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Fahrbericht: Mercedes-AMG GT, die Buchhalter-Seele?

Da wartet man 4 Monate auf diesen Termin. 7 Tage waren eingeplant. Nur 7 kurze Tage. Mit einem Sportwagen, nach dem sich derzeit jede Redaktion die Finger leckt. Die Weltpremiere damals live erlebt. Die Fahrveranstaltung in Laguna Seca, live erlebt und dennoch - der Mercedes-AMG GT, er musste noch einmal zu Besuch kommen. Das Herz des Auto-Bloggers erwärmen, verzücken, eine…

Toyota GT86 Facelift – Erst der Anfang?

2012: Ein Ruck ging durch die Sportwagenwelt – der Toyota GT86 und das Schwestermodell, der Subaru BRZ erblickten das Licht der Welt. Klein, leicht, erschwinglich und heckgetrieben zeigten die beiden japanischen Racer, dass wir viel zu lange auf einen veritablen Sportler aus Fernost warten musste. Die 200 PS aus dem 2.0 Liter Boxermotor klangen recht vielversprechend. Doch das Fahrzeug geriet so gut austariert und bietet eine solch schöne Balance, dass die Motorleistung eher nach einem Einstieg, denn nach dem Ende der Fahnenstange, klingt. Nun zeigt Toyota das Facelift des GT86 und bietet von allem mehr – nur die Leistung bleibt gleich.

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Neue Heckpartie, alter Spoiler. Wie immer Geschmackssache

Das Design des Toyota GT86 zeigt die typische Linienführung eines Coupés: Lange Motorhaube, kurzes Heck, gestreckter Radstand. Daran ändert auch das Facelift nichts. Doch die Linienführung gibt sich gestrafft. So wuchs der Kühlergrill etwas, während die Frontschürze frischer wirkt. Neu ist aber, dass der Toyota GT86 eine komplette LED-Ausstattung mitbringt. Sowohl die Haupt, wie auch die Nebelscheinwerfer und das Tagfahrlicht weisen diese Technik auf. Hinzu kommen Rückleuchten, die ebenfalls von LEDs illuminiert werden. Auch hier wurde die Linienführung gestrafft und gibt sich eine Idee ansehnlicher, ohne den Vorgänger aber alt aussehen zu lassen. Geblieben ist lediglich der Heckspoiler, der wie ein Fremdkörper wirkt.

Fremd dürften die beiden Ausstattungslinien indes nicht sein: Sowohl das Topmodell, der Toyota GT86, wie auch die Einstiegsversion, der Toyota GT86 Pure, behielten ihren Namen, gefallen aber sogar in der Basis mit einer reichhaltigen Ausstattung. Auf eine Klimaanlage, ein Multimedia-Audiosystem oder etwa Sportsitze muss man im japanischen Coupé nie verzichten. Das höherwertige Modell bietet neben Leichtmetallfelgen ein zusätzliches 4,2 Zoll Display, das allerlei Fahrzeugdaten anzeigen kann: Von der Drehmoment- und Leistungskurve, über Rundenzeiten, bis hin zu den Fliehkräften.

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Hier im Bild: Die US-Version, die aufgrund der allgegenwärtigen Tempolimits ohne einen Spoiler auskommt

Alles schön und gut, für den Sportwagenfan sind aber die Optimierungen unter dem Blech interessanter. So bietet der Toyota GT86 mit der Modellpflege eine noch feinere Fahrwerksabstimmung mit einer veränderten Federung und Dämpfung. Mit von der Partie ist zudem die knackige Sechsgangschaltung, die einfach besser zum Sportwagen passt, als das komfortbetonte Sechsgang-Automatikgetriebe. Doch mit diesen Optimierungen stellt sich eine Frage: Wo bleibt das Plus an Leistung? Wo der Druck aus unteren Drehzahlen? Wo das motorische Potential, um an die Grenzen des Fahrzeugs zu gehen? Wir hoffen, dass da noch etwas kommt!

News: Kia Picanto und Rio – Neue Basis für die Stadtflitzer

Der koreanische Hersteller Kia hat für seinen Kleinstwagen Picanto und den Kleinwagen Rio die neue Basisversion „Start“ aufgelegt und so die Einstiegspreise gesenkt. Der dreitürige Picanto kostet mit einem 48,5 kW/66 PS-starken 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner 8.990 Euro. Er verbraucht 4,5 Liter im Schnitt und emittiert 105 Gramm CO2 je Kilometer. Bislang war die Version Attract für 9.550 Euro das Basismodell der Baureihe. Mindestens 9.990 Euro sind für den Rio fällig. Angetrieben wird er von einem 1,2 Liter großen Vierzylinder und 62 kW/84 PS. Sein Verbrauch liegt bei 5,0 Litern (CO2 115 g/km).

Mindestens 9.990 Euro sind für das Basismodell des Rio fällig.
Mindestens 9.990 Euro sind für das Basismodell des Rio fällig.

Serienmäßig bei den Einstiegsversionen sind unter anderem Klimaanlage, Zentralverriegelung, Bordcomputer, Servolenkung, Isofix-Halterung, Gepäckraumbeleuchtung und Fernentriegelung der Tankkappe. Der Rio hat darüber hinaus noch eine Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung und elektrisch einstellbare Außenspiegel an Bord.

Autor: Adele Moser/SP-X