Subaru Outback: Sicherheit statt Sportlichkeit

Japaner haben oft eine andere Sicht der Dinge. Auch beim nächtlichen Blick gen Himmel. In der berühmten Sternenansammlung namens Siebengestirn zählt man im Land des Lächelns nur sechs Himmelskörper. Plejaden nennen die Astronomen das Sternbild, auf japanisch Subaru. Der ur-japanische Autohersteller mit gleichem Namen hat entsprechend nur sechs Sterne im Firmenlogo und vertritt häufig auch eine andere Sicht der Dinge. Fast immer muss es Allrad sein, immer ein Boxermotor und im Falle des neuen Outback mit jeder Generation ein bisschen größer. Ab Ende März lebt Nummer Fünf des fünftürigen Crossover-Modells auch in Europa.

In den USA ist die Neuauflage des Outback schon ein Hit und trägt wesentlich dazu bei, dass Subaru dort im letzten Jahr mit 513.000 Verkäufen in Summe mehr Autos abgesetzt hat als die ungleich größere Marke Volkswagen. Die Amerikaner lieben nun mal mächtige Karossen. Mit über 4,81 Metern Länge (plus 2 Zentimeter) zählt der Outback zwar nicht zu den ganz Großen im Autoparadies, aber auf jeden Fall zu den größeren seiner Zunft, Und genau das könnte ihm in Europa, speziell in Deutschland, zum Nachteil gereichen. Denn die Klasse derartig mächtiger SUV, zu denen sich auch der Subaru zählt, hat zugunsten der kleineren Modelle wie zum Beispiel Porsche Macan, VW Tiguan oder Mazda CX-5 an Fans verloren.

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Doch auch der neue Outback unterscheidet sich deutlich von den hochgebauten, kastigen SUV. Er ist eher ein hochgebockter Kombi und sieht sich Rivalen des Audi A 6 Allroad quattro oder des Volvo XC 70 AWD, beide ebenfalls mit Allradantrieb. Ein Familien- und Freizeitauto, mit dem man zur Not auch mal einen Stau über einen verschlammten Waldweg umfahren kann. Ein derartiger autofeindlicher Untergrund war auch das Terrain für die ersten Kilometer der Testroute in Slowenien. Dank seiner Hochbeinigkeit (20 Zentimeter Bodenfreiheit) setzt das 1,6-Tonnen-Schiff auch dann nicht mittig auf, wenn sich die 17-Zoll-Räder durch tiefe, aufgeweichte Furchen wühlen müssen. Unterm Strich kein reinrassiger Geländewagen, aber immerhin ein Kombi, der sich dank Allrad und elektronischer Helfer schon mal alleine aus kritischen Situationen befreien kann.

Unter der langen Haube werkelt ein Zweiliter-Boxer-Diesel, der einzige seiner Art übrigens und schon vom Subaru-Bestseller Forester her bekannt. Die Leistung von 110 kW/150 PS erscheint auf dem Papier zunächst ebenso leicht schwächlich wie die Durchzugskraft (360 Newtonmeter). Hinzu kommt noch, dass der Einsatz einer stufenlosen Automatik (CVT) auch nicht gerade ein Garant für sportives Fortkommen ist. In der Praxis aber reicht das Triebwerk völlig aus. Abseits fester Straßen ohnehin, aber auch auf Landstraßen oder Autobahnen lassen die zur Verfügung stehenden „Pferde“ den Outback zeitgemäß Mittraben. Seine Eigner in Spe sind nun mal von der eher gelassenen Sorte, schielen mehr auf Komfort als auf Tempo-Rekorde. Wenn sie es aber doch mal eilig haben, genügt die versprochene Spitze von 200 km/h allemal. Den allzu ungestümen Tritt aufs rechte Pedal quittiert der boxende Diesel jedoch mit hörbarem akustischen Unbehagen. Am wohlsten fühlt sich der Japaner in mittleren Drehzahlbereichen. Dann bedankt er sich mit erträglichem Verbrauch (im Test rund 8,5 Liter auf 100 Kilometer), einem Übermaß an Komfort und bemerkenswerter Langstreckentauglichkeit.

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Besonders stolz ist Produktchef Masayuki Uchida auf ein Sicherheitssystem, das erstmals auch in Europa angeboten wird und bei Outback-Versionen mit CVT serienmäßig an Bord ist. Die zwei Frontkameras des „Eyesight“ ermöglichen verschiedene Funktionen: Automatische Abstands- und Geschwindigkeitsregelung, Bremsassistenz bei erkannter Gefahr, Warnung bei Verlassen der Fahrspur oder auch die Benachrichtig des Fahrers, wenn im Stau der Vordermann wieder anfährt.: „Die Kameras bilden aus ihren Bildern eine 3d-Ansicht, können so bis zu einer Entfernung von 110 Metern Fußgänger, Radfahrer, die Fahrbahnbegrenzung oder Hindernisse erkennen“ erklärt Uchida“. Das alles können ähnliche Systeme in Europa schon seit langem, sie sind jedoch wegen der Nutzung von Radarsensoren, Ultraschall oder Infrarot erheblich aufwendiger und teurer als die Subaru-Eigenentwicklung.

Leider besteht die Gefahr, dass künftige Outback-Besitzer das im Test sehr wirksame System wegen des ständigen Gepiepes schnell wieder abschalten. Denn kaum haben die Kameraaugen ein vorausfahrendes Auto erkannt, melden sie das mit einem Piepton, auf einer dichtbefahrenen Autobahn also nahezu ununterbrochen. Gar hektisch reagiert der bordeigene Warnbeauftrage, wenn die Mittellinie von den Rädern berührt oder überfahren wird. Auf engen Landstraßen, wo die Mittelmarkierung fast zwangsläufig immer mal gestreift wird, wandelt sich das Einzel-Piepen in das aufgeregte Konzert einer ganzen Vogelschar. Hier sollten die Techniker noch mal Hand anlegen und wirklich nur dann Alarm schlagen lassen, wenn der Bordrechner eine echte Gefahr zu erkennen glaubt. Vorbilder dafür gibt es auf dem Markt reichlich.

Der optisch zwar geschärfte, aber immer noch recht konservativ gestylte Outback wird dennoch den deutschen Statthaltern viel Freude bereiten. Lobenswerte Serienausstattung zu fairen Preisen, das unaufgeregte Fahrgefühl, der erwähnte vorzügliche Komfort und der gute Namen von Subaru als Allradspezialist sollten mehr Kunden anlocken als es dem jetzt in den Ruhestand verabschiedeten Vor-Modell gelang. Die Preise beginnen bei 34.440 Euro, für den 2,5 Liter Benziner mit 129 kW/175 PS werden mindestens 35.900 Euro fällig, der getestete Diesel in Komplettausstattung kostet 42.900 Euro.

Autor: Peter Maahn/SP-X

Ford Ecosport: Rad ab

Erst vor rund einem Jahr hat Ford eilig den Ecosport aus Südamerika nach Europa geholt, um am Boom bei den Mini-SUV teilzuhaben. Weil der kleine Crossover hierzulande aber nicht so gut ankam wie gewünscht, gibt es nun eine frühe Überarbeitung. Zu sehen ist sie erstmals auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März).

Wichtigste Änderung: Das Ersatzrad am Heck wird von einer nicht abwählbaren Standard- zur kostenlosen Optionsausstattung. So passt sich der lediglich mit Frontantrieb erhältliche Fünftürer stärker dem Design seiner Segments-Konkurrenten an, die auf Offroad-Anklänge weitgehend verzichten. Zusätzlich soll der Innenraum dank neuer Kunststoffe hochwertiger werden. Und auch das Fahrwerk wird überarbeitet.

Entwickelt worden war der mit Fiesta-Technik gebaute Ecosport ursprünglich rein für den südamerikanischen Markt. Entsprechend weichen Design und Qualitätsanmutung von den europäischen Vorlieben ab. Wenig überraschend zählte der in Brasilien gebaute Crossover 2014 mit gerade einmal 2.915 Neuzulassungen in Deutschland zu den Schlusslichtern in einer eigentlich boomenden Klasse. Zum Vergleich: Segments-Primus Opel Mokka kam im gleichen Zeitraum auf fast 28.000 Neuzulassungen. Ford Deutschland rechnete allerdings auch nicht mit einer gigantischen Nachfrage und bestellte zunächst nur 4.000 Einheiten in Brasilien.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Fahrbericht: Suzuki SX4 S-Cross 1.6 DDIS 4×4 Comfort+

Suzuki SX4 S-Cross – ein Crossover für die ganze Familie

Die Kombination eines allradtauglichen Kleinwagens mit einem großzügigem Raumangebot ließ Suzuki einen Crossover konzipieren, den der japanische Hersteller als SX4 S-Cross vorstellt. Weitere Ansprüche der Ingenieure aus Nippon waren ein für die ganze Familie nutzbares und dennoch bezahlbares Fahrzeug zu produzieren.

Das markante Crossover-Design des SX4 S-Cross strahlt sehr gut die konzeptionellen Vorzüge eines Allrounders aus. Dennoch bietet der SX4 S-Cross neben dem Design auch Komfort und nützliche Technologien. Die Preisliste des Fahrzeuges startet bei 19.490 Euro.

 

Ein Kompakter wird erwachsen

Erwachsener Crossover
Erwachsener Crossover

Wie ein Kompaktwagen wachsen und sogar das Segment wechseln kann, erzählt die Geschichte des SX4. Eben dieser SX4 startete 2006 in Deutschland als Nachfolger des Liana und des Kompakt-SUV Ignis. Nach einigen Veränderungen entstand der SX4 S-Cross als Crossover. Die Verbindung einer Limousine und eines Offroadfahrzeuges.

Im Innenraum wurden hochwertige Materialien verarbeitet. Hier verzichtete man größtenteils auf Hartplastik und so sieht der SX4 S-Cross auch innen sehr wertig an. Alle Instrumente  wie Bordcomputerdaten, Drehzahlmesser, Geschwindigkeitsanzeige sowie das Navigationsgerät liegen in einem umsichtigen Blickwinkel des Fahrers. Durch den gegenüber dem SX4 Classic um 100 mm auf jetzt 2.600 mm deutlich gewachsenen Radstand haben fünf Personen bequem Platz und das auch im Fond. Allerdings könnten die Sitzwangen etwas mehr Seitenhalt bieten. Auch lässt sich die Neigung der Sitzfläche kaum verändern.

Der Innenraum optisch vergrößert

Extrem langes Panorama-Glasschiebehubdach
Extrem langes Panorama-Glasschiebehubdach

Das innovative Panorama-Glasschiebehubdach, das in der höchsten Ausstattungslinie Comfort+ serienmäßig vorhanden ist, lässt den SX4 S-Cross nochmals größer erscheinen und bringt ein gewisses Wohlfühlgefühl. Es erstreckt sich über 1,00 m und bietet somit nicht nur Fahrer- und Beifahrer, sondern auch den Passagieren im Fond einen freien Blick. Beim Kofferraumvolumen hat Suzuki auch nicht gespart. So bieten Fahrzeuginnenraum und 430 Liter hinter der zweiten Sitzreihe Platz für die ganze Familie und ihr Gepäck.

Durchdachte Motorisierungen

Meistert mit seinen Motoren jedes Gelände

Die Motorisierungen beim SX4 S-Cross sind recht übersichtlich. So bietet Suzuki seinen Kunden außer dem von uns getesteten Diesel- Aggregat nur noch einen Benziner mit 1,6 Litern Hubraum und 120 Pferdestärken. Beide Motoren sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet. Der Diesel Motor bringt mit seinem 1.6-Liter-Turbodiesel und 88kW (120 PS) ordentlich und ausreichende 320 Nm Drehmoment bei 1.750 U/min auf das Fahrwerk. Kombiniert mit dem neu entwickelten Allradantrieb ALLGRIP lässt das Fahrzeug keinen Wunsch offen, wenn es um die Fortbewegung auf unterschiedlichem Terrain geht. ALLGRIP  garantiert mit vier verschiedenen Fahr-Modi optimale Traktion bei unterschiedlichen Bedingungen. Dynamisches und sicheres Fahren bei Wind und Wetter sind durch die Modi „Auto“, „Snow“, „Sport“ und „Lock“  kein Problem. Der bequeme „Auto“-Modus treibt das Fahrzeug ausschließlich über die Vorderräder voran und schaltet nur bei Bedarf stufenlos die Hinterachse hinzu. Dies passiert automatisch. Der „Snow“-Modus erhöht die Traktion auf Schnee und Eis. Im „Sport“-Modus steigert die gleichmäßige Drehmomentverteilung über beide Achsen die Fahrdynamik des S-Cross. Kritische Verhältnisse werden durch den „Lock“-Modus abgefedert. Dies wird durch die starre 50:50-Verteilung des Drehmoments bewerkstelligt.

In Sachen Spritersparnis kann sich der 1.6 Liter Diesel durchaus sehen und fahren lassen. So verspricht Suzuki einen kombinierten Verbrauch von 4,2 l/100 und 110 g/km CO2-Emissionen für den Common-Rail-Vierzylinder.

Sicherheit groß geschrieben bei bezahlbare Ausstattung

Selbst im Schnee immer eine gute Figur
Selbst im Schnee immer eine gute Figur

Das Thema Sicherheit wird groß geschrieben. So bieten alle Ausstattungsvarianten sieben Airbags inklusive der Vorhang-Airbags vorn und hinten. ESP, ABS sowie ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf beiden äußeren Rücksitzen sind hier ein gewohnter Standard. Im Bereich Fußgängerschutz bedient sich Suzuki der neuen „Total Effective Control Technology“, die Aufprallkräfte optimal aufnimmt und verteilt.

Mit den drei Ausstattungslinien „Club“, „Comfort“ und „Comfort+“ gibt uns Suzuki ausreichend Optionen für jeden Geschmack. Bereits die Basisausstattung „Club“ umfasst eine Klimaanlage mit Pollenfilter, elektrische Fensterheber vorn und hinten, einen höhenverstellbaren Fahrer- und Beifahrersitz, ein MP3-fähiges CD-Radio mit Lenkradbedienung, USB-Anschluss sowie vier Lautsprecher. Die nächsthöhere Linie „Comfort“ wartet mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Keyless-Start und  Nebelscheinwerfern auf. Den letzten „Schliff“ ausstattunggstechnisch  bekommt der SX4 S-Cross mit dem „Comfort+“-Paket. Hier sind serienmäßig Parksensoren vorn / hinten, Ledersitze, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Navigationsgerät mit Rückfahrkamera sowie 17-Zoll-Alufelgen an Bord. Das zweiteilige Panorama-Glasschiebehubdach mit seinem großzügigen Blick rundet dieses Paket als gelungen ab.

Die Steigerung der Ausstattungsvariaten von „Club“ auf „Comfort“ lässt sich Suzuki mit € 1.800 bezahlen. Der weitere Schritt von „Comfort“ auf „Comfort+“ schlägt hingegen mit € 3.800 zu Buche. Dies ist allerdings ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Die Diesel- Aggregate sind letztendlich für einen Aufpreis von € 2.200 auch eher erschwinglich.

Fazit: Gelungener Crossover für die ganze Familie

Ein Crossover für die ganze Familie
Ein Crossover für die ganze Familie

Alles in allem trifft den SX4 S-Cross das Wort „Crossover“ sehr gut. Die Kombination zwischen komfortablem Familienfahrzeug mit großzügigem Raumangebot und hoher Fahrdynamik in allen Lagen ist geglückt. Eine praxisgerechte Variabilität ist jederzeit gegeben. So machen sowohl das Reisen mit Familie und Gepäck als auch die Nutzung für sportliche Aktivitäten mit dem SX4 S-Cross Spaß und lassen nichts vermissen. Aber auch beim Besuch im Möbel- oder Baumarkt macht das Auto eine gute Figur.

Technische Daten: Suzuki SX4 S-Cross 1.6 DDIS 4×4 Comfort+

Hersteller:  Suzuki
Typ:  SX4 S-Cross
Kasse:  Crossover
Motor:  R4
Getriebe:  6-Gang Schaltgetriebe
Antrieb:  Allradantrieb
Hubraum:  1.598 ccm
Leistung:  120 PS
Drehmoment:  320 Nm
Gewicht Fahrfertig:  1.380 kg
Von 0 von 100:  13.0 s
Höchstgeschw.:  175 km/h
Verbrauch (NEFZ):  4,4 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ)  114 g/km
Emmissionsklasse  EU 5
Effizienzklasse  A
cW-Wert:  –
Kommentar  –

 

Photos

Bildergalerie: Mitsubishi ASX 1.8 DI-D

Fahrbericht: Mitsubishi ASX 1.8 DI-D

Mitsubishi ASX, der Familien-Crossover mit Mehrwert?

Mit dem ASX suchte  Mitsubishi  das Glück in der Mitte. Denn der Crossover mit dem markanten Kühlergrill deckt gleich zwei Segmente ab: zur einen Hälfte Kompaktwagen, zur anderen Hälfte SUV. Mit dem Crossover macht die Marke wieder von sich reden. Denn das seit 2010 produzierte Fahrzeug erwies sich vor allem für Familien als eine interessante Alternative. Und das zu einem attraktiven Preis.

Zum neuen Modelljahr bekommt der ASX ein modernes Design, mehr Technik und noch mehr Ausstattung.

 

Mehrwert für den ASX ab 2015

Mitsubishi spendiert seinem Crossover nicht nur frische Kosmetik für sein typisches Markengesicht. Dem getesteten, kraftvollen Diesel-ASX stand die souveräne Kühlermaske schon immer sehr gut. Mit dem Modelljahr 2015 wirkt der ASX noch einmal potenter und sportlicher. Alle als Handschalter getriebenen Fahrzeuge verfügen zudem ab 2015 über die neue Clear-Tec-Technologie und das automatische  Start-Stopp-System AS&G (Kontrollanzeige im Cockpit informiert über das aktive Start-Stopp-System). Hinzu kommen außerdem eine Kraftstoff  sparende elektrische Servolenkung, ein regeneratives Bremssystem, Reifen mit fünf Prozent weniger Rollwiderstand sowie die nützliche Schaltempfehlungsanzeige.

Innenraum mehr als nur „kleines  SUV“

Gefühlte Erweiterung des Innenraums durch das großzügige Panorama Dach
Gefühlte Erweiterung des Innenraums durch das großzügige Panorama Dach

Im Innenraum lässt sich sehr schnell erkennen, dass hier der Wiedererkennungswert gesucht und auch sehr gut gefunden wurde. Das Cockpit ist aufgebaut wie im kürzlich getesteten Outlander. Alle Bedienelemente wirken sehr vertraut und alle Informationen, die das Fahrzeug hergibt, sind vom Fahrer sehr gut ablesbar. Vier Personen finden sehr bequem Platz, sowohl vorn als auch im Fond. Bein- und Kopffreiheit sind auch bei Personen bis 1.85 Meter großzügig bemessen. Dies kommt nicht zuletzt durch den langen Radstand von 2.670 Millimetern. Das sehr gut durchdachte ergonomische Konzept kombiniert die erhöhte Sitzposition (eben typisch  SUV) mit einer sehr leichten Zugänglichkeit. So lassen sich die Türen bis fast zum 90 Grad Winkel öffnen. Das ermöglicht ein entspanntes Ein- und Aussteigen. Auch ist der Kofferraum mit seinem Volumen sehr gut bemessen. Liegt der ASX noch bei voller Bestuhlung im Rahmen von 419 Litern, so besticht er mit 1.219 Litern bei umgeklappten Rücksitzen. Diese lassen sich selbstverständlich im Verhältnis von 60:40 umklappen.

