Mallorca ist nur einmal – Der VW T-Cross aber gern öfter

Wer braucht denn schon Genf, wenn er Mallorca haben kann. 20 Grad, Sonne pur und der neue Volkswagen T-Cross erwartete eine gespannte Meute an Journalisten vergangenes Wochenende. Dieses Jahr wollen es die Wolfsburger nochmals wissen und starten mit ihrem Crossover in das begehrte Segment der Mini-SUVs. Der mit dem Polo eng verwandte T-Cross vermittelt optisch ein wenig Offroad-Romantik, biete…

Nissan Qashqai – Aufgewertet und sehr effizient

Für ein richtiges Facelift ist es noch zu früh, hat Nissan seinem „Zugpferd“ erst letztes Jahr eins verpasst. Dieses mal reichte es „nur“ für einen neuen Motor, aber der hat es in sich. In Barcelona sollte der neue 1,3-Liter-Benzinmotor mit bis zu 160 PS vorgestellt werden. Nach einem zweitstündigen Flug, auf dem mir eine nette ältere Dame und ihr Hund „Chef“ von der katalanischen Hauptstadt vorschwärmten, erwartete das Nissan Team uns mitten in der Stadt zur Vorstellung des neuen Motors mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Erstmalig bei Nissan. Ich muss zugeben, bis dato bin ich noch nie einen Nissan Qashqai gefahren und war sehr gespannt, was der kleine Crossover so auf dem Kasten hat. Schon die theoretische Präsentation versprach ein sportliches und direktes Fahrerlebnis sowie eine verbesserte Beschleunigung aus dem Stand, mal vom reduzierten Geräuschpegel abgesehen. Ich konnte den praktischen Test am nächsten Tag nicht erwarten.

Löwenstark

Leider wurden wir vom Wetter ein wenig enttäuscht, denn es regnete Bindfäden. Zum Glück nur in der Stadt, ausserhalb klarte es auf und wir konnten den Nissan Qashqai durch die angenehme Landschaft Kataloniens treiben. Für die erste Fahrt wurde uns direkt die 160 PS Version zur Verfügung gestellt. Man soll sich ja auch nicht lumpen lassen. Der aufgeladene 1,3-Liter-Vierzylinder mit Otto-Partikelfilter und Euro-6d-Temp-Klassifizierung, die ab September 2019 verpflichtend wird, schnurrt leise wie ein Kätzchen, hat aber die Kraft eines ausgewachsenen Löwen. Zieht gut, würde man sagen, und macht Spaß. Mehr Leistung und Drehmoment, ein direktes Ansprechverhalten und eine gleichmäßige Leistungsentfaltung zeichnen das Triebwerk aus, das neben einem leiseren Fahrerlebnis auch zur guten Laune beiträgt. Alle Motorisierungen sind an Frontantrieb gekoppelt und sollen neue Standards in Sachen Fahrverhalten setzen.

Mir gefällt es, besonders der leise Motor. Er macht eindeutig Spaß. Auch das Interieur fällt für einen kleinen SUV recht edel aus. Nappaleder-Sitze mit gesteppten Flächen, ein nach unten abgeflachtes Lenkrad und natürlich das neue NissanConnect Infotainment-System. Auch wenn wir es im Auto direkt nicht testen durften, um die voreingestellten Routen nicht versehentlich zu löschen, konnten wir das an einem Terminal im Hotel nachholen. Das System ermöglicht einfache Internet-Updates für Karten und Software und verfügt in allen Ausstattungsvarianten oberhalb der Einstiegsversion Visia über Apple CarPlay und Android Auto. Dabei kann man über eine neue Smartphone-App namens „Door to Door Navigation“ zusätzliche Funktionen freischalten. Die Route kann zuhause oder im Büro geplant und an das Navigationssystem geschickt werden. Der ebenfalls enthaltene Dienst TomTom Premium Traffic sorgt mit Echtzeit-Verkehrsdaten für eine noch bessere Routenführung mit präziseren Reisezeiten. Sehr praktisch, besonders wenn man die Routen schon vor der Fahrt bequem am Küchentisch planen und einstellen kann.

