Seoul Motor Show – Aufbruch in Ökorea

Seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen. Kein Volk leidet darunter wohl so wie die Südkoreaner. Im Osten leben die Japaner, die das Land im vorigen Jahrhundert lange besetzt und geknechtet haben. Im Norden droht das Brudervolk unter seinem selbsternannten „großen Führer” beinahe täglich mit atomarer Zerstörung. Und China im Westen? Nimmt den 25 Millionen Bürgern der Hauptstadtregion Seoul einfac…

Paris 2016 – Mechthilds Stimmungsbild

Unser Rundgang über den Mondial de l’Automobile 2016

Es ist wie immer viel los in Paris. Bloß: Nur in der Stadt, nicht auf der Messe. Viele Hersteller sind gleich gar nicht gekommen. Ford etwa, Volvo, auch Mazda. Aber auch Bentley, Rolls-Royce oder Lamborghini. Eine Ausstellung mache keinen Sinn mehr, produziere im Verhältnis zu viele Kosten und man erreiche den Kunden heutzutage auf anderen Kanälen besser.

Recht haben sie. Wenn Livestreams von Weltpremieren und Pressekonferenzen dich daheim am Computer in die erste Reihe setzen, man Bild- und Informationsmaterial sowieso schon Wochen vorab in die Öffentlichkeit getickert hat, dann bleibt wirklich keine Notwendigkeit mehr, vor Ort zu sein. Zumal das Internet daheim zuverlässiger und schneller arbeitet, die Steckdose stets frei ist und der Kaffee ohne lange Wartezeit jederzeit in die Tasse läuft.

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Es gibt dann aber doch einen Grund, weshalb sich einer von uns das Getümmel dann doch immer antut: die Stimmung.

Papier und Präsentationen, pardon: keynotes, sind bekanntlich geduldig. Die Animationen und Werbefilmchen meist unfassbar aufwändig produziert, die technischen Daten atemberaubend und die Studien hochglänzend. Doch was dahinter passiert, wie es bei den Besuchern ankommt, wie sich der Rest der Marke präsentiert und vor allem positioniert – das kann man eben nur vor Ort spüren, wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, spazieren geht, beobachtet und auf sich wirken lässt.

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So zeigt sich der Salon in Paris dieses Jahr von einer sehr zwiespältigen Seite.

Was haben die Großen doch für eine Revolution angekündigt. Das neue, große, große Ding der Mobilität – Ideen, Visionen, Wahnsinn. Ein digitaler Fortriss in die Moderne, weg vom alten stinkenden Mief.

Allen voran Mercedes, „se fjudschör“ ist die neue Gebetsmühle vom schwäbischen Schnauzbartträger Zetsche, mit der Generation EQ werden die Schwaben alles revolutionieren, vernetzen, cloudbasieren und überhaupt. Am Ende steht ein hochbeiniges Etwas am Stand, das von schräg hinten wie eine Mischung aus Renault Talisman und Porsche Macan aussieht und vorne gleich gar kein eigenes Gesicht bekam. Basieren soll es auf dem GLC, den Innenraum der neuen A-Klasse vorwegnehmen und natürlich mit Reichweite wie Leistung bei völliger Emissionsfreiheit glänzen.

Nur es ist eben bloß ein Konzept. Irgendwas für die Zukunft. Vielleicht 2018. Oder aber erst 2019? Ansonsten gibt es: nichts. Nur warme Worte, ein nettes Lächeln und eben die unglaublich souverän machende Gewissheit, dass sie im Moment mit ihren herkömmlichen Verbrennern soviel Kohle scheffeln wie nie.

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„se fjudschör“? Gerne. Aber erst irgendwann, wenn sie die Kuh fertig gemolken haben.

Es geht dann schon soweit, dass die Stern-Entourage beim obligatorischen Rundgang ganz offen und unverhohlen die Designsackgassen der Konkurrenz verhöhnt. Das haben wir in dieser Form noch nicht erlebt – auch wenn die Kritik in unseren Augen vielleicht berechtigt erscheinen mag – aber es zeigt doch, dass man vielleicht auf einem gefährlich hohen Ross sitzt. Zumal wirkliche Innovation auch in Stuttgart nur in einer Ideenwelt stattfand, nicht auf der Straße und damit für den Kunden erwerbbar.

