Auto-Neuheiten 2017 – Alle Hersteller von A-Z

Dazu benötigt man keine Glaskugel: Der SUV-Boom setzt sich auch im kommenden Jahr fort. Die Bandbreite reicht von Dickschiffen wie dem VW Touareg bis zu Mini-Modellen wie dem Suzuki Ignis, von Luxus-Crossovern wie dem Porsche Cayenne bis zu Budget-Angeboten wie dem Dacia Duster. Aber auch in den anderen Pkw-Klassen haben die Hersteller zahlreiche Neuheiten im Programm.

Audi:
Für Audi startet das Autojahr früh: Direkt zum Beginn kommen die technisch weitläufig verwandten Modelle Q5 und A5 Sportback auf den Markt. Sowohl das SUV als auch die Fließhecklimousine bleiben äußerlich dem Stil ihrer Vorgänger treu, präsentieren sich unter dem Blech aber umfangreich modernisiert. Neben schlaueren Assistenten wie einem Staupiloten, geringerem Gewicht und sparsameren Motoren gibt es auch ein moderneres Infotainment-System, zu dem auch das spektakuläre Virtual Cockpit zählt, bei dem hochauflösende Bildschirme die analogen Instrumente ersetzen. Zum Frühjahr gesellt sich dann das A5 Cabrio zu Audis Mittelklassefamilie. Eine neue Ära beginnt in Ingolstadt aber erst ab dem Sommer, wenn sich die vierte Generation des A8 präsentiert – das erste Modell des neuen Designers Mark Lichte, das die Kritik am zunehmen gleichförmigen Audi-Stil verstummen lassen soll. Auch technisch soll die Oberklasselimousine einen Sprung machen und sich beim autonomen Fahren an die Spitze des Premiumfeldes setzen – unter anderem mit einem bis 130 km/h einsetzbaren Autopiloten.

Alfa Romeo:
Seit 2012 kündigt Alfa Romeo sein erstes SUV an, 2017 kommt der Stelvio endlich. Im aggressiven Design-Stil der Limousine Giulietta, mit Heck- oder Allradantrieb und starkem V6-Motor soll er dann BMW X3 und Co. italophile Kunden abgraben.

BMW:
Vom Großen zum Kleinen: Nach der Neuauflage der Oberklasselimousine 7er in diesem Jahr ist 2017 der 5er dran. Von seinem großen Bruder übernimmt er im Februar zahlreiche Designelemente und auch viel Hightech. Unter anderem gibt es einen Spurführungsassistenten, der bis Tempo 210 arbeitet und den BMW in Kombination mit dem Abstandstempomaten zumindest auf der Autobahn zu einem quasi-autonomen Fahrzeug macht. Die Motorenpalette besteht zum Marktstart aus zwei Benzinern und zwei Dieseln, davon jeweils ein Vier- und ein Sechszylinder mit bis zu 250 kW/340 PS Leistung, später folgt ein Plug-in-Hybrid mit 45 Kilometern elektrischer Reichweite. Die Preise starten zunächst bei 45.200 Euro. Im Laufe des Jahres legt BMW dann auch bei den SUV nach. Mit dem X2 kommt eine deutlich schnittigere Coupé-Variante des kompakten X1, während der X3 auf das generische Kasten-Design des Vorgängers setzt, aber technisch zulegt und erstmals auch mit E-Motor vorfährt. Letzteres allerdings wohl noch nicht im kommenden Jahr.

Der Citroen C3 startet zum Jahresbeginn
Der Citroen C3 startet zum Jahresbeginn

Citroen:
Die Franzosen wollen zurück zur Avantgarde. Wie das in Sachen Design aussieht, zeigt im Januar der extrovertiert gestaltete Kleinwagen C3, der unter anderem die Karosserieplanken vom Kompakt-Crossover C4 Cactus übernimmt und auch sonst zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten bei Farbe und Accessoires sowie technische Spielereien (etwa eine Selfie-Kamera am Innenspiegel) bietet. Dann allerdings wird auch deutlich mehr Geld fällig als für die 12.000 Euro teure Basisversion, mit der die preissensible Kundschaft nicht verprellt werden soll. In der zweiten Jahreshälfte steht die Präsentation des neuen Mittelklassemodells C5 an

Dacia:
Alles neu – außer der Preis. Auch in der zweiten Auflage bleibt der Dacia Duster mit einem Startpreis von rund 11.000 Euro das günstigste SUV in Deutschland. Der Neue wächst auf rund 4,50 Meter und bietet so Platz für eine optionale dritte Sitzreihe. Das Design fällt im Vergleich zum recht kantigen Vorgänger moderner und dynamischer aus.

Ford lässt den Ka zum Ka+ wachsen
Ford lässt den Ka zum Ka+ wachsen

Ford:
2016 feiert der Ford Fiesta 40. Geburtstag, Mitte 2017 startet die achte Generation des Kleinwagens. Bei Abmessungen und Anmutung rückt der Kölner näher an den kompakten Focus heran. Das Außendesign wird etwas sportlicher und erwachsener, innen verspricht Ford eine deutliche Aufwertung. Auch das Angebot an Assistenzsystemen legt zu – und ebenso der Preis. Unter dem gehobenen Klassenschnitt von 14.000 Euro wird es den Fünftürer wohl nicht mehr geben. Die Nachfrage im darunter liegenden Preissegment soll ab Anfang 2017 der neue Ka+ abfangen, der auf der alten Fiesta-Plattform basiert und den abgelösten Kleinstwagen Ka deutlich überragt. Auch in Sachen Alltagsnutzen hat der Fünftürer mehr zu bieten als der enge Kleinstwagen.

