Welche Unterlagen braucht man beim Gebrauchtwagenkauf / Gebrauchtwagenverkauf?

In unserem ersten Gebrauchtwagen-Ratgeber-Beitrag haben wir euch darüber informiert, wie man ein Auto richtig sauber macht. Im zweiten Beitrag ging es um aussagekräftige und erfolgreiche Fotos, die den Verkaufspreis steigern können und nun geht es um die benötigten Unterlagen.
Es sind die glorreichen Sieben die bei einem Gebrauchtwagenverkauf dabei sein sollten, denn neben dem Auto (inkl. Schlüssel) sollten nachfolgende Unterlagen vorhanden sein:
Diese Fahrzeugpapiere dürfen / sollten bei keinem Gebrauchtwagenkauf fehlen
1. Zulassungsbescheinigung Teil I / Fahrzeugschein
Die Zulassungsbescheinung Teil I war früher mal der Fahrzeugschein. Wie der Name schon verrät ist diese Bescheinigung im Fahrzeug mitzuführen. Hat der Fahrer diese Bescheinigung nicht, dann hat er hoffentlich sein Fahrzeug abgemeldet, in dem Fall hat er eine Abmeldebescheinigung. In dem Fahrzeugschein, also der Zulassungsbescheinigung Teil I steht der aktuelle Halter. Hier sollte man auch den Personalausweis kontrollieren.
2. Personalausweis vom Käufer / Verkäufer
Wer kauft das Auto, we verkauft es? Es macht Sinn sicherzustellen ob der Verkäufer auch der Besitzer des Fahrzeuges ist. Ist er es nicht? Hat er überhaupt die Berechtigung das Fahrzeug zu veräussern? Wenn ein Fahrzeug angemeldet übergeben wird, sollte man auch unbedingt den Personalausweis vom Käufer sehen und vertraglich eine Abmeldezeit / Ummeldezeit vereinbaren und ggf. dafür auch einen Pfand aushandeln der retourniert wird, wenn das Fahrzeug in dem Zeitfenster ab- oder umgemeldet wurde. Wer sein Fahrzeug über eine Profiplattform zum verkaufen von Autos verkauft, kann das Fahrzeug angemeldet übergeben, es wird per LKW abgeholt und man erhält binnen zwei Werktagen seine Abmeldebescheinigung per e-Mail.
3. Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief
Die Zulassungsbescheinigung Teil II ist der Fahrzeugbrief. Dort steht stets der aktuelle Halter sowie der Vorhalter aufgeschrieben, ein Gewinn in Sachen Datenschutz, waren es beim Fahrzeugbrief noch bis zu sechs Halter die eingetragen waren. Damit man hier kein Schindluder treiben kann, werden in der Zulassungsbescheinigung Teil II die Gesamtanzahl der Halter eingetragen. Aus dem Grund lohnt sich beim Gebrauchtwagenankauf auch der Blick auf den Fahrzeugbrief bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil II.
Beim Gebrauchtwagenkauf sollte man unbedingt die Fahrgestellnummern / FIN (Fahrzeug-Identifizierungsnummern) überprüfen. Passen die Papiere zum Fahrzeug? Stimmen die Daten auch im Kaufvertrag? Die Fahrgestellnummer findet man in den Papieren, im Motorraum, rechts unten an der Windschutzscheibe oder aber auch im Bereich des Beifahrersitzes.
4. TÜV – Prüfbericht 
Hat das Fahrzeug noch TÜV? Ist die HU-Plakette am hinteren Kennzeichen noch gültig? Gut! Aber das reicht nicht aus, man benötigt auch den sogenannten Prüfbericht der letzten TÜV-Untersuchung. Diese muss zwar nicht im Auto mitgeführt werden, man benötigt diese aber zur Anmeldung und es gibt die Pflicht zur Aufbewahrung bis zur nächsten Hauptuntersuchung.
