Das Leben ist schön – Infiniti Q60

Es gibt Autos, die kauft man nur aus einem Grund: Weil man sie schön findet. Die Premium-Marke von Nissan, Infiniti, hat genau so ein Fahrzeug im Programm. Ein zweitüriges Coupé, elegant, sportlich, dynamisch im Design, einfach schön. Mit allen Nachteilen eines Zweitürers - aber hey, wir leben nur einmal. Warum also nicht einfach ein schönes Leben leben Auto fahren?

Fahrberich…

Jaguar F-Pace 25d AWD – Das Empire sized down

Während dem Volkswagen-Konzern sein Diesel-Problem ein ums andere Mal um die Ohren fliegt und Volvo ankündigt, in Zukunft komplett auf Selbstzünder zu verzichten, gehen die Briten einen anderen Weg. Im Jaguar F-Pace 25d zeigt die britische Nobelmarke einen 2.0 Liter Diesel mit 240 PS, der die Lücke zwischen dem 180 PS Diesel und dem 3.0 V6-Diesel mit 300 PS schließe…

Test: Infiniti Q30

Um die Spreu vom Weizen zu trennen, gründete der japanische Autobauer Nissan 1989 seine „Luxusmarke“ INFINITI. Ab 2008 dann der Verkaufsstart in Europa. Anfänglich wirkten die Versuche Fahrzeuge zu vermarkten eher abwartend. "Erstmal nur anwesend sein“. Mit der Q-Serie allerdings möchte man das Blatt drehen. Zunächst in der Oberklasse mit den Modellen Q50, Q60 und Q70 präsent, runden die Japaner ihr Portfolio, vertrete…

Test: Jaguar XF 35t AWD

Der Landlord hat es eilig

Jaguar XF 35t - Britische Alternative?

Test des Jaguar XF mit Kompressor V6-Triebwerk

Schreibt man über einen Testwagen aus England, dann müssen schnell die konstruierten Argumente und Brücken zu den deutschen Mitbewerbern herhalten. Dabei hat ein Jaguar eine gänzlich andere Zielgruppe. Einen Jaguar fährt man, weil man mit seiner Fahrzeugwahl auffallen will. Mangelnde Zuverlässigkeit, historisch belegt, oder ein…

Erste Fahrt: Infiniti QX30 – Japanischer Crossover mit Sternennote

Mit Infiniti gründete der japanische Automobilhersteller Nissan 1989 seine Luxusmarke, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Damals ursprünglich für Absätze auf dem nordamerikanischen Kontinent geplant, startete Infiniti 2008 mit einer überschaubaren Stückzahl letztendlich in Europa. Anfänglich wirkten die Versuche, Fahrzeuge zu vermarkten, eher abwartend. „Erstmal nur präsent sein“. Mit der Q-Serie allerdings, unterstützt durch den Partner Mercedes-Benz, möchte man das Blatt drehen. Mit den Modellen Q50, Q60 und Q70 schickt Infiniti zunächst die eigene Oberklasse auf den Markt. Der Q30 soll das Portfolio nach „unten“ in die Kompaktklasse abrunden. Seit Januar 2016 geht der auf der Mercedes Benz A-Klasse basierende Japaner auf Europatour und mit dem Q30 Sport sowie dem Crossover QX30 ist das Paket nun komplett. Die Ambitionen der japanischen Luxusingenieure sind selbstbewußt und mutig, wollen sie doch mit nur einer Motorisierung und einem Getriebe aufwarten. Das Gesamtpaket bietet Infiniti ab sofort seinen Kunden zum Kauf an. Bestellbar ist der Klein-SUV zu einem Basispreis von € 38.600.

Der neue Infiniti QX30 im ersten Fahrbericht

Q30 Familie, ready for Europa

Nissan definiert mit seiner Luxusmarke Infiniti eine neue Premium Kundschaft, die es zu binden gilt. So die Aufgabenstellung an den europäischen Vertrieb. Bislang werden diese erst in 7 fertiggestellten Infiniti-Zentren Deutschland weit bedient. Aus diesem Grund möchte der in der Schweiz ansässige Mutterkonzern bis April 2018 drastische Änderungen durchführen. Es sollen bis dorthin insgesamt 25 Zentren im Bundesgebiet installiert sein. Auffallen soll der QX30 mit einem dynamisch progressiven Design. Unübersehbar wirkt dabei der Doppelbogengrill, der den Crossover mit seiner Frontansicht massiv und breit auf der Straße stehen lässt. Die markant geschwungene Sicke, die den Frontbau und das Heck verbindet, verpassen dem QX30 zudem eine gefühlte Coupéansicht. Dennoch liegen gegenüber dem Q30 30 mm und dem Q30 Sport sogar 45 mm Bodenfreiheit Differenz. Dabei bleibt sein Gesamterscheinungsbild sportlich und kraftvoll. Um einen ersten Eindruck seiner Gesamtperformance zu bekommen, lud Infiniti ins Umland von Bonn ein. Dort hat mein-auto-blog Redakteur Stefan Beckmann den neuen QX30 zum ersten Mal auf Herz und Nieren getestet.

