Roadtrip im Alfa Romeo Stelvio

ROADTRIP, Baby!

31 Stunden und 2.757 km quer durch Deutschland. Das muss man mögen. Zumindest, wenn man sich dafür die Autobahn aussucht. Aber welchen Weg gibt es denn sonst, einem Auto so richtig auf den Zahn zu fühlen? Eben. Es muss ein Sitzfleisch-Marathon bei Richtgeschwindigkeit sein. Und genau das werde ich Ende November, Anfang Dezember tun.

Enterprise Rent-A-Car hatte mich gefragt, ob ich Lust hätte, den neuen Alfa Romeo Stelvio zu testen. Denn der größte Autovermieter der Welt, mehr als 1.9 Millionen Fahrzeuge im Bestand, hat aktuell auch den Alfa Romeo Stelvio im Bestand. Und so kann man bis zum 3. Dezember auch noch an einem Gewinnspiel teilnehmen und ein Wochenende mit dem Stelvio gewinnen!

Davon sollte die Welt erfahren. Und deswegen erfahre ich jetzt den Stelvio. Nicht einfach nur bei einer Probefahrt, sondern bei einer Tour, quer durch Deutschland. Passenderweise werde ich vor 8 Enterprise Rent-A-Car Vermietstationen halt machen. Nachdem ich meine Route von 2.757 km geplant hatte, habe ich bemerkt, überall dort, wo ich stoppen will – gibt es eine Enterprise Rent-A-Car Station.

Na, so ein Zufall 😉

 

2.757 km

Aber warum 2.757 km weit? Na? Wer kommt darauf?

Tauscht man die km gegen „Meter“, dann hat man die Höhe des Stilfser Jochs, dem „Passo dello Stelvio“ in den Ortler-Alpen. Und das ist nicht nur der Namensgeber des Alfa Romeo SUV, es ist auch der höchste Gebirgspass in Italien. Mit dem Alfa Romeo Stelvio dorthin zu fahren, wäre zu einfach gewesen. Das würde jeder machen. Und überhaupt, wir sind den Alfa Romeo dort schon gefahren 😉

Habby startet am 4.12., und wird dem Alfa Romeo Stelvio auf 2.757 km quer durch Deutschland, ordentlich auf den Zahn fühlen. Ich freue mich auf den Trip. Ist dann ja sowas wie eine „Jahres-End-Rallye für den Blogger“ 😉

Live-GPS: Hier könnt ihr den Trip, ab Start, live mitverfolgen.

#EnterpriseRentACar #GutesGefühlInklusive #Mietwagen #ExzellenterKundenservice #PickUpService #AlfaRomeoStelvio #AlfaLovers #VirusAlfa #alfagram

In Kooperation mit Enterprise Rent-A-Car und Alfa Romeo Deutschland

 

Passo dello Stelvio – Stilfserjoch

Sich dem Joch zu unterwerfen fällt nicht schwer. Das liegt nicht nur daran, dass es anspruchsvoll zu fahren ist, sondern vielmehr an seiner Attraktivität. Es ist einfach sehr viel los auf dem Stelvio. Radfahrer, Motorradausflügler, Wohnmobile, ja sogar Wanderer.

Seine technischen Daten lesen sich eindrucksvoll, so ist das Stilfserjoch mit einer Passhöhe von 2757m der höchste befahrbare Gebirgspass der Ostalpen und der zweithöchste in den Alpen. Wer es genau wissen will: 1937 verlor das Stilfserjoch seinen Status als höchster Alpenpass an den Col de l’Iseran, dessen Scheitel sieben Meter Höher liegt.

Nur 200 Meter von der Schweizer Grenze entfernt, führt die Strasse von der Schweiz zum Stilfserjoch über den Umbrailpass, dem höchsten Pass der Schweiz (2501 m).

Geschichte des Stilfser Jochs

Die ursprüngliche Straße wurde 1820-25 unter Franz I., Kaiser von Österreich, erbaut. Als das Habsburgerreich die Kontrolle über die Lombardei erlangte (nach der Niederlage Napoleons und dem Wiener Kongress 1815), verband das Stilfserjoch Südtirol mit dem Veltlin in der Lombardei in Italien. Der Ingenieur Carlo Donegani baute sich mit der heutigen Passstraße sein persönliches Meisterwerk.

Fahren auf dem Stilfserjoch

Die Serpentinen im Nordosten des Stilfserjochs machen ihn zu einem der berüchtigsten und berühmtesten Anstiege in den Alpen. Die 48 Haarnadelkurven decken einen Höhenunterschied von mehr als 1800 Metern ab. Die durchschnittliche Steigung liegt bei ca. 8%, aber die zweite Hälfte des Anstiegs ist steiler als die erste. Der Aufstieg von Bormio im Südwesten hat immer noch mehr als 1500 Höhenmeter. Der steilste Anstieg ist dabei fast 15%, im Schnitt sind es immer noch fordernde 8%.

Dazu kommt das Wetter. Im Mai, wenn der Stelvio geöffnet, liegt oft Schnee auf dem Pass. Die eisigen Temperaturen machen besonders die Abfahrt interessant – und stellen die Reifen nicht selten vor große Aufgaben. Überhaupt ist das Stilfserjoch ein technisch sehr anspruchsvoller Pass. Eng, nur sehr kurze Wege auf den Rampen zwischen den Haarnadelkurven – um hier in den Fluss zu kommen, bedarf es eines wirklich agilen Fahrzeuges mit passender Getriebeabstufung.

Doch auch wenn das Auto vielleicht nicht für den Sieg in der Bergwertung taugt, oder der Verkehr den Spaß verhagelt: allein die Kulisse und der Ausblick auf der Passhöhe sind die Fahrt jederzeit wert.

What is? „Alfa Romeo Stelvio“

Alfa bedeutet immer: Fahren. Hier geht es nicht um die Zukunft beschwörende Autonomie-Ideen einer digitalen Offensive. Physische Erfahrbarkeit echter Fahrfreude, darum geht es. Und so fährt der Stelvio mit traditioneller Dynamik und überraschender Effizienz mitten ins Herz.

Die italienische Alternative zu Audi Q5, BMW X3, Mercedes GLC, aber auch Jaguar F-Pace und ganz besonders dem Porsche Macan – die Liste der Konkurrenten ist lang. Der Alfa Romeo Stelvio betritt als erstes SUV der Marke einen hart umkämpften Markt, vor allem aber einen, in dem kein Raum für Sentimentalitäten bleibt. Der kompakte italienische SUV muss überzeugen, er darf nicht irgendein Konkurrent sein, sondern er muss der Konkurrent sein. Authentisch, dynamisch, einfach richtig gut. Die Messlatte liegt also ausgesprochen hoch.

Anspruch und Realität: der Stelvio liefert souverän

Und das scheint gut so. Denn beim ersten ausführlichen Kennenlernen liefert der Stelvio souverän. Schon das Design: frei von Effekten ist es überaus gelungen, wirkt homogen, ja beinahe organisch, logisch und doch italienisch sinnlich. Die dynamische Front, die kräftigen Flanken und das bullige Heck – dem Stelvio pumpt die Fahrfreude schon im Stand aus dem Hemdkragen. Ob der 210PS starke 2.2 Liter Vierzylinder-Diesel dem optischen Anspruch gerecht wird?

Mit Allradantrieb Q4 und der Achtstufen-Automatik bildet der Selbstzünder aktuell den Einstieg in die Stelvio-Welt. Wer einen Benziner wünscht, der wird mit dem 2.0 Liter 280PS-Turbo glücklich, der ebenfalls mit Allrad und Automatik kommt. Später folgen noch eine Variante mit 200PS, sowie ein 180PS-Diesel. Dieser wird dann auch mit Heckantrieb zu haben sein. Das volle Programm zündet dann der Stelvio Quadrifoglio Verde, seine 510PS aus dem Vollblut-V6 mit 2.9 Litern und zwei Turboladern setzt ihm die Krone auf: schneller kann keiner.

Doch es ist nicht nur die Leistung allein mit der sich der Stelvio von der Konkurrenz absetzt, es ist vor allem sein wunderbarer Charakter. Wer den DNA-Modus-Schalter auf Dynamic klickt, den schieben die 210-Diesel-PS des großvolumigen Vierzylinders beinahe bissig vorwärts. Die Spontanität und das am-Gas-hängen ist bemerkenswert hochauflösend für einen Selbstzünder und auch die Abstimmung des Achtgang-Automaten passt bei dynamischer Gangart sehr überzeugend.