Fehlt dieser HU-Bericht? Dann sollte man misstrauisch werden, es gibt auf den Prüfberichten öfters auch mal Hinweise auf Teile die an der Verschleissgrenze sind, hat der Verkäufer diese nicht ausgetauscht? Warum verschweigt er hier etwas? Wer sein Auto verkaufen will, der sollte am besten die TÜV-Prüfung vorziehen, denn mit zwei Jahren TÜV, verkauft man sein Fahrzeug besser und der Käufer geht auch auf eine Nummer sicherer.
5. Das Scheckheft nicht vergessen!
Ist das Fahrzeug Scheckheft gepflegt? Dann gehört das Scheckheft natürlich auch zu den wichtigen Unterlagen, in dem Fall ist dieses ja sogar eine Verkaufsförderungsmaßnahme, denn ein gut gewartetes Fahrzeug hat in der Regel keinen Wartungsstau und keine versteckten Kosten die noch auf den potenziellen Käufer zukommen können. Ist kein Scheckheft vorhanden sollte man erklären können warum dieses fehlt, hat man dieses verlegt? Dann kann man in der Werkstatt sich die alten Inspektionsrechnungen ausdrucken und ggf. ein neues Scheckheft nach stempeln lassen. Hat man die Inspektionen selber erledigt, weil man KFZ-Mechaniker ist, dann sollte man auch dies irgendwie nachweisen. Je neuer ein Fahrzeug umso wichtiger ist die Einhaltung der Wartungsintervalle beim Verkauf, aber auch ältere Fahrzeuge sollte man weiterhin gut pflegen.
6. Radio-Code und Bedienungsanleitungen
Moderne Fahrzeuge stellen oft „Umsteiger“ vor Probleme, die Bedienkonzepte sind teilweise ja nicht gerade selbsterklärend. Aus dem Grund sollte die Bedienungsanleitung im Handschuhfach liegen. Der Radio-Code natürlich nicht, falls das Fahrzeug über ein Radio mit Radio-Code verfügt, dann muss man diesen beim Verkauf auch vorlegen können, denn ansonsten könnte eine leere Batterie den Käufer irgendwann mal die Musik gänzlich ausschalten.
7. Der Vertrag – wichtig beim Gebrauchtwagenkauf!
Wusstet ihr eigentlich, dass der Fahrzeugbrief gar kein Beweis dafür ist, wem das Auto gehört? Ein gültiger Vertrag muss her. Wer sein Auto verkaufen möchte, der braucht einen Vertrag. Hier gibt es viele Vordrucke im Netz. Den Vertrag am besten direkt vor Ort ausfüllen und auch hier noch einmal die Ausweise kontrollieren, genauso wie die Fahrgestellnummer, den Kilometerstand und die Beschädigungen vom Fahrzeug, die man im Verkaufsvertrag festhalten sollte.
Vermittelt man sein Fahrzeug über eine Autobörse, zum Beispiel: So verkauft man sein Auto – wird das Fahrzeug übrigens direkt zu Hause abgeholt. Stellt man sein Auto dort zur Vermittlung ein geben Händler aus ganz Deutschland Gebote für das inserierte Fahrzeug ab. Die Mitarbeiter von www.meinautomakler.de versuchen den besten Preis raus zu holen und schicken auch nur das beste Angebot weiter zum Kunden. Ist man mit dem Preis einverstanden wird das Fahrzeug abgeholt und der Verkäufer bekommt den Betrag in Bar. So einfach kann der Gebrauchtwagen-Verkauf sein und ihr wisst ja nun auch welche Unterlagen dafür zur Hand sein müssen.

