Bloglight Dezember: Mitsubishi – Shine bright like a Diamond

Das Beste kommt zum Schluss und in diesem Fall fällt mir zuerst ein Songtext ein:

„Shine bright like a Diamond“

Das Bloglight im Monat Dezember geht an einen Hersteller, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Und das nicht weil ich in diesem Jahr auf einem ganz besonderen Event war mit diesem Hersteller, nein – es gab auch keine Briefumschläge mit Bargeld, nein – eine Business-Class-Flugreise ins Ausland war auch nicht dabei und auch keine 5-Sterne Hotels – das Bloglight im Dezember geht an einen Hersteller aus Japan, der kaum noch wahrgenommen wird in Deutschland. Der Marktanteil ist schmerzhaft gesunken und dennoch hat man ein offenes Ohr für Blogger.

Stefan Büttner MitsubishiIm Prinzip ist dieses Bloglight vor allem einem Mann geschuldet, dem Gesicht von Mitsubishi Motors Deutschland: Stefan Büttner.  Stellvertretend für ihn 😉 – geht das Bloglight im Dezember an:

Mitsubishi Motors Deutschland

Bis zur Jahrtausendwende war Mitsubishi Motors in Deutschland vor allem durch die Rallye-Erfolge bei der Paris-Dakar und der Rallye-Weltmeisterschaft bekannt.  Mit der ersten Krise in der Automobil-Industrie und dem Wandel zu ökonomischen Fahrzeugen tat man sich ein wenig schwer – hat aber am Ende das Elektrofahrzeug in Deutschland präsentiert, dass man vor Ort beim Händler auch kaufen konnte.

Der sportliche Erfolg der Marke wird derzeit vor allem von privaten Rallye-Einsätzen hoch gehalten – mit Ausnahme der Teilnahme am „Race to the Clouds“ in diesem Jahr.

Mitsubishi hat aber auch besondere Erfolge in den letzten Jahren vorzuweisen, so sind der Mitsubishi ASX und der Mitsubishi Outlander so erfolgreich, dass diese Fahrzeuge von gleich zwei anderen Marken adoptiert wurden und nun auch unter deren Markenzeichen verkauft wird.

Für mich persönlich war sogar ein ganz kleiner von Mitsubishi, ein ganz Großer in diesem Jahr: Der Testwagen des Jahres 2012! Ein besonderes Erlebnis war auch das Treffen der Mitsubishi-Fans, dass ich in diesem Jahr zum ersten Mal erleben durfte.

Mitsubishi Motors Deutschland dürfte von allen Automobil-Importeuren in Deutschland das kleinste Budget haben und dennoch hat der Verantwortliche Presse-Kontakt bei MMD, Stefan Büttner, immer ein offenes Ohr für meine Fragen und Wünsche gehabt. Bei keinem Importeur und erst recht bei keinem deutschen Hersteller habe ich eine derart offenherzige und glaubwürdige Wertschätzung erfahren, wie bei Mitsubishi Deutschland.

Dieses Bloglight soll daher eine Belohnung und eine Würdigung der Leistungen sein, die nicht nur ich in diesem Jahr durch Mitsubishi Motors Deutschland erfahren durfte!

Stefan & Mitsubishi: Rock on!

Das sehen einige meiner Kollegen ganz ähnlich:

150 Jahre Opel

Opel im Bloglight

Es ist so etwas wie meine persönliche „Hybris“ – Opel ist das aktuelle Bloglight des Monats. Was soll ich hierzu nur schreiben?  Erst einmal:

Herzlichen Glückwunsch zum „November-Bloglight“ an Opel!

Aus gesicherter Quelle weiß ich, es gibt Menschen denen gefällt es gar nicht wenn die Einleitung im Bezug zu Opel mit „der gebeutelte Autobauer“ anfangen. Ich lasse es in diesem Falle also auch einfach mal weg 🙂

Opel hat aber auch und das darf ich an dieser Stelle sagen, vieles richtig gemacht. Zuletzt damit, dass man mich zur Opel ADAM Präsentation eingeladen hat. Es war kurzfristig, sehr kurzfristig – aber man hat mir die Möglichkeit gegeben, den neuen Lifestyle-Spross der Blitz-Marke kennen zu lernen. Das zeigt doch immerhin: Bei Opel hat man keine Angst vor „kritischen Autobloggern“ und wenn das alleine für das November-Bloglight stehen würde – dann wäre das bereits mehr als man anderen Herstellern nachsagen kann! Chapeau erst einmal hierfür!