Größer ist die Freude nur über das Chassis. Engagiert abgestimmt, herrlich direkt und mit in perfekter Kraftbalance arbeitender Lenkung. Dazu kommt ein knackiges Einlenken und solide Traktion. Das Ganze führt dazu, dass der Stelvio seine Größe geschickt vergessen macht: wenn du ihn zügig ums Eck treibst, wirkt er stets eine Nummer kleiner, als er eigentlich ist. Was sicher auch an seinen tiefgreifenden Leichtbau-Maßnahmen wirkt. Eine Kardanwelle aus Carbon etwa, oder Hauben und Türen aus Leichtmetall, die Motoren sowieso. Mit zarten 1660kg ist der Stelvio im Angesicht der Konkurrenz ein echtes Leichtgewicht. Selbst der Porsche wirkt mit 100kg mehr auf den Hüften plötzlich etwas speckig.

Der Stelvio ist intelligent, leicht, modern – und doch charaktervoll

Die Leichtigkeit zahlt sich auch abseits der schnellen Runde am Berg aus. An der Tankstelle etwa: wer im Advanced Efficiency Modus die konsequent defensive Auslegung von Motor und Getriebe ausschöpft darf sich nicht nur an der überraschenden Kultiviertheit des Vierzylinders, dem Segelmodus und der allgemeinen Ruhe erfreuen, sondern tatsächlich auch an sagenhaften Verbräuchen – die Norm weist 4,8 Liter auf 100 Kilometer aus.

Dazu streichelt der Stelvio das Herz auch im Innenraum und lädt zur Entspannung ein. Feines Leder und überhaupt hochwertige und sauber eingepasste Materialien, dazu ein sympathisch geschmackvoller Stil. Purismus gepaart mit Funktionalität, Ergonomie und einem Raumangebot, das für fünf Passagiere plus Gepäck locker passt. Das Infotainment überzeugt ebenfalls, sie scheinen den Dreh mit der Bedienung nun endlich raus zu haben in Mailand. Auch die gängigen Assistenzsysteme und einen sauber funktionierenden Radartempomaten montieren sie in den Stelvio.

Was manche hingegen vermissen könnten, wäre ein Staufolge-Assistent oder überhaupt mehr Autonomie beim Fahren. Doch hier ist der Stelvio ganz klassisch Alfa. Und ein Alfisti würde sich niemals fahren lassen.

Alfa Romeo – Eine Marke als Legende

Ugo Stella hatte keine Lust mehr, einfach bloß Darracq Fahrgestelle zu komplettieren. Er wollte mehr als bloß die Kapazitätserweiterung der Franzosen sein. Stattdessen sollten es eigene Fahrzeuge sein. Rennwagen. Schnell, schön und erfolgreich.

So gründete er mit seinen wohlhabenden Freunden 1910 die Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili, kurz A.L.F.A. in Mailand. Als Konstrukteur setzten sie den genialen Giuseppe Merosi ein, dessen 24HP dann gleich bei der Targa Florio an den Start gehen durfte.

Doch der Grund, warum Alfa Romeo heute für viele der Inbegriff der Liebe zum Automobil ist, liegt viel mehr an der Tragik der Marke. Denn schon 1915 legte die Mannschaft um Stella bereits einen feinen Konkurs hin. Man dachte nicht wirtschaftlich, stattdessen sollte ein A.L.F.A. das Maß der Dinge sein. Das Beste oder nichts. Und mit Mailand stand die Fabrik im Zentrum der italienischen Kunst. Die besten Ingenieure, Mechaniker und auch Künstler – sie alle strömten in die Metropole des Nordens und fanden ihre Aufnahme bei Alfa.

Beim ersten Konkurs stand die Zahl der Mitarbeiter in keinem Verhältnis mehr zu den verkauften Einheiten. Es musste der Staat zu Hilfe eilen. Die staatliche Banco Italiana di Sconto kaufte die Aktienmehrheit und verschacherte die junge Marke direkt an den Rüstungsunternehmer Nicola Romeo, dessen Accomandita Ing. Nicola Romeo & Co die Werkhallen in Mailand dringend zur Fertigung von Flugmotoren und Munition gebrauchen konnte. Unter ihm wuchs die Belegschaft während des Ersten Weltkriegs auf über 4000 Mitarbeiter an.

