Test: Ford Mustang 5.0 GT

Über 50 Jahre baut FORD bereits den legendären Mustang. Aber wir mussten lange auf ihn warten. Zu ungehobelt? Zu derbe? Zu durstig? Die Gründe, uns den Mustang vor zu enthalten, können vielfältig gewesen sein – aber sie sind endgültig Geschichte. Seit dem letzten Jahr gibt es das legendäre „Pony-Car“ nun auch ganz offiziell beim Ford-Händler. Die Zeit der US-Importe ist damit vorbei. Doch was kauft man sich da eigentlich? Ein Stück US-Kultur?

US-Boy sucht Fan

Test Ford Mustang 5.0 GT

Das Design des Mustang ist eine stete und vor allem sehr gelungene Evolution des klassischen Pony-Cars. Ohne die eigene Historie zu verleugnen, erfindet sich der Mustang dennoch immer wieder neu. Zwei Türen, ein flaches Dach, eine lange Motorhaube und mit 4,80 Metern alles, nur nicht klein. Unter der langen Haube gibt es eine Alternative. Es muss eine Entscheidung getroffen werden. Ein 2.3 Liter Vierzylinder – oder? ODER! Immer oder! Der Mustang braucht den V8, er will den V8. Auch wenn ein kleiner Vierzylinder mit Turboaufladung sparsamer sein könnte. Der V8 gehört zum Mustang.

Test Fahrbericht 003 Ford Mustang GT 5 Liter V8

 

Klare Botschaft

Die Grundform des Mustang, das stramm und sportlich auf der Gasse stehende Coupé, ist eine klare und deutliche Ansage. Da muss man sich nicht weiter in die Details begeben. An der Flanke weist eine 5.0 auf die inneren Werte hin. Nur die Ford-Pflaume, die verkneift man sich. Selbst am Kühlergrill prangt nicht das Ford-Logo, sondern ein Pferd im vollen Galopp, mit wehendem Schweif. Der Mustang. Kein Pony!

Die Ansage ist jedoch auch im Innenraum recht deutlich. „This is ‚america“. Da sieht dann verchromtes Plastik eben auch aus wie verchromtes Plastik. Und hartes Plastik ist hartes Plastik. Über die Verarbeitung lässt man sich auch nicht aus. Aber immerhin, die Show stimmt. Die Cockpit- und Ambientebeleuchtung lässt sich in drölfzig verschiedenen Farben einstellen, im „My Colour“-Modus sogar mit ganz individueller Note. Und wer im Dunkeln die Türen öffnet, dem wird das Mustang-Zeichen auf den Asphalt oder Bordstein geworfen. Show muss sein.

Dass er die ganz große Show unterstützt, zeigt das „Line-Lock“ Feature. Modus aktiviert und der Mustang blockiert nur die Vorderachse. Die Hinterachse darf dann im Burn-out die edlen Pirelli P Zero in Rauch verwandeln. Wozu das gut ist? Na – fragen Sie mal ihren 18-Jahre alten Junior …

Test Fahrbericht 002 Ford Mustang GT 5 Liter V8

Hier spielt die Musik

Es geht eben nichts über Hubraum. Und 5 Liter sind etwas, damit kann man dann auch arbeiten. Dem Achtender ist die Lebensfreude in den Block gegossen. Der Sound alleine ist die unfassbare Show. „Goosebumps“ nennt der Amerikaner die „Hummel-Titten“ auf dem Arm. Emotionen sind Klang, Klang ist emotional. Und das passt beim Ford Mustang. Der V8 reagiert ungewohnt leichtfüßig auf den Fahrerwunsch nach Drehzahl. Mal eben die Drehzahlmesser-Nadel schwindlig drehen lassen. Dem V8 alter Schule ist selbst das nicht fremd. Untermalt vom Brummel-Brabbel-Jubel-Sound des V8-Motors. So kann man das machen.

Es gäbe da eine Automatik. Echte Männer aber, die schalten von Hand.

Selbst wenn es ein wenig widerborstig ist, wie im Ford Mustang. Man verspürt die massiven Kräfte, die sich bewegen lassen müssen. Einfach mal locker die Kupplung lupfen? Durchaus nicht ganz simpel. Der Mustang spielt im Bereich Schaltung und Getriebe den Macho. Lässt seine Gene durchblicken.