160 PS vs. 140 PS

Dem katalanischen Straßenverkehr sind wir leider trotzdem nicht entkommen und waren froh, als wir eine Route in ländlicheren Gegenden entlang fuhren. Zwischendurch tauschten wir die Fahrzeuge, um auch die anderen Motorisierungen zu testen. Die 140-PS-Version des 1,3-Liters liefert mit 240 Newtonmeter mehr Drehmoment als sein Vorgänger und hier merkt man auch den Unterschied zum 160-PS starken Bruder. Denn wenn es darauf ankommt, schwächelt er ein bisschen auf der Brust. Beim Verbrauch unterscheiden sich die verschiedenen Leistungsstufen kaum: Die 140-PS-Variante braucht offiziell 5,3 Liter auf 100 Kilometer, der stärkere Motor ebenfalls. Natürlich kommt das immer auf Strecke und Fahrweise an. Da dürften sich die Werte schnell nach oben korrigieren.

Die Empfehlung geht somit klar zur 160-PS-Version, egal, ob mit Handschaltung oder mit Doppelkupplungsgetriebe. Da muss man einfach weniger schalten und man hat nicht das Gefühl, zwischendurch anschieben zu müssen, wenn man sich in den niedrigeren Drehzahlen befindet. Der große Motor macht einfach mehr Laune und reagiert schneller auf Befehle des Gaspedals. Das merke ich auch in den kurvigen Strassen Kataloniens und vermisse den stärkeren Motor ein bisschen. Man merkt, dass sich hier etwas getan hat. Das Einspritzsystem wurde verbessert, die Form des Brennraums, der Turbolader und die Reibung wurde reduziert. Netter Nebeneffekt: Die Service-Intervalle wurden von 20.000 auf 30.000 Kilometer verlängert.

Der Preis ist heiß

Preislich hat sich zum Glück nicht viel zum Vorgänger getan: Der 140-PS-Qashqai ist ab 21.350 Euro zu haben, die 160 PS kosten 2.050 Euro mehr. Und wer Automatik fahren will, ist mit 1.700 Euro dabei. Fürs erste reicht uns aber der Testwagen, mit dem wir auf der Abschlussrunde noch ein bisschen in die Berge fahren. Hey, wenn schon SUV, denn schon SUV.

Fazit: Klein aber Oho. Der Nissan Qashqai zeichnet sich als kompakter aber kraftvollen Crossover aus und mit den neuen Motoren dürfte er noch ein paar mehr Fand dazu gewinnen. Er ist leise, äußerst wendig und macht Laune, auch wenn beim kleineren Motor ein paar Schwächen festzustellen sind. Das dürfte aber in der Stadt nicht besonders ins Gewicht fallen und mal ehrlich, die katalanische Berglandschaft hat ja nun auch nicht jeder vor der Haustür.

Fahrbericht: Simone Amores
Bilder: Simone Amores / Nissan

Test: Seat Leon X-Perience TSI

2,7 Zentimeter hat Seat den "XP" - den X-Perience hochgelegt - das ergibt nun eine Bodenfreiheit von 17.1 Zentimetern. Nicht viel für einen Offroader. Wer ernsthaft den Ausflug in das Gelände wagt, der sucht sich lieber einen Allradler mit wenigstens 25 Zentimeter Bodenfreiheit. In Zeiten, in denen unsere Autos immer flacher werden, dem Wind weniger Widerstand bieten, ist der Trend zu…

Der Nissan Pulsar 1.2 DIG-T im Test

Eigentlich hatte Nissan den Kampf um Marktanteile im Segment der kompakten Steilhecklimousinen schon aufgegeben und positionierte sich Mitte der Nuller-Jahre lieber knapp neben der Mainstream-Spur. Mittlerweile ist der japanische Hersteller aber wieder so weit etabliert, dass auch wieder Zeit und Energie für einen Angriff in der klassischen Kompaktklasse vorhanden ist. Der neue Pulsar trifft in dieser Klasse auf zementierte Machtverhältnisse, di…

Test: Infiniti Q50s Hybrid mit Allradantrieb

Da stellt die Tochter eines großen Automobil-Herstellers eine Limousine auf die Räder, die progressiver im Design ist als die aktuelle C-Klasse. Sich dynamischer fahren lässt als ein Dreier BMW und mehr Fortschritt durch Technik unter das Blech packt als ein Audi - und? Kaum einer kennt diese Limousine. Und beim Absatz bleiben die Zahlen hinter allen Erwartungen zurück. Warum is…

Test: Peugeot 208 GTi

Dieses GTI-Zeichen. Er trägt es wie einen Orden an der Brust. Nein, dieser 208 versteckt sich nun wirklich nicht. GTI. Drei Buchstaben nur. Gran Turismo Injection war mal die Bedeutung, heute steht GTI für die "Sportsbrüder" in der Golfklasse. Und die Franzosen haben früh mitgespielt, als es darum ging, die GTI-Idee aufrecht zu halten. Der jüngste Peugeot 208 GTI träg…