Sportliches Fahren inbegriffen

Der ASX kommt mit seinem Tagfahrlicht sportlich aggressiv daher
Der ASX kommt mit seinem Tagfahrlicht sportlich aggressiv daher

Das komfortable, aber nicht zu weiche Fahrwerk eignet sich perfekt für längere Touren. Es lässt den Wagen sehr souverän mit allen Straßenverhältnissen umgehen. Die elektrisch unterstütze Servolenkung rundet das Fahrverhalten des ASX als sehr entspannt, aber doch sportlich ab. Weitere Gründe für diesen Komfort sind wohl auch die ABS-unterstützen Scheibenbremsen mit elektrischer Bremskraftverteilung, die das Fahrzeug in jeder Lage sicher für den Fahrer verzögern lassen.

Nicht zuletzt lässt sich der ASX mit seinem 1.8 Liter Diesel Aggregat und den potenten 300 Nm sehr sicher durch alle Situation im Stadt-, Überland- und Autobahnverkehr steuern. Der getestete 1.8 Diesel Motor ist weit von einem dieseltypischen Nageln entfernt. Die unterschiedlichen Fahrmodi „2WD“, „4WD AUTO“ und „4WD LOCK“ sorgen für eine unterschiedliche Verteilung des Drehmoments und sichern dadurch eine maximal variable Traktion.

Gut durchgepreist

Der ASX Diesel als Fronttriebler in der „abgespeckten“Ausstattung PLUS startet bei € 25.990. Für diesen Preis liefert Mitsubishi auch schon sehr viel an Ausstattung. Der reine Frontantriebler ist völlig ausreichend, wenn man ihn ausschließlich im urbanen Verkehr nutzt. Sollte man tatsächlich auf die allradgetriebene Variante bestehen, so zahlt man bei gleicher Ausstattungslinie € 1.800 mehr. Mitsubishi lässt alle Automatik -Liebhaber nicht im Stich und für einen Aufpreis von € 1.700 erhält man nicht nur ein 6-Gang Automatik Getriebe, sondern bei gleicher Ausstattung und PS Leistung einen 2.2 DI-D Motor. Die ausstattungsumfangreichere Variante TOP, die bei einem Mehrpreis von € 4.000  den Wagen sehr gut aufwertet, beinhaltet: Dachreling, elektrisch einstellbaren Fahrersitz, Lederausstattung, Navigationssystem, Panorama-Glasdach, Premium Soundsystem, Sitzheizung und Xenon-Scheinwerfer. Alles in allem eine sehr gute Zusammenstellung.

Alltagstauglichkeit / Fazit

Gute Figur in jeder Lage
Gute Figur in jeder Lage

Der ASX verbindet die Eigenschaften eines größeren SUV und eines C-Segment-Fahrzeugs sehr gut. Ausgesprochen leise und mit einer hohen Durchzugskraft agiert das Auto sowohl im Stadtverkehr  als auch auf der Landstraße  und der Autobahn. Der 1.8 Diesel mit seiner variablen Ventilsteuerung wirkt nahezu perfekt. Die erhöhte Sitzposition machen das Fahren im ASX sehr entspannt. Auch als „Lasttier“ ist der ASX gut zu gebrauchen. Bei einer möglichen Zuladung bis zu 555 kg und einer gebremsten Anhängelast bis zu 1.800 kg stellen geplante Fahrten zum Bau- oder Möbelmarkt kein Problem dar. Eine mit dem Navigationssystem verbundene Rückfahrtkamera lässt das Einparken sehr leicht von der Hand gehen. Die Xenonscheinwerfer sorgen nicht nur bei Nacht für eine hervorragende Sicht. Darüber hinaus lassen die Tagfahrleuchten den ASX bei sehr schwierigen Lichtverhältnissen auch bei Tage gut sichtbar erscheinen. Gemäß Hersteller soll eine Reichweite bis zu 950 Kilometern realisiert werden, was durchaus machbar ist. Der von der Redaktion ermittelte Durchschnittsverbrauch liegt bei sehr guten 7,02 Litern (im Schnitt auf 100 Kilometer)  während der 625 gefahrenen Test-Kilometer. Mitsubishi macht das Kennenlernen des Fahrzeuges auch ohne Lektüre des Handbuches sehr einfach. Viele Dinge sind intuitiv und logisch aufgebaut.

Ein kräftiger 1,8 - Diesel mit 300 Nm
Ein kräftiger 1,8 – Diesel mit 300 Nm

Technische Daten: Mitsubishi ASX 1.8 DI-D 4 WD, 6-Gang, Top Variante

Hersteller:  Mitsubishi
Typ:  ASX
Kasse:  Crossover
Motor:  R4
Getriebe:  6-Gang Schaltgetriebe
Antrieb:  Allrad
Hubraum:  1.798 ccm
Leistung:  150 PS
Drehmoment:  300 Nm
Gewicht Fahrfertig:  1.555 kg
Von 0 von 100:  10.0 s
Höchstgeschw.:  198 km/h
Verbrauch (NEFZ):  5,6 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ)  141 g/km
Emmissionsklasse  EU 5
Effizienzklasse  B
cW-Wert:  –
Kommentar  –

 Hier geht es zur Bildergalerie des Mitsubishi ASX

 

Erste Fahrt: Der neue Fiat 500X

Was uns Autokäufern früher der Golf war, ist uns heute der kompakte SUV. Crossover, die so ein wenig nach Geländewagen ausschauen, am Ende aber nur über Bordsteine rumpeln müssen. Solche modischen Crossover dürfen bei keinem Hersteller mehr fehlen. Und selbst ein anerkannter Spezialist für Kleinwagen wie der italienische Konzern Fiat muss sich nach oben strecken. Oder wenigstens die beliebten Modelle ein wenig dehnen. Der jetzt vorgestellte neue Fiat 500X ist – so sagt man es in Turin selbst – der vermutlich wichtigste Fiat aller Zeiten.

Aber ist er auch der beste Fiat aller Zeiten?

Erste Fahrt im neuen Fiat 500X

Fiat Panda und Fiat 500. In der Zukunft will man bei Fiat nur diese beiden Modellreihen verkaufen. Wobei das aktuelle Angebot an Fiat 500-Varianten auch nur optisch miteinander verwandt ist. Der kultige Retro-Charmeur 500 hat dem größeren Fiat 500L als Living oder Trekking zwar den Namen und auch die Nase geliehen, aber unter dem Blech ist die Verwandschaft eher rudimentär.

Macht nix. Der neue Fiat 500X hat auch viel mehr von einem Amerikaner mit auf den Weg bekommen als von Luigis Cinquecento. Der erst jüngst vorgestellte Jeep Renegade und der neue 500x teilen sich viele Gemeinsamkeiten. Was aber auch nix macht. Basierte der Jeep Renegade wiederum in Fragmenten auf dem 500 L. Für den US-Ableger wurden jedoch Varianten mit großer Kletterfreudigkeit entwickelt, eine neue Hinterachse, ein neues 9-Gang Automatikgetriebe und viele Details dem Sinnen nach Traktion unterworfen. Die Familie der 500 bleibt sich optisch dennoch treu und dass man nun einen Schwipp-Schwager in den USA hat, stört auch niemanden. Also zurück zum Fiat 500x – mit seinen 4.25 Metern soll er nun im Revier der begehrten Crossover und Kompakt-SUV wildern. Früher war das mal eine klassische Golf-Größe. Heute sind Renault Captur, Opel Mokka und der Juke von Nissan die Platzhirsche in diesem Größen-Segment. Und in diesem Segment muss der neue Fiat 500x nun seine knuffige Nase in den Wind schieben. Und zwar nicht in den Windschatten. Denn nicht viel weniger als „zu den Erfolgreichsten“ will man in Turin gehören, sobald der 500x mal ein ganzes Jahr auf dem Markt war.

Fiat 500x 117 Erste testfahrt

Zwischen Pizza, Pasta und Plastik

Von vorne ist die Ähnlichkeit mit seinen Brüdern deutlich zu erkennen. Wenngleich die Nase ein wenig derber, die Augen ein wenig gedrungener und der Mund ein wenig gekniffener wirkt. In der Seitenlinie fällt die früh abfallende C-Säule auf, der Po wirkt von hinten geliftet wie der Hintern von Kim Kardashian.  Fiat bietet den 500x in zwei Optiken an. Auch das ist eine mittlerweile gerne praktizierte Lösung. Die gefahrene Version (der rote auf den Fotos) ist der 500x in der „Cross+“ Variante. Neben der martialischen Optik ist diese zugleich die höchste Ausstattungslinie. Während der eine also mit tiefer gezogener Stoßstange den City-SUV mimen soll, ist der Cross Plus der neue Freund für die Schotterpfade und den Ausflug in den Wald.

Mit 4.25 Metern bleibt die Länge gerade noch überschaubar, der Kofferraum jedoch leidet unter der früh eingezogenen Heckklappe und wird zudem von einem Einlegeboden in zwei Etagen geteilt. Das ist gut für die Höhe der Ladekante innen. So lassen sich schwere Gegenstände leichter ausladen und zudem hilft es, die Ordnung im Kofferraum zu halten, minimiert aber den täglich zur Verfügung stehenden Laderaum.

Kein Fahrbericht zu einem italienischen Auto ohne Analogien zu Pizza und Pasta. 

In diesem Fall schon, denn die Qualitäten des neuen Fiat 500x erstrecken sich weit über die bislang gewohnten Feinheiten des Dolce Vita hinaus. Nett und schön, aufregend, geschmacklich besonders, aber immer auch ein wenig südländisch nachlässig. So stellte man sich die Fiat-Modelle vor und nur allzu oft wurde man bestätigt.

Der neue Fiat 500X soll da anders sein. Und bei der ersten Ausfahrt bringt er auch ein ganz neues Talent mit. Völlig abseits der üblichen Wein und Nudeln-Analogien. Ach, und trübes oder gar billiges Plastik gehört zum Glück nicht dazu!

Und weil es die Italiener mit dem neuen 500x ernst meinen und mal eben damit an die Spitze der Crossover-Bewegung fahren wollen, haben sie auch eine enorme Spannweite gestrickt. Vom Basispreis bei 16.900 € bis hinauf über 30.000 € für die CrossPlus-Topmodelle. Und ein solches musste dann auch gleich die erste Testfahrt über sich ergehen lassen.

Fiat 500x Cross+  mit dem 140 PS Diesel & 9-Gang Automatik

140 PS Diesel, zwei Liter Hubraum, neun Gänge aus einer Automatikbox – und Allradantrieb. Der getestete Fiat 500x hatte sich die volle Packung gegönnt und landete als Cross+ (martialische Optik, größere Böschungswinkel) bei 30.000 € in der Preisliste. Viel Geld für einen „irgendwie“ noch kompakten Crossover. Dafür bekommt man aber ein fein und verschliffen schaltendes 9-Gang Getriebe, einen Dieselmotor mit ordentlich Kraft und – das ist jetzt wirklich wichtig – einen gut abgestimmten Crossover. Der Fiat 500x macht auf kurvigen Landstraßen richtig Spaß. Er lenkt willig ein, folgt der Linienwahl seines Fahrers und erfreut das Herz des Piloten mit einer erfreulichen Agilität.

Der Agilität verpflichtend, wurde der Fiat 500x ein wenig straffer abgestimmt, als es vermutlich nötig war. Und wenn man ihm nach der ersten Ausfahrt etwas vorwerfen kann, dann eventuell ein wenig zuviel Ehrgeiz beim Vorhaben, dynamisch zu wirken. Das Ergebnis der Abstimmung ist eben die positiv wahrgenommene Agilität, aber eben auch eine gewisse Unlust, bei kleinen Unebenheiten bereits die Federung arbeiten zu lassen. Die Federn könnten meiner Meinung nach ein wenig progressiver ausgelegt werden. Allerdings muss man beim Komfort-Eindruck nach der ersten Fahrt noch berücksichtigen: der Testwagen hatte die großen 18″ Räder mit Michelin Pilot Sport3 Bereifung aufgezogen. Keine Reifengröße, die für Fahrkomfort berüchtigt ist!

Weil sich der Fiat 500x ansonsten nichts vorwerfen lassen kann, verzeiht man die harte Herzlichkeit des Fahrwerks. Aus den Tiefen des Fahrwerks verspürt man bei derben Pisten auch ein leichtes Poltern. Dass fällt umso mehr auf, weil der Rest des Fiat 500x extrem stabil, leise und vibrationsarm wirkt. Windgeräusche auf der Autobahn sind eher nebensächlich, das weich geschäumte Armaturenbrett wirkt solide und viele der Plastik-Elemente im Innenraum machen einen echt angenehmen Eindruck.

Die Kombination des 140 PS Diesel mit dem 9-Gang Automaten wirkt im neuen Fiat 500x noch einmal besser als vor einem halben Jahr im Jeep Cherokee. Im Gegensatz zu seinen US-Offroad-Brüdern beschränkt sich der Cross+ auf nur drei Fahrprogramme für das Zusammenspiel aus Motorsteuerung, Traktionskontrolle und Allrad-Verteilung.

Fiat 500x

Fiat wird den 500x mit 8 unterschiedlichen Motoren anbieten. Nicht alle gleich von Anfang an, aber über das kommende Jahr hinweg. Neben diesen acht Motoren gibt es vier Getriebe-Versionen:  Das manuelle Getriebe mit 5- und 6-Gängen, das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe und ein 9-Gang Automatikgetriebe. Zu diesen bereits inflationär wirkenden Wahlmöglichkeiten gesellen sich ein 4×4-System mit variablem  Allradantrieb, eine Version mit Frontantrieb und elektronischer Differentialsperre und der normale Frontantrieb.

Für Auswahl ist demnach gesorgt. Das Angebot übersteigt damit die Kombinationsmöglichkeiten anderer Mitbewerber zum Teil deutlich!

Über Stock und Stein und im Internet

Wem der 4×4-Antrieb des 500x für den steten Kontakt nach überall nicht ausreicht, der ordert das Fiat Uconnect System gleich mit. Das im besten Fall 6.5″ große Touchscreen-System agiert als Multimedia-Zentrale und natürlich auch als Navigationsgerät.  Per App lässt sich das eigene Smartphone an das Uconnect System koppeln und dann auch Twitter und Facebook darüber nutzen. Wichtiger im Alltag dürfte die TomTom-Funktion „Live“ sein, die Verkehrssituationen in Echtzeit übermittelt. So lässt sich dann der nächste Stau hoffentlich umgehen und für den Fall der Fälle hat man ja die Cross+ Version mit 4×4-Antrieb geordert…

Bleibt das Fazit:

Fiat-Famosi

Da werden sich der Opel Mokka und Konsorten tüchtig strecken müssen. Der italienische Espresso-Doppio dürfte dem Markt der mehr oder minder kompakten SUV einen italienischen Stempel aufdrücken.  Der Fiat 500x hat mit dem eigentlichen Fiat 500 soviel gemein wie Mama Miracoli mit der echten italienischen Küche – macht aber nix. Denn so hat der „x“ Talente, die eigentlich einem Jeep würdig wären, mit der knuffigen Optik des 500 vereint. Dank guter Verarbeitung, würdiger Materialien und einer beträchtlichen Preis-Spanne dürfte sich der 500x im Feld der erfolgreichen Crossover seinen Platz sichern! Ob er der beste Fiat aller Zeiten ist, vor dieser Antwort drücke ich mich. Ich denke, jede Zeit hatte ihre Helden.

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[tab title=“Technische Daten:„]

Fiat 500x Cross+ 2.0 Multijet 9-Gang Automatik

Verkaufsstart:  sofort – ab Februar 2015 beim Händler
Basispreis:  16.950 €
Motorleistung:  1.956 ccm³
Antrieb und Getriebe:  9-Gang Automatikgetriebe (ZF)
Beschleunigung:  9,8 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch:  5,5 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  190 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.273, 1.796, 1.608, 2.570 mm

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[tab title=“WWTBO?„]

What would the Blogger order??

Obwohl ich oft und gerne zur Basis-Version eines Autos tendiere, hier würde ich den gefahrenen 500x vorziehen. Der 140 PS Diesel macht Laune, die 9-Gang Automatik ist überzeugend und ohne Allrad finde ich Crossover langweilig.

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[tab title=“Gut zu wissen„]

Dreizylinder mit und ohne Turbo

Gebaut wird der neue Fiat 500X in dem Werk SATA im süditalienischen Melfi. Von dort wird er in weltweit über 100 Länder exportiert, darunter auch die USA. Der neue Fiat 500X wird in zwei verschiedenen Modellversionen präsentiert: eine ist vor allem in der Stadt zu Hause, die zweite ist der ideale Begleiter für Outdoor-Aktivitäten (Cross+). Beide sind mit effizienten Diesel- oder Benzinmotoren ausgerüstet. Zur Verfügung stehen zunächst drei Getriebevarianten: ein manuelles Schaltgetriebe mit sechs Gängen, das Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen und die Neungang-Automatik. Je nach Einsatzzweck haben Kunden die Wahl zwischen Vorderradantrieb, Vierradantrieb oder Vorderradantrieb mit elektronisch geregeltem Sperrdifferenzial TRACTION+.

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[tab title=“Link-Tipps:„]

Wie die anderen den neuen Fiat 500x erlebten:

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Galerien:

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Alle Fotos: Bjoern Habegger

Paris 2014: Der Neue Fiat 500X Crossover

Neuer Fiat 500X Crossover in Paris.

Sein Debüt in Paris wurde mit Freuden erwartet. Das kompakte Crossover-Highlight aus der 500er Familie zeigt die fortschrittliche Entwicklung der Marke in Sachen Technik und Design. Das innovative Fahrzeug erweitert das Konzept des 500 und lotet neue Möglichkeiten aus. Mit einem extravaganten, reiferen, italienischen Lifestyle veredelt dieses Auto den Alltag. Es ist außerdem komfortabel, vielseitig und leistungsstark. Der Fiat 500X Crossover kommt in zwei Varianten: einen für die Stadt und einen für das Gelände inklusive effizienter Diesel- und Benzinmotoren. Hier stehen ein manuelles Schaltgetriebe, eine 9-Gang-Automatik sowie eine 6-Gang-Automatik zur Verfügung. Außerdem ist das Fahrzeug wahlweise mit Frontantrieb oder Frontantrieb optional mit Traction Plus Kontrolle erhältlich. Mit dem Startschuss für den Fiat 500X wird es mit der neuen „500 Ron Arad Edition“, ebenso wie die „500 Comics“, „500 Camouflage“ und „500 Jeans“ mehr Individualisierungsmöglichkeiten geben. Andere Highlights der 500 Familie auf der Mondialauto sind der 500L Trekking, 500L Beats EditionTM und 500 MY 2014 Cult Modelle, die die Vielseitigkeit der kultigen Fiat 500 aufzeigen.

Autonews – Der Wochenrückblick KW 35

1. Strom-Sportler spricht Holländisch

Schon lange haben die Holländer was den Fahrzeugbau anging, auf sich warten lassen. Nun hat das Start-up Carice ein Elektro-Mobil auf die Strasse geworfen: das Carice MKI. Mit einem Gewicht von nur 350 Kilogramm, ist der kompakte und sportliche Roadster ein wahres Fliegengewicht. Der Hersteller verspricht durch die Gewichtsreduzierung leichteres Handling und einen geringeren Energieverbrauch. Doch nicht genug. Der kleine Elektro-Stromer wird speziell nach Kundenwünschen gebaut, was jeden Carice MKI zu einem Einzelstück macht. Der Verkauft startet erstmal nur in den Niederlanden und zwar ab einem Preis von 22.000 Euro. Die können also doch mehr als nur Wohnwagen.