Nach dem Krieg baute Alfa dann wieder Fahrzeuge – nun erstmals unter dem Namen Alfa Romeo. Fantastische, wie etwa den 6C in all seinen Varianten und mit all seinen Finessen. Sie wurden 1925 der erste Weltmeister im automobilen Rennsport. Und sie gingen, wieder einmal, bankrott. Man hatte 1926 schon so etwas wie Erfahrung mit der Pleite und wieder war es der Staat, der Alfa Romeo zur Seite sprang. Benito Mussolini persönlich sorgte dafür, dass Alfa nicht gesundgeschrumpft wurde oder wirtschaftlich auf eine sinnvolle Basis gestellt wurde, nein. Stattdessen erteilte er einen klaren Auftrag: die besten Autos der Welt zu bauen. Alfa Romeo sollte das Aushängeschild der italienischen Industrie werden, nur das Beste vom Besten war gut genug.

So kreuzten Namen wie Enzo Ferrari den Weg von Alfa Romeo. Il commendatore begann seine Karriere als Test- und Werksfahrer für die Mailänder. 1933, auf dem absoluten technologischen Höhepunkt, wurde Alfa Romeo dann unter Führung des Istituto per la Ricostruzione Industriale IRI komplett verstaatlicht. Es folgte der Wunsch, die Produktion von Nutzfahrzeugen voranzutreiben und so liefen neben den Sportwagen nun auch Busse, LKW und Industriemotoren von den Bändern. Zu Kriegsbeginn wurde auch wieder Rüstungsmaterial ausgeliefert.

Nach Kriegsende wurde das schwer beschädigte Werk wieder aufgebaut und eine neue Ära begann. Die hochkomplexen und damit teuren Einzelstücke, mit denen man in den 30ern so erfolgreich waren, verloren beinahe alle Nachfrage. Alfa Romeo musste sich neu aufstellen und so begann man mit der Produktion kleiner, leichter und bezahlbarer Fahrzeuge. Mit der Giulietta, besonders aber der Baureihe 105 um Giulia, Sprint GT und Spider machte sich die Marke unsterblich.

Noch heute lebt der Mythos von diesen Modellen. Ihrem Klang, ihrer Integration, ihrem Fahrspaß und vor allem ihrer Bezahlbarkeit. Doch irgendwann ging es dann wirklich bergab. Es gab keine Rechtfertigung mehr für den Staat, ständig weiter Geld zu verbrennen. Die Modellpalette war unübersichtlich, von Gleichteilen hatte man noch nie gehört und die Werke im Süden brachten außer Streiks nichts Vernünftiges zustande. Schon gar keine soliden Karosserien.

Mit dem Einstieg von Fiat 1986 kam der Moment der Rationalisierung. Alfa Romeo musste wirtschaftlich werden. Und trotz toller Würfe wie dem 155, der in der DTM dominierte, oder dem 164, der sich mit seinen Plattform-Brüdern die Entwicklung teilte und ihnen den famosen V6-Motor schenkte – oder dem 156, der der erste Serien-PKW mit Common-Rail-Einspritzung war: Alfa versank in der Wahrnehmung der Käufer. Sie fanden nicht mehr statt.

Bis heute. Mit der Besinnung auf Fahrfreude, auf hinreißende Formen, Heckantrieb und die Integration des Fahrers als zentraler Punkt der Entwicklung, haben es die modernen Alfa Romeo wieder geschafft, das Feuer zu entfachen.

Fiat Tipo – Sonderpreis bis zum Monatsende

Zu Aktionspreisen ab 12.000 Euro ist bis Ende Januar die Fiat Tipo Limousine zu haben. Für den Fünftürer werden 1.000 Euro mehr fällig, den Kombi gibt es ab 14.000 Euro. Der Kundenvorteil gegenüber dem Listenpreis beträgt 2.260 Euro. Wer den Kauf der Kompaktmodelle über die Hersteller-Bank finanziert, erhält noch einmal 1.000 Euro Nachlass. Alle Tipo-Varianten sind unter anderem mit Klimaanlage, Radio und Servolenkung ausgestattet, das Motorenangebot startet mit einem 70 kW/95 PS starken 1,4-Liter-Benziner. (Holger Holzer/SP-X)

News: Skoda Octavia Combi Solution – Mit Extras zum Sparpreis

Mit umfangreicher Ausstattung wartet das neue Sondermodell Solution des Skoda Octavia Combi auf. Es ist ab 19.980 Euro erhältlich, dann mit dem 63 kW/86 PS starken 1,2-Liter-Benziner.

Basierend auf der Ausstattungslinie Ambition sind Sitzheizung, Klimaanlage und der variable Ladeboden im Kofferraum serienmäßig. Hinzu kommen Tempomat, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Parksensoren hinten und das Musiksystem Swing.