Das gleiche Problem trifft Volkswagen. Bei all den anderen Problemen, mit denen man in Wolfsburg derzeit zu kämpfen hat. Mit größter Spannung wurde das neue, den Dieselskandal vergessend machende Elektroauto erwartet, stattdessen gab es: ID. Ein ähnlich generisch dreinschauendes Vehikel wie der Mercedes EQ. Technische Daten interessieren tatsächlich wenig, denn sie sind zum Markstart 2020 und bei der Autonomisierung in 2025 wahrscheinlich massiv überholt.

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Daneben steht ein e-Golf mit nun 300km Zyklus-Reichweite, also gerade einmal 200 realen Straßenkilometern und ein e-up!, dem man zwar das neue Gesicht verpasst hat, die Technik aber gleich auf dem Stand von 2012 beließ. Glückwunsch! So geht Fortschritt, so kommt man aus der Krise und so schafft man beim Kunden, der heute ratlos vor seinem TDI steht, neues Vertrauen.

Ein Trauerspiel, wirklich. Wir hatten viel erwartet von VW. Bei den anderen Konzernmarken war es noch schlimmer. In Ingolstadt findet moderne Antriebstechnik gleich gar nicht statt. Man zeigt stattdessen einen Q5, den nur Experten vom Vorgänger unterscheiden können und 400 PS-starke Kompaktwagen. Seat: nichts. Skoda: nichts.

Bei BMW lackieren sie den i8 nun immerhin in einer neuen Farbe, der i3 bekommt einen stärkeren Akku, aber daneben macht sich ebenfalls Ratlosigkeit breit. Was haben sie damals Geld in die Hand genommen für ihre i-Baureihen. Tolle Konzepte, auf die Straße gebracht mit feiner Technik und großem Potenzial. Nun fehlt irgendwie der Mut. In die Breite schaffen sie es nicht, die Plugin-Modelle wirken allenfalls halbherzig und so richtig schafft man es nicht, die Technologie-Führerschafft von i3 und i8 in all die 2er, 3er und 5er zu packen. Ebenfalls: schade!

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Daneben war bei Opel die Hölle los. Der Ampera-e, oder Amperä – ganz wie man mag – war einer der Stars in Paris. 500 Kilometer elektrische Reichweite nach Norm bei bezahlbaren Preisen und (wirklich!) sofortiger Verfügbarkeit. Natürlich merkt man beim Styling und der Bedienung, dass es sich hier um einen Ami handelt, aber es ist weniger schlimm als beim Vorgänger und so wird der neue mit dem sperrigen Namen seinen Weg machen. Bei denen, die elektrisch fahren wollen.

Heimlicher Sieger in Paris aber war der Renault Zoe. Heimlich still und leise haben sie seinen Akku bei gleichbleibender Größe auf 41 kWh Kapazität aufgestockt und sorgen so für 400 NEFZ-Kilometer. Am Tacho des augenscheinlich unter eigener Kraft vorgefahrenen Ausstellers zeigten sich dann 300 km Reichweite, was angesichts der Preisklasse immer noch eine kleine Sensation ist. Denn: er kostet kaum 25.000 Euro.

Es geht also mit der Elektromobilität. Wenn man denn will. Und es geht heute. Der Rundgang in Paris hat aber deutlich gezeigt, dass man mit herkömmlicher 08/15-Technik einfach noch viel mehr Geld verdienen kann. Und augenscheinlich will. Die Versuche, das mit hochtrabenden Visionen zu kaschieren, sind leider nicht gelungen.

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Livestream: Mercedes-Benz auf der Auto China 2016

Maßgeschneidert für China

Weltpremiere der E-Klasse Langversion
Asien-Premieren des GLC Coupé und des smart forfour

Mercedes-Benz präsentiert auf der Auto China 2016 in Peking die um 140 Millimeter gestreckte Langversion der neuen E-Klasse. Im Fond der speziell für China entwickelten und in China produzierten Limousine genießen die Passagiere einen großzügig erweiterten Fußraum auf einer Sitzanlage mit vielen Komfortfunktionen. Im Interieur der Limousine ist moderner Luxus mit hochwertigen Materialien stilsicher für den chinesischen Markt neu interpretiert.

