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Erstkontakt mit der neuen G-Klasse

Mit einem vorzeitigen Leak* präsentierte sich die neue G-Klasse deutlich vor der geplanten Weltpremiere auf dem Automobil-Salon in Detroit. doch wer "stronger than time" ist, der kann, der muss damit umgehen können. Die grandiose Premieren-Feier lies sich Mercedes-Benz im winterlichen Detroit dennoch nicht entgehen und mit dem Terminator himself auf der Bühne (ja, Arnold Schwarzenegger) standen gleich zwei Legenden a…

Weltpremiere der neuen G-Klasse in Detroit

Ja. Ja. Wirklich. Es ist eine neue G-Klasse. Wirklich. Sieht nicht so aus? Und doch, es wurden nur 3 Bauteile vom Vorgänger übernommen und um das zu verdeutlichen, hatte Dieter Zetsche sogar eines dieser Bauteile in seiner Jacken-Tasche, als er in Detroit die neue G-Klasse der Welt-Öffentlichkeit präsentierte. Ein Fahrzeug, so grob geschnitzt, dass es als Kulturgut, Werkzeug und Lifestyle-Vehike…

Abarth 124 Spider – Kleines Herz, große Töne!

Ein klassischer Roadster: Lange Haube, kurzes Heck, spartanische Ausstattung, ein knochentrockenes Fahrwerk und vor allem eines Heckantrieb! Dazu eine knackige Handschaltung und ein Sound, der sofort klarmacht, dass es sich hierbei um ein richtiges Spaßmobil handelt. Nun, der Abart 124 Spider erfüllt nahezu alle dieser Attribute. Nur mit der knackigen Handschaltung ist es nicht weit her: Zwar kommt der kleine Italienische Roadster in Kriegsbemalung serienmäßig mit einer tollen Handschaltbox, doch der Testwagen verfügte über eine Automatik. „FAIL!“, werden viele schreien. Aber ist dem in Zeiten des beliebten DSG und nahezu perfekt arbeitender Automaten wirklich so? Read more

Alles richtig gemacht: Mercedes-Benz Party in Detroit

Erfolg ist nichts, was man geschenkt bekommt. Für den Erfolg muss man hart arbeiten. Als ich 2012 zum ersten Mal in Kontakt mit der Mercedes-Benz PR kam, durchlebte man dort gerade noch ein Tal der Tränen. Das China-Geschäft mau, die Marke noch vor dem großen Design-Schwung, altbacken, konservativ und langweilig – so das Image der Marke. Und mein-auto-blog war nur ein Autoblog unter vielen. Seitdem ist viel passiert. mein-auto-blog wurde zum erfolgreichsten dt. Automotive-Blog und Mercedes-Benz, nun, in Stuttgart darf man sich mittlerweile als erfolgreichste Premium-Marke überhaupt feiern. Diese beiden Fakten hängen nicht miteinander zusammen – es ist nur ein Zufall ;). Aber, manchmal darf man sich auch selbst feiern. Und beim Neujahrsempfang in Detroit, gute Tradition, diesen vor der NAIAS zu begehen, war es soweit.

Mercedes-Benz hängt Audi und BMW ab

Über 2 Millionen Fahrzeuge hat man alleine in 2016 verkauft. Das sind gute 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Um sich den Platz als „Stern“ am Himmel zu sichern, waren zweistellige Zuwächse notwendig. Und man hat das nicht nur in China geschafft, auch in Europa führt Mercedes-Benz die Parade der Premium-Fahrzeuge nun an.

Bei aller Laune zum flotten Tanz, Dr. Z war locker wie eh und je beim Neujahrsempfang und lieferte sich gleich einmal ein Duett mit der Band, machte der Daimler-Boss klar: Ausruhen ist nicht. An die Spitze zu kommen, ist schwer – dort zu bleiben – wird noch schwerer. Mercedes-Benz will jedoch das Tempo der letzten Jahre halten. Noch mehr Modelle, noch mehr Technik, noch mehr Dienstleistungen und völlig neue Geschäftsfelder. In Zeiten, in denen man über die bevorstehende „disruption“ der globalen Automobilwirtschaft spricht, will Mercedes mit einem „CASE“ an die Spitze der Veränderungen preschen. Fast wartet man auf ein „Yes we can“, aus dem Munde von Dieter Zetsche.

CASE – Connected, Autonomous, Shared & Service und Electric Drive

Die Schwerpunkte sind eindeutig. Das Ziel: Die disruptiven Zeiten als Gewinner überstehen. Das autonome Auto kommt. Die Elektromobilität kommt. Sich ein Auto zu teilen und neue Dienstleistungen werden das klassische Konzept des „eigenen Autos“ zudem bereichern und irgendwann wird es in Vergessenheit geraten. Und nein, wir sprechen dabei nicht vom nächsten Jahr. Veränderungen sind – auch wenn jeder Angst vor dem Apple-Smartphone-Case der letzten 10 Jahre hat – eher ein langsamer Prozess. Aber Mercedes-Benz bereitet sich vor. Das eine tun, ohne das andere zu lassen. Das ist der Grund, weswegen man in Stuttgart über die kommende Elektro-Flotte aus dem eigenen Haus spricht, ohne die jüngste Motorengeneration zu vergessen. Will man an der Spitze stehen, muss man eben viele Talente besitzen.

Eines der Talente von Dieter Zetsche war wohl, die einstmals verkopfte Marke Mercedes-Benz zu wandeln. Emotionaleres Design, aus den Augen des Kunden auf die eigenen Produkte blicken. Den Markenkern dabei nicht zu verlieren, aber sich als Automobil-Hersteller dem Wandel zu öffnen. Tja. Das können die Stuttgarter. Für mein-auto-blog stehe ich seit 2012 in Kontakt mit dem Automobilhersteller und auch wenn ich selten einer Meinung mit den Stuttgartern bin und oft Kritik anbringen muss – sieht man das Große und das Ganze, dann machen die Schwaben eben vieles richtig und das Ergebnis? Man sieht es am Geschäftsjahr 2016.

Was kommt nach Zetsche 2019?

Zehn Jahre steht „Dr. Z“ bereits an der Spitze von Daimler. Und er hat alle Weichen gestellt, die man als Top-Manager angehen kann. Behutsam baut er seinen Nachfolger auf, mit vielen Freiheiten lässt er die Marke AMG zu neuen Horizonten rasen und er öffnet den Erfinder des Automobils für den Spirit des „Silicon Valley“ – drum muss ich auch schmunzeln, wenn ich in deutschen Gazetten immer mal wieder lese: „DIE dt. Automobil-Industrie verschläft den Wandel und verpasst den Anschluss“.  Nein. Und das beste Beispiel sind die Stuttgarter mit dem steten Willen zum Wandel.

Vernetzung, autonomes Fahren, Sharing und elektrische Antriebe – jeder dieser vier Trends hat das Potenzial, unsere Branche auf den Kopf zu stellen. Aber die eigentliche Revolution liegt in der intelligenten Verknüpfung der vier Trends.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars

2017 – Get the Party started

Neuer Mercedes-AMG GT C, neues E-Klasse Coupé, Mercedes-Benz GLA und der CASE der Zukunft.

Einverstanden. Einen „Mopf“ GLA kann niemand als Titelnews bringen. Das Facelift des erfolgreichen Kompakt-SUV ist zudem überschaubar ausgefallen. Interessant sind da eher die zusätzlichen Motoren, die nun angeboten werden. Und von mir aus die neuen Farben. Aber hey – der Köder muss immer noch dem Fisch schmecken und nicht dem Angler und so gesehen, scheint man bei Mercedes die besten Köder zu besitzen. Der Erfolg des „GLA“ ist beeindruckend – hätte ich persönlich nie so eingeschätzt. Wie die gesamte Kompaktklassen-Familie. Mehr als 2 Millionen Fahrzeuge wurden seit 2012 davon verkauft und ganz nebenbei hat das Angebot der A-Klasse und die darauf basierenden Derivate (GLA, CLA und Co.) das Durchschnittsalter der A-Klasse Käufer um 13 Jahre gesenkt.

Und auch das Sondermodell des Mercedes-AMG GT, die Edition für die 50-Jahre Party, die man dieses Jahr bei AMG feiern wird, eher eine Neuigkeit mit überschaubaren News-Wert.

Völlig neu dagegen, das Mercedes-Benz E-Klasse Coupé. Verständlicherweise vollkommen davon überzeugt:

„Seine Intelligenz, seine ausgezeichnete Fahrdynamik und das sinnliche, klare Design sind nur drei Gründe, warum unsere Kunden das neue E-Klasse Coupé lieben werden“.

Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG – Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Das neue E-Coupé wurde aber bereits VOR der Messe enthüllt, der News-Wert also auch hier – eher überschaubar. Die größte News von DETROIT demnach?

Mercedes-Benz hängt Audi und BMW im Premium-Segment ab!

Und bei so vielen Erfolgen darf man sich ruhig einmal selbst feiern – so lange man am nächsten Tag wieder voller Elan an den Veränderungen der Zukunft arbeitet. Wir von mein-auto-blog sind darauf gespannt. 

NAIAS 2017: Erweiterung des Mercedes-AMG GT Programms

„Let´s go to Detroit“, heißt es in einem meiner Lieblingsfilme – „Out of Sight“. Man mag über den Streifen sagen was man will, aber der Satz stimmt in diesem Jahr, wie selten. Neben der Modellpflege des Kompakt-SUV Mercedes-Benz GLA zeigen die Stuttgarter auf der NAIAS 2017 in Detroit die Auffrischung des Mercedes-AMG GT. Und sich diesen Boliden aus der Nähe anzusehen lohnt sich wirklich, schließlich sprechen wir hier von mehr als ein reines Facelift: Der Parade-Sportler wird um den Mercedes-AMG GT C ergänzt, der zwischen AMG GT S und AMG GT R positioniert wird. Zu viel Buchstaben-Wirrwarr? Wir bringen Licht ins Dunkel! Read more

Premiere in Mo“pf“town: Mercedes-Benz GLA 2017 –

Wenn aus Motown Mopftown wird.

Modellpflege für den Mercedes-Benz GLA

Größer, weiter, besser: der neue Mercedes-Benz GLA wurde aufgemopft (Mopf = Modellpflege der Schwaben)  und zeigt sich nun von einer noch sportlicheren Seite. Das erweiterte Motorenangebot macht es möglich. In Kombination mit einer gezielten optischen Akzentuierung im Innen- und Außendesign sowie den aktualisierten Ausstattungsvarianten rast der neue GLA auch in 2017 mit voller Geschwindigkeit in Richtung Lifestyle-SUV. Seit seiner erstmaligen Präsentation in 2013 hat sich so einiges getan. Aus dem Stand avancierte der Kompakt-SUV zu einem Erfolgsmodell in seinem Segment und prägt seither die Klasse. Seine sportlich-dynamische Formensprache ist schon seit dem ersten Tag prägnant und wird nun von einem umfangreichen Individualisierungs-Angebot ergänzt.

Geänderte Stoßfänger, zusätzliche Leichtmetallräder und die neue, attraktive Farbe „Canyonbeige“ kennzeichnen den Jahrgang 2017 auf den ersten Blick. Damit unterstreicht der GLA optisch noch stärker als bisher seine SUV-Gene. Die bisherigen optionalen Bi‑Xenon-Scheinwerfer weichen LED-Scheinwerfern, die sich durch tageslichtähnliche Farbtemperatur auszeichnen. Bei den Fahrwerken haben die Kunden die Qual der Wahl: drei stehen zur Auswahl. Serienmäßig steht ein Komfortfahrwerk bereit. Möchte man es ein wenig sportlicher, kommt entweder das ganze tiefer gelegt in Verbindung mit der AMG Line oder dem Fahrdynamik-Paket oder man entscheidet sich gleich für den „SUV-Kern“ der Sache und nimmt das Off-Road-Komfortfahrwerk. Hier wird das Ganze dann nochmal 30 Millimeter höher gelegt und punktet mit verbesserter Geländegängigkeit, größerer Bodenfreiheit und markantem Off-Road-Design.

Aussen Hui und Innen ebenfalls

Den ansprechend gestalteten Innenraum des GLA mit hochwertigen Materialien und ausgezeichneter Verarbeitung werten neben neuen Sitzbezügen und Zierteilen verchromte Bedienteile auf. Das freistehende 20,3 cm (8“) Media-Display präsentiert sich wie gewohnt von seiner schlanken Seite. Eine exklusiv angebotene 360‑Grad-Kamera erfasst die unmittelbare Umgebung des Fahrzeugs, die entweder als Vollbilddarstellung oder in sieben verschiedenen Splitscreen-Ansichten gezeigt wird. Darunter ist auch eine virtuelle Draufsicht auf das Fahrzeug – erzeugt von den Daten der vier Kameras: Front-, Rückfahr- und je einer Kamera in den Außenspiegeln. Dezente, aber wirkungsvolle Akzentuierungen erfahren die Bedienelemente für Schalter der elektrischen Sitzverstellung in den Türen: Künftig glänzen sie in Silberchrom – ebenso ist das Ablagefach in der Mittelkonsole mit einem Chromrahmen eingefasst. Zudem wurden die Düsenringe stärker akzentuiert und unterstreichen so den SUV-Touch im Innenraum.

