Amazon.de Widgets

Test: Opel Corsa GSi

Sich sportlich zu betätigen, kann ganz einfach sein. Vorausgesetzt, man hat einen motivierenden Trainingspartner und einen robusten Rücken.

Zum Jahresbeginn sind viele Menschen noch motiviert, die Silvester-Vorsätze auch umzusetzen. Mehr Zeit für die Familie, weniger Stress und mehr Sport stehen ganz oben auf der Agenda der guten Absichten. Nun ja, der Elan lässt erfahrungsgemäß schnell nach. Dabei funktioniert zumindest das Sportmachen ganz leicht, vorausgesetzt man setzt auf das richtige „Trainingsgerät“ und nutzt zum Beispiel den Opel Corsa GSi.

Die Modellvariante mit dem prägnanten Kürzel (Grand Sport injection) hat Opel Ende 2018 ins Programm genommen und ist so seiner Tradition treugeblieben, in jeder Corsa-Generation, angefangen mit dem Corsa A von 1988, ein GSi-Modell anzubieten. Anders als in früheren Jahren haben die Opel-Ingenieure bei aktuellen Corsa E aus Kostengründen allerdings keinen besonderen leistungsstarken Motor implantiert, sondern griffen auf den 110 kW/150 PS starken 1,4-Liter-Turbo zurück, der bereits im Corsa angeboten wird.

Bevor jetzt durchtrainierte Sportler im Besitz von potenteren Krawallschachteln im Schlage eines Polo GTI oder Ford Fiesta ST sich mokieren: Zum sportlich aktiv sein und besonders im Winter bei Schmuddelwetter reichen allerdings 150 PS völlig aus; für Sportanfänger sowieso. Letztere sollen ja durch Spaß zu mehr Bewegungswillen gelockt werden.

Diesen motivierenden Ansatz verfolgt der kleine Opel. Dazu gehört auch, Trainingswillige erst mal nicht durch zu intensives Muskelprotzen oder lautes Getöse zu verschrecken. Der GSi fährt daher recht dezent vor. Die großen Lufteinlässe in der Frontschürze, der etwas auffälligeren Wabengrill, Seitenschwellern, Dachspoiler, rot lackierte Bremssättel und 18 Zöller erregen keine große Aufmerksamkeit. Vielleicht auch, weil die Betrachter mit der Einordnung der Lackfarbe beschäftigt sind. Orange? Gelb? Oder einfach nur leuchtend?

Beim Einsteigen jedoch zeigt sich, dass der kleine Opel es mit dem Sportlichsein schon ernst meint. Die Recaro-Ledersitze sind sportiv eng geschnitten, die Alu-Sportpedale und das Sportlenkrad deuten ebenfalls an, dass es hier zur Sache gehen kann. Aber nicht direkt muss. Startet man den Motor, ist es vergleichsweise ruhig. Kein Soundgenerator verstärkt das Motorengeräusch. Leise nimmt der Vierzylinder seine Arbeit auf. Wer will, kann es jetzt ganz gemütlich angehen. Sei es, dass die Straßen nass und/oder laubbedeckt sind oder dass dichter Berufsverkehr sportliche Ambitionen im Keim erstickt: Mit dem GSi lässt sich ganz entspannt von A nach B fahren. Man genießt die gute Ausstattung, die gerade bei nasskaltem Schmuddelwetter mit Lenkrad- und Sitzheizung sowie optionaler beheizbarer Windschutzscheibe punktet. Das Platzangebot des Dreitürers geht übrigens vorne in Ordnung, hinten wird es kuschelig, da die Sportsitze viel Raum einnehmen. Die Fondnutzer sollten zudem durch Pilates Dehnübungen vorbreitetet sein, um sich so zerrungsfrei an den Rückenlehnen der Sportsitzen vorbei auf ihre Sitzplätze zu schlängeln.

Passen jedoch Straßen- und Verkehrsbedingungen, steht sportliche Fortbewegung auf dem Programm. Mittels der knackigen Sechsgangschaltung hält man den Drehmomentverlauf im Bereich zwischen 3.000 und 4.500 Umdrehungen, um die maximalen 220 Nm auszunutzen. Von 0 auf Tempo 100 geht´s theoretisch in 8,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h zu erreichen, macht auf freien Autobahnen keine Probleme.

