Opel Crossland X – Frankophiler Rüsselsheimer

Crossover: Ein Wort, an das wir uns mittlerweile gewöhnt haben. Fahrzeugklassen verschwimmen immer mehr und gehören eigentlich der Vergangenheit an. Gebaut wird das, von dem man glaubt, dass es dem Käufer schmecken wird, Schubladen bleiben einfach geschlossen. Der Opel Crossland X pfeift auf sie genauso, wie sein Plattform-Bruder, der Peugeot 2008. Neben dem Opel Mokka X, der als erstes Modell ein X im Namen trägt, betritt nun der Crossland die Bühne und soll dem Grandland X den Weg ebnen. Wir schauen auf die Details des frankophilen Rüsselsheimers. Read more

Altes Konzept, neues Fahrerlebnis – Opel Easytronic 3.0

Wir kennen es vom Smart, von alten Mercedes-Benz Sprintern und natürlich auch aus vergangenen Opel-Modellen: automatisierte Getriebe. Sie verursachen lange Schaltpausen, Ruckler bei Gangwechseln und bedingen ein Kopfnicken beim Anfahren. Doch das soll nun Geschichte sein – zumindest bei Opel, wie die Rüsselsheimer versprechen. Das automatisierte 5-Gang-Getriebe soll vieles besser machen und den Komfort einer Automatik mit dem geringen Durst einer Handschalt-Box bieten. Read more

Paris 2014: Vier Weltpremieren für Opel

Vier Weltpremieren von Opel

Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie die Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, glänzt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie hohem Komfort. Das Vollaluminium-Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen mit 90 PS und mit 115 PS erhältlich. Fließende Formen und präzise gestaltete Details führen in die neue Opel-Designphilosophie. Unter der Haube des Adam S arbeitet ein 150 PS starker 1.4 Turbo Ecotec-Motor. Die Spitzengeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Seine Sportlergene sind ihm deutlich anzusehen Auch der Adam S bietet das Intelli-Link-Infotainment-System mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten und Apps. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Geräten kompatibel. Ab Anfang 2015 fährt der Mokka mit dem neuen, 136 PS starken 1.6 CDTI Turbodiesel vom Band. Über 190 km/h Spitze sind möglich und das in Verbindung mit serienmäßigem Start/Stop-System. Alle neuen Opel werden Ende 2014 bzw. Anfang 2015 erhältlich sein.

 

Der neue Opel Adam Rocks durfte indes bereits bei uns zeigen was er drauf hat, klicken Sie hier für den Fahrbericht zum neuen Opel Adam Rocks! 

Erste Fahrt: Der neue Opel Adam Rocks

Die Straßen rund um die Baltische Metropole Riga können richtig spannend sein. Fahrbahnabsenkungen so tief das darin ganze Kleinwagen verschwinden, Spur-Rillen die andernorts als Bürgersteige ernst genommen werden und versteckte Bodenwellen mit eingeschränktem Fun-Faktor. Deutlich mehr Fun soll der jüngste Adam machen. Der Adam Rocks. Opel hat seinen Kleinstwagen geschminkt und 15 Millimeter Bodenfreiheit zusätzlich spendiert – herausgekommen ist der „Crossover-Adam“ – so sagt es Opel.

Opel Adam Rocks

Jetzt erst recht ein Frauenauto!

Der neue Opel Adam Rocks mit 115 PS Turbomotor im Fahrbericht.

Mit der Präsentation des Opel Adam wollten die Rüsselsheimer ihr Stück vom Lifestyle-Kleinwagenkuchen abbekommen.  Im letzten Jahr vorgestellt, scheint der Adam auch extrem gut anzukommen. Innerhalb kürzester Zeit hat sich der sympathische Kleinstwagen eine Fan-Gemeinde aufgebaut. Das konnte auch durch veraltete Motoren und ein Getriebe mit nur 5-Gängen nicht verhindern werden. Wer mich kennt, der kann einschätzen was ich von den Mode-Spielereien des Adam halte. Dutzende Farbkombinationen. Bunte Spiegelkappen. Bunte Felgen-Blenden. Am Ende hat der Kunde unter den 17 Karosserie und sechs Dachfarben, mit den dutzenden von Möglichkeiten für andersfarbige Spiegelkappen, und den Sinnfreien Felgen-Blenden in Komplimentärfarben, grotesken Dekorfolien sowie zahlreichen Innenraum-Farbkombinationen – mit hoher Treffsicherheit die unwürdigste Kombination ausgewählt. Geschmack ist eben doch oftmals Glückssache und je individueller, desto unwahrscheinlicher der spätere Wiederverkauf ohne Preisnachlass oder korrigierende Nacharbeiten.

Opel Adams Fahrbericht Drillinge

Jetzt blästs ordentlich

Als der Adam präsentiert wurde, gab es nur ältlich wirkende Saugmotoren und mit 5-Gängen mussten man beim Getriebe auch zufrieden sein. Mit dem Adam Rocks ändert sich nun auch der wichtigste Kritikpunkt am Opel Adam an sich. Zusammen mit dem „Urban Crossover im Mini-Format“ wird ein moderner Turbomotor, drei Zylinder unrund, ein Liter rund im Hubraum und mit 115 PS in seiner stärksten Ausbaustufe goldrichtig, eingeführt.  Wer es schwächer mag, der bekommt den Adam Rocks und sein Brüderchen ohne Rocks, auch mit einer 90 PS starken Variante des neuen Turbomotors, der natürlich die EU6 Norm erfüllt. Beim Drehmoment werden beide Motoren mit 170 Nm auskommen. Zusammen mit dem neuen Turbomotor gibt es auch ein neues Getriebe. Nun 6-Gänge wild und ausreichend lange übersetzt um damit bei Autobahn-Tempo die Drehzahl zu senken.

