Ausblick auf die C-Klasse All-Terrain (2018)

Nach der SUV-Welle ist vor der SUV-Welle. Und da der Begriff SUV schon immer für dutzende mögliche Formen der automobilen Fortbewegung stand, wird man auch in der Zukunft kein Ende in diesem Segment sehen. Bei Mercedes ist die Variante der Soft-SUV, also dem verbinden eines klassischen Segments mit den Elementen der SUVs , noch wenig ausgeprägt. Dabei hat zum Beispiel Audi gezeigt, wie erfolgreich die dort getaufte Allroad-Variante neben den „klassischen SUVs“ bestehen kann. Erfunden hat dieses Segment im übrigen der japanische Hersteller SUBARU.

Ausblick: C-Klasse All Terrain

Matsch more fun?

Unser Grafiker hat die Design-Elemente der Mercedes E-Klasse All-Terrain Version genommen und auf das C-Klasse T-Modell übertragen. Da auch die C-Klasse über das Luftfahrwerk der Stuttgarter verfügt, wäre eine Offroad-Variante ähnlich des bekannte All-Terrain möglich. Die derbe Optik der SUV-Modelle wird auch für die C-Klasse übernommen.

Dazu kombiniert, die bekannten Diesel, vom C200d bis hoch zum Turbo-Benziner C400 mit 333 PS. Das ein solches Modell kommt – es dürfte so klar wie das Amen in der Kirche sein.

Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S 205) 2018 All Terrain C250

RaceChip C43 – Kombi mit Rennwagenflair

Die Crew von RaceChip hat ein neues Spielzeug und das hört auf den Namen Mercedes-Benz AMG C43. Der schwäbische Kombi, der ab Werk schon nicht gerade müde ist, dient dem Baden-Württemberger Tuner als neues Showcar und wurde erst kürzlich werbewirksam auf Teneriffa bewegt. Mit dem RaceChip C43 wollen die Göppinger zeigen, wie Fahrspaß, Leistung und Alltagsnutzen kombiniert werden können, dass aber dennoch Raum für eine Leistungssteigerung bleibt. Statt der serienmäßigen 367 PS push der Chiptuner das T-Modell auf 435 PS und 634 Nm. Wir schauen uns den optimierten Stuttgarter genauer an.

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TÜV-Report 2017 – Die Sieger kommen aus dem Ländle

Der Technische Überwachungsverein hat seinen TÜV-Report 2017 vorgelegt. Fast neun Millionen Pkw-Hauptuntersuchungen sind in die Auswertungen eingeflossen. Insgesamt hat der TÜV dabei weniger Mängel als im Vorjahreszeitraum festgestellt. Besonders gute Resultate lieferten Modelle deutscher Autohersteller. Ausgewertet wurden die Untersuchungsergebnisse im zweiten Halbjahr 2015 und ersten Halbjahr 2016. Erfreulich: Im Vergleich zum Vorjahres-Report verringerte sich die Quote der erheblichen Mängel u…

Erste Fahrt im neuen Mercedes-Benz C350e

Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 9. April 2015

San Francisco – Erster Test

Wir hatten sie alle. Die ganze Palette der neuen C-Klasse, einmal die Leistungsleiter hoch und einmal runter. Als Limousine, als T-Modell. Als sparsamen Vierzylinder-Diesel und als grimmigen V8-Sportler. Die „kleine S-Klasse“ ist ganz sicher die beste C-Klasse aller Zeiten. Ordentlich aufgeräumt im Innenraum, ziemlich progressiv im Design und bei der Technik ganz vorne dabei. Luftfederung in diesem Segment? Ein echter Schwabenstreich. Aber was fehlte bis heute? Genau, ein Plug-In Hybrid. Und von dieser Technik wollen die Stuttgarter nun bis 2017 zehn neue Modelle vorstellen. Auf den S500 Plug-In Hybrid folgt nun der C350e.

Der Rechenkünstler

Erste Testfahrt im neuen C350e – Plug-In Hybrid

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Unterwegs zwischen „Latte Iced Caramel-Double Flat White Mocha blended Frappuccino“ und Verzicht auf hohem Niveau.

Die Premiere auf der Straße fand in Kalifornien statt. Für europäische Motor-Journalisten eine ordentliche Anreise bis zum CO2-Sparer aus Stuttgart. Im Land der spöttischen Benzinpreise ist die Premiere eines Sprit-Sparers ein wenig widersprüchlich. Es sei denn, man gondelt eben nicht durchs Pick-Up Country im Mid-Westen der USA, sondern durch Kalifornien. Dem US-Bundesstaat, in dem Tesla E-Mobile und Toyota Hybrids zum Alltag gehören wie Eiswasser zum Frühstück und „Bio organic“ Hühnereier. Sei es drum. Die C-Klasse ist mittlerweile nicht mehr neu. Ihre Qualitäten bekannt. Das Begeisterungspotential der Stuttgarter ebenso.

Nun soll sie auch noch ökologisch korrekt sein. Mit nur 2.1 Litern nach NEFZ-Norm sollen Fahrleistungen auf dem Niveau eines Sportwagens (ja, steht so in der Pressemeldung) mit den Verbrauchswerten eines Kleinst-Ökomobils verbunden werden.

Das ist natürlich Unfug!

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C350e – Der Rechenkünstler in der Mogelpackung

279 PS stehen im Systemverbund zur Verfügung. Auf der Benzinerseite stemmt sich der 2.0 Liter Vierzylinder-Turbo mit 211 PS zum Arbeitsdienst. Bekannt ist der Motor im Prinzip aus dem C250. Zwischen Motor und Getriebe (bekannte 7-Gang Automatik) hat Mercedes-Benz einen 60 kW starken Elektromotor und eine Kupplung platziert. Die 350 Nm des Benziners werden durch die 340 Nm des Elektromotors ordentlich unterstützt, ja fast in den Schatten gestellt. Wie üblich darf man die Werte der beiden Antriebsquellen nicht einfach addieren, die 600 Nm Systemleistung lassen die Plug-In Hybrid C-Klasse dennoch kraftvoll spurten.

Stürmische Fahrleistungen

Von Null auf 100 geht es in nur 5.9 Sekunden. Soweit beeindruckt die Vorstellung der beiden Herzkammern unter der Motorhaube durchaus. Auch das rein elektrische Anfahren, das Segeln, das Dahingleiten, alles prima. Alles gut.

Wer die Navigation des C350e nutzt und den „Fahrprogrammschalter“ (nennt sich wirklich so) auf Economy stehen lässt, den unterstützt der Bordcomputer bei der maximal sinnvollen Hybrid-Fahrweise. Während der Eco-Assistent dem Fahrer per Radar und haptischem Fahrpedal (früher: Gaspedal) zur Hilfe kommt, um die Effizienz des eigenen Fahrstils zu steigern, steuert die komplexe Bordelektronik den Einsatz des Hybridsystems auf ebenso maximale Effizienz. Der Streckenverlauf wird analysiert, die rein elektrische Fahrt vor allem für den Stadtverkehr optimiert und die Ladung des 6.38 kW/h großen Akkus auf die Phasen hin gesteuert, bei denen man mit maximaler Verzögerung rechnen muss.

Theoretisch ist der 60 kW E-Motor für bis zu 130 km/h gut, die Realität lässt hier aber nur kurze Strecken zu. Zu groß der Strombedarf, zu klein der Akku.

Von der Ampel weg leise und rein elektrisch los? Kein großes Problem. Nur allzu grob motorisch sollte man nicht unterwegs sein, sonst versteht die C-Klasse den Wunsch nach Beschleunigung falsch und drückt die Kraft gleich beider Herzen durch den Antriebsstrang.

Rechenkünstler. Nicht? 

Neben dem haptischen „Gaspedal“ und dem Radar des Abstands-Tempomaten sind es die erstmalig im Straßenverkehr eingesetzten „Eco-Strategien“ des „Eco-Fahrprogrammes“ ,die den C350e wirklich hervorheben. Denn an anderer Stelle tritt die negative Seite des Rechenkünstlers zu Tage.

Norm – nur nicht mehr!

Mercedes-Benz erfüllt die Norm. Aber leider nicht mehr. Nach NEFZ-Zyklus erreicht der C350e eine rein elektrische Fahrstrecke von 31 Kilometern. Das sind genau 1.000 Meter mehr, als die EU für den „Persilschein“ im abstrakten Rechengebilde des NEFZ-Normwertes abverlangt.  Dank der 30 (+1) Kilometer lässt sich der NEFZ-Normwert des C350e nach der ECE-Norm R 101 „klein rechnen“ und so kommt man auf die 2.1 Liter Verbrauch.

Das ist leider Bullshit.

Der C350e verkommt damit zu einem Flottenverbrauchs-Feigenblatt, dessen Normverbrauchswert nicht für den Nutzer im Alltag relevant ist, sondern rein für die Erfüllung der CO2-Vorgaben in der EU benötigt wird.

Sechszylinder Dampf, Dreizylinder Durst?

Der Charakter des C350e lässt sich per Fingerschnick in 5 Bereiche definieren. Vom S+ Modus, dem Sport-Plus Modus für maximale Dynamik, über S wie Sport zu C wie Comfort bis hin zu einem E wie Economy lassen sich Fahrwerk, Lenkung, Getriebeabstimmung und das Zusammenspiel der beiden Herzen beeinflussen. Das waren aber doch nur vier Modi? Stimmt. Es fehlt das „I“ für „Individual“. Hier darf man die eigene Kombination einstellen. Den Antrieb möglichst effizient, die Federung lieber sportlich straff, die Lenkung direkt, aber die Klimaanlage im Eco-Modus. Mercedes-Benz gönnt den C-Piloten die volle Spielfreude am Bordcomputer.

Der vom Pressetext versprochene „Sechszylinder-Dampf“ leidet ein wenig unter den 270 Kilogramm, die der komplexe Plug-In Antriebsstrang mitbringt. Und der Mini-Durst wäre beeindruckender, wenn die Batterie-Leistung länger vorhalten würde.  Zudem sind die Anforderungen an die Plug-In Klasse vor kurzem erst wieder gestiegen. Die EU fordert ab 2017 vierzig Kilometer Reichweite und wird diese im neuen WLTP-Zyklus vermutlich auch deutlich realitätsnäher einfordern. China hat gerade eben erst die Hürde für die Förderung von Elektro- und Plug-In Hybriden auf fünfzig Kilometer Reichweite angehoben.

fahrbericht mercedes-benz 32 c350e plug-in hybrid

Fazit

Deswegen ist der C350e jedoch kein schlechtes Auto

Nein. Er fährt sich präzise und komfortabel, wie es sein muss. Die in Serie gelieferte Luftfederung stellt alles andere in dieser Fahrzeugklasse in den Schatten. Sitzposition und Bedienung sind perfekt. Das haptische Gaspedal und die Strecken basierte Eco-Strategie ein echter Gewinn. Zudem spielen E-Motor und Benziner zu 98% harmonisch und kaum merklich zusammen – aber leider hängt über allem diese wenig attraktive Grundauslegung.

Plug-In Hybride sind schwerer als ihre Hybrid-Brüder. Die Kombination mit dem Benziner sorgt auf langen und flott gefahrenen Etappen schnell zu einem ernüchternden Ergebnis beim Thema Verbrauch. Umso wichtiger ist die Auslegung auf „großzügige“ Elektrodistanzen. Aber genau hier patzt man bei Mercedes-Benz ungewöhnlich deftig.

31 Kilometer nach Norm, in der Tempo regulierten Starbucks-Landschaft San Franciscos reichte es gerade mal für 16 Kilometer, bis der 6.38 kW/h kleine Akku erlahmt und die Flügel streckt.

Für den Pendler im bundesdeutschen Alltag eine viel zu geringe Strecke! Auf der Habenseite stehen das erste „haptische Fahrpedal“ und ein Plug-In Hybrid im Mittelklasse-Segment. Da müssen Audi und BMW erst einmal passen.

