Neue Volvo-Assistenten – Hilfe beim Ausweichen

Wenn das Bremsen nicht mehr ausreicht, helfen Volvo-Pkw ihrem Fahrer künftig auch beim Ausweichen vor Hindernissen. Die sogenannte Lenkunterstützung wird zunächst in der neuen Generation des Mittelklasse-SUV XC60 eingeführt, die auf dem Genfer Automobilsalon (9. bis 19. März) Premiere feiert und im Laufe des Jahres auf den Markt kommt.

Droht die Kollision mit anderen Fahrzeugen, Fußgängern, Radfahrern oder Wildtieren, leitet Volvos City Safety System zunächst wie gehabt eine Notbremsung ein. Reicht das nicht aus, um das Fahrzeug rechtzeitig zu stoppen, wird dem Fahrer per Lenkimpuls beim Umfahren des Hindernisses geholfen. Die Technik ist im Geschwindigkeitsbereich von 50 bis 100 km/h aktiv. Der aktive Lenkeingriff kann aber auch in anderen Situationen erfolgen. Etwa, wenn das Auto versehentlich auf die Gegenfahrbahn gelangt oder wenn der Fahrer trotz Anschlagen des Totwinkelwarners zum Spurwechsel ansetzt.

Ähnliche Fahrerassistenten sind auch in der Mercedes E-Klasse und dem BMW 5er zu haben. Allerdings ist der Funktionsumfang dort weniger umfassend. Mercedes etwa beschränkt den Ausweichhelfer aktuell auf das Verhindern von Fußgängerunfällen. (Holger Holzer/SP-X)

Euro-NCAP mit neuen Kriterien – Fünf Sterne bremsen für Fußgänger

Die Crashtest-Organisation Euro-NCAP hat ihre Kriterien verschärft: Geprüft wird nun auch ein Fußgänger-Notbremsassistent. Das erste Auto, das den neuen Test durchlaufen hat, ist der Toyota Prius. Er hat die Höchstwertung von fünf Sternen erreicht.

Die neuste Generation von automatischen Notbremssystemen stoppt das Fahrzeug selbstständig, wenn ein Fußgänger vor das Auto läuft. Mit der Aufnahme dieses Assistenzsystems in den Kriterienkatalog für das Erreichen der Maximal-Punktzahl will die Crashtest-Organisation dafür sorgen, dass möglichst viele Fahrzeuge standardmäßig mit dem Assistenzsystem ausgestattet werden. Für Autohersteller ist ein Abschneiden mit vier oder fünf Sternen mit ihren Neuwagen wichtig.

Da insbesondere Kleinwagen serienmäßig oft nicht mit den neusten Assistenzsystemen ausgestattet sind, hat Euro-NCAP im Zuge der Kriterienverschärfung eine neue Prüfkategorie eingeführt. Im Standard-Verfahren gilt weiterhin, dass das Auto so geprüft wird, wie es in der Basisversion ausgestattet ist. Auf Wunsch des Autoherstellers kann die Crashtest-Organisation ein zweites Rating veröffentlichen, das aufpreispflichtige Assistenzsysteme mit einbezieht. Das zweigeteilte Abschneiden soll den Verbraucher zudem deutlich machen, wie groß der Sicherheitsgewinn des optionalen Sicherheitspakets ist.

Das erste Auto, das den dualen Test absolvierte ist der Kleinwagen Suzuki Baleno. Im Standard-Rating erreichte er lediglich drei Sterne, unter anderem aufgrund eines fehlenden Notbremsassistenten. Optional bietet Suzuki einen City-Notbremsassistenten an, mit diesem liegt der Baleno nach der Euro-NCAP-Bewertung bei vier Sternen.

News: Porsche 911 R – Das Relikt

Was ist es, das einen puristischen Sportwagen klassischer Machart auszeichnet. Wahrscheinlich die Reinheit, der unverwässerte Fahrgenuss. Kein Schnickschnack, kein überflüssiger Komfort, nur eine Symbiose aus Fahrer und Material. So haben es wohl auch die Ingenieure aus Zuffenhausen gesehen und eine auf 991 Exemplare limitierte Ausgabe des letzten frei atmenden Porsche 911 aufgelegt. Was kann der neue Porsche 911 R?

