VLN: 60. ADAC Westfahlenfahrt – Das Rennen

Die Sonne lachte über dem Nürburgring und verwöhnte die zahlreich gekommenen Zuschauer mit einem Eifel-Wetter aus dem Bilderbuch. Das erste Rennen der Saison 2014 hätte keinen besseren Rahmen finden können. Nachdem wir im letzten Jahr bibberten und aufgrund von Nebel unverrichteter Dinge wieder heimfuhren – war das als „60. ADAC Westfahlenfahrt“ ausgeschriebene Rennen in diesem Jahr auf einen gnädigen Wettergott gestoßen.

Buntes Siegertreppchen beim ersten VLN-Lauf 2014

Nach vier Stunden standen drei Marken auf dem Siegerpodest. Das erfolgreichste Team fuhr den Audi R8 LMS ultra des Team Phoenix Racing. Marc Basseng, Frank Stippler und Laurens Vanthoor gewannen einen Langstreckenlauf der beinah zum Sprint-Rennen geriet. Mit einer 8:11,400 sicherte sich das Team zudem die Pole-Position für das Rennen. Während der ersten Runden flogen die Sieger mit den verfolgenden Mitbewerbern im Abstand von teilweise nur noch wenigen Zentimetern über die Rennstrecke in der Eifel.

Im Ziel hatten die Audi-Boys einen Vorsprung von knapp 2 Minuten. Und das obwohl das Rennen vier Stunden dauerte und über insgesamt 28 Runden ging. Die Zweitplatzierten fuhren den Mercedes AMG SLS GT vom Team Black Falcon – erfolgreich waren: Andreas Simonsen, Jeroen Bleekemolen und Lance David Arnold.  Um das bunte Treiben der verschiedenen Marken auf dem Siegerpodest komplett zu machen, fuhr der Schubert BMW Z4 GT3 mit Jens Klingmann, Dominik Baumann und DTM-Pilot Martin Tomczyk auf Rang 3.

Die schnellste Runde des Rennens fuhr das Siegerteam von Phoenix Racing: 8:08,314.


Rennbericht:

Das Audi-Trio dominierte über weite Strecken das Geschehen an der Spitze des Feldes. Von der Pole-Position gestartet blieb Stippler in Führung und Vanthoor verteidigte diese in seinem Stint souverän. Eine Schrecksekunde erlebte Basseng nach einer Kollision mit einem zu überrundenden Fahrzeug. Das Team zog den finalen Boxenstopp vor, um den R8 LMS ultra einem kurzen Check zu unterziehen. Uwe Alzen (Betzdorf) und Philipp Wlazik (Gladbeck) übernahmen mit dem BMW Z4 GT3 unter der Bewerbung H&R Spezialfedern die Führung, bis ein Reifenschaden ihr Rennen vorzeitig beendete. So war der Weg für den ersten Auftaktsieg eines Audi in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft frei. „Es war für uns wichtig, unsere gute Form aus dem Vorjahr zu konservieren und über den Winter zu retten“, sagte Basseng. „So führen wir voller Selbstvertrauen die Vorbereitungen für das ADAC Zurich 24h-Rennen im Juni diesen Jahres fort.“

Wichtige Erkenntnisse sammelte das zweitplatzierte Black-Falcon-Team. „Unsere Pace ist noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagte Arnold. „Aber wir haben heute im Rennen viele Ideen gesammelt, was wir am Fahrzeug verbessern können, um mit den anderen mitzuhalten. Dass wir das Rennen auf dem Podium beendet haben, ist für uns Fahrer von großer Bedeutung, denn man muss sich immer wieder neu auf die Nordschleife einschießen. Das Ergebnis motiviert uns zusätzlich.“ Auch Baumann war mit dem Rennergebnis zufrieden: „Platz drei fühlt sich gut an – das zeigt, dass Fahrer und Team einen guten Job gemacht haben. Nach der langen Winterpause war es für uns wichtig, die gesamten Abläufe wieder einzuspielen und zu automatisieren.“

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Marc VDS auf die Plätze vier und fünf. Jürgen Alzen (Betzdorf) und Dominik Schwager (München) wurden im Ford GT3 Sechste vor den beiden Aston-Martin-Debütanten Stuart Leonard und Paul Wilson (beide Großbritannien), die den Vantage V12 GT3 auf dem siebten Platz ins Ziel brachten. Den schnellsten SP7-Porsche pilotierten Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) für das Wochenspiegel Team Manthey auf Position acht.

