smart wird EQ

Auf dem Automobil-Salon in Genf hat smart ein klares Bekenntnis abgegeben. Ab 2020 wird die Daimler-Tochter ihre Kleinwagen nur noch mit einem reinen E-Antrieb anbieten. Egal ob smart fortwo, forfour oder Cabriolet. Damit wird die gesamte Marke smart zu einem Teil der EQ-Familie von Mercedes-Benz.

EQ und 22-kW-Lader!

Zudem bekommt der smart den von vielen ersehnten 22-kW-Schnelllader. Damit lässt sich der elektrische Stadtflitzer in weniger als 40 Minuten auf mehr als 80% Batterieladestand aufladen. Zudem soll es in diesem Jahr noch die „smart EQ Control APP“ geben, ein weiterer Schritt zur Vernetzung. Die Fahrzeugklimatisierung wird sich damit ebenso steuern lassen, wie auch die jederzeit mögliche Kontrolle des Fahrzeugzustandes. Natürlich soll einen die App auch bei der Suche nach der nächsten Ladestation unterstützen.

Ready to share

Und mit der App „Ready to share“ will smart den eigenen Kunden eine individuelle Car-Sharing App-Lösung anbieten. Im Prinzip wird hier das aus den Car2Go bekannten Hard- und Software-Kit als zusätzliche Option im Fahrzeug ordern und der Besitzer kann dann den nächsten Schritt in der Mobilität der Zukunft machen und auch das eigene Fahrzeug „vermieten“.

 

WTF ist „proruptiv“?

Eine CEO eines kleines Automobil-Herstellers sagte mir mal: „Wichtig ist nicht, wogegen man ist, sondern wofür“. Und sie hat recht damit. Seitdem überlege ich mir oft „Wofür bin ich?“ – und halte mich weniger damit auf, „wogegen“ ich bin. Es ist einfach eine Sache der Sichtweise. Halten wir uns damit auf, wogegen wir sind, oder beschäftigen wir uns mit den Dingen, für die wir sind?

PRORUPTIVE

Pro-Bitte was?

Wer mein-auto-blog aufmerksam verfolgt, der kennt meine ganz eigene, meine persönliche Vorliebe für den Blick hinter die Kulissen. Hinter den Vorhang von „show & shine“ und beim Thema auto bedeutet das eben, einen Blick für die Zulieferer zu haben. Denn die wahren Motivationstreiber in der Automobiltechnik sind oft nicht die großen Marken, mit den größten Werbe-Budgets, sondern die Zulieferer-Industrie. Für mich also auch klar, dass ich über „proruptive“ stolpern musste. Nein, dieses Wort steht nicht im Duden, dieses Wort trifft man beim Zulieferer EDAG aus Wiesbaden – oder auf dem Automobilsalon in Genf. Und nun auch auf autohub.de

Proruptive – Die Lust an der Veränderung

In der Automobil-Welt geht die Angst vor der „disruption“ um. Veränderungen, die technologische Veränderungen einleiten, die gängige Prozesse und Weltbilder zum Teil schlagartig ändern und damit zur wirtschaftlichen Gefahr werden. Die Angst, zum Nokia der Automobilhersteller zu werden, geht um. Disruption war deswegen auch schon das „Wirtschaftswort“ des Jahres 2015. Derartig getrieben, stehen Manager vor der Zukunft wie die Lämmer vor der Schlachtbank und wissen sehr gut, wogegen sie sind, aber nur zu selten, wofür!

Wie EDAG die Zukunft umarmt

Mit einer sehr simplen Analogie demonstriert der Automobil-Zulieferer EDAG die Wortschöpfung „proruptive“ im Zusammenhang mit der Welt der Entwickler und Zulieferer im Automobilbau. Eine restaurierte Mercedes-Benz Pagode steht neben einem Future-Konzeptfahrzeug. Während das eine für den Glanz der vergangenen Tage steht, demonstriert das für BOSCH designte und realisierte Showcar für die Ansprüche der Zukunft an unsere individuelle Mobilität. Vernetzt, always on, autonom unterwegs, dazu emissionsfrei von A nach B. Man kann vor diesen Veränderungen Angst haben, die disruptive Gewalt fürchten oder ein eigenes Konzept entwickeln. Demonstrieren und leben, wofür man steht. EDAG hat dies für den Automobil-Salon in Genf ausgerechnet mit einem Traumwagen aus dem Jahre 1968 demonstriert. So wurde die Pagode nicht einfach nur restauriert, sondern ist de facto besser als neu. Moderne Technik ist dabei nur ein Teil:

Die Ersatzteilbeschaffung ist bei der Restaurierung von Oldtimern oft eine große Herausforderung und mitunter schlicht nicht mehr möglich. „Wenn Bauteile nicht mehr verfügbar sind, dann erschaffen wir sie maßgenau mit dem Einsatz digitaler Werkzeuge neu.“, so Jörg Ohlsen. So wurde u.a. der vorhandene Kofferraumdeckel, der sich in einem nicht befriedigenden Zustand befand, digitalisiert und mit den Originalzeichnungen verglichen. Auf dieser Basis entstand nach 49 Jahren erstmals ein digitaler Datensatz des Bauteils, um anschließend entsprechende Werkzeuge konstruieren und herstellen zu können.

Im Ergebnis wurde die Voraussetzung für eine moderne und schnelle Bauteilproduktion für die zukünftige Restaurierung weiterer Modelle dieser Baureihe geschaffen. Bei kleineren Bauteilen im Exterieur wie im Interieur kann heute der Einsatz der generativen Fertigung (3D-Druck) große Vorteile mit sich bringen. Gerade bei Restaurierungen, für die nur ein Einzelteil benötigt wird, ist das werkzeuglose Herstellen bzw. Drucken von Teilen eine interessante, schnelle und vor allem kostengünstige Lösung. Diese Beispiele zeigen, dass mit moderner Technik nicht nur automobile Schätze für die Zukunft restauriert und konserviert werden können, sondern ganz nebenbei neue Geschäftsmodelle entstehen.

Das ist für EDAG proruptives Denken.

Ich denke es wird Zeit, EDAG zu besuchen, den restaurierten Pagoden-Benz zu fahren und am Fahrzeug die „Proruptive Entwicklung“ zu bestaunen.

 

Volvo XC60 – Von wegen alter Schwede

Zwar war der Volvo XC60 bislang klar als Volvo zu erkennen und auch immer noch attraktiv, doch sah man ihm mittlerweile an, dass er nicht mehr recht ins Design passt. Die mittlerweile typischen Proportionen und Design-Elemente fehlten ihm. Doch nun zeigen die Schweden die zweite Generation des Bestsellers in Genf und schlagen damit voll ein. Wir schauen uns an, ob der neue Volvo XC60 auch das Potential hat, zum Bestseller zu werden, wie es die erste Generation vorgemacht hat.

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Mercedes-Benz Cars Pressekonferenz – Genfer Automobilsalon

Im Mittelpunkt des Auftritts von Mercedes-Benz auf dem diesjährigen Automobilsalon in Genf steht die Weltpremiere des E-Klasse Cabriolets. Der offene Viersitzer ist das fünfte Mitglied der erfolgreichen Baureihe. Erstmals zu sehen ist auch eine neue, sehr außergewöhnliche Variante der legendären Offroad-Ikone G-Klasse.


Sein
Europa-Debüt feiert der neue GLA mit erweitertem Motorenangebot, einer gezielten optischen Akzentuierung im Innen- und Außendesign sowie aktualisierten Ausstattungsvarianten.
Zu den weiteren Neuheiten zählen
Sondermodelle, unter anderem von Mercedes SL und SLC sowie smart, und einige AMG Performance Modelle von Mercedes-AMG. Mit dem Concept X-CLASS gibt Mercedes-Benz Vans in Genf einen Ausblick auf seinen neuen Pickup, die X-Klasse.

LIVE: Verfolgen Sie die Mercedes-Benz Cars Pressekonferenz auf dem Genfer Automobilsalon am 7. März um 9:00 Uhr LIVE auf daimler.com/live.

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VW Arteon –  mehr als nur ein Passat Coupé

Weltpremiere in Genf: Der VW Arteon. Die Wolfsburger bringen einen fünftürigen Gran Turismo mit in die Schweiz, der oberhalb des Passat angesiedelt wird. Der Fünfsitzer soll Designelemente eines Sportwagens mit der Eleganz und dem Raum eines Fastbacks – also einem Fließheck – vereinen. Mit seinen serienmäßigen LED-Scheinwerfern und weiteren neuen Elementen ergibt sich eine völlig neue Frontpartie. Damit es im Inneren luftig zugeht, bietet der Wolfsburger einen langen Radstand sowie eine große Heckklappe, hinter der sich mindestens 563 Liter Kofferraumvolumen verbergen. Wir schauen uns den neuen VW Arteon genauer an. Read more

40 Jahre GTI, im Clubsport nach Paris

Natürlich wäre der Flug schneller gewesen. Selbst die Fahrt mit dem Zug. Und sowieso hatte jeder abgeraten. Mit dem Auto zum Automobil-Salon nach Paris? In die Stadt der Liebe. Immer, aber doch bitte nicht mit dem Auto. Aber das hier ist weder ein Zug- noch ein Flug-Blog, das hier ist ein Autoblog, mein-auto-blog und wenn Habby „on tour“ geht, dann am liebsten mit vier Rädern.