Doch wie könnte man ihm bei diesem Klang irgend etwas übel nehmen? Sein Durchzug ist klassisch in Richtung Drehzahl orientiert. Man ist von den vielen Turbodiesel und deren Drehmoment-Fülle schlicht versaut, kurz kommt der Gedanke auf: Wozu sollte man sich auf einen Saugmotor-V8 einlassen, wenn Turbomotoren heute einfach alles besser können? Und dann vibriert ab gut 160 km/h auch noch die Motorhaube. Es ist viel Wind, der sich da irgendwo sammelt und dem Fahrer von Potentialen in der Aerodynamik berichten will. Doch wozu der Feinschliff, wenn man unter der Haube mit 421 PS und 530 Nm protzt?

Test Fahrbericht 012 Ford Mustang GT 5 Liter V8

Der Doppel-Whopper

Die vibrierende Motorhaube gehört zu den Punkten, die man einfach akzeptiert. Geschenkt. Dass der Mustang aber bei Tempo 260 über eine Bodenwelle hüpft wie ein schlecht getunter Golf GTI , ist bedenklich. Es gibt da eine Stelle auf der Autobahn A3 zwischen Flughafen-Frankfurt und Aschaffenburg, da stellt sich eine Querfuge in den Weg des ambitionierten Linke-Spur-Piloten. Es gibt Autos, die bringen bei 260 km/h dort nicht mal die Wimpern zum zucken. Der Mustang drückt sich kurz in die Federn, verliert dann ein wenig Traktion, die Traktionskontrolle will regulierend eingreifen und würgt dem Motor gleich einmal die ganze Leistung weg. Der Fahrer hängt sich derweil in die Gurte. Schafft das Vertrauen? Auf jeden Fall zeigt es wieder, in welche Richtung der Mustang geht. Wer ihn zügig bewegen will, braucht Eier. Punkt.

Fünf Fahrmodi lassen sich beim Mustang abrufen, Normal, Sport, Sport plus und Rennstrecke sowie Schnee/Nässe. Wer sich daran versucht, verstellt die Parameter für Lenkung, Gasannahme, Schaltzeitpunkte und ESP-Auftrag. Wobei die Übersetzung für „Track“ (Rennstrecke) mit dem Begriff Gelände im Testwagen noch immer den gleichen Fehler enthielt wie bereits im vergangenen Jahr zur Premiere des Ford Mustang in Deutschland.

Doch es muss nicht immer schnell sein. Souveränes Cruisen beherrscht der mittlerweile meistverkaufte Sportwagen der Welt ebenso. Das zügelt auch ein wenig den Durst des wilden Pferdes, der sich während unseres Tests zwischen 11,9 und 16,6 Litern pro 100 Kilometer bewegte und damit streckenweise sogar unter dem Normverbrauch.

Die Starrachse ist zwar nicht mehr an Bord – aber auch die Einzelradaufhängung ist eher für den US-Style of Drive entwickelt. Dafür kommen die deutschen Ford Mustang in Serie mit dem Performance-Paket. Das besitzt nicht nur die modifizierte Fahrwerksabstimmung, zusätzliche Streben im Motorraum und einen größeren Stabi an der Hinterachse, sondern auch die standfeste Brembo-Bremsanlage.

Beim schnellen Ausflug über winklige Landstraßen fehlt dem Mustang ein wenig das Feingefühl in der Lenkung. Vor allem in der Mittellage lässt sich kaum feststellen, was nun genau das Zentrum ist. ESP off und das Thema mit der Mittellage ist eh Geschichte. Der Mustang lässt sich dank seines aggressiv am Gas hängenden V8 im Prinzip zu jeder Zeit einfach quer um die Ecke werfen. Dass der Mustang kein Leichtgewicht ist, es spielt beim Quertreiben keine so große Rolle.

Fazit

Er ist eine Ikone. Er bleibt eine Ikone. Und wäre der Innenraum nicht mit den üblichen Unzulänglichkeiten gesegnet, wäre er übersichtlicher, leichter zu schalten und weniger durstig – es würde dennoch nicht mehr Spaß machen. Der Mustang lebt von seinem V8 und wer sich für die Ikone entscheidet, der kann nur eine Wahl treffen: Handschalter + V8. Punkt.