Neue Sitzbezugsstoffe sowie neue Polsterfarben zeugen von viel Liebe zum Detail und lassen dem geneigten Käufer noch viel mehr Raum für Individualisierungen. Soviel Vielfalt wird durch das exklusive Komfort-Exklusiv-Paket ergänzt, das mit Komfortsitzen mit SUV-spezifischem schwarzem Leder in Büffellederoptik aufwartet. Viel Aluminium, Holz oder Carbon ergänzen hier die Optik. Die auf Wunsch lieferbaren LED High Performance-Scheinwerfer ersetzen die bisherigen Bi-Xenon-Scheinwerfer, die einen Glühlampenwechsel über die gesamte Fahrzeug-Lebensdauer unnötig machen. Im Heck des neuen GLA kommen Voll-LED-Leuchten mit Multilevel-Funktion zum Einsatz, Bremsleuchten und Blinker werden in drei Intensitäten geregelt. Damit ist man sowohl bei Tag, bei Nacht als auch bei jeglichen Witterungsverhältnissen bestens ausgerüstet. Dank vieler bereits serienmäßiger Sicherheitsassistenten dürfen sich die Insassen fühlen wie in Abrahams Schoß.

Mehr ist Mehr

Mit sieben Modellreihen (GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und G) verfügt Mercedes-Benz über das breiteste SUV-Angebot aller europäischen Premiumhersteller. Ausserdem: Kein Wettbewerber bietet eine größere Motorenauswahl in seinem Segment – vom Grundmodell Mercedes‑Benz GLA 180 d* mit 80 kW (109 PS) und einem CO2-Wert ab 103 g/km bis zum 280 kW (381 PS) starken Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC, der die Modellpalette künftig ergänzt. Mit einer Leistung von 135 kW (184 PS) bildet er ein attraktives Angebot und gemessen an seiner Performance zählt er mit 152 g CO2 zu den Sparsamsten in seiner Klasse. Die Dieselvariante GLA 180 d ist mit 103 g CO2 der Effizienz-Champion seines Segments.

Die Verkaufsfreigabe des neuen Mercedes-Benz GLA erfolgt am 9. Januar 2017 ab 28.940,80 Euro für den GLA 180*. Das Topmodell Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC wird ab 56.852,25 Euro angeboten.

Kommt der Opel Calibra zurück?

Was Opel schon teilweise geschafft hat, will nun die US-Schwester Buick erreichen: Das Umparken im Kopf seiner potenziellen Kundschaft. Dabei soll ein Modell helfen, das auch dem deutschen Ableger gut zu Gesicht stünde.

Die Verjüngungskur bei Buick könnte auch deutschen Opel-Fans zugutekommen. Auf der Auto Show in Detroit hat die hierzulande nicht vertretene General-Motors-Tochtermarke die Studie eines luxuriösen Coupés vorgestellt, das künftig auch als Opel-Modell in Serie gehen könnte.

Das Buick Avista Concept ist ein kraftvoll gezeichneter 2+2-Sitzer mit langer Motorhaube, muskulösen Flanken und kurz-knackigem Heck. Die Karosserie wirkt bereit für die Serienumsetzung, lediglich der Innenraum scheint noch etwas zu futuristisch. Alles in allem scheint vieles am Avista wie eine Kopie der Opel-Studie Monza von 2013.

Offiziell sagt Buick noch nichts zu Produktionsplänen. Doch die Studie könnte mittelfristig als Nachfolger des Riviera-Coupés auf die Straße rollen und das Rentner-Image der Marke aufpolieren. In Deutschland wäre der Vorgänger ein anderer: der zwischen 1989 und 1997 gebaute Opel Calibra.

Buick stellt die Studie eines Coupés vor
Buick stellt die Studie eines Coupés vor

Diese fünf neuen Autos müssen Sie kennen!

Ganz egal, ob Spritschlucker oder Elektromobil, egal, ob US-Blech oder Nippon-Trend – das Autojahr 2016 fängt traditionell mit der Autoshow in Detroit an. mein-auto-blog zeigt die fünf wichtigsten Autos, die 2016 das Licht der Welt erblicken und die Sie kennen sollten!

Weltpremiere: Die neue Mercedes-Benz E-Klasse – Der Platzhirsch verjüngt sich!

Über 13 Millionen Mal hat Mercedes sein Businessmodell bislang weltweit verkauft – und damit eine der erfolgreichsten Limousinen ihrer Art erfunden. Die neue Generation soll da noch einen obendrauf setzen. Für den notwendigen Fortschritt setzt man bei Mercedes-Benz vor allem auf intelligente Technik. So verfügt die E-Klasse über mehr Autonomie als jedes andere Großserienmodell – auf Autobahnen etwa soll auch über lange Distanzen gar kein Eingriff des Menschen mehr nötig sein. Damit übertrumpft der Neue sogar die größere S-Klasse, der auch in Sachen Design und Ambiente nahe auf den Pelz gerückt wird. Bei den Motoren wird der Abstand allerdings zunächst gewahrt – zum Start im Frühjahr gibt es ausschließlich Vierzylinder.

Weltpremiere: Der neue Volvo S90 – Der Herausforderer aus Schweden!

Der schwedische E-Klasse-Konkurrent beschränkt sich wie auch alle anderen neuen Modelle der Marke auf Vierzylindermotoren – vor allem, um den CO2-Ausstoß seiner Modelle zu drücken. Das Leistungsspektrum reicht dank doppelter Aufladung jedoch bis 320 PS. Langt das nicht, gibt es eine Plug-in-Hybridvariante, die mit Elektromotor-Unterstützung auf 400 PS kommt. Ob die Öko-Strategie in der Praxis aufgeht, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass die Schweden ihre neue Design-Strategie gefunden haben. Wie schon das SUV XC90 findet auch die auf gleicher Plattform basierende Limousine ihren eigenen Stil zwischen eleganter Zurückhaltung und edler Detailarbeit. Zum Händler geht es Mitte des Jahres. Außer auf die E-Klasse trifft der Volvo auf weitere neue Businesslimousinen, darunter der Jaguar XF und Hyundais Edelmodell Genesis G90. Ende des Jahres zeigt sich dann auch der neue BMW 5er das erste Mal.

Weltpremiere: Der neue Lexus LC 500 – Nippon-Erotik mit zwei Türen und V8

Es war die Überraschung der NAIAS 2016: Die Weltpremiere eines exclusiven Sport-Coupés. Mit dem Supersportwagen LFA, diversen Sportlimousinen und dem Mittelklassecoupé RC hat Lexus in der Vergangenheit peu à peu mehr Emotionalität in seine Modellpalette eingeführt. Nun rundet das Luxus-Coupé LC 500 die Neuausrichtung der einst eher biederen Marke ab. Mutiges Design, potenter V8-Antrieb (473 PS) und Beschleunigungswerte knapp unter Supersportwagen-Niveau machen den 2+2-Sitzer zum wohl begehrenswertesten Modell in der Geschichte der Marke. Allerdings werden nur wenige dem Sehnen nachgeben; auch weil unter 100.000 Euro wohl kaum was zu machen sein wird. Das gilt auch für den zweiten prominenten Neustarter unter den Japan-Sportlern, den Honda NSX, der ab Herbst für einen Boost des Marken-Images sorgen soll.

Muss man(n) kennen: Ford F-150 Raptor

Ford F-150 Raptor: Die „Sportvariante“ des Pick-up-Bestsellers steht stellvertretend für die neue Lust der Amerikaner an Größe und Leistung. Auch wenn die Politik weiter nach kleineren und sparsameren Autos ruft – die Bevölkerung kauft lieber überdimensionierte Spritschlucker wie den rund 500 PS starken Allrad-Pritschenwagen. Grund sind die niedrigen Kraftstoffpreise, umgerechnet 40 Cent zahlt man mancherorts für den Liter Benzin. Das hat nicht nur den Absatz von Pick-ups und SUV angekurbelt, sondern ganz allgemein die Pkw-Nachfrage in den USA. Fast 17,5 Millionen Autos wurden 2015 neu zugelassen – neuer Rekord.

Weltpremiere: Das Elektro-Auto von Chevrolet: Der BOLT – Kommt er als Opel zu uns?

Chevrolet Bolt – der Elektro-Hoffnungsträger: Zwischen all den großen Boliden, den scharfen Coupés, den mächtigen Pick-Ups und den großen Namen verschwindet das E-Fahrzeug der Amerikaner fast. Aber nur fast. Und auch wenn der Ölpreis derzeit noch immer im Sinkflug ist, der BOLT EV ist eine Zeitenwende. Nach der Vorstellung auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas hält der Bolt nun in Detroit die Fahne der nachhaltigen Mobilität hoch. Nach Abzug staatlicher Subventionen soll der BOLT rund 30.000 $ kosten und mindestens 300 km weit kommen. Es bleibt abzuwarten, wann Opel eine eigene Variante vorstellt.

NAIAS 2016: Weltpremiere für das Infiniti Q60 Coupé

Zuletzt hatte Infiniti mit Mercedes-Unterstützung an einer eigenen Kompaktwagen-Familie gewerkelt. Die Edelmarke von Nissan kann es aber auch allein, wie sie auf der Messe in Detroit zeigt.

Ein neues Mittelklasse-Coupé hat Infiniti jetzt auf der Auto Show in Detroit (11. bis 24. Januar) vorgestellt. Der zweitürige Q60 basiert auf der Limousine Q50 und erhält auch deren Einstiegsbenziner, einen Vierzylinder-Turbo mit 155 kW/211 PS, der seine Kraft an die Hinterräder leitet. Darüber rangiert ein neu entwickelter Dreiliter-V6, der es dank Turboaufladung auf 298 kW/405 PS bringt und serienmäßig an einen Allradantrieb gekoppelt ist. Angaben zu Fahrleistungen sowie zu Preisen gibt es noch nicht. Die Markteinführung in Deutschland dürfte Ende 2016 erfolgen. Zu den Wettbewerbern zählen Audi A5, BMW 4er und das Mercedes C-Klasse Coupé.

Der Q60 ist Nachfolger des Infiniti G 37 Coupé, den die Nissan-Tochter zwischen 2007 und 2013 im Programm hatte. Damals sorgte der 3,7-Liter-V6-Sauger aus dem Sportwagen Nissan 370Z für Vortrieb. Mit dem neuen, voraussichtlich auch sparsameren Modell will Infiniti sein Wachstum fortsetzen. Helfen soll dabei auch eine Kooperation mit Mercedes, aus dem zuletzt die A-Klasse-Ableger Infiniti Q30 und Infiniti QX30 hervorgegangen sind. 2015 verkaufte die Marke weltweit 215.000 Autos, 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

Premiere in Detroit: Lexus LC 500 – Das Über-Coupé

Coupélinien, V8 und Hinterradantrieb – Lexus hat mit dem LC 500 ein besonders emotionales Paket geschnürt. Aber auch Technik-Freaks mit Zahlenfetisch kommen auf ihre Kosten.

Lexus stellt auf der Auto Show in Detroit (11. bis 24. Januar) ein Luxus-Coupé mit V8-Motor vor. Der 2+2-sitzige LC 500 soll mit 348 kW/473 PS unter anderem gegen Modelle wie BMW 6er, Mercedes SL oder Porsche 911 antreten. Seine vornehmste Aufgabe ist jedoch die Beschleunigung des Markenimages, die auch dank rasanten Designs gelingen soll. Auf den deutschen Markt kommt der Zweitürer wohl erst 2017.

Optisches Vorbild des LC 500 ist die Studie LF-LC, die erstmals vor vier Jahren an gleicher Stelle präsentiert wurde. Auch das 4,76 Meter lange Serienmodell zeigt die klassischen Coupé-Proportionen mit langer Schnauze und kurzem Heck. Auffällige Gestaltungsmerkmale sind der extra große Kühlergrill sowie Lufteinlässe vor jedem Rad. Der Innenraum ist dezidiert luxuriös und edel gehalten, zeigt mit seinem stark fahrerzentrierten Cockpit aber auch sportliche Ambitionen.

Für den Antrieb sorgt der 5,0 Liter große Achtzylinder-Saugmotor, der bereits im Mittelklassecoupé RC F und in der Sportlimousine GS F Dienst tut. Neu hingegen ist das Getriebe, eine Zehngang-Automatik – eine der ersten ihrer Art in einem Serienauto. In Europa zumindest bildeten bislang Mercedes und ZF mit jeweils neun Gängen die Spitze der technischen Entwicklung, Standard sind heutzutage sechs bis acht Stufen. Der neue Lexus-Automat transferiert 527 Nm Durchzugskraft vom Motor Richtung Hinterachse und beschleunigt das Coupé in weniger als 4,5 Sekunden auf Tempo 100. Angaben zum Verbrauch macht der Hersteller nicht.

Auch bei der Elektronik will der LC 500 der Rolle als Marken-Flaggschiff gerecht werden. So feiert in ihm ein neues Multimediasystem Premiere, das serienmäßig ein Highend-Soundsystem umfasst. Für Sicherheit an Bord sorgen unter anderem Notbrems-, Fernlicht- und Spurhalteassistent. Ein Preis nennt Lexus noch nicht; er könnte aber knapp sechsstellig ausfallen.

