steigt – der Performance-Poker zwischen Audi und Co

Am 14. Bis 17. Mai ist es endlich wieder so weit, denn das berühmte ADAC Zurich 24h-Rennen steht vor der Tür. Auf der legendären Nürburgring-Nordschleife zeigen die Teams, die in der Vorbereitungszeit genauestens darauf geachtet haben, die angepeilten Stärken nicht nach außen zu zeigen, was unter den Motoren und in den Fahrern steckt.

Schon vor dem Rennbeginn wird es spannend, denn dieses Jahr kämpfen nicht nur die Fahrer untereinander, sondern auch die größten und bekanntesten Automobilmarken geben sich die Ehre. Es tritt unter anderem der Audi R8 LMS gegen den BMW Z4 GT3 an. Schon hier ist Spannung programmiert, aber das ist nicht alles. Eine kleine Armee von Porsche 911 GT3 und der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 geben sich ebenfalls auf der Nordschleife die Ehre.

Neben den bekannten und alteingesessenen Fahrzeugherstellern kommen dieses Jahr auch einige Newcomer mit auf die Strecke. Neben Nissan erscheinen bereits in den Vorrunden Aston Martin, Bentley und Lexus. Als Überraschungskandidat hat sich für dieses Rennen der SCG 003c angekündigt. Wer weiß, vielleicht macht dieses Jahr einer der Newcomer das Rennen? Konkurrenzfähige Fahrzeuge haben die Newcomer allemal.

Leider mussten sich die Fans aber bereits beim 24h-Qualifikationsrennen von einigen Kontrahenten verabschieden. Bei diesen reichte die Leistung leider nicht aus – oder hatten Sie nicht die Möglichkeit ihr volles Potenzial auszuleben? Wer weiß, die Fans können sich jedenfalls auf das Rennen voller Spannung freuen.

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Der erste Favorit für das 24h Rennen steht schon fest

Schon nach dem zweiten VLN-Lauf haben die Fans und auch die Piloten einen klaren Favoriten herauskristallisiert. Es handelt sich um den Audi R8 LMS. Schon in der Vorbereitungszeit und den ersten Rennen konnte das Audi Team einen Doppelsieg mit ihrem Fahrzeug einholen, was viele Fans hoffen lässt.

Nico Bastian, der selber auf einem AMG-Flügeltürer den dritten Platz holte, äußerte sich zu dem steilen Start von Audi wie folgt: „Unser SLS ist ein sehr ausgereiftes Langstreckenauto, aber die schnellsten sind wir mit Sicherheit nicht“. „Audi hat schon eine starke Performance demonstriert.“

Nach eigenen Aussagen sind selbst die Audi Piloten über das neue Fahrzeug von Audi begeistert und glauben fest an dessen Leistungen. Auch wenn der Sieg von Audi sehr eindeutig als wahrscheinlich einzuschätzen ist, kann man eins gleich ergänzend sagen: die Konkurrenz konnte oder wollte an dem zweiten VLN Rennen ihr volles Potenzial anscheinend nicht preisgeben, denn beispielsweise bei ROWE Racing standen die Vorbereitungen zum 24-Stunden-Rennen im Vordergrund.

Man kann also gespannt sein, ob der Sieg von Audi erneut klappen würde, wenn alle Konkurrenten auf voller Leistung fahren. Einen Rückschlag gab es an dem Rennwochenende leider auch, denn das HARIBO Racing Team musste durch einen Getriebeschaden den Mercedes SLS AMG GT zurückstellen.

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Der heiße Newcomer Bentley könnte für Audi gefährlich werden

Die Spannung, die sich nach dem Wochenende in Scheiben schneiden lässt, ist auch durch die HTP Motorsport Gruppe und Bentley erzeugt wurden. Denn Lance-David Arnold stellte den Continental GT3 auf die Pole Position und erreichte am Ende des Rennens Platz vier. Damit sind die Briten ein Geheimtipp, wenn es um die Wetten geht – denn eine Pole Position im ersten Rennen holt man nicht so einfach.

Neben dem Bentley sollte man aber auch die vier BMW Z4 GT3 mit Werkspiloten nicht aus dem Auge lassen. Auch wenn im ersten Moment die Leistung des BMW Sports Trophy Teams nicht berauschend aussah und die Fahrzeuge nur auf Platz fünf und sechs landeten, so muss man bedenken, dass die Fahrzeuge auf Platz 26 starteten und jede Menge Plätze aufholten.

Welche Kräfteverhältnisse in den kommenden Wochen noch gezeigt werden, lässt sich nur abwarten. Wir sind schon gespannt auf ein großartiges Rennen.

N24h – Die wichtigsten Tipps für die Fans

Was ist wann los auf der Nordschleife – unsere Geheimtipps für die Fans

An vier Tagen steht der Nürburgring bekanntlich durch das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Kopf. Die Teams machen die Nacht zum Tag und die Fans feiern eine riesige Party. Schon bereits am Montag vor dem Rennen ist hier einiges los. Die ersten Teams treffen ein und errichten mit ihren Wohnwagen regelrechte Camps. Für Besucher wird damit der Weg zur Strecke schon ein echtes Erlebnis und ist häufig nur schlecht zu toppen.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen möchte die Fans aber nicht nur mit den eigenen Partys beeindrucken, sondern sie haben sich mehr einfallen lassen und veranstalten jedes Jahr ein neues Programm. Wir haben in dieses Programm einmal genauer reingeschaut und euch die besten Tipps für das 24-Stunden-Rennen zusammengestellt.

Am Mittwoch beginnt das Programm so richtig

Bereits am Mittwoch erwartet die Fans ein traditionelles Aufgebot und eine Veranstaltung, die man unter keinen Umständen verpassen sollte. Hier treffen sich die Fans und die aktiven Teilnehmer auf dem Adenauer Racing Day. Auf der Kirchstraße der Eifelstadt, welche direkt am Ring zu finden ist, geht es 15 Uhr los. Die teilnehmenden Fahrzeuge des 24-Stunden-Rennens fahren in zwei Korsos zum Ring, wo dann anschließend um 16 Uhr die öffentlichen Autogrammstunden stattfinden. Am Abend erwarten Fans dann die Showprogramme.

Donnerstag und Freitag übertrumpfen sich mit richtig starken Ereignissen

Am Donnerstag beginnen dann für echte Rennfans endlich die ersten Trainings und das Nachttraining der 24h-Teams. Die Nachttrainings enden hier eine halbe Stunde vor Mitternacht. Auch an diesem Tag haben die Fans die Möglichkeit, den Teams und vor allem den Fahrern zu begegnen, denn um 14 Uhr am Donnerstag finden auf der ADAC-Bühne im ring°boulevard die Autogrammstunden statt. Um 18 Uhr  finden dann in der Fan-Arena die Fahrerpräsentationen statt.

