Allianz von VW und Tata – Kooperation beim Billigauto

Der Volkswagen-Konzern und der indische Autohersteller Tata wollen kooperieren. Beide Unternehmen haben nun auf eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung gemeinsamer Komponenten und Fahrzeuge für den indischen Subkontinent. Die Projektleitung innerhalb des VW-Konzerns übernimmt die tschechische Tochter Skoda.

Die Kooperation soll Volkswagen den Weg auf den indischen Markt erleichtern. Bislang konnten die Wolfsburger in der Wachstumsregion noch nicht Fuß fassen, hauptsächlich, weil im großen Produktportfolio ein richtiges Billigauto fehlt. Frühere Versuche einer entsprechenden Allianz mit dem in Indien starken Suzuki-Konzern scheiterten.

Die Tata-Gruppe gehört zu den größten Konzernen auf dem Subkontinent, die Automobiltochter Tata Motors zählt neben Maruti-Suzuki, Hyundai und Mahindra zu den wichtigsten Pkw-Herstellern im Land. In Europa ist Tata vor allem als Muttergesellschaft von Jaguar Land Rover und als Hersteller des Kleinstwagens Nano bekannt. Das Modell galt bei seiner Markteinführung 2009 als billigstes Auto der Welt. (Holger Holzer/SP-X)

Renault/Nissan Plug-in Hybrid, made by MITSUBISHI

Mitsubishi tritt der Renault-Nissan-Allianz bei. Mit der Investition von 34 Prozent an Mitsubishi wird aus der Renault-Nissan-Allianz einer der größten Automobil-Hersteller der Welt. Auf Augenhöhe mit Volkswagen und Toyota. Carlos Ghosn wird zudem den Vorstand von Mitsubishi übernehmen und damit drei Automobil-Herstellern vorstehen.

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander wird der Plug-in Hybrid von Renault-Nissan

In der live auf Youtube übertragenen Presse-Konferenz wurde viel über die Zusammenarbeit gesprochen, über die zu erwartenden Skalen-Effekte, über Synergien und – fast beiläufig – von Osamu Masuko, dem bisherigen Mitsubishi Motors Chef, bestätigt: Der Antriebsstrang des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander wird die Grundlage für kommende Plug-in Hybrid Modelle innerhalb der Renault-Nissan Allianz.

Der komplexe, aber hoch entwickelte Antriebsstrang aus zwei Elektromotoren, einem Benzinaggregat und der Möglichkeit, sowohl seriell- als auch Parallel-Hybrid zu sein und ganz nebenbei die größte rein elektrische Reichweite aller aktuell angeboten PHEV-SUV zu haben, hat mein-auto-blog bereits seit zwei Jahren im anhaltenden Dauertest des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander überzeugt.

Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander, der meistverkaufte PHEV-SUV in Europa und der Welt!
Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander, der meistverkaufte PHEV-SUV in Europa und der Welt!

Der Plan zur Zusammenarbeit umfasst unter anderem folgende Punkte:

  • Kostensenkungen im Einkauf,
  • eine klare Lokalisierung operativer Geschäftstätigkeiten weltweit,
  • die gemeinsame Nutzung von Fertigungskapazitäten,
  • gemeinsame Fahrzeugplattformen,
  • gemeinsame Nutzung von Technologien
  • sowie Kooperationen in entwickelten und Wachstumsmärkten – einschließlich des Einsatzes der Nissan Sales Finance Company in Märkten, wo sich dies zum Nutzen der Kunden empfiehlt.

Von den Synergieeffekten erwartet Mitsubishi ein Wachstumsäquivalent im operativen Gewinn von einem Prozent im Fiskaljahr 2017, zwei Prozent im Fiskaljahr 2018 und über zwei Prozent im Fiskaljahr 2019. Darüber hinaus werden die projektierten Synergien die Aktienrendite im Fiskaljahr 2017 um voraussichtlich 12 Yen pro Aktie und im Fiskaljahr 2018 um 20 Yen pro Aktie erhöhen.

„Mit der erweiterten Allianz entsteht eine der weltweit größten Automotive-Gruppen mit einem Absatzvolumen von 10 Millionen Fahrzeugen im Fiskaljahr 2016“, sagte Carlos Ghosn. „Die Management-Kooperation mit Renault charakterisiert unsere Allianz seit 17 Jahren, der Eintritt vonMitsubishi in diese Verbindung beflügelt den Unternehmergeist zusätzlich. Ich bin sicher, von dieser Konstellation werden alle Aktionäre profitieren.“

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Kfz-Versicherung: Die Wechselsaison ist eröffnet!

In diesem Jahr lohnt sich der genaue Blick auf die neue Beitragsrechnung zur Kfz-Versicherung, denn neben den versicherungseigenen Beitragsanpassungen können sich auch Veränderungen wegen neuer Regional- oder Typklasseneinstufungen bemerkbar machen.

Diverse Änderungen zum Jahreswechsel

Wie in jedem Herbst rücken die Kfz-Versicherungspolicen aktuell in den Fokus, die Wechselwelle rollt kräftig an. Bis zum 30. November müssen die Kündigungen beim Versicherer sein – natürlich schriftlich und am besten mit einem Versandnachweis. Allerdings kommen auf die Autofahrer in diesem Jahr zusätzliche Herausforderungen zu, denn nicht nur die Autoversicherer selbst können die Beiträge anpassen, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) ermittelten Typ- und Regionalklassenänderungen werden sich für einen Teil der Versicherungsnehmer bemerkbar machen: Rund 26 Prozent der Kfz-Haftpflichtversicherungen dürften betroffen sein, nur knapp die Hälfte wird profitieren. Bei der Vollkasko soll es für fast 36 Prozent Änderungen geben, bei der Teilkasko sogar für 47 Prozent.

