News: Volvo – Fahren ohne Schlüssel

Das Auto aufschließen – ein tägliches Manöver. Knöpfchen gedrückt und schon öffnet sich das Fahrzeug. Moderner sind da schon die aktuellen schlüssellosen Start- bzw. Zugangssyteme: Man braucht den Schlüssel nur in der Hosentasche mit sich führen und das Fahrzeug erkennt den Fahrer. Das Knöpfchengedrücke entfällt, da man mit einem einfachen Zug am Türgriff Zugang bekommt und dann mit dem Start-Button das Triebwerk anschmeißt. Aber die Schweden finden das auch etwas umständlich: Da man das Smartphone ohnehin immer bei sich trägt, kann es doch auch gleich als Schlüssel genutzt werden und als Keyless-System fungieren. Chance oder Risiko?

Ab 2017 soll es soweit sein: Volvo, will als weltweit erster Hersteller wirklich schlüssellose Fahrzeuge vorstellen, bei denen man nur das Smartphone bei sich haben muss, um die Türen zu öffnen oder zu schließen und den Motor zu starten. Vorgestellt wird das Konzept in Barcelona auf dem Mobile World Congress, zwischen dem 22. und 25. Februar. Hier soll gezeigt werden, dass es für den Zugang und das Fahren nur noch eine App braucht. Über die Bluetooth-Funktion des Smartphones wird der Kontakt zum Volvo hergestellt, um das entsprechende Mobiltelefon zu erkennen. Praktischerweise sind mehrere Schlüssel hinterlegbar, so dass sich verschiedene Volvo-Fahrzeuge auf der ganzen Welt nutzen lassen.

Das kann ganz praktisch sein, wenn man etwa einen Mietwagen buchen und nutzen möchte. Bei der Ankunft an der Mietstation ist der digitale Schlüssel bereits im System hinterlegt. Die App weist dem Mieter zusätzlich den Weg zum Auto via GPS. Damit sind Wartezeiten am Mietwagen-Schalter passé, der Personalaufwand vor Ort wird zudem reduziert. Nützlich ist das System darüber hinaus, wenn man das Auto mit Freunden, der Familie oder mit Kollegen teilen möchte, da man den Zugangang über das Smartphone einfach übertragen kann.

„Statt den ganzen Tag auf einem Parkplatz herumzustehen, können Autos zum Beispiel öfter und einfacher von anderen Personen genutzt werden, wenn der Besitzer dies wünscht“,

sagt Henrik Green, Vice President Product Strategy & Vehicle Line Management bei Volvo.

Erste Tests starten im Frühjahr diesen Jahres in Zusammenarbeit mit dem Carsharing-Unternehmen „Sunfleet“ mit Sitz nahe des Flughafens Göteborg. Ab 2017 sollen dann erste Flottenfahrzeuge mit dem System ausgestattet werden. Im Endeffekt ist diese neue Technik nur eine logische Weiterentwicklung. Carsharing-Plattformen haben bis dato schon Apps genutzt, nur mussten die Fahrzeuge dann aus der Ferne entriegelt werden. So wird aber das schöne neue Internetzeitalter endlich sinnvoll genutzt.

Genau das ist jedoch die Frage: Ist das System wirklich so sinnvoll. Smartphones sind attakierbar und den Angriffen von Hackern ausgesetzt. Wie schnell kann sich ein mehr oder weniger findiger Autodieb also Zugang zum Auto verschaffen. Aber so weit muss man gar nicht gehen. Wie schnell ist ein Handy gestohlen? So hat der Dieb nicht nur Zugang zu den persönlichen Emails, Fotos und Kontakten, sondern nun auch noch ein Auto frei Haus mit dabei. Den Weg zum Fahrzeug zeigt die App ja ohnehin. Da bleibt nur zu hoffen, dass das System durchdacht ist. Für all diejenigen, die sich damit noch nicht anfreunden können, bietet Volvo aber trotzdem einen konventionellen Schlüssel an, der ja vom Gefühl her irgendwie zum Auto dazugehört. Und wer mal wieder mit einem alten Auto fährt, das vielleicht sogar ohne eine Zentralverriegelung auskommt, der wird das pure, ungefiltere Fahrvergnügen und das Erlebnis am Fahren wieder zu schätzen wissen.

