Videotest: Audi A3 e-tron

Bei einem Grundpreis von 37.900 € darf man die Sinnfrage zuerst stellen. Macht es Sinn noch eine Antriebsvariante anzubieten? Braucht es neben dem bereits extrem sparsamen Audi A3 1.6 TDI ultra auch noch eine Plug-In Hybridversion?
Für AUTOHUB habe ich den Audi A3 e-tron getestet. Das Video ist nun online. 

Leisetreter

AUDI A3 e-tron – Die Stecker-Alternative

(Disclaimer: Der folgende Artikel ist ein wenig älter und wurde bei der Premiere damals erstellt. Details zum im Video gefahrenen Modell sind möglich!) Effizienz muss nicht teuer sein. Wer den A3 Sportback mit 1.6 Liter Dieselmotor und Doppelkupplungsgetriebe ordert, der fängt nach dem bezahlen des Grundpreis von 29.500 € bereits mit dem sparen an. Kombinierte 3.9 Liter Diesel auf 100 Kilometer und nur 102 g/km CO² sind die Öko-Kennziffern für den Spar-A3. Wer weniger fährt, der greift zum A3 mit 150 PS 1.4 TFSI Motor, Doppelkupplungsgetriebe und Zylinderabschaltung inklusive, zahlt sogar noch einmal knapp 1.000 € weniger – deren 28.700 € und freut sich über einen NEFZ-Wert von 4.7 Liter auf 100 Kilometer. Das der Diesel immer ein wenig effizienter ist, der Benziner immer ein wenig günstiger in der Anschaffung, das scheinen Grundgesetze des Automobilbaus zu sein.

Ebenso ein Grundgesetz: Mehr sparen, bedeutet mehr Aufwand.
Audi präsentierte mit dem A3 e-tron den ersten Plugin-Hybriden im Konzern, noch vor dem VW Golf GTE. Und lange nachdem andere Hersteller ihre Modelle bereits in die Showrooms der Händler geschoben haben. Wer später kommt, der sollte wenigstens besser sein. Und damit ist dann auch die erste Aufgabe des A3 e-tron klar umrissen. Gut sein, reicht nicht. Perfekt muss er sein.

Wie man es gewohnt ist, es klickert, es rastet, es schmachtet die Anmut der Verarbeitung über die Insassen herein, sobald man sich im A3 breit gemacht hat. Wie oft werde ich es noch schreiben müssen? Vermutlich so oft es stimmt. Die Sache mit der Verarbeitung, mit der unbedingten Qualität im Innenraum, dass können die Ingolstädter einfach. Auch in der Golf-Klasse. Auch bei ihrem neuen Technologie-Träger.

Von der aufwendigen Hybrid-Technik inklusive 8.8 kWh-Akku und Netzstecker bekommt man erst einmal nicht viel mit. Von außen wurde dezent das Öko-Make-Up aufgelegt. Chrom-Querstreben im Kühlergrill, dezente Chromstriche im Stoßfänger vorne und ein Auspuff der sich versteckt. Der Rest wirkt nach Ingolstädter-Manier straff gezeichnet, eher technologisch denn emotional. Eine sympathische Lösung hat man für den Ladestecker des A3 gefunden. Die vier Ringe wurden plastisch herausgestellt und bilden eine Klappe, die eine dahinter liegende Ladebuchse freigibt.
Das 125 Kilogramm schwere Batteriepaket wird über die Nase geladen, versteckt sich jedoch vor der Hinterachse, tief und flach im Unterboden. Wer den A3 e-tron zu Hause ganz normal laden möchte, bekommt von Audi eine durchgestylte Wandhalterung für das in Serie gelieferte 230 Volt-Ladekabel angeboten. Die Lithium-Ionen Batterie soll an der normalen Hausversorgung binnen 3 Stunden und 45 Minuten wieder geladen sein.

Voller Akku, gute Laune
Bis zu 50 Kilometer rein elektrische Reichweite verspricht Audi. Und wer es wissen will, lässt den A3 e-tron binnen 4.9 Sekunden auf Tempo 60 beschleunigen. Elektrisch und damit nur von einem leichten Surren begleitet. Der Ansatz der Entwickler war, den e-tron so viel wie möglich elektrisch laufen zu lassen. So startet der A3 e-tron quasi immer im elektrischen Modus und schaltet erst bei Kickdown, leeren Akku oder einem von 5 bewusst eingestellten Betriebsmodi den 1.4 Liter Turbobenziner hinzu. Das schöne daran: Die Wechsel zwischen dem reinen e-Betrieb, einem reinen Benzin-Betrieb oder der Kombination aus beiden, erfolgen extrem geschmeidig. Der technische Aufbau des e-tron A3 umfasst eine Kombination aus Doppelkupplungsgetriebe, den in die Kupplungsglocke integrierten 34 Kilogramm schweren Elektromotor und den bekannten 1.4 Liter TFSI-Motor. Per Kupplung wird der e-Motor vom Benzinmotor getrennt, laufen beide, geben beide ihre Kraft über das Doppelkupplungsgetriebe weiter. Läuft nur der e-Motor, gibt eben nur er seine Kraft an das 6-Gang DSG ab. Mit diesem Aufbau löst Audi die Frage nach der maximalen E-Effizienz recht geschickt. Der maximal 75 kW leistende E-Motor ist bei 2.200 Umdrehungen am effizientesten – dank der möglichen Getriebeübersetzungen lassen sich dennoch kraftvolle Sprints und eine maximale elektrische Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h erreichen.

Bei einer ersten Ausfahrt rund um Wien waren gute 40 Kilometer mit dem A3 e-tron im rein elektrischen Betrieb möglich. Dabei fährt er sich, wie sich ein Auto mit Elektromotor fahren soll. Er zieht ordentlich von der Ampellinie weg, rollt fast geräuschlos durch den Stop-and-Go Verkehr und demonstriert aufgrund der Abwesenheit von motorischen Zwischentönen, was für ein beeindruckendes Level an Fahrqualitäten (Geräusche, Vibrationen, ect.) der A3 Sportback an sich bereits erreicht hat.

Als Plugin-Hybrid muss der A3 e-tron aber mehr können als nur die tägliche Pendlerstrecke geräuschlos zurück zu legen, er muss den Alltag eines echten Vielzweckmobils unaufgeregt meistern, eben ganz wie seine Brüder mit klassischen Antriebsquellen.

Man kann im e-tron A3 Sportback mit den Hybrid-Funktionen und Tasten spielen, man muss aber nicht. Wer den Plugin-Hybrid A3 als Mietwagen bekommt, der wird sich in das Auto setzen, fahren – sich über die Geräuschkulisse freuen – später bemerken, dass auch der e-tron nach alter Autositte brummen kann und sich dabei wundern, wie magisch das Zusammenspiel des Hybrid-Antriebs mit dem unvorbereiteten Autofahrer funktioniert. Natürlich kann man als Fahrer den Alltag im e-tron weiter optimieren. EV-Taster drücken und als Herrscher über die Ladelogik und Fahrprofile die Oberhand über die Technik zurück gewinnen. So lässt der ausgewählte Modus EV dem E-Antrieb die Oberhand. Wählt man “charge” ist die oberste Priorität des Antriebsstranges das zurück gewinnen von elektrischer Energie. Im “Hybrid hold” Modus lässt sich die Batterieladung für einen späteren Einsatz (Innenstadt) aufheben. Belässt man den Schalthebel im Fahrmodus D, fängt der A3 Sportback e-tron das “segeln” an, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt. Schubst man den Schalthebel in den Modus S, rekuperiert der e-tron. Dem Spieltrieb kann man also freien Lauf lassen. Und wer sich daran ausgelebt hat, der findet zusätzliche Anzeigen im Bordcomputer-Menü. Und wer gar nicht mehr von seinem e-tron lassen kann, der spielt eben mit der passenden Audi e-tron connect-App auf seinem Smartphone, kontrolliert aus dem Bett heraus den Ladezustand, stellt bereits beim morgendlichen Zähneputzen per App die Heizung oder Kühlung des Innenraums ein und freut sich bei der Abfahrt über die neue moderne Technik-Welt.

Braucht man das? Nein. Fasziniert es einen? Ja.

Warum fasziniert es einen?

Weil dies alles so perfekt funktioniert. Der Audi A3 Sportback e-tron ist mit Abstand der beste Plugin-Hybrid den ich bislang gefahren bin. Das Zusammenspiel von TFSI-Benziner, E-Motor und Doppelkupplungsgetriebe funktioniert brillant. Der restliche A3 verkörpert dennoch die gewohnte Qualität, es mangelt an nichts. Und es funktioniert auch dann perfekt, wenn man sich einfach nur in das Fahrzeug setzt, von Steckdose zu Steckdose elektrisch fährt und sich abseits des elektrischen Alltags über die 40 Liter Benzin im Tank freut, mit denen man locker weitere 800 Kilometer zurück legt.

Die erste Tour führte über 112 Kilometer und wurde mit maximaler elektrischer Reichweite gestartet. Am Ende standen, nach einer bunten Mischung aus Stadt, Land und kurvigen Bergpassagen ein Verbrauch von 3.1 Liter im Schnitt laut Bordcomputer an und 8.1 verbrauchte kW/h. Die Normwerte von 1.5 Liter sind indes Augenwischerei, denn dann müsste man den e-tron jeden Tag so fahren, wie es die Norm ECE R101 vorschreibt.

 

Macht es Sinn?
Puh. Eine schwere Frage. Nein. Eigentlich macht es keinen Sinn. Derzeit ist die ganze Technik extrem aufwendig und teuer. Der Kaufpreis des Plugin-Hybriden damit entsetzlich hoch. 37.900 € ohne sich an der sündigen Aufpreisliste vergangen zu haben. Schmerzlich. Aber eben der Preis den man für neue Techniken zahlt. Mehr als je zuvor wird man bei den kommenden Generationen des Automobils ganz genau schauen müssen, welche Antriebstechnik für welchen Typus Autofahrer geeignet ist.

Der Plugin-Hybrid A3 e-tron Sportback ist ein Auto für wohlhabende Technik-Nerds. Ein Auto für Menschen die bereits zuvor einen A3 Sportback, einem pragmatischeren Automobil vorgezogen haben und nun eben auch rein elektrisch fahren wollen. Menschen die den „Kick“ moderner Technik zum glücklich sein benötigen. Aber eben nicht nur.

Fazit:

Der A3 e-tron (Plugin Hybrid Sportback) ist die bislang überzeugendste Brücke in eine neue Automobile Zukunft. Und er wird bei Audi ganz gewiss nur der Anfang sein. Der spät kommende A4 dürfte ab Start (oder kurz danach), auch als A4 e-tron erhältlich sein. Doch darüber dann mehr, wenn es soweit ist.