Besonders auf kurvenreichen Strecken zeigt sich, wie sich der GSi vom normalen, 150 PS starken Corsa unterscheidet. Sportfahrwerk sowie Vorder- und Hinterachse wurden dem GSi aus dem OPC-Angebot implantiert. Außerdem verfügt der kleine Sportler über spezielle mechanische Dämpfer, die sich je nach Belastung weicher oder härter stellen. So lassen sich Kurven mühelos durcheilen, das Fahrzeug bleibt dank der sensiblen Dämpferabstimmung und der direkt ansprechenden Lenkung sportlich gelassen in der Spur. Bei dieser Fortbewegungsgangart weiß man auch, wozu das Fahrzeug die engumschließenden Sportsitze an Bord hat. Die sind nicht unbedingt bequem, zumal wenn man nicht den Körper eines durchtrainierten Athleten hat, geben aber sehr guten Halt. Apropos bequem: Fahrkomfort stand nicht unbedingt ganz oben im Lastenheft der Fahrwerksabstimmer. Nach Ende einer Fahrt weiß der Rücken, wo Bodenwellen, Schlaglöcher und andere Misslichkeiten im Straßenbelag zu finden sind. Bei einem fahrerischen Mix aus gemütlichem Couch-Potato und sportiver Ausgelassenheit pendelte sich der Durchschnittsverbrauch bei 8,4 Litern ein, zwei Liter mehr als die Norm vorgibt.

Sportmachen mit dem kleinen GSi ist kein günstiges Vergnügen. Opel ruft 20.040 Euro für ihn auf, rund 2.000 Euro mehr als für den Standard-Corsa mit dem 150 PS-Turbo. Unser Testwagen hatte noch Extras für knapp 8.000 Euro an Bord. Allein die Sportsitze kosten gut 2.000 Euro, dazu kommt das Assistentenpaket unter anderem mit der Verkehrszeichenerkennung für 700 Euro. Selbst wenn man auf Navi, Metallic-Lack oder 18-Zöller verzichtet, liegt man immer noch auf dem Preisniveau eines 200 PS starken Polo GTI oder Fiesta ST. Übrigens: Wer einen Corsa GSi sein Eigen nennen möchte, sollte sich beeilen. Ende des Jahres kommt die neue Corsa-Generation auf den Markt, dann erstmals als Mitglied der PSA-Familie. Ob dann die Tradition der GSi-Variante aufrechterhalten wird, bleibt abzuwarten.

Elfriede Munsch/SP-X

Opel Corsa GSi – Technische Daten:
Dreitüriger, fünfsitziger Kleinwagen, Länge: 4,02 Meter, Breite: 1,74 Meter (mit Außenspiegeln 1,94 Meter), Höhe: 1,48 Meter. Radstand: 2,51 Meter, Kofferraumvolumen: 280 – 1.090 Liter

1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo-Benziner, 110 kW/150 PS, maximales Drehmoment: 220 Nm bei 3.00 – 4.500 U/min, Vmax: 207 km/h, 0-100 km/h: 8,9 s, Durchschnittsverbrauch: 6,4 l/100 km, CO2-Ausstoß: 147 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-temp, Effizienzklasse: E, Testverbrauch: 8,4 l/100 km
Preis ab: 20.040 Euro

Kurzcharakteristik:
Warum: weil man mal wieder Sport machen möchte
Warum nicht: weil man doch eher ein Couch-Potato ist
Was sonst: Ford Fiesta ST-Line mit 140 PS, Suzuki Swift Sport sowie VW Polo GTI und Ford Fiesta ST

Opel gewährt Rabatt auf Astra, Corsa & Co. – Prämiensparen

Opel will anscheinend Lagerbestände abbauen und gewährt deshalb Käufern von sofort verfügbaren Neuwagen noch bis zum 23. Mai 2016 einen Rabatt von bis zu 3.500 Euro. Der Preisnachlass wird laut Opel sowohl auf Lager-, Vorführ- als auch Direktionswagen gewährt. Bei den Baureihen werden Astra, Adam, Corsa, Karl, Meriva, das Kompakt-SUV Mokka sowie der Familien-Van Zafira Tourer genannt.

Den Rabatt gewährt Opel unabhängig von der Finanzierungs-Variante. Ob per Bankkredit, geleast oder in bar bezahlt erhalten die Kunden also die bis zu 3.500 Euro, allerdings nur so lange der Vorrat reicht. Eine Auszahlung dieser Summe ist übrigens nicht möglich.

Die Rabatt-Aktion wird als Sieger-Prämie von Opel beworben. Der Hintergrund: In jüngster Zeit hat Opel einige renommierte Autopreise gewonnen, wie zum Beispiel das „Goldene Lenkrad“ für den neuen Astra. Diesen und andere „Siege“ nehmen die Rüsselsheimer zum Anlass für ihre Rabatt-Aktion. (Mario Hommen/SP-X)

Altes Konzept, neues Fahrerlebnis – Opel Easytronic 3.0

Wir kennen es vom Smart, von alten Mercedes-Benz Sprintern und natürlich auch aus vergangenen Opel-Modellen: automatisierte Getriebe. Sie verursachen lange Schaltpausen, Ruckler bei Gangwechseln und bedingen ein Kopfnicken beim Anfahren. Doch das soll nun Geschichte sein – zumindest bei Opel, wie die Rüsselsheimer versprechen. Das automatisierte 5-Gang-Getriebe soll vieles besser machen und den Komfort einer Automatik mit dem geringen Durst einer Handschalt-Box bieten. Read more

Klemmendes Zündschloss im Opel – DIY-Reparatur

In einem alten, wahlweise gerne günstig geschossenen Auto habe ich die Angewohnheit, nicht immer alle Tasten zu drücken. Warum? Weil ich das Auto auch prima ohne offenes Fenster oder ohne offenes Schiebedach fahren kann. Denn: wenn der Elektromotor beim Öffnen oder Schließen streikt – und er streikt garantiert „auf dem Weg“ und geht nicht erst kaputt, wenn das Fenster ganz auf oder ganz zu ist – dann hat man den Ärger.