Rechtzeitig Vergleichsangebot einholen

Die Regional- und Typklassen werden vom GDV auf der Grundlage der Schadenstatistiken in den verschiedenen Regionen, entsprechend der einzelnen Fahrzeugtypen und des -alters ermittelt: Je niedriger die Regional- und Typklassen eingestuft werden, desto günstiger der Beitrag. Zum 1.1.2015 können also deutliche Änderungen greifen, die neue Beitragsrechnung wird schlüssig darüber Auskunft geben. Für Neuverträge können die geänderten Kfz-Tarife bereits seit dem 1.10.2014 angewendet werden, sodass die Vergleichsrechnungen schon auf der für das nächste Jahr geltenden Berechnungsgrundlage ausgeführt werden. Eine Orientierung lohnt sich also in jedem Fall, zumal viele Kfz-Versicherer die neuen Beitragsrechnungen erst im Dezember oder auch nach dem Jahreswechsel versenden. Sollten diese dann eine echte Beitragserhöhung enthalten, die sich nämlich nicht auf eine Rückstufung nach einem Schadensfall zurückführen lässt, eröffnet sich ein außerordentliches Kündigungsrecht, das notfalls auch rückwirkend zum 1.1. ausgeübt werden kann. Natürlich ist ein solches Vorgehen immer mit einigen Aufregungen verbunden, denn vor einer Kündigung sollte der neue Versicherungsschutz sichergestellt werden. Dazu wird die sogenannte elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) benötigt, die bei der Antragstellung sofort an die zuständige Kfz-Zulassungsstelle übermittelt wird, wie detailliert unter https://www.allianz.de/auto/kfz-versicherung/evb-nummer/ nachzulesen ist.

Versicherungsumfang in Ruhe abwägen

Der Jahreswechsel auch ein geeigneter Zeitpunkt, um den bestehenden Versicherungsumfang zu hinterfragen: Wie lange lohnt sich beispielsweise eine Vollkaskoversicherung? Die Beantwortung dieser Frage kann nur individuell und unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse erfolgen, die Rücksprache mit einem Versicherungsfachmann ist also nicht in jedem Fall durch einen Online-Vergleich zu ersetzen. Erschwerend kommt hinzu, das die endgültigen Kfz-Versicherungsbeiträge von rund 40 unterschiedlichen Merkmalen abhängen, die alle erfasst und abgewogen werden müssen. Macht beispielsweise ein Rabattretter Sinn oder empfiehlt sich die Vereinbarung der Werkstattklausel? Diese würde zwar eine Beitragsersparnis, dafür im Schadensfall eine vorgeschriebene Kfz-Werkstatt mit sich bringen. Wer also vorausschauend und mit Übersicht an die Wechselsaison herangeht, wird von den neuen Kfz-Versicherungsbeiträgen zum 1.1.2015 nicht kalt erwischt werden – und kann unter dem Strich vielleicht noch Geld sparen.

Erste Fahrt: Die neue S-Klasse S500 Plugin Hybrid

Die junge Dame auf ihrem Fahrrad schaut ein wenig verdutzt. Hier in der Innenstadt von Kopenhagen sind Hybrid-Fahrzeuge oder Elektro-Fahrzeuge nichts besonderes. Eine schwarze S-Klasse die ebenso lautlos losrollt wie ein sonst eher putzige dreinschauendes E-Auto, dann doch. Die 50 Meter bis zur nächsten Ampel bleiben wir knapp auf Augenhöhe. Fahrradfahrer sind hier in der Hauptstadt Dänemarks so selten wie CO²-Emissionen aus den Auspuffrohren von Luxuslimousinen. Der neue S500 Plug-In Hybrid will das ändern und beeindruckt vom Start der Testfahrt weg, nicht nur die Dame auf dem Velo, sondern auch mich – hinter dem Lenkrad.

Angefahren, der neue S500 Plug-In Hybrid

Extremst sämiges Hybrid-Cremé-Schnittchen

Die Mercedes-Benz Alternative zum Thema Öko-Luxus.

mercedes-benz 34 s500 plug-in hybrid

Vor ein paar Wochen hat der S400 Hybrid am Ende des Testzeitraums,  ein nur wenig liebliches Fazit erhalten. „Hybrid können andere besser!“ So lautete das Fazit im Bezug auf den Hybrid-Antrieb.

Jetzt schiebt Mercedes-Benz den S500 Hybrid nach und das Wörtchen Plug-In gleich hinterher. Ein richtiger Motor, Dreiliter-V6, zwei Turbolader, eine ordentliche E-Maschine mit 85 kW und dazu ein Batteriepack mit Anschluss an die Außenwelt. Das klingt nicht nur nach deutlich mehr Aufwand, es ist deutlich mehr Aufwand.  Ist das Ergebnis nun überzeugender?

Und welchen Sinn macht eigentlich so ein Öko-Bonze im Alltag?

