Fest der Diamanten – bei Mitsubishi

Die Mitsubishi-Händler in Deutschland feiern am Sonnabend, 20. September 2014, das „Fest der Diamanten“. Besucher können sich bei dieser Gelegenheit über die „Diamant“-Editionsmodelle informieren und am Gewinnspiel „Diamantensuche“ teilnehmen, bei Preise im Gesamtwert von über 50 000 Euro – unter anderem ein echter Diamant im Wert von 15.000 Euro – ausgeschrieben sind.

Entsprechend einem Preisvorteil von 2500 Euro ist der Mitsubishi Space Star „Diamant Edition“ ab 7990 Euro erhältlich. Zur Serienausstattung gehören unter anderem eine Klimaanlage, eine MP3-fähige Radio-CD-/Kombination und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Einen noch größeren Kundenvorteil gibt es beim Lancer Diamant Edition. Für das umfangreich ausgestattete Sondermodell gilt ein Aktionspreis von 18 990 Euro, der Kunde spart bis zu 3800 Euro. Leichtmetallfelgen im 19-Zoll-Format und silberfarbene Außenspiegel sind die optischen Merkmale des Unter anderem bietet die Lancer Diamant Edition, die in den Karosserieversionen Sportlimousine und Sportback angeboten wird, Leichtmetallfelgen im 19-Zoll-Format sowie ein Pioneer-Navigationssystem mit Rückfahrkamera.

Der Mitsubishi ASX Diamant Edition kostet als 1.6 2WD Diamant Edition 20 990 Euro. Er bietet ebenfalls ein App-fähiges Navigationssystem samt Digitalradio, dunkel getönte Privacy-Verglasung, eine Rückfahrkamera, Klima- und Tempoautomatik sowie 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Der Preisvorteil gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung beträgt 4700 Euro. Auch den Outlander gibt es als Diamant Edition. Für 25 490 Euro ist er unter anderem mit 19 Zoll großen Leichtmetallrädern, silberfarbenen Außenspiegeln, LED-Tagfahrlicht und Sitzheizung vorn sowie Navigationssystem ausgestattet. Der Kundenvorteil liegt bei 4800 Euro.

Für alle Diamant-Editionsmodelle werden zudem speziell zugeschnittene Finanzierungsangebote der MKG-Bank angeboten. Auch für die Sondermodelle gewährt Mitsubishi das 5-Jahre-Garantie-Paket, das neben der dreijährigen Herstellergarantie bis 100 000 Kilometer zusätzlich eine kostenlose zweijährige Anschluss-Garantie bis 150 000 Kilometer sowie eine kostenlose Mobilitätsgarantie von Wartung zu Wartung beinhaltet.

 

[notification type=“notification_info“ ]Warum gibt es hier jetzt eine Meldung vom Auto-Medienportal?  >> Weil ich gerade auf einer „Sound-Mission“ bin.  Quelle: ampnet / jri<
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Fahrbericht Mitsubishi L200 – Jäger-Variante

Die Jagd liegt dem Mitsubishi L200 vermutlich bereits in den Genen. Dieses Machomäßige. Dieses „Männerding vom Jäger und Ernährer“.  Hier folgen Form und Funktion keinen Marketingwünschen, der Platz auf der Pritsche wird ebenso gebraucht wie die massive Bodenfreiheit und die dicken Offroad-Räder.

Mitsubishi L200 – Bereit für die Jagd

Das Jägerfahrzeug von Mitsubishi – Der „L200 Jagd“

Während der L200 üblicherweise ein idealer Partner für Handwerker und Abenteurer ist, eignet er sich auch als Jagdwagen für Profi-Jäger. Um das zu demonstrieren hat Mitsubishi-Motors Deutschland einen ganz speziellen L200 auf die Räder gestellt. 

Das Basis-Fahrzeug für den Umbau ist im Falle des Testwagen ein Mitsubishi L200 Intense mit Doppelkabine. Unter der Haube pocht das 2.5 Liter große Vierzylinder-Dieselherz mit 178 PS und 400 Nm Drehmoment.  Wer sich für den 5-Gang-Schalter entscheidet bekommt ein Getriebe mit relativ kurzem ersten Gang. Wem das nicht ausreicht, dem steht zusätzlich eine manuelle Getriebeuntersetzung zur Verfügung.