Test Fahrbericht 001 Ford Mustang GT 5 Liter V8

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Ford Mustang GT 5.0
Motor V8, Saugmotor, Direkteinspritzer
Hubraum 4.951 ccm³
Leistung 421 PS @ 6.600 U/min
Kraft 530 Nm @ 4.250 U/min
Getriebe 6-Gang Getriebe, manuell
Antriebsachse Heckantrieb, mech. Differentialsperre

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe  4.78, 1.91, 1.38
Radstand 2.720 mm
Leergewicht 1.720 kg
Wendekreis 12,2 m
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 4,9 sec
Normverbrauch 13,5l /100 km

[/toggle]

[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 12-13 l / 100 km
Öko-Experte 9,2 l / 100 km
Außendienst-Modus 21 l / 100 km
 Neue Normrunde (klein) 10,8 l / 100 km

[/toggle]

 

(Fotos: Ford)

AMI 2014 – Nissan e-NV200

Auf der AMI in Leipzig präsentiert Nissan den zweiten Serien-Stromer im eigenen Modellprogramm. Nachdem der Nissan Leaf eher ein Mitbewerber im Golf-Segment ist, sollen auf den e-NV 200 vor allem die Gewerbetreibenden abfahren. Der e-NV 200 ist ein praktischer Kleintransporter mit ordentlich Drehstrom-Power unter seiner kurzen Haube. Ein 109 PS starker Elektromotor soll den e-NV für eine maximal 170 Kilometer lange Strecke antreiben. Dabei passen ordentlich Passagiere oder eben bis zu 579 Kilogramm Nutzlast in den ab Juli bei Nissan erhältlichen Transporter.

Neben dem Nutzen als Elektro-Lastmobil, bietet sich die mit fünf Sitzen ausgestattete PKW-Version des e-NV200 als Elektro-Van für Familien an.

Der Preis für den e-NV liegt bei 36.766 €

AMI 2014 – Škoda Octavia Scout

Eigentlich hat der pfiffige Cross-Combi aus Tschechien, der Octavia Scout seine Premiere bereits in Genf gefeiert. Auf der AMI in Leipzig hat Škoda aber nun nicht nur den Allrad-Kombi dem deutschen Publikum vorgestellt, sondern auch gleich noch die Preise bekannt gegeben!

Der Pfadfinder aus Mlada Boleslav

Škoda Octavia Combi Scout

Markanter Look, praktische Talente und moderne Technik unter dem Blech. Wenn es nach Škoda geht, dann ist der Octavia Combi Scout der ideale Familienwagen für Abenteurer und Freizeitsportler. Seine Karosserie wurde in den wichtigen Bereichen rund um Schnauze und Heck mit markigen Planken verstärkt und rund um das Fahrzeug zieht sich eine dicke, schwarze Kunststoffkante. Die Bodenfreiheit des Scout Combi wurde um 3.1 Zentimeter erhöht und liegt nun bei 17.1 Zentimeter. Das Schlechtwegepaket ist in Serie und schützt den Motor mit einem Unterbodenschutz.  In den luftigeren Radhäusern drehen sich 17-Zoll große Leichtmetallräder  und unter der Motorhaube brummt entweder der 180 PS starke und bekannte Turbo-Benziner oder ein zwei Liter Turbodieselmotor mit 150 oder 184 PS.  Alle Motoren erfüllen die EU6-Norm und sollen im Vergleich mit dem Vorgänger um bis zu 20% sparsamer sein.

Der Allradantrieb des Scout ist aus dem Octavia 4×4 bekannt und basiert auf der aktuellen Haldex 5-Kupplung. In Verbindung mit dem aktuellen Allradantrieb wurden die Steigfähigkeiten und das Anfahrverhalten optimiert. Zudem darf der Combi Scout bis zu 2 Tonnen schwere Anhänger an den Haken nehmen.

Und was kostet der Octavia Combi Scout nun?

Ab August ist er bestellbar und der kleinere Diesel (150 PS) startet bei 30.250 € und der 180 PS Benziner ab  31.250 €.

 

 

Vertane Chance: Ein Besuch in Leipzig

Eine Kolumne von Jens Meiners

Nur noch alle zwei Jahre findet die AMI in Leipzig statt, und zwar im Wechsel mit der IAA in Frankfurt. Die meisten Hersteller stellen aus, und Leipzig hat nicht nur eine ehrwürdige Messetradition, sondern auch eine hochkarätige Autoindustrie zu bieten: Porsche montiert hier Cayenne, Macan und Panamera; BMW baut hier nicht nur den 1er, den X1 und das 2er Coupé, sondern auch das Elektroauto i3 und den Hybrid-Sportwagen i8. Beste Voraussetzungen also für eine Messe, die sogar über Deutschland hinausstrahlen konnte. Doch was heuer in Sachsen geboten wurde, zeugte von einer Lustlosigkeit, die für die Zukunft dieser Messe wenig Positives erwarten lässt.