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Service: Gut gebremst kann Leben retten

Die regelmäßige Wartung der Bremsen des Autos ist wichtig, das muss man Autofahrern eigentlich nicht extra erklären. Oder etwa doch? Immerhin ließen sich laut Statistiken mehr als die Hälfte der Auffahrunfälle vermeiden, wenn Bremsen und Bremsbeläge einwandfrei wären. Knapp 25 Prozent der Fahrzeuge in Deutschland soll sogar mit defekten Bremsen unterwegs sein.

Die Bremsanlage, das heißt Beläge, Scheiben, Bremsleitungen und Bremsflüssigkeit, muss regelmäßig überprüft werden. Allgemein gilt, dass Bremsscheiben alle 30.000 bis 90.000 Kilometer gewechselt werden müssen. Allerdings hängt die Abnutzung stark vom Fahrstil, dem Fahrzeugtyp und der Art der Bremsscheiben ab. Je öfter man bremst, desto schneller liegt die Materialstärke der Bremsscheiben außerhalb der Toleranz. Ist das der Fall, kann die Wärme, die sich beim Bremsvorgang entwickelt, nicht korrekt an die Umgebung abgeleitet werden. Zwar besitzen moderne Bremsscheiben nach vorgegebenen Standard eine Innenbelüftung, dennoch können sich Verformungen und Risse bilden. Funktionieren die Bremsen nicht korrekt, verlängert sich der Bremsweg und das Unfallrisiko steigt enorm. Funktionierende Bremsen alleine sind noch kein Grund, sich in Sicherheit zu wiegen, denn es gehört immer auch ein aufmerksamer Fahrer dazu. Statistisch gesehen waren 2014 nur 652 von 32.014 Unfällen auf defekte Bremsen zurückzuführen. Zum Vergleich: 960 Schäden entstanden durch eine defekte Bereifung. Natürlich lässt sich ein Auffahrunfall nicht immer vermeiden, jedoch kann man mit intakten Bremsen, gutem Reaktionsvermögen sowie ausreichendem Abstand zum vorausfahrenden Auto Kollisionen effektiv vorbeugen. Sollte es doch einmal krachen, ist das richtige Verhalten wichtig.

Qualitätsmerkmale von Bremsscheiben

Bremsbeläge kann man in Werkstätten erwerben, aber auch online zum Beispiel hier bestellen. Um zu erkennen, dass es sich bei den angebotenen Artikeln um gute Ware handelt, sind mehrere Faktoren wichtig: Das Material der Bremsscheiben für normale PKW besteht aus Sphäro-Guss oder Grauguss. Sportwagenfahrer sollten jedoch aufgrund der intensiveren Bremsvorgänge unbedingt auf Carbon-Scheiben zurückgreifen. Für alle Bremsscheiben gilt, dass wärmebehandelte Scheiben besser bremsen, da das Materialgefüge homogener ist und Wärme schneller abgeleitet wird. Bei jeder Scheibe sollte der Gewichtsschwerpunkt genau in der Mitte liegen. Zudem sollte sie eine Markierung mit Angaben über Hersteller und Mindeststärke besitzen, damit im Zweifelsfall die Herstellerhaftung greift. Der Käufer muss zudem darauf achten, dass die Bremsscheiben eine glatte Oberfläche aufweisen. Riefen und raue Oberflächen auf den Scheiben sorgen für eine schnellere Abnutzung der Bremsbeläge.

Abgefahrene Bremsbeläge erkennen

Abgefahrene Bremsbeläge erkennt man anhand verschiedener Merkmale. Mahlende Reibegeräusche beim Bremsvorgang sind Hinweise auf abgefahrene Beläge. Allerdings gilt das nicht bei den ersten Metern Fahrt, nachdem das Auto eine Weile geparkt wurde. In dieser Zeit hat sich Schmutz und Flugrost an den Bremsscheiben abgesetzt, der sich aber relativ schnell wegbremst. Bleiben die Schleifgeräusche bestehen, reiben die Bremsklötze auf den Scheiben. Das führt dazu, dass Bremsflüssigkeit in den Bremssattel gelangt. Zur Sicherheit sollte der Stand der Bremsflüssigkeit kontrolliert werden. Verringert sich also der Stand der Flüssigkeit während der Fahrt, müssen die Bremsbeläge ausgetauscht werden. Viele Werkstätten raten dazu, Bremsscheiben und Beläge in einem zu wechseln.


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News: Corvette per SMS gehackt – Bremsen per Black Box

IT-Experten der Universität San Diego haben die nächste Sicherheitslücke in einem Auto offen gelegt. Nach eigenen Angaben konnten sie per SMS die Bremsen und die Scheibenwischer einer Chevrolet Corvette aus der Ferne betätigen. Dabei griffen sie nicht direkt die Software des Fahrzeugs an, sondern verschafften sich über eine nachgerüstete Black Box Zugang.

Derartige Geräte sind vor allem in den USA beliebt. Sie ermöglichen Flottenbetreibern oder Versicherungen das ferngesteuerte Auslesen von Fahrzeugdaten, etwa Geschwindigkeit und Bremsverhalten. Offenbar können einige Geräte aber auch als Einfalltor für Hacker dienen. Die Black Boxes sind in der Regel an die sogenannte ODB-Schnittstelle der Autos angeschlossen und kommunizieren über ein eigenes Mobilfunkmodul mit einem Server. Neben der Weitergabe von Daten locken sie Fahrzeugnutzer häufig auch mit Komfortfunktionen wie dem Türöffnen oder dem Motorstart aus der Ferne.

Der SMS-Hack ist der neueste Angriff in einer ganzen Reihe ähnlicher Fälle. So gelang es Hackern kürzlich, einen Tesla S während der Fahrt auszuschalten, weitere Sicherheitslücken wurden bei Fahrzeugen von General Motors, Chrysler und BMW offen gelegt.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Fahrsicherheitstraining

Fahrsicherheits-Training – Das Video

Natürlich muss der deutsche Autofahrer nichts mehr lernen, er gehört quasi per Geburt zum „upper Establishment“ der Autofahrer-Avantgarde! Und weil auch ich schon seit gefühlten 500 Jahre Auto fahre, wollte ich den anderen auch mal zeigen, wie toll ich fahre:

So ein Fahrsicherheits-Training kann wirklich Spass machen! 

 

Warst Du schon bei einem Fahrsicherheitstraining? Mein Video ist bei einem Fahrsicherheitstraining mit Škoda entstanden, aber auch andere Hersteller veranstalten solche und andere Training!

Škoda Fahrsicherheitstraining

Ein Fahrsicherheitstraining? Ich? Hihihi! Nun gut – vergessen wir die Vergangenheit auf der Rundstrecke und die nicht mehr frischen Erinnerungen an meine Slalom-Rennen.  Dann mach ich eben mal ein Fahrsicherheitstraining.

Škoda Citigo im Kreisverkehr

Ganz unter uns, erst werde ich zu einem Basis-Fahrsicherheitstraining eingeladen und dann soll ich das auch noch in einem putzigen 60 PS Citigo fahren? Na toll!

Aber ganz unter uns, natürlich sind 10 von 5 Autofahrern in Deutschland besser als der Durchschnitt der restlichen Verkehrsteilnehmer und trotzdem gehören Unfälle aufgrund von „Unfähigkeit“ noch immer zum Straßenbild.

Unfähig richtig zu sitzen. Unfähig richtig zu lenken. Unfähig richtig zu bremsen. Und ganz unter uns: Seit dem es ESP gibt, ist das Talent der Autofahrer nicht wirklich besser geworden. War mein erstes Auto noch ein Einser Golf GTI mit 110 PS, Kurbelfenster, Kurbeldach und ohne Servolenkung, ohne ABS und ohne ESP – so kann der Nachwuchs heute leider kaum noch auf diese wunderbaren Erfahrungen zurück greifen:

Dieses Gefühl mit blockierenden Rädern auf ein Hindernis zu zu rutschen und sich dann zu überwinden, die Bremse zu lösen und darum herum zu lenken.

Lange rede – kurzer Sinn: Es bleibt sinnvoll ein Fahrsicherheitstraining zu machen. Für jeden. Immer mal wieder.  In diesem Fall war der Citigo ja genau so groß wie mein erstes Auto, dafür aber mit ABS, ESP und dem Bremsassistenten auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik.

Ich will hier nicht viel über das Training an sich schreiben – nur so viel: Es ist sinnvoll, auf abgesperrter Strecke, immer mal wieder, zu üben – wie man mit einem Fahrzeug richtig bremst – wie man ausweicht und wann man am besten keine High-Heels trägt …

skoda citigo fahrsicherheitstraining

… doch dazu und zu dem Training an sich, in Kürze mehr – denn dann gibt es noch einen kurzen Clip 🙂

 

 

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