 Linktipp: Autoblogger Jens Stratmann hat auch eine Meinung zum Mercedes-Benz C350e klick mich.

Und so erklärt Mercedes-Benz die Funktionsweisen des C350e:

 Fotos: Mercedes-Benz / Bjoern Habegger / Reisekosten durch den Hersteller getragen

Weltpremiere: Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet

Unbegrenzte Öffnungszeiten – Das C-Klasse Cabriolet

Mit unbegrenzten Öffnungszeiten startet Mercedes-Benz die Cabrio-Saison 2016 bereits auf dem Genfer Autosalon im März. Bei der Erweiterung der Cabriolet-Palette auf Basis der C-Klasse, kombinieren die Stuttgarter modernen Luxus mit vielen hochwertigen Details ohne ihren jugendlichen Touch zu verlieren. Mit einigen optionalen Möglichkeiten bieten sie den interessierten Kunden eine breite Palette an Individualisierunglösungen an. Auf Wunsch kann das Cabrio mit dem automatischen Windschottsystem AIRCAP und der Kopfraumheizung AIRSCARF ausgerüstet werden. Das sorgt für außergewöhnlichen Komfort und erlaubt das Offenfahren an 365 Tagen im Jahr.

Mit effizienten Motoren zwischen 156 bis 367 PS sowie ein dynamisches Fahrwerk dürften auch sportlichere Fahrer auf ihre Kosten kommen. Eine Spur breiter und flacher sorgt das neue C-Klasse Cabrio von Mercedes-Benz auch für die nötige sportliche Nuance in der Erscheinung. Ein toller Hingucker.

„Unser neues C-Klasse Cabriolet ist der Einstieg in die Welt der Premium-Cabriolets bei Mercedes-Benz. In Charakter und Design sportlich und jugendlich geprägt, bietet es puren Open-Air-Fahrspaß rund ums Jahr“, sagt Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Eine markante Frontpartie mit Diamantgrill, LED High Performance-Scheinwerfer, eine lange Motorhaube und die hohe Bordkante unterstreichen das sportlich dynamische Erscheinungsbild. Ein straff gespanntes Stoffverdeck mit Glasscheibe geht harmonisch in das individuell gestaltete Heck über, das durch seine Breite und elegant-anmutige LED-Rückleuchten sportlich wirkt. Der Kofferraum mit einem Volumen von bis 360 Liter reicht für den Alltag aus. Selbst im geöffneten Zustand des Daches schafft der Sportler immer noch 285 Liter und bietet damit beste Voraussetzungen für die große Reise zu Zweit, oder eine ausgedehnte Shoppingtour.

Die Preise für das Mercedes C-Klasse Cabrio werden bei ca. 40.000 Euro beginnen.

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

News: Brabus C63 S – Der Business Express

Die Leistungdaten lesen sich wie die eines flachen Supersportwagen:  650 PS, 820 Nm und 320 km/h Topspeed – das klingt verdächtig nach Ferrari, Lamborghini und Co. Weit gefehlt, wir sprechen hier von einer viertürigen Mittelklasse-Limousine. Die Rede ist aber nicht von irgendeiner Limousine, sondern vom Brabus C63 S. Wer die Bottroper Edelschmiede kennt, weiß, dass die Mercedes, die Bodo Buschmanns heilige Hallen verlassen, alles andere als langsame Massenware sind. Wir sehen uns den Boliden mal genauer an.

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Mercedes-Benz C350e enttäuscht im Elch-Test

Vor 18 Jahren – fast genau auf den Tag(!) – fiel die Mercedes-Benz A-Klasse bei einem Ausweichtest des schwedischen Autotestmagazins „Teknikens Värld“ um. Ein bis dato eher unbekannter „Ausweich-Test“ wurde als Elchtest erfunden. Warum die Schweden? Warum Elch-Test? Weil man in der Abgeschiedenheit der schwedischen Wälder gerne mal auf Elche trifft. Wie bei uns auf Rehe. Mit dem Unterschied, dass ein Elch Beine hat, so lang wie ein Pferd, und so viel wiegt wie ein Ochse (Schulterhöhe bis zu 2.3 Meter, bis zu 800 kg schwer!) – und so ein Viech sollte man nicht mit dem Auto treffen. Die Folgen sind katastrophal. Also lernt jeder Schwede: Ausweichen rettet Leben.

Die Schweden haben den Elchtest erfunden und mit dem Umkippen der A-Klasse wurde das Test-Prozedere weltbekannt. Mercedes-Benz musste damals das Debakel eingestehen. Der erste Kompaktwagen der Stuttgarter, mit Frontantrieb zudem, war zu hoch gebaut. Unter anderem führte die Bauhöhe zu einem ungünstigen Schwerpunkt.

Mercedes-Benz sorgte für Sicherheit, indem man eiligst das bereits in den Schubladen liegende ESP-System vom Zulieferer BOSCH in die A-Klasse packte, das System adaptierte und so für einen „Schleuderschutz“ sorgte, der in Verbindung mit den Regelsystemen des ESP ein ein erneutes „Umkippen“ vermied. Heute – 18 Jahre nach dem Debakel – darf man den Elchtest, das Versagen der A-Klasse und die schnelle Reaktion von Mercedes-Benz als „Glücksfall“ der Automobilgeschichte bewerten.

Mit der Einführung des ESP wurde deutlich, dieser elektronische Helfer steigert die Sicherheit im täglichen Straßenverkehr massiv.

Mercedes-Benz C350e – Enttäuschung im Elch-Test

Wieder der Elch-Test. Wieder Mercedes-Benz. Wieder Teknikens Värld. 

Tests des schwedischen Auto-Magazins haben eklatante Fahrwerksschwächen bei einem getesteten C350e zu Tage gefördert. Die kleine Plug-In Hybrid Limousine der Stuttgarter hat bei den Tests der Schweden ein enttäuschendes Bild abgegeben. Erst bei 64 km/h hat die Limousine den Test bestanden. Zum Vergleich, die Mercedes-Benz A-Klasse nach der Nachbesserung, Modelljahr 2000, schaffte als A160 sogar 65 km/h. Das war jedoch vor 15 Jahren.

Ein Sprecher von Mercedes-Benz hat in einer ersten Reaktion darauf hingewiesen, dass der C350e aufgrund der schweren Batterien im Nachteil ist. Zudem könne man nicht sicher sein, ob der Luftdruck korrekt war. mein-auto-blog ist den C350e bereits kurz gefahren. Während der normalen Testfahrten konnte keine kritische Situation beurteilt werden.

Die Reputation des schwedischen Test-Magazins ist einwandfrei und auch die „Verschwörungs-Idee“, man lasse einen Mercedes zum 18-jährigen Jubiläum des A-Klasse-Debakels erneut durchfallen, würde ich mal als sehr unwahrscheinlich abtun. Tatsache ist: Der C350e wiegt mehr als seine nicht „Plug-In“ Kollegen, aber der kleine 6.2 kWh-Akku macht den Bock nicht fett. Zudem: Mercedes-Benz bezeichnet den C350e selbst als „Dynamiker“, der „Fahrleistungen wie ein Sportwagen“ besitzt.

Ein Trabant ist schneller im Elch-Test!

Dumm nur, ein Trabant 601 ist mit 75 km/h dann auch noch deutlich schneller im Elch-Test als der C350e. Okay, der hat weder Plug-In Hybrid-Technik noch ein ESP. 

Premiere: Mercedes-Benz C-Klasse Coupé

Coupé ganz ohne Sechs!

Mercedes-Benz präsentiert die Coupé-Variante der C-Klasse und „vergisst“ die Sechszylinder-Motoren. 

Weltpremiere feiert das „kleine S-Coupé“ auf der IAA, die Hüllen fallen jedoch bereits jetzt!

Ein faszinierendes Coupé soll die neue C-Klasse Variante sein. Moderner Luxus und ein „stilvoller Fahrspaß“ wollen unter der Hülle des C-Klasse Coupés kombiniert sein. Gar von einem sinnlichen Design spricht die Mercedes-Benz PR – aber kein Wort von der „sinnlichen Klarheit“ bei dieser Präsentation. Dabei hätte gerade dieses Coupé damit kokettieren können, anders als die wulstige SUV-Coupé-Version des GLE.

Foto-Galerie zum jüngsten Mercedes-Benz Coupé

Die wichtigsten Fakten zum Mercedes-Benz C-Klasse Coupé:

Weltpremiere feiert das C-Klasse Coupé auf der IAA im September, im Markt wird es ab Dezember erhältlich sein. Die Preise hat Mercedes-Benz noch nicht bekannt gegeben, meine Schätzung für die Einstiegsmotorisierung C180 Coupé liegt bei knapp 35.000 €.

Das Coupé liegt von Anfang an 15 mm tiefer als die Limousine und der gestreckte Bereich zwischen vorderer Türkante und Radhaus (Komfortmaß) lassen es sportlich und dynamisch wirken. Das Heck erinnert an den großen Bruder, das S-Klasse Coupé, und vermittelt den Eindruck optischer Aufgeräumtheit.

Die neue Generation wuchs insgesamt um 95 mm in der Länge, dabei kamen 80 mm dem Radstand zu Gute. In der Breite wuchs das Coupé um 40 mm. Mercedes-Benz verspricht, dass das Wachstum vor allem den Insassen zu Gute kommt. Damit dürfte das neue C-Klasse Coupé in einer Riege mit dem aktuellen E-Klasse Coupé liegen.

Wie die Limousine, so gibt es auch den Zweitürer optional mit dem „unfassbar guten“ Luftfahrwerk, eine absolute Ausnahme in diesem Segment!

Das Basistriebwerk ist ein 1.6 Liter Vierzylinder mit Turboaufladung und 156 PS. Darüber rangieren die beiden 2.0 Liter Vierzylinder mit 184 und 211 PS (C180, C200, C250). Als Top-Motor fungiert erst einmal der C300, auch mit einem Zwei-Liter Vierzylinder und 245 PS. Bei den Dieselmotoren kommt der 2.1 Liter mit 170 oder 204 PS (220d, 250d) zum Einsatz.

Und wo bleiben die Power-Aggregate?

Der C400 und der C450 Sport dürften nur eine Frage der Zeit sein – beide Triebwerke versprechen gerade in der C-Klasse enorm viel Fahrspaß. Und auch eine C63 AMG-Variante würde ich bis spätestens Genf (Automobil-Salon) erwarten!

Damit die Basis-Triebwerke maximal effizient arbeiten können, ist viel Feinschliff an der Aerodynamik notwendig. Mercedes-Benz verspricht für die Coupé-Variante einen erstklassigen cW-Wert von 0.26. Sparsame Verbräuche auch über Land dürften damit machbar sein. Wer sich gleich noch das Schalten sparen will, der greift bei den Benzinern optional zur 7-Gang Automatik. Wobei ab dem C250 der Handschalter aus dem Programm fällt. Bei den Dieseltriebwerken kombiniert Mercedes-Benz optional die neue 9-Gang Automatik mit den Triebwerken. Wobei der C250d ab Werk mit der 9-Gang Automatik ausgeliefert wird.

Bei den Sicherheits- und Assistenzsystem packt Mercedes-Benz alles in das C-Klasse Coupé, was im Konzernbaukasten derzeit so vorhanden ist.

Mehr zum neuen C-Klasse Coupé in Kürze! 

 

Es wird elektrisch: Mercedes erweitert das C-Klasse-Portfolio

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat auf der Detroit Motor Show zwei neue Versionen der C-Klasse enthüllt, die völlig unterschiedliche Kundengruppen ansprechen. Der C 350 Plug-In Hybrid kann 31 Kilometer rein elektrisch fahren und ist ab März nach der S-Klasse mit ähnlicher Technik der zweite Mercedes Hybrid, dem bei die Batterie auch an der Steckdose aufgeladen werden kann. Sportfans werden sich wohl eher für den neuen C 450 AMG 4matic begeistern, der mit seinen 270 kW/367 PS die Lücke zwischen dem bisher stärksten Serienmodell, dem C 400 (245 kW/333 PS), und dem Kraftpaket Mercedes-AMG C 63 (350 kW/476 PS) schließen soll.