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2. T-Time für Business-Pakete

Mercedes-Benz packt neue Pakete für Businesskunden aus, die eine C-Klasse T-Modell bald ihr Eigen nennen. Für das Ende September geplante sind bereits zwei Business-Pakete bestellbar und beinhalten standardmäßig das Audio-System 20 CD mit Bluetooth. Ebenfalls fester Bestandteil der Packages ist der aktive Park-Assistent inklusive Parktronic. Dieser hilft beim Suchen einer passenden Parklücke und warnt beim Rangieren vor Hindernissen. Zudem ist er mit aktiver Lenk- und Bremsfunktion zum Längs- und Quereinparken ausgestattet und parkt auf Wunsch das Fahrzeug halbautomatisch ein. Sitzheizung und Scheibenwischer mit Regensensor sorgen für weiteren Komfort. Zur Geschäftskundenausstattung gehört ebenfalls ein größerer Tank mit 66 Litern Volumen.

C-Class-T-Modell Pressdrive Deidesheim/Germany July 2014

3. Sondershow Automobildesign auf der Essen 2014

Auf der diesjährigen Motor-Show in Essen wird in einer Sondershow das Automobildesign gefeiert. Es werden dabei die jüngsten Entwürfe verschiedenster Autohersteller gezeigt unter anderem von Giugiaro, Hyundai, IED, Peugeot, Rinspeed, Sbarro und Zenvo, die um die 20 Studien zeigen werden. Rinspeed zegt seine vollelektrische Stuide Xchange, die das autonome Fahren ermöglicht. Das Fahrzeug nutzt ein Bedien- und Anzeigekonzept mit Entertainment-, Sicherheits- und Servicefunktionen, sodass es sich während der autonomen Fahrt bequem arbeiten oder entspannen lässt. Der schweizerische Designer Franco Sbarro rollt mit seiner Luxuslimousine Bugatti Sbarro Royale an. Wie sein Vorbild aus den 1930er Jahren, ist auch dieses Modell mit enormen Ausmaßen versehen: 6,80 Meter lang, 1,80 Meter breit und 1,60 Meter hoch. Ein 7,1-Liter-16-Zylinder-Motor mit 400 PS treibt den Luxusliner an. Weiterhin werden auch ganz zukunftsträchtige Fahrzeuge anwesend sein. Einfach überraschen lassen.

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4. Neuer Nissan Pathfinder auf Abwegen in Moskau

Nissan präsentiert auf der Moskau Motor-Show seinen neuen Pathfinder und wählt damit den Ort des Debüts sehr bewusst. Der Nissan Pathfinder ist das in vierter Generation gebaute Fahrzeug der Baureihe und das erste in Russland produzierte Hybridfahrzeug. Zusätzlich zu einem 3,5-Liter-Benzinmotor wird der Pathfinder auch erstmalig mit einem Hybridantrieb bestehend aus Elektromotor und einem 2,5-Liter-Benziner angeboten. Neben dem Offroader wird auch zeitgleich der Nissan Sentra vorgestellt, eine 1,6-Liter-Benzinlimousine mit hoher Bodenfreiheit. Der Sentra wurde in enger Zusammenarbeit mit Lada entwickelt.

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5. Neuer GT-Flitzer von Renault

Sportlich geht es im Hause Renault zu. Mit dem Sport R.S. 01 präsentiert der französische Autohersteller auf dem Moskauer Automobilsalon einen neuen GT-Rennwagen mit über 500 PS Muskelkraft unter der Haube. Dem Boliden wurde ein Kohlefaserchassis verpasst, welches sein Gewicht auf weniger als 1100 Kilogramm drückt. Der Motor stammt aus dem Hause Nismo (Nissan Motorsport) und ist mit einem sequenziellen Sieben-Gang-Getriebe ausgestattet. Der 3,8-Liter-V6 mit Biturbo dem 1,16 Meter flachen Auto eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h und liefert mehr als 600 Newtonmeter Drehmoment auf die Nadel. Starker Flitzer.

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6. Noch mehr Sportlichkeit bei Opel

Weitere Sportlichkeit liefert auch Opel-Tuner Irmscher. Dieser bringt das auf 100 Stück limitierte Sondermodell Astra GTC Turbo i 1400 auf die Strasse. Die Leistung des Rüsselsheimers wird dabei von 140 PS auf 170 PS angehoben. 20-Zoll-Alufelgen und eine Tieferlegung um drei Zentimeter mit progressiver Federrate optimieren sein Fahrwerk nochmals zusätzlich. Weitere Sonderelemente sind ein Dachspoiler, ein Diffusoreinsatz und Seitenschweller, ein Kühlergrill mit Carbonleiste und eine integrierte Frontspoilerlippe. Der Astra GTC Turbo i 1400 kann für ca. 4000 Euro bei jedem Irmscher-Opel-Händler oder direkt beim Tuner bezogen werden.

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7. GT-R Spritze für den Nissan 370Z Nismo

Auch bei Nissan geht es sportlich zu. Zum Modelljahrgang 2015 wird es für den Nissan 370Z Nismo eine kräftige GT-R Spritze geben. Der 370Z wird von einer Reihe ursprünglich für den GT-R entwickelter Teile profitieren, die neben einer sportlicheren Optik und einem brandneuen Aerodynamik Paket auch ein neu abgestimmtes Sportfahrwerk, sicherere Recaro-Sitze und einen noch besser isolierten Innenraum beinhalten. Ein neuer Heckstoßfänger und ein verkleinerter Heckspoiler sind ebenfalls teil des neu entwickelten Aerodynamik-Pakets. Verkaufsstart des neuen Modelljahrgangs in Europa ist im September.

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8. Besonders: der Peugeot 2008 Castagna

Der erfolgreiche Franzose wurde vom Mailänder Carrossier Castagna zu einem besonders schmucken Einzelstück präpariert. In Rot, Blau und Weiß gestaltet, ist das Unikat ein wahrer Eyecatcher. Die Farben setzen sich auch im mit weichem Alcantara-Leder ausgestatteten Interieur fort. Das Armaturenbrett ist mit handgenähten weißen Kreuznähten verziert und das Panoramaglasdach ist mit einem Sternenhimmel-Effekt geschmückt. Im Kofferraum wurde edles Holz verlegt und durch eine speziell gewebte Matte geschützt, die auch als Picknickdecke verwendet werden kann. Passgenaue Ledertaschen mit Markenlogo kann man ebenfalls erweben. Bunt ist das Leben und Granatenstark, oder?

Peugeot 2008 Castagna

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Fotos: Hersteller

Fahrbericht: Nissan Qashqai 1.6dCI Xtronic

Erfolgreich ist er, der Nissan Qashqai. Das war bei seiner ersten Generation durchaus eine Überraschung. Aber Nissan hat damals alles richtig gemacht und früh die Nachfrage nach so genannten Crossover-Modellen bedienen können. Dem Qashqai in seiner zweiten Generation soll alles mit ein wenig mehr Lifestyle von der Hand gehen. Vorbei daher auch die Zeiten eines eher zurückhaltend gezeichneten SUV. Der neue Qashqai wirkt bereits im Stand dynamisch und sportlich. Die Griff zum schnittigen SUV scheint beim Nissan Qashqai – trotz des Namens – einfach nur ein logischer Schritt zu sein. Der Qashqai bietet deutlich mehr Platz als der Nissan Juke, ist aber kürzer und damit besser für die Stadt geeignet als der neue X-Trail. Schaut man sich die Nissan-Crossover-Palette an, dann ist der Qashqai die „goldene Mitte“.

Nissan Qashqai 1.6 dCI Xtronic

Die cleverste Qashqai-Variante?

Bei einer erste Testfahrt zu Beginn des Jahres konnte ich dem Qashqai mit dem neuen 1.2 Liter Turbo-Vierzylinder  auf den Ladedruck fühlen. Und auch wenn man es im ersten Moment nicht glauben mag, die Idee mit dem kleinen Turbo-Benziner ist gar nicht so dumm.  Das liegt an den 190 Nm, die der Turbo dem Motörchen abringt und die bereits bei 2.000 Umdrehungen zur Stelle sind. Der 1.6 dCi kann das natürlich ein wenig besser. Kommt er doch mit immerhin 320 Nm, die zudem früher (ab 1.750 U/min) anliegen, zum Dienst im Alltag. Das Plus an Drehmoment ist immer zu spüren und lässt den Qashqai noch einmal deutlich souveräner wirken. Verkuppelt man den Diesel mit der Xtronic getauften Automatik, dann spart man sich zudem das Rühren im Getriebe.

[one_half] [notification type=“notification_mark“ ]Die Basics:[/notification]
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  • 2 Wochen im Test
  • 1.300 Testkilometer 
  • Basispreis: 28.950 €
  • Testwagenpreis: 33.500 €

[/star_list]

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[one_half last=last] [notification type=“notification_mark“ ]Testverbrauch:[/notification]
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Diesel oder Benziner? Automatik oder Schaltung?

Nissan lässt dem Qashqai-Käufer derzeit keine großen Wahlmöglichkeiten. Den 1.2 Liter Turbo-Benziner gibt es nur in einer Variante mit 6-Gang Schaltgetriebe. Den 130 PS Diesel kann man entweder als Schalter ordern oder als Xtronic mit einer stufenlosen Automatik.

So fährt sich der Nissan Qashqai 1.6 dCi Xtronic

Die 130 PS klingen erst einmal nach Langeweile. Dank des fülligen Drehmomentverlaufes lässt sich der 1.6 dCi nach dem Testzeitraum als idealer Motor für den Qashqai ausmachen. Auf langen Strecken findet er sich, der nie wirklich leise zu Werke geht und aus seinem Selbstzünder-Prinzip keinen Hehl macht, in seinem Metier wieder. Trotz Automatik lässt sich der Qashqai über längere Strecken sparsam bewegen, ohne dabei die Nerven durch einen aufheulenden Motor zu strapazieren. Die Abstimmung des stufenlosen Getriebes hat Nissan gut hinbekommen. Die Zeite, in denen diese Getriebeart bei mehr Gaseinsatz zuerst einmal den Motor hat aufheulen lassen, um dann mit hohen Drehzahlen den Wunsch nach Beschleunigung zu erfüllen, sie scheinen endgültig vorbei zu sein. Das stufenlose Getriebe ist gut an den Drehmomentverlauf des Diesels angepasst und hält die Motordrehzahl gerne dort, wo am meisten Kraft vorhanden ist.

Der Diesel fühlt sich auf der Vorderachse schwerer an und ein wenig weicher als der 1.2 DIG-T, den ich zuvor gefahren bin. Ganz generell gilt für beide Varianten: Das Fahrwerk wirkt gut abgestimmt, reagiert auf kurze Stöße, wie man sie bei Autobahn-Querfugen erlebt, jedoch ein wenig hölzern. In beiden Fällen waren jedoch 19 Zoll Räder der Tekna-Ausstattung montiert. Hier rollen Reifen in der Dimension: 225/45-19. Die schmalen Flanken scheinen für die Abstimmung des Fahrwerks ein Plus in der Agilität zu bewirken, das erkauft man sich jedoch mit mehr Sensibilität bei Querfugen und Rillen. Das ist nicht ungewöhnlich, sollte einem jedoch bewusst sein.

Nissan Qashqai 16 1.6 dCi Fahrbericht

Ausstattung: Tekna natürlich.

Denn an der höchsten Ausstattungslinie Tekna führt eigentlich kein Weg vorbei. Nur diese Variante bietet den großen Komfort und den leichten Luxus, den man sich im Segment eines solchen Crossover doch auch wünscht. Von den Voll-LED Scheinwerfern an der Front über die getönten Scheiben bis hin zum Nissan Connect Navigationssystem mit 360° Kamera-Blick.   Die Teilleder-Sitze und das große Panorama-Dach machen den Luxus des Mittelstandes komplett. Dazu gehören dann aber auch die 19-Zoll Felgen. Sie sehen gut aus, schmälern aber den Fahrkomfort.

Nissan Qashqai 39 1.6 dCi Fahrbericht

Die Frage der Fragen

Wer selbst schaltet – der steht nun vor der Wahl: Den modernen Turbo-Benziner oder den kräftigeren, aber teureren Diesel wählen?

Nissan Qashqai  1.2 DIG-T Tekna  1.6 dCi Tekna
Kaufpreis:  27.800 €  31.900 €
Kfz.-Steuer:  92 €  200 €
km-Kosten laut ADAC:  49,4 ct/km  52,2 ct/km

Schaut man sich die  Kosten an, so scheint die Antwort eindeutig zu sein. Der Benziner gewinnt das Kosten-Kapitel mit Vorsprung. Für die Anschaffung spart man bereits 4.100 €. Damit lässt sich ein schöner Urlaub mit der ganzen Familie verbringen.

Wer jedoch nicht schalten will, der findet die Antwort derzeit ganz automatisch beim Selbstzünder. Nissan macht es den Kunden mit dem attraktiven Qashqai derzeit nicht leicht. Man muss schon genau wissen, was man will – worauf man abfährt.

Der kleine 1.2 DIG-T hat seinen Reiz und er macht den neuen Qashqai richtig preiswert. Der größere Diesel kann im Alltag vor allem mit dem stufenlosen Getriebe alles besser, ist auf der Autobahn souveräner und spart, sobald man über lange Distanzen unterwegs ist.

Nissan Qashqai 52 1.6 dCi Fahrbericht

Fazit:

Die simple Antwort auf die Frage:  Welcher Qashqai ist der cleverste Kauf?

Es kommt darauf an.

Wie so oft 🙂

Der Einstiegsmotor ist keine üble Spaßbremse und wer nicht mehr als 15.000 Kilometer im Jahr unterwegs, trifft eine clevere Entscheidung. wenn er den 1.2 DIG-T wählt, selbst schaltet, dafür aber eben auch ordentlich spart.

Wer sich bereits beim Kauf des Crossover von Nissan auf der Underdog-Seite wähnt und dafür lieber mit ordentlich Drehmoment und ohne zu schalten durch die City fahren will – wer am Ende gar oft auch die Langstrecke unter die Räder nimmt, der ordert natürlich den 1.6 dCi – alles andere wäre weniger clever.

 

 

 

 

Technische Daten: Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 130 PS
Kraft: 320 Nm / 1.750 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.1 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h 
Effizienzklasse: A
Abgasnorm: EU5b
Verbrauch kombiniert nach NEFZ: 4.6 l/ 100 km 
CO²-Emission kom.: 119 g/km
Daten lt. Hersteller.

 

Nissan-Special: Die Crossover-Familie

Volles Programm: Crossover

Nissan Juke crossover spezial

Crossover und kompakte SUV. Jeder will sie.  Man macht bei Nissan also nichts verkehrt, wenn man die eigene Palette an Crossover und SUV überarbeitet. Neben dem Facelift des Juke, zu Beginn des Jahres, kam erst der neue Qashqai auf den Markt und nun der neue Nissan X-Trail. Während der Juke bei seinem extravaganten Stil blieb, sind Qashqai und X-Trail nicht nur deutlich weniger abgedreht im Design, sondern auch sehr ähnlich. Man sieht den beiden die gemeinsame Plattform an. Doch Nissan hat sich dabei auch etwas gedacht. Während der alte X-Trail ein wenig hemdsärmeliger im Design auftrat, bleibt der neue X-Trail weiterhin der, mit dem man auch gerne mal querfeldein fährt – was dank der Bodenfreiheit auch geht –  nähert sich dem Urbanen-Stil von Crossovern im allgemeinen jedoch an.

Der neue X-Trail übernimmt zudem die Rolle des Nissan Qashqai+2, den es nicht mehr gibt. Wer also im SUV zu siebt zum Auswärtsspiel unterwegs ist, der sitzt zukünftig im X-Trail.

Alle drei Modelle konnte ich bereits fahren. Den Juke kenne ich noch von seiner ersten Generation und auch der Qashqai war bereits zum Test. Der X-Trail war vor ein paar Wochen zu einem ersten Fahrbericht verfügbar. Im Blog findet sich der neue Qashqai im ersten Fahrbericht mit dem neuen Downsizing-Triebwerk 1.2 DIG-T. Ein 115 PS starker Turbo-Benziner, der für „Wenig-Fahrer“ eine interessante Alternative im Crossover darstellt. Den SUV-typischen Diesel, als 1.6 dCi, war vor kurzem zum Test angetreten. Der Fahrbericht hierzu folgt in wenigen Tagen!

Was macht eigentlich die Faszination Crossover und Urban-SUV aus?

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So fährt sich der neue Juke

nissan juke 2015

Der junge Wilde. Für Nissan ist der Juke ein Glücksgriff. Der kompakte Crossover bringt eine Eroberungsrate von 80% mit. Das bedeutet, viele Juke-Käufer sind zuvor keinen Nissan gefahren. Das außergewöhnliche Design des Juke ist Freude und Last zugleich. Man mag ihn sofort, oder man wird ihn nie mögen. | So fährt sich der neue Juke – Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 15.450 €
  • Leistung: 94 bis 190 PS
  • Für 2 bis 4 Personen

[/line_list] [/tab]
[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Mit dem Facelift bekam der Juke die Chance auf hochwertiges Xenon-Licht. Zudem ist der neue 1.2 DIG-T Motor ein sparsamer, aber ausreichend kraftvoller Motor für den kompakten Crossover.

[/yes_list] [/tab]
[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Der 190 PS-Motor gehört zu den durstigen Motoren in seiner Klasse. Der Fahrbericht hatte dies gezeigt. [zum ersten Nissan Juke Fahrbericht]. Ansonsten bleibt zu bedenken, der Juke bietet in Reihe zwei nur überschaubaren Platz.

[/no_list] [/tab]
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So fährt sich der neue X-Trail

Nissan X-Trail 2015

Der Große mit dem Offroad-Gen. Er basiert auf der gleichen Bodengruppe wie der neue Qashqai und sieht diesem auch ähnlich. Doch Nissan hat die jüngste X-Trail Variante gegenüber dem Qashqai massiv wachsen lassen. So wird der neue X-Trail zum 2 in 1. Neben dem SUV-Geländegänger im Programm ist er auch der Ersatz für den Qashqai+2. | Hier geht es zum Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 26.790 €
  • Leistung: 130 PS
  • Für 4 bis 7 Personen

[/line_list] [/tab]
[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Der X-Trail bleibt mit 21 cm Bodenfreiheit ein SUV mit dem man auch mal in das Gelände kann. Der große Kofferraum und die variable Sitzbank lassen den X-Trail zum „großen“ Familienfreund werden.

[/yes_list] [/tab]
[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Nissan bietet derzeit nur einen Motor für den X-Trail an. Das wird sich im kommenden Jahr ändern, bis dahin muss der 1.6 Liter Diesel für Vortrieb sorgen.

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So fährt sich der neue Qashqai

nissan qashqai 2014

Der „Stadt-SUV“ Crossover. Der Nissan Qashqai überzeugt seit Jahren die zufriedenen Käufer und hat der Marke einen satten Anteil am Markt der erfolgreichen Crossover und SUV gesichert. Der Qashqai will in der jüngsten Generation vor allem praktisch und sparsam sein, ohne deswegen sein Äußeres zu vernachlässigen.  | Hier lang zum Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Fahrbericht.

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[tab title=“Fakten“] [line_list]

  • Startet bei: 19.940 €
  • Leistung: 110 – 150 PS
  • Für 4 bis 5 Personen

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[tab title=“Positiv“] [yes_list]

  • Handlich, gut ausgestattet und mit den aktuellen Motoren auch sparsam im Verbrauch. Es gibt keinen Grund, wieso der neue Qashqai nicht ebenso erfolgreich werden sollte, wie sein Vorgänger.

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[tab title=“Negativ“] [no_list]

  • Derzeit gibt es kaum Wahlmöglichkeiten was die Kombination von Allradantrieb, Getrieben und Motoren angeht. Hier muss Nissan dringend für mehr Auswahl sorgen!

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Mehr zum Nissan Safety Shield

Nissan 08 Safety shield

Unter dem Begriff des Nissan Safety Shield fasst der Autobauer aus Japan drei Assistenzsysteme zusammen, die man bislang vor allem aus hochpreisigen Fahrzeugen kennt. Den Tot-Winkel-Assistenten, den Spurhalte-Assistenten, eine Verkehrsschild-Erkennung und einen Notbrems-Assistenten.

Neben dem Safety Shield gibt es zusätzlich einen Einpark-Assistenten im X-Trail und eine Müdigkeitserkennung.

Das Safety Shield bekommt man auch im Nissan Note! [klick]

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NissanConnect & Around View Monitor

NissanConnect

In der neuesten Generation lässt sich das Navigations- und Infotainment-System NissanConnect
(optional ab Ausstattung Acenta) mit dem Smartphone des Fahrers verbinden und bringt
zahlreiche Internet-Funktionen ins Auto. Wo immer der neue X-Trail unterwegs ist: Die mobile
Welt des Internet ist nur einen Klick entfernt. Über den sieben Zoll großen Farb-Touchscreen
(über den sich auch die 360-Grad-Rundumsicht des Around View Monitors abrufen lässt)
können zahlreiche Apps aufgerufen werden: von sozialen Plattformen und Netzwerken bis hin
zu Informations- und Unterhaltungsinhalten.

Mehr Informationen? Klick!

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Und was ist mit dem Vorgänger?

nissan qashqai titelbild

Der Erfolg eines Modells ist niemals zufällig. Es gibt immer verschiedene Faktoren die stimmen müssen. Und wenn ich davon ausgehe, wie oben geschrieben, dass der neue Qashqai die Erfolgsgeschichte des alten Qashqai weiter führt, dann wäre es doch ganz gut zu wissen – wie der „alte Qashqai“ so war.

Und manch einer will keinen Neuwagen kaufen, oder kann sich keinen neuen Qashqai leisten, sondern greift lieber zum Vorgänger. Gut gepflegte Gebrauchtwagen finden sich in den einschlägigen Automobil-Online-Börsen. Also?  Wie fährt sich der „alte Qashqai“?

Der 150 PS Diesel im Fahrbericht. 

Erste Ausfahrt mit dem neuen Nissan Qashqai 1.2 DIG-T

Was für ein Name. Und wer hätte bei der Vorstellung der ersten Qashqai-Generation einen solchen Erfolg erwartet? Bei einem Namen den nur die wenigsten Käufer unfallfrei aussprechen können. Doch die Bezeichnung in Anlehnung an ein Nomaden-Volk konnte dem Erfolg des Crossover-SUV keinen Abbruch tun.

Insgesamt wurden 1.5 Millionen Stück vom Vorgänger abgesetzt. Zeit das Profil des Qashqai nach zu schärfen und ein neues Modell auf den Markt zu bringen. Immerhin, die Nachahmer in diesem Fahrzeug-Segment blieben nicht aus und auch andere Hersteller haben schöne Crossover-SUVs.

Nissan Qashqai 1.2 DIG-T im ersten Fahrbericht

Kofferraum statt Hubraum!

Ein wenig länger, ein wenig breiter, ein wenig flacher. Der neue Qashqai stellt eine Evolution dar, keine Revolution. Gleichwohl er auf einer neuen Plattform steht. CMF nennt die Französisch-Japanische Allianz aus Renault und Nissan diese gemeinsame Plattform. Dem Wesen des Qashqai tut diese gemeinsame Plattform keinen Abbruch – er bleibt der Softroader im Segment. Die Kunden lieben den Qashqai weil man so bequem sitzt, weil man höher sitzt und weil man genug Platz für Kind und Kegel hat. Der neue Qashqai ist da nicht anders gestrickt. Er verbindet jedoch den Feinschliff im Innenraum, mit mehr Charakter beim Design. Und mehr Kofferraum-Volumen. Anstatt 410 Litern warten nun 430 Liter auf die Einkäufe.

 

Qashqai-Fahrer wählen selten den Weg über Stock und Stein, darum ist der größte Teil der verkauften Qashqai mit reinem Frontantrieb ausgerüstet. Für den neuen Qashqai gibt es auch weiterhin die Möglichkeit einen Allradantrieb zu wählen, allerdings sind die Kombinationsmöglichkeiten aktuell noch eingeschränkt.

nissan qashqai 1-2 turbo fahrbericht

 

Allrad nur mit Diesel

Wer sich für einen Qashqai mit Allradantrieb interessiert, bekommt automatisch den potenten 1.6 Liter 130 PS Diesel angeboten. Und auch beim Getriebe bleibt die Wahl für den All-Mode 4×4 übersichtlich: 6-Gänge, manuell geschaltet, keine Alternative.

Ähnliches passiert beim Wunsch nach einem Automatik-Getriebe, die Lage ist klar: Kein Allradantrieb und nur ein Motor: der 1.6 Liter dCi-Diesel.

Wer sich damit begnügt die Gänge selbst zu sortieren und mit Frontantrieb bereits glücklich ist, der darf zwischen dem neuen 1.2 Liter Turbomotor, dem 1.5 dCi-Diesel mit 110 PS und dem 130 PS Diesel wählen.

In wenigen Wochen kommt der neue Qashqai als 1.6 Diesel mit Automatik zum Test vorbei, bei meiner ersten Ausfahrt mit dem neuen Qashqai konzentrierte ich mich deswegen auf den neuen 1.2 Liter Vierzylinder-Turbomotor mit 115 PS.

Nissan Qashqai Motor Turbo vierzylinder

 

Crossover mit dem Zwang zum sparen

Downsizing, ein Trend der schon lange kein Trend mehr ist, sondern Alltag. Im Bug des Qashqai haben die Nissan-Techniker einen 1.2 Liter kleinen Vierzylinder-Turbomotor versteckt. Dank des Blasebalg kommt der Humbraumzwerg auf beachtliche 115 PS und kräftige 190 Nm bei 2.000 Umdrehungen. Kraftlos sieht anders aus. Und so fährt sich der Crossover auch. Untermalt von einem deutlichen Turbofauchen, drückt sich der immerhin 1.350 Kilogramm schwere Qashqai souverän aus den Startblöcken der innerstädtischen Ampel. Erster, zweiter, dritter, schnell und problemlos auch mit niedrigen Drehzahlen, lässt es sich auf Stadt-Tempo beschleunigen. Nissan gibt für den Sprint auf Landstraßentempo gute 10 Sekunde an – klingt erstmal glaubhaft!

Raus aus der Stadt, rauf auf die Autobahn. Gemütlich bis 150 beschleunigt, der Qashqai wirkt nicht, als würde er am Rande seiner Leistungsfähigkeit bewegt. Erstaunlich wie viel Souveränität man in 1.2 Liter Hubraum packen kann. Da muss nur der Turbo groß genug und das gesamte Package clever abgestimmt sein.

Die erste Ausfahrt führte nicht in den Urlaub – aber nach einem Autobahn-Sprint doch immerhin in das oberste Stockwerk des Flughafen-Parkhaus. Anfahren ohne Gas, früh im zweiten Gang durch das Parkhaus rollen? Der Qashqai wehrt sich nicht und ruckelt nicht bockig in seinen Motorlagern. Der kleine 1.2 Turbo scheint wirklich ausreichend für den Crossover.

Im Parkhaus und beim rangieren zeigt sich der Qashqai dann von seiner Schokoladenseite. Dank dem 360° Around-View-Monitor behält man auch bei engen Parklücken den Überblick. Dieses praktische Ausstattungsdetail ist Teil des  „Nissan Safety Shield Paketes“ und hilft aktiv beim Unfall vermeiden. Wer den Überblick zwar hat, sich aber nicht sicher ist, der lässt den Qashqai einfach selbst parken. Kein Problem für die zweite Generation des japanischen Crossovers.

 

Geparkt und nun aussteigen?

Eigentlich will man lieber sitzen bleiben. Denn die Japaner haben dem Innenraum des Qashqai einiges an Asiatischem-Pragmatismus ausgetrieben und die Lücke mit gut gewählten Kunststoffen ausgefüllt. Er fühlt sich doch glatt eine Klasse hochwertiger an.

Bevor man aussteigt, muss man einsteigen und bevor man einsteigt – steht der Kauf des Nissan Qashqai an. Bei den Preisen ist Nissan der Erfolg des Vorgängers nicht zu Kopfe gestiegen. Man bleibt dem Volke nah und unterbietet noch immer 20.000 € Hürde. In der Einstiegs-Version Visia kostet der kleine Turbo-Benziner genau 19.940 €.

Weiterhin gibt es bei Nissan drei Ausstattungslinien für den Qashqai. Visia bildet die Basis, dann folgt Acenta und darauf Tekna.

Nissan Qashqai fahrbericht ausfahrt

 

[one_third]PRO

Mit einem Minimal-Wert von 99 Gramm CO² je Kilometer ist der Qashqai mit dem 1.5 dCi-Motor einer der besonders sparsamen Crossover geworden. Zudem gibt es den Qashqai mit LED-Licht, ein wirklich helles Extra!

[/one_third]

[one_third]CONTRA

Das Motorenangebot und die Möglichkeit zur Wahl zwischen Automatik und Manuell, zwischen Allradantrieb und Frontantrieb ist noch sehr überschaubar. Hier könnte ein wenig mehr Angebot nicht schaden!

[/one_third]

[one_third last=last]UND

Das praktische Nissan Safety Shield Paket mit 360° Kamera ist nur gegen Aufpreis und nur für die exclusive Tekna-Version erhältlich. Hier sollte Nissan noch einmal darüber nachdenken ob es wirklich sinnvoll ist, Sicherheit an Ausstattungslinien zu koppeln.

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Fazit:

Das der neue Qashqai nicht den Erfolg des Vorgängers fortführen wird, ist unwahrscheinlich. Zu gelungen ist das neue Modell. Dank besserer Materialien im Innenraum und sparsamen Motoren, wird der neue Qashqai mindestens so erfolgreich wie der Vorgänger. Wobei – dem neuen Modell fehlt die +2 Version mit mehr Platz – Aufsteiger werden in der Zukunft den Nissan X-Trail wählen und wie der gelungen ist, werde ich in ein paar Wochen berichten können.

 

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum neuen Nissan Qashqai[/notification]

Verkaufsstart:  Februar 2014
Basispreis:  19.940 – 33.450 €
Motorleistung:  110 PS – 150 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang manuell, Stufenlose Automatik
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.377, 1.806, 1.590, 2.646
Normverbrauch: 3,9 – 4,9l / 100km
Höchstgeschwindigkeit:  183 – 190 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  9,9 – 11,1 Sekunden

Lexus NX: Jetzt wird’s Kompakt

Lexus erreicht mit seiner neuesten Serienversion des NX ein neues Level und steigt damit in das wachsende Segment der Kompakt-SUV ein. Basierend auf dem Konzeptfahrzeug LF-NX wirkt der kleine Kompakte sehr hochwertig und dürfte im Großstadtdschungel so manche Blicke auf sich ziehen. Seine betont kantigen Linien sorgen für einen ordentlichen Auftritt des Offroaders. Ein markentypischer Diabolo-Kühlergrill, der bis hoch in die Motorhaube gezogen ist, sorgt für die nötige Durchsetzungskraft. Diese setzt sich auch im Heck markant fort. Flache LED-Scheinwerfer mit abgesetzten LED-Tagfahrlichtern verleihen ihm dabei einen betont aggressiven Blick, der im Rückspiegel der anderen für den nötigen Wiedererkennungswert sorgen wird. Laut Lexus bietet der NX zudem noch den größten Gepäckraum seiner Klasse und somit großzügige Gepäckmitnahme.

Luxuriöses Shopping im Großstadtdschungel? Ja, bitte!

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Fahrinsassen finden in bequemen Sportsitzen Platz und dürfen sich von einem neuen Bedienkonzept faszinieren lassen. Im NX kommt anstelle des Lexus-typischen Mauszeigers, ein Touchpad zum Einsatz. Ein Breitbild-Infotainment-Monitor steht frei und wirkt dabei wie ein kleiner Flachbild-Fernseher. Nur hochwertige Materialien wie mattes Holz und zweifarbiges Leder samt farblich abgesetzten Nähten kommen hier zum Einsatz. Im Fond ist für ausreichend Platz gesorgt, sodass sich auch Sitzriesen im neuen NX wohlfühlen. Überall findet sich die klassische Lexus Designsprache L-finesse weg vom futuristisch anmutenden Concept Car. Zusätzliche hochwertige Details wie eine Analoguhr zwischen den Lüftungsgittern und die elektrisch betriebene Heckklappe werten den Edel-Kompakten nochmals zusätzlich auf.

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Was die technischen Daten anbelangt, so wollten die Japaner nicht so recht damit herausrücken. Fakt ist, dass der Lexus NX mit zwei Benzinmotoren (ein Sauger und ein Turbo) sowie mit einem Hybrid-Motor (NX 300h) zu haben sein wird. Dieser besteht aus einem Atkinson-Benzinmotor mit 2,5-Liter-Hubraum, einem Generator, einem Elektromotor und natürlich einer Hybridbatterie. Der vermutlich aus dem Lexus IS 300h übernommene Motor bringt es auf stolze 223 PS. In Deutschland wird das edle Gefährt wohl hauptsächlich als Hybrid mit einem 2,5-Liter-Vierzylinder und einer Leistung von rund 200 PS auf den Markt kommen. Zusätzlich kann man noch zwischen einem Front- und einem Allrad-Antrieb wählen. Ebenfalls vorgesehen für den deutschen Markt ist ein neuer Zweiliter-Turbo, der auf knapp 240 PS gepusht wird. Eine 6-Stufen-Automatik drückt hier die Kraft auf die Räder.

Ab wann und für wie viel es den sportlichen Crossover geben wird, ist noch nicht bekannt. Man darf also gespannt sein, wann der eigentümliche Edel-Kompakte auf den Markt geworfen wird.

Genf 2014: ABT RS Q3 mit 410 PS

Eine Crossover-Alternative zu kompakten Raketen à la Golf R oder Audi S3 war bislang rar. Doch dann kam 2013 der knackige Audi RS Q3 mit satten 310 PS/228 kW. Die Ingenieure von ABT Sportsline sahen jedoch noch mehr Potenzial in dem schicken Ingolstädter, den sie auf Leistungs-Augenhöhe mit waschechten Sportwagen positionieren wollten. Es folgten ausgiebige Tests auf dem hauseigenen Rollenprüfstand und öffentlichen Straßen. Diese ergaben, dass der 2,5 Liter große Fünfzylinder gefahrlos eine Dauermehrleistung von 32 % verkraftet, wenn man technische Sorgfalt walten lässt. Somit leistet die Allgäuer Variante des RS Q3 nun stolze 410 PS bzw. 301 kW, das maximale Drehmoment beträgt 530 statt der serienmäßigen 420 Nm. In Genf präsentiert ABT das Power-SUV in „unschuldigem“ Weiß mit sehenswertem Dekor, womit diese Farbe ihr einst braves Image endgültig verloren haben dürfte.

ABT Power

Realisiert wurde die Maßnahme in Form eines Leistungsupgrades nach dem Prinzip ABT Power New Generation. „Bei diesem aufwändigen, schonenden und effizienten Verfahren kommen ein eigens entwickeltes Steuergerät – die ABT Engine Control – sowie maßgeschneiderte Software zum Einsatz“, erläutert Hans-Jürgen Abt, CEO des weltgrößten Veredlers für die Marken VW und Audi. Seine Überlegenheit schöpft das SUV jedoch nicht nur aus der schieren Motor-Power: Für ein noch agileres Handling verbaut ABT ein höhenverstellbares Sportfahrwerk, das ein Maximum an Fahrbahnfeedback und Dynamik gewährleisten.

 Prestige

Auch in puncto Überholprestige macht ABT den RS Q3 fit für die erste Liga. Eine neue Frontschürze nebst Grill bewirkt im Rückspiegel des Vordermanns eine ausreichende Differenzierung zur Basis. Zudem sorgen ein sportliches Dekorset und 21 Zoll große Leichtmetallräder vom Typ ABT DR für „schnelle“ Flanken. Ist der flinke Allgäuer erst einmal in Führung, sieht man von ihm nur noch die Rücklichter – und nicht zu vergessen das ABT Heckschürzenset inklusive Edelstahlschalldämpferanlage und vier Endrohren, die dem Serienheck mit seinem einzelnen Rohr deutlich mehr optische Dynamik verleihen.

Produktionsstart für den neuen Nissan Qashqai

Die ersten Exemplare des von Grund auf neu entwickelten Nissan Qashqai sind jetzt im britischen Sunderland von den Produktionsbändern gelaufen. Der in Großbritannien entworfene, entwickelte und hergestellte Qashqai ist das meistverkaufte Crossover-Modell in Europa und der Bestseller im europäischen Nissan Portfolio. Nach der Enthüllung der neuen Modellgeneration im vergangenen November läuft ab sofort alle 61 Sekunden ein neuer Qashqai von Linie 1 des britischen Nissan Werkes.

Bei der Feier zum Fertigungsbeginn sagte Nissan Chief Performance Officer Trevor Mann:

„Der Nissan Qashqai hat bei seinem Start 2006 das Crossover-Segment begründet, der Marke Nissan in Europa neuen Schwung gegeben und unserem Werk in Sunderland dabei geholfen, neue Maßstäbe in Sachen Produktivität und Qualität zu setzen. Der neue Qashqai wird mit seinem mutigen Design und innovativen Technologien einmal mehr die Marke Nissan auf ein höheres Niveau heben. Er ist der Maßstab für die zweite Generation von Crossover-Modellen und das Flaggschiff von Nissan in Europa.“

Eine Hauptrolle in dieser Erfolgsgeschichte spielen die Nissan Mitarbeiter in Sunderland, deren Zahl erstmals in der 28-jährigen Geschichte des Werkes auf über 7.000 gestiegen ist. Damit sind nun mehr als 40.000 Menschen für die Automobilindustrie in Großbritannien tätig – in Design, Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb. Von Sunderland aus entfaltet der Qashqai eine eindrucksvolle wirtschaftliche Bedeutung: Nissan hat 534 Millionen Britische Pfund in die Entwicklung und Produktion investiert, unterstützt dabei mehr als 220 Zulieferer in 22 Ländern und exportiert das Modell in mehr als 130 Märkte weltweit.

Der neue Qashqai wird in Sunderland auf Band 1 gebaut, das seit 2010 im 24-Stunden-Betrieb läuft, um die hohe Nachfrage zu erfüllen. Auch das Elektroauto Leaf wird auf dieser Linie gefertigt. Der Qashqai ist zudem das erste Nissan Serienmodell in Europa, das auf der neuen CMF-Plattform (Common Module Family) der Renault-Nissan Allianz basiert.

[notification type=“notification_error“ ]Das ist eine Pressemeldung von Nissan Deutschland. – Kein redaktioneller Inhalt.[/notification]

Vorstellung: Nissan Qashqai

Eigentlich ist ein Adjektiv und wo immer es verwendet wird, verwischt es die Grenzen zwischen den Tatsachen und dem, was man sagt. Eigentlich steht für unnötige Relativierungen.

Eigentlich wäre ich in Madrid gewesen und hätte den neuen Qashqai fahren können. War ich aber nicht, denn ein fieser Männerschnupfen legte mich flach und lies den Terminkalender in dieser Woche ordentlich durcheinander wirbeln.