Nur ein Jahr nach der Weltpremiere des GLC Coupé Showcars in Shanghai debütiert die Serienversion des GLC Coupé in Asien. Das GLC Coupé ist ein neuer, besonders sportlicher Traumwagen im stetig wachsenden SUV-Portfolio von Mercedes-Benz. Die Kombination aus multifunktionalem SUV und emotionalem Coupé verbindet Intelligenz mit Emotion.

Ebenfalls Asien-Premiere feiern das Mercedes-AMG C 63 Coupé, das den nächsten Schritt auf dem Weg zu noch mehr technischer und optischer Eigenständigkeit darstellt und der neue SLC, der pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum deutlich optimiert antritt.

Neues gibt es auch von smart: Der leistungsgesteigerte smart BRABUS feiert Weltpremiere. Als fortwo, fortwo cabrio und forfour zählen die neuen BRABUS Modelle zu den sportlichsten Fahrzeugen in ihrem Segment.

News IAA 2015 – Warum die Fahrt nach Frankfurt lohnt

Alle zwei Jahre wird Frankfurt am Main zum Mekka der europäischen Autofans. Auch dieses Jahr lohnt die Anreise zur IAA. Aus mindestens vier Gründen.

Sie planen den Kauf eines neuen Autos: Auf dem Messegelände trifft man zahlreiche potentielle Bestseller. So fährt Opel den technisch deutlich verbesserten Astra vor, als Fünftürer und als Kombi. Letzterer diesmal mit echtem Platzvorteil. Ebenfalls innen gewachsen ist der neue VW Tiguan, der mit nur leicht verfeinertem Rezept den Platz an der Spitze der SUV-Bestsellerliste wohl verteidigen dürfte. Ähnlich evolutionär hat Audi das Mittelklassemodell A4 weiterentwickelt – von außen ist der Generationswechsel kaum zu erkennen, unter dem etwas schärfer gezeichneten Blech gibt es aber zahlreiche Neuerungen von sparsamen Motoren bis zu modernem Infotainment. Wer lieber ein Importmodell fährt, kann am Renault-Stand den neuen Mégane im selbstbewussten Outfit bewundern oder bei Kia den sportlich gestalteten Sportage in Augenschein nehmen. Beim Toyota Prius hingegen steht statt der Optik der sparsame Hybridantrieb im Fokus.

Innen gewachsen ist der neue VW Tiguan, der mit nur leicht verfeinertem Rezept den Platz an der Spitze der SUV-Bestsellerliste wohl verteidigen dürfte.
Innen gewachsen ist der neue VW Tiguan, der mit nur leicht verfeinertem Rezept den Platz an der Spitze der SUV-Bestsellerliste wohl verteidigen dürfte.

Sie wollen sich über die Zukunft der Mobilität informieren: Auch für derart interessierte Besucher lohnt der Abstecher zu Toyota, wo der Mirai das Wasserstoffzeitalter einläuten will. In Kürze kommt die Mittelklasselimousine in kleiner Zahl auch nach Deutschland. Etwas länger wird man sich wohl noch auf die Tesla-Fighter von Audi und Porsche gedulden müssen. Die beiden Studien E-Tron Quattro Concept und Mission E werden aber wohl auch nach dem Marktstart gegen Ende des Jahrzehnts für die meisten Besucher unerreichbar sein: Mit Riesen-Reichweiten und starken Motoren sollen sie vor allem die Kunden locken, die aktuell beim kalifornischen Luxus-Elektromobilisten Tesla kaufen.

Haben es die Stuttgarter doch gewagt, ihre Ikone 911 unter Turbozwangsbeatmung zu setzen.
Haben es die Stuttgarter doch gewagt, ihre Ikone 911 unter Turbozwangsbeatmung zu setzen.