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Beim C 350 arbeiten ein Zweiliter-Benziner (155 kW/211 PS) mit einem 60 kW starken Elektromotor zusammen. Gemeinsam kommen die beiden Triebwerke auf 205 kW/279 PS. Im sogenannten E-Mode reicht die Kraft des Akkus für einen lokal abgasfreien Betrieb von 31 Kilometern. Die Batterie kann dann durch Energie-Rückgewinnung zum Beispiel beim Bremen oder beim Rollen, durch den Verbrennungsmotor oder auch an der Steckdose wieder zu neuem Leben erweckt werden. Die Ladezeit dauert je nach Art der Strom-Zapfsäule zwischen eindreiviertel und etwa dreieinhalb Stunden. Der Normverbrauch des Öko-Benz liegt bei nur 2,1 Liter auf 100 Kilometer (48 Gramm CO2 pro Kilometer). Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, der Spurt auf Tempo 100 wird in knapp sechs Sekunden erledigt, dann allerdings ohne Öko-Anspruch. Neben der Limousine wird auch der Kombi mit dieser Technik zu haben sein. Die Preise stehen noch nicht fest. Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber kündigte bis 2017 zehn weitere Modelle verschiedener Baureihen mit ähnlicher Technik an.

Mit dem zweiten C-Klasse-Neuling fällt Mitte des Jahres auch der Startschuss für eine neue Modellreihe von AMG. Die Sportabteilung von Mercedes wird künftig nicht nur für die Modelle mit besonders hoher Motorleistung wie den Mercedes C 63 verantwortlich zeichnen, sondern sich in den einzelnen Baureihen auch um die jeweils stärksten „Normal“-Modelle kümmern. So erreicht der Dreiliter-Sechszylinder mit Doppelturbo im C 450 AMG 4matic Fahrleistungen wie ein Sportwagen (250 km/h, 4,9 sec auf 100 km/h), macht auch durch seine Frontschürze mit den großen Lufteinlässe kein Geheimnis aus seiner Herkunft. In Summe kommt er jedoch alles andere als aufdringlich daher. Er soll vor allem Kunden anlocken, die Wert auf Understatement plus Leistung legen und den horrenden Aufpreis für den noch viel stärkeren AMG C 63 scheuen. Die Preise des neuen Modells, das auch als T-Modell (Kombi) zu haben sein wird, stehen noch nicht fest.

Autor: Peter Maahn/SP-X

Der Genuss des Neuwagenkaufs

Hier riecht’s schon gerade so ein wenig nach Plastikfolie …

Das Erlebnis einer Neuwagen-Abholung. Eher etwas was man nicht so oft macht. Und wenn der erste Neuwagen ein Mercedes-Benz ist, dann wird es besonders. Wenn der Käufer aber zusätzlich ein Mercedes-Nerd ist, dann sollte man die Übergabe des neuen Mercedes filmen.

„Unboxing a factory-new C-Class“

Marc J. Christiansen ist in der Mercedes-Benz Scene kein Unbekannter. Eigentlich fährt er auf die „alten S-Klassen“ ab, als er aber die neue C-Klasse (W205) zum ersten Mal sah, da war es um ihn geschehen. Die Testfahrten damals in und um Marseille waren wohl auch eindeutig. Das Ergebnis?

Aus einem Fan wurde ein Neuwagen-Kunde. Und aus einem Neuwagen-Kunde wurde ein Botschafter der Marke. Denn natürlich haben Marc und sein Kollege Schlörb die Abholung der neuen C-Klasse gefilmt und wie üblich ist daraus ein 30 Minuten Clip geworden. 30 Minuten Auto-Nerd Unterhaltung. Wundervoll gedreht, man spürt förmlich die Aufregung von Marc, man wird mitgenommen auf die einmalige Erfahrung einer Werksabholung in Bremen. Von der Geburtsstätte in Bremen geht es auf die Reise in das neue Automobil-Leben.

Der Film ist voll mit genialen O-Tönen und jede Minute ist pure Unterhaltung.  Und wer das Leuchten in den Augen von Marc sieht, dass muss der strahlende Stern seiner neuen C-Klasse sein, die sich darin spiegelt. Oder es ist einfach nur diese wundervoll authentische Freude über den eigenen – ersten – Neuwagen!

 

Gute Fahrt, Marc! 

 

Autonews – Der Wochenrückblick KW 35

1. Strom-Sportler spricht Holländisch

Schon lange haben die Holländer was den Fahrzeugbau anging, auf sich warten lassen. Nun hat das Start-up Carice ein Elektro-Mobil auf die Strasse geworfen: das Carice MKI. Mit einem Gewicht von nur 350 Kilogramm, ist der kompakte und sportliche Roadster ein wahres Fliegengewicht. Der Hersteller verspricht durch die Gewichtsreduzierung leichteres Handling und einen geringeren Energieverbrauch. Doch nicht genug. Der kleine Elektro-Stromer wird speziell nach Kundenwünschen gebaut, was jeden Carice MKI zu einem Einzelstück macht. Der Verkauft startet erstmal nur in den Niederlanden und zwar ab einem Preis von 22.000 Euro. Die können also doch mehr als nur Wohnwagen.

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2. T-Time für Business-Pakete

Mercedes-Benz packt neue Pakete für Businesskunden aus, die eine C-Klasse T-Modell bald ihr Eigen nennen. Für das Ende September geplante sind bereits zwei Business-Pakete bestellbar und beinhalten standardmäßig das Audio-System 20 CD mit Bluetooth. Ebenfalls fester Bestandteil der Packages ist der aktive Park-Assistent inklusive Parktronic. Dieser hilft beim Suchen einer passenden Parklücke und warnt beim Rangieren vor Hindernissen. Zudem ist er mit aktiver Lenk- und Bremsfunktion zum Längs- und Quereinparken ausgestattet und parkt auf Wunsch das Fahrzeug halbautomatisch ein. Sitzheizung und Scheibenwischer mit Regensensor sorgen für weiteren Komfort. Zur Geschäftskundenausstattung gehört ebenfalls ein größerer Tank mit 66 Litern Volumen.

C-Class-T-Modell Pressdrive Deidesheim/Germany July 2014

3. Sondershow Automobildesign auf der Essen 2014

Auf der diesjährigen Motor-Show in Essen wird in einer Sondershow das Automobildesign gefeiert. Es werden dabei die jüngsten Entwürfe verschiedenster Autohersteller gezeigt unter anderem von Giugiaro, Hyundai, IED, Peugeot, Rinspeed, Sbarro und Zenvo, die um die 20 Studien zeigen werden. Rinspeed zegt seine vollelektrische Stuide Xchange, die das autonome Fahren ermöglicht. Das Fahrzeug nutzt ein Bedien- und Anzeigekonzept mit Entertainment-, Sicherheits- und Servicefunktionen, sodass es sich während der autonomen Fahrt bequem arbeiten oder entspannen lässt. Der schweizerische Designer Franco Sbarro rollt mit seiner Luxuslimousine Bugatti Sbarro Royale an. Wie sein Vorbild aus den 1930er Jahren, ist auch dieses Modell mit enormen Ausmaßen versehen: 6,80 Meter lang, 1,80 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Ein 7,1-Liter-16-Zylinder-Motor mit 400 PS treibt den Luxusliner an. Weiterhin werden auch ganz zukunftsträchtige Fahrzeuge anwesend sein. Einfach überraschen lassen.

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4. Neuer Nissan Pathfinder auf Abwegen in Moskau

Nissan präsentiert auf der Moskau Motor-Show seinen neuen Pathfinder und wählt damit den Ort des Debüts sehr bewusst. Der Nissan Pathfinder ist das in vierter Generation gebaute Fahrzeug der Baureihe und das erste in Russland produzierte Hybridfahrzeug. Zusätzlich zu einem 3,5-Liter-Benzinmotor wird der Pathfinder auch erstmalig mit einem Hybridantrieb bestehend aus Elektromotor und einem 2,5-Liter-Benziner angeboten. Neben dem Offroader wird auch zeitgleich der Nissan Sentra vorgestellt, eine 1,6-Liter-Benzinlimousine mit hoher Bodenfreiheit. Der Sentra wurde in enger Zusammenarbeit mit Lada entwickelt.

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5. Neuer GT-Flitzer von Renault

Sportlich geht es im Hause Renault zu. Mit dem Sport R.S. 01 präsentiert der französische Autohersteller auf dem Moskauer Automobilsalon einen neuen GT-Rennwagen mit über 500 PS Muskelkraft unter der Haube. Dem Boliden wurde ein Kohlefaserchassis verpasst, welches sein Gewicht auf weniger als 1100 Kilogramm drückt. Der Motor stammt aus dem Hause Nismo (Nissan Motorsport) und ist mit einem sequenziellen Sieben-Gang-Getriebe ausgestattet. Der 3,8-Liter-V6 mit Biturbo dem 1,16 Meter flachen Auto eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h und liefert mehr als 600 Newtonmeter Drehmoment auf die Nadel. Starker Flitzer.

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6. Noch mehr Sportlichkeit bei Opel

Weitere Sportlichkeit liefert auch Opel-Tuner Irmscher. Dieser bringt das auf 100 Stück limitierte Sondermodell Astra GTC Turbo i 1400 auf die Strasse. Die Leistung des Rüsselsheimers wird dabei von 140 PS auf 170 PS angehoben. 20-Zoll-Alufelgen und eine Tieferlegung um drei Zentimeter mit progressiver Federrate optimieren sein Fahrwerk nochmals zusätzlich. Weitere Sonderelemente sind ein Dachspoiler, ein Diffusoreinsatz und Seitenschweller, ein Kühlergrill mit Carbonleiste und eine integrierte Frontspoilerlippe. Der Astra GTC Turbo i 1400 kann für ca. 4000 Euro bei jedem Irmscher-Opel-Händler oder direkt beim Tuner bezogen werden.

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7. GT-R Spritze für den Nissan 370Z Nismo

Auch bei Nissan geht es sportlich zu. Zum Modelljahrgang 2015 wird es für den Nissan 370Z Nismo eine kräftige GT-R Spritze geben. Der 370Z wird von einer Reihe ursprünglich für den GT-R entwickelter Teile profitieren, die neben einer sportlicheren Optik und einem brandneuen Aerodynamik Paket auch ein neu abgestimmtes Sportfahrwerk, sicherere Recaro-Sitze und einen noch besser isolierten Innenraum beinhalten. Ein neuer Heckstoßfänger und ein verkleinerter Heckspoiler sind ebenfalls teil des neu entwickelten Aerodynamik-Pakets. Verkaufsstart des neuen Modelljahrgangs in Europa ist im September.

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8. Besonders: der Peugeot 2008 Castagna

Der erfolgreiche Franzose wurde vom Mailänder Carrossier Castagna zu einem besonders schmucken Einzelstück präpariert. In Rot, Blau und Weiß gestaltet, ist das Unikat ein wahrer Eyecatcher. Die Farben setzen sich auch im mit weichem Alcantara-Leder ausgestatteten Interieur fort. Das Armaturenbrett ist mit handgenähten weißen Kreuznähten verziert und das Panoramaglasdach ist mit einem Sternenhimmel-Effekt geschmückt. Im Kofferraum wurde edles Holz verlegt und durch eine speziell gewebte Matte geschützt, die auch als Picknickdecke verwendet werden kann. Passgenaue Ledertaschen mit Markenlogo kann man ebenfalls erweben. Bunt ist das Leben und Granatenstark, oder?

