DS3 Racing

Citroën DS3 Racing – Testfahrt

Ach ja – es gibt diese Tage, da merkt man erst wie gut man es hat. Zum Beispiel wenn man einen streng limitierten DS3 Racing fahren und testen darf.

[wpseo]Citroën DS3 Racing S.Loeb Edition[/wpseo]

Noch bevor Sebastian Loeb in diesem Jahr zum neunten Mal in Folge mit Citroën Rallye-Weltmeister wurde, hat man beim Französischen Automobil-Hersteller zu Beginn des Jahres ein Sondermodell zu Ehren des erfolgreichsten Rallyefahrers aller Zeiten herausgebracht.

Von diesem Sondermodell wurden nur 200 Stück hergestellt und neben einer Mattschwarzen Außenhaut, besticht der Loeb-Racing DS3 durch eine Spurverbreiterung um 30mm, eine um 15mm tiefer gelegtes Fahrwerk, eine angepasste Servolenkung, optimierten Bremssätteln und Scheiben und mit 207PS ist der kleine Turbo-DS3 auch ordentlich motorisiert.

Nun denn –

– allerdings bin nicht ich den DS3 gefahren, sondern Sebastian und da passt ja dann immerhin der Vorname 😉 – und Sebastian hat zum kleinen „Derwisch“ von Citroën ein feines Video online gestellt.

Es lohnt sich also hinüber zu klicken, zum Sebastian von passion:driving!

 

Citroën DS4 im Fahrbericht

Erneut ein französischer Testwagen. Und sofort waren die Vorurteile wieder da:  „Schlecht verarbeitet, billige Materialien und das ganze Automobil klappert auf jedem Straßenbelag und die Bedienung wird ein logischer Super-Gau“. Dazu dann natürlich auch noch der Gedanke an die nicht vorhandene Langzeit-Qualität.

Dumm nur, alle Vorurteile gingen während dem Test den Bach hinunter. Da sitzt man nun vor dem PC und will seine Erfahrungen über den Französischen Golf-Gegner aufschreiben und man merkt wie man mit sich selbst ringt, weil sich doch  all diese wunderbar zurecht gelegten und vorgefertigten Beurteilungen, die man im Kopf bereits vor dem Test fertig zusammen geschrieben hatte,  in Luft aufgelöst haben.

14 Tage im Citroën DS4 haben vor allem eines gezeigt:

Der Franzose spielt Golf in einer neuen Klasse!

Und auf einmal ist alles anders: Der DS4 besticht bereits bei der ersten Sitzprobe durch seine vollständige und fast luxuriöse Ausstattung und mit einem umfangreich beledertes Armaturenbrett, dieses wiederum würdigt den Tester mit den doppelten Ledernähten und schmeichelt dem Autotester-Auge wie ein französischer Sternekoch dem Gaumen seiner Gäste.

Die Ausstattung ist phänomenal und ganz egal wohin die Finger langen, es fühlt sich alles gut verarbeitet an. Wie war das noch gleich mit dem Vorurteil im Bezug auf Haptik und Verarbeitung? Selbst auf schlechten Straßen klappert nichts im edlen Franzosen-Golf.  Dann auch noch das: Die Bedienung der Tasten, Knöpfe und Schalter gibt mir keine Rätsel auf, obgleich es nur so wimmelt an Vielfalt und Bedienmöglichkeiten. Ist der DS4 so unfranzösisch, oder sind meine Vorurteile einfach fehl am Platz gewesen?

Citroën DS-Linie: Der neue Charakter im Hause Citroën, eingezogen mit der „DS-Linie“,  hatte mich bereits im Fahrbericht über den DS5 Hybrid4 begeistern können. Endlich kehren die Franzosen dorthin zurück, wo ich  sie eigentlich immer gesehen habe: Ein ungewöhnliches Design und besondere Lösungen. Der DS4 kommt nun nicht etwa mit einem völlig neuen Konzept auf die Straße, nein – viel mehr spricht er zum ersten Mal die Sprache der Golf-Klasse mit einer beneidenswerten Eleganz, der notwendigen Wertigkeit und vor allem ohne das unverständlichen nuscheln eines französischen Landei-Dialekts.

Im Falle des gefahrenen DS4 SportChic mit 163 PS starken Diesel-Motor kommt sogar eine gehörige Portion Sportlichkeit und dank straffem Fahrwerk auch noch Kurvenspaß hinzu. Ist das endlich ein würdiger Gegner für den Dauer-Primus  von Volkswagen?

Um diese Frage beantworten zu können, müssen die Details stimmen – die Antworten finden sich in den 10 Kategorien meines Fahrberichts!

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  • Modellbezeichnung: [wpseo]Citroën DS4 HDi 165[/wpseo]
  • Ausstattung:  SportChic
  • Testwagenpreis: 33.400€
  • Grundpreis Baureihe: 20.950€  (120PS)

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  • Hubraum: 1.997 ccm³
  • Leistung: 163 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 212 km/h
  • Beschleunigung: 0-100: 9,3  Sekunden

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Citroen DS4 Frontansicht

[one_fourth last=“no“]Das sagt auto,motor und sport  über das Fahrzeug: Die Panorama-Frontscheibe ist nicht der einzige Lichtblick am originellen Citroen DS4… – Zitat-Auszug [/one_fourth][one_fourth last=“no“]Das sagt das motorsport-total  über das Fahrzeug:  Schon knapp über Leerlaufdrehzahl schiebt der Turbodiesel den Citroen mit Nachdruck vorwärts... – Zitat-Auszug[/one_fourth][one_fourth last=“no“]Blogger-Stimme vom Roadtrip: Der DS 4 steckt die zahlreichen Schlaglöcher im zum Glück kleinen Königreich mit bemerkenswerter Härte weg – Zitat-Auszug[/one_fourth][one_fourth last=“yes“]Noch eine Blogger-Stimme über den DS4 : Das Lenkrad liegt gut in der Hand, die Instrumente und Schalter sind gut angelegt und auch in Griffweite. – Zitat-Auszug[/one_fourth]

Zur großen Citroën DS4 Galerie

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Das will er sein:

Die avantgardistische elegante Erscheinung in der Golf-Klasse.

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Das kann er:

Vorurteile in Wohlgefallen auflösen und stilvoll beeindrucken.
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Das kann er nicht:

Jedermann gefallen. Und das ist auch gut so!
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DS4 Seitenlinie Rücklicht

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Design Außen: très chic

Ist es ein Zweitürer? Aber dafür sind die vorderen Türen doch zu kurz? Der DS4 versteckt seine Viertürigkeit in dem er die Griffe für die hinteren Türen in den Coupéförmigen Dachbogen und dort zwischen prägnante Chrom-Zierleisten bereit hält.

Zwei maskuline Sichtkanten formen in der Seitenansicht eine kraftvolle Betonung der Radhäuser und der kurze Überhang hinten bekräftigt die Absicht ein eleganter Kompaktwagen bleiben zu wollen.

Das gesamte Design des DS4 lebt von spannungsgeladenen Bögen ohne dabei das Auge des Betrachters zu sehr mit sinnlosem Linienspiel zu ermüden. Chromspangen in der Heckschürze  und ein insgesamt selbstbewusstes  Rücken-Design  sprechen für sich selbst.

Punktabzug in der B-Note kassiert der DS4 alleine für die zu hoch liegende Karosserie. Zwischen Rädern und Radhauskante ist einfach zuviel Luft übrigt.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

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Design & Haptik Innen: complimenteur

Ist das noch Kompaktwagenklasse? Ein vollständig beledertes Armaturenbrett mit feinen Ziernähten und wundervoller Haptik? Überzeugend geringe Spaltmaße im Übergang zwischen Armaturenbrett und Türverkleidung. Wo andere Kompaktwagen-Mitbewerber durch Hartplastik-Wülste negativ auffallen, da kann der DS4 Fahrer nur milde lächelnd über wohlig warmes Leder streicheln.

Großes Kino und zugleich ein echtes Statement in der Kompaktwagenklasse.

Teutonisch perfekte Übergänge und kühle technoide Perfektion mag man vermissen – ein Verlust indes ist es in diesem kompakten Wohlfühl-Ambiente ganz sicher nicht.

Wen stört da noch die Tatsache, dass man zum einsteigen in der zweiten Reihe einen großen Bogen um die spitze Türform machen muss? Geschenkt.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

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DS4 Innenraum

Fahrleistungen & Fahrgefühl: Nicht nur Chic.

Es bleibt ein Kompaktwagen mit Frontantrieb. In Verbindung mit den montierten Michelin Pilot Super Sport Reifen verliert der DS4 an grundsätzlich vorhandenem Fahrwerks-Komfort, besticht dafür mit einer gnadenlosen und völlig verlustfreien Präzision in flotten Kurven.

Präzise lässt sich der DS4 über Autobahnkurven und Landstraßen wedeln. Einzige Überraschung hierbei für mich war immer wieder nur der Gedanke: Das soll ein französischer Kompaktwagen sein?

Citroën gibt eine Vmax von 212 km/h an – de facto liegt der Tacho da einiges drüber – den Riegel schiebt hier die Übersetzung vor, denn im 6.ten Gang bei 4.000 Umdrehungen ist Schluß für den Zweiliter Diesel-Vierzylinder.

Ein Fahrzeug mit Frontantrieb kann in dieser Kategorie niemals 10 von 10 Punkten erreichen – eine 7 von 10 ist für den DS4 jedoch bereits mehr, als sich der Kompakte Franzose zuvor hätte erträumen können.

Bewertung: 7 von 10 Punkten

DS4 Citroen Seitenansicht

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Alltagsfaktor: nouveau chic

Zu viel Platz für ein Coupé, zu wenig für einen 4,5 sitzigen Kompaktwagen. Wer schön sein will muss leiden, das wusste bereits meine Oma zu kommentieren. Nun – der DS4 ist auch in dieser Kategorie vor allem ein Schmeichler. Der Alltag wird bestimmt vom kraftvollen Motor und der gut gewählten Getriebe-Abstufung. Neben den komfortablen Extras wie der Massage-Funktion für den Rücken von Fahrer und Beifahrer, den Assistenz-Systemen inklusive Totwinkel- und Spurhalte-Assistenten oder dem  Parkplatz-Finder wird jede Fahrt vor allem durch die unglaublich perfekt wirkende Verarbeitung des Franzosen versüßt.

Auch die in 3-Stufen zu kontrollierende Belüftungs-Intensität der Klima-Automatik sorgt für Wohlgefallen, fast noch mehr als die weit in den Dachbereich verlaufende Panorama-Windschutzscheibe, deren clevere Lösung mit 2 verschiebbaren Sonnenblenden für eine ganz neue Aussicht sorgt.

Wen interessiert da noch, dass der Kofferraum mit seinen ausreichenden 355 Liter durch eine hohe Ladekante erschwert zu beladen ist?  Stattdessen überzeugt auch hier eine clevere Idee: Die Kofferraum-Beleuchtung ist zugleich eine Akku-Taschenlampe die man heraus nehmen kann. Und wenn die dann noch mit einer LED, statt einer billigen und schwachen Glühbirne ausgeliefert werden würde, dann wäre auch ich mehr als  restlos begeistert!

Bewertung: 8 von 10 Punkten

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Serien-Ausstattung: complètement

Berganfahrhilfe, Abbiegelicht, Regensensor, Lichtsensor, Totwinkel-Assistent, Automatische Parkbremse, Tempomat, Bordcomputer, Elektrische Fensterheber vorne (wir erinnern uns, hinten lassen sich die Scheiben nicht versenken), Automatisch abblendender Innenspiegel, Klimaautomatik, Leder soweit das Auge reicht, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Sitzheizung, 230 Volt-Steckdose, Park-Piepser mit Parkplatzfinder, 18 Zoll Alufelgen, Außenspiegel elektrisch Anklappbar, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Pedale und Fußstützen in Aluminium-Optik, 6 Airbags, Kombiinstrumente mit Farbeinstellung nach Benutzerwunsch und einer Nacht-Optik-Variante.