Türverkleidung ab, Motor ausbauen, Fenster nach oben würgen, arretieren, neuen Motor (für viel Geld!) ran, Wassersperre wieder ankleben, Türverkleidung montieren, fertig. Kostet dich locker zwei Stunden, jede Menge Nerven und eben einen neuen Motor. Wenn er denn überhaupt der Übeltäter war und nicht etwas ganz anderes hinter dem Defekt steckt.

Natürlich gehört zum Charme eines alten Autos, dass auch mal etwas kaputt geht. Für viele ist es genau der Grund, sich so eine Kiste zuzulegen, weil die Stunden in der Garage doch eben meist schöne Stunden sind. Nur eben: nicht immer. Im Alltag darf die Möhre gerne funktionieren. Und wenn ich mir Arbeit spare, indem ich nicht ständig auf allen Knöpfen rumdrücke, dann mache ich das gern.

So wurde ich dann auch im Corsa hellhörig, als plötzlich im Sommer das Zündschloss ein bisschen hakte. Schlüssel rein und drehen, das ging irgendwie manchmal nicht so leicht wie sonst. Was nun? Die Taktik des Nichtnutzens fällt beim Zündschloss leider aus. Gefühl musste es also richten, Vorsicht statt plumpem „rein und rum“. Nur irgendwann, es dürfte Mitte August gewesen sein, der Corsa stand den ganzen Tag schön in der prallen Sonne: Nix mehr. Schlüssel rein und fest. Das Schloss bewegte sich keinen Millimeter. Nicht mal so, wie man es bei eingerastetem Lenkradschloss kennt, es ging gar nix.

Opel Corsa 002 Klemmendes Zuendschloss reparieren

Es war klar, dass etwas massiv nicht stimmt. Da Google bekanntlich dein Freund ist, wurde schnell „Corsa Zündschloss klemmt“ gesucht und die Antwort folgte prompt. Sämtliche Foren, Fanseiten, DIY-Sammlungen und andere Ratgeber brachten es: Opel-Zündschlösser klemmen im Sommer. Zumindest ältere, aus den Baujahren um Mitte der Neunziger bis in die frühen Nullerjahre. Was also tun? Die Ratschläge waren mannigfaltig. Manche wollten mit WD40, Fett und anderen Hausmittelchen das Schloss wieder gangbar bekommen haben, was mir auf Grund der absoluten Unbeweglichkeit des Schlüssels eher unwahrscheinlich erschien.

Eine andere Lösung war Eisspray. Viele Betroffene schrieben von unterschiedlicher Ausdehnung der Schlossmaterialien, die zu einem Klemmen führten. Das klang plausibel, nur hatte ich am Parkplatz leider gerade kein solches Spray zur Hand. Ich musste also warten, denn was ein Eisspray kann, das schafft auch die sinkenden Temperatur am Abend. So war es dann auch, pünktlich zum Sonnenuntergang drehte der Schlüssel wieder und der Corsa fuhr nicht über Los, sondern direkt in die Garage.

Der Grund dafür ist, dass man den Defekt mit dem Zündschloss nicht verschleppen darf. Denn man kann das Zündschloss nur ausbauen, solange man das Lenkrad drehen kann. Und das Lenkrad kann man nur drehen, wenn das Schloss nicht einrastet. Das tut es aber, wenn der Schlüssel in Stellung 0 ist. Wer ihn also dort nicht mehr wegbringt, der kann das Lenkrad nicht mehr so weit drehen, wie er es muss, um die Schrauben der Verkleidung abzumontieren. Außerdem kann man das Zündschloss nur in Stellung II aus der Arretierung in der Lenksäule lösen.

Opel Corsa 009 Klemmendes Zuendschloss reparieren

Wem also das Zündschloss das erste Mal hakt: sofort an die Arbeit!

Natürlich kann man das Ganze auch mit einem neuen Schloss beheben. Im Zubehör gibt es Sätze mit Schlüsseln für kleines Geld, keine 40 Euro reichen meist. Dafür hat man dann zukünftig zwei Schlüssel: einen für die Türen und eben den neuen fürs Zündschloss. Beim Opel-Händler wird es etwas teurer, gerne um 150 Euro plus Montage, dazu braucht es den originalen Carpass, einen Besitznachweis und ein bisschen Geduld, bis die codierten Schlösser aus Rüsselsheim geschickt werden. Dafür kann man dann mit den alten Schlüsseln weiterhin starten.

