What A Car – Die neue A-Klasse – Ein Kommentar von Habby

Was hat man sich nicht schon über den kleinen Mercedes amüsiert? Hat sich gewundert, hat gelacht, sich geärgert. Hat Mercedes-Fans vertrieben, weil mit Frontantrieb alles anders wurde. Sie war in ihrer ersten Generation das Sinnbild einer seniorengerechten Gehhilfe. Hat sich vom Elch umwerfen lassen und schämte sich später mit einem früh regelnden ESP jeder Fahrfreude und mangels Federweg auch dem Fahrkomfort. Generation zwei musste dann alles anders machen. Alles. Auch das brachte die Fans wieder auf die Barrikaden. Dieses Mal, die von Generation 1. Anstatt seniorengerecht musste es nun hip, jugendlich und cool sein. Sportlich natürlich. Und so wechselte der Charakter der A-Klasse.

Weltpremiere Mercedes-Benz A-Klasse in Amsterdam

Ein Kommentar von Habby

„Nichts mehr gesucht, sich selbst gefunden.“

Dass Dieter sich in Hugo Boss Sneakers, Sport-Sakko und krawattenfrei zeigt, selbst bei der Weltpremiere von einem der wichtigsten Mercedes-Modelle, man hat sich daran gewöhnt. Dass Weltpremieren in der Automobil-Industrie mit immer mehr PR-Tamtam gefeiert werden, auch daran gewöhnt man sich. Zumindest gab es eine Grenze, aus Amsterdam wurde nicht „A-msterdam“ – zugetraut hätte man es der Marketing-Truppe aus Schwaben. Wenn es um Werbung geht, sind die nämlich gar nicht mehr so schwäbisch. Aber der Erfolg gibt ihnen recht. Und eines muss man den Schwaben mit dem Stern im Kühlergrill und Herzen auch lassen: Sie können sich selbst reflektieren und neu erfinden. Ohne deswegen die Historie über Bord zu werfen. Nur bei der A-Klasse, da haben sie alles, was die erste Generation ausmachte, nun endgültig abgeschüttelt. Und schaut man in das Fahrzeug, dann überholen sie mit dem Kleinsten sogar den Größten.

Die S-Klasse von Renault

Respekt muss man den Schwaben auch zollen für den Gang auf der Rasierklinge. Während Automobil-Journalisten am Verstand zweifeln, wenn Motoren und Getriebe für „Made in Germany“ aus der Kooperation mit den Franzosen kommen, erzählen Umsatz und steigende Absatzzahlen eine gänzlich andere Geschichte. Den Kunden interessiert es scheinbar nicht. Und bei Mercedes-Benz fährt man fort mit der Kooperationsstrategie. Die neue A-Klasse wird nur noch bei den Top-Motoren mit Triebwerken aus eigener Produktion ausgerüstet. Das Basis-Modell musste nicht nur die aufwendige Hinterachse gegen eine billige Verbundlenkerachse tauschen, auch beim Hubraum hat man sich geziert. Den WLTP-Ansprüchen zum Trotze muss ein 1.33 Liter Vierzylinder-Turbobenziner die Basis in Schwung bringen. Mercedes bezeichnet ihn als 1.4 Liter, auch das wird am Ende wohl niemanden interessieren. Und auch das 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe kommt von den Franzosen. Und dennoch ist alles Mercedes. Klingt nach einem Widerspruch und müsste zu einer Rebellion unter den Mercedes-Käufern führen. Eigentlich. Von Rebellion indes keine Spur. Mit der A-Klasse ist Mercedes erfolgreicher beim Wildern in fremden Gefilden als mit allen anderen Modellen. Die A-Klasse ist für viele Autokäufer der erste Mercedes im eigenen Leben. Und die A-Klasse kommt bei Frauen gut an. Also, alles richtig gemacht? Obwohl so viel Kooperationsgeist unter der Hülle steckt?

Der klingt schwäbisch

Doch die Mercedes-Ingenieure versprechen, ohne die Hände hinter dem Rücken zu verstecken, hoch und heilig, auch die neue A-Klasse ist ein Mercedes. Die Ausführungen dazu klingen logisch. Stellen sie sich folgendes vor: Ein Atom-Physiker und ein Schimpanse bekommen einen Taschenrechner und eine komplexe Gleichung mit X-Unbekannten. Beide haben die gleiche Wurzeln, die DNA gleicht sich zu 99,4%, beide nutzen das gleiche Werkzeug und beide werden – nach dem Theorem der endlos tippenden Affen zu einem Ergebnis kommen. Nur der eine früher. Okay. Das ist eventuell zu harsch. Aber es soll zeigen, was den Unterschied ausmacht. Wobei es bei der Entwicklung von Automobilen nicht auf das Wissen an sich ankommt, sondern auf die Ziele, die man sich setzt. Und so sollen, trotz gleicher Hardware, die Gene des Mercedes herauskommen. Techniker sprechen von der Adaption. Vom Schubsen von Bits und Bytes in den Steuergeräten. Von unzähligen Kilometern, die man fährt, bevor man zufrieden ist. Aber eventuell ist der Kunde auch so abgelenkt von den technischen Neuheiten, dass ihm die Strategie der gemeinsamen Hardware gar nicht erst auffällt.

Ablenkung ist garantiert

Die neue A-Klasse lenkt mehr als andere neue Modelle auf dem Markt den Blick von den „hard skills“ zu den „soft skills“. Gar ein Smartphone auf Rädern will die A-Klasse sein. Nicht einfach mehr ein Auto. Nein, ein Habitat für den jungen, urbanen, vernetzten Menschen. Um das auch jedem zu zeigen, darf sich die A-Klasse mit einem reduzierten, aufgeräumten Cockpit präsentieren. Im Mittelpunkt zwei riesige Display (natürlich gegen Aufpreis, doch auch die Basis kennt keine analogen Zeiger mehr) und eine Armada an neuen Funktionen. Die neue A-Klasse bekommt als erster Mercedes überhaupt auch einen Touchscreen – doch der wird zur Nebensächlichkeit, denn bei Mercedes will man verstanden haben. Und so soll auch die A-Klasse verstehen. Verstehen, was der Fahrer sagt. Mit MBUX zieht eine Benutzerschnittstelle in den kleinsten Mercedes, die vollends Schluss macht mit der analogen Welt. Knöpfchen suchen, um die Sitzheizung einzustellen. Unnötig, einfach nur „Hey Mercedes, schalte die Sitzheizung ein“ sagen und der Hintern wird gewärmt. Das ist nur eines von vielen Kommandos, die von Beginn an integriert wurden. Und „Hey Mercedes“ lernt. Vom Fahrer. Vom Nutzer.

What „A Class“

Man mag im Design der neuen A-Klasse vieles wiederfinden, davon wenig „klassische Mercedes-Elemente“. Doch das schreckt nur die ab, die ewig im gestern verharren wollen. Für alle anderen hat die Truppe um Gordon Wagener das Design progressiv weiter entwickelt. Veränderungen sind wichtig, ob es alberne Auspuff-Fake-Endrohre auch sind? Egal. Beeindruckend sind die inneren Werte der neuen A-Klasse und da darf man dann auch nicht auf die Hardware schauen, sondern auf die Software. Mercedes-Benz geht damit, konsequenter als alle anderen Hersteller, den Weg der Digitalisierung. Hardware ist austauschbar, es ist der Geist der Software, der den Charakter formt. Nicht erst in 20 Jahren. Bereits im Mai 2018, wenn die A-Klasse auf den Markt kommt.

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Alle Fotos vom Event: Mercedes-Benz

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück zu neuer Stärke: Die neue Mercedes-Benz A-Klasse

Ja, man kann auf den ersten Blick sagen, dass auch das neue Modell eine Mercedes-Benz A-Klasse ist. Das gänzlich neue Kompaktmodell der Stuttgarter gibt sich auch weiterhin jung und dynamisch – genau wie die Vorgänger-Generation. Doch etwas ist anders: Der jüngste Spross der Mercedes-Familie wirkt im Gegensatz zu seinem Vorgänger erwachsener und weniger pummelig. Hinzu kommt, dass die Schwaben zu ihrer alten Stärke gefunden haben wollen und die A-Klasse so „komfortabel, wie noch nie zuvor“ gemacht haben, hallt es aus Stuttgart. Ein Augenmerk wurde auch auf den grundlegend neuen Innenraum sowie MBUX gelegt – neudeutsch für Mercedes-Benz User Experience. Was sich unter anderem hinter diesem Feature verbirgt, sollen die folgenden Zeilen klären.

Design – Etwas Botox gefällig?

Grimmig wie eh und je. Dabei wirkt die neue Mercedes-Benz A-Klasse aber angenehm frisch und klar

Gorden Wagener, seines Zeichens Chief Design Officer der Daimler AG, sieht die Gestaltung der neuen Mercedes-Ben A-Klasse als nächsten Schritt der Design-Philosophie „Sinnliche Klarheit“. Das passt: Klare Formen, treffen auf „sinnliche“ Flächen und nehmen fast schon den technoiden Charme der Fahrzeugschmiede aus Ingolstadt auf. Dennoch schafft es der Stuttgarter dabei emotional zu wirken – und das, obwohl Sicken und Linien stark reduziert wurden.

Prägnant ist darüber hinaus, dass der Neuling sofort als A-Klasse auszumachen ist, nur irgendwie anders. Aber was ist es, das ihn vom Vorgänger differenziert? Es wirkt fast so, als wäre eben jener mit reichlich Botox beglückt worden und zeigt sich damit glattflächig, wie nie. Anders als bei den allermeisten Menschen schadet das dem Design aber nicht – ganz im Gegenteil. Hier kommen auch die leicht optimierten Abmessungen und Proportionen ins Spiel, wie etwa der um 30 mm gewachsene Radstand. Das streckt natürlich und gibt der Formensprache eine gewisse Sportlichkeit bereits im Stand. Die tiefgezogene Motorhaube und die flachen Multibeam LED-Scheinwerfer verschärfen diesen Charakter. Neu ist außerdem der Sternengrill, der eine Neuinterpretation des bisher bekannten Markengrills, der sich nach unten hin öffnet, darbietet.

Für eine sattere Optik des Profils sorgen neben der gestreckten Konturlinie vor allem die größeren Räder von 16 bis 19 Zoll. Zudem ist die Seitenlinie entscheidend für das optisch breit wirkende Heck: Ein starker Einzug des Greenhouses und die daraus entstehende Schulterpartie machen die neue Mercedes-Benz A-Klasse muskulös. Frisch wirkt darüber hinaus die Gestaltung der nun zweigeteilten, schmalen Rückleuchten.

Interieur – Die A-Klasse will nach ganz oben aufschließen

Bei „Zoll“ hat man früher an Felgen gedacht. Heute bieten zwei (optionale) 10,25-Zoll-Displays maximales Innenraum-Vergnügen

Als Vorbild soll die Mercedes-Benz S-Klasse gegolten haben – das zumindest möchte man mit dem modernen Luxus ausdrücken, den das Einstiegsmodell optional bietet. Luxus beginnt natürlich bereits bei den Platzverhältnissen, die bislang nicht gerade ein Steckenpferd des kleinen Schwaben waren. Doch das neue Modell soll ein deutliches Plus an Schulter-, Ellenbogen- und Kopffreiheit sowie einen leichteren Einstieg in den Fond bieten. Hinzu kommt ein auf 370 Liter gewachsener Kofferraum mit einer breiteren Laderaumöffnung. Außerdem gibt es ein paar Tricks und Kniffe, um das Ladevolumen besser nutzbar zu machen. Aber machen wir uns nichts vor: Die A-Klasse ist auch in dieser Generation kein Speditionsfahrzeug. Dafür gefällt das neue Modell mit einer Vielzahl an neuen, größeren Ablagen und einer verbesserten Rundumsicht, da die Säulenverkleidungen um rund 10 Prozent verkleinert wurden.

Und der Luxus der S-Klasse? Den möchte das Kompaktmodell mit seinen optionalen Features, wie der Sitzheizung und -klimatisierung sowie dem Multikontursitz mit Massagefunktion bieten. Überhaupt besteht bei diesem Thema die Qual der Wahl, da drei verschiedene Sitzarten bereitstehen: Neben den Basissitzen kann man sich für das Komfortgestühl oder die sportlichen Integralsitze entscheiden.

Gestreckte Proportionen und reduzierte Linien: Die neue A-Klasse gibt sich schnörkellos

Luxus zeigt sich aber nicht nur in den Optionen – hier sind längst noch nicht alle erwähnt – sondern in der Gestaltung des Interieurs. Jenes wirkt avantgardistisch, indem es ohne Hutze über den Anzeigen vorfährt und ein glattflächiges, vollkommen freistehendes Widescreen-Display bietet. Zumindest dann, wenn man ein paar Euro in die Hand nimmt, da die Mercedes-Benz A-Klasse ab Werk mit zwei 7-Zoll-Displays vorfährt. Netter wirkt da schon die Mischung aus einem 7- und 10,25-Zoll-Display, wobei erst die Wahl von zwei 10,25-Zoll-Displays das Cockpit zum echten Highlight werden lässt. Dazu zählen auch die Lüftungsdüsen in Turbinenoptik, die von der Ambiente-Beleuchtung eingefasst werden. Ansonsten schafft es jene einen schwebenden Eindruck des Armaturenbretts zu bieten. Wählen kann man übrigens aus 64 Farben, die in zehn Farbwelten inszeniert werden und stimmungsvolle Farbwechsel bieten sollen. Wann wohl die Lichtorgel-App für die neue A-Klasse kommt?

MBUX – Der Zungenbrecher gibt sein Stelldichein

Besondere Bedeutung findet bei Mercedes der Begriff MBUX. Das ist nicht etwa ein neuer norddeutscher Begriff für ein stoffgewordenes Beinkleid. Nein, hier geht es um ein neues Multimedia-System, das den Menschen im Mittelpunkt der Betrachtung sieht und sein Leben einfacher machen möchte. Es kombiniert eine intuitive und natürliche Bedienung mit einer lernenden Software, die zudem über eine künstliche Intelligenz verfügt. Sie ist an jeden Fahrer anpassbar und stellt sich auf jenen ein. So soll eine emotionale Bindung zwischen Fahrzeug und Passagieren entstehen. Mehr zu all dem zeigt der detaillierte Blick auf das Cockpit.