Detroit 2016 – PHEV auf der NAIAS auf dem Vormarsch

Ohne Stecker geht fast nichts mehr: Die Autobauer auf der Detroit Motor Show feiern ein Festival neuer Plug-in-Hybrid-Modelle. Gerade in der Diesel-Krise soll das der Königsweg aus emissionsarmer Fortbewegung und ausreichender Reichweite sein. Ganz freiwillig setzen die Hersteller aber nicht auf diesen Trend.

Volvos neues Flaggschiff S90 hat die Kraft der zwei Herzen. Fords runderneuerter Fusion (bei uns: Mondeo) zieht ebenfalls bei Bedarf den Stecker heran. Und die VW-Premiere des Concept-Cars Tiguan GTE gibt schon einen Ausblick auf die baldige Ankunft eines Plug-in-Hybrid-Allradlers, der mit seinen zwei Elektromotoren bei Bedarf auch ohne Abgasschwaden über Gebirgswaldwege kraxelt.

“Plug-in is the new pink” würde es wohl in der Modebranche heißen. Die Autos mit Verbrennungs- und Elektromotor sowie einem Anschluss zum Aufladen an der ganz gewöhnlichen Steckdose in der heimischen Garage: Sie scheinen für die Hersteller der Königsweg zu sein, um mit möglichst wenig Emissionen möglichst weit zu kommen. Und manchmal auch längere Strecken vollelektrisch unterwegs zu sein. Das kann der normale Hybridmotor nämlich nicht.

Das ist aber immer öfter notwendig, wie Franz Nietfeld erklärt. Der Mercedes-Experte für elektrische Antriebe sagt: „Städte wie London oder Stockholm werden schon bald nur noch Privatwagen in die Cities lassen, die dort vollkommen abgasfrei unterwegs sind.” Und das bedeutet bei der Ausdehnung der englischen Metropole: Eine zweistellige Kilometerzahl vollelektrisch muss drin sein – sonst bleibt der Wagen draußen. Das aber schaffen außer reinen Stromern eben nur Plug-in-Hybride.

Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche hat darum für die neue E-Klasse bereits eine Plug-in-Variante angekündigt. Und auch S-Klasse, C-Klasse und GLE sind mit der Kombination und zusätzlichem Stecker am Start. Nächstes Jahr sollen es schon zehn Plug-in-Hybride in der Palette sein. Porsche, BMW und Audi stehen dieser Invasion kaum nach. Allein VW-Konzernchef Matthias Müller hat für die kommenden fünf Jahre gleich 20 neue Plug-in-Modelle oder reinelektrische Fahrzeuge angekündigt.

Dass gerade die Premium-Hersteller so eifrig auf Plug-in setzen, ist allerdings keine wirklich freiwillige Maßnahme. Denn zum einen steckt die ebenfalls verbrauchsarme und reichweitenstarke Alternative Diesel gegenwärtig in der Vertrauenskrise. Zudem haben es die Dieselfreunde aber auch in den vergangenen zwanzig Jahren nicht geschafft, etwa US-Amerikaner oder Chinesen in Massen zu Fans der Selbstzünder zu machen.

Und zum dritten steigt den Autobauern schlicht der Staat auf die Füße – und das geradezu diktatorisch. Die angekündigten Beschränkungen mancher europäischen Stadtoberhäupter sind geradezu ein Kuschelkurs gegen die chinesischen Umweltschützer. Dort gibt es die Vorgabe des Gesetzgebers, innerstädtisch 50 Kilometer komplett emissionsfrei fahren zu können, um als sogenanntes „new energy vehicle“ Vorteile bei Steuern, Zulassung und Alltagsbetrieb zu erlangen. Wessen Auto das nicht erreicht, der wird künftig gerade in Megacities wie Shanghai oder Peking gar nicht mehr die Zulassung erhalten.

Kein Wunder also, dass etwa Audi die Plug-in-Version seines Q7 zuerst in China eingeführt hat. Im Land der Mitte ist zudemein Gesetz fast fertig, das schon in vier Jahren nur noch eine gewisse Höchstgrenze an Emissionen erlaubt – und zwar pro Auto, nicht nur für eine Flotte des Herstellers. Der kleine Smart kann dann nicht mehr die Gesamtemissionen einer Mercedes S-Klasse herunterrechnen.

Solche drakonischen Regelungen gelten für alle Anbieter – also müssen jetzt in allen Klassen auch Plug-in-Hybride her. Wichtiger Nebeneffekt: In je mehr Fahrzeugen die aufwendigen Doppelherz-Motoren angeboten werden, desto höher die potenzielle Stückzahl. Und das bedeutet wiederum: Der Plug-In-Hybrid wird erschwinglicher. Und das muss er auch.

Denn gegenwärtig ist das größte Hindernis an weiterer Verbreitung des Stecker-Hybriden der Mensch hinterm Steuer. Dem ist der Aufpreis für den Plug-in meist zu hoch. Ein Golf GTE etwa wird bei mindestens 36.900 Euro Kaufpreis sicher noch lange ein Nischenprodukt bleiben. Selbst im umweltbewussten Deutschland erreichen alle Plug-in-Hybride darum nicht einmal ein halbes Prozent Marktanteil. Auch in China oder den USA ist das nicht anders.

Da verblasst auch der Jubel von Bill Ford auf der Detroiter Messe, der seinen Fusion gerade wegen des Plug-in-Hybriden „weit vor der Konkurrenz” des dortigen Erzrivalen Toyota sieht, der in dieser Klasse einen solchen Motor nicht hat. Vielleicht ja, weil den eh kaum jemand kaufen würde?

NAIAS 2016 – Die 10 Top-Highlights der Auto-Show in Detroit (Teil 2)

Im ersten Teil ging es um den Audi h-Tron Quattro Concept, den neuen Audi A4 Allroad, den neuen Volvo S90, den neuen BMW M2 und den PHEV-Tiguan, den VW als „Konzept“ vorstellt.

Hier geht es zu Teil 1 der 10 NAIAS-Highlights

NAIAS 2016 in Detroit – das waren die Highlights der Messe in diesem Jahr (Teil 2)

Bei der aktuellen Benzinpreis-Entwicklung sind die Premieren von Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen fast schon wieder überholt, mag man denken. Doch die Zukunft gehört den effizienten Fahrzeugen und den neuen Techniken. Daran gibt es keinen Zweifel. Die Ankündigung von Mercedes-Benz, bis Ende 2017 10 PHEV-Fahrzeuge im Programm zu haben und zudem einen Wasserstoff-SUV aus der Baureihe des Mercedes GLC, sie zeigt wie ernst die Automobil-Industrie den Wandel der Technologien nimmt. Dennoch, die Autoshow in Detroit hat auch gezeigt: Sportliche Autos und – für die USA sehr wichtig – Pick-Ups bleiben noch immer die Stützpfeiler beim Thema „Automobile Emotionen“. Die Premiere des neuen Porsche Turbo, die Studie von Nissan mit dem Titan Warrior – gute Beispiele für den Spagat, den man in der Automobil-Industrie gehen muss. Auf der einen Seite neue Antriebtechniken etablieren, auf der anderen Seite an Bauch und Herz der Autokäufer appellieren.

mein-auto-blog hat zusammen mit ausfahrt.tv und rad-ab.com ein Video zu den wichtigsten Neuheiten der Messe erstellt. Wir finden, es liefert Euch einen guten Überblick über die NAIAS 2016:

  1. NISSAN TITAN Warrior Studie
  2. Buick Avista
  3. Ford Fusion
  4. Mercedes-Benz E-Klasse
  5. Mercedes-Benz SLC

Drei Männer, drei Meinungen zu Autos. Jan von ausfahrt.tv und Jens von rad-ab.com haben jeweils eine eigene Meinung zu den Highlights, ich habe eine eigene Meinung zu den Highlights und gemeinsam haben wir uns auf die Fahrzeuge im Video geeinigt. Hier im Blog werden die Highlights noch einmal beleuchtet. Wobei es aus meiner Sicht noch mindestens zwei Autos gab, die man eigentlich auch hätte in das Video packen müssen: Den neuen LEXUS LC500 und das neue Infiniti Q60 Coupé. Aber zu beiden Fahrzeugen gibt es in Kürze auf autohub.de jeweils eigene Artikel.

Teil 2 – der Top 10 Highlights der NAIAS 2016

NAIAS 2016 Nissan Titan Warrior (1)

NISSAN TITAN Warrior Studie

Eine Studie, die als Statement für sich alleine steht. Kein Mensch braucht dieses Auto, dennoch ist die Begeisterung für diesen Nissan nach FORD Raptor-Manier riesengroß. Mit dem Titan Warrior testet der japanische Automobil-Hersteller die Akzeptanz für ein entsprechendes Serienmodell. In den aktuellen Zeiten, mit günstigen Spritpreisen und der ungebrochenen Lust am Pick-Up Truck, eine legitime Strategie.

Gute acht Zentimeter hat Nissan den Warrior gegenüber dem Serien-TITAN hochgebockt. Massive 37-Zoll Räder wurden in die Radhäuser gewuchtet, eine Hardcore-Dämpfung verbaut und bei der Optik nicht an „martialischen Gesichtszügen“ gespart. Unter der Haube? Ein mindestens fünf Liter großer V8-Turbodiesel vom US-Diesel Experten Cummins. Leistung? Über 300 PS – soviel ist sicher! Nur ist eines leider noch völlig unsicher: Wird es den TITAN Warrior jemals in einer Serienversion geben? Bei den aktuellen Spritpreis-Entwicklungen und der anhaltenden Akzeptanz von Pick-Ups könnte es sein. Ford Raptor und Dodge RAM Rebell machen es ja vor.

 

Buick Avista

Völlig egal,  ob der AVISTA am Ende als Opel Monza oder neuer Calibra zu uns nach Deutschland kommt, die Hauptsache ist: Er kommt jemals als Serienfahrzeug. Und dann bitte auch zu uns nach Deutschland. Die GM-Tochter BUICK präsentiert in Detroit den AVISTA. Ein optisch gelungenes Sport-Coupé mit sehr klassischen Proportionen. Große Räder, kurze Überhänge und Details, die dem Auge schmeicheln. Man kann den Designern nur gratulieren – genau so sollte das nächste Sport-Coupé der Rüsselsheimer aussehen.

Unter der Haube verspricht die Studie einen V6 Bi-Turbo, drei Liter Hubraum, rund 400 PS stark. Der Innenraum wirkt aufgeräumt und sportlich. Und unter dem Blech? Da könnte die bereits existierende Plattform des Chevrolet Camaro für die Verwirklichung des Konzeptes sorgen. Also Opel? Bauen!

NAIAS 2016 024 Bjoern Habegger

Ford „Fusion“ – der Mondeo hat ein Facelift bekommen

Kaum vorgestellt, schon winkt das Facelift. Der verzögerte Start des Ford Mondeo (FUSION der Name in den USA) in Europa führt zu einem „knappen“ Terminkalender im Leben der Kölner Limousine. In Detroit hat FORD USA das Facelift des Fusion vorgestellt. Und man darf davon ausgehen, dieses Facelift wird auch bald den Mondeo schmücken. Zur Entwarnung für alle aktuellen Mondeo-Fahrer: Das Facelift wurde dezent gehalten. Ein schärfer gezeichneter Grill, eine dynamischere Heckansicht. Es sind Details, die sich verändern. Auch im Cockpit. So wirft FORD den klassischen Automatik-Wählhebel raus und positioniert einen Drehschalter nach Jaguar-Manier. Spannend ist einer der neuen Motoren unter der Haube des Fusion. Ein V6-Bi-Turbo mit rund 325 PS. So etwas könnte dann gut als FORD MONDEO ST nach Deutschland kommen. Drücken wir den Fans von sportlichen FORD’s an dieser Stelle einmal die Daumen.

Dass der Mondeo über Sync3 verfügt, dürfte klar sein. Denn mit der jüngsten Ausbaustufe ihres Multimedia-Systems besetzt FORD weiterhin einen Spitzenplatz unter den Entertainment und Connectivity-Systemen. Dieses Mal kann vor allem die grafische Gestaltung und die Integration von Apple CarPlay besonders überzeugen.

Mercedes-Benz E-Klasse

Wenn es nur ein Highlight geben könnte, dann dürfte Mercedes-Benz mit der Premiere der neuen E-Klasse dieses für sich behaupten. Die Business-Limousine der Stuttgarter feierte in Detroit ihre Weltpremiere, obwohl die Bilder eigentlich bereits eine Woche zuvor an die Öffentlichtkeit gelangten. Dennoch – keine Neuheit in Detroit ist so wichtig für den Markt des jeweiligen Herstellers wie die gehobene Mittelklasse der Schwaben.

Zwischen C und S passt das E. Nicht nur auf der CES

Während das Exterieur der E-Klasse kaum überraschen konnte, es war klar, die E-Klasse landet optisch zwischen C und S, punktet die neue E-Klasse vor allem bei technischen Features und der Umgestaltung des Innenraums.  So hat Mercedes-Benz das Innovationstempo der letzten Jahre beibehalten und führt mit der neuen E-Klasse auch eine völlig neue Plattform für Sicherheits-, Assistenz-, und Multimediasysteme ein. Die nahtlose Integration des Smartphones ist für einen so konservativen Hersteller wie Mercedes-Benz extrem gut gelungen. Die neuen und vielfach auf Radar- und Kamera-Sensoren gestützten Assistenzsysteme bringen zudem zum ersten Mal die „Option des „Teil-Autonomen“ Autofahrens in diese Klasse.

Dass Mercedes-Benz zudem eine neue Motoren-Generation für Dieseltriebwerke präsentiert und ganz nebenbei die Plugin-Hybridversion bereits zur Premiere zeigt, geht im allgemeinen Hype um die Gestaltung des Cockpits ein wenig unter. Während die brillanten 12.3 Zoll HD-Displays direkt präsent im Armaturenbrett thronen, verrichten die neuen Motoren und der aus dem C350e bekannte Antriebsstrang eher „versteckt“ ihren Dienst. Freuen darf man sich zudem auf die kommende T-Baureihe und eine weitere neue Motoren-Generation, dann stehen wieder 6-Zylinder in Reihe unter der Motorhaube.

Mercedes-Benz SLC

Und dann war da noch der neue SLK. Pardon. Der neue SLC. Über den „Womanizer“ mit dem Klappdach haben wir bereits berichtet. Mehr zum „C-Klasse“ Roadster (wenn das wirklich jemand glauben will!) nach der Fahrveranstaltung.

NAIAS 2016 – Die 10 Top-Highlights der Auto-Show in Detroit (Teil 1)

  1. Audi h-Tron quattro concept
  2. Audi A4 Allroad
  3. BMW M2
  4. Volkswagen Tiguan GTE Concept
  5. Volvo S90
  6. Nissan PickUp
  7. Buick Avista
  8. Ford Fusion
  9. Mercedes-Benz E-Klasse
  10. Mercedes-Benz SLC

Warum die wichtigste Automesse für den US-Markt ausgerechnet im Januar in Nordamerika stattfinden muss, zahlreiche Menschen fragen sich das Jahr für Jahr, wenn pünktlich zum NAIAS-Start das Winterchaos über DETROIT hereinbricht. Auch in diesem Jahr begrüßt Detroit die Journalisten und Petrolheads mit einem Temperatursturz, Flugausfällen wegen Schnee – und eiskalten Böen. Nun denn – umso heißer muss es in der Halle zugehen.

10 eiskalte Top-Highlights aus Detroit | NAIAS 2016

Der US-Markt hat – dem billigen Öl sei Dank – schon ein paar Jahre so ganz leichte Orientierungsprobleme. Pick-Up Trucks und V8-Power? Oder Plug-In Hybride und Effizienz-Wunder? In diesem Jahr überschattet „natürlich“ das VW-Disaster die Messe und so sind sich eigentlich alle einig: Diesel ist auf jeden Fall erst einmal out – aber neben „coolen“ Autos muss es auf jeden Fall für die Zukunft auch der Plug-In Hybrid sein. Mercedes-Benz stellte bereits eine Woche vor Detroit klar: Die Zukunft der Stuttgarter ist nur mit einer Vielzahl von neuen „PHEV-Modellen“ denkbar!

mein-auto-blog stellt die 10 Highlights der North America International Automobil Show vor! (Teil 1)

Audi h-tron quattro concept

Eigentlich schreiben wir auf mein-auto-blog nichts mehr über Studien aus Ingolstadt. Zu gleich. Immer wieder dasselbe Thema. Langeweile. Der jetzt in orange lackierte „H-Tron Quattro Concept“ ist eben ein fahrender Kühlergrill in Orange. Und natürlich – nachdem DIESELGATE anhält, ein Brennstoffzellen-Fahrzeug. Während man bei Mercedes-Benz die Serienfertigung für ein Brennstoffzellen-Auto für Ende 2017 ankündigt, teasert Audi erneut mit einer Studie. Sei es drum. Weltpremiere auf der NAIAS in Detroit, das x-te Konzept der Ingolstädter. Dieses Mal kombiniert man  eine 110 kW Brennstoffzelle mit einer Batterie, die kurzzeitig weitere (maximal) 100 kW Leistung liefert. Zwei E Motoren an der Vorder- und Hinterachse stellen den Allradantrieb dar. Der vordere E-Motor hat 90 kW, der hintere 140 kW. Damit soll das SUV in unter sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h  beschleunigen. Seine Wasserstofftanks lassen sich sicher und komfortabel in rund vier Minuten befüllen; die Reichweite beträgt bis zu 600 Kilometer.

Der Audi H-Tron Quattro Concept gibt zudem einen Ausblick auf die Technologien des pilotierten Fahrens und Parkens, die 2017 mit der nächsten Generation des A8 in Serie gehen. Herzstück ist das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät (zFas). Es errechnet in Echtzeit ein Umgebungsmodell des Autos und stellt die Informationen den Assistenzsystemen und dem System für das pilotierte Fahren und Parken zur Verfügung. Letztere können beim Einparken oder im Stop-and-Go-Verkehr auf Autobahnen bis 60 km/h die Fahraufgabe übernehmen. (ampnet/jri)

Audi A4 Allroad Quattro. Foto: Auto-Medienportal.Net / Manfred Zimmermann
Audi A4 Allroad Quattro. Foto: Auto-Medienportal.Net / Manfred Zimmermann

Audi A4 Allroad

Den Audi A4 wird es auch in der neuen Generation wieder als kerniges Allroad-Modell im Offroad-Stil geben. Premiere feiert der Allrad-Kombi auf der Auto Show in Detroit (11. bis 24. Januar), beim deutschen Händler wird er im Frühsommer erwartet.

Kennzeichen der Allroad-Version sind wie gehabt schwarze Schutzplanken an den Flanken, eine spezielle Frontmaske mit Unterfahrschutz und die um gut 3 Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit. Top-Triebwerk des Kombis ist ein Sechszylinder-Diesel mit 200 kW/272 PS, als Benziner kommt unter anderem ein aufgeladener Vierzylinder mit 185 kW/252 PS in Frage. Allradantrieb ist immer Serie.

Einen Preis nennt Audi noch nicht. In der Ende 2015 abgelösten Variante betrug der Aufschlag gegenüber den Standardmodellen rund 4.000 Euro. Aktuell startet die Preisliste für die Allradvarianten des Avant bei 46.300 Euro (252 PS). Bis zum Sommer könnte das Quattro-Portfolio aber noch um weitere Motorversionen ergänzt werden. (Holger Holzer/SP-X)

Der neue BMW M2. Weltpremiere in Detroit. #NAIAS #bmw

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BMW M2

Konzentration auf die Kernwerte. Mit dem neuen M2 präsentiert BMW den legitimen Nachfolger des BMW M3 E30.  Der Zweitürer presst 370 PS aus einem aufgeladenen Reihensechszylinder mit drei Litern Hubraum. Der Hecktriebler kann aus dem Stand in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Die Markteinführung in Deutschland hat BMW für April vorgesehen.

(Mit Material von ampnet/nic)

Volkswagen Tiguan GTE Concept #mbcar #NAIAS

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Volkswagen Tiguan GTE Concept

Volkswagen möchte eine neue Zeitrechnung aufmachen und stellt den Diesel in die Ecke. Das Konzeptfahrzeug für die NAIAS ist daher auch ein Plug-In Hybrid mit Benzinmotor und zwei E-Motoren. Und weil es gar nicht anders sein kann, ist es natürlich auch ein SUV: Das Tiguan Active GTE Concept. Die fünfsitzige Studie basiert auf der neu entwickelten zweiten Generation des Tiguan und beherbergt unter der Haube einen TFSI-Motor mit 150 PS. Hinzu kommen ein E- Motor an der Vorder- (40 kW)  und einer an der Hinterachse 85 kW. Die rein elektrische Reichweite gibt VW mit „bis zu“ 32 Kilometern an.

Volkswagen will mit der Studie bei den Amerikanern auch die Vorfreude auf ein neues Mid-Size SUV wecken, das im Werk Chattanooga gebaut wird. (Mit Material von ampnet/tw)

Das schönste Auto in Detroit? Der neuen Volvo S90 #NAIAS

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Volvo S90

Volvo zeigt mit dem S90 eine luxuriöse Limousine mit coupehafter Linienführung. Der konkave Kühlergrill soll eine Hommage an den Sportwagen P 1800 darstellen und trägt das neue Markenemblem. Stilprägend sind auch die vom XC90 bekannten T-förmigen, Tagfahrleuchten, die gerne als „Thors Hammer“ bezeichnet werden.

Zur Antriebspalette wird ab November auch die Plug-in-Hybridversion T8 Twin Engine mit 410 PS gehören. Seine Frontpartie wirkt stolz, der ganze Wagen aber eher technisch, nüchtern und kühl in seinem Design. Der Schauplatz für die Weltpremiere ist bewusst gewählt, denn die Schweden sind in den USA auf Erfolgskurs und haben dort auch mit dem Bau eines Werkes begonnen. Der Volvo S90 kommt im Sommer auf den deutschen Markt.

(Mit Material von ampnet/jri)

 

NICHT VERPASSEN! Teil 2 der Top 10 NAIAS-Highlights, in Kürze auf autohub.de – Viel mehr zur Messe findet ihr noch auf rad-ab.com und ausfahrt.tv!

Detroit 2016: Mercedes: Aus SLK wird SLC

Neuer Name, neues Gesicht, aber sonst bleibt fast alles beim Alten. Mercedes zeigt auf der Detroit Motor Show den zweisitzigen Roadster SLC, seit genau 20 Jahren besser bekannt als SLK. Neu sind unter anderem ein 1,6-Liter-Einstiegsmotor mit 115 kW/156 PS und eine AMG-Version nach Downsizing-Art.

Seit zwei Jahrzehnten punktet der kleine Mercedes Roadster SLK vor allem bei der weiblichen Kundschaft: Er ist handlich, wendig und lässt sich bei schlechtem Wetter per Knopfdruck in ein solides Coupé verwandeln. Die in Mehrheit feminine Gefolgschaft muss sich jetzt an eine neue Bezeichnung gewöhnen und ihren knuffigen Begleiter künftig SLC nennen. Immerhin: Das „SL“ bleibt bestehen und somit auch das Bewusstsein, mit einer kleineren und vor allem auch günstigeren Ausgabe des berühmten teuren Sportwagens unterwegs zu sein.

Die Umbenennung haben die Designer genutzt, auch das Erscheinungsbild der Ikone zu aktualisieren. Deren Chef Gorden Wagener nennt als wichtigste Änderung den Kühlergrill in Diamantoptik, die auch den großen SL schmückt. Ergänzt wird der neue Eindruck durch eine stärker als bisher zugespitzte Motorhaube. Die Scheinwerfer, jetzt auch mit LED-Technik zu haben, wurden schmaler und damit ein Hauch moderner. Die Frontschürze erhielt größere Lufteinlässe, die den SLC optisch etwas wuchtiger auf die Straße drücken. Ähnliches gilt für das Heck mit seinen in den geriffelten Diffusor eingelassenen Endrohren. Auch die Rückleuchten erstrahlen mit LED, wurden auch etwas schmaler als bislang.

Obwohl das faltbare Stahldach längst aus der Mode gekommen ist, behält Mercedes diese aufwendige Konstruktion bei. Hier wäre eine Änderung bei der jetzt vorgenommenen Auffrischung wohl zu teuer gekommen. Außerdem haben sich die treuen Kunden wohl längst an das bei geöffnetem Dach winzige Kofferräumchen gewöhnt. Das sogenannte „Variodach“ lässt sich jetzt bei 40 km/h öffnen und schließen. Allerdings muss der dafür zuständige Knopf im Stand betätigt werden. Erst, wenn sich das Dach dann mit Hilfe mehrerer Elektromotoren in Bewegung setzt, kann losgefahren werden.

Änderungen gibt es auch im Innenraum. Kombiinstrument und Lenkrad wurden neu gestylt, der Monitor fürs Navigationssystem wurde größer und der Wählhebel für die Neungang-Automatik an den des SL angepasst. Bestellt werden können jetzt viele technische Raffinessen aus dem Genspender C-Klasse. Ob Einpark- oder Spurhalteassistent, Rückfahrkamera und aktives LED-Licht – die Liste der Extras wurde deutlich erweitert. Und natürlich hat der SLC jetzt auch einen Internetzugang.

Unter der Motorhaube waren die Mercedes-Updater ebenfalls aktiv. Das neue Einstiegsmodell SLC 180 begnügt sich mit einem 1,6-Liter-Turbobenziner, der aber dennoch 115 kW/156 PS an die Hinterräder schickt und mit einer Spitze von über 225 km/h die sportlich ambitionierten SLC-Fahrer nicht enttäuschen sollte. Weiterhin im Programm bleiben die beiden Zweiliter-Benziner (135 kW/184 PS bzw. 180 kW/245 PS) und der Diesel (150 kW/204 PS). Die bisherige AMG-Version mit ihrem 5,4-Liter-Achtyzlinder und 310 kW/422 PS ist dagegen Geschichte. Sie wird durch den Dreiliter-Sechszylinder mit Doppelturbo (270 kW/367 PS) ersetzt und hört jetzt auf das Kürzel AMG SLC 43.

Der Verkaufsstart des rollenden Womanizers ist in gut zwei Monaten. Über die Preise schweigt sich Mercedes derzeit noch beharrlich aus. Sie beginnen derzeit bei rund 40.000 Euro für den 184-PS-Benziner. Die neue Basisversion mit 156 PS sollte zwei- bis dreitausend Euro darunter liegen.

 

Text: Peter Maahn/SP-X

Detroit 2016: Volkswagen setzt auf Brennstoffzelle und Benzin-Power

Volkswagen hat auf der Auto Show in Detroit seinen Willen zur Erneuerung bekräftigt: Elektroantrieb und Vernetzung heißen die Schlagworte für die Zukunft. Mit zwei Studien zeigen Audi und VW, wie die aussehen könnte. Porsche dagegen setzt auf einen Hochleistungs-Benziner.

Wenige Tage nachdem Volkswagen auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gezeigt hat, was VW-Modelle in Sachen Vernetzung, autonomes Fahren und Bedienung in naher Zukunft können sollen, legt der Konzern nun auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit nach. Auf der ersten großen Auto-Messe des Jahres zeigen die Wolfsburger mit dem Tiguan GTE Active Concept eine geländetauglichere Version des neuen Kompakt-SUV Tiguan, die mit weiterentwickeltem Hybrid-Antrieb, neuem Infotainmentsystem und zahlreichen Anbauteilen aufwartet.

Der Plug-in-Hybrid-Antrieb arbeitet mit einem 110 kW/150 PS Benziner und zwei E-Motoren (vorne 40 kW/55 PS, hinten 85 kW/115 PS); die Systemleistung liegt bei 165 kW/225 PS. Im Normalbetrieb wird der Tiguan GTE Active Concept über den hinteren E-Motor angetrieben, der vordere sowie der Benziner springen bei höhere Leistungsabfrage beziehungsweise Allrad-Bedarf ein. Allerdings kann der Fahrer den Vierradantrieb auch per Tastendruck anfordern. Rein elektrisch soll der VW gut 20 Meilen, also etwas über 30 Kilometer weit kommen, die gesamt Reichweite gibt VW mit 580 Meilen (ca. 930 Kilometer) an. Geladen wird der 12,4-kWh-Akku an der Steckdose oder während der Fahrt: entweder per Rekuperation beim Bremsen oder aber mit der Kraft des Benziners.

Als Bestandteil des modularen Querbaukastens wird der weiterentwickelte Hybridantrieb in Zukunft Einzug in verschiedene Konzernmodelle halten, das schon auf der CES gezeigte, neue Infotainmentsystem mit Gestensteuerung soll im Frühjahr 2017 mit dem Tiguan XL in den USA eingeführt werden. Die mit der Studie gezeigten Anbauteile sind dagegen eher etwas für den Zubehörmarkt: Unterfahrschutz aus mattem Aluminium, Alu-Seitenschweller und Zusatzscheinwerfer auf dem Dach mit LED-Technik soll man demnächst nachträglich kaufen können.

Etwas weiter in die Zukunft blickt Audi mit dem h-tron quattro concept. Nachdem die Ingolstädter schon auf der IAA mit dem e-tron quattro concept ein Fahrzeug mit batterielektrischem Antrieb vorstellten, dessen Akku bis zu 500 Kilometer Reichweite bieten soll, produziert die in Detroit vorgeführte Studie ihren Strom mit Hilfe einer Brennstoffzelle (110 kW/150 PS) selbst – aus Wasserstoff. Wie in der e-tron-Studie arbeitet auch im h-tron an beiden Achsen je ein Elektromotor, die den Allradantrieb sicherstellen und bei Bedarf auch noch mit Strom aus einer Lithium-Ionen-Batterie versorgt werden können. Mit einem Drehmoment von 550 Newtonmeter soll das SUV-Coupé in unter sieben Sekunden auf Tempo 100 sprinten, maximal sind 200 km/h drin. Die Reichweite gibt Audi mit 600 Kilometern an, das Tanken soll vier Minuten dauern – wenn man denn eine Wasserstoff-Zapfsäule findet.

Ob das Serienmodell, das in 2019 aus den Konzepten e-tron und h-tron hervorgehen soll wie bisher angenommen wirklich Q6 heißen wird, ist noch offen. Offiziell äußert sich Audi dazu noch nicht, doch mit Hinblick auf die neue Konzernausrichtung des „New Volkswagen“ heißt es hinter vorgehaltener Hand „der Q6 war die alte Welt“. Als sicher gilt dagegen, dass das Cockpit mit drei großen OLED-Displays 2017 im nächsten Audi A8 Einzug hält. Außerdem verfügt die Studie über die neuesten Techniken des automatisierten Fahrens, die die Oberklasse-Limousine dann ebenfalls erben wird: Ein Steuergerät erstellt aus den Daten der Fahrerassistenzsysteme, Kameras sowie Radar- und Ultraschallsensoren ein Umgebungsmodell, das als Grundlage für das selbsttätige Einparken aber auch für Autobahnfahrten dient.

Keine Vision sondern Wirklichkeit ist der Audi A4 Allroad, also die etwa drei Zentimeter höhergelegte und mit Plasteplanken versehene Version des A4-Kombis. Sie feiert in Detroit ihre Weltpremiere und steht ab Frühsommer mit bis zu 200 kW/272 PS starken Motoren beim Händler. Der Preis ist noch nicht bekannt, dürfte aber rund 45.000 Euro liegen. Dafür kriegt man gerade einmal ein Viertel von Porsches Messe-Neuheit, dem überarbeiteten 911 Turbo. Der nun um 20 PS auf 397 kW/540 PS erstarkte Elfer kostet in Deutschland exakt 174.669 Euro, für das Cabrio werden rund 13.000 Euro mehr fällig. Optisch passt sich der Turbo nun an die – mittlerweile ebenfalls von aufgeladenen Motoren befeuerten – schwächeren Modelle an, vorne gibt es doppelte LED-Tagfahrlichter, hinten einen neuen Heckdeckel und eine neue Stoßstange.

Neben der Leistungssteigerung ist nun auch eine Boost-Funktion vorhanden, die die Drosselklappe geöffnet lässt, wenn der Fahrer vom Gas gibt; nur die Kraftstoffzufuhr wird gestoppt. Geht der rechte Fuß wieder nach unten, soll der Motor verzögerungsfrei ansprechen. Null auf 100 schafft der geliftete Turbo in drei Sekunden. Wer nochmal fast 30.000 Euro mehr investiert, kriegt den jetzt 427 kW/580 PS starken Turbo S (Coupé: 202.872 Euro, Cabrio: 215.962 Euro), der seinen schwächeren Bruder um 0,1 Sekunden abhängt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 320 beziehungsweise 330 km/h.

 

 

Quelle: Michael Gebhardt/SP-X

Die 5 Top-Technik-Features der neuen Mercedes-Benz E-Klasse

Weltpremiere in Detroit an diesem Sonntag

Seit ein paar Tagen bereits mit den wichtigsten Fotos auf mein-auto-blog online!

Die E-Klasse (W213) – Das Taxi wird zum hochmodernen Raumschiff

Touch Controls, Linguatronic, Drive Pilot, Near Field Communication und Remote Parking – Stuttgart digitalisiert die Business-Class.

Mit der Weltpremiere des W213 in Detroit halten erstmalig Bedienfelder für eine multifunktionale Touchbedienung im Lenkrad eines Autos Einzug. Gleich zwei Bereiche warten auf die Daumen des Fahrers, damit dieser, ähnlich eines Smartphone-Touchscreens, mit dem Fahrzeug interagieren kann. Die daumengroßen Touchfelder reagieren auf horizontale und vertikale Wischbewegungen. Mit dem rechten Touchfeld lässt sich primär das rechte der beiden großen Displays steuern, mit dem linken Touchfeld das neue Full-HD Display direkt vor dem Fahrer. Vom Bordrechner über das Navi zum Multimedia-System, der Fahrer kann Dutzende von Funktionen nutzen, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.

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Die 5-Technik Highlights der neuen E-Klasse

1.) Die neuen 12.3-Zoll Full-HD Displays und die beiden Touch Control-Bedienfelder sind die ersten deutlichen Hinweise auf den Anspruch, den die E-Klasse verkörpern soll. Es ist ein deutliches Zeichen für die Mitbewerber, aus dem stupiden Taxi wird die „cleverste“ Business-Class Limousine in ihrem Segment. Schritt 1 und damit das erste Highlight: Die modernen Full-HD-Displays und der innovative Weg zur Bedienung der E-Klasse für den Fahrer. Dass man hierbei ganz bewusst den Sicherheitsaspekt nach vorne schiebt, der Fahrer soll ablenkungsfrei und mit beiden Händen am Lenkrad agieren, ist typisch für die Automobil-Erfinder aus Stuttgart.

2.) Der ,,Drive Pilot“. Dieses System verbindet das bekannte Assistenzsystem ,,Distronic“ mit neuer Intelligenz. Auf Autobahnen und Landstraßen lässt sich nun der Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten und die E-Klasse folgt ihnen bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h. Der neue Lenk-Assistent schafft nun auch typische Autobahn-Kurven – und das ganz ohne Fahrer. Diese Kombination der beiden Assistenten arbeitet bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Durch die Beobachtung von umgebenden Fahrzeugen und Parallelstrukturen erkennt das Fahrzeug das eigene Umfeld und agiert entsprechend. Die Wiederanfahrfunktion ermöglicht den automatischen Fahrzeugstart im Stau nun innerhalb von 30 Sekunden nach einem Stopp.  In Verbindung mit ,,Comand Online“ kann der Geschwindigkeitslimit-Pilot (Distronic) über Kamera oder Navigationsdaten erkannte Speedlimits (z.Bsp.: 80 km/h vor Baustellen) selbstständig einhalten. Zur Funktion des Drive Pilot gehört zum ersten Mal auch ein Aktiver Spurwechsel-Assistent. Sobald der Fahrer den Blinker setzt, unterstützt der Assistent den Fahrer aktiv beim Lenken auf die Nachbarspur, wenn diese als frei erkannt wurde.

Der Aktive Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion kann Querverkehr erkennen und bei ausbleibender Fahrerreaktion autonom bremsen sowie bei Gefahrsituationen an Stau-Enden ohne Chancen zum Ausweichen deutlich früher autonom bremsen. Eine Ergänzung zur Fußgängererkennung des Aktiven Brems-Assistenten bietet der Ausweich-Lenk-Assistent. Wenn der Fahrer einen Ausweichvorgang initiiert, kann die Funktion den Fahrer unterstützen, indem sie der Lenkung genau berechnete zusätzliche Lenkmomente aufprägt und anschließend das Geradestellen des Fahrzeugs erleichtert.

Und das ist noch immer nicht alles an Sicherheits- und Assistenzfeatures!

Der Aktive Spurhalte-Assistent kann ein unbeabsichtigtes Spurverlassen mit Spur korrigierenden einseitigen Bremseingriffen auch bei gestrichelten Linien und Kollisionsgefahr, zum Beispiel durch Gegenverkehr oder überholende Fahrzeuge, verhindern helfen.

Der Aktive Totwinkel-Assistent kann jetzt auch im typischen Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten vor seitlichen Kollisionen warnen und oberhalb von 30 km/h bei seitlicher Kollisionsgefahr Spur korrigierend eingreifen. ,,Pre-Safe Plus“ kann vor Kollisionen durch Folgeverkehr und ihren Auswirkungen auf die Insassen schützen.

,,Pre-Safe Sound“ beruht auf einem menschlichen Reflex im Innenohr, dem sogenannten Stapediusreflex. Das System lässt bei erkannter Kollisionsgefahr ein kurzes Rauschsignal ertönen, das das Gehör der Insassen auf das zu erwartende Unfallgeräusch vorbereiten.

Das ,,Pre-Safe Impuls Seite“ bewegt den Fahrer und Beifahrer bei einer erkannten und unmittelbar bevorstehenden Seitenkollision seitlich weg vom Gefahrenbereich. Dazu bläst das System auf der Stoßseite in Sekundenbruchteilen eine Luftkammer auf, die sich in den Seitenwangen der Vordersitzlehne befindet.

Sicherheitssysteme und Assistenzsysteme – alles vereint – lassen aus der neuen E-Klasse mit dem Drive-Pilot die erste wirklich nutzbare „Teil-autonom-fahrende“ Limousine der Welt werden. Und dass Mercedes-Benz bereits einen Schritt weiter ist, erkennt man an der Tatsache, dass der Bundesstaat Nevada der neuen E-Klasse (W213) als erster Serienlimousine die Zulassung zum Erforschen des „autonomen Fahrens“ erteilt hat. Also: Alles an Bord, um in naher Zukunft autonom fahren zu können … damit ist die Baureihe W213 die derzeit intelligenteste Business-Limousine der Welt. 