Sie wollen träumen: Viersitzige Cabrios sind per se schon luxuriös. Mercedes und Rolls-Royce heben das exklusive Karosseriekonzept nun aber auf ein neues Level. Die Stuttgarter bauen erstmals in ihrer Geschichte eine offene Variante ihrer S-Klasse und postulieren dabei den Anspruch auf den Platz an der Sonne des Segments. Nichts weniger als das komfortabelste Cabrio der Welt will der Sonnenwagen sein. Ein Wörtchen mitzureden hat dabei aber auch Rolls-Royce; die britische BMW-Tochter hat mit dem Dawn ein noch einmal exklusiveres und teureres Modell dabei. Die Krone in Sachen Preisgestaltung trägt aber Bugatti: Mit der Studie Vision Gran Turismo gibt die VW-Tochter einen Ausblick auf ihren neuen Zwei-Millionen-Sportwagen Chiron.

Auf dem Messegelände trifft man zahlreiche potentielle Bestseller. So fährt Opel den technisch deutlich verbesserten Astra vor, als Fünftürer und als Kombi.
Auf dem Messegelände trifft man zahlreiche potentielle Bestseller. So fährt Opel den technisch deutlich verbesserten Astra vor, als Fünftürer und als Kombi.

Sie wollen sich so richtig ärgern: Traditionalisten sind oft besonders feinfühlige Geister und entsprechend schnell in Wallung zu versetzen. In diesem Jahr dürfte es vor allem beinharte Porsche-Fans schwer fallen, ihren Blutdruck im Griff zu halten. Haben es die Stuttgarter doch gewagt, ihre Ikone 911 unter Turbozwangsbeatmung zu setzen. Das soll den Sportwagen natürlich fit für die CO2-Grenzwerte der Zukunft machen, verrät aber nach Meinung vieler Fans die röhrende Saugmotoren-Vergangenheit. Einen ähnlichen Aufschrei des selbstermächtigten Elfer-Rates gab es nur bei der Umstellung von Luft- auf Wasserkühlung.

Die Stuttgarter bauen erstmals in ihrer Geschichte eine offene Variante ihrer S-Klasse und postulieren dabei den Anspruch auf den Platz an der Sonne des Segments.
Die Stuttgarter bauen erstmals in ihrer Geschichte eine offene Variante ihrer S-Klasse und postulieren dabei den Anspruch auf den Platz an der Sonne des Segments.

Damals hat das dem Porsche-Kernmodell nicht ernsthaft geschadet. Auch bei Bentleys Abwägung zwischen aristokratisch-elitärer Tradition und neureichem Absatz-Boom hat der kaufmännische Realismus sich am Ende durchgesetzt: Als erster Hersteller in der obersten Luxusliga haben die Briten nun ein SUV im Angebot. Der holzgetäfelte Offroad-Trumm mit Zwölfzylindermotor hatte zwar schon vor drei Jahren als Studie leichte Häme des europäischen Publikums geerntet, was in anderen Teilen der Welt aber offenbar bestens angekommen. Also auch in diesem Fall: Alles halb so wild. Und ohne ein bisschen Aufregung und Diskussionsstoff fehlt auch der spannendsten Messe die Würze.

Beim Toyota Prius hingegen steht statt der Optik der sparsame Hybridantrieb im Fokus.
Beim Toyota Prius hingegen steht statt der Optik der sparsame Hybridantrieb im Fokus.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: IAA 2015 – SUV und andere Highlights

Im September öffnet mit der IAA eine der weltweit wichtigsten Automessen ihre Pforten. Entsprechend des weltweiten SUV-Booms fahren die Hersteller wieder jede Menge Hochbeiner-Neuheiten nach Frankfurt. Langweilig wird es aber trotzdem nicht.

Allen voran wird der dauerhafte deutsche SUV-Bestseller Tiguan vielbeachtetes Highlight sein. Auf dem Modularen-Querbaukasten basierend, bietet die zweite Generation mehr Platz bei weniger Gewicht und Verbrauch, außerdem halten diverse Assistenzsysteme Einzug. Ebenfalls in der Klasse der Kompakt-SUV debütiert die zweite Generation des BMW X1, die nun auf der Frontantriebs-Plattform basiert (Allradantrieb ist weiter möglich) und mehr Platz im Innern bietet. Den Deutschen Sympathiepunkte abjagen soll der Hyundai Tucson, der geräumiger, komfortabler und eleganter daher kommt als Vorgänger ix35.