Mitsubishi L200 umgebaut zum jägerfahrzeug

Der L200 ist ein Offroad-Klassiker der sich mit einem elektronisch geregelten Allradantrieb in das Gewühle wirft. Auf Wunsch lässt sich der L200 auch mit reinem Heckantrieb fahren, die Notwendigkeit hierfür gibt sich jedoch nicht. Der Allradantrieb verspannt auch im 4H-Modus nicht. Wer im Gelände die Kraftverteilung manuell einstellen will, der schaltet in 4 HL und sorgt so für eine gleichsame Verteilung der Antriebskräfte. Zusätzlich bietet der L200 dann noch die Getriebeuntersetzung an, in 4HLL bleibt lässt es sich im Standgas über Stock und Stein kriechen.

Klassische Allradtechnik, robuster Aufbau und eine große Ladefläche. Der L200 schreit förmlich nach der harten Tour.  Genau richtig für die Jagd – auch abseits von befestigten Waldwegen.

Mitsubishi L200 Jägerfahrzeug

L200 Jägerfahrzeug

Von außen fällt erst einmal nur die matte grüne Folierung des Testwagens auf. Auf der Pritsche sitzt eine Hardtop von RoadRanger. Erst auf den zweiten Blick fällt die Winde an der Front des L200 auf. Während meiner Testfahrt im Wald sollte sich diese Winde als extrem nützlich erweisen.

Ein Blick unter das Hardtop

Der Laderaum des L200 wurde professionell ausgebaut. Im rechten Drittel findet sich der Platz für den Jagdhund. Darunter eine Waffenschublade mit Schloß. Diese Schublade lässt sich heraus ziehen und bietet innerhalb der gepolsterten Schublade genug Platz für die Waffe.

Die linke Seite wurde mit einer Seilwinde bestückt, die auch schwere Keiler in der Schweißwanne an Board zieht. Um die Ladekante nicht zu einem Problem werden zu lassen, wird neben der Hundebox eine Aluminium-Klappschiene eingehängt. An der Pritsche aufgesetzt, lässt sich die Wildwanne mit der Hilfe der Seilwinde an Board des L200 ziehen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

So schafft man auch große Jagderfolge alleine an Board des L200.

Die Pritsche des L200 wurde mit einer Laderaumwanne ausgerüstet, so lässt sich der Bereich nach der Jagd mit dem Dampfstrahler reinigen.

Mitsubishi All Terrain Reifen

Der richtige Reifen

Wer viel auf unbefestigten Wegen unterwegs ist, der braucht den richtigen Reifen. Mitsubishi hat sich beim Jagd-L200 für BF Goodrich AT in der Dimension 245 / 70 R 16 entschieden. Der Fahrkomfort auf Asphalt leidet natürlich unter diesen Reifen.  Dafür ist der Jagd-L200 aber auch ein viel zu spezielles Fahrzeug.

Und so ergeht es Nicht-Jägern:

Um den L200 von professionellen Jägern beurteilen zu lassen, war ich verabredet zu einer Jagd. Der Weg dorthin war gut notiert – doch meine Orientierung im Wald war wohl eher mau. Und so befand ich schon bald auf einem matschigen Waldpfad, der die volle Konzentration forderte. Mit der eingeschalteten Untersetzung kroch ich langsam einen Weg entlang und sucht eigentlich nur noch eine Chance zum umdrehen. Denn auf diesem Weg waren zuvor sicher keine Suzuki Jimney und Lada Niva unterwegs (beliebte Jägerfahrzeuge).  Während sich die BF Goodrich Reifen mit Matsch zusetzten und der Waldboden darunter eine feuchte Lehmschicht bereit hielt, wanderte das Heck des L200 immer wieder aus der Spur. Mein Mut nach einer Dreh-Möglichkeit hielt an, bis ein großer alter Baumstamm den Pfad versperrte.

Das war keine gute Idee, fuhr es mir durch den Kopf.