Test: Peugeot 2008

Kompakte Crossover, also Autos, die früher mal "normal" waren, sind heute richtig angesagt. Weil sie eben ein wenig mehr Platz bieten, so ein wenig mehr Kopffreiheit haben, so ein wenig mehr Bodenfreiheit besitzen und man aufrecht in ihnen sitzen kann. Also Autos, wie man sie früher mal hatte, bevor der Windkanal das Diktat übernahm und die A-Säulen immer näher i…

Mercedes 190 E, BMW 320i und Audi 90 im Vergleich

Autotests aus einer Zeit, in der die Rollen der drei deutschen Premium-Hersteller noch klar definiert waren. BMW der Sportliche, Mercedes der Komfortable und Audi der Aufsteiger.  Gert Hack liess sich sein Dipl.-Ing. jedes Mal einblenden und kam zum Schluss, dass der Audi zu teuer war, die Aerodynamik zu ambitioniert und die Verarbeitung des Audi 90 2.3 nicht durchweg gut. Es war 1987 eben noch kein „klick-klack-doppelklick“ in den Audis spürbar. Dafür war der Fortschritt durch Technik dank eines 2.3 Liter Fünfzylinders, bester Aerodynamik und innovativer Details wie dem Procon-Ten sichtbar und die drei „Premium-Hersteller“ waren auf einer klaren Linie.

Heute wollen alle drei in jedem Segment premium sein. BMW wird öko, Mercedes wird sportlich und Audi zurück zum Fortschritt durch Technik finden.

Der Test des 190 E, des E30 320i und des Audi 90 2.3 – ein Stück Kindheits-Erinnerungen!

 

Und mit den Oberklassen aus dem vergangenen Jahrtausend geht es gleich weiter, als „nicht jeder automatisch an Mercedes dachte, sobald es um die Oberklasse ging“ …

Erste Fahrt: Facelift der B-Klasse von Mercedes-Benz

Frischeklasse B | Facelift oder Feinschliff?

Die Mercedes-Benz B-Klasse: Erst vom Wettbewerb belächelt und jetzt kommt sogar BMW mit einem solchen Fahrzeug ums Eck. So schlecht kann die Idee eines edlen Kompaktvans also gar nicht sein. 380.000 Einheiten haben die Schwaben seit dem Start der zweiten Generation B-Klasse im Jahre 2011 verkauft. Damit dieser Erfolg anhält, hat Mercedes die Baureihe W246 jetzt „geMopft“. Was diese Modellpflegemaßnahme gebracht hat, zeigt eine erste Ausfahrt auf der Sonneninsel Mallorca.

Das größte Problem in dieser Fahrzeugkategorie ist die erstaunliche Divergenz zwischen Zielgruppe und Käufergruppe. Während die Hersteller mit Zusatztiteln wie „Sports Tourer“ (Mercedes-Benz), „Sportsvan“ (Volkswagen) oder „Active Tourer“ (BMW) versuchen, speziell jüngere Kunden anzusprechen, damit diese erst ihr Geld über den Verkaufstresen und dann ihr sperriges Freizeit-Equipment in den bis zu 1.547 Liter großen Laderaum schieben, sieht die empfundene Realität irgendwie anders aus: „Generation Beige“ sitzt meistens aufrecht in einer Nullausstatter B-Klasse und transportiert statt Mountainbikes den eigenen Rollator.

Dabei besitzt der in Rastatt produzierte Kompaktvan durchaus fahrdynamische Qualitäten. Einzige Voraussetzung: Man setzt ein Häkchen beim optionalen Allradantrieb 4Matic und geizt nicht bei der Motorisierung. Doch dazu später mehr, denn zuerst gilt es, die aufgefrischte B-Klasse von außen zu betrachten. Man muss schon genau hinschauen, um die markanter ausgeformten Scheinwerfer wahrzunehmen. Und so richtig erkennt man das eigentlich nur, wenn man für rund 1.000 Euro die LED- Scheinwerfer dazu bestellt. Will man also wirklich nach außen zeigen, dass man die ab 29. November beim Händler stehende B-Klasse sein eigen nennt, muss man tief in die Tasche greifen: AMG Line heißt ein neu angebotenes Paket und kostet mindestens 2.600 Euro. Dann aber besitzt der Hochdach- Benz eine provokant gestaltete Front- und Heckschürze, die ihm fast die Anmutung seiner Plattformbrüder A45 und CLA 45 AMG verleihen.

Auch innen fallen die optischen Änderungen eigentlich nur den Car Geeks auf: eine geänderte Graphik auf den Ziffernblättern, ein neues Lenkrad (welches man bereits aus der aktuellen C-Klasse kennt) sowie das auf 8“ gewachsene freistehende Display. Über Anordnung und Form dieses Bildschirms darf gerne diskutiert werden, über die Materialanmutung im Interieur jedoch nicht. Hier hat die B-Klasse wirklich einen für alle spürbaren Fortschritt gemacht. Und damit das zukünftig auch besser klappt mit den jüngeren Käuferschichten, haben die Entwickler die neueste Telematikgeneration gleich mitverbaut. Jetzt kann via App der Luftdruck und der Füllgrad des Tanks remote gecheckt oder in Echtzeit Verkehrsdaten für die Stauumfahrung verwendet werden. Einziger Wermutstropfen: Um das komplette Infotainmentpaket nutzen zu können, muss man tief in die Tasche greifen. 3.510 Euro kostet das intuitiv bedienbare Command Online System. INFO: Wer im übrigen denkt, einen Mercedes zu fahren wäre teuer, weil die Ersatzteile so teuer sind – der sollte mal im teilestore.de nachschauen. Da habe ich Markenbremsscheiben für unter 30 € das Paar gefunden. Also – die Anschaffung mag etwas teurer sein, der Unterhalt ist es jedoch nicht! 

Und wie fahren sich 4.393 x 1.786 x 1.557 mm verlötetes Blech mit einem Stern im breiten Kühlergrill? Als 4Matic so flott, dass man von den Sitzen rutscht. Jetzt zu meckern, dass das Gestühl der B-Klasse zu wenig Seitenhalt bieten würde, wäre jedoch unfair, denn wer will schon sportlich in einem Sports Tourer unterwegs sein? Die beige gekleideten Damen und Herren über 60 bestimmt nicht und die Jüngeren eigentlich auch nicht, denn dann klappern entweder die transportierten Mountainbikes und Snowboards oder den auf der längen verschiebbaren Rückbank sitzenden Kindern wird speiübel. Tatsache ist jedoch, dass der in W246 verbaute optionale Allradantrieb eine enge Verwandtschaft mit den sportlichen Brüdern aus Affalterbach pflegt: Nur 70 Kilogramm schwer und ausgestattet mit einer voll variablen Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei Bedarf gehen also bis zu 100 Prozent des Drehmoments auch auf das hintere Räderpaar, der sonst front getriebenen B-Klasse. So bestückt zieht der geräumige Fünftürer dann knackig durch die Kurven des mallorquinischen Tramuntana Gebirges und überrascht kann man ein Grinsen auf dem eigenen Gesicht feststellen. Dass so etwas natürlich zu Lasten der Effizienz geht, versteht sich. Sowohl der getestete B220 CDI 4Matic als auch der B250 4Matic lagen bei sportlicher Gangart deutlich über dem angegeben kombinierten Verbrauch von 5,0 Liter Diesel bzw. 6,6 Liter Benzin.

Doch es ist nicht der Verbrauch, der den Spaß an diesen Varianten der B-Klasse verdirbt, sondern der Preis: Stolze 38.228,75 Euro verlangen die Stuttgarter für den 177 PS Diesel und 37.336,25 Euro für den 211PS Benziner. Da hilft es auch nicht, dass ein fein schaltendes 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe bereits an Bord ist. Denn wer alleine alle Kreuzchen bei den zur Wahl stehenden Sicherheitssystemen macht, wird mit rund 2.000 Euro zur Kasse gebeten. Doch dann erhält man auch absolute State-of-the-Art Technik mit Spurhalte- und Totwinkel-Assistent sowie den Abstandsregeltempomat Distronic Plus, der erstmals in dieser Klasse auch Collision Prevention Assist Plus enthält. Dieser Assistent kann dann sowohl abgelenkten Müttern als auch frisch medikamentierten Rentnern bei drohender Unfallgefahr mit Bremseingriffen bis zum Stillstand das Leben retten.

Fazit: Mit dem Facelift hat Mercedes-Benz der B-Klasse einen Feinschliff gegeben und geht gestärkt in den Kampf gegen Golf Sportsvan und BMW 2er Active Tourer. Mit jeweils vier Diesel –  und Benzinmotoren sind die Schwaben gut gewappnet. Mit vier Allradvarianten stechen sie sogar aus dem Markt der Kompaktvans deutlich hervor und mit der B-Klasse Electric Drive ist man erster im Markt der Vans. Der Stern strahlt also auch in diesem Segment, fordert aber mit 27.102 Euro für einen B180 mit 122PS auch einen hohen Einstandspreis.

Update: Der Preis für die elektrische Mercedes-Benz B-Klasse wird unter 40.000 € liegen! 

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[tab title=“Technische Daten:„]

Mercedes-Benz B-Klasse

Verkaufsstart:  sofort – Auslieferung ab 29.11.2014
Motorleistung:  ab 90 PS (1.5 dCi) bis 211 PS (B250)
Motorsystem:  Diesel, Benzin, Erdgas, Elektro
Antrieb und Getriebe:  Manuelles Getriebe, 7-Gang Doppelkupplung, Front- und Allradantrieb
Beschleunigung:  6.8 (B250) –  14.0 (B160 1.5 dCi) Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch:  3.8D (B180 BE) – 6.1B (B250) Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  180 – 240 (B250)  km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.359, 1.786, 1.557, 2.699 mm

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[tab title=“Gut zu wissen:„]

Eine weitere Neuheit im Programm der B-Klasse trägt das Kürzel „NGT“ an der rechten Seite der Heckklappe. Es bedeutet „Natural Gas Technology“ und kennzeichnet eine Modellvariante, die durch ihren bivalenten Antrieb besonders wirtschaftlich und umweltverträglich ist: Der B 170 NGT BlueEFFICIENCY fährt bei gleicher Motorleistung (85 kW/116 PS) sowohl mit Erdgas als auch mit Superbenzin.
Neben dem Benzintank sind fünf zusätzliche Erdgasbehälter an Bord, deren Fassungsvolumen von insgesamt 16 Kilogramm für eine Fahrtstrecke von über 300 Kilometern ausreicht. Bei einem NEFZ-Gesamtverbrauch von 7,3 Litern Superbenzin und 4,9 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer hat der neue B 170 NGT BlueEFFICIENCY somit eine Gesamtreichweite von über 1000 Kilometern. Mit welcher Antriebsenergie der Motor versorgt werden soll, entscheidet der Autofahrer per Tastendruck am Multifunktionslenkrad; ein elektronisches Steuergerät sorgt für die spontane und ruckfreie Umschaltung – auch während der Fahrt.

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[tab title=“Preise:„]
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Auszug:

Basispreis:  B160 CDI 27.905,50 €
B200 CDI 31.088,75 €
B220 CDI 4matic 38.228,75 €
B250 35.134,75 €

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[tab title=“Link-Tipps:„]

Wie andere die B-Klasse erlebten:

  1. Heike von Koeln-Format
  2. mb-passion
  3. Mercedes-Fans
  4. Autogefühl.de

Galerien:

Links zum Hersteller:

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Alle Fotos im Artikel: Axel Griesinger


leser-hinweis

Wenn es für die B-Klasse 1:1 nicht gereicht hat:
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Die neue B-Klasse als 1:87 Modell Modell Car World präsentiert:
foto

Mercedes B-Klasse (W246), weiss

Maßstab: 1:87 – Kunststoff – Fertigmodell
Herpa – Nr. 174259

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Fahrbericht: Ford Grand Tourneo Connect

Ford hat aus einem Kompaktwagen einen kompakten Van gemacht. Oder aus einem Transporter eine Familien-Kutsche. Oder aus ein paar Quadratmetern-Grundfläche einfach das Maximum an Innenraum gezaubert. Wie man es dreht und wendet, der neue Ford Tourneo Connect ist vor allem eines, ein praktischer Familien-Van. Erst recht als "Grand Tourneo Connect".

Familien-Mehrwert-Transport-Van-Kutsche

Im Fahrbericht:

Ford Grand Tourneo Connect 1.6 TDCi (9…

smart forjeremy

Manchmal schweige ich zu Autos. Nicht oft, aber es kommt vor.  So zum Beispiel, wenn ich das Gefühl habe, ich verstehe davon nichts. Das passiert zum Beispiel bei „merkwürdigen“ Design-Studien, oder wenn es um Lifestyle-Fahrzeuge geht, die vor allem nur noch eines sind: Lifestyle.

smart forjeremy

Der auf der Autoshow in L.A. vorgestellte „Flügel-Smart“ war so ein Fall.  Jeremy? Damit konnte ich erst einmal gar nichts anfangen. Jeremy kenne ich nur einen: Den Jeremy Clarkson von TopGear und ich war mir sehr sicher, dieser Jeremy will ganz bestimmt keinen smart und er will den auch ganz bestimmt nicht auf der L.A. Autoshow bekommen.

Wer ist Jeremy?

Zum Glück habe ich in meinen Kontakten auch chromjuwelen-Fans mit sehr liberalen Einstellung zu abgedrehten Automodellen. 🙂 Bevor also noch die Medienwelle über die Online-Seiten schwappte, wurde ich darüber aufgeklärt, um welchen Jeremy es geht. Jeremy Scott.

Nun – das hat mir auch wieder ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht geholfen. Also google angeworfen und heraus gefunden: Jeremy Scott ist ein „Künstler“ um genauer zu sein, ein US-Pop-Designer. Nun kann man natürlich sagen, das ist in etwa ähnlich wertvoll wie ein Diät-BigMac, aber in den USA funktioniert Lifestyle nun einmal so.

Jeremy Scott durfte sich also aus „Marketing-Gründen“ an einem smart austoben und noch bevor ich in den Gedanken den Satz zu Ende gesprochen hatte: “ Das hat Hayeks Erbe nicht verdient“ – bekam ich auch schon die ersten Fotos des „Designer-Schmuckstücks“ zu Gesicht.

smart forjeremy, 2012

Was soll ich sagen? Vermutlich ist es diplomatisch, wenn ich einfach gar nichts sagen. Ich habe keine Ahnung von Kunst. Lifestyle und Pop-Kultur finde ich lächerlich unwichtig. Ich mag Autos. Doch deren Sinn ist es imho: Bestmöglich Leistung und Qualität in ein, dem Nutzen folgenden, besonders attraktiven Äußere zu präsentieren. Der „smart forjeremy“ ist jedoch einfach nur ein Elektro-Smart der, sobald das Scheinwerferlicht ausgeht, den Automobilen Suizid einfordern wird.  Armes Kerlchen.

Aber ich mag die Marke smart grundsätzlich – ich bin lange genug selbst einen smart gefahren und da ich von Lifestyle nun einmal keine Ahnung habe, habe ich einfach erst einmal nichts zu diesem vierrädrigen Fauxpas geschrieben.

Nun hat allerdings „Deutschlands meister Autojournalist“ auf spiegel-online einen Beitrag veröffentlicht und es war mir eine Wohltat, diesen sehr differenzierten Artikel zu lesen. Auch wenn ich von der Arbeit des Thomas Geiger üblicherweise nicht angetan bin – sein Text-Output ist einfach zu gewaltig um das noch anerkennen zu können – so kann ich mir in diesem Fall förmlich vorstellen, wie er genüsslich auf dem Rückflug von L.A. – einfach mal etwas geschrieben hat, was von seinem „Standard-Tagwerk“ abweicht. Das wiederum finde ich gut – wenn auch albern, weil es wieder einmal unter diesem dämlichen Synonym veröffentlicht wurde.

 

Does Automotive Journalism Matter?

Ralf Becker hat ein interessantes Video auf seiner Seite veröffentlicht.

Im Prinzip geht es um das, was ich immer tun wollte.  Über Autos reden, schreiben und davon leben.

Aufbereitet in 9:56m – danke an Ralf, dank Dir bin ich heute darüber gestolpert.

Und es ist für mich eine klare Antwort: Auto-Journalismus braucht man nicht mehr. Und das sage ich obwohl ich Mitglied in einem Auto-Journalistenverband bin. Doch das ist Teil des „man muss das Spiel erst einmal mit den bestehenden Regeln spielen“ – bevor man Teil der Veränderung sein kann.

Objektive Autotests sind Illusionen – die Automobil-Branche benötigt  subjektive Berichte – wer denkt, er könnte „objektiv“ über 2 Fahrzeuge urteilen, unterliegt einer raffinierten Täuschung seiner eigenen Bezugsrahmen. Objektivität ergibt sich für den „Verbraucher“ wenn er aus vielen verschiedenen Quellen informationen bezieht und diese nicht schlicht konsumiert, sondern in den Prozess des Story-Telling involviert wird.

Social Media wird hier noch soviel auf den Kopf stellen. Geil. Ich bin dabei.