Der neue Turbo-Dreizylinder läuft dank Ausgleichswelle geschmeidig und verrät erst einmal kaum etwas über sich. So wünscht man es sich. Der Einsatz der Ausgleichswelle ist sinnvoll, jedoch anders als von Opel verkündet, nicht einzigartig in diesem Motorenumfeld. Andere Hersteller machen das auch.

Opel Adam Fahrbericht Autobahn 115 PS

Autobahn-Wüstling

Man mag es kaum glauben, aber auf den Autobahn rund um die Lettische Hauptstadt Riga fühlt sich der kleine Adam Rocks pudelwohl. Hier ist die Gefahr nicht ganz so groß von einem Schlagloch verschluckt zu werden und der 170 Nm starke Turbomotor lässt auch absurd kurze Beschleunigungsstreifen nach wenigen Sekunden in beachtlichem Tempo hinter sich. Der Turbo-Dreizylinder drückt den, mit 1.081 Kilogramm eher schweren, Adam Rocks unter wildem Turbo-Geschnatter in nicht mehr als 9.9 Sekunden von Null auf Tempo 100. Wer es auf der Autobahn mit den Exil-Russen in ihren aufgemöbelten Westschleudern aufnehmen will, der zieht im 5. Gang innerhalb von 10.9 Sekunden von Tempo 80 auf 120 km/h. Während altersschwache Limousinen mit vermutlich knapp siebenstelligen Kilometerständen und makaberen Rauchfahnen aus dem Auspuff, den kleinen Rocks mit seinem deutschen Nummernschild von der linken Spur schubsen wollen – lacht sich der Rocks-Fahrer ins Fäustchen. Für einen Kleinstwagen wirkt der Rocks nun richtig gut motorisiert.

Das Getriebe dürfte dagegen noch einmal zur Nachschulung. So richtig knackig war das Schalterlebnis der neuen 40 Kilogramm leichten Sechsstufen-Übersetzung nicht.

Reifen-Wahnsinn

Mit der sehr überschaubaren Vergrößerung der Bodenfreiheit, Opel spricht von 1.5 Zentimeter, geht eine neue Abstimmung der Feder und Dämpfer mit ein. Fakt ist: Der kurze Radstand erschwert ein sauberes ausdämpfen und mit den optional 18 Zoll großen Felgen geht viel Fahrkomfort wieder verloren. Klar. Es sieht rattenscharf aus. Der kleine Adam, 3.47 Meter kurz, diese fetten Räder – das wirkt einfach stylisch. Zudem ist vor allem hinten der Überhang betont kurz geraten. Das hat etwas. So rein optisch. Doch der Federungskomfort – die 1.5 Zentimeter mehr Bodenfreiheit hin oder her – leidet unter den großen Rädern.  Die Lenkung gibt – auch dank der Räder mit den flachen Reifenflanken, viel Feedback zur Lage. Das ist positiv und weckt den Slalom-Fan hinter dem Steuer. Auf der anderen Seite sorgen die großen ungefederten Massen aber auch für eine schnell stößig wirkende Lenkung. Es ist einfach ein ewiger Kampf. Die großen Räder sehen gut aus, lassen an der Lenkung das Gefühl von Agilität aufkommen, mindern auf der anderen Seite aber den Komfort. Und das nicht zu knapp.

Opel Adam erster Fahrbericht Test

Kosten?

Lifestyle kostet. Eine simple Behauptung und doch so wahr. So startet der neue Adam zwar bei 15.990 €, doch dann auch nur mit dem müden 1.2 Liter 70 PS Motor und dem 5-Gang Getriebe. Der gefahrene Adam Rocks mit 1.0 Turbo und neuem Sechsgang-Getriebe kostet bereits 18.790 € und ist damit so gar nicht mehr Kleinstwagen eingepreist. Der erste Mini-Crossover mit Lifestyle-Attitüde und hundertfachen optischen Varianten, dass will man sich in Rüsselsheim entlohnen lassen.

Eigentlich eine tolle Idee – das Opel Intellilink. Mit 7-Zoll Touchscreen wird es zur Schnittstelle für das eigene Handy. Allerdings konnte das BrinGo-Navigationssystem und das iPhone in der Zusammenarbeit mit dem Opel-Intellilink-System nicht überzeugen. Gleich mehrfach hing die Applikation und ob es nun am iPhone lag, oder am Intellilink, oder nur an der App – lässt sich leider nicht so einfach klären. Es bleibt nur das Ergebnis: Lost in Riga.

Aber eigentlich ist es eine gute Idee. Eventuell hilft hier bereits ein Update der App.

Wer also das Farbprogramm durchgeht, Intellilink, DAB und weitere Feinheiten ordert, Lenkradheizung und Parkassistent zum Beispiel, der treibt den Preis für den kleinen Opel mit Leichtigkeit über die 22.000 € Hürde.

Zum Komfort-Paket gehört auch eine Lenkradheizung und auch wenn Opel dies als Alleinstellungsmerkmal verkaufen will, der Hyundai i10 bietet ebenso ein Hände wärmendes Volant!

Allerdings richtig gut: Das recht große Falt-Dach ist immer mit an Board. Das schafft ordentlich Licht und gute Laune in das Auto. Also bei Sonnenschein.

Frauenauto?

Der Opel Adam ist ein Fall für Frauen. Das war bei der Präsentation bereits klar. Das muss auch gar nichts schlimmes sein. Wirklich nicht. Ein Frauenauto. Ja und? Ist doch gut. Damit wäre die Zielgruppe wenigstens klar umrissen und man kann das Marketing darauf ausrichten.

