Fahrbericht: Ford Fiesta Active 1.0 l Ecoboost (140 PS)

Fiesta im Kraxel-Kleidchen

Über Sinn und Unsinn der unvermindert anhaltenden SUV-Mode wird gerne und viel diskutiert. Wirklich vernünftig erscheint es nicht, viel Geld in einen Allrad-Hochsitzer zu investieren, der dann im Stadtverkehr den Spritverbrauch unnötig in die Höhe treibt. Modelle wie der neue, mindestens rund 18.0000 Euro teure Ford Fiesta Active bieten da eine interessante Alternative.

Wie schon etliche angecrosste Modelle vor ihm trägt auch der Fiesta Active Highheels für Holperstrecken und ein schickes Kraxel-Kleidchen: Zu den auffälligen Merkmalen des stets fünftürigen Active gehören neben der Fahrwerkshöherlegung um gut zwei Zentimeter Robustbeplankung, Seitenschweller, Chromeinsätze und 17-Zoll-Räder. Das sieht adrett aus, wirkliche Vorteile beim Fahren bringt es allerdings nicht. Aber: Anders als ein SUV schleppt diese Variante kaum unnötigen Ballast mit sich herum.

Dafür umfasst das Ausstattungspaket eine Reihe von Nettigkeiten wie Sportsitze vorn, Lederlenkrad, Klimaanlage oder das Multimedia-System Sync 3. Letzteres ermöglicht über einen 6,5-Zoll-Touchscreen auch die Einbindung von Smartphone-Apps und die Steuerung einiger Funktionen per Sprachbefehl.

Obwohl nur 4,07 Meter kurz, wirkt der Fiesta Active optisch dem Kleinwagensegment fast schon entwachsen. Doch statt des Traums von Raum bietet das Innere ein lediglich bodenständiges Platzangebot. Vier Erwachsene lassen sich unterbringen, allerdings sitzt man vorn deutlich kommoder als hinten. Mit rund 290 Litern fällt das Gepäckabteil eher knapp aus, kann dank der geteilt umklappbaren Rückbank um 800 Liter wachsen.

Wirklich Eindruck schindet der Fiesta mit dem Qualitätssprung, den der Innenraum im Vergleich zum Vorgänger gemacht hat. Alles ist klarer gegliedert, die Verarbeitung und die Materialien wirken zudem höherwertiger als zuvor. Diesen Eindruck vermittelt zumindest die von uns getestete Topausstattung Active Plus, die unter anderem mit dem schick inszenierten 8-Zoll-Touchscreen imponiert, der im Tablet-Stil mittig im Armaturenbrett thront.

Mit einem Basispreis von fast 18.000 Euro macht Ford im Fall des Fiesta Active eine selbstbewusste Ansage

Groß ist auch das Angebot an Motoren, die übrigens allesamt die Abgasnorm Euro 6d temp erfüllen. Dem Dieselsterben im Kleinwagensegment erteilt der Fiesta weiterhin eine Absage, denn immerhin zwei Leistungsstufen des 1,5-Liter-Vierzylinders mit 63 kW/85 PS sowie 88 KW/120 PS stehen für den Active zur Wahl. Alternativ gibt es ein breiteres Spektrum an Benzinern, die allesamt der gleichen Einliter-Dreizylinder-Hardwarebasis entstammen, sich aber bei der Leistungsausbeute der Turboaufladung unterscheiden: 63 kW/85 PS, 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS oder 103 kW/140 PS stehen den Kunden zur Wahl.