Motoren – Wenn nur das halbe Team antritt…

Das Profil der neuen Mercedes-Benz A-Klasse zeigt sich geprägt von der „Sinnlichen Klarheit“

…auch dann ist immer noch ordentlich Musik im Zelt. Um die Formulierung aufzudröseln: Es geht um den neuen A 200 mit 120 kW/163 PS und 250 Nm maximalem Drehmoment. Das Aggregat holt seine Leistung aus 1.4 Litern Hubraum und verfügt über eine kraftstoffsparende Zylinderabschaltung – jedoch nur in Verbindung mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Dann soll sich ein kombinierter Verbrauch von 5,1 Litern einstellen, während es mit dem Sechsgangschaltgetriebe rund ein halber Liter mehr sein soll. Bei den Fahrleistungen braucht sich das geschrumpfte Aggregat ebenfalls nicht zu verstecken: Mit Doppelkupplungsgetriebe vergehen exakt 8,0 Sekunden bis 100 km/h, der Handschalter benötigt zwei Zehntel mehr. Einigkeit herrscht bei der Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h.

Als nächststärkerer Antrieb steht der A 250 auf dem Programm, der ausschließlich als Doppelkuppler erhältlich ist. Er bietet mit 165 kW/224 PS ein Leistungsniveau, das vor nicht allzu langer Zeit noch großen Sechszylinder-Dieseln vorbehalten war. Der A250 braucht jedoch nur 2,0 Liter Hubraum und generiert hieraus – Turboaufladung sei Dank – nachdrückliche 350 Nm Drehmoment. Damit ist man – lässt man den rechten Fuß baumstammartig gen Bodenblech fallen – binnen 6,2 Sekunden auf 100 km/h und maximal 250 km/h schnell. Den kombinierten Normverbrauch von exakt sechs Litern erreicht man so jedoch nicht.

Als aktuell einzigen Diesel stellen die Stuttgarter die neue Merdes-Benz A-Klasse als A 180d vor. Der Hubraum beschränkt sich auf 1.5 Liter – Renault lässt grüßen – und lässt eine Leistung von 85 kW/116 PS und 260 Nm zu. Wer nun Böses hinsichtlich der Fahrleistungen befürchtet, gerade in Anbetracht dessen, dass dieser Antrieb ebenfalls nur mit Doppelkupplungsgetriebe erhältlich ist, wird sich über die kräftige Papierform freuen. 10,5 Sekunden vergehen bis 100 km/h und das maximale Tempo ist mit 202 km/h angegeben – nicht schlecht für diese Basis. Das lässt sich ebenfalls vom Verbrauch sagen, den die Schwaben mit 4,1 Liter im Durchschnitt ermittelt haben wollen. Und damit die Abgase auch schön sauber sind, verfügt der A 180d über eine AdBlue-Reinigung.

Zwei-Fahrwerks-Gesellschaft

Federn und federn lassen: Im Heck stecken – je nach Antrieb – zwei verschiedene Achsen

Beim Fahrwerk gehen die Stuttgarter nun einen Weg, den wir bereits vom Golf oder den aktuellen Opel Astra kennen. So verfügen der A 250 sowie die 4Matic-Varianten über eine Multilenker-Hinterachse, die weniger Vibrationen und Geräusche an die Passagiere übertragen soll. Die Einstiegsmodelle werden hingegen mit einer Verbundlenker-Hinterachse ausgeliefert. Selbst bestimmen – unabhängig von der Motorisierung – kann man bei der Wahl des Komfortfahrwerks mit Stahlfederung oder der aktiven Dämpferverstellung, die ein frei wählbares Dämpferverhalten zulässt. Dynamik Select ist hingegen serienmäßig und ermöglicht ein individuelles Fahrerlebnis per Knopfdruck.

Assistenten – Auch in der A-Klasse gilt „Safety first“

Eines der Kernthemen bei Mercedes-Benz ist seit jeher die Sicherheit. Im Fall der neuen A-Klasse sollen Funktionsumfänge der Oberklasse, wie eben das teilautomatisierte Fahren, auch im Kompaktmodell erhältlich sein. So überwachen Kamera- und Radarsysteme das Umfeld und können bis zu 500 m vorausschauen. Genutzt werden dafür auch die Karten- und Navi-Daten, sodass die Distronic in einer Vielzahl von Situationen streckenbasierend unterstützt wird und die Geschwindigkeit anpasst. Darüber hinaus stehen ein aktiver Nothalt- und Spurwechsel-Assistent parat – natürlich alles optional. Serienmäßig gibt es einen aktiven Bremsassistenten, während das Pre-Safe Plus, das selbst eine drohende Heckkollision erkennen können soll, auf der Optionsliste zu finden ist. Aber in diesem Fall gilt wohl die alte Weisheit: „Haben ist besser als brauchen“.

Die flachen Rückleuchten nehmen die Form der Frontscheinwerfer auf

A-KLASSE: Kunst der Gestaltung

Jüngst hat Mercedes zwar noch nicht die komplette A-Klasse gezeigt, immerhin doch ihren Innenraum. Normal würde uns das eher weniger interessieren, aber irgendwie haben die Bilder doch fasziniert.

Es geht da jetzt weniger um die „tollen“ Begrifflichkeiten, die sich Gordon und die Marketingabteilung ausgedacht haben, sondern mehr um: Wandel, Anspruch und Plattformen. Nun der Reihe nach. Sie sehen hier das Interieur der kommenden Generation des kleinsten Mercedes – scheinbar in einer neongelben Edition.

Spannend, sicher. Ein fröhliches Farbenspiel, nicht zuletzt dank der türkisblauen Beleuchtung des Ambientes. Man erkennt auch: zwei Mal 10,25 Zoll Bildschirme aus der S-Klasse, Lenkrad aus der S-Klasse (Tipp nach Stuttgart: vielleicht können sie demnächst auch noch ein zweites Lenkrad montieren, dann würden sie noch mehr Knöpfe unterbringen!). Nicht zu vergessen: Lüftungsdüsen aus E-Klasse Coupé und Cabriolet. Allerdings hat ob der Breite der neuen A-Klasse in der Mitte ein Ausströmer weniger Platz.

Diese Bilder zeigen es eindrucksvoll. Unten ein neuer S560e und darüber ein Cabriolet der aktuellen E-Klasse. Was wir daran interessant finden: es geht bei der Vorstellung des neuen Cockpits um eine A-Klasse. Und beim ersten Blick muss man dann auch noch ein, zweites, drittes, vielleicht sogar viertes Mal schauen, ob man nicht in einem S- oder E-Modell sitzt. Das war früher anders.

Früher, also 1998 und damit keine zwanzig Jahre her, konnte man die Rangordnung in Stuttgart deutlich erkennen. Solider Luxus mit reichlich Holz und edlem Leder in der S-Klasse, kombiniert mit dem neuesten Stand der Technik was Instrumentierung und elitäre Dinge wie GPS-Navigation anging. Belüftete Massagesitze waren ebenfalls Dinge, die man nur im Automobilen Oberhaus um deutlich sechsstellige Geldbeträge erhielt.

In starkem Kontrast dagegen: die A-Klasse. Eine wunderbare Playmobil-Landschaft aus hartem Plastik und bunten Farben. Die Sitzbezüge kamen direkt aus der Omnibus-Abteilung und taten auch in den lokalen Schulbuslinien ihren Dienst. Praktisch, günstig, abwaschbar – so lässt sich das Interieur der ersten A-Klasse ehrlich beschreiben. Leider können wir uns nicht mehr an die Ausführungen der Design-Abteilung im Rahmen der Pressevorstellung vor zwanzig Jahren erinnern. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die A-Klasse zum Marktstart andere Probleme hatte, als Designkritiken.

Die Abstammung und die natürliche Einsortierung in der Mercedes-Nahrungskette war auf den ersten Blick erkennbar. Was so schlecht nicht ist, wenn es darum geht den Kunden vom nächst größeren Modell und entsprechend größerer Marge zu überzeugen. Natürlich sieht eine neue A-Klasse auch nur nach erheblicher Turnerei durch die Optionsliste so aus wie auf dem ersten Foto – was die Marge dann wieder in die richtige Richtung drückt, aber sie werden verstehen um welche Idee es uns hier geht.

Deshalb stellen wir hier die Frage: „Wann ist Plattform, zuviel Plattform?

Sollten Plattformen nur innerhalb einer Baureihe geteilt werden?

Ist es in Ordnung, wenn die Einstiegsbaureihe sich die wichtigsten Bedien- und Anzeigenelemente (also das, was man bei der Nutzung des Wagens als Fahrer sieht, dreht und drückt) mit der teuerste Baureihe teilt?

Anbei noch eine kleine Gestaltungsevolution, die uns daran erinnert, dass ein guter Entwurf nicht altert. Was, wenn man die groben Sprünge in der Stilistik der Stuttgarter bewertet, nicht als Auszeichnung für das Design von Mercedes-Benz gelten kann.

Hallo i bims, die A-Klasse

Hallo i bims, die A-Klasse, so vong Interieur her. 

Oder die Stuttgarter-Version von „50 shades of grey“

Wer bei dieser Überschrift nur Bahnhof versteht, der hat die Jugendsprache 2017 verpasst. Und wer eine andere Farbe als „Leasing-Grau“ für seine in 2018 zu bestellende A-Klasse wünscht, der wird überrascht sein. So, oder ähnlich lässt sich der erste Kommunikations-Aufschlag von Mercedes-Benz für die 2018 erscheinende vierte Generation des „Baby-Benz“ zusammenfassen.

Habby war für mein-auto-blog in Stuttgart und hat sich schon einmal umgeschaut. 

Mit dem kleinsten Mercedes-Benz haben die Stuttgarter in den letzten 20 Jahren bereits mehr erlebt, als andere Automobilhersteller in 100 Jahren. Von einem konzeptionellen Überflieger, einem mehr als praktischen Micro-Van, zum Elch-Test mit Umkipper bis hin zur 180°-Wende vor 5 Jahren. Mercedes-Benz hat nicht nur das Segment der Kompaktwagen zweimal auf den Kopf gestellt, sondern auch selbst viel über die eigene Marke gelernt und mit der in 2018 kommenden vierten Generation will man wieder einmal vieles anders machen. Dabei findet die Revolution dieses Mal nicht im sofort sichtbaren Bereich statt. Wer die neue Mercedes-Welt verstehen will, der muss einsteigen. Einsteigen in den vermutlich radikalsten Mercedes der letzten Jahre. Willkommen im Interieur der vierten A-Klassen Generation.

„Hallo, i bims, die A-Klasse, so vong Interieur her“.

Für alle die beim Anblick der Fotos die gleichen Empfindungen haben, wie der Autor des Textes: In echt sieht alles viel besser und weit weniger radikal aus. Während die ersten Fotos vom neuen Cockpit eine klitzekleine Reizüberflutung auslösen, ist der erste Kontakt mit einer lebensechten A-Klasse eine ganz andere Erfahrung. Mercedes-Benz verabschiedet sich in der kommenden A-Klasse vom klassischen Cockpit-Design. Das ist ähnlich radikal, wie die Sache mit dem Sandwich-Boden damals. Nicht einmal für die Basis-Version wird es analoge Rundinstrumente geben. Die kleine A-Klasse macht den größten Schritt im Interieur, den sich ein deutscher Automobilhersteller bisher wagte.

Im realen Fahrzeug wirkt diese Konzentration auf digitale Gestaltungsmerkmale, die Reduktion der Knöpfchen und der Wegfall einer Cockpit-Hutze weit weniger irritierend, als man beim ersten Blick auf die Bilder vermutet. Das die Lüftungsdüsen nun auch in der A-Klasse zu Turbinen werden, zudem beleuchtet werden können und schon fast das dominierende Merkmal des Innenraums sind, gönnen wir den Stuttgartern, nachdem klar wird – wer erst einmal hinter dem Lenkrad Platz genommen hat, der freut sich vor allem über mehr Schulterfreiheit, eine bessere Rundumsicht und auch, über den gewonnenen Platz, aufgrund des horizontal angeordneten Riesen-Displays. Das Armaturenbrett ist flacher, das Raumgefühl so viel besser und selbst bei den ganz kleinen Details, wie den USB-Buchsen im Innenraum, springt Mercedes-Benz in eine neue Liga. Nein – man protzt nicht mit einer neuen zweistelligen Anzahl an Ladebuchsen, aber man bietet USB-C anstelle der bekannten USB-A Varianten. Das dürfte für noch mehr fragende Gesichter  bei den bisherigen Käufern der Top-10 Farben sorgen, als die beleuchteten Lüftungsdüsen.

Doch diese Radikalität im Innenraum, sie schadet nicht. Sie formt einen Charakter.

War die erste A-Klasse ein Raumwunder und primär für Senioren konstruiert, hat die 180-Wende bei der dritten Generation den Anspruch „sportlich kompakt“ auf die Spitze getrieben – so stellt die vierte Generation den Punkt; Eine neue Zeit im Innenraum, in den Mittelpunkt.

Oberklassen-Features und mehr Platz

Bei den Sitzen kehrt Mercedes-Benz von den sportlichen Integralsitzen mit der integrierten Kopfstütze zum Glück zurück zur Normalität. Der Kunde wird zwischen simplen Basis-Stoffsitz, Komfortsitz und einem sportlichen Gestühl wählen können. Drei der vier Varianten besitzen in der Zukunft wieder eine variable Kopfstütze. Zudem ziehen mit optionaler Sitzklimatisierung, Massage und Multikontursitzen beliebte Ausstattungsoptionen aus der Oberklasse in die A-Klasse sein. Noch ein wenig mehr Mercedes, für den Baby-Benz.

Mehr Platz im Innenraum. Die A-Klasse will bei kaum wachsenden Außenabmessungen, vor allem im Innenraum mehr bieten.

Und außen? „50 shades of grey“

Während man im Interieur dank RGB-LED-Technik die ganze Farbwelt abbilden will, stehen beim Außenlack für den Start der neuen Generation nur die bisherigen „Top 10 Farben“ zur Verfügung. Das sind Farben, von denen 8 alles, aber keine echte Farben sind. Neben einem Rot- und Gelb-Ton, kann der Käufer vor allem aus dutzenden Grau-Schattierungen wählen. Das sagt viel über die bisherige Käuferschicht der A-Klasse aus. Oder?

Auf der anderen Seite, nicht jede Revolution benötigt einen Elch. Manchmal reicht die richtige Dosierung Digitalisierung.

Test: Mercedes-Benz A-Klasse

Bereits kurz vor der Jahrtausendwende stand der Autobauer aus Sindelfingen in der Entwicklung und Erprobung der E-Mobilität und Alternative Antriebe. 1997 kam hierzu die erste A-Klasse als Kompaktfahrzeug auf dem Markt. Den Schwerpunkt höher gesetzt, sollte der Unterboden als Staufach der Batterien bzw. Brennstoffzellentanks dienen. 15 Jahre später, als dieses Konzept ausgedient hatte, durften Daimlers Ingenieure ein Fahrzeug mit eine…

Mercedes Concept A Sedan – Erster Ausblick

Fünf Jahre hat die Mercedes A-Klasse auf dem Buckel und ist damit schon im Herbst ihrer Bauzeit angelangt. Ende 2018 wird voraussichtlich die neue Generation präsentiert, die dann Anfang 2019 zu den Händlern rollen wird. Am Vorabend der Auto Show in Shanghai gibt Mercedes jetzt mit der Studie Concept A Sedan einen ersten Vorgeschmack auf die neue Kompaktklasse.