Aber es gibt in der Tat noch 2 gute Gründe für das November-Bloglight:

Opel ist zurück im Motorsport!

2013 wird man sowohl mit einem Opel Astra Cup im Rahmen der VLN präsent sein, als auch mit einer Opel ADAM Rallye Nachwuchsserie auf den Schotterpisten der Republik präsent sein.  Fein – ein erster richtiger Schritt, der bei den vielen Opel-Fans da draußen ganz sicher mit der entsprechenden Begeisterung aufgenommen werden wird.

Opel kann Lifestyle!

Mich persönlich konnte der Opel „ÄDÄM“ noch nicht gänzlich überzeugen, nein – aber ich bin auch nicht der typische Lifestyle-Automobilkunde. Für mich sind Autos mehr als nur „Aushängeschilder“, mehr als Außenwirkung und Persönlichkeits-Megaphone. Für Opel ist dieser Schritt in eine von Premium-Anbietern umkämpftes Marktsegment jedoch eher ungewöhnlich – im Falles des neuen ADAM jedoch außergewöhnlich überzeugend.

Man muss also nicht immer nur vom „arg gebeutelten“ Automobilbauer aus Rüsselsheim sprechen, man kann auch echt positive Signale aufnehmen. Opel ist für mich keine Marke die mein Herz erfüllt oder gar meine Seele erwärmt, aber ich mag Opel für die Tatsache, dass man kämpft und respektiere die Leistungen der vergangenen Jahre. Und nicht zuletzt ist Opel für viele andere Autofahrer mehr als nur die „Lieblingsmarke“.

Auch das wird viele gute Gründe haben!  In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch nach Rüsselsheim!

citroen bloglight

Bloglight Citroën

Meinen voll umfänglichen und herzlichsten Glückwunsch an Citroën für diese Wahl.

Citroën im Bloglight

Für mich persönlich fällt es in diesem Monat besonders leicht den besonderen Verdienst des Bloglight-Gewinners Citroën zu beleuchten. Habe ich doch mit Citroën besondere Erinnerungen in der jüngsten Erinnerung verknüpft!

Da war der Blogger-Roadtrip den Citroën als zweite Marke überhaupt mitgemacht hat. Die Unterstützung für dieses Event alleine wäre mehr als ausreichend um die Marke mit dem Doppel-Zack im Bloglight zu präsentieren.  3 Fahrzeuge, 7 Blogger und mehr als 3.200 gefahrene Kilometer quer durch Frankreich. Für alle beteiligten Blogger dürfte das eine ganz besondere Erfahrung gewesen sein.

Zum anderen kann ich Citroën von ganzem Herzen gratulieren, denn mit der Linie DS ist man auf dem richtigen Weg. Die Zeiten sind schwer für Automobil-Hersteller die in Deutschland nur als Importeure auftreten.  Da stimmt es positiv wenn man den neuen Mut im Hause Citroën erkennt und aus den vielen kleinen Schritten, ein sinnvoller Großer wird.

Citroën hat mit einem speziellen Event für Blogger vor ein paar Monaten auch eine „Charme-Offensive“ gegenüber uns Onlinern gestartet.  Neben einem offenen Ohr für unsere Ideen, hat man im Hause Citroën auch die Zeichen der Zeit erkannt und geht offenherzig mit den neuen Medien um.

Für mich persönlich gibt es noch einen weiteren guten Grund: 

Vor ein paar Monaten noch, wäre ich nicht freiwillig mit einem französischen Automobil gefahren. Zum Glück habe ich mich auf das Abenteuer Citroën eingelassen – mir wäre sonst völlig verschlossen geblieben, wie sehr sich die Franzosen weiter entwickelt haben.

Von Zeit zu Zeit muss man einfach aufhören in den alten Schubladen nach den Vorurteilen zu suchen, sondern mit der Zeit gehen und neue Erfahrungen zulassen.

Bei Citroën in Deutschland hatte man den Mut und ist auf eine neue Medienwelt zugegangen – danke hier für, ich wäre sonst vermutlich nicht in die Verlegenheit gekommen, meine Vorurteile über Citroën abzulegen.

mercedes-benz museum w121

Mercedes-Benz Museum – Bloglight

Und es ist schon wieder ein Monat vorbei und damit auch wieder Zeit, ein Bloglight zu wählen. Und in diesem Monat hat das Bloglight gewonnen:

Das Mercedes-Benz Museum

Oh. Schon wieder Mercedes-Benz?  Ja – man muss erst einmal verstehen, was mit diesem Bloglight gemeint ist – denn wir Blogger (v.a. Autoblogger) wollen mit diesem Bloglight die Hersteller belohnen, die Events hervorheben, die Aktionen loben – die sich aus der Masse der üblichen PR-Events, den simplen Vorstellungen oder auch der manchmal noch bescheidenen Öffentlichkeitsarbeit von Automobil-Unternehmen abhebt.