Der Honda CR-V geht in die nächste Runde
Der Honda CR-V geht in die nächste Runde

Honda:
Die Japaner gehen beim neuen Civic in der ersten Jahreshälfte auf Nummer sicher. Das Design der zehnten Generation fällt deutlich massentauglicher aus als bei den beiden futuristischen Vorgängern. Der Fünftürer liegt zudem optisch tiefer auf der Straße, obwohl er nur um zwei Zentimeter flacher ist. In der Länge ist er hingegen gewachsen, was für mehr Platz im Fond sorgen soll. Auf die Kino-Klappsitze des Vorgängers verzichtet Honda allerdings. Punkten soll der Civic diesmal vor allem mit einer in der Kompaktklasse guten Sicherheitsausstattung. Serienmäßig an Bord sind unter anderem ein Kollisionswarner, ein Spurhalte-Automat und ein Toter-Winkel-Radar. Zum Inklusivpaket gehören noch Rückfahrkamera fürs sichere Ausparken und eine Verkehrszeichenerkennung. Preise sind noch nicht bekannt.

Der Hyundai i30 wird noch europäischer
Der Hyundai i30 wird noch europäischer

Hyundai:
Schon in der aktuellen Generation misst sich der Hyundai i30 erfolgreich mit Europas Kompaktwagen-Elite. In der für Anfang 2017 erwarteten Neuauflage orientiert sich der Koreaner bei Design und Anmutung noch stärker am Klassenprimus VW Golf. Innen wie außen wirkt der i30 ernsthafter und erwachsener, technisch legt er ebenfalls nach. Neben Voll-LED-Scheinwerfern und modernem Infotainment sollen auch moderne Assistenzsysteme zu haben sein. Beim Antrieb wird es neben den bekannten Dieseln und Benzinern auch einen Sportmotor und möglicherweise einen Hybrid geben. Preise nennt der Hersteller noch nicht.

Ende des Jahres soll die Serienversion des Jaguar I-Pace kommen
Ende des Jahres soll die Serienversion des Jaguar I-Pace kommen

Jaguar:
Ein Kombi ist in Europas Businessklasse offenbar immer ein gutes Geschäft. Jaguar legt daher auch in der aktuellen Generation des XF offenbar wieder eine geräumige Sportbrake-Variante nach. Wie bei der Limousine soll viel Aluminium für niedriges Gewicht sorgen, Benziner und Diesel aus der Ingenium-Familie sind für angemessene Fahrleistungen zuständig. Ende des Jahres soll dann Jaguars Elektro-SUV auf den Markt kommen. Wie es aussehen könnte, haben die Briten bereits mit der Studie I-Pace gezeigt. Der 294 kW/400 PS starke Allrader protzt mit einer Reichweite von 500 Kilometern.

Mit dem neuen Compass will die Traditionsmarke Jeep in der Klasse der kompakten SUV eine wichtigere Rolle spielen als bisher
Mit dem neuen Compass will die Traditionsmarke Jeep in der Klasse der kompakten SUV eine wichtigere Rolle spielen als bisher

Jeep:
Die amerikanische Offroadmarke startet im Herbst mit der Neuauflage des Compass wieder den Angriff auf den VW Tiguan. Schon optisch grenzt sich der 4,40 Meter lange Neue von seinen rustikalen Vorgängern ab, orientiert sich eher am SUV-Stil von Renegade und Cherokee als an klobigen Geländewagen. Auch im Innenraum herrschen runde, pkw-hafte Formen vor. Nur logisch also, dass ein der Allradantrieb beim Compass kein Pflichtprogramm ist. Jede Motorisierung kann auch mit Frontantrieb bestellt werden. Wobei das Motorprogramm für Deutschland ebenso wenig feststeht wie die Preise.

Kia:
Jeder fünfte weltweit verkaufte Kia ist ein Rio. In Deutschland hat das kleine Auto im Polo-Format dagegen etwas an Boden verloren – was sich mit der Neuauflage im Frühjahr ändern soll. Generation drei wirkt mit seiner flacheren Karosserie sportlicher und gleichzeitig erwachsener als früher. Die Insassen genießen mehr Bewegungsfreiheit, das Gepäckabteil fasst jetzt 325 Liter und damit um gleich 26 Liter mehr. Unter der Haube stehen zwei Dreizylinder-Turbo-Benziner, zwei Saugmotoren mit vier Zylindern und zwei Turbodiesel zu Wahl. Der Leistungsumfang reicht von 62 kW/84 PS bis 88 kW/120 PS. Der Einstiegspreis könnte knapp unter der 11.000-Euro-Grenze liegen.

Land Rover
Der aktuelle Discovery ist bereits seit 12 Jahren im Land-Rover-Programm, Zeit also für ein neues Modell. Das kommt im Frühjahr deutlich gewachsen auf den Markt. Fast fünf Meter misst das SUV dann, das Platzangebot hat dank einiger Konstruktionstricks sogar in noch höherem Maß zugelegt. Auch wenn der Neue optisch glatter ausfällt als der kantige Vorgänger, bleibt es bei hoher Geländegängigkeit. Der Kunde hat die Wahl zwischen zwei Allrad-Techniken – eine für leichtes Gelände und einen für echte Wildnis. Neu ist das zeitgemäße Arsenal an Assistenzsystemen wie etwa Kollisionsverhinderer, Abstandstempomat, Einparkassistent, Tot-Winkel-Warner, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung oder Fernlichtassistent.

Mazda verpasst dem MX-5 ein Hardtop
Mazda verpasst dem MX-5 ein Hardtop

Mazda:
Im Februar macht Mazda seinen Roadster-Klassiker MX-5 schmuddelwetterfest. Dann kommt die neue Variante „RF“ mit faltbarem Hardtop in Deutschland auf den Markt. Wie bei einem Targa-Cabrio lässt sich das Mittelteil des Daches elektrisch versenken, während die B-Säulen stehen bleiben und für eine ungewöhnliche Silhouette sorgen. In Deutschland gibt es den MX-5 RF lediglich in Kombination mit dem stärkeren der beiden Benzinmotoren des Roadsters geben. Das 2,0-Liter-Triebwerk kommt auf 118 kW/160 PS und ist serienmäßig an eine manuelle Sechsgangschaltung gekoppelt. Anders als beim Roadster gibt es alternativ auch eine Sechsgangautomatik. Ein Preis ist noch nicht bekannt. Nicht völlig neu, jedoch in großen Teilen überarbeitet startet Ende Mai der Mazda CX-5. Das kompakte SUV wartet mit geschärftem Außendesign und aufgewertetem Innenraum auf. Zu den wichtigsten technischen Veränderungen gehört die schon aus dem Mazda6 bekannte G-Vectoring-Control. Das System nimmt bei schneller Kurvenfahrt das Drehmoment ganz kurz zurück, was mehr Last auf die Vorderräder bringt und den Wagen besser in der Spur hält. Zudem wurde das adaptive Geschwindigkeitsregelsystem verbessert: Im Rahmen von MRCC (Mazda Radar Cruise Control) kann der CX-5 nun im Stau selbsttätig fahren. Die Preise dürften weiterhin bei rund 25.000 Euro beginnen.

Mercedes baut einen ersten Pick-up
Mercedes baut einen ersten Pick-up

Mercedes:
Die Stuttgarter widmen sich im neuen Jahr zunächst der Komplettierung der E-Klassen-Palette. Den Start macht im Frühjahr die „All-Terrain“ genannte Offroad-Variante des T-Modells. Neben einer kernigen Optik bietet der leicht höher gelegte Kombi eine Luftfederung mit Geländemodus und immer Allradantrieb. Die Preise dürften knapp unterhalb von 60.000 Euro starten. Zur Jahresmitte kommt dann das E-Klasse Coupé, das anders als der Vorgänger auf Technik-Anleihen aus der C-Klasse verzichtet und sich auch bei Anmutung und Design stärker in Richtung des S-Klasse-Zweitürers entwickelt – inklusive größeren Platzangebots und schickeren Innenraums. Ende des Jahres folgt dann auf gleicher Basis das E-Klasse Cabrio. Wer es gerne kernig mag, freut sich auf die Neuauflage der G-Klasse, die nach 35 Jahren Bauzeit ein großes Update erhält. Der Geländewagen wird geräumiger, leichter und komfortabler auf Asphalt. Auch das Programm an Assistenten wird aufgestockt. Beinharte Offroad-Technik und eine kantige Karosserie gibt es aber auch weiterhin. Auch bei der Antriebstechnik bringt 2017 Neuigkeiten: Mercedes legt in Kleinserie eine Brennstoffzellenvariante des Mittelklasse-SUV GLC auf. Das F-Cell-Modell mit rund 500 Kilometer Reichweite kann nicht nur mit Wasserstoff betankt werden, sondern auch direkt über die Steckdose Strom nachladen. Die Stückzahl dürfte sich zunächst auf knapp 1.000 Autos beschränken.

Mercedes schiebt die starken AMG-Versionen der E-Klasse nach
Mercedes schiebt die starken AMG-Versionen der E-Klasse nach
Der E-Klasse Kombi ist auch in einer All-Terrain-Variante zu haben
Der E-Klasse Kombi ist auch in einer All-Terrain-Variante zu haben

Mini:
Die BMW-Tochter setzt im Frühjahr die Erneuerung der Modellpalette mit dem Countryman fort. Wie schon der Kleinwagen-Kombi Clubman wächst auch das kleine SUV um eine halbe Klasse und gewinnt so an praktischen Werten. Als erster Mini überhaupt erhält der Neue im Laufe des Jahres zudem einen Plug-in-Hybridantrieb aus Dreizylinderbenziner und einem E-Motor für die Hinterachse, der sich mit 2,1 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern begnügen soll und pro Akkufüllung 40 Kilometer weit rein elektrisch fährt. Zunächst gibt es aber konventionelle Antriebe mit mindestens 100 kW/136 PS, entsprechend saftig fällt der Basispreis von 26.500 Euro aus.

Mitsubishi:
Die Japaner bauen ihr SUV-Angebot weiter aus: Im Herbst startet mit dem Outlander Sport ein großes Kompakt-SUV, das sich zwischen den Modellen ASX und Outlander positioniert. Der neue Allrader trägt als erstes Modell der Marke den neuen, markanteren Designstil, unter der Haube wird es neben Diesel- und Ottomotoren auch einen Hybridantrieb geben.

Nissan macht den Micra schick
Nissan macht den Micra schick

Nissan:
Schluss mit Weltauto: Der neue Nissan Micra will ab März wieder speziell den europäischen Geschmack treffen. Ging der Vorgänger mit seinem an den Geschmäckern von Asiaten, Amerikanern und Europäern fast bis zur Charakterlosigkeit glatt geschliffenen Weltauto-Design im hiesigen Straßenbild noch unter, will die fünfte Ausführung wieder richtig auffallen. Seine schwungvolle Linienführung kennt man bereits von Qashqai und Co., sie wird hier aber auf rund vier Metern Länge auf die Spitze getrieben. Für den Antrieb des Micra stehen zunächst ein 0,9-Liter-Turbobenziner mit drei Zylindern und 66 kW/90 PS sowie ein gleich starker 1,5-Liter-Diesel zur Wahl, beide bereits aus dem Clio bekannt. Als Basistriebwerk wird kurz nach Markteinführung ein 1,0-Liter-Saugbenziner mit 55 kW/73 PS nachgeschoben. Preise sind noch nicht bekannt. Wenig Details gibt es auch noch zum Facelift des Nissan Qashqai, das für das Frühjahr erwartet wird. Unter anderem dürfte es neue Assistenzsysteme mit teilautonomen Funktionen geben.

Opel:
Gleich sieben neue Modelle will Opel 2017 auf den Markt bringen. Wichtigstes ist wohl der Insignia, der im Frühjahr startet. Die Mittelklasselimousine mit Fließheck und der Kombi schielen dann bei Größe und Anmutung Richtung Business-Segment, sollen sich preislich aber weiterhin eher mit Volumenfahrzeugen wie Ford Mondeo und Co. messen. Die Fehler der Vorgängergeneration will man behoben haben: Vor allem bei Gewicht und Platzangebot wird es Fortschritte geben. Zudem gibt es neue Benziner und eine zeitgemäße Achtgangautomatik. Seiner Zeit sogar voraus soll das neue Elektro-Modell Ampera-e sein, das pro Batteriefüllung bis zu 500 Kilometer weit kommt. Technisch basiert der Opel auf dem US-Modell Chevrolet Bolt, von dem auch die Crossover-Karosserie übernommen wird. Die Preise dürften bei 35.000 Euro starten. Zum Jahresende kommen dann zwei weitere Crossover auf den Markt: Der Crossland X ersetzt den Mini-Van Meriva als preiswertes Familienauto, ein noch namenloses Kompakt-SUV schließt die bisherige Lücke im Modellprogramm oberhalb des Mokka X. Entwickelt wurden beide Modelle gemeinsam mit dem französischen PSA-Konzern.

Porsche:
Nachdem zuletzt der Panamera im Fokus stand, erneuert Porsche am Jahresende seine Cash-Cow Cayenne. Das Luxus-SUV soll genau wie der technisch verwandte Touareg deutlich abspecken und dadurch agiler und sparsamer werden. Der Innenraum orientiert sich dann stärker am Panamera.

Der Peugeot 5008 wird vom Van zum Crossover
Der Peugeot 5008 wird vom Van zum Crossover

Peugeot:
Lange waren die Franzosen im kompakten SUV-Segment schlecht aufgestellt. Nun gibt es gleich zwei neue Modelle: Neben dem Ende 2016 gestarteten 3008 ab März auch dessen großen Bruder 5008, der weniger schick, dafür dank sieben Sitzen und kantigerem Zuschnitt praktischer ausfällt. Auf Allradantrieb verzichten beide Modelle, Preise für den 5008 sind noch nicht bekannt. Während die beiden SUV auch in Deutschland den Absatz der Marke hochtreiben werden, dürfte die Neuauflage des 508 vor allem auf den wichtigen chinesischen Markt zielen. Die im Laufe des Jahres präsentierte Mittelklasselimousine wächst gegenüber dem bereits wuchtigen Vorgänger erneut und tritt so in die Fußstapfen des ehemaligen Flaggschiffs 607. Zumindest in Europa wird es wohl auch einen Kombi geben. Wichtigstes Modell im Angebot der PSA-Tochter bleibt jedoch der Kompaktwagen 308, der im Jahresverlauf ein leichtes optisches Lifting erhält. Auch neue Assistenten könnten in den Golf-Konkurrenten einziehen, denkbar ist auch die Übernahme des digitalen Cockpits aus den SUV-Modellen.

Der Renault Alaskan basiert auf dem Nissan Navara
Der Renault Alaskan basiert auf dem Nissan Navara

Renault:
Anfang 2016 hatte Renault nach einer ganzen Reihe von Showcars die erste seriennahe Studie des neuen Alpine präsentiert. Der fertige Sportwagen kommt 2017 und soll der Startschuss für eine ganze Modellfamilie unter der wiederbelebten Traditionsmarke sein. Gleich mehrere Nummern größer fällt der Alaskan aus, ein mittelgroßer Pick-up auf Basis des Navara von Allianzpartner Nissan. Anders als die auf gleicher Plattform angekündigte Mercedes X-Klasse wird das Grundmodell optisch und beim Komfort nur wenig modifiziert, Hauptmarkt ist Südamerika.

Seat liftet den Leon
Seat liftet den Leon

Seat:
Der Ibiza eilt dem Polo voraus: Die neue Generation des spanischen Kleinwagens basiert wie sein norddeutsches Pendant auf der neuen MQB-Plattform des VW-Konzerns, wächst leicht in der Länge und legt beim Platzangebot zu. Als Motoren gibt es die bekannten Drei- und Vierzylinder. Bereits seit 2012 baut der Kompaktwagen Leon auf der MQB-Architektur auf, 2017 steht ein technisches Lifting an. Während die Außenhaut kaum verändert wird, stockt Seat das Programm an Assistenten auf. Verfügbar ist dann unter anderen ein Stau-Pilot, der bei stockendem Verkehr dem Vordermann automatisch folgt. Oder eine Notbremsfunktion für den Stadtverkehr, deren Sensoren jetzt auch Fußgänger erkennen. Hinzu kommen Verkehrszeichenerkennung, halbautomatisches Einparken auch in Querlücken oder eine verbesserte Leistung von Kamera und Navigationssystem.

Skoda hat den Octavia geliftet
Skoda hat den Octavia geliftet

Skoda:
Fast das komplette Jahr 2016 hat Skoda für den Kodiaq die Werbetrommel gerührt, Anfang 2017 startet das erste Mittelklasse-SUV der Marke endlich. Der große Bruder des Tiguan setzt auf die typischen Markentugenden wie ein großes Platzangebot, faire Preise und clevere Detaillösungen. 2.065 Liter fasst der größte Skoda maximal, dank umklappbarem Beifahrersitz lassen sich auch bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände verstauen, eine verschiebbare Rückbank erlaubt, zwischen Fond-Kniefreiheit und maximalem Ladevolumen zu variieren. Auf Wunsch gibt es sogar eine dritte Sitzreihe. Mehr als nette Spielereien sind zudem die sogenannte Schlaf-Kopfstützen oder der bislang nur von Ford angebotene Türkantenschutz, der beim Öffnen der Tür automatisch ausfährt. Basismotorisierung ist der 1,4-Liter-Benziiner mit 92 kW/125 PS, die Preise starten bei 25.500 Euro. Während sich der Kodiaq seine Sporen erst noch verdienen muss, ist der Octavia im Skoda-Programm längst unverzichtbar. Entsprechend sorgfältig wird das große Kompaktmodell daher Anfang 2017 überarbeitet. Auffälligste Änderung ist das neue Vier-Augen-Gesicht mit vertikal unterteilten Scheinwerfern im Stil der alten Mercedes E-Klasse. Erstmals sind sie zudem mit LED-Technik zu haben. Auch das Angebot an technischen Helferlein wird aufgewertet: So gibt es nun einen Anhängerassistenten, der beim Rangieren das Lenken übernimmt sowie einen Heckradar für das Ausleuchten des toten Winkels und die Querverkehrswarnung beim Rückwärtsfahren.

Suzuki eröffnet mit dem Ignis die Klasse der Micro-SUV
Suzuki eröffnet mit dem Ignis die Klasse der Micro-SUV

Suzuki:
Mit dem Ignis eröffnet Suzuki im Januar ein neues SUV-Segment. Gerade einmal 3,70 Meter misst der Fünftürer im schick-urbanen Crossover-Trim, trotzdem ist er im Gegensatz zu vielen größeren Konkurrenten auch mit Allradantrieb zu haben. Dazu kommen bis zu fünf Sitzplätze und ein Kofferraum mit immerhin bis zu 501 Liter Fassungsvermögen. Für den Vortrieb sorgt ein 1,2-Liter-Benziner mit 66 kW/90 PS Leistung und 120 Newtonmetern Drehmoment, den es auch in einer hybridisierten Variante geben wird. Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 12.000 Euro liegen.

Ssangyong:
Bei den Koreanern steht die Neuauflage ihres Flaggschiffs Rexton an. Das große SUV klassischen Zuschnitts orientiert sich optisch an der in Paris gezeigten Studie LIV-2, für den Antrieb kündigt Ssangyong neben einem Benziner einen Diesel mit 133 kW/181 PS, der mit einer Siebengang-Automatik von Mercedes kombinierbar ist. Preise sind noch nicht bekannt.

Volvo
Die Schweden arbeiten weiter mit Tempo an der Erneuerung der Modellpalette. Als nächstes steht die Neuauflage der 60er-Reihe an, die 2017 zunächst mit dem Mittelklasse-SUV XC60 beginnt. Zu erwarten ist ein Design im Stil der 90er-Modelle, von denen auch Bedienkonzept und Assistenzprogramme übernommen werden. Wie es in näherer Zukunft weiter geht, zeigt der gegen Jahresende präsentierte XC40, das neue Kompakt-SUV der Marke. 2018 soll der Umbau des Portfolios dann mit den Nicht-SUV-Varianten S60/V60 und V40 abgeschlossen werden. Schon im Laufe des kommenden Jahres kommt der S90 Executive auf den Markt. Die in China gebaute Top-Variante der Businesslimousine soll mit edler Ausstattung und aufgemöbeltem Fond der Mercedes S-Klasse Konkurrenz machen.

VW liftet den Golf
VW liftet den Golf

VW:
In unruhigen Zeiten such man Gewohntes. Entsprechend sanft sind die Änderungen ausgefallen, die VW dem Golf VII bei seinem ersten Lifting hat angedeihen lassen. Äußerlich fallen die Modifikationen nur genauen Beobachtern auf, innen sollen sie direkt fühl- und sichtbar sein. Unter anderem glänzt der Kompakte mit einem digitalen Kombiinstrument, dessen Anzeigen sich an die Wünsche des Fahrers anpassen lassen. Der nun 9,2 statt 8 Zoll große Bildschirm in der Mittelkonsole bietet ein höher aufgelöstes Bild, außerdem ist die gesamte Front jetzt unter Glas. Herkömmliche Tasten und Regler gibt es nicht mehr, gesteuert wird über den Touchscreen, mit sogenannten kapazitiven Drückfeldern am linken Rand, per Sprache oder – erstmals in dieser Klasse – per Geste: Durch eine Wischbewegung vor dem Bildschirm kann in verschiedenen Menüs geblättert werden. Bei den Motoren feiert der neue 1,5-Liter-Turbobenziner Premiere, der in allen Konzernmodellen perspektivisch den 1.4 TSI ersetzen wird. Im Golf kommt er zunächst auf 110 kW/150 PS, der Normverbrauch sinkt gegenüber dem Vorgänger leicht auf 4,9 Liter. Bei den anderen Motorvarianten gibt es teils umfangreiche Updates, der E-Golf etwa kommt mit 300 Kilometern pro Akkufüllung 100 Kilometer weiter als bisher.

Das mit Abstand wichtigste Modell der Marke ist aber nicht der einzige Hoffnungsträger für 2017. So wird der Polo künftig dank Längenwachstums noch mehr als bisher zum kleinen Bruder des Golf, dem er auch bei beim Qualitätsniveau der Innenausstattung nacheifert. Mehr Details dürfte es zur Premiere auf dem Genfer Salon in Frühjahr geben, auf dem wohl auch das neue Golf-SUV Premiere feiert, das sich unterhalb des zuletzt deutlich gewachsenen Tiguan platziert. Wohl erst etwas später zu sehen sein wird wohl der VW CC. Der schnittige Fließheck-Ableger des gewöhnlichen Passat wird noch eigenständiger und edler, trägt zudem als erstes Modell das neue VW-Markengesicht. Als Flaggschiff im Portfolio fungiert jedoch weiterhin das große SUV Touareg, der sich erneut die Plattform mit Audi Q7 und Porsche Cayenne teilt. Wie diese beiden verliert auch dieser VW massiv an Gewicht. Für eine gute CO2-Bilanz soll zudem ein Plug-in-Hybridantrieb sorgen. Hingucker wird das Cockpit, in dem es erstmals einen gebogenen OLED-Bildschirm geben soll. (Holger Holzer/SP-X)

Die wertvollsten Marken: Nissan macht einen großen Sprung!

Jährlich stellt das Beratungsunternehmen „Interbrand“ eine Rangliste der „Best Global Brands“ auf. Ganz vorne in der Liste die üblichen Verdächtigen. Zwei Tech-Konzerne: Apple auf 1 und Google auf 2. Der erste Automobil-Hersteller ist Toyota mit einem „Wert“ von 49 Milliarden US-Doller und einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 16%. Den größten Sprung unter den Automobil-Herstellern hat jedoch NISSAN getan. Um 19% ging es gegenüber dem Vorjahr voran, auf nun 9.1 Milliarden US-Dollar.  Von den 15 in den Top 100 vertretenen Automobil-Herstellern ging es nur für Volkswagen mit einem Minus aus. 9% Rückgang und damit 12.54 Milliarden US-Dollar werden von Interbrand vermerkt!

Mit den 170 Milliarden US-Dollar Markenwert übersteigt der Tech-Konzern Apple die Markenwerte von BMW, Mercedes und Audi – selbst zusammen addiert, um noch immer 100 Millionen US-Dollar!

interbrand automobil marken wert

 

 

Galerie: Škoda Fabia 2015

Wie fährt sich der neue Škoda Fabia? Die 90 PS und die 75 PS -Variante habe ich bei der internationalen Premiere in Portugal fahren können. Zum Fahrbericht geht es „hier lang“.

Der Tod des gelben Engels

Blicken wir zurück:  Zuerst war da eine Behauptung die durch die Presse geisterte. „Manipulation bei der Wahl zum „Gelben Engel“. Der Ex-Kommunikationschef Ramstetter machte sich darüber – während der „Verleihung des gelben Engel“ sogar noch lustig. Da war das Selbstbewusstsein des ADAC noch unerschütterlich. So meinte das wohl auch die Industrie und feierte beschwingt den „Gelben Engel“. 

ADAC – Der Skandal nimmt kein Ende

Das erste Bauernopfer fiel schnell. Michael Ramstetter der Kommunikationschef des Clubs und Chefredakteur der ADAC motorwelt musste gehen. Doch die Zweifel blieben. War Ramstetter alleine schuldig? Vermutlich nicht. Üblicherweise stinkt der Fisch immer vom Kopf. Doch ADAC-President Meyer blieb erst einmal hartnäckig an seinem Posten kleben. Er gelobte Besserung und vollständige Aufklärung. In der Zwischenzeit – der ADAC hatte unabhängige Wirtschaftsprüfer eingeschaltet um den Betrug aufzuklären – nahmen die Skandale jedoch kein Ende. Da flog der Präsident mit dem Rettungshubschrauber zu Terminen, die Kinder von Führungskräften mit Ambulanz-Flugzeugen in den Urlaub. Der Club schien und scheint zu einem Paradies der Selbstbedienung und eitlen Selbstüberschätzung geworden zu sein. Der Eindruck das hier etwas nicht stimmt und zwar von oben herab, manifestierte sich.

Peinliche Demut bei Jauch

Irgendjemand hatte ADAC-President Meyer dann dazu geraten, nun mit Demut in die Öffentlichkeit zu treten, die Fehler einzugestehen und Besserung zu geloben. Der Sonntagabend vor einer Woche bei Günter Jauch schien dafür perfekt. Doch was ADAC-President Peter Meyer ablieferte war eine peinliche Vorstellung.

Da saß ein ADAC-Präsident der es gewohnt war Forderungen zu stellen, Fehler eingestehen und Demut zu zeigen, schien nicht zu den Talenten von Peter Meyer zu gehören. Und wer dem Gespräch aufmerksam folgte, merkte schnell, hier spielt jemand nur den Aufklärer. Als Jauch erste Zahlen zur Austrittswelle wissen wollte, wand sich der ADAC-Chef zuerst. Die Zahlen sollten Montag-Vormittag präsentiert werden. Er wisse dies noch nicht. Jauch wunderte sich zurecht. Ein Chef der am Sonntagabend nicht wisse, was am Montag in der Früh präsentiert wird? Meyer gab klein bei und nannte die Zahl von 5.000. So viele Mitglieder seien seit Beginn des Skandals ausgetreten. Wenige Stunden später nannte der ADAC die Zahl von 15.000 Kündigungen. Nun war klar – Peter Meyer log im TV, selbst der ADAC-Präsident leidet unter chronischer Manipulationslust.  Doch warum? Ob 5.000 oder 15.000? Bei 19 Millionen Mitgliedern macht das doch noch keinen Unterschied. Oder doch?

Auch bei der Pannenstatistik redete sich Peter Meyer um Kopf und Kragen. Der ADAC hätte ja nie behauptet, die Zahlen der Pannenstatistik seien repräsentativ. Nun denn. Wenn dem so ist, dann fragt man sich schon – warum dann überhaupt der Aufwand? Nur der Liebe zu den Zahlen wegen? Oder dem Geschäftsmodell zuliebe? Denn wer als Automobil-Hersteller mit dem ADAC zusammenarbeitet, der taucht in der Statistik nicht mit den echten Zahlen auf.

Dazu kamen die Batterie-Verkäufe der „Gelben Engel“ die an Drücker-Kolonnen erinnerten. Der Strom riss nicht ab und Peter Meyer spielte die Rolle des Aufklärers und Saubermanns nur schlecht.

Heute endete die Ära Peter Meyer

Am heutigen Montag hat Peter Meyer seinen Rücktritt vom Amt des ADAC-Präsidenten bekannt gegeben. Vermutlich aber auch nur, um nicht im hohen Bogen durch das restliche Präsidium raus geworfen zu werden. Wobei die Frage gestellt werden muss? Waren es nun nur Ramstetter und Meyer? Zuvor war es nur Ramstetter. Was wissen wir in vier Wochen? 

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hat heute den Untersuchungsbericht zur Wahl des „Gelben Engel“ veröffentlicht.

Und stellte damit klar: Es wurden nicht nur die Zahlen zur Teilnahme manipuliert, sondern auch das Ergebnis an sich.

Das manipulierte Ergebnis

Offiziell ging die Wahl im Januar wie folgt aus:

  1. VW Golf 34.299 Stimmen
  2. Audi A3 27.765 Stimmen
  3. Mercedes A-Klasse 24.418 Stimmen
  4. Škoda Octavia 22.237 Stimmen
  5. BMW 5er Serie 17.235 Stimmen

Doch die Wahrheit sieht anders aus:

Der VW Golf gewinnt – allerdings nicht mit 34.000 Stimmen, sondern mit 3.271 Stimmen. Danach folgt der 3er BMW mit 1.703 Stimmen. Folgt man hier dem Ergebnis der Wirtschaftsprüfer von Deloitte, dann liegt im Falle des BMW 3er jedoch keine Manipulation zu Grunde, sondern Unfähigkeit. Auf Platz 3 folgte der Audi A3 mit 1.664 Stimmen. Die A-Klasse kommt nur auf den vierten Platz und nicht auf das Treppchen.

Doch trotz der angeblichen Meinungsmacht des ADAC – immerhin vertritt man 19 Millionen Mitglieder – nahmen insgesamt nur 45.202 Mitglieder teil. Davon sogar deutlich mehr „online“ als „offline“. Und das bei einem Automagazin das Millionenfach an die Mitglieder verschickt wird. Jeden Monat. So waren es online 28.200 Stimmen die gezählt wurden und Offline (Postkarte) waren es 16.602 Stimmen. Selbst gibt man an, die Motorwelt habe eine Auflage von 13.8 Millionen Exemplare.  Das wäre eine Quote von 0,12 % Leser der motorwelt. Absurd niedrig. Absurd. 

Reaktionen der Automobil-Industrie

Lächelnde Gewinner sah man häufig. Die Automobil-Industrie spielte das Spiel des ADAC immer brav mit. Man bezahlte den ADAC. Man schaltete Anzeigen. Man war Kooperationspartner. Und man warb mit den Erfolgen bei den den Wahlen des ADAC und der Pannenstatistik. In der aktuellen Februar-Ausgabe der Motorwelt ist im übrigen kein Automobil-Hersteller mit Werbeanzeigen vertreten. Sicher kein Zufall, sondern bereits Ergebnis der peinlichen Situation in die man geführt wurde. Doch sind die Automobil-Hersteller wirklich unschuldig?

Sie wussten aus den Vereinbarungen zum Thema Pannenstatistik wie man beim ADAC arbeitet. (Dort wurden Hersteller die den ADAC als Pannenhelfer beauftragten, nicht mit den tatsächlichen Pannen geführt – aber wie Peter Meyer bei Günter Jauch sagte – die Pannenstatistik wäre nie repräsentativ gewesen..(sic!)).

Mercedes-Benz hat seinen „Goldenen Engel“ bereits zurück gegeben. Man will Distanz schaffen zum Pannen-Verein und hat sich mit der Rückgabe distanziert:

„Publikumspreise sind für Daimler grundsätzlich von hoher Bedeutung, da sie unmittelbar die Meinung der Öffentlichkeit widerspiegeln“, hieß es in einer Mitteilung des Mercedes-Herstellers Daimler. „Unabdingbare Voraussetzung hierfür ist, dass die Leserwahlen korrekt durchgeführt werden. Bei der Vergabe des „Gelben Engel“ war dies nicht der Fall.“

Manipulation und Betrug scheint beim ADAC zum Geschäft zu gehören.  

Dem Betrug war auch bei der Auslosung der Gewinner kein Riegel vorgeschoben. Deloitte hat festgestellt:

Der Prozess zur Auslosung der Gewinner war ebenfalls weder schriftlich fixiert noch ausreichend im durchgängigen 4-Augen-Prinzip gegen Fehler abgesichert. Durch die nicht proportionale Auslosung wurden die Teilnehmer der Coupon-Wahl bevorzugt

Das System ADAC darf getrost als „gescheitert“ bezeichnet werden. Das erste Ergebnis der Wirtschaftsprüfer von Deloitte zeigt den Totalschaden des ADAC nur in Auszügen.

Was noch folgen wird? Man darf gespannt sein.

 

Doch nun stellen sich die Fragen: Welche Gegenleistungen erhielt der ADAC von der Automobil-Industrie? 

Die Automobil-Industrie: Opfer oder Mittäter?

Die Frage die noch geklärt werden muss ist: Was – oder wer – steckt hinter den Manipulationen? Welche Motivation trieb die Verantwortlichen beim ADAC. Das man die Zahl der Teilnehmer massiv geschönt hat, dürfte durch die peinlich niedrige Beteiligungsquote zu erklären sein. Aber warum rutscht die A-Klasse von 4 auf 3? Warum landet der Fünfer-BMW auf 5, statt auf 7? Warum verschwand der Dreier-BMW vom zweiten Platz? Und was passierte bei den Wahlen zuvor?

Alles nur Dummheit? Nur Fehler?  Oder das Ergebnis von Geklüngel? 

Klar ist: Der gelben Engel ist tot. Und der ADAC hat seinen gelben Engel selbst auf dem Gewissen.

 

 

 Edit: Auf Facebook wird jetzt durchgezählt: https://www.facebook.com/gelberBengelMitgliederzaehlung

 

Ford Kuga – Fahrbericht Fazit

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht des Ford Kuga TDCI Powershift: [zum Anfang]
Beim Thema Allradantrieb bietet der Kuga in der 4×4-Variante ein modernes System auf. Dank Torque-Vectoring muss man den Asphalt nicht verlassen um den echten Nutzen von vier angetriebenen Rädern zu erfahren. Der Ford Kuga mit seinem optionalen 4×4 Antrieb verteilt binnen Millisekunden die Antriebskraft genau dorthin, wo diese am sinnvollsten wirken kann.

Und in Kurven sorgt das TVC getaufte System dafür, dass dem Rad mit mehr Grip auch mehr Kraft zukommt, das sorgt für ein leichtfüssiges Handling und lässt den SUV behände um Kurven gleiten.  Das System im Kuga sorgt bis Tempo 30 vor allem dafür, dass die Traktion stimmt, darüber hinaus will es die Fahr-Agilität steigern. Das klappt extrem gut. Der Kuga lässt sich handlich über Landstraßen bewegen und vermittelt immer wieder dein Eindruck, kleiner und leichter zu sein, als er indes ist.

Ford Kuga 16 One ford 2013 suv

Platz da

Kompakte SUVs müssen trotz der übersichtlichen Abmessungen mit genug Platz im Innenraum überzeugen.  Und da ihre Grundform dem eines Kombis nicht unähnlich ist, werden SUVs gerne für allerlei Transportaufgaben hergenommen.

Der Kuga bietet bis zu 1.653 Liter Ladevolumen und präsentiert sich als praktischer Kamerad für den nächsten Umzug, die große Einkaufstour oder den Transport von Freizeit-Geräten. Der Kofferraumboden lässt sich in der Höhe justieren, so dass man entweder die Laderaumhöhe maximiert, oder den Ladeboden auf der gleichen Höhe wie die Ladekante fixiert. Zudem sind die Sitzlehnen der Rücksitzbank in der Neigung einstellbar, was für mehr Platz im Ladeabteil, oder mehr Komfort für die Passagiere sorgt. Umklappen lassen sich die Lehnen im Verhältnis 60 zu 40 %.

Ford Kuga 23 One ford 2013 suv

Multimedia – Konnectivität

Das extrem umfangreiche Ford „sync“ System lasse ich die Ford-Experten selbst erklären, alleine dieses System benötigt einen eigenen Artikel. (folgt)

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Vorteile:

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  • Viele Assistentzsysteme verfügbar
  • Handlich zu fahren
  • Sparsamer Motor

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Nachteile:

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  • Viele Knöpfe in der Mittelkonsole
  • Kleines Multimedia-Display

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Ford Kuga 11 One ford 2013 suv

Das hätte ich mir vom Ford Kuga noch gewünscht:

  • Ein größeres Display für das Ford Sync-System in der Mittelkonsole.

Bewertung:

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Komfort: 32 von 45 Punkte

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  • Raumgefühl Mitfahrer: 8 von 10 Punkte
  • Sitzposition Fahrer: 4 von 5 Punkte
  • Klimatisierung: 5 von 5 Punkte
  • Kofferraum u. Zuladung: 5 von 10 Punkte
  • Fahrgeräusche innen: 4 von 5 Punkte
  • Assistenzsysteme: 6 von 10 Punkte

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Fahrspaß: 23 von 40 Punkte

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  • Landstraße: 5 von 10 Punkte
  • Autobahn:  6 von 10 Punkte
  • Stadt: 4 von 5 Punkte
  • Überholprestige: 2 von 5 Punkte
  • Beschleunigung: 3 von 5 Punkte
  • V/max:  3 von 5 Punkte

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Kosten: 12 von 30 Punkte 

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  • Anschaffung: 2 von 10 Punkte
  • Aufpreisliste: 3 von 5 Punkte
  • Versicherung: 2 von 5 Punkte
  • Garantiezeit: 1 von 5 Punkte
  • Wertverlust: 4 von 5  Punkte

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Antrieb: 25 von 40 Punkte

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  • Motor: 6 von 10 Punkte
  • Getriebe: 7 von 10 Punkte
  • Bremsen: 6 von 10  Punkte
  • Sound innen: 3 von 5 Punkte
  • Lenkgefühl: 3 von 5 Punkte

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Umwelt: 24 von 30 Punkte

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  • Test-Verbrauch: 10 von 10 Punkte
  • CO² nach Norm: 7 von 10 Punkte
  • Außengeräusch: 7 von 10 Punkte

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Qualität: 10 von 15 Punkte

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  • Spaltmaße außen: 3 von 5 Punkte
  • Haptik: 3 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 4 von 5 Punkte

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Beurteilungsmatrix erklärung punkte

Ford Kuga 18 One ford 2013 suv

  • Punktzahl gesamt: 126 / 200 Punkten
  • Fahrbericht: Ford Kuga 2.0 TDCi 4×4 Titanium

Das Fazit:

One World – one SUV

Ein Zitat von Henry Ford lautet:

Nicht mit Erfindungen macht man ein Vermögen, sondern mit Verbesserungen.

Der Ford Kuga war nicht der erste komapkte SUV am Markt, aber er ist einer der Besten. Sein überzeugendes Raumangebot, das leichtfüßige Handling und die umfangreiche Armada an Assistenzsystemen lassen den Ford Kuga zu einem der erfolgreichsten SUV am Markt werden und dies, weltweit. Womit dann auch die „One Ford“ Strategie, zumindest im Falle des Kuga, aufgegangen ist.

 

zu den technischen daten klick

Fahrbericht  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Bilder-Galerie-Fotos

Link zur Webseite des Herstellers | Fahrbericht das EcoBoost Kuga von autophorie und autoaid

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller Ford für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd

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