Fakten zum neuen Audi A3 e-tron

Verkaufsstart:  Juli 2014
Basispreis:  37.900 €
Motorleistung:  1.4l TFSI: 150 PS / 250 Nm, E-Motor 75 kW / 330 Nm, Gesamtleistung 204 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.312 / 1.785 / 1.424 / 2.630
Normverbrauch:  1,5l / 100 km – 35 Gramm CO² / KM
Höchstgeschwindigkeit:  222 km/h im Hybridbetrieb, 130 km/h elektrisch
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  Hybrid 0-100 km/h: 7.6 Sekunden

Erste Fahrten: Die neue Audi A3 / S3 Familie

Das Erfolgsmodell der Ingolstädter geht bereits mit seiner 4. Generation ins 20 jährige Dienstjubiläum und verkaufte sich bis 2015 ganze eine Millionen Mal. Nicht nur die Verkaufszahlen machen ihn zum Bestseller der Marke. Sein Portfolio an Karosserie-, Motoren- und Antriebsangeboten machten ihn bislang für seine Kundschaft so attraktiv. Nun will Audi, wie auch schon einige andere Mitbewerber, die Messlatte im C-Segment mit Features aus der Oberklasse erweitern. Den zukünftigen Audi-Fahrer erwartet außer neuen Fahrerassistenzsystemen und Motoren, das bei Audi bereits bekannte Virtual Cockpit und Scheinwerfer mit Matrix LED Technik. Der A3 und S3 stellen sich dem Markt darüber hinaus mit einem neuen Design und das mit einem Einstandspreis von € 23.300.

Die neuen A3 und S3 im ersten Fahrbericht

Aufrüsten, um neu Maßstäbe zu setzen

Rein von seinen Abmessungen im C-Segment beheimatet, macht die 4. Generation des A3 mittlerweile große Schritte Richtung Mittelklasse in puncto Ausstattung, Komfort und Fahrspaß. Alle Neuerungen sind im Dreitürer, Sportback, Limousine und Cabriolet verfügbar und ziehen sich sowohl über alle Benzin- und Dieselmotorisierungen, als auch über den elektrisch fahrenden A3 Sportback e-tron und den Gas-Angetrieben A3 Sportback g-tron. Die Veränderungen am Design sollen den A3 eindeutig aus dem Einheitsbrei des C-Segments abheben. Lufteinlässe und Kühlergrill wurden größer und lassen den Wagen sehr breit und betont kräftig auf der Straße stehen. Die schmaleren Scheinwerfer enden in einer Sicke, die sich über das gesamte Fahrzeug hinzieht. Die Karosserie trägt mehr Aluminium, um Gewichtsersparnisse vorzunehmen, was sich ganz klar auf die Verbrauchswerte auswirken soll. Die gesamte Palette der A3 Familie stand im Schnelldurchlauf am letzten Freitag vor den Toren Münchens zum Test parat.

Audi A3 2.0 TFSI - Durchzug mit 190 PS
Audi A3 2.0 TFSI – Durchzug mit 190 PS

Virtual Cockpit für Alle

Einmal eingestiegen sticht uns das große Display (12,3 Zoll), des bereits ab dem Basismodell erhältliche virtual Cockpit in der Mitte des Armaturenbretts ins Auge. Für einen kurzen Moment kommt uns nach dem Umschalten des Bordcomputers eine Informationsflut entgegen, die sich aber generell individuell einteilen lässt. Nach ersten Modifikationen, die wir nach unseren Bedürfnissen eingestellt haben, wirkt das Arbeitsfeld im A3 dennoch nie überladen. Die Vernetzung hält auch im neuen A3 Einzug. Dies gewährleistet eine fest installierte SIM Karte, die für 3 Monate bzw. 3 Jahre freigeschaltet werden kann. Nach der jeweiligen Laufzeit steht eine weitere Freischaltung für 3 Jahre für einen Optionspreis von € 350 zu buchen. Passagiere auf den Vordersitzen, als auch im Fond genießen Sitzkomfort mit ordentlicher Beinfreiheit. Selbst ein Reisen mit ausreichend Gepäck ist im A3 gewährleistet. Dies unterstreicht  das Kofferraumvolumen des Dreitürers mit 365 Liter bei voller Bestuhlung.

Starke Motoren-Auswahl

Der A3 präsentiert sich mit jeweils drei Benziner- und Diesel Motorisierungen. Dabei folgt der oberbayrische Autobauer weiter seiner Rightsizing-Philosophie – Aufladung ersetzt Hubraum. Kombiniert werden der TFSI 1.0 Liter Dreizylinder (85 kW/115 PS) 1.4 TFSI (110 kW / 150 PS) und 2.0 TFSI (140 kW / 190 PS) sowohl mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe (vollsynchronisiert), als auch einem „s tronic“ 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe. Mit dem 1.0 Liter Benziner kommt erstmals eine Drei-Zylinder-Maschine im A3 zum Einsatz. Bei den Dieselaggregaten (1.6 TDI 81 kW / 110 PS – 2.0 TDI 110 kW / 150 PS – 2.0 TDI 135 kW / 184 PS) ziehen Audi die Kombination von 6-Gang-Schalt- und 6-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe vor. Für die beiden 2.0 Liter TFSI- und TDI Motoren stehen außerdem jeweils eine Variante mit der bekannten „quattro“ Allradtechnologie bereit. Gerade die Antriebe mit Doppelkupplungsgetriebe, die wir ausschließlich testen durften, machen sich bei den ersten Fahrten positiv bemerkbar. Direkt ansprechend und sportlich agil führen sie uns quer durch das Münchner Umland. Das 1.0 Liter Aggregat überrascht durch seinen sehr guten Anzug mit knorrigen Sound. Das Aggregat des S3 steht dabei Konkurrenzlos außen vor, denn mit den 228 kW-(310 PS) geleisteten Pferdestärken und „s tronic“ Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe treibt es uns ein fortwährendes Lächeln ins Gesicht und bereitet Motorsportfeeling pur. Das sportlich abgestimmte Fahrwerk des A3 verbunden mit der elektromechanischen Servolenkung gibt uns ein permanent positives Gefühl, auch bei schnelleren Kurvenfahrten nicht auszubrechen. Die uns präsentierten Tiefst-Verbrauchswerte von 4,5 Liter beim A3 und dem 1.0 TFSI Motor (85 kW/115 PS) sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen.

Fahrerassistenzsysteme aus Oberklasse 

Beim Thema Sicherheit liegen die Ingolstädter Autobauer voll im Trend. Kunden, die den Down-Size Trend mit gestalten, möchten die Ingenieure aus Bayern nutzen. Die in den Oberklassen bekannten Fahrerassistenzsysteme werden nun auch im neuen A3 / S3 angeboten. Als absolute Neuheit im Segment beansprucht Audi seinen Stauassistenten, der mit der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage mit Start&Go-Funktion zusammenarbeitet. Kombiniert mit dem Antrieb „s tronic“ fährt das Fahrzeug nach kurzem Stilstand im Stau automatisiert wieder an. Darüber hinaus soll es sogar Lenkarbeiten im zäh fließenden Verkehr bis 65 km/h übernehmen. Der optional verfügbare Notfallassistent bremst den A3 bis zum Stillstand ein, sollte nach erfolgter Warnung keine Lenkaktivität des Fahrers stattfinden.

Der A3 erstmals mit Dreizylinder Aggregat und Fahrerassistenzsystemen
Der A3 erstmals mit Dreizylinder Aggregat und Fahrerassistenzsystemen

Ausstattung und Preise

Drei Ausstattungslinien beim A3 erwarten seine Käufer ab Juli diesen Jahres. Audi bietet hier außer langen Ausstattungslisten auch Platz für Zusatzpakete. Startet die A3 Limousine mit dem Basispaket, dem Benziner 1.4 TFSI (110 kW/150 PS) bei € 26.800 und endet mit dem Topmodell Diesel A3 „design“ (2.0 TDI quattro, 110 kW/150 PS) bei € 33.950, gelten für das Cabriolet ganz andere Dimensionen. Für die Basis des Fahrzeuges mit elektrisch ein- und auszufahrendem Stoffdach (1.4 TFSI, 110 kW/150 PS) muss der Audi Kunde € 32.700 auf den Tisch legen. Das Topmodell 2.0 TDI „quattro design“(110 kW/150 PS) ist für einen Endpreis von € 39.850 zu haben. Möchte man sich das Motorsportgefühl – immerhinn 228 kW / 310 PS nicht entgehen lassen, so liegen die Grundpreise des S3 bei € 41.000, S3 Sportback bei € 41.900, S3 Limousine bei € 42.800 und die offene Variante S3 Cabriolet bei € 50.700.

Fazit: Auch im 20. Jahr mit neuen Standards ! 

Der A3 / S3 mit all` seinen Karosserie- und Antriebsvarianten bietet auch im 20. Jahr seines Lebenszyklus` jede Menge Fahrkomfort und Fahrvergnügen. Die Messlatte setzt er ein weiteres Mal nach oben mit seinen sonst in der Oberklasse angebotenen Fahrerassistenzsystemen.

Karosserie- und Technologie Auswahl großgeschrieben
Karosserie- und Technologie Auswahl großgeschrieben

Bei der Karosserie- und Technologie-Auswahl kann jeder seinen A3 oder S3 beim Neuwagenkauf finden.  

Text und Bild: Stefan Beckmann

Audi: 35 Erdumrundungen für die E-Mobilität

Autofahren für die Umwelt? Und dann auch noch so viele Kilometer? Wenn man dabei rein elektrisch unterwegs ist, stellt das nur wenig Probleme für die Umwelt dar. So haben verschiedene Tester in 80 Audi A1 e-tron-Prototypen und 40 Audi A3 e-tron im Zuge des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ rund 1,4 Millionen Testkilometer zurückgelegt. Die Kleinwagen schafften dabei 550.000 Kilometer, während die Kompaktmodelle sogar 805.000 Kilometer hinter sich brachten. Unter dem Strich steht die positive Meinung der Tester über die Elektromobilität. Read more

ABT Audi RS3 – Dank neuem Ladeluftkühler nun 450 PS stark

Die Leistungskategorien heben in der Welt der Automobile geradezu  ab. Ein Kompaktklasse-Vertreter mit 180 PS – mittlerweile fast langweilig. Ein Audi S3 hat seit dem Facelift allein schon 310 PS, der RS schöpft sogar 367 PS aus einem 2.5 Liter Fünfzylinder. Werte, die noch vor fünf Jahren Oberklasse- oder Sportwagen vorbehalten waren. Für ABT scheint das aber noch längst nicht genug zu sein. Die Kemptener bieten gleich zwei Leistungskits an: Das ABT Power schöpft 430 Pferdestärken aus dem Fünfender, der ABT Power S sogar 450.