Also rückwärts den Waldweg wieder zurück. Die RoadRanger Heckklappe lässt sich per Funkfernbedienung öffnen und das Kabinenfenster des L200 per Tastendruck herunter fahren. Die Sicht durch den Laderaum nach hinten war nicht überragend, aber sie reichte aus.

Nur die Traktion der Reifen – die reichte nicht aus. Da das Heck des L200 ohne Jagd-Erfolg eher zu leicht, als zu schwer war, haderten die Reifen mit dem matschig-lehmigen Waldboden. Es fehlte einfach der richtige Druck. Zudem fiel der Waldweg leicht hangseitig ab. Keine Chance, rückwärts den Weg hinauf zu kommen.

Während ich ausstieg war ich froh, nicht zu früh die Hand vom massiven Türgriff des L200 genommen zu haben, denn der Waldboden war wirklich rutschig. Zwei Schritte ohne sich auf die Nase zu legen und man fühlte sich wie ein Zirkus-Artist. Die Reifen waren vollkommen zugesetzt mit dem lehmig, matschigen Waldboden.

Zeit für die Winde

Während man im Alltag keine Ideen hat, wofür man diese coole Winde an der Front nutzen könnte, war ich nun angewiesen auf diese Winde.  Die Fernbedienung aufgesetzt, Winde abrollen, zum nächsten Baum schlittern, den Haken um den Baumstamm schwingen, das Seil einhaken. Zurück zum L200.

Wer noch nie mit der Winde gearbeitet hat ( wie ich ) der steht nun vor einem spannenden Experiment. Die Idee war, die Nase des L200 langsam um 160-170° zu drehen. In Richtung Hang hinauf. Während die Winde zieht, sollte man die Räder so stellen, dass man sich nicht unnötig in den Matsch eingräbt. Also hinter das Steuer geklemmt, die erste fette Ladung Matsch auf die Gummi-Matten getragen und los gehts – Kupplung getreten, nach links eingelegt, Winde marsch.

Und tatsächlich – der L200 bewegt sich, wie von einem Waldgeist geschoben, in die richtige Richtung. Nach 30° aussteigen, die Winde wieder locker werden lassen, den nächsten Baum suchen. Und so wiederholt sich das Spiel. 4 Mal. Der Fußraum des L200 füllt sich derweil mit Matschbrocken, die Hände sind braun vom Dreck im Wald, das Lenkrad bekommt einen Überzug aus Lehm. Aber – der L200 steht wieder in die richtige Richtung.

Bis zum befestigten Waldweg waren es noch 800 Meter. 800 Meter die noch vier Mal den Einsatz der Winde gefordert haben, weil es Bergauf eben doch schwieriger ist auf dem Weg zu bleiben, trotz Allrad, als beim rollen Bergab. Nach knapp 90 Minuten Waldarbeit stand der L200 auf dem Weg. Ich war verschwitzt – aber glücklich. Und die Winde hat demonstriert wofür sie gebraucht werden kann.

Die Jagd-Gesellschaft hatte ich längst vergessen

Und mir war mittlerweile auch egal, was die Jäger zum Jagd-L200 zu sagen hatten. Ich hatte selbst erlebt was der L200 in dieser Version kann. Und was er nicht kann. Wieder einmal waren die Reifen das größte Problem. Ganz egal wie gut ein Allradantrieb ist – wenn das Reifenprofil sich zusetzt ist Ende im Gelände.

Dafür war ich froh, dass man bei Mitsubishi nicht nur einen Optik-Umbau mit ein wenig Klimbim im Laderaum auf die Räder gestellt hatte, sondern ein ernsthaftes Konzept mit Winde an der Front. Die dazu auch noch funktioniert. Es gibt Hersteller, denen hätte ich eine Winden-Attrappe zugetraut.

L200 Sonnenuntergang

Doch der L200 ist eben mehr so das „Macho-Ding“ – halbe Sachen kommen da nicht ans Auto.

Den Umbau zum „Jagdfahrzeug“ kann jeder Mitsubishi-Händler durchführen, so lassen sich auch bereits gekaufte L200 nachträglich zum „Jagd-Wagen“ umrüsten. Darauf ein Hallali! 