Anzeige: Mercedes-Benz Smart Repair

Werbung kann ganz schön doof sein. Oder wie diese von Mercedes-Benz für „Mercedes-Benz Repair„. Der Unterschied zwischen doofer Werbung und guter Werbung? Wer sich den Spot anschaut versteht den Unterschied ganz schnell. 

Gute Werbung: Es wird eine Geschichte erzählt, entweder eine sehr emotionale, oder eine lustige. Beides funktioniert. Schlechte Werbung? Irgendwer singt und jodelt den Markennamen und das war es dann. Aber das nur als Beispiel. In diesem Fall will man für „Mercedes-Benz Repair“ werben und das wurde richtig gut gemacht.

Wenn Fluchtwagen-Fahrer Angst vor Steinschlagschäden haben!

Dann ist die Flucht vermutlich schnell zu Ende. Die Angst vor einem Steinschlag, egal ob in der Windschutzscheibe oder im Lack, sie treibt Auto-Fans und Liebhaber von alten und oder gepflegten Autos durchaus um. Dumm nur, wenn man seinen eigenen potenten Youngtimer dann als Fluchtwagen benutzen muss.

Die Geschichte mit der man bei Mercedes-Benz für das eigene „Mercedes-Benz Repair“ Programm Werbung machen will, ist durchaus gelungen. Ja, das hier ist eine bezahlte Werbeanzeige im Blog, aber ich finde die Werbung gelungen – darf man ja auch, auch wenn man bezahlt wird – oder?

Mercedes-Benz Repair – Karosserie,  Lack und Glas-Reparaturen aus Meisterhand

Mit dem witzigen Clip will Mercedes-Benz Repair die verschiedenen Schwerpunkte der eigenen Werkstatt-Leistungen in den Fokus rücken. Die da wären:

  • Mercedes-Benz SmallRepair: Scheibenreparatur
  • Mercedes-Benz SmallRepair: Innenreparaturen
  • Mercedes-Benz SmallRepair: Außenreparaturen
  • Mercedes-Benz: Unfallreparaturen
  • Mercedes-Benz Pflege

Einen Überblick über die Arbeiten und Leistungen findet ihr ganz am Ende des Artikels.

Jetzt aber das Video:

Spoiler zum Videoclip: Die Chancen für den Fluchtwagen standen gut, immerhin hatte der Polizist auch einen Mercedes und genauso viel Angst vor „Kratzern“ … aber 😉 – ach schaut doch selbst!

Mehr Informationen zu Mercedes-Benz Repair gibt es nach diesem Link (klick mich!)

Für sicheren Durchblick nach einem Steinschlag.

Wenn ein Steinchen Ihre Windschutzscheibe beschädigt, ist davon auch Ihre Sicherheit betroffen. Denn diese trägt zur Verwindungssteifigkeit der Karosserie bei. Reißt sie, kann die Tragfähigkeit vor allem in kritischen Situationen nicht mehr voll gewährleistet werden. Mit der Scheibenreparatur von Mercedes-Benz SmallRepair und dem dabei verwendeten Spezialharz können die meisten Steinschlagschäden dauerhaft behoben werden. Ein weiterer Vorteil: Ihre Versicherungsgesellschaft übernimmt in der Regel die Kosten.

Damit das Interieur wieder makellos wird.

Auch im Fahrzeug kann es schnell zu kleinen Missgeschicken kommen: zum Beispiel zu Brandlöchern im Sitzbezug oder zu Abschürfungen an der Armatur. Die Innenreparaturen von Mercedes-Benz SmallRepair geben dem Interieur sein erstklassiges Aussehen zurück. Und das mit vergleichsweise geringem Material- und Zeitaufwand. Nach Vorgabe des bestehenden Materials reproduzieren unsere Fachleute in mehreren Arbeitsschritten die Struktur, die Farbe und das Muster.

Die Kunststoffreparatur.

Beschädigungen an Verkleidungen werden durch eine materialgerechte Rekonstruktion der Oberfläche ausgebessert. So, dass diese Stellen weitestgehend der ursprünglichen Farbgebung und Struktur entsprechen.

Die Polsterreparatur.

Risse oder Brandlöcher werden bei der Polsterreparatur mit einem speziellen Material und textilen Fasern geschlossen. Durch eine Nachbehandlung lassen sich Muster und Farbe des Ursprungsstoffes fast deckungsgleich wiederherstellen.