Der Hersteller verspricht einen Preisvorteil von 1.000 Euro. Derzeit läuft zudem die Aktion „Skoda Combi Wochen“, insgesamt kann der Kunde laut Skoda so 2.209 Euro sparen. Regulär startet die Preisliste des Octavia in der Ausstattung Ambition bei 19.390 Euro.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Ford C-Max – Bis auf Weiteres zum Schnäppchenpreis

Zum Aktionspreis von 16.490 Euro bietet Ford ab sofort den frisch gelifteten Kompakt-Van C-Max an. Für den Antrieb sorgt der Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 74 kW/100 PS, zur Ausstattung zählen unter anderem Klimaanlage, CD-Radio, Bordcomputer und Zentralverriegelung. Als Grand C-Max mit verlängertem Radstand und Schiebetüren kostet das Aktionsmodell 17.990 Euro. Den Kundenvorteil gibt der Hersteller mit 3.610 Euro an. Das Angebot gilt bis auf Wiederruf. Bestellbar ist der geliftete C-Max ab sofort, die Auslieferungen starten im Juni.

Die eigentliche Einstiegsvariante mit dem 63 kW/85 PS starken 1,6-Liter-Benziner bleibt so lange unattraktiv. Für sie verlangt der Hersteller 17.850 Euro, die Klimaanlage muss jedoch extra bezahlt werden.

Wie schon beim Plattform-Spender Focus schlägt sich das Lifting des C-Max äußerlich in einer stark überarbeiteten Front nieder. Auffälligste Details sind der große Kühlergrill im neuen Stil der Marke und die schlanker geschnittenen Scheinwerfer. Im Innenraum hat Ford den Knöpfchen-Wildwuchs ausgedünnt und dem C-Max analog zum Focus ein neues, nutzerfreundlicheres Bedienkonzept verpasst. Umfassend erneuert präsentiert sich die Motorenpalette. So hat Ford den 1,6-Liter-Turbobenziner auf 1,5 Liter Hubraum geschrumpft, um den Verbrauch zu drücken.

Die Leistung bleibt unverändert bei 110 kW/150 PS beziehungsweise 134 kW/182 PS. Komplett neu im Programm sind die 1,5 Liter großen Diesel, die die bisherigen 1,6-Liter-Aggregate ersetzen. Zwei Leistungsstufen mit 70 kW/95 PS und 88 kW/120 PS stehen zur Wahl. Komplettiert wird das Programm vom bekannten Dreizylinder-Turbobenziner mit einem Liter Hubraum und wahlweise 74 kW/100 PS oder 92 kW/125 PS Leistung. Auf Dieselseite gibt es weiterhin den 2,0-Liter-Motor mit 110 kW/150 PS.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Die drei besten Testwagen 2013

Mit ein ganz wenig Stolz in der Brust kann ich sagen: 2013 war mein bislang bestes Jahr als freier Auto-Blogger. Auch wenn ich mehr und mehr vom „bloggen“ verabschiede und hin zu einer eher Magazin typischen Schreibe gehe. Auch das Layout des Blogs ist schon lange mehr Magazin als Blog. Aber es gibt kaum eine andere Schublade für das, was ich tue, als die des „Bloggers“. Ein freier Motor-Journalist, der primär auf seiner eigenen Plattform veröffentlicht und davon lebt. Nun – das nennt man wohl „bloggen“.

2013 hatte viele Testfahrzeuge zu bieten. Es waren echte Knaller dabei, wie die Fahrt im Pagani während des #iThunder-Roadtrips im Sommer des Jahres. Unfassbar tolle Fahrzeuge wurden dieses Jahr vorgestellt und ich konnte meine Lust am Automobil beinah ungezügelt ausleben.

Die Wahl der „drei besten“ Testwagen 2013 war demnach auch keine ganz einfach! Aber – ich bin in mich gegangen, habe rekapituliert, Entschlüsse gefasst, neu nachgedacht, die Gänsehaut der hervorgekommen Erinnerungen genossen und nun stehen sie fest:

Top 3 Testwagen 2013

  • Auf Platz 3:

Mercedes-Benz CLS 63 AMG Shooting Brake

Mercedes-Benz 15 CLS 63 AMG Shooting Brake

Zitat aus dem Fahrbericht:

Faszinierend ist Ambivalenz des CLS 63 AMG unter seiner Motorhaube. Dort ruht im Stillstand ein motorisches Meisterwerk, dessen Erweckung keine Zweifel an der Leistungsfähigkeit lässt. Der Start wird beantwortet mit dem heißeren bellen der acht, im Durchmesser knapp 10 Zentimeter großen Brennkammern. Nach wenigen Sekunden des warm laufens beruhigt sich das Schauspiel und die acht Töpfe blubbern tief entspannt vor sich hin. Kurze zucker des rechten Fuß beantwortet der durch zwei Turbolader beatmete 5.5 Liter V8 mit energischem erklimmen der Drehzahlleiter. Turbo-Aufladung sorgt für Atempausen beim Antritt? Nicht in diesem Fall. Ansatzlos stürmt der V8 los.

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  • Auf Platz 2:

Alfa Romeo 4C

Alfa Romeo 4C09fotoserie Fahrbericht Hockenheim

Zitat aus meinem Fahrbericht:

240 PS ? Die reichen völlig aus. Geradeaus sind 258 km/h zu erreichen. Doch wer will mit diesem Handlings-Experten schon geradeaus fahren? Die Kurve ist sein Revier. Hier bilden die Zahnstangenlenkung – ohne Servounterstützung – die 205er Pirelli-Sportsocken und der Fahrer eine Einheit. Im Rücken tobt der Vierzylinderturbo, der mit einer “After-Run-Pump” ausgerüstet wurde und so den thermisch hoch belasteten Turbo auch nach dem abstellen des Antriebs noch mit lebenswichtigem Schmierstoff versorgt.

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„And the Winner is“ – auf Platz 1 der drei besten Testwagen in diesem Jahr:

Toyota GT86

Toyota GT 86 im Drift

Der Toyota GT 86 ist nicht das Nummer 1 Auto für den Ausflug mit der Familie oder für den geschäftlichen Alltag. Der GT 86 zeigt sich dann von seiner besten Seite, wenn man nur “aus Spaß” hinter das Lenkrad steigt. Wer den frei saugenden Zweiliter-Boxermotor startet und dann an einem Sonntag in der Früh, über leere Landstraßen fliegt, der spürt dieses längst verloren geglaubte Gefühl von echter Fahrfreude. Eine ungetrübte Mischung aus klassischer Coupé-Form, aggressiv zu Werke gehendem Saugmotor und fröhlich perfekter Gewichtsverteilung.

Der Testwagen 2013 hat alles, was ein Testwagen haben muss, damit er dem Slogan meines Blogs gerecht wird: „Weil Autos einfach Spaß machen“ – und den GT86, den kann man sich sogar leisten! 

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Die Idee hinter diesen „Top 3 Testwagen“ stammt im übrigen von Mario Lehmann, dem bloggenden Kopf hinter autoaid.de. Und er hat nicht nur mich dazu bekommen, über diese Top 3 nach zu denken, sondern auch andere Auto- und Viel-Blogger, hier nun die Liste der Kollegen.

Die Top 3-Testwagen der wichtigsten deutschen Blogs:

autoaid.de  |  Mario Lehmann

  • Platz 1: Porsche Cayman 981c
  • Platz 2: Honda Civic 2.2 i-DTEC
  • Platz 3: Suzuki Swift Sport

 

Thomas Gigold  |  autokarma

  • Platz 1: Mazda6 Kombi
  • Platz 2: BMW M6 Gran Coupé
  • Platz 3: Ford Fiesta ST

 

Fabian Meßner  |  Veight

  • Platz 1: Lexus IS-F
  • Platz 2: Jaguar F-Type V8S
  • Platz 3: Audi RS6 Avant

 

Tom Schwede  |  1300ccm Auto-Blog für echte Auto-Natives

  • Platz 1: Opel Corsa OPC Nürburgring Edition
  • Platz 2: Jaguar F-Type S
  • Platz 3: Mini Special, Baujahr 1980

 

Fabian Meßner  |  Autophorie

  • Platz 1: VW Golf GTI
  • Platz 2: Ford Fiesta ST
  • Platz 3: Mercedes-Benz CLA 45 AMG

 

Thomas Majchrzak  |   Autogefühl

  • Platz 1: Volvo S80
  • Platz 2: Audi S5
  • Platz 3: Kia Optima

 

Axel Griesinger  |  bigblogg

  • Platz 1: Mercedes G63 AMG 6×6
  • Platz 2: Ford Fiesta ST
  • Platz 3: BMW M135i

 

Matthias Luft  |  Motoreport

  • Platz 1: Seat Leon FR
  • Platz 2: Audi A3
  • Platz 3: Honda Accord Type S

 

Kai Bösel  |  daddylicious.de

  • Platz 1: Fiat Freemont
  • Platz 2: Škoda Octavia Combi
  • Platz 3: Audi SQ5

 

Sebastian Bauer  |  passion:driving

  • Platz 1: Mercedes-Benz C63 AMG Coupé Edition 507
  • Platz 2: BMW M6 GranCoupé
  • Platz 3: Audi R8 V10 plus

 

Oli Walther  |  Der Auto Blogger

  • Platz 1: Audi R8 Coupe 4.2 TFSI quattro
  • Platz 2: Mazda CX-5 SKYACTIV D-150
  • Platz 3: Skoda Octavia Combi Sport Edition 2.0 TDI

 

Heike Kaufhold |  Köln Format

  • Audi Sport Quattro Alpentour
  • E-Klasse mbrt 13
  • ML durch Norwegen

 

Robert Basic  |  buzzriders.com

  • Audi RS5 Cabrio
  • VW Golf 1.4 TFSI
  • Skoda Yeti 2.0 TDI 4×4

 

 Jan Gleitsmann | auto-geil.de

  1. Mercedes-Benz CLA 250 4matic
  2. Citroen DS4
  3. Nissan Note

 

Jens Stratmann | rad-ab.com

  1. SLS AMG GT
  2. Porsche 911 turbo S
  3. Mercedes A45 AMG

 

Nicole Männl | auto-diva.de

  1. Porsche 911 Turbo S
  2. Jaguar F-Type
  3. Audi A3 Cabrio
Honda Civic 2012

#myjourney – Mit Honda auf die große Tour

The Power of Dreams – seit Jahren der Claim von Honda. Und immer wieder schaffen es die Japaner, den Spirit hinter diesem Claim neu mit Leben zu befüllen.

HONDA Deutschland war unter anderem der erste Automobil-Hersteller der mir einen Testwagen zur Verfügung gestellt hat. Das ist bald drei Jahre her, aber diese Erinnerung wird bleiben. Honda hat aber schon davor ein social media Experiment von Alex Kahl unterstützt: 10.000 Kilometer durch Europa

Und was macht eine Firma aus diesen Erfahrungen, wenn der Spirit aus den Experimenten weiter getragen werden soll? Richtig: Weiter!

#MYJOURNEY

Die Idee hinter #myjourney hat zwar nichts mit dem Trip von Alex Kahl zu tun, oder mit den Experimenten mit Auto-Bloggern (noch lange bevor andere aufgewacht sind!) sondern beruht auf einer Reise von einem englischen Pärchen.  Die zwei wollten aber nicht einfach nur irgendwo hin fahren, nein, es sollte einmal um den Globus gehen.

Eine Weltreise in einem HONDA CIVIC aus dem Baujahr: 1987.

Pünktlich zur Reise-Saison startet HONDA eine social media Kampagne, die andere an den eigenen Reisen, Trips, Ausflügen und Roadtrips teilhaben lassen soll.

Mir gefällt diese Idee richtig gut und auch wenn die Webseite von #myjourney noch recht leer ist, ich werde in diesem Jahr auf meinen Trips gerne den Tag #myjourney verwenden, wenn ich mal wieder Fotos twittere!

Auf geht’s … 

 

 

Die wichtigsten Links des Artikels:

 

 

 

Modellautos im Mercedes-Benz Museum

Lange Nacht im Mercedes-Benz Museum

Bei der „Langen Nacht der Museen“ am 16. März 2013 bleiben die Ausstellungsräume des Mercedes-Benz Museums mit ihren 1500 Exponaten, darunter 160 Fahrzeuge, von 19 Uhr bis 2 Uhr morgens geöffnet. Die Nacht im Museum steht unter dem Motto „Hinter den Kulissen“: Filme, Fotografien und Modelle ermöglichen erstmalig Einblicke in die Arbeit des Museumsbetriebes. Stündlich finden Architekturführungen und die Performance Sound‘n‘Stone statt. Neben dem Kulturgenuss sorgen die DJs der SWR3 DanceNight für beste Partystimmung – bis 4 Uhr morgens.

„Zum ersten Mal zeigen wir, was unseren Besuchern während der Öffnungszeiten verborgen bleibt: Wie bringen wir die Fahrzeuge in die Ausstellung? Wie funktioniert der Tornado zur Entrauchung? Wie entsteht eine Ausstellung? Wir beantworten diese Fragen an acht verschiedenen Stationen mit Filmen und Fotos und geben so einen tollen Einblick hinter unsere Kulissen. Herausragend sind auch die bislang selten gezeigten Filmdokumentationen zum Bau des Museums“, verspricht Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic und Geschäftsführer des Mercedes-Benz Museums.

Bereits ab 16 Uhr sind Kinder und ihre Familien willkommen, denn Automobile faszinieren Menschen jeden Alters. Bis 18 Uhr ist ein Museumsrundgang mit Audio Guides möglich. Unter dem Motto FASZINATION DESIGN ist Kreativität gefragt. Ob Zeichnung, Lenkradgestaltung oder freies Formenspiel: Die Mitmach-Ausstellung bietet Kindern bis 14 Jahren einen spannenden und abwechslungsreichen Zugang zum Thema Design. Eigene kreative Lösungen können 4- bis 10-jährige Nachwuchsforscher auch in den Genius Workshops „Raketenauto“ und „Airbag“ finden und dabei Interessantes über Automobiltechnologie erfahren. Die Anmeldung erfolgt vor Ort.

Zum Rahmenprogramm der Langen Nacht gehört die Performance des Duos Sound’n’Stone mit live auf dem Keyboard gespielter Musik und rhythmisiertem Steinstaub. Die audiovisuelle Show im Atrium startet stündlich zwischen 19.30 Uhr und 23.30 Uhr.

Interessierte können ebenfalls stündlich, von 20 bis 23 Uhr, an einer speziellen Architekturführung teilnehmen. Auch hier ist eine Anmeldung vor Ort notwendig.

Zu fortgeschrittener Stunde kommen Nachtschwärmer voll auf ihre Kosten: Als einziger Veranstaltungsort der „Langen Nacht“ bleibt das Mercedes-Benz Museum bis 4 Uhr morgens geöffnet. Ab 23 Uhr kann bei der SWR3 DanceNight bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert werden. Es legen die DJs Jan Garcia und Josh Kochhann auf, an den Bars werden Snacks und Getränke gereicht.

Bei gutem Wetter ist die Anreise mit einem Oldtimer möglich. Das „Rollende Museum“ des Württembergischen Automobilclubs e.V. bietet zwischen 19 und 24 Uhr kostenlose Mitfahrten vom Schlossplatz zum Mercedes-Benz Museum in klassischen Fahrzeugen verschiedener Automobilmarken an.

Neben dem regulären S-Bahn und Bus-Verkehr gibt es die Shuttle-Buslinien „Hafen“ und „Neckar“, Startpunkt ist am Schlossplatz/Karlsplatz. Für Gäste der SWR3 DanceNight verkehren von 2 bis 4 Uhr zusätzliche Busse direkt zwischen Karlsplatz und Mercedes-Benz Museum. Bis 4 Uhr morgens kann auch das kostenpflichtige Parkhaus genutzt werden.

Karten für die Lange Nacht der Museen sind im Vorverkauf und an der Abendkasse des Mercedes-Benz Museums erhältlich. Wegen der zu erwartenden hohen Besucherzahl wird während der „Langen Nacht“ auf die Ausgabe von Audio Guides verzichtet.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anmeldung, Reservierung und aktuelle  Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 07 11/17 30 000, per E-Mail unter classic@daimler.com oder online www.mercedes-benz-classic.com/museum.

Ehre, wem Ehre gebürt.

Es ist kein Geheimnis. Gute Werbe-Ideen machen mich so richtig an. Und ich glaube, wenn ich eine gute Werbe-Idee sehe, dann erkenne ich diese. Immer.

Vor ein paar Wochen gab im „Internetz“ eine Meldung über eine Werbeaktion von Daimlers  Lead-Agentur „Jung von Matt“. Inhalt war eine Werbeaktion die ich richtig gut finde:

Um den neuen „Actros“ (ist eine LKW-Baureihe) zu promoten hat man Kurzerhand die Taxiruf-Zentrale in München gekapert und die Taxi-Anforderungen umgeleitet die aus den Zentralen der Mitbewerber kamen.

Und so fuhr dann der neue Actros LKW in Taxifarben und einem überdimensioniertem Taxi-Schild vor die Niederlassungen von MAN und VOLVO um dort die wartenden Fahrgäste abzuholen.

Die dürften ziemlich erstaunt gewesen sein 😉

 

Geile Idee! – hier das Video dazu: