TMG GT86 Cup: Amweg/Lampert sind fast am Ziel

Der TMG GT86-Cup ist so hart umkämpft, wie kaum eines seiner VLN-Pendants in der Saison 2016. Immer wieder taten sich neue Teams durch ansprechende Leistung auf der Nürburgring-Nordschleife hervor und übernahmen die Spitze des Cup-Klassements. Im neunten Lauf, dem vorletzten des Jahres, scheint nun aber eine kleine Vorentscheidung gefallen: Zum dritten Mal in Folge erreichten Manuel Amweg und Thomas Lampert die Ziellinie als erster der Toyota-Meute, feierten den fünften Klassensieg der Saison und haben nun 17 Punkte auf ihre ärgsten Rivalen, Nils Jung und Florian Wolf, Vorsprung.

Die Erleichterung war in der Box des Toyota Swiss Racing Teams groß, als der TMG GT86 Cup mit der Startnummer 535 nach 23 Runden als Sieger abgewunken wurde. In den letzten zwei Runden des Vier-Stunden-Rennens hatte einsetzender Regen vor allem im Bereich der Grand-Prix-Strecke den Fahrern noch einmal alles abverlangt. „Aber da hatten wir schon genug Vorsprung und ich konnte das Rennen kontrolliert zu Ende fahren“, sagte Manuel Amweg, der den Schluss-Stint übernommen hatte.

Schon beim Start war das Team angesichts der noch feuchten Strecke auf Nummer sicher gegangen. „Mit Blick auf die Gesamtwertung haben wir uns entschieden, das Rennen mit Regenreifen aufzunehmen. Weil die Fahrbahn aber recht schnell abtrocknete, wechselten wir nach nur einer Runde frühzeitig auf Trockenreifen. Rückblickend betrachtet haben wir diesmal alles richtig und die Fahrer ein guten Job gemacht“, zog Teamchef Hannes Gautschi zufrieden Bilanz.

Nicht ganz so zufrieden zeigte sich Nils Jung nach dem Rennen. „Leider konnten wir in der Anfangsphase des Rennens das Tempo der Cup-Spitze nicht mitgehen. Dabei haben wir viel Boden verloren. In der zweiten Rennhälfte konnten wir zwar wieder einiges aufholen, aber Amweg/Lampert waren da bereits uneinholbar enteilt.“ Für Jung/Wolf und das Ring Racing-Team ist jedoch noch nicht alles verloren. 20 Punkte gibt es beim Saisonfinale am 22. Oktober noch im Maximalfall zu gewinnen.  Allerdings würde die Schweizer wohl nur noch ein Ausfall daran hindern, den TMG GT86-Cup nach zehn VLN-Läufen in Empfang zu nehmen.

Mit der Gesamtwertung haben Achim Wawer und Eric Curran von Mathol Racing nichts zu tun, gingen Wawer Anfang doch zum ersten Mal in der VLN an den Start. Umso überraschender, dass das Duo auf Anhieb auf das Podium, Platz drei, fuhr. „Die Jungs haben wirklich einen guten Job gemacht“, lobte Alexander Fielenbach aus der Teamorganisation von Mathol Racing.

BMW M235i Cup: Neunter Lauf – Eichenberg feiert zweiten Sieg in Folge

Beim neunten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ereignete sich im BMW M235i Racing Cup ein regelrechtes Favoritensterben. 19 Fahrzeuge gingen am 8. Oktober auf die Nordschleife, vier von ihnen erreichten das Ziel nicht. Unter ihnen die Top-Zwei der Cup-Wertung. Einen Umstand den Heiko Eichenberg im BMW des Teams Securtal Sorg Rennsport gnadenlos nutzte. Der Einzelkämpfer siegte nach seinem Erfolg beim achten VLN-Lauf erneut und hat damit nur noch vier Punkte Rückstand auf den zweiten Platz der Cup-Wertung.

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In der Anfangsphase hatte Eichenberg jedoch zunächst das Nachsehen. An der Spitze zogen die designierten VLN-Champions Alexander Mies und Michael Schrey im Bonk Motorsport-BMW und die Gesamtzweiten, Thomas Jäger und Rudi Adams im Eifelblitz von Scheid–Honert Motorsport, davon. Als nach eineinhalb Stunden wieder leichter Regen an der Nordschleife einsetzte, holperte Eichenberg im Streckenabschnitt Brünnchen sogar über die Wiese und musste auch die Gesamtwertungsvierten im Pixum Team Adrenalin-BMW, Uwe Ebertz, Norbert Fischer und Christian Konnerth, fürs erste ziehen lassen.

Wenig später war für Schrey/Mies die Fahrt in Führung liegend mit einer defekten Antriebswelle zu Ende. „Wir sind bisher in der ganzen Saison von jeglichen technischen Problemen verschont geblieben. Nun hat es auch uns leider einmal erwischt, aber so hart ist der Motorsport manchmal“, sagte Schrey. Eichenberg kam unterdessen mit den schwierigen Bedingungen in der Eifel immer besser zurecht, zog zunächst Ebertz/Fischer/Konnerth für Platz zwei vorbei und übte Druck auf die neuen Spitzenreiter im Eifelblitz aus, verringerte den Abstand auf unter drei Sekunden. Knapp eine Stunde vor dem Rennende verunfallte Jäger Ausgangs der Mercedes-Arena und machte damit den Weg für den Einzelkämpfer im Cup5 frei. Der blieb fehlerfrei und setzt sich von seinen Verfolgern ab. Mit deutlichem Vorsprung auf Ebertz/Fischer/Konnerth (1:23.559 Minuten) und dem FK Performance-Trio Stefan Vancampenhoudt, Yannik Mettler und Thorsten Wolter (3:38.640 Minuten) überquerte Eichenberg als Sieger die Ziellinie.

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Vor dem Finale liegen Schrey/Mies in der Cup5-Wertung mit 198 Punkten uneinholbar vorne. Auf Platz zwei folgen Jäger/Adems mit 126 Zählern, Eichenberg hat nach dem erneuten Erfolg 122 Punkte gesammelt.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Von der Serie auf die Piste: Seat Leon Cup Racer

Heute wollen wir einmal einen Blick auf den Seat Leon Cup Racer und die Renn-Serie als solche werfen. Bjoern und Jens Stratmann von Rad-Ab.com waren erst kürzlich am Nürburgring und haben sich das Spektakel beim sechsten Lauf höchst persönlich angesehen. Eigentlich wollten sie zu einem kleinen Duell antreten, doch einer von beiden kam nicht mit einem optimalen Sportgerät. So richtete sich der Fokus dann vollends auf den Seat Leon Cup Racer und sein Serien-Pendent den Seat Leon Cupra 290. Read more

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Der Zeitplan

Die „Grüne Hölle“, so wird die Nordschleife gerne von Motorsport-Fans und denen genannt, die auch mal privat über den Nürburgring heizen. Nicht zu Unrecht, schließlich gilt die Rennstrecke als die anspruchsvollste der Welt und hat schon so manches Opfer gefordert. Umso spannender wird es jedes Jahr, wenn wieder das 24-h-Rennen am Nürburgring ansteht, da sich besonders nachts die Ausfälle häufen. So gilt jeder, der das Rennen übersteht – mehr oder minder unbeschadet – als Gewinner. Eine Materialschlacht ist das Rennen aber in jedem Fall. Wir werfen einmal einen Blick auf den Zeitplan des 44. Langstreckenrennens in der Eifel.

Los geht es bereits am Donnerstag, dem 26. Mai. Frühmorgens um 08:00 Uhr startet die Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife und wird gefolgt vom freien Training des Audi TT Sport Cups, das zwei Stunden später startet. Insgesamt ist dieser Tag komplett von Trainings- und Qualifying-Fahrten geprägt. So starten am Donnerstag noch die WTCC/ETCC zum Test, während um 13:15 Uhr das Qualifying zum ADAC 24h-Classic Rennen beginnt. Auch der Freitag ist geprägt von Trainings- und Qualifizierungsfahrten. Allerdings startet auch der Audi TT Sport Cup zu seinem ersten Rennen, das um 11:55 startet und nur eine halbe Stunde dauert. Außerdem beginnt am Freitag noch das 180 minütige Classic-Rennen.

Richtig interessant wird es am Samstag, den 28. Mai. Kurz nach acht geht es mit dem Warm-Up zum ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring los, das um kurz vor zwei Uhr nachmittags seine Startaufstellung einnimmt. Dazwischen finden noch das zweite Rennen des Audi Sport TT Cups und zwei Rennen des WTCC / ETCC statt, bevor um 15:10 Uhr die Startrunde zum legendären 24h-Rennen beginnt. Um 15:30 Uhr wird sich die Luft dann besonders aufheizen: Der Startschuss zum Hauptevent fällt. Erst am Sonntag zur selben Zeit wird voraussichtlich feststehen, wer der Sieger ist. Favoriten gibt es natürlich jetzt schon, aber man darf die Rechnung nie ohne das berühmte Eifel-Wetter machen.

 

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Die Piloten über die Strecke

Respekt – das ist hauptsächlich das Gefühl, das die Piloten verspüren, wenn sie gefragt werden, was sie von der Strecke denken. Vor dem Rennen haben fünf Piloten genauer darüber gesprochen, wie sie die Nordschleife empfinden, schließlich sind Rennfahrer unter ihnen, die vertraut mit der Grünen Hölle sind, aber auch welche, die kaum Erfahrungen mit dem Track haben. Drei Runden entscheiden am Samstag über Sieg und Niederlage.

José Maria López, unterwegs für das Team Citroen WTCC, amtierender Weltmeister und Tabellenführer in der WTCC findet alles an der Strecke besonders. Allein die Länge sei einzigartig und der Verlauf anders als alles, was man sonst kennt. Im vergangenen Jahr fuhr er zum ersten Mal auf der Nordschleife und gewann das Rennen direkt, was geradezu unglaublich ist, da Erfahrung viel auf diesem Track zählt. Aber Fangio gewann schon in der Eifel – da müsse eine starke Verbindung zu Argentiniern bestehen, meint López.

Tiago Monteira fährt für das Castrol Honda World Touring Car Team und ist zweiter im Classement. Für ihn sei es die schwierigste Rennstrecke der Welt. Seinerzeit hatte er – trotz des innigen Wunsches – nie wirklich die Gelegenheit, hier ein Rennen zu fahren. Dieser Wunsch soll ihm nun erfüllt werden. Für ihn ist die Strecke eine der ganz großen Herausforderungen – ganz ähnlich wie Monaco. Mit viel Respekt begegnet auch Nicky Catsburg vom Team Lada Sport Rosneft der Grünen Hölle. Der siebte der Gesamtwertung sieht die Strecke als sehr vielfältig an, stellte aber auch fest, dass man auf der Nordschleife gar nicht richtig mit Vollgas fahren könne.

„Wenn man abfliegt landet man an einem Baum oder in der Mauer“

Für Tom Coronel ist der Kurs in der Eifel schlicht der beste der Welt. Der Fahrer im Team ROAL Motorsport ist mit seinem Chevrolet zurzeit Neunter und sieht den Nürburgring als Herausforderung an, da er sich ständig wandelt und man nie eine perfekte Runde fahren könne. Ständig würde es passieren, dass man nur knapp davon kommt, weshalb die Furcht immer im Hinterkopf mitfahre. Dennoch sei er stolz, die Strecke fahren zu dürfen. So geht es auch Thed Björk, dem Dreizehnten der Tabelle. Er fährt für das Team Polestar Cyan Racing und ist glücklich mit der WTCC auf der Nordschleife fahren zu können. Für ihn ist die Nordschleife immer eine Erfahrung fürs Leben, da man hier ein hohes Tempo fahren könne, aber immer versuchen müsse, das Auto nicht zu überfahren. Gerade, da er die Strecke in- und auswendig kennt, weiß er, dass sie einen in Fehler hineintreiben kann.

 

VLN 1: BMW M235i Cup – Das Ergebnis

Die Cup5-Klasse ist bei den Rennen zum Langstrecken-Pokal am Nürburgring noch immer die stärkste CUP-Klasse. Mit 19 gemeldeten Startern ging somit auch VLN 1 mit einem spannenden Starterfeld in das erste Rennwochenende. 

