Audi A8 L Extended – Darf es etwas mehr sein?

Stretch-Limousinen sind mittlerweile recht verrufen. Meist sind es nicht nur alte amerikanische Lincoln, die im Hellen recht marode wirken, sondern auch noch extrem verlängerte Hummer H2 oder dergleichen. Dezent ist anders, besonders, da die Klientel, die sich in diese Gefährte einbucht, meist laut kreischend aus den Fenstern hängt und dabei möglichst süßen Sekt in sich hinein schüttet. Damit hat der Audi A8 L Extended aber so viel zu tun wie der Teufel mit dem Weihwasser. Der Ingolstädter weiß sowohl mit seiner gestreckten Form als auch mit seiner eleganten Farbwahl zu überzeugen. Read more

Führerlos? Mercedes schickt den Truck auf die autonome Reise!

Das Tempo der Demokratie ist das „Schneckentempo“ – so sagte es einmal Helmut Schmidt – und so zitierte es Winfried Kretschmann nun bei der Premiere des ersten „autonom fahrenden“ LKWs auf einer deutschen Autobahn.

Highway Pilot – Autonom fahrender Mercedes-Benz Truck auf der A8

Während die Politik, frei nach Helmut Schmidt, noch diskutiert – sind die Automobil-Hersteller deutlich weiter. Mercedes-Benz hat heute (2. Oktober 2015) den ersten autonom fahrenden LKW auf einer deutschen Autobahn präsentiert. Auf der A8 zwischen Denkendorf und Stuttgart fuhr der, für den Bereich „Trucks and Busses“ zuständige Vorstand der Daimler AG, Dr. Wolfgang Bernhard zusammen mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, den ersten Truck, der autonom fahren kann.

Mercedes-Benz nennt das System „Highway Pilot“. Dieses System soll eine maximale Erleichterung für den Fahrer im Trucker-Alltag bringen. Basierend auf einer Kombination aus Frontradar und Stereo-Kamera in der Windschutzscheibe, ist das System in der Lage, den LKW selbstständig in der Spur zu halten. Die Kombination mit den bereits bekannten Assistenzsystemen wie dem Tempomaten und seiner „adaptive cruise control“ – ermöglicht schon heute ein teil-autonomes Fahren im täglichen Straßenverkehr.

Wenngleich die Politik und die Entscheidungen zur Umsetzung der voll-autonomen Fahrt noch im Schnecken-Tempo unterwegs ist, der Serien-Actros, der heute live in den Straßenverkehr auf der A8 gestartet ist, kann deutlich flinker unterwegs sein! Aber nein, er startet nicht in Serie, nicht jeden Tag auf die A8. Noch ist das ganze Schauspiel eine Demonstration des Machbaren, ein Start in einen Testbetrieb.

Bis 80 km/h „teil-autonom“

Der heute präsentiere Truck ist ein „Versuchsfahrzeug“ der Daimler AG, basierend auf einem Serien-Truck der Baureihe Actros.

Der Daimler’ische-Pioniergeist steckt an diesem Tag auch in diesem LKW. Mit der Premiere und Zulassung eines „teil-autonom“ fahrenden Trucks sind die Stuttgarter die Ersten, die damit in den öffentlichen Straßenverkehr fahren. Dabei wird der Test-Truck immer einen Fahrer an Bord haben. Noch – so sagt es auch die Schnecken-Geschwindigkeit der Politik aus – sitzt ein Fahrer immer mit an Bord. Dieser hat die Verantwortung, dieser kann jederzeit eingreifen.

Doch die Zukunft wird sichtbar, erkennbar. Denn dieser Truck ist mehr als eine Studie, mehr als nur ein „Experiment“. Die „teil-Autonomie“ erhält der Truck über Module, wie man diese auch aus der S-Klasse des Konzerns kennt. Und wenn im Frühjahr die neue E-Klasse auf den Markt kommt, dann wird man den Highway-Piloten vermutlich auch dort finden … die Zukunft ist nah …

Im Fahrbericht: Audi A3 1.4 TFSI S line

Bevor ich auch nur einen Vertreter der A3-Familie gefahren bin, hatte ich Vorbehalte, war ich skeptisch. Diese Skepsis betraf in besonderem Maße den dreitürigen Audi A3 8V. Eine Woche hatte ich Zeit, meine Bedenken zu zerstreuen. Die ersten verflüchtigten sich binnen Sekunden.

Als die dritte Generation Audi A3 auf dem Markt erschien, hatte ich über sie noch gemotzt. Während unseres Aufeinandertreffens in natura musste ich einiges zurücknehmen. Denn so sehr die aktuelle der vorherigen Generation auf dem Bildmaterial ähneln mochte – in Realität wirkt der neue A3 reifer, schärfer, attraktiver. So durfte ich mein Urteil gerade in Anbetracht der Heckpartie auf den ersten Blick relativieren.

Audi Testfahrt 08 A3 1 4 tfsi sline

Ausgerüstet in der S line kommt die Karosse mit gezielt eingestreuten Kanten und Sicken maskuliner und dynamischer daher. Die modifizierten Front- und Heckstoßfänger verleihen dem A3 somit ein eigenständigeres Gesicht. Die Seitenschweller dagegen wirken angepappt. In der direkten Frontalansicht fällt es zudem schwer, den A3 etwa von einem aktuellen Audi A4 zu unterscheiden.

Audi Testfahrt 02 A3 1 4 tfsi sline

Der Schwung der Scheinwerfer, die Einfassung der Nebelscheinwerfer, der dominante Singleframe-Grill – hier fehlt es mir persönlich an Differenzierung. Dagegen ist das Heck mit seinen Rückleuchten deutlich eigenständiger. Das dicke Doppelendrohr lässt mehr als die tatsächlich anliegenden 122 PS vermuten.

Der Innenraum des Testwagens verwöhnt Fahrer und Beifahrer mit der hochwertigen Ambition-Ausstattungslinie, die gehörig mit allerlei optionalen Extras aufgepeppt wurde. Verarbeitung und Haptik lassen keinen Raum für Kritik – wie von Audi gewohnt. Sei es der Klima-Drehregler, der angenehm schwer und satt die Temperatur Klick für Klick nach oben oder unten regelt, die feinen Alcantara-Leder-Sitze oder das umfangreiche Infotainment-System MMI Navigation plus. Mit entsprechend Kleingeld gesegnet, lässt sich der A3 innen wie außen beinahe frei gestalten, der Preis in ungeahnte Sphären für ein Fahrzeug der Kompaktklasse treiben.

Audi Testfahrt 05 A3 1 4 tfsi sline

Wer die etwa 38.000 € für den getesteten Audi A3 in die Hand nimmt, wird ein nahezu perfektes Auto erhalten, das sich mit seinen bescheiden anmutenden 122 PS überraschend flott und agil bewegen lässt. Die sich bis in den mittleren Drehzahlbereich angenehm steigernde Leistungsabgabe bringt auf kurvigen Landstraßen in Kombination mit der feinfühlig reagierenden Lenkung und dem mit kurzen Schaltwegen gesegneten 6-Gang-Schaltgetriebe jede Menge Freude.

Dabei offenbaren die serienmäßigen Sportsitze für schlanke Figuren wie mich etwas zu wenig Seitenhalt, lässt das kleine Turbo-Aggregat etwas Geräuschkulisse vermissen. Und überhaupt komme ich mir im kompakten Ingolstädter viel zu oft vom Geschehen entkoppelt vor. Gelegentlich ist es geradezu gespenstisch leise im Innenraum. Dagegen hilft die wirklich gute Bang & Olufsen-Soundanlage, die mit Druck und Klarheit überzeugt – auch wenn das letzte Quäntchen zu einer sehr guten Anlage noch fehlt.

Audi Testfahrt 04 A3 1 4 tfsi sline

Lasse ich allein den Augenblick sprechen, vernachlässige kurz den Preis und hoffe, mein Kompakter bliebe auf ewig neu und treu: Was könnte ich dem Audi A3 wirklich und objektiv vorwerfen? Was gäbe es ernstlich zu kritisieren?