Deshalb hier die Anleitung, wie man das Problem in einer Stunde und fast ohne Kosten beheben kann!

Im ersten Schritt ist die Lenksäulenverkleidung zu lösen. Es sind drei Schrauben, zwei davon liegen quasi hinter den Hupentasten, wozu das Lenkrad zum Lösen jeweils um 90 Grad gedreht werden muss. (Deshalb geht die Reparatur kaum, wenn sich das Schloss nicht mehr drehen lässt!) Die letzte Schraube findet sich an der Unterseite. Hat man alle drei gelöst, fummelt man einfach die zweiteilige Abdeckung ab und macht sich daran, den gesteckten Wischerhebel zu lösen. Einfaches Ziehen reicht, man kann ihn dann am Kabel baumeln lassen oder aber für mehr Platz zum Arbeiten kurz Abstecken.

Man sieht nun eine kleine Öffnung im Gussteil der Lenksäule neben dem gelben Leitungspaket. Dort steckt man einen kleinen Inbusschlüssel hinein und löst mit ein bisschen Druck die Arretierung des Zündschlosses. Dieses sollte euch nun (es muss dazu in Stellung II stehen!) federbelastet entgegenkommen.

Die eigentliche Behebung des Problems kann nun beginnen. Von hinten betrachtet, sieht man den Sperrstift (die Quelle des Übels!) , der das eigentliche Schloss mit dem Gehäuse verbindet. Zum Zerlegen muss man das Schloss einfach über die Stellung III hinausdrehen, dann kann man das Gehäuse über das Schloss abziehen. Dabei vorsichtig sein, der Sperrstift ist federbelastet und verteilt sich, wenn man es nicht mit Gefühl und einer schützenden Hand über dem ganzen macht, gerne mal unwiederbringlich in der hintersten Garagenecke.

Hat man das Zündschloss getrennt, sollte man darauf achten, dass kein Scherzkeks den Schlüssel aus dem Schloss zieht. Im getrennten Zustand würden nun die Codierblättchen und Federn herausfallen und man könnte die nächsten drei Wochen damit verbringen, die alte Reihenfolge wiederzufinden, ohne die der Schlüssel nicht mehr passen würde.

Das Problem des Klemmens liegt aber im Gehäuse. Wer sich die Aussparung im Guss für den Sperrstift ansieht, der wird erkennen, dass sich dieser schon schön ins Material eingearbeitet hat. In meinem Corsa-Fall stand ein beträchtlicher Grat ab, der bei hoher Innenraumtemperatur und entsprechender Ausdehnung des Gusses (höher als beim Stahl des Stiftes!) dafür sorgte, dass der Sperrstift die Rampe nicht mehr hochlaufen konnte und sich am Grat verklemmte.

Fotografisch ist das etwas schwierig festzuhalten.Wer es bis hierhin geschafft hat, der wird aber selbst sehen, wo bei seinem Zündschloss das Problem liegt. Den Grat einfach mit einer kleinen Feile (Schlüsselfeilenset im Baumarkt, o.ä.) einem Dremel oder etwas Schleifpapier und Geduld abtragen, danach sauber machen und fertig. Vorbeugend kann man den Sperrstift noch anfasen, damit dessen ab Werk rechteckiger Kopf sich zum Einen nicht mehr so leicht ins Material einarbeiten und zum Anderen nicht mehr so leicht klemmen kann. Ich habe ihn dazu in die Bohrmaschine eingespannt und kurz die Feile drangehalten. Danach noch ein bisschen mit dem Schleifpapier glätten und man ist fertig.

Der Einbau erfolgt logischerweise in umgekehrter Reihenfolge.

Die Operation ist bei mir zu voller Zufriedenheit geglückt, das Schloss hat seitdem nie wieder geklemmt und es lässt sich auch deutlich geschmeidiger drehen. Es lohnt also, bei den ersten Anzeichen zu handeln. Denn auf Lenkradschloss knacken, Lenksäule zur Entriegelung des Zündschlosses aufbohren und all die anderen Unannehmlichkeiten, die allein ein zweiter Schlüssel zum Starten mit sich bringt, kann sicher jeder verzichten.

Die ganze Reparatur dauert auch ohne Vorkenntnisse kaum eine Stunde und kostet nichts, solange man einen Kreuzschlitz-Schraubendrehen, einen kleinen Inbusschlüssel und ein paar kleine Feilen zur Hand hat.

mr rasch autoteile

Opel Corsa OPC: Das nehme ich persönlich!

Natürlich kann man einen Kleinwagen ordentlich pimpen. Das kann durchaus sinnvoll sein. Zum Beispiel mit fetten Rädern, einer lauten Auspuffanlage, Schalensitzen und dazu ein wenig Lack für den Bremssattel. Klingt nach Bastelbude und Samstag-Abend vor dem McDrive.