In der Klasse der Kompakt-SUV debütiert die zweite Generation des BMW X1
In der Klasse der Kompakt-SUV debütiert die zweite Generation des BMW X1

Eine Klasse höher bringen sich ebenfalls diverse Konkurrenten in Position: Allen voran der Mercedes GLC, der dem kantigen GLK mit mehr Platz und sparsameren Motoren nachfolgt. Dezidiert sportlich positioniert ist das Jaguar-SUV F-Pace, das 2016 mit Leichtbautechnik aus den Limousinen XE und XF auf den Markt kommt und in Frankfurt zum ersten Mal zu sehen sein wird. Kommt der neue Bentley Bentayga tatsächlich nach Frankfurt, ist das Luxus-SUV sicherlich einer der Stars. Wenn auch mit Spannung erwartet, so bekleidet das SUV der wiederbelebten Marke Borgward eher eine Außenseiterposition. Das erste neue Pkw-Modell der Traditionsmarke kommt Medienberichten zufolge Anfang 2016 zuerst in China auf den Markt.

Eine Kreuzung aus SUV und Cabrio? Die dürfte Land Rover mit dem Range Rover Evoque Cabrio mitbringen. 2016 kommt das SUV mit Stoffdach auf den Markt. Potenzielle Konkurrenz steht möglicherweise schon in den Startlöchern: Citroen zeigt eine Variation des Crossovers Cactus, die vom kantigen Freizeitauto-Cabrio Mehari inspiriert ist.

Der Mercedes GLC folgt dem kantigen GLK mit mehr Platz und sparsameren Motoren nach
Der Mercedes GLC folgt dem kantigen GLK mit mehr Platz und sparsameren Motoren nach

Cabrios sind auf jeder Messe Hingucker, natürlich bringen auch andere Hersteller ihre Frischluft-Neuheiten auf die IAA. Allen voran Ferrari, die mit dem 488 Spider die offene Version des Mittelmotor-Sportlers 488 GTB zeigen. Mercedes bringt das neue S-Klasse-Cabrio mit, die Stoffdach-Version dürfte sich optisch am schnittigen Coupé der Oberklasse orientieren. Mit dem Marktstart des MX-5 präsentiert auch Mazda seinen Roadster erstmals offiziell in Deutschland.

Die Kompaktklasse ist zumindest in Deutschland noch das wichtigste Pkw-Segment. Kein Wunder, dass sich in Frankfurt auch einige Golf-Konkurrenten erstmals dem Publikum stellen: Der Opel Astra erhält in der vierten Generation ein frisches Design und als erster seiner Klasse LED-Matrixlicht. Nissans Edelmarke Infiniti will mit dem Q30 zunächst in Europa auf Kundenfang gehen, der Fünftürer nutzt Technik der Mercedes A-Klasse.

Nissans Edelmarke Infiniti will mit dem Q30 zunächst in Europa auf Kundenfang gehen, der Fünftürer nutzt Technik der Mercedes A-Klasse
Nissans Edelmarke Infiniti will mit dem Q30 zunächst in Europa auf Kundenfang gehen, der Fünftürer nutzt Technik der Mercedes A-Klasse

Stand die IAA vor zwei Jahren noch im Zeichen der Elektromobilität, sind die E-Autos bei den Herstellern – wohl auch mangels entsprechender euphorischer Kundenresonanz – nicht mehr ganz oben auf der Neuheiten-Agenda zu finden. Gleichwohl werden in Frankfurt wieder einige präsentiert: Allen voran zeigt Hybridauto-Pionier Toyota beispielsweise das Brennstoffzellen-Auto Mirai, das noch in diesem Jahr hierzulande in den Handel kommt. Zudem tritt die neue Generation Prius in das Licht er Öffentlichkeit, sowie wohl eine Hybrid-Version des RAV4. Gerüchten zufolge dürften auch zwei weitere künftige Modelle als Studien in den Frankfurter Messehallen Premiere feiern: Zum einen der Porsche Pajun, ein kleiner Panamera mit Elektroantrieb. Zum anderen das ebenfalls elektrisch angetriebene SUV-Coupé Audi Q6.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Pariser Premieren 2014 – Der Automobilsalon wird bunt

Vom 4. Oktober bis zum 19. Oktober findet in Paris der „Mondial de l’Automobile“ statt. Die Automobilmesse in der französischen Hauptstadt ist die zweit wichtigste Automobil-Messe in Europa. Und auch in diesem Jahr gibt es einige sehr interessante Welpremieren und auch einige Europa-Neuheiten. Einen Überblick über die wichtigsten Modelle liefert dieser Artikel und damit wir uns auch wirklich alle auf die „Mondial de l’Automobile“ freuen, gibt es ein Gewinnspiel. Mehr dazu am Ende des Artikels.

Die Top 10 Neuheiten in Paris im Überblick

  1. Der neue Mercedes AMG GT
  2. Der neue Mercedes CLA Shooting Brake
  3. Der neue Škoda Fabia
  4. Der neue Mazda MX-5
  5. Der neue Nissan Pulsar (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  6. Der neue Ford Edge
  7. Der neue Fiat 500x
  8. Der neue Honda Civic Type-R
  9. Der neue Renault Espace
  10. Der neue Jaguar XE

Mercedes-Benz: Ein wahres Modellfeuerwerk an Neuheiten wird Mercedes-Benz in Paris starten. Neben kleinen Facelifts, wie zum Beispiel des Mercedes-Benz CLS (zum Fahrbericht) wird die Speerspitze der Sportlichkeit unter dem Logo des Sterns erwartet. Der neue Mercedes AMG GT dürfte die Besucher des Salon in ihren Bann ziehen. Der neue V8 Bi-Turbo bringt ordentlich Druck um den Sportwagen aus der Manufaktur in Affalterbach vom Start weg in die Top-Liga der Sportwagen zu katapultieren.

Ebenso eine Weltpremiere, der neue CLA Shooting-Brake. Mit dem Konzept des „Kombi-Coupé“ haben die Stuttgarter erneut eine völlig neue Fahrzeugklasse etabliert und die Version auf Basis der A-Klasse wird das Konzept nach unten abrunden. Der CLA Shooting-Brake dürfte in Paris seine Weltpremiere feiern.

Mit dem neuen C63 AMG vervollständigen die Stuttgarter das Sortiment in der neuen C-Klasse. Der sportlichste Ableger der neuen C-Klasse wird, wie der AMG GT, von einem neuen V8 Bi-Turbo angetrieben. Bislang sind keine vernünftigen Fotos vom neuen C63 AMG an die Öffentlichkeit gedrungen.

Abrunden werden die Stuttgarter das Premieren-Feuerwerk in Paris mit der Premiere des S65 AMG Coupe und einer Facelift-Version der B-Klasse.

Weitere Hersteller: Der neue Škoda Fabia wurde von den Tschechen bereits in enthüllt, zwei Fotos von außen und ein Foto des Cockpit sind bekannt. Die vollkommen neue Kompaktklasse mit dem Namen Pulsar steht bei Nissan im Mittelpunkt des Automobil-Salon. Einen ersten Fahrbericht zum neuen Golf-Gegner der Japaner wird es zudem noch vor dem Automobilsalon geben.

Bei Honda wird der neue Civic Type-R sehnsüchtig erwartet, bislang ist die Premiere auf dem Automobilsalon in Paris nicht bestätigt, aber es wäre so langsam an der Zeit, die Hüllen vom neuen sportlichen Civic fallen zu lassen. Zudem wird man in Paris ein Facelift des aktuellen Civic präsentieren. Da passt der Rahmen für die Premiere ganz gut.