DS4 Innen-Details

Da bleibt so gut wie kein Wunsch unerfüllt – oder? Ich war und bin begeistert.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

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Citroen DS4 Seite

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Motor: SportChic.

Ein Kompaktwagen mit Frontantrieb braucht um ein Minimum an „Sport“ abliefern zu können einen Antrieb mit Dampf und Drehfreude.

Der klassische 2 Liter Vierzylinder Turbodiesel im DS4 liefert 163PS ab und bringt hierzu 340Nm bei 2.000 Umdrehungen mit. Mit beiden Werten lässt sich in der Golf-Klasse  sehr gut punkten. Zumal der Euro5-Motor frei von Anfahrschwächen und Turbo-Lethargien ist. Er dreht bis knapp unter die vier Tausender Grenze frei durch und zieht die Fuhre dynamisch durch die 6 Gänge des manuellen Getriebes.

Dabei wird der Motor zu keinem Zeitpunkt nervig laut – die Geräuschdämmung der Franzosen wirkt perfekt und Vibrationen dringen nur dann bis zum Lenkrad durch, wenn man als Fahrer zu viele der 340Nm zum gleichen Zeitpunkt auf die Vorderachse bringen will.

Mit 8,7 Liter im „Hektiker-Autobahn-Extrem-Dynamiker-Modus“ kann man leben, wer es bewusst sparsam angehen will, der schafft locker eine 4 vor dem Komma. Im Alltag dürfte eine hohe 5 machbar sein.

Bewertung: 9 von 10 Punkten

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Getriebe: SportChic

Von Hand zu sortierende sechs Gänge. Nichts besonderes. Kein Doppelkupplungsgetriebe zur Wahl. Wer ein automatisiertes Getriebe wünscht muss zu einer anderen Motorisierung greifen. Den kleinen 1.6er 112PS Diesel gibt es mit einer elektrisch betätigten Variante des manuellen Getriebes und den 163PS  Turbo-Benziner mit einer 6-Gang Automatik.

Klassische Kost in der Kompaktwagen-Klasse. 

Der Franzose mag es „weich“ –  soweit meine Vorurteile. Im Falle des Kupplungspedals kann ich das nicht bestätigen. Es überzeugt mit definiertem Druckpunkt und der Schalthebel mag knackig durch die definierte Schaltkulisse geführt werden.

Keine Überraschungen bedeutet auch: Alles nach Plan und dank einer guten Abstufung erhält die manuelle Box die maximale Punktzahl für schlichte Getriebe-Technik.

 

Bewertung: 7 von 10 Punkten

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Citroen DS4 Motorraum

Multimedia & Audio: SportChic

In der gefahrenen Ausstattung bekommt man neben dem großen Display auch eine umfangreiche Multimedia-Ausstattung zum Entertainment-System des DS4 geliefert. Sowohl die bereits als „klassische“ zu bezeichnende CD kann abgespielt werden, als auch über Bluettooth-Profil die Lieblings-Playlist vom eigenen Handy.  Ein Klinken-Aux und ein USB-Anschluss ist auch mit an Board.

Anstelle einer Touchscreen-Lösung hat Citroën leider nur auf die nicht immer praktischen Dreh-Drücksteller zurück gegriffen. Vor allem bein eingeben einer Navigations-Adresse (wie bei unserem RoadTrip des öfteren notwendig) nervt diese umständliche Auswahl.

Pluspunkte bekommt das System für die saubere Musik Wiedergabe, dank der im Testwagen verbauten Denon-Lautsprecher war das jedoch zu erwarten.

Grundsätzlich genial finde ich die Lösung, beide Monitore im Fahrzeug, also den großen in der Mittelkonsole, als auch den kleineren im Armaturenbrett mit jeweils unterschiedlichen Informationen belegen zu können.

So zeigt das Navi bei aktiver Routenführung auch in den Instrumenten des Armaturenbretts alle notwendigen Informationen an, während der Beifahrer nach neuen Radiosendern im großen Multimedia-Display suchen kann.

Bewertung: 8  von 10 Punkten

DS4 Entertainment

Lifestyle: savoir vivre

Es ist noch immer schwer, dem Nachbarn zu erklären, warum man einen „Franzosen“ mag. Doch noch nie habe ich mich derart schnell geschlagen gegeben. Sollen die „Unwissenden“ doch dumm sterben. Einen Citroën muss man mehr denn je erfahren, um zu verstehen was den Unterschied ausmacht. Und mit der DS-Linie läuft bei Citroën alles in die richtige Richtung.

Unkonventionelles Design, eine für die Kompaktwagenklasse perfekte Verarbeitung kombiniert mit guter Materialwahl. Packt man dann noch, wie im DS4 SportChic eine vollständige Ausstattung hinzu, dann wird es wirklich schwer – selbst für kritische Motzköppe (wie mich) – ein gutes Argument gegen den „french way of life“ zu finden.

Umringt auf dem Parkplatz der Kompaktwagen-Eitelkeiten konnte ich mit einem Lächeln auf meinen Lippen die Ausfahrt zur unkonventionellen Lösung nehmen – ohne weiterhin das Gefühl zu haben, ich müsste mich rechtfertigen –  mir würden dabei im Falle des DS4 HDI165 SportChic eh die Argumente ausgehen.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Citroen DS4 Schpkoladenseite

Der Kostenfaktor:

Über 30.000 Euro für einen Franzosen? „Mei bist deppert?“

Nun ich kann eine Entwarnung aussprechen, auch wenn es viel Geld ist – der Testwagenpreis von 33.400€ ist mehr als gerechtfertigt. Nicht nur weil man eine Ausstattung erhält die man anderswo in dieser Klasse weder für Geld noch gute Worte bekommt, nein – vor allem weil das, was man bekommt, auch noch durch gute Verarbeitungsqualität überzeugt.

Zu recht fragt man nun nach der Langzeit-Qualität. Diese Frage kann ich leider nicht beantworten – aber ich habe eine gute Nachricht – ich rede mit Citroën über einen Dauertestwagen,  damit könnte ich dann selbst erfahren, was noch dran ist – an den „Vorurteilen“ zur Qualität von Französischen Fahrzeugen.

Bewertung: 7 von 10 Punkten

leinwand ds4

Zwei Sätze zu:

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Reifen:

Michelin Pilot Super Sport – eher ungewöhnlich diese Reifenwahl und ich konnte beim örtlichen Citroën-Händler auch keinen zweiten DS4 mit dieser Reifenwahl finden. Einerseits  ist die harte Flanke des Michelin dem Komfort nicht zuträglich, auf der anderen Seite begeistert der Reifen durch Lenkpräzision!
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Verbrauch:

Der DS4 lässt sich betont sparsam bewegen, verfällt man nicht der Lust an der Drehfreude des zwei Liter Dieselmotors. Es ist primär ein selbstgemachtes Problem wenn man mit dem DS4 mehr als 7 Liter auf 100 km verbraucht – es macht einfach viel Spaß flott über die Straßen zu düsen.
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Savoir Vivre:

Im Straßencafé sitzen, den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und bei einem Glas Rotwein, ein wenig Käse und einer selbstgedrehten Gauloise mit Freunden plaudern.  In Zukunft könnte dazu noch das Selbstbewusstsein kommen, wieder schöne und feine Autos zu bauen.
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Rücksitzbank:

Theoretisch passen 2 Erwachsene auf die Rücksitzbank, oder auch 3 Kinder. Natürlich ist es doof, dass sich die Fenster nicht herunter kurbeln lassen – aber mal unters, zum einen fährt man doch eh fast immer alleine und zum anderen sorgt die Klimaanlage zugfrei für die richtigen Temperaturen im Innenraum.

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Details am DS4

Fazit:

Es war einmal…“ So fangen nicht nur alle Märchen an, so muss ich in der Zukunft auch über meine Vorurteile gegenüber den französischen Kompaktwagen sprechen.

Es war einmal ein Bjoern, der wäre nie im Leben darauf gekommen und hätte sich Gedanken über den Kauf eines Citroën gemacht.  Nach dem ersten Test des DS5 Hybrid4, den ich vor allem wegen der Kombination aus Hybrid-Diesel-Antrieb testen wollte, hat der DS4 nun endlich meine Festung der „sicheren Vorurteile über französische Automobile“ sturmreif geschossen und im gleichen Atemzug dann auch noch überrollt.

Nun stehe ich also da und muss ganz offen zugeben: Ja – ich würde mir sofort einen DS4 HDi165 SportChic kaufen – nicht nur für meine Frau, auch für mich – für den Alltag. Für einen Alltag mit einer für mich bis dato unbekannten Lust am „savoir vivre“.

Und das sagt dann auch mein persönliches Punkte-Ergebnis für den DS4 aus:

Ranking: 78 von 100 Punkten

Da gibt es keinen Spielraum  für Diskussionen:  Die Punkte ergeben ein Gesamt-Ranking und sind über alle Fahrzeugklassen vergleichbar – da direkt objektiv auf Modellklasse und Zielgruppe eingerichtet. Je mehr Punkte, desto besser ist das Fahrzeug. Ein Sportwagen kann keine 100 Punkte erreichen, weil der Alltagsnutzen gering ausfällt. Ein Familien-Van fällt eventuell in der „Straight-Performance“ durch. Das Ranking ist natürlich ein völlig subjektives – es ist das mein-auto-blog Ranking. Bjoern Habegger

[toggle title=“Disclosure:“] Mein Testurteil ist  unverkäuflich und wurde daher ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!
Dennoch: Danke an Citroën  für das Testfahrzeug.[/toggle]

Text/Fotos: Bjoern Habegger | autohub.de | 2012 |  by-nc-nd

Citroen 002 rallye-Weltmeister

Neun Mal in Folge Rallye-Weltmeister – Citroën und Sebastian Loeb!

Schaut man sich an wer seit 2004 die Rallye-Weltmeisterschaft gewinnt, dann steht dort immer nur ein Name und eine Marke:

Citroën als Marke und Sébastian Loeb als Name.

Mit dem Laufsieg am vergangenen Wochenende bei der Rallye Frankreich sicherte sich Citroën den achten Weltmeister-Titel in der FIA-Rallyemeisterschaft  – in Folge!

Finde ich mächtig beeindruckend und zugleich ist es natürlich das größte Problem an der derzeitigen FIA-Rallye-Weltmeisterschaft. Die Mischung aus dem diesem unglaublichen Lenkrad-Artisten Loeb und dem perfekten  WRC-Team von Citroën macht es für Zuschauer nicht unbedingt spannender, den gesamten WM-Zirkus zu verfolgen.

Wobei ich als WRC-Reporter ja sofort zur Verfügung stehen würde, neben dem Langstrecken-Motorsport ist die Rallye-WM eine der letzten echten Motorsport-Schauplätze.

 

 

 

Citroën, schon wieder Rallye-Weltmeister!*

Nachdem sie seit Freitagmorgen in Führung lagen, erzielten Sébastien Loeb und Daniel Elena in Straßburg ihren achten Saisonsieg und den 75. Sieg ihrer eindrucksvollen Karriere. Mit diesem Resultat sicherten sich die beiden zum neunten Mal in Folge den Rallye-Weltmeistertitel. Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen standen ebenfalls auf dem Podium und sammelten die notwendigen Punkte für den Herstellertitel. Das Citroën Total World Rally Team gewann so bei der diesjährigen Rallye Frankreich seinen achten Weltmeistertitel.

Tag 1: Thierry Neuville holt sich die frühe Führung

Das morgendliche Einfahren auf den Straßen von Straßburg in direkter Nähe des Service-Parks diente den Fahrern dazu, die letzten Abstimmungen an den Fahrzeugen vorzunehmen. Die Citroën Fahrer Sébastien Loeb, Thierry Neuville, Mikko Hirvonen und Nasser Al-Attiyah lagen nach den vier obligatorischen Läufen auf den Plätzen vier bis sieben eng beieinander.

Nachdem sie den vielen anwesenden Fans hunderte von Autogrammen gegeben hatten, erkundeten Sébastien Loeb und seine Teamkollegen die erste Etappe in einem C-Zero, dem Elektrofahrzeug von Citroën. Dann machten sich auf direktem Weg zur Super Special Stage, die aus zwei Runden auf einem kleinen Parcours von 3,63 Kilometern Länge bestand.