Oder man schaut sich an, was Opel aus dem braven Corsa gemacht hat. Mit der Hilfe von Koni-Dämpfern, Brembo-Bremsanlage, Remus-Auspuffanlage und Recaro-Sitzen. Das wichtigste bei der Auflistung ist aber ein Name, der da noch fehlte: Strycek. Volker Strycek.

Opel Corsa OPC – Persönliche Prüfung!

Das Socialmedia-Team von Opel hat sich für die Gilde der „scheinbar“ „Nicht-Profis“ im Journalismus, den Bloggern, eine ganz eigene Veranstaltung einfallen lassen. Während wir die Fahrberichte von der Vorstellung der Rüsselsheimer-Rennkugel bereits seit Wochen im Blog haben (Erster Test: Opel Corsa OPC) – durfte nun eine muntere und durchaus lustige Ansammlung von „Online-Multiplikatoren“ in Dudenhofen ein Treffen mit dem Rennzwerg erleben, das es durchaus in sich hatte.

Opel Corsa OPC 10 Dudenhofen

Erste Prüfung: Bremsen mit Brembo.

Damit man die Wirkung der Brembo-Bremsanlage vollends genießen und beurteilen kann, hatte sich das Team rund um den Ex-Rennfahrer Sascha Bert eine besondere „Prüfung“ einfallen lassen: Ziel bremsen. Dabei ging es aus Tempo 80 heraus darum, möglichst knapp vor einer Hütchen-Linie stehen zu bleiben. Beim ersten Versuch (Training 1) fehlten 2 Meter, beim letzten Versuch (Training 2) fehlten 25 Zentimeter. Beim Wertungslauf, nun nicht mehr aus Tempo 80, sondern aus Tempo 100 und mit „Aufpasser“ an Bord – habe ich die Prüfung dann vollständig versemmelt. Unfassbare zwei Meter über das Ziel hinaus – eine Tragödie persönlichen Versagens. Die „Kollegen“, die das ganze Elend beobachten konnten, waren dann auch „hilfreich“ und „verständnisvoll“.  Wie diese Fotos gut zeigen:

arschlöcher auf der rennstrecke teil 2

An dieser Stelle schiebt der Fahrer keine Schuld auf das Auto. Der kleine Corsa OPC hat in der Tat ein vorbildliches Gefühl auf der Bremse vorzuweisen. Ein klar definierter Druckpunkt und eine Bremsanlage, die sich erstaunlich erwachsen gibt. Nein, dass es hier gnadenlos über das Ziel hinaus ging, liegt- lag- am Fahrer. 🙁

Brembo, Koni und Volker:

Dass man bei Opel die Komponenten so prominent in den Vordergrund schiebt, ist für einen dt. Automobilhersteller eher ungewöhnlich, dürfte aber auch der Zielgruppe des Opel Corsa OPC geschuldet sein. Ein Fahrwerk von KONI, eine Bremsanlage von Brembo und eine Auspuffanlage von Remus. Das klingt eigentlich nach dem Zubehör-Katalog von D&W oder aber nach einer sehr sinnvollen und ordentlichen Auswahl. Die wichtigste Marke für das Ergebnis, das Gesamtprodukt des Opel Corsa OPC ist jedoch: Strycek – Volker Strycek.

Der Mann hat die DTM gewonnen (1984), er hat das 24h-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen (2003) und zudem ist er seit 1998 der Sportchef des Hauses Opel. Und er fährt heute noch Rennen auf der Nordschleife. Volker Strycek gilt unter Opel-Fans als Idol, als Macher und als Kopf hinter dem Opel Astra OPC Cup (Nordschleife). Der Mann ist eine fahrerische Legende und ein Experte, wenn es darum geht, ein Auto für die Herausforderung Nordschleife zu entwickeln. Und wenn der Mann sagt, wir brauchen im Opel Corsa OPC die Koni-Dämpfer, wir wollen die Drexler-Vorderachssperre, wir wollen den Remus-Sound und die Recaro-Sitze, dann bekommt er das. Und das Ergebnis?

Eine 207 PS starke Rennkugel auf schicken 18-Zoll Felgen, so steht der neue OPC-Corsa vor uns. Als es zur Slalom-Prüfung geht, ist mein Fehler in der ersten Disziplin nicht vergessen, aber die Konzentration gilt nun dem „Hütchen-Spiel“.