Fahrbericht: Volkswagen Golf GTI Clubsport

Verliebt bis Paris

Der Flug war gebucht. Die Abfahrt in Richtung Flughafen ein wenig früher als notwendig, es sollte ja zuvor noch eine launige Runde im 265 PS starken GTI Clubsport durch den Spessart geben. War ja erst Tag zwei des Testzeitraums und der Tacho bis dahin kaum durch mich in Bewegung gebracht. Koffer einladen, den Hintern in die leicht kneifenden Sportsitze von Recaro gepresst, das Lenkrad eingestellt, den Sitz runtergestapelt und los. Sonores brummen begleitet die Abfahrt. Völlig unaufdringlich. So gar nicht wild. Gehört der Clubsport-Golf doch zum schärfsten was Volkswagen derzeit zu bieten hat. Für Sportfahrer die richtige Wahl. Im Gegensatz zum Golf R mit Frontantrieb unterwegs. Aber wer braucht schon Allrad, wenn er eine Sperre hat? Der Clubsport GTI feiert die 40 Jahre Golf GTI mit Anstand. Und natürlich in rot. Am besten in rot! Dann stechen die schwarzen Flics und der große Kühlluft-Schnabel an der Front so richtig heraus. Rot, die Farbe der Liebe. Karo die Muster auf den Recaro. Das Golfball-Gefühl am Schalthebel. Rot und handgerissen, 40 Jahre GTI feiert man genau so. Und dann sind 265 PS eine Ansage.

Sicher, ein Honda Civic Type R, ein Cupra RS 290, ein Ford Focus RS, ein A45, sie alle bieten mehr. Mehr Leistung, teilweise mehr angetriebene Achsen und manchmal auch mehr pre-pupertäres Gehabe. Das geht dem Clubsport Golf GTI trotz schwungvollen Heckflügels und martialischer Optik zum Glück völlig ab. Er fährt wie ein Golf. Und das ist erst einmal kein Handicap. Souverän brummend. Unwild.

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Hintern-Wohlfühlgebiet

101 Kilometer von der Haustür bis zum Flughafen Parkhaus P4. 30,2 Kilometer durch den Spessart bis zur Autobahnauffahrt auf die A3.  Die ersten Kilometer aus der Ortschaft sind bereits eine Wohltat. 40 Jahre GTI bedeutet eben auch, der GTI ist aus dem Gröbsten heraus. Er malträtiert dich nicht mit unnötiger Härte, er strapaziert deine Ohren nicht mit haltlosen Getöse. Er ist „der Kompakte“, das Auto. Wenn gleich man auch in der Zeit, bis der Bordcomputer (was ein aufgebohrtes Teil) die 75° Öl-Temperatur vermeldet, die Drehzahl nicht über 3.000 schwingt, der EA888 kann bereits andeuten zu was er bereit ist. Da kommt noch was. Theoretisch sind die 265 PS für 5.5 Sekunden auf Tempo 100 gut. Praktisch vermasselt einem die unsensible Kupplung alles. Man wünscht sich ja immer wieder einen Handschalter, so als Sportfahrer. Aber Kupplung und Schaltwege im Clubsport sind dann eher Omas-Zweitwagen, denn 40 Jahre GTI-Reifung. Was man aber verknusen kann. Denn der sämige Druck des 2-Liter Turbos ist etwas für Schaltfaule.

Nach 20 Kilometern ist klar: Selbst mein dicker Hintern lässt sich im Schraubstock der Recaros verpflanzen ohne sich gleich die Nervenbahnen der unteren Genitalien abzuquetschen. Die Fahrt zum Flughafen? Keine anständige Distanz. Paris? 648 km bis zum Event-Hotel? Das hört sich gleich viel besser an.

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Autobahn-Freibrenner

Als 1976 der erste Golf GTI mit 110 PS losgelassen wurde, brannte dieser die linke Spur der Republik mit Nachdruck frei. Sicher, damals war der leichte GTI schon eher der Landstraßen-King, aber wenn es mal schnell gehen sollte, dann waren eben die 183 km/h V-max eine Ansage. 40 Jahre später rennt der Clubsport GTI mit seinen 265 PS locker 250 km/h. Das Ergebnis an sich ist ähnlich. Es geht mächtig voran. Auch im sechsten Gang. Dem 350 Nm starken Zwoliter wurde eine überzeugende Elastizität anerzogen, mögen andere auch mehr Power haben – was die Fahrbarkeit angeht, treffen hier die besseren Argumente auf die leidenschaftliche Historie des GTI. Ein souveräner Lauf geradeaus, trotz Quersperre auf der Vorderachse. Lies sich der Clubsport im Spessart zackig ums Eck werfen, spielt er auf der Autobahn den Saubermann. Unbeirrt in Richtung Westen.

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Rasbar

Man muss nicht rasen. Aber man kann es ganz vorzüglich. Die Dämpfung ist adaptiv einzustellen. Wer da keine Abstimmung für die lange Strecke findet, der will es nicht. Der Comfort-Modus macht den Clubsport nicht zur Sänfte. Trocken schlagen grobe Verwerfungen durch. Selbst die 18-Zoll Bereifung hilft da nicht viel. Auch wenn mein Testwagen auf die Clubsport-Reifen verzichten musste, die Bridgestone S-001 sind keine Komfortspezies und eben eher sportlich steif, denn herzlich. Dafür funktioniert das Gripniveau der Reifen zusammen mit der Abstimmung des ABS viel besser, als man es von den Clubsport-Reifen in den Fachmedien lesen konnte. Ab der Grenze Deutschland-Frankreich ist das eh alles egal.

Dann zeigt sich der Clubsport von seiner Golf-Seite. Das ist der Kompaktwagen mit den mehr als ein dutzend Gesichtern. Auch nach 300 Kilometern pumpt noch Blut durch die Beine, der Rücken fühlt sich gut unterstützt und bei Tempomat 135 km/h vergisst man das Flügelwerk und die Ladedruckaffine Zielgruppe. Es reist sich dank Tempomat, adaptiv natürlich und Spurhalte-Assistent, mehr als souverän.

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Clubsport-Level Paris

Einige Hörbuch-Kapitel (im Auto, immer mit Hörbuch!) später sinken die Kilometer-Angaben auf der A4 gen Null. Nach der endlosen Weite der französischen Autobahnen verschlingt dich Paris. Und mit ihr der Verkehr. Umstellen im eigenen Fahrprofil ist angesagt. Erste Startreihe am Kreisel, zweite und dritte Spur aufmachen. Der Golf GTI Clubsport riecht das Asphaltband der Peripherique und will dich eigentlich verleiten einen neuen Geschwindigkeitsrekord zu manifestieren. Es zählt das System des „vorausschauenden“ Fahrens. Du schaust nach vorne und wer die Lücke zuerst erreicht, dem gehört sie. Eigentlich sehr einfach und völlig unkompliziert. Natürlich hast du Angst um die Felgen. Den feinen Frontsplitter. Aber Zuversicht ist dein Anker.

Wer dir auch immer erzählen will: Fliege nach Paris, oder nimm wenigstens den Zug. Lächle ihn an, er hat keine Ahnung. Nicht von Paris und nicht vom Golf GTI Clubsport!

40 Jahre Golf GTI und kein bißchen älter? Doch. Man spürt die enorme Reife. Dennoch ist der Golf GTI Clubsport endlich wieder ein „echter GTI“. Und damit gebührt ihm die Ehre der „Grand Tour“. Probier es doch selbst mal aus.

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VW Golf GTI Clubsport
Grundpreis 34.925 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4268 x 1790 x 1452 mm
KofferraumvolumenVDA 380 bis 1270 L
Hubraum / Motor 1984 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 195 kW / 265 PS (350 Nm)
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 5,5 s
Verbrauch, realistisch 9,0 L/100 km

Golf GTI Clubsport – Galerie

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Mitsubishi Ground Tourer Concept

Viel ist es nicht, das uns Mitsubishi an Informationen gönnt. Nur, dass die Japaner auf der Paris Motor Show ein weiteres SUV vorstellen wollen. Das klingt vernünftig, schließlich boomen die hochbeinigen Fahrzeuge derzeit enorm. Kaum ein Hersteller, der kein SUV im Portfolio hat. Doch Mitsubishi will nicht irgendein SUV zeigen, sondern ein SUV-Coupé! Ob solch ein Konzept Aussicht auf Erfolg hat?

Warum nicht? Schauen wir doch einmal zu Range Rover rüber. Den Evoque gibt es nicht nur als Coupé, sondern sogar als Cabriolet. Warum sollten die Japaner als nicht auch ihr Glück mit einem dreitürigen SUV probieren? Gezeigt wird die Studie auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst und soll vorfühlen, wie die Stimmen der Besucher dazu klingen. Doch vermutlich wird es eher ein fünftüriges Coupé, auch das gibt es.

Mitsubishi will mit dem Ground Tourer Concept die Weiterentwicklung seines Designs zeigen, das drei Kernelemente verbinden möchte. Zum einen wäre da die funktionale Eleganz eines klassischen Coupés, die die Japaner adaptieren möchten. Zum anderen gesellt sich die solide Kraft eines Geländewagens hinzu – die Kernkompetenz von Mitsubishi. Zu guter Letzt soll zudem das japanische Kunsthandwerk symbolisiert werden. Aber wie könnte das besser geschehen, als mit einem Hybrid-Antrieb?