Der erste Sieg in der neuen Cup5-Klasse ging an Adrenalin Motorsport mit den Fahrern Guido Wirtz (Köln), Christopher Rink (Frankfurt) und Oleg Kvitka (Köln). Das Trio absolvierte im BMW M235i Racing während der 4-Stunden-Distanz 25 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Von zehn gestarteten Cup-Tourenwagen kamen am Ende sieben in Wertung. „Ein tolles Bild, die neuen Autos jetzt das erste Mal im Renneinsatz auf der Nordschleife zu sehen“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt, der an den Eifelkurs gereist war, um die Premiere zu verfolgen. „BMW und den Nürburgring verbindet eine große Tradition und es war uns eine Herzensangelegenheit, den neuen M235i hier an den Start zu bringen.“

Der Tagessieg im Opel Astra OPC Cup ging an Jari Nuoramo, Juha Hannonen und Ralf-Peter Bonk (alle Senden). Platz zwei fuhren TV-Moderator Tim Schrick (München) und Hannu Luostarinen (Adenau) ein; das Podium komplettierten die beiden VLN-Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche, die sich in diesem Jahr das Cockpit mit Thorsten Wolter (Berlin) teilen. In der Renault Clio Cup-Klasse mussten sich die amtierenden Meister Dirk und Tim Groneck (beide Melle) dem Schläppi Race-Tech-Duo Holger Goedicke (Weinsberg) und Mathias Schläppi (Schweiz) geschlagen geben. Im TMG GT86 Cup feierte Leutheuser Racing&Events einen Doppelsieg. Alexander Kudras (Lohmar), Martin Tschornia (Bestwig) und Wolfgang Kudrass (Lohmar) überquerten die Ziellinie 3:11.949 Minuten vor Jutta Beisiegel (Kaiserslautern), Pawel Ledwon (Berlin) und Ralf Goral (Moers). Der Sieg in der Porsche-Cup-Klasse fuhren Adam Osieka (Bonn), Steve Jahns (Luxemburg) und Christopher Mies (Heiligenhaus) ein. Das Team GetSpeed Performance verwies damit Wolfgang Kohler (Aldingen) und Christian Menzel (Kelberg) des Team Manthey-Racing um eine Runde auf Platz zwei.

Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet bereits in zwei Wochen. Das 39. DMV 4-Stunden-Rennen der Renngemeinschaft Düren führt ebenfalls über die Distanz von vier Stunden.

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Bewegte Bilder: Eine 30-minütige Zusammenfassung zeigt der Sender Sport1 am 5. April um 16 Uhr. 

VLN Lauf 1: Opel ASTRA Cup

Astra OPC Cup startet fulminant in die zweite Saison

Der Opel Astra OPC Cup ist fulminant in seine zweite Saison gestartet. Beim ersten Lauf im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring knüpfte der Opel-Markenpokal mit spannenden Positionskämpfen im Sekundenabstand nahtlos an die Premierensaison an. Strahlende Sieger bei der 60. ADAC Westfalenfahrt waren nach vier Stunden Renndistanz Jari Nuoramo (Finnland), Juha Hannonen (Finnland) und Peter Bonk (Senden) im Cup-Astra mit der Startnummer 347. „Mit einem Sieg in die neue Saison zu starten ist großartig“, freute sich Sieger Nuoramo.