Die Lederreparatur.

Löcher und Risse werden geschlossen und stabilisiert, damit das Leder dauerhaft in Form bleibt. In weiteren Arbeitsschritten der Mercedes-Benz Lederreparatur wird das Leder farblich an die Umgebung der Reparaturstelle angepasst.

Zur Beseitigung von Dellen, Kratzern und anderen Schönheitsfehlern.

Manche Hindernisse kann man zwar nicht aus dem Weg räumen, wohl aber ihre Spuren auf dem Fahrzeug beseitigen. Mit Hilfe der Außenreparaturen von Mercedes-Benz SmallRepair werden die Schadstellen lokal behandelt und nach dem Vorbild der Originalstruktur und -farbe aufgearbeitet – ohne ganze Fahrzeugteile der Außenhaut ersetzen oder komplett lackieren zu müssen.

Die Lackreparatur.

Kratzer im Lack werden geschlossen, geschliffen, lackiert und anschließend fein poliert. Der Lack erhält damit seine Schutzfunktion gegen Rost, die Farbe und seinen Glanz zurück.

Die Dellenreparatur.

Kleine Dellen werden rückseitig ausgedrückt: mit Spezialwerkzeugen und vor allem mit Fingerspitzengefühl. Ein Schleifen, Spachteln oder Lackieren Ihres Fahrzeuges ist bei der Dellenreparatur nicht notwendig.

Die Kunststoffreparatur.

Bei der Kunststoffreparatur werden Risse oder Kratzer an Stoßfängern, Schutzleisten und Verkleidungen geschlossen, optisch angepasst und müssen im Idealfall nur kleinflächig lackiert werden.

Damit jedes Detail Ihrer Sicherheit wiederhergestellt wird.

Ein Mercedes ist ein komplexer Schutzraum. Die Unfallreparaturen von Mercedes-Benz geben Ihrem Fahrzeug die ursprüngliche Form und seine Sicherheit zurück. Unser Mercedes-Benz Repair™ Team ist mit Ihrem Mercedes bestens vertraut.

Know-how des Herstellers.

Die Mitarbeiter vom Mercedes-Benz Service kennen alle Details der Mercedes-Benz Fahrzeuge und haben Zugriff auf alle Informationen des Herstellers.

Materialgerechte Verfahren.

Entsprechend der originalen Struktur kommen unter anderem passgenaue Schweißverfahren zur Anwendung. Die Spezialisten werden dafür immer wieder geschult, geprüft und zertifiziert.

Mercedes-Benz Qualität.

Jeder Einzelfall wird sorgfältig begutachtet, um den besten Reparaturweg zu finden. So, dass Sie wieder rundum sicher und zuverlässig mobil sind.

Mercedes-Benz Repair™ Zertifikat.

Ihr Beleg für passgenaue Leistungen, Werterhalt und ausgezeichnete Kompetenz. Die Mercedes-Benz Unfallreparaturen werden nach strengen Richtlinien ausgeführt. Ihr Fahrzeug wird von Mercedes-Benz Spezialisten repariert: in geprüfter Qualität und mit Methoden, die ökonomisch, materialsparend, umweltgerecht und damit besonders nachhaltig sind.

Als Nachweis dafür erhalten Sie das Mercedes-Benz Repair™ Zertifikat. So haben Sie auch bei einem Wiederverkauf Ihres Fahrzeugs einen zusätzlichen Vorteil in der Hand.

Ihr Mercedes ist tagtäglich Einflüssen aus der Umwelt ausgesetzt: Vogelkot und Insektenrückständen, Baumharz und Flugrost, Wind und Wetter. Für jede Jahreszeit und jeden Bereich des Fahrzeugs gibt es passende Produkte der Mercedes-Benz Pflege. Ausgewählte Inhaltsstoffe sind genau auf die Oberflächen abgestimmt und hochwirksam. Damit werden der Wert und der Glanz Ihres Mercedes rundum geschützt und nachhaltig bewahrt. Und das auf materialschonende und ökologisch anspruchsvolle Weise.