Dass die Studie als klassische Drei-Box-Limousine vorfährt, kommt nicht von ungefähr

Die Neuauflage tritt in große Fußstapfen: Allen anfänglichen Unkenrufen zum Trotz, hat sich der radikale Designwechsel bei der aktuellen Generation für Mercedes bezahlt gemacht. Zwar mag der ein oder andere Bestandskunde, der weder Lust auf das progressive, neue Design, noch auf einen Modellwechsel hin zur etwas konservativeren B-Klasse hatte, verloren gegangen sein. Doch hat die Marke gleichzeitig viele neue Käufer dazu gewonnen – und die waren deutlich jünger als die bisherige Klientel.

Die Neuauflage wird für 2019 erwartet

Diesen Trend soll der Nachfolger natürlich fortsetzen, denn: Je früher die Kundschaft zur Marke findet, desto mehr Zeit hat sie schließlich, sich innerhalb des Produktportfolios nach oben zu arbeiten – und damit mehr Geld in die Stuttgarter Kassen zu spülen. Und mit der Formensprache des 4,57 Meter langen Concept A Sedan hat Daimler gute Chancen, auch weiterhin bei jungen Leuten zu punkten. Die großen, klaren Flächen setzten das vom Chef-Kreativen Gordon Wagener eingeführte Design – abgesehen von ein paar auffälligen Sicken, von denen er eigentlich weg wollte – konsequent fort und wirken elegant und sportlich zu gleich. Die scharf gezeichneten, dreieckigen Scheinwerfer und der Panamericana-Grill mit seinen vertikalen Streben wecken Erinnerungen an die erst jüngst in Genf gezeigte AMG-Studie GT Concept. Passend dazu gibt es kurze Überhänge, ein nach hinten gesetztes Greenhouse und muskulöse Radläufe.

Die großen, klaren Flächen setzten das vom Chef-Kreativen Gordon Wagener eingeführte Design konsequent fort

Die Marschrichtung ist also klar, mehr Sportlichkeit, mehr Dynamik – und vielleicht auch eine neue Karosserieform: Denn dass die Studie als klassische Drei-Box-Limousine vorfährt, kommt nicht von ungefähr. Eine Stufenheckvariante der A-Klasse ist mehr als wahrscheinlich: Audi macht es mit dem A3 vor und auch den 1er BMW gibt es zukünftig – zumindest in China – als Limousine. Ob zusätzlich auch das schnittige Coupé CLA im Angebot bleibt oder Mercedes sich auch auf dessen Kombi-Ableger Shooting Brake beschränkt, ist noch offen. Als gesetzt gelten dagegen die Neuauflagen das Kompakt-SUV GLA und auch die bereits erwähnte B-Klasse. Zusätzlich dürfte es von der neuen Kompakt-Generation aber auch noch einen weiteren SUV-Ableger geben, der wahrscheinlich GLB getauft wird.

Mit der Formensprache des 4,57 Meter langen Concept A Sedan hat Daimler gute Chancen, auch weiterhin bei jungen Leuten zu punkten

Während das fahrbereite Concept A Sedan, das allerdings noch keinen Blick in den Innenraum erlaubt, in vielen Details bereits sehr seriennah wirkt, haben sich die Designer nicht nur mit den versenkbaren Türgriffen, sondern auch bei den Scheinwerfern eine Spielerei erlaubt, die wohl exklusiv dem Showcar vorbehalten sein wird. Im Inneren der Leuchten findet sich eine prägnante Gitterstruktur, die quasi aus einem hochwertigen 3D-Drucker stammt. Diese ist mit einem UV-Lack beschichtet, der mit ultraviolettem Licht beleuchtet wird. So kann der Scheinwerfer in unterschiedlichen Farben zum Glimmen gebracht werden – zum Beispiel weiß für das Tagfahrlicht. Die gleiche Technik kommt auch bei den Heckleuchten zum Einsatz, in der Serienversion dürfte Mercedes aber wohl beiderseits eher auf klassische LED-Leuchten setzen.

Die scharf gezeichneten, dreieckigen Scheinwerfer und der Panamericana-Grill mit seinen vertikalen Streben wecken Erinnerungen an die erst jüngst in Genf gezeigte AMG-Studie GT Concept

Apropos klassisch: Große Überraschungen sind auch beim Motorenangebot der neuen A-Klasse vorerst nicht zu erwarten. Daimler wird weiterhin auf Vierzylinder-Verbrenner setzen, die – zumindest am unteren Ende der Palette – vom Kooperationspartner Renault zugeliefert werden könnten. Hauseigen sind dagegen mit Sicherheit die Starkversionen, die in der AMG-A-Klasse auf bis zu 470 PS kommen sollen. Wie es in Sachen Elektromobilität weitergeht, steht noch in den Sternen. Eine Plug-in-Version der A-Klasse ist auf jeden Fall denkbar. Eine rein elektrische Variante unter der neuen Öko-Submarke EQ könnte dagegen auf den höheren Karosserievarianten GLA und GLB aufbauen: sie haben genug Platz für die Batterien im Boden. (Michael Gebhardt/SP-X)

Mercedes-Benz Concept A – Shanghai 2017 mit großer Galerie

Da kommt eine neue „Kompakt-Klasse“ auf uns zu. Eine Kompakt-Klasse die völlig aus den eigenen Schuhen erwächst. Vermutlich ein mehr als legitimer Nachfolger des ehemaligen „Baby-Benz“, nur mit Front- statt Heckantrieb. 

Shanghai 2017 – Mercedes präsentiert das Concept A Sedan

Natürlich kann sich die Presse-Abteilung von Mercedes-Benz nicht verkneifen, von der sinnlichen Klarheit des „Concept A Sedan“ zu fabulieren. Es ist der Oberbegriff der aktuellen Design-Philosophie, geprägt durch Gordon Wagener, dem Chief Design Officer der Daimler AG.

Verabschieden wir uns mal vom Pressemappen-Text. Kommen wir zu den Fakten.

Concept A Sedan zeigt die kommende Design-Linie der „Kompaktklasse“, die gar nicht mehr so kompakt sein wird. Das Konzeptfahrzeug kommt bereits auf 4.570 mm Länge und 1.870 mm Breite.  Oder anders gesprochen, er ist länger und deutlich breiter als der W201, der selige Baby-Benz, den man damals der „Mittelklasse“ zusprach. Und dennoch, es wird genau so kommen. Als A-Klasse Limousine werden wir den Concept A Sedan wieder sehen. Geschliffen aus Shooting Brake und CLA-Genen, basierend auf der MFA-Plattform, wird der jüngste Baby-Benz eine elegante Limousine werden.

Der Panamericana-Kühlergrill dürfte einer kommenden AMG-Variante vorbehalten bleiben, aber die leicht nach vorne geneigte Schnauze, die starken Flanken, die hohe Seitenlinie und eine massive C-Säule stehen für sportliche Eleganz. Kompakt ist da maximal der Spielraum beim Preis.

Ein wenig ängstlich dürfte man auf die kommende Aufpreisliste schielen, denn ohne optionale 20″-Räder lässt sich mit erscheinenden der nächsten „Kompakt-Generation“ vermutlich gar nicht mehr auskommen. Will man die großen Radhäuser und drahtigen Seitenlinien nicht völlig verkümmern lassen.

Marktreife soll die Limousine im übrigen im Jahre 2018 besitzen, freue wir uns also mal auf Genf, oder gar auf Detroit in 2018!

Und jetzt lassen wir mal ein paar Werksbilder „wirken“:

Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017

TÜV-Report 2017 – Die Sieger kommen aus dem Ländle

Der Technische Überwachungsverein hat seinen TÜV-Report 2017 vorgelegt. Fast neun Millionen Pkw-Hauptuntersuchungen sind in die Auswertungen eingeflossen. Insgesamt hat der TÜV dabei weniger Mängel als im Vorjahreszeitraum festgestellt. Besonders gute Resultate lieferten Modelle deutscher Autohersteller.

Ausgewertet wurden die Untersuchungsergebnisse im zweiten Halbjahr 2015 und ersten Halbjahr 2016. Erfreulich: Im Vergleich zum Vorjahres-Report verringerte sich die Quote der erheblichen Mängel um 2,9 auf 19,7 Prozent. Dagegen ging der Anteil an Fahrzeugen mit geringen Mängeln mit 13,5 Prozent (13,6 in 2016) nur leicht zurück. Die TÜV-Auswertungen ergeben außerdem, dass immer mehr Fahrzeuge die HU ganz ohne Mängel absolvieren. Hier lag die Quote mit 66,7 Prozent im Vergleich zu 63,7 Prozent im Vorjahr deutlich höher. Der Anteil an verkehrsunsicheren Fahrzeugen lag wie in den Vorjahren bei 0,1 Prozent

Bei den Autos mit der geringsten Mängelquote liegen zwei Fahrzeuge schwäbischer Hersteller vorne. Mercedes GLK und Porsche 911 weisen bei den erheblichen Mängeln jeweils eine Quote von 2,1 Prozent auf. Der Vorjahressieger Mercedes B-Klasse ist dieses Mal auf Platz zwei gelandet, Technik-Bruder A-Klasse liegt auf dem dritten Rang.

Entsprechend haben GLK, A-Klasse und B-Klasse auch in ihren jeweiligen Klassen gewonnen. Sieger in der Mittelklasse war die Mercedes C-Klasse. Bei den Kleinwagen hat mit dem Mazda 2 ein Japaner die wenigsten erheblichen Mängel aufgewiesen.

Die schlechtesten Quoten haben dieses Mal bei den Zwei- und Dreijährigen Fahrzeuge aus koreanischer Produktion eingefahren. Im TÜV-Report 2017 sind die SUVs Chevrolet Captiva mit 11,0, Kia Sorento mit 11,2 und Kia Sportage mit 11,5 Prozent die Schlusslichter. (Mario Hommen/SP-X)

Test und Fahrbericht: Infiniti Q30 1.5d (+ 2.0T AWD)

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Inhalt:

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Premium in zackig

Infiniti Q30 – „Der andere Premium-Kompakte“

Test des 1.5 Liter Diesel und des 2.0 Liter Benziner

Premium-Kompakter. Hört sich gut an. Auf der einen Seite so bescheiden, der Kompakte, auf der anderen Seite so wertig. Nicht billig, sondern Premium. Wen wundert es da, wenn da jeder Hersteller mitspielen will? Die Premium- (da war das Wort wieder) Tochter von Infiniti ist in den USA eine feste Größe. Bei uns muss man noch ein wenig am Erfolg arbeiten. Nach der schicken Business-Limousine Q50 und den SUV-Modellen FX, jetzt QX, hat man jetzt auch was „Kompaktes“ im Programm. Den Q30. Dass dieser Q30 einen bekannten Zwilling hat, sieht man nicht auf den ersten Blick. Erst beim Blick unter das Blech oder in den Innenraum wird deutlich: Gute Gene sind auch bei Autos nichts, worauf man verzichten will. Die Basis für den Q30 findet man in Stuttgart. Die A-Klasse von Mercedes spielt Teilespender und Infiniti schneidert ein zackiges Kleid und mischt den Charakter des Kompakten neu ab. Wir sind den Q30 als 1.5 Liter Diesel und – für ein paar Tage – als 2.0 Turbo-Benziner gefahren.

Test Fahrbericht 033 Infiniti Q30

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Test des Infiniti Q30 1.5d & 2.0t

Sie teilen sich die Basis, die Bodengruppe, die Elektrik und zu großen Stücken die vielen anderen wichtigen Bausteine, aus denen so ein modernes Auto besteht. Die A-Klasse von Mercedes-Benz und der Premium-Kompakte von der Nissan-Tochter Infiniti. Man sieht dem Q30 die Nähe zum Stuttgarter im Innenraum schnell an. Instrumente und Schalter, alle bekannt. Unter der Haube des Q30 spannt sich eine breite Palette an Triebwerken. Von 109 bis 211 PS, manuelle Getriebe und 7-Gang Doppelkupplungstriebe sind erhältlich, ebenso Frontantriebsmodelle und Varianten mit Allradantrieb. Für den Test haben wir uns zwei Top-Seller herausgesucht. Der 1.5 Liter Turbodiesel, ein Renault-Aggregat (Renault-Nissan Allianz) und das 2.0 Liter Turbotriebwerk aus dem Benzinmotorenangebot der Stuttgarter.

Test Fahrbericht 028 Infiniti Q30

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[wpanchor id=“Dynamik“]

Ausgewachsen

Solide und frei von nervenden Störgeräuschen. Der Abrollkomfort des Q30 vermittelt den Eindruck einer großen Limousine. Abgekapselt von der Welt da draußen, überrollt der Q30 auch fiese Strecken, ohne den Fahrer zu nerven. Dass sich der Q30 so „erwachsen“ anfühlt, ist nicht nur die NVH-Idee hinter Premium (NVH?), sondern auch Ergebnis des leichten Übergewichts, das  dem der Q30 nachhängt. Mit 1.464 Kilogramm gehört der von Hand geschaltete 1.5d noch zu den leichteren Q30. Der später gefahrene Q30 2.0t mit Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb kommt gar auf 1.545 Kilogramm. Dank ausgeprägtem  Turbopunch und sattem Drehmomentverlauf wirkt der 2.0t, den Erwartungen entsprechend, deutlich lebendiger. Was die Leistung des 1.5d nicht mindern soll. Er hängt ausreichend fröhlich am Gas, schiebt auch aus dem Keller gut an und bleibt bei alledem immer noch sparsam. Eigentlich reicht der 1.5d mit seinen 260 Nm durchaus aus – der 2.0t macht aber deutlich mehr Laune. Allrad ist indes nicht notwendig.

Die Hilfsmaßnahme per Lamellenkupplung sorgt im Winter für Traktion, wird aber auch beim 2.0t nicht vermisst, so lange die Straße trocken ist. Der „kleine“ Diesel ist für Tempo 190 km/h gut, der 350 Nm starke 2.0t treibt, dank der 211 PS, den Q30 auf Tempo 230 km/h. Ja, der „Zwoliter-Turbo“ wirkt in allen Belangen souveräner – aber, der „kleine“ Diesel wirkt nie ärmlich oder untermotorisiert. Und 12.0 Liter auf 100 km sind keine GTI-Werte, dafür besitzt der kleine Diesel aber die gleiche Ruhe und den gleichen Fahrkomfort wie der große Benziner.