Das Sieger-Trio kam nach 25 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife mit 1:12,811 Minuten vor den Zweitplatzierten Tim Schrick (München) und Hanno Luostarinen (Finnland) ins Ziel. „Vielleicht sah es von außen einfach aus, aber ein Spaziergang war das nicht – wir mussten kräftig Gas geben um die Konkurrenz in Schach zu halten“, fasste Hannonen zusammen. Ein fast perfekter Einstand in den Astra Cup gelang Tim Schrick: Der 38-Jährige TV-Moderator, der bis zum Zeittraining am Samstagmorgen nur acht Runden auf dem über 300 PS-starken Astra zurückgelegt hatte, feierte mit seinem finnischen Teamkollegen Luostarinen den zweiten Platz wie einen Sieg. „Das Rennen hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe viel über den Astra gelernt. Stefan (Kissling) hatte nach meinem Stint ein breites Grinsen im Gesicht – das war ein gutes Zeichen“, so der Münchener. Dabei hatte das Rennen für die Startnummer 360 alles andere als optimal begonnen. Knapp 30 Minuten nach dem Rennstart rutsche der Astra nach einer Kollision ins Kiesbett und musste erst wieder befreit werden.

Unter einem guten Zeichen stand auch die Rückkehr von Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (Hückeswagen). Die Brüder teilen sich das Cockpit mit Thorsten Wolter (Berlin) und waren mit ihrem dritten Platz mehr als zufrieden. Am Ende fehlten ihnen 0,582 Sekunden auf Platz zwei. „Wir sind total überrascht aber gleichzeitig auch unglaublich happy mit dem Ergebnis“, sagte Heinz-Otto Fritzsche und Bruder Jürgen ergänzte: „So kann es weitergehen.“ Dabei musste das Trio zwischenzeitlich um den Podestplatz zittern. An der Auspuffanlage hatte sich eine Schraube gelöst, dadurch war ein unplanmäßiger Boxenstopp notwendig geworden.

Für einige Opel-Teams verlief der Auftakt dagegen nicht nach Plan. Bereits in der Anfangsphase des Rennens mussten Mario Merten (Kelberg) und sein Partner Jürgen Nett (Mayen), die im Zeittraining die Pole-Position erobert hatten, nach einem Unfall mit Alexander Mies (Heiligenhaus), Daniela Schmid (München) und Jens Moetefindt (Buchholz) in Runde fünf die Segel streichen. Der von Bliss Motorsport eingesetzte Astra mit der Startnummer 354 schied nach Unfall ebenso vorzeitig aus wie ‚Ben Harper’ (Berlin) und Elmar Jurek (Berlin). Das zweite von Lubner Event & Motorsport eingesetzte Fahrzeug sah nach einem Reifenschaden und daraus resultierenden weiteren Schäden nicht die Zielflagge.

Einen tollen Einstand in den Cup feierte auch das von Opel und dem dmsj geförderte Youngster Racing Team. Im Cup-Astra (#361) fuhren Dominik Busch (Trendelburg), Sandro Marsani (Hattingen), und Christoph Wohlfarth (Heppenheim) auf den siebten Rang. Dafür gab es Lob von Volker Strycek: „Das Ergebnis ist zweitranging – die Drei haben den Astra ohne Schrammen und Beulen ins Ziel gebracht und von dem Gelernten vieles umgesetzt“, lobte der ehemalige DTM-Fahrer.
„Wir sind mit dem Saisonstart sehr zufrieden. Wie im letzten Jahr haben wir auch bei diesjährigen Auftakt tollen Motorsport gesehen – ein enges Rennen mit harten aber fairen Duellen im Abstand von wenigen Zentimetern, die dem Ruf eines starken Markenpokals gerecht werden“, fasste Jörg Schrott, Opel Motorsport Direktor, das Auftaktrennen zusammen. „Unser Astra ist im Vergleich zum Vorjahr schneller geworden, die technischen Modifikationen haben alle gegriffen. Der Titel-Kampf hat gerade begonnen – und das wird ein heißer Kampf werden.“