Peugeot 2008 Castagna

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Fotos: Hersteller

Weltpremiere: Das neue Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell

Deutschland einig Kombiland. Von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen sieht man in den fünftürigen Lademeistern nicht nur das praktischere, sondern auch das deutlich schönere Auto. Dies lässt sich speziell in der Mittelklasse auch mit Zahlen belegen: Nicht selten liegt der Kombi Verkaufsanteil markenabhängig bei deutlich über 60%. Auch bei Mercedes-Benz. Dort werden Kombis seit dem S123 von 1978 schlicht T-Modell genannt und im Werk Bremen produziert. Damit die Erfolgsgeschichte der Kombis mit dem Stern weitergeschrieben werden kann, wurde am 21. Mai das Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell im Werk 067 (so das interne Kürzel des Bremer Standortes) der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Nach dem fulminanten Marktstart der neuen C-Klasse Limousine im März, ist dies also der nächste wichtige Paukenschlag der Schwaben auf dem Weg zur Spitze der Premium Hersteller. „T“ – das steht auch in der vierten Generation C-Klasse für „Touristik und Transport“ und spiegelt besser, als jemals zuvor den Charakter dieser Fahrzeuggattung wieder: Praktisch, geräumig, elegant und auf keinen Fall für den Transport gewerblicher Güter gedacht. Denn welcher Handwerker würde schon ein Burmester Soundsystem oder die erstmals in einem Mercedes-Benz erhältlichen online Services via „Mercedes connect me“ benötigen?

In Car Entertainment auf höchstem Niveau also, darüber dürfen sich in Baureihe S205 Fahrer und maximal vier weitere Passagiere freuen. Dazu gehören natürlich auch das bereits aus der Limousine bekannte Head-up-Display für den Fahrer, sowie das in der fließend gestalteten Mittelkonsole integrierte Touchpad, auf dem man – wie bei einem Smartphone – per Fingergeste alle im zentralen und bis zu 960 x 540 Bildpunkten großen Display angebotenen Funktionen steuern kann.

Doch das T-Modell brennt nicht nur ein Technik Feuerwerk im Innenraum ab, auch die Behaglichkeit steigt, denn das Längen- und Breitenwachstum im Vergleich zum Vorgängermodell kommt den Fondpassagieren und ein klein wenig dem Gepäckraum zu Gute. Mit maximal 1.510 Litern Ladevolumen übertrifft der neue Kombi die alte Baureihe S204 um zehn Liter. Das Laderaumvolumen hinter der im Verhältnis 40:20:40 teilbaren Rückbank wuchs um fünf Liter auf 490 Liter. Damit bewegt sich die C-Klasse auf dem Niveau von BMW 3er Touring (1.500l/490l) und Audi A4 Avant (1.430l/490l), hat aber optisch deutlich an Dynamik zugelegt.

Damit das Fahrverhalten hält, was das Design verspricht, musste auch die Rucksack C-Klasse eine Diät von 65kg über sich ergehen lassen und bekam zum Ausgleich die neue 4-Lenker-Vorderachse mit elektromechanischen Direktlenkung. Wem das nicht reicht, kann optional die für diese Klasse einmalige Luftfederung samt Agility Select Schalter für noch mehr Dynamik ordern. Den passenden Antrieb gibt es je nach eigenem Anspruch und Geldbeutel dazu. Die Benzinmotoren starten beim C180 mit 156PS und enden mit 333PS im C400. Sparsamer, aber kaum weniger dynamisch geht es mit den Dieselaggregaten vorwärts. Hier macht der C180 BlueTec mit 115PS den Anfang und der C300 BlueTEC HYBRID (inkl. 20 kW Elektromotor) bildet mit 231PS die Spitze der Selbstzünder.

Auch wenn die technischen Daten zum S205 keine wirkliche Überraschung darstellen, wenn man auf autohub.de die Berichte zur C-Limousine verfolgt hat, so ist es Mercedes-Benz trotzdem gelungen mit dem T-Modell die schönere C-Klasse auf die Räder zu stellen. Zusätzlich hat man dabei auch noch den Spagat zwischen gelungenem dynamischen Design und hohem Nutzwert geschafft. Es sind nämlich die überlegten Details, die den Kombi vom Viertürer abheben. Dazu gehören die clevere dreigeteilte Rückbank mit ihrer Fernentriegelung von der Ladeluke aus genauso dazu, wie der optional erhältliche „Hands Free Access“, um die Heckklappe mit einer Fußbewegung unter der Heckschürze vollautomatisch öffnen zu können.

Fehlt also nur noch der Preis für den schwäbischen Edellaster mit dem Geburtsort in Bremen. Hier hält sich Mercedes-Benz aber noch bis zur Markteinführung im September bedeckt, doch unter 37.000 Euro wird man kaum eine C-Klasse als T-Modell bekommen.

 

Weltpremiere: Mercedes präsentiert den Kombi der C-Klasse (S205)

Kombi, Touring, Avant? Bei Mercedes trägt die praktische Varianz einer Baureihe immer den Namen T-Modell. Und hier nun die ersten Fotos des T-Modells der neuen C-Klasse.

Wenn der W205 zum S205 wird, dann hat die Sache einen Haken!

W205 steht für die Baureihenbezeichnung der neuen C-Klasse. Sobald das große Kombiheck mit ins Spiel kommt, wird aus dem W ein S und der Experte kann nun daraus deuten: S205 ist das T-Modell der neuen C-Klasse. Gar nicht so schwierig.

Mercedes-Benz gab mir die Gelegenheit, bereits vor der Weltpremiere, einen Blick auf den neuen Star der Kombiklasse zu werfen und investigativ – wie ich nun einmal bin – habe ich auch gleich einen Haken am neuen T-Modell gefunden!

Doch nun – der Reihe nach:

Neben den 8 Zentimeter mehr Radstand, die auch die Limousine der C-Klasse bekam, wuchs das Kombimodell gegenüber dem Vorgänger um insgesamt 9.6 Zentimeter. Nicht nur länger, auch breiter und zwar um 4 Zentimeter. Fast das gesamte Längenwachstum kommt den Passagieren in Reihe zwei und dem Laderaum zu gute.  Damit bewegt sich der S205 (C-Klasse T-Modell) schon fast auf dem Niveau des alten E-Klasse Kombis. Platz und Variabilität sind Grundtugenden für eine Kombiversion bei Mercedes, das neue T-Modell der C-Klasse will da keine Ausnahme sein.

Die neue Rücksitzbank ist nun im Verhältnis 40:20:40 geteilt und bietet damit mehr Variabilität als die 60:40 Teilung des Vorgängers. Neben der Möglichkeit die Rücksitzlehnen auf Knopfdruck elektrisch flach zu legen, bekam das T-Modell der C-Klasse nun auch eine elektrische Heckklappe (optional) und auch eine Möglichkeit, die Heckklappe per „Fußtritt“ unterhalb des Stoßfängers zu öffnen (ebenso optional).

Bei den Motoren wird Mercedes die neue Kombiversion der C-Klasse mit drei Vierzylinder-Benzinern und einem Sechszylinder-Benziner anbieten. Die Leistung spannt sich hierbei von 156 PS bis 333 PS. Wer den Dieselmotor bevorzugt, der hat die Wahl zwischen dem 115 PS Diesel aus der Kooperation mit Renault und den überarbeiteten Doppel-Turbodiesel mit bis zu 204 PS, die eine astreine Mercedes-Entwicklung sind. Später folgen ein Diesel-Hybrid (204 PS Diesel und 27 PS E-Motor) und ein Benziner-Plugin-Hybrid mit 210 PS Turbo-Vierzylinder und 70 PS E-Motor. Als C 300 BlueTEC Hybrid (Diesel-Hybrid) kommt der C-Kombi auf einen Normverbrauch von 3.8 Litern auf 100 Kilometern, was einer CO²-Emission von 99 Gramm je Kilometer entspricht!

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Der Innenraum entspricht – mit Ausnahme des Ladeabteils – dem modernen Innenraum der neuen C-Klasse und hat wie diese auch, u.a. das neue Touchpad und die geschwungene Mittelkonsole zu bieten. Aber dennoch – die C-Klasse als T-Modell hat einen Haken – nein, sie hat sogar zwei Haken:

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Und an diese Haken – hängt man dann die Jacke.

Wenn jetzt jemand fragt, wofür man diese Haken gebrauchen kann, dann sei darauf hingewiesen: Die T-Modelle sind Autos für Menschen – die praktische Lösungen lieben. Als Beispiel sei erwähnt: Wer mit seinem Hund Gassi geht und die Regenjacke aufhängt, sich die Schuhe ausziehen will und nicht auf dem Jacket hocken will oder wer sich einfach nur vor einem Geschäftstermin nach langer Autofahrt noch einmal in Form bringen will – der hängt an diesen Haken seine Jacke auf.

Okay – ernsthaftere praktische Vorteile bieten diese beiden Haken nicht – eventuell ist das der Haken, an den Haken. Aber sie zeigen dennoch, bei Mercedes wird praktisch gedacht.

Zur Galerie des Mercedes C-Klasse T-Modells

 

Erlkönig: C-Klasse C350 Plugin-Hybrid

Unser Erlkönig-Jäger hat einen besonderen Erlkönig abgelichtet. Auch wenn die C-Klasse (W205) mittlerweile der Öffentlichkeit präsentiert wurde, man das Fahrzeug bestellen kann und alle wichtigen Journalisten mit dem neuen Modell bereits ausgiebig gefahren sind – diese C-Klasse ist dennoch ein Erlkönig.

C350 Plugin-Hybrid

Natürlich spart man sich bei Mercedes die großflächige Tarnfolie an der C-Klasse, denn die Details fallen nicht jedem auf. Doch was da unter der rechten Heckleuchte aussieht, wie eine Tankklappe die verrutscht ist, ist der Deckel für die Ladebuchse des Batterie-Pakets. Denn diese C-Klasse zeigt den Plugin-Hybriden von Mercedes-Benz.

In Verbindung mit einem zwei Liter großen Turbo-Benzinmotor, arbeitet ein 50 kW starker Elektromotor unter der Motorhaube. Gemeinsam (E-Motor + Benziner) sind rund 250 PS zu erwarten. Die reine Batterie-Reichweite schätze ich auf knappe 100 km bei einer Batteriekapazität von knapp über 20 kWh.  Der kombinierte Verbrauch (nach NEFZ) dürfte bei unter 2 Liter auf 100 Kilometer liegen.

Der C350 Plugin-Hybrid wird 2015 seine Premiere feiern.

Mercedes C-Klasse Kombi – Aus W205 wird S205

Auf dieses Fahrzeug warten viele Mercedes-Kunden. Gerade in Deutschland ist ein Kombimodell deutlich wichtiger als die Limousine aus der gleichen Baureihe. Nach dem erfolgreichen Start der neuen C-Klasse, die Presse und auch Blogger waren überzeugt vom neuen Baby-Benz, dürfte auch das T-Modell erfolgreich in den Markt starten.

Mercedes C-Klasse T-Modell (S205)

Photoshop-Künstler Theophilus hat die ersten Erlkönig-Fotos der Baureihe S205 enttarnt und präsentiert seinen Entwurf des zukünftigen Quoten-Königs aus Stuttgart.

Wenn man der autozeitung.de glauben darf, dann wird das T-Modell auf der AMI in Leipzig präsentiert. Der Rest aus dem Artikel der Autozeitung dürfte man als Spekulation verbuchen. Warten wir ab, wie viel Kofferraum, welche Gesamtlänge und wie die Rückleuchten am Ende genau aussehen.