Elektromobilität hat Luft nach oben

Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Ziele in Bezug auf die Ausweitung der Elektromobilität in Deutschland gesetzt. Vor Kurzem präsentierte sie hierzu neue Pläne zur Realisierung und entsprechende Förderungsmaßnahmen. Bis 2020 sollen eine Million E-Fahrzeuge auf den Straßen der Bundesrepublik unterwegs sein, sechs Millionen bis 2030. So der Plan der Nationalen Plattform Elektromobilität, die die Bundesregierung zu diesem Thema berät. Doch bislang fehlt die nötige Nachfrage nach Elektroautos. Politik und Wirtschaft arbeiten deshalb gemeinsam daran, um den Verkauf anzukurbeln.

Ein Elektroauto kann als Zweitwagen angeschafft werden oder sogar das bisherige Fahrzeug ersetzen. Steht der Anschaffung eines Pkws mit E-Antrieb nichts mehr im Wege, sollte man sich Gedanken darüber machen, sein Auto zu verkaufen. Dann steht zuvor der Verkauf des Altwagens an. Eine Bewertung für einen möglichen Autoankauf kann über verschieden Portale online vorgenommen werde.
Fakten zur Elektromobilität in Deutschland

Schätzungsweise 20.000 Autos mit E-Antrieb fahren auf Deutschlands Straßen. Eine kleine Zahl im Hinblick auf die anvisierten Ziele. Denn Autofahrer schrecken häufig noch vor den hohen Anschaffungskosten von E-Autos zurück. Daneben halten sich Vorurteile bezüglich des täglichen Betriebs der Fahrzeuge. Elektromobile seien nicht alltagstauglich, die Reichweite inakzeptabel kurz und die Ladedauer gähnend lang. Die Regierung setzt daher auf intensive Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Autoherstellern. Das Ziel: Ein dichteres Netz an Ladestationen und stärkere finanzielle Anreize für den Kauf eines E-Autos. Man möchte die Infrastruktur für die Elektromobilität weiter ausbauen und durch zahlreiche Förderungsmittel den Verkauf attraktiver gestalten.

Welche Förderungen gibt es und an welche Bedingungen sind diese Förderungen gebunden?

Nur neu gekaufte Elektroautos erhalten die staatliche Förderung, dabei sind Antragsfristen einzuhalten. Der Fördertopf ist jedoch nicht unendlich, denn sämtliche Förderprogramme sind an ein fixes Budget gebunden. Es gilt demnach der Grundsatz „nur, solange der Vorrat reicht“. Am besten informiert man sich im Vorfeld genau über das jeweilige Förderprogramm, damit es später nicht zu Enttäuschungen kommt.

Fahrer von E-Autos im Stadtverkehr haben bereits handfeste Vorteile. Sie können Sonderparkflächen nutzen, sind teilweise von Zufahrtsverboten ausgenommen und können Busspuren mitbenutzen. Daneben sind erstzugelassene E-Mobile für einen Zeitraum von fünf Jahren von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Den steuerlichen Vorteil gibt es jedoch nur für Elektroautos, deren Zulassung bis zum 31. Dezember 2020 erfolgt. Bei einem Kauf eines E-Fahrzeugs mit einem Netto-Listenpreis von 60.000 Euro bis spätestens 2019 erhält man eine einmalige Prämie in Höhe von 4.000 Euro. Für sogenannte Plug-in Hybride beträgt dieser Zuschuss 3.000 Euro. Die Förderung wird zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der Autoindustrie getragen.

Elektromobilität in München

München ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität. Die Stadtwerke planen einen umfangreichen Ausbau der öffentlichen Ladesäulen bis 2017. Insgesamt werden 100 neue Ladestationen in der Stadt aufgestellt, die die Flexibilität der E-Autonutzer erhöhen. Dies könnte dabei helfen, die ehrgeizigen Ziele im Münchner Rathaus umzusetzen. Denn 2015 fuhren 1.067 Elektroautos über die Straßen der bayerischen Hauptstadt. Bis 2020 sollen es 17.500 Fahrzeuge sein.

Darüber hinaus fördert die Stadt den Austausch von Dieselfahrzeugen und -lieferwagen gegen Elektroautos durch spezielle Förderprogramme für Handwerker und Gewerbetreibende. Firmen erhalten beim Kauf eines Elektroautos einen einmaligen Zuschuss von 2.500 Euro. Taxibetreiber erhalten sogar 4.000 Euro. Ebenso viel gibt es für Firmen beim Kauf eines Kleintransporters mit E-Antrieb. Für zwei- oder dreirädrige E-Fahrzeuge werden 25 Prozent der Nettokosten bis zum zulässigen Höchstbetrag erstattet. Deshalb bekommen Käufer von Pedelecs maximal 500 Euro und Käufer von E-Rollern bis zu 1.000 Euro zugesprochen.

Zudem wird jedem Firmeninhaber, der eine Ladestation in der firmeneigenen Garage einbauen lässt, 20 Prozent dieser Kosten erstattet. Maximal können sechs Ladepunkte pro Kalenderjahr für höchstens 1.500 Euro pro Ladestation gefördert werden. Die Stadt ist sehr zuversichtlich, mit diesen Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität zu leisten und darüber hinaus die Lärmbelastung zu reduzieren.