Tausche V8 gegen V6 mit Elektromotor

Das S500 haben sie dem Plug-In-Hybrid voran gestellt weil die Systemleistung des Plug-In Hybrid mit 442 PS den “normalen” 455 PS des Turbo-V8 aus dem “normalen” S500 sehr nah kommt. Und auch beim Drehmoment ist der klassische Benziner mit 700 Nm dem neuen Plug-In Hybrid und dessen 650 Nm nur um eine Kühlergrill-Lamelle voraus. Und so setzt Mercedes-Benz ein weiteres Zeichen und schreibt an beide Modelle das gleiche Preisschild: 108.944,50 €. Stolzer Preis, aber bereits inklusive MwSt. Na immerhin.

Nun hat es der Kunde in der Hand. Den Klassiker leasen? V8 Sound genießen? Wenngleich nur dezent. In einer S-Klasse der Baureihe W222 ist Motorsound kaum zu vernehmen. Auch hier beschreibt die aktuelle S-Klasse nun einmal die Benchmark. NHV nennen die Ingenieure diesen Bereich. Noise, Vibration and Harshness, also in deutsch: Geräusch, Vibrationen und Rauheit. Und hier ist die Stuttgarter Luxusklasse kein Lautmaler. Leerlaufdrehzahl am Popo-Meter erkennen? Keine Chance. V6 oder V8? Im Leerlauf und bei normaler Fahrt spürt und hört man als Fahrer eh nichts mehr. Was also spricht noch für den größeren, den sämigeren Achtzylinder?

Warum also als Kunde nicht gleich den modernen Weg mitgehen?

mercedes-benz 39 s500 plug-in hybrid

Der moderne Weg

Mercedes-Benz glaubt an die Zukunft des Plug-In Hybrid. Ich im übrigen auch. Er ist die clevere Brücke zwischen der lustvollen Variante des unter Druck entzündeten Gasgemisches, mit dieser wundervollen Nebenwirkung: Motorklang genannt. Und der effizientesten Antriebsform: Dem Elektromotor. Im Gegensatz zum kleineren Bruder S400 Hybrid, wurde der S500 Plug-In Hybrid mit einem 8.7 kWh großen Lithium-Ionen Akku bestückt und anstelle einer schmächtigen E-Motorscheibe mit 6 Rotorlamellen haben die Stuttgarter nun einen 85 kW starken 9-Lamellen E-Motor integriert. Dieser sitzt weiterhin anstelle des Wandlers in der Getriebeglocke des 7-Gang Automatikgetriebes. Damit der Motor entkoppelt werden kann, was zum reinen fahren im E-Betrieb ebenso notwendig ist, wie beim antriebslosen segeln, bekam das Hybridisierte Getriebe eine Anfahrkupplung. Die 340 Nm des E-Motors packen im E-Betrieb ordentlich zu. Wie bei Elektromotoren üblich, steht die Kraft ab Drehzahl “0” zur Verfügung. Aber auch E-Motoren haben einen Bereich in dem sie besonders effizient arbeiten und eine vorgegebene maximale Drehzahl. Der S500 Plug-In Hybrid nutzt im Elektrobetrieb daher die Übersetzungen des Getriebes und ist nicht an eine fixe Übersetzung zwischen E-Motor und Achse gebunden.

Effizienz und Fahrspaß

“Bis zu 33 km rein elektrisch”. Das ist kein Zufall.  

33 Kilometer klingen erst einmal nach wenig. Und sind es auch.  Doch sie werden genug sein um das Ziel des S500 Plug-In Hybrid zu erreichen. Man will lokal emissionsfrei unterwegs sein. Mehr als 30 Kilometer am Stück durch die Stadt? Vermutlich selten. Es sei denn, man fährt im Taxi-Betrieb. Mehrmals die Woche nur wenige Kilometer ins Büro und dann immer mal wieder auf die Langstrecke?  Vermutlich eher das tägliche Szenario für S-Klasse Kunden. Und hier will der S500 Plug-In Hybrid glänzen. Er kann lokal emissionsfrei fahren. Er kann aber auch mit Tempo 250 über die Autobahn fliegen. Alternativ schafft er es bis Tempo 140 im rein elektrischen Betrieb.

Vier Fahrmodi helfen dem Fahrer bei der höchstmöglichen Effizienz

Maximal effizient unterwegs sein kann nur, wer die zu fahrende Strecke und den Verkehr voraus kennt und dann auch noch clever agiert. Der S500 Plug-In Hybrid wurde mit einiger künstlicher Intelligenz ausgestattet, damit der Fahrer das Ziel: “Fahrspaß und Effizienz zu vereinen” auch erreicht.

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HYBRID, E-MODE, E-SAVE, CHARGE

Der Hybrid-Mode ist der Standard-Betriebsmodus. Wer zusätzlich den Fahrprogrammschalter nicht in S wie Sport, sondern in E+ stellt, der erreicht die maximale Effizienz. Jetzt segelt der S500 Plug-In Hybrid sobald der Fahrer vom Gas geht. Erkennt das Radar des Tempomaten ein vorausfahrendes Fahrzeug, bremst er das Fahrzeug über die Rekuperationsleistung des E-Motors. Das verzögert mehr als ausreichend und lädt zugleich die Akkus.  Wer den Fuß auf dem Gaspedal hat, der spürt das neue “haptische Gaspedal”. Ein doppelter Impuls signalisiert dem Fahrer den richtigen Zeitpunkt um vom Gas zu gehen.

Wer zudem eine Route im Navigationssystem vorgegeben hat, dem hilft die S-Klasse bei der idealen Nutzung von Rekuperations- und Boost-Zyklen. Bergauf wird der E-Motor genutzt und die Batterie dabei auf den optimalen Ladezustand entladen. Bergab und beim Bremsen berechnet das System die ideale Rekuperationsleistung des E-Motors um den Akku erneut zu laden.  Und auch die Geschwindigkeitslimits erkennt die “Streckenbasierte Betriebsstrategie” des S500 Plug-In Hybrid.