Es sind oft Kleinigkeiten, Banalitäten, die ich für nicht sonderlich gelungen halte. Meist sind es persönliche Befindlichkeiten, die mir einflüstern, die elektronische Parkbremse sei doof, die Alus im 17-Zoll-Format dürften mindestens eine Nummer größer ausfallen oder die MMI-Bedienungseinheiten um die Schaltkulisse seien unergonomisch. Das sind letztlich Punkte, mit denen sich jeder individuell auseinandersetzen sollte.

Was bleibt, ist – nüchtern betrachtet – ein sehr gelungenes, an der Perfektion kratzendes Kompaktauto. Es bleibt zu hoffen, dass der A3 diese Momentaufnahme auch noch bestätigt, wenn er fünf Jahre alt. Es sind kleine Details, etwa die sich spiegelnden Chromränder der Lüftungsdüsen bei Dunkelheit oder die fehlende Kontrollleuchte für das Abblendlicht im Kombiinstrument, die noch Raum für Verbesserung lassen.

Audi Testfahrt 01 A3 1 4 tfsi sline

Sonst bietet der Audi A3 dritter Generation mit seinem kleinen 1.4-Liter-Vierzylinder fast sportive Leistungen, wenn er in 9,3 Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigt und mit Leichtigkeit seine Endgeschwindigkeit von 203 km/h erreicht. Dazu die fein dosierbare und bei Bedarf fest zupackende Bremse – fahrerisch hat mich der Audi A3 Ambition 1.4 TFSI S line im Rahmen seiner Möglichkeiten voll überzeugt. Allein der Preis von etwa 38.000 € lässt mich zusammenzucken.

Audi A8 W12 L wie Leuchtturm – Video

Beim jüngsten A8 liegen die markantesten Neuerungen im Verborgenen.

Angefangen bei den Fahrerassistenzsystemen bis hin zu modifizierten Motoren, die nicht nur leistungsstärker, sondern bis zu zehn Prozent sparsamer geworden sind. Zweifellos eine Lösung der Extraklasse sind die Matrix-LED-Scheinwerfer inklusive des dynamischen Blinklichts, die praktisch um Hindernisse herum leuchten. Geht nicht? – Geht doch: hochpräzise und elektronisch. 25 Leuchtdioden pro Scheinwerfer leuchten die Straße optimal aus. Werden Gegenverkehr oder vorausfahrende Fahrzeugen erfasst, deaktiviert oder dimmt das System blitzschnell nur einzelne LEDs und leuchtet die restlichen Bereiche weiterhin aus. – Bei aller First-Class-Technik ist der A8 vor allem aber ein Auto, in dem man es sich gutgehen lassen kann. Als Chauffierter oder als Fahrer.

Und auf den wartet dann noch eine Menge Fahrspaß … Einstiegspreis: 74.500 Euro für den 3-Liter-TDI mit 258 PS

Im Fahrbericht der Audi A8 W12 L

Vorstellung: Der neue Audi A8 (Facelift)

Es soll Menschen geben, die haben ein Problem damit einen Audi A6 von einem A8 zu unterscheiden. Oder einen A5 von einem A4. Und auch mit dem Facelift des Audi A8 demonstriert Audi wieder einmal, wie viel Arbeit es sein kann, ein Fahrzeug so umfangreich zu überarbeiten und dem Betrachter dennoch keine Chance zu lassen, die Veränderungen zu sehen. Das Design des neuen A8 besticht durch Anpassungen die man ganz genau unter die Lupe nehmen muss.

Audi präsentiert den neuen A8

Manufaktur-Charakter in der Oberklasse?

Fahrbericht 21 Neuer audi A8 2014

Der erste Eindruck:

Der Kühlergrill hat ein wenig von seiner Trapezform verloren, dafür wirkt er breiten denn je. So richtig auffallend sind die neuen Matrix-Scheinwerfer in der Front, doch ansonsten wirkt der große A8 so ruhig und souverän wie eh. Wie schwer es fällt, alt und neu zu unterscheiden, dass zeigt ein Vergleichsfoto von Lisa .