Nicht gefördert werden seitens der Stadt Privatpersonen. München möchte den Fokus der Förderung auf Gewerbetreibende legen, die besonders viel fahren und deshalb einen hohen Anteil an der Schadstoffbelastung in der Stadt haben. Hierzu zählen unter anderem Pizzaboten, Taxifirmen oder Pflegedienste genauso wie Verkehrsbetriebe, Handwerker und die Stadtreinigung. Anders sieht es mit der Aufstellung und dem Betrieb von Ladestationen zum Beispiel auf dem heimischen Grundstück aus. Hier werden Privatleute ebenfalls gefördert.

Auch bei der kommunalen Förderung von Elektroautos gelten Fristen und besondere Anforderungen für die Freigabe von Fördergeldern, die jeweils vor der Beantragung zu prüfen sind. Beispielsweise gewährt die Landeshauptstadt Förderungen für maximal 20 Fahrzeuge und/oder sechs Ladestationen pro Kalenderjahr.

Augen auf beim Neuwagenkauf

Tipps zum Neuwagenkauf. Lassen Sie sich nicht von windigen Autoverkäufern bequatschen, sondern scannen Sie die besten Angebote vorab online

Die Deutschen geben gern Geld aus, das hat der Verbraucherindex 2015 erst vor kurzem bestätigt. Das größte Ausgabenpotenzial haben dabei die Autokauf-Planer. Jeder zweite von ihnen plant Ausgaben von mehr als 12.500 Euro für die zweiachsige Neuanschaffung. Beim Autokauf hat man die Wahl zwischen Neu- und Gebrauchtwagen. Die Entscheidung hängt stark vom Budget ab. Bei vielen steht ein Neuwagen auf der Wunschliste, für den man in der Regel einen fünfstelligen Betrag veranschlagen muss. Es gibt eine Reihe Tipps, die zu beachten sind, wenn man beim Kauf eines Neuwagens nicht unnötig draufzahlen will.

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Auto auswählen

Wer beim Neuwagenkauf schon vor dem Gang ins Autohaus eine Vorstellung hat, was der Neue an Ausstattung mitbringen soll, lässt sich im Verkaufsgespräch weniger bequatschen. Kunden, die nur eine ungefähre Vorstellung von ihrem zukünftigen Gefährt haben, sind der Traum eines jeden Autoverkäufers, weil man ihnen mitunter jede Menge kostspielige und zum Teil unnötige Extras andrehen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Optionsliste genau zu prüfen. Kann das ausgesuchte Modell meinen Ausstattungsanforderungen gerecht werden und auf welche Extras kann ruhig verzichtet werden? Ist die Bestellung einmal aufgegeben, kann sie nicht mehr geändert werden. Inzwischen können Neuwagen nicht mehr bloß beim stationären Autohändler gekauft werden, auch über das Internet sind die werksneuen Fahrzeuge zu bekommen. Autohaus24 bietet Neuwagen zu günstigen Rabatten an. Hier bekommt der Kunde online einen detaillierten Überblick über verschiedenste Hersteller, Modelle und Ausstattungsoptionen. Das Onlineautohaus funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Verkaufsplattform mobile.de, angeboten werden jedoch ausschließlich Neuwagen vom Fachhändler.

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Finanzierung und Vertragliches sichern

Selbstverständlich sollte es sein, egal, ob beim Autokauf über das Internet oder beim örtlichen Autohändler, den Kaufvertrag gründlich zu lesen. Auf mündliche Absprachen kann sich beim Autokauf nicht berufen werden, deshalb sollte alles Wichtige schriftlich festgehalten werden. In Sachen Finanzierung ist eine Forderung nach Vorauskasse ein Zeichen für Unseriösität. Egal, wie der Händler es nennt, auf Anzahlung, Bearbeitungsgebühr oder Unkostenbeitrag sollte sich kein Kunde einlassen. Der Neuwagen wird erst dann bezahlt, wenn das bestellte Auto bei der Auslieferung dem Kundenwunsch exakt entspricht. Selbst wenn seriöse Autohändler auf eine Vorauszahlung drängen, sollten Kunden davon die Finger lassen, denn wenn das Unternehmen vor der Auslieferung des Neuwagens eine Pleite anmeldet, sind Geld und Auto weg. Üblicherweise wird das Auto bei Übergabe von Schlüssel und Papieren bezahlt. Die Finanzierung kann über Ratenzahlung, einen Kredit oder auch bar erfolgen. Wichtig ist, dass vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages die Finanzierung geklärt ist. Benötigt man einen Bankkredit, muss das OK vorher eingeholt werden. Denn wird der Kreditantrag nicht bewilligt, muss der Käufer die Stornierungskosten beim Autohändler tragen. Für gewöhnlich liegen die bei 15 Prozent des Kaufpreises.