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Erste Fahrt: Audi A3 e-tron

Bei einem Grundpreis von 37.900 € darf man die Sinnfrage zuerst stellen. Macht es Sinn noch eine Antriebsvariante anzubieten? Braucht es neben dem bereits extrem sparsamen Audi A3 1.6 TDI ultra auch noch eine Plug-In Hybridversion?
Die erste Ausfahrt im neuen e-tron A3 Sportback soll die Antwort liefern.

Wenn “the efficiency kicks in”

Erstes ausrollen im Audi A3 e-tron

Effizienz muss nicht teuer sein. Wer den A3 Sportback mit 1.6 Liter Dieselmotor und Doppelkupplungsgetriebe ordert, der fängt nach dem bezahlen des Grundpreis von 29.500 € bereits mit dem sparen an. Kombinierte 3.9 Liter Diesel auf 100 Kilometer und nur 102 g/km CO² sind die Öko-Kennziffern für den Spar-A3. Wer weniger fährt, der greift zum A3 mit 150 PS 1.4 TFSI Motor, Doppelkupplungsgetriebe und Zylinderabschaltung inklusive, zahlt sogar noch einmal knapp 1.000 € weniger – deren 28.700 € und freut sich über einen NEFZ-Wert von 4.7 Liter auf 100 Kilometer. Das der Diesel immer ein wenig effizienter ist, der Benziner immer ein wenig günstiger in der Anschaffung, das scheinen Grundgesetze des Automobilbaus zu sein.

Audi A3 e-tron elektrisch plugin

Ebenso ein Grundgesetz: Mehr sparen, bedeutet mehr Aufwand.
Audi präsentiert mit dem A3 e-tron den ersten Plugin-Hybriden im Konzern, noch vor dem VW Golf GTE. Und lange nachdem andere Hersteller ihre Modelle bereits in die Showrooms der Händler geschoben haben. Wer später kommt, der sollte wenigstens besser sein. Und damit ist dann auch die erste Aufgabe des A3 e-tron klar umrissen. Gut sein, reicht nicht. Perfekt muss er sein.

Wie man es gewohnt ist, es klickert, es rastet, es schmachtet die Anmut der Verarbeitung über die Insassen herein, sobald man sich im A3 breit gemacht hat. Wie oft werde ich es noch schreiben müssen? Vermutlich so oft es stimmt. Die Sache mit der Verarbeitung, mit der unbedingten Qualität im Innenraum, dass können die Ingolstädter einfach. Auch in der Golf-Klasse. Auch bei ihrem neuen Technologie-Träger.

Von der aufwendigen Hybrid-Technik inklusive 8.8 kWh-Akku und Netzstecker bekommt man erst einmal nicht viel mit. Von außen wurde dezent das Öko-Make-Up aufgelegt. Chrom-Querstreben im Kühlergrill, dezente Chromstriche im Stoßfänger vorne und ein Auspuff der sich versteckt. Der Rest wirkt nach Ingolstädter-Manier straff gezeichnet, eher technologisch denn emotional. Eine sympathische Lösung hat man für den Ladestecker des A3 gefunden. Die vier Ringe wurden plastisch herausgestellt und bilden eine Klappe, die eine dahinter liegende Ladebuchse freigibt.
Das 125 Kilogramm schwere Batteriepaket wird über die Nase geladen, versteckt sich jedoch vor der Hinterachse, tief und flach im Unterboden. Wer den A3 e-tron zu Hause ganz normal laden möchte, bekommt von Audi eine durchgestylte Wandhalterung für das in Serie gelieferte 230 Volt-Ladekabel angeboten. Die Lithium-Ionen Batterie soll an der normalen Hausversorgung binnen 3 Stunden und 45 Minuten wieder geladen sein.

Audi A3 e-tron an der Ladesäule

Voller Akku, gute Laune
Bis zu 50 Kilometer rein elektrische Reichweite verspricht Audi. Und wer es wissen will, lässt den A3 e-tron binnen 4.9 Sekunden auf Tempo 60 beschleunigen. Elektrisch und damit nur von einem leichten Surren begleitet. Der Ansatz der Entwickler war, den e-tron so viel wie möglich elektrisch laufen zu lassen. So startet der A3 e-tron quasi immer im elektrischen Modus und schaltet erst bei Kickdown, leeren Akku oder einem von 5 bewusst eingestellten Betriebsmodi den 1.4 Liter Turbobenziner hinzu. Das schöne daran: Die Wechsel zwischen dem reinen e-Betrieb, einem reinen Benzin-Betrieb oder der Kombination aus beiden, erfolgen extrem geschmeidig. Der technische Aufbau des e-tron A3 umfasst eine Kombination aus Doppelkupplungsgetriebe, den in die Kupplungsglocke integrierten 34 Kilogramm schweren Elektromotor und den bekannten 1.4 Liter TFSI-Motor. Per Kupplung wird der e-Motor vom Benzinmotor getrennt, laufen beide, geben beide ihre Kraft über das Doppelkupplungsgetriebe weiter. Läuft nur der e-Motor, gibt eben nur er seine Kraft an das 6-Gang DSG ab. Mit diesem Aufbau löst Audi die Frage nach der maximalen E-Effizienz recht geschickt. Der maximal 75 kW leistende E-Motor ist bei 2.200 Umdrehungen am effizientesten – dank der möglichen Getriebeübersetzungen lassen sich dennoch kraftvolle Sprints und eine maximale elektrische Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h erreichen.

Bei einer ersten Ausfahrt rund um Wien waren gute 40 Kilometer mit dem A3 e-tron im rein elektrischen Betrieb möglich. Dabei fährt er sich, wie sich ein Auto mit Elektromotor fahren soll. Er zieht ordentlich von der Ampellinie weg, rollt fast geräuschlos durch den Stop-and-Go Verkehr und demonstriert aufgrund der Abwesenheit von motorischen Zwischentönen, was für ein beeindruckendes Level an Fahrqualitäten (Geräusche, Vibrationen, ect.) der A3 Sportback an sich bereits erreicht hat.

Als Plugin-Hybrid muss der A3 e-tron aber mehr können als nur die tägliche Pendlerstrecke geräuschlos zurück zu legen, er muss den Alltag eines echten Vielzweckmobils unaufgeregt meistern, eben ganz wie seine Brüder mit klassischen Antriebsquellen.

Man kann im e-tron A3 Sportback mit den Hybrid-Funktionen und Tasten spielen, man muss aber nicht. Wer den Plugin-Hybrid A3 als Mietwagen bekommt, der wird sich in das Auto setzen, fahren – sich über die Geräuschkulisse freuen – später bemerken, dass auch der e-tron nach alter Autositte brummen kann und sich dabei wundern, wie magisch das Zusammenspiel des Hybrid-Antriebs mit dem unvorbereiteten Autofahrer funktioniert. Natürlich kann man als Fahrer den Alltag im e-tron weiter optimieren. EV-Taster drücken und als Herrscher über die Ladelogik und Fahrprofile die Oberhand über die Technik zurück gewinnen. So lässt der ausgewählte Modus EV dem E-Antrieb die Oberhand. Wählt man “charge” ist die oberste Priorität des Antriebsstranges das zurück gewinnen von elektrischer Energie. Im “Hybrid hold” Modus lässt sich die Batterieladung für einen späteren Einsatz (Innenstadt) aufheben. Belässt man den Schalthebel im Fahrmodus D, fängt der A3 Sportback e-tron das “segeln” an, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt. Schubst man den Schalthebel in den Modus S, rekuperiert der e-tron. Dem Spieltrieb kann man also freien Lauf lassen. Und wer sich daran ausgelebt hat, der findet zusätzliche Anzeigen im Bordcomputer-Menü. Und wer gar nicht mehr von seinem e-tron lassen kann, der spielt eben mit der passenden Audi e-tron connect-App auf seinem Smartphone, kontrolliert aus dem Bett heraus den Ladezustand, stellt bereits beim morgendlichen Zähneputzen per App die Heizung oder Kühlung des Innenraums ein und freut sich bei der Abfahrt über die neue moderne Technik-Welt.

Braucht man das? Nein. Fasziniert es einen? Ja.

Warum fasziniert es einen?

Weil dies alles so perfekt funktioniert. Der Audi A3 Sportback e-tron ist mit Abstand der beste Plugin-Hybrid den ich bislang gefahren bin. Das Zusammenspiel von TFSI-Benziner, E-Motor und Doppelkupplungsgetriebe funktioniert brillant. Der restliche A3 verkörpert dennoch die gewohnte Qualität, es mangelt an nichts. Und es funktioniert auch dann perfekt, wenn man sich einfach nur in das Fahrzeug setzt, von Steckdose zu Steckdose elektrisch fährt und sich abseits des elektrischen Alltags über die 40 Liter Benzin im Tank freut, mit denen man locker weitere 800 Kilometer zurück legt.

Die erste Tour führte über 112 Kilometer und wurde mit maximaler elektrischer Reichweite gestartet. Am Ende standen, nach einer bunten Mischung aus Stadt, Land und kurvigen Bergpassagen ein Verbrauch von 3.1 Liter im Schnitt laut Bordcomputer an und 8.1 verbrauchte kW/h. Die Normwerte von 1.5 Liter sind indes Augenwischerei, denn dann müsste man den e-tron jeden Tag so fahren, wie es die Norm ECE R101 vorschreibt.

audi a3 e-tron verbrauchsdaten

 

Macht es Sinn?
Puh. Eine schwere Frage. Nein. Eigentlich macht es keinen Sinn. Derzeit ist die ganze Technik extrem aufwendig und teuer. Der Kaufpreis des Plugin-Hybriden damit entsetzlich hoch. 37.900 € ohne sich an der sündigen Aufpreisliste vergangen zu haben. Schmerzlich. Aber eben der Preis den man für neue Techniken zahlt. Mehr als je zuvor wird man bei den kommenden Generationen des Automobils ganz genau schauen müssen, welche Antriebstechnik für welchen Typus Autofahrer geeignet ist.

Der Plugin-Hybrid A3 e-tron Sportback ist ein Auto für wohlhabende Technik-Nerds. Ein Auto für Menschen die bereits zuvor einen A3 Sportback, einem pragmatischeren Automobil vorgezogen haben und nun eben auch rein elektrisch fahren wollen. Menschen die den „Kick“ moderner Technik zum glücklich sein benötigen. Aber eben nicht nur.

Audi A3-tron Fahrbericht Test

Fazit:

Der A3 e-tron (Plugin Hybrid Sportback) ist die bislang überzeugendste Brücke in eine neue Automobile Zukunft. Und er wird bei Audi ganz gewiss nur der Anfang sein. Der spät kommende A4 dürfte ab Start (oder kurz danach), auch als A4 e-tron erhältlich sein. Doch darüber dann mehr, wenn es soweit ist.