Sieger in der Cup 5 war am Ende das Team #691 von Bonk Motorsport. Mit einer Gesamtzahl von 25 Runden und einer Besten Runde von 9:13.525 und Rennglück setzte man sich am Ende gegen das Team Schirmer mit dem Alleinstarter Stefan van Campenhoudt durch. Auf dem Siegerfahrzeug teilten sich Alexander Mies und Michael Schreyer das Lenkrad.

Auf Platz 3 kam der Walkenhorst BMW M235i in das Ziel. Hier am Steuer der Brite Tom Blomqvist. Besondere Spannung erhält der Cup durch die Chancengleichheit. Die Teams starten auf identischen BMW M235i und werden alle vom Reifenhersteller DUNLOP mit identischen Reifen ausgerüstet. Und so kommen nach rund 4 Stunden Rennzeit auch alle Fahrzeuge binnen einer Runde Unterschied in das Ziel.

Den einzigen Ausfall in der CUP5-Klasse musste im übrigen das Team AVIA racing #680 verkraften.

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 25 SB-Medien

Alle Fotos: Stefan Baldauf / Guido ten Brink

Die CUP-Klassen in der VLN im Überblick

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring besticht durch einen einzigartigen Mix aus Fahrzeugmarken, -Kategorien und -Modellen. Nichtsdestotrotz erfreuen sich auch jene Klassen großer Beliebtheit, in denen die Kontrahenten mit identischen Fahrzeugen gegeneinander antreten: die Cup-Klassen. Von ihnen sind die Zuschauer am Nürburgring mittlerweile ebenso fasziniert wie von den High-Speed-Klassen SP9 (GT3), SP-X und SP-Pro. 2016 wird mit der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing eine neue Cup-Klasse erwartet. Um die 20 Teams haben sich in dieser bereits angemeldet – das Cup-interne Kräftemessen der Porsche Cayman verspricht eine echte Attraktion auf der Nordschleife zu werden. Eine perfekte Ergänzung zu den drei weiteren Cups, dem BMW 235i Racing Cup, dem Opel Astra OPC Cup und dem TMG GT86-Cup, die auch in der neuen Saison wieder für Spannung bis zum letzten VLN-Rennen sorgen dürften.

Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing
„Ich bin froh, dass es nun endlich losgeht. Wir sind sehr gut aufgestellt und hoffen auf eine optimale Saison“, sagt der Cayman GT4 Trophy-Verantwortliche Thomas Raquet. Die Voraussetzungen sind vielversprechend: Über 15 der 385 PS starken Fahrzeuge werden zum Saisonauftakt erwartet. Nahezu alle Fahrzeuge wurden bereits an die Teams ausgeliefert. Mit circa 200 eingebauten Rennteilen wurde das Serienmodell in einen Cayman GT4 Clubsport umgewandelt – ein gelungener Mix aus Serien- und Rennfahrzeug. Raquet: „Wir sind sehr gespannt. In der Trophy treffen viele Fahrer aufeinander, die zuvor in den unterschiedlichsten VLN-Klassen unterwegs waren. Das Teilnehmerfeld hat es in sich und verspricht packende Rennen.“

Durch die hohe Meldezahl erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass der VLN-Meister des Jahres 2016 aus der Cayman-Trophy kommen könnte. Schließlich kassieren Fahrer und Mannschaft umso mehr Punkte in der Gesamtwertung, je mehr Konkurrenten sie in ihrer Klasse hinter sich lassen. Wer folglich die Trophy dominiert, könnte sich gleichzeitig zum Topfavoriten für den VLN-Titel machen.

BMW 235i Racing Cup
Diese Voraussetzungen gelten auch im BMW 235i Racing Cup, der seit seinem Debüt im Jahr 2014 eine feste Größe in der VLN darstellt. Stets wartete der Cup mit hohen Teilnehmerzahlen auf, im vergangenen Jahr waren bei allen VLN-Läufen durchschnittlich 17 Autos am Start. Und auch 2016 scheint der BMW-Cup die am besten besetzte Klasse zu werden. „Wir rechnen mit mehr als 20 Autos in der Startaufstellung“, bestätigt Jens Marquardt, der BMW-Motorsport-Direktor. „Sie werden den VLN-Fans wieder erstklassiges Racing bieten.“

Den Teilnehmern stehen in der kommenden Saison Upgrade-Teile für den 333 PS-starken Kompaktsportler aus München zur Verfügung: Ein Heckflügel und eine modifizierte Radaufhängung sollen für eine „ruhigere“ Hinterachse sorgen. Die Bremsanlage wurde so überarbeitet, dass die laufenden Kosten gesenkt werden. Im BMW 235i Racing Cup messen sich im erhöhten Maße junge Talente mit erfahrenen Nordschleifen-Hasen. So lieferten sich in der vergangenen Saison Michele Di Martino und Moritz Oberheim – der als 18-Jähriger seine erste VLN-Saison bestritt – einen erbitterten Schlagabtausch mit den Nürburgring-Veteranen Mario Merten und Ralf Schall. Am Ende holten die Junioren den Cup-Titel.

TMG GT86-Cup
Hochklassigen Wettbewerb liefert auch der TMG GT86-Cup, der in seine vierte VLN-Saison geht. Das belegt unter anderem die Tatsache, dass die letztjährigen Cup-Sieger Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz lange die VLN-Wertung anführten, sich nach dem Finale aber mit dem dritten Meisterschaftsrang zufrieden geben mussten.

Auch der TMG GT86 wird in dieser Saison einer Frischzellenkur unterzogen. Das umfangreiche Paket umfasst unter anderem ein neues Bodykit, bestehend aus Frontsplitter, Seitenschweller und Heckflügel, sowie ein neues Lufteinlasssystem, mit dem der Motor dann 210 anstatt 200 PS leistet. Daneben wurde das Getriebe verbessert und Bremse und Kupplung wurden verstärkt. Gewichtsoptimierte Türen und eine neue Batterie sorgen für eine Gewichtsersparnis. „Zum vierten VLN-Lauf werden wir entsprechende Pakete an unsere Kunden ausliefern“, sagt der Cup-Verantwortliche Nico Ehlert. „Diese Upgrades werden die Wettbewerbsdichte erhöhen und das Leistungsniveau steigern.“ Einem spannenden Kräftemessen der Toyota-Cup-Piloten steht somit auch im Jahr 2016 nichts im Wege. Ehlert: „Die vierte Saison in Folge zeigt, dass wir uns im Umfeld der VLN sehr wohl fühlen, und wir hoffen, dass ein weiteres spannendes Jahr vor uns liegt.“

Opel Astra OPC-Cup
Auch der Opel Astra OPC Cup geht 2016 in seine vierte Saison. Seit seinem Debüt 2013 hat sich der Markenpokal zu einem echten Highlight in der VLN entwickelt. Die Rennen verliefen stets eng und spannend, der Champion wurde jeweils erst beim Saisonfinale gekürt. Daher entschlossen sich die Verantwortlichen bei Opel Motorsport, den Cup für eine weitere Saison auszuschreiben. Die 320 PS starken Opel GTC OPC gehen in unveränderter technischer Spezifikation an den Start. „Wir entsprechen damit den Wünschen unserer Teams, die ihr Rennfahrzeug weiterhin auf dem Nürburgring einsetzen wollen. Und wir wissen auch, wie beliebt der Cup bei den vielen Fans rund um die Nordschleife ist“, betont Opel-Motorsport-Direktor Jörg Schrott. „Die Nordschleife hat für Opel Motorsport stets einen besonderen Stellenwert gehabt. Daher strebt Opel eine mittel- und langfristige Präsenz auf der schönsten und schwierigsten Rennstrecke der Welt an.“

Mit dem Porsche Carrera Cup gibt es noch eine fünfte Cup-Klasse in der VLN. Sie verfügt jedoch über keine eigene Cup-Wertung, sondern dient als „Auffangbecken“ für all jene Teams und Fahrer, die ihre Porsche Carrera Cup-Modelle aus den unterschiedlichen Rennserien, wie aus zum Beispiel aus dem Porsche Supercup oder den nationalen Carrera-Cups, auch auf der Nordschleife einsetzen möchten.

In der kommenden Woche liefern wir unter anderem Informationen zur neuen Doppelt-Gelb-Regelung.

VLN 2015: Die Cup-Klassen im Blick

Wer sich für guten Motorsport interessiert, der kommt nicht an der VLN-Meisterschaft vorbei. In diesem Jahr gibt es zehn Rennen auf dem Nürburgring und seiner legendären Nordschleife. Zehn Rennen, bei denen im Schnitt mehr als 150 Fahrzeuge an den Start gehen. In keiner anderen Rennserie gibt es eine derart große Abwechslung, derart viele Fahrzeuge und nirgendwo sonst gibt es mehr Duelle auf der Rennstrecke! Echter Motorsport wird „V L N“ geschrieben! Auch und erst recht in diesem Jahr, in 2015!

Das Jahr begann mit einer tragischen Entwicklung. Neben den Querelen, unter denen die N-Gemeinde seit Jahren leiden muss, begann unser Motorsport in diesem Jahr auch noch mit einem tragischen Unfall und dem Tod eines Zuschauers. Und auch, wenn die VLN und der Nürburgring in diesem Jahr noch mehr ertragen und mehr leisten müssen als in den Jahren zuvor – am Ende zählt der Motorsport am Ring! Und der wird von Menschen betrieben! Und auch, wenn die GT3 und die Fahrzeugklassen SP-X am spektakulärsten aussehen und am Ring zu den schnellsten gehören, es gibt eine Sorte von Rennfahrern und Teams, die dem Motorsport am Ring – ganz ohne RIESEN-BUDGETS – in den Punkten Emotionen und Spannung die Krone aufsetzen. Damit wollen wir die Top-Teams von Frikadelli, Falken, Walkenhorst und Co. nicht schlecht reden – aber so richtig eng wird es vor allem in den „Cup-Klassen“ und das immer wieder!

CUP-Motorsport + VLN + Nordschleife = eine unschlagbare Kombination!

vln toyota gt86 startnummer 534

Toyota: Aktuell starten drei Markenpokal-Serien während der VLN auf dem Nürburgring. Der Toyota GT86 Cup ist derzeit am schwächsten besetzt und auch von der PS-Leistung das schwächste Fahrzeug im Cup-Segment. Aber: Der Toyota bietet extrem viel Fahrspaß. Vierzylinder-Boxermotor, Heckantrieb und ein manuelles Sechsganggetriebe sind die Zutaten für den Sportler. Die Toyota GT86 sind Top-Rennfahrzeuge und bieten einen Motorsport-Einstieg, der zu einem überschaubaren Budget möglich ist. Derzeit sind 8 Teams in der Wertung des TMG GT86 Cup. Die führenden (Stand 22.08.2015) sind vom Team Dörr Motorsport mit den Fahrern Fabian Wrabetz und Arne Hofmeister mit der Startnummer 534.

VLN Lauf 5 Saison 2015 18 SB-Medien

Opel: Mit dem Opel Astra OPC Cup startet man mit Frontantrieb in den Motorsport. Unter der Haube ein potenter Zwei-Liter-Turbomotor, der gute 320 PS und 400 Nm an Kraft aufbietet. Der OPC-CUP hat derzeit 13 Fahrzeuge in Wertung. Auf den Fahrzeugen sind zwei bis drei Fahrer gemeldet! Aktuell führen die Fritsche-Brüder mit dem dem dritten Fahrer Hannu Luostarinen auf der Startnummer: #353.

Den Opel Astra OPC Cup konnten wir bereits selbst kurz fahren, allerdings nicht auf der Nordschleife. Dennoch, das Erlebnis ist sagenhaft! So fährt sich der Opel Astra Cup (VLN).

BMW: Mit nur 10-15 PS mehr Leistung als die Opel Astra OPC geht der BMW M235i Cup an den Start. Im Gegensatz zu den Rüsselsheimern wird bei den BMW die Hinterachse angetrieben. Die Rundenzeiten der schnellsten M235i liegt (VLN6 – Trainingszeiten) bei guten 9 Minuten (9:08.033) und damit knapp 10 Sekunden schneller als die Cup-Astra. Der GT 86 liegt in der Rundenzeit hingegen knapp unter 10 Minuten.

Wie bei den Cup-Astras, so wird auch der BMW-Cup auf einheitlichen Reifen ausgefahren. Der BMW M235i Cup fährt auf Dunlop-Sportreifen. Das Feld der BMW Cup-Serie ist im Rahmen der VLN derzeit zugleich das Größte. Mit 25 Nennungen bietet der BMW M235i Cup im Rahmen der VLN-Rennen ein ganz eigenes Rennen. Stoßstangen-Duelle sind an der Tagesordnung, Dreher, abgefahrene Spiegel und Ziel-Überfahrten im Sekundentakt gehören zum „ganz normalen“ VLN M235i-CUP-Programm!

 

Audi TT – Cup der Langeweile

Es ist die Zeit, in der Budget und Werbegelder großer Konzerne den Motorsport dominieren. Die DTM, selbst auf einem Scheideweg bei immer weiter sinkenden Zuschauerzahlen, hat nun ein neues Rahmenprogramm bekommen. Zuletzt war im Vorprogramm der Scirocco-Cup aktiv. Ein Straßensportler, den sich auch die Fans kaufen können, die einige Euros für die Eintrittskarten bezahlen und mit ihren 19-29 Jahren mit Fahne und Fanpulli auf den Tribünen sitzen. Dazu illustre Gaststarte, ehemalige Tourenwagengrößen wie Christian Danner oder Nicola Larini, die sich im Volkssportler einen Zweikampf mit Playmate Doreen Seidel lieferten. Dazu leichte Berührungen, früher einmal völlig normal im Cup-Sport, eine herunterhängende Stoßstange am Scirocco, triviale Unterhaltung, die sitzt.

Der Scirocco verkauft sich nicht besonders gut, Zeit für einen Wechsel. Praktisch, dass im Volkswagen-Konzern ein neuer Sportler an der Startlinie steht, der Audi TT.

Das Auftaktrennen verlief dann derart spannend wie ein aktueller Formel 1 oder anderer x-beliebiger Rennlauf. Start, nach 2 Runden das Feld so auseinander gezogen, dass alle Fahrzeuge wie an der berühmten Perlenschnur hintereinander Runde um Runde absolvierten. Überholmanöver? Fehlanzeige. Rad an Rad-Duelle? Fehlanzeige. Motorsport-Sound? Fehlanzeige. Die Renn TT sind selbst bei Vollgas vor der Südkurve so leise, dass ein Straßen-Tesla fast wie ein lauter Raufbold dagegen erscheint.

Ist das ein Markenpokal, den man als Motorsportfan sehen möchte? Oder steht der Eventcharakter im Fokus. Popcorn, Cola, schnell ein Selfie mit Motodrom-Ambiente im Hintergrund gepostet, alles nice, alles schön, nur nicht zu laut bitte.

Ergebnisse gab es natürlich auch. Im ersten Rennen setzte sich Marc Coleselli durch. Der 21-Jährige aus Salzburg (A) gewann den Lauf über 13 Runden vor Nicolaj Møller Madsen (DK) und Dennis Marschall (D). Im zweiten Rennen am Sonntag, das unter schwierigen, nassen Bedingungen durchgeführt wurde, musste sich Møller Madsen in den letzten Runden harten Angriffen von Alexis van de Poele (B), Marc Coleselli (A) und Joonas Lappalainen (FIN) erwehren. Der Däne behielt aber die Oberhand und fuhr, wie bei der Premiere des Audi Sport TT Cup am Samstag, auf Rang zwei. Van de Poele komplettierte das Podium als Dritter. Dennis Marschall (D) gewann den zweiten Lauf und führt die Fahrerwertung nach zwei Rennen mit 43 Punkten an, dicht gefolgt von Møller Madsen (42) und Coleselli (41).

 

 

Text & Fotos: AWR Magazin.de

 

 

 

VLN Lauf 2 2015 – GT86 Cup – Ausblick

Der zweite Lauf des TMG GT86 Cup im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft findet am 25. April am Nürburgring statt, allerdings mit einigen Änderungen: Der DMSB hat aus Sicherheitsgründen Maßnahmen an der Nordschleife des Nürburgrings ergriffen, unter anderem wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen auf maximal 200 Stundenkilometer in einigen Streckenabschnitten eingeführt. Grund dafür ist ein Unfall, der sich während des ersten Laufs in der VLN ereignet hat.

Das wird auch die Starter im TMG GT86 Cup betreffen. „Bei der Anfahrt zum Bereich Schwedenkreuz fahren wir rund 220 km/h. Je nachdem, wo dort das Speedlimit beginnt, kann es sein, dass auch wir vom Gas gehen müssen. Darauf müssen wir uns natürlich einstellen“, erklärt Wolfgang Hönscheid, Fahrer und Teamchef bei WH Motorsport.

Beim zweiten Lauf des TMG GT86 Cup geht, wie schon zwei Mal im vergangenen Jahr, das Toyota Team Thailand wieder ins Rennen. Erneut wird das Cup-Auto für die asiatischen Rennfahrer vom Team Leipert Motorsport vorbereitet und eingesetzt. Teamchef Ingo Leipert freut sich schon auf „seine“ Schützlinge aus Südostasien. „Rennen fahren können die Jungs auf jeden Fall, es sind alles keine Anfänger mehr. Mit den Anforderungen der Nordschleife kommen sie mittlerweile auch sehr gut zurecht“, lobt der erfahrene Teamchef. Vor allem die gute Kommunikation mit seinen Schützlingen freut Leipert. „Alle sprechen perfekt englisch, die Zusammenarbeit an der Rennstrecke ist also gar kein Problem.“ Leipert Motorsport setzt neben dem flotten Sportcoupé TMG GT86 CS-V3 noch zwei Toyota Corolla ein, die in der VLN-Klasse V3 starten werden. Insgesamt acht Fahrer, machen sich deshalb aus Thailand auf den langen Weg in die Eifel. „Die genaue Besetzung der drei Cockpits legen wir erst kurzfristig fest“, erklärt Leipert. Zwei Fahrer waren bereits im vergangenen Jahr im TMG GT86 Cup am Start, für ihre Kollegen wäre es ein Cup-Debüt.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Wir freuen uns sehr, dass unsere thailändischen Gäste so viel Spaß an unserer Serie gefunden haben und wieder mit dabei sind. Nach dem Unfall beim Saisonstart Ende März hoffe ich auf ein reguläres Rennen für alle Starter und damit auf den Motorsport, den wir uns alle wünschen.“

[notification type=“notification_info“ ]Interessierte Teams und Fahrer finden detaillierte Informationen rund um den TMG GT86 Cup, darunter auch das aktuelle Reglement für 2015, auf der Homepage der Rennserie unter www.gt86-cup.com. Lizenzfreie, hochauflösende Bilder über die TOYOTA Motorsport GmbH und den TMG GT86 Cup erhalten Sie unter folgendem Link:www.toyota-motorsport-photos.com[/notification]

VLN 2015 – Mit Dunlop und dem BMW M235i CUP zum Saisonstart!

Mit der Hanauer-Reifenmarke Dunlop hat der BMW M235i Racing Cup auch in der Saison 2015 einen starken und exclusiven Reifenpartner.
Der BMW M235i Cup startet im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Nach dem Start in 2014 wird die erfolgreiche Kooperation zwischen Dunlop und BMW auch in der neuen Saison fortgesetzt. Dunlop rüstet in dieser Saison erneut alle in der Cup-Klasse startenden BMW M235i Racing mit Rennreifen in der Dimension 265/660 R18 aus. Die Rennreifen für die BMW-Cup-Renner sind alle samt „Made in Germany“ und werden im Hessischen Hanau produziert.
„Wir haben die Rennreifen für den 333 PS starken BMW M235i Racing optimal auf die Nordschleife abgestimmt. Gerade dort kommt es bei ständig wechselnden Witterungsbedingungen auf maximalen Grip und hervorragende Handlingeigenschaften an“, so Alexander Kühn, Leiter Dunlop Motorsport. „Die BMW M235i Racing Teams haben in der vergangenen Saison 87.500 Kilometer auf unseren Reifen zurückgelegt, mit durchweg positivem Feedback. Das zeigt, dass sie einen breiten Einsatzbereich haben und auch Motorsport-Einsteiger gut damit zurechtkommen.“ Neben dem gewohnt professionellen technischen Support stellt Dunlop in der Saison 2015 auch wieder einen Reifenservice für die Teams an der Rennstrecke.
Der BMW M235i Racing Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft wird in seiner zweiten Saison in zehn Läufen ausgetragen. Gleichzeitig betritt er die internationale Bühne. In der kommenden Saison feiert der BMW M235i Racing Cup Belgien seine Premiere. Auf der Nürburgring Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke werden im Laufe der Saison mehr als 20 Fahrzeuge in der BMW M235i Racing Cup Klasse an den Start gehen. Als Titelverteidiger geht das Team Adrenalin Motorsport in die von Ende März bis Ende Oktober laufende Meisterschaftsrunde. Das erste Rennen findet am kommenden Samstag, dem 28. März 2015, statt. Saisonhöhepunkt ist das vom 14. bis 17. Mai 2015 terminierte 24h-Rennen, das jedoch in diesem Jahr nicht in die Cup-Wertung eingehen wird.
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Gemeinsame Erfolgsgeschichte

Der Langstreckenklassiker ist auch für BMW Motorsport und Dunlop immer wieder eine besondere Herausforderung. 2010 siegten die Technical Partner zuletzt gemeinsam beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Zudem gingen 2010 und 2011 die Titel in der Team- und Herstellerwertung der American Le Mans Series an die beiden Spezialisten. Auch im Bereich der Erstausrüstung arbeiten BMW und Dunlop eng zusammen.

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VLN 2014: Fritzsche/Fritzsche/Wolter sichern sich den Titel im Opel Astra OPC Cup 2014

Das Engagement von Opel im Rundstreckensport hat auch im zweiten Jahr nach der Rückkehr der Marke in den Motorsport einen positiven Verlauf genommen. Der rund 320 PS starke Opel Astra OPC in Cup-Spezifikation erwies sich einmal mehr als schnelles und zuverlässiges Rennauto auf der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt.

Besonders deutlich wurde dies beim großen Saisonhöhepunkt, dem ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring im Juni. Unter insgesamt 165 teilnehmenden Teams fuhren Tim Schrick, Hannu Luostarinen, Volker Strycek und Peter Wyss im Astra OPC von Kissling Motorsport auf den 37. Rang in der Gesamtwertung und gewannen souverän ihre Klasse. „Das war eine großartige Leistung des gesamten Teams“, lobte Nordschleifen-Routinier Strycek. „Unser Astra OPC ist gelaufen wie ein Uhrwerk. Wir haben lediglich einmal planmäßig die Bremsscheiben getauscht und waren ansonsten nur zum Tanken und Reifenwechsel an der Box. So und nicht anders fährt man ein Langstreckenrennen!“

Außerhalb der Cup-Wertung startend, fuhren Schrick und Luostarinen darüber hinaus zum Vizetitel in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Den Cup-Gesamtsieg sicherten sich nach einem spannenden Saisonverlauf die Routiniers Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche sowie Thorsten Wolter im Astra OPC Cup des Teams Lubner Event & Motorsport.

TV-Moderator und Rennfahrer Schrick lobte die Qualitäten des Astra OPC in den höchsten Tönen: „Man hält es kaum für möglich, was mit diesem im Grunde ja vom Serien-Astra OPC abstammenden Kundensport-Rennauto auf der Nordschleife möglich ist. Der Astra OPC Cup ist ein enorm gutmütig zu fahrendes Auto, was bei Langstreckenrennen ein wichtiger Faktor ist. Die Kurvengeschwindigkeiten sind dank der effizienten Aerodynamik enorm hoch. Und die mechanischen Qualitäten des Fahrzeugs, wie etwa die herausragende Traktion, zeigen sich insbesondere auf nasser Bahn. Sobald es zu regnen beginnt, geht es für uns auf den Zeitnahme-Monitoren jeweils schnell aufwärts.“

Opel Motorsport-Direktor Jörg Schrott zeigt sich mit dem Saisonverlauf hoch zufrieden: „Der Breiten- und Kundensport ist seit jeher ein wichtiger Teil von Opel Motorsport und die Nordschleife so etwas wie unsere Hausstrecke. Hier werden alle OPC-Serienfahrzeuge auf Herz und Nieren getestet, hier hat die Marke Opel großartige Erfolge gefeiert. Umso mehr freut es mich, dass wir unseren Kunden und Fans mit dem Astra OPC ein faszinierendes, schnelles und dabei kostengünstiges Rennauto bieten können. Auch diese zweite Saison hat gezeigt – Opel, der Motorsport und die Nordschleife, das gehört einfach zusammen!“

Pressemeldung

VLN 2014: Dörr Motorsport mit Rennsieg zum Titel im TMG GT86 Cup

Grandioses Finale für Dörr Motorsport beim letzten Saisonlauf des TMG GT86 Cup. Nach einem faszinierenden und phasenweise hochspannenden Rennen gewannen  Arne Hoffmeister/Fabian Wrabetz im Toyota GT86 CS-V3 mit der Startnummer 534 den zehnten und letzten Saisonlauf des Markenpokals der TOYOTA Motorsport GmbH im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft VLN. Das Duo von Dörr Motorsport, bereits als Tabellenführer in das letzte Rennen des Jahres gegangen, sicherte sich mit diesem Erfolg Platz eins der Gesamtwertung. Platz zwei im finalen Rennen holten sich Sarah und Nigel Moore (Vantage Motorsport) vor dem Team Leutheuser Racing & Events mit Jutta Beisiegel, Pawel Ledwon und Ralf Goral. In der Gesamtwertung ergaben sich an der Spitze damit keine Verschiebungen mehr. Hinter den neuen Meistern verteidigte Martin Tschornia (Leutheuser Racing & Events) seinen zweiten Platz. Rang drei behaupteten die Moore-Geschwister (Endstand vorbehaltlich der Bestätigung durch VLN und DMSB).

„Mit einem Sieg Meister werden – besser geht es doch gar nicht. Wir wollten unbedingt aus eigener Kraft den Cup-Sieg unter Dach und Fach bringen. Das haben wir eindrucksvoll geschafft. Ich bin einfach nur glücklich“, jubelte Uwe Isert, Team-Manager bei Dörr Motorsport nach dem Zieleinlauf seines Duos. Einer der ersten Gratulanten in der Box war Nico Ehlert, Leiter Kundensport bei TMG. „Hoffmeister/Wrabetz sind ohne Frage verdiente Meister. Sie waren die ganze Saison über schnell, haben sich keine Fehler geleistet und regelmäßig Punkte gesammelt“, lobte Ehlert die neuen Cup-Sieger.

Das Rennen bot mal wieder alles, was Motorsport auf dem Nürburgring ausmacht. Nach 26 Minuten musste das Saisonfinale wegen aufziehenden Nebels unterbrochen werden. Genau 118 Minuten hatte sich die Wetterlage soweit verbessert, dass ein Neustart erfolgen konnte. Drei Stunden und sechs Minuten war von da an die verbleibende Rennzeit, die trotz einbrechender Dämmerung voll genutzt wurde. Im TMG GT86 Cup lieferten sich die neuen Meister vom Start weg mit dem Auto von Vantage Motorsport ein tolles Duell um die Führung. Nach Abschluss der dritten Runde jagten beide Autos so dicht hintereinander über die Start- und Zielgerade, dass wohl kaum mehr als eine Briefmarke zwischen die Stoßstangen der beiden Toyota gepasst hätte.

Kurz nach der Hälfte des Rennens hatten sich Hoffmeister/Wrabetz etwas  von ihren Verfolgern absetzten können. Doch eine Gelbphase auf der Döttinger Höhe machte den kleinen Vorsprung wieder zunichte. „Da hingen wir hinter dem Werksbentley fest. Der ist mit 40 statt der erlaubten 60 km/h langgeschlichen“, erklärte Isert nach dem Rennen. „Aber was soll’s, letztlich ist ja alles gut gegangen. 29,476 Sekunden Vorsprung hatte sein Duo nach 18 Runden im Ziel vor dem Auto von Vantage-Motorsport.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Wir sind mit unserem Markenpokal angetreten, weil Kundensport praktizieren wollten. Nach zwei Jahren kann ich feststellen, dass dieses Konzept aufgegangen ist. In der ersten Saison mussten unsere Kunden uns erst kennenlernen. Jetzt haben sie Vertrauen in unsere Arbeit gefasst und gemerkt, dass wir Hilfe leisten wo immer es möglich ist und für alle Teams gleichermaßen da sind. Deshalb ist diese zweite Saison für mich noch erfolgreicher verlaufen als unser erstes Jahr. Die Zufriedenheit unserer Teams spiegelt sich auch darin wieder, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele ihren Start in der nächsten Saison angekündigt haben und einige Teams ihr Engagement 2015 sogar ausbauen wollen.“

VLN 2013 – Lauf 3 – So lief das Rennen

Nürburg. Bewölkt, aber trocken und vereinzelt blinzelte sogar die Sonne in die Rennwagen. Als die Fahrzeuge zum Vorstart geschoben wurden, konnte man am Wetter nichts aussetzen. Das dachten sich vermutlich auch die vielen Zuschauer. Was man bei anderen Rennserien nicht darf, gehört bei der VLN zum ganz normalen Wahnsinn. Rennfahrer und Rennfahrzeuge hautnah. Jeder Zuschauer der sich ein Fahrerlager-Ticket kauft, darf sich den Vorstart auf der Start-Ziel Geraden anschauen.

VLN Lauf 3 – 56. ADAC ACAS H&R-Cup – Das Rennen

Nachdem die Startaufstellung geräumt wurde, ging es fast pünktlich in die Einführungsrunde. Vorne weg – zum ersten Mal – ein NISSAN NISMO GT-R GT3. Am Steuer u.a. der Gewinner der GT Academy 2008 Lucas Ordonez. Als die Ampel auf der Start-Ziel Gerade ausging und das Vier-Stunden-Rennen eröffnet wurde, war es dann mit der Führung aber auch schnell wieder vorbei. Der Frikadelli-Porsche mit Startfahrer Huismann erhöhte mächtig den Druck und bis es raus auf die Nordschleife ging, war nicht nur der 911 GT3R  am Nissan vorbei, auch der SLS mit Haupt am Steuer konnte am starken Japaner vorbei gehen.

Mercedes SLS #9 VLN 3 Training 2014

Nachdem sich die BMW im Training wieder zurück gehalten hatten, gingen sie das Rennen mit mehr Elan an. Allen voran „Uns Uwe“ im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 2. Zwei Runden nach Start lag der Betzdorfer mit seinem Frontspoiler im quasi im Luftfilterkasten von Huismann, der Rückstand des Z4 auf den Frikadelli-Porsche betrug gerade einmal 0.165 Sekunden. Am Ende reichte es für den Alzen Z4 zum vierten Platz.

Als nach 90 Minuten die erste Runde der Boxenstopps durch waren, flogen der R8 von Phoenix Racing und der 911 GT3 von Frikadelli mit dem Abstand von weniger als zwei Sekunden über die Nordschleife.

Nach 8 Runden und einer Runden-Bestzeit bis dahin von 8:25,490,  übergab Pierre Kaffer den Audi R8 LMS ultra an den Stratosphären-Springer Felix Baumgartner auf P2 liegend. Die Rundenzeiten stiegen in der Folge auf  9:05 (Beste!) an. Der R8 wurde von den Top-Fahrern in der SP9 durchgereicht.

In Runde 18 wechselte der Race Experience Audi R8 LMS wieder zurück in die Profi-Hände von Pierre Kaffer.  Am Ende reichte es – die #22 war in der Zwischenzeit bis auf Platz 24 zurück gefallen – nur für einen 14. Platz im Gesamt-Ergebnis. (Angesichts der Frage ob man nun heulen sollte, oder froh sein, dass nichts schlimmeres passiert ist – gibt es noch einen Extra-Artikel zum „Fall Baumgartner“.)

Audi R8 #22

Nach zwei Stunden, zur Hälfte des Rennens, ein gänzlich unerwarter Führender – der McLaren von Dörr Motorsport. Bereits im Training sorgte der McLaren MP4 12C GT3 mit dem dritten Startplatz und einer 8:08,154 für aufsehen. Und dieses Mal sollte der McLaren halten und dazu auch noch ordentliche Rundenzeiten auf die Bahn legen. Die Paarung aus Zuverlässigkeit und Performance brachte den Dörr McLaren nach dem Rennen auf einen erfreulichen zweiten Platz!

#27 McLaren, Adams, Estre, Klasen
#27 McLaren, Adams, Estre, Klasen

 

Manchmal reichen 0.3 Sekunden um für lange Gesichter zu sorgen. In diesem Fall waren es die 0.3 Sekunden die beim Boxenstopp des Frikadelli-Porsche fehlten. Eine folgende Stop & Go Strafe vereitelte die Möglichkeit auf das Podest. Am Ende stand Rang 6 für die rasende Frikadelle im Ergebnis – und damit das beste Porsche-Ergebnis an diesem Renn-Samstag.

Porsche 911 GT3 #30 VLN 3 Training 2014
#30 Abbelen, Schmitz, Huismann

 

Die Sieger des dritten VLN-Lauf

Im Training erneut mit beeindruckender Ruhe unterwegs, war es der Fahrbarkeit des BMW Z4 GT3 und dem Renngott zu verdanken, dass wieder ein Marc VDS BMW auf dem Treppchen ganz oben stand.

Im Interview mit vln.de sagten die Sieger:

„Ich freue mich riesig“, sagte der dreifache VLN-Champion Adorf nach dem Rennen. „Auch wenn unser Einsatz der Vorbereitung auf das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring diente, nehme ich diesen Sieg natürlich gerne mit. Er war hart umkämpft und speziell in der Schlussphase wurde es noch einmal richtig spannend.“ Das Marc VDS-Team war von Position zwölf aus in das Rennen gestartet und wählte eine Strategie mit einem frühen Boxenstopp. Über die Distanz war der BMW dann das schnellste Fahrzeug. „Wir haben uns nur auf uns selbst konzentriert und sind – ohne besonderes Augenmerk auf unsere Mitstreiter – unser eigenes Rennen gefahren“, sagte Catsburg, der am niederländischen Nationalfeiertag seinen zweiten VLN-Sieg feierte. „Dabei war vor allem deutlich spürbar, dass unser Z4 auch neben der Ideallinie komfortabel zu bewegen war. Das ist bei einem Langstreckenrennen, bei dem man viele Fahrzeuge überrunden muss, von großer Bedeutung.“  Quelle: VLN.de

BMW Z4 GT3 #26 VLN 3 TRaining 2014

Wieder einmal waren die Marc VDS im Quali-Training langsamer unterwegs, als im Rennen. Ein Kunststück das in der SP9-Klasse sonst kein anderes Team schafft.

Nissan NISMO GT-R

Für den von der Pole gestarteten Nissan GT-R reichte es am Ende zu einem achten Platz im Gesamtergebnis. Die tolle Trainings-Performance konnte im Rennen nicht vollständing umgesetzt werden. Die Pole-Position konnte der Nissan nicht über die erste Runde retten, nach 5 Runden lag man noch auf Platz 2 – dahinter aber ein extrem gut aufgelegter Pierre Kaffer im R8. Der erste Boxenstopp war nach sieben Runden fällig und sorgte für einen ersten Platzverlust.  Nach 10 Runden war man bis auf Platz 13 zurück gefallen. Nach 19 Runden erfolgte der zweite Boxenstopp.  Am Ende lag man auf Platz 8, hinter dem Falken-Porsche. Falken, Nissan, 24h-Rennen? Da war doch mal was?

Richtig – die legendären Nissan GT-R mit Allrad fuhren damals mit Falken-Bemalung, aber das ist lange her. Für dieses Jahr plant man allerdings einen mindestens ebenso beeindruckenden Auftritt.

Zwei Nissan GT-R gelten als gesetzt. Und in einem wird es eine außerordentliche Fahrer-Paarung geben – soviel kann ich heute bereits sagen.  Mehr dazu am kommenden Montag!

 

Das Ergebnis des dritten VLN-Lauf in der Übersicht:

1 26 SP9 B BMW Sports Trophy Team Marc VDS
F Catsburg Nicky, Niederlande
F Adorf Dirk, Michelback
BMW Z4 GT3
NL26501
IC1063471
2 27 SP9 B Dörr Motorsport GmbH
F Adams Rudi, Ahütte
F Estre Kevin, Österreich
F Klasen Arno, Karlshausen
McLaren MP4 12C GT3
IC1043330
F171715
IC1063634
3 5 SP9 B PHOENIX RACING
F Basseng Marc, Rosenbach
F Fässler Marcel, Schweiz
F Stippler Frank, Bad Münstereifel
Audi R8 LMS ultra
IB1056009
CH8841
IB1039089
4 2 SP9 B H&R Spezialfedern GmbH & Co.
F Alzen Uwe, Betzdorf
F Wlazik Philipp, Gladbeck
BMW Z4 GT3
IB1057962
IC1041821
5 9 SP9 B BLACK FALCON
F Buurman Yelmer, Niederlande
F Haupt Hubert, München
F Menzel Christian, Kelberg
Mercedes-Benz SLS AMG GT3
NL20308
IB1059620
IC1061155
6 30 SP9 B Frikadelli Racing Team
F Abbelen Klaus, Barweiler
F Schmitz Sabine, Barweiler
F Huisman Patrick, Niederlande
Porsche 911 GT3 R
IC1049933
IC1051485
NL2205
7 4 SP9 B Falken Motorsports
F Henzler Wolf, Nürtingen
F Ragginger Martin, Österreich
F Imperatori Alexandre, China, Volksrepublik
Porsche 911 GT3 R
IB1038197
JA1113
IF174
8 23 SP9 B Nissan GT Academy Team RJN
F Buncombe Alex, Großbritannien
F Ordonez Lucas, Spanien
F Strauss Florian, Berlin
Nissan GT-R NISMO GT3
GB80281
IB26M
GB277743
9 35 SP9 B Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
F Oeverhaus Ralf, Osnabrück
F Walkenhorst Henry, Melle
BMW Z4 GT3
IC1128229
IC1097171
10 458 SP9 B GT Corse by Rinaldi
F Mattschull Alexander, Bad Homburg
F Seefried Marco, Wemding
F Devigus Arturo, Schweiz
Ferrari F 458 Italia GT3
IC1037283
IB1054341
CH6403

 

Mehr zum dritten VLN-Lauf:

 

Das Titelbild ist ein Pressefoto von vln.de - alle anderen Fotos sind von mir.

VLN: 2. Lauf TMG GT86 Cup: Dörr Motorsport auf der Nordschleife erfolgreich

Dramatik beim zweiten Saisonlauf der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN), in dessen Rahmen auch der TMG GT86 Cup sein zweites Rennen 2014 veranstaltete. 49 Minuten nach Start des 39. DMV Vier-Stunden-Rennens musste der Lauf nach einem schweren Unfall im Bereich Pflanzgarten, der für die beteiligten Piloten eines VW Scirocco und eines Porsche glimpflich ausging, unterbrochen werden. Erst nach einer fast vierstündigen Pause, in der rund 80 Meter Streckenbegrenzung repariert wurden, erfolgte dann um 16.48 Uhr der Re-Start.

Daraus resultierte wie in vielen anderen Klassen, auch im TMG GT86 Cup eine besondere Spannung, denn die Zeiten der beiden Rennabschnitte wurden zu einem Gesamtergebnis addiert. Glücklicher Sieger war letztlich das Team Dörr Motorsport mit dem TMG GT 86 CS-V3 mit der Startnummer 534 und den Fahrern Maciej Dreszer (PL), Arne Hoffmeister (D) sowie Fabian Wrabetz (D).

Schon bei Abbruch des Rennens lag die Mannschaft um Team-Manager Uwe Isert in Führung. Obwohl das beim Saisonauftakt Anfang April erfolgreiche Team von Leutheuser Racing&Events den zweiten Abschnitt des Rennens für sich entscheiden konnte, verteidigte Dörr Motorsport in der Addition beider Teilergebnisse seinen Vorsprung bis ins Ziel. Da die vom VLN-Reglement bei einem Vier-Stunden-Rennen vorgeschriebene Minimalfahrzeit von insgesamt 160 Minuten knapp überschritten wurde, gibt es trotz der Rennunterbrechung auch für den zweiten Lauf dieser Saison die volle Punktzahl.

VLN zweiter lauf 02 toyota gt 86 cup

„Wir waren am Ende sehr überrascht aber natürlich auch glücklich, dass es für uns zum Sieg gereicht hat“, kommentierte Arne Hoffmeister den Erfolg. „Wir wussten gar nicht genau, wie viel Vorsprung wir im ersten Abschnitt herausgefahren hatten und waren deshalb nicht sicher, ob unser zweiter Platz im zweiten Teil des Rennens gut genug für für Laufsieg sein würde. Deshalb war die Freude natürlich groß, als klar war, dass es für uns gereicht hat.“ Knapp geschlagen geben musste sich in der Tages-Wertung des TMG GT86 Cup das zweitplatzierte Toyota Swiss Racing Team. Rang drei sicherte sich die Mannschaft von Leutheuser Racing&Events.

Ein gutes Debüt auf der Nordschleife gab die erstmals im TMG GT86 Cup gestartete und vom Team Leipert Motorsport betreute Mannschaft vom Toyota Team Thailand. Die Fahrer Nattavude Charoensukhawatana, Nattapong Hortongkam und Smittachartch Suttipong fanden sich in der so anspruchsvollen „Grünen Hölle“ gut zurecht, überzeugten mit einer fehlerfreien Fahrt und brachten ihr Auto sicher auf Platz acht in der Klasse Cup vier ins Ziel. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein Team aus Thailand in der VLN am Start stand.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motosport: „Das knappe Ergebnis im Cup-Klassement beim zweiten Lauf des TMG GT86 Cup zeigt erneut die hohe Leistungsdichte in unserem Markenpokal. Es war heute sogar bis über die Zieldurchfahrt hinaus spannend, weil wir erst nach der Addition der Zeiten einen Sieger küren konnten. Der zur Rennunterbrechung führende Unfall hat wieder deutlich gemacht, dass bei allen Bemühungen um die Sicherheit, auf der wir auch bei der Entwicklung unseres Rennautos sehr viel Wert gelegt haben, ein Restrisiko im Motorsport nie ausgeschlossen werden kann. Deshalb ist die beste Nachricht heute, dass es den beiden beteiligten Fahrern den Umständen entsprechend gut geht.“

Pressemeldung

2. Lauf TMG GT86 Cup: Toyota Team Thailand gibt sein Debüt

Nach einem wechselvollen und spannenden Saisonauftakt steht am 12. April der zweite Lauf des TMG GT86 Cup im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) auf dem Programm. Wie schon bei der 60. ADAC Westfalenfahrt geht es auch beim 39. DMV-Rennen wieder über die Distanz von vier Stunden.

Dabei debütiert eine neue Mannschaft im TMG GT86 Cup. Das Toyota Team Thailand hat sich in den attraktiven Markenpokal eingeschrieben. Damit wird in der langen Geschichte der VLN erstmals ein thailändisches Team am Start stehen. Der Herausforderung Nordschleife stellen sich die Fahrer Arto Suttipong Smittachartch (58), Kiki Sak Nana (39), Nattavude Charoensukhawatana (40) und Nattapong Hortongkam (33).

Smittachartch ist Präsident der Toyota Racing Development in Thailand und ein ambitionierter Amateur-Rennfahrer mit sehr viel Motorsporterfahrung. Der Name Kiki Sak Nana dürfte vielen Ring-Fans nicht so unbekannt sein. Der Renn-Profi aus Bangkok sammelte bereits beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr erste Erfahrungen auf der Nordschleife. In seiner Heimat ist Nana vor allem ob seiner zahlreichen Erfolge in der ungemein populären Serie Formula Drift ein Superstar. Auf internationalen Rundstrecken zu Hause ist dagegen Nattavude Charoensukhawatana. Er sammelte in den vergangenen Jahren viel Erfahrung vor allem in diversen Sportwagen. Größter Erfolg ist sein Gesamtsieg in der Asiatischen Tourenwagen Meisterschaft 2001. 2004 war er Zweiter im Porsche Asia Cup. Durch seine Starts in der Le Mans Endurance Series sind ihm auch europäische Rennstrecken nicht unbekannt. Nattapong Hortongkam feierte seinen größten Erfolg im Formelsport. 1999 war er Champion der Formula Asia.

Nicht nur auf ihr neues Auto müssen sich die vier thailändischen Rennfahrer bei ihrem Debüt auf der Nordschleife einstellen, sondern auch auf das unberechenbare Wetter in der Eifel. Während in ihrer Heimat derzeit sommerliche Temperaturen von über 30 Grad herrschen, müssen sich die Piloten im deutlich kühleren deutschen Frühling im wahrsten Wortsinn warm anziehen.

Der TMG GT86 CS-V3 des Toyota Teams Thailand wird von der bekannten deutschen Mannschaft Leipert Motorsport eingesetzt, das damit nach jahrelanger Abstinenz ein Comeback in der VLN feiert. „Unser neues Projekt mit dem Toyota Team Thailand ist eine großartige Herausforderung, die wir gerne angenommen haben. Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung und unserer Erfolgsbilanzen im Touren- und Formelsport freuen wir uns auf eine produktive Zusammenarbeit mit dem Toyota Team Thailand sowie den Fahrern“, erklärt Teamchef Ingo Leipert.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Ich freue mich darüber, ein neues Team im TMG GT86 Cup begrüßen zu dürfen. Dass sich die Attraktivität unseres Markenpokals jetzt sogar schon bis nach Thailand herumgesprochen hat, macht uns natürlich stolz. Ich bin mir sicher, dass das Toyota Team Thailand und seine Fahrer unsere Serie bereichern werden.“

 

 

VLN Lauf 1: Opel ASTRA Cup

Astra OPC Cup startet fulminant in die zweite Saison

Der Opel Astra OPC Cup ist fulminant in seine zweite Saison gestartet. Beim ersten Lauf im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring knüpfte der Opel-Markenpokal mit spannenden Positionskämpfen im Sekundenabstand nahtlos an die Premierensaison an. Strahlende Sieger bei der 60. ADAC Westfalenfahrt waren nach vier Stunden Renndistanz Jari Nuoramo (Finnland), Juha Hannonen (Finnland) und Peter Bonk (Senden) im Cup-Astra mit der Startnummer 347. „Mit einem Sieg in die neue Saison zu starten ist großartig“, freute sich Sieger Nuoramo.

Das Sieger-Trio kam nach 25 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife mit 1:12,811 Minuten vor den Zweitplatzierten Tim Schrick (München) und Hanno Luostarinen (Finnland) ins Ziel. „Vielleicht sah es von außen einfach aus, aber ein Spaziergang war das nicht – wir mussten kräftig Gas geben um die Konkurrenz in Schach zu halten“, fasste Hannonen zusammen. Ein fast perfekter Einstand in den Astra Cup gelang Tim Schrick: Der 38-Jährige TV-Moderator, der bis zum Zeittraining am Samstagmorgen nur acht Runden auf dem über 300 PS-starken Astra zurückgelegt hatte, feierte mit seinem finnischen Teamkollegen Luostarinen den zweiten Platz wie einen Sieg. „Das Rennen hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe viel über den Astra gelernt. Stefan (Kissling) hatte nach meinem Stint ein breites Grinsen im Gesicht – das war ein gutes Zeichen“, so der Münchener. Dabei hatte das Rennen für die Startnummer 360 alles andere als optimal begonnen. Knapp 30 Minuten nach dem Rennstart rutsche der Astra nach einer Kollision ins Kiesbett und musste erst wieder befreit werden.