Test Fahrbericht 022 Infiniti Q30

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[wpanchor id=“Komfort“]

Privatsphäre

Eng geschnitten ist die freundliche Umschreibung von „wenig Platz“. Der Q30 lebt von seiner dynamischen Abstimmung, den guten Sitzen, der ordentlichen Gestaltung des Innenraums und der steifen Karosse. Fraglos geht man einen Kompromiss ein. Das Raumgefühl ist nicht weitläufig und der Rundumblick eingeschränkt. Dafür kann er bei den Qualitäten des Fahrkomforts punkten. Gleichzeitig ist der Q30, gleichwohl basierend auf der A-Klasse, eher so hoch wie der GLA der Stuttgarter. Das hilft beim Einsteigen. Die Klimaanlage und die Belüftung des Q30 arbeiten vorzüglich und schnell. Der Touchscreen erweitert dabei die Bedienmöglichkeiten des Fahrers.

Der Geräuschkomfort des 1.5d ist gut. Nur direkt nach dem Kaltstart bemerkt man ein zackiges Nageln. Wobei auch der moderne 2.0t, dank der Direkteinspritzung, nicht viel komfortabler an sein Tageswerk geht. Schaltfaul im 1.5d unterwegs zu sein ist, trotz des geringen Hubraums, kein Problem.

Der Kofferraum fasst 368 bis 1223 Liter und ist damit sogar ein wenig größer als der vom Stuttgarter Bruder. Doch auch der angemessene Platz des Kofferraums kann nicht darüber hinwegtäuschen, wie kuschelig es wird, wenn in beiden Sitzreihen Erwachsene Platz genommen haben. Die Privatsphäre der Rücksitzbank ist da dann überschaubar.

Test Fahrbericht 001 Infiniti Q30

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[wpanchor id=“Emotionen“]

Außenseiter-Bonus

Die schönere A-Klasse. Das war auch unser Urteil, kurz nach der Premiere des Q30. Sein bulliges Design, die zackigen Linien, die wachen Augen und die starke Schulter wecken Begehrlichkeiten, die dem weniger verspielten Design der A-Klasse abgehen. Zudem erhält der Q30 den Außenseiter-Bonus.

Der 2.0t lebt vom Temperament seines 211 PS Turbobenziners, der 1.5d entspannt mit der Unaufgeregtheit eines modernen Dieselmotors. Beide Triebwerke passen den Charakter des Q30 an und verändern die Ausrichtung des Premium-Kompakten. Während man den 1.5d gut und gerne als „sinnvollen“ Alltagsbegleiter sehen kann, wird mit dem großen Benziner eher der GTI-Verschnitt aus dem Q30. Diese Insignien verkneift sich Infiniti bislang, man versteht sich eher als unaufgeregt und luxuriös. Dass dem 211 PS Q30 dabei auch eine Portion Sportlichkeit anhängt, dürfte niemanden stören.

Test Fahrbericht 064 Infiniti Q30

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[wpanchor id=“Multimedia“]

Rundumblick

Die Grafiken des Multimedia-Systems sind allerdings in die Jahre gekommen und wurden nicht vom Kooperations-Partner übernommen. Während das Display im Cockpit frisch wirkt, sind die Anzeigen im Multimedia-System eher hausbacken. Die Bedienung ist in ihrer Logik nicht ganz so simpel zu erlernen, wer sich aber mehr als nur eine Woche mit so einem Auto befasst, der kommt schnell hinter die Möglichkeiten. Ein wenig merkwürdig die Kombination aus Infiniti Intouch System und Verkehrszeichenerkennung. Den Bose-Sound sollte man sich gönnen, ebenso das Tech Paket mit Keyless-Go und 360°Ansicht sowie einem Park-Assistenten.

Test Fahrbericht 023 Infiniti Q30

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[wpanchor id=“Sicherheit“]

Gutes Gefühl

Vom Notbrems-Assistenten über Toter-Winkel-Warner bis hin zum 360°-Monitor mit Bewegungserkennung und Querverkehr-Signalisierung. Der Kompakte von Infiniti fährt das gesamte Programm auf. Basierend auf der steifen Karosse der A-Klasse, kommt der Q30 selbstverständlich in Serie mit 7 Airbags und auch der Spurverlasswarner ist ab der Premium-Variante (Ausstattungsname) in Serie verbaut. Ab der Premium City-Black Version ist das auf LED-Scheinwerfern basierende adaptive Kurvenlicht auch Serie. Ein gutes Gefühl? Der Q30 vermittelt einem viel Sicherheit.

Test Fahrbericht 026 Infiniti Q30

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[wpanchor id=“Preis“]

Billiger ist anders

Der Spaß wird nicht ganz billig. Zumindest nach Listenpreis. Der 1.5d kostet in der Grundausstattung 26.250 €. Spannend wird er jedoch erst ab der Premium Tech-Ausstattung. Dann besitzt der Q30 die Ausstattungsfülle, die man sich wünscht und kostet, inklusive BOSE-Sound und getönten Scheiben in Reihe zwei, wenigstens 35.690 €. Unser Testfahrzeug (1.5d) war in der Farbe Liquid Copper zum Test gekommen. Eine edle Farbe für den Kompakten.

Test Fahrbericht 036 Infiniti Q30
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Kommentare zum Infiniti Q30:

Der Q30 ist der hübschere GLA und glänzt mit einem ausgewogen abgestimmten Fahrwerk. Da reicht der 1,5d als Motorisierung zwar, verleiht aber nicht die Souveränität, die dem Q30 zusteht. Darum ist der 2,0t (oder 2,2d) die bessere Wahl. – Axel Griesinger, Autor auf mein-auto-blog über den Infiniti Q30.

Glaubt man dem Marketingsprech, vereint der Infiniti Q30 das dynamische Design und die Sportlichkeit eines Coupés mit der Geräumigkeit einer Limousine und dem anspruchsvollem Innenraum eines Crossovers. Herzlichen Glückwunsch, Infiniti baut also die Eierlegendewollmilchsau auf der Mercedes-Benz GLA Basis. Schade nur, dass man in Deutschland derzeitig die Infiniti Händler noch länger suchen muss als die bekannte Nadel im Heuhaufen, sonst kämen vermutlich noch mehr in den Genuss, sich das Fahrzeug einmal näher anzusehen. – Jens Stratmann, Blogger auf rad-ab.com über den Infiniti Q30

Ihr extravagantes Design geben die Japaner kein bisschen aus der Hand, technisch bedient man sich bewährter Antriebsstränge aus dem Daimler – Renault/Nissan Fundus. Damit ist nicht nur die Optik, sondern auch die Technik noch mehr ins Premiumfeld gerückt. – Matthias Luft – Blogger auf motoreport.de über den Infiniti Q30

Wer einen Mercedes GLA sucht, sollte den Infiniti Q30 kaufen. – Matthias Gill, Blogger auf ubi-testet.de über den Infiniti Q30

Der Infiniti Q30 bietet den außergewöhnlichsten Style im Kompakt-Segment, außen wie innen. Erstaunlich, dass Mercedes sich auf der technischen Seite auf einen Zulieferer-Deal eingelassen ist, bei Infiniti sind sie darüber sehr happy. Thomas Majchrzak über den Infiniti Q30

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Test Fahrbericht 027 Infiniti Q30

[wpanchor id=“Fazit“]

Fazit

Infiniti? Noch immer zucken viele Menschen bei dieser Marke mit den Schultern. Der Q30 hat das Potential, die Marke weitaus bekannter werden zu lassen. Das Kompakt-Segment ist nicht nur in Deutschland enorm wichtig. Die Strategie, auf Basis einer erfolgreichen Premium-Plattform eine Alternative zu schaffen, auf erfolgreiche Triebwerke und Getriebe zurückzugreifen, wird dem Q30 hilfreich sein. Allenfalls der Preis ist für einen „Newbie“ ein wenig ambitioniert.

[=“notification_mark“ ]Das ideale Auto für:

Einzelpersonen und Menschen, die eher alleine als zu dritt im Auto unterwegs sind. Menschen mit dem Drang zu einer emotionalen Designsprache, mit dem Wunsch nach dem Besonderen – aber dennoch in der Klasse der „klassischen Kompakten“ zuhause sind.

[=“ “ ]

„Zackiger Premium-Kompakter“

Alternative zu: Mercedes A-Klasse, Audi A3 und BMW 1-Serie.
Passt zu: Menschen mit dem Gefühl für das Besondere.
Das überzeugt: Die Optik und die Reife, die das Fahrzeug ausstrahlt. 

Test Fahrbericht 011 Infiniti Q30

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[wpanchor id=“technik“]

Test Fahrbericht 057 Infiniti Q30

Alle technischen Daten im Überblick:

Der Fahrzeugschein für den Infiniti Q30 1.5d Premium

Verkaufsstart:  erfolgt
Basispreis:  Ab 29.140 €
Motorleistung:  109 PS / 260 Nm
Antrieb und Getriebe:  6-Gang manuell
Beschleunigung:  12,0 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  3,9-4,2l (Radgrößenabhängig) 100 km NEFZ-Norm
Höchstgeschwindigkeit:  190km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4425, 1805, 1495, 2700 mm

Alle technischen Daten des Q30 2.0t im Überblick:

Der Fahrzeugschein für den Infiniti Q30 2.0t Sport

Verkaufsstart:  erfolgt
Basispreis:  Ab 40.290 €
Motorleistung:  211 PS / 350 Nm
Antrieb und Getriebe:  7-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Beschleunigung:  7,3 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6,7 l/ 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  230 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4425, 1805, 1475, 2700 mm

[=“ “ ]Stand vom 01.08.2016

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Große Galerie des Infiniti Q30 1.5d

Test Fahrbericht 067 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 060 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 055 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 054 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 050 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 046 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 039 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 035 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 032 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 031 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 021 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 019 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 016 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 014 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 008 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 003 Infiniti Q30 Test Fahrbericht 002 Infiniti Q30

 

[=“ “ ]Text: Bjoern Habegger;  Foto-Nachweis:  Bjoern Habegger

Zurück nach oben!

Mercedes A 200 – Konsequent jung

Es ist noch keine vier Jahre her, da wurden wir Zeuge des bisher vielleicht konsequentesten Saulus-Paulus-Wandels in der automobilen Geschichte: Aus einem Rentner-Van wurde ein fast schon halbstark wirkender Sport-Kompakter. Noch heute sind die ersten beiden Generationen (1997 – 2012) der Mercedes A-Klasse häufig auf unseren Straßen gesehen, meist als recht gepflegte, in unauffälligem Silber lackierte Bequemlichkeitsvehikel. Seit Herbst 2012 ist alles anders: Die Schwaben wollten ihre Kompaktklasse radikal zum begehrten Designobjekt für junge Autofahrer wandeln – während die B-Klasse weiterhin auf den gut betuchten älteren Autofahrer schielt. Dabei schossen vor allem die Fahrwerksingenieure deutlich übers Ziel hinaus, die A-Klasse lag bretthart auf der Straße und informierte seinen Fahrer ungefragt über jeden Zigarettenstummel auf der Fahrbahn.

Knapp 28.000 Euro beträgt der Grundpreis für den A 200
Knapp 28.000 Euro beträgt der Grundpreis für den A 200

Mit dem Facelift im vergangenen Jahr drehte Mercedes die Uhr wieder ein Stück zurück. Das Fahrwerk wurde komfortabler. Trotzdem ist das sogenannte „Komfortfahrwerk“ kein Ausbund an Rückenschonung. Weder im Vergleich zu anderen Produkten der Marke noch zu anderen Modellen der Kompaktklasse. In unserem Testwagen, dem A 200, war ein adaptives Fahrwerk für knapp 1.240 Euro eingebaut. Wählt man hier die Komforteinstellung lässt es sich in der A-Klasse aushalten, und nur dann. Womit wir schon die erste von vielen, vielen kostenpflichten Optionen genannt hätten, die eine Fahrt im kompakten Mercedes erst angenehm machen.

Die Stufung der sechs manuellen Gänge, der Turbomotor und vielleicht auch der jugendliche Auftritt der A-Klasse verleiten zu zügiger Fahrt
Die Stufung der sechs manuellen Gänge, der Turbomotor und vielleicht auch der jugendliche Auftritt der A-Klasse verleiten zu zügiger Fahrt

Knapp 28.000 Euro beträgt der Grundpreis für den A 200. Wer nun glaubt, dafür einen veritablen 2-Liter-Benziner zu erhalten, täuscht sich gewaltig. Der Vierzylinder schöpft seine Kraft aus lediglich 1,6 Litern und kaschiert den fehlenden Hubraum wie heute üblich mit Turbounterstützung. So ist man trotz relativ bescheidener 156 PS im Alltag gut unterwegs. Allerdings will das manuelle Sechsgang-Getriebe fleißig geschaltet werden, um stets im richtigen Drehzahlbereich unterwegs zu sein. Also am besten gleich die nächste Option ankreuzen: 2.200 Euro für ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.
Die Stufung der sechs manuellen Gänge, der Turbomotor und vielleicht auch der jugendliche Auftritt der A-Klasse verleiten zu zügiger Fahrt. Die quittiert der Motor mit angenehmem Brummen und weniger angenehmen Trinksitten. Zehn Liter sind bei schneller Autobahnfahrt auf jeden Fall einzukalkulieren, wir kamen im Schnitt über alle Strecken auf rund 8 Liter und lagen damit 2,5 Liter über dem versprochenen Wert.

Die Verarbeitung ist so gut, wie man es bei Mercedes erwarten darf
Die Verarbeitung ist so gut, wie man es bei Mercedes erwarten darf

Die coole Optik der A-Klasse mit ihrer langgezogenen Seitenlinie und coupéhafter Linienführung fordert ihren Preis. Zwar ist der Kompakte etwa 4 Zentimeter länger als ein Golf, das merkt man im Platzangebot aber nicht. Eher schon die überraschenderweise 2 Zentimeter weniger Breite: Fahrer und Beifahrer sitzen im kleinsten Mercedes zwar kommod, hinten aber geht es eng zu, der Zugang über die hinteren Türen ist wegen der stark abfallenden Dachlinie zudem nicht bequem. Auch beim Kofferraum kann die A-Klasse den Wettbewerb nicht übertrumpfen. 340 Liter sind höchstens durchschnittlich (40 Liter weniger als im Golf) und die Beladung muss zudem durch einen engen Kofferraumzugang erfolgen.