Galerie – Mitsubishi Space Star in Apfel grün

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Das Fazit: Mitsubishi Space Star im Fahrbericht

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht über den Stadtwürfel von Mitsubishi: [zum Anfang]
Der Space Star ist kein Langstrecken-Renner und auch kein Auto mit dem man am Sonntagmorgen in die Eifel fährt um die leeren Landstraßen und Kurven zu genießen. Der Space Star ist  vor allem ein praktisches Auto. Ein Kleinwagen mit genug Platz für den Alltag und groß genug um auch mal zu viert über Land zu fahren.

Faire Preise

Deutlich unterhalb der 10.000 € Schallmauer beginnt der Einstieg in den neuen Space Star. Mitsubishi spart bei diesem Modell lieber an der Gesamtlänge und nicht an der Sicherheit und daher sind auch beim 71 PS starken Basismodell 6 Airbags in Serie vorhanden und auch das ESP ist immer mit an Board.

Den Umstieg in den 80 PS starken 1.2 Liter koppelt Mitsubishi zugleich an eine bessere Ausstattungslinie und so bekommt man in der nächsten Stufe nicht nur 200 Kubikzentimeter mehr Hubraum und 9 PS, sondern dank der Shine-Ausstattung auch eine Klimaautomatik, das Start & Stopp-System, einen höhenverstellbaren Fahrersitz und eine Sensorsteuerung für Licht und Scheibenwischer.

Mitsubishi space star fahrbericht seite 2 graffiti

Vorteile:

  • Faire Preise
  • Wendig in der Stadt
  • Sparsam im Verbrauch

Nachteile:

  • Schmale Sitze
  • Langweiliges Interieur

Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  5.6 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  4.9 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  7.2 Liter auf 100 KM

Kofferraum Mitsubishi Space Star

Das hätte ich mir vom Space Star noch gewünscht:

  • Ein Motor mit mehr Drehmoment und ein Getriebe mit sechstem Gang.

Das Fazit: Mitsubishi Space Star 1.2 Shine+

Sparsamer Stadtwagen

Mitsubishi ist einen ungewöhnlichen aber nachvollziehbaren Schritt gegangen, als man den Nachfolger des erfolgreichen Mitsubishi Colt präsentierte und diesen in der Länge kürzte. Das ständige Wachstum unserer Autos ist im urbanen Umfeld nicht hilfreich und so präsentiert sich der Space Star als wendige und clevere Kleinwagen-Alternative für Menschen, die weniger auf Status-Symbole achten und dafür mehr auf innere Werte.

… zu den technischen Daten… >>>

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Link zum Konfigurator des Herstellers

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd

Mitsubishi Space Star -Vorstellung

Klein ist das neue groß

Der neue Space Star von Mitsubishi im ersten Fahrbericht

Kleinwagen. Mal ganz ehrlich, Kleinwagen mag doch wirklich niemand gerne fahren. Und die Gründe sind auch ganz klar: Ein Kleinwagen kann immer nur eine Minimal-Antwort auf die Frage sein, wie man von A nach B kommt.  Wer jedoch in der Stadt wohnt und dem Automobil nicht den Stellenwert einräumt, wie ich – der denkt unter Umständen über den Kauf eines kleinen, aber praktischen Autos nach.

Zeit um sich den jüngsten Spross der Marke mit den drei Diamanten im Grill anzuschauen. 

Ob man einen Kleinwagen nun ausgerechnet „Space Star“ nennen soll? Eine gute Frage – impliziert der Name doch Raum im Überfluss und bei dem Hersteller Mitsubishi zudem, die Erinnerung an ein ehemaliges Modell aus dem eigenen Haus – und das war damals kein Kleinwagen.

Der Mitsubishi „Space Star“ wird in anderen Teilen der Welt als „Mirage“ verkauft, nur für Deutschland gab es Bedenken in Hinsicht auf irgendwelche Namensrechte. (Wer googelt findet Hinweise auf den Tuner Gemballa). Dennoch, das kleinste Fahrzeug der Marken nun ausgerechnet „Space Star“ zu taufen, finde ich bemerkenswert mutig, ist aber auch ein Hinweis auf ein besonderes Talent der neuen „Global Small Plattform“ im drei Diamanten-Haus.