Unter einem guten Zeichen stand auch die Rückkehr von Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (Hückeswagen). Die Brüder teilen sich das Cockpit mit Thorsten Wolter (Berlin) und waren mit ihrem dritten Platz mehr als zufrieden. Am Ende fehlten ihnen 0,582 Sekunden auf Platz zwei. „Wir sind total überrascht aber gleichzeitig auch unglaublich happy mit dem Ergebnis“, sagte Heinz-Otto Fritzsche und Bruder Jürgen ergänzte: „So kann es weitergehen.“ Dabei musste das Trio zwischenzeitlich um den Podestplatz zittern. An der Auspuffanlage hatte sich eine Schraube gelöst, dadurch war ein unplanmäßiger Boxenstopp notwendig geworden.

Für einige Opel-Teams verlief der Auftakt dagegen nicht nach Plan. Bereits in der Anfangsphase des Rennens mussten Mario Merten (Kelberg) und sein Partner Jürgen Nett (Mayen), die im Zeittraining die Pole-Position erobert hatten, nach einem Unfall mit Alexander Mies (Heiligenhaus), Daniela Schmid (München) und Jens Moetefindt (Buchholz) in Runde fünf die Segel streichen. Der von Bliss Motorsport eingesetzte Astra mit der Startnummer 354 schied nach Unfall ebenso vorzeitig aus wie ‚Ben Harper’ (Berlin) und Elmar Jurek (Berlin). Das zweite von Lubner Event & Motorsport eingesetzte Fahrzeug sah nach einem Reifenschaden und daraus resultierenden weiteren Schäden nicht die Zielflagge.

Einen tollen Einstand in den Cup feierte auch das von Opel und dem dmsj geförderte Youngster Racing Team. Im Cup-Astra (#361) fuhren Dominik Busch (Trendelburg), Sandro Marsani (Hattingen), und Christoph Wohlfarth (Heppenheim) auf den siebten Rang. Dafür gab es Lob von Volker Strycek: „Das Ergebnis ist zweitranging – die Drei haben den Astra ohne Schrammen und Beulen ins Ziel gebracht und von dem Gelernten vieles umgesetzt“, lobte der ehemalige DTM-Fahrer.
„Wir sind mit dem Saisonstart sehr zufrieden. Wie im letzten Jahr haben wir auch bei diesjährigen Auftakt tollen Motorsport gesehen – ein enges Rennen mit harten aber fairen Duellen im Abstand von wenigen Zentimetern, die dem Ruf eines starken Markenpokals gerecht werden“, fasste Jörg Schrott, Opel Motorsport Direktor, das Auftaktrennen zusammen. „Unser Astra ist im Vergleich zum Vorjahr schneller geworden, die technischen Modifikationen haben alle gegriffen. Der Titel-Kampf hat gerade begonnen – und das wird ein heißer Kampf werden.“

Opel Astra CUP – VLN erster Lauf 2014 – Galerie:

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

VLN: BMW M235i CUP – Lauf 1

Im Rahmen des VLN-Saisonauftakts wurden die neuen BMW M235i Racing Fahrzeuge ihrer Renn-Taufe unterzogen.  Erst in dieser Woche wurden die Fahrzeuge am Nürburgring offiziell an die BMW Kundenteams übergeben.

Rennpremiere für die BMW M235i

Guido Wirtz, Christopher Rink und Oleg Kvitka vom Team Adrenalin Motorsport erreichten nach vier Stunden im Auto mit der Startnummer 668 Platz eins in der CUP5-Kategorie. Beim zweiten VLN-Rennen am 12. April geht es für die privaten BMW Teams dann erstmals um Punkte in der BMW M235i Racing Cup Klasse.

Die Fahrzeuge des BMW M235i Racing Cup fahren exclusiv auf Dunlop-Rennreifen. 

M235i Galerie:

VLN – Training zu Lauf 1 2014 60. ADAC Westfalenfahrt

Wer nicht live vor Ort sein kann, sollte ab 13 Uhr den Live-Stream einschalten. Zum VLN-Livestream geht es hier lang. Und wieso erst um 13 Uhr und nicht um 12 Uhr?

Ein Unfall /später mehr dazu/ und der daraus resultierende Schaden an der Streckensicherung haben umfangreiche Reparaturen erforderlich gemacht. Der Start wurde deswegen auf 13h verschoben.

Die erste Pole-Position des Jahres hat sich das Team Phoenix Racing auf dem Audi R8 LMS ultra geholt.  Am Steuer des GT3-Boliden die Profis Frank Stippler, Marc Basseng und Laurens Vanthoor. Bevor das Training mit der roten Flagge abgebrochen wurde, pfeilten sie mit einer 8:11,400 durch die Lichtschranke.

Der Mercedes-Benz SLS GT 3 vom Team Black Falcon kommt mit einer 8:12,511 auf 2, der Marc VDS BMW Z4 GT3 mit einer 8:12,994 auf den Platz 3.

Der BMW Z4 GT3 vom Team Walkenhorst (powered by Dunlop) – Startnummer 35 mit Ralf Oeverhaus und Henry Walkenhorst am Steuer.

 

BMW M235i Racing Cup

Der weiße Basis-Lack auf den M235i Cup-Fahrzeugen dürfte kaum getrocknet sein, wurden die sportlichen Zweitürer doch erst vor ein paar Tagen an die Teams ausgeliefert. die Nachfrage nach den neuen Breitensport-Modellen der Münchner war extrem hoch. Die Lichter in den Hallen der BMW-Motorsportprofis brannten bis vergangenen Mittwoch vermutlich durchgehend. Dennoch wurden die ersten 15 Fahrzeuge mit einer Verspätung von einer Woche an die Teams ausgeliefert. Bislang gab es zudem keine Informationen über das Leergewicht des M235i Cup. Darauf wies auch Nordschleifen-Kenner Mike Frison in einem Artikel hin.  Auf Nachfrage teilte man aus der BMW-Konzernzentrale mit, der M235i Cup werde mit dem optionalen Cup-Paket ein Leergewicht von 1425 Kilogramm erreichen.  Und auch wenn die verspätete Auslieferung für die Teams ein Problem dargestellt haben dürfte – immerhin verpasste man den ersten Funktions-Test in der vorigen Woche – seien keine Teams vom Kauf des M235i zurück getreten.

Die Cup-Racer aus München rollen allesamt auf Dunlop-Racingreifen. Neben dem Toyota GT86 Cup und dem Opel Astra OPC Cup bilden die M235i den dritten Markenpokal im Rahmen der VLN-Langstreckenrennen dar.

Den schnellsten M235i, im ersten VLN-Training der Saison 2014, stellte das Team Scheid-Part mit der Startnummer 666. Hier blieb die Uhr am Ende bei einer 9:16,133 stehen.

Technische Updates für den TMG GT86 CS-V3

Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) hat die Winterpause des TMG GT86 Cups intensiv genutzt, um den TMG GT86 CS-V3 technisch weiterzuentwickeln. Dadurch ist ein noch ausgewogeneres, besseres Fahrzeug entstanden, das nicht nur die Fahrer durch Performance und gutes Handling, sondern auch die Besitzer mit einem attraktiven Endpreis überzeugt. Gepaart mit der Erhöhung des Preisgeldes auf einen Gesamtwert von 86.000.- Euro sowie weiteren Sonderkonditionen wird die hauseigene Serie in ihrer zweiten Saison noch attraktiver für Neu- und Umsteiger.

Obligatorische Neuerungen
Ab 2014 wird der TMG GT86 CS-V3 ausschließlich auf einem Bilstein-Fahrwerk ausgeliefert, welches für alle Teilnehmer im TMG GT86 Cup 2014 verpflichtend sein wird. Fahrzeug-Besitzer aus der vergangenen Saison müssen deswegen aber nicht mit neuen Kosten rechnen, denn das Fahrwerk-Update erhalten alle Teilnehmer kostenlos bei gleichzeitiger Einschreibung in den TMG GT86 Cup 2014 und der Rückgabe eines unfallfreien Cup-Fahrwerks aus 2013. Außerdem werden in diesem Jahr verpflichtend Bremsbeläge des Herstellers PFC verbaut. Diese überzeugten die Ingenieure in den Tests durch eine bessere Bremsperformance und mehr Verzögerung, was zukünftig für noch schnellere Rundenzeiten sorgt.

Optionale Nachrüstung
Die TOYOTA Motorsport GmbH freut sich zudem, eine Reihe von weiteren technischen Updates zu verkünden, die nach Bedarf und Wunsch im TMG GT86 CS-V3 nachgerüstet werden können und natürlich auch Cup-konform sind. Der neue Abgaskrümmer und das neue Motor Mapping sorgen für ein erhöhtes Drehmoment bei gleichzeitig reduziertem Kraftstoffverbrauch, die maximale Motorleistung bleibt identisch. Zusätzlich ist eine neue Bremsenkühlung erhältlich, die im Belastungstest überzeugte und für mehr Bremseffizienz sorgt. Auch der Fahrersitz wird in der 2014er-Variante ausgetauscht; ein tieferer Schwerpunkt sowie mehr Kopffreiheit garantieren den Fahrern mehr Komfort im Langstreckenrenneinsatz. Als weitere optionale Bauteile werden zudem Distanzscheiben für Vorder- und Hinterachse angeboten, die für mehr Kurvenstabilität sorgen, die neuen Vorder- und Hinterachsstabilisatoren sind zudem 3-fach verstellbar und ca. 60 % härter als die Serienvariante.

Als weiteres Highlight wird es ab Ende Februar einen Online Shop für die Bestellung von Bau- und Ersatzteilen geben, sodass die Abwicklung für Fahrzeugbesitzer noch komfortabler wird. Der Ersatzteilservice an den Rennwochenenden wird davon natürlich nicht berührt und erfolgt auch weiterhin an der Rennstrecke vor Ort.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Dank der technischen Neuerungen und der ausgiebigen Testarbeit ist es uns gelungen, noch mehr Performance und Dynamik für den TMG GT86 CS-V3 zu verleihen und somit schnellere Rundenzeiten zu ermöglichen. Zudem sorgt die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs für mehr Reichweite und verspricht einen zusätzlichen Spannungsfaktor in der kommenden Saison.“

Preisgeld, Einschreibebedingungen und Reglement
2014 wird das Preisgeld für den TMG GT86 Cup auf einen Gesamtwert von 86.000.- Euro erhöht und für die Plätze 1 bis 8 ausgeschüttet. Zusätzlich machen hochwertige Sachpreise sowie die geringen Anschaffungskosten und Einschreibegebühren die Serie aus dem Hause TMG für neue Teilnehmer besonders attraktiv: Die TOYOTA Motorsport GmbH bietet verschiedene, auf den Kunden zugeschnittene Finanzierungsmodelle. Die Kosten für die Einschreibung betragen 4.500.- Euro und werden pro Fahrzeug berechnet. Neben der Teilnahme am TMG GT86 Cup und dem Bezug von Reifen und Ersatzteilen zu Sonderkonditionen sind in diesen Gebühren auch drei Rennoveralls von OMP enthalten, die in der Serie obligatorisch sind. Gaststarter haben zudem die Möglichkeit, einen Rennoverall bei der TMG GT86 Cup Organisation entgeltlich anzumieten.
TMG GT86 Cup Preisgelder in der Saison 2014:

1. Platz: 25.000 €
2. Platz: 18.000 €
3. Platz: 13.000 €
4. Platz: 8.000 €
5. Platz: 7.000 €
6. Platz: 6.000 €
7. Platz: 5.000 €
8. Platz: 4.000 €

TMG GT86 Cup Termine in der Saison 2014*:

29. März
12. April
26. April
17. Mai
5. Juli
2. August
23. August
13. September
11. Oktober
25. Oktober

*Alle Rennen finden auf dem Nürburgring im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt.

Das TMG GT86 Cup-Reglement befindet sich momentan in der finalen Abstimmung und wird zeitnah auf der Homepage www.gt86-cup.com veröffentlicht.

Interessierte Teams und Fahrer finden detailliertere Informationen zu dem Cup unterwww.gt86-cup.com. Auf dieser Seite gibt es zudem eine Datenbank für Fahrer, die Teams suchen und Teams, die Fahrer suchen.

VLN – Toyota GT 86 Nur noch wenige Fahrzeuge zum Cup-Start verfügbar

Gute Nachrichten für Kurzentschlossene: Ab dem 10. März sind vier weitere TMG GT86 CS-V3 zur Auslieferung bereit und somit zu Start des TMG GT86 Cups am 29. März einsatzklar. Als Zusatzleistung erhalten die neuen Fahrzeugbesitzer zudem bei der Auslieferung im Werk von TMG in Köln eine Informations- und Technik-Schulung durch Techniker der TOYOTA Motorsport GmbH.

„Wer sich jetzt noch kurzfristig für die Teilnahme am TMG GT86 Cup entscheidet, hat keinerlei Nachteile zu den bereits bestehenden Teams. Wir bieten für die Neukäufer bei der Auslieferung einen ausführlichen Informations- und Technik-Workshop an, bei dem wir die Neubesitzer intensiv in das Setup und die Technik des TMG GT86 CS-V3 einführen und zu allen Fragen Rede und Antwort stehen.“

Nico Ehlert, TMG

Der TMG GT86 Cup bietet Neu- und Umsteigern viele attraktive Argumente. Neben dem erhöhten Preisgeld im Gesamtwert von 86.000.- Euro sowie hochwertigen Sachpreisen und Sonderkonditionen beim Reifen- und Ersatzteilkauf gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle, die eine spontane Kaufentscheidung unterstützen.

TMG GT86 Cup Preisgelder in der Saison 2014:

1. Platz: 25.000 €
2. Platz: 18.000 €
3. Platz: 13.000 €
4. Platz: 8.000 €
5. Platz: 7.000 €
6. Platz: 6.000 €
7. Platz: 5.000 €
8. Platz: 4.000 €

TMG GT86 Cup Termine in der Saison 2014:

29. März
12. April
26. April
17. Mai
5. Juli
2. August
23. August
13. September
11. Oktober
25. Oktober

Alle Rennen finden auf dem Nürburgring im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt. 

Das TMG GT86 Cup-Reglement befindet sich momentan in der finalen Abstimmung und wird zeitnah auf der Homepage www.gt86-cup.com veröffentlicht.

Pressemeldung

Interessierte Teams und Fahrer finden detailliertere Informationen zu dem Cup unterwww.gt86-cup.com. Auf dieser Seite gibt es zudem eine Datenbank für Fahrer, die Teams suchen und Teams, die Fahrer suchen.

Toyota Suisse Racing Team siegt beim Saison-Finale des TMG GT86 Cup

Zum Saison-Finale wurde es im TMG GT86 Cup noch einmal spannend, denn Toyota Suisse Racing Team (#532, Christoph Wüest und Benjiamin Albertalli) siegte mit einem hauchdünnen Vorsprung von 1.005 Sekunden und einer Gesamtzeit von 4:06:50.224 vor dem belgischen Team Royal A.M.C. Sankt Vith (#531), die mit 4:06:51.229 ins Ziel fuhren. Platz drei sicherten sich Alexander Kudrass (Lohmar), Jutta Beisiegel (Kaiserslautern), Wolfgang Kudrass (Lohmar) und Martin Tschornia (Bestwig) von Leutheuser Racing&Events (#530). Für die Dörr Motorsport GmbH verlief das Rennwochenende nicht so glücklich: Die beiden TMG GT86 CS-V3 konnten sich im Qualifying zwar Platz 1 (#533) und 2 (#534) sichern und das Rennen aus der ersten Reihe starten. Ein schwerer Unfall zwang das Fahrzeug mit der Startnummer #533 aber bereits in der zweiten Runde zur Aufgabe, der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Auch der zweite Bolide (#534) von Dörr konnte das Rennen nicht beenden und fiel nach 19 Runden aus.

Gewinner TMG 2013 Toyota GT86 Cup

Mit dem Lauf am vergangenen Wochenende ging nicht nur die Debütsaison zu Ende, sondern auch die Fahrer-Meisterschaft wurde entschieden: Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass beschließen das Jahr als Sieger der Gesamtwertung. Beide teilen sich mit 50,11 Punkten den Titel „TMG GT86 Cup Champion“. Wolfgang Kudrass, ebenfalls von Leutheuser Racing&Events, sicherte sich den zweiten Platz. Auf Rang 3 beendet Arne Hoffmeister (Dörr Motorsport GmbH) das Jahr.

Alexander Kudrass, Leutheuser Racing&Events: „Ich freue mich riesig, dass wir den Sieg in der Meisterschaft geholt haben. Ich sage bewusst ‚wir‘, denn diesen Sieg verdanke ich der erstklassigen Team-Arbeit, die alle Beteiligten bei Leutheuser Racing&Events abgeliefert haben. Dafür möchte ich mich auch nochmal herzlich bei der gesamten Crew bedanken.“

Christian Leutheuser, Leutheuser Racing&Events: „Die Saison begann für uns sehr holprig, wir hatten eine Pechsträhne und mussten öfters unfallbedingt aufgeben. Aber davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen und immer versucht, das Beste daraus zu machen. Wie schön, dass unser Engagement nun belohnt wurde, Alexander Kudrass und Jutta Beisiegel die Fahrerwertung gewinnen konnten und Wolfgang Kudrass sich den zweiten Platz sicherte. Wir freuen uns schon sehr auf die nächste Saison im TMG GT86 Cup!“

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport TOYOTA Motorsport GmbH: „Für die TOYOTA Motorsport GmbH war die erste Saison des TMG GT86 Cups äußerst erfolgreich. Wir haben es geschafft, die Teilnehmerzahl kontinuierlich zu steigern und freuen uns sehr, dass wir im Laufe das Jahres immer mehr Teams vom TMG GT86 Cup überzeugen konnten. Ich möchte mich auf diesem Wege auch bei allen Teams und natürlich auch unseren Partnern für ihr Engagement in den letzten zehn Monaten bedanken. Ich freue mich schon sehr auf die kommende Saison im nächsten Jahr! In diesem Sinne ‚Herzlichen Glückwunsch’, auch im Namen von TMG, an Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass zum Gewinn der Fahrer-Gesamtwertung sowie Wolfgang Kudrass zum zweiten und Arne Hoffmeister zum dritten Platz.“

 

VLN 26.10. 38. DMV Münsterlandpokal

Das Abschlussrennen der VLN-Saison 2013 hätte Hitchcock nicht besser inszenieren können. Zugleich war der letzte Lauf der Saison ein packendes Beispiel für die Faszination die von dieser Rennserie ausgeht.  Dank einer, soviel darf man sagen, nichts besonders einfachen Punkteregelung [s.u.] ist der Gesamtsieger der Saison nicht unbedingt der, der auch die Rennen als Gesamt-Erster beendet. Die VLN teilt alle Teilnehmer in Klassen ein. Nur so ist ein wirklich fairer Motorsport zwischen „Amateuren“ und „Profis“ möglich und nur so passiert, was auch dieses Jahr wieder geschah – die Meisterschaft haben sich zwei Brüder geholt, die den Motorsport in der Eifel nicht mit dem großen Budget bestreiten. Doch jetzt erst einmal zum:

38. DMV Münsterlandpokal

Fieser Morgennebel und leichte Regenschauer waren im Training noch dafür verantwortlich, dass das Rennen als „Wet Race“ gestartet wurde.  Doch die Eifel war der Renn-Gemeinde an diesem Oktober-Samstag  eher erfreulich freundlich gesinnt. Zeitweise gab es richtige Wolkenlücken, im großen und ganzen war es mit 15-17° sogar eher als „warm“ zu bezeichnen.

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Die Pole-Position sicherte sich wie wiedermal einer der Top-Racer aus der SP9-Klasse (mehr dazu später s.u.). Die Phoenix-Truppe mit dem Audi R8 LMS ultra und Marc Basseng, Christian Mamerow sowie Laurens Vanthoor war mit einer 9:34.934 auf der Pole-Position zu finden. Dahinter der zum Ende der Saison immer besser zu recht kommende BMW Z4 GT3 unter der Nennung von H&R Spezialfedern und einem gewissen Uwe Alzen am Steuer. Mit in das Lenkrad der Startnummer 2 griffen Niclas Kentenich und Philipp Wlazik.

Auf Startplatz drei, ein weiterer Audi R8 von Phoenix Racing. Hier drehten die beiden Stuck-Brüder und Frank Stippler am Lenkrad.  Die schnellste Frikadelle der Welt sicherte sich den vierten Startplatz.

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Doch keiner dieser Top4 hatte noch etwas mit dem Ausgang der Meisterschaft zu tun. 

An diesem Samstag sollte die Entscheidung fallen und drei Teams konnten VLN-Meister werden. Die Startnummer #331, ein Audi TT RS aus der SP3-T Klasse, mit Elmar Deegener und Christoph Breuer am Steuer, der Porsche 911 GT3 RSR des Team „Wochenspiegel-Manthey“ und Michael Jacobs, Oliver Kainz und Georg Weiss im Cockpit. Und dann waren da noch die Gebrüder Groneck, Tim und Dirk, an den Start gegangen mit einem Renault Cup Clio in der Klasse „CUP3“.  Nachdem das Brüder-Paar das gesamte Jahr in Wertung ankam, half ihnen vor allem die Teilnehmerdichte ihrer Starterklasse. Denn je mehr Teilnehmer, desto mehr Punkte erhält man für seine eigenen Platzierungen in den Rennklassen.  (Mehr dazu in einem gesonderten Artikel) 

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Das Rennen versprach viel Spannung – an der Spitze stürmten die GT-Renner der Top-Teams in ihre erste Runde, noch vor der ersten Kurven sprintete Nick Tandy im „Dicken“ des Team Manthey nach einem fulminantem Start von Position 6 auf 2 nach vorne.  Dahinter reiten sich die „rasende Frikadelle“ mit Huismann am Steuer, und der R8 mit den Stuck-Brüdern ein.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Wetter-Verhältnisse auf der Nordschleife extrem schwierig. Geschnittene Slicks? Intermediates? Regenreifen? Einige der Teams pokerten beim Start mit der Reifenwahl. Darunter auch der SLS des ROWE-Team der dann jedoch bereits nach der ersten Runde an die Box kam um auf Intermediates zu wechseln.

Weiter ohne Glück, der Ford GT von Jürgen Alzen (#777) ein Dreher in der ersten Runde sorgte für ein weites durchreichen im Feld nach hinten.

Und wer dachte, der „Dicke“ des Team Manthey würde sich auf machen einen weiteren Rennsieg für die erfolgreiche Truppe rund um Olaf Manthey einfahren, sah sich schon 20 Minuten nach dem Start mit der ernüchternden Botschaft eines Unfalles im Bereich Kesselchen konfrontiert. Das Renn-Ende für den Dicken.

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Nach einer halben Stunde war klar, der Reifenpoker der Frikadellen-Truppe war goldrichtig.  Der Start auf Intermediates zahlte sich aus und man lag in Führung vor dem Nissan GT-R.

Godzilla im Regen

Die Startnummer #17, ein Nissan GT-R GT3 mit Lucas Ordonez und Alex Buncombe am Steuer, brannte ein Feuerwerk ab. Bis zu einem Kontakt mit einem zu Überrundenden nach 2 Stunden im Rennen, beeindruckte der japanische GT mit sagenhaften Rundenzeiten und der satte Grip des voluminösen Renners brachte sogar Profis dazu, davon auszugehen der GT-R wäre in der VLN mit Allrad unterwegs. Doch der nach FIA GT3-Reglement aufgebaute Kundensport-GT-R brannte lange Zeit die schnellsten Rennrunden in den Eifelkurs – und das mit reinem Heckantrieb.

Eindrucksvolle Pace im Rennen #17 Nissan Gt-R GT3 - Foto: Bjoern Habegger
Eindrucksvolle Pace im Rennen #17 Nissan Gt-R GT3 – Foto: Bjoern Habegger

Die Entscheidung in der Meisterschaft

Dem Cup-Clio der Groneck-Brüder würde ein fünfter Gesamtrang zum Sieg reichen. Die ganze Saison über beeindruckte das Brüder-Duo mit Zuverlässigkeit. Jeder der neun Läufe in diesem Jahr wurde „in Wertung“ beendet. Ein erster Leitplanken-Kontakt kurz nach Start des Rennens sorgte für ein erstes „knistern“ in der Box. Doch nach nur 90 Minuten wurde die Spannung auf ein neues Niveau gehoben. War es Wink des Schicksals? Sollte es nicht sein? Würde der Clio ausgerechnet in diesem Rennen ausfallen, wäre das Manthey-Team mit dem Wochenspiegel-Porsche auf Meisterschaftskurs.  Der Kontakt mit dem Scheid-BMW sorgte für eine erste Reparaturpause. Die vordere Stoßstange wurde fachgerecht – also ohne Werkzeug – entfernt und an ihre Stelle trat eine größere Menge Racetape.