Der neue Adam Rocks soll, dank seines „maskulineren“ Auftretens nun auch Männer ansprechen. Er soll mehr Männer zum Kauf überzeugen. Okay. Vermutlich meint man damit nicht, dass Papa der Frau Tochter einen Adam Rocks kauft. Oder doch? Denn nur dann – nur wenn man unterteilt in Käufer und Fahrer, würde sich der Frauenanteil in der Käuferschicht wirklich senken lassen. Nein – diese absurden Plastikblenden machen den Rocks ganz sicher nicht maskuliner. Sie schützen im Stadtverkehr vor teuren Kratzern. Die 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit sind auch nicht für Feldwege gedacht, sondern für hohe Bordsteinkanten. Das ganze Gerede vom „urbanen Lifestyle“ zielt doch nur darauf ab, dass der Adam Rocks genau das richtige Auto für den derben Stadtverkehr ist. Und ob nun Frauenauto oder nicht – das ist völlig egal, wichtig ist doch nur, erfüllt der Rocks seine Aufgabe?

Opel Adam Rocks im Fahrbericht riga lettland

Bleibt das Fazit:

Der Adam Rocks ist vor allem wichtig, weil er die neue Motoren- und Getriebe-Generation in den Adam mitbringt. Die Kunststoffplanken und die 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit sind für mich persönlich so witzlos wie die dutzenden Farb-Kombinationen und Dekorfolien.

Wer allerdings einen pfiffigen Kleinwagen für die Stadt sucht, auf ein wenig Spaß beim Motor nicht verzichten will, sich todesmutig von Bordsteinkanten stürzen will – der sollte sich den Adam Rocks mit 115 PS Turbo mal genauer anschauen. Und bei der Konfiguration nimmt man eventuell noch jemanden mit, nicht das der eigene Adam Rocks ausschaut wie mein Beispiel hier:

Opel Adam Rocks Farbmix

Und natürlich bleibt der Adam Rocks ein Frauenauto – aber wie gesagt, 70% Frauenanteil, dass muss doch nichts schlechtes sein!

[toggle title=“Wie andere den Opel Adam Rocks erleben:“]

Fabian von Autophorie, Lisa von Hyyperlic, tbc..

[/toggle]

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum neuen Opel Adam Rocks [/notification]

Verkaufsstart:  seit Juni 2014 / Auslieferungen ab September 2014
Basispreis:  15.990 €
Motorleistung:  ab 70 PS bis 115 PS
Antrieb und Getriebe:  5- oder 6-Gang Getriebe manuell
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  3.747 / 1.966 / 1.493 / 2.3100
Normverbrauch:  115 PS: 5.1l / 100 km – 119 Gramm CO² / KM
Höchstgeschwindigkeit:  196 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  115 PS: 0-100 km/h: 9.9 Sekunden

 

 

Opel Adam Twins

Adam is driving home for Christmas

Wir haben das Lied doch bald alle auf den Lippen, je näher die Festtage kommen, desto öfter spielt es auch im Radio:

Driving Home for Christmas

Noch bevor der neue Opel ADAM Anfang des kommenden Jahres offiziell zu den Händlern kommt,  sind doch schon vorab rund 750 Exemplare auf dem Weg in die Verkaufsräume in ganz Deutschland. Insgesamt fahren 75 Autotransporter gerade durch Deutschland, um diese logistische Höchstleistung,  so kurz vor Weihnachten, zu meistern.

Wer also auf der Suche nach dem perfekten Präsent – das dann auch ruhig etwas größer sein darf –  ist und den ADAM noch nicht live erlebt hat, der sollte seinem Opel-Händler einen Besuch abstatten. Wer dann seinen eigenen ADAM zusammenstellen will, der kann das dann unter opel.de ganz leicht tun. Bestellt werden kann der neue Lifestyle-Kleinwagen aus dem Hause Opel bereits seit September.

Mit seinen knapp 3,70 Metern Länge und der überschaubaren Breite von 1,72 Meter  ist der Opel ADAM das ideale Auto für Kunden, die mit ihrem Auto ihren eigenen Stil ausdrücken möchten. Der neue Lifestyle-Stadtflitzer bietet tausende von Individualisierungsmöglichkeiten, darunter verschiedene Dachhimmel-Ausführungen, sanft beleuchtete Instrumententafel-Dekors sowie  farbige Zierclips für die Felgen. Das innovative Infotainment-System „IntelliLink“, das Funktionen sowohl von Apple iOS- als auch von Android-basierten Smartphones ins Auto überträgt, macht den ADAM zum best vernetzten Kleinwagen. Das wiederum kann man auch in meinem Fahrbericht nachlesen!

Bemerkenswert ist, dass der ADAM nicht nur in Deutschland entwickelt wurde – im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum (ITEZ) in Rüsselsheim – sondern als einziger Lifestyle-Mini  auch komplett in Deutschland produziert wird. 190 Millionen Euro hat Opel investiert, um den Standort Eisenach fit für den ADAM zu machen. Dazu gehören neue Gebäude genauso wie hochmoderne Produktionseinrichtungen. Man kann also davon ausgehen – das Eisenach noch länger in Betrieb sein wird als Bochum.

 

150 Jahre Opel

Opel im Bloglight

Es ist so etwas wie meine persönliche „Hybris“ – Opel ist das aktuelle Bloglight des Monats. Was soll ich hierzu nur schreiben?  Erst einmal:

Herzlichen Glückwunsch zum „November-Bloglight“ an Opel!