Opel Astra CUP – VLN erster Lauf 2014 – Galerie:

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

VLN Lauf 1: Rent4Ring Racing freut sich über einen Erfolgreichen Saisonauftakt

Rent4Ring Racing startete mit einem hervorragenden Ergebnis in die neue Saison der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring am gestrigen Samstag. Die Premiere der Zusammenarbeit mit Peter Bonk Performance zeigte bereits beim ersten Rennwochenende beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison. Nach vielen spannenden Positionskämpfen in den
insgesamt vier Klassen, kamen alle fünf Autos ins Ziel. Und nicht nur das,neben dem Klassensieg von Mazda MX-5 in der V3 Klasse, erreichte der Opel Astra OPC im CUP 1 einen weiteren Teamsieg.

BMW V4 491

Klasse V4: BMW 325i – Nummer 491 – Fahrer Fredy Lienhard und Ralph Beck Bereits im Zeittraining am Samstagmorgen zeichnete sich ab, dass der 325i von Fredy und Ralph für den heutigen Tag mit zu den Top-Favoriten gehören würde. Nachdem Fredy den BMW auf Startplatz zwei qualifizierte, lag er zu Beginn der ersten Runde bereits in der Führungsposition. Insgesamt vier Runden konnte sich der Schweizer an der Spitze des Klassenfeldes halten, bis er das Auto an seinen Teamkollegen übergab. Trotz einer kleinen Schrecksekunde zu Beginn des Rennens, als Fredy kurzerhand eine Abkürzung über das Gras nehmen musste, war das erste Rennen ein erfolgreicher Einstand mit einem guten vierten Platz.

Fredy Lienhard, Schweiz:
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende. Wir waren nicht nur in der Lage ganz vorne mitzufahren, sondern unsere Teamarbeit mit Peter Bonk Performance funktionierte hervorragend. Es war ein tolles Gesamtergebnis für das Team, das auf jeden Fall auf mehr hoffen lässt. Wir haben das erste Rennen als Übung gesehen, damit wir den Anschluss zur Konkurrenz nicht verlieren, bis unserer BMW 428i im dritten Rennen startklar ist. Die Übung haben wir bestens gemeistert und ich freue mich schon auf den nächsten Lauf.“

 

Mazda MX5- Rent4Ring Racing 515

Klasse V3: Mazda MX-5 – Nummer 515 – Fahrer Anthony Toll und Dale Lomas Bereits in der ergangenen Saison konnte der Brite Dale Lomas sein Können bei Rent4Ring Racing zeigen. In dieser Saison startet er neben Anthony Toll in dem Mazda MX-5, dem Siegauto der V3 Klasse aus dem letzten Jahr. Für Anthony, der erst dreimal bisher auf der Nordschleife fahren konnte, war es ein Einstelltest um sich für die Saison zu etablieren. Nach sechs gezeiteten Runden im Qualifying fand sich der Mazda MX-5 nach einer starken Leistung auf der Pole Position. Zu Beginn des Rennens musste Startfahrer Anthony die Führungsposition nach kurzer Zeit abgeben. Doch je weiter das Rennen vorschritt, umso mehr kam der Stuttgarter in einen guten Rhythmus, den auch Teamkollege Dale nach dem Fahrerwechsel fortführen konnte. Nach einem nahezu einwandfreien Rennen ohne große Probleme, erreichte der Mazda MX-5 in der Klasse V3 als erster die Ziellinie, und startete genauso erfolgreich in die neue Saison, wie die letzte endete.