Video

Video: Mercedes-Benz C-Klasse Fahrbericht

Es kommt nicht oft vor, dass ich hier Videos von „Blog-Kollegen“ einbinde. Das liegt einfach an dem vielen Schrott der da draußen produziert wird. Sorry – aber dieser Hinweis muss einfach kommen. „Äh, Öh, ähm-Gestammel“,  sinnloses Geblubber von Menschen die nicht wirklich wissen wovon sie reden. Dazu betrunke Egozentriker, Menschen die englisch im VHS-Kurs in Warschau gelernt haben, sinnloser Bildschnitt und Tekkno-Beats zu jedem Modell und jeder Marke.   Wenn dann zu einem schlechten Moderator in billigen C&A-Anzügen auch noch eine grützige Kameraführung, schlechte Schärfe, und mieser Ton kommt – dann bleibt einem als Alternative nur: Abschalten. 

Eine eigene Qualität liefern die Jungs von „5komma6„. Marc J. Christiansen träumt vermutlich nachts auf einem Mercedes-Benz Kissen und kann zu jederzeit die verschiedenen Baureihen anhand des  Polster-Geruchs erkennen. Wobei er hierfür vermutlich nicht einmal im betreffenden Auto sitzen muss.  Gefilmt werden die Videos von Johannes Schloerb. Am Ende kommen Videos heraus die nicht nur unterhaltsam sind, extrem gut im Schnitt und Finish, sondern eben auch einen „echten Mehrwert“ bieten.

Da fehlt auch der ästhetische Feinschliff der Videos nicht. Wunderbar. Ein Leuchtturm der „Blog-Bewegtbild-Szene“.

Hier das Video der zwei „Daimler-Boys“ zur neuen C-Klasse W205:

Fahrbericht: Der Mercedes-Benz C300 BlueTec Hybrid

Zum Marktstart bietet Mercedes-Benz die neue C-Klasse überraschenderweise nur mit einem Dieselmotor an, dem C220 BlueTEC mit 170PS. Mit dem etwas knurrigen Selbstzünder ist man zwar stets ausreichend motorisiert, doch es kommt durchaus der Wunsch auf, die optischen Souveränität der jüngsten Mittelklasselimousine aus Stuttgart mit einer entsprechenden Motorisierung zu unterstreichen. Wem jetzt ein wohlig vor sich hinzündender Sechszylinder in den Sinn kommt, den müssen die schwäbischen Tüftler leider enttäuschen. Sie wollen zukünftig nicht mit üppigem Hubraum, mehr Zylindern oder dickeren Turbos ihren Dieseln mehr Leistung einhauchen, sondern mit einem Elektromotor. mein-auto-blog-Redakteur Axel fuhr jetzt vorab das zukünftige selbstzündende Topmodell der Baureihe, den C300 BlueTEC Hybrid.

Der Entschleuniger, oder: „Sparen hat seinen Preis.“

Downsizing. Dieses Wort beherrscht aktuelle das Daily-Business der Motorenentwickler in der Automobilbranche. Kleine aufgeladene Motoren sollen die Lösung sein im Wettkampf um niedrige Flottenverbräuche und umweltschonende CO2 Emissionen. Und wenn das alles nicht reicht, dann muss eben ein Elektromotor her. Der liefert im getesteten 300er zusätzliche Kraft von 20kW, was althergebrachten 27 Pferdestärken entspricht. Das hilft, den CO2 Ausstoß unter die magische 100 Gramm pro km zu drücken (um genau zu sein, auf 94g/km) und senkt natürlich auch den Verbrauch auf knausrige 3,6l auf 100km. Natürlich entspricht dieser Wert einem Messverfahren, dass die Realität nur mangelhaft widerspiegelt.

Doch wie gestaltet sich der Alltag im C300 BlueTEC Hybrid an einem sonnigen Frühlingstag in Südfrankreich?

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Um es vorweg zu nehmen: Sehr angenehm! Dazu muss man wissen, dass der Mild Hybrid auf dem C250 BlueTEC basiert, der mit 204 PS und 500 Nm im Herbst auf den Markt kommen wird. Der zusätzliche Elektromotor ist im 7G-Tronic Plus Automatik Getriebe integriert und liefert bei Bedarf eben nicht nur mehr PS, sondern 250 zusätzliche Newtonmeter Drehmoment, die man als gehörige Extraportion Schub beim Beschleunigen oder Überholen unbemerkt abrufen kann. Doch die zweimotorige Antriebseinheit kann mehr und dafür muss man schon sehr genau hinhören oder hinschauen. Denn der C300, segelt, fährt elektrisch, rekuperiert und zeigt dies bei Bedarf auch stolz in einem der zahlreichen Displays an. Man spürt es im normalen Fahrbetrieb nämlich kaum, wenn sich der Dieselmotor unbemerkt in den Standbymodus verabschiedet und die mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,24 gesegnete Limousine über die Straßen segeln lässt. Oder wenn man nach dem Start der C-Klasse erst einmal überrascht feststellt, dass alles still bleibt und man beim sanften Tritt auf das Gaspedal sogar nur mit der Kraft des Elektromotors losrollen kann.

Der 27 PS Elektromotor des C300 BlueTec Hybrid im Detail.
Foto: Der 27 PS Elektromotor des C300 BlueTec Hybrid im Detail.

Die gewünschte Souveränität ist also gewährleistet und kombiniert man diese mit dem Fahrassistenz-Paket Plus, welches den Abstandsregeltempomat Distronic Plus, den aktiven Totwinkel- und Spurhalte-Assistenten beinhaltet, verkommt das Autofahren fast zur Nebensache. Die optionale Luftfederung Airmatic gibt einem dann letztendlich den Rest. In der Stufe „Comfort“ gleitet man sänftenartig dahin und kann über das Leben in der C-Klasse sinnieren oder sich entspannt dem In-Car-Entertainment widmen. Hier glänzt die vierte Generation C mit dem bekannten Dreh- und Drückcontroller in Kombination mit einem neuartigen Touchpad, das Nutzer von Smartphones oder Tablets kaum vor eine Rätsel stellt. Mit den bekannten Fingergesten, kann man zoomen, durch die Menüs wischen oder sein nächsten Navigationsziel mit dem Zeigefinger schreiben.

Das letzte eingegebene Ziel bei dieser Testfahrt ist Aix-en-Provence und so endet nach 105 abwechslungsreichen Kilometern eine Testfahrt, die im Zentrum der Hafenstadt Marseille begann, uns über Landstraßen Richtung Nordwest zum Michelin Testcenter in Fontange führte und dann wieder ostwärts auf der Autobahn in das kleine provenzalische Städtchen oberhalb der Mittelmeerküste. Der schwäbische Mild Hybrid erzielte dabei mit zwei Fahrern ohne größere Anstrengungen und Einschränkungen einen Durchschnittsverbrauch von 4,9 Litern. Kein schlechter Wert für ein ca. 1,6 Tonnen schweres Auto mit 231 PS. Doch entscheidender, als die Verbrauchswerte ist die Erkenntnis: Der C300 BlueTEC Hybrid ist ein hervorragender Reisewagen, der Distanzen unmerklich schrumpfen lässt und dabei den Fahrer latent entschleunigt. Doch eine solche rollende Wellnessoase wird natürlich ihren Preis haben. Auch wenn Mercedes-Benz noch keine Preise veröffentlicht hat, ist davon auszugehen, dass der Basispreis stramm Richtung 50.000 Euro zeigt, zuzüglich etlicher verführerischer Ausstattungsoptionen.

Sparen hat eben seinen Preis.

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Typ Mercedes C 300 BlueTec (2014), W205
Motor Reihenvierzylinder-Dieselmotor, zwei Turbolader, Elektromotor
Hubraum (cm3) 2143
Leistung in PS 204 + 27
Max. Drehmoment  500 + 260
Höchst-
geschwindigkeit (km/h)
noch k.A.
Beschleunigung 0-100 km/h (sek.) noch k.A.
Getriebe 7G-Tronic
Antrieb Hinterradantrieb
Treibstoffsorte Diesel
Verbrauch EU-Drittelmix (l/100 km) 3,6
CO2-Ausstoß (g/km) 94
Länge, Breite, Höhe (mm): 4686, 1810, 1442
Radstand (mm): 2840
cW-Wert (minimal): 0,24
Gewicht, Hersteller-
angabe (kg):
noch k.A.
max. Zuladung (kg): noch k.A.
Tankinhalt (Liter): 66
Abgasnorm: Euro 6
Weltpremiere: Detroit 2014
Basispreis (Euro) noch k.A.
Serienausstattung u.a.: noch k.A.
Interessante Extras: noch k.A.
Mercedes C-Klasse Galerie:

Die neue Mercedes-Benz C-Klasse

Marseille | Mercedes-Benz hat Rückenwind. Nach Jahren der Schelte durch Presse und Kunden, dass man nur noch vom Glanz des Sternes profitiere, aber schon lange nicht mehr dem eigenen Claim gerecht werde, das Beste oder nichts zu liefern, trägt die vor einigen Jahren gefällte Entscheidung, sich wieder voll und ganz auf die ureigene Erfindung, das Automobil, zu konzentrieren, Früchte. Nach der erfolgreichen Neupositionierung der A-Klasse im Einstiegsbereich und dem frisch in Stahl gegossenen Führungsanspruch in der Oberklasse mit Namen S-Klasse, ist jetzt die wichtigste Baureihe dran: Die C-Klasse.

Fahrbericht der neuen C-Klasse von Mercedes-Benz

Das C könnte für „Cashcow“ stehen und damit dieses Auto auch richtig Geld verdient, ist es den Schwaben bewusst: Dieses Auto muss auf Anhieb passen und dazu noch eine Schippe drauflegen, um endlich wieder zu BMW 3er und Audi A4 aufzuschließen oder besser noch, die beiden Premium Wettbewerber aus der Mittelklasse zu überholen. Ob die Baureihe W205 das Zeug dazu hat, den Blinker links für eine erfolgreiche Attacke zu setzen, zeigt eine erste Ausfahrt an der frühlingshaften Cotè Azur.

Augenschmaus

Betrachtet man die viertürige Limousine im warmen Licht der Mittelmeerküste aus der Ferne , glaubt man fast, eine S-Klasse blinzle einen mit den streng hochgezogenen LED Tagfahrlicht Braue an. Erst aus der Nähe erkennt man, es handelt sich nur um die vierte Generation der C-Klasse. Doch was heißt hier „nur“? Mit 4,69 Meter Außenlänge legt der jüngste Daimler Spross um acht Zentimeter zu und auch in der Breite dehnt sich das C um vier Zentimeter weiter aus. Alles zum Wohle der Passagiere? Jein, denn während es sich in der ersten Reihe äußerst bequem logieren lässt, zwickt es im Fond ein wenig. Leider können die Passagier der zweiten Reihe auch nicht so wunderbar die Opulenz des Cockpits genießen. Was Mercedes hier aufbietet ist tatsächlich ein neuer Richtwert in dieser Klasse. Materialanmutung, Haptik und Bedienkonzept sind nicht nur unfassbar gut, sondern ein wirklicher Augenschmaus.

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Kurvenwedler

Doch der Genuss hört nicht bei der Bedienung im Stand auf, sondern erklimmt die nächste Ebene, wenn man den Motor startet und mit dem markentypischen Lenkstockhebel das Getriebe in Position D tippt. Auf den kleinen Landstraßen zwischen Marseille, Cassis und Aix en Provence überrascht schon das Serienfahrwerk als erstaunlich unterhaltsamer Begleiter mit viel Fahrdynamik und Präzision ohne dabei jemals unkomfortabel zu sein. Doch das Zauberwort für die neue C-Klasse heißt „Airmatic“. Für rund 1.500 Euro erhält man nämlich erstmals in der Mittelklasse eine Luftfederung. In Verbindung mit dem Agility-Select Schalter ist diese Investition das Beste, was man sich und der W205 genannten Baureihe antun kann. Auf der scheinbar schwebenden Mittelkonsole kann man in dieser Konfiguration an einem fein ausgearbeiteten Rändelrad dem Hecktriebler während der Fahrt unterschiedliche Charaktere verpassen und wir versprechen: Eine passt immer, denn in vier Stufen plus einer individuellen Programmierung kann man Lenkung, Fahrwerk, Motor- und Getriebesteuerung den eigenen Wünschen anpassen. Die Idee ist nicht neu, aber die Art der Spreizung ist verblüffend, denn im Komfortmodus gleitet die C-Klasse fast so souverän über die teilweise doch sehr schlechten französischen Landsträßchen, wie der große S-Bruder. Geht man jedoch in den Sportmodus, scheint der Baby-Benz regelrecht alle Sehnen und Fasern anzuspannen und beginnt mit Freude durch Kurvenradien aller Art zu wedeln. Die sich zugleich straffende elektromechanische Lenkung gibt dem Chauffeur dabei eine hervorragende Rückmeldung und die Dämpfung hat genau die richtige Härte ohne jemals poltrig zu sein.