Aus gesicherter Quelle weiß ich, es gibt Menschen denen gefällt es gar nicht wenn die Einleitung im Bezug zu Opel mit „der gebeutelte Autobauer“ anfangen. Ich lasse es in diesem Falle also auch einfach mal weg 🙂

Opel hat aber auch und das darf ich an dieser Stelle sagen, vieles richtig gemacht. Zuletzt damit, dass man mich zur Opel ADAM Präsentation eingeladen hat. Es war kurzfristig, sehr kurzfristig – aber man hat mir die Möglichkeit gegeben, den neuen Lifestyle-Spross der Blitz-Marke kennen zu lernen. Das zeigt doch immerhin: Bei Opel hat man keine Angst vor „kritischen Autobloggern“ und wenn das alleine für das November-Bloglight stehen würde – dann wäre das bereits mehr als man anderen Herstellern nachsagen kann! Chapeau erst einmal hierfür!

Aber es gibt in der Tat noch 2 gute Gründe für das November-Bloglight:

Opel ist zurück im Motorsport!

2013 wird man sowohl mit einem Opel Astra Cup im Rahmen der VLN präsent sein, als auch mit einer Opel ADAM Rallye Nachwuchsserie auf den Schotterpisten der Republik präsent sein.  Fein – ein erster richtiger Schritt, der bei den vielen Opel-Fans da draußen ganz sicher mit der entsprechenden Begeisterung aufgenommen werden wird.

Opel kann Lifestyle!

Mich persönlich konnte der Opel „ÄDÄM“ noch nicht gänzlich überzeugen, nein – aber ich bin auch nicht der typische Lifestyle-Automobilkunde. Für mich sind Autos mehr als nur „Aushängeschilder“, mehr als Außenwirkung und Persönlichkeits-Megaphone. Für Opel ist dieser Schritt in eine von Premium-Anbietern umkämpftes Marktsegment jedoch eher ungewöhnlich – im Falles des neuen ADAM jedoch außergewöhnlich überzeugend.

Man muss also nicht immer nur vom „arg gebeutelten“ Automobilbauer aus Rüsselsheim sprechen, man kann auch echt positive Signale aufnehmen. Opel ist für mich keine Marke die mein Herz erfüllt oder gar meine Seele erwärmt, aber ich mag Opel für die Tatsache, dass man kämpft und respektiere die Leistungen der vergangenen Jahre. Und nicht zuletzt ist Opel für viele andere Autofahrer mehr als nur die „Lieblingsmarke“.

Auch das wird viele gute Gründe haben!  In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch nach Rüsselsheim!

Opel Adam Faktencheck

Opel ADAM – Blogger-Rundschau

Mit dem neuen Opel ADAM betreten die Rüsselsheimer das mondäne Neuland der so gerne als „Lifestyle-Minis“ bezeichneten Kompaktwagen, die vor allem auf „Außenwirkung“ setzen.

Opel hat den ADAM der gesamten Weltpresse in Lissabon vorgestellt, dabei waren auch einige Blogger – einen Überblick über deren Berichte gibt es nun an dieser Stelle:

Fahrberichte: Opel Adam › Freude am Erfahren

Fahrberichte: Opel Adam › Freude am Erfahrenhttp://www.freude-am-erfahren.de/fahrberichte-opel-adam/Opel hat das Rad nicht neu erfunden, wird aber nicht müde zu betonen, dass es für den Opel Adam keinen direkten Vorgänger gibt. Man schwimmt mit dem 3,7 Meter langen Kleinwagen…
Der neue Opel Adam im ersten Kurzfahrbericht – Ein echter Lichtblick - Fanaticar Magazin

Der neue Opel Adam im ersten Kurzfahrbericht – Ein echter Lichtblick – Fanaticar Magazinhttp://fanaticar.de/news/2012/der-neue-opel-adam-im-ersten-kurzfahrbericht-ein-echter-lichtblick/14190ADAM! Und um es gleich klar zu machen. Es wird englisch ausgesprochen, also „Ädäm“. Er ist es, der dem angeschlagenen Opel Konzern endlich wieder Hoffnung zu fächern soll. Ein…
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Opel ADAM – Das Interview mit dem Chief Engineer!

Opel bekommt von vielen Seiten ein klares Feedback für die Entscheidung, den ADAM zum Marktstart mit einer bekannten Motoren-Generation vorzustellen und vorerst auf Innovationen im Bereich Motor und Getriebe zu verzichten.

Zum Glück hatte ich die Gelegenheit, ein paar Worte mit Dieter Metz, dem Chief Engineer des Opel ADAM zu wechseln:

Foto 5

BH: Worauf sind Sie, betrachtet man nur die technische Seite, besonders stolz bei Ihrem neuen ADAM? Bitte nennen Sie nur 3 Dinge:

DM: Das zweifarbige Dach, der Sternenhimmel und das Vollautomatische Einparkfeature. 

BH: Was machen Sie besser als Ihre Mitbewerber – beschränkt auf den technischen Bereich?

DM: Ich denk mal, im technischen Bereich haben wir uns vor allem im Thema Individualisierung mehr Mühe gegeben, das heißt uns überlegt, wie können wir dem Kunden die maximale Auswahl an Personalisierungs-Features im Innenraum und auch im Exterior geben. 

BH: Was glauben Sie, wird den Käufer am meisten am ADAM faszinieren, oder anders gefragt – was wünschen Sie sich, was den Käufer am meisten am ADAM faszinieren soll?

DM: Generell mal das Styling vom Auto, was ich noch glaube, dass wir vom Innenraum – von der Qualitätsanmutung im Innenraum imMini-Segment neue Maßstäbe setzen – nicht besser als der Opel-Standard bisher – aber besser als der Standard-Durchschnitt im Segment bisher. Ich sag immer, wenn man sich in den ADAM hineinsetzt, dann fühlt man sich so, wie in einem kleinen Insignia – rein von der Qualitätsanmutung her. Ich glaub das ist in dem Segment und gerade bei der Fahrzeuggröße schon außergewöhnlich. 