3.) Remote Park-Pilot: Dieses System erlaubt es erstmals, das Fahrzeug von außen via Smartphone-App in Garagen und Parklücken ein- und auszuparken. Können auch „die Mitbewerber“ – aber, alleine der Gedanke, dass man sich bei den sonst eher konservativen Stuttgartern zu einer solchen Lösung -in Serie- entschieden hat, verdient den Platz 3 bei den Top-5 Technik-Features der neuen E-Klasse.

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4.) Multibeam LED-Scheinwerfer: Das hochauflösende Lichtsystem mit je 84 einzeln angesteuerten Hochleistungs-LED pro Scheinwerfer leuchtet die Fahrbahn automatisch und mit exakt gesteuerter Lichtverteilung aus, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Es werde Licht und Daimler erschuf das 84-LED Licht für die Business-Class. Top 4!

Brillante Displays im Cockpit der neuen E-Klasse.
Brillante Displays im Cockpit der neuen E-Klasse.

5.) Smartphone-Integration! Der neue digitale Fahrzeugschlüssel nutzt die Technik der Near Field Communication und ermöglicht es, das eigene Smartphone als Fahrzeugschlüssel zu nutzen. Zudem integriert Mercedes-Benz das Smartphone mit einer induktiven Ladeschale und einer ebenso kontaktlosen externen Antenne. Dass man ebenso Apple CarPlay anbietet, erscheint im Rahmen dessen als „logisch“. Mercedes-Benz macht das Smartphone des Nutzers zum aktiven Bauteil des Fahrzeuges. Damit werden Grenzen überschritten und das ist Top-5 der „Top-Technik-Features“ in der neuen E-Klasse.

Und es gibt Menschen, die sagen, die neue E-Klasse wäre besser als die First-Class bei der Lufthansa .. nun, ich entscheide das nach der ersten Testfahrt im Business-Class-Flaggschiff der Stuttgarter.

Detroit 2016: Die E-Klasse -Short cut zur Zukunft

Mit der zehnten Generation der E-Klasse zieht Mercedes-Benz alle Register.

Mit der zehnten Generation der E-Klasse zieht Mercedes-Benz alle Register. Die neue Business-Limousine setzt nicht nur Maßstäbe für alle Wettbewerber, die sich gern neben oder über ihr einordnen. Sie stellt selbst den eigenen Vertreter der Automobil-Oberklasse in den Schatten, jedenfalls bis zum Facelift der S-Klasse. Die E-Klasse beweist mit ihren Assistenten, dass es auch in Deutschland Silicon Valleys gibt. Wer will, bekommt ein fast autonom fahrenden Computer, aber eben auch eine Limousine mit kraftvollem Design, passender Leistung und ungewöhnlich luxuriösem Innenleben.

LESEN SIE UNSEREN ARTIKEL ZUR NEUEN E-KLASSE HIER

..weiter mit der Agentur-Meldung:

Gegenüber ihrem Vorgänger legt die Mercedes-Benz E-Klasse bei den Außenmaßen zu: im Radstand um 65 mm auf 2939 mm und in der Länge um 43 mm auf 4923 mm. Beim Gewicht nahm die E-Klasse dank Leichtbau ab. Kurze Überhänge, langer Radstand, lange Haube, große Räder, eine Seite mit neu interpretierter Charakterlinie und die nach Art der Coupés verlaufende Dachlinie prägen den Wagenkörper. Mit einem Luftwiderstandbeiwert von 0,23 beweist die Karosserie nicht nur ästhetische Qualitäten. Die vorbildliche Windschlüpfigkeit senkt den Verbrauch und das Geräuschniveau im Innenraum.

Im Innenraum wirkt die Sitzanlage als Blickfang. In ihrer ergonomischen Form vereinen die Sitze Langstreckentauglichkeit mit sportlicher Optik und sind je nach Line unterschiedlich gestaltet. Die Fondsitzbank kann auf Wunsch mit einer dreiteiligen Rückenlehne (40:20:40) geliefert werden. In die Mittelarmlehne sind eine Ablagebox sowie zwei Getränkehalter integriert. Auf Wunsch wird das Interieur geprägt von zwei breiten Displays mit jeweils 12,3 Zoll Bilddiagonale. Optisch verschmelzen die beiden Displays unter einem gemeinsamen Deckglas und einer gemeinsamen Hutze zu einem Cockpit, das frei zu schweben scheint. Das Design des Kombiinstruments kann der Fahrer aus drei verschiedenen Stilen wählen.

Erstmals halten Touch Controls im Lenkrad eines Autos Einzug. Wie die Oberfläche eines Smartphones reagieren sie auf horizontale und vertikale Wischbewegungen. Damit erlauben sie die Steuerung des Infotainments per Finger-Wischbewegungen, ohne dass der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen muss. Zusätzlich zur lassen sich weitere Bedienmöglichkeiten nutzen: ein Touchpad mit Controller in der Mittelkonsole, das Handschriften erkennt und die Sprachsteuerung Linguiatronic. Außerdem stehen zur Bedienung Direkt-Einsprungstasten (short cuts) zur Verfügung, zum Beispiel für die Bedienung der Klimaanlage und erstmals auch für Aus- und Einschalten bestimmter Fahrerassistenzsysteme.

Display und Touch Controls sind die ersten deutlichen Hinweise auf den Anspruch, den die E-Klasse verkörpern soll. Überdeutlich wird beim Blick auf die optionalen Fahrer-Assistenzsysteme.

,,Drive Pilot“: Dieses System kann als Abstands-Pilot ,,Distronic“ auf Autobahnen und Landstraßen den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten und folgt ihnen bis zu einer Geschwindigkeitsbereich von 210 km/h. Der Lenk-Pilot schafft dabei auch moderate Kurven ganz ohne Fahrer. Bis 130 km/h kann das System durch die Beobachtung von umgebenden Fahrzeugen und Parallelstrukturen auch bei nicht eindeutigen Linien – zum Beispiel in Baustellen – oder sogar ohne Linien weiterhin aktiv eingreifen. Die erweiterte Wiederanfahrfunktion ermöglicht den automatischen Fahrzeugstart zum Beispiel im Stau innerhalb von 30 Sekunden nach einem Stopp.

In Verbindung mit ,,Command Online“ kann die Teilfunktion Geschwindigkeitslimit-Pilot über Kamera oder die Navigationsdaten erkannte Geschwindigkeits-Beschränkungen, zum Beispiel 50 km/h innerorts, selbstständig einhalten.

Zum Drive Pilot gehört zum ersten Mal auch ein Aktiver Spurwechsel-Assistent. Sobald der Fahrer den Blinker setzt, unterstützt der Assistent den Fahrer aktiv beim Lenken auf die Nachbarspur, wenn diese als frei erkannt wurde.

Der Aktive Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion kann Querverkehr erkennen und bei ausbleibender Fahrerreaktion autonom bremsen sowie bei Gefahrsituationen an Stau-Enden ohne Chancen zum Ausweichen deutlich früher autonom bremsen.

Eine Ergänzung zur Fußgängererkennung des Aktiven Brems-Assistenten bietet der Ausweich-Lenk-Assistent. Wenn der Fahrer einen Ausweichvorgang initiiert, kann die Funktion den Fahrer unterstützen, indem sie der Lenkung genau berechnete zusätzliche Lenkmomente aufprägt und anschließend das Geradstellen des Fahrzeugs erleichtert.

Der Aktive Spurhalte-Assistent kann ein unbeabsichtigtes Spurverlassen mit spurkorrigierenden einseitigen Bremseingriffen auch bei gestrichelten Linien und Kollisionsgefahr, zum Beispiel durch Gegenverkehr oder überholende Fahrzeuge, verhindern helfen.

Der Aktive Totwinkel-Assistent kann jetzt auch im typischen Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten vor seitlichen Kollisionen warnen und oberhalb 30 km/h bei seitlicher Kollisionsgefahr spurkorrigierend eingreifen. ,,Pre-Safe Plus“ kann vor Kollisionen durch Folgeverkehr und ihren Auswirkungen auf die Insassen schützen.

Remote Park-Pilot: Dieses System erlaubt es erstmals, das Fahrzeug von außen via Smartphone-App in Garagen und Parklücken ein- und auszuparken.

Das ,,Pre-Safe Impuls Seite“ bewegt den Fahrer und Beifahrer bei einer erkannten und unmittelbar bevorstehenden Seitenkollision seitlich weg vom Gefahrenbereich. Dazu bläst das System auf der Stoßseite in Sekundenbruchteilen eine Luftkammer auf, die sich in den Seitenwangen der Vordersitzlehne befindet.

,,Pre-Safe Sound“ beruht auf einem menschlichen Reflex im Innenohr, dem sogenannten Stapediusreflex. Das System lässt bei erkannter Kollisionsgefahr ein kurzes Rauschsignal ertönen, das das Gehör der Insassen auf das zu erwartende Unfallgeräusch vorbereiten.

,,Multibeam LED-Scheinwerfer“: Das hochauflösende Lichtsystem mit je 84 einzeln angesteuerten Hochleistungs-LED pro Scheinwerfer leuchtet die Fahrbahn automatisch und mit exakt gesteuerter Lichtverteilung aus, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Der Digitale Fahrzeugschlüssel nutzt die Technik der Near Field Communication und ermöglicht es, das eigene Smartphone als Fahrzeugschlüssel zu nutzen.

Die Multifunktions-Telefonie ermöglicht es, Mobiltelefone ohne Kabel oder Aufnahmeschale zu laden und mit der Außenantenne des Fahrzeugs zu verbinden.

Zurück zu guten, gewohnten Details zu Auto: In Verbindung mit der serienmäßigenStahlfederung stehen drei Direct-Control-Fahrwerke mit selektivem Dämpfungssystem zur Verfügung: ein Komfortfahrwerk, ein komfortables Avantgarde-Fahrwerk mit sportlicherem Charakter, um 15 Millimeter tiefergelegt sowie ein sportlich ausgelegtes Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung und Tieferlegung um 15 Millimeter. Alternativ kann die E-Klasse als einziges Fahrzeug in ihrem Segment mit der Mehrkammer-Luftfederung ,,Air Body Control“ ausgerüstet werden. Ergänzt wird die Luftfederung durch eine elektronisch geregelte Verstelldämpfung. Über den ,,Dynamic Select“-Schalter im Cockpit kann der Fahrer fünf unterschiedliche Charakteristika für das einstellen: ,,Komfort“, ,,Eco“, ,,Sport“ und ,,Sport +“ sowie der zusätzlichen Einstellung ,,Individual“. Außerdem bietet die Luftfederung eine Rundum-Niveauregulierung.

Für die neue E-Klasse stehen zum Marktstart zwei Motorisierungen zur Verfügung. Der E 200 mit Vier-Zylinder-Benzinmotor sowie der E 220 d mit einem völlig neu entwickelten Vier-Zylinder-Dieselmotor. Nach der Markteinführung werden weitere Modellvarianten das Angebot ergänzen. Dazu zählen der Plug-in Hybrid E 350 e. Der ermöglicht über 30 Kilometer rein elektrisches Fahren. Sein Vier-Zylinder-Ottomotor stellt im Verbund mit einem Elektromotor eine Systemleistung von 205 kW / 279 PS und ein Systemdrehmoment von 600 Newtonmetern (Nm) bereit.

Später kommen dazu ein neuer Vier-Zylinder-Dieselmotor mit 110 kW /150 PS, der den Einstieg in eine neu Motorenfamilie markiert. Trotz seines gegenüber auf knapp zwei Liter reduzierten Hubraums leistet der Selbstzünder 143 kW / 195 PS und begnügt sich im E 220 d mit einem kombinierten NEFZ-Durchschnittsverbrauch von 3,9 Liter pro 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 102 Gramm pro Kilometer. Stärkste Dieselvariante wird ein Sechszylinder mit der fortschrittlichen SCR-Abgastechnik, 190 kW / 258 PS Leistung und 620 Nm Drehmoment sein.

Bei den Benzinmotoren wird die Angebotspalette Vier-Zylinder-Ottomotoren mit 135 bis 180 kW (183 bis 245 PS) sowie einen Sechs-Zylinder-Benziner mit 245 kW / 333 PS umfassen. Alle Motoren sind mit Start-Stopp-Funktion ausgerüstet. Die Otto-Motoren erfüllen die Abgasvorschriften nach EU 6, der neue Vierzylinder-Dieselmotor ist bereits auf zukünftige Grenzwerte ausgelegt. Alle zur Markteinführung verfügbaren Modelle sind serienmäßig mit dem neuen Neun-Gang-Automatikgetriebe 9G-Tronic ausgerüstet.

 

 

(ampnet/Sm)

Weltpremiere: Mercedes-Benz E-Klasse W213

Weltpremiere der neuen E-Klasse von Mercedes-Benz

E-Klasse W213 Praecox

Kommentar: Wieder einmal kracht das Timing eines Automobil-Herstellers scheppernd zu Boden. Das war es dann mit der feierlichen Weltpremiere der neuen E-Klasse in Detroit. Geplant für den Neujahres-Empfang in der Metropole im US-Bundesstadt Michigan, am Vorabend der NAIAS 2016. Wieder einmal sind „Profis“ am Werk und veröffentlichen, was erst viel später hätte online gehen dürfen. Einmal im Netz, teilen sich die Fäden, das Material wird kopiert, die Inhalte wandern durch das Web. Ob absichtlich oder schlicht zu doof – die Nischenwebseite auto-presse.de hat vorzeitig einen von ampnet vorbereiteten Artikel zur Weltpremiere der neuen E-Klasse veröffentlicht. Das internationale Portal autoevolution.com hat es mitbekommen, lange vor den dt. Premium-Magazinen aus Hamburg, Köln und Stuttgart und schnell nachgezogen!

