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VLN 2013 – Erstes Podium für den McLaren MP4 GT3 in der VLN!

Bei bestem Wetter läutete die VLN an diesem Samstag die heiße Phase der Saison 2013 ein. Im Training sorgt ein entfesselt fahrender Uwe Alzen mit einer 8:01,069 für einen neuen Rundenrekord und hört man Uwe Alzen zu, so geht es sogar noch schneller. Ob die 8 Minuten-Marke noch in diesem Jahr fällt? Wenn die folgenden zwei Final-Läufe unter ähnliche guten Wetterbedingungen starten können, wäre das denkbar.

45. ADAC Barbarossapreis

Einer der Publikumslieblinge,  „der Dicke“ vom Team Manthey, lag nach dem Training auf Platz zwei, hinter dem neuen Rekordrundenhalter Alzen. Auf Platz drei folgte die rasende Frikadelle mit Abbelen, Schmitz und Huismann. Das Team MARC VDS brachte zwei BMW Z4 GT3 zum siebten Rennen der Saison und am Steuer drehten in der #25 Martin Maxime und Nicky Catsbury. Den zweiten VDS Z4  mit der #26 pilotierten Bas Leinders und Henri Moser.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

 

Hatten nach dem Rennen gut lachen. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Patrick Huismann.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

4-Stunden Rennaction

Die Pole-Position half dem GT3 T4 von Uwe Alzen nicht viel, noch in der ersten Kurve nach Start- und Ziel ging der Manthey-Porsche am Polesetter innen vorbei. Am Steuer saß während der Startphase Jochen Krumbach.

Bei besten Wetterbedingungen lieferten sich die „üblichen Verdächtigen“ in den Top-Klassen einen spannenden Kampf. Das glücklichere Ende konnte sich die Truppe MARC VDS sichern, während die rasende Frikadelle auf Platz zwei über die Ziellinie kam.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

Die Überraschung des Rennens dürfte aber der McLaren von Dörr Motorsport abgeliefert haben, mit Platz 3 hat der englische GT3-Sportler sein bestes VLN-Ergebnis eingefahren.  Ebenso erfreulich der Samstag für den zweiten Alzen in der Eifel. Der H&R Spezialfedern Ford GT von Jürgen Alzen kam auf Platz 4 in das Ziel. Nach der Rekordrunde von Uwe Alzen im Z4 und dem folgenden Rennpech (Ausfall nach gut 1.5 Std. im Bereich Eschbach) war das vermutlich ein Samstag an dem das Glück gleichmäßig verteilt wurde.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

Das Glück der einen, bedeutet aber immer auch, dass Pech der anderen. Der Erfolg von MARC VDS basiert auch auf einem der selten Ausfälle des „Dicken“. Bislang spricht man von einem Schaden im Bereich Antriebsstrang, ich hoffe Manthey reagiert noch auf eine meine Anfrage und teilt mit, ob es Probleme am 4.4 Liter Boxer gab – oder ob es eher ein banales Pfennig-Problem war.  Denn ein Ausfall im Bereich „Hedwigshöhe“ führte in der letzten Runde zum Verlust des bis dato heraus gefahrenen Vorsprungs.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

Auch mit wenig Glück unterwegs: Der Twinbusch Audi R8 GT3 LMS bleibt sogar in Sichtweite der GrandPrix-Strecke mit technischem Defekt liegen und das – nur Sekunden vor dem Ende des Rennens. Bis dato lag der einzige am siebten VLN-Lauf teilnehmende Audi R8 LMS auf einem tollen dritten Rang.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

Das nächste Rennen startet am 12. Oktober und ich kann jedem Motorsport-Fan nur empfehlen, live vor Ort dabei zu sein.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 45. ADAC Barbarossapreis

 

Eine 30-minütige Zusammenfassung des 45. ADAC Barbarossapreises zeigt der Sender Sport 1 am 5. Oktober um 18 Uhr.

Hinweis: Aus technischen Gründen stammen die Fotos in diesem Artikel von der Presse-Abteilung des Veranstalters. Die eigene Foto-Galerie folgt später. // Allerdings sind die Profi-Fotos der VLN-Spezies so gut, dass ich überlege keine eigenen Bilder mehr zu machen :/

VLN 2013 – 45. ADAC Barbarossapreis

Auch wenn es heute morgen noch kühl ist in der Eifel, die Sonne strahlt – umrahmt einzig von einem blauen Himmel – auf das heutige VLN-Rennen. Der 45. ADAC Barbarossapreis läutet so langsam die Schlussphase der Saison ein.

Das Training heute früh hat der Betzdorfer Uwe Alzen mit einem Paukenschlag beendet.

Eine 8:01 auf der kühlen, aber trockenen Strecke sichert ihm die Pole-Position für das Rennen. Um 12:00 geht es los, die Motoren werden vier Stunden lang über das 23 km lange Eifelrund brüllen.

Wer nicht live vor Ort sein kann, der sollte sich diesen Link merken:

VLN-LIVESTREAM

Mit Falken-Reifen auf die Pole Position …

Das wäre an diesem Renntag in der Eifel möglich gewesen, den Falken-Motorsport Porsche 911 GT3 R auf die Pole zu stellen. Nach meinen Unterlegen wäre es dann die erste Pole Position für einen Falken bereiften VLN-Renne gewesen.  Am Ende fehlten rund 3 Sekunden um die Pole-Position beim 44. Barbarossapreis auf der Nürburgring Nordschleife im Rahmen des 8.ten VLN Laufes der Saison 2012 zu sichern.

3 Sekunden auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt entsprechen auf einer Runde 1,1 km/h Unterschied in der durchschnittlichen Geschwindigkeit – eine vernachlässigbare Größe.

Die Pole Position sicherte sich einmal mehr das Manthey Team mit den Piloten: Timo Bernhard, Jochen Krumbach und dem Nordschleifen-Neuling Patrick Pilet.  Auch wenn die Startaufstellung bei einem Langstrecken-Rennen über 4-Stunden nur eine untergeordnete Rolle spielt – die Top 10 lauteten:

1. #10 Krumbach / Bernhard / Pilet (Porsche 911 GT3 R)  Platz 3 im Rennen
2. #45 Hennerici / Coronel (Porsche 911 GT3 R 997)
3. #30 Abbelen / Schmitz / Huisman (Porsche 911 GT3 R 997)
4. #27 Henzler / Mapelli (Porsche 911 GT3 R)
5. #59 Weiss / Kainz / Jacobs (Porsche 911 GT3 RSR)
6. #7 Roloff / Rehfeld (Mercedes-Benz SLS AMG GT3)
7. #98 Alzen / Wlazik (Porsche 911 GT3 Cup)
8. #44 Biela / Hohenadel / Mutsch (Audi R8 LMS ultra)   Sieger des Rennens
9. #15 Basseng / Stippler (Audi R8 LMS ultra)   Platz 2 im Rennen
10. #2 Rösler / Schall (Mercedes-Benz SLS AMG GT3)

Mit leichter Verspätung startete der achte VLN-Lauf um 12:03h …

4 Stunden später  konnte man von einem weiteren spannenden VLN-Rennen auf der schönsten Rennstrecke der Welt berichten. 

Dank einer leicht veränderten Boxen-Stopp Strategie konnte der von Startplatz 8 gestartete Audi R8 des Raeder Teams mit einem Vorsprung von nur 1.7 Sekunden auf den von Phoenix eingesetzten Audi R8 das Rennen für sich entscheiden.  Sah es nach dem Training, mit 5 Porsche unter den 5 Schnellsten, noch nach einem erfolgreichen Renntag für die Zuffenhausener Sportwagenabordnung aus, so waren es am Ende die Mittelmotor-Boliden der Ingolstädter die sich mit ihrer erstklassigen Fahrerbesetzung durchsetzen konnten.

Der von 5 gestartete Falken Motorsport Porsche, eingesetzt wie immer von Schnabl Engineering, konnte mit einer schnellsten Rennrunde von 8:14,693  den Speed der beiden Porsche-Top Teams von Manthey und Timbuli durchaus mitgehen, hatte aber durch ein Problem mit einer lockeren Unterbodenverkleidung, einen verlängerten Boxenstopp.  In Folge des zu lange dauernden Boxenstopps konnten auch  die schnellen Runde von Wolf Henzler nicht für ein besseres Endergebnis sorgen.

Mit Platz 5 kam man am Ende auf dem gleichen Platz an, von dem man auch gestartet war. Ein Platz auf dem Treppchen wäre ohne das Problem mit dem Unterboden möglich gewesen.

Mit Falken-Reifen auf die Pole-Position – eventuell beim neunten Saisonrennen? Am 29. September 2012 geht auf auf die 250-Meilen des DMV – ich werde wieder berichten …