BH: Wenn es kein Controlling gegeben hätte, dass den Technikern immer wieder sagt – wir müssen Kostengrenzen einhalten – welches Feature, welche Ausstattung, welche Veränderung hätten Sie zuerst – zusätzlich zum aktuellen Stand – umgesetzt? 

DM: Da fällt mir nichts zu ein!

BH: Der ADAM wird derzeit nur mit einem Fünfgang-Getriebe und einem bekannten Motor angeboten, weshalb hat der ADAM nicht sofort ein Sechsgang-Getriebe und einen Modernen Direkteinspritzermotor bekommen?

DM: Es liegt zum einen daran, dass man im A-Segment sehr Preis sensitiv agieren muss und zum anderen an der kurzen Entwicklungszeit. 

BH: Der ADAM hat eine breite Spur bekommen, aber in der Raumhöhe hätte er noch zulegen können und vor allem im Bereich der C-Säule geht das Dach bereits recht früh in die Schräge über. Warum war es nicht so wichtig hier für mehr Kopffreiheit und auch Kofferraum-Volumen zu sorgen?

DM: Es ist nicht die erste Priorität – Styling ist besonders wichtig, Styling geht hier auch vor Funktionalität – Kofferraumgröße und Kopfreiheit ist dem Segment angemessen.

BH: Wie wäre es mit einer Standheizung? Wäre für das Segment doch ein echtes Komfort-Feature gewesen?

DM: Eine echte Standheizung kauft in dieser Fahrzeugklasse, ehrlich gesagt, niemand. Die Erfahrung haben wir schon gemacht. 

BH: Der ADAM muss ohne Abbiegelicht und Notbremsassistent auskommen, zumindest jetzt für den Start – wieso hat man hierauf verzichtet?

DM: Über das Thema Abbiegelicht haben wir intern diskutiert sind aber zu dem Entschluss gekommen, dass wir mit den LED-Tagfahrlampen die wir im Auto haben und auch unter Gesichtspunkt, dass der Kunde ja auch alles bezahlen muss, was er bestellt – so wir es jetzt umsetzen, besser aufgestellt sind. Ich denke das ist eine ganz gute Strategie.

BH: Wo sehen Sie den Altersdurchschnitt der Fahrer?

DM: Eine gute Frage – wir haben die Junge und jung gebliebene Kundschaft im Blick. Wie viele dann wirklich jung sind und wie viele jung geblieben – das werden wir dann sehen!

BH: Wenn Sie 3 Lieder wählen dürfen, die Sie hören wenn Sie mit dem ADAM durch die Stadt fahren?

DM: Ich gehöre ja nicht mehr zur ganz jungen Generation, ich höre immer noch gerne AC/DC – aber ich denke vor allem Gangnam-Style von PSY wäre gut passen *lacht*

BM: Gut danke – 🙂 *mitlachend* das reicht 😉

 

Bevor wir im Musik-Geschmack völlig abdriften, muss ich das Interview beenden. Danke an Dieter Metz für das Interview!

Wenn Du nun noch etwas über das Marketing und die Ideen dahinter lesen willst, dann klick weiter zum Interview mit Katie Purcell …

Opel ADAM im Interview

Opel ADAM – Interview mit einer Marketing-Expertin

Er hat sich wacker geschlagen im Stadtverkehr von Lissabon, dieser kleine Opel ADAM – aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob der ADAM nicht ein wenig „zuviel“ Marketing abbekommen hat und zu wenig Technik und Innovation.

Opel bemüht sich darum, dem ADAM ein besonders individuelles Gesicht in der Menge zu ermöglichen – eine besonders große Variation an Farben, Dekors und Details lässt die zukünftigen Kunden schon fast vor einer unübersichtlichen Vielzahl von Kombinationen ratlos zurück.

Gut dass mir ein Interviewpartner zu diesem Thema zur Verfügung stand:

Interview mit Katie Purcell Produkt & Marketing Manager ADAM

Katie Purcell - im Interview
Katie Purcell – im Interview

Q: Was hat im Lifestyle der Firma Opel gefehlt, bevor der Opel ADAM vorgestellt wurde und was macht den Unterschied zwischen dem Opel ADAM und dem Opel Corsa aus?

A:  Uns fehlte ein jung wirkendes Stadtmobil, zugleich wollten wir ein Fahrzeug das den besonderen Anspruch an Qualität und Ausstattung erfüllt und so noch nicht am Markt erhältlich ist. Und was den Adam von allen Mitbewerbern unterscheidet, ist die Möglichkeit zur Personalisierung und am Ende ist der Adam einfach aufregender.

Q: Wovon werden die zukünftigen Kunden des Opel ADAM vor allem fasziniert sein?

A: Der ADAM ist für Menschen die in der Stadt leben, Modebewusst sind, modern und poppig leben.  Der ADAM wird Menschen begeistern die mit ihrem Auto auch ihre Lebenshaltung zum Ausdruck bringen möchten. Mit dem ADAM bekommen diese Menschen die Möglichkeit, den eigenen Lebenswandel zum Ausdruck zu bringen und maximale Individualität zu verkörpern.  Aber zugleich bekommen die Kunden ein Fahrzeug, dass mit echten inneren Werten ausgerüstet ist.

Q:  Was denken Sie, wie alt wird der durchschnittliche Opel ADAM Fahrer sein?

A: Ich glaube nicht, dass wir den Kunden anhand seines Alters ausfindig machen können.  Es geht mehr um Ihre Einstellung, um ihre Werte und einen fortschrittlichen Lebenswandel. 