Und hier hat Thilo Wessel, seines Zeichen zu diesem Zeitpunkt noch Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Mercedes-Benz Museum, besonderes getan:

„Eine Nacht im Museum“

Eine Aktion die unter uns Bloggern für viel Begeisterung gesorgt hat, selbst bei Menschen wie mir, die sonst üblicherweise nicht viel für Museen übrig haben.

Alleine – nicht ganz – aber doch an vielen Stellen des großen und beeindruckende Museums – sehr einsam mit den Ausstellungs-Objekten zu sein – sich in alle Ruhe mit den Geschichtsträchtigen Objekten beschäftigen zu können.

Neben einem Original SL-Flügeltürer einzuschlafen – nun, das dürfte ein Erlebnis sein, dass ich in der Zukunft noch mit meinen bis dato ungeborenen Enkeln werde teilen können.

Das Bloghlight geht in diesem Monat – leicht Zeit versetzt – völlig zu Recht an das

Mercedes-Benz Museum!

Da war auch die Stuttgart-Zeitung vor Ort 😉

Wunderbare Fotos vom Event, gibt es wie immer bei Teymur .. klick .. 

jaguar bloglight

Jaguar im August-Bloglight

Die springende Wildkatze ist das Markenzeichen der Ur-Englischen Traditionsmarke „Jaguar“ und in diesem Monat springt das Raubtier mitten hinein in das „Bloglight“. Bloglight im Monat August ist geworden:

Jaguar

Es gibt ein paar gute Gründe für die Wahl von Jaguar zum Bloglight in diesem Monat. Nun wird man vermutlich an erster Stelle bemerken, hoppla – „hatte Jaguar nicht erst ein oder zwei Handvoll Blogger eingeladen“ – und nun ist Jaguar zum August-Bloglight gewählt wurden. Das riecht nach Schiebung nach „gekauft“ – nach Vetternwirtschaft – oder nach was auch immer 😉

In meinem Fall kann ich jedoch sagen, warum ich das August-Bloglight für Jaguar unterstützen kann und kann ebenso versichern, nicht gekauft worden zu sein. Im Gegenteil. Ich hatte mich sogar geärgert – weil der XK-RS nicht zur Verfügung stand, anders als zuvor besprochen. Und wer mich kennt, der weiß – ich bin schnell mal ein Sensibelchen 😉

Nun denn – es gab aber einen ganz anderen guten Grund für mich. Nein, es waren sogar 3 gute Gründe für mich – die Wahl von Jaguar zu unterstützen:

Mut

Den Mut, als relativ kleiner Hersteller, auf die Blogger-Gemeinde zu zu gehen und in einen Dialog zu treten, denn muss man belohnen. Denn es gibt noch immer Hersteller die hierzu nicht in der Lage sind. Sei es aus Hochnäsigkeit,  Fehleinschätzungen oder schlichter Dummheit.

Jaguar hat den Mut gehabt und das ist mehr als ein paar warme Worte wert. Ebenso war das Event als solches, in dessen Rahmen der erste Kontakt zwischen Jaguar Deutschland und der Blogosphäre stattfand, gut gewählt und zweifelsfrei gut organisiert. Man fühlte förmlich die Bemühungen, diesen ersten Kontakt mit dem Bewusstsein der Ernsthaftigkeit auszustaffieren.

Und wir reden hier nicht über einen Massen-Hersteller mit riesiger Zielgruppe! Wir reden über einen kleinen und feinen Automobil-Hersteller aus England!

Stil

Jaguar hat nach dem Verkauf an Tata Motors die Wende geschafft. Derzeit sieht es zumindest so aus. Die fast 20 Jahre unter FORD hatten der Marke mit der springenden Raubkatze nicht wirklich gut getan. Und fast war man geneigt zu glauben, der Verkauf an Tata wäre der endgültige Todesstoß. Doch weit gefehlt, die neuen Besitzer aus Indien scheinen derzeit alles richtig zu machen und so erblüht auch das derzeitige Fahrzeug-Portfolio zu einer neuen Pracht. Elegante und moderne Modelle wie der XJ und XF und daneben betont sportliche Zweisitzer vom Schlage eines XK. Jaguar hat derzeit einen echten Lauf und findet zurück zu einem feinen Stil – ganz ohne Pseudo-Retro-Spielereien. Es sieht so aus, als wäre auch der Stil der Traditionsmarke  Jagaur wieder am aufblühen.