Im E-MODE fährt die S-Klasse so lange elektrisch, so lange es Batterie und der Wunsch nach Fahrdynamik ermöglichen. Wenn es sein muss – dann spurtet der S500 Plug-In Hybrid beeindruckend aus dem Stand. Bleibt dabei fast lautlos. Nur von einem leisen surren begleitet.

Der E-SAVE Modus spart die gespeicherte Energie auf. Jetzt arbeitet der Benziner auf sich alleine gestellt. Und der Charge-Betrieb sorgt für eine schnelle Ladung der 8.7 kWh-Akkupacks. Binnen einiger Kilometer auf Tempo 130 knappt der E-Motor als Dynamo arbeitend genug Energie ab um die Akkus für die nächste E-Fahrt zu laden.

Die Fahrrad-Fahrerin

Für gute 30 Kilometer hat es bei der Fahrrad-Fahrerin nicht gereicht, schon nach der nächsten Ampel waren wir, dank freier Bahn, aus dem Blickfeld der Dame entschwunden. Noch immer lautlos. Es ging raus aus der Stadt, denn so richtig wohl fühlt man sich in Kopenhagen als Autofahrer eh nicht. 37% der Stadtbevölkerung fahren hier täglich mit dem Rad. Es fährt im Prinzip immer jemand mit dem Rad nebenher und Fahrradfahrer haben Vorfahrt.  Da mag es tröstlich sein, wenn man fast lautlos und emissionsfrei von der Statue der kleinen Meerjungfrau ins Nyhavn-Gebiet fährt um dort den Abend ausklingen zu lassen. So richtig Spaß macht aber auch der neue S500 Plug-In Hybrid erst dann, wenn man die Stadt verlässt.

Ziel? Am besten Schweden. Die 49 € für die Überfahrt der Öresundbrücke spart man auch bei elektrischer Fahrt der knapp 8 Kilometer langen Brücke nicht ein – aber es bleibt ein beeindruckendes Erlebnis. Nahezu lautlos, elektrisch und emissionsfrei von Kopenhagen nach Malmö fahren.

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Geht vermutlich auch mit dem Fahrrad – aber jetzt mal im ernst, wer will das schon?

Wenn er stattdessen Platz nehmen kann in einer, per Smartphone-App vorklimatisierten Luxus-Limousine? Denn auch das gehört zum neuen S500 Plug-In Hybrid. Via Mercedes mercedes.me kann der Fahrer seine S-Klasse vorklimatisieren lassen. Das aufwendige Paket mit beheizten Türauflagen und Mittelkonsole ist im übrigen im Serie-Umfang ebenso enthalten wie:  Burmester-Sound, Rückenmassage und LED-Licht. Ein Fahrrad mag für den eigenen Körper noch gesünder sein – effizienter aber wohl nicht mehr!

 

mercedes-benz 04 s500 plug-in hybrid

 

Bleibt das Fazit:

Das Imperium schlägt zurück. Der Stuttgarter Stern wird beim Thema Plug-In-Hybrid plötzlich zum Trendsetter. Dieses sämige hin- und herschalten zwischen Benzinantrieb und E-Motor, zwischen segeln und boosten, zwischen lautlos und grummelig, dass kann derzeit niemand besser. Derzeit.

Und im Alltag kann dieser Plug-In Hybrid die Brücke schlagen – beeindruckend wie die Öresundbrücke – vom noch überlegenen Benzinmotor hin zu einer cleveren und ökologisch sinnvollen E-Mobilität. Technologisch beeindruckend, bei der Dynamik beeindruckend und vom Komfort – sowieso. Warum dann nicht einfach mal rein elektrisch in der S-Klasse auf die Arbeit?  Wenn man es sich leisten kann?

Und der S500 Plug-In ist nur der Auftakt. Im nächsten Jahr folgt die C-Klasse als Plug-In, dann wird die Sternfahrt ins Grüne, ohne Emissionen, für noch mehr Radfahrer eine echte Alternative darstellen.

 

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[tab title=“Gut zu wissen„]

Der Verbrauch: 2.8 Liter auf 100 Kilometer

2.8 Liter auf 100 Kilometer also. Und damit nur 65 Gramm CO² je Kilometer Emissionen. Also. Natürlich nach NEFZ-Norm. Denn irgendeine Norm braucht es um Autos miteinander zu vergleichen. Für den Alltag des S500 Plug-In Fahrers ist diese Zahl ja doch völlig Bedeutungslos. Null (!!) Liter auf 100 Kilometer sind machbar. Rein elektrisch zum einkaufen und zurück.  Danach wieder an die Wallbox  Zuhause. Wer das mehrmals macht, der fährt 100 Kilometer mit Null Litern. Wer die Autobahn aufsucht, der hat schnell 7  Liter im Schnitt verblasen – oder deutlich mehr.  Ist der Plug-In Hybrid deswegen eine Mogelpackung? Nein. Derzeit optimieren einfach nur alle Hersteller auf die gültigen Normen. So lange man diese also nicht als Messlatte betrachtet, sondern nur als „Anhaltspunkt“ um zwei Autos zu vergleichen ist alles gut.

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[tab title=“Link-Tipps:„]

Wie die anderen den Octavia Scout erlebten:

  1. Trenddokument
  2. hypperlic
  3. awr-magazin
  4. motor-talk

Galerien:

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[tab title=“Technische Daten:„]

Mercedes-Benz S500 Plug-In Hybrid

Verkaufsstart:  Sofort
Basispreis:  108.944,50 €
Motorleistung:  3.0l V6:  333 PS / 480 Nm, E-Motor 85 kW / 340 Nm, Gesamtleistung 442 PS
Antrieb und Getriebe:  7-Gang Automatikgetriebe, Anfahrkupplung
Reichweite elektrisch:  33 km
Normverbrauch:  2.8 l / 100 km – 65 Gramm CO² / KM
Höchstgeschwindigkeit:  250 km/h im Hybridbetrieb, 140 km/h elektrisch
Ladezeit: 20 – 100 %  4.1h@230Volt  8 A / 2h@400V 16 A

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Fotos im Artikel: Mercedes-Benz, Titelbild: Bjoern Habegger

Erste Fahrt: Der neue Infiniti Q50 2.0T

Der deutsche Markt für Premium-Limousinen zwischen 30.000 und 60.000 € ist fest in der Hand ebenso deutscher Premium-Hersteller. Wer sich einen Dienst- oder Firmenwagen bestellen darf, der greift zu BMW, Audi, Mercedes oder Volkswagen. Alternativen? Die gibt es einzig in den Farben und selbst dort greift in vielen Fällen die Dienstwagen-Policy des Arbeitgebers. Nein, wer in Deutschland eine Premium-Limousine in diesem Segment anbietet und nicht aus Wolfsburg, Ingolstadt, München oder Stuttgart kommt – der hat nichts zu lachen. Eigentlich schade. Denn es gibt Alternativen. Die gibt es wirklich.

Infiniti Q50 2.0 Turbo „Sport“

Eigentlich die perfekte Limousine

Infini-was? Die Premium-Tochter aus dem Haus der Renault-Nissan Allianz hat es nicht leicht. Da bietet man zum ersten Mal eine Limousine mit europäischen Werten und Gesichtszügen an und dann kann der Käufer mit dem Namen nichts anfangen. Ich habe es bei meinem Testwagen ausprobiert. Der Q50 mit dem 2.2 Liter Dieselmotor hat viele Blicke auf sich gezogen – fragt man wildfremde Menschen jedoch, welche Marke das ist – dann schütteln diese nur unwissend den Kopf. Dabei hat sich der Q50 mit dem 2.2 Liter Turbodieselmotor während des Tests als echte Alternative zu gängigen Dienstwagen-Optionen herausgestellt.

Diesel oder Hybrid und das nur als Limousine. Mehr hat Infiniti bislang zum Thema Q50 nicht angeboten. Das schränkte die möglichen Absatzzahlen von ganz alleine ein. Daran wird auch der nun präsentierte 2.0 Liter Turbomotor nur wenig ändern, denn in diesem Segment ist ein Turbo-Benziner bei uns in Deutschland nur wenig gefragt. Umso mehr in der Schweiz und dort wurde der neue Q50 2.0t nun auch vorgestellt.

Infiniti Mercedes Benziner turbo

Turbo-Premium für „open minded people“

Den Q50 mit dem neuen Benziner in der Schweiz vorzustellen ist verständlich. Nicht weil die Testrouten so lieblich sind, okay, sie sind es auch. Wer fährt nicht gerne am Vierwaldstättersee entlang, nein- weil die Schweizer eben nicht deutsch sind. Und wenn man sich mal so gar nichts auf deutsches Premium einbilden kann, dann in der Schweiz. Das liegt auch an den pragmatischen Aufgaben die man in den Bergen lösen muss. Abseits der größeren Städte fährt der Schweizer gerne einen Allradler. Der muss nicht teuer sein, der muss nur aushalten. Und so ist die Dichte an Importfahrzeugen aus Asien nirgendwo so beeindruckend, wie in der Schweiz. Da lässt es sich dann auch den neuen Infiniti Q50 ganz gut präsentieren, mal ganz ohne Druck.  Und dann ist es am Vierwaldstädtersee eben auch noch schön.

Druck macht der Turbolader. Druck soll der Q50 auf BMW und Co ausüben.

Wie bereits beim Turbodieselmotor, so kommt auch beim Benziner der Antriebsstrang von Mercedes-Benz. Während man den Diesel auch mit manuellen Getriebe bekommt, wird der neue 211 PS Benziner nur mit der von Mercedes stammenden 7-Gang Automatik angeboten. Eine gute Entscheidung. Der 2.2 Diesel ist mit manuellen Sechsganggetriebe extrem sparsam unterwegs – aber der Premium-Charakter wird mit einer butterweichen Automatik doch eher gewahrt, als mit dem knorrigen Schaltgetriebe von Partner Mercedes.

Es ist moderne Technik die man dem Q50 unter die Haube gesteckt. Piezo-Direkt-Einspritzung,  Turbolader nah am Kopf, ein hohes Kompressionsverhältnis und Schichtladungs-Betrieb. Dazu zwei verstellbare Nockenwellen für variable Steuerzeiten sowohl auf der Einlass- auch auch auf der Auslaßseite. Bei Mercedes-Benz nennt sich der, vollständig in Aluminium gegossene, Motor im übrigen M274.

Die Kraft wandert über das Siebengang-Getriebe in Richtung Hinterachse. Damit bietet der Q50 das klassische Layout einer sportlichen Limousine. Und das macht beim Fahren einfach Spaß.