 

 

Alle Fotos: Autohaus24.de

10 Regeln für den Autokauf!

Es ist nicht so, dass sich der Vorgang des Autokaufs in den letzten 10 Jahren allzu sehr verändert hätte. Aber für Kaufwillige ist eine Auffrischung der 10 wichtigsten Regeln für den Kauf eines Neuwagens durchaus sinnvoll.

10 Regeln für den Autokauf!

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  • Suchen und finden
  • Vergleichen
  • NEFZ ignorieren
  • Auswahl eingrenzen
  • Probefahren
  • Mit der Hausbank reden
  • Sitzkomfort prüfen
  • Multimedia checken
  • Verhandlungstaktik
  • Fahrgestellnummer prüfen

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[three_fourth last=last]10 Regeln für den Autokauf

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1.) Suchen und finden

[dropcap] T [/dropcap] räumen ist schön und wichtig. Aber der Beginn des ganzen Kaufprozess ist ein anderer. Nimm Dir die wichtigsten Auto-Magazine zur Hand. Suche im Internet nach guten Automobil-Blogs und lies. Lies viele Fahrberichte. Einen Ford Mustang wollen viele, aber passt der wirklich zu Deinen Automobilen Bedürfnissen? Vermutlich nicht. Also – erst einmal lesen, lesen, lesen und dann – noch einen weiteren Fahrbericht lesen. Früher oder später werden sich in Deinem Kopf ein paar Dinge sortieren.

Das ist der Zeitpunkt ab dem Du die Suche nach dem „richtigen“ Neuwagen startest!

2.) Vergleichen

[dropcap] I [/dropcap] st der Kombi der richtige? Oder bietet ein Kompakter SUV nicht das gleiche und gefällt der Frau sogar besser? Oder reicht ein Cabrio? Manchmal sind Autos aus den unterschiedlichen Fahrzeugklassen gar nicht so speziell wie man meint. Es kann passieren, dass ein Kompakter SUV mit effizientem Motor weniger verbraucht als ein Kombi. Oder ein Cabriolet mit vier Sitzen mehr Platz bietet, als der zuerst angedachte Kompaktwagen. Fange an zu vergleichen.

Nutze alle Daten die du bekommst und vergleiche die verschiedenen Autos. Der ADAC bietet eine große Datenbank. Aber auch Automobil-Blogs haben zum Teil enorme Detailtiefe in ihren Artikeln. 

3.) Ignoriere die NEFZ-Angaben

[dropcap] D [/dropcap] ie Herstellerangaben für den Verbrauch der Neuwagen sind Bullshit. Und es wird Zeit für eine Überarbeitung der NEFZ-Normen. Bis dann hoffentlich neue – sinnvolle Kriterien zur Messung des Kraftstoffkonsum in Kraft treten, macht es Sinn, die Daten aus Auto-Magazinen zu verwenden. Oder die Angaben die ich hier im Blog für „Drei Autofahrer-Typen“ herausfahre. Noch wichtiger aber – wird der Punkt 5 in diesem Zusammenhang.

Orientiere Dich an den Verbrauchswerten aus dem Alltag! 

cabrio oder limousine

4.) Grenze die Suche ein

[dropcap] N [/dropcap] ach der ersten Orientierungsphase solltest Du Deine Suche auf fünf Modelle eingrenzen. Auf den bekannten Automobil-Onlinebörsen kannst Du dann, basierend auf den wichtigsten Kriterien zu Deinen fünf Modellen (zählt auch für Gebrauchtwagen), eine Liste erstellen.

Konzentration auf eine klare Auswahl.

5.) Testfahrten

[dropcap] F [/dropcap] ahre nicht irgendeine Variante Deines Wunschwagens, sondern fahre genau die Version, die Du dir ausgesucht. Den Motor. Das Getriebe. Die Ausstattung. Achte genau darauf ob es eine Sport-Version ist, oder eine Variante mit Komfort-Fahrwerk. Nur weil beide den gleichen Namen tragen, kann eine nicht gewünschte Ausstattung für große Unterschiede sorgen.  Und fahre alle Autos auf der gleichen Strecke.

Schaffe die ultimative Vergleichbarkeit, genau das Modell und immer die gleiche Strecke!

6.) Sprich mit Deiner Hausbank

[dropcap] D [/dropcap] hast eine Vorstellung von dem, was Du dir kaufen willst? Wie willst Du es bezahlen? Alles bar? Anzahlen und den Rest finanzieren? Eine Ballon-Finanzierung mit kleinen Raten während der Laufzeit und einer großen Ablösesumme? Verschaffe Dir einen genauen Überblick über die wirklichen finanziellen Möglichkeiten. Dein Bänker wird Dir sagen, ob der Nissan GT-R oder doch eher der Nissan Micra zu Deinen finanziellen Möglichkeiten passen. Denke an die Folgekosten! 

Bevor Du beim Händler über die Bezahlung verhandelst, verschaffe Dir Klarheit über die Barzahlungs-möglichkeiten und Deinen eigenen finanziellen Spielraum! 

SAMSUNG CSC

7.) Prüfen den Sitzkomfort noch einmal

[dropcap] S [/dropcap] ei Dir sich, dass Du in dein neues Auto passt. Ist der Fahrersitz vernünftig einzustellen? Sind Lenkrad und Pedale im richtigen Abstand? Ist der Einstieg mühsam? Nach ein paar Monaten fängt man an, den neuen Wagen mit anderen Augen zu sehen. Sei Dir sicher, dass er genug Platz bietet und Du auch auf langen Strecken bequem und ermüdungsfrei sitzt.

Prüfe noch einmal den Komfort. Passen die Einstellungsmöglichkeiten zu Deinen Bedürfnissen?

8.) Checke die Multimedia-Ausstattung

[dropcap] H [/dropcap] eute tauscht man nicht mehr einfach so das Radio gegen ein anderes. Die Autos haben fast alle eigene und gut in das Fahrzeug integrierte Multimediasysteme. Prüfe ob Du damit zurecht kommst. Hat Das Auto eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung? Prüfe ob sie mit Deinem Handy auch wirklich funktioniert! Es wäre frustrierend wenn du diese Probleme erst nach dem Kauf bemerkst!

Sei Dir sicher, dass Handy, iPod oder MP3-Player mit dem System im Auto zusammenarbeiten. Nachträgliche Änderungen können ordentlich ins Geld gehen. 

9.) Verhandlungstaktik

[dropcap] A [/dropcap] utoverkäufer sind Profis. Bist du schwach oder schwer verliebt in Dein neues Auto, dann merken Sie es und sind knallhart mit Dir. Spare Dir jede Form von Emotionen während der Verhandlung. Und lasse nicht allzu früh die Hosen herunter, was die Bezahlung angeht.  Bevor Du mit dem Verkäufer einig wirst über den Preis, solltest Du nicht sagen, wie Du bezahlen willst.  Überlasse es dem Verkäufer, auf Dich zu zugehen.

Sei sicher in der Verhandlungstaktik. Gib dem Verkäufer das Gefühl, dass der Preis wichtig ist und nicht das Du bereits Oma und Opa für den neuen Wagen in Zahlung geben würdest! 

10.) Prüfe die Fahrgestellnummer

[dropcap] W [/dropcap] enn es an die Unterschrift geht, prüfe noch einmal, dass es sich wirklich um das Auto dreht, welches Du dir ausgesucht hast. Vor allem bei Gebrauchtfahrzeugen und Vorführern solltest Du auf Nummer sicher gehen.

Unterschreibst Du den Kaufvertrag für das richtige Auto?

Am ende bleibt nur: Herzlichen Glückwunsch – Du bist stolzer Besitzer eines neuen Autos 😉

glückwunsch zum neuen automobil