Opel OnStar vorgestellt – So funktioniert der Opel Assistent

Luton, ein kleines Nest nördlich von London, ist vor allem bekannt durch den dortigen Flughafen, den „Budget-Airlines“ als „London-Ersatz“-Flughafen verwenden. Demnächst sitzen dort bis zu 60 Mitarbeiter und stellen den Europäischen Opel OnStar Dienst auf die Beine. OnStar ist ein GPS und Mobilfunk basiertes Assistenz-System. In den USA kennt man die Dienste von General Motors seit bald 20 Jahren – für Deutschland und die EU stellt das System in seiner jetzigen Form eine Neuheit dar.

Opel OnStar – Dein Freund und Helfer

Das Command-Center in Luton sieht ein wenig nach Sci-Fi aus, nach der Kommando-Brücke von Captain Kirk oder wahlweise nach einem Seuchenkontroll-Zentrum aus einem Stephen King Film. Auf einer großen Videowand sieht man eine Landkarte mit den aktiven Not- und Assistenzrufen. Man erkennt die eingehenden „Unfall-Meldungen“ des Systems, hat die aktuellen Anrufe im Blick und schaut zugleich auf einem TV-Monitor die aktuellen Nachrichten. Unwetter im Anflug? Wintereinbruch? Die Erfahrungen aus 20 Jahren OnStar in Nord-Amerika haben gezeigt, dass solche bevorstehenden Schlechtwetterlagen für erhöhte Unfallzahlen sorgen werden. Mehr Unfälle = Mehr OnStar-Meldungen. In der OnStar-Zentrale wird man sich auf solche Situationen präventiv einstellen. Das direkte Call-Center, in dem später bis zu 60 Mitarbeiter die OnStar-Calls aus ganz Europa annehmen werden, sieht dann wieder völlig normal aus – wie ein Call-Center eben.

Der Partner, wenn es gekracht hat

In Nordamerika verzeichnet OnStar alleine 380 Fahrzeug-Diebstähle, bei denen man bei der Wiederauffindung des Fahrzeuges hilft. Und alleine 140.000 „ausgesperrte“ Fahrer. Pro Monat!

Bei einem Unfall schnell und koordiniert für Hilfe zu sorgen, das war die Grund-Idee von OnStar. Dank GPS-Ortung und Übermittlung des Standortes können Rettungskräfte zeitnah und direkt zum Ort des Geschehen gebracht werden. Sinnvoll. Manchmal ist es aber auch lustig, wie dieses Video zeigt:

Doch es muss nicht einmal krachen, um den Nutzen von OnStar zu verstehen. Opel integriert 5 Dienstleistungen in den OnStar-Dienst:

  • Routen-Navigation – Remote
  • Fahrzeug-Service und Diagnose
  • Dienstahlschutz
  • Fernsteuerung
  • WLAN-Hotspot

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Per Knopfdruck zum Service

Neben der Notruf-Funktion ist die Remote-Navigation vermutlich die wichtigste. Unterwegs auf der Autobahn will man mal schnell die Navigationsadresse eingeben? Das ist oft mit Ablenkung verbunden. Opel OnStar bietet Abhilfe per Knopfdruck. Einmal auf den blauen „On“ Button gedrückt und das Call-Center wird gerufen. In Luton wird man den Anruf entgegen nehmen und sich gleich in der richtigen Sprache melden. Alle  OnStar-Mitarbeiter sind mehrsprachig und anhand der Bordcomputer-Einstellungen des anrufenden Fahrzeuges erkennt das Call-Center, welche Sprache der Anrufer bevorzugt.

Live-Test

Wir haben das System bei einer Testfahrt zwischen London und Luton getestet. Der Versand der Navigationsdaten auf das Navi im Fahrzeug gelang auf Anhieb problemlos. Später wollten wir die weiteren Funktionen des Call-Centers testen und fuhren auf einen Parkplatz. Dort haben wir den Stecker vom Luftmassenmesser des neuen 2.0 Liter Diesel im Insignia abgezogen, den Motor gestartet und wurden mit einer leuchtenden Motorkontrolllampe belohnt.

Erneut ein Anruf im OnStar-Callcenter und um eine Fahrzeug-Diagnose gebeten. Opel Onstar ist in der Lage, die Daten aus der OBDII-Schnittstelle auszulesen und zu analysieren. Der OnStar-Mitarbeiter konnte binnen Sekunden die richtige Fehlerursache auslesen. Beeindruckend. Anstatt einen Servicewagen kommen zu lassen, haben wir den Stecker wieder aufgesteckt und unsere Fahrt fortgesetzt.

In den USA nutzen mittlerweile 7 Millionen Kunden das OnStar-System. Und in den vergangenen 19 Jahren wurden über 900 Millionen OnStar-Kontakte aufgezeichnet. In jedem Monat verschickt das OnStar Rechenzentrum mittlerweile 4 Millionen Service-Email.

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Digitale Hotline

Mit Opel OnStar baut der Fahrzeughersteller eine ständige digitale Hotline zwischen dem Fahrzeug, dem Kunden und dem Hersteller auf. Das ist sinnvoll für den Fahrzeug-Service und im Falle von OnStar schafft es eine echte Dienstleistung. Darüberhinaus auch einen echten und sinnvollen Kontakt zwischen Hersteller und Kunden. Per monatlicher Diagnose lassen sich die notwendigen Service-Arbeiten avisieren und der Kunde erhält einen monatlichen Servicereport über sein Fahrzeug.

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OnStar auch ohne Auto – nur mit dem Smartphone

Bei der ersten Testfahrt noch nicht verfügbar – aber bald in den App-Stores. Die OnStar App. Damit lassen sich viele Funktionen des Services auch direkt vom Handy nutzen. Die Frage zum Beispiel, wo ich mein Auto geparkt habe. Oder habe ich etwa den Schlüssel im Fahrzeug eingesperrt? Kein Ding, via Handy-App lässt sich das Fahrzeug entsperren.

On Star hilft auch beim „geklauten Fahrzeug“ weiter. Wurde das Fahrzeug als gestohlen gemeldet, kann die OnStar-Zentrale nicht nur das Fahrzeug via GPS orten, sondern auch „still legen“ und dann die Polizei zum Geschehen schicken.

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OnStar – Online für 7

Im ersten Jahr ist ein Wi-Fi Hotspot mit 4G/LTE Geschwindigkeit inklusive. Hier lassen sich bis zu 7 Endgeräte koppeln. Opel wird die genauen Kostenstruktur für die Datentarife noch bekannt geben. Bislang sind diese Preis noch nicht festgelegt.

 

German Angst?

Völlig neu ist das Thema „Privacy“ im Opel OnStar-System. Basierend auf dem Wunsch nach Datenschutz, kann der EU-OnStar Kunde per Tastendruck die Übermittlung seiner GPS-Daten (Standortes) deaktivieren. Sinnvoll? Nein, denn es führt die vielen guten Ideen des OnStar-Systems ad absurdum.  Ohne „Location“ keine Routenführung und auch keine Hilfe im Pannenfall. Genau deswegen kann das OnStar-Callcenter die „Maskierung“ der Ortsdaten deaktivieren – allerdings erst, wenn das Auto einen Unfall an die Leitstelle gemeldet hat.

Opel OnStar02_A294197 So funktioniert OnStar Presentation

OnStar – Ein Service mit Nutzwert?

Eindeutig ja. Alleine für die ursprüngliche Idee, im Falle eines Falles genau zu wissen, wo man die Hilfe benötigt (GPS-Ortung) und die Möglichkeit, per Stimme mit dem Mitarbeiter an der OnStar-Hotline in Verbindung zu bleiben – ein klares Sicherheitsplus.

Dass Opel das OnStar-System nun (ab dem 3. August) in Deutschland ausrollt und es für alle Baureihen verfügbar sein wird, ist ein echtes „Plus“. Im Falle einer Panne schnell und einfach um Hilfe rufen? OnStar hilft. Wer OnStar nach dem ersten Jahr weiter nutzen will, wird mit 99 € zur Kasse gebeten – wobei sich diese Kosten relativieren, weil der Schutzbrief (ähnlich einer ADAC-Mitgliedschaft) bereits integriert ist.

 

OnStar – Die Zukunft?

Das System ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Für die Zukunft wird man über diese Schnittstelle auch Software-Updates einspielen können und wer weiß, ob Opel die Dienstleistungen des OnStar-Systems nicht schon bald um einen „Concierge-Service“ erweitert?  Wäre schließlich schön, wenn man nicht nur die nächste Adresse via OnStar in das Navi geschickt bekommt, sondern bei Restaurants auch gleich einen Hinweis über allgemeine Empfehlungen und lokale Besonderheiten.

OnStar startet bei uns am 3. August 2015.