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Schalten und lassen

Dass die C-Klasse trotz größerer Ausmasse, optimierter Geräuschdämmung und erweiterter Sicherheitsausstattung auch noch gut 100 kg leichter geworden ist, fördert die neue gewonnen Fahrdynamik des Schwaben zusätzlich. Doch genau diese Pluspunkte lassen auch eine Schwäche deutlicher zu Tage treten: Das optionale Automatikgetriebe. Auch in seiner aktuellen Evolutionsstufe 7G-Tronic plus ist dieses Wandlergetriebe mit seinen Schaltzeiten ein kleiner Spielverderber im zügigen Vorwärtsdrang. Das neu entwickelte serienmäßige 6-Gang Getriebe fühlt sich da eigentlich wie die bessere Alternative an, doch wer möchte heutzutage noch selber schalten oder in der C-Klasse die Optik der Mittelkonsole durch einen Schaltknauf zerstören?

Dass die C-Klasse aktuell serienmäßig nur mit manuellen Schaltgetriebe angeboten wird, hat übrigens einen Grund. Zum Marktstart am 15. März stehen nur drei Einstiegsmotorisierungen in der Preisliste. Den Anfang machen die beiden vierzylindrigen Benziner C180 (1,6l, 156 PS) und C200 (2,0l, 184 PS) für 33.558 Euro bzw. 36.414 Euro. Darüber rangiert das aktuelle Topmodell, der C220 BlueTEC. An diesem Selbstzünder mit 170 PS hängt ein 38.675 Euro Preisschild. Mercedes-Benz wird dementsprechend im Laufe des Jahres die Modellpalette kontinuierlich in alle Richtungen ausbauen. Allradvarianten, ein Sechszylinder-Motor (folgt) sowie ein Diesel-Hybrid (Fahrbericht C300 BlueTec Hybrid) werden ebenso dazugehören, wie ein Plug-in-Hybrid und natürlich als Krönung die scharfe AMG Variante.

Typ Mercedes C 220 CDI (2014), W205
Motor Reihenvierzylinder-Dieselmotor, zwei Turbolader
Hubraum (cm3) 2143
Leistung in PS (KW) bei U/min-1 170 (125) bei 3000
Max. Drehmoment (Nm) bei Umin-1 400 Nm bei 1400 U/min
Höchst-
geschwindigkeit (km/h)
234
Beschleunigung 0-100 km/h (sek.) 7,7
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe, alternativ 7G-Tronic
Antrieb Hinterradantrieb
Treibstoffsorte Diesel
Verbrauch EU-Drittelmix (l/100 km) 4,0
CO2-Ausstoß (g/km) 103
Länge, Breite, Höhe (mm): 4686, 1810, 1442
Radstand (mm): 2840
cW-Wert (minimal): 0,24
Gewicht, Hersteller-
angabe (kg):
1482
max. Zuladung (kg): 565
Tankinhalt (Liter): 41
Abgasnorm: Euro 6
Weltpremiere: Detroit 2014
Basispreis (Euro) 38.675
Serienausstattung u.a.: Start-Stopp-Automatik, Direktlenkung, Audiosystem, Bluetooth, 2 USB-Anschlüsse, Zweizonen-Klimaautomatik, Multifunktionslenkrad, E-Fenster rundum, Lichtautomatik, Collision Prevention Assist (autom. Notbremssystem, aktiv ab 7 km/h), Bordcomputer
Interessante Extras: Tempomat 321 Euro, Agility Select (Fahrmodus-Schalter) 119 Euro, Sitzheizung 386 Euro, Metalliclack 928 Euro, Lederausstattung ab 1416 Euro, Panorama-Schiebedach 2106 Euro, LED-Scheinwerfer 1725 Euro, Navigationssysteme 595 bis 3510 Euro, Head-Up-Display 1178 Euro, Burmester-Soundsystem 922 Euro, Fahrerassistenzpaket (u.a. Abstandsregeltempomat Distronic Plus, Totwinkel-Assistent, Spurhalte-Assistent) 2499 Euro, Ablagen-Paket 89 Euro
Mercedes C-Klasse Galerie:

Apple CarPlay in der neuen C-Klasse

Stuttgart/Genf.  Als erster deutscher Premium-Hersteller bringt Mercedes-Benz das Infotainmentsystem „CarPlay“ von Apple ins Auto. Wie das System im Fahrzeug funktioniert, demonstriert Mercedes-Benz in einer neuen C-Klasse auf dem Genfer Automobilsalon. Google arbeitet ebenfalls an einem Incar-Infotainmentsystem: Sobald dieses auf den Markt kommt, werden Mercedes-Benz Kunden auch die Android-Welt in ihrem Auto erleben können. Damit bleibt Mercedes-Benz, nach der vor zwei Jahren vorgestellten Kombination von Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App, Trendsetter bei der Smartphone-Integration in Automobilen. Ungeachtet dessen lassen sich alle gängigen Telefone mit dem Mercedes-Benz Multimedia-System COMAND Online verbinden und ermöglichen den Kunden den Zugang zum Netz und damit auch die sichere und komfortable Nutzung der Mercedes-Benz Apps.

Hier wächst zusammen, was zusammen gehört: Smartphones sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, fest im Fahrzeug installierte Infotainmentsysteme kommunizieren heute intensiv mit der Außenwelt. Maximalen Komfort für Kunden bietet die nahtlose Integration beider Systeme.

Im vergangenen Juni kündigte Apple im Rahmen seiner 24. WWDC (Worldwide Developers Conference) mit „iOS in the Car“ ein so genanntes Incar-Infotainmentsystem an. Nun gab das Unternehmen offiziell Fertigstellung und Release der iPhone-basierten Lösung unter dem Namen „CarPlay“ bekannt. Mercedes-Benz hat das Vorhaben als einziger deutscher Premium-Fahrzeughersteller von Anfang an unterstützt und zeigt nun in Genf in einer neuen C-Klasse, wie das System im Fahrzeug funktioniert.

Sobald Google sein eigenes Incar-Infotainmentsystem auf den Markt bringt, werden Mercedes-Benz-Kunden auch die Android-Welt in ihrem Fahrzeug nutzen können. Wie ein Android-basiertes Incar-Infotainmentsystem aussehen kann, hat Mercedes-Benz bereits 2011 im SLS AMG eindrucksvoll gezeigt: Mit AMG Performance Media lassen sich Quer- und Längsbeschleunigungen anzeigen, ebenso Motorleistung, Drehmoment und GaspedalsteIlung. Runden auf der Rennstrecke können aufgezeichnet und zur persönlichen Fahranalyse später abgerufen werden. Weitere Funktionen wie Internetzugang und W-LAN Hotspot geraten da schnell zur Nebensache.

„Bereits vor zwei Jahren haben wir mit der Integration des Smartphones in unseren Fahrzeugen einen neuen Trend gesetzt, den Apple und Google aufgegriffen haben“, so Prof. Dr. Thomas Weber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Wir bieten unseren Kunden ein rundum perfektes Incar-Infotainmentsystem. Mit den neuesten verfügbaren Technologien entwickeln wir das vernetzte Fahrzeug ständig weiter, damit jeder Mercedes-Benz Fahrer sein persönliches Smartphone komfortabel und sicher im Auto nutzen kann.“

Car Connectivity Consortium entwickelt MirrorLink

Daher engagiert sich Mercedes-Benz seit Jahren in der Entwicklung solcher Lösungen. So war das Unternehmen 2011 Gründungsmitglied des Car Connectivity Consortiums (CCC): Hersteller von Mobiltelefonen, Technologieunternehmen und Fahrzeughersteller arbeiten gemeinsam an „MirrorLink“, einem einheitlichen Standard für die Integration von Smartphones in die Fahrzeugarchitektur. Das Ziel von Mercedes-Benz: Neben der Integration von iOS- und Android-basierten Geräten die maximale Kompatibilität für Mobiltelefone mit anderen Betriebssystemen anzubieten.

Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App

Vor zwei Jahren stellte Mercedes-Benz ebenfalls auf dem Genfer Salon eine wegweisende Innovation vor: Die Kombination von Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App ermöglichte erstmals in der Geschichte des Automobils eine vollumfängliche Smartphone-Integration in die Fahrzeugarchitektur und somit auch eine sichere und komfortable Bedienung während der Fahrt. Dabei wird im ersten Schritt das Smartphone kabelgebunden ans Fahrzeug angeschlossen (über das Drive Kit Plus) und zugleich aufgeladen. Eine von Mercedes-Benz programmierte Anwendung, die Digital DriveStyle-App, läuft auf dem Smartphone und bündelt alle wesentlichen Funktionen aus den Bereichen Social (z.B. Facebook, Twitter, Google+), Media (z.B. Aupeo Personal Radio) und Places (z.B. Navigation, Google Places). Dank der hohen Grafik- und Rechenleistung des Smartphones werden diese Funktionen brillant auf dem Fahrzeugdisplay dargestellt. Die Steuerung der Digital DriveStyle-App erfolgt dabei über den Controller im Fahrzeug. Außerdem kann mit Siri, dem digitalen Sprachassistenten des iPhones, kommuniziert werden, ohne dass man die Hände vom Lenkrad nehmen muss.

Aktuell sind Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App kompatibel mit den iPhone-Generationen 4 und 5. Die Unterstützung für Android-basierte Smartphones erfolgt ab Mitte des Jahres. Weitere Informationen gibt es unter http://drive-kit-plus.com.

COMAND Online und Mercedes-Benz Apps

Neben den Smartphone-basierten Lösungen bietet Mercedes-Benz seinen Kunden mit COMAND Online ein Highend-Infotainmentsystem, das keine Wünsche offen lässt. Navigation mit Echtzeitverkehrsservice, Digitalradio und TV-Tuner, Onlinezugang inklusive speziell für die Verwendung während der Fahrt optimierte Mercedes-Benz Apps oder ein W-LAN Hotspot im Fahrzeug sind nur einige der Umfänge von COMAND Online. Auch lassen sich Routen und Ziele von Google Maps und here.com (ehemals Navteq) aus dem Internet ans Fahrzeug senden, ebenso können Ziele aus der iPhone-App „Where To?“ der Firma FutureTap wie beispielsweise Restaurants oder Veranstaltungsorte ans Fahrzeug gesendet und in die Navigation übernommen werden.

Pressemeldung

Video

Experten-Talk zur neuen C-Klasse W205 – live aus Detroit

Die neue C-Klasse feierte in Detroit ihre Weltpremiere.  Zu diesem Anlass gab es die Möglichkeit ein Interview mit Robert Lesnik, dem Leiter des Exterieur-Designs bei Mercedes-Benz und Michael Christof, dem verantwortlichen Produktmanager zu führen.

Fünfzehn Minuten boten genug Zeit für ausführliche Antworten auf insgesamt sechs Fragen. Darunter auch Fragen von Lesern des Blogs.

Hier die fünf Fragen noch einmal in der Übersicht:

Mercedes-Benz hat die eigene Design-Sprache einem gründlichen Wandeln unterzogen. Als Ergebnis sehen wir heute aber auch eine neue C-Klasse, die der S-Klasse wie aus dem Gesicht geschnitten scheint.