Die coole Optik der A-Klasse mit ihrer langgezogenen Seitenlinie und coupéhafter Linienführung fordert ihren Preis. Zwar ist der Kompakte etwa 4 Zentimeter länger als ein Golf, das merkt man im Platzangebot aber nicht
Die coole Optik der A-Klasse mit ihrer langgezogenen Seitenlinie und coupéhafter Linienführung fordert ihren Preis. Zwar ist der Kompakte etwa 4 Zentimeter länger als ein Golf, das merkt man im Platzangebot aber nicht

Es gibt also praktischere Kompaktfahrzeuge als eine A-Klasse, günstigere sowieso. Spaß macht der Fünftürer aber dank toller Sitze, exakter Lenkung und eines drehfreudigen Motors aber trotzdem. Zumal der Innenraum nach der letzten Renovierung deutlich gewonnen hat. Auch in diesem Mercedes kommen übrigens die jetzt üblichen großen Lüftungsdüsen zum Einsatz. Fünf sind es an der Zahl und sie wirken im vergleichsweise engen Cockpit geradezu riesig. Die Verarbeitung ist so gut, wie man es bei Mercedes erwarten darf, es aber nicht unbedingt immer und bei jedem Modell antrifft. In diesem Fall kommt dem Käufer sicher zugute, dass er ein ausgereiftes, spricht nicht mehr nagelneues Fahrzeug sein eigen nennt.

Es ist auch nach dem Facelift vom Sommer letzten Jahres immer noch überraschend, wie konsequent Mercedes die A-Klasse auf ein jüngeres Publikum, oder eines, das sich so fühlen will, abgestimmt hat. So wenig Platz, so sportlich gefedert – das ist selbst für uns immer noch eine Überraschung. Da dürfte so mancher Fahrer einer alten A-Klasse beim Händler fluchtartig wieder aus dem Vorführwagen ausgestiegen sein und die Blicke auf die B-Klasse gerichtet haben. Nur beim Preis gibt es keine Überraschungen: Der günstigste Mercedes-Pkw ist ein teurer Spaß, mit nützlichen Extras hat man selbst bei einem A 200 schnell die 40.000-Euro-Grenze geschmissen. In dieser Beziehung zumindest hat sich nichts geändert. (Peter Eck/SP-X)

IAA 2015: Facelift der Mercedes A-Klasse

Mercedes-Benz präsentiert auf der IAA 2015 in Frankfurt auch das Facelift der Mercedes A-Klasse. Wir konnten den Kompakten Stuttgarter bereits fahren – der Fahrbericht zur Mercedes A-Klasse (klick) findet sich hier.

IAA 2015 001 mercedes-benz a-klasse facelift
Der A160 Benziner fängt bei 23.746 € an.
IAA 2015 002 mercedes-benz a-klasse facelift
Die IAA stellt den offiziellen Rahmen für die Premiere der Mercedes A-Klasse.
IAA 2015 003 mercedes-benz a-klasse facelift
Top-Modell ist der A45 AMG mit 381 PS.
IAA 2015 004 mercedes-benz a-klasse facelift
Der A160 d ist der Einstieg in die Diesel-Welt der A-Klasse. 90 PS stark und 26.423 € teuer.
IAA 2015 010 mercedes-benz a-klasse facelift
Die Front gefällt nach dem Facelift mit optionalen LED-Scheinwerfern und einer neuen Leuchtengrafik.
IAA 2015 005 mercedes-benz a-klasse facelift
Am Heck gibt es zwei optische Varianten. Mit und ohne Auspuffrohre.
IAA 2015 006 mercedes-benz a-klasse facelift
Die Rückleuchtengrafik wurde neu gestaltet.
IAA 2015 008 mercedes-benz a-klasse facelift
Neue Materialien im Innenraum. Das optionale Display wuchs um einen Zoll und ist nun acht Zoll groß.
IAA 2015 007 mercedes-benz a-klasse facelift
Die A-Klasse bietet Mercedes-Benz in zwölf frischen Farben an. Darunter auch dieses spektakuläre Grün!

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf.

Mercedes-Benz CLA Shooting Brake – Premiere

Ab Januar 2015 werde ich mein Geld zum örtlichen Mercedes-Benz Händler tragen dürfen, denn dann startet der Verkauf für den neuen Mercedes-Benz CLA Shooting Brake.  Der normale CLA hat mir bereits viel Spaß gemacht. Sicherlich ist der CLA keine vollwertige Limousine, aber ganz egal, dieses Interpretation eines viertürigen Coupés macht einfach Laune. In diesem Segment sucht der CLA seinesgleichen, was auch daran liegt, dass Mitbewerber wie die A3 Limousine zum Beispiel doch einiges mehr an Platz bieten. Mit dem CLA Shooting Brake setzt Mercedes-Benz jedoch wieder einen Trend, dem andere hinterlaufen werden.

Einen viertürigen Kombi, der doch mehr nach Lust-Coupé aussieht, denn nach Last-Transporter.

Zum Start bietet Mercedes-Benz zwei Diesel-Varianten und drei Versionen mit Benzinmotor an. Neben dem obligatorischen Frontantrieb wird Mercedes-Benz auch eine 4MATIC getaufte Allradversion anbieten. Die Leistung der Triebwerke fängt bei 122 PS im CLA 180 an und geht hoch bis 211 PS beim CLA 250, der wiederum in Serie als 4matic angeboten wird. Die beiden Dieselvarianten sind zum Start der CLA 200 d mit 136 PS und der CLA 220 d mit 177 PS.  Die beiden Dieselversionen erhalten eine A+ Einstufung in der Effizienzklasse und kommen mit 4 bis 4.4 Liter auf 100 Kilometern aus.

Mit 4.63 Metern ist der CLA Shooting-Brake bereits fast genauso lang wie eine C-Klasse Limousine. Dafür hält der Shooting Brake 495 bis 595 (Cargo-Stellung der Rücksitzbank-Lehne) Liter im Grundmaß und bis maximal 1.354 Litern parat.

Der größte Vorteil dürfte aber die Quasi-Viersitzer-Nutzung sein. Während der CLA seine Rücksitzbank doch lieber für Kinder vorhält, wird der CLA Shooting Brake dank 4 cm mehr Kopffreiheit endlich zu einem nützlichen Auto. Ein Schelm, wer darüber lacht. Ausgerechnet der trendigste und ganz sicher der geilste A-Klasse Ableger wird dann endlich auch ein praktisches Auto.

Spiel mir das Lied vom Wind

Mit einem cW-Wert von 0.22 hat der CLA als „BlueEFFICIENCY“ die Benchmark im Segment gesetzt, das Kombi-Coupé schafft es kaum schlechter. Mit 0.26 sticht der Lademeister des Kompakt-Segments noch immer viele andere Mitbewerber aus.

Die schärfte Variante für die bemannte Raumfahrt im Kompakt-Kombi-Segment:

Der CLA 45 AMG Shooting Brake

Die schärfste Waffe im CLA Shooting Brake-Kleid ist der Zwei-Liter Turbomotor mit 360 PS und 450 Nm Kraft. Die Power wird, wie bei den Brüdern A45 AMG und CLA 45 AMG, über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den 4matic Allradantrieb gewuchtet.

Nackte Zahlen? Gerne: 181 PS pro Liter Hubraum. 4.7 Sekunden von Null auf 100 km/h. 250 km/h abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit. Und weil das ganze Paket auch einen aufregenden Rahmen verdient, legt Mercedes-Benz zum Start eine „OrangeArt Edition“ auf.

 

Die OrangeArt Edition gibt es für die kleinen Motoren und für das CLA 45 AMG Shooting Brake Topmodell!

Mit aufregenden Designdetails setzt das limitierte Sondermodell OrangeArt Edition zur Markteinführung spannungsvolle Akzente. Orange Zierelemente in Verbindung mit ausgewählten Ausstattungen wie zum Beispiel AMG Line und Night-Paket unterstreichen die sportliche Linie. Für einen sportlich-markanten Auftritt sorgen die 45,7 cm (18″) AMG Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design schwarz lackiert mit orangem Felgenhorn sowie die orangen Zierelemente an Front- und Heckschürze. Die Bi-Xenon-Scheinwerfer tragen einen orangen Akzentring.

 

 

 

Preise hat Mercedes-Benz bislang nicht bekanntgegeben.

Mercedes-Benz GLA Coupé?

Gestern habe ich mir noch Gedanken über die neuen Namen und Bezeichnungen für die SUV-Range bei Mercedes-Benz gemacht. Und auch Vermutungen zu neuen Nischenmodellen angestellt. Darunter war auch das GLA Coupé. Ich habe mich daraufhin mit Theo unterhalten und ihn gefragt, ob er sich schon mal überlegt hat, wie ein GLA Coupé wohl aussehen könnte.

Und? Natürlich hat er! 

Hier sein Design für einen zweitürigen GLA:

gla coupe hinten gla coupe seite

 

Erlkönig: Mercedes-Benz CLA Shooting Brake 45 AMG

Es ist kein Geheimnis mehr. Natürlich wird Mercedes-Benz eine Shooting-Brake Version von A-Klasse und CLA auf den Markt bringen. Auch nicht überraschend: Natürlich wird Mercedes auch in dieser schicken Lifestyle-Version den stärksten Zweiliter-Serienturbo mit 360 PS und Allradantrieb anbieten.

Mercedes-Benz CLA Shooting Brake 45 AMG

Der Name des Fahrzeuges wird indes vermutlich länger als das Modell selbst. Viel wichtiger als der Name ist jedoch, was unter der Motorhaube tobt. Der stärkste „kleinste“ Motor den AMG je in die Hand genommen hat. Von mir bereits im A45, im CLA 45 und im GLA 45 gefahren. Als Freund des „großen Shooting-Brakes“ freue ich mich jedoch auf diese neue A-Klasse-Version mit am meisten.

2015 wird der Shooting-Brake auf den Markt kommen und vermutlich auch sofort als 45er AMG erhältlich sein. Den Preis würde ich 2.000 € oberhalb des CLA 45 AMG avisieren.  Damit landet der Shooting Brake dann zwischen GLA und CLA.

Die Erlkönigfotos von SB-Medien zeigen bereits den üblichen AMG-Schmuck an der Front. Das Heck ist noch leicht getarnt, die Form des Shooting-Brake zeichnet sich jedoch erkennbar ab.  War der CLA bislang kaum als Viersitzer zu bezeichnen, dürfte sich dies bei der „Shooting-Brake“ Version nun erledigt haben.

 

Der neue Mercedes-Benz GLA – Offroad in der A-Klasse

Auf der IAA in 3 Wochen wird er zum ersten Mal live zu sehen sein, heute bereits die ersten Fotos und die wichtigsten Daten zum neuen kompakten SUV der Stuttgarter.

MERCEDES-BENZ GLA

Die A-Klasse für die Flucht aus dem Alltag

Der neue GLA basiert auf der kompakten A-Klasse, ist mit 4.41 Meter jedoch gut 10 Zentimeter länger geworden.  Trotz des höheren Aufbaus ist der cW-Wert mit 0.29 noch überraschend gut. Immerhin will der neue GLA die Brücke schlagen zwischen dem klassischen Kompaktwagen und einem praktischen kompakten Offroader.

Mit den vier bekannten Modellreihen im SUV-Segment (G, GL, ML und GLK) ist der neue GLA nun die Vervollständigung des Angebotes hinunter in den boomenden Markt der „Kompakt-SUV“.

Mercedes Benz 12 GLA 250 designo mountaingrau amg line

Fortschrittlich im Design und handlich im Fahrverhalten

Die Zielsetzung für den neuen GLA war klar umrissen. Er muss im Design eine neue Käuferschicht ansprechen und auf jeden Fall einen dynamischen Charakter erhalten. Zudem muss ein Kompakt-SUV mit einem für den Fahrer simpel zu nutzenden Allradantrieb ausgerüstet sein und auch auf befestigten Straßen viel Fahrspaß vermitteln.

Mercedes will dieses Spagat im neuen GLA gemeistert haben, dank moderner Motoren und einer neuen Entwicklungsstufe des Hauseigenen 4matic Allradantriebs.

Der GLA verkörpert durch seine markanten Merkmale unser progressives  Denken und besticht durch seine Off-Road Proportionen.  Die klar definierten Oberflächen verkörpern Kraft und Souveränität, und es ist uns gelungen, so viel Emotionalität wie möglich mit so viel Klarheit wie nötig zu vereinen.“

Gordon Wagoner – Vice President Design Daimler AG

Die Räder des kompakten SUV werden optional bis zu einer Größe von 19 Zoll erhältlich sein.  Um den besten cW-Wert zu erreichen, bekam der GLA eine voll variable „Kühler-Jalousie“. So lässt sich der Luftwiderstand und der Kühlungsbedarf der Aggregate optimal anpassen.

Mercedes Benz 14 GLA Orientbraun metallic

Innenraum

Mit 421 Liter bietet der Kofferraum in der Grundkonfiguration bereits 80 Liter mehr Platz als in der Basis A-Klasse. Die gestiegene gesamt Länge kommt damit nicht nur den Passagieren sondern auch dem Gepäck zu gute.  Optional wird es ein Cargo-Paket geben, mit dem es u.a. möglich sein wird, die Rücksitzbank-Lehne in eine steilere Position zu stellen, so dass mehr Platz (+60 Liter) im Gepäckraum zur Verfügung steht.

Mercedes Benz 06 GLA Orientbraun metallic

Motor und Antrieb

Zum Start wird Mercedes-Benz vier Motoren anbieten, darunter je zwei Benziner und zwei Diesel. Die Benzinvarianten im GLA 200 wird aus 1.6 Liter Hubraum 156 PS holen und aus 2.0 Liter Hubraum 211 PS im GLA 250. Die Diesel sind in beiden Fällen mit 2.2 Liter Hubraum gesegnet und leisten im GLA 200 CDI 136 PS und im GLA 220 CDI 170 PS.

Alle Motoren verfügen über Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung sowie Start/Stopp in Serie.

Der GLA 250 4matic mit 211 PS erledigt den Spurt von 0 auf 100 km/h in 6.5 Sekunden und ist bis zu 235 km/h schnell. Im EU-Normverbrauch gibt Mercedes-Benz dennoch einen Verbrauch von nur 7.1 Liter auf 100 Kilometer an!

Der 300 Nm starke GLA 200 CDI (136 PS) erreicht, dank aufwendiger Entwicklungsarbeit am Motor einen Normverbrauch von nur 4.3 Liter auf 100 Kilometer und damit eine CO²-Emission von 114g/km.   Der GLA 220 CDI erreicht 350 Nm.

Alle Motoren sind kombinierbar mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe oder optional mit dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe.

Mercedes Benz 07 GLA 250 designo mountaingrau amg line

Weiterentwickelte Assistenzsysteme

Zahlreiche Fahrassistenzsysteme unterstützen und entlasten im GLA den Fahrer. Serienmäßig besitzt das neue komapkte SUV unter anderem die Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST und den radargestützten COLLISION PREVENTION ASSIST mit adaptivem Bremsassistenten, der bereits ab 7 km/h Schutz vor
Kollisionen bietet.

In Kombination mit DISTRONIC PLUS (Sonderausstattung) wird daraus der  COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS. Er verfügt über eine zusätzliche Funktion: Bei anhaltender Kollisionsgefahr und ausbleibender Fahrerreaktion kann das System bis zu Geschwindigkeiten von 200 km/h auch eine autonome  Bremsung durchführen und so die Unfallschwere mit langsamer fahrenden  oder anhaltenden Fahrzeugen verringern. Bis zu einer Geschwindigkeit von  30 km/h bremst das System auch auf stehende Fahrzeuge und kann bis
20 km/h Auffahrunfälle vermeiden.

Darüber hinaus gibt es im GLA bewährte Assistenzsysteme wie das Spurpaket  mit Totwinkel- und Spurhalte-Assistent oder den Adaptiven Fernlicht-Assistenten als Sonderausstattung. Automatisches Einparken in Längs- und  Querparklücken ermöglicht der Aktive Park-Assistent (Sonderausstattung).

Fahrzeug-Galerien:

 

Präsentation und Preise

Die Weltpremiere feiert der GLA auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) im September in Frankfurt.  Die ersten Kunden erhalten den neuen GLA 2014. Die Preise werden spätestens zur IAA vorgestellt.

Mercedes-Benz

Mercedes-Benz, ein Name bei dem jeder das gleiche Bild vor Augen hat: Einen großen glänzenden Stern. Dank einer extrem aktiven Socialmedia-Abteilung bei Mercedes-Benz in Stuttgart und deren Vorreiterrolle im Umgang mit Bloggern, gehört die Marke Mercedes-Benz in meinem Blog zu den Automobil-Herstellern mit den meisten Nennungen und Artikeln.

Mercedes-Benz

Alle Artikel zu Fahrberichten und Events, rund um die Marke Mercedes-Benz liste ich in diesem Artikel auf. Von der A-Klasse bis zu Beiträgen meines Gast-Autors Pitt rund um die Entstehungsgeschichte der G-Klasse ist viel unterhaltsames und informatives zur schwäbischen Marke zusammen gekommen.

 

Mercedes-Benz 15 CLS 63 AMG Shooting Brake

Traumwagen

Der CLS Shooting Brake ist seit seinem erscheinen mein aktueller Traumwagen. Ein außergewöhnliches Fahrzeug mit ebenso außergewöhnlich gutem Design. Als CLS 63 AMG SB dann auch mit mehr Motorleistung gesegnet als es meinem Führerschein wirklich gut tut. Das Fazit zum Fahrbericht ist hier und der Fahrbericht zum CLS 63 AMG Shooting Brake ist hier [klick] zu finden. Die Vorstellung des Shooting Brake erfolgte übrigens in Florenz – ein schöner Platz für ein noch schöneres Auto. Da auch bei dieser Veranstaltung viele Blogger vor Ort waren, gab es auch hier eine Blogger-Rundschau.  Aber natürlich auch einen eigenen Fahrbericht zum Shooting Brake [klick].

 

 

A-Klasse - Fahrbericht

Mercedes A-Klasse

Ein besonderer Vertreter der A-Klasse ist der A45 von AMG mit dem derzeit leistungsstärksten Zweiliter Vierzylindermotor. Zum Fahrbericht: [klick]. Präsentiert wurde der A45 zum ersten Mal auf dem Automobilsalon in Genf [klick]. Mächtig unter Druck – A45 AMG.  Natürlich gibt es auch einen Fahrbericht über die „normale A-Klasse“. Im übrigen war das auch mein erster Mercedes-Fahrbericht! Und vom GTI-Schreck, dem A250 gab es auch einen eigenen Artikel.

 

 

Mercedes-Benz 33 CLA Präsentation

Mercedes CLA

Das neue viertürige Coupé in der Kompaktwagenklasse? Oder einfach nur eine besonders elegant gezeichnete Limousine? Der CLA verkörpert vieles. Als CLA 45 AMG vor allem Power.  Den „normalen“ CLA konnte ich auf der internationalen Fahrvorstellung testen.

 

 

Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive 16 NewYork 2013

Mercedes B-Klasse

In diesem Jahr in New York präsentiert, die B-Klasse „Electric Drive“. Bislang kann ich hierzu nur einen Messebericht präsentieren.

 

 

Mercedes Benz C-Klasse Kombi Fahrbericht

Mercedes C-Klasse

Dieser Mercedes ist perfekt für den Alltag. Der C250 cdi 4matic ist in der Version als T-Modell ein echter Alleskönner. Mein Fahrbericht fiel dementsprechend positiv aus [klick]. 

 

 

E500 coupe blogbeitrag

Mercedes E-Klasse Coupé/Cabrio

Auf dem Weg nach Sylt konnte ich das neue Coupé der E-Klasse kennen lernen, der Fahrbericht behandelt den potenten 408 PS starken E500 mit V8-Motor.  Da es vom E-Coupé auch eine Cabrio-Variante gibt und Sylt ideal geeignet ist um auch dieses zu erfahren, gleich noch der Fahrbericht zum E400 Cabrio hinterher.

Um ein ganz anderes Cabrio ging es in diesem Artikel bei Can – der SLK 250 war bei ihm zu Besuch und ich habe wie gewohnt darüber berichtet.

 

 

mercedes-benz 018 neue e-klasse

Mercedes E-Klasse

In diesem Jahr hat Mercedes der E-Klasse ein extrem umfangreiches Make-Up verpasst. Zudem gab es viele neue Assistenzsysteme. Und um das alles ordentlich zu präsentieren, gab es eine Menge PR-Aktivitäten. Von der Fahrveranstaltung im März habe ich auch wieder eine Blogger-Rundschau  zusammen gestellt. Besonderes Highlight war natürlich die Testfahrt mit dem E63 AMG S 4matic [klick]. Zudem gab es Eindrücke zum E400 als T-Modell [klick].  Die Premiere für die E-Klasse fand in Detroit statt.

 

 

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Mercedes S-Klasse

W222 ist die interne Bezeichnung der neuen S-Klasse. Die Fahrveranstaltung fand in Toronto statt und unter anderem habe ich einen Artikel über die vielen „Elektronischen Helferlein“ in der neuen S-Klasse geschrieben. Aber auch über die Fortschritte im Bereich Verbrauch und Kraftstoff-Effizienz, wie zum Beispiel bei dem S 300 Bluetec Hybrid [klick].  Bereits die Premiere der S-Klasse in den Hangars von Airbus in Hamburg war beeindruckend.  Und wie viel Theater wurde um „ein einziges Foto“ der S-Klasse gemacht, als diese noch getarnt unterwegs war.  Doch auch beim vermeintlich besten Auto der Welt geht es nicht ohne Kritik. In diesem Fall kritisiere ich das Comand-System der neuen S-Klasse.  Der Kritik gegenüber steht jedoch ein ganz besonderer Komfort. Und vor allem ein neuer Maßstab im Bereich Sicherheit! Dazu gibt es gleich zwei Artikel [klick]. Und auch in der S-Klasse eingeführt: Der Belt-Bag [klick].

 

 

Mercedes-Benz 008 M-Klasse ML250

Mercedes ML

Der große SUV im Test mit dem kleinen Dieselmotor. Wie gut passen der 250 CDI und der ML zusammen? Mein Fahrbericht hat die Lösung gebracht. 

 

 

Mercedes-Benz G-Modell Entwicklung Geschichten

Mercedes G-Modell

Bei den Artikeln zum G-Modell von Mercedes (keine Klasse?) handelt es sich, wie bei der Geschichte zur Größe des Tank, um Artikel meines Gast-Autors Pitt Moos.  Doch Pitt hat nicht nur über das G-Modell geschrieben, auch ein Rückblick über die „kleinen Mercedes-Coupés“ ist bereits erschienen. Das Leben der Gelände-Legende beleuchtet Pitt auch in diesem Artikel [klick].

 

 

Der Diesel Roadster SLK250

Mercedes Roadster

Den Mercedes SLK habe ich mit dem gleichen Motor gefahren, wie den deutlich größeren ML. Doch wie passt der Dieselmotor zum Roadster mit Stern? Der Fahrbericht dazu macht schlauer. 

Den SL bin ich noch immer nicht gefahren. Die Bilder die ich vom SL gesehen habe, machten auch keine große Lust auf den großen Mercedes-Roadster. 

 

 

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Mercedes Nutzfahrzeuge

Von Anfang an war ich skeptisch ob dieser Kooperation. Das Beste oder nichts? Schwer zu verwirklichen wenn man für den eigenen Stadtlieferwagen auf einen fast 10 Jahre alten Franzosen zurück greift. Mercedes hat es dennoch getan und der erste Crash-Test war eine PR-Katastrophe.

 

 

Roadtrip MBRT13 - Ende

Mercedes Roadtrip

Bereits zum Start des Jahres gab es ein echtes Highlight.  Der Mercedes-Benz Roadtrip von Los Angeles nach Detroit. Binnen 5 Tagen fuhren wir quer durch die USA – Codename #mbrt13. Unterwegs besucht: Das Mercedes-Benz Advanced Design Center in Carlsbad.

 

 

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Mercedes Museum

Eine ganz besondere Attraktion hatte sich das Mercedes-Benz Museum ausgedacht. Eine Nacht im Museum. Was nach einem Filmtitel klingt, war auch der Auftakt zu einer Nacht zwischen ganz besonderen Modellen.

 

Mercedes Benz CLA

Anders als die anderen – mal wieder.

Die Vorstellung des Mercedes-Benz CLA

Unsere Generation erfindet sich ständig neu. Wir warten nicht mehr ab bis man uns erklärt wie die Welt funktioniert, wir gestalten unser Umfeld immer häufiger selbst und verändern unsere eigenen Lebensgewohnheiten ebenso,  schneller und immer öfter. Automobile erfüllen heute mehr als nur einen Nutzen. Vom einstigen Erfüllungsgehilfen für den Weg von A nach B, sind Autos heute ein Teil unseres Lebensstils. Sie sind Lifestyle abgefüllt in eine Blechhülle.

Darf ein Coupé nur zwei Türen haben? Muss eine Limousine bieder wirken?

Bereits mit der Präsentation der ersten CLS-Generation 2004 hat Mercedes eine Frage beantwortet, die zuvor niemand gestellt hat. Die Antwort fiel jedoch so überzeugend aus, dass man jetzt ein Modell präsentiert, dass die Idee des viertürigen Coupés in eine Klasse darunter transportiert. In Zeiten stetigen Wachstums, bedeutet das noch immer keinen wirklichen Verzicht.  Oder?

mercedes cla coupe vier türen

Tausche Funktion gegen Style

Verzicht üben muss ich als Fahrer des neuen CLA bei der Rundumsicht, das wiederum ist nichts besonderes. Das Diktat des Windkanals und die passive Crash-Sicherheit fordern im Prinzip eine geschlossene Büchse auf Aluminiumfelgen. Hier muss auch der CLA seinen Tribut zollen und schränkt vor allem die Möglichkeit der Sicht nach hinten und schräg hinten massiv ein. Aber wie war das? Wer schön sein will?

Und schön ist er. Da gibt es keine Diskussion für mich. Der CLA bringt eine völlig neue Dimension von Eleganz in ein ganzes Segment von Mittel- und Kompaktlimousinen.

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Kompakte Mittelklasse?

Die Basis des CLA ist – nicht die C-Klasse, auch wenn die Nomenklatur des Namens dies vermuten lassen und die Gesamtlänge des CLA dies bestätigen würde. Der schöne Rücken bildet eine alternative Formgebung der neuen A-Klasse. Und weil diese mit einem quer eingebauten Motor und Antrieb auf der Vorderachse auskommen muss – ist auch der CLA  eines von derzeit drei Mercedes-Modellen mit Frontantrieb.

Wohin die Reise führt

Ein viertüriges Coupé, eine Kombiversion von einem viertürigen Coupé, Limousinen mit Allradantrieb und mehr Bodenfreiheit, Cabrios mit Allradantrieb und Dieselmotor. Der Automobil-Markt bietet heute jede Mischform von Automobil an, die Nischen sollten doch wirklich alle besetzt sein. Dachte ich. Doch mit der kompakten Variante des viertürigen Copués hat Mercedes (mal wieder) eine neue Fahrzeugklasse erschaffen und was dabei heraus kam, konnte mich bereits im Stand in Verzückung bringen.

Dabei bringt der schöne neue Baby-Benz nicht nur optische Überzeugungskraft zur ersten Testfahrt mit, nein es gibt mit einem cW-Wert von 0.22 auch einen Rekord zu vermelden.  Und seine aerodynamische Meisterleistung konnte ich jedoch bereits im Stand spüren. Spätestens jedoch beim einsteigen, denn da muss der Kopf an der massiven und frühzeitig flach verlaufenden und nach innen gezogenen A-Säule vorbei geführt werden. Sonst Beule.

mercedes-benz cla am strand

Fahrvergnügen

Die beiden Integral-Sitzen in der ersten Reihe sind Bekannte aus der neuen A-Klasse bereits, erst einmal per Knöpfchen-Mikado die Sitzposition eingerichtet – bleibt Zeit das modern gezeichnete Cockpit zu inspizieren, dass man ebenfalls aus der A-Klasse kennt – überzeugend. Nicht ungewöhnlich, nicht revolutionär. Daimlerisch. Auch wenn der CLA mit 4.63 m ein wenig länger ist, als die aktuelle C-Klasse – die Rücksitzbank ist für kinderlose und junge Paare besser geeignet, als für die Familie mit zwei Kindern.

Wer kein Freund des Frontantriebs ist (so wie ich), der kann einen CLA mit Allradantrieb, im Mercedes-Jargon 4matic genannt, wählen und darauf vertrauen das die Regelsysteme des 4matic von alleine dafür Sorge tragen, bis zu 50 % der Kraft nach hinten zu schicken.

Doch auch mit 211 PS (CLA 250) und reinem Frontantrieb fährt sich der CLA ausgesprochen erwachsen. Nix da „Baby-Benz“.  Souverän zieht er seine Bahnen und leichtes rupfen in der Lenkung konnte ich nur dann provozieren, wenn ich mich als grobmotorischeren Gaspedalnutzer betätigte.

Im Alltag gefällt mir vor allem die Kombination aus mittlerem Dieselmotor (CDI 220)  und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Dieses 7-Gang DCT Automatikgetriebe fühlt sich dem Komfort verpflichtet und verzichtet auf ruppige Gangwechsel. Jedoch nur, so lange man die Wahltaste in der Mittelkonsole auf „E“ belässt. Im Sportmodus „S“ arbeitet das Getriebe deutlich aggressiver und schaltet später.

Mercedes CLA Kaimauer

Mein erster Eindruck:

Mit Lifestyle-Fahrzeugen kann ich üblicherweise nichts anfangen. Für mich sind Autos Technologieträger, Quellen der Fahrfreude und der Lust am Vierrad. Das Platzangebot einer Limousine durch das aufsetzen eines Coupé-Daches einzuschränken, das hört sich doch auch für mich erst einmal sau dämlich an.

Aber – es sieht einfach verdammt gut aus. 

Im Falle des CLA kann ich mich auch mit dem Frontantrieb anfreunden. Denn ähnlich wie bereits bei der A-Klasse, ist auch das Fahrwerk des CLA erstaunlich agil und handlich ausgelegt und bietet mehr Reserven als Flensburg zulässt. Hier liegt die Fahrfreude ganz weit vorne. Was allerdings auch im Falle des „Comfort-Fahrwerks“auf einer eher straffen Ausführung führt des Fahrwerks beruht. Während das Sport-Fahrwerk meine Erwartungen erfüllt, finde ich die Abstimmung der komfortablen Fahrwerksvariante schlicht unausgereift. Hier erwarte ich eine sensiblere Reaktion auf Kanaldeckel und Straßenschäden.

Mercedes CLA Vor Kirche Frankreich

Wie ihn der Hersteller beschreibt:

Widerstand zwecklos

Atemberaubende Proportionen und der Begründer eines neuen Segments.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: 

  1. Der Frontantrieb ist mit der Leistung des CLA 250 (211 PS) noch nicht überfordert.
  2. Mercedes wird bei der Verarbeitung im Innenraum immer besser. Bei den Testfahrzeugen konnte vor allem das belederte Armaturenbrett und die Haptik des Lenkrads überzeugen.
  3. Die Integralsitze aus der A-Klasse wirken wie für den CLA gemacht und bieten eine gute Sitzposition.

Mercedes-Benz CLA Cockpit

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

Er hat keine Mitbewerber. Der CLA ist wie sein größerer Bruder, der CLS, ein Vorreiter für eine neue Klasse von Automobilen. Ob jemand danach gefragt hatte? Nein – vermutlich nicht, aber unser Lebensstil erlaubt auch bislang unbekannte Antworten. Auch bevor die Frage gestellt wurde.

Mercedes CLA Innenraum

Was würde ich mir an Verbesserungen wünschen?

Das auch das letzte Stück Hartplastik aus dem Cockpit verschwindet und eine Shooting-Brake-Version. Eben wie beim großen Bruder 😉

Mercedes CLA Autobahn

Faktenlage:

  • Als CLA 180 BE cW-Wert-Bestmarke von 0.22
  • Vier Benziner von 122 bis 211 PS zum Start
  • Ein Diesel mit 170 PS zum Start
  • Effizientklasse A+ für den CLA 220 CDI
  • Die Benziner starten bei 28.976,50 €
  • Der Diesel startet bei 37.990,75 €

Fazit – Der neue CLA bietet …

.. eine essentielle Form der Lifestyle-Automobilität, abgefüllt in eine atemberaubend gut gelungene Blechhülle.

Ob der CLA ein Erfolg auf dem Markt wird, dass wird bei ihm ebenso wenig eine Frage von Vergleichstests und Zahlenwerten sein, wie bei seinem großen Bruder CLS – es ist einfach nur eine Frage, ob der CLA den Lebensstil seiner Zielgruppe wieder spiegelt.

Ein Fahrbericht in bunten und bewegten Bildern, von den Kollegen Jan und Jens:

Mercedes CLA – In Detroit ist es soweit

Wenn Mitte Januar in Detroit die North American International Automobil Show ihre Pforte öffnet, dann werde nicht nur ich vor Ort sein, um euch Bildmaterial und frische News zu liefern – nein, das neue viertürige kompakte Coupe von Mercedes-Benz wird auch das Licht der Öffentlichkeit erblicken!

CLA Weltprämiere in Detroit

Ich will an dieser Stelle kurz zusammen fassen, was bislang bekannt ist – bekannt ist zum Beispiel das es dieses neue kompakte Coupé zum Start weg mit vier Motorenvarianten geben wird.

  • CLA 180 BlueEFFICENCY
  • CLA 180 BlueEFFICENCY
  • CLA 250 BlueEFFICIENCY
  • CLA 220 CDI BlueEFFICIENCY

Gegen Ende des Jahres 2013 wird Mercedes-Benz dann zwei weitere Modelle nachschieben:

  • CLA 200 CDI BlueEFFICIENCY
  • CLA 250 4MATIC BlueEFFICIENCY

Der 180er CLA bekommt 122 PS, der 200er CLA geht mit 156 PS an den Start, beim CLA 250 wird die 200 PS – Marke um 11 Pferdchen übersprungen und der einzig verfügbare Diesel zum Marktstart, der 220 CDI wird mit 170 PS antreten.

Die erst im September verfügbaren Modelle, darunter der 200er Diesel und die 250er Variante mit dem Mercedes-Benz Allradantrieb 4matic  gehen mit 136 PS im Falle des „kleinen Diesels“ und 211 PS im Falle des dann über alle vier Räder angetriebenen CLA 250 4matic an den Start.

Ebenso bekannt ist natürlich die interne Bezeichnung der Modellreihe: C117 lautet der Entwicklungscode des vier Meter sechszig langen kompakten Viertürer-Coupé.

Neben dem Allrad-CLA und dem Basis-Diesel wird im Herbst 2013 auch ein neues Top-Modell das Licht der Welt erblicken:

Der CLA 45 AMG

Dieser kompakte Sportler bekommt in Serie nicht nur ein 354 PS starkes und von AMG entwickeltes Vierzylinder-Powertriebwerk, sondern auch den 4matic Allradantrieb und ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe!

Ein zwei Liter großer Vierzylinder-Turbomotor mit 354 PS – damit wäre dann eine eindeutige Duftmarke im Segment der sportlichen Kompaktwagen gesetzt.  Das Doppelkupplungsgetriebe bekommt, Mercedes-typisch, eine englische Bezeichnung und nennt sich „Dual-Clutch-Transmission“. Oder wie Daimler sagt: DCT.

Im Herbst 2013 gibt es also dann den ersten Kompaktwagen-GTI mit Kofferraum und Coupé-Seitenlinie aus dem Hause Mercedes-Benz.

Vermutlich ist jedoch damit die Palette noch nicht komplett: So warten bei Mercedes-Benz doch noch weitere Motoren auf einen Einsatz. Darunter das Triebwerke aus der Zusammenarbeit mit Renault, der 180er CDI mit 109 PS – aber auch eine Verquickung von 170 PS Diesel (CLA 220 CDI) und 4matic Antrieb kann gut möglich sein.

Ich freue mich darauf, den CLA in Detroit live und in Farbe zu sehen, auch wenn ich bisher nicht wirklich begeistert bin von der Form (über das Design hat im übrigen Jens gebloggt). Da stehen andere Auto-Blogger doch deutlich mehr auf den CLA … was meint den der Kollege Fabian? 

Kollege Jan von auto-geil.de hat sich bereits Gedanken über das Entertainment-System im CLA gemacht, ebenso sinnvoll zu lesen! Und Matthias von fahrrueckt.de vergleicht den kleinen CLA mit dem CLS – es geht also bereits richtig rund in der Blogsphäre, rund um den CLA..

 

 

Mercedes-Benz CLA 45 AMG

Bei Mercedes-Benz hat man keine Lust mehr den Markt der besonders dynamischen Kompaktwagen völlig kampflos an die Münchner Kollegen abzutreten. Und weil zudem jede neue Fahrzeuggeneration ein wenig wächst – wird darunter immer wieder ein Platz frei, für neue Modelle – in diesem Fall passt der Platz – kombiniert man beides, für eine potente A-Klasse mit putzigen Kofferraum und einem extrem dynamischen, beinahe CLS-würdigen Dachbogen.

CLA 45 AMG

So richtig durchblicken wird bei den Daimler’ischen Nomenklaturen niemand mehr, in diesem Fall steht der Begriff CLA für eine Coupé-Limousine auf Basis der neuen A-Klasse Architektur, die 45 steht jedoch weder für den Hubraum, noch für die Leistung in PS.

350 PS sollen es wenigstens sein, die Kollegen vom Mercedes-Benz Passion Blog sprechen von 354 PS – im übrigen habe ich alle Fotos von den Kollegen dort ausgeliehen.

Es gibt Kollegen die sind extrem voller „Vorfreude“ auf diese neue Fahrzeug-Klasse, ich eher weniger – bis ich mir die aktuellen technischen Datenblätter angeschaut habe. Denn dieser CLA 45 AMG wird einen Allradantrieb mit aktivem Hinterachs-Differential bekommen. Sprich: Das Hinterachs-Differential wird in der Lage sein, dem jeweils Kurvenäußeren Rad eine höhere Kraft zuzuweisen. Das sorgt nicht nur dafür, dass das Kurveninnere Rad nicht durchdrehen kann, sondern sorgt vor allem für ein extrem agiles Handling. Soweit die Theorie.

Mercedes-Benz   001 CLA

Für die Praxis hat Mercedes-Benz eine Journalisten-Schar nach „Hochgurgl“ eingeladen – vermutlich sind dort die aktuellen Fotos entstanden und vermutlich hätte ich dort eine Sitzprobe im CLA 45 AMG machen können. Ich spreche von „können“ weil ich an diesem Termin leider verhindert bin 🙁 – Aber ich bin mir sicher, in einigen Wochen werde ich sehr frische und sehr aktuelle Fotos vom „CLA“ online stellen können.

Und dann gibt es in 2013 bestimmt auch die Chance auf eine Testfahrt in diesem CLA 45 AMG und ob er dann 350 oder 354 PS hat, egal. Hauptsache die Performance passt.

Neben dem AMG-Modell wird es jedoch auch einen Serien-CLA mit 211 PS und dem bei Mercedes-Benz „4matic“ getauften Allradantrieb geben.  Kombiniert wird das System mit einem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe.

Die Kollegen erwarten derzeit folgenden Fahrplan:

  • CLA Präsentation in Detroit – Januar 2013
  • A45 AMG in Genf – März 2013
  • CLA 45 AMG auf der IAA – Herbst 2013

Ich erwarte vor allem viel Fahrvergnügen 😉 …

 

 

 

Mercedes-Benz A-Klasse Blogger Rundschau.

Meinen persönlichen A-Klasse Bericht hatte ich ja bereits vor einigen Tagen online gestellt.  Aber nun hatte mich Daimler ja nicht alleine nach Slowenien geschickt, sondern auch ganz viele andere Blogger und Lifestyle-Medien und natürlich auch eine Menge Journalisten aus der klassischen Prinz-Ecke. So langsam gibt es auch einen guten Überblick über das Medien-Echo nach dem Event. Zeit also auch noch ein paar Seiten auf zu zählen, die auch eine Meinung über das Event online gestellt haben:

 

MCWinkel von WHUDAT  Zitat: 14-Minüter mit vielen Überraschungen, seht u.a. mein Treffen mit Thorsten Fink am Flughafen München (ich habe ihn direkt auf Van der Vaart angesprochen!)

Link:  http://www.whudat.de/vlog-mc-winkel-in-ljubljanaslowenien-mercedes-benz-neue-a-klasse-clip/

Jan Gleitsmann von Auto-Geil  Zitat: Ich bin ja zweifelsohne ein Mercedes-Fan. Das heißt aber nicht, dass ich alles gut finden muss, was Daimler so tut, macht und fabriziert.

Link: http://auto-geil.de/2012/07/22/probefahrt-der-neue-mercedes-benz-a-200-220-cdi-blueefficiency-w176/

Teymur von idecsoul Zitat:  A few month ago then the first photos of the new A-Class design appeared and they were very far off from what we were used to until then. I was hooked. A very slick, modern and sporty design

Link: http://www.icedsoul.de/2012/07/car-photography-the-new-mercedes-benz-a-class-slovenia/

Thomas Gigold für den AMI Leipzig Blog  Zitat: Auf der AMI feierte die A-Klasse ihre Premiere vor heimischem Publikum. Und überzeugte viele direkt. So schick, so gut verarbeitet, so dynamisch. Das ist das neue Mercedes-Gefühl.

Link: http://www.ami-leipzig.de/blog/2012/07/16/alles-auf-a-nfang-die-neue-mercedes-a-klasse-startet-durch/?framesVisible=0

Stephan Maaß von autophorie.de  VLog: Neben dem Einblick in das Land, bringe ich euch einige Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme näher, gleichzeitig könnt ihr die verschiedenen Interieur-Ausführungen begutachten.

Link: http://autophorie.de/2012/07/13/vlog-mercedes-benz-a-klasse-w176/ und Artikel: http://autophorie.de/2012/07/15/mercedes-benz-a-250-sport/

Nicole Y. Männl auto-diva.de  Zitat: Ich wollte das Navi laufen lassen und Facebook einstellen und Statusmeldungen posten. Doch leider war keine Kurzanleitung dabei, wie man seinen Account einrichtet. 

Link: http://auto-diva.de/2012/mercedes-benz-a-klasse-navi-spinnt-und-trotzdem-sicher/

Heike von koeln-format.de Zitat: Ich kann nicht leugnen, dass ich bei Neuwagen zuerst auf die vorhandenen Farben schaue, danach irgendwann auf die Motorisierung.

Link: http://www.koeln-format.de/2012/07/16/in-der-neuen-a-klasse-durch-slowenien-der-testdrive-per-instagram/

Markus Jordan für mercedes-benz-passion.com Zitat: “A – wie Angriff!” lautet der Leitsatz des Herstellers für die neue A-Klasse,- und der Angriff richtet sich gezielt gegen die Konkurrenz

Link: http://blog.mercedes-benz-passion.com/2012/07/die-neue-a-klasse-wir-fuhren-den-angreifer-als-a250-blueefficiency-und-211-ps-mit-350-nm/

Lisa thecaraddict.com Überblick über die A-Klasse Themen bei Lisa

Link: http://www.the-car-addict.com/2012/07/mercedes-benz-class-test.html#.UAvKQLQ0PTo

 

Mit der A-Klasse in Slowenien

Vor ein paar Tagen hatte ich das Vergnügen die neue A-Klasse live zu erleben und dann auch ein paar Kilometer durch Slowenien zu fahren. Warum, wieso, weshalb die neue A-Klasse in Slowenien vorgestellt wurde? Keine Ahnung. Fakt ist: Neue Auto-Modelle werden eigentlich immer an Orten vorgestellt, an denen man mit ein wenig Sonne rechnen kann. Dummerweise regnet es am ersten Tag in Slowenien Bindfäden 🙂 Egal – Slowenien war ein Reise wert …

Und Mercedes-Benz hat als Hersteller von Premium-Automobilen nicht nur die Auto-Presse und Motor-Blogger Gilde im Visier, sondern – und das stresst mich persönlich ein wenig-  auch die Lifestyle- und Whatever-Blogger.

Warum mich das stresst?

Vermutlich weil ich so ein langweiliger Mono-Thematiker bin. Ich suche meine Autos nicht nach Farben aus und wenn ich über ein Auto rede und urteile, dann beziehe ich so viele Fakten mit ein wie möglich, anstatt nur fest zu halten: „Das Lenkrad nach links gedreht und das Auto fuhr nach links.“

Es ist mir völlig klar, kaum ein Thema ist derart vom Lifestyle beseelt wie das Automobil. Menschen kaufen Autos nicht nach Fakten, Menschen kaufen Autos entweder strikt nach dem Geldbeutel, oder einfach nach dem Bauchgefühl. Mein persönlicher Anspruch beim „erfahren“ eines Fahrzeuges ist es dann auch, den richtigen Topf zu dem jeweiligen Deckel zu erkennen. Wen hatten die Schöpfer des jeweiligen Fahrzeugs im Hinterkopf? Worauf zielt der Wagen ab? Und ist er denn auch dafür geeignet?

Zusätzlich versuche ich natürlich auch heraus zu finden, wie ein Automobil innerhalb seiner eigenen Klasse abschneidet. Was haben die Entwickler besser gemacht als beim Mitbewerber, wo wurden faule Kompromisse eingegangen und an welchem Punkt muss sich ein Kunde gar vereimert vorkommen. Wobei das kaum noch passiert.

Ich sage gerne, dass es eigentlich keine schlechten Autos mehr gibt. Im besten Fall sind Autos für eine sehr spitze Zielgruppe definiert. Und gerade deshalb macht mir diese Arbeit als „Motor-Blogger“ so viel Spaß. Es ist eine Herausforderung die Nuancen zu finden. Die Details zu entdecken und mit dem Produkt in ein Zwiegespräch zu gehen.

 

Im Rahmen der A-Klasse Präsentation in Slowenien war ich dann zum ersten Mal ein Teil einer „Blogger-Gruppe“ und als reiner Auto-Blogger in der gefühlten Minderheit. Interessant wird es vor allem jetzt – nach dem Event. Die ersten Beiträge wurden bereits getippt und nach und nach fallen einem die Beiträge der Blogger auf, die man sonst nicht auf dem Schirm hat. Da wäre zum Beispiel Heike Kaufhold. Sie bloggt unter: „koeln-format.de“ und hat nun ihren eigenen Beitrag über das A-Klasse Event online gestellt. Spannend zu lesen – für einen Monothematiker wie mich 😉

 

Auch wenn Sie sich nicht an mich erinnert .. aua .. – klickt rüber um Euren Horizont zu erweitern..

Mercedes-Benz A-Klasse – Erster Eindruck

A wie angekommen?Der Stuttgarter Neu-Anfang in der Kompaktwagenklasse. Nur selten erlebt man einen Generationswechsel innerhalb einer Modellklasse eines Herstellers, bei dem der Name zwar gleich bleibt - das gesamte Fahrzeugkonzept jedoch über den Haufen geworfen wird und der Nachfolger völlig neu auf die Straße gestellt wird. Mercedes-Benz hat genau dies mit der "Neuen A-Klasse" getan und präsentiert nun ein…

Pulsschlag einer neuen Generation?

Mercedes-Benz stellt dieser Tage die neue A-Klasse vor.  Und ich bin mitten drin.  Am heutigen Freitag wurde ich zusammen mit vielen anderen Vertretern der „neuen Medien“ nach Slowenien geflogen und bin dort zum ersten Mal auf die neue A-Klasse getroffen.

Die neue A-Klasse – ein echter Premium-Kompakter?

Ich lüfte kein Geheimnis, wenn ich sage, wie bescheiden ich die alte A-Klasse fand. Das erste Modell war schlicht eine Katastrophe und die zweite Facelift-Generation war noch immer ein Alt-Herren-Transportkarton. Nein, egal was man in Stuttgart gemacht hat, eine A-Klasse hätte ich mir sicher nicht gekauft.

Bei der „neuen“ A-Klasse macht Daimler alles anders. Der Sandwich-Boden ist raus. Der Alt-Herren-Look Geschichte und anstelle eines Elch-Provokateurs, stellt der Stuttgarter-Konzern nun einen klassischen „Hot Hatch“ auf die Räder. Wie „hot“ ist er wirklich? Was taugt er? Und was wird die ehemalige Zielgruppe sagen?

Und wird der „Neue“ bei der neuen, jungen, dynamischen Zielgruppe ankommen? Vorbei die Zeiten, in denen der kleine Benz eine Art Mini-Van darstellte. Alles anders – aber auch besser?

Die Antwort auf diese Fragen, demnächst im Blog. 2 Punkte habe ich bereits gefunden, die mich ernsthaft stören: Das lasche Gefühl am Gaspedal und die schlechte Rundum-Sicht.  Zum Gaspedal, dem Rundum-Blick und vielem mehr, dann später …

 

Edit:

Die dynamischere A-Klasse?

Premium-Kompaktmodelle. Die Golfklasse.  Der härteste Wettbewerb im Automobil-Bereich überhaupt.

Egal wie man das Segment der kompakten Steilheck-Fahrzeuge benennen will, wer im Kampf um die Käufergunst am Ende ganz vorne liegen will, der muss mehr bieten als gutes Design, gerade noch attraktive Preise, niedrigen Wertverlust und besonders gute Verarbeitung.

Die Klasse der kompakten Steilheck-Modelle bietet eine unglaubliche Vielfalt an attraktiven Fahrzeugen, fällt das pseudo-Adjektiv „premium“, dann haben 90% der Automobilkäufer nur noch 3 Marken im Kopf: Den 1er von BMW. Die A-Klasse von Mercedes und den alternativen Namensgeber in diesem Segment, den Wolfsburger Star: Volkswagen Golf.

Ups? Ich habe den Audi A3 vergessen.

 

Nein – jeder Konzern darf heute nur mit einem „Premium-Modell“ vorfahren und da ist das Derivat der Wolfsburger-Mutter, in der Klasse der Premium-Kompakten, nun einmal das mit den besseren Verkaufszahlen und am Ende ist der A3 ja doch nur ein Golf mit Make-Up.

Der neue Golf wird noch in diesem Jahr auf die Bühne kommen, so lange muss man in Wolfsburg mit ansehen, was die Mittbewerber so präsentieren. Bei BMW ist der neue 1er BMW zur IAA als Fünftürer vorgestellt worden und wird von der Kundschaft bislang gut angenommen. Die Kollegen aus Stuttgart haben ihre neue A-Klasse zwar bereits enthüllt – doch noch stehen die Sterne nicht im Verkaufsraum. Dafür steht ein Fragezeichen über dem Strategie-Wechsel für die Zielgruppe der A-Klasse. Waren die ersten beiden Generationen noch für Rentner und Mercedes-Liebhaber die sich in der richtigen Stuttgarter-Preisliga nicht bedienen konnten, so soll die neue A-Klasse alles anders machen.

 

Erstmals sieht der kompakte Mercedes sportlich elegant aus, vergessen die Zeiten in denen die Zielgruppe aufgrund von Stützstrümpfen und steifem Rücken nur aufrecht einsteigen konnten. Tiefer, viel flacher und jünger. Ob der Wechsel der Zielgruppe der neuen A-Klasse funktioniert und ob die neue A-Klasse im Innenraum endlich den selbst versprochenen Ansprüchen an das Haus Mercedes-Benz: „Das Beste oder nichts.“ gerecht wird, das wird ein erster Fahrtermin klären müssen.  (Kommt in ein paar Wochen!)

Deutlich früher kommt im übrigen der Fahrbericht über den neuen Audi A3 – aber der spielt hier und heute ja mal keine Rolle 😉

 

Bleibt der BMW. Als sportlicher Premium-Kompakter hatte das bis heute bekannte Modell 2 Türen zu viel. Wer Premium, Sport und Kompakt in ein Prospekt packt, der muss dafür auch ein Auto haben, das über nur 2 Türen plus Heckklappe verfügt. Und heute offiziell geworden, der neue 1er BMW als 3-Türer:

 

Kurzer Blick, deutliches Urteil: Geil. Für mich bereits auf dem Foto deutlich dynamischer als die A-Klasse. Es mag an den Vorurteilen liegen oder einfach nur am Wissen im Hinterkopf: Der BMW hat Heckantrieb. Die A-Klasse hat die Hinterräder nur, damit der Auspuff nicht am Boden schleift und Frontantrieb ist doch von Haus aus nicht dynamisch – oder? Diese und noch viel mehr Fragen, werden in den kommenden Wochen beantwortet.

Zuerst bei einer Vorstellung der A-Klasse. Danach der Golf-Ersatz von Audi und wenn alles gut läuft, dann hoffentlich auch bald mit einem 1er Testwagen 😉

 

..bleibt mir treu!

Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

Mercedes-Benz Erlkönige im Doppelpack

Heute haben wir für Sie 2 Erlkönige von Mercedes-Benz. Wenn Sie sich für eine völlig neue Fahrzeug-Gattung interessieren, dann ist der Mercedes-Benz CLS Shooting Breake vermutlich genau das Auto wonach Sie suchen.

Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

Der Nischen-Cross-Crossover. Eine Kombiversion von einem 4-türigen Coupé.   Der CLS war in seiner ersten Generation der Begründer einer völlig neuen Fahrzeugklasse. Die Klasse der Coupés die trotz des eleganten Dachbogens die praktischen Vorzüge von 4 Türen nicht vermissen lassen wollte.

Mit dem CLS Shooting Brake spielt Mercedes erneut die Vorreiter-Rolle für eine Nische, von der zuvor niemand ernsthaft geträumt hat.  Eine art Kombiversion eines Coupés.  Der CLS Shooting Brake wird als CLS 350 mit dem 306PS V6 Motor und als CLS 500 mit dem 402PS V8 Motor an den Start gehen.  Für den „kleinen“ V6 wird Mercedes-Benz vermutlich 66.850€ aufrufen und für den größeren V8 83.650€.

 

Nummer 2 der heutigen Mercedes-Benz Erlkönige ist die scharfe AMG-Version der neuen A-Klasse.

Mercedes-Benz A25 AMG

Die neue A-Klasse wurde von Mercedes-Benz ja bereits für eine völlig neue Zielgruppe entwickelt. Jünger, sportlicher und damit auch deutlich mehr Umsteiger aus Ingolstadt und München sollen von der neuen  Untertürkheimer Kompaktwagenklasse begeistert werden. Und wer sportlich sein will, der muss Leistung bieten. An dieser Stelle kommt die Sportabteilung aus dem Hause Mercedes-Benz zum Zug. AMG aus Affalterbach entwickelt die sportlichste Version der neuen A-Klasse.

Die Spatzen pfeifen etwas von „bis zu 320PS“ von den Dächern rund um Stuttgart. Und von einem Allradsystem in Serie. Damit ist dann auch klar, Audi RS3 und BMW M135i sind nicht mehr lange die heißesten Kompaktwagen in der Premiumklasse.

Wir sind gespannt auf die Serien-Version.

Mercedes-Benz A25 AMG
Mercedes-Benz A25 AMG
Quelle: http://www.autoevolution.com/news/spyshots-2013-mercedes-a25-amg-with-over-320-hp-44164.html und http://www.autoevolution.com/news/spyshots-mercedes-cls-shooting-break-with-less-camo-44176.html

Alles auf Angriff

Mit der neuen A-Klasse will Mercedes-Benz alles anders machen als bisher.

A steht für Attacke

Deutlich flacher ist sie geworden, die A-Klasse, der ehemals schlechtes Freund des Elch-Tests. Vergessen soll die Schmach der ersten gescheiterten Fahrdynamik-Tests sein und auch Geschichte die Möglichkeit neue Moderne Antriebstechniken im doppelten Unterboden der A-Klasse zu verbauen. Die neue A-Klasse will der neue Sportler unter den Kompakten sein.

Ein Feld in dem die Mercedes A-Klasse nicht alleine auf die Käufer trifft, das Segment der Kompakten mit Premium-Anspruch ist bereits gut besetzt. Die neue A-Klasse wird sich also durchsetzen müssen gegen BMW 1er, Audi A3 (ebenfalls NEU auf dem Genfer Salon vorgestellt) und natürlich gegen den ewigen Platzhirsch, den Namensgeber der Golf-Klasse – den Primus aus Wolfsburg.

Mercedes spricht bei der neuen Designsprache der A-Klasse von einer ausgesprochen emotionalen Formensprache und will das Gesamtpaket mit dynamischen Motoren ausgerüstet haben. Zugleich stehen die Aspekte Umwelt und Sicherheit beim Stuttgarter Konzern natürlich auch ganz oben im Programm. Kann das gut gehen? Kann die neue A-Klasse alles besser als sein Vorgänger und zudem noch besser als die etablierten Premium-Kompakten?

Fest steht: Die neue A-Klasse duckt sich im Vergleich zum Vorgänger extrem tief auf den Asphalt. 18 Zentimeter hat die A-Klasse in der Höhe „verloren“ – die sollen dem sportiven Two-Box Design und einer deutlich gesteigerten Dynamik zu Gute kommen. Dynamik ist das Stichwort für die Motoren. Aktuell sind Triebwerke von 109 bis 211PS angekündigt, eine nochmals deutlich stärkere AMG Version könnte auf über 340PS kommen.

Ob die „Neue A-Klasse“ die optischen Versprechen von Dynamik und Exklusivität einlösen kann, das wird ein erster Test zeigen müssen.

Wir sind gespannt.

 

Mercedes-Benz-Attacke

Mercedes-Benz A-Klasse in Genf | Große Galerie

Der Vorhang ist endgültig gefallen, das Geheimnis um die neue Kompaktwagenklasse aus Stuttgart gelüftet:

Mercedes-Benz A-Klasse

Mit der neuen A-Klasse kehren die Stuttgarter ab vom hochbauenden Sonderfahrzeug für ältere Semester und steuern volle Fahrt voraus in den Wettbewerb mit den Platzhirschen der Premium Kompaktwagenklasse: Volkswagen Golf und BMW 1er.

Das A der Klassenbezeichnung steht nun für „Attake“ oder „Angriff“ – mehr als 50% Eroberungsrate, also bisherige Fahrer von anderen Marken soll die neue A-Klasse erreichen. Das Design scheint hierfür perfekt geeignet zu sein.

Die neue A-Klasse ist gewachsen – in der Länge um stolze 41 Zentimeter, dafür man das Dach fast 16 Zentimeter näher an den Asphalt gebracht.

Mit Motoren von 109Ps bis 211PS  startet die neue A-Klasse in das Rennen um die Gunst der Käufer. Besonders sportlich soll eine noch folgende AMG-Variante werden, ob die dem 1er BMW dann den Dynamik-Krone in der Kompaktwagenklasse abnimmt?

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