Opel Corsa OPC 16 Dudenhofen

Hütchen-Spieler im Performance-Mode

Was bislang in der Aufzählung der „Performance-Bausteine“ fehlte, war der Sportreifen, den Opel dem Corsa OPC ab Werk gönnt. Französischer Gummi in der Sportmischung. Die Koni-Dämpfer mit „FSD-Technik“ sollen eine adaptive Dämpferverstellung unnötig machen und dennoch sowohl Alltag als auch Sport-Einsatz können.  Ob sie das können? Keine Ahnung. Auf dem Testgelände in Dudenhofen musste der kleine Corsa OPC mit seiner prägnanten Stoßstange immer hart an den Hütchen schnüffeln. Ob der OPC Corsa auch Alltag kann? Vermutlich. Das Performance-Paket beinhaltet zudem eine mechanischen Sperre vom Experten Drexsler. Damit lässt sich der kleinste OPC-Kandidat trotz Vorderradantrieb hart um die Kurve heben. 207 PS sind das eine, die 245 Nm Drehmoment das andere. Im Overboost lässt sich der Motor kurzzeitig zu 280 Nm überreden. Knackig ist vermutlich die beste Beschreibung für das Thema „Hütchen-Spiel“ im OPC Corsa. Lenkung? Knackig! Dämpfung? Knackig. Vorderachse? Lässt sich nahe am Leistungs-Maximum bewegen und gibt dabei genug Feedback. Das Ergebnis? Bestzeit im Slalom. Nicht nur für den OPC-Corsa, auch für mein-auto-blog.

Opel Corsa OPC 09 Dudenhofen

Der Opel Corsa OPC macht Laune – bis Opel den VLN-Cup Astra auspackt!

Man darf es ruhig auch als Mann und Autoblogger zugeben: Der kleinste OPC-Kandidat macht durchaus Laune. Seine gut dosierbare Bremse, die knackige Lenkung und das überzeugende Fahrwerk sind auf dem Punkt. Mit den 207 PS zieht der 1.6 Liter Turbomotor im Rüsselsheimer Dress auch locker an den Mitbewerbern von VW, Ford und Renault vorbei. Das ganze Paket wirkt stimmig, was jedoch nicht verwundert, denn nicht Remus, Recaro, Brembo und Drexler sollten im Vordergrund stehen, sondern der „Daddy“ der OPC-Fahrzeuge von Opel: Volker Strycek.

Der Spaß hört aber ganz plötzlich auf, wenn der Cup Opel Astra die Bühne betritt. Ein Hütchen-Kurs von nicht einmal 1 km soll der Spielplatz werden. Laut rasselnd rockt sich der Original VLN-Cup Astra in den Vordergrund der versammelten Medienmeute.

Opel Corsa OPC 17 Dudenhofen

Kurzweil aus Rüsselsheim: OPEL ASTRA Cup

Nun vermögen Worte nur schwerlich zu beschreiben, was in einem vorgeht, wenn man den Original Cup-Astra fahren darf. 320 PS dürfen es sein aus dem 2-Liter Turbo-Vierzylinder im Bug. Die 400 Nm fallen dann, wie im Serienfahrzeug, rein über die Vorderachse her. Abgefahrene Renn-Regenreifen von Hankook vermitteln Traktion und Grip, auch das Rennfahrzeug vertraut auf eine Differentialsperre vom Experten Drexler. Anstelle von Koni dämpft im Renn-Astra ein System von Bilstein und die Vorderachse bekam das „HiperStrut-Layout“ zur Entkopplung von Antriebseinflüssen auf die Lenkung. Entsprechend gesittet geht der Renn-Astra zu Werke.

Die größte Herausforderung im Umgang mit dem 320 PS Boliden? Der Einstieg.

Opel Corsa OPC 19 Dudenhofen

1.280 vs. 128 kg

Der Renn-Astra kommt auf 1.280 kg, trotz massigem Einsatz von Carbon. Auf der anderen Seite kommen Überrollkäfig und eine aufwändige Seitencrashbox zum Einsatz. Die Recaro-Competition-Sitze fassen einen unsittlich nah an. Presspassung zwischen Hüfte und Gestühl sind angesagt. Der Fünfpunktgurt macht sich der Belästigung der Kronjuwelen schuldig – am Ende zählt aber nur eines: Gang rein und ab geht das Ding!

Anfahren im Cup-Astra ist nicht schwieriger als im OPC-Corsa und dafür, dass der Cup-Astra mit einer ganzen Schippe mehr Leistung antritt, ist die Traktion der geschrubbten Hankook-Reifen faszinierend gut!

Sicher, man sieht eigentlich nicht wirklich viel. Tief sitzend, baut sich der Kompaktwagen mit seiner Haube vor einem auf. Hütchen umzirkeln? Damit? Und dennoch – wenn man sich an den Lärm gewöhnt, dann lässt man den Zweiliter-Turbo bis zum Schaltblitz ausbrüllen – der Cup-Astra belohnt den Einsatz mit überraschender Friedfertigkeit. Sicher, der Berserker brüllt die Nachbarschaft wach und die Hütchen hüpfen ehrfürchtig aus dem Weg, aber der Cup-Astra belohnt mit ehrlicher Reaktion und sportlicher Härte! Beides ist unfassbar gut!