Die stärkste Version sorgt für einen angenehm temperamentvollen Vortrieb. Wer das Potenzial beim flotten Ritt auf kurviger Landstraße ausschöpfen will, wird häufiger die Gänge wechseln, denn erst oberhalb von 2.500 Touren gibt es Durchzug satt. In mittleren Drehzahlen noch angenehm leise, entwickelt das Aggregat nach oben raus einen kernigen Klang mit leicht unfeiner Dreizylinder-Note. Immerhin: In 9,7 Sekunden schafft der 1,2-Tonner den 100-km/h-Sprint – maximal sind 200 km/h möglich. Zum Vergleich: Der normale Fiesta erreicht in der gleichen Antriebsvariante die 100 km/h nach 9,2 Sekunden und maximal 202 km/h. Zudem verbraucht der Active ein paar Zehntelliter mehr. Wie bei kleinen Turbomotoren üblich, lassen sich mit Zurückhaltung Verbrauchswerte um fünf Liter erreichen, praktisch, wie in unseren Fall, können daraus 6,8 Liter werden.

Einen erhöhten Spritkonsum provoziert man gerne, denn wie der normale Fiesta bereitet auch der Active viel Freude in schnellen Links-Rechts-Kombinationen. Die Lenkung gibt eine angenehm präzise Rückmeldung, das Kurvenwanken bleibt verhalten und trotz der Gute-Laune-Abstimmung kommt der Komfort keineswegs zu kurz. Wie seit Generationen setzt auch der neue Fiesta mit seinem Fahrwerk einen Glanzpunkt.

Wirklich Eindruck schindet der Fiesta mit dem Qualitätssprung, den der Innenraum im Vergleich zum Vorgänger gemacht hat

Dem Active helfen zusätzliche Anpassungen am Fahrwerk, holpriges Geläuf eine Spur gelassener als ein Standard-Fiesta zu verdauen. Auf Allradantrieb oder anderes Technikarsenal für Schlechtwege-Touren verzichtet die neue Variante hingegen. Allerdings gibt es drei wählbare Fahrmodi. Neben normal und ökonomisch steht dem Fahrer noch eine spezielle Abstimmung der Regelsysteme für Fahrten auf rutschigem Untergrund zur Verfügung. Zum Offroader wird die neue Fiesta-Variante damit aber nicht.

Mit einem Basispreis von fast 18.000 Euro macht Ford im Fall des Fiesta Active eine selbstbewusste Ansage. Dafür bekommt der Kunde allerdings nur die Basismotorisierung mit 63 kW/85 PS sowie eine noch ausbaufähige Ausstattung. Auf mehr als 23.000 Euro steigt der Preis für den Topbenziner in der höchsten Ausstattung Active Plus. Gegenüber der Basisversion des Fiesta ist das ein Aufpreis von mehr als 10.000 Euro. Bei anderen Herstellern gibt es für 23.000 Euro auch schon echte SUV-Modelle. (Mario Hommen/SP-X)

Ford Fiesta Active – Technische Daten:

Fünftüriger, fünfsitziger Kleinwagen; Länge: 4,07 Meter, Breite: 1,746 Meter (mit Außenspiegeln: 1,94), Höhe: 1,50 Meter, Radstand: 2,49 Meter, Kofferraumvolumen: 292 – 1.093 Liter (mit Reifen-Reparatur-Set).

Es bringt zwar kaum Vorteil im Gelände, aber anders als ein SUV schleppt diese Variante kaum unnötigen Ballast mit sich herum

1.0 l (85 PS)
1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 63 kW/85 PS, maximales Drehmoment: 170 Nm bei 1.500 – 3.500 U/min, 0-100 km/h: 12,7 s, Vmax: 170 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,6 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 105 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B, Preis: ab 17.950 Euro

1.0 l (100 PS)
1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe (6-Gang-Automatik), 74 kW/100 PS, maximales Drehmoment: 170 Nm bei 1.500–4.000 U/min, 0-100 km/h: 11,2 (12,9) s, Vmax: 181 (177) km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,6 (5,7) Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 105 (129) g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B (D), Preis: ab 19.150 (20.450) Euro

1.0 l (125 PS)
1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 92 kW/125 PS, maximales Drehmoment: 170 Nm bei 1.400–4.500 U/min, 0-100 km/h: 10,4 s, Vmax: 190 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,8 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 108 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B, Preis: ab 20.400 Euro