Christian Danner

Der gute Christian Danner ist ein Markenbotschafter von Jaguar und als solcher war er am ersten Abend des Events auch vor Ort. Und er saß direkt neben mir und ich habe mich göttlich unterhalten. Ein Quell spannender Geschichten und voll auf der gleichen Wellenlänge was die Motorsportlichen Ansichten angeht. Ein grandioser Abend.

Einen Automobil-Hersteller der so jemanden als Markenbotschafter auffährt, muss man mögen 😉

 

In diesem Sinne – herzlichen Glückwunsch an Jaguar für das Bloglight im August.

Foto-Roh: Jan Gleitsmann

Mercedes-Benz – Im Bloglight

Taraaa! Es ist wieder soweit! Bloglight-Zeit! Und in diesem Monat wurde es – Überraschung:

Mercedes-Benz

Nun kann man es sich leicht machen und sagen: „Ja klar, Daimler hat ja in diesem Monat auch wieder die Hintern der Blogger-Gemeinde gepudert“ – aber nein, ich für meinen Teil darf aufrecht stehend sagen – bewusst in Anspruch nehmen, ein kritischer Zeitgenosse zu sein, der sich nicht durch 5-Sterne Kempinski, Charterflug und warmen Leberkäse beeindrucken lässt. Im Gegenteil – je größer der Aufwand, desto kritischer der Habegger. Das war immer so – das bleibt so.

Nein – ich habe meine Stimme in diesem Monat auch ganz bewusst an Mercedes vergeben (hab ich?) – denn es gibt für mich 2 gute Gründe, das Engagement von Daimler in der Blogwelt und ganz allgemein zu würdigen:

  • Die neue A(uja)-Klasse
  • Social Publish

Zunächst zur neuen A-Klasse:

Was habe ich am Anfang nicht alles über die neue A-Klasse geschrieben? Negativ war meine Grundstimmung. Zu sehr hat mich die alte A-Klasse erschreckt. Abgeschreckt. Einen Road-Trip in einer alten A-Klasse hätte mir vermutlich eher die Laune verdorben, als 1200km im Smart. Nun gut.  Als ich dann aber zum ersten Mal der neuen A-Klasse gegenüber stand, waren meine Vorurteile bereits am dahin schmelzen, wie Wassereis im Deutschen Sommer. (Okay, kein gelungener Vergleich!)

Nach einigen Stunden in der neuen A-Klasse und ein paar gefahrenen Kilometern musste ich mir dann aber eingestehen: „Gar nicht so schlecht, diese A-Klasse“.  Das betrifft sowohl das grundsätzliche Package des Fahrzeuges, als auch das Design. In echt. In Farbe und vor allem in Mattgrau habe ich sofort Lust gehabt, den Testwagen nicht wieder abzugeben, sondern einfach von Slowenien direkt nach Hause zu fahren.  War mir ja fast peinlich. So als Mercedes-Benz-Disser.

Und weil die neue A-Klasse gelungen ist, habe ich fast ein wenig Hoffnung, dass dieses Modell nicht zum Disaster wird. Meine Befürchtungen waren immer, dass es sich Daimler mit der neuen A-Klasse bei den „alten“ Käufern verscherzt, dank Frontantrieb-Notlösung aber auch keine Chance gegen Audi A3 und 1er BMW hat. Doch – jetzt, nun – ich glaube es besteht Hoffnung 🙂 – Punkt 1: Der Mut, ein Konzept auf den Kopf zu stellen.  

Mercedes-Benz social publish

Was das ist, wie es funktioniert, dass haben genug Kollegen vor mir bereits erklärt.  Das fange ich jetzt nicht mehr an. Ich finde es aber interessant, dass ein Konzern wie Daimler mit diesem Interaktionsmodell um die Ecke kommt.  Ausgerechnet Daimler. Pah. Ich hätte mir das von anderen Herstellern zu erst gewünscht.  Da ich selbst ein social media Freak bin, kann ich dieses Projekt nur „geil“ finden. Und auch hier wieder:  Der Mut, damit den Vorsprung durch (social media Online-) Technik zu wagen! Geil.