Q: Okay, was denken Sie – aus welchen Berufszweigen werden die Kunden des Opel ADAM kommen?

A: Auch hier – ich denke es ist schwer den zukünftigen Opel ADAM Fahrer anhand eines Berufs, eines Alters, des Geschlechts oder des Einkommens zu definieren. 

Q:  Das klingt für mich ein wenig so, als wären Sie sich nicht 100% sicher darüber, wer den Opel ADAM nun kaufen wird. 

A: Doch – wir sind uns sogar sehr sicher, wen wir ansprechen – aber es geht in dieser Zielgruppe vor allem um ein Wertebild, um eine Lebenseinstellung, um Menschen die bewusst Produkte wählen, die die eigene Einstellung wiederspiegeln.  Wir definieren die Zielgruppe ganz klar nicht nach Alter und Beruf.

Q: Wenn es im Unternehmen kein Controlling geben würde – was wäre als „Gadget“, als Extra, als Serienausstattung in den Wagen gekommen – welche Ausstattung hätten Sie sich gewünscht?  Gibt es irgendwas was sie derzeit vermissen? Abbiegelicht? City-Notbrems-Assistent?

A: Ich denke – im Segment der kleinen Lifestyle-Fahrzeuge ist der Opel ADAM mit allem ausgerüstet, worauf es dem Kunden ankommt.  Es geht um die wichtigen Details  – es geht darum was sich die Kunden in diesem Fahrzeug-Segment wünschen. Hier sind wir perfekt auf die Wünsche ausgerichtet.

Q: Welche 3 Song-Titel passen perfekt zum Opel ADAM? 🙂

A: Robin Williams – Freedom, Eagles – Hotel California, Paul Weller – Wishing on a Star

Vielen Dank für das  nette Gespräch 😉 – (aus dem englischen Übersetzt und ich hoffe der Sinn ist getroffen 🙂 )

 

Opel ADAM Beitragsfoto

Angefahren: Der neue Opel ADAM

Opel ADAM, wir l(i)eben Lifestyle

Ich mag kein Make-Up, vor allem wenn es mit der Maurer-Spachtel aufgetragen wurde und man die Kontur des Gesichtes darunter kaum noch erkennen kann. Ein wenig Wimperntusche, gerne – ein Lippenstift abseits von Dirnen-Rot – gerne, aber alles andere finde ich schlichtweg grotesk.

Ähnlich sehe ich das bei Automobilen. Sobald ein Automobil „Mehr Schein als Sein“ vermittelt, wende ich mich gelangweilt ab. Oberste Priorität hat der Nutzen und die technische Perfektion. In der automobilen Welt findet man die ehrliche ungeschminkte Wahrheit unter dem Blech und je größer der so getaufte „Lifestyle“ Faktor, desto stärker der Schminkfaktor. Schwierig für mich meine Abneigung hierfür zu verbergen.

Hin und wieder reizt es mich –  dann gebe ich mir die volle Ladung und lasse mich fallen von der Ernsthaftigkeit hinab in die Glitzerwelt und versorge mich dann auch gerne mit der Überdosis Marketing-Botschaften. Lost in Translation.

Opel Adam Twins

Make-Up Overkill oder Rettungsanker?

Er kommt spät, aber nun mit der Extra-Packung an Make-Up und Lifestyle Attitude. Bei Opel kann man nun auch den Wunsch nach „trendigem Lifestyle“ bedienen. Die Zielgruppe hat man in der „urbanen Atmosphäre“ gefunden. Jung, trendig, hipp und voller neuer Ideen – da will er sich wieder finden.

Die erste Ausfahrt mit dem kleinsten Opel habe ich rund um Lissabon unternommen. Und noch bevor ich im Fahrzeug sitze, spüre ich die schwere Last der späten Geburt und der vermeintlich allzu postmodernen Namensgebung, die auf den bis zu 18 Zoll großen Felgen des Opel ADAM ruht.

„ÄDÄM“ haben ihn die Rüsselsheimer getauft. Adams-Family kommt mir in den Sinn – und natürlich der Unternehmensgründer „Adam Opel“.

Egal wie viele Liebhaber der neue Kleinwagen von Opel durch das urbane Nachtleben kutschieren wird, es werden nie genug sein um als Rettungsanker zu dienen, aber eventuell als Impuls für eine neue Richtung. Wem das Make-Up der Lifestyle-Szene gefällt, der wird sich auch mit dem Konzept des „ÄDÄM“ anfreunden.

Ope ADAM Happy Face

Happy Face

Drollig schaut er drein von vorne – von hinten kommt einem hingegen sofort der Fiat 500 in den Sinn und würde die Seitenlinie nicht auch den Spannungsbogen der Opel-Formensprache wiedergeben, würde mich das „fliegende“ Dach und die effektvollen C-Säule an einen Mitbewerber aus Frankreich erinnern.

Eine große Spur und große Räder – wirklich ernst meint es der Opel ADAM mit dem sportlichen Anspruch des umgesetzten Fahrwerks-Layouts jedoch nicht. Wenn gleich die Vorderachse mit viel Elan den Kurven an der Portugiesischen Atlantikküste folgt, bleibt die Federung gefühlvoll eher dem Komfort als dem letzten Anspruch an die sportliche Kurvenjagd verpflichtet. Auf zur „Happy Tour durch die Stadt“.

Opel adam fliegendes dach

Wunsch und Wirklichkeit

Opel wünscht sich den Erfolg im Segment der besonders trendigen Sub-Kompakten und wagt den Wettbewerb mit Mini und Fiat 500, schielt aber auch in Richtung des Haptik-Primus Audi A1. Mir kommt der Gedanke in den Sinn: „Gewagt“. Aber eben auch mutig.