Anthony Toll, Deutschland:
„Der Start war für mich schon noch etwas schwierig, da ich bisher erst dreimal überhaupt ein Rennen gestartet hab. Leider verlor ich einige Positionen während den ersten Runden, aber wir wussten nach Dales toller Pole-Position-Zeit dass wir ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben. Zwar fehlte uns ein bisschen der Speed auf der Start-/Zielgeraden, aber das konnten wir auf der Nordschleife wieder gut machen. Ich bin mit dem Sieg absolut überwältigt. Es ist ein klasse Ergebnis für mein erstes Rennen bei Rent4Ring Racing im Mazda MX-5 und ein toller Start in die Saison.

 

Rent4Ring Racing BMW 125i startnummer 504

Klasse VT2: BMW 125i – Nummer 504 – Fahrer Chiyo Katsumasa, Florian Strauss
und Frédéric Lédoux
Für das Newcomer Team war der Auftakt in die neue Saison eine Lernprobe. Im freien Training am Freitag machten sich die drei Fahrer mit dem Auto und der Strecke vertraut. Doch bereits die gute Runde beim Zeittraining durch Chiyo ließ darauf schließen, dass es ein gutes Rennen werden könnte. Der Japaner übernahm den Start und war von Beginn an konkurrenzfähig und zeigte was in dem 125i steckt. Nach drei guten Boxenstopps und Fahrerwechseln erreichte das Team in der VT2 den zweiten Rang.

Frédéric Lédoux, Belgien:
„Ich bin absolut begeistert von meinem ersten VLN Rennen mit Rent4Ring Racing im BMW 125i. Das Auto lief fantastisch und das Team stellte uns das absolut beste Material zur Verfügung. Anfangs hatte ich ein paar Startschwierigkeiten, um mit dem automatischen Getriebe klar zu kommen, doch ich setzte mich nicht unter Druck und lernte Runde für Runde. Mit dem Ergebnis bin ich super happy und hoffe, in einem der nächsten Rennen wieder mit dem Team an den Start gehen zu können.“

 

Opel Astra CUp-Fahrzeuge

CUP 1: Opel Astra OPC – Nummer 347 – Fahrer Jari Nuoramo, Juha Hannonen und
Peter Bonk
Die CUP 1 Klasse war bereits in der vergangenen Saison eine hart umkämpfte Gruppe und somit versprach der Auftakt auch hier für spannende Rennaction. Nachdem der Opel Astra mit der Nummer 347 sich auf dem dritten Startplatz qualifiziert, übernahm Fahrer Jari Nuoramo bereits in der ersten Runde die Klassenspitze. Von Anfang an dominierten sie die Gruppe und es sah gut für einen Podestplatz aus. Über viele Runden lieferten sich der Astra #347 einen spannenden Positionskampf mit den starken Konkurrenten von Bonk Motorsport, bei dem Fahrer Jari Nuoramo einen klaren Kopf behielt. Nach dem Ausfall beider Bonk Motorsport Fahrzeuge war der Weg frei für das Team von Rent4Ring Racing und das Team erzielte den ersten CUP 1 Sieg.

Jari Nuoramo, Finnland:
„Es ist absolut fantastisch für das Team, gleich zu Beginn einen Sieg einzufahren. Im letzten Jahr hatten wir es schwer und kämpften immer mal wieder mit kleinen Problemen. Doch heute hatten wir auch das nötige Glück und nach einem super Start gaben wir den Sieg nicht mehr aus den Händen. Die CUP 1 Klasse ist ein sehr enger Wettkampf und ich sehe uns noch nicht als Titelfavoriten. Aber trotzdem ist es ein hervorragender erster Sieg für das
Team.“

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

VLN: BMW M235i CUP – Lauf 1

Im Rahmen des VLN-Saisonauftakts wurden die neuen BMW M235i Racing Fahrzeuge ihrer Renn-Taufe unterzogen.  Erst in dieser Woche wurden die Fahrzeuge am Nürburgring offiziell an die BMW Kundenteams übergeben.

Rennpremiere für die BMW M235i

Guido Wirtz, Christopher Rink und Oleg Kvitka vom Team Adrenalin Motorsport erreichten nach vier Stunden im Auto mit der Startnummer 668 Platz eins in der CUP5-Kategorie. Beim zweiten VLN-Rennen am 12. April geht es für die privaten BMW Teams dann erstmals um Punkte in der BMW M235i Racing Cup Klasse.

Die Fahrzeuge des BMW M235i Racing Cup fahren exclusiv auf Dunlop-Rennreifen. 

M235i Galerie:

VLN: Schubert startet mit Podestplatz in die Rennsaison

Strahlender Sonnenschein, jede Menge Action und drei BMW Z4 GT3 in den Top-5: Die Fans an der Nürburgring-Nordschleife (DE) haben am Samstag einen spannenden Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft erlebt. Nach 28 Runden in der „Grünen Hölle“ belegte das BMW Sports Trophy Team Schubert mit den Fahrern Martin Tomczyk (DE), Jens Klingmann (DE) und Dominik Baumann (AT) bei der 60. ADAC Westfalenfahrt den dritten Platz. Ihr BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 überquerte mit einem Rückstand von 2:27.254 Minuten auf die siegreichen Audi-Piloten Frank Stippler (DE), Marc Basseng (DE) und Laurens Vanthoor (BE) die Ziellinie.

Die Startnummer 36 – der BMW Z5 GT3 des Team Walkenhorst mit Stefan Aust, Peter Posavac und Niclas Kentenich am Steuer.

Unmittelbar dahinter folgten die beiden BMW Z4 GT3 vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS. Bas Leinders (BE) und Nick Catsburg (NL) erreichten mit der Startnummer 26 den vierten Platz, ihre Teamkollegen Jörg Müller (DE) und Marco Wittmann (DE) wurden Fünfte.

Marc VDS mit Jörg Müller und Marco Wittmann.
Marc VDS mit Jörg Müller und Marco Wittmann.

Lange hatte auch der zweite BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Schubert mit Dirk Werner (DE), Lucas Luhr (DE) und Alexander Sims (GB) auf Podestkurs gelegen. Allerdings schied das Auto mit der Startnummer 19 kurz vor Schluss in Folge eines Unfalls von Sims im Bereich Aremberg aus. Uwe Alzen (DE) und Philipp Wlazik (DE) fuhren in ihrem BMW Z4 GT3 mit der Nummer 2 in den Top-3, ehe sie nach einem Reifenschaden aufgeben mussten.

Im Rahmen des VLN-Saisonauftakts erlebten auch zehn der neuen BMW M235i Racing Fahrzeuge, die in dieser Woche am Nürburgring offiziell an die BMW Kundenteams übergeben worden waren, ihre Rennpremiere. Guido Wirtz (DE), Christopher Rink (DE) und Oleg Kvitka (DE) vom Team Adrenalin Motorsport erreichten nach vier Stunden im Auto mit der Startnummer 668 Platz eins in der CUP5-Kategorie. Beim zweiten VLN-Rennen am 12. April geht es für die privaten BMW Teams dann erstmals um Punkte in der BMW M235i Racing Cup Klasse. Auch das BMW Sports Trophy Team Schubert und das BMW Sports Trophy Team Marc VDS werden mit ihren BMW Z4 GT3 beim 39. DMV 4-Stunden-Rennen dabei sein. Vorher steht jedoch am kommenden Wochenende noch der Start beim Qualifikationsrennen für die 24 Stunden vom Nürburgring auf dem Programm.