Am Freitag kommen dann endlich die sportlichen Höhepunkte zum Vorschein, denn um 17:10 Uhr beginnt das Top-30-Qualifying, aber bereits am Morgen um 9:30 Uhr sind die ersten Rennen angesetzt, denn hier bekommen die letzten Teilnehmer im zweiten Qualifying noch einmal eine letzte Chance.

Zusätzlich gibt es am Freitag noch folgende Events:

  • 20:40 Uhr: Öffnung der Boxengasse
  • 20:30 Uhr: Falken Drift Show Begleitung durch die Red Bull FMX-Piloten Show an der Müllenbachschleife

Der Samstag ist ganz im Zeichen des Rennsports

Der Samstag ist natürlich ganz im Zeichen des Rennsports organisiert. Um 14 Uhr nehmen die Teilnehmer ihre Aufstellungen auf der Start-Ziel-Geraden ein und um 16 Uhr fällt dann endlich der Startschuss für das große Rennen.

Es gibt am Samstag natürlich noch mehr zu sehen, Fans können sich beispielsweise auf folgende Auftritte und Bühnenshows freuen:

  • 10:00 – 11:45 Uhr Fan-Arena: Falken Drift-Taxi
  • 12:00 – 12:45 Uhr Fan-Arena: Red Bull Trial-Show mit Julien Dupont
  • 17:00 – 18:00 Uhr ring°boulevard: Autogrammstunde mit Klaus Ludwig bei Zurich
  • 18:00 – 19:45 Uhr Fan-Arena: Falken Drift-Taxi
  • 20:00 Uhr AMG Erlebniswelt: (an der Auffahrt zwischen historischem und GP-Fahrerlager)

Am Sonntag 16 Uhr ist dann der Zieleinlauf. Was noch so auf der Nordschleife zu erleben ist, kann man auch dem offiziellen Kalender der Rennveranstaltung entnehmen. Insgesamt ist es ein wirklich starkes Programm, das viel Spaß verspricht.

 

N24h – Schafft Mercedes-Benz den Sieg?

Mercedes will beim 24 Stunden Rennen die Überraschung

Mercedes schaffte es dieses Jahr bereits bei der Veröffentlichung der Startliste des ADAC Zurich 24h-Rennens, die Fans sowie die Teams zu überraschen. Dabei war die Wartezeit sehr lange, bis die Werkspiloten des Mercedes Team die Erlaubnis und Freigabe erhielten, dieses Jahr auf der Nordschleife zu starten. Und auch bei den Piloten gab es einige Überraschungen. Die beiden deutschen Piloten Christian Vietoris und Maximilian Götz starten dieses Jahr mit einem SLS AMG GT3. Dabei sitzt Vietoris bei Zakspeed Racing und Götz bei Haribo Racing am Steuer.

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Götz glänzt mit viel Erfahrung

Der Pilot Götz kann bereits auf zahlreiche Jahre mit Erfahrungspotenzial zurückblicken und bestreitet nun schon sein viertes ADAC Zurich 24h Rennen. Mit dem Mercedes SLS hat der Spitzenpilot schon einige Siege einfahren dürfen. Ob ihm die Erfahrung nun einen Nutzen bringt, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu Götz hat das Team, für das er nun fährt, erst vor Kurzem von Porsche zu Mercedes gewechselt. Bereits beim 24-Stunden-Qualifikationsrennen hat Götz aber für eine Poleposition und damit für Überzeugungskraft gesorgt. Leider hat ein technischer Defekt den Sieg des Mercedes Boliden und damit des Haribo Teams verhindert.

Götz stand übrigens bereits dieses Jahr mit einem Flügeltürer am Start, in diesem Rennen sicherte sich der Rennfahrer mit dem HTP Motorsport Team den siebten Gesamtrang. Am solchen Wochenenden versucht Götz zusätzlich Zeit mit seinen Fans zu verbringen. Götz berichtet: „Vergangenes Jahr bin ich mit dem Roller mal auf die Zuschauerplätze im Schwalbenschwanz und Brünnchen gefahren und habe mich etwas mit den Fans unterhalten.“

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Das erste Rennen für Christian Vietoris

Im Gegensatz zu Götz hat Christian Vietoris nun sein erstes 24-Stunden-Rennen. Obwohl sein Wohnort fast direkt um die Ecke liegt, muss der Werkspilot erst einmal beweisen, was er auf der Rennstrecke so leisten kann.

Beim Qualifikationsrennen holte sich der Newcomer seine ersten Rennerfahrungen mit einem Mercedes Boliden. „Meine erste Runde hätte ich nicht von außen sehen wollen“, sagte Vietoris. „Die zweite und dritte war schon viel besser und dann konnte ich mich auch schon ans Limit herantasten. Die ganze Strecke macht riesigen Spaß. Leider kenne ich die Namen der einzelnen Passagen noch nicht.“

Sein  24 Stunden Rennen bestreitet der Newcomer mit dem Team von Zakspeed Racing. Damit hat er sich einen Rennstall gesucht, der über viele Jahre Erfahrung verfügt und dieses Jahr bei der 43. Auflage des 24 Stunden Rennens mit einem AMG-Flügeltürer startet.

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Zahlreiche Teams setzten dieses Jahr auf Mercedes

In diesem Jahr hat Mercedes seine Fahrzeuge insgesamt bei sechs Teams untergebracht. Diese sechs Teams nutzen zusammen acht Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Zusätzlich finden zwei weitere Flügeltürer in den Teams Black  Falcon und Rowe Racing ihren Einsatz. Damit ist Mercedes mit seinen Boliden dieses Jahr stark vertreten.

Racer vertrauen auf Dunlop für das 24h-Rennen am Nürburgring

Schon bald starten erneut die Motoren für eines der spannendsten Events des Jahres: das 24h-Rennen am Nürburgring. Vom 14. Bis zum 17. Mai treten 160 Fahrzeuge auf der legendären Nordschleife zum größten und härtesten Rennen der Welt an. Mit dabei ist auch dieses Jahr wieder Reifenparter Dunlop, immer auf der Jagd nach einem prestigeträchtigen Gesamtsieg und dem Beweis, besser als die Konkurrenz zu sein.
Dabei verzeichnen die Hanauer bei der 43. Auflage des Rennens sogar eine Premiere: Zum allerersten Mal wird die neueste Generation von Dunlop-GT3-Rennreifen bei dem Langstrecken-Klassiker eingesetzt.