1.0 l (140 PS)
1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 103 kW/140 PS, maximales Drehmoment: 180 Nm bei 1.500–5.000 U/min, 0-100 km/h: 9,7 s, Vmax: 200 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,8 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 110 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B, Preis: ab 21.150 Euro

1.5 TDCi (85 PS)
1,5-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 63 kW/85 PS, maximales Drehmoment: 215 Nm bei 1.750–2.500 U/min, 0-100 km/h: 12,7 s, Vmax: 170 km/h, Durchschnittsverbrauch: 3,6 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 94 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: A, Preis: ab 20.050 Euro

1.5 TDCi (120 PS)
1,5-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 88 kW/120 PS, maximales Drehmoment: 270 Nm bei 1.750–2.500 U/min, 0-100 km/h: 9,5 s, Vmax: 190 km/h, Durchschnittsverbrauch: 3,6 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 96 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B, Preis: ab 21.800 Euro

Ford Fiesta Active – Kurzcharakteristik:
Warum: Weil auch ein Kleinwagen etwas SUV-Flair bieten soll
Warum nicht: Weil ein Standard-Fiesta schneller fährt, weniger kostet und weniger verbraucht
Was sonst: Seat Arona, Renault Captur, Hyundai i20 Active

BMW 2er Active Tourer Facelift: Behutsam weiterentwickelt

Wie war das noch mit der Mutter der Porzellankiste? Ach ja, sie will mit Vorsicht behandelt werden. So ähnlich scheinen es die Münchner mit der Modellpflege des BMW 2er Active Tourer und seinem gestreckten Bruder, dem BMW 2er Gran Tourer, verstanden zu haben. Man muss nämlich genau hinsehen, um die Unterschiede zum Vorgänger ausfindig zu machen. Ein paar neue Lackfarben hier, neue Felgen da und fertig ist das Facelift? Ist es wirklich so einfach oder steckt mehr hinter der Modellpflege?

Über 380.000 Exemplare des gar nicht typischen BMW sollen seit seinem Marktstart im Jahr 2014 verkauft worden sein. Ein Van von BMW? Da war der Aufschrei seinerzeit groß, doch die Verkaufszahlen geben den Bayern Recht. Wobei nicht alles eitel Sonnenschein beim BMW 2er Active Tourer ist: Die Hauptlager der Dreizylinder-Motoren machten schlapp, sodass ein Motorschaden das Resultat war – oftmals sogar schon nach geringer Laufleistung. Die Besserwisser, die nur die seidigen Reihensechszylindermotoren als wahren Antrieb für einen BMW sehen, werden sich bestätigt fühlen. Nun steht aber das Facelift auf dem Plan und möchte es besser machen. „Schau´n mer mal!“, würde der Bayer sagen.

Optik – Sehr dezente Retuschen

Schau mir in die Nieren, Kleines: Die Optik des 2er Active Tourer wurde nur dezent verfeinert.

Die Münchner sagen zwar, dass der 2er Active Tourer eine neue Frontpartie erhalten hat, doch hier muss man zweimal hinschauen, um sie zu erkennen. So ziert den Bug nun ein breiter, durchgehender Lufteinlass im unteren Bereich. Außerdem trägt der Van nun eine präsentere Niere und soll so einen sportlichen, aber für einen Van eleganten Auftritt beherrschen. Nun, er ist und bleibt ein Kompaktvan…

Die neuen LED-Scheinwerfer ziert nun eine hexagonale Grafik.

Neu ist zudem das Leuchtendesign für die optionalen LED- und adaptiven LED-Scheinwerfer, die mit einem blendfreien Fernlicht aufwarten. Die Doppelrundscheinwerfer sind nun hexagonal ausgeführt und damit etwas präsenter. Außerdem schließt BMW mit dieser Gestaltung zu den restlichen Modellen des Portfolios auf. Ach ja, noch etwas: Die Nebelscheinwerfer wurden ebenfalls neu gestaltet und sind in LED-Technik ausgeführt. Nicht verblüfft? Ok, ich auch nicht.

Gleiches gilt für das Heck des bayerischen Raumschiffs, das eine neue Heckschürze spendiert bekommen hat, die die Breite betonen soll. Vergrößerte Endrohre – bei den Dreizylindermotoren nur mit einem Endrohr – sollen den dynamischen Charakter des 2er Active Tourer weiter hervorheben. Bei den Vierzylindern dürfen immerhin aus zwei Flöten die Abgase herausprusten, sodass man tatsächlich von Dynamik sprechen kann. Noch eins drauf setzt der Active Tourer mit dem optionalen M Sportpaket und wirkt mit dem Facelift noch etwas bulliger und breiter.

Die neue Heckschürze mit integrierten Abgasrohren kündet vom Facelift.

Typisch Facelift: Neue Außenfarben. Wird das „Juraco Beige“ wohl eher einer älteren Klientel gerecht, kann man das neue, mutige „Sunset Orange“ wohl öfter auf den offiziellen Fotos denn auf den zugelassenen Autos zu sehen bekommen. Ebenfalls ein klassisches Mittel für eine Modellpflege sind neue Leichtmetallräder, die im Format 17 bis 19 Zoll zur Wahl stehen.

Innenraum – Bekanntes mit leichter Auffrischung

Feinere Materialien, neue Infotainment-Generationen und neue Polster zeugen vom Facelift.

Was direkt auffällt, sind die neuen, hochwertigeren Materialien im Innenraum sowie die neuen Sitzbezüge im BMW 2er Active Tourer und Gran Tourer. Sie sind nun mit einer Mischung aus „Stoff Sensatec“ und Leder bezogen und hinterlassen einen angenehmen Eindruck. Verändert wurde ebenfalls der Schaltknauf der Steptronic, der nun als rein elektronischer Gangwahlhebel ausgeführt ist. Machen wir an dieser Stelle direkt einen kleinen Abstecher in die Technik-Schublade: Erhältlich ist der geliftete BMW 2er Active Tourer mit drei Getrieben. Zur Wahl stehen eine Sechsgang-Handschaltung, eine 7-Gang Steptronic sowie eine 8-Gang-Steptronic. Ist letztere einzig den Modellen 220d und 225i xDrive vorbehalten, versteckt sich hinter der 7-Gang Steptronic ein Doppelkupplungsgetriebe.

Neuer, elektronischer Wahlhebel für die Steptronic-Getriebe.

Aber zurück zum Interieur: Für die zweite Lebenshälfte kommt nun das iDrive-System der neuesten Generation zum Zuge, dessen optionale Navigationssysteme mit 6,5 und 8,8 Zoll Bildschirmdiagonale ausgerüstet sind. Die Bedienung erfolgt nicht nur mit dem iDrive-Controller mit Touchfunktoin, sondern auch über den Touchscreen und eine Sprachsteuerung. Zudem ist der 2er Active Tourer hoch vernetzt und bietet die BMW ConnectedDrive Services – natürlich nur gegen deutliche Aufpreise. Wer es sich leisten möchte, fährt mit Real Time Traffic Informationen oder der Time-to-Leave-Funktion auf dem Zahn der Zeit. Zudem lassen sich Destinationen über eine App, das Web oder den Kalender teilen. Natürlich steht die mittlerweile übliche Smartphone-Integration über Apple CarPlay ebenfalls zur Verfügung. Je nach entsprechendem mobilem Endgerät kann dieses induktiv geladen werden. Und wie es sich für einen BMW gehört, bietet auch der 2er Active Tourer zahlreiche Assistenten. Darunter etwa die Active Cruise Control mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung oder einen Stauassistenten.

Motoren – Der 2er Active Tourer bleibt dem Dreizylinder treu

Die neuen Dieselmotoren verfügen nun unter anderem über TwinTurbo-Lader.

Ja, die Dreizylinder-Motoren hatten ihre Probleme. Doch mit der nun verbauten neuesten Generation sollen diese der Vergangenheit angehören. So wurden alle Benzinmotoren mit umfangreichen Modifikationen versehen, darunter etwa eine neue Kurbelwelle, ein optimiertes Wärmemanagement, der Ventiltrieb sowie die Aufladung. Als Dreizylinder-Modelle stehen der 216i mit 109 PS und der 218i mit 140 PS parat, die jeweils über die bekannten 1.5 Liter Hubraum verfügen. Die Vierzylinder starten mit dem 220i mit 192 PS, einem 2.0 Liter Vierzylinder, und finden ihren Meister im 225i xDrive mit nachdrücklichen 231 PS. Eine Besonderheit stellt nach wie vor der Plug-In Hybrid 225xe iPerformance dar. Seine elektrische Reichweite beträgt 45 km, die Systemleistung liegt bei 224 PS, während der kombinierte Verbrauch auf 100 km lediglich 2,3 bis 2,5 Liter betragen soll.

Den Start in die Dieselwelt des Active Tourer unternimmt man mit dem 216d mit 116 PS, der auf 1.5 Liter Hubraum aus drei Brennräumen zurückgreift. Sein Verbrauch soll bei zurückhaltenden 4,3 Litern im Drittelmix liegen. Der 218d, der auch mit xDrive erhältlich ist, holt seine Kraft – ausreichende 150 PS – aus 2.0 Litern und vier Brennkammern. Topdiesel ist der 220d, ebenfalls optional mit xDrive erhältlich, mit 190 PS und 2.0 Litern Hubraum. Dieser greift, wie nun alle anderen Diesel auch, auf einen Dieselpartikelfilter, NoX-Speicherkat und ein SCR-System zurück. Unter Letzterem versteht man eine Harnstoffeinspritzung, die Stickoxide im Abgas verringert. Darüber hinaus sollen TwinTurbo-Lader für ein besseres Ansprechverhalten der Selbstzünder sorgen. Bei all den Maßnahmen kann man also annehmen, dass die Bayern die motorischen Schwierigkeiten in den Griff bekommen haben. Die ewig Gestrigen werden aber wohl weiterhin auf die Reihensechszylinder schwören werden und dem Fortschritt abschwören.

Der BMW ActiveHybrid 5 kostet ab 62900€

Niere mit Doppelherz

Der dritte BMW Active Hybrid trägt die Zusatzbezeichnung 5 und stellt somit nun auch in der Fünfer-Baureihe eine Hybride-Antriebsalternative neben den bekannten Diesel- und Benzinmotoren parat.

Der BMW ActiveHybrid5

Der BMW ActiveHybrid 5 kostet ab 62900€

Bei einer Premium-Marke wie BMW bedeutet die Umsetzung eines Vollhybrid Antriebskonzept garantiert kein Verzicht in Komfort und Dynamik – dafür im Benzinverbrauch und den Emissionswerten. Angetrieben wird der neue Öko Fünfer von einem Twin-Turbo Reihensechszylinder  mit 306PS Leistung und einem 55PS starkem Elektromotor der seinen Platz zwischen Motor und Achtzylinder-Getriebe gefunden hat.  Die Gesamtleistung beträgt Hybrid-Typisch eine kumulierte Gesamtleistung von 340PS und gesamt 450Nm.

Mit der geballten Power der zwei Herzen beschleunigt der BMW 5er Active Hybrid in 5,9 Sekunden auf Landstraßen-Tempo und wird bei 250 km/h Topspeed elektronisch eingebremst. Rein elektrisch kann der Premium-Hybrid bis zu 4km mit einem Tempo von bis zu 60 km/h zurücklegen. Beeindruckend ist der Minimal Verbrauch im EU-Testverfahren (in Abhängigkeit der verwendeten Reifenformate) von nur noch 6.4l auf 100km.