Hier sollte also eigentlich eine Vorstellung des neuen Nissan Qashqai folgen – de facto ist es aber nur ein Kommentar zu den bislang bekannten Fakten. So wie ich diese eben aus den Nissan-Pressemeldungen entnehmen konnte.

Nissan Qashqai 2014 – Das Remake eines Verkaufsschlagers?

Wenn von einem Auto binnen 8 Jahre mehr als 1.5 Millionen Stück verkauft werden (Europa), dann dürfte dies ein klares Indiz für den Erfolg des Fahrzeugs sein. Ganz ohne die einschränkende Relativierung des Wortes eigentlich.  Dabei war der Qashqai 2006 durchaus ein mutiger Schritt von Nissan.

Nissan Qashqai 07 Neuvorstellung

Crossover aus England

Der Qashqai bekam nicht nur einen schwer auszusprechenden Namen, an dem sich auch heute noch die Geister entzweien, er ist auch kein richtiger SUV. Aber auch kein Kombi. Er ist ein Crossover. Ein Fahrzeug mit dem man maximale Breiten an Käuferschichten abdecken will. Doch Everybodys Darling ist schnell auch Everybodys Depp. Trotz Knoten in der Zunge bei der Aussprache – der Qashqai und sein Bruder mit den zusätzlichen Sitzplätzen, der Qashqai +2, haben die Kunden überzeugt. Und eigentlich ist der Nissan ja auch gar kein Japaner! Da war es wieder. Eigentlich. Denn er wird in Sunderland in England produziert. Wurde in London designed und in Barcelona konstruiert – der Qashqai ist also deutlich europäischer als man es beim Namen Nissan erst einmal denken möchte.

Zweite Generation

Die zweite Generation darf üblicherweise aus den Fehlern der ersten lernen und dann alles besser machen. Fehler gab es in der ersten Generation des Nissan Qashqai jedoch kaum, mein Fahrbericht zum ersten Qashqai lieferte ein klares und vor allem positives Bild. Der Qashqai wusste schon in seiner ersten Generation zu überzeugen.

Nissan Qashqai 09 Neuvorstellung

Was also kann die zweite Generation besser?

Neben dem üblichen Wachstum, ein paar Zentimeter in der Länge (47 mm) und ein paar Zentimeter in der Breite, verlor der Qashqai jedoch in der Höhe und wirkt nun geduckter, satter und kräftiger. Den großen Gelände-Helden wollte er nie heraushängen lassen, drum ist auch der Allradantrieb nur eine Option.

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[notification type=“notification_info“ ]Der neue Qashqai ist kein Facelift, sondern eine vollständige Neu-Entwicklung. Die Basis bildet eine Plattform die bei Renault-Nissan CMF (Common Module Family) genannt wird. CMF setzt sich aus 5 Modulen zusammen. Dem Motor- und Cockpit-Modul, dem dem Front- und dem Heck-Segment und der elektronische Ausrüstung. Renault-Nissan will mit der Hilfe des CMF deutlich Kosten bei der Konstruktion einsparen. Neben dem Qashqai werden der neue X-Trail und auch Fahrzeuge wie der kommenden Renault Laguna, Scenic und der neue Espace auf dieser Plattform aufbauen. [/notification]

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Zu den wichtigsten Eigenschaften des Qashqai gehört die „erhöhte“ Sitzposition und das Plus an Raumangebot für Menschen, die eigentlich irgendetwas Kompaktes fahren wollen, aber auf der anderen Seite mit der Variabilität eines Kombis liebäugeln.  „Eigentlich“ ist der Qashqai eine Mischung aus einem VW Golf, einem Kombi und einem SUV. Aber eben nur eigentlich.

Der neue Qashqai bietet ein wenig mehr Kofferraumvolumen (nun 430 Liter, zuvor 410) und viel mehr Ambiente. So verspricht es die Pressemappe. Die Bilder zeigen bislang ein  modern gezeichnetes Cockpit, Armaturen mit klarer Beschriftung und eine logische Gestaltung der Bedienbereiche. Auch sieht das Leder mit den feinen Doppelnähten auf den Bildern extrem gut aus. Wie es sich anfühlt, wird sich später in einem Test zeigen müssen. Im Prinzip war die Wahl der Materialien – das viele harte und dunkle Plastik – wirklich der Hautpkritikpunkt beim „alten Qashqai„. Wenn man Nissans-Versprechen folgt und hier ein großer Schritt gegangen wurde, dann ist der neue Qashqai ein verlockendes Angebot. Denn preislich hat man sich zurück gehalten.

Minus 2

Während man den Vorgänger in zwei Größen bekam, als Qashqai und Qashqai +2, wird sich der neue Qashqai mit einem Radstand begnügen müssen. Hier will der Hersteller die Abgrenzung zwischen Qashqai und dem größeren Nissan X-Trail ein wenig deutlicher werden lassen. Der Qashqai ist also ein Crossover für Fünf.

Ab 3.8

Eine beeindruckende Zahl hält das Datenblatt des Qashqai 1.5 dCi bereit. Einen Normverbrauch von nur 3.8 Liter auf 100 Kilometern. Für einen Fünfsitzigen Crossover ein extrem beeindruckender Wert. Doch auch der 1.2 Liter Benziner Turbomotor kann im NEFZ-Verbrauch mit einem Fabelwert aufwarten. Der 115 PS starke Einstiegsbenziner wird mit 5.6 Litern auf 100 Kilometern angegeben. Und jetzt bin ich nicht nur „eigentlich“ traurig, nicht vor Ort gewesen zu sein. Denn diesen Verbrauchswerten muss man auf den Grund gehen. Sollte der neue Qashqai wirklich so effizient sein?

Die Motoren ganz allgemein

Turboaufladung ist allen vier aktuellen Motoren gemein, ebenso die Zylinderzahl: Vier in Reihe. Zwei Benziner und zwei Diesel stellen die zukünftigen Kunden vor die Wahl.  Den Einstieg bildet der 1.5 Liter Dieselmotor mit 110 PS – darauf folgt der 1.2 Liter Vierzylinder DIG-T mit 115 PS. Mit 130 PS ist der 1.6 Liter dCi-Diesel die nächste Leistungsstufe und das vorläufige Ende bildet der 1.6 DIG-T mit 163 PS. Doch – ich bin mir sicher – es wird ein Qashqai NISMO folgen und dann sind bestimmt auch 200 bis 220 PS im Fahrzeugschein und unter der Motorhaube zu finden.

Eigentlich günstig

Bemerkt? Wieder ein „eigentlich“. Denn beim Preis muss man doch vorsichtig sein, oder? Sind knapp 20.000 € günstig? Eigentlich schon, wenn der Gegenwert ein Fünfsitziger Crossover mit aktueller Sicherheitstechnik, sparsamen Motor und attraktiven Design ist. Der Qashqai startet als 1.2 DIG-T in der VISIA-Ausstattung zu 19.940 €. Wer viel fährt, der wählt den Diesel und startet im Falle des 1.5 dCi bei 21.890 €. Und wer „die Hütte voll machen“ will, weil er auf 19 Zoll Leichtmetallfelgen, Bi-LED-Scheinwerfer und 360° Umfeld-Kamera steht, der greift zum Qashqai Tekna mit dem 1.6 Liter 130 PS Diesel und bekommt den Allradantrieb inklusive. Zugleich stellt diese Wahl mit einem Listenpresis von 33.450 € derzeit die Top-Option dar.

Den für einen SUV typischen Allradantrieb gibt es aktuell nur in Verbindung mit dem 1.6 Liter Diesel, der Qashqai wird also auch in der zweiten Generation nicht zum Offroader per Dekret. Und auch ein Automatikgetriebe gibt es aktuell nur – aber nicht in Verbindung mit dem Allrad – mit dem 1.6 Liter Dieselmotor. Nissan nennt das Automaticgetriebe Xtronic (stufenlose CVT) und verspricht einen Fahrkomfort, den keine CVT zuvor geliefert hat.  Eigentlich hätte ich genau dieses Modell fahren müssen in Madrid. Wie gesagt, eigentlich. Der Männerschnupfen hat mich flach gelegt und so warte ich auf die nächste Chance, den neuen Qashqai testen zu können.

Bis dahin empfehle ich die Erfahrungen meiner „Kollegen“ zu lesen:

 Björn Tolksdorf hat in seinem Fahrbericht auf Motor-Talk von einem Aha-Erlebnis bei der Testfahrt geschrieben: 

Bei unserer Testfahrt sorgt der Qashqai nach wenigen Metern für das erste Aha-Erlebnis: Dank der serienmäßigen „Chassis Control“ fährt er so sicher, wank- und schwankarm, wie es in dieser Preisklasse nur wenige Hochbeiner können. Quelle: MT

 

[dropcap] B [/dropcap] leibt mir nun zu enden mit:  „Eigentlich“ wäre ich den Qashqai wirklich gerne gefahren, aber manchmal wird der Terminkalender eben durch Unvorhergesehenes auf den Kopf gestellt. Und „Eigentlich“ passt – so wie es aussieht wirklich nicht zum neuen Qashqai. So relativ scheint das Ergebnis nämlich nicht geworden zu sein. Bis zur eigenen Testfahrt bleibt nur der Hinweis:

Der Marktstart des neuen Qashqai ist jetzt im Februar! 

IAA: Deutschlandpremiere des Suzuki SX4 S-Cross

Pressemeldung

Der Suzuki SX4 S-Cross feiert Deutschlandpremiere auf der IAA 2013 in Frankfurt. Mit dem neuen SX4 S-Cross erfüllt Suzuki den Wunsch nach einem sicheren, sparsamen und komfortablen Familienfahrzeug mit großzügigem Raumangebot, das gleichzeitig bezahlbar ist. Dabei wurde die Formel für den außergewöhnlichen Familien-Crossover neu definiert. Sportlich-elegantes Design, kompakte Außenmaße, hochwertiges Interieur, praxisgerechte Variabilität und sparsame Motoren zeichnen das in Esztergom (Ungarn) produzierte und ab September in den Handel kommende Fahrzeug aus.

Fahrspaß in drei üppigen Ausstattungsvarianten zu einem Preis ab 19.490 Euro 
Große Ausstattung zum fairen Preis heißt das Motto bei allen drei Ausstattungsvarianten Club, Comfort und Comfort+. Den frontgetriebenen Suzuki SX4 S-Cross in der Club-Ausstattung gibt es mit Benzinmotor bereits ab 19.490 Euro. Mit Dieselmotor erhöht sich der Preis um 2.200 Euro. In der Ausstattungslinie Comfort gibt es den Suzuki ab 21.290 Euro, hier ist dann auch der neue optionale ALLGRIP Allradantrieb für 1.700 Euro zu haben. Die Top-Linie Comfort+ beginnt mit dem 1,6-Liter-Benziner 4×2 bei einem Preis von 25.090 Euro.

Bereits in der Einstiegsversion Club verwöhnt der Crossover mit einer üppigen Serienausstattung. Mit an Bord sind unter anderem: Klimaanlage mit Pollenfilter, Start-Stopp-System (nicht in Verbindung mit CVT-Automatikgetriebe), Berganfahrhilfe, Sitzheizung vorn (nur für Dieselmotorisierung), elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhenverstellbarer Fahrer- und Beifahrersitz, ein MP3-fähiges CD-Radio mit Lenkradbedienung und USB-Anschluss sowie vier Lautsprecher und eine praktische Ablagetasche an der vorderen Rückenlehne des Beifahrersitzes. Dieses hohe Ausstattungsniveau erfährt eine weitere Steigerung durch die Variante Comfort unter anderem mit: Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorn (für alle Motorisierungen), 16″-Alufelgen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Keyless Start und Nebelscheinwerfern. Die Top-Ausstattungsvariante Comfort+ lässt zum Beispiel mit Parksensoren vorn und hinten, Ledersitzen, Bi-Xenon-Scheinwerfern, Navigationssystem mit Rückfahrkamera sowie 17″-Alufelgen keine Wünsche mehr offen. Die Krönung: Ein neuartiges, zweiteiliges Panorama-Glasschiebehubdach gewährt freien Blick nach oben und erhöht nochmals den SX4 S-Cross typischen Fahrspaß für die ganze Familie. Geschlossen bietet es auf 1,0 Meter Länge freien Blick nach oben, geöffnet sorgt es auf 56 cm Länge für Frischluft-Feeling.

Fahrdynamik für den Fahrer, vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und maximale Sicherheit für Familien 
Ein im Vergleich zum SX4 Classic auf 2,60 Meter gewachsener Radstand bringt Wohlfühl-Atmosphäre auf allen fünf Plätzen. 430 Liter (VDA) Kofferraumvolumen auf 4,30 Meter Außenlänge sind in dieser Klasse überdurchschnittlich und erhöhen zusammen mit einer großen Ladeöffnung und einer niedrigen Ladekante den Alltagsnutzen. Ebenso wie die clevere Raumausnutzung hat ein hoher Sicherheitsstandard bei Suzuki Tradition. Der Suzuki SX4 S-Cross verfügt über sieben Airbags (inklusive Knieairbag für Fahrer), ESP sowie ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf den Rücksitzen. Außerdem Serie: optimierter Fußgängerschutz und die neue „Total Effective Control Technology“ (TECT), die bei einem Aufprall Kräfte optimal aufnimmt und verteilt.

Effiziente Motoren und optionaler ALLGRIP Allradantrieb 
Hocheffiziente Motoren ermöglichen in perfekter Ergänzung mit der vorbildlichen Aerodynamik des Allrounders das Spritsparen. Zur Wahl steht ein sparsamer und durchzugsstarker 1,6-Liter-Turbodiesel mit 88 kW (120 PS) Leistung, der bei 1.750 U/min 320 Nm Drehmoment entwickelt. In Kombination mit einer Sechsgang-Handschaltung benötigt der Common-Rail-Vierzylinder 4,2 Liter auf 100 Kilometer (110 g/km CO2) im kombinierten Testzyklus. Der Benziner entwickelt aus ebenfalls 1,6 Liter Hubraum 88 kW (120 PS) Leistung und 156 Nm Drehmoment bei 4.400 U/min. Sein Normverbrauch in Kombination mit Frontantrieb und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe liegt bei 5,4 Liter (125 g/km CO2). Der Benziner ist wahlweise auch mit stufenlosem CVT-Automatikgetriebe inklusive Lenkrad-Schaltwippen erhältlich. Seit mehr als vier Jahrzehnten ist Suzuki bekannt als innovativer 4×4-Spezialist. Mit dem neu entwickelten ALLGRIP Allradantrieb kommt dies auf Wunsch auch im SX4 S-Cross zum Tragen. Mit der Auswahl zwischen den vier verschiedenen Fahr-Modi „Auto“, „Snow“, „Sport“ und „Lock“ genießt man bei jedem Wetter und Untergrund Dynamik, Sicherheit und spritsparendes Fahren.

Fahrbericht Subaru Outback Diesel

Man kann die Dinge so tun, wie sie jeder tut, oder man geht einen ganz eigenen Weg. SUBARU geht in vielen Dingen einen gänzlich eigenen Weg und gehört nicht zuletzt deswegen zu einem von zwei Automobil-Herstellern, die Boxermotoren verbauen. Und Allradantrieb. Und wenn man eine hochgelegte Kombi-Karosse mit Allradantrieb, Automatik und Boxermotor kombiniert, dann kommt im Falle des Subaru Outback ein Crossover heraus, der andernorts als „Neue Idee“ gefeiert wird, bei SUBARU aber bereits in der vierten Generation erhältlich ist.

Crossover aus einer Zeit, als es die Bezeichnung noch nicht gab

Subaru Crossover Outback

Im Fahrbericht:

Subaru Outback 2.0 D Lineartronic

Ganz der Alte

Unauffällig bis auf die Lufthutze auf der Motorhaube. Während andere Automobilhersteller ihre Crossover-Modelle mit viel Zierde schmücken, sieht der Outback aus, wie man es von einem Subaru erwartet. Sachlich, unauffällig und auf die inneren Werte konzentriert.  Und auch die markige Lufthutze folgt nicht dem Diktat eines automobilen Schminkkoffers, sondern einem technischen Nutzen und dient unter anderem, dem einzigartigen Boxer-Dieselmotor als äußerliches Erkennungszeichen.

Mit seiner Bodenfreiheit von 20 Zentimetern steht er ein wenig hochbeinig in der Landschaft, die markigen Stoßfänger tragen an der Front einen größeren unlackierten Bereich zur Schau und wollen so die Ernsthaftigkeit für Offroad-Touren unterstreichen.

Der Outback fährt in Deutschland in seiner vierten Generation und gehört zu den Lieblingsfahrzeugen von Jägern, Förstern und Menschen mit dem Sinn für ein besonderes technisches Layout.

Der SUBARU Outback 2.0D

Subaru Outback Albumbild

Die vierte Generation

Er bleibt ein Pragmatiker. Auch im Innenraum. Subaru mag sich Mühe gegeben haben die vierte Generation des Outback seiner Preisklasse angemessen auszustatten und zu gestalten, aber es sind mindestens zwanzig gefühlte Jahre die zwischen dem Innenraum einem Passat Alltrack, Audi Allroad und einem Outback liegen. Dafür bringt er diesen Charme einer praktischen Werkzeugkiste mit. Der Outback will nicht posen, er will arbeiten.

Arbeitsplatz

Mit seiner Länge von 4.79 Metern und einem Radstand von 2.74 Metern bietet der Outback gute Voraussetzungen um ein ordentliches Raumangebot bereit zu halten und in der Tat – es sitzt sich nicht nur in der ersten Reihe passabel. Die unmodische Bauform mit dem hohen Dach und den steilen Fenstern sorgt zudem für ein fast vergessenes Raumgefühl. So war das früher einmal in vielen Autos. Bis der Windkanal den Konstrukteuren vorschrieb, wie man den Aufbau zu verkleinern hat. Im Outback fühlt man sich zurück versetzt in die Zeit, als es den Konstrukteuren vor allem darum ging, ein praktisches Autos zu bauen. Bevor dann auch noch das Marketing dazu kam und den Designern von „Sportlichkeit“ und „Lifestyle“ vorschwärmte. Der Outback mag ein optischer Langeweiler sein – aber er ist es auf eine verdammt praktische Art.

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Boxer-Diesel

Ich persönlich liebe außergewöhnliche technische Lösungen. Natürlich hat die Geschichte der Automobil-Entwicklung bis zum heutigen Tag bewiesen: Wenn Du einen Vierzylinder-Motor mit zwei Liter Hubraum brauchst, dann ist die „sinnvollste“, weil effizient im Delta zwischen Kosten, Nutzen und Leistung platzierte; der Vierzylinder-Reihenmotor. Und dennoch – ein Boxermotor hat Vorteil, die kein anderer Motor bietet, man muss nur verrückt genug und vor allem überzeugt von der eigenen Genialität sein um diesen Weg konsequent weiter zu gehen. Und so entstand bei SUBARU der erste Vierzylinder-Boxermotor als Selbstzünder. Rudolf Diesel wäre von dieser technischen Lösung, vom Sieg des Konstrukteurs über den Kosten-Controller, begeistert gewesen und ich bin es auch. Ich liebe diese, mit viel Sympathie vorgetragene Unsinnigkeit, vom niedrigeren Schwerpunkt eines Boxermotors gegenüber eines stehenden Reihenvierzylinders zu schwärmen, während man das Auto mit 20 (zwanzig!) Zentimeter Bodenfreiheit ausrüstet.

Subaru Outback Boxer diesel motor

Dazu kommt die Laufruhe des Boxermotors – beim Diesel konterkariert durch heftiges nageln und systemisch bedingten Schwingungen. Dennoch bietet der Zweiliter-Boxermotor des Subaru eine Faszination, die andere Motoren eben nicht bieten. Aber um es ehrlich zu beschreiben: Es ist eine theoretische Faszination. Weder ist der Subaru Diesel-Boxer der ruhigste, der spontanste, noch der sparsamste Motor seiner Leistungsklasse. Aber er ist der einzige Boxer-Dieselmotor.

So erklärt SUBARU die Vorteile des Boxermotors:

Leistungsdaten:

PS

150

bei 3600 U/min

Drehmoment

350

ab 1.600 U/min

Hubraum

1.998

ccm³

Subaru Outback Emblem Heck

Gefahren

Niedriger Schwerpunkt hin, Allradantrieb her – der Outback eiert auf seinen Yokohama Geolander-Crossover Reifen über die Landstraßen.  Die Reifen vermitteln viel zu wenig Feedback für die Lenkung und das grobe Profil walkt freudig vor sich hin. So kann man die Vorteile eines niedrigen Schwerpunktes sowie eines permanenten und symmetrischen Allradantriebes nur erahnen.  Man fühlt nichts von der aufwendigen technischen Lösung. Der Outback forciert eine ruhige, eine entspannte Fahrweise. Üblicherweise auch eine Folge des stufenlosen Getriebes – doch in der Verbindung mit dem kraftvollen Subaru-Diesel ist das CVT zum ersten Mal nicht die dümmste Getriebe-Variante die ich kenne.

Während man bei stufenlosen Automatikgetriebe üblicherweise vom Gummiband-Effekt des Antriebs schwärmt und über das Nerven aufreibende Gejaule des Motors während der Beschleunigung jammert.  Zeigt sich das CVT im Outback mit dem 2.0D von einer ganz neuen Seite. Die CVT-Automatik ist wirklich darum bemüht, den Diesel immer unter 2.000 Umdrehungen zu halten und auf der anderen Seite simuliert es eine klassische Schaltbox mit sechs Stufen, sobald man per Gasfuß nach mehr Elan und Kraft fragt.

Während die Lenkung unter den unpräzisen Crossover-Reifen leidet, erfreut der Rest des Outback mit uneingeschränkter Langstrecken-Tauglichkeit. Der Geradeauslauf ist tadellos und auf der Autobahn, in Geschwindigkeitsbereichen zwischen 120 und 160 läuft der große Outback souverän über die Bahn. Der Diesel grummelt vor sich hin und die stufenlose Automatik passt unmerklich die Übersetzung an, je nachdem wie viel Kraft (Berg auf oder Berg ab) gerade vom Boxer gefordert wird. Perfekt. Die Federung versucht die Kompromiss zwischen Stabilität für den Aufbau und sensiblem ansprechen auf schlechten Straßen. Und ganz egal wie schroff der Innenraum wirken mag, im Alltag vermittelt der Outback ein fast vergessenes Gefühl von Solidität. Der will nicht die große Show abziehen und mögen andere schneller auf High-Performance SUV-Reifen durch die Kurven pfeifen, er biegt zu jederzeit vom geteerten Weg ab und ist vorbereitet.

Ja – mit jedem Kilometer im Outback wird man sich sicherer, wenn nach der nächsten Kurve plötzlich die Zivilisation aufhört – dann bin ich vorbereitet.

Ich mag keine Softtouch-Oberflächen haben, kein 10 Zoll Display mit hoch aufgelöster Anzeige und auf Landstraßen bleibe ich lieber im Hintergrund – aber ich bin vorbereitet auf alles was da kommen mag.

Zitat: Subaru Outback – Irgendwann während der Testfahrt.

 

So erklärt Subaru die Vorteile des Subaru „symmatrical all wheel drive“:

Subaru Outback Boxer diesel Hutze Motorhaube

Realistische Verbrauchswerte nach der „Drei-Typen-Methode„:

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

7.9

Öko-Experte mit einem grünen Zeh

6.3

Außendienstler mit Vollgas-Lust

9.8

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer | Diesel

Subaru Outback Diesel Boxer Emblem

Vorteile – Nachteile – Fazit … auf der nächsten Seite geht es weiter.

… weiter lesen … >>

Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

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Subaru Outback – Vorteile, Nachteile und Fazit

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht des Subaru Outback 2.0D: [zum Anfang]
Vermutlich legen die typischen Käufer eines Outback überhaupt keinen Wert auf ein messerscharfes Feedback der Lenkung, vermissen kein Gefühl für die Straße und kommen nie in die Verlegenheit die simulierten Schaltvorgänge des CVT zu erfahren. Es ist jedoch schade, dass man bei Subaru auf der einen Seite einen derart extrovertierten Weg geht, was die Technik angeht, auf der anderen Seite aber die Leidenschaft derer vergisst, die sich für die wirklich perfekte Technik interessieren und dennoch ein Faible für Haptik und Entertainment besitzen.

Hätte der Outback mehr Fahrwerks-Feinschliff, wäre der Innenraum nicht so lustlos und wäre das Entertainment und Multimedia-System auf der Höhe der Zeit, vermutlich würden sich dann mehr Käufer für die anderen Qualitäten des Japaners interessieren.

Der Outback ist ein praktischer Laderaum-Meister. Umgeklappt (schnell per Fernentriegelung erledigt) wartet eine über 2 Meter lange und ebene Ladefläche auf Gepäck aller Art. Der steile Abschluss der Heckklappe sorgt zudem dafür, dass der Laderaum sinnvoll genutzt werden kann. 526 bis 1.677 Liter Gepäckraumvolumen stehen zur Verfügung und fast 500 Kilogramm Zuladung sind möglich.

Subaru Outback Kofferraum Volumen

Preise und Ausstattung

Der Outback ist dennoch kein Schnäppchen. Die gefahrene Comfort-Variante kostet in der Kombination von Diesel und Lineartronic (Automatik) 46.900 €. Das ist ein stolzer Preis und ein VW Passat Alltrack, wenn auch mit langweiligem Reihenvierzylinder und einem „Hang-On“ Allradantrieb, kostet mit ähnlicher Ausstattung nicht mehr, sondern weniger. Ohne die Ausstattung direkt zu vergleichen (geht aufgrund der groben Unterschiede in der Ausführung nicht!), bleibt der Subaru also mit einem stolzen Grundpreis gesegnet.

5 Jahre Garantie sind da ein kleiner Trost und auch die Tatsache, dass es dem Charakter des SUBARU sowieso eher entgegen kommt, wenn man die Basis-Version Trend für 39.000 € ordert. Dafür verzichtet man dann auf die Eco-Verbrauchsanzeige, das Navigationssystem, den elektrischen verstellbaren Fahrersitz und das elektrische Glasschiebedach. Der Charakter des urigen Boxer-Diesels, des permanenten Allrads und der ersten CVT-Automatik die man guten Gewissens auch in Europa verkaufen kann, bleibt der gleiche – auch ohne Lederschaltknauf, Sitzheizung und Start/Stop Knopf anstelle eines Zündschlüssels.

Einzig der Verzicht auf die Xenonscheinwerfer würde mich als SUBARU-Käufer kurz stutzen lassen – aber ab der Active-Ausstattung (41.400 €) wären die wieder inklusive. Doch SUBARU bietet weder Kurvenlicht noch Bi-Xenon für den Outback – dann eventuell auch darauf verzichtet einfach die Basis-Variante gekauft. Der Spaß am Boxer-Dieselmotor und dem genialen Allradantrieb bleibt der gleiche.

Subaru Outback Stausee

So erklärt SUBARU das CVT-Getriebe:

[one_half last=“no“]

Vorteile:

[crosslist]

  • Geile Technik.
  • Charmant ungeschminkt.
  • Pragmatiker.

[/crosslist]

[/one_half]

[one_half last=“yes“]

Nachteile:

[badlist]

  • Heftiges Nageln. Jederzeit.
  • Stolzer Grundpreis.
  • Japan-Charme der 90er im Innenraum.

[/badlist]

[/one_half]

Subaru Outback Plätze in Reihe eins

Das hätte ich mir vom SUBARU Outback noch gewünscht:

  • Mehr Feinschliff an der Fahrwerksabstimmung. Mehr Möglichkeiten die Ausstattung individuell zu bestimmen. Moderne Assistenzsysteme. Bi-Xenon-Kurvenlicht. Moderne Multimedia-Systeme. 

Bewertung:

[one_half last=“no“]

Komfort: 27 von 45 Punkte

[arrowlist]

  • Raumgefühl Mitfahrer: 7 von 10 Punkte
  • Sitzposition Fahrer: 4 von 5 Punkte
  • Klimatisierung: 4 von 5 Punkte
  • Kofferraum u. Zuladung: 6 von 10 Punkte
  • Fahrgeräusche innen: 3 von 5 Punkte
  • Assistenzsysteme: 3 von 10 Punkte

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrspaß: 19 von 40 Punkte

[arrowlist]

  • Landstraße: 4 von 10 Punkte
  • Autobahn:  6 von 10 Punkte
  • Stadt: 3 von 5 Punkte
  • Überholprestige: 1 von 5 Punkte
  • Beschleunigung: 2 von 5 Punkte
  • V/max:  3 von 5 Punkte

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten: 16 von 30 Punkte 

[arrowlist]

  • Anschaffung: 2 von 10 Punkte
  • Aufpreisliste: 5 von 5 Punkte
  • Versicherung: 1 von 5 Punkte
  • Garantiezeit: 4 von 5 Punkte
  • Wertverlust: 4 von 5  Punkte

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb: 25 von 40 Punkte

[arrowlist]

  • Motor: 6 von 10 Punkte
  • Getriebe: 8 von 10 Punkte
  • Bremsen: 7 von 10  Punkte
  • Sound innen: 2 von 5 Punkte
  • Lenkgefühl: 2 von 5 Punkte

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Umwelt: 16 von 30 Punkte

[arrowlist]

  • Test-Verbrauch: 6 von 10 Punkte
  • CO² nach Norm: 4 von 10 Punkte
  • Außengeräusch: 6 von 10 Punkte

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Qualität: 11 von 15 Punkte

[arrowlist]

  • Spaltmaße außen: 4 von 5 Punkte
  • Haptik: 2 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 5 von 5 Punkte

[/arrowlist]

[/one_half]

Subaru Outback Fazit

  • Punktzahl gesamt: 114 / 200 Punkten
  • Fahrbericht: Subaru Outback 2.0D Lineartronic „Comfort“

Das Fazit:

Ein Kombi ohne Kitsch.

Ein Crossover aus einer Zeit, als es den Begriff „Crossover“ noch gar nicht gab und auch SUVs waren noch nicht in den Verkaufsräumen. SUBARU bleibt seiner Philosophie treu und bietet mit der Kombination aus Boxer-Diesel, permanenten Allradantrieb und stufenloser Automatik eine Mischung an, die vollkommen einzigartig ist.

Um mit dem Outback glücklich zu werden, schadet es jedoch nicht – ein Pragmatiker zu sein.

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Link zur Webseite des Herstellers

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller Subaru für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd

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Technische Daten Subaru Outback 2.0 Diesel Lineartronic

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SUBARU Outback 2.0D Lineartronic
Markteinführung am: Modell seit 2009, 2.0D Lineartronic seit Sommer 2013
Motortyp: Vierzylinder Leichtmetall-Boxermotor, 16 Ventile, Commonrail-Einspritzung, Bohrung x Hub: 86,0 x 86,0 mm, 16:1 Verdichtungsverhältnis
Hubraum in ccm³: 1.998
max. Leistung bei min-1: 110 kW / 150 PS bei 3.600 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 350 Nm bei 1.600 bis 2.400 U/min
Länge, Breite, Höhe, Radstand in mm: 4.790 x 1.820 x 1.605 – 2.745
Achsverschränkung: 180 mm / 67 %
Vorderer Böschungswinkel: 18.4°
Hinterer Böschungswinkel: 22.5°
Leergewicht: 1.638 kg
Watt-Tiefe in mm: 300
Wendekreis: 11.8 m
Bremsen: VA: –, HA: —
Allradantrieb / System: Permanenter Allradantrieb, VDC,
Getriebe: Stufenloses Automatikgetriebe
Differentialsperren: Elektronisch
Tankvolumen 65 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 166 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: C
cW-Wert:  –
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts 7.6 l / 100km
Normverbrauch außerorts 5.6 l / 100km
Normverbrauch kombiniert 6.3  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 9.7 Sekunden
Basispreis: Trend m. Lineartronic: 39.000,–€, Comfort: 46.900,–€  [inkl. MwSt.]
Garantie: 60 Monate, bis 160.000 KM
Anmerkungen:

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Subaru Outback 27 Boxer diesel Burnished Bronze

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Galerie SUBARU Outback Burnished Bronze Metallic

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Deutschlandpremiere des Mitsubishi Outlander PHEV auf der IAA

Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt wird Mitsubishi Motors den Outlander PHEV (Plug-in-Hybrid Electric Vehicle), das erste Plug-in Hybrid SUV mit Allradantrieb vorstellen. Nach den Benzin- und Diesel-Versionen ist der neue Outlander PHEV damit die dritte Antriebsvariante für den Crossover, der zugleich das erste Volumenmodell eines großen Herstellers ist, das von Beginn der Entwicklung sowohl für konventionelle als auch für Plug-in-Hybridantriebe ausgelegt wurde.

Als weltweit erstes SUV-Modell kombiniert das Plug-in-Hybridmodell Outlander PHEV das Beste aus drei Autowelten: die Umweltfreundlichkeit eines Elektrofahrzeugs mit der Reichweite eines konventionell angetriebenen Pkws und der Funktionalität sowie der On- und Offroadfähigkeit eines leistungsstarken Allradlers. Der Verbrauch liegt bei 1,9 l/100 km* und damit deutlich unter dem konventionell angetriebener Fahrzeuge. Auch in puncto Aktionsradius fährt der Outlander PHEV dank 827 km* Reichweite mit diesen auf Augenhöhe.

Der repräsentative Allrounder kombiniert die im Elektropionier Mitsubishi i-MiEV seit 2009 bewährte Antriebstechnologie mit einem Benzinmotor einschließlich einer variablen Ventilsteuerung (MIVEC). Die in der Fahrbatterie gespeicherte Energie – entweder von der heimischen Steckdose, einer öffentlichen Ladestation oder aus dem System selbst generiert – erreicht Fahrleistungen auf Benzinerniveau.

Mitsubishi Outlander PHEV 201308220_3 2014

4WD-Elektro-Antriebs-System
Der Outlander PHEV bietet eine kompromisslose, EV-spezifische Antriebsarchitektur (von vorne nach hinten):

  • Frontmotor: 89kW/121PS 2,0-l-Benziner, angeordnet auf der rechten Seite des Motorraums
  • Front-Elektromotor (60 kW/82 PS) + Wechselrichter (Inverter) + 70kW Generator, angeordnet auf der linken Seite des Motorraums (Transaxle)
  • Fahrbatterie in sicherer Unterfluranordnung zwischen den Achsen ohne Einschränkung des Innenraums
  • Heck-Elektromotor (60 kW/82 PS) + Wechselrichter (Inverter) in Unterfluranordnung ohne Einschränkung der Laderaumkapazität

Drei Fahrmodi sorgen für Energieeffizienz
Je nach Fahrbedingungen und Batterieladezustand wählt die elektronische Antriebssteuerung automatisch den jeweils optimalen Fahrmodus und verbindet auf diese Weise bestmöglichen Komfort und souveräne Fahrleistungen mit höchster Kraftstoffeffizienz.

So treiben im Fahrprogramm „EV Drive Mode“ zwei Elektromotoren die Vorder- und Hinterachse jeweils rein elektrisch an – der Outlander PHEV ist ohne jeglichen Benzinverbrauch und CO2-emissionsfrei unterwegs.

Im seriellen Hybridmodus „Series Hybrid Mode“ lädt der Benzinmotor in der Funktion eines Generators die Batterie auf. Die Systemsteuerung schaltet automatisch in diesen Modus, wenn der Ladezustand einen definierten Grenzwert erreicht hat – ebenso bei zusätzlicher Leistungsanforderung, beispielsweise für Überholvorgänge oder an Bergpassagen.

Bei höherem Tempo oder Leistungsbedarf aktiviert das System den Parallelhybrid-Modus „Parallel Hybrid Mode“: In dieser Konfiguration stellt der Benzinmotor aufgrund seiner Effizienzvorteile in diesem Betriebszustand die Hauptantriebskraft bereit und erhält bei Bedarf Unterstützung durch die E-Motoren.

Eine leistungsstarke Lithium-Ionen-Fahrbatterie mit einer Kapazität von 12 Kilowattstunden (kWh) erlaubt Aktionsradien von über 50 Kilometern* im rein elektrischen Betrieb und deckt damit die meisten Anforderungen des Alltags ab. Zusätzlich hat der Fahrer die Möglichkeit, den seriellen Hybridmodus und damit die Batterieladefunktion manuell zu aktivieren. Dieser Eingriff ist dann sinnvoll, wenn er beispielsweise zu einem späteren Zeitpunkt ausreichende Batteriekapazität für eine längere Passage im elektrischen Antriebsmodus bereitstellen möchte.

Mitsubishi Outlander PHEV 201308220_4 2014

Allrad für alle Fälle
Für souveräne Fahreigenschaften des Outlander PHEV auf- und abseits befestigter Straßen sorgt ein Allradantrieb mit jeweils einem unabhängigen Elektromotor an Vorder- und Hinterachse. Im Vergleich mit konventionellen 4WD-Systemen bietet das elektrische Zweimotor-Konzept wegen des Fehlens einer Kardanwelle und anderer mechanischer Elemente deutlich reduzierte Reibungsverluste, ein noch spontaneres Ansprechen und präzisere Kontrolle. In Kombination mit der bewährten Mitsubishi-Allradsteuerung „S-AWC“ (Super All Wheel Control) sorgt die „Twin Motor 4WD“-Lösung für hohe Fahrstabilität und ausgezeichnete Beherrschbarkeit unter allen Fahrbedingungen.

Darüber hinaus steht immer das maximale Drehmoment zur Verfügung. Diese grundlegende Eigenschaft von Elektromotoren sorgt für Beschleunigungswerte, die denen leistungs- und hubraumstarker Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb ebenbürtig sind und hohe Umweltperformance mit souveräner Dynamik kombinieren.

Fortschrittliche Assistenzsysteme für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Fortschrittliche Assistenzsysteme verhelfen dem Outlander PHEV Instyle zu noch mehr Sicherheit. So sorgt die adaptive Geschwindigkeitsregelung „Adaptive Cruise Control“ (ACC) innerhalb eines Erkennungsbereichs von bis zu 200 Metern für einen konstanten Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Befindet sich kein Fahrzeug im Erkennungsbereich, arbeitet das ACC-System wie eine Tempoautomatik. Reduziert ein vorausfahrendes Fahrzeug seine Geschwindigkeit, bremst auch der Outlander entsprechend ab und hält einen voreingestellten Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen. Beschleunigt das vorausfahrende Fahrzeug wieder, erhöht auch der Outlander entsprechend seine Geschwindigkeit. Bremst das vorausfahrende Fahrzeug bis zum Stillstand ab, stoppt auch der Outlander.

Das Auffahrwarnsystem „Forward Collision Mitigation“ (FCM) dient zur Kollisionsvermeidung im Straßenverkehr. Ein Radar erkennt Objekte in einem Bereich bis zu etwa 200 m vor dem Outlander PHEV und aktiviert im Bedarfsfall automatisch die Bremse um eine Kollision zu vermeiden, bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h sogar bis zum Stillstand des Fahrzeuges. Die europäische Sicherheitsorganisation Euro NCAP hat das Mitsubishi Assistenzsystem FCM im Juni 2013 als „besonders fortschrittlich“ ausgezeichnet.

Dritter Baustein dieses Sicherheitspakets im Outlander PHEV Instyle ist der Spurhalteassistent „Lane Departure Warning“ (LDW), der dem Fahrer hilft, unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur aufgrund mangelnder Konzentration, Müdigkeit etc. zu vermeiden. Droht das Fahrzeug aus der Spur zu geraten, gibt das LDW-System dem Fahrer einen akustischen und visuellen Warnhinweis.

Mitsubishi Outlander PHEV 201308220_2 2014

Großzügiger, komfortabler Innenraum
Mit einer Außenlänge 4,66 Metern bietet der Outlander PHEV reichlich Platz für Fahrer und Passagiere sowie eine Vielzahl von Konfigurationen vom komfortablen 5-Sitzer bis zu einem zweisitzigen Transporter mit durchgehend ebener, 1,69 Meter langer Ladefläche. Im Innenraum vermitteln hochwertige Materialien ein gediegenes Ambiente. Gepolsterte Oberflächen von der Instrumententafel bis zu den Türverkleidungen ergänzen sich optisch und haptisch mit der Lederausstattung.

Das ergonomisch gestaltete Cockpit mit höhen- und längsverstellbarer Lenksäule, lenkradintegrierten Bedienelementen sowie hochauflösenden, leicht ablesbaren Anzeigen unterstreicht den fahrerorientierten Charakter des Mitsubishi Outlander PHEV. Hochkontrastanzeigen mit Leistungsanzeige, Schaltknopf im Joystick-Stil, sind zusätzliche Ausstattungsmerkmale die dem Plug-in-Hybrid SUV vorbehalten sind.

Technische Daten [klick]

Fahrbericht Fazit – Infiniti FX30d S Black & White Edition

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht über den Crossover SUV von Infiniti: [zum Anfang]
Fahrspaß bietet er, eine umfassende Ausstattung ebenso. Nur mit dem Platz ist das so eine Sache. Während sich Fahrer und Beifahrer nicht beschweren können, ist der Platz in Reihe zwei schon deutlich übersichtlicher. Mit nur 410 Liter Kofferraumvolumen bietet der große FX kaum mehr Platz als ein VW Golf an.  Während viele SUV für den Alltag den praktischen Lastenesel spielen, will der FX vor allem durch Agilität punkten.

Alternativen

Neben dem 3 Liter großen V6-Diesel gibt es den FX noch mit einem 3.7 Liter großen und 320 PS starken V6-Benziner (bekannt z.Bsp. aus dem Nissan 370Z) und einem durstigen sowie 390 PS starken fünf Liter großen V8 Benziner.  GT, GT Premium, S und S Premium sind die Ausstattungslinien. Während es den für den deutschen Markt betont ungewöhnlichen V8 nur als „volle Hütte“ S Premium gibt, stehen die beiden V6-Motoren auch in der „Basis-Version“ GT in der Preisliste.

Infiniti FX einsteigen

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Vorteile:

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  • Sehr agil
  • Sehr gut ausgestattet
  • Individuell

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Nachteile:

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  • Dünnes Händlernetz
  • Kleiner Kofferraum
  • Teils versteckt platzierte Schalter

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Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  10.1 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  8.6 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  12.7 Liter auf 100 KM

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Infiniti FX Kofferraum

Bewertung:

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Komfort:  28 von 45 Punkten

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  • Raumgefühl Mitfahrer:  7 von 10 Punkten
  • Sitzposition Fahrer:  4 von 5 Punkten
  • Klimatisierung: 3 von 5 Punkten
  • Kofferraum u. Zuladung: 5 von 10 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 5 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 4 von 10 Punkten

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Fahrspaß: 26 von 40 Punkten

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  • Landstraße: 7 von 10 Punkten
  • Autobahn:  7 von 10 Punkten
  • Stadt: 3 von 5 Punkten
  • Überholprestige: 3 von 5 Punkten
  • Beschleunigung: 3 von 5 Punkten
  • V/max: 3 von 5 Punkten

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Kosten: 16 von 30 Punkten

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  • Anschaffung: 6 von 10 Punkten
  • Aufpreisliste:  5 von 5 Punkten
  • Versicherung: 1 von 5 Punkten
  • Garantiezeit: 2 von 5 Punkten
  • Wertverlust: 2 von 5 Punkten

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Antrieb: 27 von 40 Punkten 

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  • Motor: 6 von 10 Punkten
  • Getriebe: 7 von 10 Punkten
  • Bremsen: 8 von 10  Punkten
  • Sound innen: 2 von 5 Punkten
  • Lenkgefühl: 4 von 5 Punkten

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Umwelt: 18 von 30 Punkten

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  • Test-Verbrauch: 7 von 10 Punkten
  • CO² nach Norm:  4  von 10 Punkten
  • Außengeräusch: 7 von 10 Punkten

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Qualität: 12 von 15 Punkten 

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  • Spaltmaße außen: 4 von 5 Punkten
  • Haptik: 4 von 5 Punkten
  • Störgeräusche: 4 von 5 Punkten

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Die neue Bewertungs-Matrix ist umfangreicher und fairer. Mehr Informationen hierzu: [klick]

Infiniti FX Gegenlichtfoto

Punktzahl gesamt: 127 von 200 Punkten

Das Fazit zum Infiniti FX30d S:

Sporty Eye-Catcher 

Man muss kein Promi sein um für Aufsehen zu sorgen, einen Infiniti FX zu fahren reicht bereits. Die Edelmarke aus dem Nissan-Konzern hat es in Deutschland nicht ganz leicht, aber wie bereits beim Hybrid M35h gezeigt, sind die Fahrzeuge für Freunde eines individuellen Lebensstils auf jeden Fall einen Blick wert und der FX gehört ganz klar zu den handlichsten und agilsten  SUVs auf dem Markt!

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger

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Fahrbericht Infiniti FX 30d „Black & White Edition“

Man sollte schon einen gefestigten Charakter haben, wenn man einen FX fährt. Allzu schnell könnte sich sonst das Gefühl einstellen, man wäre in die Promi-Liga aufgestiegen. Aber es ist eben nicht die eigene Visage die von der Umwelt mit viel Beachtung belohnt wird, sondern das auffällig gezeichnete Blechkleid des Nischenmodells; Infiniti FX. Neben dem in kleiner Serie produzierten, 415 PS starken V8-Dienstwagen von F1-Star Sebastian Vettel, gibt es den FX auch mit einem drei Liter großen V6-Diesel und genau der durfte bei mir zeigen was er kann.

Crossover für Individualisten

FX Kühlergrill

Im Fahrbericht:

Infiniti FX30d S Black & White

Eye-Catcher oder Blender?

Die Form ist ungewöhnlich und sticht wohlwollend aus dem Einerlei der europäischen SUV-Mode heraus. Wobei der Begriff „Japan-Barock“ nicht falsch ist. Man muss es mögen, oder nicht – ein sich „daran gewöhnen“ erscheint eher schwer.  Der FX verwischt die Grenzen zwischen den Fahrzeug-Gattungen und darf sich zu Recht als „Crossover“, als ein Wandler zwischen den Welten, bezeichnen.

Die Dachform und der Bogen der Fensterlinie interpretieren deutlich ein Coupé, wohingegen die von kurzen Überhängen und sachte gerundeten Flächen geprägte Karosse, hoch aufbauend auf den dominanten 21 Zoll-Felgen sitzend,  als SUV verstanden werden will.

Zurückhaltung ist nicht sein Metier. Der Kühlergrill trägt alleine mehr Chrom zur Schau als ein Rapper Goldketten um den Hals.  Im Kontrast zum „Obsidian“ schwarzen Lack des „Black & White Sondermodells“ wirkt die Glanz-Attacke an der Front besonders beeindruckend.  Am Heck setzen die zwei großen und ebenso verchromten Auspuffrohre eine Duftmarke und die Chromspangen um das hintere Nummernschild herum, nehmen die Formensprache des Kühlergrills wieder auf. Alles in allem ist der FX für einen SUV sportlich, flach und stämmig geraten.

Der Infiniti FX30d in der Black & White Edition:

Fahrbericht Infiniti FX Albumfoto

Unterwegs im FX

Handlich, er ist ungewöhnlich handlich. Der FX gehört zu der Sorte SUV mit denen die Fahrt auf Landstraßen zum Spaß-Ausflug wird. Er giert förmlich nach Kurven und seine Siebengang-Automatik hält den V6 nah an seinem Drehmoment-Maximum.  Natürlich wird aus einem 2.2 Tonnen SUV kurz unterhalb der Fünfmeter-Marke auch mit der beeindruckenden Hilfe von Allradlenkung und 265er Reifen rundherum kein agiler Sportwagen, aber er bemüht sich wirklich. Auf unseren Straßen ist einzig seine Breite von knapp zwei Metern (ohne Spiegel!) eine echte Dynamikbremse. Vor allem wenn man den Spurwarner an hat. Dann piepst im Prinzip ständig irgendwas.  Also den Spurwarner mit Hilfe des tief unterhalb des linken Fahrerknie versteckten Tasters deaktiviert und dem wohligen Kurvenwedeln gewidmet.

Am kleinen Dreispeichen-Lenkrad kommt Freude auf, der FX tänzelt so locker durch die Kurven, dass man erst spät und weit jenseits des üblichen Landstraßen-Tempo an das Gewicht des FX erinnert wird. Bei der Nissan-Tochter Infiniti hat man, um dem Crossover ein agiles Fahrverhalten an zu trainieren, tief in die Trickkiste gegriffen. Dämpfer die per Elektronik ihre Dämpfkraft regulieren, der voll automatische Allradantrieb und eine Allradlenkung die bis 60 km/h in die Gegenrichtung einschlägt und ab 60 km/h zusammen mit den Vorderrädern in die gewünschte Richtung zeigen. Natürlich nur minimal, aber die Wirkung ist phänomenal. Der FX fährt sich extrem handlich und agil – seine SUV-typische Adipositas ist kein Thema.

Infiniti FX Schaltwippe

Qualität, Ausstattung, Haptik

Sieht man von den schlecht platzierten Schaltern (el. Heckklappe, el, Spiegel, ESP, u.w.) in Höhe des linken Fahrerknies ab, passt die Ergonmie im Innenraum. In der S-Premium Version werden Fahrer und Beifahrer von komfortablen Sitzen in der richtigen Position gehalten und der Fahrer kann sich die Wangen der Sitzfläche und die Breite der Rückenlehne elektrisch einstellen. Eine Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer ist ebenso in der Voll-Ausstattung enthalten, wie auch Sensoren für die Arbeit von Licht und Scheibenwischer.

Die Aufpreisliste für das S-Premium Modell ist erfreulich übersichtlich: Genau eine Option für 950 € gibt es: Metallic-Lack. Beim gefahrenen Sondermodell aus der „Black & White“ Version entfällt allerdings auch dieser Posten  und so bleibt es beim „all inclusive“ Preis von 66.750 €.

„Ja aber, einen Porsche Cayenne Diesel bekommt man bereits für 62.928 €“

Das stimmt. Aber Infiniti bietet derzeit deutlich mehr Service [klick] als jeder andere Hersteller in Deutschland. Was aufgrund des aktuell noch mageren Händlernetzes aber auch sinnvoll und notwendig erscheint. Und zudem ist der Infiniti bereits vollständig ausgestattet. Ohne die Fähigkeiten des Cayenne in Frage stellen zu wollen, ein ähnliches Ausstattungs-Niveau erreicht man jedoch erst ab 85.000 €.

„Aber, was ist mit der Verarbeitung? Mit der Qualität? Der Haptik? Das ist doch ein Japaner mit Wurzeln irgendwo zwischen Nissan, Renault und den USA“  

Stimmt. Der Motor wurde ursprünglich vom Konzernpartner Renault entwickelt und die Wurzeln des Infiniti liegen in den USA. Dennoch überzeugt der FX im Innenraum mit einer gelungenen Verarbeitung und einer guten Materialwahl. Keine Frage, einen Cayenne Diesel kann man deutlich exclusiver ausstatten, aber dann kommt auch schnell der Gegenwert eines kleinen Einfamilienhaus zusammen.

My Fahrersitz ist my castle

Infiniti FX30d Cockpit

Der Motor

Mit seinen drei Liter Hubraum, verteilt auf sechs Zylinder ist der Commonrail-Dieselmotor im FX ein ganz potenter Kerl. 238 PS stark und mit der Kraft von 550 Nm gesegnet, trübt einzig eine Anfahrschwäche das Gesamtbild. Ob es der aus der Allianz mit Renault stammende V6 ist, oder eher eine Sache der Abstimmung mit dem Siebengang-Automatikgetriebe kann ich final nicht beurteilen. Gerade in der Stadt und beim rangieren fällt der leicht verzögerte Antritt des Motors auf. Einmal in Fahrt bestimmt das üppige Drehmoment die Fahrleistungen. Besonders sämig und voll fühlt sich das Kraftangebot des FX bis Tempo 180 an. Darüber hinaus braucht es ein wenig, bis die Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h erreicht ist.

Die Schaltvorgänge von Nissans eigenem Siebengang-Getriebe sind im Alltag verschliffen und kaum merklich, das Getriebe ist nur im siebten Gang ein wenig zu lange übersetzt, davon profitieren kann allerdings der Verbrauch, sobald man es gemütlich angehen lässt.

Die Automatik stellt sich, wie das heute üblich ist, auf die Fahrweise des Fahrers ein. Wer will, greift per Magnesium-Schaltwippen in die Gangwahl ein. Besonders auf kurvigen Straßen und bergigen Routen lässt sich so die Drehmomentfülle sauber nutzen.

Leistungsdaten:

PS

238

bei 3.750 U/min

Drehmoment

550

bei 1.750 U/min

Höchstgeschwindigkeit

212

km/h

Infiniti FX Dieselmotor Bild

Vorteile – Nachteile – Fazit … auf der nächsten Seite geht es weiter.

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Fahrbericht Infiniti FX von passion:driving | fx50 auf bycan

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Technische Daten: Infiniti FX30d

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Infiniti FX 30d S Premium
Erhältlich seit: 2009 – Facelift 2012
Motortyp: 65°, V6 Turbodiesel, Commonrail, VTG, Piezo, Steuerkette, 16:1 Verdichtung, Bohrung: 84mm, Hub: 90mm, 24 Ventile
Hubraum in ccm³: 2.993
max. Leistung bei min-1: 175 kW / 238 PS bei 3.750 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 550 Nm bei 1.750 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Allradantrieb, Allradlenkung
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 7-Gang Wandlerautomatik, Schaltwippen feststehend
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 2.175 kg
maximale Zuladung: 515 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8.3 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 212 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 214 km/h
Tankvolumen 90 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 238 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: E
cW-Wert: 0.36
Stirnfläche: 2.71
Normverbrauch innerorts  11.2 l / 100km
Normverbrauch außerorts  7.8 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  9.0 l / 100km
km-Stand Testbeginn: 4444
km-Stand Testende: 6236
Bereifung: Sommerräder VA+HA: 265/45-12 mit Dunlop SP Sport 01
Garantie: 3 Jahre – oder 100.000 km
Basispreis: Ab 58.420€ – FX30d GT – S Premium: 66.750€

Infiniti FX 30 d Rücklicht

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Demnächst im Test: Infiniti FX30d

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter.   Der Name des japanischen Premium-Automobilherstellers „Infiniti“ erinnert an das englische Wort „infinity“ das übersetzt für „Unendlichkeit“ steht.  Mit der FX-Baureihe präsentiert die Nissan-Tochter einen Crossover mit besonderem Design und bei mir im Test wird eines von 500 Black & White Sondermodellen zeigen müssen, welche Talente im ungewöhnlichen SUV stecken.

Black & White Edition FX30d

Crossover der Neuzeit. Ein kraftvoller Dieselmotor und eine vollständige Ausstattung lassen den FX in der Black & White Edition besonders attraktiv erscheinen.

Infiniti FX30ds

Sportlicher Crossover mit den Attributen einer extrem komfortablen Limousine, gepaart mit besonders cleveren Ideen für mehr Fahrspaß. 

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V/max:

212 km/h

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0-100 km/h:

8,3 Sek.

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Leistung:

238 PS

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Wer nicht auf den Fahrbericht zum Infiniti FX30d, in der limitierten „Black & White Edition“  warten will, der liest in der Zwischenzeit den Artikel von Can Struck über den Infiniti FX50s.

Demnächst im Test: Infiniti FX30d, reinschauen lohnt sich!

Angefahren: Nissan Juke Nismo

Und mit zehn PS mehr soll aus dem Juke ein NISMO-Sportwagen werden? Meine Stirn wirft bei diesem Gedanken ernste Falten auf – und könnte man mich nun in meinen Gedanken versunken beobachten, vermutlich würde man mir meine Skepsis ansehen. Natürlich machen zehn PS mehr keinen Sportwagen aus dem „merkwürdigen“ aber kompakten Crossover. Der Juke polarisiert, bereits seit seinem erscheinen vor drei Jahren spaltet er nach bester Oppositionsführer-Manier die Autofahrer der Nation in zwei Lager: Die einen können mit dem froschgesichtigen Kompakt-Crossover gar nichts anfangen und andere sind froh über diesen frischen Designer-Crossover im Markt der kompakten Steilheck-Modelle.

Nismo Juke – Ein erster Fahrbericht

In meinem Fahrbericht über den 190 PS starken und mit Torque-Vectoring ausgerüsteten Juke habe ich bereits erwähnt, was ich am kleinen Nissan-Crossover liebenswert fand und was mich schlicht gestresst hatte. Da war diese unsägliche stufenlose Automatik, ein launiger Motor mit mächtigem Durst und dann diese Funzel-Hauptscheinwerfer im Froschgesicht, die nur mit H4-Leuchtmittel bestückt sind. Ich kann es nicht fassen, aber selbst der NISMO hat noch immer diese „Funzeln“ an seiner Front. Ich könnte mit dem leicht schielenden Froschblick gut leben, würden die Scheinwerfer wenigstens ein ordentliches Licht abgeben.

Positiv in Erinnerung ist mir der Allradantrieb des ungewöhnlichen Kompakt-SUV geblieben. Dank einer Technik die sich Torque-Vectoring nennt, ist die Hinterachse des Juke in der Lage, in den Kurven eine zusätzliche Portion Kraft an das jeweils Kurven äußere Rad zu liefern. Das sorgt für eine launige und wirklich unterhaltsame Fahrdynamik, die ich dem hochbeinigen Juke nicht zugetraut hätte.

Nissan Juke Nismo Blog Frontansicht

Mit, ohne Allrad

Doch ausgerechnet diesen launigen Allradantrieb hat man mir für die erste Ausfahrt mit dem NISMO-Sportmodell nicht gegönnt. Vermutlich weil die 4×4 Variante nur mit dem CVT-Getriebe verfügbar ist und das überschaubare Leistungsplus damit noch weniger erfahrbar schien.

Was also macht einen normalen Juke, zu einem NISMO-Juke? 

Nissan Juke Nismo in Fahrt

NISMO:

Will man als Mittel-Europäer verstehen, was NISMO für Nissan bedeutet, muss man zurück in das Jahr 1964 springen, als in Japan eine Firma die später von Nissan übernommen wurde (Prince Motor Company) für Rennsportzwecke einen großen Motor in ein kleines Auto packte. Was sich so „easy“ anhört, führte zu massiven Umbauten am Fahrzeug an sich, aber am Ende war es die Geburtsstunde des Nissan Skyline 2000 GT. Bei seinem ersten Renneinsatz schlug sich dieser Sportler wacker und die Erfolge legten die Keimzelle für den späteren Mythos des Nissan Skyline GT-R. Geboren wurde zu dieser Zeit auch der „NISsan MOtorsport Geist“, bis heute ein steter Quell für sportliche Ausnahme-Talente.  (Nissan NISMO Geschichte)

Meinen ersten Kontakt mit NISMO hatte ich virtuell, auf der Sony-Playstation Konsole. Und da es nicht nur mir so ging, gibt es mittlerweile im dritten Jahr, eine GT-Academy – bei der die Besten „virtuellen Rennfahrer“ die Chance bekommen, echte Rennfahrer zu werden. Aber auch das ist eine andere Geschichte .. zurück zum Nissan Juke NISMO 🙂

nissan Juke nismo Cockpit Playstation

Meine Erwartungen:

Denke ich an NISMO, denke ich an Sportwagen. Da ich selbst schon erfahren konnte, wie verrückt – im positiven Sinne – dieses japanische Unternehmen sein kann (ich erinnere an den Juke-R) – habe ich mich auf alles vorbereitet. Nur nicht auf eine Enttäuschung.

Nissan Juke Nismo Bewegtes Bild Rückansicht

Womit er mich überrascht hat:

Positiv fallen die Veränderungen im Innenraum auf. Der schwarze Himmel aus einem Filz ähnlichen Material, die Alcantara Einlagen im Lenkrad und den Türverkleidungen. Sowie die wirklich bequemen, neuen Sportsitze mit viel Seitenhalt. Ganz klar – im Innenraum hat der erste NISMO die Erwartungen erfüllt und stellt sich ganz klar als das Top-Modell der Juke-Baureihe dar.

Das Lenkgefühl profitiert auf den ersten Metern von einem direkteren Feedback. Die neuen 18 Zoll Alufelgen sollen nicht schwerer sein als die bisherigen 17 Zoll Felgen und die 225/45-18 Zoll Sportbereifung tut ihr übriges um dem Fahrer einen gesteigerten sportlichen Anspruch zu vermitteln.

Negativ fällt der Kompromiss auf, den man eingehen muss – um einem hochbeinigen Crossover SUV, egal wie kompakt er ist, eine sportliche Gangart an zu erziehen.  Durch den notwendigen extrem steifen Stabilisator an der Vorderachse (Wankneigung minimieren) verliert der Juke Nismo in engen Kurven relativ früh die Traktion am Kurven inneren Rad. Ein sportliche Kurvenwutz wird der Juke auch in der Nismo-Version nicht.

Nissan Juke Mitfahrt Foto

Was ich vermisst habe:

Den tieferen Sinn. Nein, ich verstehe nicht, weswegen man den Mythos NISMO mit dem, in meinen Augen denkbar ungeeignetsten Nissan-Modell einführen will. Ich verstehe durchaus den Wunsch, NISMO einer breiten Käuferschicht zugängig machen zu wollen. Und es ist auch schön, wenn man einen Hersteller findet, der seine Sportmarke preislich nicht völlig abgehoben positioniert. Aber wie viel Sport bleibt bei einem Juke-Nismo übrig? Die Leistungssteigerung fällt anderswo in die Kategorie: Serienstreuung. Und weil man das anscheinend selbst auch so sieht, wird man noch in diesem Jahr eine weitere Variante mit noch einmal 10 % mehr Leistung nachschieben. Dieses Modell soll dann auch – noch einmal – sportlicher werden.

Ist der Nismo-Juke also nur eine Marketing-Aktion? Ja. 

Die Fakten:

In der Preisliste wird der NISMO als Top-Modell positioniert und steht damit oberhalb der Tekna-Variante. Zudem wird das Modell als „all inklusive“ Fahrzeug angeboten, es gibt keine Aufpreisliste.  Rote Spiegelkappen, graphitgraue Schweller und LED-Tagfahrlicht. Dazu eine große Auspuffblende und rote Streifen.

200 PS stark, 250 Nm kräftig.  1.300 Kilogramm schwer (2WD). cW-Wert 0,35.  215 km/h schnell und in 7.8 Sekunden auf Tempo 100.  26.400 € Startpreis für den Juke NISMO mit Frontantrieb und manuellem Sechsgang-Getriebe

Nissan Juke Nismo Bergpanorama

Wieso kann der Juke-NISMO dennoch erfolgreich werden?

Es gibt viele Autokäufer denen es egal ist, wie viel vom sportlichen Versprechen der Optik am Ende in Querdynamik umgesetzt wird. Es gibt viele Autokäufer denen LED-Tagfahrlichter wichtiger sind, als die H4-Scheinwerfer-Technik.  Diese Autos werden wegen einem Bauchgefühl gekauft. Wegen dem Versprechen, dass diese bereits in der Garage und vor den Nachbarn abgeben und nicht, ob sie dieses Versprechen auch einlösen können.

Der Juke ist ein wunderbarer Querschläger im automobilen Alltag der ansonsten doch so einheitlichen Steilheck-Modelle. Seine per Grundkonfiguration unsinnige Kombination aus sportlichem Coupé-Design für die Fahrgastzelle und SUV-typisch hoch sitzender Karosserie passt zum ungewöhnlichen Gesicht und der Rückleuchten-Persiflage.

Der 200 PS 1.6er Turbo ist in der Version mit manuellem Getriebe und Frontantrieb nicht so durstig wie das getestete 4WD-Modell im letzten Jahr und ganz unter uns – wann war ein NISMO so günstig in der Anschaffung und im Unterhalt, wie dieser Juke?

Fazit:

Viel Verpackung, wenig Inhalt und dennoch eine echte Chance, für das – was an NISMO noch folgen wird, den Weg zu bereiten. Und ich denke da nur an den 370Z – doch zu diesem Fahrzeug, in einem anderen Beitrag dann mehr.

Für diese Testfahrt wurde ich vom Hersteller eingeladen. Der Hersteller hat alle Reisekosten übernommen. Der Hersteller hat jedoch bewusst Abstand von jeglicher Beeinflussung genommen.

Mitsubishi Outlander – Jahreswagen-Kaufberatung

Everyday, every way!

Auch wenn Mitsubishi bereits  die dritte Generation des erfolgreichen Outlander in den Verkaufsräumen stehen hat, ich denke die zweite Generation ist für viele Käufer von Jahres- und Jungwagen noch immer eine Empfehlung.

Ich will daher die Chance nutzen und dem Vorgänger noch einmal auf den Zahn fühlen und noch einmal einen Fahrbericht widmen:

Erst 2010 hatte der Outlander das aktuelle Mitsubishi Familiengesicht mit dem „Jet-Fighter“ Kühlergrill erhalten und hierbei prägnant an Charakter gewonnen.  Zu meinem Fahrbericht ist damals der 2.2 Liter Dieselmotor angetreten, die einzige Motorisierung die auch mit dem Doppelkupplungsgetriebe lieferbar war.

Es dürfte für viele Käufer von Jahreswagen besonders interessant sein zu erfahren, ob man auch mit dem Vorgänger eines aktuellen Modells glücklich wird. Vor allem wenn der Modellwechsel noch nicht so lange her ist, wie in diesem Fall.  Und in diesem Fall präsentiert der Vorgänger-Outlander eine interessante Alternative im Markt der Crossoverfahrzeuge.

Mitsubishi Outlander zweite Generation Fahrbericht

SUV oder Kombi?

Der Outlander wandelt auf der Grenze zwischen den beiden Varianten und kann trotzdem erfolgreich für sich behaupten ein Kompromiss mit deutliche positivem Charakter zu sein. In der gefahrenen Version mit den ausklappbaren Sitzplätzen Nummer 6 und 7 im ansonsten großzügigen Kofferraum, ist der in Serie mit einem praktischen Allradantrieb gelieferte Outlander ein echter Crossover im Wortsinne. Er verbindet die Fähigkeiten eines Familienkombis mit den Offroader-Talenten eines SUV. Dabei verwirrt er nicht mit abgedrehter Formensprache sondern übersetzt das klassische Kombidesign lediglich in einen Dialekt, der ganz klar die vorhanden Talente des Outlander für komfortable Touren auch abseits von befestigten Wegen ausdrückt.

[one_third last=“no“] 7-Sitzer: In den Ausstattungslinien Intense und Instyle wurde eine im Kofferaumboden versenkte dritte Sitzreihe in Serie geliefert. Das steigert die Nutzungsmöglichkeiten des Outlander, jedoch sollte man Sitzplatz 6 und 7 nur für Kinder oder ungeliebte Schwiegereltern einplanen.

Diesel-Allrad: Was vor ein paar Jahren noch selten war, die Verbindung von Dieselmotor, Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb –  funktioniert im großen Crossover von Mitsubishi in beeindruckender Perfektion.  [/one_third]

Mitsubishi Outlander – Ein Begleiter für jeden Tag – auf jedem Weg.

Der Japanische Hersteller Mitsubishi hatte sich viel Mühe gegeben, dem großen Crossover ein wohnliches Cockpit und einige pragmatische Detaillösungen mit auf den Weg zu geben. So sind die Türverkleidungen und Teile des Armaturenbrettes mit weichem Kunststoff unterfüttert und das harte Plastik rund um die perfekte HiFi Lösung von Rockford-Fosgate erhielt eine geprägte Oberfläche. Grundsätzlich bekommt der Innenraum jedoch weiterhin das Prädikat: Pragmatismus geht vor Eleganz.

Das Smart-Key System mit dem man das Fahrzeug öffnen und starten kann ohne den Autoschlüssel hierfür aus der Jackentasche zu nehmen, ist in den Intense und Instyle Modellen in Serie vorhanden. Ein Kritikpunkt bildet hierbei nur die etwas wackelige Lösung des nachträglich per „Plastik-Hut“ abgedeckten Zündanlassschalters.  Hier wäre eine Version mit Startknopf oder eines speziell angefertigten Drehschalters die haptisch angenehmere Lösung gewesen.

Fahrer und Beifahrer haben eine nahezu perfekte Sitzposition und ein Großteil der Autofahrer, nämlich der Teil ohne sportliche Ansprüche an ihr Alltagsfahrzeug, werden sich über den komfortablen Zustieg in den Innenraum freuen. Die Sitze sind nicht zu hoch angebracht, so wie das oftmals in klassischen Geländewagen zu finden ist, aber doch deutlich höher als in klassischen Kombimodellen.

Mitsubishi Outlander zweite Generation Kofferraum

In der von mir gefahrenen 2.2 Liter 156PS Dieselversion war das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad verbaut.  In der Tat, es gibt Doppelkupplungsgetriebe die mehr Wert auf Performance und eine vollständige Abwesenheit von Zugkraftunterbrechungen anbieten – auf der anderen Seite hat man bei Mitsubishi eine Lösung gefunden, die mit einer beruhigenden Schaltstrategie, den Wert auf Nutzung des früh anliegenden Drehmomentberges legt.

380Nm bei 2.000 U/min werden von dem aus dem PSA-Hause (Peugeot-Citroen) stammenden Turbo-Diesel über das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder weitergegeben. Mitsubishi vertraut auch im Outlander auf den intelligenten Allradantrieb aus eigener Entwicklung. Per Drehschalter kann der Fahrer hierbei zwischen 2WD, 4WD und 4WD Lock auswählen. Während meiner Testfahrten hat sich gezeigt, ein Eingriff in das Allradsystem ist im Grunde unnötig. Den Schalter auf 4WD belassen und in allen Situationen auf die Traktion der vier angetriebenen Räder vertrauen. Lediglich abseits von befestigten Straßen kann eine Sperrung des Allradantriebes sinnvoll sein und somit „4 WD Lock“ als Alternative genutzt werden.

Die oberste Maxime in der Fahrwerksabstimmung war maximale Fahrstabilität.  Hier kann ich nur sagen: Ziel erreicht!

Im Hinterkopf muss man hierbei jedoch behalten: Der Outlander ist kein Sportwagen, sondern legt ganz klar den Wert auf Multifunktionalität auf allen Strecken und so ist die Wankneigung des Crossover nicht vollständig eliminiert, was aber auf extremen Feldwegen sowie dem Wald- und Wieseneinsatz dem Komfort der Fahrgäste zu gute kommt. Mitsubishi Outlander-Fahrer dürfen auf eine hohe Fahrstabilität vertrauen und auf die Möglichkeit auch abseits von Asphaltbändern mit wenig Einschränkungen leben zu müssen. Mitsubishis großer Crossover aus der Vorgängergeneration ist somit vor allem ein Multifunktionsfahrzeug mit viel Nutzwert, angenehmen Komfort und einer umfangreicher Ausstattung.

Sitzheizungsschalter mitsubishi Outlander zweite Generation

Viel Platz,  beeindruckende praktische Möglichkeiten und das alles in einer Karosserie mit guter Rundumsicht. Was will man mehr?

Eine umfangreiche Ausstattung vielleicht?  Doch auch hier lässt sichein Mitsubishi Outlander in der gefahrenen Instyle Version nicht auf Kompromisse ein. Ledersitze mit Sitzheizung sind ebenso in der Serie  enthalten, wie ein Festplatten-Navigations-System vom Hi-Fi Spezialisten Rockford-Fosgate.  Wer mit dem Outlander seinen pubertierenden Nachwuchs von der Schuldisco abholt, wird anerkennende Blicke ernten nachdem er z.Bsp. über Bluetooth das Smartphone der Teens angebunden und mit heftigem Bass die aktuellen Charts zum durchföhnen der Frisuren abspielt.

An kalten Wintermorgen freut sich indes nicht nur die Gattin über die Sitzheizung oder während dem ausparken über die im Navimonitor dargestellte Bilder der Rückfahrkamera.  Auf einsamen Landstraßen überzeugt der Outlander durch seine Bi-Xenon Scheinwerfer und innerhalb der Stadt helfen die Abbiege-Lichter auch dunkle Seitengassen vollständig auszuleuchten.

Mitsubishi Outlander Schnauze zweite Generation Jet-Fighter Kühlergrill

Welchen Kritikpunkte habe ich amVorgänger-Outlander festgestellt?

Die Schalter für die Sitzheizung sind zwischen Sitzplatzfläche und Mittelkonsole versteckt und ein wenig mehr haptische Sensibilität bei den verwendeten Materialen, auch außerhalb der Sichtweite, wäre einfach schön.

Wer sich den Outlander mit Jet-Fighter Front als Jahres- oder jungen Gebrauchtwagen sichern will, oder einen der letzten Neuwagen mit attraktiven Preisnachlässen sucht, der sollte jetzt noch schnell zu seinem freundlichen Mitsubishi Händler eilen und sich einen der letzten Neuwagen sichern!

[toggle title=“Vorteile„]Ein Crossover ohne ausgeprägte Schwächen. [/toggle]

[toggle title=“Nachteile„]Die versteckten Schalter der Sitzheizung. [/toggle]

[tabs tab1=“Verbrauch“ tab2=“Ausstattung“ tab3=“Punktzahl„]

[tab id=1][arrowlist]

  • Verbrauch Norm Gesamt: 7,2l auf 100km
  • Testverbrauch min:  7,2l auf 100km
  • Testverbrauch max: 9,8l auf 100km
  • Testverbrauch Schnitt: 8,8l auf 100km
  • Alle Werte 156PS Diesel mit TC-SST Getriebe
  • Anmerkung: Der Testverbrauch wurde während der gesamten Testdistanz ermittelt.

[/arrowlist][/tab]

[tab id=2][checklist]Serie:

  • 18  Zoll Leichtmetall Felgen
  • Dritte Sitzreihe
  • Smart-Key System
  • Alle Angaben für die Instyle Ausstattung.

[/checklist][badlist]Vermisst:

  • Start-Stopp Automatik

[/badlist][crosslist]Gegen Aufpreis:

  • Metallic-Perleffekt Lackierung (580,00€)

[/crosslist][/tab]
[tab id=3][one_half last=“no“]

Komfort

[arrowlist]

  • 6/ 10 Federung leer
  • 7 / 10 Federung beladen
  • 4 / 5 Fahrgeräusche innen

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Fahrverhalten

[arrowlist]

  • 4 / 5 Kurvenhandling
  • 7 / 10 Stabilität Vmax
  • 9 / 10 Mechanischer Grip

[/arrowlist]

[/one_half]

[one_half last=“no“]

Kosten

[arrowlist]

  • 8 / 10 Grundpreis
  • 9 / 10 Ausstattung
  • 2 / 5 Verbrauch

[/arrowlist][/one_half]

[one_half last=“yes“]

Antrieb

[arrowlist]

  • 3 / 5 Laufkultur des Motors
  • 5 / 10 Beschleunigung
  • 6 / 10 Höchstgeschwindigkeit

[/arrowlist]

[/one_half]

Punktzahl gesamt: 70 / 100 Punkten

[/tab]

[/tabs]

[highlight color=“yellow“]Fazit:

Everyday, every Way

Mit dem Outlander in der 2.ten Generation hatet Mitsubishi einen ansprechenden Crossover im Programm der im täglichen Einsatz und auf allen Wegen überzeugen kann. Als Familienkombi ebenso wie als Transportgerät für anspruchsvolle Freizeitunternehmungen.

Für mich ist der Outlander – auch als Jahreswagen – eine Kaufempfehlung.

[/highlight]

[toggle title=“Daten im Überblick:“]

 Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D
 Bemerkungen:
Erstzulassung:
Motortyp: 4 Zylinder Dieselmotor
Hubraum in ccm³: 2.179 ccm³
max. Leistung bei min-1: 115 kW / 156 PS – 4.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 380 Nm – 2.000 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Frontmotor – Allradantrieb
Antriebsart, optional: Frontantrieb
Getriebeart, serienmäßig: 6-Gang Doppelkupplung
Getriebeart, optional: 6-Gang Manuell
Leergewicht: 1.820 kg
maximale Zuladung: 590 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 11.1 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 198 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 7,2l / 100km Diesel
CO2-Emission, kombiniert: 189 g/km
Abgasnorm EU 5
cW-Wert:
Stirnfläche:
Testverbrauch: min 7,2l / 100km
Testverbrauch: max 9,8l / 100km
Testverbrauch: Schnitt 6,2l / 100km
km-Stand Testbeginn:  2.866
km-Stand Testende:  –
Unterhaltskosten im Monat in Euro 288 €
Versicherung: 68 €
Verbrauch: 144 €
KFZ-Steuer: 28 €
Wartung 48€
Basispreis: 30.890,00 €
Testwagenpreis: 42.270,00 €

[/toggle]

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Bjoern Habegger | März 2012 | Fotos: Auto-Bloggerei.de

Premium-Kompakt SUV von Mercedes-Benz

Es gibt derzeit kaum eine Fahrzeugklasse, die mit mehr Aussichten in den Markt geht, als die der kompakten SUV. Was klingt wie ein Widerspruch in sich – ist jedoch kein Oxymoron, sondern des Automobilkäufers Liebling.

Mercedes-Benz GLA „concept“

Auf der Shanghai Autoshow wird Mercedes-Benz den ersten konkreteren Ausblick auf den Premium-Kompakt SUV aus dem eigenen Haus werfen. Der Mercedes Concept GLA ist noch mit stylischen Elementen des Ener-G Force Konzeptfahrzeuges verziert, wird diese aber bis zu seinem Debüt im Herbst auf der IAA in Frankfurt ablegen.

Basierend auf der A-Klasse ist der GLA der dritte Ableger dieser Plattform und wie die A-Klasse und der CLA, mit einem Allradantrieb nach Muster „Hang-on Haldex 5.te Generation“ lieferbar.

Das wirre Marketing-Bla und die doch nie in Serie kommenden – weil völlig überflüssigen Ideen mit Beamer-Funktion in den Hauptscheinwerfern oder den Dach-LEDs – lasse ich außen vor, darüber werdet ihr sicherlich bei meinen Kollegen lesen können.