Opel Corsa OPC 17 Dudenhofen

OPC – Drei Buchstaben, ein Ziel

Das Rüsselsheimer-Sportabzeichen mit den drei Buchstaben bestimmte einen unterhaltsamen Tag. Da es ein „Non-Journalist-Day“ war, erfolgt die Berichterstattung dann auch auf mein-auto-blog mal wieder im „Blog-Style“. Emotionen statt nüchterner Fakten. Unterhaltung statt Objektivität. 

Es soll Journalisten geben, die dem Opel Corsa OPC in der jüngsten Version mangelnde Emotionen vorwerfen. Das ist Blödsinn. Dass man den Tag mit dem Corsa OPC als Challenge ausformte, brachte ungewohnten Unterhaltungswert. Und ermöglichte eine völlig neue, unverkrampfte Betrachtungsweise des Corsa OPC. Preis? Ausstattung? Sollen das doch bitte die Journalisten erledigen – ich träume derweilen von den 90 Sekunden im Opel Astra VLN-Cup … und specke ein paar Kilos ab, damit ich das Ding demnächst mal auf der Nordschleife bewegen kann …

Bilder vom Tag (alle vom Opel-Fotografen)

 

Linktipps: Die lieben Kollegen. Jens Stratmann  von rad-ab.com, drive-blog, kennzeichen-blog.de, R+V Drive-Check auf YT, Jens im VLN-Cup Astra, Fabian von autophorie.de usw. folgen ..

Paris 2014: Vier Weltpremieren für Opel

Vier Weltpremieren von Opel

Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie die Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, glänzt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie hohem Komfort. Das Vollaluminium-Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen mit 90 PS und mit 115 PS erhältlich. Fließende Formen und präzise gestaltete Details führen in die neue Opel-Designphilosophie. Unter der Haube des Adam S arbeitet ein 150 PS starker 1.4 Turbo Ecotec-Motor. Die Spitzengeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Seine Sportlergene sind ihm deutlich anzusehen Auch der Adam S bietet das Intelli-Link-Infotainment-System mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten und Apps. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Geräten kompatibel. Ab Anfang 2015 fährt der Mokka mit dem neuen, 136 PS starken 1.6 CDTI Turbodiesel vom Band. Über 190 km/h Spitze sind möglich und das in Verbindung mit serienmäßigem Start/Stop-System. Alle neuen Opel werden Ende 2014 bzw. Anfang 2015 erhältlich sein.

 

Der neue Opel Adam Rocks durfte indes bereits bei uns zeigen was er drauf hat, klicken Sie hier für den Fahrbericht zum neuen Opel Adam Rocks! 

Autonews – Der Wochenrückblick KW 39

1. Toyota bringt Crossover-Studie nach Paris

Toyota zeigt mit seinem C-HR Concept auf dem Autosalon in Paris erste Hinweise auf ein neues Crossover-Modell in der Kompaktklasse. Die prägnantesten Stilelemente der Studie sind stark herausgearbeitete Flächen und Radhäuser, die besonders betont werden. Klare Schulterlinien und charakteristische Rückleuchten runden das auffällige Design, welches die zukünftige Designausrichtung des japanischen Autoherstellers aufzeigen soll, ab. Neue Stylingmerkmale werden auch an der Frontpartie des C-HR Concept deutlich, die sich eventuell auch an künftigen Toyota Modell wiederfinden könnten.

ampnet_photo_20140922_086929

2. Holländischer Vencer Sarthe

Als neuer Sportwagenhersteller will der niederländische Autohersteller Vencer zeigen, dass die Holländer nicht nur Käse und Tulpen können. Nach vier Jahren und verschiedenen Prototypen ist die Produktionsversion des Sarthe fertig. Ein leichtes Chrom-Molybdän Chassis und eine Kohlefaser-Karosserie bilden die Basis. Ein 6,3-Liter-V8-Kompressormotor mit 622 PS und einem Drehmoment von 838 Newtonmetern Drehmoment treibt den Sportler an. Die Höchstgeschwindigkeit des 1,4 Tonnen schweren Flitzers liegt bei 338 km/h und für den Sprint von null auf 100 km/h soll er angeblich nur 3,6 Sekunden benötigen. Der holländische Hersteller will ein Auto pro Monat bauen. Das Interieur mit Karbon und Leder kann nach individuellen Wünschen gestaltet werden. Preislich liegt er bei 279.880 Euro.