Fakten zum neuen Audi A3 e-tron

Verkaufsstart:  Juli 2014
Basispreis:  37.900 €
Motorleistung:  1.4l TFSI: 150 PS / 250 Nm, E-Motor 75 kW / 330 Nm, Gesamtleistung 204 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.312 / 1.785 / 1.424 / 2.630
Normverbrauch:  1,5l / 100 km – 35 Gramm CO² / KM
Höchstgeschwindigkeit:  222 km/h im Hybridbetrieb, 130 km/h elektrisch
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  Hybrid 0-100 km/h: 7.6 Sekunden

IAA 2013 – Audi A3 1.6 TDI ultra

Auf der IAA in Frankfurt können die Besucher ab morgen die Neuheiten der Automobil-Hersteller bewundern. Einen effizienten Sparer haben die Ingolstädter mit nach Frankfurt gebracht.

Audi A3 1.6 TDI ultra

Mit 3.2 Liter Diesel auf 100 Kilometer, ist dieser Audi A3 der sparsamste Audi im gesamten aktuellen Modellprogramm. Seine CO²-Emissionen wurden auf 85 Gramm je Kilometer reduziert.

Trotz des sparsamen Motors erreicht der 110 PS starke A3 eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und sprintet binnen 10.5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der niedrige Durchschnittsverbrauch ergibt in Verbindung mit dem großen 50 Liter Tank eine Reichweite von mehr als 1.500 Kilometern.

Um den A3 entsprechend sparsam werden zu lassen, hat sich Audi dem Gewicht des A3 angenommen und den ultra auf 1.205 Kilogramm abgespeckt. Zudem wurde das Fahrwerk um 15 Millimeter tiefer gelegt, damit man unter dem Wind hindurch schlüpfen kann. Spezielle Aerodynamikkniffe und Rollwiderstands optimierte Reifen runden das Paket ab.

Den 1.6 TDI ultra bietet Audi sowohl als Dreitürer an, als auch als fünftürigen Sportback an.

Der Verkauf des A3 1.6 TDI ultra startet  bereits jetzt und die ersten Kunden werden noch im September die ersten „ultra-Modelle“ erhalten. Der Kaufpreis des 1.6 TDI liegt bei 25.200 €.

Audi A3 1.6 TDI ultra: Vielseitiger Sparkünstler

 

Das neue Audi A3 Cabriolet – IAA 2013

Pressemeldung

Sportlich, elegant und vielseitig – Audi präsentiert das neue A3 Cabriolet. Der kompakte Viersitzer besticht schon auf den ersten Blick durch seine fließende Linienführung und das Stoffverdeck. Auch technisch setzt er sich an die Spitze seiner Klasse – mit konsequentem Leichtbau, neuen Motoren, vielseitiger Vernetzung und leistungsfähigen Assistenzsystemen.

Das Außendesign
Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das neue Audi A3 Cabriolet gewachsen – in der Länge von 4,24 auf 4,42 Meter, im Radstand von 2,58 auf 2,60 Meter und in der Breite von 1,77 auf 1,79 Meter. Nur in der Höhe (1,41 Meter) ergibt sich ein Minus von 15 Millimeter – der offene Viersitzer steht damit eleganter und sportlicher auf der Straße. Das Gepäckraumvolumen wächst um 60 Liter und der Kofferraum ist besser zu beladen. In den Radhäusern finden große Räder bis 19 Zoll Platz.

Der Singleframe-Kühlergrill prägt die Front des Audi A3 Cabriolet. Die flachen Scheinwerfer geben ihm einen entschiedenen Blick; sie betonen die Horizontale ebenso wie die Lufteinlässe des Stoßfängers. Auf Wunsch liefert Audi die Scheinwerfer mit LED-Technologie, die einmalig im Kompaktsegment über gleitende Leuchtweitenregulierung verfügt.

Bei den harmonischen Proportionen des Zweitürers spielt der hintere Überhang eine wichtige Rolle. Der Rahmen der Frontscheibe ist aus Aluminium gefertigt – um das gesamte Auto verläuft eine Zierleiste in Aluminiumoptik. Auf den Flanken entsteht durch die straff gezogene Tornadolinie und die gespannten Blechflächen ein faszinierendes Wechselspiel von Licht und Schatten.

Das Verdeck
Das neue A3 Cabriolet gibt es mit einem Stoffverdeck, das sich über eine leichte Magnesium-Stahl-Kinematik spannt und sich perfekt ins Design einfügt. Auf Tastendruck öffnet und schließt es sich elektrohydraulisch in weniger als 18 Sekunden, auch während der Fahrt bis 50 km/h Geschwindigkeit. Im geöffneten Zustand ruht das Verdeck, in drei Lagen gefaltet, in einer Wanne, die den 287 Liter fassenden Gepäck-raum kaum einschränkt.

Das vollautomatische Verdeck verfügt über eine Glas-Heckscheibe und ist serienmäßig in Schwarz erhältlich. Alternativ steht ein vollautomatisches Akustikverdeck mit einem dickeren Innenschaum bereit, es senkt das ohnehin niedrige Geräuschniveau im Innenraum des A3 Cabriolet weiter ab. Wahlweise ist das Akustikverdeck in den drei Außenfarben Schwarz, Grau und Braun sowie den Innenhimmelfarben schwarz und mondsilber erhältlich. Das Windschott ist in der Ausstattungslinie Ambiente Serie, eine Kopfraumheizung an den vorderen Sitzen Option. Im Fall eines Überschlags schützt ein aktives Überrollschutzsystem die Passagiere. Es besteht aus zwei federvorgespannten Platten, die in der Karosserie versenkt sind.

Die Karosserie
Bei der Basisversion beträgt das Leergewicht lediglich 1.365 Kilogramm – das neue Audi A3 Cabriolet ist trotz seiner Größe und mehr Komfort rund 50 Kilogramm leichter als sein Vorgängermodell. Mitsamt den speziellen Verstärkungen, die für hohe Torsionssteifigkeit sorgen, wiegt die Rohkarosserie 30 Kilogramm weniger als bisher; die Motorhaube besteht aus Aluminium. Auch im Innenraum und bei den Motoren herrscht das strikte Diktat des Leichtbaus. Audi, Pionier auf diesem Technikfeld, setzt damit in der Kompaktklasse einen souveränen Bestwert. Bei der Karosserie kann der Kunde aus 16 Lackierungen auswählen.

Das Interieur
Elegant gezogene Linien und klare Flächen prägen auch das Innenraumdesign des neuen Audi A3 Cabriolet. Die Instrumententafel ist schlank und niedrig, ihre Front leicht geschwungen, die Mittelkonsole neigt sich zum Fahrer hin. Die großen, runden Luftausströmer im Jet-Design, das Bedienfeld der Klimaanlage und die dreidimensionalen Dekorleisten bringen die Anmutung der Oberklasse ins Interieur. Zum optionalen Lichtpaket gehört ein erstmalig erhältlicher, berührungssensitiver Schalter für die Leseleuchten.

Wie in jedem Audi ist die Verarbeitungsqualität kompromisslos hoch und die Bedienung einfach, selbsterklärend und komfortabel. Vier Erwachsene finden ausreichend Platz, die Lehnen der beiden Rücksitze lassen sich umklappen und geben dann eine breite Durchlade frei. Lenkrad und Sitze sind neu entwickelt, die Taste für die ebenfalls neue elektromechanische Parkbremse ist auf der Konsole des Mitteltunnels platziert.

Die Ausstattungslinien tragen die Bezeichnungen Attraction, Ambition und Ambiente. Das S line-Sportpaket für die Linie Ambition taucht den Innenraum ganz in schwarz. Bei den Materialien stehen Stoffbezüge, Leder und Alcantara/Leder zur Wahl. Die Audi design selection lassobraun vermittelt einen exklusiven Look.

Die Assistenzsysteme
Noch souveräner gestaltet sich das Fahren im neuen Audi A3 Cabriolet mit den hoch-entwickelten Assistenzsystemen. Das Fahrerinformationssystem mit Effizienzprogramm und Pausenempfehlung gehört bei den Linien Ambition und Ambiente bereits zum Serienumfang. Die Options-Palette umfasst die adaptive cruise control, den Audi side assist, den Audi active lane assist, die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung, den Parkassistent mit selektiver Anzeige und das Sicherheitssystem Audi pre sense in unterschiedlichen Ausbaustufen.

Höchst attraktiv ist auch das Angebot an Infotainment-Bausteinen, an der Spitze stehen das Bang & Olufsen Soundsystem und die MMI Navigation plus. Der superschlanke Sieben-Zoll-Monitor fährt elektrisch aus der Instrumententafel aus. Im Bedienterminal ist der Dreh-/Drück-Steller mit dem MMI touch zum Touchwheel zusammengefasst – das berührungssensitive Feld zur Eingabe von Buchstaben und Zahlen bildet die Oberseite des Bedienrades.

Der Begriff Audi connect steht für die Vernetzung des Fahrers mit der Umwelt. Im neuen Audi A3 Cabriolet stellt diese Funktion – eine Ergänzung der MMI Navigation plus – die Verbindung zum Internet her; und zwar, wo immer möglich, mit dem schnellen Übertragungsstandard LTE (ab November erhältlich). Der integrierte WLAN-Hotspot erlaubt es den Beifahrern, mit ihren mobilen Endgeräten zu surfen und zu mailen.

Für den Fahrer holt das System die maßgeschneiderten Internet-Services von Audi connect ins Auto – von der Navigation mit Google Earth und Google Street View über die Verkehrsinformationen online bis hin zu Angeboten wie Facebook und Twitter. Der jüngste Dienst von Audi connect sind die Parkplatzinformationen, die freie Plätze in Parkhäusern und Tiefgaragen sowie auf Parkplätzen anzeigen.

Der Antrieb
Die drei neu entwickelten Motoren, mit denen das Audi A3 Cabriolet an den Start geht, prägen den sportlichen Charakter wesentlich mit. Die beiden TFSI schöpfen aus 1,4 und 1,8 Liter Hubraum 103 kW (140 PS) beziehungsweise 132 kW (180 PS). Der 2.0 TDI mobilisiert 110 kW (150 PS). Weitere Aggregate werden folgen – vom 1.6 TDI mit 81 kW (110 PS) bis zum 2.0 TFSI, der das Audi S3 Cabriolet mit 221 kW (300 PS) antreibt. Alle Motoren im neuen Audi A3 Cabriolet bringen die Technologien Direkteinspritzung, Turboaufladung und Start-Stop-System zusammen.