Von Mazda und Toyota musste die AMI Absagen kassieren, und auch Renault mit seiner in den neuen Ländern besonders starken Tochtermarke Dacia zieht es überraschenderweise vor, sich durch Nichtanwesenheit zu profilieren. Nicht einmal Lada lässt sich blicken; die Exponate der russischen Billigmarke verliehen der AMI mit ihrem rustikalen Charme bislang stets besonderen Reiz.

Die meisten anderen Hersteller haben Interessantes mitgebracht, und es gibt sogar mehrere Weltpremieren: Audi zeigt erstmals den technisch und stilistisch überarbeiteten Audi A7; Mercedes hat das nagelneue T-Modell der C-Klasse dabei; und bei Volvo gibt es eine sportliche Variante des Volvo V60 Plug-in-Hybrid. Bei Ford gibt es den gelifteten Focus zu sehen.

Dazu kommen zahlreiche Deutschlandpremieren – darunter mit dem BMW 2er Active Tourer, dem Citroen C-Cactus und dem Hyundai Genesis Fahrzeuge, die einiges an Diskussionspotential mitbringen. Sie verteilen sich auf heuer nur noch drei Hallen.

Denn das Potential dieser Messe ist am Pressetag – und das ist leider schon eine Leipziger Tradition – kaum genutzt worden. Die meisten Journalisten haben die AMI nicht im Blick; die Chance, einige der interessantesten Neuvorstellungen der letzten Monate erstmals in Ruhe in Augenschein nehmen zu können, ist offenbar zu wenig, um die Anreise auf sich zu nehmen. Und die meisten Hersteller tun wenig, um das zu ändern. Einige Premium-Marken präsentieren zwar ihre Exponate, wer allerdings einen kompetenten Ansprechpartner sucht, wird auf Hostessen verwiesen. Viele Pressesprecher glänzten an diesem Freitag zwischen Christi Himmelfahrt und dem Wochenende durch Abwesenheit.

Wer ein spektakuläres Rahmenprogramm schätzt, für den gab es an diesem Wochenende ohnehin Alternativen: Mehr „Action“ herrscht bei der Fuchsschwanz-Parade von Opel in Oschersleben oder bei der inoffiziellen Prototypen- und Kuriositäten-Messe des VW-Konzerns beim GTI-Treffen am Wörthersee.

Und so herrschte tagsüber an der Leipziger Messe-Allee eine geradezu surreal ruhige Stimmung, unterbrochen allenfalls vom Tross der Freunde des Internet-Forums „motor-talk.de“, der lautstark durch die Hallen zog. Für Abwechslung sorgte auch der Auftritt dreier Hamster im Anzug – Phantasiewesen aus der internationalen Kampagne für den Kia Soul, die zu Ehren der erwartungsvollen Pressevertreter eine engagierte Tanzeinlage vorlegten.

Die große Ruhe des Pressetages wandelt sich erst beim traditionsreichen Internationalen Abend des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), bei dem Industrievertreter und politische Würdenträger zusammenkommen, um vor der offiziellen Eröffnung der Messe am Sonnabend gemeinsam zu feiern. Auf der hochkarätigen Gästeliste figurierte heuer auch Audi-Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg, dem zuvor vom Verband der Motorjournalisten der berühmte Dieselring verliehen worden war. In das Schmuckstück ist ein Metallspan eingearbeitet, der einst unter notarieller Aufsicht vom originalen Motor Nikolaus Diesels abgehobelt worden war.

Vielleicht gelingt es der Leipziger Messe in Zukunft ja, auch ohne derartige Anlässe die Spitzen der deutschen Autoindustrie zur AMI zu holen. Sie hat jetzt fast zwei Jahre Zeit, daran zu arbeiten. In den nächsten Wochen liegt es an den Besuchern, die AMI zum Erfolg zu machen.