 

  • Text: BMW Presse
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

VLN 1: Spannender Saisonstart des TMG GT86 Cup

Prächtiges Frühlingswetter und absolut spannender Motorsport – mit einem sehenswerten Rennen bei besten äußeren Bedingungen startete der TMG GT86 Cup in seine zweite Saison. Nach 23 Runden fuhr der TMG GT86 CS-V3 mit der Startnummer 540 des Teams Leutheuser Racing&Events und den Fahrern Martin Tschornia sowie Wolfgang und Alexander Kudrass als Sieger ins Ziel. Mit 3.11 Minuten Rückstand folgten ihre Teamkollegen Jutta Beisiegel, Ralf Goral und Pawel Ledwon auf Rang zwei. Das Podium komplettierte die Mannschaft von Pit Lane mit den Fahrern Olivier Muytjens, Bruno Francesco Barbaro, Gilles Vannelet und Brody. „Es ist immer schön, die Saison mit einem Sieg zu beginnen“, freute sich Alexander Kudrass. „Dies um so mehr, als es zu Beginn gar nicht danach aussah. Martin Tschornia fuhr die Startphase und musste schon nach zwei Runden wegen eines Bremsplattens unplanmäßig zur Box. Doch danach verlief unser Rennen perfekt und vollkommen nach Plan, so dass wir mit drei vollen Stints unsere Strategie umsetzen konnten und letztlich erfolgreich waren.“

Die Startnummer 533 von Dörr Motorsport. Am Steuer Stefan Kenntemich, Philipp Göschel und Wolf Florian.

Die 60. ADAC Westfalenfahrt entwickelte sich für die Starter im TMG GT86 Cup zu einem äußerst abwechslungsreiches Rennen. Je nach Boxenstopp wechselten sich die erstplatzierten Teams ständig in der Führung ab. Dabei erfüllten die TMG GT86 CS-V3-Rennwagen alle Erwartungen in eine verbesserte Performance. Die von der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) weiterentwickelten attraktiven Cup-Fahrzeuge fuhren im Rennen deutlich schnellere Rundenzeiten als noch im Debütjahr 2013.

Größte Pechvögel beim Saisonauftakt waren Sarah und Nigel Moore aus Großbritannien. Die Geschwister aus dem Team Vantage Motorsport überraschten bei ihrem ersten Start auf dem Nürburgring mit der Pole-Position. In der ersten Rennstunde fuhren sie fast 17 Sekunden Vorsprung heraus. Dann warfen sie ein Unfall und der folgende Reparaturstopp weit zurück. Kurz vor Schluss mussten die Briten das Rennen mit einem Folgeschaden gar vorzeitig beenden.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Wir haben heute alles gesehen, was die Faszination Motorsport ausmacht – ein wirklich spannendes Rennen mit harten Positionskämpfe. Und das alles bei prächtigem Eifelwetter. Besser hätte der Start in das zweite Jahr des TMG GT86 Cup nicht verlaufen können. Die offensichtlich noch größere Leistungsdichte in unserem Markenpokal lässt für diese Saison einiges erwarten. Ich freue mich jetzt schon auf unser nächste Rennen am 12. April.“

Die Startnummer 537 mit Patrick Mothes, Daniel Weckop und Domenico Solombrino

 

  • Quelle: TMG Motorsport Presse
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

VLN: Pech für ROWE RACING beim ersten Lauf

Die starke Vorstellung von ROWE RACING beim ersten VLN-Lauf der Saison 2014 blieb unbelohnt: Auf Podiumskurs liegend fing sich der SLS AMG GT3 von Michael Zehe, Thomas Jäger und Maro Engel zwei Reifenschäden in Folge ein. Nach dem zweiten unplanmäßigen Stopp entschied Teamchef Hans-Peter Naundorf, das Rennen aufgrund des aussichtslosen Rückstands vorzeitig zu beenden.

Dabei hatte es lange nach einem perfekten VLN-Auftakt für ROWE RACING ausgesehen: Thomas Jäger fuhr im Qualifying die siebtbeste Zeit der 170 teilnehmenden Fahrzeuge. Eine Vorlage, die Startfahrer Maro Engel auch im Rennen umsetzen konnte. Mit schnellen Runden etablierte er den Flügeltürer in der Spitzengruppe. In Runde 13 übernahm Thomas Jäger das Steuer und führte den ROWE SLS weiter bis auf den dritten Rang nach vorne.