Im Mittel verbrauchen die drei Start-Motorisierungen zwölf Prozent weniger Kraftstoff als die Aggregate im Vorgängermodell – bei verbesserten Fahrleistungen. Der 1.4 TFSI etwa beschleunigt das neue Audi A3 Cabriolet in 9,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, begnügt sich jedoch auf 100 Kilometer im Mittel mit 5,0 Liter Kraftstoff (114 Gramm CO2 pro Kilometer). Zu dieser Effizienz trägt auch die Technologie Audi cylinder on demand (COD) bei, die bei niedriger Last zwei Zylinder deaktiviert.

Auch bei der Kraftübertragung liegt das neue Audi A3 Cabriolet auf dem jüngsten Stand der Technik. Der 1.8 TFSI ist zum Marktstart mit der Siebengang S tronic gekoppelt; sie bietet im Zusammenspiel mit dem Fahrdynamiksystem Audi drive select eine Freilauffunktion, die den Verbrauch weiter senkt. Der 1.4 TFSI und der 2.0 TDI kooperieren mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Der Allradantrieb quattro – ein weiteres Novum und Alleinstellungsmerkmal im kompakten Cabriolet – folgt.

Das Fahrwerk
Sportliches Handling, souveräne Fahrsicherheit und hoher Komfort – das Fahrwerk des neuen Audi A3 Cabriolet überzeugt mit aufwendiger Technik. Die Bauteile der McPherson-Vorderachse bestehen teilweise aus Aluminium; die Vierlenker-Hinterachse verarbeitet die Längs- und Querkräfte separat. Die Servolenkung nutzt einen effizienten elektromechanischen Antrieb.

Die Stabilisierungskontrolle ESC bringt die elektronische Quersperre mit; sie macht schnelle Kurvenfahrten noch flüssiger und sicherer. Die Bremsen sind stark und standfest. Das Räderformat reicht von 16 bis 19 Zoll, das Reifenprogramm bis zum Format 235/35. Ein sportliches Fahrwerk steht in zwei Versionen zur Wahl; das Sportfahrwerk ist um 15 Millimeter abgesenkt, das S line Sportfahrwerk um 25 Millimeter.

Zu den Highend-Optionen beim neuen Audi A3 Cabriolet gehört das Fahrdynamiksystem Audi drive select (Serie bei der Linie Ambition). Mit ihm kann der Fahrer die Arbeitsweise des Motormanagements, der Servolenkung, der S tronic und der Klimaanlage in mehre-ren Modi variieren. Die Regelung erstreckt sich auch auf optionale Systeme wie die adaptive Dämpferregelung Audi magnetic ride, die adaptive cruise control, das adaptive light und die Progressivlenkung, deren Übersetzung beim Einlenken zunehmend direkter wird.

Das neue Audi A3 Cabriolet fährt im ungarischen Werk Győr vom Band, das Audi für ein Investment von mehr als 900 Millionen Euro erweitert hat. Der Verkauf startet in Deutschland im Herbst, die Auslieferung beginnt im ersten Quartal 2014. Der Grundpreis für den 1.4 TFSI (103 kW mit der Technologie cylinder on demand) beträgt 31.700 Euro. Viele sportliche und komfortable Optionen runden die Serienausstattung ab, zu ihnen zählen etwa der Komfortschlüssel oder die S-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und Rautensteppung im Schulterbereich.

Das Audi S3 Cabriolet (vorläufige Daten)
In der Topversion S3, die kurz nach dem Marktstart folgt, wartet das kompakte Cabriolet mit besonders sportlichen Fahrleistungen auf. Der 2.0 TFSI leistet 221 kW (300 PS) und stemmt 380 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist mit der Sechsgang S tronic in 5,4 Sekunden erledigt. Im Schnitt kommt der Vierzylinder-Turbo mit 7,1 Liter Kraftstoff aus.

Der quattro-Antriebsstrang operiert mit einer hydraulischen Lamellenkupplung mit elektronischer Regelung. Die Karosserie liegt 25 Millimeter tiefer, hinter den 18-Zoll-Rädern sind 17 Zoll große Bremsen montiert. Im Zusammenspiel mit Audi magnetic ride sind auch 19-Zoll-Räder erhältlich. Die Progressivlenkung ist Serie.

Blogger-Rundschau Audi A3 Limousine

Es ist mittlerweile normal, auch Audi lädt eine große Bandbreite an Auto-Bloggern zu den Präsentationen seiner wichtigsten Modelle ein.

Audi A3 Limousine – Blogger-Rundschau

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Die lesenswerten Artikel nun hier im Überblick:

Sowie mein eigener Artikel über die neue kleine Limousine aus Ingolstadt:

Audi A3 Limousine von vorne

 

Vorstellung: Audi A3 Limousine

Deutschland einig Kombiland. Oder Kompaktwagen. Nur Limousinen, die waren in den letzten Jahren nicht mehr so richtig gefragt. Dennoch, die Limousine hat eine lange Tradition in Deutschland und vor allem bei Audi. Der erste Audi 80 war der Inbegriff der deutschen Vorarbeiter-Kultur und wurde zum ersten Verkaufsschlager der Ingolstädter.

Mit dem Audi A3 präsentiert der Audi-Konzern als erster Vertreter in der großen Volkswagen-Familie, eine Limousine auf Basis der neuen MQB-Plattform. Bei Volkswagen hat ein „Rucksack-Golf“ eine lange Tradition, wenn auch in den letzten 20 Jahren unter verschiedenen Namen und mit wenig Renomé. Anders bei der Premium-Tochter aus Ingolstadt. Hier hat es bis zur dritten Audi A3 Generation gedauert, bis man dem erfolgreichen Golf-Ableger, eine kurze, aber stylische Limousine zur Seite stellt.

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Audi A3 Limousine 180 PS quattro

Vorsprung durch Haptik

Die neue „kleine“ Limousine, gefahren als 1.4 TSI und 1.8 TSI quattro.

Im Falle der neuen Audi A3 Limousine spricht man von einer Limousine im Kompaktwagen-Segment, ein A3 mit Rucksack und einer neuen Modellreihe. Dabei ist gerade diese, für heutige Maßstäbe, kurze Limousine so etwas wie das Herz der Marke Audi. Mit einer Länge von 4.45 Metern ist die dynamisch gezeichnete A3 Limousine die Wiedergeburt eines Stufenhecks im Segment des erfolgreichen Audi 80.

Die Marke Audi hat eine lange Tradition im Segment der Limousinen in der Klasse bis 4.5 Meter. Der Audi 80 in seinen Baureihen B1 bis B4 kann davon berichten.  Mit der neuen A3 Limousine kehrt Audi in diese Größenkategorie zurück. Treffsicher platziert zwischen dem Audi 80 B3 (Baujahr 1986 bis 1991) und dem Audi 80 B4 (1991 – 1994). Dank dem ständigen Größenwachstum im Automobilbau, liegt Audis kleinste Limousine in der Länge, dennoch gute 20 Zentimeter unterhalb des aktuellen A4 – dem eigentlichen Nachfolger der Audi 80 Baureihe.

Der Ort für die internationale Präsentation dieser neuen Kompaktklassen-Limousine war gut gewählt. Rund um die ungarische Metropole Budapest und nicht weit entfernt vom Audi-Werk in Györ, in dem Audi diese Version des A3 auch fertigen lässt.  Seit 20 Jahren besitzt Audi ein Werk in Ungarn und neben Motoren in großer Stückzahl (1.9 Mio p.a.), sind es eben auch die kompakten Audi-Modelle die dort vom Band laufen.

Der Testwagen:

  • Modellbezeichnung: Audi A3 Limousine
  • Fahrzeugklasse:  Kompakter Limousine
  • Verkaufsstart: September 2013
  • Basispreis:  27.400 €
  • Mitbewerber, z.Bsp.: Mercedes CLA, BMW 1er 
  • Angebotene Motoren: 1.4 TFSI, 1.8 TFSI, 2.0 TDI
  • Getriebe: 7-Gang DSG und 6-Gang manuell

Schöne Limousinen heißen .. ?

Es gibt sie noch, Autos mit echten Schokoladenseiten. Während man in der Seitenansicht aufgrund der Relation zwischen Motorhaubenlänge und dem scharf gezeichneten Heck-Bürzel mit integriertem Spoiler , auch von einem Fließheck sprechen könnte, zeigt sich die Limousine von schräg hinten als echter Audi. Die schmal geschnittenen Rückleuchten mit integriertem LED-Leuchtband, die prägnant geformte Abrisskante der Kofferraumklappe und die kräftige Schulterlinie lassen das jüngste Familienmitglied dynamisch erscheinen.  Die flache Dachkuppel mit den steilen A- und C-Säulen versprühen Coupé-Flair. Fast so, als wäre die Limousine nur das Vorspiel für ein noch folgendes Coupé.  Audi A3 Coupé – gerne viertürig, oder doch ein fünftüriger Sportback? Sicher ist: Der MQB-Baukasten bietet genug Möglichkeiten für Nischenmodelle.

Audi A3 zwei Limousinen im Bild

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

  • 1.4 TFSI 
  • Bauform: 4-Zylinder Direkteinspritzer mit Turboaufladung und Zylinderabschaltung
  • Hubraum: 1.395 ccm³
  • Leistung: 140 PS : 4.500 – 6.000 U/min
  • Drehmoment:  250 Nm : 1.500 – 3.500  U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 217 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 8.4 Sek.
  • Preisliste A3 Limousine pdf (Kombination 1.4 TFSI 6-Gang manuell, noch nicht in der Preisliste)
  • 1.8 TFSI quattro
  • Bauform: 4-Zylinder Direkteinspritzer mit Turboaufladung, DOHC
  • Hubraum: 1.798 ccm³
  • Leistung: 180 PS : 5.100 – 6.200 U/min
  • Drehmoment:  250 Nm : 1.250 – 5.000 U/min
  • Antrieb: 7-Gang Getriebe Doppelkupplung – quattro
  • Höchstgeschwindigkeit: 179 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 11.9 Sek.
  • Technische Daten Audi A3 Limousine 1.8 TFSI S tronic (132 kW) pdf (Kombination mit quattro, noch nicht in der Preisliste)

Audi A3 Rücksitzbank

Vorsprung durch Haptik

Was unterscheidet den Audi A3 von seinem Wolfsburger Bruder, dem Golf? Es ist neben dem angeschärften Design, vor allem die ultra beeindruckende Verarbeitung. Selbst die Vorserienmodelle für die Testfahrten waren über alle Zweifel erhaben. Es ist dieser gelungene Materialmix aus weichen und metallischen Oberflächen.  Es ist dieses „klicke’die’klack“ der Knöpfe. Die gewohnt perfekten Kunststoffe und die klare Formensprache. „That’s german Engineering.“ Darauf stehen nicht nur die Chinesen, sondern auch noch einige Kunden in Deutschland und dem Rest der Welt. Die A3 Limousine soll, als neuer Limousinen-Trendsetter (Hallo Mercedes CLA), schon bald die Hälfte aller Kompaktwagen-Verkäufe ausmachen. Die Chance dazu stehen gut.