So kommt es nicht von ungefähr, dass das Ground Tourer Concept mit einem richtungweisenden Plug-In-Hybrid nach Paris gefahren kommt. Ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor sollen ermüdungsfreies Cruisen auf und abseits der Piste ermöglichen, gleichzeitig aber den Komfort nicht vernachlässigen. Damit reiht sich das SUV-Coupé nahtlos in die Riege der SUV-Studien ein, die 2015 starteten. Zunächst mit dem „Concept XR PHEV II“ in Genf und anschließend mit dem „eXConcept“ in Tokyo. Jetzt fragt sich nur noch, wann der Mitsubishi Ground Tourer tatsächlich auf unsere Straßen rollt. Und ob überhaupt…

 

News: Jaguar F-Type SVR – Die Raubkatze im Detail

Das Bessere ist des Guten Feind, das war schon immer so. Und da der Mensch immer mehr möchte, frei nach dem Motto „höher, schneller, weiter“, setzt Jaguar auch noch eins drauf und krönt die Spitze der F-Type-Varianten mit dem SVR. Alle Details, alle Leistungsdaten und die wichtigesten Features des sportlichen Coupés liegen nicht mehr im Verborgenen und wollen preisgegeben werden. Die Details zeigen die nächsten Zeilen. Read more

News: Rolls Royce Black Badge – England sieht schwarz

Tuning ab Werk? Bei Rolls Royce? Das klingt unverschämt, verrückt, fast schon nach Blasphemie. Deshalb ist es auch gar nicht so wild, wie alles auf den ersten Blick aussieht. Der Rolls Royce Ghost, seines Zeichens die „kleine“ Luxuslimousine der Briten und der Wraith, das auf der Limousine aufbauende Coupé, erfahren ein Performance-Programm, das den Charakter der beiden verändern soll. Wohin geht die Reise? Pimp my Ride oder In-House-Optimierung?

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Was haben wir nicht schon alles gesehen: Rapper lassen sich die britischen Nobel-Karossen in den schlimmsten Regenbogenfarben lackieren, verschandeln nicht nur die Optik mit Kutschen-artig großen Chrom-Felgen in 30 Zoll und verbauen die wildesten Schlangenleder- oder Kroko-Interieurs, die man sich nur vorstellen kann. Das will Rolls Royce natürlich nicht – ganz im Gegenteil – und hüllt seine beiden Derivate ausschließlich in eine einzige Farbe: Frei nach Henry Ford kann der Kunde jede Farbe wählen, solange es Schwarz ist. Die Lackierung zieht sich nicht nur über die gesamte Karosserie, sondern schmückt auch den Kühler und die legendäre Kühlerfigur, die „Spirit of Extasy“. Dabei betonen die Briten, dass der verwendete Farbton das tiefste und dunkelstes Schwarz sei, das man für ein Serienauto bekommen könne.

Innen muss man sich allerdings doch fragen, was mit der vornehmen Zurückhaltung der Briten geschehen ist. Man kann – natürlich – jeden Quadratmillimeter mit perfektem Leder beziehen lassen. Aber die gezeigten Farbkombinationen lassen die Frage aufkommen, ob nicht vielleicht doch ein Sprechgesangskünstler in die Design-Abteilung gewechselt ist. Die Kombination von grellem Blau mit einem Anthrazit oder eine Art Himbeer-Violett wollen nicht recht zum vornehmen Anspruch passen.

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Ähnlich klingt das Vorhaben, wenn die Briten über die Optimierungen des V12-Biturbo-Motors sprechen. Bei der Limousine wuchs die Leistung auf 612 PS und 840 Nm, während das Coupé bei seinen 632 Pferdestärken bleibt. Der Zweitürer legte beim Drehmoment zu und bietet nun ebenso 840 Nm, anstatt der bisherigen 770. So weit so gut, doch dabei belässt es Rolls Royce nicht. So wollen die Entwickler auch die Gasannahme verändert haben, sodass nur noch ein leichter Druck auf das rechte Pedal reicht, um die Drehzahlleiter bis zum Ende zu erklimmen. Da bleibt nur zu hoffen, dass das britische Understatement erhalten bleibt und die schweren Fahrzeuge nicht zu zappeligen Fußballer-Autos mutieren.

Highlights vom Automobil-Salon in Genf

Schnelldurchlauf

Wenn du mit der Rolltreppe hinauffährst, dann hast du locker ab der Hälfte diesen typischen Messegeruch in der Nase. Es riecht nach unlängst gesägtem Holz, frisch verlegtem Teppich und überall legt sich sanft die süßliche, mal nach Kokos, mal nach exotischen Früchten duftende Note der ganzen Lackreinigungsmittel ab, mit denen eifrig die Fettpatscher von den edlen Karossen gewischt werden.

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Oben dann biegst du gleich rechts ab und wunderst dich, warum McLaren plötzlich nicht mehr da ist, stattdessen hat sich Chevrolet mächtig breit gemacht, um den neuen Camaro und vor allem die Corvette Grand Sport vorzustellen. Der Zweisitzer ist dann auch gleich so etwas wie der heimliche Gewinner des Auto Salons, denn er verpackt das, was wir eigentlich alle wollen: mächtiger Saugmotordampf unter der Haube (6.2 Liter V8, 466PS), ein absolutes Mörderfahrwerk (Z06-Teile, gegen Aufpreis Z07-Paket mit Carbonbremserei und Semislicks), dazu manuelle Schalterei. Einen Preis konnten wir ihnen noch nicht entlocken, aber er wird sicher relativ angepasst sein, vor allem im Hinblick auf die Konkurrenz. Man sollte die großsportliche Vette also im Auge behalten.

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Weiter geht es hinüber zu Hyundai. Natürlich mussten wir kurz im WRC-Simulator Platz nehmen und zeigen, dass wir eigentlich am Steuer des i20 auf den Schotterpisten dieser Welt sitzen sollten, sind dann aber vom Pedal abgerutscht und haben den Platz am Stockerl haarscharf verpasst. Traurig blieb nur ein kurzer Blick zum Ioniq. Der spacige Energiesparer bildet eine Art Plattform, bei der man wählen kann, ob man einen elektrischen, einen hybriden oder einen Stecker-hybriden Ioniq möchte. Wird seine Käufer finden.

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Gefunden hat sie bereits der Lamborghini Centenario. Das Geburtstagsgeschenk zum 100-jährigen von Ferrucio ist auch der letzte Streich vom scheidenden Chef Winkelmann. Und es ist ein Lamborghini, wie er besser nicht sein könnte. Ein Traum aus Carbon, wild gezeichnet, Felgen, auf die ein Thermomix stolz wäre, könnte er sie als Messer verwenden und natürlich: saftige Leistung. 770PS zwirbeln sie aus dem Aventador-V12. Der Preis: jenseitig, über zwei Millionen Euro. Aber die 40 Exemplare sind allesamt ausverkauft. Es hatten wohl auch andere Glückliche Geburtstag.

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Nach dem Lambo-Stand musst du dich entscheiden. Beginnst du mit dem Kleinteiligen, also die schrägen Tuner, Carrossiers oder die Megawatt-Boliden von Koenigsegg, Pagani, Rimac, Arash, Techrules und Co? Nein, lieber erst kurz beim neuen Bugatti Chiron vorbei. Zwar sieht man kaum etwas, er ist wohl wirklich die Hauptattraktion auf dem Salon, aber es reicht um, die 1500PS-Flunder kurz zu begutachten. Einsteigen würden wir eh nicht wollen, man haut sich bei diesem Dachbogen über der Tür bloß immer nur den Kopf an.

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Also rüber zu Porsche. Sie haben dort brav einen wunderbaren 718 RS60 Spyder auf dem Podest montiert, um den ewig Gestrigen ein bisschen über den Verlust zweier Zylinder im neuen Boxster zu helfen. Doch eigentlich sind sie doch eh alle bloß für den 911 R da. Vierliter aus dem GT3 RS sowieso das ganze Fahrwerk aus dem Rennjuwel und das alles diskret ohne Spoiler und mit einem Getriebe-Taktstock, den du ganz selbstbestimmt schwingen darfst. Schräg ist nur, dass der Streifen-Elfer noch mit der alten Optik daherkommt. Haben sie die anderen 911 brav vor einem halben Jahr renoviert, ist der R noch ganz der Altbackene mit breiten LED-Augenbrauen und den Schalen im Türgriff. Es sei aber schon das Serienmodell und kein Fehler des Standpersonals, die einen falschen Aussteller im Rampenlicht geparkt haben. Wir haben extra gefragt. Den Kunden ist es egal, die handverlesenen Exemplare haben wohl eh die 918-Kunden unter sich aufgeteilt.

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Über den breiten Gang geht es weiter zu Audi. Dort wartet jung, schrill und total cool der neue Q2. Wir dachten erst, dass wir uns verlaufen hätten und wähnten uns am VW Polo, doch die Ähnlichkeit am Heck soll wohl so sein. Auf jeden Fall gibt es jede Menge #hashtags, grelle Videos und stampfende Beats am Stand. Der Q2 soll gerade das junge connectivity-süchtige-urbane-Gutverdiener-Publikum ansprechen, dem ein Q3 hinten zuviel Kopffreiheit hat. So haben wir das zumindest verstanden. Er kommt übrigens auch elektrisch, Stecker-hybrid und normal hybrid. Wann das allerdings sein wird, dass wissen sie so noch nicht. Reicht eh die Versprechung, weil alle bloß die saftigen TDIs kaufen werden.

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So auch bei Bentley. Zwar gibt es da (noch) keine TDIs, aber reichlich Saftiges. Den Bentayga haben sie in einem Hinterzimmer versteckt, die Bühne sollte dem neuen Mulsanne mit seinem wahnsinnigen Kühlergrill und noch wahnsinnigeren Fußraum im Fond gehören. Wir sind mit den Zehenspitzen dennoch aus Versehen am Vordersitz hängengeblieben und wurden prompt des Feldes verwiesen. Aber nur, um in ein noch hinteres Hinterzimmer geführt zu werden, in dem der Mulsanne Mulliner auf uns gewartet hat. Endlich ein Bentley von Format. Sechs Plätze, hinten schön in Skat-Anordnung mit zusätzlichem Platz für einen Barkeeper. Wer genau war noch einmal dieser Maybach?

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Mehr im echten Leben spielt Skoda mit seiner SUV-ision. Sie werden auf Basis des MQB einen größeren Tiguan bauen, sieben Plätze montieren und mit ihm eine neue Designsprache im Interieur beginnen. Alles wunderbar, doch wir konnten uns nicht mehr recht konzentrieren, als wir diesen Spoiler an der Stoßstange gefunden hatten: Kristallglas. Echtes tschechisches Kristallglas. Chefzeichner Kaban schwärmte in den höchsten Tönen von der Brillanz, dem tollen Farbenspiel der Lichtbrechung und anderen Wunderdingen. Wir haben uns mehr darüber Gedanken gemacht, wie du zu Hause erklärst, dass du am Billa-Parkplatz leider ein bisserl zu weit vorgefahren bist und schon wieder die Scherben zusammenkehren musstest. Ob das auch mit smart-repair günstig zu ersetzen ist? Wohl kaum.

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Günstig ist dafür der neue Volkswagen up!. So neu ist zwar nicht viel, aber die Stoßstangen und Lampen haben sie geändert, das Lenkrad aus dem Golf montiert und statt eines Navigationsgeräts brauchst jetzt bloß eine App für dein Handy kaufen und montierst das Ganze oben am Armaturenbrett. VW spart eine Menge Geld, der Kunde eher nicht. Dafür gibt es endlich einen soliden Motor im up!, der 1.0 TSI mit 90PS soll die Fahrleistungen des seligen Golf I GTI erreichen. Wir sind gespannt! Auch auf den T-Cross Breeze, eine Art Polo-SUV-Cabrio und damit einem direkten Verwandten des, ähm, Polo. Und natürlich des Q2.

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Wer nun Seat, Subaru und Opel nicht links liegen lassen will, der muss schnell noch einmal quer durch die Halle, bevor er die Treppen in den unteren Teil des Salon hinabsteigt. Doch es geht schnell. Den Ateca haben wir jetzt schon oft genug gesehen, Subaru hat die Modellpalette hier und dort gestrafft und Opel feiert augenscheinlich bloß den Gewinn des „car of the year“-Awards für den neuen Astra. Die kleine GT-Studie dreht sich auch brav im Kreis, nur: auch die kennen wir schon.

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Im Untergeschoss dann erwartet uns Toyota mit einem etwas skurrilen Vehikel. So ein bisschen sind wir an den Mond-Rover erinnert, das soll wohl aber nicht das Ziel sein. Wir waren eh abgelenkt, schließlich haben wir die neue Alpine von Renault gesucht. Nur haben die Franzosen uns leider nicht den Wunsch erfüllt und unser Traumauto mit nach Genf gebracht. Stattdessen sechsundzwanzig Scenic. Ein nettes Auto, ein bisschen Van, ein bisschen SUV, aber eindeutig zu wenig Alpine. Schade.

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Honda hingegen hatte einiges an Sport zu bieten. Nicht nur den wunderschönen historischen F1, sondern auch den Civic in einer Art Type-R Stufenheck-Variante. Mit neongelben Bremssätteln. Nebenan stand der NSX. Irgendwie merkwürdig allerdings, dass sich niemand recht für ihn zu interessieren schien. Haben sie den Bogen mit den Ankündigungen vielleicht überspannt oder liegt es einfach am Preis? Über 180.000 Euro soll der wohl kosten und damit teurer als ein 911 turbo sein.

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Mehr für die Masse da schon eher die Mazda RX Vision. Weil sie den Wankel wohl einfach nicht sterben lassen wollen, haben sie uns den Mund wieder wässrig gemacht mit einer Studie, die so herrlich nach RX7 aussieht, dass wir sofort die Umfragen mit „haben wollen“ ausgefüllt haben. Daneben in uniformem rot brav aufgereiht: CX3, CX5, 2, 3, 5 und MX5. War eh eine gute Möglichkeit, sich die feinen Unterschiede mal wirklich zu merken, um dann später am Stammtisch punkten zu können, weil man der große Auskenner ist.

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Hinter Mazda dann: Ford. Voll Vorfreude auf dem Drift-Mode waren wir ein bisschen aus dem Häuschen, auch wegen der Ankündigung eines neuen, schärferen Fiesta ST. Bloß: am ersten Pressetag standen dort nur Vignale. In alle Formen und Größen. Wir waren empört, fragen nach Gummiqualm und Ladedruck, bekamen stattdessen Massagetipps, Lederpflege und einen Waschstraßen-Gutschein. Ärgerlich.

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Deshalb gleich weiter zu den Italienern. Maserati haben wir ausgeklammert, das Levante-SUV will einfach nicht so recht gefallen. Diesel, Allrad, Technik aus den USA und darauf das feinste Logo der italienischen Automobilindustrie montieren? Nein, das ignorieren wir einfach und erinnern uns daran, wie Fangio mit Lederkapperl wild driftend im 250F die Rundenrekorde auf der Nordschleife brach.

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Ferrari stand ganz im Zeichen der GTC4Lusso, sie hatten gleich zwei der FF-Faceliftmodelle dabei, um die Massen der Schaulustigen zufriedenzustellen. Wirklich spannend war das Ganze allerdings nicht, vor allem die vier Rückleuchten sind wohl eher Geschmackssache. Und nicht unbedingt unserer.

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Mehr schon der Fiat 124 Spider. Besonders als Abarth-Rallyemodell mit guten 300PS. Ein Traum, wirklich, feinstes Rennmaterial aus der Box vom Händler. Die Serien-124er sind auch voll okay, bekommen wie erwartet den 1.4 T-Jet Motor montiert und lassen so zukünftig wohl noch ordentlich Potential nach oben offen. Wir schwer für den MX5 – wenn wir auch den Japaner etwas glücklicher gezeichnet finden, der Fiat ist – gerade von hinten – doch ein wenig massiv stellenweise. Nebenan gab es dann noch die Alfa Giulia in Versionen, die man auch in Österreich auf der Straße sehen wird und nicht bloß die 500PS+ Variante mit Carbonzierrat. Doch sie ist auch als braver Diesel schön. Zum Glück.

Ebenfalls sehr schön: McLaren. Sie sind von ihrem kleinen Standplatz im oberen Bereich dorthin gezogen, wo die letzten Jahre der chinesische Shooting-Star Qoros seinen Platz hatte. Doch beim Hoffnungsträger ist es wohl bloß mehr träge, als Hoffnung und so haben sie sich gar nicht in Genf blicken lassen. Die Engländer haben dankend übernommen, anders hätte sie ihre Produktvielfalt auch gar nicht ausstellen können. Da standen also: P1 MSO, 675 LT Spider, 650S, 570S, 540C und 570GT. Von letzterem gleich mehrere. Ein schönes Bild. Vor allem, wenn man bedenkt, dass bis auf den P1 eigentlich alles identische Autos sind. Doch die Zielgruppe ist alles und du bekommst bei McLaren wirklich genau das, was du willst. Oder was sie meinen, dass du brauchst.

So ist es auch bei Aston Martin. Nach gefühlten Jahrzehnten haben sie mit dem DB11 wirklich mal ein neues Auto auf die Räder gestellt. Auf den ersten Blick fremdelt man deshalb ein wenig. Man war eben an die Linien von V8 Vantage und DB9/S/Vanquish so gewöhnt. Doch die Zukunft wird gut, allein weil der neue V12-Biturbo immer noch herrlich gut klingt.

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Jaguar und Land Rover haben sich hingegen ein wenig versteckt. Man zeigt die SVR-Varianten der Geländebolzen und den erstarkten F-Type. Der F-Pace hingegen wird etwas versteckt, auch die Evoque-Cabrioletnummer ist ein wenig erkaltet. Und: den Defender hat es jetzt ja auch nimmer. Man reiche uns Taschentücher.

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Volvo nimmt uns deshalb dankend auf. Die neuen 90er-Modelle sind ein Traum. Feinstes schwedisches Design, Innenräume und Materialien, dass die deutschen Drei ganz blass um die Kühlergrills werden und dann das Ganze auch noch ohne großes Getöse. Keine laute Musik, kein grelles Licht, stattdessen einfach: Gelassenheit. Wir wären am liebsten mit dem V90 direkt vom Stand gefahren, man wollte uns aber partout den Schlüssel nicht aushändigen.

So mussten wir weiter zu Rolls-Royce, wo der Abgesang auf den Phantom gesungen wurde. Auch hier kein Schlüssel für uns. Vielleicht hätten wir unsere Schuhe besser putzen sollen?

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Egal, Citroën – oder besser: DS – halfen uns aus. Zumindest halfen sie uns rein. Wir durften im mattgoldenen DS3 Performance BRM Platz nehmen und von dort aus die e-Tense bestaunen. Dieser 500PS-Elektrosportwagen soll so etwas wie das Leitbild für die Premium-Marke der Franzosen werden. Man wird weniger göttlich, mehr sportlich in Zukunft. Aus Angst vor der Alpine? Dabei war die doch gar nicht da…

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Infiniti hatte ein komplett renoviertes Programm ausgestellt und stolz von den wachsenden Verkaufszahlen berichtet, bloß will davon auch nach Jahren der größten Anstrengung in Europa einfach nichts von zu sehen sein. Ein bisschen schade ist das schon. Findet Infiniti.

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Kia hatte in Genf den Optima als Kombi im Gepäck. Der große Passat-Konkurrent ist ein wirklich schönes Auto geworden, elegant gezeichnet, gescheit motorisiert und voll ausgestattet. Das wird funktionieren, vielleicht hätten wir das Standpersonal von Infiniti einfach mit herübernehmen sollen?

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Weiter geht es mit dem Daimler. Stolz haben sie erst ein paar bunte Smarties verstreut, um dann mit dem intelligenten Meisterwerk, was sich nach eingehendem Studium als E-Klasse entpuppte, zu werben. Daneben: das neue C-Klasse Cabrio, dass sich prima dazu eignet, die kurzsichtigen Nachbaren zu empören, die die neue Fetzendach-Variation nämlich nicht vom sündig teuren S-Klasse Cabriolet unterscheiden können. Weiter gab es den SLC und sehr große Erklärungen, warum die gestern noch Mercedes-Benz 450 AMG Sport genannten Modelle jetzt plötzlich Mercedes-AMG 43 heißen. Wir haben es nicht direkt verstanden und sind hinüber zu BMW gewechselt.

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Die Münchner feiern in diesen Tagen das 100-jährige Firmenjubiläum und schenken sich selbst einen roten i8. Augenscheinlich auch einen alten 750iL. Der zumindest stand prominent inmitten des Standes und zog unsere volle Aufmerksamkeit auf sich. Es war wirklich ein Prachtexemplar, letzte Serie, tolle Farbkombination, Neuwagenzustand. Und so ein bisschen verlegen machte der schöne E32 – deshalb, weil er der ganz eigenen Meinung nach der mit Abstand schönste BMW des Salons war.

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Doch bevor es jemand bemerken konnte, sind wir schnell zum Hinterausgang geflohen.

 

 

 

 

Alle Fotos: Tobias Heil | rennstall.info

 

 

 

 

 

PS-Orgie in Genf

Es geht immer noch ein wenig höher, schneller und weiter!

Nach dem ersten Rundgang über den Salon kann man ihn hören: den Ölpreis. In einer Zeit, in der nicht mehr bloß einige Freaks von Disruption, Dieselgate und dem generellen Niedergang der Industrie sprechen, rollen die Fässer fröhlich scheppernd billiger denn je in den Keller.  Demut, Besserungswille, Neuausrichtung? Pah. Es wird geklotzt. Nicht so ein bisschen, sondern: richtig. Denn es zählt nicht, was irgendwer für irgendwie irgendwann zukunftsfähig hält. Es zählt einzig, was Kohle bringt. Viel Kohle. Und so war der Salon in diesem Jahr wirklich arg.

Die Lamborghini-PS-Invasion in Keilform
Centenario: Die Lamborghini-PS-Invasion in Keilform.

Fangen wir mit dem Lamborghini an. Centenario heißt das Ding, ein Geschenk zum eigenen Geburtstag, mehr aber wohl das Taschentuch, in das der scheidende Chef weinen darf, bevor er in Neckarsulm die Ingenieure zum Hoseneinkürzen bestellt. 770PS, ein beinahe lächerlicher Wert, um drei Sekunden auf hundert, mehr als 350km/h in der Spitze. Wichtiger aber: 1.900.000 Euro. Denn, wenn man schon mit so einem schwachbrüstigen Motor auskommen muss, dann muss wenigstens das Preisschild trumpffähig sein. 40 Stück werden kommen, 20 offen, 20 verklebt. Angeblich alle verkauft. Hoffentlich nicht mit diesen gelben Stickern.

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Weiter: Zenvo TS1. Wir haben uns nicht vertippt, die Dänen machen es sich bei der Namensgebung einfach etwas leichter als beispielsweise: Mercedes-Benz C 450 AMG Sport Mercedes-AMG C43, und so wird aus dem ST1 eben der TS1. Optisch hat sich nichts getan, unter der Haube allerdings. Aus dem 6.8 Liter V8, dem sie wegen des kleinen Hubraums damals mit zwei Turboladern und einem Kompressor aus dem Drehmomentloch verhalfen, wurde ein 5.9 Liter V8. Dieser dreht allerdings freier, weil sie eine flatplane-Kurbelwelle montieren, wie man sie etwa aus dem 458 Speciale kennt. Damit der alte Schraubenlader bei diesen Orgien nicht zerplatzt, spendierten sie zwei Radialverdichter. Die Leistung: je nach Größe der Fahrerunterhose. In jedem Falle aber „deutlich vierstellig“. Das halten wir zwar für übertrieben, 1300PS dürften es aber gerne sein.

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Auch nett ist der Apollo Arrow. Nachdem Gumpert erst fröhlich pleite ging, hat er mit frischem Geld einfach das Programm zum Namen gemacht und die alte Bastelbude ApolloN getauft. Um etwas mehr Aufmerksamkeit zu erwirken, brauchte es jedoch ein bisschen mehr Ladedruck. Deshalb: Arrow. Wildes Design, beste Supercar-Manier und tief im Chassis der Audi RS6-Motor ohne Zügel. 1000PS, 1000Nm, 0-200 in 8.8 und 360 ausgewunden. Das alles sicher einmal, vielleicht zweimal. Danach macht es dann irgendwo „Kubang“ (Maserati-Fahrer kennen das Geräusch) und man muss die Teile bei Audi nachbestellen, weil ApolloN in der Zwischenzeit schon wieder das Licht ausgeknipst wurde.

86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo - Guido ten Brink / SB-Medien
86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo – Guido ten Brink / SB-Medien

Weiter: Rimac Concept S. Es ist die scharfe Variante des Concept One. Eine Kleinigkeit über 1 Megawatt stellen vier Elektromotoren bereit. Je nach Lust und Laune der Akkus sind es genau 1380PS und 1800Nm, die den vollelektrischen Rimac torque-vectorend mit 1.4g beschleunigen können. 0-100 locker unter drei Sekunden, zweihundert nach 5.6 Sekunden (!) und in der Spitze 355km/h. Dies vielleicht aber nur theoretisch, je nach Gasfuss und Mut des Fahrers ist der 82kWh-Akku beim Hochgeschwindigkeitsversuch vielleicht schon vorher leer. Aber: man wäre schneller als Regera und Chiron. Und das trumpft.

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Eigentlich ebenfalls wie der Lamborghini mehr so eine kleine Luftpumpe: der Pagani BC. 800PS und 1100Nm sind nicht der Rede wert. Auch ihn holt der Preis zurück. 2.300.000 Euro sind fällig. Praktisch sind aber alle 20 Exemplare vergriffen. Muss man eben auf den BC Spider warten. Er wird kommen und er wird teurer. Was natürlich am Stammtisch wichtige Punkte bringt und das Leistungsloch ausbügelt.

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Solider ist da schon der neue Bugatti. Man mag vom Namen und etwas gar runden Gestaltungselementen halten, was man mag, doch: der bekannte 8.0 W16 wurde leicht überarbeitet. Vier Turbolader wie bislang, nur nicht mehr parallel, sondern je zwei zu zwei, klein und groß. Das belüftet die Brennräume besser und sorgt für etwas Drall im Kraftstoffstrudel. 1500PS und limitierte 1600Nm reißen die Sichel in 2.5 auf Hundert. 420km/h Spitze sind es dann, wenn man die richtigen Schlüssel in der Tasche und den korrekten Luftdruck justiert hat. Der Preis: irgendwo um 2.400.000 Euro.

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Darüber kann der Koenigsegg Regera aber nur Lachen. Zwar muss er sich ein bisschen von zwei Elektromotoren unter die Arme greifen lassen, verliert auch dank des Heckantriebkonzepts von der Linie ein bisschen Zeit, am Ende bügeln es die ebenfalls „gut“ 1500PS und vor allem die kombinierten 2000Nm aus: bis auf 300km/h hat der Regera den Chiron bereits wieder geschnupft (10.9 Sekunden von null auf dreihundert. Ich brauche länger zur Kaffeemaschine!). Preislich wird das Ganze trotz fehlendem Getriebe sicher auch deutlich in der zwo-Mille-Liga spielen. Alleine schon wegen der Lackierung – das wirklich sagenhaft satte Bonbonrot soll sechs Lackierern zum Meisterbrief verholfen haben.

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Das Top-Ass bringt aber Arash: den AF10 mit Warp-Antrieb. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen. 2080PS, verwaltet von einer offenen Schaltkulisse und sechs manuell zu sortierenden Gängen. Die Kupplung sagt dann sicher auch artig guten Tag, wenn der aus der alten Corvette ZR1 geklaute 6.2-Liter V8-Kompressor mit seinen 900PS richtig zulangt und die vier Elektromotoren dann die fehlenden 1180PS in den Kraftschluss werfen. Die 1200Nm wirken in Summe und Konkurrenz fast schon bescheiden, aber man muss wohl wirklich auf das arme dritte Pedal aufpassen. Dafür ist der Preis ein Schnapper: bloß 1.500.000 Euro stehen auf dem Schild. Da gehen sich ein paar frische Reibscheiben aus.

86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo - Guido ten Brink / SB-Medien
86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo – Guido ten Brink / SB-Medien

Nettester Gag, mal wieder: von den Chinesen. Der Techrules AT96 TREV. 1080 voll-E-PS. 2000 Kilometer Reichweite und 0,18 l/100km im NEFZ. Das Ganze eiskalt unterstützt von einer Strahlturbine und 80 Litern Kerosin. Das Beste daran ist, dass wir selten eine ehrlichere Pressemeldung gelesen haben. Die Technik, die in der Reichweitenverlängernden Turbine steckt ist, mehr als interessant (vor allem aber: wirklich serienfähig!), hochgescheit, keine Zukunftsmusik und das Konzept wirkt stimmig. Gut, vielleicht nicht was die Spoiler angeht, aber wir haben schon einen heißen Draht in die Entwicklungsabteilung nach Peking. Weil: tech rules!

 

Wer an dieser Stelle die McLarens, 911 Rs, Corvetten und anderes Knallwerk vermisst: sorry, die kamen mit ihren „weniger 600PS“ einfach nicht die Auffahrrampen an der Toreinfahrt hoch. Klingt komisch, ist 2016 aber so.

 

 

 

Alle Fotos: Tobias Heil | rennstall.info

Premiere des „Soulmate“ auf dem Automobilsalon in Genf

Soulmate sein Name. Seine Botschaft eindeutig: Das Auto der Zukunft ist mehr als nur ein Transportmittel.

Premiere auf dem Automobil-Salon in Genf 2016

Für den Automobilzulieferer EDAG aus Wiesbaden ist der Messe-Auftritt mit einem spektakulären „Konzeptfahrzeug“ nichts ungewöhnliches. In Genf 2015 hat man den Cocoon erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Es war ein Auto mit einem völlig neuen Konstruktionsansatz. Beeindruckend war das wegweisende Bionical-Design, eine tiefgehenden Idee für den „natürlichen Leichtbau“ und die Umsetzung des 3D-Druck für den Fahrzeugbau. Mit dem Cocoon-Konzept demonstrierte man in Genf 2015 gleich mehrere neue Denkansätze für das Auto der Zukunft.

Genf 2016: In diesem Jahr geht man nun noch einen Schritt weiter. Aus dem Cocoon wurde der „Soulmate“ – so bezeichnet man bei EDAG das Showcar, dessen Premiere auf der CES 2016 in Las Vegas gefeiert wurde und nun seine Europa-Premiere auf dem Automobil-Salon in Genf 2016 feiert.

SOULMATE – Ein Blick hinter die Kulissen des Konzeptes

Der Soulmate entstand in einer Kooperation von BOSCH und EDAG. Und für deutsche Zulieferer ist es wichtig, Konvergenz zu demonstrieren. Der Soulmate schlägt diese Brücken.

So ist der Automobil-Zulieferer aus Stuttgart-Feuerbach eben nicht nur Automobil-Zulieferer, sondern bietet auch Haus-Automation, Sicherheitslösungen und ebenso klassische Hausgeräte an. Das alles lässt sich verbinden. Es wird sich verbinden. Wir – die Endkunden – wir werden genau das einfordern. So logisch heute das smartphone in unseren Alltag integriert ist und oftmals kaum noch zum Telefonieren verwendet wird, so logisch ist der nächste Schritt beim Automobil. Und EDAG schafft aus der VISION der Stuttgarter eine begreifbare Studie. Neue Fertigungstechniken, geniales Design, so wird aus den Gedanken ein Messe-Objekt!

CES 2016001 EDAG Bosch Habby Soulmate

Neue Lebenswelten im Innenraum

Es sind gleich sieben Displays mit einer Full-HD-Auflösung, die das Gesehene real werden lassen, die im Innenraum dominieren. Neben denen im klassischen Dashboard untergebrachten Widescreen-Displays sind es die Touchscreen-Displays in der Mittelkonsole, die den Zuschauer beeindrucken. Deren haptisches Feedback geht über das hinaus, was man bislang kannte. Es lassen sich Muster und Texturen erfühlen, obwohl das Display eine glatte Oberfläche besitzt! Für diese neuartigen Touchscreens wurde BOSCH bereits im Vorfeld mit dem „CES 2016 Innovation Award“ ausgezeichnet!

Neben den Monitoren im Sichtfeld der Insassen wird die fortschrittliche Gestaltung des Innenraums im Soulmate von den Bosch-Technikern genutzt, um ein „Ambilight“ in das Auto zu integrieren. So lassen sich Blindspots des Fahrzeuges darstellen, das Auto könnte damit Objekte im toten Winkel als flächige Beleuchtungsspots darstellen.

Autonome Konvergenz

Wieder einmal im Auto unterwegs, wenn der Paketbote klingelt? Öffnen Sie die Haustür vom Fahrzeug aus. Während der Fahrt natürlich. Das BOSCH Showcar steht für eine Verbindung von „Home“ und „Mobile“, für eine Konvergenz der Lebensräume und der Technologien. BOSCH ist auf dem Markt der Haus-Alarmtechnik ebenso vertreten wie in der Automobil-Technik, warum also nicht einfach die Welten verknüpfen?

CES 2016021 EDAG Bosch Habby Soulmate

Genf Automobil-Salon 2016

Wer sich die Zukunft vor Augen führen will. Wer mitreden will, über Ideen und Lösungen – der hat jetzt auf dem Automobil-Salon in Genf die Chance dazu! Besuchen Sie den Automobil-Salon in Genf, besuchen Sie den Stand von EDAG und lassen Sie sich entführen in die Zukunft des Automobils.

 

Livestream: Porsche Pressekonferenz – Genfer Autosalon 2016

Die Porsche AG eröffnet fast schon traditionell in Genf das europäische Autojahr mit besonderen Sportwagen. Das Unternehmen zeigt auf dem Genfer Autosalon erstmals den 718 Boxster mit aufgeladenem Vierzylinder-Boxermotor und neuem Design. Die zweite Weltpremiere ist ein Porsche nach klassischer Machart. Die Enthüllung erfolgt während der Porsche-Pressekonferenz am 1. März ab 9:25 Uhr (MEZ) auf der Palexpo, Halle 1, auf dem Porsche-Stand.

Livestream: Pressekonferenz Mercedes-Benz | Genf 2016

Mercedes-Benz Cars Pressekonferenz

Mercedes-Benz Welt- und Europapremieren auf dem Genfer Automobilsalon
Einen großen Schritt in die Zukunft geht Mercedes-Benz mit der neuen E-Klasse, die in Genf ihren ersten Auftritt in Europa hat. Die neue E-Klasse gilt als die intelligenteste Business Limousine der Welt. Zahlreiche technische Innovationen ermöglichen komfortables und sicheres Fahren auf bisher nicht erreichtem Niveau sowie neue Dimensionen der Fahrerentlastung. Mit dem DRIVE PILOT geht Mercedes-Benz den nächsten Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren. Er kann auf Autobahnen und Landstraßen nicht nur automatisch den korrekten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, sondern ihnen auch erstmals im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h folgen.

Natürlich wird auch das neue C-Klasse Cabriolet eine Hauptrolle auf dem Stand von Mercedes-Benz spielen. Gezeigt werden sowohl die Serien- als auch die AMG Variante des viersitzigen Cabriolets. Außerdem wird erstmals das Mercedes-AMG C 43 Coupé vorgestellt. Damit wird die C-Klasse Familie um eine weitere Variante ergänzt.

Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum bekommt das Vorbild unter den kompakten Roadstern einen neuen Namen und tritt als SLC ab April 2016 technisch und optisch deutlich optimiert an. Die Namensänderung verweist auf die enge Verwandtschaft mit der C-Klasse. Neu sind jetzt sowohl das sportliche Topmodell Mercedes-AMG SLC 43 als auch die Einstiegsvariante SLC 180.

Livestream: Volkswagen Pressekonferenz Genf 2016

Am Vorabend des ersten Pressetags auf dem Genfer Autosalon wird Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, im Rahmen der Veranstaltung ‚Get Closer. New Perspectives‘ ab 20:15 Uhr MEZ eine Rede halten. Zudem werden zahlreiche Neuheiten der unterschiedlichen Konzernmarken gezeigt.

Der Livestream startet um 20:15 Uhr – 29. Februar 2016

Automobil-Salon Genf 2016 – Hinter den Kulissen

Morgen früh muss alles fertig sein. Die Weltpremieren warten nicht. Journalisten und Automobil-Freunde aus der ganzen Welt auch nicht. Die Stunden vor der Eröffnung einer Messe sind hektisch. Wir waren am Montag vor der Eröffnung in Genf und haben uns auf dem Automobil-Salon umgesehen, noch bevor er morgen ganz offiziell die Pforten für die Fachbesucher und Journalisten öffnen wird.

Der Automobil-Salon in Genf 2016

Hämmern durchdringt die Hallen des Palexpo. Man spürt das emsige Treiben. Hier fehlen noch Bretter, dort eine Abdeckung. An vielen Ständen noch die Stars der Messe: Die Autos. Die Eröffnung einer Automobilmesse ist mit einem gut inszenierten Theaterstück zu vergleichen. Alles muss auf die Minute klappen. Nichts peinlicher als wenn die Premiere vor den Fachbesuchern und der Journallie in die Hose geht. Da müssen die Teppiche sauber sein, die Böden glatt verlegt. Kein Kabel darf mehr zu sehen sein. Die Show ist Millionen-Euro teuer.

Ein Staubsauger singt sein dröhnendes Lied, Autos werden noch einmal grundgereinigt. Scheiben geputzt, die fettigen Fingertappsen entfernt. Stimmt das Licht? Giga-Watt an Lichtleistung wird morgen die Schätze erleuchten. Da sind die Schatten genau definiert.

Noch stehen die letzten Leitern im Weg, auch mehrere Meter über den Autos wird für Ordnung gesorgt. Nichts soll den Blick ablenken vom teuren Einzelstück. Weltpremieren wie der 1.500 PS starke Bugatti Chiron warten auf die geiselnden Blicke der Besucher. Aber auch Europäische Premieren wie die E-Klasse von Mercedes-Benz, verstecken sich am Vortag noch unter grauen Hüllen.

Bei manch einem Superstar reicht jedoch auch das ganz große Tuch nicht. Spoiler verraten die Form, die Räder des Sportlers werden zur Schau gestellt.

Morgen, morgen ist es soweit. Die Monteure werden wie von Geisterhand verschwunden sein. Die teuren Blechstücke werden um die Gunst der Besucher buhlen. Morgen.

Mazda lockt mit der Premiere eines Sportlers.
Mazda lockt mit der Premiere eines Sportlers.
Generalprobe bei Volvo?
Generalprobe bei Volvo?
Alles bereit für die Show?
Alles bereit für die Show?
Einer der Peugeot-Stars, bereits unverhüllt.
Einer der Peugeot-Stars, bereits unverhüllt.
Bei smart sitzen die kleinen Kapuzen passgenau.
Bei smart sitzen die kleinen Kapuzen passgenau.
Noch einmal zur Grundreinigung?
Noch einmal zur Grundreinigung?
Der Volvo V90 - ein Star des Automobil-Salon in Genf 2016!
Der Volvo V90 – ein Star des Automobil-Salon in Genf 2016!
Ein Facelift hat man auch mitgebracht.
Ein Facelift hat man auch mitgebracht.
Was ist unmöglich? Nichts.
Was ist unmöglich? Nichts.
Die Renault-Tochter Dacia gibt sich keine Blöse.
Die Renault-Tochter Dacia gibt sich keine Blöse.
Bunte Show?
Bunte Show?
Da fehlt aber noch etwas.
Da fehlt aber noch etwas.
Operation am Herzen bei Nissan?
Operation am Herzen bei Nissan?
Das sieht nach Überstunden aus ..
Das sieht nach Überstunden aus ..
Weltpremiere unter durchsichtiger Hülle bei Peugeot
Weltpremiere unter durchsichtiger Hülle bei Peugeot
Wenn dann mal jemand die Leiter, bitte ...
Wenn dann mal jemand die Leiter, bitte …
Wir wissen auf jeden Fall, welche Reifen montiert wurden.
Wir wissen auf jeden Fall, welche Reifen montiert wurden.
Stilechte Überzieher bei Jeep.
Stilechte Überzieher bei Jeep.
Haube auf bei Ferrari.
Haube auf bei Ferrari.
Bei Lexus wird auch unter den Autos für Ordnung gesorgt.
Bei Lexus wird auch unter den Autos für Ordnung gesorgt.
Das sieht so aus, als könnte man bald loslegen.
Das sieht so aus, als könnte man bald loslegen.
Kleine Inspektion vor der Show?
Kleine Inspektion vor der Show?
Bei Lexus wird kein Staubkorn die Show stören.
Bei Lexus wird kein Staubkorn die Show stören.

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

News: Brabus C63 S – Der Business Express

Die Leistungdaten lesen sich wie die eines flachen Supersportwagen:  650 PS, 820 Nm und 320 km/h Topspeed – das klingt verdächtig nach Ferrari, Lamborghini und Co. Weit gefehlt, wir sprechen hier von einer viertürigen Mittelklasse-Limousine. Die Rede ist aber nicht von irgendeiner Limousine, sondern vom Brabus C63 S. Wer die Bottroper Edelschmiede kennt, weiß, dass die Mercedes, die Bodo Buschmanns heilige Hallen verlassen, alles andere als langsame Massenware sind. Wir sehen uns den Boliden mal genauer an.

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News: Renault Scénic – Französischer Van-Sinn

Ein Van: Nicht gerade das, was man als „Traumauto“ betiteln würde. Kompaktvans sollen vor allem eines sein: praktisch. Die Kinder zur Schule bringen, die Wocheneinkäufe wegstecken, die Gartenabfälle wegbringen und dabei so komfortabel wie möglich unterwegs sein, das sind die klassischen Tugenden. Nun gelten die Franzosen als Begründer der Kompaktvan-Klasse und enthüllten 1996 den ersten Renault Scénic, der noch unter dem Namen „Mégane Scénic“ lief. Eine „tolle Kiste“, die dem R4 ein würdiger Nachfolger war. Nun aber kommt das neueste Modell in Genf zum Vorschein.

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News: Bentley Flying Spur V8S – Die sportliche Seite des Luxus

Es ist nicht so, als hätte ein Bentley Flying Spur zu wenig Leistung. Allein die „kleinste“ Motorvariante liefert 507 PS an alle vier Räder. Etwas mehr leistet der neue Bentley Flying Spur V8 S und reiht sich damit zwischen der Einstiegsversion – wenn man das so sagen darf – und der Topmotorisierung, dem W12, ein. Dabei hat der V8 S den Charakter des Sportlers inne, wenn man bei einer Luxus-Limousine dieses Formats überhaupt davon sprechen kann. Aber dieser Flying Spur will von den drei Varianten am meisten das Fahrerauto sein, das von seinem Eigner auch gern mal selbst pilotiert wird, wenn er keine Lust hat hinten rechts zu sitzen. Read more

News: Skoda Vision S – Erste Details

Bislang zeigten uns die Tschechen nur ein paar digitale Entwürfe, denen man ungefähr entnehmen konnte, in welche Richtung es mit dem Skoda Vision S gehen soll. Jetzt aber gibt es detailliertere Aufnahmen vom SUV oberhalb des Yeti. Zudem liefert die Volkswagentochter einige technische Details  zur Studie, die in Genf gezeigt wird. Die wollen wir natürlich keinem Vorenthalten. Read more

Mercedes V-Klasse Exclusive: Für den Ausflug der Chefetage

Im Wetteifern mit VW um den luxuriösten Kleinbus legt Mercedes nach.

Ein Kleinbus ist natürlich kein Premiumabonnent der linken Autobahnspur. Die Mercedes V-Klasse möchte aber unbedingt überholen. Und zwar den ewigen Widersacher VW Multivan. Nach der Vorstellung der aktuellen Generation des Schwaben, die endlich den Baustellencharme des Vorgängers Viano und der ersten V-Klasse ablegen konnten, wirkt das Facelift des VW Bus, das ihn zum „T6“ werden ließ, eher bieder und altbacken.

Das anständige Interieur ihres Shuttles werten die Stuttgarter nun weiter auf. Die V-Klasse gibt es bald auch als Modellvariante Exclusive. Mit diesem Modell zielt man, wie bei den gleichnamigen Lines der PKW-Baureihen, auf Kunden, die nicht bei jedem enthaltenen Extra den Preisvorteil ausrechnen. Ob man Dekorelemente in Aluminiumoptik (man beachte den zweiten Wortteil!), verchromte Lüftungsdüsen und Nappaleder wirklich braucht, sei jedem selbst überlassen. Das Panorama-Glasdach, übrigens laut Hersteller das größte seiner Art und vor allem das Burmester Soundsystem sind aber greifbare Luxusartikel. Das gilt natürlich auch für die 19-Zoll-Alufelgen, die aber eher der Optik als dem Fahrkomfort dienen.

Die Perspektive aus der Chefetage: Der Bus für den Gruppenausflug des Vorstands. Foto: Mercedes-Benz
Die Perspektive aus der Chefetage: Der Bus für den Gruppenausflug des Vorstands. Foto: Mercedes-Benz

Das Ende der Fahnenstange? Mitnichten. Wie auch die fußvölkerischen Varianten Trend und Avantgarde wird es den Exclusive auch als Edition-Modell mit weiter verbesserter Ausstattung geben. Und warum klein denken. In der ersten Pressemitteilung gibt Mercedes-Benz auch nur den Preis dieser Version an. Bei 74.911 Euro geht es los. Ganz schön viel für einen Baustellenbus. Ach so nein, das will die V-Klasse ja nicht mehr sein.

Meine Wette: Da wird noch was oben drauf gelegt, den VW Multivan kann man auch als fast 100.000 Euro teure Business-Version bestellen. Es wäre mal interessant, zu wissen, wer außer dem Konzernvorstand uns gesponserten Hotelketten diese Autos wirklich kauft.

Sogar der Dachhimmel darf einen Namen tragen: DINAMICA. Aha. Foto: Mercedes-Benz
Sogar der Dachhimmel darf einen Namen tragen: DINAMICA. Aha. Foto: Mercedes-Benz

Citroen SpaceTourer Hyphen: Wenn man das Ziel aus den Augen verliert

Stellen wir uns mal vor, wir sind ein Autohersteller. Im Volumensegment. Also Supermarkt statt Feinkostladen. Unsere edlen Tropfen haben wir eben ausgegliedert und DS genannt. Jetzt müssen wir also mit Hausmannskost ordentlich Wind machen.

Citroen hat in Europa noch dazu ein kleines Neuheitenloch. Während man in China fröhlich neue DS-Modelle launcht und angeblich sogar die Nullserie eines neuen C6 von den Bändern läuft, muss es hier eine neue Transporterbaureihe richten. Das Nutzfahrzeug wird wie bisher Jumpy heissen (ja, Jumpys gibt’s auch im Supermarkt – das sind Chips in Känguru-Form), neu ist die Personentransporter-Version namens SpaceTourer. PSA-Schwester Peugeot bringt ein gleiches Modell und auch Toyota ist als Kooperationspartner wieder mit an Bord.

Um aufzufallen, hat sich Citroen für den Genfer Salon im März ein ganz besonderes Konzeptauto ausgedacht. Wenn alle Welt von Kompaktwagen und Mittelklasselimousinen auf SUV umsteigt, warum also nicht noch höher denken? Auftritt Citroen SpaceTourer Hyphen.

Zur Erinnerung: Ein Hyphen ist ein Bindestrich (die Pilzzellen gleichen Namens lassen wir mal unerwähnt), auch Trennstrich genannt. Will der Hyphen also den SpaceTourer-Piloten vom Rest der Welt trennen? „Sucht Ihr nur mit Euren Qashqais und Co. Parklücken, wenn ich am Wochenende nichts vorhabe, starte ich spontan bei der Rallye Dakar!“.

Hinten offene Scharniere: Da mussten die Auspuffblenden an die Seite wandern.
Hinten offene Scharniere: Da mussten die Auspuffblenden an die Seite wandern.

Beim Wüstentrip eher hinderlich wären die am Showcar verbauten Schneekrallen an den Offroadreifen. Ansonsten kommt der trennende SpaceTourer einem Expeditionsfahrzeug optisch schon sehr nahe. Wenn man sich länger als gewohnt am Citroen-Stand die Augen reibt, könnte das auch an der grellen Zweifarbenlackierung liegen. Auch im Innenraum geht es grell-bunt weiter. Im Pressetext liest man von „belebendem Design“ und einem „erfrischenden Innenraum“ – so kann man es auch sehen. Patienten mit Herz-Rhythmus-Störungen sollten den SpaceTourer Hyphen aber nur kurz betrachten. Das gilt auch für Fans alternativer Antriebsformen. Denn auch als Konzeptstudie verpasst der SpaceTourer ein Statement in Richtung Elektromobilität. Unter der Motorhaube steckt ein herkömmlicher Diesel mit 150 PS Leistung. Der wird auch den normalen SpaceTourer antreiben, um Hotelgäste vom Flughafen ins Skiressort zu shutteln oder die Großfamilie zur Oma.

Also ein leider halbherziger Messeauftritt. Das gilt auch für den Namen. Das Geheimnis darum lüften wir jetzt: Für die Studie ging Citroen eine Kooperation mit der französischen Elektropop-Gruppe „Hyphen Hyphen“ ein. Nur warum baut man dann keine extravagante Klanganlage in den Bus ein, der doch mit seinem Volumen einen perfekten Resonanzkörper darstellt?

Einen hochgebockten Allradbus, der den Fahrer noch mehr einmauert und von der Außenwelt abkanzelt als die modernen SUV-Trümmer, brauchen wir aber nicht unbedingt. Messeauftritt hin oder her.

Innen geht es auch ohne Menschen wild zu - Pop Art im Citroen-Bus?
Innen geht es auch ohne Menschen wild zu – Pop Art im Citroen-Bus?

Livestream: Mercedes-Benz Pressekonferenz in Genf 2015

Der Livestream startet am 3. März um 8:00 Uhr

Drei Weltpremieren, vier Europapremieren und eine Show-Premiere. Mit dieser Vielfalt an spannenden Modellneuheiten wird Mercedes-Benz auf dem Genfer Autosalon außergewöhnliche Akzente setzen. Die Palette reicht von dem neuen Mercedes-Benz GLE Coupé, einem sportlichen Coupé mit den Genen eines SUV, bis hin zu der 6,50 Meter langen Luxuslimousine Mercedes-Maybach S600 Pullman. Das zweite Modell von Mercedes-Maybach übernimmt die Rolle des absoluten Spitzenmodells mit Vis-à-vis Sitzanordnung hinter der Trennscheibe.

Zweifellos wird der neue Mercedes-AMG GT3 eine Hauptattraktion des Genfer Autosalons sein. Der Rennwagen tritt gemäß FIA GT3 Reglement in den am stärksten umkämpften Kundensportserien der Welt an.

Seine Messepremiere in Europa feiert in Genf der Mercedes-Benz CLA Shooting Brake, übrigens gleichzeitig mit der AMG Variante. Der CLA 45 AMG Shooting Brake ist der vierte high-performance Kompaktwagen, den AMG auf den Markt bringt.

Das neueste Modell bei den Plug-In Hybriden ist der neue C 350 e. Ausgestattet mit der fortschrittlichsten Hybrid-Technologie hat er eine Reichweite von 31 Kilometern beim rein elektrischen – und damit lokal emissionsfreien – Fahren. Der Vierzylinder-Verbrennungsmotor in Verbindung mit dem elektrischen Antrieb bringt 205 kW (279 PS) auf die Straße und verbraucht lediglich 2.1 Liter auf 100 Kilometer (zertifizierter Verbrauch).

Genf 2015: Alfa Romeo 4C Spider gibt Europadebüt

Nach der Weltpremiere auf der North American International Auto Show in den USA zeigt Alfa Romeo auf dem Automobilsalon in Genf erstmals die finale Europaversion des 4C Spider. Auch der offene 4C basiert auf einem Monocoque aus dem Formel-1-Werkstoff Kohlefaser. Als Antriebsquelle dient ein Vier-Zylinder-Vollaluminiummotor mit dem für Alfa Romeo traditionellen Hubraum von 1750 Kubikzentimetern. Turboaufladung, Ladeluftkühlung, Benzin-Direkteinspritzung und verstellbaren Ventilsteuerzeiten auf Ein- und Auslassseite sind die „Leckerli“ des italienischen Triebwerks. Die Leistung von 240 PS sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 258 km/h und eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden.

 

 

 

(ampnet/jri)

Paris 2014: Drei neue „Earth Dreams Motoren“ bei HONDA

Der CR-V des Modelljahres 2015 wird ab Frühjahr nächsten Jahres mit einem neuen, noch kraftvolleren Dieselmotor erhältlich sein, der sich erstmalig mit einem effizienten Neungang-Automatikgetriebe kombinieren lässt. Auch äußerlich wartet der CR-V mit einigen Neuerungen auf. Besonders sportlich zeigt sich nach dem Facelift die Frontpartie des beliebten SUV: Neben Scheinwerfern, Kühlergrill und Nebelscheinwerfern wurden auch der Unterfahrschutz sowie der Stoßfänger neu gestaltet. Das Heck des CR-V 2015 kann sich ebenfalls sehen lassen: Neue LED-Rückleuchten, eine modifizierte Heckklappe und ein neuer Stoßfänger komplettieren das kraftvolle Design.

In der Variante mit Allradantrieb wird der CR-V mit einem neuen leistungsstärkeren 1,6-Liter-Turbodiesel aus der innovativen „Earth Dreams Technology“-Antriebsgeneration ausgestattet. Der zukunftsweisende Antrieb verbindet starke Leistung mit niedrigen CO2-Emissionen und bietet eines der besten Verhältnisse von  Leistung und Effizienz im Markt. Der neue Motor tritt die Nachfolge des aktuellen CR-V mit 2,2-Liter-Turbodiesel an.
Der durchzugsstarke 1.6 i-DTEC Dieselmotor leistet 160 PS und entwickelt ein beeindruckendes Drehmoment von 350 Nm. In Verbindung mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe liegen die CO2-Emissionen dabei unter 130 g/km (11 Prozent niedriger als beim aktuellen Modell), womit der CR-V zu den saubersten Vertretern in seinem Segment zählt. Kombiniert mit dem neuen effizienten Neungang-Automatikgetriebe liegen die CO2-Emissionen unter 135 g/km (20 Prozent niedriger als beim aktuellen Modell).
Der Modelljahrgang 2015 des CR-V mit Frontantrieb wird weiterhin als 1.6 i-DTEC mit 120 PS in Kombination mit Schaltgetriebe angeboten. Die CO2-Emissionen wurden auf 117 g/km reduziert.

Neuer Antrieb für den HR-V
Auf dem Pariser Autosalon zu sehen ist auch der Prototyp des neuen Urban SUV von Honda. Der HR-V mit Frontantrieb wird ab Sommer 2015 in den Handel kommen und bietet zwei Antriebsvarianten: einen neuen 1.5 i-VTEC Benzinmotor und den besonders leichten 1.6 i-DTEC Diesel, die beide auf der „Earth Dreams Technology“ von Honda basieren. Sowohl Benziner als auch Diesel sind mit Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich. Beim 1.5 i-VTEC rundet zudem ein stufenloses CVT-Getriebe das Angebot ab.

Jazz ebenfalls mit neuem Motor
Neben dem HR-V Prototyp wird auch der Prototyp des neuen Jazz in Paris vorgestellt, der sich in völlig neuem Gewand präsentiert. Das sportliche und moderne Design des beliebten Kleinwagens gibt einen Vorgeschmack auf die zahlreichen Neuerungen, die in das neue Modell einfließen werden. Im neuen Honda Jazz, der im Sommer 2015 in den Handel rollt, kommt ebenfalls ein neuer i-VTEC Benzinmotor der „Earth Dreams Technology“-Antriebsgeneration zum Einsatz. Das effiziente 1,3-Liter-Aggregat wird wahlweise mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit stufenlosem CVT-Getriebe erhältlich sein.

Paris 2014: Der Honda Civic erhält ein Facelift

Neuer Honda Civic in Paris

Endlich sind erste Details zum Civic für den Modelljahrgang 2015 bekannt. Der japanische Autohersteller kündigt auch die Markteinführung des neuen Civic Sport an. Sowohl der Civic Fünftürer als auch der Civic Tourer erhalten eine sportlichere Frontpartie. Diese verfügten über neue Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie neue Stoßfänger hinten als auch vorn. Der City-Notbremsassistent (CTBA) kommt sowohl im Civic Fünftürer also auch im Civic Tourer des Modelljahrgangs 2015 ab Ausstattungsvariante Comfort serienmäßig zum Einsatz. Ab 2015 kommt auch die besonders sportliche Modellvariante Civic Sport dazu. Ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit 120 PS oder einem 1,8-Liter-Benzinmotor mit 142 PS kommen darin zum Einsatz. Exklusiv mit Wabengrill-Stoßfänger, schwarzen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einem in Wagenfarbe lackierten Heckspoiler sowie schwarzem Dachhimmel zeigt sich das neueste Familienmitglied von seiner sportlichsten Seite.

Paris 2014: Vier Weltpremieren für Opel

Vier Weltpremieren von Opel

Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie die Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, glänzt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie hohem Komfort. Das Vollaluminium-Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen mit 90 PS und mit 115 PS erhältlich. Fließende Formen und präzise gestaltete Details führen in die neue Opel-Designphilosophie. Unter der Haube des Adam S arbeitet ein 150 PS starker 1.4 Turbo Ecotec-Motor. Die Spitzengeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Seine Sportlergene sind ihm deutlich anzusehen Auch der Adam S bietet das Intelli-Link-Infotainment-System mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten und Apps. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Geräten kompatibel. Ab Anfang 2015 fährt der Mokka mit dem neuen, 136 PS starken 1.6 CDTI Turbodiesel vom Band. Über 190 km/h Spitze sind möglich und das in Verbindung mit serienmäßigem Start/Stop-System. Alle neuen Opel werden Ende 2014 bzw. Anfang 2015 erhältlich sein.

 

Der neue Opel Adam Rocks durfte indes bereits bei uns zeigen was er drauf hat, klicken Sie hier für den Fahrbericht zum neuen Opel Adam Rocks!