In Runde 17 bremste schließlich ein defekter Reifen vorne rechts die bis dato souveräne Podiumsfahrt. Der ehemalige DTM-Pilot konnte den Flügeltürer noch in die Box lenken. Mit Rückstand auf die Spitze kehrte Jäger wieder auf die Strecke zurück, seine Aufholjagd währte jedoch nicht einmal zwei Runden. Ein erneuter Reifenschaden – wieder vorne rechts – bedeutete dann das endgültige Aus.

Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Das ist wirklich extrem schade, wir waren bis zum letzten Renndrittel sehr gut unterwegs und es „roch“ schon ein wenig nach Podium. Wir werden jetzt noch einmal genau die Ursachen für diesen doppelten Defekt untersuchen und uns dann aber auch wieder auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.“

 

 

  • Quelle: ROWE Motorsport
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

VLN – Training zu Lauf 1 2014 60. ADAC Westfalenfahrt

Wer nicht live vor Ort sein kann, sollte ab 13 Uhr den Live-Stream einschalten. Zum VLN-Livestream geht es hier lang. Und wieso erst um 13 Uhr und nicht um 12 Uhr?

Ein Unfall /später mehr dazu/ und der daraus resultierende Schaden an der Streckensicherung haben umfangreiche Reparaturen erforderlich gemacht. Der Start wurde deswegen auf 13h verschoben.

Die erste Pole-Position des Jahres hat sich das Team Phoenix Racing auf dem Audi R8 LMS ultra geholt.  Am Steuer des GT3-Boliden die Profis Frank Stippler, Marc Basseng und Laurens Vanthoor. Bevor das Training mit der roten Flagge abgebrochen wurde, pfeilten sie mit einer 8:11,400 durch die Lichtschranke.

Der Mercedes-Benz SLS GT 3 vom Team Black Falcon kommt mit einer 8:12,511 auf 2, der Marc VDS BMW Z4 GT3 mit einer 8:12,994 auf den Platz 3.

Der BMW Z4 GT3 vom Team Walkenhorst (powered by Dunlop) – Startnummer 35 mit Ralf Oeverhaus und Henry Walkenhorst am Steuer.

 

BMW M235i Racing Cup

Der weiße Basis-Lack auf den M235i Cup-Fahrzeugen dürfte kaum getrocknet sein, wurden die sportlichen Zweitürer doch erst vor ein paar Tagen an die Teams ausgeliefert. die Nachfrage nach den neuen Breitensport-Modellen der Münchner war extrem hoch. Die Lichter in den Hallen der BMW-Motorsportprofis brannten bis vergangenen Mittwoch vermutlich durchgehend. Dennoch wurden die ersten 15 Fahrzeuge mit einer Verspätung von einer Woche an die Teams ausgeliefert. Bislang gab es zudem keine Informationen über das Leergewicht des M235i Cup. Darauf wies auch Nordschleifen-Kenner Mike Frison in einem Artikel hin.  Auf Nachfrage teilte man aus der BMW-Konzernzentrale mit, der M235i Cup werde mit dem optionalen Cup-Paket ein Leergewicht von 1425 Kilogramm erreichen.  Und auch wenn die verspätete Auslieferung für die Teams ein Problem dargestellt haben dürfte – immerhin verpasste man den ersten Funktions-Test in der vorigen Woche – seien keine Teams vom Kauf des M235i zurück getreten.

Die Cup-Racer aus München rollen allesamt auf Dunlop-Racingreifen. Neben dem Toyota GT86 Cup und dem Opel Astra OPC Cup bilden die M235i den dritten Markenpokal im Rahmen der VLN-Langstreckenrennen dar.

Den schnellsten M235i, im ersten VLN-Training der Saison 2014, stellte das Team Scheid-Part mit der Startnummer 666. Hier blieb die Uhr am Ende bei einer 9:16,133 stehen.