Licht und Schatten

Käufer der A3 Limousine bekommen ab Marktstart die Möglichkeit, ihr Fahrzeug gegen Aufpreis von 1.690 € mit cleveren und effizienten LED-Scheinwerfern an der Front auszustatten.  Zum Marktstart der Limousine noch nicht möglich: Eine individuelle Kombination aller Motoren mit den Doppelkupplungsgetriebe in der 6- oder 7-Gang-Version. Die aktuelle Preisliste offeriert den attraktiven 150 PS Diesel derzeit nur mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe. Anders als in der Preisliste möglich, konnte ich bei der ersten Ausfahrt allerdings auch den kleinen 1.4 TFSI mit manuellem Getriebe fahren. Und wer beide Getriebeoptionen getestet hat, der wird ganz klar zum „s tronic“ getauften Doppelkupplungsgetriebe greifen. Neben dem haptischen Höhenflug im Innenraum, den hellen LED-Scheinwerfern an der Front und dem vernünftigen kleinen TFSI unter der leichten Aluminium-Motorhaube,  ist die manuelle Sechsgang-Schaltbox derzeit mein einziger echter Kritipunkt am A3: Die Schaltwege sind einfach zu lang, die Führung des Schalthebels zu undefiniert und das Vergnügen am manuellen schalten, glänzt durch Abwesenheit.

250 Nm – Grenze

Beim studieren der technischen Daten von 1.4 TFSI und 1.8 TFSI fällt auf: Auch der 180 PS starke 1.8 Liter Turbomotor liefert (wie der 1.4 TFSI) nur 250 Nm. Das ist dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe geschuldet. Dieses Getriebe verkraftet keine höheren Drehmomentwerte. Schade. Denn der 1.8 TFSI wirkt durch diese künstliche Verknappung der Kraft ein wenig zugeschnürt. Einen echten Grund den 1.8 TFSI, dem mit Zylinderabschaltung ausgestatteten 1.4 TFSI, vor zu ziehen gibt es in meinen Augen daher nicht.

  • Attraction
  • Ambition
  • Ambiente

Bei den drei verfügbaren Ausstattungsvarianten bildet „Attraction“ die Basis. Hier gehören 16 Zoll Leichtmetallfelgen im 10-Speichen Design und eine Klimaanlage sowie ein Radio zur Basis-Ausstattung. Viele attraktive Extras wie das adaptive light, LED-Scheinwerfer, Komfortschlüssel und die Komfortklimaautomatik kosten Aufpreis.

17 Zoll Aluminiumfelgen gibt es für die Ausstattung Ambition in Serie und die verchromten Endrohre sind nur für Ambiente und Ambition verfügbar.  Die Ambiente-Version bietet Extras wie die sonst 70 € teuren beleuchteten Schminkspiegel auf sich aufmerksam, bietet in Serie eine Armlehne vorne, hat den Tempomaten im Serienumfang und auch Parkpiepser im hinteren Stoßfänger. Kämpft man sich durch die umfangreiche und verschachtelte Aufpreisliste wird klar: Ambition ist die sportliche Variante und Ambiente die etwas vornehmere.  Deutlich wird aber auch, dank der umfangreichen Aufpreisliste lässt sich die kleine Limousine aus Ingolstadt ganz locker über die 45.000 € Hürde hieven!

Safety first

Ohne umfangreiche Sicherheitsfeatures traut sich heute kaum noch ein Hersteller auf den Markt. In der A3 Limousine setzt Audi unter anderem auf ein System mit dem Namen „pre sense“.  Dieses System arbeitet mit dem Radarsensor des adaptiven Tempomaten zusammen und erkennt Gefahrensituationen, wie zum Bsp. ein auffahren auf vorrausfahrende Fahrzeuge. Neben einer optischen und akustischen Warnung, kann pre sense auch eine Notbremsung einleiten.

Das gesamte Sicherheits- und Assistenz-Angebot umfasst: „Audi side assist“, „Audi active lane assist“, „adaptive cruise control“, eine Verkehrszeichenerkennung und einer Pausenempfehlung.

Audi A3 Heck Limousine

Positiv:

Kaum ein Fahrzeug in der Kompaktwagenklasse bietet ein so angenehmes haptisches Umfeld. Das mit „der Verarbeitung“ haben die Ingolstädter einfach drauf. Die A3 Limousine fährt sich nicht mehr wie ein Kompaktwagen. Geräuschpegel und direkten Fahreindrücke sind subjektiv auf einem besonders attraktiven und vor allem höherem Niveau angekommen.

Negativ: 

Der Einstieg für die Passagiere in die zweite Reihe ist eher schmal und die Kopffreiheit kaum besser als bei viertürigen Coupés der Mitbewerber.

Was ich vermisst habe:

Ein knackig zu schaltendes manuelles Getriebe und ein 180 PS Motor, dem man seine Leistung auch anmerkt!

Audi A3 Limousine 180 quattro

Fazit:

„Lang‘, lebe die Limousine!“

Kaum vorstellbar, aber genau diese „kleine“ Limousine hat bislang im Audi-Portfolio gefehlt. Was die Motoren angeht, so hat Audi noch einiges im Köcher.  Neben einem extrem sparsamen 1.6 TDI (CO2 99g/km) kommt natürlich auch eine sportliche Variante mit dem 300 PS starken 2 Liter Turbomotor.

 

 Alle technischen Daten – Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD

Blogger-Rundschau

 

 

Alle technischen Daten – Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD

Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD
auslieferung ab: September 2013
Motortyp: Reihen-Vierzylinder-Ottomotor mit Benzindirekteinspritzung, Abgasturboaufladung mit indirekter Ladeluftkühlung, Vierventil-Technik, zwei oben liegende Nockenwellen (DOHC)
Hubraum in ccm³: 1.395
max. Leistung bei min-1: 103 kW / 140  PS – 5.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 250 Nm – 1.500 bis 3.500 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Vorderachsantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 1.250 kg
maximale Zuladung: 550 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8.4 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 217 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 4,7 l / 100 km Super bleifrei E10 (95 ROZ) – Nach NEFZ
CO2-Emission, kombiniert: 109 g/km
Abgasnorm EU 6
Effizienzklasse:  –
cW-Wert: 0,29
Stirnfläche: 2,12
Verbrauchsangaben  Euro-NEFZ Herstellerwerte
Städtisch  5.9 l / 100km
Außerstädtisch  4.7 l / 100km
 –
Gefahrene Testkilometer  ~ 70 km
Bereifung:
Garantie: 2 Jahre
Basispreis: Attraction: 27.400 € – Ambition: 29.300 € – Ambiente: 29.300 € (inkl. 19% MwSt.)

Zur Vorstellung: Audi A3 Limousine



Audi A3 – Hightech im Detail

Wir werden die ersten Fahrtests mit dem neuen Audi A3 am 1. Juni durchführen können, bis dahin halten wir Sie mit einer Serie über die neuen Detail-Lösungen des Premium-Kompakten aus Ingolstadt auf dem Laufenden.

Der Audi A3 – Hightech im Detail

Die Karosserie:

Sportlich bis athletisch soll der Eindruck des Audi A3 sein, den er beim ersten Blick vermittelt. Eine niedrige Motorhaube und markant gezeichnete Schultern helfen ihm hierbei und betonen eine sportlich breite Karosserie.

  • Länge: 4,24 Meter
  • Breite: 1,78 Meter
  • Höhe: 1,4s Meter
  • Radstand: 2,60 Meter

Und endlich ist der vordere Überhang kürzer geraten – das vermeidet den frontlastigen Eindruck von der Seite.  Mit einem Leergewicht von 1.175 Kilogramm für den A3 1.4 TFSI scheint die stete Aufwärtsspirale in der Gewichtsentwicklung der Kompakt-Modelle nicht nur gestoppt. Nein, bis zu 80kg leichter als der Vorgänger ist zugleich der richtige Weg in der weiteren Entwicklung.

25kg weniger Gewicht geht alleine auf die Fahrgastzelle des neuen A3. Getreu dem neuen Leichtbauprinzip der Ingolstädter „Audi ultra“ wurden viele Detail-Lösungen gefunden, bei denen der A3 durch den Einsatz von Aluminium leichter werden konnte.

Die Motoren:

Downsizing als Stichwort für die zum Start weg erhältlichen Benzinmotoren und den angebotenen Diesel. Von 1.4 Liter Hubraum bis 2.0 Liter reichen die Brennraum-Volumen der 4 Zylindermotoren. Dabei wird eine Leistung von 122PS  bis 180PS abgedeckt.  Dank der konsequenten Verfolgung der Spritsparziele, kommt der 2.0TDI mit nur 4,1 Liter Diesel auf 100km aus.

Gemeinsame Basis für den Audi A3 bildet der „Modulare Querbaukasten“ (MQB) aus dem Volkswagen-Konzern. Diesem MQB ist auch der verkürzte vordere Überhang zu verdanken, in dem die Vorderachse nach vorne gerückt worden ist.

Die gesamte Motorenpalette wird sukzessive ausgebaut.

Die Getriebe:

Der 1.4 TFSI Benziner und der 2.0 TDI werden in Serie mit einem manuellen Sechsganggetriebe angeboten. Der 1.8 Liter TFSI bekommt die Siebengang S-Tronic (Doppelkupplungsgetriebe) in Serie. Erstmals bietet dieses Getriebe auch eine „Segel-Funktion“, eine Art Freilauf  der notwendig für effizienten Antriebslösungen ist.   Audi wäre nicht Audi, würde es keine „quattro“ Lösung im Fahrzeug geben. Der Allradantrieb wird noch in diesem Jahr nachgeschoben.

Infotainment:

Wissen und Unterhaltung. Der neue Audi A3 erhält eine umfangreiche Palette an Multimedia, Navigations und Unterhaltungs-Bausteinen. Das obere Ende der Möglichkeiten beschreibt das MMI Navigation plus System, mit einem Siebenzoll großen und ausfahrbaren Display.  Der Bedienknopf für das MMI-System wurde hierbei um eine Touch-Fläche erweitert.

Assistenzsysteme:

Auch in der Kompaktwagenklasse sind Assistenzsysteme nicht mehr wegzudenken. So wird im neuen A3 nicht nur ein Tempomat mit Abstandsrader-Einzug halten, auch die Spurhaltefunktion und der Tot-Winkel-Warner sind als Option möglich. Zusätzlich wird Audi ein System mit dem Namen „pre sense basic“ anbieten.  Hierüber werden wir in einem späteren Beitrag noch genauer eingehen.