 

Da war noch was:

Es gibt eigentlich noch einen Dritten Grund für mich, in diesem Monat den Hersteller Mercedes-Benz mit dem Bloglight zu belohnen. Der liegt jedoch eher im persönlichen Bereich und betrifft einen der Macher hinter dem „social media Erfolg“ von Daimler. Sein Name? Würth. Wolfgang Würth.

Nachdem wir uns online erst ein wenig beschnuppert haben und danach für eine Zeit lang überzeugt waren, einander besser zu ignorieren – fand er doch die innere Größe, noch einmal auf mich zu zu gehen und – was soll ich sagen? Wolfgang Würth ist ein guter Typ – okay – er arbeitet „beim Daimler“ – aber trotz des Altersunterschiedes, ticken wir in vielen Punkten gar nicht so verschieden.

Nach Elena Funk bei Škoda ist Wolfgang Würth der zweite echte Social-Media Profi, den ich bei einem Hersteller kennen lernen durfte .. es besteht also Hoffnung 😉 (für die A-Klasse, für mich, für Daimler, für die bunte Bloggerwelt…)

 

Im übrigen gibt es wie immer auch noch ein paar Kollegen, die sehen das mit dem Bloglight des Monats ganz ähnlich:

Hinweis: Ich bin gerade aus Afrika zurück und fahre nun eine Woche nach Italien – es kann daher sein, dass nicht alle beteiligten Blogger aufgelistet sind, das wird natürlich nachgeholt 😉
bjoern-mein-auto-blog

Social Media in der Automobil-Industrie: 5 Fragen an Škoda

Alex Kahl hat mich mit seinem Blogbeitrag just überrascht. Dachte ja schon, Alex würde nicht mehr bloggen. Aber er scheint wieder zurück und er spielt auf dem Parkett eine wichtige Rolle. Alex hatte beim Mai-Bloglight, das an Škoda ging, nicht mitgemacht – nun aber mal die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und der zauberhaften Elena Funk (Kommunikation Škoda) 5 Fragen gestellt.

Besonders clever fand ich diese Frage:

Wie würdest Du den Unterschied zwischen Blogs und den klassischen Medien beschreiben?

Da ich mich selbst nicht schlicht als „Blogger“ sehe, sondern eher als jemand der gerne auch Motorjournalist (o.ä.)  in der Printwelt geworden wäre und nun eben dank Internet einen Blog führt, bin ich immer gespannt auf die Ansichten anderer aus der Industrie. Und Elena Funk hat bei Škoda eine besonders interessante Aufgabe übernommen – da hört man natürlich zu!

😉

Jetzt aber, husch husch – rüber zu Alex und alle 5 Fragen sowie die Antworten dazu gelesen! 

Bloglight im Juni: Nissan

Jeden Monat wieder, so natürlich auch im Juni. Das Bloglight. Und in diesem Monat fiel die Wahl der Autoblogger auf den Automobilhersteller Nissan.

Wieso, weshalb und warum – das lest ihr im Bloglight des Monats:

NISSAN im Bloglight

Es wäre eine leichte Sache die Wahl zum Juni-Bloglight damit zu erklären, dass man bei NISSAN den Mut hatte, einen von 2 Juke-R in die Hand von einigen Bloggern zu geben. Aber es liegt nicht nur an diesem einen Event. Wobei natürlich die Fahrt im 485PS starken Juke-R ein Erlebnis der besonderen Art war.

Nissan hat sich das Juni-Bloglight noch mit einigen anderen Taten gesichert. Da wäre zum Beispiel der Nissan-Deltawing, der die 24h von LeMans mit einem völlig neuen Rennwagen-Konzept in Angriff nahm. Oder den Mut, beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring, mit 2 fast im Serientrimm startenden Nissan GT-R anzutreten.

Freunde von sportlichen Fahrzeuge und Freunde des Motorsports kamen bei der Japanischen Marke in den letzten Wochen also voll auf ihre Kosten.   Für mich persönlich fiel die Wahl vor allem deswegen auf Nissan, weil die Deutsche Presse-Abteilung schon früh den Mut hatte, Testwagen und Testtermine auch an Blogger zu vergeben.

Für mich als kleinen und freien Motorjournalisten sind diese Unternehmen, Firmen wie Nissan, mit ihrem großem Herzen und dem Mut auch neue Wege zu gehen, besonders wichtig.