  • Haben Sie keine Angst, der Kunde der S-Klasse könnte sich über diese starke Ähnlichkeit ärgern?

Mercedes-Benz war unter den Top 3 Premium-Marken immer der Brand, der vor allem für Komfort und weniger für aktives oder gar sportliches Autofahren stand. Mit der neuen C-Klasse scheint sich dies nun zu ändern.

  • Wird Fahrkomfort weniger wichtiger? Steht die neue Fahrynamik darüber? Will die neue C-Klasse gar der bessere 3er BMW sein?

Die neue C-Klasse hat einiges an Gewicht verloren, obwohl sie in der Länge gewachsen ist. Zu verdanken hat man dies wohl der neuen Hybrid-Bauweise mit deutlich mehr Anteil an Aluminium.

  • Welche Vorteile hat der Kunde von dieser neuen Konstruktion?

Die Basispreise der neuen C-Klasse liegen im Vergleich mit dem Audi A4 und dem Dreier von BMW um bis zu 3.000 Euro über deren Grundpreis. (C180 33.558 €, A4 31.500€, 316i 29.050€ –  C220 38.675 Diesel – A4 2.0 TDI 34.700 – BMW 320d 35.900 €) Das ist eine sehr selbstbewusste Einpreisung des neuen Modells.

  • Welchen Mehrwert erhält der Kunde für diesen Mehrpreis?

Es gibt erste Kritik von arrivierten Medien (ams, autobild) an der Aufteilung des Innenraumes. Der Wachstum der C-Klasse in der Gesamtlänge würde nicht bei den Insassen ankommen.

  • Sehen Sie hier die Chance vertan, oder gibt es einen guten Grund?

Mercedes-Benz bringt mit der neuen C-Klasse viele Luxus-Features in ein ganz neues Segment. Zum Beispiel die optionale Luftfederung. Oder die optionale Burmester-Soundanlage. Dazu kommen viele Innovationen im Sicherheitsbereich. Auf der anderen Seite stehen H7-Scheinwerfer beim Basismodell.

  • Wäre es keine echte Demokratisierung von Luxus und Sicherheit, hätte man sich gegen Halogen-Scheinwerfer beim Basismodell entschieden

Die neue C-Klasse bekam ein umfangreiches Paket an Assistenzsystemen mit auf den Weg.

  • Haben Sie keine Angst, dass sich der mündige Autofahrer durch die Vielzahl der Systeme bevormundet fühlt?

Zum Schluss: Auf welche Motorisierung freuen Sie sich persönlich? Und würden ihre C-Klasse den Stern auf der Haube tragen, oder im Kühlergrill?

 

Mercedes-Benz in Detroit 2014

Das zweite Jahr in Folge war ich auf der NAIAS und wieder einmal bin ich erschrocken von der Stadt, die einst das pochende Herz der US-Automobil-Industrie war. Seit dem Herbst 2013 ist Detroit ganz offiziell Pleite. Und was einmal eine blühende Arbeiter-Metropole zwischen dem Detroit River und dem Lake St. Clair,  in Rufweite zu Kanada war, ist heute vor allem eine Ansiedlung von leer stehenden Hochhäusern. Straßen in furchtbaren Zustand, verlassenen Geschäften und Obdachlosen die auch in diesem strengen Winter, durch die Straßen ziehen. Auf der Fahrt vom Flughafen durchquert man die Vororte von Detroit. 8 Mile Street und Co schrecken den Kurzzeit-Besucher ab. Leere Häuser, abgebrannte Haus-Ruinen, man will nur möglichst schnell ins Zentrum von Detroit. Sobald man die Hallen der Cobo-Hall betreten hat, sobald man eintaucht in das Gewusel der „North American Internation Auto Show„, verschwinden die Eindrücke vom morbiden Detroit.

Detroit 2014 – Mercedes rockt die NAIAS 2014

Konzernvorstand Dr. Dieter Zetsche hat allen Grund zum strahlen. Das Jahr 2013 mit seinen Auf- und Ab-Tendenzen liegt hinter ihm. Der Start der neuen S-Klasse hätte besser nicht sein können. Der CLA verkauft sich nicht nur in den USA bestens, auch bei uns in Europa ist die sportive Limousine der A-Klassen Familie mit vorne dabei. Dazu kommen nun in 2014 noch der SUV-Bruder der A-Klasse, der GLA und schon bald das S-Klasse Coupe.

Mercedes-Benz 11 NAIAS 2014

Da kann man es auf der Bühne zur Präsentation der neuen C-KlasseDetroit war der gewählte Rahmen für die offizielle Weltpremiere – schon einmal richtig krachen lassen. Und das Tat US-R&B-Sängerin Kelly Rowland auch.  „Get it on“ und Mercedes nimmt es wörtlich. Denn die USA sind nicht nur enorm wichtig für den „kleinen Benz“ nein, man wird ihn auch dort fertigen. Im US-Werk in Tuscaloosa wird die C-Klasse vom Band laufen. Wobei die dort gefertigten Modelle auch nur für den Markt in Nord-Amerika bestimmt sind. Die Europäischen Modellen laufen weiterhin in Sindelfingen vom Band.

Die neue C-Klasse

Mercedes-Benz 21 NAIAS 2014

 

Von mir wurde die neue kleine Limousine der Stuttgarter bereits mehrfach gewürdigt. Hier auf dem Blog gab es sogar ein C-Klasse Spezial, als die ersten Fotos und Daten zum „feschen C“ bekannt gegeben wurden. Auch die Galerie mit den ganz eigenen Fotos von der neuen C-Klasse wurde mittlerweile mehrere hundert male geklickt.

Und in der Tat – mit dem Gewichtsverlust von 100 kg, dem ersten Luftfederfahrwerk im Segment und auch mit den vielen neuen Assistenzsystemen wird der neuen C-Klasse plötzlich die Führungsrolle im Trio der drei Premium-Marken zuteil. Ob sie dies erfüllen kann – das wird freilich ein Fahrbericht zeigen müssen.

Mercedes-Benz 01 NAIAS 2014

S-Class Coupe Concept

In Detroit zum letzten mal auf der Bühne, das große Coupe. Schon bald wird sich der Schleier des „Konzeptfahrzeuges“ lüften und Mercedes wird die S-Klasse in der zweitürigen Variante präsentieren. Das große Coupe hat bei den Stuttgartern eine lange Tradition. Und auch mit der neuesten Auflage wird man wieder die Träume der Schönen und Reichen und der ganz schön reichen erfüllen. So die Strategie.

Mercedes-Benz 02 NAIAS 2014

Wenn 8 nicht genug sind – Der V12

Die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Da passt der Zwölfzylinder, der auf alle Downsizing-Experimente mit dem Hubraum von 6 Milchflaschen antwortet, doch bestens hin. Der Großteil der Käuferschicht dürfte indes in den Emiraten und China zu finden sein.

Mehr zum S600 gibt es hier zu finden.

 

Mehr Bilder von der Mercedes-Benz Pressekonferenz:

Wer am Abend von der Messe zurück ins Hotel fährt, der steht erneut vor den heftigen Eindrücken, die diese Stadt derzeit vermittelt.

Doch: Detroit is coming back

Wann immer ich die Gelegenheit bekam, mit Menschen zu sprechen, die aus Detroit stammen – tat ich dies auch. Die Überzeugung der Menschen, die noch in oder um Detroit herum leben ist klar: DETROIT kommt zurück. Nun muss man wissen – die Stadt Detroit leidet seit Jahren unter einer Entvölkerung. Von ehedem 1.6 Millionen Menschen, leben heute noch 700.000 in Detroit. Das hinterlässt Lücken, das schwächt die ganze Stadt – gibt aber auch die Chance für einen Neuanfang. Und wer den Amerikaner kennt, der kennt auch seinen unschlagbaren Optimismus.

Detroit 2015 – ich bin gespannt auf Dich!

Wer die andere Seite von Detroit kennen lernen will, wer sich nicht so sehr für Autos und Autoshows interessiert, der sollte sich den ersten Artikel von Heike anschauen – DETROIT – Hinter den Kulissen!

Die Fotos auf dieser Seite stammen von Mercedes-Benz.

V-Klasse – Vom Nutzfahrzeug zum Lustfahrzeug

Die V-Klasse war zu ihrer Präsentation 1996 als Kleintransporter und Kleinbus geplant und wurde auch so vertrieben. Seine Handwerkerversion nannte man Vito und wurde von der Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Sparte angeboten.  Die zweite Generation des Viano / Vito gab es av 2003 auch mit einem verlängerten Radstand. Praktisch waren Viano und Vito also bereits. Doch die Konstruktion als Kleinbus und Transporter war dem „V“ immer anzumerken. Damit ist nun Schluss.

Die neue V-Klasse wird weniger Nutzfahrzeug sein, mehr Lustfahrzeug. 

Der Mercedes unter den Großraum-Limousinen – so das vollmundige Versprechen aus Stuttgart. Bei einem ersten „Workshop“ hat Mercedes bereits einige Details der neuen V-Klasse verraten. Das Cockpit wird sich deutlich mehr in Richtung PKW orientieren. Dazu auch die passenden Wertanmutung. Man soll sich wohl fühlen in der V-Klasse.

Haptik und Qualität

„Was macht die neue V-Klasse zu einem echten Mercedes?“

Allein schon das Cockpit hat absoluten Pkw-Charakter. Typisch Mercedes ist das Gesamtkonzept aus Skulpturhaftem, dem emotionalen Kontrastspiel aus Sinnlichkeit und Klarheit sowie der intelligenten Raumnutzung. Runde Formen fließen wie organische Wellen in klare Linien. Hochwertige Materialien und Farben in warmer und kühler Optik gehen harmonisch ineinander über. Durch diese Designsprache vermittelt die V-Klasse ein edles und angenehm großzügiges Raumgefühl – ohne über­dimensioniert oder riesig zu wirken. Im Gegenteil: Sie vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Die V-Klasse ist eine stilvolle Limousine für anspruchsvolle Familien und Individualisten. Oder anders gesagt: Der geräumigste Pkw von Mercedes-Benz.  >> So Hartmut Sinkwitz, Leiter Interieur-Design bei Mercedes-Benz Cars

Mercedes-Benz V-Klasse 05 Wertigkeit Cockpit

Die ersten Fotos vom neuen Cockpit der V-Klasse zeigen den angedachten Ansatz und worauf sich zukünftige V-Klasse Piloten freuen dürfen.  Vor allem das Nachtdesign mit der Ambiente-Beleuchtung aus den Limousinen, wirkt edel und um Welten besser als das bisherige Cockpit.

Die Mercedes V-Klasse wurde oft und gerne als Shuttle oder Taxi eingesetzt. In der Zukunft werden die Passagiere dann einen ganz neuen Ansatz an Raum und Qualität eines Mercedes-Taxi stellen dürfen. Das neben den neuen Materialien und der gehobenen Ausstattung die Sicherheit nicht vernachlässigt wird, war zu erwarten.

Die neue V-Klasse bekommt ähnliche Assistenzsysteme wie die neue C-Klasse.