Der Belgier Thierry Neuville sorgte für eine Sensation, indem er die Etappe gewann und zum ersten Mal einen Weltmeisterschaftslauf anführte.

Tag 2: Loeb und Citroën gehen in Führung

Am ersten richtigen Renntag der Rallye Frankreich hatten die als Favoriten an den Start gegangenen Sébastien Loeb, Daniel Elena und das Citroën Total World Rally Team einen perfekten Start. Mit einer knappen Führung von 13,1 Sekunden auf ihre Verfolger mussten die achtfachen Weltmeister dennoch wachsam bleiben. Die Drittplatzierten Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen bewiesen, dass sie weiterhin Fortschritte auf Asphalt machen.

Als Führender der Rallye mit der Bestzeit auf SS1 zeigte Thierry Neuville den ganzen Tag über eine solide Vorstellung. Am Ende des Tages lag er auf Rang sechs. Nasser Al-Attiyah kehrte sehr zufrieden mit Platz 13 nach Straßburg zurück.

* Unter Vorbehalt bis zur Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse durch die FIA.

 

Quelle/Text/Foto: Citroën Deutschland Presse

Blogger roadtrip Citroen

Citroën Blogger Roadtrip

Der zweite Blogger Roadtrip war noch keine 20 Minuten vorbei, da wollte ich bereits wieder zurück auf die Strecke. Nicht weil wir auf diesem Trip zu wenig gefahren wären – nein – mit über 3.200km haben wir die Distanz klar über erfüllt, nein, es waren diese wunderbaren Momente die mir spontan gefehlt haben.

3 Tage, 3 Fahrzeuge, 3.000 Kilometer

Der zweite Blogger Roadtrip

Der erste Roadtrip hatte einen klaren Fokus auf dynamische Strecken und extrem dynamische Fahrzeuge. Beim zweiten Roadtrip hatte ich den Fokus auf „Reisen statt rasen“ und mit Citroën hatten wir auch hier wieder einen extrem gut passenden Partner. (Der erste Roadtrip mit Porsche und den sehr fahraktiven Strecken quer durch die Alpen ist „hier“ nach zu lesen.)

Mit dem französischen Automobil-Hersteller Citroën musste die Streckenwahl natürlich auch über die Mautpflichtigen „Autoroute“ der „Grand Nation“ führen.  Und um zu verstehen wie groß unser Nachbarland ist, gab es nur eine Möglichkeit: Die Nord-Süd Durchquerung. 

Gestartet wurde wieder – wie beim ersten Road-Trip – an der Heimat-Adresse des beteiligten Automobil-Herstellers. Im Falle des Importeurs Citroën war das: KÖLN.

Von der Jecken-Hochburg im Westen Deutschlands führte die erste Etappe, am ersten Tag, quer durch Belgien zur traditionsreichen Rennstrecke: „Spa-Francorchamps“. Die über die Grenzen von Belgien bekannte Gastfreundschaft von Parkplatz-Einweisern sorgte dann zwar dafür, dass uns ein erstes Gruppen-Foto mit der Rennstrecke als Hintergrund verwehrt blieb – aaaaber – dank meiner (wiedermal /sic!) perfekten Teilnehmerwahl konnten wir auf das Fachwissen von Tom Schwede zurück greifen (ein alter Motorsport-Intimus) und uns noch eine ruhige Foto-Location mit Rennstrecken-Hintergrund sichern.

Citroen Roadtrip Spa

Da bereits am ersten Tag eine Etappe von knapp 900 km auf dem Programm stand, waren die Fotopausen extrem kurz gehalten. Und so gab es auch beim Citroën Roadtrip das gleiche Bild, wie beim Porsche Roadtrip: Wann immer wir hielten, sprangen 7 Blogger aus den Fahrzeugen und suchten spontan nach den besten Blickwinkeln.

Citroen Roadtrip Blogger

Das Tages-Ziel war ein kleiner Ort an der Französischen Kanal-Küste: Ouistreham. Der Abend klang bei einer landestypischen Speise aus. Für mich war es: „Broiler“ mit Chips. Oder wie der Franzose sagt: „Poulet et des Frites“.

Und ja – ich habe bereits besser gegessen und war still und heimlich mit dem Handy beschäftigt um heraus zu finden, wo die berühmte US-Burgerkette „McD“ wohl die nächste Niederlassung versteckt hielt. (Es müsste eigentlich entlang der Normandie gerade zu wimmeln von Burger-Bratern. Oder?)

Egal – die Laune am Tisch stieg mit meiner Ankündigung für den nächsten Tag:

1.200 km quer durch Frankreich – Vom Kanal bis hinab an die Coté

Hört sich erst einmal unspektakulär an – bedenkt man das Tempolimit auf den französischen Autobahnen, die ständigen Maut-Stationen und den Wunsch aller Beteiligten, immer mal wieder für Foto-Stops anzuhalten, wird einem aber schnell klar – weswegen der Start auf 7 Uhr gelegt wurde. Wir wollten doch am Ende immer noch im Sonnenlicht ankommen.

Was gibt es schöneres als den Sonnenuntergang im mondänen Küsten-Städtchen Nizza zu erleben? Eben – und so war Eile angesagt.

citroen roadtrip ds4

Dank der disziplinierten Truppe, extrem kurz gehaltenen Raucher- und Pinkel-Pausen, sowie dem ständigen Blick auf die „avisierte“ Ankunftszeit laut Navigationsgerät – kamen wir tatsächlich 15 Minuten vor dem Sonnenuntergang in Nizza an.

Unter der ignorierten Berücksichtigung aller Verbots-Schilder haben wir die 3 Haupt-Darsteller des Roadtrips kurzerhand vor dem Steinstrand und dem dahinter liegenden Mittelmeer drapiert und alle waren froh, mit digitalen Fotoapparaten zu arbeiten.  Man erinnere sich nur an den Zeitverlust beim auswechseln der alten Filmdosen 😉 – Dank der sehr interessierten Promenaden-Besucher war es eine wirkliche Herausforderung, mal eben ein paar „Fahrzeug-Fotos“ zu knipsen. Ohne Jogger, Radfahrer, Kinderwägen, 70 Jährigen Lebedamen und ignoranten Gehweg-Paparrazis mit auf das Foto zu bekommen.

Citroen Nizza Promenade

Nie zuvor habe ich in meinem Leben derart viele Citroën auf einer Autobahn gesehen, wie auf der Autoroute von Paris nach Lyon. Es ist mir direkt unheimlich geworden.

Zugleich hatte ich am ersten Abend – nach über 1.200 km Tempo limitierter französischer Autobahn, auch verstanden, was den Reiz eines Citroën ausmacht. Es ist diese Fähigkeit zum entspannten reisen. Am deutlichsten konnte man dieses Talent im häufig unterschätzten Citroën C5 erleben. Diese gnadenlose Ruhe im Fahrzeug, dieses wunderbare Hydropneumatik-Fahrwerk, die bequemen Sitze. Der C5 war für mich am Ende des gesamten Trips die absolute Überraschung.

Citroen c5 roadtrip

Bevor das Trip-Fazit gezogen werden konnte – lag jedoch noch ein Roadtrip-Tag und weitere 1.200 km Fahrstrecke vor den St0ßstangen. Und weil gegen Ende eines solchen Meilen-Marathons dann doch der ein oder andere die Lust verspürt einen fixen Endpunkt zu kennen – war auch die zweite Nacht auf dem Roadtrip eine eher kurze.

Kurz nachdem die Sonne über der Coté d’Azur begonnen hatte den Weg zum Höchststand am Firmament zu suchen, waren die 6 Blogger, die 3 Citroën und der ungnädige Organisator (*hust – ich*) wieder auf der Straße. Die Sonnenstrahlen über dem wundervollen blauen Meer, ein Himmel ohne jedwede Wolke und diese wunderbare Route zwischen Nizza und Monaco sorgten dann für den kurzfristigen Wunsch, nicht die Autoroute zu wählen, sondern möglichst nah am Meer zu bleiben.

Ich denke – wenn die anderen Blogger nur halb so viel Spaß und Lust an dieser kurzen Etappe zwischen kultiviertem Süd-Französischem Badeort und dem herrschaftlichen Stadtstaat Monaco hatten wie ich – dann hatten sich bereits alle gefahrene Kilometer bezahlt gemacht.

DS5 monaco

Monaco – Snobisten-Weltkultur-Erbe

Keine andere Stadt verkörpert für mich so wunderbar die Widersprüche in meiner eigenen Weltanschauung. Ich liebe diese exklusiv distinguierte Art des Lebens und verstehe zugleich in keinster Weise, wieso man sich so etwas überhaupt antun sollte.

Eventuell ist es einfach nur meine allererste Erinnerung an diese Stadt: Es ist schon viele Jahre her und es war im Sonnenaufgang – als ich zum ersten Mal über die Bucht von Monaco schaute – nach 12 Stunden Autobahnfahrt. Es muss Liebe auf den ersten Blick gewesen sein.

Roadtrip home

22:23 Uhr waren wir zurück in Köln – auf dem Parkplatz an der André-Citroën-Straße. Ursprünglich mal geplant war eine Ankunftszeit, so um 16 Uhr herum :). Die Schuld nun nur auf den Stau vor dem Gotthard zu schieben, die verfluchten Autobahn-Baustellen auf der A5 oder unsere Lust auf einen schnellen Burger kurz nach der Deutsch-Schweizer Grenze, wäre wohl unfair.

Am Ende war es für alle – trotz der enormen Kilometerleistung und den wirklich vielen Stunden im Auto – eine, mindestens „interessante“ Erfahrung der beteiligten Blogger gegenüber der Marke Citroën, mit vielen Chancen den französischen Automobil-Hersteller und seine Fahrzeuge völlig neu zu „er-fahren“.

Es waren tolle Routen dabei. Ein wunderbares Gefühl nach 12 Stunden Landquerung das Meer vor der Küste Nizzas zu erblicken. Gespräche mit mehr oder weniger viel Tiefgang und eine Gruppe die sich blendend verstand.

Bevor ich die Tage noch auf die 3 Fahrzeuge eingehe die uns von Citroën gestellt wurden, ein oder zwei Worte über ein wirkliche schlechtes Hotel in Köln,  2 mehr oder weniger schöne Hotels in Frankreich und „last but not least“ über die mit gefahrenen Blogger schreibe – will ich an dieser Stelle bereits den Partnern danken!

  • Danke an die „mutigen“ Blogger!
  • Danke an Citroën Deutschland!
  • Danke an Vodafone!

 

Eine Galerie meiner besten Fotos von diesem Trip befindet sich auf unserer „Facebook-Seite“

 

..schaut bald wieder rein, für mehr Infos über den Citroën DS4, den DS5 und den C5 – sowie über: Tom Schwede, Mario Lehmann, David Hoffmann, Peter Pölzlbauer, Daniel Bönninghausen und den Film- und Foto Experten Camillo Pfeil!

Blogger-Roadtrip 612 Citroen

 

Alle bis heute (28/09/) erschienen Beiträge zum RoadTrip:

  • http://www.rad-ab.com/2012/09/21/der-2-blogger-road-trip-ist-gestartet-mit-citroen-unterwegs/
  • http://passiondriving.de/2012/09/21/der-zweite-blogger-road-trip-ist-gestartet-vive-la-france/
  • http://www.trendlupe.de/archives/2442-Blogger-Road-Trip-Nummer-2-ist-gestartet!.html
  • http://www.autoaid.de/blog/es-geht-in-die-nachste-runde-blogger-road-trip-2-%E2%80%93-3-tage-3-neue-autos-6-neue-blogger-und-eine-unbekannte-3-000-kilometer-lange-strecke/
  • http://kickaffe.wordpress.com/2012/09/20/back-to-the-routes-blogger-road-trip-2-auf-dem-weg-nach-koln/
  • http://xyonline.de/2012/09/zweiter-blogger-road-trip-der-erste-tag/
  • http://xyonline.de/2012/09/zweiter-blogger-road-trip-der-zweite-tag/
  • http://xyonline.de/2012/09/zweiter-blogger-road-trip-der-letzte-tag/
  • http://www.smartpit.de/2-blogger-road-trip-erster-tag/
  • http://www.smartpit.de/2-blogger-road-trip-tag-2/
  • http://www.billigstautos.com/los-geht-es-mit-dem-zweiten-blogger-road-trip
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-es-geht-nach-frankreich
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-wir-sind-in-frankreich
  • http://www.billigstautos.com/zweiter-blogger-road-trip-der-erste-tag-geht-zu-ende
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-erstes-video
  • http://www.billigstautos.com/zweiter-blogger-road-trip-von-nord-nach-sud
  • http://www.billigstautos.com/blogger-road-trip-tag-zwei
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  • http://www.billigstautos.com/2-blogger-road-trip-1-tag

Fahren Sie auch einen Nissan-Benz?

Im Augenblick sieht es aus, als würde die Allianz aus Volkswagen und Suzuki nichts werden. Wäre ja auch nicht das erste mal, das man nach einem Entschluss zur Zusammenarbeit merkt, „hoppla – so richtig passt es doch nicht“. Mercedes hat da ja durchaus seine Erfahrungen gemacht. Mit Mitsubishi zum Bsp. Oder mit Chrysler.

Doch ganz egal wie oft die Zusammenschlüsse nicht funktionieren – jede neue Manager-Generation versucht aufs neue den Shareholder in seinem Value mit neuen unglaublichen  Renditen zu beeindrucken.

Jetzt planen Mercedes-Benz und die Allianz aus Renault und Nissan wohl ein gemeinsames Motorenwerk. Bei BMW gibt es es bereits Turbo-Motoren die eigentlich aus dem Hause Peugeot / Citroen stammen.

Mitsubishi wiederum verkauft erfolgreich 3 Fahrzeugmodelle an Peugeot-Citroen. Und FIAT hat sich Chrysler einverleibt. Und das wo zu gleich FIAT wiederum Modelle an GM liefert, die als Opel in Deutschland verkauft werden.

Und VW mit seiner Dynastie entspricht zugleich mehreren Mitbewerbern unter nur einem Konzern-Dach.

Bin ich alleine mit diesem unguten Gefühl? Wird der Stil, die Idee, der Charakter eines Autos mittlerweile nur noch von „Labels“ definiert?

Der gleiche Turbo-Motor der in einem französischem Auto seinen Dienst verrichtet wird mit neuen Kennfeldern zu einem Triebwerk das „Freude am Fahren“ verspricht?

Was einst der „Daimler“ gebaut hat, wird nun von einer Französisch-Japanischen Allianz verkauft?

In mir keimt der Wunsch nach einem Automobil-Hersteller, dessen Image nicht auf blumigen Slogans auf Hochglanz-Prospekten beruht – sondern auf Tradition. Auf Kultur. Auf Leistungen und Geschichte.

 

Bin ich damit alleine?

DER NEUE CITROËN C3 PICASSO AUF DEM AUTOMOBILSALON PARIS

Der Citroën C3 Picasso wurde bereits 320.000 Mal verkauft. Auf dem Internationalen Automobilsalon 2012 in Paris feiert nun die Neuauflage des Citroën C3 Picasso Weltpremiere. Der Citroën C3 Picasso hebt sich durch sein mutiges Design und seine innovative Fahrzeugarchitektur nun noch mehr aus der Masse hervor.

Der überarbeitete Citroën C3 Picasso erhält einen neuen vorderen Stoßfänger, den neuen Doppelwinkel und LED-Tagfahrleuchten, was dem Fahrzeug einen dynamischeren Look verleiht.

Zwei neue Farben – Perlmutt-Weiß und Encre-Blau – ergänzen das bisherige Angebot an Karosserie-farben.

Neue Sitzpolster (ein neuer Stoff im Ausstattungsniveau Tendance und optional das Clubleder Mistral) sowie neue 15-Zoll Radkappen und 16-Zoll Leichtmetallfelgen vervollständigen den aktuellen Look des Citroën C3 Picasso.

Der Citroën C3 Picasso kann darüber hinaus mit dem Navigationssystem eMyWay ausgestattet werden, mit dem der Fahrer zusätzlich über einen USB-Anschluss und Bluetooth-Freisprecheinrichtung verfügt. Die Navigation kann mit einer Rückfahrkamera verbunden werden, welche die Einparkmanöver deutlich erleichtert.

Weitere Neuheiten: Nebelscheinwerfer mit statischem Kurvenlicht, abblendbarer Innenspiegel und LED Ambiente-Beleuchtung im vorderen Bereich des Dachhimmels.

Der neue Citroën C3 Picasso wird Anfang 2013 in Deutschland auf den Markt kommen.

Foto & Text: Citroen Deutschland

[highlight color=blue]Meine Meinung:

Keine wirkliche Neuheit, aber ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Mehr Attraktivität für die Volumen-Modelle der französischen Marke.[/highlight]
Citroen DS5 Hybrid Blogbeitrag

Fahrbericht: Citroën DS5 Hybrid

Die Zeit ist reif für den Hybrid-Antrieb im Automobil.

Davon sind mittlerweile viele Kraftwagen-Hersteller überzeugt und bieten dem in die Zukunft orientierten Autofahrer  zwischenzeitlich eine Vielzahl von Lösungen und Variationen an.  Wer einen besonders avantgardistisch gestylten Weg wählen will, der landet vermutlich beim französischen Hersteller Citroën und seiner „Linie DS“.   Mit der neuen DS-Linie beschreitet man bei Citroën derweil eine Marschroute, die  zurück zur automobilen Eleganz der vergangenen Tage führen soll. Und schaut man sich im Innenraum um, dann wird einem schnell klar:

Nachdem die USA das Space-Shuttle Programm eingestellt haben, begleiten nun ehemaligen Ingenieure und Raumkapsel-Designer den französische Hersteller auf seinem Pfad zurück zur Tugend des progressiven Designs. 

Viva la „Raumfähre DS5“

Paris? – Wir haben hier eine Überraschung.  Die Verarbeitung ist ungewöhnlich gut. Die Materialanmutung ist unerwartet gut. Die Bedienung ist, nun – die Bedienung ist, wie erwartet für einen Citroen mit dem Vornamen DS, ein wenig gewöhnungsbedürftig.   Anderseits darf man Citroen zu gute schreiben: Die vielen Schalter und Knöpfchen mögen zwar zunächst verwirren, bei längerer Fahrt kehrt jedoch das Gefühl ein, dass man sich hier durchaus Gedanken gemacht hat und einige Schalter fühlen sich sogar richtig gut an.

Und wer mit dem Drei-Finger Griff erst einmal die Sonnen-Jalousie bedient hat, der fühlt sich, als wäre er kurz vor dem bemannten Raumflug und drauf und dran Captain Jean-Luc Picard den Sitz des Kommandanten streitig zu machen.

Kein Warp-Antrieb, nur Hybrid!

Citroen bietet den verblüffend modern und unverkennbar gezeichneten DS5 mit 3 Antriebs-Lösungen an, zwei  Turbo-Benziner, zwei Turbo-Diesel und dem zum Test angetretenen Diesel-Hybrid, der zusätzlich eine art Allrad-Version des DS5 ist – doch dazu später mehr.

[notification type=“notification_info“ ]Testwagen-Details:[/notification]

  • Modellbezeichnung: Citroën DS5 Hybrid4 airdream
  • Ausstattung:  SportChic
  • Testwagenpreis: 44.240€
  • Grundpreis Baureihe: 29.350€  (110PS Diesel)
  • Hubraum: 1.997 ccm³
  • Leistung: 200PS (kombiniert)
  • Höchstgeschwindigkeit: 211 km/h
  • Beschleunigung: 0-100: 8,6 Sekunden

 

Citroen DS5 Hybrid Front

Zur großen Citroën DS5 Hybrid  Galerie

  • Das will er sein: Die Speerspitze der Hybriden-Automobil-Avantgarde.
  • Das kann er: Verblüffen durch unerwartete Fähigkeiten und Ideenreichtum.
  • Das kann er nicht: Die Gänge unbemerkt sortieren.

Citroen DS5 Hybrid - Rückleuchtengrafik

Design Außen:

„viva la france!“

Von wegen alle Autos sehen gleich aus. Blödsinn. Mit dem DS5 demonstriert Citroën, dass die Fähigkeit zur Gestaltung von attraktiven Fahrzeugen in der Designabteilung der Franzosen doch noch vorhanden ist. Und von wegen billig. Der DS5 wirkt wertig. Weiter, er wirkt von vorne kraftvoll und zugleich sportlich knuffig – er erinnert an die liebenswerte Knautschnase eines Bull-Terriers. Von hinten sehen die beiden Chrom-Blenden in Auspuff-Höhe aus wie die Triebwerksdüsen der ehemaligen Nasa-Raumfähren-Shuttles. Die breiten Schultern tragen das leicht nach hinten abfallende Dach und die  im Seitenbereich dunkel abgesetze Fensterbänder wirken wie eine  stämmige Sportler-Hüfte.

DS5 Hybrid Scheinwerfer im Detail

Die Chromspange auf den vorderen Kotflügel leitet, ähnlich einem verchromten Schutzschild, die Blicke der Beobachter von den martialischen LED-Tagfahrlichtern hinauf zur gespaltenen A-Säule und in hinein in die lebhaft gezeichnete Seitenflanke der Raumfähre mit Französischer Staatsbürgerschaft.

 

 

Design & Haptik Innen: 

„que technologie“

Es ist der Arbeitsplatz eines Piloten. Geübte Airbus-Piloten fühlen sich bei der ersten Sitzprobe bereits wie zu Hause und wer schon einmal eine Mondlandefähre gesteuert hat, wird auch im DS5 Hybrid nicht vor besondere Aufgaben gestellt.

Wechselt man indes von der Tristesse des täglichen automobilen Einerlei hinüber in den Kommandanten-Stuhl des DS5-Piloten, so ist ein kurzer Blick in das Handbuch eine klare Hilfe beim Weg durch den Knöpfchen-Dschungel.   Begeisterung für Knöpfchen und Schalter sollte man als Fahrer eines DS5 durchaus mitbringen. Wer sich zurecht gefunden hat, wird sich im nächsten Moment mit der Qualität im Innenraum befassen können. Eine Überraschung für Menschen mit ausgeprägten Vorurteilen (wie mich). Denn der Armaturen-Träger des Cockpits ist nicht nur hyper-elegant und würde auch in einem Business-Jet Eindruck schinden, nein er  ist auch noch von einer guten haptischen Qualität. Moment – liebe Franzosen, damit hatte ich nicht gerechnet!

Zum Glück für meine Schublade mit den Vorurteilen, finde ich im Laufe der Testzeit durchaus Kritikpunkte. So ist auch im DS5 nicht alles was aus Kunststoff besteht zugleich auch Kunst und manch Plastik von eher dürftiger Qualität. Ein „Drei-Finger-Griff“ zu den 3-Reglern der Dachfenster-Jalousien entschädigt jedoch sofort.

 

Citroen DS5 Hybrid Scheinwerfer

Fahrleistungen & Fahrgefühl: „mon dieu“

Wer einer ganzen Fahrzeug-Linie den Namen „Linie DS“ gibt, der will vermutlich die Brücke zur Göttin schlagen. Und ja, natürlich war die alte DS eine ganz besondere Vertreterin der automobilen Kultur. Doch die Zeiten sind rum. Nur mit avantgardistischem Design beeindrucken funktioniert heute nicht mehr. Wer sich zur Schau stellt, muss auch liefern. Und an dieser Stelle kann die Hybride-Version des DS5 in einigen Kategorien punkten:

Zunächst einmal das Fahrgefühl: Weder Sänfte noch polternder Rüpel. Das Fahrgefühl im hybriden DS5 wird vor allem durch einen sehr gut gedämmten Diesel-Motor beeinflusst. Auch bei Reisetempo 140 ist man im DS5 mit einem angenehmen Geräuschpegel unterwegs. Das schont die Nerven. Zugleich reichen die 120kW des 2 Liter Diesels durchaus aus, um auch mal einen flotten Raumflug zu tätigen. Mit 211 km/h in der Spitze wird der Nutzen des Hybrid-Antriebskonzept jedoch ad absurdum geführt. Denn ab 120 km/h verabschiedet sich der 27kW starke E-Motor von seiner Tätigkeit als Drehmoment-Lieferant für die Hinterachse und der Diesel-Motor rackert alleine.