Staatsmännisch, klassisch und von kühler Schönheit

In der Seitenlinie wird niemand die Unterschiede ausmachen können, aber dafür ist es auch nur ein Facelift und kein neues Modell. Am Heck fallen die schmalen Rückleuchten auf und die großen ovalen, verchromten Auspuffrohre in der Heckschürze. Ein Merkmal das zuvor nur dem W12 vorbehalten war, nun tragen alle A8 die kraftvollen Auspuffrohre. Mit der Ausnahme des S8 – der weiterhin durch vier einzelne Endrohre jubilieren darf. Außen wie innen überzeugt der Audi A8 durch eine unfassbare Perfektion in der Verarbeitung. Spaltmaße? Oberflächen-Haptik? Audi unterstreicht mit dem jüngsten Facelift den Anspruch auf den Thron der „besten Materialwahl“ und Verarbeitung in diesem Segment.  Um es auch für den letzten verständlich zu machen, spricht man nun vom „Manufaktur-Charakter“ des Audi A8.

Fahrbericht 32 Neuer audi A8 2014

So fährt er sich:

Bevor man losfährt, sollte man am Leder lutschen. Ernsthaft.   Leder Unikat nennen die Ingolstädter den Sitzbezug aus exklusiven und mit rein pflanzlichen Extrakten gegerbten Leder. Keine aufgetragene Farbe, keine künstliche Beize – dieser Sitzbezug ist zu schade um ihn mit dem eingepackten Hintern zu besetzen. Wohlig warm, weich und mit einer eigenständigen Feuchtigkeitsregulierung will dieses Leder den Insassen das Leben schöner machen.

Fahrbericht 35 Neuer audi A8 2014

Schöner wohnen

Die Qualität im Innenraum der großen Ingolstädter Limousine ist bekannt. Fast schon berüchtigt. Die Controller in den anderen Unternehmen zucken ehrfürchtig zusammen, wenn die Frage gestellt wird: „Warum dürfen die das – und wir nicht?“

Und die Frage ist berechtigt. Kein Automobil-Hersteller schafft es derzeit, diese Atmosphäre im Innenraum zu toppen. Da gibt es kein schnödes Plastik, Leder, Aluminium oder Holz, wohin das Auge schaut und die Hand langen kann. Das können Sie einfach, die Audi-Jungs.  Wobei das Cockpit des A8 auch wirklich die Bezeichnung Cockpit verdient hat. Drehsteller, Dreh- und Drücksteller, Tasten, Rändelrädchen und Knöpfe im Überfluss und jeder einzelne will der Beste sein. Kühler Touch beim Griff an die Temperatur-Wählräder, sanftes klick-klick beim drehen des MMI-Controller und der satte Druckpunkt von schlichten Info-Tastern. Es scheint als würde man den Audi A8 kaufen, nicht um damit zu fahren – sondern um darin zu wohnen.

Und es wohnt sich gut. Es sitzt sich perfekt, wenn auch die „blinde Bedienung“ der elektrisch 22-fach verstellbaren Komfortsitze nicht an die Ideallösung der Stuttgarter heran kommt. Das allerdings dürfte nur Menschen interessieren, die nur kurzzeitig und stetig wechselnd in den Premium-Oberklassen unterwegs sind. Eigentümer freuen sich über andere Merkmale und stellen sich den Sitz vermutlich nur einmal im Quartal ein.

Fahrbericht 19 Neuer audi A8 2014

Zweite Reihe, zweite Klasse

In China verkauft die Audi AG nur die „L-Variante“ des Audi A8 (mit Ausnahme des S8) und der durchschnittliche Käufer ist 37 Jahre alt. Der „durchschnittliche„. Welch ein gesegnetes Land möchte man meinen. In diesem Alter bequem im Fond des eigenen A8 lümmeln zu dürfen. Doch an dieser Stelle sei, der Chronisten-Schuld gepflichtet, ein Hinweis angebracht:

Jammern auf extrem hohen Niveau, aber der Unterschied zwischen der Sitzanlage im Fond der neuen S-Klasse und der L-Variante des A8 ist erheblich. Und die Botschaft der Ingolstädter ist klar: Der Audi A8 ist ein Fahrer-Auto.

Erfahrung

6.3 Liter Hubraum, 12 Zylinder in der einzigartigen W-Bauform, 500 PS und 625 Newtonmeter Drehmoment. Von Null auf 100 sprintet der W12, den es nur mit dem langen Radstand gibt, binnen 4.6 Sekunden, wobei man im Leerlauf von diesem Motor schlicht nichts hört, nichts spürt und man in die Verlegenheit gerät, auf die Cockpit-Instrumente zu klopfen um zu prüfen ob das Aggregat überhaupt zum Leben erweckt wurde. Der S8 mit seinem Bi-Turbo V8 und nur in der Version mit dem kurzen Radstand erhältlich, schafft diese Übung sogar in 4.1 Sekunden.  Ob jedoch diese 0.5 Sekunden eine Kaufentscheidung beeinflussen? Vermutlich nicht. Auch wenn der Audi A8 ein Fahrzeug für den „Selbstfahrer“ ist, so wählen in unseren Breitengraden die CEOs und Geschäftsführer bevorzugt den, „nur“ drei Liter großen und 258 PS starken „clean diesel“ V6. Mit 580 Newtonmeter fühlt man sich auch in diesem „kleinen Diesel“ nicht untermotorisiert. Im Gegenteil, der V6 bleibt zum großen Teil stumm bei seiner Arbeit, dafür drückt er den 1.880 Kilogramm schweren Arbeitsplatz nachdrücklich über die linke Autobahnspur.

Fahrbericht 04 Neuer audi A8 2014

Der Alltag hinter dem Lenkrad des A8 ist ein süßer. 

Es war der Audi V8 der vor 25 Jahren den Allradantrieb, gepaart mit einem Automatikgetriebe in die Oberklasse brachte. Damals war Audi noch eine Marke für Menschen mit Bauernhof, oder für Buchhalter. Doch mit jeder neuen A8 Generation wuchs der Anspruch auf eine Führungsrolle im Segment der Oberklassen-Limousinen und den Allradantrieb hat man sich bewahrt. So fährt kein A8 ohne „quattro“ vom Band in Neckarsulm – vom wenig nachgefragten Technologieträger „Hybrid“ abgesehen.

Zugleich ist die Abstimmung der Luftfederung in jedem A8 ein wenig sportlicher, tougher, gewählt als zum Beispiel in der S-Klasse der Kollegen mit dem Stern.  Deswegen von sportlicher Härte, von Enthaltung oder gar Verzicht spreche zu müssen, ist jedoch obsolet. Der A8 will einfach nur näher am Asphalt sein – er bleibt ein Fahrerauto.

Fahrbericht 25 Neuer audi A8 2014

Das bleibt unvergessen:

„Lutschen am Leder“ – nein, niemand – auch nicht der Schreiberling – hat am Leder gelutscht. Aber, es verführte dazu. Der Innenraum ist ein Meisterwerk, eine Vollendung in der Königsklasse der Verarbeitung. Zu recht sprechen die PR-Experten der vier Ringe vom „Manufaktur-Charakter“ des Audi A8. Er mag nicht neu sein, gar nur ein bescheidenes Facelift sein und es mag auch Autos geben, die sicher besser zum chauffieren eignen – aber der A8 spielt in einer völlig eigenen Liga wenn es um „erfühlbare Qualitätsarbeit“ geht.

Fahrbericht 37 Neuer audi A8 2014

Technische Daten:

Hersteller: Audi
Modellname: A8 3.0 TDI clean Diesel
Karosserievariante: Limousine
Motor: V6, Commonrail Turbodiesel
Getriebe: Achtgang Automatikgetriebe
Antrieb: Quattro Allrad
Hubraum: 2.967 ccm
Leistung: 258 PS bei 4.000 bis 4.250 U/min
Drehmoment: 580 Nm bei 1.750 bis 2.500 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 5,9 Sekunden
Höchstgeschw.: 250 km/h
Verbrauch nach Norm: 5,9 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 155 g/km
Testverbrauch: 7.6 Liter / 100 km
Räder: 236/60-17 Serie
Leergewicht: 1.880 kg (EG, ohne Fahrer)
Länge, Breite, Höhe: 5135 / 1949 / 1460
Lustfaktor / max 10 Punkte:  7 von 10
Preis: ab 82.200 EUR

Download: Technische Daten Audi A8 3.0l TDI  |  Preisliste Audi A8, S8, A8 W12L