Wir haben es bei autoevolution gesehen und ziehen die Veröffentlichung der Inhalte ebenso vor. Wir hatten jedoch, anders als „Kollegen“ kein „NDA-Material“ vorab von Mercedes-Benz erhalten.

Folgender Text zur neuen E-Klasse wurde daher, binnen Minuten aus den Fingern gezogen – wir bitten dies zu entschuldigen und versprechen bessere Inhalte für die Premiere. Sobald uns die Original-Informationen vorliegen!

Weltpremiere der neuen E-Klasse von Mercedes-Benz

E-Klasse W213 Praecox

Es sind riesige Fußstapfen für die neue E-Klasse (W213) und jeder erwartet, die zehnte Generation muss wieder „noch Mercediger“ werden, noch mehr Abstand zu den Mitbewerben finden, noch komfortabler, noch dynamischer, wieder moderner, ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum „Connected Car“ sein. Und trotzdem muss es den E 220d geben, der als Taxi dient. Günstig im Unterhalt. Wertig auch in der Basis-Ausstattung. Überzeugend und Langstreckentauglich für die Business-Class der Dienstwagen.

Es ist eine Herkules-Aufgabe vor die man bei Mercedes-Benz gestellt wurde. Eine neue „Generation E“. Die Weltpremiere der neuen E-Klasse in Detroit ist der Auftakt zum Automobil-Jahr. Und bei Mercedes-Benz hat man mächtig Gas gegeben.

S geht besser?

Mit Hirnschmalz aus dem Entwicklungszentren im Silicon Valley hat Mercedes-Benz die neue E-Klasse zu einem Leuchtturm im Meer der „austauschbaren“ Business-Class Limousinen gemacht. 

Die neue E-Klasse wird das erste Serienfahrzeug für den „Teil-Autonomen“ Betrieb sein. Dafür hat Mercedes-Benz eine vollständig neue Generation an „Sensoren“ und Assistenzsystemen entwickelt. Selbst die „noch immer neue S-Klasse“ muss sich der geballten Rechnerleistung in der neuen E-Klasse beugen. Erst mit dem Facelift der S-Klasse wird man dort den gleichen Entwicklungsstand (alle Assistenzsysteme im Überblick) einziehen lassen können. Die E-Klasse ist damit das Flaggschiff der Stuttgarter-Ingenieurskunst.

Ein cW-Wert von 0.23 zeigt auf der anderen Seite: Was digital in die Markt-Führerschaft gebracht werden soll, muss auch auf der Karosserie-Seite überzeugen. Die elegante Form der neuen E-Klasse ist bekannt. Sie wirkt vertraut, wie eine Symphonie die uns zum lächeln bringt, nur neu komponiert. Kurze Überhänge, gestreckter Radstand. Die E-Klasse wirkt gestrafft. Aber nicht im Hollywood-Stil von schiefgegangenen Faceliftings.

Eine optional erhältliche Mehrkammer-Luftfederung wird den Fahrkomfort erneut steigern. Dabei war bereits die „noch“ aktuelle Generation weder zu weich, noch zu sportlich. Dynamische Talente wollten die Stuttgarter in die DNA schreiben. Ohne dabei den souveränen Komfort-Charakter eines typischen Mercedes zu vergessen. Ob das gelungen ist? Wir werden es in ein paar Wochen erfahren.

Die Motoren zum Start der E-Klasse

Für die neue E-Klasse stehen zum Marktstart zwei Motorisierungen zur Verfügung. Der E 200 mit Vier-Zylinder-Benzinmotor sowie der E 220 d mit einem völlig neu entwickelten Vier-Zylinder-Dieselmotor. Nach der Markteinführung werden weitere Modellvarianten das Angebot ergänzen. Dazu zählen der Plug-in Hybrid E 350 e. 30 Kilometer rein elektrisches Fahren sind zu wenig, aber hier wird man binnen 3 Jahren eine neue Option vorstellen und nachschieben. Der Vier-Zylinder des E350e stellt im Verbund mit einem Elektromotor eine Systemleistung von 279 PS und ein Systemdrehmoment von 600 Newtonmetern zur Verfügung.

Weitere Motoren folgen in der nahen Zukunft. Ein Ausblick hierauf und auf die vielen Details der neuen E-Klasse, werden wir live aus DETROIT geben können!

UPDATE:

„Ob der „neue“ Dieselmotor ein neuer Dieselmotor sei? Oder nur ein weiterer OM651? 

Die Frage kam heute Nacht 5x per eMail herein. Daher kurz die Antwort: Der neue Diesel ist der „OM 654“ und Vorbote der neuen Motoren-Architektur beim Daimler. Darauf basierend wird es 3-, 4- und 6-Zylindermotoren geben! Sprich: Eine V8-Familie 😉 (eine Kleine), eine Familie Brot- und Butter-Triebwerke bis hoch zum neuen Top-Motor für Firmenwagen, als Reihensechser und – above everything – weitherhin ein V12. So sieht das Portfolio der Daimler-Motoren für die nahe und etwas fernere Zukunft aus.

 

 

S65 AMG Cabrio: Eure Armut kotzt mich an!

Die S-Klasse ist das natürliche Oberhaupt im Stamme der Stuttgarter Automobile. Das Cabriolet ist die natürliche Krönung der Schöpfung im Automobilbau.  Ein AMG krönt jede Baureihe. Und nach dem V8 kommt darüber nur der V12. Wer das nun alles kombiniert, das S mit dem Cabriolet. Das AMG mit dem S-Cabriolet. Und dazu einen V12 packt, der erhält:

Das einzig wahre Statement zum Thema: Wie gut geht es mir heute?

Mercedes-Benz präsentiert das S-Klasse Cabriolet in der AMG-Variante mit 630 PS Starken V12-Bi-Turbo!

Der aus der S65 Limousine bekannte V12 arbeitet nun auch im neuen S-Klasse Cabriolet. Als S65 AMG drücken 1.000 Nm die Frischluft-Laune mit aller Macht gen Horizont. Ab April wird es den Viersitzer zu einem Preis – ach, wen interessiert da der Preis, dachte man sich auch in Stuttgart (Affalterbach) und lies den Preis zur Premiere einfach mal weg!

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250.000 Euro?

mein-auto-blog tippt einfach mal auf eine Viertel-Millionen Euro für den Traum aus Nappa für vier, Ladedruck und Oben-Ohne-Wellness.

Kurz noch die Fakten: 4.1 Sekunden für den Sprint auf 100 – hier dürfte der Grip entscheidend sein. Und wer sich die Option „freie Fahrt“ nicht gönnt, wird bei 250 gegen die imaginäre Wand rauschen. Ach so, der Verbrauch soll bei rund 12 Litern liegen, je 100 km. Aber hey, wen interessiert das bei diesem Kaufpreis überhaupt noch?

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V12-Konzert-Open-Air

Meeresrauschen und der Duft nach Salz stehen, soweit unsere Informationen, nicht auf der Optionsliste. Dafür wird man dann aber die 1.000 Nm nutzen können und im Wimpernschlag einer Autobahn-Etappe das Meer an Ort und Stelle besuchen. Cannes, Nizza, St. Petersburg und überall dort, wo sich der Geld-Adel trifft. Mit dem neuen S-Klasse Cabriolet in der finalen „Powerhouse-Ausbaustufe“ krönt sich Daimler, jetzt so kurz vor Weihnachten, noch einmal selbst.

Wir werden erste Fotos vom neuen S65 AMG aus den USA mitbringen! (Im Januar startet die NAIAS in DETROIT)

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Abnahmefahrt in der neuen E-Klasse

Sie ist nicht nur der Prototyp einer Reiselimousine, sie verkörpert den Mercedes-Markenkern schlechthin: Die Rede ist von der E-Klasse, die in knapp zwei Monaten auf der Automesse in Detroit Weltpremiere feiert. Wir hatten die Gelegenheit, bei einer der letzten Abnahmefahrten als Beifahrer teilzunehmen. Auf der Strecke von Los Angeles über die San Bernardino Mountains und weiter durch die Wüste nach Las Vegas wurden die Autos dabei auf vielfache Weise gefordert.

Der Anspruch, weiterhin die komfortabelste Limousine im Segment zu bauen, dürfte erfüllt werden: Auch die problematischen US-amerikanischen Freeways mit ihren oft ausgeprägten Querfugen und Schlaglöchern werden von der neuen E-Klasse souverän pariert. Der Geräuschkomfort ist dabei hervorragend: Nichts klappert und knarzt, und die Motoren halten sich weitgehend im Hintergrund.

Im Gegensatz zu früheren Modellgenerationen ist die E-Klasse jedoch auch auf kurvigen, anspruchsvollen Landstraßen nicht aus der Ruhe zu bringen. Trotz der betont komfortablen Auslegung lenkt die Limousine agil ein, und die Wankbewegungen bleiben auf ein niedriges Maß beschränkt. Die Radgrößen reichen von 16 bis 20 Zoll.

E-Klasse Abnahmefahrt 011 Premiere Erlkönig neue e-klasse

Neue Motoren

Für die Längsdynamik sorgt eine große Palette Otto- und Dieselmotoren, wobei vor allem der neue Vierzylinder-Diesel Beachtung verdient: Das intern OM654 genannte 2,0-Liter-Aggregat ist Vorbote einer neuen Motorengeneration, die in Zukunft auch Sechs-Zylinder-Reihenmotoren umfassen wird.

In den ersten zwei bis drei Jahren orientiert sich das Motorenprogramm noch weitgehend am Vorgängermodell: Es reicht von den bekannten Motoren mit vier und sechs Zylindern bis hin zum AMG E 63, der jetzt den 4,0-Liter-V8 aus dem AMG GT erhält. Dazwischen rangiert der E 450 AMG mit Sechszylinder-Biturbo; eine klassische V8-Variante gibt es nicht mehr.

Dafür bringen die Stuttgarter mit gewisser Verzögerung einen Plug-in-Hybrid auf den Markt, der auf dem Vier-Zylinder-Ottomotor basiert und deutlich über 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann . Später sollen dann Varianten mit integriertem Starter-Generator auf den Markt kommen, die über eine 48-Volt-Elektrik verfügen und elektrisch spürbar boosten können.

Der Autor des Textes: Jens Meiners, bei den Abnahmefahrten der neuen E-Klasse. Sein Gesicht sagt aus: "Alles wird gut" ;)
Der Autor des Textes: Jens Meiners, bei den Abnahmefahrten der neuen E-Klasse. Sein Gesicht sagt aus: „Alles wird gut“ 😉

Neues gibt es beim Getriebe: Die Einstiegsvarianten kommen serienmäßig mit einem erstmals von ZF zugelieferten Sechs-Gang-Handschaltgetriebe, überall sonst ist der hauseigene, NAG3 genannte Neun-Stufen-Automat Serie. Die Kraftübertragung erfolgt wie gehabt auf die Hinterräder, einen permanenten Allradantrieb wird es bei vielen Varianten gegen Aufpreis geben. Bemerkenswert: Auch ohne Hybridisierung dürften die Verbräuche erheblich sinken – teilweise um fast 20 Prozent. Verantwortlich dafür sind Feinarbeit an den Motoren, die neuen Getriebe, ein um rund 70 Kilogramm abgesenktes Gewicht – und eine hervorragende Aerodynamik: Der cw-Wert der Einstiegsvariante dürfte bei im Segment rekordverdächtigen 0,23 liegen.

Die E-Klasse kommt mit einer komplett neuen Bordelektronik, die das Auto nicht nur 48-Volt-fähig macht, sondern auch neue Welten bei den Assistenzsystemen eröffnet, die teils in aufpreispflichtigen Paketen gebündelt sind. So hält die Drive-Pilot-Funktion die Limousine in der Spur und auf Abstand – und zwar bei bis zu 210 km/h. Bei plötzlichem Ausweichen greift der Lenk-Assistent verstärkend und stabilisierend ein. Per Car-to-X-Kommunikation wird der Fahrer vor weit vorausliegenden Gefahren gewarnt. Der Drive Pilot verlangt, dass der Fahrer periodisch Rückmeldung gibt; dafür muss nur ein Sensor auf dem Lenkrad berührt werden . An Schock-Videos wie jenem eines holländischen Tesla mit so genanntem „Autopilot“, dessen Passagiere sich bei Autobahntempo auf die Rückbank verkrümelt haben, hat Daimler nach eigenem Bekunden jedenfalls „kein Interesse.

Sollte es trotzdem jemand versuchen, so steigt das Assistenzsystem nicht einfach komplett aus, sondern es bringt den Wagen langsam und kontrolliert zum Stillstand. Übrigens kann die neue E-Klasse auch per Befehl vom Blinkerhebel die Spur wechseln – keine eminent wichtige Innovation, aber eine Funktion, um die Tesla einiges Aufhebens gemacht hat und die man der Kundschaft deshalb nicht vorenthalten möchte. Kein Wunder, dass Daimler von der „intelligentesten Limousine der Welt“ spricht.

Neben dem Fahr- und Antriebskomfort und den Assistenzsystemen begeistert die E-Klasse mit einer Opulenz, die an die S-Klasse heranreicht und sie teilweise sogar übertrifft. Die Sitze verfügen optional über nochmals mehr Massage-Optionen , und die Instrumentierung kommt in der gehobenen Variante mit einem extrem breiten, frei konfigurierbaren Bildschirm. Die Einstiegs-Instrumentierung wirkt mit dreidimensional verbauten Tuben, die von einer verchromten Spange zusammengehalten werden, etwas weniger geschmackssicher.

E-Klasse Abnahmefahrt 002 Premiere Erlkönig neue e-klasse
Bei den Scheinwerfern wird man erstmalig das neue Multi-Led-Licht einsetzen
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Die Linienführung wird nicht überraschen. Zwischen C- und S-Klasse wird die E-Klasse das Limousinenbild der Stuttgarter vervollständigen.
E-Klasse Abnahmefahrt 001 Premiere Erlkönig neue e-klasse
LED-Rückleuchten? Natürlich!

Die Stereoanlage gehört übrigens zum Feinsten, was derzeit zu bekommen ist. Neben einem Einstiegsgerät gibt es zwei Ausbaustufen, die beide gemeinsam mit den Spezialisten der Hifi-Manufaktur Burmester entwickelt wurden.

Und das Exterieur? Im Vergleich zur kastenförmigen Vorgänger vollzieht die E-Klasse einen großen Designsprung, wenngleich die neue Linie von den Limousinen der C- und S-Klasse bereits vorgegeben wurde. Doch in der E-Klasse findet sie ihre bislang harmonischste Ausprägung – und zwar gleich zweifach: Mit dem vom klassischen SL inspirierten „Sportkühler“ wirkt die Baureihe sportlich und dynamisch; uns gefällt jedoch weiterhin der „Luxuskühler“ mit auf der Motorhaube montiertem Stern. Hier ist das Fugenbild an Kühler und Motorhaube perfekt gelöst – und der klassische Stern passt am besten zu diesem Auto, das auch in Zukunft die Quintessenz der Marke verkörpern wird. Die Produktion läuft Anfang Januar an, in den Verkauf gelangt die Limousine im April.

Auf der NAIAS im Januar in Detroit fallen die Hüllen der neuen E-Klasse!
Auf der NAIAS im Januar in Detroit fallen die Hüllen der neuen E-Klasse!

Dieser Artikel stammt vom Auto-Medienportal und wurde dort vom Autor Jens Meiners geschrieben.(ampnet/jm) mein-auto-blog konnte nicht an dieser Fahrt teilnehmen. Aufgrund der Aktualität haben wir den Artikel jedoch übernommen. Anmerkungen von m-a-b sind in eckigen Klammern eingefügt. Alle Fotos: Mercedes-Benz / Daimler AG

NAIAS 2014 – Porsche 911 Targa

Porsche wird den 911 der Baureihe 991 in Detroit als Targa präsentieren.

Das erste Bild des 911 Targa zeigt bereits den breiten Bügel mit dem Targa Schriftzug auf der Seite und am Heck des Fahrzeugs. Der legendäre Targa kehrt damit zurück. Auch das Glasdach ist eigentlich schon sehr gut zu erkennen und ist nur noch mit einer leichten schwarzen Folie beklebt. Auffallend ist natürlich der Heckscheibenwischer, der auf dem ganzen Glas besonders zur Geltung kommt.

Porsche 911 991 Targa 01 Erlkönig

Der Targa wird, wie der normale 911 mit dem 350 PS starken 3.4 Liter Boxer in der Preisliste auftauchen und als Targa S mit 400 PS aus dem 3.8 Liter Sechszylinder.

bildquelle sbaldauf sb medien

 

 

Detroit 2015: Porsche präsentiert den 911 Targa GTS

Wenn ein Top-Modell eine Top-Variante bekommt, dann ist das wie Schoko-Eis mit einer Extra-Portion Schoko-Sauce. Too much, oder einfach nur lecker?

NAIAS 2015: Porsche 911 Targa GTS

Die ausgestellten Kotflügel des 911 GTS passen einfach perfekt zur Grundform des Targa. Ein Hinterteil mit Sex-Appeal, nicht nur für die Porsche-Fans. Im GTS Targa kombiniert Porsche die kontrollierte Frischluft-Phantasie mit dem Allradantrieb des GTS und dessen 430 PS. Zum Cruisen sind die 430 PS eigentlich bereits viel zu viel, aber wer es darauf anlegt, den katapultiert der Targa-GTS mit seinen 305er Breitreifen in den Himmel der Querbeschleunigung. Oben offen, versteht sich.

Der Oben-Ohne-Spaß mit dem dicken Hintern geht im übrigen ab 137.000 € los, mal schauen, wann wir den Targa GTS im Fahrbericht haben. Schoko-Eis mit Schoko-Sauce, wir stehen darauf!

Sitzprobe im neuen Honda NSX – NAIAS 2015

Sieht so Perfektion im Detail aus? Der neue Honda NSX, pardon, in den USA wird er natürlich als Acura NSX verkauft, weil eben Acura die Edeltochter der Japaner ist, also der neue Honda Acura NSX sieht eigentlich aus wie die Studien der letzten Jahre. Haben sie uns doch über Jahre hinweg mit Studien angetriggert und heiß gemacht. Und jetzt kommt das Edelviech und sieht noch immer extrem gut aus. Gut so! Danke Honda!

Im eiskalten Detroit zog man nun endgültig die Hüllen vom schärfsten Sportwagen, den man bei HONDA bislang gefertigt hat. Der neue NSX ist ein rattenscharfes Teil geworden. Derbe scharfe Linien und mit vier Aggregaten bis über die flache Dachlinie hinaus motorisiert.

Erste Sitzprobe im HONDA NSX in Detroit

So, wie ich HONDA Deutschland kenne, wird es noch ein wenig dauern, bis ich in das Cockpit des neuen NSX klettern darf. Vermutlich sind AutoBild, ams und Autozeitung schon dreimal über den Sportler gerutscht, bis Honda Deutschland den neuen 550+ PS- Protz auch an den Autoblogger „Habby“ herausgibt. Geschenkt. Dann eben erst einmal das Cockpit entern. Sitzprobe in Detroit. Origami mit den Beinen, der NSX ist so eng geschnitten, wie es auf den Bildern aussieht. Dafür passt – sobald man sich in den nur wenig mehr als 1 Meter hohen NSX gefaltet hat – die Sitzposition erstaunlich gut. Das griffige Lederlenkrad lässt sich vielfach und umfangreich verstellen. Der Sportsitz könnte, wie so oft, ein wenig tiefer platziert sein. Aber das passiert bei japanischen Sportlern eigentlich immer.

Honda NSX Sitzprobe 03 NAIAS 2015

Satisfaction im Cockpit!

Bei geschlossenen Augen kann man sich das Brüllen des neuen V6-Turbo im Heck des NSX bereits vorstellen. Den Schub aus dem Turbo-Benziner und dem im 9-Gang Doppelkupplungsgetriebe integrierten Elektromotor  indes noch nicht. An der Front sitzen zwei Elektromotoren und sorgen für einen hybriden Allradantrieb mit Torque-Vectoring. Aktiv Leistung einbringen – oder einbremsen. Die Vorderachse des neuen NSX dürfte die agilste Lenkung aller Sportwagen auf die Straße bringen.

Das Cockpit umfasst den Fahrer derweil. Die schmale und flach verlaufende Mittelkonsole integriert uns fest. Die Windschutzscheibe verläuft flach über den Kopf, die A-Säulen wirken ungewöhnlich schlank. Von der kräftigen B-Säule und den Windleit-Elementen dahinter bekommt der Fahrer nichts mehr mit. Er dürfte sich auch besser auf die Leistung konzentrieren wollen als auf das Design.

Das Sportlenkrad hat Honda geschrumpft, es liegt toll in der Hand. Wichtige Funktionen wurden direkt hinein integriert. Dahinter ein Cockpit mit klaren Instrumenten und TFT-Display. Natürlich gibt es auch einen „Fahrdynamik-Schalter“, damit man zwischen Parkplatz-Gekurve und Rennstrecken-Performance umschalten kann. Rein elektrisch anfahren, der Honda NSX wird es können. Maximaler Boost dank Turbo-V6 und drei E-Motoren, auch das wird der NSX können.

Eigentlich will man nach der ersten Sitzprobe in Detroit gar nicht mehr aus dem Auto aussteigen. Sitzen bleiben, bis der NSX auf dem Automobil-Salon in Genf präsentiert wird. Die erste Chance zum Ausritt sichern. Pah, und wenn es nur die Fahrt auf den nächsten Autotransporter ist – der NSX macht süchtig, bereits jetzt!

 

Photos

Tops & Flops – Detroit 2015

Es war wirklich derbe kalt in Detroit in diesem Jahr, was mich aber nicht abgehalten hat, die völlig geniale Detroit Autoshow zu besuchen. An zwei Tagen hat mir die Messe ihre Neuheiten präsentiert – ich habe Euch hier die Top 6 und die Flop 4 zusammengestellt!

Tops & Flops von der NAIAS 2015

Daumen hoch, oder den Daumen runter? Das war die Frage bei den Neuheiten in Detroit. In der Galerie erfahrt Ihr, welche Neuheiten den „Thump up“ verdient haben und welche Fahrzeuge zu den Flops gezählt werden mussten!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Tops im Überblick:

  • Volvo S60 Cross Country | So schön war der Weg zum nächsten Feldweg-Ausritt noch nie!
  • Cadillac CTS-V | Die Alternative zu Mercedes E63 AMG und BMW M5. Der US-Boy mit mehr als 620 PS und scharfer Optik!
  • Camaro Z28 | Ein echtes Muscle-Car. Damit er nicht nur geradeaus schnell ist, haben ihm die Amis rundherum 305er Pirelli-Sportsocken übergestreift!
  • Ford Mustang Shelby | So schön kann ein Spoiler sein. Was Ford dem Shelby als Flügel auf den sexy Po geschnallt hat, geht glatt als Kunstwerk durch!
  • Ford GT Concept | Dieser Supersportwagen hat allen anderen auf der NAIAS 2015 die Show gestohlen. Sehen wir ihn bereits 2016 in Le Mans? Die Hoffnung ist berechtigt!
  • HONDA NSX | Nach Jahren von Concept-Fahrzeugen auf allen Messen ist es nun endlich so weit. Honda erneuert die Sportwagen-Ikone. Gleich vier Motoren packen an!

Die Flops im Überblick:

  • Jaguar XE | Die Attacke auf C-Klasse und Dreier BMW endet bereits bei der popeligen Bedienung der Rücksitzbank-Mechanik. Wer so etwas in die Serienfertigung bringt, verdient den Erfolg einfach nicht!
  • Toyota Tundra | Japanische Pick-UPs sind in den USA erfolgreich, trotz der üblichen Hartplastik-Orgie im Innenraum. Ein Besuch bei Toyota hat mich vom Niveau der Verarbeitung erschaudern lassen. Oder sind die Autos deswegen erfolgreich, weil man den Innenraum anscheinend mit dem Kärcher-Dampfstrahler reinigen kann?
  • Volkswagen Cross Coupe GTE | Showcars und Ankündigungen. Für Erfolg am Markt reicht das nicht aus. VW fehlt in den USA die Präsenz in wichtigen Segmenten. Das Cross Coupe GTE muss daher schnell zur Serienreife kommen.
  • Audi Q7 | Langeweile durch Design. Was ehemals Vorsprung durch Technik war. Der neue Q7 ist ein rollender Chrom-Kühlergrill mit emotionsloser SUV-Verpackung.

NAIAS 2015 – Cadillac ATS-V

Mit dem Sportmodell ATX-V attackiert Cadillac ganz unverholen den BMW M3 und den kommenden Mercedes C63 AMG. Der Cadillac stürmt mit einem Twin-Turbo V6 und 450 PS zum Angriff auf das Establishment. Die vierte Premium-Marke will man in Europa werden, da gehört ein derber Schlitten im Segment von C-Klasse und Dreier BMW einfach dazu.

Cadillac ATS-V – Attacke auf M3 und AMG

Der 3.6 Liter V6 ist aus dem CTS bekannt, im ATS-V bekommt er Titan-Pleuel, neue Turbolader und eine überarbeitete Einspritzung und Motorsteuerung. Gekoppelt wird der V6-Turbo mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer 8-Gang Automatikbox von GM. Variable Dämpfertechnik mit dem Cadillac Magnetic Ride System und feiste Brembo-Zangen sollen dafür sorgen, dass man als Fahrer die potente Fuhre im Griff behält.

Auch wenn der ATS-V in Detroit noch einen stärkeren und größeren Bruder hatte, für mich gehört der „kleine“ ATS-V mit V6-Turbo und Kracher-Optik zu den absoluten Highlights in Detroit 2015.