 

http://www.bigblogg.com/archiv/2012/06/08/horch-bigblogg-im-a3/

Audi A3 – Fahrbericht – Mallorca

Von Bescheidenheit, keine Spur. Audi hat den neuen A3 (8V) auf der Balearen-Insel Mallorca vorgestellt. Innerhalb von 4 Wochen haben 1.200 Journalisten aus aller Welt die Möglichkeit die, nach den Worten von Audis Marketing-Chef "von Ohain", Premium-Benchmark in der Kompaktwagenklasse kennen zu lernen. Premium ist in der Tat, was Audi an Assistenz- und Multimedia-Features in den kleinen Ingolstädter packt. Vo…

Audi A3 – Fahreindruck auf Mallorca

Was ist typisch deutsch? Der neue Audi A3? 

Fragt man unsere Europäischen Nachbarn, dann gibt es ein paar Charakter-Eigenschaften, die scheinbar so richtig typisch deutsch sind. Wenig schmeichelhaft kann die Antwort hierbei ausfallen, spricht man über den typischen Mallorca-Urlauber.

Das heimelige Balearen-Eiland unter der Sonne des westlichen Mittelmeeres war indes der Tatort für eine Prämiere eines ganz anderen „typischen Deutschen“:

Der Audi A3 – Ein erster kurzer Fahreindruck

Audi A3 - Präsentation in Fahrt autobahn

  • Gefahren:  Audi A3 – 1.4TFSI COD, 1.8TFSI, 2.0TDI, quattro und Frontantrieb, Handschaltung und S-Tronic
  • Marktstart:  Verkauf startet am 31.Mai – Auslieferung ab Sommer 2012
  • Basispreis ab:  21.600€ (Motorvariante jedoch noch nicht verfügbar!)
  • Zeitraum:  Freitag und Samstag 1./2. Juli 2012
  • Ort:  Mallorca
  • Gefahrene KM:  190km 

Der neue Audi A3 - Die Vorstellung

Karosserie: Qualität, Platz, Funktionalität, Sicherheit

Der erste Punkt bestätigt bereits, weshalb man dem neuen Audi A3 eine besondere deutsche Tugendhaftigkeit unterstellen möchte. Geht man um den A3 herum, beeindrucken die Spaltmaße durch eine absolutes Minimum an Präsenz und eine gnadenlos elegante Komposition der einzelnen Design-Elemente. Dank des neuen Modularen Querbaukasten bekommt der erste Vertreter dieser neuen Plattform-Technik endlich das sportliche Layout, dass er verdient hatte. Kurze Überhänge und ein gewachsener Radstand, der vollständig für den Innenraum zur Verfügung steht, sorgen für cleveres Wachstum ohne die schwere Last der ständig steigenden Außendimensionen. Und zum ersten Mal erreicht Audi im Kompaktwagen-Segment nicht nur das Ende einer sich bislang immer schneller drehenden Gewichts-Spirale, sondern dreht diese Entwicklung sogar um! Der neue Audi A3 ist trotz gestiegener Steifigkeit, mehr Komfort und einem wahrhaftig fürstlichem Kompaktwagen-Innenraum, leichter geworden. Bis zu knapp 80kg konnte man in Ingolstadt,  auch dank der MQB-Plattform im VW-Konzern, einsparen.

Audi A3 Präsentation Mallorca

Antrieb: Performance, Motor, Getriebe, Effizienz

Audi bringt den neuen A3 zum Start mit 3 Motoren auf den Markt. Ein 4.ter und 5.ter steht jedoch auch bereits in den Startlöchern. Den Anfang macht der 1.4TFSI mit 122PS, der 1.8TFSI mit 180PS und der 2.0l TDI mit 150PS. Für die recht nahe Zukunft stehen ein besonders interessanter 1.4 TFSI mit 140PS und Zylinderabschaltung und ein 105PS starker 1.6 TDI in den Startlöchern – ebenso wie eine neue Basis-Motorisierung, die einen 1.2l TFSI und 105PS in Vorbereitung hält.

Effizienz ist das Stichwort der gesamten Automobil-Industrie und besonders beeindrucken konnte der von uns gefahrene 140PS starke 1.4 Liter kleine Vierzylinder mit Turboaufladung, Benzin-Direkteinspritzung und der „Cylinder on demand“ Technik. Hierbei ist die Motorsteuerung in der Lage, 2 von 4 Zylindern im Bereich zwischen 1.400 und 4.000 Umdrehungen zu deaktivieren und somit nur als 2-Zylinder unterwegs zu sein. Binnen 13 bis 36 Millisekunden schaltet die Motorsteuerung hierbei zwischen 2- und 4-Zylinderbetrieb um. Fahrer und Mitfahrer merken hiervon nichts. Abgesehen von der Cockpit-Meldung: „2 Zylinder Betrieb“. Wäre dieser Hinweis nicht – würde es niemand bemerken. Selbst strenge Auto-Tester Popometer sind nicht in der Lage, diese Technik zu entlarven.

Im Zusammenspiel mit dem perfekten Doppel-Kupplungsgetriebe, dürfte dieser Motor zum eindeutigen Liebling der Baureihe avancieren – verdient hätte es dieser intelligente Motor auf jeden Fall.

Was die Performance angeht, so hinterlässt der 180PS TFSI-Benziner einen zweigeteilten Eindruck. Auf der einen Seite ist das Merkmal der Turboaufladung auf ein Minimum reduziert – er spricht relativ verzögerungsfrei auf das Gaspedal an und bietet eine enorme Laufruhe, auf der anderen Seite vermissen sportlich orientierte Fahrer ein wenig den Dampf in der kleinen Hütte.  Mit 250Nm zwischen 1.250 und 5.000 Umdrehungen wird dann auch deutlich, dass man in Ingolstadt den Schwerpunkt des 1.8 TFSI eher im Bereich der Komfort betonten Fortbewegung über ein weites Drehzahlband, denn in der sportlichen Hatz sieht. Hier werden sich die Freunde des sportlichen Kompakten noch ein wenig in Geduld üben müssen.

Die überzeugendere Variante für den Freund von Drehmoment-Hügeln stellt da im Augenblick noch  der 150PS starke 2.0TDI Motor da.  Mit 320Nm ab 1.750Nm erfüllt er die Erwartungshaltung von Drehmoment-Liebhabern deutlich souveräner.

Audi A3 Mallorca rückansicht

Komfort: Materialqualität Innenraum, Federung, Geräuscheindruck, Sitzposition

Veni, vidi, vici.  Es gibt keine Disziplin die man in Ingolstadt derweil so beeindruckend durch Bestleistungen besetzt, wie die Herausforderung der Qualität im direkten Umfeld der Insassen. Es ist dieses satte Geräusch einer Tresor-Tür, die ehemals für die Qualität der Mercedes S-Klasse bürgte, schloss man die Türen. Audi hat dieses Niveau bereits vor einigen Produkt-Generationen erreicht. Es erfreut das Tester-Ohr mit einem zufriedenen: Wumms. Satt und kräftig. Bei geschlossenen Augen wäre man nicht in der Lage zu beurteilen, ob das Türgeräusch von einem Audi A8, oder einem A3 stammt. Das umschreibt die erreichte Qualitäts-Stufe. Auf die Spitze treibt es Audi nun jedoch, in dem auch das Schließgeräusch des Kofferaumdeckels durch die gleiche Tonlage überzeugt.  Gäbe es Punkte im Crash-Test für das subjektive Gefühl, beim Schließen der Türen – oder könnte man davon auf die Crash-Sicherheit Rückschlüsse ziehen, Audi müsste die Erweiterung des Euro-NCAP Maßstabes fordern.

Im Innenraum durften sich die Entwickler völlig frei von Zwängen aus dem Konzern-Controlling für die „Best of-“ Lösungen entscheiden. Stellt man die Frage nach der Erfüllung der Kriterien für eine Beschreibung von Premium-Merkmalen, so beantwortet der Audi A3 diese mit der, klaren Erkenntnis von mangelnden Superlativen in der Deutschen Sprache.

Audi A3 - Innenraum Qualität

Haptik? Sie baden gerade Ihre Hände darin.

Schalter, Module, Elemente – wer als Kind mit modularem Spielzeug von Lego oder Playmobile spielte, oder in seiner Kindheit die Modellfahrzeuge aus dem Hause Herpa besaß und versuchte diese erst zu zerlegen und dann wieder zusammen zu bauen – der wird sich verwundert die Fingerkuppen betasten, erklärt man ihm das der Innenraum nicht aus einem Stück gemeißelt, sondern aus vielen Hundert Elementen zusammengesetzt wurde.

Der neue Audi A3 setzt hier die viel gepriesene Benchmark im Bereich „fühlbare Qualität“.

Audi A3 - Innenraum - Tornado-Düsen

Audis neue Lüftungsdüsen, mit verstellbarer Luftstrom-Fokussierung. Grandios.

Fahrdynamik: Lenkung, Bremsen, Fahrverhalten, Traktion

Audi bietet im neuen A3 einen Fahrerlebnis-Schalter der für die sensible Abstimmung des gesamten Pakets dienlich sein soll. Als Fahrer wählt man zwischen dem Fokus auf Effizienz, Komfort, Dynamik oder belässt die Einstellungen auf Automatik. Ebenso möglich: 3 ganz eigene „Audi dynamic drive“ Kompositionen. Dank elektrischer Servolenkung, adaptiven Dämpfern und einer Vielzahl an einstellbaren Parametern, lässt sich die feine Definition des Fahrgefühl im A3 in der Tat justieren. Im Dynamik-Modus gefällt die Lenkung durch feinnerviges Feedback der Fahrbahnoberfläche und selbst die adaptiven Dämpfer bleiben, dank der multiplen Abstimmungs-Möglichkeit, weit entfernt von der staksig, hölzernen und vor allem nervende Pseudo-Sportlichkeit der Vorgänger-Generation.

Wer den Audi A3 – gerade als quattro – in kritische Fahrsituationen katapultieren will, der muss mit grober Motorik am Volant Handwerken – Tante Erna auf dem Weg zwischen Kindergarten und großer Urlaubsfahrt im Vorarlberg wird hierzu vermutlich nicht in der Lage sein.

Audi A3 Dynamik im Bild

Umwelt: Leergewicht, CO2, Verbrauch, 

Bis zu 80kg leichter – das freut nicht nur das Techniker-Herz und die Sportfahrer-Seele, das hilft vor allem auch in der Umsetzung der ehrgeizigen Verbrauchsziele.  So setzt Audi für den A3 2.0TDI mit 150PS den kombinierten Durchschnittsverbrauch bei 4.1l auf 100km an.  Das entspricht einem CO2 Ausstoß von 106g je KM und hier reden wir nicht über ein spezielles Spritspar-Modell, sondern schlicht über die erste Charge des kommenden Motorenfeuerwerks im neuen Audi A3.