Besonderen Spaß bereitet das  rangieren des Raumgleiters auf Parkplätzen. Hier kann der DS5 vollständig elektrisch fahren und wird so zum Botschafter für die Faszination eines per Elektromotor angetriebenen Gleiters. Fast geräuschlos und ohne Schaltrucke bis Tempo 50. Wer den Gasfuß zügelt und per Drehschalter den „ZEV-Modus“ gewählt hat, kann so fast 6 km ohne Dieselmotor dahin rauschen – das reicht dann auch für mehr als die Andock-Manöver auf dem Parkplatz.

Grundsätzlich raffiniert wirkt die  Zusammenarbeit von Dieselmotor und Elektromotor, nur negativ geprägt durch dieses unsägliche 6-Stufen-Getriebe das automatisiert wurde und vor allem durch Disharmonie auffällt. Hier wäre ein klassisches Automatikgetriebe, ein Doppelkupplungsgetriebe oder eine stufenloses Getriebe die bessere Wahl gewesen.

Cockpit DS5 Hybrid

 

Alltagsfaktor: „module lunaire“

Auf dem Weg zum nächsten Baguette-Dealer übersieht man im DS5 schon gerne einmal eine ganze Autobahnabfahrt. Denn der Innenspiegel ist schlichtweg gigantisch und auch seine Befestigung an der Windschutzscheibe kann nicht wirklich durch Eleganz beeindrucken und so wird der Blick nach rechts vorne ganz schön eingeschränkt. Auch die doppelte A-Säule versperrt immer mal wieder den Blick in die Kurve. Doch – wer den Alltag im DS5 durchlebt, der lässt sich von solchen Kleinigkeiten nicht beeindrucken. Zu sehr überstrahlt das spacige Gesamtkonzept den Alltag. Wer schön sein will, muss leiden. Das sagte doch schon meine Oma.

Der tägliche Stop&Go Verkehr wird im DS5 Hybrid zur Ruhe-Oase. Dank der sehr guten Geräuschdämmung und dem ausreichend dimensionierten Hybrid-Antrieb lassen sich lange Staus durch die Innenstadt fast komplett im Elektro-Fahrbetrieb zurück legen. In diesem Umfeld spielt der mondäne Hybrid-Franzose seine ganzen Trümpfe aus.

Stadt-Verbrauchswerte von um die 4 Liter, dank Hybrid-Nutzung wird das zum Alltag.

 

Serien-Ausstattung: „full house“

In der SportChic Variante presst Citroën alles an Ausstattung in den DS5 was das Leben angenehmer und komfortabler macht. Vom HeadUp-Display bis zum Kurvenlicht.  SportChic bedeutet auch, dass der Pilot auf einem Fahrersitz mit Massagefunktion Platz nimmt und das eher schlecht zu überblickende Heck beim rückwärtigen rangieren durch eine Kamera genau in Augenschein nehmen kann.

Die Lederpolsterei mit dem Namen „Claudia“ sorgte indes bei Mitfahrern ebenso für stirnrunzelnde Blicke, wie das Innendekor mit angeblichem Metal-Look. Wer mich kennt, der kann bezeugen, ich bin kein Fashion-Profi. Ob etwas modisch ist oder nicht – das ist mir ziemlich egal. Und so haben mich auch das Leder-Polster Claudia und das überzeichnete Innendekor nicht gestört.  Beeindruckend dafür die Cockpit-Armaturen-Gestaltung. Feine Grafiken, ein hoch auflösender Info-Monitor mit vielen praktischen Funktionen. So kann man sich darauf nicht nur das Navi einblenden lassen, sondern auch die Radiosender, den Bord-Computer oder die Leistungsgrafik des Hybrid-Antriebs.

Wer im Stau steht freut sich über die vielen Gadget an Bord des großen französischen Raumgleiters. Spannend 🙂

 

Citroen DS5 Türen und Kofferraum

 

Motor + Getriebe:

„bûcheur“

2 Liter Vierzylinder Diesel. Ein brave Arbeitskraft. Mit 167PS gehört das EU6-Aggregat zu den typischen Vertretern der Diesel-Motor-Fraktion. Im DS5 Hybrid wird er vor allem durch die perfekte Geräuschdämmung zu einem sehr angenehmen Begleiter. Weniger angenehm ist die Zwangsehe mit dem automatisierten 6-Gang Getriebe. Theoretisch sollte der Elektromotor an der Hinterachse, mit der Hilfe seiner 37PS, für kaum merkliche Schaltwechsel sorgen. Das funktioniert allerdings nur bei bewusst sensibler und  bedachtsam gewählter Fahrweise. Betont zurückhaltend schafft man die erhofft dezenten Schaltvorgänge. Wer dem Motor seine 167PS abfordert und die Werksangabe von 8,6 Sekunden im 0 auf 100 Sprint erreichen will, der erntet heftiges Kopfschütteln.  Dafür verantwortlich ist ein 6-Gang Getriebe, das in seiner Funktion dem oft und zu recht gescholtenen SMART-Getriebe gleicht.

Ab Tempo 120 ist der Elektromotor vollständig aus dem Rennen und wer nun auf der Autobahn im Automatik-Modus beschleunigt, sollte nicht auf die Gnade des automatisierten Getriebes hoffen. Hilfreich ist es hier, die Automatik in den manuellen Modus zu schalten und die Schaltvorgänge auf ein Minimum zu reduzieren.  Schade. Denn der Diesel-Motor ist effizient und gut im Geräusch gedämmt, der Elektromotor clever an der Hinterachse montiert – nur das Getriebe verdirbt den Spielspaß.

 

Hybrid-System: „Dieseliger-Akkupack“

Die Akzeptanz eines Hybrid-Systems steht und fällt derzeit noch immer mit dem Aufpreis, den der Kunde hierfür zahlen muss. Citroën verkuppelt die teure Technik des Elektromotors und des Nickel-Metall-Hydrid Akkus mit einem ebenso relativ teuren Diesel-Motor.  Gerade im Vergleich zu Mitbewerbern geht man hier also einen besonderen Weg – könnte damit doch durch die Kombination von sparsamen Diesel und cleverem Elektro-Antrieb der bis dato eher selten geklückte Spagat zwischen enthaltsamer Stadt-Kutsche (dank Hybrid-Technik)  und ökonomischen Langstrecken-Gleiter (dank effizientem Diesel) glücken.

Citroën profitiert an dieser Stelle von der Zugehörigkeit zum PSA-Konzern. Denn das kompakte Antriebspaket aus Batterie, E-Motor und Steuerung wird dank der modularen Technik auch im Peugeot 508 verwendet. So kann man die Stückzahlen verdoppeln und den Preis senken. So die derzeitige Hoffnung.

Die Lösung den Hybrid-Antrieb als komplette „Achseinheit“ auszuführen sorgt noch für einen anderen Vorteil. Denn mit dem Elektromotor an der Hinterachse und dem Diesel-Motor an der Vorderachse wird der Hybrid  zum Allradler.   Das gesamte System lässt sich über einen Drehschalter beeinflussen. Wobei in 90% aller Fällen die Stellung Automatik am sinnvollsten war. Der wählbare Sport-Modus passt weder zum DS5 an sich, noch zur Antriebseinheit und bringt nur Lärm und Hektik mit sich. Am besten ignorieren! Und den Allradantrieb kann man per Drehschalter erzwingen – ab in den Schnee 🙂

 

Citroen DS5 Hybrid Dieselmotor

Entertainment-System: „détournant“

e-My Way nennt man bei Citroën die Kombination aus einem sieben Zoll Monitor  im 16:9 Format, mit integrierter Europa-Navigation, TMC, Freisprecheinrichtung und Rückfahrkamera. Das Sound-Erlebnis ist als „ausreichend“ zu umschreiben – zumal die audiophile Leidenschaft bei mir wenig ausgeprägt sind.

Gut gefallen konnte dafür der Monitor der trotz unveränderbarer Einbaulage mit guten Kontrastwerten überzeugt hat.  Wesentlich unterhaltsamer ist die Funktion des Monitors als ständiger Verbrauchswächter. Dank einem grafischen Aufbau der den Durchschnittverbrauch immer in 5 Minuten Schritten anzeigt, wird man zu einem nachhaltigen Kraftstoff-Geizling erzogen. Plötzlich machen die Stau-Fahrten Spaß, da steigt der Hybrid-Anteil massiv an und plötzlich bewegt man sich nur noch im Bereich von 0 bis 2 Liter Dieselkonsum auf 100km. Das ist genau die Form von „Entertainment“ die ich von einem Hybrid-Modell erwarte!

Ds5 Cockpit Schalthebel

Lifestyle: „oh oui“

„Citroën ist ja auch nur Saab auf  französisch“. So erklärte es mir ein Bekannter während einer Tour im DS5. Nun ich denke an dieser Einschätzung ist durchaus etwas dran. Gerade die DS-Linie der letzten Jahre wählt bewusst einen Weg zurück zu avantgardistischen und neuzeitlichen Modellen. Weg vom optisch einfältigen Einerlei des französischen PSA-Konzerns der vergangenen Jahre. (Citroën soll ja durchaus Fans haben, die sich die legendären Modelle der vergangenen Zeit auf den Oberarm tätowieren lassen – in der Tat – das habe ich sogar schon gesehen.) 

Mit dem DS5 Hybrid kann man sich überall sehen lassen. Nur vor einer Hauptschule zum Elternabend, da vermute ich keinen DS5 auf dem Parkplatz.  Daher: „Volle Punktzahl!“

DS5 Hybrid Gesicht

Der Kostenfaktor:„oh non“

ui ui ui. Da wird es nun kompliziert. Während man die DS5-Einsteigermodellen mit dem 155PS Turbo-Benziner oder dem 165PS Diesel noch unterhalb der 30.000€ Marke platziert hat – zapft der Hybrid4 mindestens 37.540€ aus dem Bankkonto des Käufers. In der gefahrenen und wirklich notwendigen, weil eben zur Fahrzeug passenden edlen Ausstattungslinie SportChic sind sogar 44.240€ fällig und als wäre das nicht schon schlimm genug, bescheinigt der ADAC dem großen mondänen Hybriden auch noch einen stolzen Wertverlust.

Doch SportChic muss einfach sein – nur so wird aus dem Avantgard-Hybriden der stolze Ausstattungskönig mit Bi-Xenonscheinwerfern die das Kurvenlicht und den Fernlicht-Assistenten mitbringen. Hinzu das famose Cockpit-Dach mit den 3 Glas-Fenstern und dem wunderbaren 3-Finger-Griff für die Jalousien. Und einem Keyless-Go System sowie den notwendigen Einparkpiepsern rundherum.

ds5-galerie-bild

Kurz zu:

Gepiepse:

Tüdelüüüüdülüü. Piiiep und Dong – der Citroën DS5 beherscht ein breites Spektrum an nervigen Warntönen – hier wäre weniger mehr gewesen! Vor allem in Verbindung mit dem komplizierten Start-Prozedere kann die ganze Bandbreite an Warntönen schnell auf die Nerven gehen.

Verbrauch:

Langstrecken mit viel Vollgas: 8 Liter Diesel auf 100km. Viel Stadt-Verkehr mit viel Hybrid-Möglichkeit: 4-5 Liter. Wer im Alltag mit dem DS5 Hybrid4 mehr als 7 Liter Diesel verfährt, der macht etwas verkehrt. Man kann der Diesel-Hybrid-Variante von Citroën bescheinigen: Wirklich sinnvoll kombiniert!