War Opel nicht gerade noch die Marke für Beamte, Arbeiter und Hutträger?

Nachdem auch das derzeit vorbei ist, traut sich der „ÄDÄM“ in eine Welt, die nie zuvor ein Opel betreten durfte. Ob der Markteintritt gelingt und wenn ja, ob ich von einer erfolgreichen Eroberung des vom Trendlife geprägten Segmentes der Stadtmobile berichten kann, bin ich mir noch unsicher nach diesem ersten Kontakt.

Selten habe ich eine Fahr-Präsentation eines „neuen Fahrzeuges“ derart unsicher in meiner Meinung verlassen, wie in diesem Fall.

opel adam in fahrt

Schein und Sein

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

  • Den Kaufwilligen mit einer schier riesigen Anzahl an Individualisierungs-Optionen ratlos durch das Prospekt blättern lassen.
  • Das Intelli-Link getaufte System für die Kombination aus Smartphone, günstigem Entertainmentsystem-Touchscreen und App-Lösung ist ein echtes Highlight im kleinen Eisenacher. (Der ÄDÄM wird in Eisenach gefertigt!)
  • Infinity-Sound. Die aufpreispflichtige Sound-Lösung hinterlässt einen bleibendes Eindruck rund um mein Trommelfell. Satt, kraftvoll, knackig und brilliant. Für einen so kleinen Wagen ein verdammt großer Soundgenuß

Worin sind die Mitbewerber aktuell besser?

  • Die Ladekante ist viel zu hoch und der Kofferraum schrumpft von Einkaufstütengröße auf Handtaschengröße, wählt man als Soundfetischist die notwendige Infinity Audio-Lösung.
  • Die Kombination aus dem 87PS Saugmotor und dem 5-Gang Getriebe ist im Stadtverkehr fahrbar – Überland eine mühsame Kombination jenseits jedweder Faszination.
  • Dem Adam fehlen ein City-Notbremsassistent und clevere Lichtlösungen wie Kurvenlicht.

opel adam auf tour

Fakten & Fazit

Viel Make-Up auf einer kleinen Gesamtfläche. Für mich persönlich ist der Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit noch zu groß – das kann sich jedoch ändern wenn Opel zusammen mit einem 6-Gang Getriebe auch die neue Motorengeneration nachschiebt. Mit (vermutlich) 120PS (aus einem vermutlich 1.4 Liter großen Turbo-Benziner mit Benzindirekteinspritzung) und 6 gut zu sortierenden Gängen könnte ich auch auf den Geschmack kommen.

Die Basis-Version des ADAM wird mit dem Basis-Motor und 70 PS 11.500 Euro kosten – das aktuelle Vollsortiment des Make-Up-Koffers ist mit dem 100 PS ADAM SLAM für 16.085 Euro erreicht.

Wem meine Meinung zum neuen ADAM zu kritisch war, der findet eventuell die gewünschte Abwechslung bei meinen Kollegen 🙂 -> Jens von rad-ab.com, Mario-Roman auf Fanaticar.de, Dietmar Stanka auf neuwagen.de oder Lisa von the-car-addict.com

Faktencheck ADAM!

Opel Adam Faktencheck

Opel ADAM – Faktencheck

In der Kategorie „Angefahren“ gibt es bereits den ersten Fahrbericht über den neuen „Urban Lifestyle Rüsselsheimer“ – hier nun vier wichtige Fotos zum neuen Opel ADAM mit Kommentar.
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Motoren

Im Bild der 1.4 Liter Vierzylinder Benziner-Motor. Keine Aufladung, keine Beinzdirekteinspritzung – statt dessen bereits Millionenfach im Opel Corsa und anderen Volumenmodellen verbaut und verkauft. Verfügbar zum Marktstart ist zusätzlich eine 100 PS Variante des Motors und ein 1.2 Liter Vierzylinder mit 70 PS. [/one_fourth]

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Opel ADAM 87 PS Motor 460

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Sitzplatz 1 + 2

Fahrer und Beifahrer haben Platz und dank einem sowohl in der Höhe, als auch in der Länge verstellbarem Lenkrad, dem bequemen Fahrersitz und einer immer vorhandenen Sitzhöhen-Verstellung findet – ich wage es zu schreiben – jede Fahrerstatur eine Wohlfühl-Einstellung! [/one_fourth]

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Opel Adam erste sitzreihe

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Lichtgestalt

Mit H7-Lampentechnik für das Abblendlicht, einer H1-Lampe für das Fernlicht und dem obligatorischen LED-Tagfahrlicht ist die Grundausstattung im Fach „Licht und Sicht“ bereits vollständig. Mir persönlich fehlen ein Abbiegelicht und ein dynamisches Kurvenlicht und den Blinker hätte man auch in LED-Technik ausführen dürfen! [/one_fourth]

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Opel Adam Lichttrechni

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Zielgruppen

Das Foto beweist es. Wo immer ich mit dem ADAM auftauchte, die junge, hippe und dem trendy Lifestyle verpflichtete Zielgruppe war bereits vor Ort – und es dauerte nur Sekunden bis das Interesse am ADAM geweckt war. Selten erlebt – ein derart großes Interesse an einem neuen Opel.[/one_fourth]

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opel adam jung und hipp

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Opel Adam jam glam slam

jam, glam, slam

Es muss die nackte Verzweiflung sein, die da morgens in die Büros des Rüsselsheimer-Autobauers zur Arbeit erscheint. Anders kann ich mir diese absurden Schritte nicht erklären. Nicht das man in Rüsselsheim nicht in der Lage wäre, vernünftige, attraktive, unterhaltsame oder sogar sportlich und legendäre Modelle zu bauen.