Bei Opel stellt sich der Corsa mit einem Facelift vor und der Adam wird als Variante: „Rocks“ auf die Messe geschickt. Wie bei anderen Neuheiten auch, wird auch der Opel Adam Rocks noch vor der Messe einen Auftritt hier im Blog bekommen. Einen ersten Eindruck vom kleinen Opel mit der rauhen Optik.

Offroader und SUV-Messe: Paris 2014 dürfte als die Messe mit den meisten neuen SUV-Modellen in die Geschichte eingehen. Neben dem heute Nacht erst enthüllten Land Rover Discovery Sport, stellt sich der neue Volvo XC90 dem Publikum. Dazu kommen der neue kleine Fiat 500x, der neue Lexus NX (auch hier gibt es noch vor der Messe einen Fahrbericht!), der neue Kia Sorento, eine neue Ausbaustufe des Porsche Cayenne Hybrid, und der neue Premium-SUV der Marke Ford. Es geht also heiß und mächtig abseits der Straße her, wenn Anfang Oktober die Messehallen in Paris öffnen.

Für Besucher: Die Messe „Paris Expo“ ist im Navi unter der Adresse: „1 Place de la Porte de Versailles, 75015 Paris“ zu finden. Die täglichen Öffnungszeiten vom 04.10.14 bis 19.10.14 sind von 10 Uhr am Vormittag, bis 20 Uhr am Abend. Der Eintritt für Erwachsene kostet 14 €, für 10 bis 25 Jahre alte Besucher ermäßigte 8 € – Kinder unter 10 Jahren sind kostenfrei.

 

 

Weitere Neuheiten in Paris im Überblick:

  • Opel Corsa
  • Opel Adam Rocks (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Volkswagen Passat
  • Hyundai i20
  • Honda Jazz
  • Honda HR-V
  • Volvo XC90
  • Lexus NX (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Audi TT Roadster
  • Mercedes B-Klasse Facelift
  • Mercedes C63 AMG
  • Mercedes S65 AMG
  • Mercedes CLS Facelift
  • Mercedes S500 Plugin Hybrid (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Citroen C4 Hybrid Air
  • Infiniti Q70
  • Infiniti Q20 2.0T (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Land Rover Discovery Sport
  • Nissan 370Z Nismo Facelift
  • Smart fortwo
  • smart forfour
  • Toyota Yaris
  • Toyota FCV
  • Porsche Cayenne S E-Hybrid
  • Kia Sorento
  • Alfa Romeo 4C Spider

 

Umfrage: Worauf freuen Sie sich bei den Neuheiten des Pariser Automobilsalons?

Mitspielen und einen 250 € Gutschein von AMAZON gewinnen!

Hinweise zum Gewinnspiel: Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren, Mitarbeiter des beteiligten Partner-Unternehmens (x) ebenso die Mitarbeiter der Presseabteilungen der Automobil-Hersteller sind ausgeschlossen. Start des Gewinnspiels ist mit der Veröffentlichung des Artikels. Ende des Gewinnspiels ist am 30. September 2014 um 0 Uhr (Berlin/Europazeit). Der Hauptpreis wird nach Ende des Gewinnspiels unter allen korrekten Antworten verlost. Die Gutscheine sind virtuelle Güter die in Form eines pdf mit Code-Information auf dem eMailweg zum Gewinner gelangen. Eine Bar-Auszahlung ist nicht möglich! Keine der eingesandten Daten werden an Porno-Kalle (o.a.) weiterverkauft. Keine der eingesandten eMail-Adressen wird über das Gewinnspiel hinaus für irgendwelche Marketing-Aktionen verwendet.

 

Genf 2014: Galerie Skoda Vision C

Genf 2014: Skodas Coupè-Studie – mehr als eine Vision

Die Weltpremiere des Skoda VisionC steht für den nächsten Evolutionsschritt in der Formensprache der Marke Skoda. Gemeinsam mit dem Debut der Octavia-Modelle Scout und der Monte-Carlo-Sondermodellen vom Yeti, Rapid Spaceback und Citigo, bildet der Vision C den Höhepunkt des Genf-Auftritt der Marke.

Den Vision C stellt Kollege Hoenkhaus in einem Video vor:

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