Start-Prozedere:

Ein Krampf. Bremse treten, Start/Stopp-Knopf drücken, Handbremshebel (elektrisch) lösen und dann den kleinen Wählhebel auf A und wer nicht gemerkt hat ob der Wagen bereit ist oder nicht, wiederholt dieses Prozedere in unterschiedlichen Kombinationen, begleitet vom „Tüdeldüüü-Pieps-Dong“ Warnton, mehrmals.

Getriebe:

Nachdem bei Citroën augenscheinlich Ex-Nasa-Designer für die Innenraum-Gestaltung engagiert wurden, wünsche ich mir, dass man den Verantwortlichen für die Getriebe-Entwicklung im Gegenzug sofort auf den Mond schießt.  Ich bin ein echter Freund von Automatik-Getrieben – aber diese EGS6 getaufte Schaltbox hat den Namen „Automatik“ nicht verdient!

Citroen DS5 Testbericht

Fazit:

Einen Wagen aus französischer Produktion, für mich? Ehemals undenkbar. Viel zu schwer wogen meine Vorurteile. Da passte es ganz gut, dass mich mein Job förmlich dazu zwang, einen Citroën zu fahren. Und was soll ich sagen? Wäre dieses Getriebe nicht, ich würde den DS5 Hybrid4 sofort als modernen Familienwagen für Menschen mit Anspruch an Design und dem Wunsch nach Non-Komformität empfehlen.

Citroën hat mit der „Linie DS“ den richtigen Weg eingeschlagen. Modelle mit hohen Ansprüchen an Gestaltung und weg vom einerlei französischer Schuh-Schachteln. In der aktuellen Lage kann man sich nur wünschen, dass PSA gut durch die Krise kommt und gerade Citroën zurück zur Eleganz der vergangenen Epochen findet. Chapeau für diesen DS5.  Chapeau für den Mut den DS5 an jemanden wie mich heraus zu geben 😉

Man kann der Französischen Raumfähre nur eine gute Reise wünschen und möge sie Welten entdecken und Käuferschichten, die nie ein Citroën zuvor aufspürte …

Eine große Bitte an Citroën zum Schluß: Besinnt Euch auf die Qualitäten der Marke und baut mehr Modelle in der „Linie DS“!

 

Links:  

Facebook  |  Flickr-Fotos  |  Wikipedia 

Der Citroen DS5 Hybrid4 im Testbericht

 

 [notification type=“notification_info“ ]

Mein Testurteil ist  unverkäuflich und wurde daher ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!
Dennoch: Danke an Citroën für das Testfahrzeug.

[/notification]

 

Citroen DS5 Hybrid

Betrachte ich den DS5 oberflächlich, muss ich mir eingestehen, dass die Franzosen endlich wieder frische und eleganten Fahrzeuge bauen.  Gehe ich auf die Details ein, an denen mein Auge bei der Betrachtung des Kombi/Van Konzeptes hängen geblieben ist, dann erkenne ich dutzende von Interpretationsmöglichkeiten im avantgardistischen Design. Eine verspielte Gestaltung, die jedoch weder infantil noch debil wirkt – sondern in der Tat so etwas wie den alten Geist und Chic französischer Automobilkunst aufleben lässt.

Ich bin beeindruckt vom Citroen DS5 Hybrid.

Den DS5 gibt es auch ohne den derzeit angesagten Hybrid-Antrieb, ganz klassisch in zwei Versionen mit Benzin- oder Dieselmotor. Ich persönlich bin ein Freund von moderner Technik, Experimenten und eben auch von Hybrid-Antrieben. Und so wollte ich den DS5 ganz klar in seiner Hybrid-Variante fahren.

Hybrid bedeutet bei Citroen in diesem Fall:

Ein Vierzylinder-Dieselmotor vorne quer, dieser treibt die Vorderräder an und ein Elektromotor in der Nähe der Hinterachse, für den Antrieb der Hinterräder. Das Batterie-Paket haben die Franzosen in die Nähe des E-Motors gepackt und dabei das Kofferraum-Volumen des DS5 Hybrid auf eine bescheidene Größe schrumpfen lassen.

Hybrid-Diesel – made by Citroen, bedeutet dass: Lautlos schweben?

Im Prinzip ja – aber leider immer nur viel zu kurz. Und dann offenbart der DS5 Hybrid auch recht schnell sein größtes Problem … oh weh.  Über das „schweben“, ein großes Problem und viele DS5 Details dann später mehr. Spätestens im großen Fahrbericht. Denn auch der DS5 wird seine Punkte-Bewertung erhalten und das bedeutet zugleich: Die Wahrheit naht 😉

 

Bis dahin – schaut euch den DS5 im Detail an:

 

 

bjoern-mein-auto-blog

Liebes eBuzzing Team, was macht Ihr eigentlich beruflich?

Heute ist wieder einer dieser Tage, da möchte man sich mit beiden Händen fest an die  Tischplatte klammern,  um dann mit Schwung den Kopf gegen dies selbige zu knallen.  Social Media Agenturen – das sind ja so meine Lieblings-Kandidaten für „Kopf-Tisch“ Reaktionen. Mittlerweile.

eBuzzing – mal so, als Beispiel:

Ich habe gerade eine eMail von eBuzzing bekommen. Und wie ich gerade auch gesehen habe, einige meiner Blogger-Kollegen ebenso.

Also eBuzzing ist mit dieser Mail dann mal der ganz große Coup gelungen:  Per Anlauf und Flachköpper auf die Tischkante, sag ich da nur.

Von vorne.

Donnerstag .31. Mai 2012 – 13:54, ich bekomme eine eMail von Fr. A von der Agentur eBuzzing.  13:55 und spontan überlege ich mir, was wohl die Mitarbeiter dieser Agentur beruflich machen. Da schreibt man mir (und allen anderen Bloggern via copy&paste):

..bei der Recherche nach Blogs für eine Kampagne für Citroën bin ich auf Ihren Blog gestoßen, der mir sowie unserem Kunden sehr gut gefällt.
Daher würden wir gern erfragen, ob Sie an einer Social Video Advertising Kamapagne zum Thema „Citroën C4 Aircross“ interessiert sind.
Bei der Recherche?
Wo? In Ihrer Datenbank? Ich bin seitdem es eBuzzing gibt und noch ein wenig länger mit x-Blogs dort gelistet und hatte mittlerweile 33,3 Versuche gestartet, aus deren Blog-Datenbank aus zu steigen. Leider ist deren Web-Backend derart grottig und übel sortiert – das ich nach 20min Sucherei immer verzweifelt aufgegeben und mir statt dessen zur Angewohnheit gemacht habe – einfach mit einem „Nicht interessiert“ – auf die „Kampagnenanfragen“ zu reagieren. Oder gar nicht.

Es soll Aufmerksamkeit für den neuen Kompakt-SUV Citroën C4 Aircross in der Blogosphäre generiert werden. Das Video soll von den Bloggern und auf Facebook verbreitet werden.

Wtf? Citroen Deutschland hat vor 3 Wochen zig Blogger eingeladen und es wurden dutzende Beiträge verfasst und veröffentlicht. Mehr Blogosphären-Rauschen gibt es nicht.  Und wenn im Marketing von Citroen jemand sitzt der den C4 Aircross pushen will, dann fällt ihm hoffentlich noch etwas besseres ein, als eine Agentur zu beauftragen die es nicht einmal hin bekommt, zwischen neuen Blogs und Blogs im „Alt-Bestand“ zu unterscheiden.

Und bitte – dieses Video ppv Modell ist so dermaßen 2001 – das könnte glatt von Yahoo oder T-Online stammen…nope.

Die Blogger sollen das Video posten, bestenfalls noch Fotos zufügen und zur Webseitehttp://www.c4aircross.de verlinken.

Ich soll? Für 5ct per Videoklick?

Arbeitet Ihr bei den Kongo-Kannibalen im Niger?

Sry. Dafür fange ich gar nicht erst, mir Gedanken über Euer Geschäftsmodell zu machen. Was Ihr damit erreicht sind Blogger die im Business-Plan, noch mit Google-Ads in die Gewinnzone kommen wollen und das 4 Wochen nach dem Blogstart.

Zu dem Thema liegen uns in ausführlichen Briefings weitreichende Hintergrundinfos bzw. Textbausteine sowie Link- und Bildmaterial vor.
Für die Veröffentlichung des Videos zahlen wir zwischen 0,05- 0,07€ per view. Das Video sollte auf der Startseite Ihrer Homepage eingebunden sein, kann aber auch gerne im Rahmen eines Artikels veröffentlicht werden.
Prima. Aber – Danke nein. Ich habe genug eigenes Material aus der Veranstaltung mitgenommen. Da braucht es den Content von Euch nicht.
Sind Sie interessiert?
Fck.Srsly? Nein!
Denn ich habe meine Erfahrungen mit Euch gemacht, ich habe den Nutzen und Mehrwert kennen gelernt und wenn ihr es bis heute nicht auf die Reihe bekommt, Bestands-Blogs vernünftig anzusprechen – dann frage ich mich wirklich, was Eure Mitarbeiter eigentlich beruflich machen. Mit Social Media hat DAS nichts zu tun.
Und um das noch einmal klar zu stellen: Ich will keine ppv/ppc Angebote und wenn das alles ist was Ihr zu Leisten im Stande seid, dann löscht doch bitte endlich meinen Account und die Blogs bei Euch. Im übrigen ein weiteres Indiz für Eure miserable Arbeit und Monitoring: Die Angebote die ihr mir zuschickt, sind teilweise für Blogs die bereits seit Monaten nicht mehr existent sind.
Ernsthaft, so wird das wohl eher nix, mit dem social media Marketing.
In diesem Sinne!
P.S.:  Citroen, der Besuch bei Euch war ein guter Anfang – überlegt Euch aber doch, ob das Online-Marketing-Budget so verbrannt werden soll.

Es fängt schon an – Citroën C5 Nachfolger auf Basis Opel Insignia?

Da war ich in der letzten Woche doch erst bei einer netten Citroën-Veranstaltung im „Bergischen Land“ und konnte mich davon überzeugen, das noch ein klein wenig vom ehemaligen extravaganten Geist des André-Gustav Citroën in den Unternehmens-Kreisen weht – da holt mich heute bereits die Realität mit der häßlichen Fratze des Badge-Engineering ein.

Es gibt im Internet bereits Gerüchte, die gar logisch klingen, das der C5 Nachfolger auf eine Plattform mit Opels Insignia und Chevrolet Malibu aufsetzen soll. Bei GM ist das dann die Epsilon II Plattform. Damit dürfte ich PSA dann so langsam von der eigenen Identität verabschieden. Schade.

Doch eventuell besteht die Hoffnung auf eine zweigeteilte Zukunft? Brot und Butter Autos auf der gemeinsamen Plattform und ein wenig Extravaganz für eine umfangreiche DS-Familie? Oder eventuell nur noch DS-Modelle und der Rest und Peugeot-Label?

 

Citroen C4 Aircross - Foto: Erkan Dörtoluk

Citroën C4 Aircross im Bericht vom Fotomeister

Erkan Dörtoluk hat einen feinen Blog, der sich wie der Name schon sagt, primär um Autos dreht:

Uberautos.de

Erkan hat das Klassen-Treffen der Autoblogger unter anderem dazu genutzt um dem Citroën C4 Aircross einen Eindruck ab zu gewinnen. Und was passiert wenn ein Fotograf einen Auto-Test erstellt?  Man bekommt einen Beitrag mit vielen guten Fotos und ganz nebenbei auch noch einen brauchbaren Blogbeitrag 😉

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin den C4 Aircross nicht gefahren, weil ich dieses Badge-Engineering nicht mag und den ASX lieber im Original bewege. (Der DS5 Hybrid jedoch,  der wäre mein Traum..)

Also wer sich für den Franko-Japaner interessiert und gerne mit Frau und Kind über Feldwege schunkelt, der sollte rüber klicken zum Erkan .. klicklick..

Citroën DS5 Hybrid – von Robert Basic

Jetzt bloggt dieser Robert Basic auch noch über Autos, ja bleibt mir denn nicht erspart. So oder ähnlich dürften einige Automobil-Blogger denken und eventuell auch treue Leser von Robert – doch ich darf sagen, Robert ist zwar kein Auto-Freak und auch keiner der schon immer mit dieser Materie beschäftigt ist, aber seine Fahrberichte und seine Storys rund um das Thema Auto sind eine Bereicherung für die Blog-Landschaft.

In der letzten Woche war bei Citroën so etwas ähnliches wie ein „Blogger-Klassentreffen“ und Robert war mit vor Ort. Wer mehr darüber wissen will, dem lege ich im übrigen unsere gemeinsame Facebook-Seite ans Herz, darin findet man alle Fahrberichte der Deutschen Auto-Blogger-Gemeinde 😉

Der Citroën DS5 Hybrid war eigentlich gar nicht Thema der Citroën-Einladung, doch ich glaube, der DS5 Hybrid hat mit am meisten fasziniert und irgendwie wollte jeder mit dem extravaganten Diesel-Hybriden eine Runde fahren. Dumm, das die Zeit so kurz war.

Robert hat dennoch das Beste daraus gemacht und einen feinen Bericht darüber verfasst, am besten mal schnell rüber zu Robert gewechselt … 

 

citroen - multicity

Citroën Mobilitätslösung .. zu simpel?

Automobilhersteller schauen ein wenig bekümmert in die Zukunft. Nicht in die ganz nahe, auch nicht in die etwas fernere. Noch sind die Absatzmärkte da. Sowohl in Europa, als auch in den neuen Industrie-Nationen vom Schlage China und Indien. Die Menschen dort hungern noch nach der individuellen Mobilität.

Zugleich lässt sich immer mal wieder vermuten, der stete Trend zur Urbanität und zu großen Städten, bietet dem „Auto-für-Jedermann“ nicht die Beste Voraussetzung. Es müssen also neue Ideen her. Zumindest für die Zukunft in weitester Sicht.

Ideen wie wir auch in der Zukunft mobil bleiben, ohne zugleich die notwendigen Kompromisse für das nachhaltige Zusammenleben zu vernachlässigen.  Denn, ganz egal wie perfekt der öffentliche Nahverkehrs funktioniert, es gibt immer wieder die Wünsche nach individueller Mobilität. Und es gibt die Bedürfnisse und oft auch die Notwendigkeit, aus dem System der Massentransporte ausscheren und eine individuelle Lösung zu bevorzugen.

Auf der anderen Seite wird das „Eigene Auto“ immer mehr und mehr zu einer Kostenfrage. Wo sind also die Ideen, was sind die Ideen für die Mobilität von Morgen?

Automobil-Hersteller arbeiten derzeit an den eigenen Lösungsvorschlägen und ein weiterer stammt nun von Citroën:

multicity

In  Frankreich läuft das Projekt „multicity“ bereits, in Deutschland startet es gegen Ende des Monats. (Mai 2012!). Im Gegensatz zu den Mobilitäts-Lösungen von anderen Automobil-Herstellern, setzt Citroën derzeit auf eine reine Weblösung.

„multicity“ ist ein Online-Angebot das den Vergleich von Verkehrswegen- und Lösungen ermöglicht. Im Prinzip tippt man den Start-Ort und das Ziel ein und erhält eine Reise-Information, die sich wiederum nach unterschiedlichen Aspekten sortieren lässt. So kann man den Kostenfaktor vorne anstellen, die Reise-Dauer oder auch die gesamt Emission an CO2 während der Reise.

Bei näherem Blick auf das System „multicity“ wird jedoch deutlich, das es eigentlich wesentlich weniger mit einer Mobilitäts-Lösung zu tun hat wie z.Bsp.: Carsharing-Lösungen von BMW und Daimler,  oder neuen Mitfahrgelegenheiten wie flinc, sondern einfach nur eine weitere Portal-Lösung für die integrierte Vermarktung von Mietwagen, Urlaubsreisen und ähnlichem Gedöns ist.  Die  exclusiven Partner von Citroën sind für Deutschland 2 der üblichen Verdächtigen: Die Deutsche Bahn und Sixt und dann noch 3 Firmen die aus dem Bereich der Urlaubs-Vermittlung stammen.

Schade. 

Zum einen hatte ich mir unter einer „Mobilitäts-Lösung“ mehr vorgestellt als ein Online-Portal mit einer Meta-Suche für Die Deutsche Bahn und Mietwagen-Giganten Sixt, zum anderen halte ich weitere „single-point“ Lösungen für teure Entwicklungslöcher. Es wird Zeit, das Automobil-Hersteller auch in diesen Aufgaben anfangen vernetzt zu denken und den Kunden eine Marken übergreifende Lösung anbieten.  Einfach nur eine Online-Plattform mit Suchmaske und OnTop-Selling ist ebenso enttäuschend, wie Lösungen die nur wieder auf ein eigenes „Ökosystem“ setzen und so für die Kunden die Entscheidung pro oder contra als Einstiegshürde setzen.

Think more global.

Vermutlich läuft es zunächst auf eine weitere Meta-Lösung hinaus. Ich lese schon die Presse-Meldung vom ersten Start-Up, das eine App anbietet, die nicht nur die Funktionalität von multicity anbietet, dabei aber wirklich alle Mietwagen-Anbieter einbindet und ein Live-Bidding für Taxie-Zentralen, sondern auch dank NFC den Zugriff auf mehrere Car-Sharing-Anbieter ermöglicht. Anstelle der fixen Entscheidung für eine Lösung, wird man Ideen umsetzen, die den Kunden noch näher an die Erfüllung seiner Bedürfnisse bringen.

Okay, nehmen wir multicity als Idee …

Citroëns ASX Klon

Es gibt Autos die sind so gut, die muss man als Hersteller einfach mit anderen Herstellern teilen. Bei Mitsubishi läuft derzeit alles richtig und so teilt man nicht nur den Elektrowagen i-MiEV mit den Franzosen aus dem PSA-Konzern, sondern auch den Mitsubishi Outlander und jetzt ganz neu, den ASX – auf Französisch:

Citroën C4 Aircross

Der Hersteller mit einem Ruf für extravagante Fahrzeuge hat dem Spenderfahrzeug ein wenig Citroën-Kosmetik angedeihen lassen und sowohl von vorne, als auch von hinten, ist der ungeübte Betrachter in der Tat geneigt, das Basis-Fahrzeug nicht sofort zu erkennen. In der Seitenlinie bleibt die Linienführung des Mitsubishi ASX jedoch unverkennbar.

Bei Citroën spricht man von der Eleganz eines Citroën mit den kraftvollen Zügen eines Geländewagens. Da scheint die Japanische Basis doch enorme Talente mitzuliefern.  Die Front hat dank des Doppelwinkel-Kühlergrills, einer veränderten Motorhaube und einer gänzlich neuen Frontschürze, nun die kosmetische Nähe zur Französische Familie sichergestellt.  Der lange Radstand mit den kurzen Überhängen entspricht der japanischen Spender-Plattform und sorgt auch im C4 Aircross für die bereits vielfach gelobte Agilität im Segment der kompakten SUV-Modelle.

Heck-Design in Citroën-Manier - Foto: Hersteller

Auch im Antriebsbereich unterscheidet sich der C4 Aircross nur wenig vom Original. Sowohl als reiner Frontantriebs-SUV, wie auch mit dem talentierten intelligenten Allrad-Antrieb ist der Franzose auf Zeit erhältlich.  Die Motorenpalette umfasst 4 Diesel und einen wenig überzeugenden 117 PS Benziner mit 1.6 Liter Hubraum. Der kleine Basis-Benziner wird nur in der Frontantriebsversion ausgeliefert ist dafür jedoch bereits ab 23.690€ erhältlich.

Eindeutige Empfehlung ist auch im C4 Aircross der 150PS Diesel-Motor, den die Franzosen von Mitsubishi geliefert bekommen, einen Fahrbericht über den 150PS starken ASX finden Sie in unserem Partner-Magazin: „die-Testfahrer.de„. In der Version mit Frontantrieb kostet dieser Motor ab 29.790,–€ und als Allradmodell werden 31.790€ aufgerufen.

In allen 3 lieferbaren Ausstattungsversionen (Attraction, Tendance und Exclusive) ist ein Start-Stopp-System in Serie vorhanden.

Als besonders empfehlenswerter C4 Aircross HDi150 2WD  Exclusive sind 31.790€ fällig, jedoch sind dann die besonderen Ausstattungsdetails wie Xenon-Scheinwerfer, 18 Zoll Leichtmetall-Felgen, Einparkhilfen vorne und hinten und eine sehr gute Soundanlage bereits inklusive.

 

Mit den Genen des Rallye-Weltmeisters

Wenn Hersteller im Motorsport aktiv sind, dann steht nicht nur die sportliche Leistung an erster Stelle und der Wunsch nach größtmöglichen Erfolgen, sondern immer auch der Gedanke wie man aus dem sportlichen Erfolg, einen Erfolg für die Käufer der Marke gestalten kann. Citroën ist, was bei uns relativ unbekannt ist, eine große und erfolgreiche Marke auf den Rallye-Weltstrecken rund um den Globus.

Citroën DS3 Racing „Sebastian Loeb“

Mit der DS-Linie findet Citroën derzeit zurück zur legendären Extravaganz der vergangenen Zeit. Ein glücklicher und von Marken-Fans dankbar aufgenommener Schritt in die richtige Richtung. Die pure Extravaganz in der Gestaltung ist heute jedoch nicht mehr ausreichend um die potentiellen Käufer zu überzeugen. Plattform-Techniken und Gleichteile-Strategien der großen Konzerne tuen ihr übriges um die Qualitäten eines Modells zu verwässern.

Eine limitierte Sonderserie kann da ein willkommener Ausbruchsversuch aus den Konzern-Zwängen sein. Willkommen zum DS3-Sondermodell, zu Ehren des ewigen Rallye-Weltmeisters Sebastian Loeb.

Vom Citroën DS3 Racing „S. Loeb“ wird es nur 200 Stück geben. Die übrigen Käufer werden auf das nicht limitierte Basis-Modell, den DS3 Racing zurück greifen müssen. Von der attraktiven Lackgestaltung abgesehen, unterscheiden nur kleine Details das Sondermodell vom „normalen“ DS3 Racing.

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Heiße Schachtel – Citroen DS4 R

Auf dem Genfer Automobil-Salon zeigt Citroen in diesen Tagen eine besonders heiße Versionen des DS4:

Citroen DS4R

Mit dem mattgrauen Citroen DS4R zeigt Citroen wie viel Sportsgeist noch immer im Tank der französischen Marke steckt. Mit breiter Spur, vorne plus 55mm und hinten plus 75mm, und einer um 3,5 cm tiefer gelegten Karosserie steht der DS4R stämmig und bereit zur Bestzeitenjagd auf dem Messestand.

Damit die 19 Zoll großen Felgen mit den 235er Reifen unter die Karosserie passen, wurden die Kotflügel verbreitert und für den auf 256PS Leistungsgesteigerten Turbomotor die Lufteinlässe in der Front vergrößert.

Der DS4R ist leider derzeit nur ein Concept Car aus der Citroen Motorsportabteilung, wir würden uns eine Serienversion wünschen!

Man kann mit Fehlern so umgehen, oder so.

Zitat einer Meldung von Auto-Reporter.net:

Die baugleichen SUV-Modelle Citroën C-Crosser, Peugeot 4007 und Mitsubishi Outlander haben Probleme mit durchrutschenden Kupplungen. Das berichtet AUTO BILD in der am Freitag erscheinenden Ausgabe (Heft 8). Betroffen sei jeweils die 2,2-Liter-Dieselvariante mit 156 PS. Ursache für die Kupplungsdefekte ist nach Ansicht von Peugeot und Citroën Überlastung, wie sie durch „nicht freigegebene Anhängelasterhöhungen“ oder Leistungssteigerungen am Motor auftreten kann. Mitsubishi hingegen spricht von „ölverschmierten Kupplungen durch einen undichten Simmerring“ als Ursache. Alle drei Hersteller hätten bestätigt, dass mittlerweile Änderungen an der Kupplung in die Produktion eingeflossen seien, so das Magazin. Zu Art und Zeitpunkt dieser Änderung konnten noch keine Angaben gemacht werden. Mitsubishi hat seinen 156-PS-Diesel mit Schaltgetriebe inzwischen aus dem Programm genommen. (Auto-Reporter.NET/arie)

 

Was lernen wir daraus?

2 Hersteller schieben die Schuld dem Kunden zu. So muss man seine Garantie-Rücklagen nicht angreifen.

1 Hersteller steht zu einem Produktions-Problem und übernimmt die Verantwortung.

Mehr gibt es nicht dazu zu sagen, oder?

Ach so, außer das ich mir wünsche, dass Opel nicht mit diesen beiden Herstellern zusammen arbeiten muss….

 

Citroën DS5/DS5 Hybrid: Chic und effizient

Mit einer pfiffigen Anmerkung neben Citroëns Doppelwinkel-Markenzeichen ist eigentlich schon viel gesagt. Da steht: „ALLES AUSSERGEWÖHNLICH“. Verbale Anspielung auf den neuen DS5. In der Tat ließe sich so seine Geburtsurkunde überschreiben, denn dieses Auto krönt nun die erfolgreiche DS-Linie, die Citroën 2010 mit dem DS3 und 2011 mit dem DS4 startete. Und erst recht, jedenfalls mehr noch als seine beiden kompakteren Vorreiter, ist der Dritte im DS-Bunde ein „Hingucker“. Citroën sieht gar ein „aerodynamisches Kunstwerk“ und bezieht sich dabei auf die „ausdrucksvolle Frontpartie“, das „markante Heck“ und die „ungewöhnliche Silhouette“ des DS5. Man kann das so stehen lassen, ohne in Verdacht zu geraten, Schleichwerbung zu betreiben.

Gestreckte Schönheit: Citroën DS5. Foto: Citroën/Auto-Reporter.NET
Gestreckte Schönheit: Citroën DS5. Foto: Citroën/Auto-Reporter.NET

4,53 Meter Länge machen den DS5 nicht zu einem großen Auto. Aber er ist ein außerordentlich origineller, attraktiver Entwurf, der sowohl beim Design als auch mit diversen Ausstattungsdetails an Traditionen der Marke anknüpft, die länger in Vergessenheit geraten schienen. Erst in jüngster Zeit nahm die Marke frühere kreative Designspuren wieder auf. Obwohl sich Plattform und technische Basis beim Bruder, dem neuen Peugeot 3008, wiederfinden, hat der Citroën DS5 doch einen anderen, einen irgendwie anspruchsvolleren Auftritt. Außen wie innen ist das Auto ein Schönling. Aber auch mit dem, was er an Ausstattung bietet, weiß er sich im Wettbewerb mit anderen durchaus zu behaupten.

Diesel gepaart mit E-Motor
Und schließlich ein Ausrufezeichen! In der Version DS5 Hybrid4 wartet er mit einer Antriebseinheit auf, die den PSA-Konzern als weltweit größten Dieselmotorenhersteller zusätzlich punkten lässt. Ein in Serie gebauter Pkw, dessen Vortrieb nicht Ottomotor plus Elektromotor, sondern Turbodiesel plus Elektromotor übernehmen; getrennt oder gemeinsam. Das gibt es bei keinem anderen Automobilunternehmen. Das beeindruckende Sparwunder, das die „Diesel-Full-Hybrid-Technologie“ namens „Hybrid4“ vollbringt, kommt im möglichen Durchschnittsverbrauch von lediglich 3,8 Liter Diesel auf 100 Kilometern zum Ausdruck (entspricht einem CO2-Ausstoß von 99 g/km).

Bleiben wir gleich noch mit ein paar Sätzen beim Antriebskonzept des DS5 Hybrid4, der zu Recht als das Topmodell gilt. Bei Bedarf können im Fahrmodus SPORT, einfach über einen Drehregler wählbar, insgesamt 147 kW, also stattliche 200 PS, aktiviert werden. 163 PS stammen vom Turbodiesel, 37 PS vom Elektromotor, der als separate Antriebseinheit der Hinterachse zugeordnet ist, während der Frontantrieb allein Angelegenheit des Selbstzünders bleibt.

AUTO-Modus
Bei jedem Start wird automatisch der Fahrmodus AUTO aktiviert. Dabei treten Verbrennungsmotor und Elektromotor über die automatische Antriebssteuerung so miteinander in Beziehung, dass der Kraftstoffverbrauch optimiert wird. Beispielsweise sorgt der E-Motor, dessen maximales Drehmoment ja „sofort da“ ist, stets dafür, dass das Anfahren eleganter ausfällt. Gewissermaßen wird dem in dieser Phase noch drehmomentschwache Verbrennungsmotor elektrisch ein bisschen unter die Arme gegriffen. Selbstverständlich ist am Gesamtsparergebnis des DS5 Hybrid4, das sich im bis zu 35 Prozent reduzierten Kraftstoffverbrauch widerspiegelt, auch eine effiziente Start-Stop-Automatik beteiligt.

ZEV-Modus
Im abgasfreien Fahrmodus ZEV (Zero Emission Vehicle), der etwa bis Tempo 60 und, sofern bei voller Batterie gestartet, rund fünf Kilometer weit möglich ist, übernimmt allein der leise Elektromotor den Vortrieb. Ein willkommenes Angebot in vielen Situationen.

4WD-Modus
Unter erschwerten Fahrbedingungen, in denen Allradantrieb nützlich erscheint, kann der Fahrmodus 4WD gewählt werden. Dann teilen sich beide Motoren die Arbeit. Über den prozentualen Anteil, den Vorder- und Hinterachse übernehmen, entscheidet das Steuergerät anhand des momentanen Grips der Vorder- und Hinterräder. Das Besondere des zeitweiligen Vierradantriebs beim DS5 Hybrid4 ist, dass Diesel- und E-Motor nicht mechanisch, sondern nur über elektrische Steuerleitungen verbunden sind.

Auch der DS5 Hybrid4 lässt sich in den bei Citroën üblichen drei Ausstattungen Chic, SoChic und SportChic ordern. Dafür stehen die Preise 37.540 Euro, 40.240 Euro und 44.240 Euro. Außergewöhliches (siehe oben!) verlangt eben höheren Einsatz.

Hybrid-Alternativen
Besonderen Reiz hat ein DS5 aber durchaus auch mit anderen Motorisierungen. Immerhin stehen vier leistungsstarke Benziner (1.6 Liter,115 kW, 147 kW, 6-Gang-Handschaltung, 6-Gang-Automatik) und – zusätzlich auch in Verbindung mit dem automatisierten Schaltgetriebe EGS6 – insgesamt acht Dieseltraktionen (1.6 bzw. 2.0 Liter, 112 kW, 120 kW) zur Wahl. Auch da richtet sich der Endpreis für das Auto letztlich nach der gewählten Ausstattungslinie. Bei 29.350 Euro geht’s los (eHDi 110 Airdream Chic, EGS6, 82 kW7112 PS). Die Modellbezeichnung „eHDi“ steht für Micro-Hybrid-Technologie, die eine Start-Stop-Einrichtung besonderer Raffinesse und die Energierückgewinnung beim Rollenlassen und Bremsen einschließt. „Airdream“ ist Citroëns Umweltlabel. 39.290 Euro setzen den Schlusspunkt (HDi 165 SportChic, 6-Gang-Automatik, 120 kW/165 PS).

Ausstattung mit besonderer Note
Bei der Fahrvorstellung in Köln (in der Domstadt lief vor genau 85 Jahren, im Februar 1927, ein erstes Auto mit dem Citroën-Markenzeichen vom Band!) wusste der DS5 außen wie innen auf den ersten Blick mit seinem Chic zu imponieren. Die Ausstattung erfüllt auch ohne optionale Aufwertungen hohe Ansprüche. Schon beim Ausstattungsniveau Chic wird beispielsweise das Fahrlicht automatisch eingeschaltet, und natürlich gehört auch LED-Tagfahrlicht dazu. Es gibt eine Klimaautomatik mit getrennter Regelung für Fahrer und Beifahrer, den Berganfahrassistenten, ein Radio mit CD und MP3-Funktion (Lenkradfernbedienung), sechs Lautsprecher, AUX- und USB-Eingang, eTouch (automatisch oder per Knopfdruck abgehender Notruf bei einer Panne oder einem Unfall).

Bei höherwertiger Ausstattung können beispielsweise dazukommen: Head-Up-Display, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Fahrersitz mit Massagefunktion, elektrisch verstellbare und beheizbare Vordersitze, Nebelscheinwerfer mit statischem Abbieglicht, mitlenkende Bi-Xenon-Scheinwerfer, automatisches Fernlicht. Navigationssystem, Rückfahrkamera, Einparkhilfen, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Spurassistent.

Design: Typisch Citroën
So mancher Designeinfall, so manches Detail ist „typisch Citroën“. Sofort Gefallen findet etwa die elegante Uhr im anspruchsvoll gestalteten Cockpit, die die Zeit wieder von Zeigern ablesen lässt. Blickfänge gibt es gleich mehrere. Man fühlt sich rundum wohl, auch auf den Sitzen. Im Fond hält sich die Kniefreiheit Großgeratener erwartungsgemäß in den Grenzen eines kompakten Pkws. Gediegene Fortbewegung hat Citroën seit jeher versprochen und stets weitgehend gehalten. Das Fahrwerk des DS5 freilich erinnert ein wenig daran, dass es ein Citroën DS3 WRC ist, der Rallye-Weltmeister ins Ziel trägt. Soll heißen: Außerhalb motorsportlicher Wettbewerbe dürften sich Federung und Dämpfung getrost ein wenig schluckfreudiger zeigen. Einem DS5 bekäme etwas Sänfte gut. Im Übrigen ist es auf einem 40 Kilometer langen Rundkurs in Köln und Umgebung bei gelassenem Umgang mit dem Gaspedal gelungen, den Durchschnittsverbrauch eines DS5 Hybrid4 etwas unter 4 l/100 km zu halten.

Im neuen DS5/DS5 Hybrid4 einen Hoffnungsträger von Citroën zu sehen, entspräche der Situation der Marke nur bedingt. Denn die wertet der Chef der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Citroën Deutschland, Stephan Lützenkirchen, so: Die Situation sei zwar nicht gut; aber auch nicht richtig schlecht. Natürlich stünden die europäischen Märkte enorm unter Druck, dort verliere die Marke Volumen. Naheliegend also, dass Citroën seine Aktivitäten in China und Russland ausbaue und Südamerika im Visier habe. Der DS5 wird auch in China vom Band laufen. Die Markteinführung des neuen Autos startet in Deutschland am 3.März 2012.

(Auto-Reporter.Net/Wolfram Riedel)

Peugeot iOn unter 30.000€

Peugeot ION kaufen statt leasen.

Bislang konnte man den von Mitsubishi zugekaufte Peugeot iON nur im Leasing-Paket beim freundlichen Preugeot Händler erwerben.

Jetzt bietet Peugeot den kompakten Elektro-Mini Van auch zum Kauf an. 

Der Peugeot iON kostet, inklusive elektrischer Fensterheber, Klimaanlage und CD/MP3 Radio sowie seiner Sicherheitsausstattung mit sechs Airbags, den noch immer stolzen Preis von 29.393,–€ .  Im Euro-NCAP Crashtest erreichte der kleine und kompakte Elektro-Van beachtliche 4 von 5 Sternen.

Der iOn ist wie sein Mitsubishi Bruder mit einem 67 PS Elektromotor ausgerüstet und wird bis zu 130 km/h schnell. Unter Idealbedingungen schaffen die Modelle eine Reichweite von bis zu 150 km.  Eine vollständige Aufladung des leergefahrenen Akkus benötigt dann an einer Haushaltsüblichen Steckdose 6-9 Stunden.

Wer eine Starkstrom-Steckdose in seiner Garage hat,der kann den leergefahrenen Akku des Peugeot iOn binnen 30 Minuten zu 80% aufladen.

Wenn der Kaufpreis von knapp 30.000€ noch nicht auf einen überwältigenden Verkaufserfolg hinweist, so ist der Weg doch deutlich – Elektromobile müssen nicht länger eine Ausnahme sein.