Aber ernsthaft. Erst dieser Namen für das neue Baby im Konzern des dt. Autobauers mit den fiesen Stiefeltern aus den USA und nun auch noch der verkrampfte Versuch, dem Modell mit „hippen“ Bezeichnungen für die Ausstattungslinien,  eine junge Käuferschicht aufzudrücken.

Opel ADAM – Jam/Glam/Slam

Los – Handmeldung! Wer war das? Wer hat da wieder heimlich in der Kreativabteilung die Bravo auf dem Klo gelesen? Und was macht der Vorstand? Sollte der es nicht besser wissen? Oder klang „Adam“ und der hippe Kreativmix mit den beiden Endbuchstaben aus dem Modellnamen im englischen bereits so gut, das man in Rüsselsheim keinen Widerspruch platzieren konnte?

Fragen über Fragen. Klar ist bislang nur: Der Opel Adam soll der Mini Cooper, der Fiat 500 und die DS-Linie unter den Opel-Modellen sein. Ob das klappt? Ob Opel-Käufer einen Hessen-Cooper haben wollen? Oder einen Frankfurter Fiat 500? Eventuell wird mit der richtigen Dosis „Äppler“ aus dem wilden Formenmix des Adam eine gefällige Kreation.

Diesen Text schreibe ich jedoch völlig nüchtern – mag sein, mir fehlt so die richtige Perspektive für dieses Modell.

Um das ganze Projekt mit Nachdruck und gedrücktem Pedal an die Wand zu fahren, kommt auch noch eine alte Motoren-Familie unter die Haube. Moderne Downsizing-Motoren die genau dort sinnvoll sind, wo sich das Mitglied der Adams Familie breit machen soll, werden erst später angeboten. Auch eine Automatik ist derzeit nicht angeboten.

Immerhin ist ESP in Serie an Board, so bleibt die Fahrt in die Geschichte der traurigen Automobilgeburten immerhin treu in der Spur..zu jederzeit! Toll.

 

Keine Polemik? Einfach ein wenig mehr über den neuen Adam lesen? Dann besucht doch bitte mal die Kollegen. Sowohl Jens von rad-ab.com, als auch Thomas Gigold haben ihrerseits ein wenig über den Adam geschrieben.

 

Opel-blog-de

Hört, hört! Opel und social media …

Die Nachricht höre ich wohl, nur allein der Glaube fehlt.

Opel launcht einen weiteren „Blog“ – der Name: „Opel-Blog„.

Lustiges Interview mit dem Opel Chef Karl-Friedrich Stracke.

Im Interview sind viel zu viele „ähem“ und der Wunsch nach Dialog klingt für mich unglaubwürdig, nachdem man bislang bei Opel noch nicht einmal in der Lage war, meine Anfragen zu beantworten. Wobei ich jedoch nicht über Facebook den Kontakt gesucht habe und mehr wollte, als nur wissen wann der neue Opel-Kleinstwagen kommt.  Grundsätzlich finde es ich toll wenn Automobil-Unternehmen diese Formen der Kommunikation wählen und mit viel Elan an Twitter, Facebook, Flickr und Blogmedien heran gehen.

Auf der anderen Seite ist gerade das bisherige Engagement von Opel primär für den „Endkunden“ und seinen relativ problemfreien Anfragen gedacht – auf gleichem Niveau mit dem Medienpartner auf der anderen Seite zu arbeiten, scheint bislang noch nicht verinnerlicht zu sein – oder nur sehr dezidiert und ausgewählt für ein paar Einzelne „New Journalists“, die besonders leicht zu handhaben sind.

Immerhin hat Opel bereits einen Kollegen von mir, den guten Jens Stratmann, als Facebook-Reporter für den Genfer-Automobil-Salon eingesetzt – meine simplen Anfragen jedoch wurden geflissentlich ignoriert. Man mag fast sarkastisch von perfekt adaptierter Medienarbeit sprechen. War es bisher mit den Print-Journalisten bereits eine Arbeit bei der man die Beziehungen zu den wohl gesonnenen Medien pflegte, scheint diese Methode nun auch für die digitalen Medien übernommen worden zu sein.

Vermutlich sind meine Beiträge über die Namenswahl von Opel Mokka (ich meine im Stracke-Interview auch einen zuckenden Mundwinkel beim Namen gesehen zu haben)  und Opel Adam, ebenso zu sarkastisch gewesen, wie meine oft wiederholte Kritik am Mutterhaus GM.

Schade drum .. aber eines ist sicher: „Wer nicht will, der hat schon.“

 

 

Das Interview mit Hrn. Stracke:

http://www.autoblog.com/2012/04/27/opel-adam-a-k-a-junior-a-k-a-allegra-caught-on-the-ring/

Opel Adam, Erlkönigfotos

Die Erlkönigfotos des neuen Kleinstwagen von Opel, der laut der „AutoBild“ Adam getauft wird und so im Opel-Jubiläums-Jahr vermutlich  an den Gründer „Adam Opel (1837 bis 1895)“ erinnern soll.  Die auf autoblog.com veröffentlichen Erlkönigfotos vom Nürburgring zeigen nicht viel mehr als einen  Kleinstwagen in üblicher Bauform mit Steilheck-Abschluss. Auf dem gezeigten Modell fallen primär die relativ großen Räder auf, die jedoch vermutlich zu einem Aufpreis-Paket gehören werden.

Soweit im Augenblick bekannt, wird der Opel „Adam“ etwa 3,70m lang werden, nur als Dreitürer auf den Markt kommen und Platz für bis zu 4 Erwachsene bieten.

Weitere Fotos auf der Webseite von autoblog.com – den Namen (offiziell!) will Opel am 8.Mai bekannt geben.

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