Entwickelt wurden sie monatelang von einem internationalen Dunlop-Team um anschließend im hessischen Hanau produziert zu werden. Alexander Kühn, Leiter Dunlop Motorsport, sagt: „Wir haben in der Winterpause intensiv getestet und GT3-Reifenspezifikationen für die unterschiedlichsten Witterungsbedingungen entwickelt. Mit den neuen Profilen und Mischungen sind wir für das 24h-Rennen gut aufgestellt. Dunlop hat eine jahrzehntelange Tradition im Langstreckensport mit mehr Siegen in der Grünen Hölle und beim 24h-Rennen in Le Mans als jeder anderer Reifenhersteller. Ich bin mir sicher, die Nordschleifen-Teams werden künftig von unserem umfangreichen Nordschleifen-Know-how sowie der hohen Entwicklungskompetenz unseres internationalen Teams profitieren.“

Als einer der ersten Fahrzeuge wird der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 des Teams Premio unter der Leitung von Teamchef Hans-Peter Naundorf mit den neuen fahrbaren Untersätzen ausgerüstet. Mit dem Dunlop-bereiften AMG-Flügeltürer mit der Startnummer 33 treten der frühere Tourenwagen-Weltmeister Rob Huff (Großbritannien) und Nordschleifen-Routinier Kenneth Heyer sowie Philipp Frommenwiler (Schweiz) und Christian Krognes (Norwegen) an den Start.

n24h 2015 das 24h-rennen am nuerburgring

N24h – Die Top 10 des ersten Trainings

  1. 8:24,237 – Phoenix Racing Audi R8 LMS – Startnummer 4 – Haase, Mamerow, Rast, Winkelhock
  2. 8:25,223 – Phoenix Racing Audi R8 LMS – Startnummer 3 – Basseng, Fässler, Stippler, Vanthoor
  3. 8:27,238 – Nissan GT Academy Nissan GT-R Team RJN – Startnummer 80 – Heidfeld, Buncombe, Ordonez, Strauss
  4. 8:29,855 – BMW Sports Trophy Team Marc VDS – Startnummer 26 – Leinders, Palttala, Catsburg, Adorf
  5. 8:30,422 – Aston Martin Racing – Startnummer 7 – Mücke, Turner, Lamy
  6. 8:30,955 – G-Drive Racing – Startnummer 17 – Rusinov, Ortelli, Sandström, Müller
  7. 8:31,050 – BMW Sports Trophy Team Marc VDS – Startnummer 25 – Martin, Müller, Alzen, Wittmann
  8. 8:31,089 – BMW Sports Trophy Team Schubert – Startnummer 20 – Klingmann, Baumann, Hürtgen, Tomczyk
  9. 8:31,089 – Nissan GT Academy Nissan GT-R Team RJN – Startnummer 30 – Krumm, Tanaka, Hoshino, Chiyo
  10. 8:31,677 – BMW Sports Trophy Team Schubert – Startnummer 19 – Werner, Müller, Luhr, Sims

 

Und nicht vergessen, es gibt einen Live-Stream auf der Webseite des Veranstalters! 

N24h: Schulze Motorsport fühlt sich gut gerüstet

175 Rennfahrzeuge, tausende Fans und die über 20 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife – das 24 Stunden-Rennen in der Eifel ist die ultimative Rennsport-Herausforderung. Das Privatteam Schulze Motorsport aus Tagewerben wird sich dieser einmaligen Aufgabe am kommenden Wochenende (19. bis 22. Juni) erneut stellen. Mit dem Nissan GT-R GT3 tritt die Mannschaft gegen zahlreiche werksunterstützte Teams an. Darauf haben sich die Brüder Tobias und Michael Schulze, der Japaner Kazunori Yamauchi und Jordan Tresson aus Frankreich optimal vorbereitet.

Vor allem bei der Generalprobe, dem 24h-Qualifikationsrennen auf dem Nürburgring im April, glänzte Schulze Motorsport mit einer starken Leistung. Das Nissan-Team kämpfte nicht nur lange Zeit um die Spitzenpositionen, sondern sicherte sich auch einen Startplatz für das Top-30-Qualifying. Bei dem spannenden Einzelzeitfahren werden am Wochenende die vorderen Startplätze herausgefahren. „Wir können daher mit der nötigen Ruhe in die Trainings gehen und die Zeit nutzen, um letzte Abstimmungsarbeiten an unserem Auto vorzunehmen“, erklärt Tobias Schulze. Dies sorgt bei Teamchef Wolfram Schulze ebenfalls für Optimismus: „Wir sind gut vorbereitet und freuen uns, wieder beim 24-Stunden-Rennen dabei zu sein. Jetzt ist es unser Ziel, problemlos und fehlerfrei über die Distanz zu kommen. Wenn das gelingt, bin ich mir sicher, dass wir an unsere Performance vom Qualifikationsrennen anschließen können.“

Wenn am Samstagnachmittag um 16 Uhr der Startschuss zum härtesten Rennen des Jahres fallen wird, könnten dem Team Schulze Motorsport auch die Witterungsbedingungen in die Karte spielen. Obwohl die Eifel eigentlich für ihr wechselhaftes Wetter bekannt ist, soll es am Wochenende trocken bleiben. „Auf trockener Fahrbahn kommen wir mit dem Nissan sehr gut zurecht. Und den Fans, die rund um die Strecke ihre Zelte aufschlagen, wäre das natürlich auch zu wünschen“, freut sich Tobias Schulze.

Während die Zuschauer bereits die ersten Campingplätze rund um den Nürburgring bezogen haben, wird es für Schulze Motorsport am Donnerstagnachmittag mit dem Freien Training endgültig ernst. Wer das Rennwochenende nicht vor Ort verfolgen kann, darf sich auf eine umfangreiche TV-Berichterstattung freuen. Sport1 wird mehr als 15 Stunden live aus der Eifel im Fernsehen übertragen. Auf www.24h-rennen.de gibt es außerdem einen Live-Stream und alle wichtigen Informationen rund um den Langstreckenklassiker auf dem Nürburgring.

Pressemeldung

Beim 24h-Rennen: Deutschlandpremiere für den Lexus RC F

Die ideale Premierenkulisse für den neuen Lexus RC F bietet der Nürburgring. Beim legendären 24-Stunden-Rennen am 21. und 22. Juni präsentiert Lexus das leistungsstarke neue Sportcoupé, das Ende des Jahres auf den Markt kommt, erstmals dem deutschen Publikum im Rahmen einer Ausstellung im Ring-Boulevard.

Das F im Namen steht bei Lexus für den Fuji Speedway in Japan, auf dem der japanische Automobilhersteller seine High-Performance-Fahrzeuge testet. Kein Wunder also, dass auch im RC F Rennsport-Gene schlummern: Das neue 5,0-Liter V8-Triebwerk ist das stärkste, das jemals einen in Serie gefertigten Lexus angetrieben hat. Es entwickelt deutlich über 450 PS und mehr als 520 Nm Drehmoment. 