Den Druck des Turbos würden die Verantwortlichen von Infitini am liebsten direkt in Druck auf den wichtigsten Mitbewerber BMW ummünzen. Heckantrieb, Fahrfreude, klassische Limousine – das sind die Zutaten mit denen die Münchner bislang erfolgreich waren.

Infiniti Q50 Turbobenziner Motorraum

Wie viel Erfolg ist machbar?

Mit diesen Zutaten will auch die Premium-Alternative Infiniti erfolgreich werden. Und ich habe es im Bezug zu dem Q50 bereits mehrfach geschrieben. Die Basics sind gut! Das Design wirkt sportlich, dynamisch aber nicht beliebig. Der Q50 hat ein klassisch gezeichnetes Gesicht bekommen, eine stämmige Seitenlinie mit genug Würze und Dynamik. Das Heck versprüht eigene Ideen und im Innenraum hört die Eigenständigkeit nicht auf.

Zwei Touchscreens als Schnittstelle zwischen dem umfangreichen Multimedia-System und den Insassen. Gute Verarbeitung. Gute Materialwahl. Sauber abgestimmte Farben und Sitze die ordentlichen Komfort für die Langstrecken bieten. Kritik kann man kaum äußern – sicherlich bleibt einiges am Bedienkonzept erst einmal ungewohnt, aber so richtig doof ist eigentlich nichts.

Doch der Erfolg des Q50 wird weiterhin überschaubar bleiben. Das ist aber gar nicht die Schuld des Q50 – denn der ist gut. So gut wie man das in diesem Preis-Segment erwarten kann.

Infiniti Fahrbericht Q50 Turbobenziner

D.A.S ist Vorsprung

„Was für eine neue Dimension des Lenkkomfort sorgt, wirkt auf der Straße erst einmal sehr künstlich. Es scheint als wolle uns die Zukunft im Automobil dorthin entführen, wo Flugzeuge heute bereits sind. Auch wenn der Q50 noch immer eine mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderachse besitzt – bleibt dies nur die “Back-Up Lösung” für den Notfall. Im Alltag wird es möglich die Reaktion der Lenkung auf die Eingabe des Fahrers nach Wunsch einzustellen. Sportlicher, direkter und mit mehr Widerstand – oder extrem leicht, mit größeren Lenkwinkel? Die Software des “DAS-System” spielt den Übersetzer zwischen den Wünschen der Fahrer und der Lenkung. Beeindruckend demonstrieren lies sich das auf einer speziell vorbereiteten Slalom-Strecke. Während der Q50 in der Version ohne “DAS” bei Tempo 30 beim durchfahren des Slalom ein überkreuzen der Arme notwendig machte, fuhr der Q50 mit “Dynamic Active Steering” und aktivierter Sport-Einstellung mit nur halb soviel Lenkradarbeit durch den gleichen Parcours.“

So habe ich es im Oktober 2013,  nach der Premiere des Q50 und der ersten Testfahrt mit dem „Direct Active Steering“ System geschrieben. Beim 2.0t könnte bereits eine neue Software-Version für mehr Gefühl gesorgt haben. Denn dieses Mal war die Eingewöhnungszeit deutlich kürzer – nein – ich spürte sie nicht.

Wer sich für den Q50 2.0t entscheidet, der muss entweder gleich den „Sport“ bestellen, oder beim der „Premium-Ausstattung“ das Kreuzchen in der Optionsliste richtig sitzen. Diese neue Lenktechnik gehört an Board! Der Aufpreis hierfür? Humane 1.000 €. Inklusive der „aktiven Fahrspurüberwachung“.

Infiniti Q50 Fahrbericht gefahren schweiz

Zurück zum Erfolg

Er sieht gut aus. Ja das ist subjektiv. Er fährt sich gut. Ja, auch subjektiv. Er ist gut verarbeitet – das ist einfach so und er bietet moderne Technik, auch ein Fakt. Der Q50 besitzt alle Talente zum Verkaufsschlager zu avancieren. Nur nicht bei uns.

Der deutsche Premium-Kunde im Dienstwagen-Segment wird oftmals bereits durch die eigene Firmenwagen-Policy ausgebremst und das ist schade. Und privat? Da kauft der Deutsche lieber einen Kombi. Oder einen SUV. Wieder kaum Chancen für den Q50.

Dabei ist der Q50 eigentlich die ideale Limousine.

 Infiniti Q50 Galerie – Herstellerfotos  | Fahrbericht des awr-Magazins  | Artikel von motoreport | Artikel von autophorie.de | autoaid-Blog

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum neuen Infiniti Q50 2.0t[/notification]

Verkaufsstart:  Herbst 2014
Basispreis:  39.260 €
Motorleistung:  211 PS / 350 Nm
Antrieb und Getriebe:  7-Gang Automatikgetriebe
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4790 / 1820 / 1455 / 2.850
Normverbrauch:  6.3 l/ 100 km – 146 g/km
Höchstgeschwindigkeit:  245 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  0-100 km/h: 7.2 Sekunden

Renaults präsentiert den neuen Twingo

Die ersten Fotos zum neuen Twingo gibt es bereits heute, seine Weltpremiere feiert er dann jedoch in Genf auf dem 84. Automobil-Salon.

Die dritte Generation des Renault Twingo

Der neue Twingo wurde zusammen mit smart entwickelt und ist ein erstes echtes Ergebnis aus der vereinbarten Zusammenarbeit zwischen Renault-Nissan und der Daimler AG. Für die Konstrukteure des smart war klar, wenn man eine gemeinsame Plattform nutzt, dann nur eine mit Heckantrieb. Und so bekam der neue Twingo den praktischen Heckantrieb des neuen SMART. Die Vorteile sind klar: Einmaliges Handling in der Stadt dank eines minimalen Wendekreises. Die Vorderräder können, befreit von Antriebstechnik, weiter einschlagen. Ein Wendekreis von weniger als 8 Metern ist damit auch dem neuen Twingo sicher.

Der neue Twingo lässt nun – noch vor dem neuen Smart die Hüllen fallen und präsentiert sein neues Gesicht. An der Front wurden H4-Scheinwerfer verbaut, zusätzlich strahlen LED-Tagfahrlichter eine Etage tiefer. Das Renault Markenlogo wurde prägnant im Kühlergrill platziert und obwohl der neue Twingo zum ersten Mal mit 4 Türen auf den Markt kommt, sind die hinteren nicht sofort zu erkennen, da deren Türgriffe nach oben in das Fensterdreieck gerutscht sind. Die hinteren Fenster sind zudem nur Ausstellfenster und lassen sich nicht versenken.

Renault präsentiert den Twingo in den vier lebendigen Farben: Weiß, Gelb, Rot und Hellblau. Weitere umfangreiche Möglichkeiten zur Individualisierung stehen zur Verfügung.

Zu den Preisen und der Ausstattung hat Renault noch keine Angaben gemacht.

20 Jahre Champions League – 20 Jahre Partnerschaft mit Ford

Ich gebe es ja zu – ich habe keine echte Ahnung von Fußball – noch bin ich ein treuer Fan von irgendeiner Fußball-Mannschaft. Aber 20 Jahre Partnerschaft von FORD mit der UEFA sind ein guter Grund, um sich dieses Ballspiel an einem besonderen Ort anzuschauen.

Wembley ruft – FORD hat eingeladen

Ford unterstützt den Wettbewerb der besten europäischen Fußball-Vereinsmannschaften seit der ersten Champions League-Saison in den Jahren 1992/93. Das Unternehmen ist somit der am längsten amtierende offizielle Partner der UEFA Champions League. Als offizieller Lieferant hat Ford alleine in der laufenden Saison mehr als 900 Fahrzeuge für einen reibungslosen Ablauf der UEFA Champions League zur Verfügung gestellt.

Um mich auf das große Event vernünftig vorbereiten zu können, hat FORD zum Glück auch gleich eine Auflistung der letzten 20 Champions-Liga Gewinner mitgeschickt.

SAISON ERGEBNIS STADION ORT ZUSCHAUER

1992 - 1993  Olympic Marseille  Olympia-     München   64.400
             1:0  AC Mailand    Stadion
1993 - 1994  AC Mailand 4:0     Olympia
             FC Barcelona       -Stadion     Athen     70.000
1994 - 1995  Ajax Amsterdam 1:0 Ernst-Happel-
             AC Mailand         Stadion      Wien      49.730
1995 - 1996  Juventus Turin     Olympia-     Rom       67.000
             1(4):1(2)          Stadion        
             Ajax Amsterdam     Olympia-     München   59.000 
1996 - 1997  Borussia Dortmund  Stadion
             3:1 Juventus Turin
1997 - 1998  Real Madrid 1:0    Amsterdam    Amsterdam 47.500
             Juventus Turin     Arena
1998 - 1999  Manchester United  Camp Nou     Barcelona 90.000
             2:1 FC Bayern 
             München
1999 - 2000 Real Madrid 3:0     Stade de     Saint-Denis /
            FC Valencia         France       Paris     78.800
2000 - 2001 FC Bayern München   San Siro     Mailand   71.500	
            1(5):1(4) 
            FC Valencia
2001 - 2002 Real Madrid 2:1     Hampden Park Glasgow   52.000
            Bayer 04 Leverkusen
2002 - 2003 AC Mailand 0(3):0(2) Old         Manchester 63.200
            Juventus Turin       Trafford    Gelsen-
2003 - 2004 FC Porto 3:0         Arena       kirchen    52.000
            FC Monaco            auf Schalke Istanbul   70.000
2004 - 2005 FC Liverpool         Atatürk
            3(3):3(2)            Olympic
            AC Mailand           Stadion
2005 - 2006 FC Barcelona 2:1     Stade de   Saint-Denis /
            Arsenal London       France     Paris      79.500
2006 - 2007 AC Mailand 2:1       Olympia-   Athen      74.000
            FC Liverpool         Stadion
2007 - 2008 Manchester United    Luzhniki-  Moskau     67.310
            1(6):1(5) Chelsea    Stadion
2008 - 2009 FC Barcelona 2:0     Olympia-   Rom        62.470
            Manchester United    Stadion
2009 - 2010 Inter Mailand 2:0    Bernabeu-  Madrid     73.170
            FC Bayern München    Stadion
2010 - 2011 FC Barcelona 3:1     Wembley-   London     87.700
            Manchester United    Stadion
2011 - 2012 Chelsea 1(4):1(3)    Allianz-   München    62.500
            FC Bayern München    Arena
Fahrsicherheitstraining

Fahrsicherheits-Training – Das Video

Natürlich muss der deutsche Autofahrer nichts mehr lernen, er gehört quasi per Geburt zum „upper Establishment“ der Autofahrer-Avantgarde! Und weil auch ich schon seit gefühlten 500 Jahre Auto fahre, wollte ich den anderen auch mal zeigen, wie toll ich fahre:

So ein Fahrsicherheits-Training kann wirklich Spass machen! 