Audi A3 auf Mallorca

Kosten: Basispreis, Testwagenpreis, Aufpreisliste, Wartung

Der neue Audi A3 startet bei überschaubaren 24.400€. Das Gegenteil von überschaubar bildet, ganz traditionell bei den Deutschen Automobil-Herstellern die Aufpreisliste. Diese ist so lange, wie raffiniert und 39.500€ für einen „netten“ Audi A3 mit 1.8l TFSI Motor, 7-Gang DSG und Frontantrieb ist eher eine bescheidene Wahl.

Audi A3 - Seitenansicht

Max. 25 Worte, über:

Design:

Der Golf in seinen schönsten Kleidern. Die klassische Sportback-Karosserie wird dank der kürzeren Überhänge zu einer eleganten Erscheinung.  Premium-Qualität sichtbar gestaltet.

Image:

Audi spielt weiterhin die Karte des progressiven Automobil-Herstellers.  Modern, nicht zu sachlich nüchtern, gerne sportlich und weltoffen. Verpackt auf 4,23m. Ziel erreicht.

Performance:

Das Klassenziel nicht erreicht, die Versetzung ist gefährdet. Der A3 steht jedoch nicht am Ende seines Schuljahres, sondern am Beginn. Mehr Performance wird kommen. Sicher!

Happiness:

Seine Besitzer dürften einen kleinen Teil des Entwicklerstolzes verspüren, auch noch Jahre nach dem Erwerb. Dank der Qualität auf hohem Niveau, fällt glücklich sein leicht.

 

Ist der Audi A3 nun so typisch deutsch wie das Sommer-Urlaubsziel Nummer 1?

Mallorca ist an vielen Stellen die Karikatur eines typisch deutschen Ferien-Ortes – doch abseits von Ballermann und Palma, gibt es eine Urlaubs-Insel auf der man entschleunigt Urlaub machen kann, die Seel baumeln, durch Orangen-Haine wandern und in einsamen Küsten-Abschnitte die Weite beim Blick auf das Mittelmeer genießen kann. Audi schafft mit dem neuen A3  einen ganz ähnlichen Spagat. Typisch deutsch mag man sagen beim Eindruck der Perfektion und des wenig aufgeregten Techno-Look – ungemein entspannt erlebt man den A3 jedoch, lässt man sich von ihm verführen.

Mal einfach so, eine entspannte Runde über die Sonnenseite der Insel touren? Irgendwie gar nicht typisch deutsch, oder? Aber das kann der neue A3 trotzdem!

Audi A3 auf Mallorca präsentation

 

Blogger-Berichte:


Die Kosten für Reise und Übernachtung wurden vom Hersteller übernommen. Mein Testurteil ist jedoch unverkäuflich und wurde ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!

Dennoch: Danke an die Audi AG  für die Einladung.

Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2012 |  by-nc-nd

Audi A3 Cabriolet

Audi A3 – Gefahren von meinen Freunden bei Sixt.

Audi A3 Cabrio Testbericht

Audi A3 Cabrio Testbericht
Audi A3 Cabrio Testbericht von SIXT

Kurz nach der Einführung des BMW 1er Cabrio, stellte der Autohersteller Audi sein neues A3 Cabriolet vor. Ein kleiner Roadster der Extraklasse der die bereits existierende Flotte an Cabrios erweitert.

Das neue Audi A3 Cabrio : Ein Premium Cabrio der Mittelklasse

Audi begann seine Erfolgsgeschichte der Cabrios mit dem Audi 80. Weitere Verkaufsschlager folgten mit dem A4 Cabrio und dem Audi TT Roadster. Das Audi 80 Cabrio war zudem das erste Auto mit Verdeck, welches serienmäßig mit einem Dieselmotor ausgestattet wurde. Das Audi A3 Cabrio ist das erste Kompaktcabrio der Automobilbauer.

Mit dem A3 wagte sich Audi 1996 erstmals in Segmente unterhalb der Mittelklasse vor und wurde rasch als Alternative in der Kompaktklasse angenommen. Zuerst nur als 3-, später als 5 Türer, konnte der A3 im Jahr 2004 als Sportback Version mit verlängertem Heck und mehr Platz für Insassen und Gepäck geordert werden

Um das Sportliche Ansehen des begehrten A3 noch zu steigern, spendierte Audi seinem A3 Cabrio ab Juni 2005 eine Modelpflege. Eindeutiges Erkennungsmerkmal der Facelift-Version ist der Singleframe-Kühlergrill und das Lenkrad im Singleframe-Design. Mit dem Facelift wurde unter anderem das Design dem A3 Sportback und somit auch dem konzerneinheitlichen Erscheinungsbild angepasst. Im Frühjahr 2008 gab es ein weiteres Facelift.

Das Audi A3 Cabrio wurde zudem mit LED – Tagfahrlicht und LED – Rückleuchten ausgestattet. Das vollelektronische Verdeck kann während der Fahrt innerhalb von 9 Sekunden bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 30 km/h geschlossen oder geöffnet werden.

Auch wenn das Audi A3 Cabrio mit seinem Kofferraum Ladevolumen von 260 Litern nicht über dem des BMW 1er Cabrio liegt, ist der Platz im Innenraum bemerkenswert.

Mit seinen 4,24 Meter Länge, ist das A3 Cabrio 4 cm länger als der 3-Türige A3 und nur 5 cm kleiner als der Sportback. Selbst hinten können 2 Personen angenehm sitzen. Da kann das BMW 1er Cabrio mit seinem um 12cm kürzerem Heck nicht mithalten.

Sie wollen das Auto selbst testen? Dann , mieten Sie ein Audi A3 Cabrio bei der Sixt Autovermietung.

Das neue Audi A3 Cabrio : Eine ausgezeichnete Balance zwischen Komfort und Effizienz

Audi A3 Cabrio
Audi A3 Cabrio

Während der BMW 1er Hinterachsantrieb bietet, setzt Audi weiterhin auf Frontantrieb. Eine Quattroversion ist derzeit noch nicht in Sicht.

Auch wenn das Audi A3 Cabrio 85 kg schwerer als der normale A3 ist, ist das Fahrverhalten exzellent.

Die elektrische Lenkung und das abgestimmte sportliche Fahrwerk sind präzise und sicher,

Auch bei schneller Fahrt werden die Insassen durch die sportlich geformten Sitze in Position gehalten.

Der Kompromiss zwischen Komfort und Handling sorgt für optimalen Fahrspaß.

Was die Motoren betrifft, bietet das A3 Cabriolet zwei Benzinmotoren (1.8 TFSI 160 PS und 2.0 TFSI 200 PS) und zwei Dieselmotoren (1,9 TDI 105 PS und 2.0 TDI mit 140 PS Common-Rail-Diesel – Einspritzung).

Obwohl das Gesamtkonzept zwischen Motor und 6 Gang Schaltgetriebe schon stimmig scheint, bietet das Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic für sportliche Fahrer einen hervorragenden Sport-Modus mit Schaltwippen und somit zusätzlichen Fahrspaß.

Das neue Audi A3 Cabrio : Kompakt jedoch auch elitaer ausgestattet

Das neue Audi A3 Cabrio kann in vier Ausstattungsvarianten geordert werden.

Audi A3 Cabrio
Audi A3 Cabrio

Die erste enthält neben den klassischen elektronischen Hilfen, wie ABS und ESP, welche längst zu Audis Grundausstattung gehören, 6 Airbags, Zentralverriegelung, 4 elektrische Fensterheber, eine manuelle Klimaanlage, Radio / CD sowie 16-Zoll-Leichtmetallräder.

Die zweite Variante ist umfangreicher ausgestattet. Sie verfügt über ein weiterentwickeltes Funksystem, ein Sportfahrwerk mit einer Absenkung der Karosserie um 15 mm, automatische Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 17 Zoll Leichtmetallräder, Sportsitze, Sportlenkrad und Bordcomputer.

Die S-Line Ausführung verfügt zusätzlich über 18 Zoll Aluminiumfelgen, sportliche Sitze aus Leder oder Stoff sowie Xenon-Scheinwerfer.

Die Premium Luxury Version bietet zusätzlich Bi- Xenon-Scheinwerfer, ein vollautomatisches Verdeck, Licht- und Ablagenpakete, Parkassistent und Leder-Sportsitze.

Die Liste der frei wählbaren Ausstattungsoptionen ist breit gefächert: adaptive Scheinwerfer, Berganfahrassistent, Parkassistent vorn und hinten etc.

Disclosure: Das war ein von SIXT bezahlter Beitrag. So sehen also Fahrberichte aus, die von „Content“ und SEO-Profis erstellt werden. Ihr könnt mir in den Kommentaren gerne Eure Meinung hierzu sagen. Im übrigen habe ich ja auch eine Meinung zu Sixt!

Audi A3 – Mallorca -Präsentation

Es ist eigentlich (dieses Wort an sich, muss ich mir abgewöhnen – bäh!) ein wenig viel, was ich derzeit über den Audi A3 schreibe und eigentlich (#bämm) müsste ich viel mehr über dieses Wahnsinns-Hotel auf Mallorca schreiben, als über den Kompaktwagen-Streber, den viele ja eh nicht als „Neues Modell“ erkennen.

Audi A3 – Noch ein paar Themen

Einen zweiten kurzen Bericht über das kurze „kennen lernen“ mit dem neuen Audi A3 (8V) habe ich auf meiner anderen Seite www.die-Testfahrer.de veröffentlich. Wie immer versuche ich mit meinen unterschiedlichen Fahrberichte, für jeden die richtige Form der Vorstellung zu präsentieren.

Auf der einen Seite war die reine Fahrzeit mit dem neuen Audi A3, während der internationalen Vorstellung auf Mallorca, viel zu kurz – auf der anderen Seite gibt es sehr viele technische Neuerungen die einen weiteren, zweiten und genaueren Blick verdient haben.

Ähnlich der Toyota GT86 Serie, werde ich an dieser Stelle also mit einer Audi A3 Serie anfangen. Themen gibt es, wie gesagt, mehr als genug.

Den Anfang wird der neue 1.4 Liter Vierzylinder TFSI Motor mit der Zylinderabschaltung machen – wenn ihr ein besonderes Thema näher beleuchtet haben wollt, dann sagt es einfach in den Kommentare – oder macht es wie gehabt: Schickt eine eMail 😉

 

Kennt Ihr das Youtube-Video? Mein erstes Mal vor der Kamera? Nein? Okay – nur für Euch: