Fahrbericht: Audi A6 Allroad

Im Handbuch steht es schwarz auf weiß: Der A6 Allroad ist kein Offroader. Nun denn, dann ignoriere ich den Offroader-Look des feschen A6 Avant Allroad, sehe über seine maskulinen Kotflügel-Verbreiterungen hinweg, beachte die metallisch wirkenden Schutzblenden an den Stoßfängern nicht weiter und lasse mich auch nicht irritieren vom üppigen Platz in den Radhäusern.

313 PS starker Wanderstiefel

Der A6 Allroa…

Hommage an einen modernen Klassiker – der Audi RS 4 Avant Nogaro selection

Pressemeldung

Vor 20 Jahren hat der Audi Avant RS2, der Begründer der dynamischen RS-Familie, sein Debüt gegeben – jetzt bringt Audi eine Sonderserie des aktuellen Modells auf den Markt. Der RS 4 Avant Nogaro selection ist ab dem Frühjahr erhältlich und feiert seine Weltpremiere auf dem Automobilsalon in Genf mit nogaroblauer Lackierung und exklusiver Ausstattung.

Die Individuallackierung in Nogaroblau Perleffekt, ist das stärkste optische Signal des Jubiläumsmodells und zugleich eine Reminiszenz an den RS2. Der Rahmen und der Einsatz des Singleframe-Grills sowie die Fensterschachtleisten sind in hoch-glänzendem und die Dachreling in mattem Schwarz lackiert. Die RS-Sportabgasanlage läuft in zwei ovalen, schwarz-hochglänzenden Endrohrblenden aus.

331 kW (450 PS): Der Hochdrehzahl-V8
Unter der Haube des Audi RS 4 Avant Nogaro selection arbeitet ein hochdrehender V8-Sauger mit 4.163 cm3 Hubraum. Der 4.2 FSI gibt seine 331 kW (450 PS) Leistung bei 8.250 1/min ab, die maximal 430 Nm Drehmoment stehen von 4.000 bis 6.000 Touren bereit. Der klangvolle Achtzylinder beschleunigt das Jubiläums-modell in 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter auf 280 km/h abgeregelte Höchstgeschwindigkeit. Im Mittel verbraucht er auf 100 Kilometer 10,7 Liter Kraftstoff, ein CO2-Äquivalent von 249 Gramm pro Kilometer.

Mit ihrem hohen Wirkungsgrad und dem lang übersetzten letzten Gang trägt die serienmäßige Siebengang S tronic zur Effizienz bei. Der Fahrer kann das blitzschnell schaltende Doppelkupplungsgetriebe automatisch arbeiten lassen oder mit dem Wählhebel oder mit Wippen am Lenkrad selbst steuern.

Als Herzstück des permanenten Allradantriebs quattro dient das selbstsperrende Kronenrad-Mittendifferenzial. Das kompakte und leichte Bauteil verteilt die Momente standardmäßig im Verhältnis 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei Bedarf kann es diese Relation breit variieren – bis zu 70 Prozent der Kräfte können nach vorn, maximal 85 Prozent nach hinten gelangen. Das Kronenrad-Mittendifferenzial kooperiert mit der radselektiven Momentensteuerung, die im Kurvengrenzbereich das Handling mit gezielten kleinen Bremsimpulsen noch dynamischer macht. Als optionale Ergänzung liefert Audi das Sportdifferenzial, das die Kräfte aktiv zwischen den Hinterrädern verteilt.

Zur Serienausstattung des Audi RS 4 Avant Nogaro selection gehört auch das Fahrdynamiksystem Audi drive select. Mit ihm lassen sich die Kennlinien der elektromechanischen Servolenkung, der Siebengang S tronic, des Gaspedals und der RS-Sportabgasanlage in den drei Modi comfort, auto und dynamic variieren. Wenn die Audi MMI Navigation an Bord ist, kommt ein vierter Modus – individual – dazu, den der Fahrer selbst zusammenstellen kann.

Neben dem Sportdifferenzial stehen zwei weitere Optionsbausteine für Audi drive select zur Wahl. Die Dynamiklenkung ändert die Lenkübersetzung je nach Geschwindigkeit und steuert im Kurvengrenzbereich mit kleinen Impulsen gegen. Beim RS-Sportfahrwerk plus mit Dynamic Ride Control (DRC) handelt es sich um einen rein mechanischen Wank- und Nickausgleich für das straff abgestimmte Fahrwerk.

Der Audi RS 4 Avant Nogaro selection fährt auf Reifen der Serie 265/30. Hinter den glanzgedrehten 20-Zoll-Rädern im 5-V-Speichen-Design leuchten rot lackierte Bremssättel mit RS-Emblemen. Die innenbelüfteten Bremsscheiben im Wave-Design sind gelocht und über Stifte mit den Aluminium-Bremstöpfen verbunden. Optional montiert Audi an der Vorderachse Scheiben aus Kohlefaser-Keramik. Die Elektronische Stabilisierungskontrolle ESC bietet einen Sportmodus und lässt sich bei Bedarf komplett abschalten.

Schwarz und blau: Der Innenraum
Im Innenraum, der in sportlichem schwarz gehalten ist, bietet Audi für die elektrisch einstellbaren S-Sportsitze mit ihren integrierten Kopfstützen zwei unterschiedliche Bezugsvarianten. Die Wangen sind in beiden Fällen mit schwarzem Leder Valcona bezogen; die Kunstfaser Alcantara für die Mittelbahnen und Türverkleidungseinsätze ist entweder ebenfalls schwarz oder nogaroblau gefärbt – eine weitere Hommage an den Audi Avant RS2. Die Armauflagen tragen schwarzes Leder, blaue Kontrastnähte setzen Akzente. Keder in schwarz oder nogaroblau fassen die schwarzen Fußmatten ein.

Schwarzes Leder mit blauen Nähten verfeinert auch den Lenkradkranz und die Wählhebelmanschette. Blaue Fäden durchwirken die Carbon-Dekoreinlagen und verleihen ihnen einen ganz eigenen Schimmer. Eine Plakette am RS-Wählhebelknauf der S tronic und Schriftzüge auf den Einstiegsleisten weisen auf den Sonderstatus des Jubiläumsmodells hin.

Im Frühjahr kommt der Audi RS 4 Avant Nogaro selection in einer kleinen Sonderserie zu den Händlern. Sein Grundpreis beträgt 87.300 Euro.

Moderner Klassiker: Der Audi Avant RS2 von 1994
Der Audi RS2 aus dem Jahr 1994 war das erste RS-Modell von Audi und zugleich das erste Hochleistungsmodell der Marke, das vollen Alltagsnutzen mit dynamischem Charakter vereinte – er wurde zum Begründer einer ganzen Familie dynamischer Modelle. Audi hatte den RS2 in Kooperation mit Porsche entwickelt, seine Montage erfolgte in Stuttgart-Zuffenhausen.

Schon die Optik ließ auf die Leistung des ersten RS-Modells schließen. Der vordere Stoßfänger trug mächtige Luftöffnungen, der Grill war schwarz lackiert. Die Außenspiegel kamen von Porsche, am Heck prangte ein durchgängiges Leuchtband, und die Embleme waren groß dimensioniert. Auf Wunsch lief der RS2 in der exklusiven Lackierung Nogaroblau vom Band – sie erinnerte an die beiden Siege, die Frank Biela 1993 in der Französischen Tourenwagenmeisterschaft auf der Piste von Nogaro errang.

Beim Motor nutze Audi sein ganzes Wissen aus dem Tourenwagensport. Der 2,2-Liter-Fünfzylinder kam durch einen großen Turbolader, hohen Ladedruck und erweiterte Luftleitwege und angepasstes Motormanagement auf 232 kW (315 PS) Leistung. Bei 3.000 1/min lagen 410 Nm Drehmoment an, der Begrenzer setzte erst bei 7.200 Touren ein. Der RS2 beschleunigte in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erzielte 262 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe leitete die Kräfte auf den quattro-Antriebstrang, der ein manuell zuschaltbares Sperr-differenzial an der Hinterachse hatte.