 

Warst Du schon bei einem Fahrsicherheitstraining? Mein Video ist bei einem Fahrsicherheitstraining mit Škoda entstanden, aber auch andere Hersteller veranstalten solche und andere Training!

Fahren Sie auch einen Nissan-Benz?

Im Augenblick sieht es aus, als würde die Allianz aus Volkswagen und Suzuki nichts werden. Wäre ja auch nicht das erste mal, das man nach einem Entschluss zur Zusammenarbeit merkt, „hoppla – so richtig passt es doch nicht“. Mercedes hat da ja durchaus seine Erfahrungen gemacht. Mit Mitsubishi zum Bsp. Oder mit Chrysler.

Doch ganz egal wie oft die Zusammenschlüsse nicht funktionieren – jede neue Manager-Generation versucht aufs neue den Shareholder in seinem Value mit neuen unglaublichen  Renditen zu beeindrucken.

Jetzt planen Mercedes-Benz und die Allianz aus Renault und Nissan wohl ein gemeinsames Motorenwerk. Bei BMW gibt es es bereits Turbo-Motoren die eigentlich aus dem Hause Peugeot / Citroen stammen.

Mitsubishi wiederum verkauft erfolgreich 3 Fahrzeugmodelle an Peugeot-Citroen. Und FIAT hat sich Chrysler einverleibt. Und das wo zu gleich FIAT wiederum Modelle an GM liefert, die als Opel in Deutschland verkauft werden.

Und VW mit seiner Dynastie entspricht zugleich mehreren Mitbewerbern unter nur einem Konzern-Dach.

Bin ich alleine mit diesem unguten Gefühl? Wird der Stil, die Idee, der Charakter eines Autos mittlerweile nur noch von „Labels“ definiert?

Der gleiche Turbo-Motor der in einem französischem Auto seinen Dienst verrichtet wird mit neuen Kennfeldern zu einem Triebwerk das „Freude am Fahren“ verspricht?

Was einst der „Daimler“ gebaut hat, wird nun von einer Französisch-Japanischen Allianz verkauft?

In mir keimt der Wunsch nach einem Automobil-Hersteller, dessen Image nicht auf blumigen Slogans auf Hochglanz-Prospekten beruht – sondern auf Tradition. Auf Kultur. Auf Leistungen und Geschichte.

 

Bin ich damit alleine?

bjoern-mein-auto-blog

Allianz der Verlierer

Es ist – so muss ich es zugeben – eine Headline ganz nach dem Vorbild der Bild. Denn zum einen ist es eine Provokation und zum anderen trifft sie gar nicht auf das Thema 😉

Und doch – als ich auf meiner Runde mit dem Hund die aktuelle Pressemeldung von FIAT bekam und nur kurz die Überschrift überflog, war mir sofort klar wie ich meinen Blog-Kommentar zu dieser Entwicklung betiteln würde.

Die Allianz der Verlierer

Doch ich hatte nicht den ganzen Beitrag gelesen, daher der Gedankensprung.  Zu meiner provokanten Überschrift kam ich, aufgrund der folgenden Meldung:

„Fiat und Mazda geben Kooperations-Programm bekannt“

Fiat und Mazda also. Nach Fiat und Chrysler. Da sind die globalen Verlierer ja dann alle unter einem Hut.  Der Verlierer am US-Markt. Ein Verlierer aus Europa und einer aus Asien. Herzlichen Glückwunsch, dachte ich so vor mir hin – in meinem angeborenen Sarkasmus.

Weil ich es kaum glauben konnte, öffnete ich die Presse-Meldung und las diese komplett.

Tja, was soll ich sagen? Ich hab mich getäuscht.

Eine gute Idee!

Denn so ging es in der Meldung weiter:

Die Fiat Group Automobiles S.p.A. (Fiat) und die Mazda Motor Corporation (Mazda) haben eine unverbindliche Absichtserklärung zur Entwicklung und Produktion eines neuen Roadsters für die Marken Alfa Romeo und Mazda unterzeichnet. Die Fahrzeuge sollen auf der Hinterradantriebs-Architektur des Mazda MX-5 der nächsten Generation basieren.

Ziel für Fiat und Mazda ist die Entwicklung zweier klar differenzierter, optisch eigenständiger und markenspezifisch leichtgewichtiger Roadster mit Hinterradantrieb. Alfa Romeo und Mazda werden für ihre Modellvariante jeweils eigene Motoren einsetzen.

Und plötzlich drehte sich das Meinungs-Fähnchen in mir und sagte: Holla, eine gute Idee! Denn der MX-5 und die Roadster von Alfa Romeo waren gute Autos und wenn man nun hier eine Lösung findet, zu einem attraktiven Modell, mit geteilten Kosten, aber eindeutiger Identität zurück zu kommen, dann kann das in der Tat mal ein echter Vorteil für beide Marken sein.

Nein – ein Freund von Badge-Engineering werde ich dadurch nicht, ist aber auch nicht notwendig, denn die Meldung spricht ganz klar von der Entwicklung eines neuen Fahrzeuges. Also kein Quatsch wie das umlabeln von Fahrzeugen mit dem Ziel der Lebenszyklus-Verlängerung unter Einwirkung von schizophren anmutendem Badge-Engineering.

Thumps up! Und das passiert ja nicht oft 😉