ampnet_photo_20140922_086966

ampnet_photo_20140922_086967

3. Volkswagen zeigt T5-Nachfolger

Volkswagen zeigt mit seiner Studie auf der IAA für Nutzfahrzeuge die nächste Transportergeneration. Die extrem wendige und geländetaugliche Studie Tristar ist mit einem kurzen Radstand und permanentem Allradantrieb ausgestattet. Im Design lehnt sich die Studie an die bekannten Volkswagen-Linien an. Scharfe Linien, LED-Scheinwerfer und eine veränderte Architektur der Front lassen das Fahrzeug kraftvoll und breit aussehen. Die Ladung kann auf zwei getrennten Ebenen verteilt werden und im Innenraum befindet sich genug Stauraum sowie ein dreh- und verschiebbarer Fahrer- und Beifahrersitz, ein 20-Zoll-Tablettisch und modernste Videokonferenz- und Soundsystem von Dynaudio. Wann der neue Tristar T6 seine Weltpremiere feiern wird, ist noch unklar. Denkbar wäre aber zum nächsten Autosalon in Genf.

ampnet_photo_20140923_086992

4. Vier Weltpremieren von Opel

Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie die Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, glänzt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie hohem Komfort. Das Vollaluminium-Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen mit 90 PS und mit 115 PS erhältlich. Fließende Formen und präzise gestaltete Details führen in die neue Opel-Designphilosophie. Unter der Haube des Adam S arbeitet ein 150 PS starker 1.4 Turbo Ecotec-Motor. Die Spitzengeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Seine Sportlergene sind ihm deutlich anzusehen Auch der Adam S bietet das Intelli-Link-Infotainment-System mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten und Apps. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Geräten kompatibel. Ab Anfang 2015 fährt der Mokka mit dem neuen, 136 PS starken 1.6 CDTI Turbodiesel vom Band. Über 190 km/h Spitze sind möglich und das in Verbindung mit serienmäßigem Start/Stop-System. Alle neuen Opel werden Ende 2014 bzw. Anfang 2015 erhältlich sein.

ampnet_photo_20140924_087077

ampnet_photo_20140924_087081

ampnet_photo_20140924_087084

5. Skoda zeigt neuen Fabia in Paris

Skoda zeigt den komplett neu entwickelten Fabia als Kurzheck oder Kombi, dessen Kofferraum mit einem Volumen von 330 Litern einen neuen Spitzenwert im Segment aufweist. Marktstart soll für den Kleinwagen bereits der November sein. Dem Fabia wurden expressivere und emotionalere Designformen verpasst, die Elemente aus dem Motorsport erkennen lassen. Fabia und Fabia Combi werden zudem 90 mm breiter sowie 31 mm flacher als die Vorgängermodelle. Dank neuer Motoren, die vier Benziner und drei Diesel beinhalten, gezielter Gewichtsreduzierung auf 980 Kilogramm sowie verbesserter Aerodynamik sinken Verbrauch und Emissionen des Fabia um bis zu 17 Prozent. Sparsamster Fabia wird der Fabia Green-Line mit einem 1,4 TDI und 75 PS. Er kommt auf einen Dieselverbrauch von 3,1 l/100 km, das entspricht einer CO2-Emission von 82 g/km.

ampnet_photo_20140924_087115

6. Neuer Honda Civic in Paris

Endlich sind erste Details zum Civic für den Modelljahrgang 2015 bekannt. Der japanische Autohersteller kündigt auch die Markteinführung des neuen Civic Sport an. Sowohl der Civic Fünftürer als auch der Civic Tourer erhalten eine sportlichere Frontpartie. Diese verfügten über neue Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie neue Stoßfänger hinten als auch vorn. Der City-Notbremsassistent (CTBA) kommt sowohl im Civic Fünftürer also auch im Civic Tourer des Modelljahrgangs 2015 ab Ausstattungsvariante Comfort serienmäßig zum Einsatz. Ab 2015 kommt auch die besonders sportliche Modellvariante Civic Sport dazu. Ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit 120 PS oder einem 1,8-Liter-Benzinmotor mit 142 PS kommen darin zum Einsatz. Exklusiv mit Wabengrill-Stoßfänger, schwarzen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einem in Wagenfarbe lackierten Heckspoiler sowie schwarzem Dachhimmel zeigt sich das neueste Familienmitglied von seiner sportlichsten Seite.

Peter - Germany

7. Weltpremiere des Vivaro Combi

Auf der IAA für Nutzfahrzeuge feiert der Opel Vivaro als Kombi-Version seine Weltpremiere. Die zweite Generation des Kastenwagens bietet deutlich mehr Platz und zusätzliches Ladevolumen. Darüber hinaus kommt der praktische Wagen auch mit Doppelkabine und Plattform-Fahrgestell. Kastenwagen, Combi und die Doppelkabinen-Variante sind in jeweils zwei Karosserielängen, 4998 oder 5398 mm, als auch in zwei Höhen, 1971 oder 2465 mm, erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger verfügt der neue Vivaro bis zu 100 Millimeter zusätzliche Laderaumlänge. Auch die Fahrerkabine ist in der Länge um 116 Millimeter gewachsen. Der Laderaum fasst bis zu 8,6 Kubikmeter und ist ab 23.590 Euro zu haben.

ampnet_photo_20140923_087043

Bilder: Hersteller