Das Fahrwerk mit seinen Querlenkern rundum basierte auf den Aufhängungen der technischen Ausgangsbasis Audi S2; die Dämpfer waren härter abgestimmt und die Federn verkürzt. Porsche lieferte die 17-Zoll-Räder, die großen, innenbelüfteten Bremsscheiben und die rot lackierten Vierkolben-Sättel zu.

Im Interieur dominierten Seidennappaleder und Alcantara in den Farben Anthrazit, Blau oder Silbergrau, die Recaro-Sitze ließen sich elektrisch verstellen. Die Instrumente trugen weiße Zifferblätter, kleine Anzeigen auf der Mittelkonsole informierten über Öldruck, Öltemperatur und Bordnetzspannung. Auf Wunsch bestanden die Dekorblenden aus CFK.

Audi bot den RS2 zum Grundpreis von 98.900 Mark an. In knapp zwei Jahren Bauzeit entstanden – über die ursprüngliche Planung hinaus – 2.908 Exemplare.

Allgäuer Über-Kombi – ABT RS6 AVANT

Früher waren Kombis einfach Lastesel, die die Utensilien von Handwerkern hierhin und dorthin transportierten. Heute ist diese Fahrzeuggattung selbstbewusst und eigenständig, verbindet den Nutzwert in Freizeit und Beruf mit edlem Design. Und im Falle des ABT RS6 mit mehr als nur einer Prise Sportlichkeit. „Unsere Version des Audi RS6 Avant ist markant, ohne zu protzen, zeigt gelassenes Understatement und setzt technische Ausrufezeichen“, erklärt Hans-Jürgen Abt. Für den CEO des renommierten Veredlers ist der RS6 der derzeitige Kulminationspunkt, also das, was technisch möglich ist. „Dieses Auto wird den vielfältigen Wünschen und Bedürfnissen von Premiumkunden absolut gerecht“, so Hans-Jürgen Abt. Und die Käufer eines solch außergewöhnlichen Fahrzeugs wünschen sich einen Reisegleiter, einen durchzugsstarken „Lastesel“ und ein Sportgerät – und all das, ohne irgendwo Abstriche machen zu müssen.

Dank ABT POWER S und jahrzehntelanger Erfahrung in puncto Motorsport ist der ABT RS6 ein extrem dynamischer Kombi. Mit 700 PS (515 kW) leistet der Edeltransporter gewaltige 25 Prozent mehr als das Serienfahrzeug, das mit 560 PS (412 kW) ausgeliefert wird. Je nach Vmax-Anhebung liegt der Top Speed bei bis zu 320 km/h. Möglich machen dies der Einsatz des innovativen ABT Motorsteuergerätes, die ABT Abgasanlage und sensible Modifikationen des Motormanagements. Das Drehmoment steigt auf 880 Nm – der schicke Kombi aus dem Allgäu zieht nicht nur die sprichwörtliche Wurst vom Teller, sondern bei Bedarf gleich den kompletten Metzgerladen. In gerade einmal 3,4 Sekunden schießt der Bolide auf 100 km/h. Auch die ABT POWER Version verbirgt ihre Rennsport-Gene nicht: 666 PS (490 kW) und ein Drehmoment von 830 Nm sorgen ebenso für beeindruckende Werte.

Der ABT RS6 hat das Zeug zur Autoikone. Schon der Blick auf die Spiegelkappen aus Sichtcarbon verrät, dass bei diesem Kombi das „Sport“ im Wort „Transport“ großgeschrieben wird. In Verbindung mit der Edelstahl-Schalldämpferanlage mit den beiden markanten Endrohren und den Fahrwerksfedern wirkt der ABT RS6 auf dezente Art dynamischer. „Dieses Fahrzeug ist ein Wolf im Schafspelz“, beschreibt Hans-Jürgen Abt den Supersportwagen im edlen „Maßanzug“. Ergänzt wird der Auftritt durch die gewichtsoptimierten Design-Räder ABT ER-C in standesgemäßen 9,5 x 20 oder 10 x 22 Zoll. Die fünf Doppelspeichen zeigen schon im Stand den unbändigen Vorwärtsdrang, der den potenten 4.0 TFSI nach der Kraftkur auszeichnet: Pro Paar ist eine Strebe gebogen, was Bewegung symbolisiert. Selbstverständlich ist dieses Premium-Rad für besonders schnelle Automobile auch in Kombination mit Hochleistungs-Supersport-Reifen erhältlich. Der ABT RS6 setzt Maßstäbe, er ist der perfekte Mix aus Sportlichkeit, Eleganz und Nutzwert – dieser Wagen kann einfach alles.

Pressemeldung

Audi RS6 – Fahrbericht

Geburtstage. Als Kind waren dies die schönsten Tage. Es gab Geschenke, in der Schule gab es keine Hausaufgaben und der tröge Alltag war weit entfernt. Geburtstage waren doch immer etwas besonderes. Tage an denen man morgens fröhlich aus dem Bett sprang um zu sehen, welche Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Tagen an denen es Kuchen zum Frühstück, Pizza zum Mitta…

Fahrbericht Audi RS6 – Das Fazit

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht des Audi RS6 Avant: [zum Anfang]

Geburtstagsparty unter Vollast

Der RS6 Avant kann zwei Dinge, die sonst nur wenige können. Er beamt dich auf der Autobahn in Geschwindigkeitsbereiche die zu Zeiten der eigenen Kindergeburtstage nur die Besatzung des Raumschiff Enterprise erlebt hat und er umschmeichelt dich mit einer Gelassenheit durch Leistung, die zu völlig entspannten Reisen auf der Langstrecke führt.

Dabei überrascht mich nicht einmal die abstrusen Performance dieses Zwei-Tonners auf der Landstraße, die Handlichkeit, diese Möglichkeit an Stellen zu überholen, an denen man mit anderen Autos nicht einmal nach der Möglichkeit schaut – nein, es ist diese mechanische und haptische Perfektion mit der diese phänomenale Leistung im Alltag überzeugt. Und wer es langsam angehen lässt – wer die Perfektion der Verarbeitung im Innenraum tiefen entspannt genießen will und daher das Abstandsrader und den Tempomaten für sich arbeiten lässt, der erzielt fabelhafte Verbrauchswerte. Locker über die Bahn gecruist – schafft auch der zwei Tonnen schwere und 560 PS starke Sportler in seinem Alibi-Audi-A6-Avant Anzug die Verbrauchsanzeige auf einstellige Werte fallen zu lassen.

Dafür unter anderem verantwortlich: Die Zylinderabschaltung. Unter Last stellen die 8 Töpfe des RS6 die Kraft bereit um die Seismographen von Erdbebenforscher erzittern zu lassen, aber wer nur eine kleines Stück der 700 Nm Drehmoment-Torte abruft, der lässt den V8 zum V4 werden und das Spart richtig Kraftstoff.

Hätte ich es nicht selbst erfahren – ich würde bei dieser Aussage meine Augenbrauen so skeptisch hochziehen, wie bei den Geburtstagsgeschenken von Tante Martha.

Preise und Ausstattung

Ein Kindergeburtstag geht ins Geld. Je älter die Kinder, desto mehr. Zumindest würde ich das rückblickend sagen, wenn ich so an meine Wünsche denke. Der Audi RS6 ist kein Geschenk für Menschen, die nicht bereits aus dem gröbsten heraus sind.  Lässt sich der verwandte und doch so weit entfernte Basis A6 Avant mit dem 180 PS Basis-Benziner noch für vertretbare 39.550 € vom Hof des freundlichen Audi-Händlers mitnehmen, verlangt der RS6 nach einer völlig anderen Dimension.

107.900 € stehen theoretisch auf dem Preisschild. Doch die Aufpreisliste enthält viel zu viele Versuchungen und wer sich schon mit dem RS6 beschäftigt, der wird nicht die Buchhalter-Version ordern. Der von mir gefahrene Testwagen kommt, dank Dynamik-Paket Plus (inklusiver der Aufhebung der 250 er Begrenzung auf 305 km/h!!), dem schwarzen Alcantara-Himmel, dem Bose-Soundsystem und den vollständigen Fahrer-Assistenzpaket, auf über 128.000 €.

Da hört der Spaß auf – oder fängt er da erst an?

Audi RS 6 Avant

 

Vorteile:

  • Druck in allen Lebenslagen
  • Phänomenale Haptik im Innenraum
  • Grandioses Lebensgefühl

Nachteile:

  • Abartiger Preis
  • Bei artgerechter Haltung, ordentlich Durst!

Audi RS 6 Avant

Das hätte ich mir vom Audi RS6 Avant noch gewünscht:

  • Noch mehr Druck? Es klingt undankbar, aber nach zwei Wochen hat man sich an 560 PS gewöhnt und das nächste Mal will ich den Porsche Turbo Cabrio-Fahrer nicht davon ziehen lassen.

Bewertung:

 

Komfort: 36 von 45 Punkte

  • Raumgefühl Mitfahrer: 8 von 10 Punkte
  • Sitzposition Fahrer: 5 von 5 Punkte
  • Klimatisierung: 5 von 5 Punkte
  • Kofferraum u. Zuladung: 6 von 10 Punkte
  • Fahrgeräusche innen: 5 von 5 Punkte
  • Assistenzsysteme: 7 von 10 Punkte

Fahrspaß: 35 von 40 Punkte

  • Landstraße: 8 von 10 Punkte
  • Autobahn:  9 von 10 Punkte
  • Stadt: 4 von 5 Punkte
  • Überholprestige: 4 von 5 Punkte
  • Beschleunigung: 5 von 5 Punkte
  • V/max:  5 von 5 Punkte

Kosten: 14 von 30 Punkte 

  • Anschaffung: 5 von 10 Punkte
  • Aufpreisliste: 4 von 5 Punkte
  • Versicherung: 1 von 5 Punkte
  • Garantiezeit: 1 von 5 Punkte
  • Wertverlust: 3 von 5  Punkte

Antrieb: 35 von 40 Punkte

  • Motor: 9 von 10 Punkte
  • Getriebe: 9 von 10 Punkte
  • Bremsen: 8 von 10  Punkte
  • Sound innen: 5 von 5 Punkte
  • Lenkgefühl: 4 von 5 Punkte

Umwelt: 18 von 30 Punkte

  • Test-Verbrauch: 6 von 10 Punkte
  • CO² nach Norm: 4 von 10 Punkte
  • Außengeräusch: 8 von 10 Punkte

Qualität: 15 von 15 Punkte

  • Spaltmaße außen: 5 von 5 Punkte
  • Haptik: 5 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 5 von 5 Punkte
Beurteilungs-Matrix

Audi RS 6 Avant

  • Punktzahl gesamt: 153 / 200 Punkten
  • Fahrbericht: Audi A6 Allroad 313 PS

Das Fazit:

Kindergeburtstag für Männer

Der Audi RS6 Avant gehört zu der Gattung Automobile, die Männer zu glücklichen Jungs werden lässt. Es scheint als wäre der 565 Liter große Kofferraum randvoll mit Glückshormonen gefüllt. Die Zeit die man als Autotester mit dem Wagen hat, will ebenso geschickt ausgenutzt sein, wie die paar Stunden Geburtstag im Jahr – denn es kommt der Moment, in dem der  RS6 Avant abgeholt wird und der Alltag wieder einkehrt und als Auto-Blogger fühlt sich das an, wie der Abend des eigenen Kindergeburtstags wenn einem bewusst wird – jetzt dauert es wieder 365 Tage bis zum nächsten Geburtstag.

zu den technischen daten klick

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Link zur Webseite des Herstellers

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges! Dieser Fahrzeug-Test wurde mit der Unterstützung des Herstellers durchgeführt. Anfallende Kosten für den Transport und die Verbringung des Fahrzeuges übernimmt der Hersteller. Der Artikel wurde dennoch ohne Beeinflussung durch den Hersteller erstellt. Die hier dargelegte Meinung entspricht meiner eigenen Meinung und wurde nicht vom Automobil-Hersteller kontrolliert. Wer denkt, ich wäre zu dämlich meine eigene Meinung zu diesem Auto zu formulieren, der möge bitte einen anderen Blog lesen. (: Danke.

by-nc-nd – Text: Bjoern Habegger – Fotos: Hersteller

Galerie – Audi RS6 Avant Fotos

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Neue S-Klasse als T-Modell

Im Rest der Welt sind Pampers-Bomber, Estates, Avants, T-Modell und wie auch immer die praktischen Kombiversionen genannt werden, nicht so beliebt wie bei uns.

Dabei ist ein Kombi immer die praktischere Variante. Vermutlich weil Pragmatismus nicht sexy ist und wir Deutschen ja eh als Pragmatiker bekannt sind, deswegen sind Kombis nur bei uns beliebt. Mercedes hatte mit dem T-Modell des W123 den ersten durchschlagenden T-Modell-Kombi Erfolg und denke ich an den W124, dann war die Kombiversion nicht nur die praktischere Version, sondern auch eine besonders elegante Formvariante.

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S-Klasse T-Modell – Warum nicht?

Nur in der S-Klasse hat sich Mercedes bislang nicht zu einem Kombi (T-Modell) durchringen können. Aber warum eigentlich nicht? Wenn ich mir die Fotos von Theophiluschin anschaue, dann wäre ein W222 (V222, bzw. ein S222) Kombi –pardon – ein S222 eine extrem elegante Erscheinung.

Endlich könnte man zusammen mit seinen Freunden in den Golf-Club fahren und neben den vier Golf-Bags würde sogar der Hund noch Platz im Kofferraum finden.

Wie findet ihr den W222 T? (S222)

Auf jeden Fall hübscher als dieser Tuning-Unfall der neuen S-Klasse…[klick]..

Vorgestellt: Der neue FIAT 500L Living

FIAT 500 für alle. Ja natürlich war der Fiat 500 mal als Retro-Mini gedacht. Auf einer Welle mit dem englischen Original-Mini und dem Beetle von Volkswagen schwimmend. Aber, der FIAT 500 kam bei den Käufern so gut an, dass man sich in Turin überlegt hat, warum sollte der FIAT 500 nicht gleich eine ganze Familie glücklich machen?

Fiat 500L Living: Der Spaß beginnt zu siebt!

Variabel wie ein Mini-Van soll der Living sein. Platz für 5 +2 bieten. Und dennoch vom sympathischen lächeln und der optischen Schrulligkeit des Ur-500er partizipieren. Das sind ganz schön viele Wünsche auf einmal. Zeit sich den „langen 500“ genauer anzuschauen.

FIAT 500 L Living – der erste Kontakt

Der Fiat 500 L war bereits die „Maxi-Version“ des ehemals kleinen Retro-FIAT, der Living bietet von allem noch einmal mehr. Mehr Länge, + 20 Zentimeter. Mehr Höhe +1 cm und mehr Sitze. Bis zu sieben Personen finden im neuen Living Platz und dennoch bleibt ein Kofferraum übrig. Wie machen die das? Der Radstand ist mit 2.61 Metern gleich lang geblieben wie beim Fiat 500 L – einzig der hintere Überhang wuchs um die 20 Zusatz-Zentimeter.

FIAT 500L Living vorgestellt

Der will die Familie glücklich machen

Vier Motoren wird FIAT in Kürze für den Living anbieten. Den viel gelobten Zweizylinder mit 105 PS, den kleinen 1.3 Liter Turbodiesel mit 85 PS und zwei 1.6 Liter Dieselvarianten mit 105 und 120 PS. Alle Diesel haben einen Partikelfilter und jeder Motor wird mit einer Start&Stopp Automatik verkuppelt. Das Ergebnis in der Effizienz-Wertung? Alle Fiat 500 L Living Varianten bekommen die Effizienz-Klasse A verliehen.

Variabel und Komfortabel

Die beiden Ausstattungsvarianten zeigen wohin die Reise gehen soll: Pop-Star oder Living Lounge stehen als Varianten zur Verfügung. Wobei die Ausstattung in beiden Fällen als umfangreich durchgeht. Die dritte Sitzreihe mit zwei Einzelsitzen kostet in beiden Fällen 800 € extra.

Den Vogel schießt die Preisliste jedoch mit der Position „6WX“ ab, denn unter diesem kyptischen Kürzel versteckt sich die optionale Lavazza Espresso-Maschine für die Mittelkonsole. „Mama mia“.

Fiat 500 L Living vorgestellt

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Leistung von:

85 PS

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bis :

120 PS

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Kaufpreis, ab:

19,750 

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Drive-Style „italiano“

Der große 500 baut nicht auf der Plattform des normalen FIAT 500 auf, sondern greift zurück auf die Grundlagen des Fiat Punto. Fahrwerk und Lenkung wirken erwachsen und mit der Kraft des 320 Nm starken 1.6 MultiJet Diesel geht es ordentlich vorwärts.

Wobei der Reise-Charakter des 500 L im Vordergrund steht und der neue „echte Fiat“ Kombi mehr dem Lifestyle zugewandt ist – sich dem praktischen Sinn jedoch nicht entzieht. Klappt man die Rücksitzbank und den Beifahrersitz um, so lassen sich auch die Bauteile eines bis zu 2.6o Meter langen Ikea-Regals einladen. Überhaupt spielt der frohe Lebensstil eine wichtige Rolle. Bunte, kräftige und fast schon poppige Farben stehen zur Auswahl, kombinieren kann man diese mit einem weißen oder einem schwarzen Dach. Diese Kontrast-Kombination nimmt dem FIAT 500 L Living ein wenig von seinem optischen Volumen und lässt ihn lebendiger auf der Straße stehen.

FIAT 500 L Living Kofferraum

FAZIT:

Der neue FIAT 500 L Living gehört zu einer ganzen Familie von neuen Modellen. Neben dem ursprünglichen FIAT 500 und der Variante mit dem großen Rolldach, machen der neue L, der Living und der Trekking die Auswahl komplett. Den Trekking wird es demnächst im Blog als Testwagen geben – dann kommt von mir auch noch mehr über das Fahrverhalten des „großen“ 500 und darüber, wie praktisch die neuen italienischen Kombis sind.

Zu den Technische Daten

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Audi A6 Avant im Test: Lifestyle-Laster mit Familienwerten

Thomas Gigold war mit dem Audi A6 Avant 2.0 TDI unterwegs. Wie sich der 177 PS starke Kombi im Familienalltag mit drei Kindern bewährte – unser Test verrät es:Audis Fotokopier-Design-Abteilung hat noch ein Modell aus dem Hut gezaubert. Der Audi A6 ist […] ziemlich langweilig anzusehen“, ist im (bisher einzigen) deutschen TOP GEAR-Magazin über Audis Familien-Flaggschiff zu lesen. Un…

Audi A4 avant

Audi A4 Ambition Avant 2.0TDI quattro

Neu im Test – leider nur im kurzen Test – der aktuelle Audi A4 Avant mit dem 177 PS starken zwei Liter Dieselmotor und Allradantrieb.

Lange habe ich auf meinen ersten Audi-Testwagen gewartet und wie nicht anders zu erwarten von einem Presse-Fahrzeug, ist auch dieser A4 so eine art „volle Hütte“.  Was um so schöner ist, da ich mir dann zugleich einen Eindruck vom MMI Navigationssystem „plus“, dem adaptiven Tempomaten, der Bang & Olufsen Lautsprecher und ähnlichen „goodies“ verschaffen kann.

Die nächsten 7 Tage werden sicher kurzweilig, zumal eine Menge Termine auf mich warten.

Und wie es sich so fährt, mit einem „Avant“ der von guten 33.000€ auf über 60.000€ aufgerüstet wurde – das lest ihr hier im Blog 😉

Audi A4 600

Gefahren: Audi A4 Avant 2.0TDI quattro

Der Audi A4 Avant ist so etwas wie der Wunschkandidat für Angestellte mit der Möglichkeit zu einem Dienstwagen. Der Traum aller Außendienst-Vertreter und ein ständiger Begleiter des Alltags auf deutschen Autobahnen. Die Gründe hierfür findet man schnell, nimmt man erst einmal den Platz des Fahrers ein. Mein Testfahrzeug war ein silberner Audi A4 Avant mit dem 177PS starken zwei Lite…

Ich geh ins Kloster.

..oder nein, erst einmal zum Abt.

  • ABT QS3 (TFSI, 270 PS)
  • ABT AS6 Avant (Bi-Turbo-Diesel, 360 PS)
  • ABT AS7 (TFSI, 420 PS)
  • ABT R8 GTS (V10, 620 PS, nur bei trockenen Wetterverhältnissen)

Probefahren. Das sollte für den ein oder anderen Beitrag hier im Blog gut sein 😉 … demnächst also auch in Ihrem Kloster, Bruder Bjoern und sein Abt bei der Testfahrt…

AUDI RS4 – Offizielle Bilder und Daten

Gestern noch als Erlkönig veröffentlicht, hat AUDI heute morgen die ersten offiziellen Fotos zum neuen AUDI RS4 veröffentlicht. Und AUDI hat zu gleich die technischen Daten online gestellt: Der neue

AUDI RS4

wird von einem 4,2 Liter V8 Saugmotor angetrieben, bringt dabei satte 450PS an ein seine 7-Gang S-Tronic Doppelkupplungsgetriebe . Für die Aufgabe diese Leistung auf die Straße zu bringen, zeigt sich natürlich ein permanenter „quattro“ Allradantrieb verantwortlich.

450PS bei 8.250 Umdrehungen pro Minute, damit ist der neue RS4 mit dem gleichen Motor am Start wie der RS5 und vermutlich einer der letzten Vertreter der hochdrehenden V8 Sportmotoren. Die Kraft von 430Nm stellt der 8-Pötter von 4.000 bis 6.000 Umdrehungen zur Verfügung.  Allen RS4 gemein ist der Sprint von Null auf Hundert innerhalb von 4,7 Sekunden. Die Serienbeschränkung auf Tempo 250 lässt sich optional auf 280 km/h anheben.

Der RS4 geht mit einer Launch-Control an den Start, hierbei übernimmt der Bordcomputer die Aufgabe den Sport-Kombi innerhalb der bestmöglichen Zeit in die Umlaufbahn des Landstraßen-Tempi zu katapultieren. Häufige Nutzung dieser Funktion dürfte jedoch den angegeben Normverbrauch von 11 Liter auf 100km vereiteln.

Der Allradantrieb des neuen RS4 baut wieder auf einem Kronen-Mittendifferential auf und überzeugt Sportfahrer durch eine Heckbetonte Kraftverteilung von 40 zu 60. Optional kann man den Audi RS4 mit einem Torque Vectoring Hinterachsdifferential ausrüsten lassen.  Ebenso optional, das Dynamic Ride Fahrwerk.

Weniger wichtig: Der Kofferraum bietet bis zu 1.430 Liter Volumen.

Sehr wichtig: Der Kaufpreis liegt bei 76.600€ und die Auslieferung beginnt im Herbst des Jahres – eine lange und harte Wartezeit für die Fans des RS.

Eine große Bildergalerie des neuen RS-Modells finden Sie hier [klick]