(Quelle: ampnet/jm)

AMI 2014 – Die FORD-Neuheiten auf dem Stand in Leipzig

Das ein Modell fehlte, merkte man dem Stand in Leipzig nicht an.  Denn auf der AMI in Leipzig (vom 31.05.2014 bis 8. Juni 2014) hätte um ein Haar ein ganz neuer, scharfer, kleiner und mit Turbolader aufgepusteter sportlicher Fiesta gestanden. Doch – hinter den Kulissen scheint man sich nicht einig gewesen zu sein. So warten wir also noch einen Augenblick auf die Neuigkeit aus Köln. Zwei Stichwörter werfe ich dennoch in den Raum: „Fiesta und Sport“. Den Rest darf man sich denken. Während einige Automobil-Hersteller den Weg in den Osten der Republik gleich ganz verweigert haben, kam FORD mit einigen aktuellen Modelle, der mehr als interessanten „Vignale-Studie„, dem neuen EcoSport und einem kurzweiligen Sondermodell nach Leipzig. Zeit einen ausführlichen Blick auf den FORD-Stand zu werfen:

FORD auf der AMI in Leipzig

Das wichtigste Modell der Marke mit dem blauen Oval an der Front ist noch immer der Ford Focus. Dieser bekam vor kurzer Zeit ein frisches Design und damit auch den Marken-Schlund verpasst. Zusätzlich wurde er mit aktueller Technik aufgerüstet. Die AMI in Leipzig ist zugleich die Deutschland-Premiere für ihn. So unwichtig – wie man oft denken mag – scheint die Messe in Leipzig also gar nicht zu sein. Nur unglücklich in der Terminwahl.

Ford Focus

Das Design des neuen (Facelift) Focus wirkt emotionaler, vor allem aber kraftvoller. Mit neuen Fahrer- und Sicherheits-Assistenzsystemen, mit einem sorgsam verbesserten und bedienungsfreundlicher gestalteten Interieur, richtet sich das Cockpit nun konsequenter auf den Fahrer aus. Besonders erfreulich, dank des neuen Multimedia-Systems warten nun deutlich weniger Knöpfen und Schaltern auf den Fahrer. So wird diese Baureihe, ab dem 4. Quartal des Jahres,  in ihre zweite Lebenshälfte starten.

Auch bei den Motoren gibt es Änderungen: Neu im Programm sind nun zwei, nochmals sparsamere, EcoBoost-Benziner- und TDCi-Turbodiesel-Motoren mit jeweils 1,5 Liter Hubraum, die die Euro 6-Norm erfüllen. Neu ist auch: Das PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe sowie die konventionellen Automatikgetriebe können nun auch in Kombination mit Lenkrad-Schaltwippen bestellt werden.

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Schwarzweiß gedacht? Der Ford Ka als Sondermodell

Basierend auf der umfangreichen Ausstattungslinie „Titanium“ kommt Anfang 2015 der Ford Ka „Black & White“ als besonders individuell gestaltetet Kleinstwagen auf den Markt.  Das Blech wird außen in „Midnight-Schwarz“ lackiert und im Innenraum ergänzen sich farblich abgestimmte Polster mit lackierten Kunststoffflächen. Schwarz und weiß, das Motto ist gesetzt – auch bei den Dekorelementen der Mittelkonsole, des Schaltknaufes und des Lenkrades. Damit der Ka ordentlich auf der Straße steht, bekommt das Sondermodell attraktive und speziell gezeichnete 16-Zoll große Leichtmetallräder verpasst.  Endgültig Farbe bekennen, muss der „black & white“ Ka aufgrund seiner weiß lackierten Spiegelkappen und dem ebenso weiß glänzenden Dach.

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EcoSport – Ein SUV für die Stadt

Bereits ausführlich vorgestellt im Blog, stand natürlich auch der neue Ford EcoSport für die Besucher der AMI in Leipzig bereit.

Der Ecosport kommt im Juni 2014 zu den deutschen Ford-Händlern. Als Weltauto hat er dann bereits eine ordentliche Reise hinter sich. Ford fertigt den neuen Ecosport in Brasilien, Indien und China. Neben diesen “emerging Markets” darf der kleine SUV-Spross der Kölner nun auch die Hausfrauen in Köln-Nippes, die hippen und trendigen Flatrate-Kunden und Null-Prozent-Finanzier sowie die Senioren mit dem Wunsch nach einer höher gelegten Sitzfläche beglücken. (Quelle: Vorstellung Ford EcoSport)

Die Messe in Leipzig bietet die ideale Möglichkeit, um sich den kleinen Kölner Crossover einmal näher anzuschauen.