Lifestyle Crossover
Lifestyle Crossover – Infiniti QX30.

Elegantes Interieur

Der Innenraum des QX30 Premium Tech ist mit hochwertigem Nappaleder bestückt und mit schwarzen Nähten filigran verarbeitet. Die komplexen Informationen des Fahrzeugs, wie die der Fahrerassistenzsysteme bzw. des Bordcomputers, zeigt das Cockpit übersichtlich und unkompliziert an. Eye-Catcher ist das serienmäßige Navigationssystem, das im Optionspaket „Technik“ eine Rückfahrkamera mit „Around-View“-Ansicht abbildet. Die komfortablen Ledersitze nehmen Fahrer und Beifahrer gut auf und geben beim sportlichen Fahren den nötigen Halt. Für ausreichend Beinfreiheit ist sowohl auf den Vordersitzen als auch im Fond gesorgt. Die gute Rundumsicht beim Fahren gewährleistet die erhöhte Sitzposition des Crossovers.  Bei voller Bestuhlung fasst das Kofferraumvolumen stattliche 430 Liter. Für den Einkauf im Möbel- oder Baumarkt sind die 1.223 Liter bei umgeklappten Rücksitzen völlig ausreichend.

Mit einem Motor an den Start

Beobachtungen und Analysen des Marktes ergaben für die Verantwortlichen von Infiniti nur eine Schlussfolgerung. Zum Verkaufsstart stellt der Automobilhersteller aus dem schweizerischen Rolle bislang nur eine Motorisierung für den QX30 zur Verfügung. Den Antrieb bestreitet ein 2.2 Liter Vierzylinder Turbodiesel. Die Leistung beträgt 125 kW (170 PS), das maximale Drehmoment 350 Newtonmeter bei 1.400 – 3.400 Umdrehungen in der Minute. Das ergibt eine CO2-Emission von 128 Gramm. Diese Leistungsdaten beschleunigen den japanischen Crossover in 8,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Kombiniert wird der Euro-6 Motor mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe und einem adaptiven Allradantrieb, der im Bedarfsfall die Kraft zu 50 % zwischen Vorderachse und Hinterachse verteilt.

Effizienz mit viel Drehmoment

Das Doppelkupplungsgetriebe macht sich bei unserer ersten Fahrt positiv bemerkbar. Direkt ansprechend, sportlich und agil führt es uns quer durch die Gegend um Bonn. Die ausgesuchten Strecken auf der kurzen Fahrpräsentation von Infiniti meistert der QX30 mit einer souveränen Leichtigkeit in Verbindung mit der elektronisch gesteuerten Servolenkung. Trotz des erhöhten Schwerpunkts lässt sich der Crossover zügig über die Landstraßen bewegen und vermittelt eine ebenso erhöhte Fahrfreude. Der Drehmoment starke, zuweilen ein wenig knurrige Motor trägt ebenso zum Fahrspaß bei und besitzt mit seinen 350 Newtonmetern immer ausreichend Kraft. Da wir gleichermaßen im Stadtverkehr von Bonn unterwegs waren, lässt sich der nach NEFZ ermittelte Verbrauchswert von 4,9 Liter an diesem Tag leider nicht bestätigen.

Auch der schöne Rücken kann entzücken
Auch der schöne Rücken kann entzücken.

Preise, kurz und knackig

Den Einstieg findet der „Mini-SUV“ aus dem Hause Infiniti in der Basisversion, dem QX30  „Premium“, bei einem Listenpreis von € 38.600. Im Serienpaket enthalten, liefern die Japaner das Intelligente Allrad System (AWD – All Wheel Drive), ein Stopp-Start-System, Eco Modus-Schalter, Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, Spurverlassenswarner (LDW – Lane Departure Warning), Auffahrwarnsystem mit Stopp-Funktion, Berganfahrhilfe, Sieben-Zoll-Navigationssystem und 18-Zoll-Leichtmetallbereifung. Der Aufpreis zur einzigen Ausstattungsoption „Premium Tech“ von 4.570 Euro beinhaltet unter anderem die Nappalederausstattung, eine Rückfahrkamera, Keyless-Entry-System, LED-Scheinwerfer mit automatischer Niveauregulierung, adaptives Kurvenlicht (AFS – Adaptive Front-lighting System) und das Smart Beam-System, was das automatische Umschalten von Fern- und Abblendlicht steuert. Weitere Optionspakete, wie das „Technikpaket“ (€ 1.170 – Automatischer Parkassistent mit Rundumsicht-Monitor und Bewegtobjekterkennung) und das „Sicherheitspaket“ (€ 2.050 – Toter-Winkel-Assistent und adaptive Geschwindigkeitsregelanlage) runden den QX30 ab.

Eleganter Crossover mit Lifestyle Charakter
Eleganter Crossover mit Lifestyle Charakter.

Infiniti bietet mit dem Crossover Individualisierung pur, nun auch in der Kompaktklasse. Dabei steht nicht nur das Fahrzeug selbst für das Prädikat „Premium“.

Text und Bild: Stefan Beckmann

Titelbild: Matthias Luft und Anja Hager – Vielen Dank

Test: Mazda CX-5 Skyactiv-G 160 AWD

Ein mächtiges Mazda-Logo prägt den ebenso mächtigen Kühlergrill. Für einen Japaner steht der CX-5 ordentlich dominant auf der Straße. Kodo hat Mazda die Designsprache der aktuellen Modelle getauft und mit dem Facelift des CX-5 gewinnt der SUV der Japaner noch einmal an Schick und Prestige. Man kommt nicht umhin, bereits vor dem ersten Einsteigen ein "Hui, der sieht aber gu…

Erste Ausfahrt im neuen Mitsubishi Outlander PHEV

PHEV?Ein kryptische Abkürzung die für "Plug-In-Hybrid-Electric-Vehicle" steht - und weil man bei Mitsubishi nun Schluss macht mit den Abkürzungen, vermeidet man bei der Präsentation des Plugin-Hybrid Outlander diese Bezeichnung und betont statt dessen lieber die neuen Fähigkeiten und den voll ausgeschriebenen Namen. Eine gute Idee.

Erste Ausfahrt Mitsubishi Outlander Plugin-Hybrid

Der Plugin-Hybrid-Ü-Ei-SUV

Umgewöhnen bei den Fragen der Mobilität? Werden wi…

Mit SUBARU unterwegs im hessischen Outback

Kein anderer Automobil-Hersteller verfolgt die eigene Idee vom permanenten Allradantrieb so nachhaltig, wie der japanische Fahrzeugbauer SUBARU. Während man in Deutschland in 2013 mit 7.456 zugelassen Neuwagen zufrieden sein musste, gehört SUBARU weltweit dennoch zum erfolgreichsten Hersteller von Allradfahrzeugen.

Was der SUBARU-Symmetrical Allradantrieb so kann, wollte SUBARU im Süd-Hessischen Wächtersbach demonstrieren. Für eine Tour durch einen Steinbruch und matschige Waldpfade standen die drei Modelle Forester, Outback und XV zur Verfügung.

Offroad im Hessischen Outback

Subaru Forester Allrad 02 Offroad fahren

Üblicherweise fristen SUVs und andere Allradmodelle in Deutschland ein trauriges Leben. Sie werden eingepfercht in Tiefgaragen, parken vor Kindergärten und Supermärkten – und von ihren tollen Allrad-Fähigkeiten dürfen sie nichts demonstrieren. Das führte dazu, dass immer mehr Hersteller sehr simple „Hang-On“ Allradantriebe verbauen. Zum einen sind diese günstig in der Umsetzung und zum anderen bleibt der „modische SUV“ im Alltag ein Auto mit Frontantrieb – das spart Reibung im Antriebsstrang und somit Kraftstoff. Für den Ausflug auf den Parkplatz vor dem nächsten Wildgehege reicht diese Technik auch locker aus. Doch was ist – wenn der eigene Wagen zur Jagd genutzt wird? Oder nicht nur bei Sonnenschein über Waldpfade gelenkt wird? Was wenn der nächste Ausflug tiefer in den Wald führt? Das Outback haben wir in unserer Region nicht – aber bei SUBARU hat man in der Nähe von Wächtersbach einen Steinbruch gefunden, der steile Abfahrten, Steigungen mit ordentlich Geröll und tief vermatschte Waldpfade bot.

Subaru Forester Allrad 09 Offroad fahren

Mit Forester, XV und Outback über Stock und Stein

Auch wenn die Kombimodelle von Subaru, der Forester und der Outback nicht aussehen, als wären sie echte Offroader, sie haben es faustdick unter dem Blech. Und der XV wirkt doch mehr wie ein Kompakter aus der Golfklasse. Dennoch – alle drei bieten mindestens 20 Zentimeter Bodenfreiheit. Und einen symmetrischen Allradantrieb, der seine Kraft permanent auf alle vier Räder verteilt. Die ersten Meter durch den Steinbruch bei Wächtersbach wirken noch wie ein simpler Waldweg, bis zur ersten tiefen Furche. Doch dank der Bodenfreiheit kratzt erst einmal nichts am Unterboden. Die stufenlose Automatik liefert die optimale Übersetzung um die getesteten Fahrzeuge langsam voran kriechen zu lassen.

Nach der ersten 20 Zentimeter tiefen, matschbraunen, Pfütze geht es steil bergab nur um kurz danach, im 90° Winkel nach links abzubiegen und hier die erste Überraschung. Es geht einen matschigen Hang hinauf und dennoch drehen keine Räder durch. Der permanente Allradantrieb verteilt die Kraft an die Räder mit der besten Haftung. Droht ein Rad durchzudrehen, wird es per Bremseneingriff zurück in die Spur gebracht.

Subaru Forester Allrad 52 Offroad fahren

Offroad ohne Sperren?

Vermutlich ist nach dem Tag im Gelände dies die interessanteste Erkenntnis. Die gefahrenen SUBARU-Modelle bieten alle einen voll automatisch arbeitenden Allradantrieb an. Wo man bei „echten Geländewagen“ anfängt die Differentiale von Hand zu sperren, erst die Mitte, dann die Hinterachse und wenn es ganz schlimm wird – das Vorderachsdifferential, benötigt der SUBARU Allradantrieb keine Eingriffe. Sollten einzelne Räder einmal entlastet in der Luft hängen, wirkt der Bremseneingriff höchst effizient als Differentialsperre und die anderen Räder wühlen sich weiter tapfer durch den Matsch.

Subaru Allrad 19 Offroad fahren

SUBARU Outback

Eine besondere Überraschung im Gelände, der Outback. Denn der knapp 4.80 Meter lange Kombi trifft mit relativ großen Überhängen auf den Gelände-Parcours. Und auch der Radstand von 2.74 Metern ist keine besonders große Hilfe beim überqueren von steilen Felskuppen. Dennoch wühlt sich der große Kombi mit stoischer Gelassenheit durch die extremen Hindernisse im Hessischen Outback.

Unter der Haube mit der prägnanten Lufthutze schlägt das Vierzylinder-Boxerdieselherz. Dieser Motor ist einzigartig. Kein anderer Hersteller hat einen Dieselmotor der die positiven Eigenschaften eines Boxermotors mit den Talenten des Kraftstoffgeiz und der Potenz des Dieselmotors vereint. Die Kraft gelangt per stufenlosen Getriebe an die vier Räder.

Subaru Allrad 41 Offroad fahren

Der Outback bringt seine Passagiere auch durch fiese, matschige Pfützen, in denen man wirklich nicht stecken bleiben mag. Wobei eine Pfütze ja eigentlich nur in seltenen Fällen bis über die vorderen Scheinwerfer schwappt. Doch hier im Steinbruch nahe Wächtersbach hat man derartige simulierte Flußdurchfahrten plötzlich mitten im Wald.

Technische Daten SUBARU Outback 2.0D

Leistung:  150 PS Drehmoment:  350 Nm
Bodenfreiheit:  200 mm Leergewicht:  1.638 kg
Böschungswinkel vorne:  18.4° Böschungswinkel hinten:  22,5°
Länge:  4.790 mm Radstand:  2.745 mm
Grundpreis:  39.000 €

Subaru XV Allrad 47 Offroad fahren

SUBARU XV

Vermutlich die größte Überraschung im Gelände bietet jedoch der XV. Der gefahrene zwei Liter große Benziner – natürlich auch ein Boxer – bietet 150 PS aber deutlich weniger Drehmoment als das – auch im XV erhältliche – Diesel-Aggregat. Dennoch reichen die 196 Nm aus, um den XV locker über die fiesen Hindernisse des Geländeparcours klettern zu lassen. Überraschend ist das ganze auch deswegen im XV, weil man den XV doch eher im Segment der Kompaktwagenklasse ansiedelt. Die richtige SUV-Optik mag man hier nicht getroffen haben. Doch mit 22 Zentimeter Bodenfreiheit klettert der XV über Geröllpfade, die man zu Fuß lieber nicht entlang laufen will.

Auch der XV bringt seine Kraft per CVT-Getriebe an die Räder. Alle Subaru-Modelle profitieren von dem gleichen Layout im Antriebsstrang. Der flach liegende Boxer – dessen Kurbelwelle auf einer Linie mit der nach hinten führenden Antriebswelle liegt, danach das Getriebe und von dort wandert die Kraft im Normalfall zu 50 % an beide Achsen. SUBARU ist überzeugt von den Vorteilen eines stets permanenten Allradantriebes.

Subaru XV Allrad 48 Offroad fahren

Im Geländeparcours profitierte der XV zudem von seinem kurzen Radstand, mit 2.63 Meter ist dieser 20 Zentimeter kürzer als beim Outback. Während der XV damit auch weniger Platz im Innenraum bietet, lässt er sich er sich leichter über steile Kuppen und enge Kehren im Wald zirkeln. Die griffigen Pirelli Sottozero Winterreifen tuen ihr übriges, damit dem Fahrer auf der schmierigen Oberfläche, auf der sich Matsch mit Schnee abwechselte, nie der Grip ausging.

Technische Daten SUBARU XV 2.oi CVT

Leistung:  150 PS Drehmoment:  196 Nm
Bodenfreiheit:  220 mm Leergewicht:  1.415 kg
Böschungswinkel vorne:  19,6° Böschungswinkel hinten:  29,3°
Länge:  4.450 mm Radstand:  2.635 mm
Grundpreis:   32.490 €

 

Subaru Forester Allrad 54 Offroad fahren

SUBARU Forester

Dem Forester hat man es vermutlich am ehesten von Anfang an zugetraut, den gesamten Parcours ohne Probleme zu meistern. Er wirkt wie ein hochbeiniger Kombi und ist durch alle Modell-Generation hinweg ein beliebtes Auto bei Jägern und Förstern geblieben.

Im Testwagen arbeitete der zwei Liter große Vierzylinder-Turboboxer mit 240 PS. Mit 350 Nm zwischen 2.400 und 3.600 Umdrehungen bringt dieses Aggregat ordentlich Kraft mit in das Gelände. Keiner der anderen kletterte kraftvoller und mit soviel Nachdruck die schmierigen Hänge hinauf.

Der Forester hat im Gegensatz zum Outback – gleichwohl beide der praktischen Kombiform angehören – einen kürzeren Radstand. Mit 2.64 ist dieser nur geringfügig länger als beim XV. Die großen Böschungswinkel an der Front, die Bodenfreiheit von 22 Zentimetern und die griffigen Winterreifen lassen im Gelände keine Kompromisse zu. Der Forester verfügt mit „X-Mode“ zudem als einziger über ein spezielles Geländeprogramm. Hierbei wird die Steuerung des Allradantriebes und des Motormanagements für extreme Geländepassagen oder sehr glatte Fahrbahnen angepasst.

Der Forester verfügt zudem über eine Bergabfahrhilfe die für eine konstante Geschwindigkeit bei steilen Bergab-Passagen sorgt, ohne das der Fahrer hierbei mit dem Fuß auf der Bremse stehen muss.

Technische Daten – SUBARU FORESTER XT:

Leistung:  240 PS Drehmoment:  350 NM
Bodenfreiheit:  220 mm Leergewicht:  1.636 kg
Böschungswinkel vorne:  25° Böschungswinkel hinten:  26°
Länge:  4.595 mm Radstand:  2.640 mm
Grundpreis:   39.900 €

 

Mit Allrad in die Zukunft

Auch für die Zukunft plant SUBARU eher konservativ. Obwohl man mit dem XV einen Kompakten-SUV in einem wichtigen Wachstums-Segment hat, bleibt SUBARU eine Marke die durch den konsequenten Einsatz der Allradtechnik keine Kompromissen eingeht. Eine Marke für Menschen mit Charakter. Und so plant man auch für 2014 mit nicht mehr als 8.000 neuen SUBARU auf Deutschlands Straßen.

Subaru Allrad 43 Offroad fahren

Im Fahrbericht: Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4 – Ein Juke kommt selten allein

Der Nissan Juke polarisiert – und das ist ihm Segen und Fluch zugleich. Während die einen ihn für einen übermäßig aufgepumpten Kleinwagen halten und im Design für misslungen erachten, finden ihn andere Betrachter gerade wegen der unkonventionellen Form interessant und ansprechend.

Ich gehöre zu denen, dem der Nissan Juke gefällt. Sein Herausstechen aus dem alltäglichen automobilen Allerlei, Nissans mutiges Crossover-Desig…