Als erstes Lexus Triebwerk läuft das Aggregat des RC F bei niedrigen Drehzahlen im verbrauchsoptimierten Atkinson-Zyklus und bei höheren Drehzahlen im Otto-Zyklus, um das maximale Leistungsniveau auszuschöpfen. Für ein charakteristisches Klangerlebnis wurden Ansaug- und Abgassystem optimiert: Bis etwa 3.000/min dominieren tiefere Frequenzen den kernigen Sound, bei Drehzahlen über 6.000/min bereichern zunehmend höherfrequente Anteile das Klangspektrum.

Der leistungsstarke V8 ist mit einer 8-Stufen-Direktschalt-Automatik gekoppelt, die weltweit erstmals in einem heckgetriebenen Coupé mit Frontmotor mit einem Torque Vectoring Differential (TVD) kombiniert ist. Es bringt die enorme Leistung nicht nur mit größtmöglicher Effizienz auf die Straße, sondern bürgt zudem für mehr Traktion und Kontrolle im Grenzbereich und damit für außergewöhnliche Fahrleistungen und maximale Fahrdynamik. 

Ende des Jahres wird der neue Lexus RC F in Deutschland erhältlich sein.

Pressemeldung

Motorsport-Aufnäher- Die eBay-Kollektion

Es gab bereits drei Artikel die sich mit dem Thema der neuen eBay-Kollektionen beschäftigt haben. Kurze Rückblende: Am 17.März habe ich zum ersten Mal von meiner Beteiligung am eBay-Programm „Kollektionen“ erzählt. Da habe ich auch vor allem die Idee dahinter vorgestellt und Euch erklärt, wo Ihr diese Kollektionen – also meine – findet: Meine eBay-Kollektionen.

In der Zwischenzeit habt ihr eventuell schon Eure ganz eigenen Kollektionen angelegt? Habt Euch von eBay inspirieren lassen? Oder gar von meinen Themen-Sammlungen? Da habe ich zum Beispiel eine Kollektion die sich „Formel 1 2014“ nennt und mit aktuellen Fan-Devotionalien voll ist. Von den Red-Bull Schuhen bis zu Eintrittskarten zum Formel 1 Rennen in Hockenheim. Es findet sich eine Menge Formel 1 Fan-Zeugs in dieser Kollektion.

Im Mai habe ich Euch noch einmal von den ganzen Kollektionen berichtet und als es vor kurzem mit dem SUBARU WRX zum WRXTrip ging, habe ich Euch – freundlich wie ich bin – auf meine Kollektion zum Thema Roadtrips hingewiesen.

Roadtrip 13 Subaru WRX STI

Neue eBay-Kollektion: Motorsport-Badges

Jetzt habe ich mich aber noch einmal mit den Kollektionen von eBay beschäftigt. Ist eigentlich eine wirklich praktische Sache. Funktioniert ähnlich wie Pinterest, nur eben mit der Möglichkeit, die ganzen feinen Dinge dann auch gleich zu bestellen. eBay ist eben ein mächtiger Marktplatz und man findet wirklich eine Menge Zeugs dort.

motorsport aufnäher ebay kollektionen

In einer Woche startet in LeMans das 24h-Rennen, es ist das größte und wichtigste 24h-Rennen der Welt und mit Toyota, Audi und Porsche gibt es gleich drei Marken die um den Gesamt-Sieg fahren. In diesem Jahr scheinen die Toyota extrem gut aufgestellt zu sein und reisen gleich einmal als Spitzenreiter im WEC (World Endurance Championship) an.  Eine Woche später geht es in der Eifel, am Nürburgring, beim 24h-Rennen schon wieder um die Wurst. Nach dem Klassiker in LeMans, gehört auch das Rennen in der Eifel zu den Legenden des Motorsports. Und echte Motorsport-Fans kommen entweder gleich in den passenden Fan-Klamotten, oder sie machen sich ihre Fan-Klamotten gleich selbst.

Damit man zeigen kann, wessen Marke Fan man ist, braucht es die richtigen Aufnäher. Und genau die habe ich nun in meiner jüngsten eBay-Kollektion zusammengestellt:

eBay-Kollektion: Motorsport-Aufnäher

33 Marken, 33 Meinungen und damit genug Aufnäher um für jeden Fan etwas in der Kollektion zu haben. Wer seine eigene Motorsport-Kutte mit allen Badges versieht, der dürfte allerdings auf den Stoff der Jacke an sich, verzichten können ;).

 

Schaut Euch die Kollektion an, sagt mir was Euch fehlt. Oder wenn ihr eine Meinung zu den #eBay-Kollektionen habt, dann schreibt mir auch die in das Kommentarfeld!

24h-Rennen 2014 – Der Zeitplan

Mittwoch, 18. Juni 2014

  • 16:00 h Adenauer Racing Day (Zentrum Adenau, Kirchstraße) Showevent

 

Donnerstag, 19. Juni 2014

  • 08:00 – 11:20 h Rundstrecken Challenge Nürburgring (N) Leistungsprüfung
  • 08:20 – 08:45 h ADAC Procar – DTC (GP) Freies Training
  • 09:00 – 10:30 h Tourenwagen-Revival (GP) Demorunden
  • 10:50 – 11:20 h ADAC Procar – DTC (GP) Qualifying 1
  • 11:55 – 14:15 h ADAC 24h-Classic (G) Qualifying
  • 14:45 – 16:45 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Freies Training
  • 17:15 – 18:15 h Clio Cup Central Europe /
  • Spezial Tourenwagen Trophy (G) Freies Training
  • 18:45 – 23:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Qualifying 1

 

Freitag, 20. Juni 2014

  • 08:15 – 09:05 h Clio Cup Central Europe /
  • Spezial Tourenwagen Trophy (G) Qualifying
  • 09:20 – 09:50 h ADAC Procar – DTC (GP) Qualifying 2
  • 10:15 – 12:15 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Qualifying 2
  • 12:45 – 13:15 h ADAC 24h-Classic (G) Startaufstellung
  • 13:35 – 16:35 h ADAC 24h-Classic (G) Rennen
  • 17:10 – 17:50 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Top-30-Qualifying
  • 17:50 – 18:40 h Tourenwagen-Revival (GP) Demorunden
  • 19:05 – 19:30 h ADAC Procar – DTC (GP) Rennen 1
  • 19:45 – 21:10 h Falken Drift Show (M) Showevent
  • 21:15 – 21:40 h RedBull FMX Show (M) Showevent

 

Samstag, 21. Juni 2014

  • 08:30 – 09:30 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Warm-up
  • 09:40 – 10:40 h Tourenwagen-Revival (N) Demorunden
  • 10:00 – 10:25 h ADAC Procar – DTC (GP) Rennen 2
  • 11:35 – 12:35 h Clio Cup Central Europe /
  • Spezial Tourenwagen Trophy (G) Rennen
  • 13:00 – 15:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Eventprogramm
  • 14:10 – 15:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Startaufstellung
  • 16:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Start

 

Sonntag, 22. Juni 2014

  • 16:00 h ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Zieleinlauf
Genutzte Streckenvarianten: (N) = Nordschleife · (GP) = Grand-Prix-Kurs · (G) = Gesamtstrecke ·(M) = Müllenbachschleife · Vorläufig, Stand: 19. März 2014 · Änderungen vorbehalten

SUBARU WRX STi – Vom Nürburgring zum Col de Turini

In einigen Tagen steht die erste Testfahrt mit dem neuen SUBARU WRX STi auf dem Programm. Doch bevor es mit dem neuen Modell auf die Strecke geht, sollte sein Vorgänger mit mir auf eine Abschiedstour gehen und zeigen, was es bedeutet, wenn unter der Haube ein 2.5 Liter Boxermotor bollert und die Kraft des Turbomotors über einen symmetrischen Allradantrieb auf die Straße gebracht wird. Der WRX STi hat sich eindrucksvoll in die Geschichtsbücher der Rallye-WM eingetragen und seit einigen Jahren fährt das aktuelle Modell auch bei den 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife mit. Wohin sollte die Abschiedstour des WRX STi also führen? Die Antwort war schnell gefunden: Es konnte nur eine Strecke geben, die dem Charakter des WRX STi, dem Enkel des Rallye-Weltmeisters von 1995, 2001 und 2004 gerecht wird. Die Bergstrecke des Col de Turini in den französischen See-Alpen. Und der Startpunkt für die Abschiedstour konnte nur im Fahrerlager des Nürburgrings sein. Dem Ort, an dem am 19.6.2014 sein Nachfolger in das härteste Rennen des Jahres starten wird, dem 24h-Rennen 2014. subaru wrx sti nürburgring

Die Tour-Fakten:
  • Start: Nürburgring-Fahrerlager
  • Ziel: Gipfel am Col de Turini
  • Strecke: 1.166km
  • Höhenunterschied: 1.712 Meter

WRX STi start in der Boxengasse Der Start im Fahrerlager des Nürburgrings war unspektakulär: Das Rolltor hinauf geschoben, den WRX STi gestartet und langsam aus den heiligen Hallen der Eifeler Traditionsstrecke hinaus gerollt. Der Vierzylinder-Boxer brummelt aus seinen vier Auspuffrohren, lautmalerisch ist auf jeden Fall etwas anderes. Der WRX STi fühlt sich im Fahrerlager des Nürburgrings wohl, man spürt es an seiner souveränen Art, wie er sich durch Reifenstapel und Öl-Kannen manövriert. Die Blicke der Besucher vor Ort sprechen Bände: Dort erkennt man den WRX STi mit seinem großen Heckflügel. Man erinnert sich an seine Geschichte, versteht den Sinn der Fritten-Theke am Heck und wundert sich nicht über die Lufthutze auf der Motorhaube. Unter dieser Hutze steckt der Ladeluftkühler des Turbomotors. Mit 300 PS aus 2.5 Litern ist der WRX STi nicht übermotorisiert. So lange man den Dreh-Hebel für die Steuerung des Motor-Kennfeldes im “Intelligent Drive” Modus belässt, fühlt sich der Allradler sogar betont harmlos an. Keine Spur von wildem Rallye-Tier, fieser Vollgas-Wutz. Daneben die Knöpfe zum einstellen des Allradantriebes. Die meinen es wirklich ernst bei SUBARU. Der WRX STi mag einen, für den Alltag, peinlich großen Heckflügel auf seinem Kofferraum spazieren fahren – hier im Umfeld der Nürburg und beim Anblick der Regelknöpfe des „symmetrical all-wheel-drives“ wird einem bewusst, wie ernsthaft das Anliegen des WRX ist. Später – in den See-Alpen sollte der Enkel der Rallye-Ikonen Klartext mit dem Fahrer sprechen – bis dahin standen jedoch noch über 1.100 Kilometer auf dem Plan. Gefahren zum Teil auf den langweiligen, vom Tempolimit gegeißelten, Autobahnen Frankreichs. wrx porta nigra

Erster Stopp: Porta Nigra

Wie durstig der Turbo-Motor des SUBARU werden konnte, zeigte sich bereits auf dem ersten Teilstück der Tour. Mit vollem Tank vom Nürburgring gestartet, standen 60 Minuten später und nach 127 Kilometern nicht mehr als 50 % des Tankvorrates zur Verfügung. Der WRX zeigte sich nach der ersten Hatz über die A48 und A1 von seiner trinkfesten Seite. 20 Liter vom guten 98 Oktan Saft durch die Einspritzdüsen jagen? Kein Problem. Dazu stellt man den Drive-Mode Schalter am sinnvollsten auf “Sport sharp (#S)” und überlässt dem Ladedruck das Kommando. Die Porta Nigra ist einmal im Jahr das Zuhause der deutschen Rallye-Gemeinde – ein schnelles Foto und die Tour in Richtung Süden ging weiter. Die Weinberge und die Wertungs-Etappen der Deutschland-Rallye haben den, in WR Mica blau lackierten, SUBARU gelockt – doch der Ruf des Col de Turini war lauter.  Der nächste Stopp konnte also nur in Frankreich statt finden. Subaru WRX STi Roadtrip 2

Ätzende Autobahnen Galliens

Mit 300 PS, manuellen 6-Gang Getriebe und einem technisch genialen Allradantrieb sind Tempo-Limits und schnurgerade verlaufende Autobahnen nicht besonders reizvoll. Das Wetter versuchte sich indes als Unterhaltungsmeister. Sintflutartige Regenfälle wollten die Sport-Reifen des WRX STi an ihre Grenzen zu bringen. Doch ein WRX lässt sich von Aquaplaning nicht beeindrucken. Lenkrad locker und gerade halten, das Tempo anpassen und wie Jesus über das Wasser marschieren.  Der WRX kann es.subaru wrx sti nizza promenade

Nizza

Nach einer kurzen Nacht im französischen Niemandsland, kurz hinter Lyon, stand am zweiten Tag die Etappe zur französischen Südküste bevor. Über Marseille führte die Route nach Nizza. Ein Besuch an der Strandpromenade – immer wichtig – immer beliebt. Und wenn es ordentlich regnet und am Himmel die dunklen Wolken das Regiment übernehmen, dann kann man sich auch zum fotografieren in Stellung bringen. An diesem Punkt waren bereits gute 1.000 Kilometer zurück gelegt und der WRX hatte gezeigt, wie locker er die lange Strecke in Angriff nimmt. 24-Stunden im Fahrzeug. Dank extrem guter Sitze und hohem Fahrkomfort – ja, absurd bei einem Auto mit derartiger Rallye-DNA, aber wirklich vorhanden – sind selbst die langweiligen französischen Autobahnen irgendwann überstanden. Vor einem liegt das offene Meer und im Rücken nun die See-Alpen, der Zielpunkt der Tour. Subaru WRX STI Bergetappe 1

Bergwertung

pirelli - partner von mein-auto-blogVom mondänen Stadtleben Nizzas aus, sind es nur 30 Minuten bis es zum ersten ernsthaften Berg-Paß. Der Col de Braus führt auf gute 1.000 Meter hinauf und war ehemals die Hauptverbindung zwischen Nizza und Turin. Nach der langen Tour galt es nun die Sitze richtig einzustellen, den Abstand zum Lenkrad zu verkürzen, durchatmen, die Fahrdynamik-Einstellungen auf “Sport-sharp” zu stellen und den WRX STi auf die Route seiner Ur-Ahnen einzustimmen. Bis 2.000 Umdrehungen grummelt der Boxermotor unbedenklich. Sein Turbolader ist hier noch beim Luft holen. Bis 4.000 Umdrehungen stellt der 2.5 Liter Motor sein Drehmoment bereit – wie bei einer unangekündigten Paket-Lieferung erscheinen die 407 Nm nach alter Turbomotor-Manier gemeinsam und plötzlich. Der Allradantrieb übernimmt die Verteilung der Kraft, drückt die Fuhre mit zurecht gestutzten Drehmoment-Zuteilungen in die Berg-Kehren, nimmt der Vorderachse die zugeteilte Kraft weg, sobald die Fuhre zu untersteuern droht und lässt den immerhin 1.500 Kilogramm schweren WRX leichtfüßig tänzeln. Anbremsen, runterschalten, mit der Hacke den Turbomotor bei Drehzahl halten – der WRX ist aus einer Zeit, in der schnelle Autos von schnellen Autofahrern bewegt wurden. Hier hilft kein Drehzahl-Management beim anheben der Drehzahl – hier übernimmt der Fahrer die volle Verantwortung für scheitern und siegen am Berg. 1.500 Kilogramm zusammenstauchen – die Bremse arbeitet heftig und erzählt dem Fahrer mit entsprechenden Geräuschen von ihrem Engagement im Bereich der negativen Beschleunigung. Hart am Berg. Der Turbomotor drückt, der Allradantrieb verteilt die Kraft nach bestem Wissen und der Körper des Fahrers fängt an, mit Schweißflecken unter den Armen, von der Arbeit zu berichten. Arbeit und Lust – wer Auto fahren als pures Vergnügen empfindet, der findet nach einigen Berg-Passagen den Zugang zum WRX – links rechts, der Tanz auf dem Asphaltband kann beginnen. Blinde Kuppen, spitze Felszacken, Kies im Scheitelpunkt – sobald die Sportreifen ihre Arbeitstemperatur erreicht haben – bei 1.000 Meter über n.N. und 6° Außentemperatur sind dazu einige Kurven mit mutigen G-Werten notwendig – verschmelzen der WRX und sein Fahrer zu einer Einheit. Eine Lenkung die um die Mittellage nicht genug Präzision bietet? Welcher Volltrottel hat dies dem WRX je attestiert? Klugscheißer die nie den Tanz in den See-Alpen geübt haben – vermute ich. Der WRX verliert nach den ersten Berg-Etappen, nachdem der Bordcomputer die Verbrauchswerte mit einer führenden drei errechnet hat, massiv an Gewicht. Frontlastig? Nicht mit diesem Allradantrieb. Nicht mit diesem Fahrwerks-Setup. Der WRX springt über den geschichtsträchtigen Asphalt, verschlingt Meter um Meter – um Meter. Kastriert Spitzkehren zu simplen Richtungsänderungen, verbindet den Arsch des Piloten mit dem Asphalt. Alte Technik? Simpler Turbomotor? Langweilige Limousine mit Proletenflügel? Hier oben, in den See-Alpen Südfrankreichs spielt der WRX STi in einer ganz eigenen Liga. Er zeigt Dir, welche DNA in ihm steckt, er beweist seine Gene und sein Talent. Er lässt dich ehrfürchtig zurück, sobald Deine Grenzen früher erreicht sind als die Haftungsgrenzen seines Antriebssystems. Und das wird Dir passieren.

Und plötzlich stehst Du am Col de Turini.

Knackend berichten die Bremsen von den hitzigen Kilometern die hinter dir liegen. Berg auf und immer hart im Spiel zwischen Ladedruck, Grip und Bremsbalance. Im Leerlauf rumort der Vierzylinder-Turbo weiter. 125° Öl-Temperatur liegen an, während hier oben, auf über 1.600 Metern über dem Meer die Außentemperatur nur knapp oberhalb des Gefrierpunktes liegt. Dein Körper fühlt sich indes an, als wärst Du die letzten Stunden unter Drogen gestanden. Adrenalin und WRX-DNA mischen sich mit Deiner Wahrnehmung. Glück entsteht. subaru wrx sti col de turini wrxtrip Am Ziel angekommen. Aus den berechneten 1.166 Kilometern wurden lockere 1.400 Kilometer bis zum Col de Turini. Zu verlockend waren die Wege dort hinauf, zu beeindruckend die souveräne Art mit der sich der WRX über die Stunden auf der Autobahn gezeigt hat.

 

Der neue SUBARU WRX STi

Wenn in einigen Tagen die Testfahrten mit dem neuen Modell anstehen, werde ich im Hinterkopf die Vorstellung des Vorgängers haben. Und es ist gut zu wissen, daß man bei SUBARU nicht wirklich viel am Motor und Antriebsstrang des WRX geändert hat. Und auch der Heckflügel wird wieder da sein. Manche Dinge sollte man eben nicht ändern – manchmal braucht man aber eine gewisse Zeit, bis man das verstanden hat. Der SUBARU WRX STi gehört zu den letzten Straßensportlern, die ihre Motorsport-DNA nicht von einer Werbe-Agentur erhalten haben.  Das hat er mir bewiesen – auf einer eindrucksvollen Tour, vom Nürburgring zum Col de Turini.

Zur WRX-Roadtrip-Galerie

 

Danke an Pirelli Deutschland und SUBARU Deutschland für die Unterstützung!

24h-pre: BMW gewinnt die Generalprobe

Das 24h-Qualifikationsrennen gewinnt der Z4 GT3 von Marc VDS.

Während sich die Mitbewerber mit den vier Ringen, oder die mit dem Stern auf der Haube, mit technischen Zickerlein und dem Zorn des Renngott beschäftigen mussten, fuhren die vier, vom Werk unterstützen und fahrerisch top besetzen BMW Z4 GT3 auf die Plätze 1 bis 4. Dabei lieferten sie eine solide Vorstellung zum Thema Zuverlässigkeit ab. Doch einige Renn-Beobachter wurden das Gefühl nicht los, in der Tat einer „Vorstellung“ beizuwohnen:

Üblicherweise sind Rennfahrzeuge in der Qualifikation schneller unterwegs als im Rennen. So stempelte der Mercedes-Benz SLS GT AMG Von HTP eine 8:20,835 in den Eifelkurs und sicherte sich die Pole-Position für das erstmalig ausgetragene 24h-Qualifikationsrennen. Im Rennen kam man über 8:30,773 nicht mehr hinaus. Oder der vielbeachtete Audi R8 mit der Startnummer 502. Im Training reichte die 8:25,503 für den zweiten Startplatz, im Rennen war dann nur noch eine 8:29,684 möglich. Anders lief es bei den BMW-Teams und ihren Z4 GT3. Die vier Fahrzeuge im Überblick:

  • #19 Schubert BMW mit Werner, Müller, Luhr und Sims – im Training eine 8:31.192 im Rennen dann in der schnellsten Runde mit 8:32,058 unterwegs. Im Ziel auf Platz 3
  • #20 Schubert BMW mit Klingmann, Baumann, Hürtgen – im Training eine 8:31,192 (kein Tippfehler, tatsächlich exakt gleichschnell wie die #19!) und im Rennen dann mit einer 8:30,719 unterwegs. Am Schluss auf Platz 2
  • #25 MarcVDS BMW mit Martin, Alzen und Wittmann – im Training eine 8:31,765 – im Rennen dann mit 8:28,007 deutlich schneller unterwegs. RENNSIEGER – Platz 1
  • #26 MarcVDS BMW mit Leinders, Palttala, Adorf – im Training eine 8:36,855 – im Rennen dann mit einer 8:32,214 auch deutlich flotter unterwegs – Vierter des Rennens!

Tarnen, täuschen, tricksen

Man kann aus den simplen Zahlen einiges an Meinung ziehen. Klar ist: Bevor das 24h-Rennen im Juni startet, gehört taktieren zum Programm von allen Herstellern. Niemand will die Hosen gänzlich herunterlassen – zu groß die Angst vor einer vermeintlichen Benachteiligung durch die BOP (Balance of Performance). Und während sich der Schubert Z4 mit der Startnummer 19 an die (vermeintlich interne) Marschroute hielt und die Hosen ganz sicher nicht fallen lies – zeigten die beiden Marc VDS schon eher, was wirklich im BMW Z4 GT3 steckt. Man sollte dabei nicht vergessen: Im letzten Jahr fuhren die BMW Z4 GT3 im Quali bereits Zeiten knapp über 8 Minuten zwanzig.

24h rennen pre race

Das Rennen an sich

Theoretisch hätten 51 Fahrzeuge in das Rennen starten können. Für einige der Teams war das Wochenende des Quali-Rennens von Anfang an, nur als zusätzlicher Test gedacht.  Von den 47 Fahrzeugen sind nach sechs Stunden 38 Fahrzeuge in Wertung durch das Ziel. So erlebten die Zuschauer rund um die Strecke ein eher ungewöhnliches Nürburgring-Rennen. In einer Startgruppe gestartet, zog das Feld der Top-Fahrzeuge (SP9) binnen weniger Minuten vom Rest des Feldes davon. An der Spitze startete Maximilian Götz im HTP SLS mit einer kleinen Zickzackfahrt über die Start-und-Zielgerade das Rennen. Im Laufe der ersten Stunden wurde die Spitze ganz klar durch die SLS AMG von Black Falcon und HTP, sowie den Audi R8 von G-Drive Racing (Rusinov, Ortelli, Sandström, Müller Nico) und dem Prosperia C.Abt R8 (Mies, Jöns, Schwager) gebildet. Spannende Runden mit teilweise harten Fights und nicht ausbleibendem Türklinken-Kontakt wurden geboten.

Bis zur Mitte des Rennens fand auch der Nissan GT-R der Schulze-Brüder immer mehr Rennspeed und zog flotte Runden über das Eifelrund. Mit seiner schnellsten Runde von 8:29,468 hat der Sumo-Racer nicht nur mich beeindruckt.

Die BMW Z4 GT3 hatten derweil einen eigenen Markenpokal ausgeschrieben und fuhren dem Feld in anfangs bedächtigem Parallel-Flug hinterher. Das hier nicht volle Lotte Rennen gefahren wurde, war in der Boxengasse allen klar.

Doch die davon eilenden Mercedes und Audi sollten nicht ohne Probleme durchkommen. Beim von der Pole gestarteten HTP-SLS brach eine Motorhaubenhalterung und zwang zur Aufgabe. Der lange an der Spitze kämpfende C.Abt R8 musste nach 22 Runden wegen eines Getriebeproblems aufgeben.

Auch der schnelle Schulze-Nissan wollte das Rennende nicht auf der Strecke erleben und wurde nach 28 Runden mit einem defekten Turbolader in der Box abgestellt.

So kamen die, mit gebremsten Elan, aber beeindruckender Zuverlässigkeit fahrenden BMW Z4 GT3 zu einer vermutlich nicht geplanten Besetzung des Podiums. Platz 1 bis 4 und damit alle gestarten Z4 standen am Schluss an der Spitze. Mit Uwe Alzen saß auf dem Gewinner-Fahrzeug von Marc VDS ein Top-Pilot, der sonst seinen eigenen BMW Z4 GT3 einsetzt und im übrigen im letzten Jahr auf dem Schubert Z4 mit einer 8:22 im Training überzeugte.

Weswegen die Z4 in diesem Jahr 10 Sekunden langsamer waren – obwohl die Rennstrecke noch nie so leer war, wie bei diesem Quali-Rennen – wird wohl ein Geheimnis bleiben 🙂

Siegerherung 24h rennen pre race

 

24h-Pre – Teams im Blick:

Teams 24h rennen 01 qualifikationsrennen

Das „VIP-Fahrzeug“ des BMW M235i Cup

Mit am Steuer des 330 PS starken Cup-Fahrzeuges der Ex-Motorrad-Profi und heutiger sport1-Moderator Alex Hofmann. Das Interessante an einem Cup ist die Vergleichbarkeit der Fahrzeuge. Alle Cup-Fahrzeuge fahren zudem den gleichen Dunlop-Rennslick. Man kann hier, wie auch bei den Toyota GT86 und dem Opel Cup, gut die Performance der einzelnen Fahrer beobachten.

Startnummer 235 startet von Platz 28 in das Rennen und beendete das 6-Stunden Rennen auf 16.

 

Teams 24h rennen 02 qualifikationsrennen

Mazda Motorsport  MX-5

Am Steuer des japanischen Renners drehen Wolfgang Kaufmann, Teruaki Kato und Owen Mildenhall. Der MX-5 startet in der Klasse V3 (Serienwagen) und ging von Platz 47 in das Quali-Rennen. Das wichtigste am Ergebnis: Der Wagen fuhr durchs Ziel. Denn, wenige Minuten vor Schluss schien das Rennen des MX-5 beendet, merkwürdige Geräusche und langsame Fahrt zogen die Aufmerksamkeit auf den Renner. Aber der kleine Japaner hielt durch. Am Ende mit Platz 30 ein ordentliches Ergebnis eingefahren!

 

 

Teams 24h rennen 03 qualifikationsrennen

STL Sport Liechtenstein Golf GTI

In der SP3 T ist der Golf mit den dicken Backen zu Hause. Das Team aus Liechtenstein, mit den Fahrern Johann Wanger und Stefan Tribelhorn, gingen von P31 in das Quali-Rennen, schieden aber bereits nach 5 Runden mit technischem Defekt aus. Better luck im Juni!

 

Teams 24h rennen 04 qualifikationsrennen

Nissan GT-R nismo GT3

Der wuchtig wirkende Nissan GT-R der Schulze-Brüder wird von Renn-Wochenende zu Renn-Wochenende besser. Mit einer 8:29,468 zeigten die beiden Brüder, die den Boliden auch selbst fahren, was in dem GT-R an Potential steckt. Ein Turboladerschaden beendete die ansonsten ordentliche Vorstellung.

 

Teams 24h rennen 05 qualifikationsrennen

GetSpeed Performance 997 GT3 CUP

Die Porsche-Fahnen wurden am Ring von den GetSpeed-Porsche und dem Haribo-Porsche hochgehalten. Olaf Manthey kam ohne Fahrzeug zum 24h-Qualifying-Rennen aus Mauspath herüber.

Der schnellere der beiden GetSpeed Porsche (mit Osieka, Jans, Schornstein) kam auf Platz 7 ins Ziel. Die im Bild gezeigte #60 mit Bour, Haezebrouck und Henry wurde 11. Die Cup-Porsche laufen in der Klasse SP7.

 

Teams 24h rennen 06 qualifikationsrennen

Hyundai Motor Genesis V6

Hyundai nimmt den Motorsport auf der Langstrecke in der Eifel ernst und nutzte die Chance des zusätzlichen Laufs, um die Piloten auf dem Genesis Coupé zu qualifizieren.  Von Startplatz 21 in das Rennen gegangen, war nach ebenso vielen Runden Schluss für das Coupé.

 

Teams 24h rennen 07 qualifikationsrennen

 Marketing-Stunt – Felix Baumgartner im Audi R8 LMS ultra

Viel diskutiert am Ring. Aber die Aufmerksamkeit der Medien zog die Startnummer 502 ganz klar auf sich. Alleine damit könnte man die Idee hinter dem Engagement von Felix Baumgartner bereits erklären. Aber Felix Baumgartner sprach bei der Presse-Konferenz auch von einem Bubentraum, den er sich mit dem Einsatz am Ring verwirklicht. Ob in der Vorbereitungsphase wirklich zwei Fahrzeuge auf der Nordschleife geschrottet wurden, wollte man offiziell nicht kommentieren.  Fakt ist: Während im Training noch mehr als 60 Sekunden fehlten, war im Rennen immerhin eine 9:02 für Felix Baumgartner möglich. Was noch immer weit entfernt von den Zeiten der restlichen Profis auf diesem Fahrzeug ist – aber man wird sehen, wie weit sich der Stratosphären-Springer noch entwickeln kann. Was die Zahl der gemachten Fotos angeht, dürfte Felix Baumgartner an diesem Wochenende jedoch bereits die Pole gesichert haben.

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

24h-Pre 2014 am Nürburgring

In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal ein „Qualifikations-Rennen“ für das große 24h-Rennen am Nürburgring. Hier der Zeitplan für das kommende Wochenende:

ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen:
Der Zeitplan

Samstag, 5. April 2014
08:30 – 12:00 h GLP (N) GLP
08:30 – 11:30 h Qualirennen (GP) Test und Einstellfahrten
12:30 – 16:00 h RCN (G) Leistungsprüfung
14:00 h Pressekonferenz ADAC Zurich 24h-Rennen (Pressezentrum)
15:30 – 16:30 h Falken Drift Show (Fahrerlager)
16:50 – 18:20 h Qualirennen (G) Freies Training
18:40 – 21:20 h Qualirennen (G) Qualifying 1

Sonntag, 6. April 2014
09:00 – 10:00 h Qualirennen (G) Qualifying 2
10:00 – 11:00 h Falken Drift Show (Fahrerlager)
10:50 – 11:30 h Qualirennen (G) Startaufstellung
12:00 – 18:00 h Qualirennen (G) Rennen (6 h)
14:00 – 15:00 h Falken Drift Show (Fahrerlager)

Genutzte Streckenvarianten: (N) = Nordschleife · (GP) = Grand-Prix-Kurs · (G) =
Gesamtstrecke · Vorläufig, Stand: 2. April 2014 · Änderungen vorbehalten

 

Und hier die Teilnehmerliste für das 24h-Qualifikationsrennen

Galerie: 24 Stunden 2013 – Impressionen vom kürzesten 24h-Rennen aller Zeiten

Von Freitag bis Montagabend war ich in der Eifel – das 24 Stunden Rennen 2013 hatte gerufen. Dummerweise war, wie so oft, der Wettergott nicht besonders gnädig. Extreme Regenfälle brachten das Rennen gegen 23h zu einem Rennabbruch, der erst am nächsten Morgen um 8:00 aufgehoben wurde.

Über 3.700 Fotos vom 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2013

Es sind dennoch mehr als 3.700 Fotos geworden, die ich während des Rennens und der Training-Sessions mit der Canon EOS 6D gemacht habe. (Zu dieser genialen DSLR wird es bald einen ausführlichen Testbericht geben!)

170 Fotos habe ich für diese Galerie der „Impressionen“ ausgewählt.