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Innen größer als außen: Der Ford Tourneo Courier

Der auf dem Fiesta basierende Tourneo Courier ist ein komplett neu entwickelter Hochdach-Van und ganz sicher ein Eye-Catcher auf dem Ford-Messestand. Er erfüllt die Anforderungen junger Familien und besonders freizeitaktiver Menschen. Bei einer Länge von nur 4,16 Metern wartet er mit einem ausgesprochen üppigen Platz- und Kofferraumangebot für bis zu fünf Personen und ihr Gepäck auf. So fasst das Ladeabteil des Fünfsitzers ein Volumen von über 700 Litern. Profitieren können die Mitfahrer von den Schiebetüren des Tourneo Courier, diese ermöglichen ein simples Ein- und aussteigen aus dem kompakten Kölner-Mini-Van. 

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Was noch aufgefallen ist:

Ford hat nicht nur Presse-Vertreter nach Leipzig eingeladen, damit man sich vor Ort ein Bild von den aktuellen Modellen machen kann, sondern auch Fans der Marke. Hier fiel besonders auf, wie wenig Berührungsängste zwischen den Ford-Verantwortlichen und den „echten Markenfans“ bestehen. Ein Erinnerungsfoto mit dem Managing Director Wolfgang Kopplin? Kein Problem:

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Es ist diese Nähe zu den Fans der Marke – die ein Unternehmen auszeichnet.

 

Und auch die Motor-Talk’ler haben ganz genau unter die Hauben der ausgestellten Ford-Modelle geschaut:

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Die AMI in Leipzig freut sich ab heute – dem 31. Mai 2014 auf Autofans, Autofreaks und ganz normale Menschen, die Spaß am Auto haben. Mehr Informationen zur Automobil-Messe in Leipzig, direkt auf der Webseite der AMI [link].

 

Impressionen vom Stand der Kölner:

 

AMI 2014 – Ford Mondeo Vignale

Er soll ein Ausblick sein, ein Vorgeschmack und erste Möglichkeiten zur Berührung mit einer neuen Ausrichtung der Marke Ford ermöglichen.

FORD Mondeo Vignale

Noch ist der Mondeo in Europa nicht erhältlich, doch bereits in dieser Phase wollen uns die Kölner mit einer neuen Variante zum umdenken anregen. Der Mondeo Vignale wird als Studie, als Konzept, als Sinnbild für eine neue Premium-Zukunft vorgestellt. Ford will den Kunden der Marke in der Zukunft ein Quentchen mehr Premium, mehr Lifestyle, mehr Komfort – gar Luxus anbieten.

Das Signal: Vignale.

Ab 2105 wird der Mondeo in Deutschland in seiner neuesten Variante erhältlich sein und nicht lange darauf soll bereits die neue Premium-Ausstattungslinie „Vignale“ erhältlich sein. Vignale-Käufer werden die Portion Extra-Service erhalten, die Premium-Fahrzeuge auszeichnet. Denn neben besonderen Materialien im Innenraum, wertigen Leder-Ausstattungen und einer umfangreichen Ausstattung, soll der Service für Vignale-Kunden aufgepeppt werden. Mehr Dienstleistung am Kunden. Mehr Angebote für Menschen, die deren Alltag fest verplant und durchstrukturiert ist.

Das Konzept „Vignale“ bezieht sich also nicht nur auf das Fahrzeug an sich, sondern viel mehr auf ein ganzes Öko-System um das Fahrzeug herum. Mehr Service und attraktive Angebote inklusive.

Auf der AMI in Leipzig (31.05.2014 bis 08.06.2014) steht neben den weiteren Ford-Neuheiten auch der Ford Mondeo Turnier in der Vignale-Version. Wer sich für den neuen Premium-Drive von FORD interessiert, kommt um einen Besuch an diesem Fahrzeug nicht vorbei! 

 

 

 

AMI 2014 Leipzig – Das Reifengewinnspiel

An ihren Schuhen sollt ihr sie erkennen!

Zur Messe in Detroit gab es bereits einen „Reifencheck“, eine Art Gewinnspiel für Automobil-Experten. Doch ich glaube beim letzten Mal waren die Ausschnitte der Fahrzeuge zu groß geraten, es war zu leicht, die richtigen Hersteller zu raten. Von der AMI in Leipzig nun ein „Reifencheck“ der deutlich schwieriger wird.