Intelligent Drive

Ab hier folgt die Presse-Meldung von Mercedes-Benz:

Die neue Großraumlimousine ist serienmäßig mit dem ATTENTION ASSIST, der vor Unaufmerksamkeit und Müdigkeit warnen kann, und dem Seitenwind-Assistent ausgestattet. Mit einer im Vergleich zu anderen Pkw-Modellen relativ großen und langgezogenen Seitenfläche bietet die Großraumlimousine Angriffsfläche für stark böigen Wind. Die bis zu acht Personen in der neuen V-Klasse schützt der Seitenwind-Assistent vor solchen Einflüssen. Er unter­stützt den Fahrer und kann die Windeinwirkungen durch einen Bremseingriff an Vorder- und Hinterrad auf der windzugewandten Seite kompensieren.
Zusätzlich stehen auf Wunsch weitere Assistenzsysteme zur Verfügung. Die meisten von ihnen sind wie der Seitenwind-Assistent, erstmals in diesem Segment erhältlich.
Einparken leicht gemacht: der Aktive Park-Assistent
Mit der V-Klasse wird das Einparken einer Großraumlimousine zu einer leichten und entspannten Angelegenheit. Der Aktive Park-Assistent ermöglicht automatisches Einparken mit aktiven Lenk- und Bremseingriffen in Längs- und Querparklücken. Er ist eine Weiterentwicklung der PARKTRONIK mit Park­führung. Darüber hinaus kann das System das Fahrzeug aus Längsparklücken auch mit automatischen Lenk- und Bremseingriffen selbstständig wieder aus­parken, wenn es zuvor automatisch eingeparkt wurde. Dies verleiht der V-Klasse eine herausgehobene Position im Segment.
Alles im Blick, alles im Griff: die 360°-Kamera
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der V-Klasse in ihrem Segment ist die 360°-Kamera. Sie schaltet sich auf Wunsch beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein. Mit Hilfe von vier vernetzten Nahbereichskameras stellt sie die V-Klasse im Zentraldisplay aus der Vogelperspektive dar und ermöglicht so einen realistischen Rundumblick beim Parken und Rangieren. Dadurch werden sogar Hindernisse sichtbar, die sich unterhalb der Fensterlinie der V-Klasse befinden und vom Fahrer nicht erkannt werden können. Dies hilft zum Beispiel beim Heranfahren an Randsteine. Eine Kamera ist mittig an der Front im Kühlergrill angebracht, je eine Kamera befindet sich in den Außen­spiegeln und eine weitere im Entriegelungsgriff der Heckklappe. Der aus den Kamerabildern errechnete virtuelle Aussichtspunkt deckt einen Bereich von ca. 3 Meter vor und hinter dem Fahrzeug ab sowie jeweils ca. 2,5 Meter seitlich.
Zusätzlich zur Vogelperspektive kann das Display verschiedene Ansichten anzeigen, darunter Informationen der PARKTRONIC, zusätzliche Hilfs- und Lenklinien, die das Rangieren erleichtern, sowie den Schwenkbereich des Fahrzeugs bei Lenkeinschlag. Außerdem gibt es in Kombination mit einer Anhängervorrichtung im Rückwärtsgang eine entsprechende Ansicht, die das Rangieren des Kugelkopfs an die Deichsel erleichtert.
Für noch mehr Überblick: der Totwinkel-Assistent
Der radarbasierte Totwinkel-Assistent kann dank zweier Nahbereichssensoren im hinteren Stoßfänger Fahrzeuge im toten Winkel des Fahrers erkennen – etwa beim Spurwechsel oder Überholen. In solchen Situationen warnt er den Fahrer akustisch und optisch. Der Warnbereich („Toter Winkel“) erstreckt sich ungefähr ab der B-Säule ca. 3,5 Meter seitlich rechts und links von der V-Klasse und 3 Meter über das Fahrzeugheck hinaus. Das System ist ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h aktiv.
Schutz vor Auffahrunfällen: der COLLISION PREVENTION ASSIST
Als weitere Neuheit im Segment bietet die V-Klasse eine radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten, was die Gefahr von Auffahrunfällen verringert. Ab einer Geschwindigkeit von 7 km/h überwacht die Sensorik des COLLISION PREVENTION ASSIST den Verkehrsraum vor dem Fahrzeug, bis zu einer Geschwindigkeit von 70 km/h die Entfernung zu einem stehenden Hindernis in Fahrtrichtung und bis zu 200 km/h den Abstand und die Annäherungsgeschwindigkeit zu vorausfahrenden Fahrzeugen.
Droht Kollisionsgefahr mit fahrenden oder anhaltenden Fahrzeugen, warnt der COLLISION PREVENTION ASSIST den Fahrer optisch und zusätzlich akustisch und berechnet die erforderliche Bremskraft, um günstigstenfalls einen Aufprall noch zu vermeiden. Der Bremsvorgang wird in dem Augenblick eingeleitet, in dem der Fahrer der V-Klasse deutlich bremst.
Mit Abstand am sichersten: dank DISTRONIC PLUS
Mit dem Abstandsregeltempomat DISTRONIC PLUS debütiert mit der V-Klasse ein radargestütztes Assistenzsystem im Segment, das den Fahrer bei hohem Verkehrsaufkommen entlastet und gleichzeitig hilft, Auffahrunfälle zu ver­meiden. Dazu regelt das System die Geschwindigkeit bei freier Fahrspur in einem Bereich von 0 bis 200 km/h auf eine vom Fahrer vorgewählte Geschwin­digkeit. Erkennt die Radarsensorik mit rund 200 Metern Reichweite ein lang­sameres Fahrzeug verringert DISTRONIC PLUS die Geschwindigkeit und folgt dem vorausfahrenden Fahrzeug mit dem voreingestellten Wunschabstand. Der Abstandsregeltempomat beschleunigt die V-Klasse wieder auf das Wunsch­tempo, wenn der Fahrer in eine freie Fahrspur wechselt oder im Wunsch­abstand dem vorausfahrenden Fahrzeug folgt, das seine Geschwindigkeit erhöht.
Vor allem im Stop-and-go-Verkehr entlastet DISTRONIC PLUS den Fahrer der V-Klasse. Erkennt das System, dass ein Auffahrunfall droht, warnt es den Fahrer sowohl optisch als auch akustisch und berechnet den notwendigen Bremsdruck für den adaptiven Bremsassistenten, um die V-Klasse rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Diese Bremskraftunterstützung steht zur Verfügung, sobald der Fahrer auf das Bremspedal tritt.
Der Abstandsregeltempomat DISTRONIC PLUS kann die V-Klasse mit bis zu einer Verzögerung von 4 m/s² und – falls erforderlich – bis zum Stillstand abbremsen. Das System fährt danach wieder geregelt an, wenn der Fahrer entweder den Tempomathebel heranzieht oder das Fahrpedal kurz betätigt. Da DISTRONIC PLUS als Komfortsystem nur mit moderaten Verzögerungen
bremst und auch nur begrenzt beschleunigt, wird der Fahrer optisch und akustisch gewarnt und zum Eingreifen aufgefordert, wenn höhere Verzöge­rungswerte erforderlich sind. Bei einer daraufhin initiierten Bremsaktivität unterstützt der Adaptive Bremsassistent BAS den Fahrer.
Schutz vor unbemerktem Verlassen der Fahrspur: der Spurhalte-Assistent
Der kamerabasierte Spurhalte-Assistent kann erkennen, wenn das Fahrzeug unbeabsichtigt die Spur zu verlassen droht und warnt den Fahrer durch Lenk­radvibrationen. Dafür wertet das System die Bilder einer hinter der Front­scheibe platzierten Kamera aus, die Fahrbahn-Begrenzungslinien erfasst. Aus diesen Daten und den registrierten Aktivitäten des Fahrers leitet der Spurhalte-Assistent ab, ob die Spur ungewollt oder absichtlich verlassen wird. Das System arbeitet in einem Geschwindigkeitsbereich von 60 bis 200 km/h.
Entlastung mit Falschfahr-Warnfunktion: der Verkehrszeichen-Assistent
Ein weiterer Beitrag von Mercedes-Benz zur Unfallvermeidung ist der Verkehrszeichen-Assistent, der in Verbindung mit COMAND Online erhältlich ist. Das System erkennt Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote und kann vor Einfahrverboten warnen. Die Kamera an der Innenseite der Frontscheibe erfasst dazu die entsprechenden Verkehrsschilder, darunter auch an Schilderbrücken oder in Baustellen. Die Bilddaten werden mit den Informa­tionen des Navigationssystems abgeglichen und können sowohl im Kombi­instrument als auch in der Kartenansicht des COMAND Displays angezeigt werden.
Erkennt die Kamera keine Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen oder wurde ein Tempolimit aufgehoben, werden auf Basis der Navigationsdaten die gesetzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen angezeigt. Bei Einfahrverboten mit entsprechender Beschilderung warnt das System durch die Falschfahr-Warnfunktion optisch und akustisch – ein wirksamer Beitrag, um schwere Unfälle durch „Geisterfahrer“ zu vermeiden.

 

 

Mercedes-Benz C-Klasse W205 – Weltpremiere Detroit

Beim traditionellen Neujahres-Empfang von Mercedes-Benz in Detroit, am Vorabend der North American International Auto Show, gab es auch die erste Weltpremiere des neuen Jahres.

Die neue Mercedes C-Klasse

Alle wichtigen Informationen zur neuen C-Klasse findet man im Spezial – Live vom Vorabend, nur neue Fotos:

Vergesst nicht: Eure Fragen – zur neuen C-Klasse – könnt ihr mir schicken! Der Experten-Talk läuft morgen um 21h Ortszeit in Deutschland im Web. Bis 18h deutscher Zeit klappt es noch, dass ich auch Eure Fragen mit in den Talk nehme! Alles Infos zum Experten-Talk — klick hier — ! 

Mercedes-Benz C-Klasse – Experten-Talk – Live aus Detroit!

Die neue C-Klasse erlebt in Detroit ihre Weltpremiere. Und mit der neuen C-Klasse auch das wichtigste Auto im Daimler-Konzern.  Auch wenn man bei Mercedes-Benz die S-Klasse als das „Beste Auto der Welt“ betrachtet, die C-Klasse ist das wichtigste Fahrzeug im Bezug auf Absatz und Umsatz.

Die neue C-Klasse – im Experten-Talk

Ein Teil meines Webspecials zum Start der neuen C-Klasse (W205), ist ein Live-Talk mit Experten von Mercedes-Benz, in Detroit. Am Montag um 15:00 Uhr (Ortszeit), treffe ich auf kompetente Gesprächspartner und werde mir Antworten auf meine Fragen holen.

Auf meinem Spickzettel stehen zum Beispiel die folgenden Fragen:

  • Sind sich C-Klasse und S-Klasse nicht zu ähnlich im Design?
  • Wird Fahrdynamik wichtiger als Fahrkomfort?
  • Wie rechtfertigt Mercedes den Aufpreis im Konkurrenz-Umfeld?
  • Längenwachstum ohne Vorteil für den Kunden?

Das sind einige der Fragen, die mir die Experten von Mercedes-Benz beantworten wollen. Live. Im Internet! Das ganze Projekt wird bereits seit ein paar Tagen geplant – aber erst heute vor dem Abflug nach Detroit habe ich erfahren, dass es für Euch die Chance gibt, dieses Gespräch live im Web zu verfolgen!

EDIT II:

Hier das Video zum Experten-Talk, live in Detroit aufgezeichnet

Natürlich wird es später eine Aufzeichnung geben, die ich als Youtube-Video einstelle. Jetzt ist das alles ein wenig kurzfristig geworden – aber, 15 Uhr Uhrzeit in Detroit, ist 21 Uhr Ortszeit in Deutschland. Also eigentlich Prime-Time. Es würde mich also freuen, wenn doch noch der ein oder andere live dabei ist.

Oder habt Ihr noch fragen für den Talk? Her damit! Schickt mir eine eMail mit Euren Fragen und ich besorge Euch die Antworten! Email an: info@autohub.de – Betreff: C-Klasse!

 

 

Photos

30 Jahre Nardo Weltrekord von Mercedes-Benz

Vor 30 Jahren haben Mercedes-Techniker in NARDO einen besonderen Rekord aufgestellt. Darüber gibt es viel zu erzählen. Am besten können dies die Jungs, die den Mercedes-Stern mit unter ihr Kopfkissen nehmen. Die Experten von fünfkommasechs.

30 Jahre C-Klasse

Deren Artikelserie zum Nardo-Jubiläum ist großartig. Und ich habe genug Mercedes-Geschichten im Blog.  Also schnell ein paar Bilder angeschaut und dann rüber zu 5komma6.

Die Fotos stammen alle von „5.6 Schlörb„.