Mitsubishi Space Star Fahrbericht

Was ist besonders am Space Star?

Mit dem Mirage, pardon, Space Star ersetzt Mitsubishi den erfolgreichen Colt, der im übrigen bei mir bereits „Auto des Jahres“ war! Und obwohl der Space Star kleiner wurde, er ist in der Tat nur 3,7 Meter lang, soll er im Innenraum mehr Platz bieten als sein 20 Zentimeter längerer Vorgänger. Und mit 235 Liter Kofferraumvolumen, auch noch 21 Liter mehr Platz in eben diesem.

Wie viel Platz auf der Rücksitzbank verloren ging, kann ich nicht mit Gewissheit sagen – da ich weder ein Maßband zur Hand hatte, noch die Daten hierfür im Netz finden kann. Gefühlt geht es in der zweiten Reihe aber weniger geräumig zu – als zuvor im Mitsubishi Colt. Womit ein Teil des „außen kürzer – innen größer“ Rätsels gelöst sein dürfte.

Konzentration auf Kleinstwagen-Tugenden

Genug Kofferraum-Volumen um beim Einkauf auch nicht vor der Tour zum Getränke-Händler zu kapitulieren, genug Platz in der ersten Reihe und trotzdem die Möglichkeit, zur Not auch noch die zweite Reihe zu besetzen. Ein Kleinstwagen wird im Alltag oft nur für kurze Strecken, zum pendeln oder für Einkaufsfahrten benutzt und dies zu 90 % mit nur einer Person an Board. Mitsubishi hat sich für den Mirage – pardon, den Space Star, also bewusst auf die Ansprüche als „Stadtmobil“ konzentriert. Hierzu gehört auch der extrem praktische und kleine Wendekreis von nur 9,2 Metern und eine neue Motorengeneration um einen möglichst effizienten Alltag zu bieten.

Mitsubishi Space Star Seitenansicht

Drei Zylinder müssen reichen

Mit einer neuen Generation (3A9 höher verdichtet!) von MIVEC-Motoren will Mitsubishi einen besonders effizienten und dennoch kraftvollen Antrieb für den kleinen Stadtfloh bieten. MIVEC steht bei Mitsubishi für variable Steuerzeiten und Ventilhübe der Nockenwellen, was nicht nur die Drehfreude und damit Fahrfreude steigert, sondern auch für einen sparsamen Alltag stehen soll.

Der 1.0 l große Dreizylinder liefert hierbei 71 PS und 88 Nm und der von mir auch gefahrene 1.2 Liter Dreizylinder bringt 80 PS und 106 Nm mit.  Mit Ausnahme des 1.0 Basis-Benziners in der Basis-Ausstattung, werden alle Motoren mit einer Start & Stopp Automatik ausgeliefert.

Mitsubishi gibt einen Verbrauch von 4.0 bis 4.4 Liter auf 100 Kilometer im Euro NEFZ an. Meine – recht kurze – Testfahrt mit dem Space Star 1.2 zeigte die Möglichkeiten nur bedingt auf. Mit 5.5 Litern auf dem Display im Cockpit, würde ich die Chancen auf einen realistischen Verbrauch von unter 5 Litern auf 100 Kilometern aber als gegeben einstufen.

Die Manieren des putzigen Motörchens sind überschaubar, dafür glänzt der 1.0 in der Clear Tec Variante mit einem CO2 Minimal-Ausstoß von nur 92 Gramm je Kilometer. Entweder Luxus – oder sparen.

Leichtigkeit und Widerstand

Nicht ohne Stolz verweisen die „Mitsubishianer“ auf den cW-Wert von 0,27 und das Leergewicht von nur 825 Kilogramm und in der Tat, der cW-Wert ist für ein so kleines Auto gut und das Leergewicht steht für gemachte Hausaufgaben. Ein VW Golf 1 war im übrigen auch nur 3.7 Meter lang und wog auch nur 825 Kilogramm. Allerdings sprachen wir damals noch über die Kompaktwagenklasse – verbrauchten mit 37 kW schon 6.4 Liter auf 100 Kilometer und konnten von sechs Airbags, Keyless-Go und einem Navigations-System nur träumen.  Dies nur als Orientierungshilfe – wenn man sich überlegt, worüber wir heute bei Kleinstwagen eigentlich reden.

Mirage Space Star Mitsubishi

Mein erster Eindruck:

Emotionsbefreiter Japanischer Kleinwagen. Daran können auch die peppigen Farben nichts ändern. Aber wie gesagt: „Wer mag schon Kleinwagen„.

Wenn es jedoch darum geht, sich durch enge Gassen zu schlängeln, auf Supermarktparkplätzen die letzte Lücke zu nutzen und in einem Zug zu wenden, dann spielt der Space Star seine Klassentypischen Stärken aus. Über Land könnten die Federn und Dämpfer des Fahrwerks noch ein wenig sensibler reagieren, das Lenkgefühl in der Mittellage präziser sein und die Schaltung mehr Rückmeldung über die Schalthebelführung vermitteln.

Ungewöhnlich gut:

Die Rundumsicht und das Raumgefühl. Er wirkt – vor allem vorne – wirklich geräumig. Kleinstwagen stelle ich mir immer noch anders vor. Und auch die Ausstattung des gefahrenen Modells war vollständig. Sechs Airbags, Bremsassistent und Tagfahrlicht sind immer mit an Board, ebenso die elektrischen Fensterheber für die vorderen Türen.

Wer sich für den 1.2 in der höchsten Ausstattung Shine+ entscheidet, der kann sich über den Licht- und Regensensor freuen, bekommt das 7 Zoll Mitsubishi Multimedia Sound- und Navigationssystem (inkl. Bluetooth) ein Leder-Lenkrad sowie einen Leder-Schaltknauf und das Smart-Key Schlüsselsystem, bei dem der Fahrer das Fahrzeug öffnen, schließen und starten kann, ohne hierzu den Zündschlüssel aus der Tasche zu holen.

Mitsubishi Space Star Test Foto von vorne

Wie ihn der Hersteller beschreibt:

Raum für mehr

Mehr Effizienz. Mehr Komfort. Mehr Freiheit. Mehr Raum. Mehr Sicherheit. Mehr Auswahl.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: 

  1. Der kleine Wendekreis von 9,2 Metern ist für die Stadt wirklich ideal. Pizza-Lieferdienste werden darauf abfahren. 
  2. Der Einstiegspreis ist mit 8.990 € erfreulich übersichtlich und eigentlich bekommt man hierfür bereits ein vollwertiges Auto – für den Weg von A nach B.
  3. Peppige Farben. Mitsubishi bietet 8 attraktive Farben an.

Mitsubishi Space Star Cockpit

Was kann er besser als seine Mitbewerber?

Wenden. Dank der guten Übersichtlichkeit und dem kleinen Wendekreis ist der Space Star ein quirliger Stadtfloh mit echtem Wende-Talent.

Sparen. Der Einstiegspreis schont den Geldbeutel und der Verbrauch das Tank-Budget.

Mitsubishi space Star Anzeige Display cockpit

Worin sind die Mitbewerber besser?

Lenkgefühl und Federungskomfort lassen Raum für Verbesserungen.

Mitsubishi Mirage Space Star Kleinstwagen

Faktenlage:

  • Der neue Space Star startet am 13. April
  • 2 Benziner stehen zur Auwahl
  • 6 Airbags sind Serie
  • Einfache Bedienung
  • Startpreis 8.990 €
  • 4.0 l auf 100 KM im EuroNEFZ

Fazit – Der neue Space Star ist …

.. noch immer ein japanischer Kleinwagen der keine emotionalen Luftsprünge begründet – aber er ist ein cleveres Auto, mit Talent zum sparen im Alltag, einem guten Raumangebot in der ersten Reihe, hervorragender Übersichtlichkeit und er startet zu einem fairen Einstiegspreis.

 

 

Mitsubishi Evo - Elbe Treffen

Mitsubishi Elbe-Treffen 2012

Die treuesten Fans einer Marke trifft man wo? Richtig, auf den jeweiligen Treffen einer solchen Marke. Absolut der bekanntes Ort für ein solches Marken-Treffen dürfte der kleine Ort Reifnitz in Österreich sein. Seit Jahrzehnten treffen sich dort die „Volkswagen-Fans“ und machen aus einem verschlafenen Nest das große GTI-Treffen am Wörther-See.

Im kleinen Ort „Pretzsch“ – etwa 60km östlich von Leipzig –  treffen sich nun  seit 8 Jahren die treuesten Fans der Japanischen Marke Mitsubishi.

8.tes Mitsubishi Elbe Treffen

Mitsubishi Motors Deutschland hat bereits seit einigen Jahren erkannt  wie wertvoll diese treuen Fans der eigenen Marke sind und war wieder einmal  mit dem „Mitsubishi Promotion Truck“ vor Ort und hatte unter anderem den original Rallye-Pajero aus 2001 mitgebracht.  Dieser Race-Pajero ist genau der Wagen mit dem Rallye-Fahrerin Jutta Kleinschmidt, 2001 als erste Frau, die legendäre Rallye Paris-Dakar gewann.  (Ein kurzes Video, über die Soundkulisse findet sich jetzt auf youtube!)

Das Original Gewinner-Fahrzeug der Rallye Paris-Dakar 2001
Das Original Gewinner-Fahrzeug der Rallye Paris-Dakar 2001

Die großen Rallye-Erfolge der Diamanten-Marke sind auch bei den Fans der Marke immer wieder präsent und in bester Erinnerung.  Wer sich mit der Traditionsreichen Marke aus Japan noch nicht viel beschäftigt hat, der bekommt auf dem großen Mitsubishi-Fan Treffen an der Elbe, einen sehr guten Eindruck über die spannende Fahrzeug-Vielfalt in der Geschichte des Herstellers. Fast 350 Fahrzeuge waren vor Ort um die Diamanten-Marke im 35.sten Jahr auf dem Deutschen Markt zu feiern und die Spannweite der präsentierten Fahrzeuge ging von den ersten Coupés aus den Anfangszeiten der Japanischen Marke, über Rallye-Exoten, Geländewagen aus allen Pajero-Epochen, bis hin zur aktuellen Bandbreite der Marke mit den 3 roten Diamanten im Logo.

Was macht die Fans der Marke Mitsubishi aus?

Über dem großen Fußballplatz in Pretzsch an der Elbe  weht der Duft von gegrilltem Fleisch und Bratwürsten. Emsig werden Zelte aufgebaut und die Fahrzeuge mit besonderen Devotionalien geschmückt. Aus einigen Ecken tönt bassiger Cr-HiFi Sound. Auf den Treffen der echten Autofans findet man immer wieder die ganz besonderen Kleinode der Automobilkultur. Eine sauber eingepasste Hi-Fi Anlage bildet da nur den Auftakt. Gepflegte Liebhaberfahrzeuge deren Lack vermutlich mindestens so gut glänzt,  wie damals bei der Auslieferung, neben den engagierten Tuning-Varianten von echten Auto-Freaks deren Motorsound durch Armdicke Sportauspuffanlagen entweicht. Bei vielen heißen Schlitten passt oftmals  kein Grashalm mehr zwischen die großen Räder und die  Radläufen – so tief wurden die Autos gelegt. Soweit sind auch die Treffen der Diamanten-Fans identisch zu den Treffen anderer Marken.

Was den besonderen Familiären Eindruck des Elbe-Treffen ausmacht ist der freundliche Ton unter allen Teilnehmern. Die Gelassenheit der Mitsubishi-Freunde, die fast unglaubliche Hilfsbereitschaft unter ansonsten wildfremden Menschen und die fast vollständige Abwesenheit von postpupertärem Posing-Gehabe mit wilden Burn-Outs und nackten Titten Brüsten im Festzelt. Mitsubishi-Fans genießen den Spaß am eigenen Diamanten-Mobil in einem Kameradschaftlichem Verhältnis mit allen Teilnehmern, bei dem auch Fremde schnell das Gefühl bekommen,  in die bunte Mitsubishi-Familie aufgenommen zu sein.

Mitsubishi Outlander mit HiFi-Vollausbau
Mitsubishi Outlander mit HiFi-Vollausbau

Meine persönlichen Highlights des Elbe-Treffen 2012:

Das Orga-Team rund um Kai Wandersee hat es verstanden, ein perfekt organisiertes Treffen auf die Beine zu stellen – mit einer tollen, kompakten Location und einem abwechslungsreichen Programm. Die Verpflegung vor Ort war perfekt und ich kam in den Genuß die „Faß-Brause“ kennen zu lernen. Was sich nach einem Codewort für ein Ost-Bier anhört, ist eine besonders schmackhafte Limonade, die sich aber auch gut eignet um daraus ein „Radler“ mit Bier zu machen. Die Preise vor Ort waren super human – davon dürften sich andere Treffen gerne eine Scheibe abschneiden.

Absolut begeistert war ich aber auch von der Vielzahl von originalen Mitsubishi-Youngtimern. Zum Bsp.:

Mitsubishi Lancer Turbo Youngtimer
Mitsubishi Lancer Turbo Youngtimer

 

Mitsubishi Lancer Evo 10

Der Lancer Evo 10 war von Mitsubishi vor Ort gebracht worden – leider nicht für die Demofahrten eingeplant, aber ich bin mir sicher – bei Mitsubishi macht man sich bereits große Gedanken wie man in der Zukunft, den Fans der Marke vor Ort, ein noch attraktiveres Angebot anbieten kann.  So hatte ein Händler aus der Region einen Mitsubishi i-MiEV vor Ort ausgestellt, aber in diesem Punkt sehe ich für die Zukunft noch ein wenig Potential.

Wenn ich Mitsubishi Motors Deutschland wäre,  dann würde ich für die Zukunft ein Auszug der aktuellen Modell-Palette vor Ort für Demofahrten einplanen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man so etwas organisieren könnte. Ich bin mir jedoch sicher – für die Fans der Diamanten-Marke wäre es die „Beste Möglichkeit“ sich das aktuelle Programm, die aktuellen Modell – im Kreise der Gleichgesinnten – noch besser anschauen zu können.

Meinen persönlichen „ersten Eindruck“ vom neuen Evo konnte ich bereits erhalten – jedoch waren die gefahrenen KM einfach zu wenig, um die Talente des 295PS starken Allradlers vollständig zu entdecken. Zeit für ein Foto blieb jedoch – zum Glück 😉 | Jens freut sich auch auf den Evo!

 

Ich bin mir sicher:

Das Elbe-Treffen 2012 war nicht mein letztes Mitsubishi-Treffen! Eine Galerie von Fotos kann man über die Facebook-Seite abrufen – einfach hier klicken 😉

Zusätzlich sollte man natürlich den Beitrag von Jens Stratmann lesen, denn auch er war mit vor Ort und hat viele tolle Fotos geschossen! Und den Youtube-Clip vom Rallye-Pajero anschauen. Das Elbe-Treffen Team hat natürlich auch eine Webseite, auch da sollte man mal vorbeischauen.

Für mich gehen nun ein paar hektische Tage in einen „Familien-Sonntag“ (sprich ich schau jetzt LeMans im TV!) über.

Bin  ich doch Mittwoch Abend nach Münster gefahren um einen Drohnen-Clip mit einem Honda Civic zu begleiten, Donnerstag Nacht (sehr spät!) die 350km nach Hause gedüst. Freitag früh hab ich den Civic gegen den ASX getauscht und dann die 400km nach Pretzsch „gebloggert“ – hatte dort  einen langen Freitagabend bei ein paar „Cafe Ralliart“ – wieder eine kurze Nacht und gestern einen langen Samstag auf dem Elbe-Treffen, nur um danach wieder 400km nach Hause zu düsen.

An dieser Stelle kann ich noch folgendes festhalten: Mehr als 11,9l auf 100km (Schnitt) kann man mit dem 150PS Diesel 4WD ASX nicht verbrauchen – auf die 405km Distanz gemessen. Nicht wenn man die Baustellen und Tempolimits einhält und ansonsten nur Vollgas fährt.  (btw.: Bei 3 Fahrspuren gilt anscheinend auf Deutschen Autobahnen anscheinend kein Rechtsfahrgebot mehr *grml!)

Danke an Mitsubishi und danke an das Orga-Team des Elbe-Treffen! Es waren tolle Stunden mit Euch!