Nach dieser ersten Reparaturpause ging der Clio wieder auf die Strecke – doch von hinten links sendete er nun in Kurven Rauchzeichen, diese deuteten auf einen schleifenden Reifen hin.  Ein erneuter Boxenstopp ist notwendig.  Mittlerweile sind dem Team in der Box neue Hände gewachsen. Der Geist des Motorsports in der Eifel ist erwacht und fühlt die Boxengasse aus. Hier hilft jede Hand mit! Fairer Motorsport.

Nach der verloren Zeit in der Box liegen die Brüder auf Rang sieben in ihrer Klasse. Das wäre nicht gut genug – ein fünfter Rang müsste es sein um sich die „Startnummer 1“ für 2014 zu sichern.  Der Clio fliegt durch die Eifelwälder. Binnen weniger Runden knabbert er Sekunde um Sekunde von seinem Rückstand ab.

Nach 15 Rennrunden liegt der Cup-Clio in seiner Klasse auf Rang 5 – das wäre die Meisterschaft für die beiden Brüder.  Eine halbe Stunde vor Rennende fällt der Cup-Clio #679 aus – die Brüder rutschen damit auf Rang vier vor.

Um 16:08 war es soweit – die VLN hat einen neuen Meister:

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Den 38. DMV Münsterlandpokale gewonnen, hat die Phoenix-Truppe mit dem Audi R8 LMS #37, auf Platz zwei ein weiterer Erfolg für die Truppe rund um Klaus Abbelen, Schmitz, Huismann und Moser. Und auf drei im Ziel – der „Alzen BMW“.

Nach dem Rennen flappste Uwe Alzen, dies wäre ein versöhnliches Ende für die Saison 2013 – „aber für 2014 könne es nicht sein, dass man von einer „rasenden Frikadelle“ auf die Plätze verweisen wird“.  😉

Wir werden sehen was 2014 bringt. 

Demnächst im Blog, das große VLN-Spezial zur Saison 2013 – alle Ergebnisse und viel mehr Informationen zu den Hintergründen dieser sagenhaften Rennserie.

..stay tuned..

 

Das VLN-Reglement im Detail [kommt demnächst] 

Wie ist das mit der Punktevergabe geregelt? Wer fährt in welcher Klasse? Was für Marken sind zu sehen? Viele Fragen und noch mehr Antworten, demnächst hier im Blog.

 

Dunlop Reifen

[Die Fotos stammen von der VLN-Presse, Ausnahme der Nissan GT-R. Weitere Galerien folgen.]

Toyota GT86 – Kundensport für jedermann

Am 26.10.2013 geht die VLN in ihr letztes Rennen für dieses Jahr. Noch ist die Meisterschaft offen und neben einem etwas unterkühlten Start, hat die Saison viele Überraschungen bereit gehalten. Der Terminkalender für die Saison 2014 steht bereits (vorläufig) und wer sich schon länger mit dem Gedanken trägt, in den echten Motorsport auf der Rundstrecke einzusteigen, der bekommt von Toyota ein unmoralisches Angebot:

Toyota GT 86 – Motorsport für „jedermann“

Jedermann mag ein wenig weit hergeholt sein, doch der von Toyota entwickelte Rundstrecken-Renner ist so nah an seiner Serien-Basis für die Straße, dass sich die Kosten für den Einsatz in Grenzen halten.  Und wer nicht einfach nur den rennfertigen GT86 bestellt, sondern auch am Toyota GT86 Cup im Rahmen der VLN teilnimmt, sichert sich zudem die Chancen auf einen attraktiven Preisgeld-Pott.

TMG GT86 Cup

45.815 € kostet der fix und fertig aufgebaute Rennwagen Rennwagen der Klasse V3.  Weil der Serien-GT86 bereits ein extrem gut konzipierter Sportler ist und zudem über ein sehr attraktives Grundkonzept verfügt, halten sich die Umrüstungen am japanischen Sportler in Grenzen.  Daher auch der, für einen echten Rennwagen, extrem attraktive Preis.

TG Toyota 03 GT86 Cup VLN

TMG (Toyota Motorsport) verpasst dem Serienfahrzeug dennoch eine Radikalkur. So fliegt alles raus was man zum Rennen fahren nicht braucht. Verkleidungen, Dämmaterial und unnötiges Chichi muss draußen bleiben. Dafür zieht ein umfassender Überrollkäfig (geschweißt) ein,  der Seriensitz wird gegen eine Rennschale getauscht, das Fahrwerk wird mit verstellbaren Öhlins-Dämpfern ausgerüstet und die Bremse bekommt neue Beläge verpasst. Motor, Getriebe und Lenkung bleibt Serie.

TG Toyota 01 GT86 Cup VLN

Der Renn-GT86 bekommt jedoch FIA-Katalysatoren am Ende der Auspuffanlage, die Serien-Kats würden die Dauer-Vollgas-Exzesse nicht lange mitmachen. Und natürlich werden spezielle Rennreifen vom Partner „Pirelli“ gefahren.

Wer am mit 50.000 € dotierten GT86 Cup teilnimmt, kann nicht nur die Preisgelder abräumen, sondern bekommt auch Sonderkonditionen für die Rennreifen und andere Ersatzteile eingeräumt. Für jeden Klassensieg bekommt das Siegerfahrzeug zudem einen Satz Pirelli-Rennreifen geschenkt.

TG Toyota 02 GT86 Cup VLN

Toyota belebt mit dem GT86 Cup die Klasse des echten Motorsports mit einem extrem agilen Rennfahrzeug. Dank dem niedrigen Schwerpunkt des Boxermotors und dem Heckantrieb ist der „nur 200 PS“ starke GT86 trotz seiner Serien-Leistung ein attraktiver Rennwagen der enorm viel Dynamik für seine Piloten verspricht.

Um den Einstieg in den Motorsport zu erleichtern, bietet Toyota sogar ein Finanzierungsmodell für den GT86 an. Mehr zu den Details der Finanzierung und mehr Informationen zum Cup – in der Toyota Cup-Broschüre. [klick] 

 

Impressionen – Toyota GT86 – VLN 2013

Mit Vollgas durch die grüne Hölle – GT86 im Rahmen der VLN

Der TMG GT86 Cup geht weiter. Die zu Saisonbeginn ins Leben gerufene Rennserie für den Toyota Sportwagen GT86 wird bis 2015 im Rahmen der VLN-Meisterschaft am Nürburgring fortgesetzt. Jeder VLN-Lauf zieht regelmäßig mehr als 200 aktive Rennfahrer an. Der TMG GT86 Cup ist ein maßgeschneiderter Wettbewerb, speziell für den Rennwagen GT86 CS-V3.

In der laufenden Saison zeigen die seriennahen Sportwagen bereits in packenden Rennen ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Cup-Teilnehmer haben in unter zehn Minuten die berühmt-berüchtigte Nordschleife absolviert und eindrucksvoll ihr fahrerisches Talent belegt.

Die Teilnehmer der exklusiven Toyota Rennserie kämpfen auf der traditionsreichen Eifel-Rennstrecke um attraktive Prämien und Preise in einer Gesamthöhe von 50.000 Euro und erhalten eine professionelle Streckenbetreuung. Reifen und Ersatzteile können sie direkt vor Ort zu Sonderkonditionen beziehen. Die Einschreibegebühr von 2.500 Euro beinhaltet außerdem viele Zusatzleistungen wie einen exklusiven Zugang zum Technikzentrum der Toyota Motorsport GmbH in Köln. Auch 2014 und 2015 können die Cup-Rennfahrer beim 24-Stunden-Rennen teilnehmen. Das Toyota Swiss Racing Team konnte beim 24-Stunden-Rennen, das nicht zum Rennkalender gehört, sogar den Klassensieg in der V3-Kategorie holen.

Weitere Informationen zum TMG GT86 Cup sind online unter www.gt86-cup.com erhältlich.

 

Quelle: Toyota Presse

Toyota GT86 in der Cup-Variante

Am Wochenende hätte die VLN in ihre neue Saison starten sollen, dank des späten Wintereinbruches wurden vor zwei Wochen jedoch nicht nur die Testfahrten abgesagt, sondern auch der für morgen geplante erste Lauf der VLN 2013.

TOYOTA GT 86 Cup Edition

Dabei hat Toyota gerade noch rechtzeitig zum Start des Toyota GT 86 Cup, der im Rahmen der VLN statt finden wird, eine exclusive Variante des GT 86 aufgelegt.  Streng limitiert auf nur 86 Stück kommt der 200 PS starke Lustwagen mit besonderen und sportlichen Details zu seinen Käufern.

Die Cup Edition wird mit 18-Zoll-Kompletträdern ausgerüstet, auf deren Racing Leichtmetallfelgen des Types OZ-Ultraleggera (8,0J x 18) die Ultra-High-Performance Pirelli Reifen P Zero Nero GT (225/40 R18) aufgezogen wurden. Auf die drei Farben „Dynamic White Pearl“, „Furious Black Mica“ sowie „Racing Red“ abgestimmt sind hochwertige Folien im Rennsport-Look. Sie zieren Motorhaube, Dach, Heckklappe und Außenspiegel und passen zu den farblichen Akzenten an A-Säule, Frontspoiler und Heckdiffusor des 200 PS starken Nippon-Sportlers. Auffällig: Der Cup Edition Schriftzug am Seitenschweller.

Das Cockpit bekam ein Voll-Alcantara-Sportlenkrad mit roter „12-Uhr-Markierung“ um auch in extremen Fahrsituationen eine optimale Griffigkeit zu gewährleisten. Auch für die Armaturentafel mit Cup Edition Schriftzug wurde diese edle Ledervariante gewählt. Ein Emblem aus gebürstetem Aluminium, mit geprägter Seriennummer, in der Mittelkonsole macht jede GT86 Cup Edition unverwechselbar.

Im Aufpreis von 2.860 € ist zudem ein VIP-Event am Nürburgring enthalten: Es beinhaltet den Zugang zur Toyota-Boxengasse inklusive einer Führung mit Technik- und Fahrzeuginfos. Zudem kann ein Blick hinter die Kulissen beim Pirelli Motorsportservice geworfen werden. Bei einem gemeinsamen Mittagessen können die Motorsportfans und GT86-Fahrer ihre Erfahrungen austauschen, bevor das Rennen wird von Tribünenplätzen aus verfolgt wird.

 

Toyota002 Gt86-CS V3

Motorsport: Toyota GT86 Cup im Rahmen der VLN

Die VLN-Saison 2013 dürfte extrem spannend werden. Alle Zeichen stehen auf eine besonders unterhaltsame und sehr interessante Motorsport-Rennserie, die da „immer wieder Samstags“ am Nürburgring und vor allem über die Nürburgring-Nordschleife statt finden wird.

Eigene Rennserie für den Toyota GT86

Nachdem bereits Opel vor ein Tagen von einer eigenen Rennserie im Rahmen der VLN sprach, über den Opel Astra GTC OPC Cup, wird nun auch der Automobil-Gigant Toyota am Nürburgring eine eigene Serie starten.

In beiden Fällen ist es eine absolute Bereicherung die man vor Ort in spannenden Rennen verfolgen kann. Toyota weist zurecht auf die Zuverlässigkeit des GT86 in über 7.000 zurück gelegten Testkilometern hin und die enorme Ausprägung seiner sportlichen Ader hat der GT86 je bereits mehrfach beweisen können.

Die Fahrzeuge für den GT86 Cup werden in der V3-Klasse der VLN einsortiert und zugelassen für die Cup-Wertung sind die Fahrzeuge des Typs: GT86 CS-V3. CS steht für Clusport und ermöglicht den relativ preiswerten Einstieg in die Motorsport-Welt. Der GT86 CS-V3 ist ab sofort zu einem Preis von 45.815 € bei der Toyota Motorsport GmbH erhältlich.