14 Fotos – 14 Premium-Reifen von Pirelli? Aber welche Fahrzeug-Marken habe ich auf der Messe in Leipzig fotografiert?

Da es fast unmöglich erscheint, hier nun auch die korrekten Modelle zu erkennen, reicht mir dieses Mal die Nennung der Automobil-Hersteller zu den jeweiligen Fotos!

Und jetzt viel Erfolg beim raten:

Foto 1:

ami 2014 01 pirelli leipzig

Foto 2:

ami 2014 02 pirelli leipzig

Foto 3: ami 2014 03 pirelli leipzig

Foto 4:ami 2014 04 pirelli leipzig

 

Foto 5:

ami 2014 05 pirelli leipzig

Foto 6:

ami 2014 06 pirelli leipzig

Foto 7:

ami 2014 07 pirelli leipzig

Foto 8:

ami 2014 08 pirelli leipzig

Foto 9:

ami 2014 09 pirelli leipzig

Foto 10:

ami 2014 10 pirelli leipzig

Foto 11:

ami 2014 11 pirelli leipzig

Foto 12:

ami 2014 12 pirelli leipzig

Foto 13:

ami 2014 13 pirelli leipzig

Foto 14:

ami 2014 14 pirelli leipzig

Und auch dieses Mal gibt es einen 100 € Amazon-Gutschein zu gewinnen, für den, der alle Fahrzeug-Hersteller korrekt benennen kann.  Sollte es mehrere richtige Einsendungen geben, dann entscheidet das Los! 

Ende des Spiels – ist mit dem Ende der AMI in Leipzig, am 8. Juni 2014

Teilnahmebedingungen:
  • Mitspielen darf jeder, der zum Zeitpunkt der Teilnahme das 18. Lebensjahr vollendet hat.
  • Die Ziehung des Gewinners erfolgt nach Teilnahmeschluss (s.o.) des Gewinnspieles.
  • Der Gewinner wird nach Abschluss des Gewinnspieles ermittelt und schriftlich per E-Mail benachrichtigt. Um den Gewinner zu ermitteln, benötigen wir daher die E-Mail Adresse. Diese ist bei Abgabe des Kommentars bitte anzugeben.
  • Alle Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels genutzt und nach Beendigung wieder gelöscht.

Nissan zeigt automobiles Allerlei auf der AMI 2014

Mit dem neuen X-Trail, der die erfolgreiche Crossover-Palette um den Qashqai und Juke komplettiert, zeigt Nissan, was sie noch alles in petto haben. Bislang war der X-Trail als robuster Geländetourer bekannt. Doch nun will Nissan seine Neuauflage durch moderneres Design, effizienten Antrieb, verbesserten Komfort und innovativen Technologien zum erfolgreichsten SUV des japanischen Herstellers machen. Flankiert wird der neue X-Trail von der jüngsten Evolutionsstufe des Juke und – als Deutschlandpremiere – vom neuen e-NV200, dem zweiten Elektrofahrzeug von Nissan.

Nissan X-Trail erste ausfahrt

Der X-Trail 2014

Dynamischer und eleganter soll er sein, sowie ein neues Niveau an Komfort und Premium-Ausstattung bieten. Der neue Nissan X-Trail wird dank seines um 76 Millimeter gewachsenen Radstandes zur wahren Komfort-Kutsche. In der Länge verschiebbare Sitze und ein doppelter Ladeboden im Kofferraum sichern ein Maximum an Möglichkeiten.

Der fortschrittlicher 1.6. dCi Turbodieselmotor mit 96 PS und bis zu 90 Kilogramm weniger auf der Waage (im Gesamtgewicht), machen aus dem Nissan X-Trail einen höchst effizienten SUV. Mit weiteren zahlreichen Extras wie dem Nissan Safety Shield bietet er nicht nur ein umfassendes Sicherheitspaket, sondern auch jede Menge Spaß. Dabei behilflich und unterhaltsam: das neueste Infotainement-System, mit Google-Suche und der Möglichkeit zur Nutzung von allerlei Apps.

 

nissan juke facelift

Der Juke 2014

Auch der Juke wird auf der AMI nicht zu kurz kommen. Noch sportlicher kommt der erfolgreiche Kompakt-Crossover daher und zeigt sich in neuen Farben inklusive umfangreichem Personalisierungsprogram. Die Motorenpalette erweitert sich um einen 1.2 DIG-T Direkteinspritzer mit Turboaufladung und juvenil wirkenden 115 PS unter der Haube.

Nissan e-NV 200

e-NV 200

Nach dem erfolgreich laufenden Leaf, der vor allem für Privatkunden interessant ist, wird Nissan beim neuesten Elektroauto die Gewerbekunden ansprechen. Das zweite rein elektrisch betriebene und emissionsfreie Fahrzeug, der e-NV200, wird in Barcelona produziert und kommt ab Juli auf den deutschen Markt. Dabei handelt es sich um die Elektroversion des Kleintransporters NV200. Mit einer Reichweite von ca. 170 Kilometern pro Batterieladung will er sich besonders bei Gewerbetreibenden einschmeicheln und bietet sogar für Familien dank seiner fünf Sitze in der Pkw-Variante eine attraktive Alternative.

 

Wie die Besucher der Auto Mobil International 2014 die neuesten Nissan Modelle finden werden, bleibt abzuwarten.

Ausblick: AMI Leipzig 2014 – Das Ford Feuerwerk der Neuheiten

Ford will es wissen. Mit vielen Deutschlandpremieren und dem neuen Bediensystem Sync2 fährt der Kölner Autohersteller jede Menge Attraktionen auf der AMI 2014 auf. Das wichtigste Exponat ist sicherlich der neue Ford Focus. Mit kraftvollem Design, zahlreichen neuen Assistenzsystemen und Fahrerfreundlichen Features startet seine zweite Modellhalbzeit in diesem Herbst. Ebenfalls neu im Programm sind zwei hochmoderne EcoBoost-Benziner und TDCi-Turbodiesel-Motoren mit jeweils 1,5-Liter und beachtenswerter Knausrigkeit.

Wer ein bisschen mehr Spaß mit dem erfolgreichsten Ford Modell aller Zeiten haben möchte, kann sich zusätzlich zum PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe und dem konventionellen Automatikgetriebe Lenkrad-Schaltwippen dazu ordern. Ein bisschen Spaß muss nämlich sein, oder?

Das neue Bediensystem Sync2 mit Sprachsteuerung und Touchscreen feiert hier ebenfalls seine Markteinführung. Das Infotainmentsystem mit dem 8-Zoll hochauflösenden Farbdisplay gehört zu der neuesten Generation. Wer zum Beispiel Hunger hat, muss dies dem Ford Focus nur per Sprachsteuerung mitteilen und bekommt sogleich eine Liste aller in der Nähe befindlichen Restaurants angezeigt.

Ford schaut auf der AMI in Leipzig auch zuversichtlich in eine neue Premium-Zukunft. Mit der fünftürigen Studie Mondeo Vignale Concept, die in 2015 angepeilt wird, präsentiert Ford eine besonders exklusive Premium-Ausstattungslinie. Mit diesem Modell soll ein einzigartiges Produkterlebnis geschaffen werden, bei dem anspruchsvolles Design mit erstklassiger Material- und Verarbeitungsqualität kombiniert wird. Innovative Technologien ergänzen den Vignale.

FORD Vignale 26 Premium Konzept Mondeo IAA

Einen weiteren Ausblick aufs kommende Modelljahr 2015 gewährt der neue Ka Black & White. Das neue Sondermodell basiert auf der Ausstattungslinie Titanium und bietet zur serienmäßigen Metallic-Lackierung „Midnight-Schwarz“ farblich abgestimmte Stoffpolster und ein Lederlenkrad. Spezielle Dekorelemente zeichnen den neuen Ford Ka ebenfalls aus.

SAMSUNG CSC

Ebenso fortschrittlich geht der neue EcoSport, der pfiffige Lifestyle-SUV im Offroad-Look mit drei Motoren – zwei Benziner und ein Diesel – an den Start. Auf Benziner-Seite: Der direkt einspritzende 1,0-Liter-EcoBoost Dreizylinder mit 125 PS und ein 1,5 Liter großes Ti-VCT-Triebwerk mit 112 PS. Wer Diesel bevorzugt, dem empfiehlt sich der neue 1,5-Liter-TDCi mit 90 PS. Maßstäbe setzt auch der neue Tourneo Courier. Außen kompakt, innen groß, dabei vorbildlich sparsam und sicher. Bei einer Länge von nur 4,16 Metern wartet er mit jede menge Platz im Interieur für bis zu fünf Personen auf. Mehr als 700 Litern sind da drin.

Welches Fahrzeug am besten bei den Messebesuchern ankommen wird, wird sich zeigen.