Und das sich dieses Engagement auszahlt, davon können viele Fahrberichte von mir und mehrere 10-Tausend Klicks auf eben diesen Berichten erzählen. Um ganz ehrlich zu sein: Für mich war Nissan noch nie eine interessante Marke. Nicht bis zum dem Tag als ich Anfing professionell zu bloggen und darauf angewiesen war, den eigenen Automobil-Hersteller Horizont zu erweitern.  Auf einmal musste ich meine Vorurteile neu überdenken und alles auf den Prüfstand stellen, was ich so bis dato an Meinungen gesammelt hatte.

Heraus gekommen sind bis heute folgende Fahrberichte über die Marke Nissan:

Eines der kontroversesten Autos:  Der Juke | Fahrbericht

 

Eines der Autos mit großem, ehrlichen und sportlichen Charakter: Der 370Z | Fahrbericht

 

Einer der größten Frauenversteher: Der Micra DIG-S | Fahrbericht

Und der große raue Bursche mit dem liebenswerten Kern: Der Pathfinder | Fahrbericht

 

Daneben gab es eben auch den Juke-R, dessen Präsentation ich in Malaga im letzten Jahr live erleben durfte und vor ein paar Wochen, live und selbst fahren konnte. Das ist Erlebnis der besonderen Art gewesen – die GT-R Fahrt im Anschluss war auch nicht völlig langweilig.

 

Nissan – man versteht es nun – ist zu Recht das aktuelle Bloglight! Und das sehen andere Blogger genauso:

Mehr über die bisherigen Bloglights auf: http://blogger-auto-award.de/

 

 

 

Bloglight im Mai: Škoda

Jeden Monat wieder, wählen ein paar Auto-Blogger den Hersteller des Monats. Im Monat Mai ist die Wahl gefallen, auf:

Škoda

Der tschechische Automobil-Hersteller wurde 1895 von Laurin & Klement gegründet und ist seit 1991 im Unternehmensverbund der Volkswagen AG. Seit dem Einstieg der Volkswagen AG, prosperiert das Unternehmen wie kaum ein anderer Hersteller den Volkswagen bisher „eingekauft“ hat.

Als „kleine Tochter“ des großen Volkswagen-Konzerns muss man sich bei den eigenen Modellen üblicherweise ein wenig hinten anstellen und erst ein Mal auftragen, was die Konzern-Mutter „vorschlägt“. Im Falle des neuen up!, dem ersten „Volkswagen“ seit dem Produktionsende des VW Käfers, bekamen sowohl die Tochter SEAT, als auch Škoda gleich zum Anfang ein passendes Klon-Modell untergejubelt.

Vermutlich wenig einfallsreich, dafür umso erfolgreicher.

Mit der Präsentation des kleinen urbanen Stadtfloh in Hamburg, hat die Škoda-Presse-Abteilung gleich noch ein neues Kapitel in der Online-Arbeit geöffnet. Erstmals waren bei Škoda auch so genannte „Blogger“ eingeladen, das Citywusel zu testen.

Für mich stellen andere Modelle die persönlichen Highlight im Škoda-Modellprogramm da. Mit einem „urbanen Cityfloh“, zumal als Standard-Benziner und ohne Hybrid-Version, werde ich nicht dauerhaft froh. Da ist ein Superb oder ein Yeti schon eher nach meinem Geschmack. Richtig auf Fahrt kommt man derzeit  mit einem speziellen Fahrzeug:

Škoda Fabia RS

Die kleine Renn-Hummel, am besten in „Rallye Grün metallic“, entspricht meiner Vorstellung von „Downsizing“ 😉 – weniger Platz, mehr Leistung – so oder ähnlich lautet wohl das Erfolgsrezept von sportlichen Modellen a la Mini Cooper S und Fiat 500 Abarth. Aber eben auch der Fabia RS mit dem 1.4 Turbomotor und 180PS macht vermutlich richtig Laune.  Die Kraft wird über das Doppel-Kupplungsgetriebe aus dem VW-Konzern übertragen.

Mit einer überschaubaren Länge und basierend auf dem Volkswagen Polo, ist der Fabia RS ein kleiner und handlicher Sportler, der auch in der Stadt nicht deplatziert wirkt, aber bei schnellen Autobahn-Etappen nicht sofort die Segel streicht. So müssen knuffige und emotionale Autos sein 😉

Škoda steht vor allem im Bloglight, weil es noch lange nicht für alle Hersteller normal ist, beim Media-Talk auch mal über den Rand des Notizblocks zu blicken. Ein Erfolg vermutlich auch von der neuen Social Media Expertin bei Škoda – ich drücke ihr die Daumen, für die zukünftige Arbeit.

Das sagen andere Blogger zum Škoda-Bloglight: